{"id":44621,"date":"2018-06-26T08:24:15","date_gmt":"2018-06-26T06:24:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621"},"modified":"2018-06-26T08:24:15","modified_gmt":"2018-06-26T06:24:15","slug":"hinweise-des-tages-3147","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h01\">Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h02\">Klare Kante gegen Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h03\">Sozialdemokraten machen einen gro&szlig;en Fehler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h04\">Vielen Arbeitslosen fehlt das Geld f&uuml;r Essen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h05\">Wo Trump Recht hat: Freihandel als Ideologie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h06\">Tausende Genossenschaftswohnungen in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h07\">Schlupfloch Grunderwerbssteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h08\">K&uuml;hnert fordert &ldquo;unverhandelbare&rdquo; rote Linien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h09\">Die &raquo;moralische Revolution&laquo; des Viktor Orb&aacute;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h10\">Zahlen Patienten bald Geb&uuml;hren f&uuml;r Notaufnahme?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h11\">Elektrobusse in China &ndash; Ohne Volldampf in die Verkehrsrevolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h12\">Rettet Albanien Merkel den Job?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h13\">Algerien schiebt ab &ndash; Migranten in der Sahara ausgesetzt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44621#h14\">Das Allerletzte: Der Masterplan<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Merkel traut in der EU keiner mehr &uuml;ber den Weg<\/strong><br>\nEs ist eine Bankrotterkl&auml;rung der EU: In einem der wichtigsten Politikfelder unserer Zeit, beim Umgang mit Migration geht nichts mehr. Au&szlig;er wohlfeilen &Auml;u&szlig;erungen wie &ldquo;die Au&szlig;engrenzen m&uuml;ssen jetzt aber wirklich mal gesch&uuml;tzt werden&rdquo;, bekommen die Staats- und Regierungschefs nichts zustande. Kaum einer traut dem anderen noch &uuml;ber den Weg. Der deutschen Bundeskanzlerin schon gar nicht. Ihr Name ist in vielen L&auml;ndern Europas zu einem &ldquo;Nicht-Namen&rdquo; geworden, bei dem schlechte Stimmung garantiert ist, sobald man ihn ausspricht.<br>\nWie konnte es soweit kommen? Im Grund genommen ist die Sache einfach: Sie liegt im Politikstil Angela Merkels begr&uuml;ndet. Dem von Teilen ihrer Anh&auml;ngerschaft frenetisch gefeierten &ldquo;Pragmatismus&rdquo;, mit dem sie an die Probleme herangeht. Bei unklaren Situationen, bei Nebel, schaltet Merkel seit eh und je einfach die Nebelscheinwerfer ein. Sie f&auml;hrt auf Sicht und hofft, dass der Wind das Problem schon l&ouml;st. Bei dichtem Nebel, wie hier bei der Fl&uuml;chtlingskrise, n&uuml;tzt das Vorantasten aber nichts, man kommt h&ouml;chstens vom Weg ab, weil man nichts sieht, und ist dann verloren.<br>\nEin Beispiel: Als in den Jahren 2011 und 2012 die Zahl der Menschen, die nach Europa fliehen, langsam aber stetig steigt, l&auml;sst Merkel nur wissen, das sei nicht ihr Hauptproblem, sondern das von Italien und Griechenland. Die Kanzlerin entdeckt die viel beschworene &ldquo;europ&auml;ische Solidarit&auml;t&rdquo; erst f&uuml;r sich, als die Trecks die bayerische Grenze erreichen. Da, im Herbst 2015, kann es ihr mit &ldquo;europ&auml;ischer Solidarit&auml;t&rdquo; wiederum nicht schnell genug gehen. Denn sie hat ja jetzt das Problem in Deutschland und keine Zeit f&uuml;r lange Verhandlungen.<br>\nUnter dem Druck nimmt Merkel sogar die Spaltung der EU billigend in Kauf, dr&auml;ngt die Osteurop&auml;er in die Ecke, l&auml;sst sie &uuml;berstimmen und will sie zur Solidarit&auml;t zwingen, zur Aufnahme von Fl&uuml;chtlingen. Man stelle sich nur einmal vor, was passiert w&auml;re, wenn man so mit Deutschland umgesprungen w&auml;re!<br>\nVerbrannte Erde, wohin man schaut<br>\n&Auml;hnlich rabiat hatte sie zuvor schon Griechenland in der Euro-Krise gezeigt, wo der Sparhammer h&auml;ngt. Oder die durch grassierende Jugendarbeitslosigkeit geplagten Mittelmeeranrainer wissen lassen, sie sollten sich mal ein Beispiel an ihrem Deutschland nehmen. Merkel hinterlie&szlig; also verbrannte Erde, wohin man schaut.<br>\nInfolge dieser Politik der Nicht-Kompromisse und damit auch Nicht-Einigungen kippten immer mehr L&auml;nder nach rechts bis rechtsextrem. Auch in Deutschland eilt die AfD von Sieg zu Sieg &ndash; und bei der panischen Union gewinnen Opportunisten vom Typ Markus S&ouml;der oder Jens Spahn die Oberhand, denen jedes, aber auch wirklich jedes Mittel recht ist, so es ihnen selbst kurzfristig Erfolg bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/merkel-eu-gipfel-119.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein erstaunlich kritischer Kommentar. Dass die Ikone der Linksliberalen in Deutschland in der EU keinerlei Ansehen mehr hat, liegt nicht nur an der Fl&uuml;chtlingspolitik Merkels, sondern auch gerade am brutalen und ver&auml;chtlichen Umgang mit Griechenland. Das wurde vor allem von allen s&uuml;dlichen EU-Mitgliedern aufmerksam verfolgt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Merkels scheinheiliger Helfer<\/strong><br>\nAngela Merkel versucht mit allen Mitteln, die Fl&uuml;chtlingskrise europ&auml;isch zu l&ouml;sen und ihre Kanzlerschaft zu retten &ndash; mit der Hilfe von Frankreichs Pr&auml;sident Macron. Doch der verfolgt ganz eigene Interessen.