{"id":4467,"date":"2010-01-20T08:53:49","date_gmt":"2010-01-20T07:53:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4467"},"modified":"2010-01-20T09:26:14","modified_gmt":"2010-01-20T08:26:14","slug":"hinweise-des-tages-1062","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4467","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute unter anderem zu folgenden Themen: Immer wieder Koch, Telekom, Atomenergie-Entsorgung, Finanzcasino, Versicherungen, Alpe Adria (KR\/WL\/AM)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Hartz-IV-Reform: Kochs Erwerbslosen-Schelte spaltet die CDU &raquo;Koch handelt unseri&ouml;s und gemeingef&auml;hrlich&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">F&uuml;nf Jahre Hartz IV und was das f&uuml;r die Mittelschicht und ihr Verh&auml;ltnis zur Unterschicht bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Telekom-Skandale: Die Ermittlungsakten der Staatsanw&auml;lte <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Brennelemente werden von J&uuml;lich nach Ahaus transportiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Als das Geld vom Himmel fiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">PR-Berater Kocks: &ldquo;Ich finde Bernie Madoff gro&szlig;artig&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Heribert Prantl: Prozess auf der Spitze des Eisbergs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Polizei geht gegen Dresden-Plakat vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Hessische Verh&auml;ltnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Wenn Versicherer mit dem Alter spielen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Riester-Rente: Wo sind die Millionen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Neues zum Kauf der Hypo Group Alpe Adria<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Die sinnlosen Qualifizierungsma&szlig;nahmen f&uuml;r Arbeitslose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Wall Street spekuliert auf Obama-Niederlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Rede Lafontaine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Warum ich bis auf Weiteres keine Steuern zahlen werde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Hohn und Spott f&uuml;r die &ldquo;M&ouml;venpick-Partei&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung: <\/strong>Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4467&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hartz-IV-Reform: Kochs Erwerbslosen-Schelte spaltet die CDU<\/strong><br>\nStrenge Arbeitspflicht f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger und h&auml;rteres Durchgreifen gegen Missbrauch: Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs unterst&uuml;tzt die umstrittenen Forderungen von Hessens Ministerpr&auml;sident Koch. CDU-Kanzleramtsminister Roland Pofalla pfeift seine Parteifreunde zur&uuml;ck.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-672632,00.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/die-welt\/politik\/article5902903\/Viele-Jobcenter-schrecken-vor-Sanktionen-zurueck.html?print=yes#reqdrucken\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist einfach widerw&auml;rtig, wie wieder einmal ein Generalverdacht gegen Hartz-IV-Bezieher unter das Volk gebracht werden soll. Und das sind nicht irgendwelche Ausrutscher, sondern hat System. Statt endlich die Klappe zu halten, legt Koch in der Welt nach und bekommt noch Sch&uuml;tzenhilfe vom stellvertretenden Vorsitzenden der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs. Immer wieder lenken Politiker mit einer primitiven Ausgrenzungsrhetorik&nbsp; vom eigenen Versagen ab, eine gescheite Wirtschaftspolitik hinzubekommen. Da war, man mag es gar nicht in den Mund nehmen, der Rede Clements vom Parasiten, der CSU-Arbeitsmarktexperte Stefan M&uuml;ller forderte