{"id":4465,"date":"2010-01-19T09:09:28","date_gmt":"2010-01-19T08:09:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4465"},"modified":"2010-01-19T09:09:29","modified_gmt":"2010-01-19T08:09:29","slug":"hinweise-des-tages-1061","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4465","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Der Mai bringt keine neuen Steuereinnahmen; Arbeitgeber wollen erst sparen, dann senken; d&uuml;stere Konjunkturaussichten; k&auml;ufliche Republik; Abzocke mit Vermittlung; ein weiteres Jahr Koch; Arbeitsmarkt eine Bankrotterkl&auml;rung; die Erben von Reagan und Bush; Massenabfertigung bei Sozialgerichten; B&uuml;rokratiekosten; Stimmungsmache beim Mietrecht; wie man Rentner reich rechnet; Ungleichheit schadet der Gesundheit; in Hessen r&uuml;ckt die SPD von Hartz IV ab; der Berlusconi Chiles. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Finanzen: Mai ohne Wonne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Arbeitgeber: Erst sparen, dann senken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Konjunkturaussichten <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">K&auml;ufliche Republik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Abzocke mit Vermittlungsgutschein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Wie man eine Wahl verliert, aber nicht die Macht, sie wirkungslos zu machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Arbeitsmarkt Deutschland: Bankrotterkl&auml;rung in einem der reichsten L&auml;nder der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Deutsche Erben von Reagan und Bush<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Gr&uuml;n ist Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Wirtschaft wird mit 47,66 Milliarden Euro B&uuml;rokratiekosten belastet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Mietnomaden: Hier wird b&ouml;se Stimmung und &uuml;ble Politik gemacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Experte h&auml;lt ICE-Achsen f&uuml;r zu schwach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Leipziger Wasserwerke beklagen Millionenverluste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Verm&ouml;gensverteilung: Beamte sind die heimlichen Reichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">&Ouml;konomische Ungleichheit und Gesundheit: Weltweite Studie zeigt Korrelation zwischen den beiden Gr&ouml;&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Bertelsmann-Tochter verschickt die Rechnungen f&uuml;r Microsoft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">&ldquo;Hessengipfel&rdquo;: SPD r&uuml;ckt von Hartz-Reform ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Nochmals Schwarzarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era: Der Berlusconi Chiles?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Neues Internet-Medium: The Dishwasher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Zu guter Letzt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4465&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mai ohne Wonne<\/strong><br>\nDie Hoffnung von Union und FDP, dass die Steuersch&auml;tzung im Wonnemonat Mai eine Umsetzung des Vorhabens erleichtern k&ouml;nnte, wird sich n&auml;mlich kaum erf&uuml;llen. Bei einer Umfrage der Frankfurter Rundschau warnten Mitglieder des Arbeitskreises Steuersch&auml;tzung beim Finanzministerium nachdr&uuml;cklich vor &uuml;berzogenen Erwartungen: &ldquo;Im Grunde k&ouml;nnen wir heute schon ausschlie&szlig;en, dass die Steuersch&auml;tzung gro&szlig;e Spielr&auml;ume er&ouml;ffnen wird&rdquo;, sagte Alfred Boss, Finanzexperte des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft und Mitglied des Steuersch&auml;tzerkreises, der FR.<br>\nAuch Steuersch&auml;tzer Heinz Gebhardt vom Rheinisch-Westf&auml;lischen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung sieht keine Hinweise f&uuml;r eine deutliche Prognosekorrektur. Zwar zeichneten sich konjunkturbedingt etwas h&ouml;here Einnahmen ab. Gegenzurechnen seien aber die Einnahmeausf&auml;lle durch die schwarz-gelben Steuersenkungen im Wachstumsbeschleunigungsgesetz, das die letzte Steuersch&auml;tzung noch nicht ber&uuml;cksichtigt hat.<br>\nAuch andere Experten stellen die Argumentation der Bundesregierung, die eine endg&uuml;ltige Entscheidung &uuml;ber das heikle Steuersenkungsthema auf die Zeit nach der Sch&auml;tzung vertagen m&ouml;chte, in Frage. &ldquo;Es wird eine Korrektur im Mai geben, aber keine, die Steuersenkungen rechtfertigen k&ouml;nnte&rdquo;, erkl&auml;rte der Konjunkturchef des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung, Christian Dreger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=2213187&amp;\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die st&auml;ndige Ausrede, dass man &uuml;ber Sparma&szlig;nahmen erst nach Mai, also nach der Steuersch&auml;tzung reden k&ouml;nne, entpuppt sich als eine glatte L&uuml;ge. Nat&uuml;rlich wei&szlig; Finanzminister Sch&auml;uble am allerbesten, wie es um die &bdquo;Einnahmeseite&ldquo; steht. Hier wird ein gigantisches T&auml;uschungsman&ouml;ver vorgef&uuml;hrt, um den Wahltermin in NRW erfolgreich f&uuml;r CDU und FDP zu bestehen. Wenn die SPD &uuml;berhaupt noch eine Chance haben m&ouml;chte, dann m&uuml;sste sie diese Vorbereitung zum W&auml;hlerbetrug mit aller Kraft anprangern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Erst sparen, dann senken<\/strong><br>\nDas arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sieht bei massiven Einsparungen Spielraum f&uuml;r die von Union und FDP angestrebten zus&auml;tzlichen Steuersenkungen. Die K&ouml;lner IW-Experten schlagen dazu den Abbau von Subventionen vor, Sparrunden im &ouml;ffentlichen Dienst, die Einf&uuml;hrung einer Pkw-Maut, K&uuml;rzungen in der Arbeitsmarktpolitik sowie fl&auml;chendeckende Studiengeb&uuml;hren.