<br>\nEmmanuel Macron, das muss man ihm lassen, versteht fast jede B&uuml;hne zu nutzen &ndash; und sei sie noch so klein. Am Sonntagnachmittag steht er in der sogenannten VIP-Ecke des Berlaymont, des m&auml;chtigen Hauptquartiers der EU-Kommission in Br&uuml;ssel, und spricht in die Kameras. Er redet von &ldquo;Werten&rdquo;, die Europa in der Fl&uuml;chtlingskrise nicht aufgeben d&uuml;rfe, vom Zusammenhalt, der auf dem Spiel stehe. Es ist wie so oft nach Macrons Auftritten: Wenn man ihm zuh&ouml;rt, hat man das Gef&uuml;hl, allein durch seine Worte werde die Welt ein St&uuml;ck besser.<br>\nAuch Angela Merkel mag sich so f&uuml;hlen. Sie setzt darauf, dass Macron in der Fl&uuml;chtlingsdebatte fest an ihrer Seite steht. In der Diskussion, die beim EU-Gipfel am Donnerstag ihren H&ouml;hepunkt erreichen wird &ndash; und deren Ergebnis wom&ouml;glich &uuml;ber ihre Kanzlerschaft entscheidet. Doch die Kanzlerin k&ouml;nnte sich t&auml;uschen, denn im eigenen Land &uuml;bt Macron Humanit&auml;t eher mit angezogener Handbremse aus. Und auch sonst scheint Frankreichs Pr&auml;sident vor allem die Interessen Frankreichs zu verfolgen &ndash; und taugt deshalb als Helfer f&uuml;r die Kanzlerin nur bedingt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/emmanuel-macron-und-die-fluechtlingskrise-merkels-scheinheiliger-helfer-a-1214830.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> So langsam wird es wirr. Warum sollte Macron Merkel in der Fl&uuml;chtlingsdebatte zur Seite stehen? Hat Angela Merkel denn jemals bei einer strittigen Frage innerhalb der EU die eigenen Interessen hintangestellt und sich auf Frankreichs Seite gestellt? Hinzu kommt: Auf welche Seite von Merkel sollte sich Macron denn Stellen? Auf die Merkel-Seite der fl&uuml;chtlingsfreundlichen &Ouml;ffentlichkeitsarbeit, mit der sie hierzulande inks der Mitte W&auml;hlerstimmen sammelt? Oder auf die Merkel-Seite des Dublin-Abkommens, mit der sie die Lasten der Fl&uuml;chtlingskrise eiskalt auf ihre Nachbarl&auml;nder verteilt hat?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Merkels Claqueure<\/strong><br>\nBerlin tritt ma&szlig;geblich daf&uuml;r ein, dass keine Regierung in der Euro-Zone auch nur laut dar&uuml;ber nachdenkt, etwas anderes als restriktive Haushaltspolitik zu betreiben. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron kommt da gerade recht. Er hat vorgeschlagen, mehr Institutionen in Br&uuml;ssel zu schaffen, die &uuml;ber mehr Geld verf&uuml;gen, &uuml;ber das nationale Parlamente kein Mitbestimmungsrecht mehr haben sollen. Darin enthalten sein sollen ein W&auml;hrungsfonds f&uuml;r die Euro-Zone und ein Haushalt, der &raquo;Anreize&laquo; zum K&uuml;rzen bietet.<br>\nVielen rechten Regierungen geht das zu weit. Am Freitag legten zw&ouml;lf Finanzminister der &raquo;Hanseatischen Liga&laquo; Euro-Gruppenchef M&aacute;rio Centeno ein Papier vor, in dem sie die franz&ouml;sisch-deutschen Vorschl&auml;ge kritisieren. Regierungsvertreter aus den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, &Ouml;sterreich, Schweden, D&auml;nemark, Finnland, Malta, Irland und den baltischen Staaten seien insbesondere &uuml;ber &raquo;moralische Risiken&laquo; und Fragen der &raquo;fiskalen Neutralit&auml;t&laquo; besorgt, berichtete die S&uuml;ddeutsche Zeitung am Wochenende.<br>\nDie Vertreter der Gruppe, die vom niederl&auml;ndischen Ministerpr&auml;sidenten Mark Rutte ins Leben gerufen wurde, warnen insbesondere vor einer drohenden &raquo;Transferunion&laquo;. Sie verstehen sich als Lobbygruppe nordeurop&auml;ischer Regierungen f&uuml;r eine W&auml;hrungsunion, die streng nach neoliberalen Regeln ausgerichtet bleiben soll. Weil die wirtschaftlichen Schwergewichte fehlen, wird die Gruppe auch als &raquo;Rutte und die sieben Zwerge&laquo; verspottet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/334770.merkels-claqueure.html\">junge welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Klare Kante gegen Wagenknecht<\/strong><br>\nReformer in der Linken kommen zum Krisentreffen in Berlin zusammen. Man spricht &uuml;ber Einwanderung, eigene Fehler und Sahra Wagenknecht.<br>\nSahra Wagenknecht &ouml;ffentlich zu kritisieren wagten in der Linksfraktion bisher wenige. Nicht nur weil man sich scheute, die prominenteste Politikerin &ouml;ffentlich zu besch&auml;digen, sondern auch weil sich die Reformer und die Ultralinken in der Fraktion zur Mehrheitskoalition verb&uuml;ndet haben. Doch das soll sich wohl k&uuml;nftig &auml;ndern.<br>\nAuf einem kurzfristig anberaumten Treffen des Forums demokratischer Sozialismus, fds, am Sonntag in Berlin machten viele der etwa 70 Teilnehmer ihrer Unzufriedenheit &uuml;ber die fehlende Kritik der Fraktion an Wagenknechts &Auml;u&szlig;erungen zu Wirtschaftsmigration und deren Skepsis gegen&uuml;ber der sehr liberalen Fl&uuml;chtlingspolitik der Linkspartei Luft. Aus Unmut &uuml;ber den verhaltenen Widerspruch gegen&uuml;ber diesen &ldquo;wiederholt vorgetragenen politischen Zumutungen&ldquo; hatten prominente Gr&uuml;ndungsmitglieder das Forum Anfang Juni verlassen. Zwei von ihnen, die Berliner Vize-Landesvorsitzende Sandra Brunner sowie der Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Udo Wolf, waren am Sonntag ebenfalls anwesend. (&hellip;)<br>\nDie ehemalige Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak hatte f&uuml;r den Sonntag ein Thesenpapier vorbereitet, in dem sie betonte: &bdquo;Es ist wichtig klar zu machen, dass inhaltlich und methodisch keine Gemeinsamkeiten mit dem Personenkreis um Sahra bestehen.