{"id":4466,"date":"2010-01-19T17:18:00","date_gmt":"2010-01-19T16:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4466"},"modified":"2014-08-06T11:17:48","modified_gmt":"2014-08-06T09:17:48","slug":"der-vorgang-lb-bayernhypo-group-alpe-adria-hgaa-ist-das-modell-fuer-aehnliche-vorgaenge-der-bereicherung-finanzkrise-xxxi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4466","title":{"rendered":"Der Vorgang LB-Bayern\/Hypo Group Alpe Adria (HGAA) ist das Modell f\u00fcr \u00e4hnliche Vorg\u00e4nge der Bereicherung (Finanzkrise XXXI)"},"content":{"rendered":"<p>In den letzten vier Wochen sind Vorg&auml;nge zum &uuml;berteuerten und unsinnigen Kauf der  HGAA durch die Bayerische Landesbank bekannt geworden, die &ndash; w&uuml;rden die demokratischen Sanktionsmechanismen noch funktionieren &ndash; die CSU auf 10 % bringen m&uuml;ssten. Denn die bayerischen Steuerzahler &ndash; und wahrscheinlich auch wir alle &ndash; m&uuml;ssen f&uuml;r Verluste bei Verm&ouml;genstransaktionen gerade stehen, die bewusst eingef&auml;delt worden sind, um andere zu bereichern. Im Falle der Bayern LB circa 3,7 Milliarden. Es macht Sinn, diesen Vorgang in die Gesamtlage der Verm&ouml;genstransfers und Bereicherungen einzuordnen. Hier ein kleiner Versuch. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\nZun&auml;chst weise ich auf eine kurze Dokumentation hin, die Sie am Ende dieses Textes als Anhang finden. In dieser Dokumentation sind einige Links zu wichtigen Artikeln zur Sache vermerkt.<\/p><p><strong>Modell Bayern LB\/Hypo Group Alpe Adria<\/strong><\/p><p>Der Vorgang HGAA ist typisch daf&uuml;r, wie heute schnell und viel Geld gemacht wird, nicht durch Wertsch&ouml;pfung, also die unternehmerische Kombination von Arbeit und Kapital, sondern durch das Hin- und Herschieben von Verm&ouml;genswerten. Dabei verdienen Einzelne, Gruppen und Institutionen dann besonders viel, <\/p><ul>\n<li>wenn sie Verm&ouml;genswerte g&uuml;nstig einkaufen und teuer verkaufen k&ouml;nnen und dabei oft Insiderwissen im Spiel ist,<\/li>\n<li>wenn sie den Staat oder staatsnahe Stellen dabei anzapfen k&ouml;nnen und\/oder<\/li>\n<li>wenn sie an den Transaktionen selbst durch Beratung, durch Provisionen und andere Verg&uuml;tungen ma&szlig;los hohe Betr&auml;ge verdienen.<\/li>\n<\/ul><p>Im konkreten Fall sind alle drei M&ouml;glichkeiten (und vielleicht noch andere) im Spiel gewesen. <\/p><p>Die Bayerische Landesbank hat eine schon als marode bekannte Bank, die HGAA, weit &uuml;ber dem gesch&auml;tzten Wert erworben. Sie hat insgesamt 3,7 Milliarden in dieses Gesch&auml;ft gesteckt und zum Schluss die Bank f&uuml;r einen symbolischen Wert an die Republik &Ouml;sterreich verkauft.<br>\nKurz vor dem Kauf hat eine Gruppe von reichen Personen mit Unterst&uuml;tzung eines Hedgefonds unter F&uuml;hrung eines Verm&ouml;gensverwalters mit dem Namen Tilo Berlin stufenweise einen Anteil von 25 % plus einer Aktie an der HGAA erworben. Die Erwerber haben in wenigen Wochen durch Verkauf dieses Anteils an die Bayerische Landesbank einen Verm&ouml;gensgewinn von circa 40 % gemacht.<br>\nVerm&ouml;gensverwalter Berlin hatte das Geld von bekannten Personen aus Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz gesammelt. Auch das ist typisch, solche Deals sichert man auch dadurch ab, dass man einflussreiche Personen mit ins Boot holt und profitieren l&auml;sst.