<br>\nDie Wirtschaftsexperten schlagen ferner eine fl&auml;chendeckende Semestergeb&uuml;hr von 500 Euro vor. Sie w&uuml;rde den Hochschulen j&auml;hrlich freie Mittel in H&ouml;he von 2 Milliarden Euro zus&auml;tzlich er&ouml;ffnen. &ldquo;Nicht einzusehen ist, dass die Politik weitgehend vor dem Stra&szlig;engeschrei eingeknickt ist und Studiengeb&uuml;hren fast &uuml;berall von der Agenda genommen wurden&rdquo;, kritisierte das IW.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=2214755&amp;\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zwar nicht vor dem Stra&szlig;engeschrei, aber vor dem Druck des ideologischen Schreibtisches der Arbeitgeberverb&auml;nde soll die Regierung jedoch nachgeben. Mit Pkw-Maut und Studiengeb&uuml;hren soll mit der einen Hand wieder hereingeholt werden, was den Wohlhabenden auf der anderen Seite an Steuernachl&auml;ssen zukommen soll, etwa mit weiteren Nachbesserungen bei der Erbschaftssteuer von Firmenerben. Und all das gilt dann als Meinung von &bdquo;Experten&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die FR bringt es zwar und spricht von den Experten des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), dennoch zur Erinnerung: Das IW wird von Verb&auml;nden und Unternehmen der privaten Wirtschaft finanziert, die meist Mitglieder der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde und der Bundesverband der Deutschen Industrie sind, welche wiederum die Tr&auml;gervereine des IW bilden. U.a. ber&auml;t das IW Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft usw..<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Konjunkturaussichten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Regierung muss Prognose korrigieren<\/strong><br>\nDie Hoffnung der Koalition auf eine kr&auml;ftige Konjunkturerholung wird sich wohl nicht erf&uuml;llen. Nach SZ-Informationen geht die Regierung intern davon aus, dass die Wirtschaft 2010 um lediglich 1,5 Prozent wachsen wird. Die gew&uuml;nschten zus&auml;tzlichen Spielr&auml;ume f&uuml;r Steuersenkungen wird es damit nicht geben. FDP-Vizechef Andreas Pinkwart sagte vor dem Sechs-Augen-Gespr&auml;ch der Koalitionsspitzen am Sonntag im Kanzleramt, seine Partei k&ouml;nne auch damit leben, wenn die Steuerreform statt 2011 erst 2012 in Kraft trete.<br>\nNoch vor wenigen Wochen hatte die Regierung darauf gesetzt, dass das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr bei mindestens zwei Prozent liegen und hohe zus&auml;tzliche Einnahmen in die &ouml;ffentlichen Kassen sp&uuml;len wird. Manche &Ouml;konomen sagten sogar ein Plus von bis zu drei Prozent voraus. Nach Angaben aus Regierungskreisen sind solche Prognosen aber v&ouml;llig unrealistisch, da die Wirtschaft im vierten Quartal 2009 stagniert habe und wegen des kalten Wetters auch zu Jahresbeginn 2010 nicht in Fahrt komme. Offensichtlich sei die Industrieproduktion im vorigen Sommer nur deshalb so stark gestiegen, weil die Unternehmen ihre leeren Verkaufslager h&auml;tten f&uuml;llen m&uuml;ssen. Angesichts der ungewissen Perspektiven h&auml;tten sie die Fertigung im Herbst aber wieder gedrosselt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/61\/500329\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Endlich hat sich herumgesprochen, dass das Wirtschaftswachstum im letzten Quartal bei null lag. Erstaunlich ist die Selbstsicherheit, mit der f&uuml;r 2010 ein Wachstum von 1,5 Prozent angenommen wird. Anscheinend haben die Herren zu viele Lehrbuchschaubilder&nbsp;im Kopf, in denen nach einem Abschwung immer ein Aufschwung kommt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Lucas Zeise &ndash; Die Depression ist zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Rezession ist vorbei, sagen kluge und weniger kluge Volkswirte. Keine Frage, nach zwei Quartalen mit positiven Wachstumsraten in Deutschland passt selbst dann, wenn das vierte Quartal nur Stagnation zeigt, der Ausdruck Rezession einfach nicht mehr. Sie war im Herbst bereits vorbei. Wenn es sich doch blo&szlig; um eine Rezession handelte! Die Wirklichkeit sieht schlimmer aus: Wir haben es leider mit einer Depression zu tun. Ihre erste Phase war der tiefe Einbruch im Winterhalbjahr 2008\/09. Zu dieser Phase geh&ouml;rt auch die leichte, zaghafte Teilerholung in den drei Restquartalen des vergangenen Jahres. Ungef&auml;hr jetzt oder allenfalls in drei Monaten d&uuml;rften wir dann in die zweite depressive Phase eintreten. Einige Volkswirte werden das als &ldquo;Double Dip&rdquo; bezeichnen oder als zweiten Abw&auml;rtsstrich im W-f&ouml;rmigen Konjunkturverlauf. Was unterscheidet eine Depression von einer gemeinen Rezession? David Rosenberg, fr&uuml;herer Chefvolkswirt f&uuml;r die USA bei Merrill Lynch, charakterisiert den Unterschied wie folgt: &ldquo;Eine Rezession ist eine Korrektur des realen BIPs im Rahmen eines langfristigen Wachstumstrends, eine Depression dagegen folgt auf eine Phase w&uuml;ster Kreditexzesse. In einer Rezession funktionieren Geld- und Fiskalpolitik, in einer Depression nicht.