&ldquo;<br>\nDer Konflikt mit dem Wagenknecht-Lager, so beschreibt ihn Wawzyniak, beschr&auml;nke sich nicht nur auf die Frage der Fl&uuml;chtlingspolitik, sondern zwischen denjenigen, &bdquo;die f&uuml;r eine offene Gesellschaft inklusive offener Grenzen streiten. &hellip; Auf der anderen Seite stehen diejenigen, &hellip; die den Nationalstaat als zentralen Bezugspunkt ihrer Vorschl&auml;ge betrachten.&ldquo;<br>\nWawzyniak wirbt in dem Papier daf&uuml;r, sich als Reformer in der Fl&uuml;chtlings- und Arbeitsmigrationsfrage noch einmal deutlich zu positionieren. &bdquo;Wir m&uuml;ssen eineindeutige Signale f&uuml;r ein weltoffenes und solidarisches Deutschland in einem grenzen- und mauerlosen Europa aussenden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5515474\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Mein Gott, dann soll sich die Linke doch spalten, wenn die Heckensch&uuml;tzen es denn unbedingt wollen. Dann sollen Halina Wawzyniak und Co. halt ohne das &ldquo;b&ouml;se&rdquo; Wagenknecht-Lager antreten und sich dann als au&szlig;erparlamentarische Opposition mit ihren Intrigen die Zeit vertreiben und in die wohlverdiente Vergessenheit abdriften. Dann k&ouml;nnte der vern&uuml;nftige Rest der Linkspartei endlich wieder mit Inhalten W&auml;hler f&uuml;r sich gewinnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sozialdemokraten machen einen gro&szlig;en Fehler<\/strong><br>\nDie SPD kritisiert massiv den Konflikt in der Union. Dabei sollten sich die Sozialdemokraten in dieser verfahrenen Situation hinter Kanzlerin Angela Merkel stellen, kommentiert Barbara Schmidt-Mattern. Denn um eine funktionierende Migrationspolitik zu gestalten, brauche es handlungsf&auml;hige Akteure.<br>\nAm Rande vielleicht noch ein Wort zur Mit-Regierungspartei SPD, die weder nennenswert konkrete Vorschl&auml;ge zur Fl&uuml;chtlingspolitik vorlegt noch sich klar positioniert bei der Frage m&ouml;glicher Neuwahlen. Dass Andrea Nahles nun Horst Seehofer als &ldquo;Gefahr f&uuml;r Europa&rdquo; bezeichnet und die CSU mit den Tories, der Brexit-Partei, in Gro&szlig;britannien vergleicht, ist ebenfalls kein neuer Gedanke. Das Feld ansonsten aber allein den Unionsparteien zu &uuml;berlassen und sich nicht demonstrativ an die Seite von Angela Merkel zu stellen, ist in dieser verfahrenen Situation ein gro&szlig;er Fehler der Sozialdemokraten.<br>\nZumal es da noch ein paar andere gro&szlig;e Aufgaben gibt, um die sich diese Bundesregierung k&uuml;mmern m&uuml;sste: um den Klimaschutz, die Verkehrswende, den Aufbau strukturschwacher Regionen, oder die Pflegepolitik f&uuml;r alte Menschen und ihre Familien. Denn &ndash; und damit zur&uuml;ck zur Asylpolitik: Eine Gesellschaft kann Fremde umso freundlicher aufnehmen, wenn zuhause gut regiert wird &ndash; davon aber ist die Gro&szlig;e Koalition mehr denn je entfernt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/asyldebatte-sozialdemokraten-machen-einen-grossen-fehler.720.de.html?dram:article_id=421135\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Alle sollen sich hinter Mutter Angela stellen, unsere Schutzheilige gegen Nationalisten und Populisten. Die Gr&uuml;nen stehen bereits <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44479#h01\">voll hinter Merkel<\/a> und w&auml;ren nach der letzten Bundestagswahl nur zu gerne in eine Koalition mit Merkel eingetreten, wie sie sowieso schon seit l&auml;ngerem hinter dem Neoliberalismus stehen, Teile der Linken nun aber <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44593#h01\">ebenso<\/a>. Was im ersten Moment als politisch ziemlich aberwitzig erscheint, da Merkel noch nie f&uuml;r &bdquo;f&uuml;r ein weltoffenes und solidarisches Deutschland&ldquo;, aber immer schon f&uuml;r die Durchsetzung der &bdquo;marktkonformen Demokratie&ldquo; und f&uuml;r &bdquo;Germany first&ldquo; in der EU stand. <\/em><\/p>\n<p><em>Ein weiterer sch&ouml;ner Nebeneffekt der Fl&uuml;chtlingsdebatte ist der, dass daran die Linke, wie sich nun abzeichnet, zerbrechen kann, die als einzige Partei bisher noch nicht vollst&auml;ndig dem neoliberalen Konsens der radikalen Mitte angeh&ouml;rt. Ein Vorgang, welcher der deutschen Oligarchie sicher nicht unangenehm sein d&uuml;rfte.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu nochmals: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44344#h16\">Bunter rauschen &ndash; Slavoj &#381;i&#382;ek zweifelt, ob die Campus- und Macchiato-Linke wirklich was &auml;ndern will. Stimmt&rsquo;s?<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vielen Arbeitslosen fehlt das Geld f&uuml;r Essen<\/strong><br>\nJeden zweiten Tag eine volle Mahlzeit ist f&uuml;r ein Drittel der Erwerbslosen in Deutschland oft zu teuer. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Bundesamts hervor.<br>\nLaut einer Auswertung der EU-Statistik SILC haben Arbeitslose in Deutschland oft zu wenig Geld, um sich Essen zu kaufen. 30 Prozent der Erwerbslosen hierzulande &ndash; 837.000 Personen &ndash; hatten demnach im Jahr 2016 Schwierigkeiten, jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit zu bezahlen. In der Gesamtbev&ouml;lkerung lag der Anteil bei 7,1 Prozent. Die Zahlen gehen aus einer Sonderauswertung der SILC-Umfrage durch das Statistische Bundesamt hervor, die der Passauer Neuen Pressevorliegt.