<br>\nBesonders apart an dieser Sache war noch, dass die Bayerische Landesbank selbst zu den Finanziers des Kaufs der HGAA durch die Gruppe um Berlin geh&ouml;rte. Konkret: w&auml;hrend die Bayerische Landesbank einerseits einer Gruppe von reichen Leuten half, die notwendigen Millionen f&uuml;r die 25 % plus einer Aktie zusammen zu kriegen, verhandelte sie gleichzeitig &uuml;ber den Kauf der Mehrheit an der Bank zu einem weit dar&uuml;ber liegenden Preis. Den Aufschlag kassierte die von der Bayerischen Landesbank mitfinanzierte Gruppe um Tilo Berlin.<br>\nMan kann und muss davon ausgehen, dass die so genannten Investoren um Tilo Berlin zumindest ahnten, dass ihr Verm&ouml;genszuwachs mithilfe des Kaufs einer ziemlich maroden Bank vom bayerischen Steuerzahler abgesichert wird.<\/p><p><strong>Was der sachliche Sinn des Erwerbs der HGAA durch die Bayerische Landesbank sein sollte, l&auml;sst sich nur schwer erschlie&szlig;en.<\/strong> Die vorgeschobenen Aktivit&auml;ten auf dem Balkan sind es vermutlich nicht. Denn die Spekulation mit Grundst&uuml;cken, was offenbar teilweise das Gesch&auml;ft der HGAA an der Adria war, geh&ouml;rt sicherlich nicht zu den Hauptaufgaben einer Landesbank. Vermutlich ist Sinn und Zweck des Erwerbs der HGAA durch die BayernLB vornehmlich der zu erwartende Gewinn beim Transfer der Verm&ouml;genswerte, und hier wieder der Gewinn Dritter und nicht der Bayerischen Landesbank selbst.<\/p><p>Interessant an diesem Vorgang ist die <strong>Verwicklung der Politik<\/strong> beziehungsweise von Politikern mit den get&auml;tigten Verm&ouml;genstransaktionen: <\/p><ul>\n<li>Das Land K&auml;rnten unter F&uuml;hrung seines damaligen Landeshauptmanns J&ouml;rg Haider hat vom teuren Verkauf seines Anteils und von den dann immer wieder zur Rettung der HGAA flie&szlig;enden Millionen und Milliarden der Bayerische Landesbank profitiert. Haider hat gro&szlig;z&uuml;gig das Geld der Bayern verteilt und auch damit seine Macht gefestigt. Er stand schon deshalb hinter dem Deal.<\/li>\n<li>Die ihm geistig und offenbar freundschaftlich verbundenen CSU-Politiker in M&uuml;nchen auch. Sie haben als Verwaltungsr&auml;te der Bayern LB den &uuml;berteuerten Kauf laufen lassen. Sie haben in der Person des damaligen Ministerpr&auml;sidenten Stoiber in Kroatien interveniert, als die dortige Zentralbank den Kauf der HGAA durch die Bayerische Landesbank stoppen wollte. Stoiber ist daf&uuml;r extra nach Split gereist und hat durch Intervention beim damaligen kroatischen Ministerpr&auml;sidenten die Bremsen gelockert.<\/li>\n<\/ul><p>Unsere Politiker, so das Fazit, sind h&ouml;chst engagiert, wenn es um die Bedienung gro&szlig;er Interessen zulasten des Steuerzahlers geht. Sie nutzen daf&uuml;r die Verbindungen zu anderen Politikern, auch in anderen Staaten.<\/p><p><strong>Landesbanken sind heute eine Art &bdquo;Quango&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die Quasi-Privatisierung der &ouml;ffentlichen Einrichtung Bayerische Landesbank und ihre Ausrichtung auf &bdquo;unternehmerische T&auml;tigkeit&ldquo; hat die Nutzung dieser Einrichtung zur Bereicherung Privater auf Kosten der &Ouml;ffentlichkeit wesentlich erleichtert. Hier im Falle der Bayerischen Landesbank wie zum Beispiel auch bei der West LB und der HSHNordbank hat die Entlassung dieser Landesbanken in die Quasi-Autonomie dem Management die M&ouml;glichkeit gegeben, an der langen Leine Deals abzuschlie&szlig;en und Gesch&auml;fte zu betreiben, die mit ihrer traditionellen Aufgabe und mit traditioneller Kontrolle so nicht m&ouml;glich gewesen w&auml;ren. (Siehe dazu den Beitrag von Wolfgang Lieb &uuml;ber die <a href=\"?p=3510\">Entwicklung bei der Westdeutschen Landesbank<\/a>)<br>\nDer fr&uuml;here Chefredakteur des Guardian, Will Hutton hat f&uuml;r derartige halb staatliche, halb autonome Organisationen den Begriff Quango gepr&auml;gt. <a href=\"?p=4141\">N&auml;heres dazu hier.