&rdquo; Rosenberg, der seit dessen &Uuml;bernahme durch die Bank America f&uuml;r den kanadischen Verm&ouml;gensverwalter Gluskin Sheff arbeitet, l&auml;sst keinen Zweifel daran, dass sich die USA und weite Teile der Weltwirtschaft in einer derartigen Depression befinden.<br>\nDie staatliche Nachfragest&uuml;tzung kann nicht unendlich weitergehen wie bisher. Sie wird irgendwann entzogen oder zur&uuml;ckgefahren werden m&uuml;ssen. Dann kommt auch der Schwenk in der Politik. Es treten die Blut-Schwei&szlig;-und-Tr&auml;nen-Redner und -Kommissare an. Sie werden zu erkl&auml;ren versuchen, warum das Volk nun die Rechnung bezahlen soll und gerade deshalb die n&auml;chsten Depressionsphasen erdulden muss. Und auch wenn das Volk nicht h&ouml;ren will, wird es dennoch zahlen m&uuml;ssen. In Griechenland ist es schon so weit. Dort beginnt der mit einem sozialdemokratisch-volksfreundlichen Programm erst k&uuml;rzlich gew&auml;hlte Ministerpr&auml;sident Giorgos Papandreou, die Anspr&uuml;che des Finanzmarkts und der gro&szlig;en EU-Staaten gegen seine Bev&ouml;lkerung durchzusetzen. Das ist kein sch&ouml;ner Anblick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kolumne-lucas-zeise-die-depression-ist-zurueck\/50062355.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>K&auml;ufliche Republik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Schlechte Demokraten<\/strong><br>\nDie Wiedereinf&uuml;hrung des DreiKlassen-Wahlrechts durch die Hintert&uuml;r ist verfassungswidrig. Wer glaubt, die Grundregel der Demokratie &ndash; jede W&auml;hlerstimme ist gleichgewichtig, und die Abgeordneten sind an Auftr&auml;ge und Weisungen nicht gebunden &ndash; mit Hilfe &uuml;berm&auml;&szlig;iger Geldzuwendungen an Parteien au&szlig;er Kraft setzen zu k&ouml;nnen, handelt wider den Geist des Grundgesetzes&hellip;<br>\nSollte sich herausstellen, dass mit den mittelbaren Riesenspenden einer reichen Familie an die FDP und die CSU nachweislich handfeste Erwartungen an die Gesetzgebung zum Mehrwertsteuersatz im Hotelgewerbe verbunden waren oder gar einschl&auml;gige Zusagen gemacht wurden, muss dies personelle Konsequenzen haben: Weder die Parteimitglieder noch die Abgeordneten k&ouml;nnen es hinnehmen, an der Nase herumgef&uuml;hrt worden zu sein. Deutschland braucht nicht einen zweiten Fall Schreiber, bei dem sich Wichtigtuer einbilden, Politiker und Regierungen in die Tasche gesteckt zu haben &mdash; und es ein Jahrzehnt braucht, um nicht nur ihnen nachzuweisen, dass die Republik nicht k&auml;uflich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1\/Doc~E06B0A97E5C6B4C4FAB7890D2C6199DAE~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein liberales Steuersystem<\/strong><br>\nDem Internet und der medialen Obacht ist es zu danken, dass jedermann nachlesen kann, wie geschickt die Wahlk&auml;mpfer der FDP &ndash; und auch die der CSU &ndash; und die Lobbyisten der Hotellerie 2009 ihre Kr&auml;fte geb&uuml;ndelt haben. Die einen, um eine Steuersubvention abzugreifen, die anderen, um W&auml;hlerstimmen zu ergattern. Die M&ouml;venpick-Spende ist nur die Spitze. Chapeau, Ihr Lobbyisten: effiziente Arbeit. FDP-Politiker hingegen sollten beim Thema &ldquo;Politikverdrossenheit&rdquo; in n&auml;chster Zeit tunlichst den Mund halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/FDP-CSU-Parteispenden;art141,3005907?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel <\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Abzocke mit Vermittlungsgutschein<\/strong><br>\nRechtsanwalt Holger Thie&szlig; hat Strafanzeige wegen des Verdachts des Betruges durch Mitarbeiter der Firma Schlecker und einer Betreiberin eines Hamburger Vermittlungsunternehmens erstattet.<br>\nEine Mandantin hatte zuvor berichtet, dass sie sich direkt bei Schlecker beworben habe. Im Anschluss daran sei sie von dem Vermittlungsunternehmen angerufen und aufgefordert worden, einen Vermittlungsgutschein zu besorgen. Nachdem dies geschehen sei, wurde ein Vermittlungsvertrag geschlossen, nach welchem die Firma sich die &uuml;bliche Vermitttlungsprovision von 2.000 Euro von der Arbeitsagentur sicherte.<br>\nErstaunt zeigt sich der Hamburger Fachanwalt, dass die Arbeitsagentur auf den ersten Blick keine Handhabe sieht. Die taz hatte in der heutigen Ausgabe berichtet, der Sprecher der Bundesagentur Eikemeier habe ge&auml;u&szlig;ert, die Agentur habe keinen Einfluss auf ein solches Prozedere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.anwaltbund.de\/news\/2010\/01\/10-01-15-Vermittlungsgutscheine.php\">Anwaltbund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wenn man eine Wahl verliert, aber nicht die Macht, sie wirkungslos zu machen<\/strong><br>\nDie CDU-FDP-Regierung in Hessen ist am 18.1.2010 ein Jahr im Amt. Eine gute Gelegenheit, diese abstrakte Frage am konkreten Beispiel zu beantworten.