<br>\nLaut der Umfrage leiden Erwerbslose an weiteren Entbehrungen: 18,4 Prozent, das sind 519.000 Personen, gaben an, ihnen habe das Geld gefehlt, ihre Wohnung angemessen zu heizen, hei&szlig;t es weiter.<br>\nIn der SILC-Umfrage &uuml;ber Einkommen und Lebensbedingungen in Europa wurde auch erhoben, was unerwartete Ausgaben in H&ouml;he von mindestens 985 Euro f&uuml;r die Haushalte bedeuten. Hier gaben 2,27 Millionen Erwerbslose (81,5 Prozent) an, dies nicht aus eigenen Finanzmitteln bestreiten zu k&ouml;nnen. In der Gesamtbev&ouml;lkerung lag der Anteil bei gut 30 Prozent.<br>\n&ldquo;Die Befunde sind f&uuml;r den Sozialstaat Deutschland im wahrsten Sinne ein Armutszeugnis&rdquo;, sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, Sabine Zimmermann. Seit den Hartz-Reformen werde die soziale Sicherung f&uuml;r Erwerbslose &uuml;berwiegend Hartz IV &uuml;berlassen. Die Politikerin forderte, Hartz IV durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung zu ersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-06\/armut-arbeitslose-essen-mahlzeit-geld\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich musste den Text ganz genau lesen: da steht nicht, dass Arbeitslose nicht genug Geld haben f&uuml;r ein ordentliches Essen jeden Tag, was die st&auml;ndigen Beteuerungen von Jens Spahn und &auml;hnlichen Wirtschaftslobbyisten, in Deutschland m&uuml;sse niemand verhungern, etwas hohl klingen l&auml;sst. Hier steht, die genannten &ldquo;837.000 Personen&rdquo; haben nicht einmal genug Geld, &ldquo;jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit zu bezahlen&rdquo;. Und zus&auml;tzlich gen&uuml;gt das Geld nicht zum Heizen. &ldquo;30 Prozent&rdquo; der Haushalte in Deutschland geben an, &ldquo;unerwartete Ausgaben in H&ouml;he von mindestens 985 Euro&rdquo; &ldquo;nicht aus eigenen Finanzmitteln bestreiten zu k&ouml;nnen&rdquo;. F&uuml;r mich ist das bittere Armut, die mit dem Geschw&auml;tz vom weit verbreiteten Wohlstand in Deutschland nichts zu tun hat.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das w&auml;re doch eigentlich ein Top-Thema f&uuml;r die Linke.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wo Trump Recht hat: Freihandel als Ideologie<\/strong><br>\nAuge um Auge, Zahn um Zahn: Nach diesem alttestamentarischen Grundsatz geht es derzeit im Handelskonflikt zwischen den USA und China zu. Als US-Pr&auml;sident Donald Trump Anfang April 25prozentige Strafz&ouml;lle auf chinesische Hightechg&uuml;ter in H&ouml;he von 50 Mrd. US-Dollar ank&uuml;ndigte, kam aus Peking umgehend die Retourkutsche. Auf Waren aus den USA, vornehmlich Agrarprodukte, w&uuml;rden dann ebenfalls Abgaben in dieser H&ouml;he f&auml;llig werden. Daraufhin beklagte sich Trump &uuml;ber &bdquo;unfaire Vergeltungsma&szlig;nahmen Chinas&ldquo; und wies seinen US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer an, neue Sonderabgaben auf Einfuhren aus der Volksrepublik im Wert von gar 100 Mrd. Dollar zu pr&uuml;fen. Die Reaktion aus Peking fiel dieses Mal zwar etwas vager, aber nicht weniger scharf aus: Man werde &bdquo;um jeden Preis bis zum Ende gehen&ldquo;.<br>\nIn Berlin, Br&uuml;ssel und Paris zeigt man sich jedenfalls entsetzt &uuml;ber den US-Pr&auml;sidenten, der seit seinem Amtsantritt lauthals die unfairen Handelspraktiken der Chinesen und Europ&auml;er anprangert und nun mit neuen Handelsbeschr&auml;nkungen den liberalen Konsens &uuml;ber freie M&auml;rkte, Handel und Deregulierung aufk&uuml;ndigt. Denn eines scheint bei den europ&auml;ischen Politikern unumst&ouml;&szlig;lich festzustehen: Freihandel ist gut und sorgt f&uuml;r Wachstum (und Frieden), Protektionismus ist schlecht, weil es diesen bremst. Schlimmer noch: Protektionismus f&uuml;hrt zu Nationalismus und kann &ndash; siehe die Weltwirtschaftskrise ab 1929 &ndash; die Welt in den Abgrund st&uuml;rzen. Daher wird immer wieder das Loblied auf den Freihandel angestimmt und der Protektionismus verdammt. So auch von Kanzlerin Angela Merkel auf dem EU-Gipfel im M&auml;rz, der ganz im Zeichen der Trumpschen Zolldrohungen stand: &bdquo;Europa hat sich hier gemeinsam und einheitlich pr&auml;sentiert und ein Bekenntnis zum Freihandel und gegen den Protektionismus abgegeben.&ldquo;<br>\nDabei f&auml;llt es selbst dem US-Pr&auml;sidenten nicht schwer, mit wenigen Hinweisen dieses Selbstbild von Merkel, Juncker oder Macron in Frage zu stellen. Mehrfach verwies er darauf, dass die EU h&ouml;here Z&ouml;lle auf US-Autos erhebt als umgekehrt. Und tats&auml;chlich sind das keine Fake News, sondern das ist Realit&auml;t. Mit 10 zu 2,5 Prozent f&auml;llt bei den Autos der Unterschied im Zollniveau sogar recht gro&szlig; aus. Insgesamt ist die Differenz zwar geringer, aber durchaus vorhanden. In der EU werden im Schnitt 5,2 Prozent, in den USA 3,5 Prozent auf Importe f&auml;llig. Auch ein Blick auf die Liste von Antidumping- sowie Antisubventionsz&ouml;llen der EU beweist: Zimperlich ist die EU bei Handelsbeschr&auml;nkungen nicht. Insgesamt hatte sie Ende des vergangenen Jahres 99 vorl&auml;ufige und endg&uuml;ltige Antidumpingz&ouml;lle verh&auml;ngt. Allein bei Stahl- und Eisenprodukten gibt es momentan 53 Antidumpingz&ouml;lle. Dagegen erheben die USA derzeit 48 verschiedene Schutzz&ouml;lle f&uuml;r die Importe unterschiedlicher Stahlprodukte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2018\/mai\/wo-trump-recht-hat-freihandel-als-ideologie\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Tausende Genossenschaftswohnungen in Gefahr<\/strong><br>\nBald laufen die Erbpachtvertr&auml;ge bei vielen Eisenbahner-Genossenschaften aus. Wird der Boden meistbietend verkauft, haben die jetzigen Mieter keine Chance.