<\/a><br>\nDiese Unternehmen sind autonom genug, um solche unsinnigen Verm&ouml;genstransfers wie den Kauf der HGAA durch die Bayern LB vorzunehmen, und sie sind staatsnah genug, um den Steuerzahler f&uuml;r die Verluste zur Kasse zu bitten.<\/p><p><strong>Die Bedeutung von Steueroasen im Gesch&auml;ftsmodell a la HGAA<\/strong><\/p><p>Wir k&ouml;nnen davon ausgehen, dass die 130 bis 170 Millionen &euro; Gewinn, die f&uuml;r die Investorengruppe um Tilo Berlin heraus gesprungen sind, zu einem beachtlichen Teil ganz legal oder weniger legal in Steueroasen angelegt worden sind. Weil einflussreiche Kreise auch davon noch profitieren, kommen wir mit dem Kampf gegen Steueroasen bisher nicht weiter. <\/p><p>Ich erinnere in diesem Zusammenhang noch an die Aff&auml;re Zumwinkel. Damals hat die deutsche &Ouml;ffentlichkeit sich vor allem bei der Steuerhinterziehung aufgehalten. Uns hat auf den NachDenkSeiten damals schon auch interessiert, woher die gro&szlig;en Finanzen kommen, die zu einem Zinsgewinn gef&uuml;hrt haben, der wiederum eine Steuerhinterziehung von knapp 1 Million ausgel&ouml;st hat. Hier wie in &auml;hnlichen F&auml;llen m&uuml;ssten sich die &Ouml;ffentlichkeit beziehungsweise engagierte Journalisten mindestens gleichwertig um die Frage k&uuml;mmern, woher die Gelder kommen, mit denen man so viel Zinsen verdient, dass man 1 Million an Steuern hinterziehen kann. (Siehe dazu auch den n&auml;chsten Abschnitt)<\/p><p><strong>Gro&szlig;er Bedarf an Recherchen in verwandten Bereichen<\/strong><\/p><p>Die Deutsche Bahn ist in die Quasi-Autonomie entlassen worden und hat dann vor allem unter der &Auml;gide von Mehdorn und ohne Kontrolle durch den hundertprozentigen Eigent&uuml;mer Bund Hunderte von Unternehmen gekauft.<br>\nGenauso die Deutsche Telekom.<br>\nUnd genauso die Deutsche Post.<br>\nUnd genauso andere fr&uuml;here &ouml;ffentliche Unternehmen des Bundes, der L&auml;nder und der Kommunen.<br>\nWer hat bei den einzelnen Verm&ouml;genstransfers mitverdient? Welche Politiker waren als Vermittler und Berater beteiligt? Auf die T&auml;tigkeit des ehemaligen Au&szlig;enministers Kinkel f&uuml;r die Deutsche Telekom sind wir schon einmal eingegangen.<br>\nH&ouml;chst fragw&uuml;rdig ist auch der 4,5%-Anteil von Blackstone an der Deutschen Telekom. Warum das? Wer hat davon profitiert und wer profitiert noch? Gibt es K&auml;ufe und Verk&auml;ufe durch die Deutsche Telekom, bei denen Blackstone beziehungsweise mit Blackstone verbundene Unternehmen und Personen mitverdient haben?<\/p><p>Vielleicht ermuntert der Skandal um die HGAA und die Bayerische Landesbank den einen oder anderen Journalisten oder Internetspezialisten zu weiteren Recherchen. N&ouml;tig w&auml;re es. In den Kapiteln 17 und 18 von &bdquo;Meinungsmache&ldquo;, hier das <a href=\"?page_id=4080\">Inhaltsverzeichnis<\/a>, finden sich weitere Anhaltspunkte.\t<\/p><p><strong>Anhang<\/strong><\/p><p><strong>Kurze Dokumentation von informativen Artikeln zum Bayern LB-HypoGroupAlpeAdria(HGAA)-Skandal<\/strong><\/p><p>Das folgende ist eine Auswahl von Artikeln und Analysen der Vorg&auml;nge &ndash; chronologisch geordnet. Wenn Sie einzelne Artikel j&uuml;ngeren Datums anklicken, dann finden Sie dort wiederum Links auf weitere informative Artikel.