<br>\nDie breit angelegte, partei&uuml;bergreifende Kampagne gegen den Wortbruch von Andrea Ypsilanti hatte Erfolg: Am 18.1.2009 w&auml;hlten Hessens B&uuml;rgerInnen richtig: 37,2 % der abgegebenen Wahlstimmen entfielen auf die CDU, die daraufhin mit der FDP eine Regierungskoalition einging. Deren Regierungsprogramm liest sich wie eine Darlehensr&uuml;ckzahlung an die zahlreichen und potenten Sponsoren der so erfolgreichen Kampagne.<br>\n2001 erlie&szlig; das Finanzamt Frankfurt auf Anweisung des hessischen Finanzministeriums die Verf&uuml;gung, nur noch Geldtransfers ins Ausland zu untersuchen, die die Summe von 500.000 Mark &uuml;berstiegen. Damit wurden Geldtransfers unterhalb dieser Grenze f&uuml;r steuerrechtlich unverd&auml;chtig eingestuft, was einer Aufforderung gleichkommt, in Zukunft Steuerhinterziehung in gest&uuml;ckelten Teilbetr&auml;gen zu praktizieren. Auch Steuerfahnder aus der Bankengruppe protestierten gegen diese Verf&uuml;gung. Sie bef&uuml;rchteten zu Recht, dass damit ein verfolgungsfreies Schlupfloch geschaffen werden sollte. Daraufhin wurde das in Gang gesetzt, was sp&auml;ter als das System Archipel Gulag bekannt werden sollte.<br>\nWenn man die Wortbruchkampagne als ersten Schl&uuml;ssel versteht und das System Archipel Gulag als zweiten Schl&uuml;ssel dazunimmt, dann kann man ein Depot &ouml;ffnen, dessen Inhalt beunruhigender nicht sein kann: Ein passgenaues und aufeinander abgestimmtes R&auml;derwerk aus politischen Mandatstr&auml;gern, Direktoren aus Finanz&auml;mtern und dem hessischen Finanzministerium, Chefetagen in Banken und Gro&szlig;firmen, die zwar Wahlen (tempor&auml;r) verlieren k&ouml;nnen &ndash; aber nicht die Macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/31\/31825\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt Deutschland: Bankrotterkl&auml;rung in einem der reichsten L&auml;nder der Welt<\/strong><br>\nEs kommt einer Bankrotterkl&auml;rung in einem der reichsten L&auml;nder der Welt gleich, wenn Menschen arbeiten und das erb&auml;rmlich niedrige Einkommen am Ende des Monats noch zu einem Einkommen auf unterstem Niveau aufgestockt werden muss. Ebenfalls eine Bankrotterkl&auml;rung ist es, wenn Arbeitssuchenden anst&auml;ndige Arbeit mit angemessener Bezahlung gezielt vorenthalten wird. Zu Gunsten prek&auml;rer Arbeitsverh&auml;ltnisse im Dumpinglohnbereich oder entwertet als &ldquo;Ein-Euro-Jobber&rdquo; ohne ordentlichen Arbeitsvertrag stehen sie wie Schuldige am Pranger der Gesellschaft. Einer, der es derzeit besonders auf die Spitze treibt, ist der Populist und CDU-Politiker Roland Koch. Als &ldquo;Element der Abschreckung&rdquo; will er nun die Arbeitspflicht durchsetzen. Eine Ma&szlig;nahme, die es schon lange gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/spreegurke.twoday.net\/stories\/6142714\/\">Spreerauschen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Erben von Reagan und Bush<\/strong><br>\nDie Steuerpolitik der Bundesregierung zeigt: Die Koalition nimmt Reagan und die beiden Bushs zum Vorbild. Das sagt Herbert Schui, &Ouml;konom und Fraktionsmitglied der Linken im Bundestag &ndash; und erkl&auml;rt auf FR-online.de, warum.<br>\nDie Vorstellung, dass weniger Steuern zu mehr Wachstum f&uuml;hren, ist seit den 80er Jahren als Laffer-Kurve bekannt. Laffer (damals Professor an der Universit&auml;t Chicago) vertritt ein recht konservatives Milieu: Wie er in einem Aufsatz schreibt, ist seine Kurve 1974 bei einem Abendessen mit Donald Rumsfeld und Dick Cheney in Washington entstanden. (Rumsfeld geh&ouml;rte damals an f&uuml;hrender Stelle zur Mannschaft von Pr&auml;sident Gerald Ford, Cheney war Rumsfelds Mitarbeiter.)<br>\nGablers Wirtschaftslexikon (16. Auflage) kommentiert dazu: &ldquo;Die Laffer-Kurve spielte im Rahmen der Reagonomics und der Angebots&ouml;konomik eine Rolle als Begr&uuml;ndung daf&uuml;r, dass durch Senkung des Steuersatzes das Steueraufkommen und das Nationaleinkommen gesteigert werden k&ouml;nnten; die Realit&auml;t hat dies widerlegt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/doku_und_debatte\/?em_cnt=2214845&amp;em_loc=3623\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gr&uuml;n ist Hartz IV<\/strong><br>\nDie Parteien reden &uuml;ber Korrekturen. Am gr&ouml;&szlig;ten Sozialgericht Deutschlands sieht man, wie falsch die rot-gr&uuml;ne Reform ist. Erst waren es 7.000 Klagen, jetzt sind es fast 27.000. Erst waren es 55 Richter, bald werden es 120 sein. Wie das Berliner Sozialgericht im 30-Minuten-Takt &uuml;ber Diabetes-Zuzahlung oder Versicherungsbeitr&auml;ge von Alleinerziehenden entscheidet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F01%2F18%2Fa0008&amp;cHash=73dd621f88\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wirtschaft wird mit 47,66 Milliarden Euro B&uuml;rokratiekosten belastet<\/strong><br>\nDie Belastung der deutschen Wirtschaft durch Informationspflichten, die auf die europ&auml;ische B&uuml;rokratie zur&uuml;ckgehen, ist inzwischen mit 25,1 Milliarden Euro h&ouml;her als die aufgrund nationaler Regelungen entstandenen Informationspflichten. Diese allein vom nationalen Gesetzgeber veranlassten Belastungen w&uuml;rden rund 22,5 Milliarden Euro betragen, teilt die Bundesregierung in ihrem als Unterrichtung (17\/300) vorgelegten Bericht &uuml;ber die Anwendung des Standardkosten-Modells und zum Stand des B&uuml;rokratieabbaus mit. Ermittelt wurden 9.199 Informationspflichten f&uuml;r die Wirtschaft, die zu Kosten von insgesamt 47,66 Milliarden Euro f&uuml;hrten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_01\/2010_009\/08.