<br>\nDie Wohnungen geh&ouml;ren zwar der Genossenschaft, doch der Grund, auf dem sie gebaut sind, ist Eigentum des Staates, genauer gesagt des Bundeseisenbahnverm&ouml;gens (BEV). Vom Jahr 2025 an laufen die Erbpachtvertr&auml;ge aus. Die Genossenschaft k&ouml;nnte die Grundst&uuml;cke kaufen, allerdings, gem&auml;&szlig; einem vom BEV in Auftrag gegebenen Gutachten, zu einem Preis von 7000 Euro pro Quadratmeter. Macht f&uuml;r zwei Grundst&uuml;cke mit 503 Wohnungen insgesamt 128 Millionen Euro &ndash; das ist f&uuml;r die Genossenschaft unbezahlbar.<br>\nMindestens sieben M&uuml;nchner Genossenschaften stehen vor diesem Problem. 3000 Wohnungen k&ouml;nnten davon betroffen sein, sch&auml;tzt Roland Beck, Vorstand der Eisenbahnergenossenschaft M&uuml;nchen-West. Bezahlbare Wohnungen, die irgendwann nicht mehr bezahlbar sein k&ouml;nnten. Zumindest nicht f&uuml;r die Menschen, die heute noch darin leben.<br>\nSollte das Bundeseisenbahnverm&ouml;gen die Grundst&uuml;cke tats&auml;chlich meistbietend verkaufen, droht eine &Uuml;bernahme durch private Investoren. Man muss keine hellseherischen F&auml;higkeiten besitzen, um zu prophezeien, dass bezahlbare Wohnungen f&uuml;r mittlere und untere Einkommensschichten dann wohl kaum oberste Priorit&auml;t h&auml;tten. &ldquo;Wiederholung des GBW-Skandals steht vor der T&uuml;r&rdquo;, haben die Gr&uuml;nen denn auch &uuml;ber ihre Einladung geschrieben. Die Vorsitzende des &ouml;rtlichen Bezirksausschusses, Anna Hanusch, hat dabei Verst&auml;rkung vom Bundestagsabgeordneten Dieter Janecek und der Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Katharina Schulze, bekommen.<br>\nSchon vor Wochen haben die Gr&uuml;nen-Politiker Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) aufgefordert, eine L&ouml;sung f&uuml;r den Erhalt der Genossenschaftswohnungen zu erm&ouml;glichen. Zwei Briefe blieben bislang unbeantwortet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/neuhausen-tausende-genossenschaftswohnungen-in-gefahr-1.4019058\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nicht das es einem Spa&szlig; macht, aber man jetzt schon darauf wetten, dass hier nichts im Interesse der B&uuml;rger geschehen wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schlupfloch Grunderwerbssteuer<\/strong><br>\nBeim Immobilienkauf muss die Grunderwerbssteuer bezahlt werden. Firmen aber k&ouml;nnen dies umgehen &ndash; &uuml;ber so genannte &bdquo;Share-Deals&ldquo;. Die Finanzminister der L&auml;nder wollen dieses Steuerschlupfloch schlie&szlig;en. Aber nicht ganz.<br>\nPrivate Immobilienk&auml;ufer zahlen fast immer, gro&szlig;e Investoren dagegen so gut wie nie, und unterm Strich entgehen den L&auml;ndern Steuereinnahmen von gesch&auml;tzt einer Milliarde Euro im Jahr. Diese Schieflage bei der Grunderwerbssteuer wollen die Finanzminister der L&auml;nder zumindest ein wenig korrigieren. Sie wollen sogenannte &ldquo;Share-Deals&rdquo; unattraktiver machen.<br>\nMit &ldquo;Share-Deals&rdquo; k&ouml;nnen Gro&szlig;investoren die l&auml;stige Grunderwerbssteuer bislang ganz legal umgehen: Sie kaufen  nicht direkt ein Grundst&uuml;ck, ein B&uuml;rogeb&auml;ude oder einen Wohnblock mit vielen Wohnungen, sondern eine Firma, der diese Immobilien formell geh&ouml;ren. Die Grunderwerbssteuer l&auml;sst sich in diesem Fall sparen, wenn der K&auml;ufer in einem ersten Schritt weniger als 95 Prozent der Firmenanteile erwirbt. Und wenn er die restlichen 5,1 Prozent erst nach f&uuml;nf Jahren nachkauft, bleibt auch dieser Rest steuerfrei. (&hellip;)<br>\nDabei wollen Union und SPD laut Koalitionsvertrag pr&uuml;fen, ob &ldquo;Share-Deals&rdquo; beendet werden k&ouml;nnen. Dazu wird es aber wohl nicht kommen. Denn die L&auml;nder-Finanzminister wagen es nicht, &ldquo;Share-Deals&rdquo; h&auml;rter anzupacken, weil sie durch einen findigen Gutachter aufgeschreckt wurden.<br>\nDer hatte darauf hingewiesen, dass die Grunderwerbssteuer dann zu einer Art Kapitalverkehrssteuer werden k&ouml;nnte. Das m&uuml;sste h&ouml;chstrichterlich zwar noch gekl&auml;rt werden, aber k&auml;me es so, dann h&auml;tten die L&auml;nder mit Zitronen gehandelt: Sie h&auml;tten das Steuerschlupfloch &ldquo;Share-Deals&rdquo; geschlossen, aber als Kapitalverkehrssteuer fl&ouml;sse das gesamte Aufkommen k&uuml;nftig an den Bund &ndash; und die L&auml;nder gingen leer aus. Das Risiko will offenkundig kein Finanzminister tragen. Deshalb bleibt es vorerst bei einer Politik der Nadelstiche gegen die &ldquo;Share-Deals&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/immobilienkaeufe-von-grossinvestoren-schlupfloch.769.de.html?dram:article_id=420967\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>K&uuml;hnert fordert &ldquo;unverhandelbare&rdquo; rote Linien<\/strong><br>\nDie Nachwuchsorganisation der SPD um ihren polarisierenden Vorsitzenden Kevin K&uuml;hnert legt einen Katalog mit elf Punkten zur Migrationspolitik vor, die f&uuml;r die SPD &ldquo;unverhandelbar&rdquo; sein m&uuml;ssten. &Uuml;ber das Papier berichtete am Freitag der Spiegel. Die Jusos fordern darin unter anderem, die SPD d&uuml;rfe &ldquo;keine pauschalen Zur&uuml;ckweisungen an der Grenze&rdquo; akzeptieren. Jeder Einzelfall m&uuml;sse gepr&uuml;ft werden. Internierungslager f&uuml;r Gefl&uuml;chtete seien abzulehnen, ebenso wie die Ausgabe von Sach- statt Geldleistungen.