<\/p><p>8.1.2010<br>\n<strong>BayernLB-Desaster<br>\nK&auml;rnten, ein gesegnetes Land &ndash; dank Bayern<\/strong><br>\nEin Tausender f&uuml;r den F&uuml;hrerschein, Kindergarten gratis, billige Fl&uuml;ge: In K&auml;rnten ist die Welt in Ordnung &ndash; dank bayerischer Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/221\/499498\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/p><p>8.1.2010<br>\n<strong>Bayern und die Hypo Alpe Adria<br>\nWie eine fette Gans<\/strong><br>\nImmer wieder pumpten Freistaat und BayernLB Millionen- und Milliardenbetr&auml;ge in die finanziell marode K&auml;rntner Landesbank. Der fr&uuml;here Landeshauptmann J&ouml;rg Haider hat die Bayern ungeniert ausgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/239\/499516\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/p><p>9.1.2010<br>\n<strong>Hypo Alpe-Adria: Warum J&ouml;rg Haiders Deal ein abgekartetes Spiel war<\/strong><br>\nDie Wahrheit &uuml;ber das Hypo-Debakel: warum J&ouml;rg Haiders Deal mit der Bayerischen Landesbank ein abgekartetes Spiel war. Und wie die Bayern der Investorengruppe um Tilo Berlin zu sagenhaften Gewinnen verhalfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.profil.at\/articles\/1001\/560\/259672_s1\/hypo-alpe-adria-warum-joerg-haiders-deal-spiel\">profil<\/a><\/p><p>10.1.2010<br>\n<strong>Hypo Alpe Adria<br>\nHarakiri in den Alpen<\/strong><br>\nBei der Bank Hypo Alpe Adria wurde jedes zweite Darlehen unzureichend gepr&uuml;ft. Trotzdem investierte die BayernLB ein Verm&ouml;gen in K&auml;rnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/335\/499611\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/p><p>12.01.2010<br>\n<strong>Was wusste Edmund Stoiber?<br>\nDie politische Verantwortung f&uuml;r das Milliarden-Desaster<\/strong><br>\nvon Christian Rohde<br>\nRund 3,7 Milliarden Euro hat die Bayerische Landesbank in den Sand gesetzt mit dem Kauf der &ouml;sterreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) &ndash; ein Desaster f&uuml;r den bayerischen Steuerzahler. Horst Seehofer (CSU), derzeit bayerischer Ministerpr&auml;sident, hat angek&uuml;ndigt, ohne Ansehen von Amt und Person den Skandal aufzukl&auml;ren. Ein Untersuchungsausschuss im Landtag wurde eingesetzt. Es geht um den Verdacht der Untreue und die Frage nach der politischen Verantwortung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/3\/0,1872,8010275,00.html\">Frontal21 &ndash; Video<\/a><\/p><p>12.1.2010<br>\n<strong>Parteienfinanzierung<br>\nHypo &ouml;ffnete Geldhahn f&uuml;r Parteien<\/strong><br>\n12. J&auml;nner 2010, 17:53<br>\n3,5 Millionen ans BZ&Ouml;, 1,25 Millionen an die SP&Ouml;: Die Hypo Alpe Adria war recht offen f&uuml;r Kredite an politische Parteien<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1262209397123\/Parteienfinanzierung-Hypo-oeffnete-Geldhahn-fuer-Parteien\">Der Standard<\/a><\/p><p>13.1.2010<br>\n<strong>Hypo Alpe Adria<br>\nStoiber &uuml;bte Druck auf Zagreb aus<\/strong><br>\nVon Klaus-Peter Schwarz, Rijeka<br>\nPers&ouml;nliche Verantwortung f&uuml;r das Desaster hat Stoiber stets zur&uuml;ckgewiesen<br>\n13. Januar 2010&nbsp;Die M&uuml;nchner Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen wegen des Kaufs der Hypo Group Alpe Adria durch die Bayern LB ausgeweitet. Sie teilte am Mittwoch mit, der Kreis der Verd&auml;chtigen sei gewachsen; zudem werde nicht mehr nur wegen des Verdachts der Untreue, sondern auch wegen anderer Straftatbest&auml;nde ermittelt. Gegen Politiker wird wegen des Debakels mit der Hypo Alpe Adria, das die Landesbank etwa 3,7 Milliarden Euro kostete, nicht ermittelt, doch ger&auml;t zunehmend auch die Rolle des fr&uuml;heren bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Edmund