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bislang scheint Edmund Stoiber als Vorsitzender einer EU-Gruppe f&uuml;r den B&uuml;rokratieabbau nicht viel bewirkt zu haben.<br>\nInteressant in dem Bericht ist etwa Folgendes:<br>\nIn der chemischen Industrie belaufen sich die B&uuml;rokratiekosten auf 40 Mio. Euro\/Jahr bei einer Bruttowertsch&ouml;pfung von 46,4 Milliarden Euro\/Jahr. &Uuml;ber 1 Promille der Wertsch&ouml;pfung f&uuml;r einen gewiss umweltgef&auml;hrlichen Industriezweig wird also ein solches Geschrei gemacht.<br>\nIn vielen F&auml;llen geht es auch darum, die Kontrollm&ouml;glichkeiten der Finanz&auml;mter f&uuml;r Selbstst&auml;ndige einzuschr&auml;nken, so soll etwa die Untergrenze f&uuml;r die Buchf&uuml;hrungspflicht von 350.000 auf 500.000 Euro angehoben werden.<br>\nEntlastungen in H&ouml;he von 82 Millionen Euro soll das elektronische Meldesystem ELENA bringen. Welcher staatliche Aufwand allerdings n&ouml;tig ist und welche Datenschutzproblematik sich hinter der sch&ouml;nen ELENA verbergen, wird nat&uuml;rlich nicht erw&auml;hnt. Vgl. <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/685\/498971\/text\/\">Neue Datenbank &rdquo;Elena&rdquo;: Alle Arbeitnehmerdaten zentral gespeichert<\/a>.<br>\nDie Forderung nach B&uuml;rokratieabbau ist ja nicht neu. Ich erinnere mich daran, in den 90er Jahren hat der damalige Ministerpr&auml;sident Nordrhein-Westfalens &ouml;ffentlich erkl&auml;rt, jeder der sich durch eine konkrete b&uuml;rokratische Vorschrift beschwert f&uuml;hle, solle sich bei ihm melden. Diese Initiative hat bei den Mitarbeitern der damaligen Staatskanzlei Schrecken ausgel&ouml;st, man bef&uuml;rchtete tausende von Eingaben, die h&auml;tten bearbeitet werden m&uuml;ssen. Das Gegenteil war der Fall. Es gingen nur ganz wenige Schreiben ein. Denen wurde nachgegangen und anschlie&szlig;end wurde ein Gespr&auml;ch mit dem Einsender gef&uuml;hrt. Es gab nur vereinzelte F&auml;lle, wo es in der Sache einen &Auml;nderungsbedarf gab.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hier wird b&ouml;se Stimmung und &uuml;ble Politik gemacht<\/strong><br>\nMieterbund macht Front gegen Pl&auml;ne von FDP und Wohnungseigent&uuml;mern, das Mietrecht zu &auml;ndern. Gespr&auml;ch mit Franz-Georg Rips, Pr&auml;sident des Deutschen Mieterbunds: &ldquo;Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, dass sich die Regierung des Themas annehmen will &ndash; was immer das auch bedeuten mag. Die FDP betreibt Klientelpolitik &ndash; im Mietrecht singt sie das Lied der Haus- und Grundbesitzer und der Vermieterorganisationen &hellip; Wir werden versuchen, Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien vom Gegenteil zu &uuml;berzeugen. Unterst&uuml;tzen werden uns hierbei bundesweit die Mietervereine vor Ort. Denn angesichts dieser mickrigen Anzahl von nur 1000 Mietnomaden wird hier b&ouml;se Stimmung gemacht und &uuml;ble Politik vorbereitet &ndash; das werden wir uns nicht bieten lassen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/01-19\/045.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Experte h&auml;lt ICE-Achsen f&uuml;r zu schwach<\/strong><br>\nEr hatte das Eschede-Ungl&uuml;ck zu begutachten. Nun behauptet der Experte, die Achsen der ICE-Z&uuml;ge seien nicht f&uuml;r die hohen Belastungen ausgelegt. Die Bahn sei gewarnt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2010-01\/bahn-gutachter-achsenprobleme\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die Antwort der Bahn verdient eine Erwiderung:<br>\n&bdquo;Die Bahn wollte sich zu Details des Schwarzbuchs nicht &auml;u&szlig;ern. Ein Sprecher sagte auf Nachfrage jedoch, das Buch sei &ldquo;sehr einseitig und ignoriert viele Fakten&rdquo;. &ldquo;Die angeblichen Enth&uuml;llungen sind bekannt und gr&ouml;&szlig;tenteils auf- und abgearbeitet.&rdquo; Der Sprecher sagte, gerade der neue Bahn-Vorstand bestreite nicht, &ldquo;dass bei der Bahn vieles besser werden kann und muss&rdquo;. Es sei aber nicht akzeptabel, &ldquo;wenn die t&auml;glichen Leistungen unserer Mitarbeiter ins falsche Licht ger&uuml;ckt werden.