<br>\nEine &ldquo;wirklich menschliche Migrationspolitik&rdquo; sei mit der CSU nicht m&ouml;glich. Die elf Punkte seien Mindestforderungen. &ldquo;Sie sind nicht mehr und nicht weniger als die unverr&uuml;ckbare R&uuml;ckzugslinie einer sozialdemokratischen Haltung in der Gro&szlig;en Koalition.&rdquo; Die CSU setze mit ihrem Agieren im Streit mit Kanzlerin Angela Merkel vieles aufs Spiel, hei&szlig;t es weiter: &ldquo;die Koalition &ndash; was verkraftbar w&auml;re -, vor allem aber die Zukunft Europas und nicht zuletzt die Menschlichkeit&rdquo;. Das d&uuml;rfe die SPD nicht stillschweigend hinnehmen.<br>\nDie SPD k&auml;mpft schon seit geraumer Zeit um eine klare Position in der Fl&uuml;chtlingsfrage. W&auml;hrend die Vorsitzende Andrea Nahles schon l&auml;nger vor den Schwierigkeiten warnt, welche die Integration von hunderttausenden Fl&uuml;chtlingen mit sich bringen, pl&auml;dieren viele Sozialdemokraten f&uuml;r eine Willkommenskultur. Aus der Opposition kommt der Vorwurf, die SPD halte sich aus Angst vor einer Neuwahl zu sehr aus dem Konflikt heraus und beziehe nicht ausreichend Stellung zu den Pl&auml;nen von Seehofer und der CSU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fluechtlingsstreit-kuehnert-fordert-unverhandelbare-rote-linien-von-der-spd-spitze-1.4026843\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch Juso-Chef K&uuml;hnert springt auf die Debatte der Fl&uuml;chtlingspolitik auf. Was nicht weiter verwundert, hat er doch inhaltlich sonst wenig zu bieten was die SPD politisch voranbringen w&uuml;rde.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wer sich immer noch Illusionen &uuml;ber Kevin K&uuml;hnert machen sollte, dem sei noch einmal das <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=035c2h6ikck&amp;t=2s&amp;frags=pl%2Cwn\">entlarvende Interview mit Tilo Jung empfohlen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die &raquo;moralische Revolution&laquo; des Viktor Orb&aacute;n<\/strong><br>\nNach seinem Wahlsieg droht Orb&aacute;n nun nicht nur seine autorit&auml;re Politik im Innern weiter zu vertiefen &ndash; auf Kosten von Oppositionellen, der Zivilgesellschaft und vor allem der Migranten. Er wird auch seine sogenannte moralische Revolution weiter vorantreiben, die sich im Kern gegen die &Auml;rmsten innerhalb Ungarns richtet, aber nach dem Willen Orb&aacute;ns auf ganz Europa ausstrahlen soll. &hellip;<br>\nArmut gilt dieser Regierung als moralisches Versagen, wie auch die von zahlreichen lokalen und internationalen NGOs kritisierte Kriminalisierung der Obdachlosigkeit seit 2012 zeigt. Gewiss richten sich dieser Diskurs und die daraus folgenden Ma&szlig;nahmen zun&auml;chst an die durchschnittliche Fidesz-W&auml;hlerschaft: Sie besteht gr&ouml;&szlig;tenteils aus Angeh&ouml;rigen der Mittelschicht, ist gut ausgebildet, hat aber nur selten ein Studium abgeschlossen und lebt vorwiegend in kleinen oder mittelgro&szlig;en St&auml;dten &ndash; kurzum: Sie versteht sich als die &bdquo;Mitte der Gesellschaft&ldquo;.<br>\nDer Diskurs richtet sich aber auch an die deutsche Autoindustrie, deren ungarische Standorte dank zahlreicher Steuerverg&uuml;nstigungen und Subventionen seit Jahren &auml;u&szlig;erst lukrativ sind und denen der Abbau arbeitsrechtlicher Standards durchaus gelegen kommt.<br>\nDoch zugleich gilt auch die breitere &Ouml;ffentlichkeit in Westeuropa als indirekter Adressat dieser moralisierenden Rhetorik: Die fortgeschrittene Aush&ouml;hlung des Sozialstaats k&ouml;nne, ja solle nachgeahmt werden, denn sie trage &ndash; so der Tenor &ndash; zum wirtschaftlichen Erfolg bei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2018\/juni\/die-%C2%BBmoralische-revolution%C2%AB-des-viktor-orban\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zahlen Patienten bald Geb&uuml;hren f&uuml;r Notaufnahme?<\/strong><br>\nSollten Patienten daf&uuml;r zahlen, wenn sie ohne akute Not die Notaufnahme von Krankenh&auml;usern nutzen? Kassen&auml;rztliche Vereinigungen (KV) fordern dies &ndash; und haben eine entsprechende Geb&uuml;hr ins Gespr&auml;ch gebracht. &ldquo;Wir m&uuml;ssen die Patientenstr&ouml;me besser organisieren und leiten&rdquo;, sagte der Sprecher der KV Niedersachsen, Detlef Haffke, am Montag. Die Bremer Kassen&auml;rzte fordern einem Bericht des &ldquo;Weser-Kurier&rdquo; zufolge gar, eine solche Geb&uuml;hr nicht nur f&uuml;r die Notaufnahme, sondern f&uuml;r jeden Arztbesuch zu erheben. Wer dann wirklich als Notfall eingestuft wird, bekomme sein Geld zur&uuml;ck.<br>\nJ&ouml;rg Hermann, Leiter der Bremer Kassen&auml;rztlichen Vereinigung, kritisierte das &ldquo;Konsumverhalten&rdquo; vieler Patienten und dessen Ursache: &ldquo;Die Politik gaukelt den Menschen seit Jahren vor, dass jeder jederzeit und &uuml;berall zum Flatrate-Tarif der gesetzlichen Krankenversicherung eine exzellente medizinische Versorgung bekommt.