Stoiber in den Blick, der eine pers&ouml;nliche Verantwortung bisher zur&uuml;ckgewiesen hatte. Allerdings hat er 2007 versucht, mit Hilfe des damaligen kroatischen Ministerpr&auml;sidenten Ivo Sanader massiven Druck auf die kroatische Nationalbank auszu&uuml;ben, damit diese dem Kauf der Hypo Alpe Adria durch die Bayern LB zustimmte. Am 18. Juli 2007 zitierten die kroatischen Zeitungen Stoiber erstmals mit den Worten, das Veto der Nationalbank gegen diese &Uuml;bernahme sei nicht hinnehmbar und &bdquo;ein schwerer Schlag gegen die traditionell guten Beziehungen zwischen Kroatien und Bayern&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C\/Doc~E7719858336E846B8AA7668FD28A28619~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a><\/p><p>14.1.2010<br>\n<strong>Hypo Alpe-Adria:<\/strong><br>\nprofil ver&ouml;ffentlicht komplette Liste der Investorengruppe Tilo Berlin<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.profil.at\/articles\/1002\/560\/259672\/hypo-alpe-adria-liste-investorengruppe-tilo-berlin\">profil<\/a><\/p><p>14.1.2010<br>\n<strong>Skandalbank in K&auml;rnten<br>\nReich, reicher, Hypo Alpe Adria<\/strong><br>\nGesch&auml;ftsmodell Abkassieren: Deutsche und &ouml;sterreichische Industrielle haben mit dem Kauf der Hypo Alpe Adria kr&auml;ftig verdient &ndash; weil sie kurz vor der &Uuml;bernahme durch die BayernLB in die Skandalbank aus K&auml;rnten investiert hatten. Die Liste der Geldgeber liest sich wie ein Potpourri der Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/924\/500194\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/p><p>14. Jan. 2010<br>\n<strong>Reibach mit der &Ouml;si-Bank: Sie alle sollen verdient haben<\/strong><br>\nJetzt liegt die Liste der feinen Gesellschaft vor, die auf Kosten Bayerns an der maroden &ouml;sterreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria verdient haben soll. Dabei: Ingrid Flick, Ex-Bahnchef D&uuml;rr und Ex-Ski-Weltmeister Harti Weirather.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendzeitung.de\/geld\/159064\">Abendzeitung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten vier Wochen sind Vorg&auml;nge zum &uuml;berteuerten und unsinnigen Kauf der HGAA durch die Bayerische Landesbank bekannt geworden, die &ndash; w&uuml;rden die demokratischen Sanktionsmechanismen noch funktionieren &ndash; die CSU auf 10 % bringen m&uuml;ssten. Denn die bayerischen Steuerzahler &ndash; und wahrscheinlich auch wir alle &ndash; m&uuml;ssen f&uuml;r Verluste bei Verm&ouml;genstransaktionen gerade stehen, die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4466\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,50,127,138],"tags":[984,982,285,809,242,983,807],"class_list":["post-4466","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-finanzkrise","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-steuerhinterziehungsteueroasensteuerflucht","tag-blackstone","tag-haider-joerg","tag-hedgefonds","tag-hgaa","tag-landesbanken","tag-stoiber-edmund","tag-zumwinkel-klaus"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4466","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4466"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4466\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22660,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4466\/revisions\/22660"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4466"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4466"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4466"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}