&rdquo;&ldquo;<br>\nDas ist ein T&auml;uschungsversuch. Es geht nat&uuml;rlich nicht um die Leistungen der Mitarbeiter, sondern um das, was dieser und der letzte Vorstand angerichtet haben. &Uuml;brigens im Auftrag der Bundesregierungen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Leipziger Wasserwerke beklagen Millionenverluste<\/strong><br>\nDie Bombe platzte Anfang Januar: Bis zu 250 Mio. Euro Verlust bescheren riskante Kreditgesch&auml;fte den Leipziger Wasserwerken. Was als lukratives Gesch&auml;ft mit US-Finanzinvestoren begann, wird nun zu einem der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftskrimis der Stadt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/cross-border-leasing-leipziger-wasserwerke-beklagen-millionenverluste;2514601\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verm&ouml;gensverteilung: Beamte sind die heimlichen Reichen<\/strong><br>\nDie Deutschen verf&uuml;gen &uuml;ber ein oft vergessenes, gewaltiges Verm&ouml;gen: ihre Rentenanspr&uuml;che. Zurzeit summieren die sich auf mehr als 4,6 Billionen Euro. Das Geld ist aber ungleich verteilt. Es macht vor allem Beamte zu wohlhabenden Menschen &ndash; und vergr&ouml;&szlig;ert auf Sicht die Schere zwischen Arm und Reich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,672492,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.K.:<\/strong> Ein sch&ouml;nes Beispiel f&uuml;r die &uuml;bliche Verschleierung des gesellschaftlichen Fundamentalantagonismus zwischen Arm und Reich durch das gegeneinander Ausspielen gesellschaftlicher Gruppen unter Bedienung bestehender Ressentiments, wie etwa Alte vs. Junge bzw. Rentner vs. Arbeitnehmer, Arbeitslose bzw. Hartz IV Bezieher vs. Arbeitnehmer, Kinderlose vs. Familien usw. In diesem Artikel geht es also wieder einmal um Beamte vs. Nicht-Beamte. Die Argumentation ist dabei an Perfidie nicht zu &uuml;berbieten:<br>\n&bdquo;Die Deutschen verf&uuml;gen &uuml;ber ein oft vergessenes, gewaltiges Verm&ouml;gen: ihre Rentenanspr&uuml;che. Zurzeit summieren die sich auf mehr als 4,6 Billionen Euro. Das Geld ist aber ungleich verteilt. Es macht vor allem Beamte zu wohlhabenden Menschen &ndash; und vergr&ouml;&szlig;ert auf Sicht die Schere zwischen Arm und Reich.&ldquo;<br>\nNicht die neoliberale Politik ist an der zunehmenden sozialen Polarisierung schuld, sondern die Beamten. Die &uuml;bliche Propaganda gegen einen ausufernden Staat und den Versorgungsabbau werden damit gleich mit geliefert: &ldquo;Angesichts der zunehmenden Alterung der Bev&ouml;lkerung sind sp&uuml;rbare Einschr&auml;nkungen in der Altersversorgung nur noch eine Frage der Zeit.&ldquo;<br>\nWichtigstes Element sind hier Pauschalisierung und unglaubliche Verdrehungen. Was l&auml;sst sich z.B. aus der Aussage, &ldquo;Und das Ergebnis ist beeindruckend: Im Durchschnitt entspricht das einem individuellen Anspruch in H&ouml;he von 67.000 Euro&ldquo; ableiten? Auf welchen Zeitrahmen bezieht sich der Anspruch? Auf die gesamte Zeit, in der eine Rente bezogen wird? Und wie jeder wei&szlig;, sagt hier ein Durchschnittswert nichts aus, in dem Sinne: Ich besitze nichts, mein Nachbar hingegen 100.000 &euro;, im Durchschnitt hat dann jeder von uns 50.000 &euro;.<br>\nGeradezu absurd wird es wenn behauptet wird: &bdquo;Bezieht man die Rentenanwartschaften in die Verm&ouml;gensberechnung ein, stehen insbesondere diejenigen besser da, deren Verm&ouml;gen geringer ist als das des Durchschnitts. Denn anders als ihre wohlhabenderen Mitb&uuml;rger verf&uuml;gen sie praktisch &uuml;ber kein Sach- oder Geldverm&ouml;gen. Die oberen Zehntausend &ndash; in der Kalkulation der Wissenschaftler sind das die reichsten zehn Prozent &ndash; k&ouml;nnen im Durchschnitt auf ein Guthaben von mehr als 550.000 Euro zur&uuml;ckgreifen.&ldquo; Wobei mir die Logik dieser Aussage in keiner weise verst&auml;ndlich ist. So wie &uuml;berhaupt unklar ist, wie man echtes Verm&ouml;gen, &uuml;ber das man jederzeit frei verf&uuml;gen kann, mit Renten- oder Pensionsanspr&uuml;chen gleichsetzen kann.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Der Titel der DIW Studie lautet &uuml;brigens ganz anders: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.345838.de\/10-3-1.pdf\">Alterssicherungsverm&ouml;gen d&auml;mpft Ungleichheit &ndash; aber gro&szlig;e Verm&ouml;genskonzentration bleibt bestehen [PDF &ndash; 349 KB]<\/a>.<br>\nUnd das Fazit lautet: &bdquo;Gleichwohl bleibt die Konzentration der Verm&ouml;gen sehr hoch und die d&auml;mpfende Wirkung des Alterssicherungsverm&ouml;gens wird k&uuml;nftig wohl an Bedeutung verlieren.<br>\nHier wirken sich sinkende Versorgungsniveaus in Folge der Reformen der Alterssicherungssysteme und zunehmende L&uuml;cken im Erwerbsverlauf aus &ndash; mit dem Risiko steigender Altersarmut.&ldquo;<br>\nNach Angaben der Bundesbank (2007) besitzen die Deutschen 4,5 Billionen Geldverm&ouml;gen. Also nicht fiktive Verm&ouml;genswerte als Anwartschaften auf Altersvorsorgeanspr&uuml;che, von denen niemand wei&szlig;, in welcher H&ouml;he sich die Anwartschaft realisiert, weil niemand wei&szlig;, wie alt er wird. 4,5 Billionen Geldverm&ouml;gen, das ist ein <a href=\"?p=2416\">nichts sagender Durchschnittswert<\/a>. Nach dem Armutsbericht der Bundesregierung besitzen die unteren 50 Prozent gerade mal 4 Prozent, w&auml;hrend die oberen 10 Prozent &uuml;ber 47 Prozent dieses Verm&ouml;gens bei sich verbuchen k&ouml;nnen. Das DIW bzw. der Spiegel rechnen uns vor, dass die reichsten zehn Prozent im Durchschnitt auf ein Guthaben von mehr als 550.000 Euro zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen, obwohl sie mindestens &uuml;ber 2 Billionen des gesamten Geldverm&ouml;gens verf&uuml;gen. Wie passt das zusammen?