&rdquo; Dieser Anspruch drohe das System zu sprengen. Im Falle einer Geb&uuml;hr m&uuml;sse sich aber niemand Sorgen machen, dass er sich eine Behandlung nicht leisten k&ouml;nne: Um arme und chronisch kranke Menschen nicht zu benachteiligen, k&ouml;nne die H&ouml;he der Zuzahlung gedeckelt werden. &ldquo;Wer aber meint, mit einem eingewachsenen Zehennagel in der Notaufnahme aufzuschlagen, wird es sich zweimal &uuml;berlegen&rdquo;, sagte Hermann.<br>\nNiedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) reagierte skeptisch. Sie pl&auml;diert vielmehr daf&uuml;r, die Bev&ouml;lkerung besser &uuml;ber den Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Mediziner zu informieren. &ldquo;Ich halte nichts davon, dass Patientinnen und Patienten vor Betreten der Notaufnahme k&uuml;nftig ein Eintrittsticket l&ouml;sen m&uuml;ssen&rdquo;, sagte sie am Montag. Neben einer besseren Aufkl&auml;rung sieht Ministerin Reimann eine L&ouml;sung in den Kliniken vorgeschalteten Portalpraxen, die abkl&auml;ren, ob &uuml;berhaupt ein Notfall vorliegt oder nicht. Dazu gebe es vielversprechende Modellversuche, etwa in Braunschweig oder Hannover, sagte Reimann. Am Klinikum Braunschweig sind werktags zwischen 10 und 14 Uhr zwei Haus&auml;rzte in der Notaufnahme t&auml;tig, die Patienten mit leichteren Beschwerden behandeln. An Wochenenden &uuml;bernimmt diese Aufgabe der Kassen&auml;rztliche Bereitschaftsdienst. Das Projekt bringe eine deutliche Entlastung, sagte Klinikum-Sprecher Thomas Warnken.<br>\nPatientensch&uuml;tzer bescheinigt Vorschlag &ldquo;Stammtischniveau&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/Zahlen-Patienten-bald-Gebuehren-fuer-Notaufnahme,notaufnahme266.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Elektrobusse in China &ndash; Ohne Volldampf in die Verkehrsrevolution<\/strong><br>\nDer Megastaat China elektrifiziert im Eiltempo seine nationale Busflotte. Die futuristischen Fahrzeuge verbessern die Luft in den St&auml;dten &ndash; und helfen, die globale &Ouml;lnachfrage zu d&auml;mpfen. Deutschland sieht dagegen alt aus. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend China mit voller Kraft in die Zukunft f&auml;hrt, stockt die Elektrorevolution in Europa. Auch London will seine Busflotte zwar elektrifizieren &ndash; allerdings erst bis 2030. Bislang werden erst vier Busrouten in der Stadt auf E-Busse umgestellt. New York hat sich sogar erst das Jahr 2040 als Zielmarke f&uuml;r einen emissionsfreien Busverkehr gesetzt.<br>\nIn Deutschland ist die Lage noch desolater. Von 78.345 zugelassenen Bussen wurden im Jahr 2016 nur 458 ganz oder teilweise mit Strom betrieben. Zahlen f&uuml;r 2017 hat das Kraftfahrtbundesamt noch nicht ver&ouml;ffentlicht. [&hellip;]<br>\nGleichzeitig zementieren die Chinesen ihre Marktmacht. 2017 wurden rund 90.000 Busse verkauft, fast alle davon wurden von chinesischen Produzenten hergestellt. Spitzenreiter sind die Marken Yutong (25.000 Fahrzeuge), BYD (13.000 Fahrzeuge) und Zhongtong (8000 Fahrzeuge). Die gr&ouml;&szlig;ten nichtchinesischen Hersteller, Volvo und Proterra, produzierten lediglich einige Hundert E-Busse.<br>\n&ldquo;Das Wachstum d&uuml;rfte in den n&auml;chsten Jahren sehr hoch sein&rdquo;, sagt Stefan Bratzel, Autoexperte von der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch-Gladbach. &ldquo;H&ouml;chste Zeit, dass deutsche und europ&auml;ische Hersteller aktiver werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/elektrobusse-china-startet-ins-zeitalter-der-leisen-riesen-a-1211689.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Chinas Automobilwirtschaft elektrifiziert den &Ouml;PNV und Deutschlands Automobilwirtschaft pendelt zwischen JVA und Gerichtss&auml;len. Deutlicher kann man die Zeitenwende, in der wir uns befinden, kaum visualisieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rettet Albanien Merkel den Job?<\/strong><br>\nAlbanien k&ouml;nnte zentrales Auffangland f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge werden: Es liegt in Europa und doch au&szlig;erhalb der EU. Noch ist das ein nicht best&auml;tigtes Ger&uuml;cht: Aber es klingt nach einer goldenen L&ouml;sung &ndash; f&uuml;r Merkel und die EU.<br>\nEs ist eine These, mehr noch nicht. Albanien k&ouml;nnte zentrales Zwischen-Aufnahmeland f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge werden. EU-Ratspr&auml;sident Donald Tusk und der &ouml;sterreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hatten die Idee, Zentren f&uuml;r Asylbewerber in Europa, aber au&szlig;erhalb der EU zu errichten, als erstes in Umlauf gebracht. Im Gespr&auml;ch mit DW-Albanisch hatte der Wiener Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal best&auml;tigt, dass derzeit &uuml;ber die Errichtung eines Ausreisezentrums Gespr&auml;che unter anderem mit Albanien stattfinden. Endri Fuga, Direktor f&uuml;r Kommunikation und Berater des albanischen Regierungschefs, sagte der DW, es gebe weder eine Anfrage noch eine Diskussion zu diesem Thema. Das sieht die Opposition anders. Sie wirft der Regierung sogar vor, sich einen schnelleren EU-Beitritt mit Fl&uuml;chtlingszentren zu erkaufen. So k&ouml;nnte es laufen:<br>\nEs ist nach wie vor Bewegung auf der Balkanroute &uuml;ber Land. Fl&uuml;chtlinge kommen vor allem &uuml;ber das Mittelmeer, aber l&auml;ngst sind Italien, Malta oder Griechenland nicht mehr bereit, in gro&szlig;em Stil Menschen aufzunehmen. Und: Die EU und Deutschland wollen abgelehnte Asylbewerber loswerden.