<br>\nEiner der Autoren der Studie sagt, dass sich durch Anwartschaften aus der Altersversicherung das Niveau an Verm&ouml;gensungleichheit gegen&uuml;ber dem Geld- und Sachverm&ouml;gen um etwa 20 Prozent reduziert: &bdquo;Das steht nicht im Gegensatz zu der Aussage, dass wir insbesondere in den letzten f&uuml;nf Jahren eine deutliche Zunahme der Verm&ouml;gensungleichheit in Deutschland beobachtet haben. Wir gehen davon aus, dass auch zuk&uuml;nftig die Verm&ouml;gensungleichheit zunehmen wird.&ldquo;<br>\nMan schaue sich einmal die Abbildung 2 auf Seite 11 der Studie &uuml;ber die Verteilung des individuellen Geld- und Sachverm&ouml;gens und des Gegenwartswerts der Altersversorgungsanspr&uuml;che 2007 an.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Ouml;konomische Ungleichheit und Gesundheit: Weltweite Studie zeigt Korrelation zwischen den beiden Gr&ouml;&szlig;en<\/strong><br>\nJe gr&ouml;&szlig;er die &ouml;konomische Ungleichheit in einem Land, desto schlechter ist es um die Gesundheit seiner Bev&ouml;lkerung bestellt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Gesundheits&ouml;konomen Martin Karlsson von der TU Darmstadt in Kooperation mit der Universit&auml;t Lund (Schweden). Karlssons Arbeit unterscheidet sich von bisherigen &auml;hnlichen Studien durch ihre weltweite Datenbasis: sie gr&uuml;ndet sich auf Umfragen in 21 L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tu-darmstadt.de\/forschen\/neuesausderforschung\/neuesausderforschung_14144.de.jsp\">TU Darmstadt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bertelsmann-Tochter verschickt die Rechnungen f&uuml;r Microsoft<\/strong><br>\nDie Bertelsmann-Tochter Arvato wird f&uuml;r den Softwarekonzern Microsoft k&uuml;nftig weltweit alle Rechnungen von Gesch&auml;ftskunden verwalten. Die Zusammenarbeit beginnt diesen Monat und hat eine Laufzeit von f&uuml;nf Jahren, wie Arvato und Microsoft am heutigen Montag mitteilten. Dabei geht es sowohl um Rechnungen an Computer-Hersteller als auch um das Direktgesch&auml;ft mit gro&szlig;en Konzernen. Auch das Management f&uuml;r Partnerprogramme, die Microsoft dazugekauft hat, sowie f&uuml;r Dienstleistungen sollen bei Arvato geb&uuml;ndelt werden. Arvato verwaltet f&uuml;r den US-Konzern nun auch die meisten Lizenzen. &Uuml;ber die finanziellen Eckdaten sei Stillschweigen vereinbart, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/foren\/S-Bertelsmann-Tochter-verschickt-die-Rechnungen-fuer-Microsoft\/forum-172720\/list\/e-all\/hs-0\/\">heise online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da haben sich die richtigen Oligopolisten gefunden. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Hessengipfel&rdquo;: SPD r&uuml;ckt von Hartz-Reform ab<\/strong><br>\nIn der hessischen SPD ist unstrittig, dass Hartz IV und andere Teile der Arbeitsmarktpolitik sowie die Rente mit 67 &uuml;berarbeitet geh&ouml;ren. Bei ihrem &ldquo;Hessengipfel&rdquo; im nordosthessischen Friedewald stie&szlig;en die entsprechenden Vorschl&auml;ge, die in einem kleinen Kreis um den SPD-Vorsitzenden Thorsten Sch&auml;fer-G&uuml;mbel und seinen Generalsekret&auml;r Michael Roth ausgearbeitet worden waren, am Wochenende auf grunds&auml;tzliche Zustimmung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/2213475_Hessengipfel-SPD-rueckt-von-Hartz-Reform-ab.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Sagen wir mal so: In der hessischen SPD sind Anzeichen f&uuml;r Bewegung in die richtige Richtung erkennbar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zum Hinweis Nr. 7 vom 18.01.2010 &ndash; Rekord bei Schwarzarbeit: <a href=\"?p=4463#h07\">&ldquo;Die Wirtschaftsf&uuml;hrer schaden der Steuermoral&rdquo; <\/a><\/strong><br>\nLeider ist in den meisten Berichten nicht zu lesen, dass die betreffende &bdquo;Studie&ldquo; im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft durchgef&uuml;hrt wurde, also offensichtlich interessengeleitet ist. Und einer der &bdquo;Studien&ldquo;-Leiter Professor Friedrich Schneider ist offensichtlich ein &Uuml;berzeugungst&auml;ter. Genau an dem Tag, an dem die Studie ver&ouml;ffentlicht wird, tritt Professor Schneider als Referent bei einer Tagung der Stiftung Marktwirtschaft zu diesem Thema auf. In der Vergangenheit tauchte Professor Schneider mit dem Thema Schwarzarbeit auch gerne bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft auf. Wenn wir dann &bdquo;B&uuml;rokratieabbau&ldquo; lesen, erahnen wir schon, welche Pl&auml;ne da ausgebr&uuml;tet werden.<br>\nAuch der andere Studienleiter Professor Lars Feld ist der Stiftung Marktwirtschaft ebenfalls sehr verbunden; er geh&ouml;rt seit Herbst 2008 dem dortigen Kronberger Kreis an.<br>\nDie Verbindung zwischen beiden neoliberalen Denkfabriken ist einer der bekanntesten Au&szlig;endienstmitarbeiter der deutschen Versicherungswirtschaft: Professor Bernd Raffelh&uuml;schen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article5898107\/Krise-treibt-Schattenwirtschaft-weiter-an.html\">Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.stiftung-marktwirtschaft.de\/fileadmin\/user_upload\/_temp_\/Einladung_Schattenwirtschaft_18_01_2010.pdf\">Stiftung Marktwirtschaft [PDF &ndash; 135 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.insm-tagebuch.de\/2007\/03\/08\/schattenwirtschaftsexperte-auf-insm-pressekonferenz-mehrwertsteuererhohung-erhoht-auch-die-schwarzarbeit\/\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/archiv.insm.de\/Umfragen___Studien\/Studien\/Studien\/Zentrale_Ergebnisse_zum_Thema_Schwarzarbeit.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><br>\nQuelle 5: <a href=\"http:\/\/www.stiftung-marktwirtschaft.de\/fileadmin\/user_upload\/Pressemitteilungen\/2008\/PM_2008-10-30_KronbergerKreis_Feld.pdf\">Stiftung Marktwirtschaft [PDF &ndash; 46.2 KB]<\/a><br>\nQuelle 6: <a href=\"http:\/\/www.stiftung-marktwirtschaft.de\/wirtschaft\/stiftung\/team\/vorstand.html#c96\">Stiftung Marktwirtschaft (Vorstand)<\/a><br>\nQuelle 7: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/ueber-die-insm\/Kuratoren-und-Botschafter\/Prof-Dr-Bernd-Raffelhueschen.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era: Der Berlusconi Chiles?<\/strong><br>\nMit den Pfunden seiner Agilit&auml;t und Gesch&auml;ftst&uuml;chtigkeit wei&szlig; Pi&ntilde;era gut zu wuchern. Das hat ihn zu einem der reichsten M&auml;nner Chiles werden lassen, mit einem gesch&auml;tzten Verm&ouml;gen von mehr als einer Milliarde Dollar. Mit geschickten finanziellen Aktionen wie etwa der Einf&uuml;hrung von Kreditkarten in Chile &ndash; und nicht &bdquo;durch seiner H&auml;nde Arbeit&ldquo;, wie manche seiner Landsleute bem&auml;ngeln &ndash; hat er die Grundlage zu seinem Reichtum gelegt. Das war in der Zeit der Pinochet-Diktatur. Da Pi&ntilde;era aber auch &uuml;ber politischen Sp&uuml;rsinn verf&uuml;gt, hat er sich fr&uuml;hzeitig von Pinochet losgesagt und bei der Volksabstimmung &uuml;ber den weiteren Verbleib des Diktators im Pr&auml;sidentenamt 1989 nach eigenem Bekenntnis mit &bdquo;Nein&ldquo; gestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0\/Doc~E2A4604CFB3EE4BD38D305D590C293B65~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In Chile ist wohl das passiert, was auch bei uns Schwarz-Gelb an die Regierung gebracht hat. Die fr&uuml;here Pr&auml;sidentin Michelle Bachelet hatte, &auml;hnlich wie bei uns die Sozialdemokraten, die g&auml;ngigen neoliberalen Konzepte &uuml;bernommen, und die Ergebnisse dieser Politik waren, &auml;hnlich wie bei uns, wirtschaftlich und sozial entt&auml;uschend. Das hat sicherlich wesentlich dazu beigetragen, dem Marktradikalen und ehemaligen Pinochet-Anh&auml;nger zum knappen Sieg zu verhelfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Neues Internet-Medium: The Dishwasher<\/strong><br>\nThe Dishwasher ist ein halbj&auml;hrlich erscheinendes Magazin f&uuml;r Studierende (und solche, die es werden wollen) mit einer so genannten &bdquo;niedrigen&ldquo; sozialen Herkunft, also f&uuml;r studierende Arbeiterkinder, studierende Nicht-Akademikerkinder, &bdquo;First-Generation-Studierende&ldquo; usw.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dishwasher.blogsport.de\/dishwasher-no1\/\">The Diswasher<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein begr&uuml;&szlig;enswerter Ansatz. Das Magazin scheint auch ganz interessant zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Zu guter Letzt I: Branchenbezogene Steuersenkung &ndash; bedenklich stimmende Szene<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_daten\/_multicom\/2010\/01\/19\/100119_mei_plassmann.jpg\" alt=\"Plassmann\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_multifunktion\/?em_art=galery&amp;em_loc=3317&amp;em_cnt=1256926\">FR<\/a>\n<p><strong>Zu guter Letzt II: Man tut, was man kann<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikaturen\/kari_20100118_Hotel_Boy.gif\" alt=\"Hotel Boy\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/\">Stuttmann-Karikaturen<\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Der Mai bringt keine neuen Steuereinnahmen; Arbeitgeber wollen erst sparen, dann senken; d&uuml;stere Konjunkturaussichten; k&auml;ufliche Republik; Abzocke mit Vermittlung; ein weiteres Jahr Koch; Arbeitsmarkt eine Bankrotterkl&auml;rung; die Erben von Reagan und Bush; Massenabfertigung bei Sozialgerichten; B&uuml;rokratiekosten; Stimmungsmache beim Mietrecht; wie man Rentner reich rechnet; Ungleichheit schadet der Gesundheit; in<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4465\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4465","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4465","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4465"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4465\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4465"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4465"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4465"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}