<br>\nDer kleine Balkanstaat liegt entlang der Fl&uuml;chtlingsroute und am Mittelmeer, dort wo die meisten Bootsfl&uuml;chtlinge herkommen. Der Hafen von Durres hat ausreichende Kapazit&auml;t, um auch gr&ouml;&szlig;ere Fl&uuml;chtlingskontingente aufzunehmen. Dort k&ouml;nnten die Bootsfl&uuml;chtlinge, die von Frontex-Schiffen eskortiert werden, anlanden, um auf albanischem Boden registriert zu werden. Entweder geht es von dort aus direkt zur&uuml;ck in ihre Herkunftsl&auml;nder, wenn Asylgr&uuml;nde nicht feststellbar sind. Schutzbed&uuml;rftige und potenziell Asylberechtigte k&ouml;nnten innerhalb der EU verteilt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/rettet-albanien-merkel-den-job\/a-44335511\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Algerien schiebt ab &ndash; Migranten in der Sahara ausgesetzt?<\/strong><br>\nAlgerien schiebt offenbar viele Migranten nach Niger ab. Die Nachrichtenagentur AP berichtet, dass mehr als 13.000 Fl&uuml;chtlinge ohne Wasser und Essen in der Sahara ausgesetzt worden seien.<br>\nAlgerien hat offenbar binnen 14 Monaten mehr als 13.000 Migranten in der Sahara ausgesetzt. Sie seien ohne Wasser und Essen ausgewiesen worden, berichtete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf Augenzeugen. Mobiltelefone und Geld seien ihnen in vielen F&auml;llen abgenommen worden. Die Migranten waren demnach gezwungen, bei Temperaturen von bis zu 48 Grad stunden- oder tagelang zu laufen, um die n&auml;chsten bewohnten Orte zu erreichen.<br>\n&Uuml;berlebende berichten von M&auml;rschen durch die W&uuml;ste<br>\nAP st&uuml;tzt seinen Bericht auf Angaben von mehr als zwei Dutzend Fl&uuml;chtlingen, die die Abschiebungen von Algerien nach Niger und die anschlie&szlig;enden M&auml;rsche durch die W&uuml;ste &uuml;berlebten. Demnach waren unter den Abgeschobenen auch schwangere Frauen und Kinder. Fast alle Befragten berichteten, dass sie gesehen h&auml;tten, wie Fl&uuml;chtlinge in der Sahara zusammengebrochen seien. Sie h&auml;tten sie nie wiedergesehen.<br>\nManche Migranten erreichten nach einem mehrst&uuml;ndigen Fu&szlig;marsch die n&auml;chsten D&ouml;rfer hinter der Grenze in Niger und Mali. Andere marschierten tagelang, ehe sie gefunden und vor dem drohenden Tod gerettet wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/algerien-sahara-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Der Masterplan<\/strong><br>\nMerkel muss weg? Das w&uuml;nscht man sich nicht nur in christsozialen Kreisen, sondern nicht zuletzt auch in Moskau. Denn die Kanzlerin steht russischen Expansionspl&auml;nen im Wege. (&hellip;)<br>\nDa musste die Einkreisungstheorie wie ein schwer verungl&uuml;ckter Aprilscherz wirken, der lediglich von ein paar unbelehrbaren Alt-Linken in die Welt gesetzt wurde. Das begriffen irgendwann auch die Spin-Doctors aus dem Kreml, denn pl&ouml;tzlich h&ouml;rte man die Thesen von dem armen bedrohten Russland auch aus anderen Richtungen, von den Querfrontlern der Montagsdemos, den Els&auml;ssern, Gansers und Jebsens, von SPD-Mitgliedern wie Erhard Eppler und Matthias Platzeck, von ehemaligen Milit&auml;rs wie Harald Kujat, Ex-Journalisten wie Gabriele Krone-Schmalz und Matthias Br&ouml;ckers, von den nur m&auml;&szlig;ig komischen Kabarettisten wie Volker Pispers, Max Uthof und Claus von Wagner und nat&uuml;rlich von den &uuml;blichen Verd&auml;chtigen wie Todenh&ouml;fer, Wagenknecht und Lafontaine. (&hellip;)<br>\nSchon vorher hatte Putin gemerkt, dass die durch die Bombardements generierten Fl&uuml;chtlingswellen eine Sache sind, der Protest gegen die Menschen (nicht gegen die Bombardements!) eine andere Sache &ndash; ein wichtiges Element, das es ebenfalls zu organisieren galt. Folgerichtig hat der gelernte KGB-Mann, der sich in der Nachfolge der gro&szlig;en KPdSU-F&uuml;hrer Chruschtschow und Breschnew w&auml;hnt, in den letzten Jahren vorzugsweise Europas Rechtspopulisten hofiert. (&hellip;)<br>\nEs ist ausgerechnet Merkel, die sich als ehemalige Ostdeutsche mit Haut und Haaren dieser Idee verschrieben hat und daf&uuml;r von Deutschlands Rechtspopulisten mit einem nahezu pathologischen Hass verfolgt wird. Und es sind die weltoffenen Bayern, die pl&ouml;tzlich aus Angst vor dem Tod Selbstmord begehen wollen und mit ihrer halsstarrigen Zur&uuml;ckweisungsstrategie einen Domino-Effekt provozieren, der letztendlich zu einem durchz&auml;unten Europa f&uuml;hrt und Putin in die H&auml;nde spielt. Mit einem Masterplan, den keiner kennt, w&auml;hrend ein anderer Plan gerade Realit&auml;t wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.salonkolumnisten.com\/der-masterplan\/\">Salonkolumnisten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wir regen uns ja h&auml;ufig &uuml;ber die Denkfehler der linksliberalen Intellektuellen auf. Aber was im einschl&auml;gigen rechts-libert&auml;ren Blog &ldquo;Salonkolumnisten&rdquo; da geboten wird, schl&auml;gt jede geistige Minderleistung aus dem taz-Umfeld noch einmal um L&auml;ngen und tut schon fast k&ouml;rperlich weh. Putin bombardiert also Syrien, um den Westen mit Fl&uuml;chtlingen zu fluten, die dort die Menschen dazu treiben, Putins Verb&uuml;ndete von AfD, UKIP, Front National und Co. zu w&auml;hlen. Und das ist sein &ldquo;Masterplan&rdquo;. Wenn Sie einmal ein Fallbeispiel f&uuml;r eine wirklich durchgeknallte Verschw&ouml;rungstheorie suchen, dann k&ouml;nnen Sie ruhig auf diesen Artikel verweisen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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