Meldepflicht und Gemeinschaftsdienst, der oben genannte Michael Fuchs vermutete bereits fr&uuml;her unter den Hilfebed&uuml;rftigen Million&auml;rss&ouml;hne und Guido Westerwelle empfindet&nbsp; Hartz IV als Einladung zum Tricksen. Wir leben in schlechten Zeiten, nicht nur seit der Wirtschaftskrise, und wieder einmal mu&szlig; ausgegrenzt werden, mu&szlig; h&auml;rter durchgegriffen werden &ndash; m&uuml;ssen S&uuml;ndenb&ouml;cke her. Die Finanzierung des Sozialstaats bricht unter dem massenhaften Missbrauch von Hartz IV zusammen, soll wohl suggeriert werden. Die &ldquo;arbeitsunwilligen Personen&rdquo; Personen seien nicht Mehrheit, r&auml;umt Koch gn&auml;dig ein, aber &ldquo;deutlich sichtbare Minderheit&rdquo;. Stutzig machen sollte, dass Koch pr&auml;zise Zahlen f&uuml;r &ldquo;rein spekulativ&rdquo; h&auml;lt. Tats&auml;chlich hat z.B. eine Expertise im Auftrag des Diakonischen Werkes durch die Seligmann Consulting auf der Basis von &Uuml;berpr&uuml;fungen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ergeben, dass ein Leistungsmissbrauch im Jahre 2005 bei weniger als 1,2 Prozent aller im Leistungsbezug befindlichen Personen nachzuweisen ist und dass im Jahr 2006 Leistungsmi&szlig;brauch weniger als 0,2 Prozent der Gesamtkosten ausmachen w&uuml;rde. Selbst wenn man diese Zahlen verdoppelt, w&uuml;rden Investitionen in eine sch&auml;rfere Kontrolle oder andere Ma&szlig;nahmen keine finanziell relevanten Entlastungen der &ouml;ffentlichen Haushalte mit sich bringen. Der schnelle <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article5911125\/Roland-Koch-ist-der-Thilo-Sarrazin-der-CDU.html?print=yes#reqdrucken\">Kommentar in der Welt<\/a> zu Koch, der ab und zu Dinge sagt, &ldquo;die stimmen, die sich aber nicht geh&ouml;ren&rdquo;, liegt vollkommen daneben. Eine signifikante Menge an Mi&szlig;brauch gibt es nicht. Weil diese &ldquo;Dinge&rdquo; nicht stimmen, erweist sich die Rede von Koch als Rhetorik, als Hetze.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>&raquo;Koch handelt unseri&ouml;s und gemeingef&auml;hrlich&laquo;<\/strong><br>\nProfessor Dr. Gunnar Winkler, Pr&auml;sident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarit&auml;t: &bdquo;Koch und andere &ndash; wie etwa der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag Michael Fuchs &ndash; ignorieren, da&szlig; schon heute die Betroffenen nahezu jede Arbeit annehmen m&uuml;ssen. Sie verschweigen auch, da&szlig; ein Gro&szlig;teil der Sanktionen gegen ALG-II-Bezieher fragw&uuml;rdig ist. Das zeigt die hohe Zahl von Prozessen zu Hartz IV. Koch beleidigt damit auch all die &raquo;Aufstocker&laquo;, die trotz Arbeit Hartz-IV-Leistungen in Anspruch nehmen m&uuml;ssen, weil ihr Lohn zu niedrig ist. Und: Vor der Pflicht zur Arbeit m&uuml;&szlig;te erst das Recht auf Arbeit ins Grundgesetz aufgenommen werden!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/01-20\/054.php\">Junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>F&uuml;nf Jahre Hartz IV und was das f&uuml;r die Mittelschicht und ihr Verh&auml;ltnis zur Unterschicht bedeutet<\/strong><br>\nDer alte Traum vom Imperium, vom weltweit geltenden Normensystem soll nun vor allem in Ann&auml;herung aller M&auml;chtigen verschiedener regionaler Hoheitsbereiche durch eine schrittweise immer vollst&auml;ndigere Angleichung, Vereinheitlichung und damit Vereinigung aller bestehenden Normensysteme erfolgen. Das Imperium wird nicht erobert, sondern man l&auml;sst es zusammenwachsen. Diese neue Strategie, deren Umsetzung soweit gediehen ist, dass sie verschiedene Lebensbereiche massiv beeinflusst, ist das, was das heutige Ph&auml;nomen der &bdquo;Globalisierung&ldquo; in Wahrheit ausmacht. Und der Verursacher dieses Ph&auml;nomens ist die Politik, denn niemand anderes als unsere Regierungen sind die Baumeister dieser &bdquo;neuen Welt&ldquo;. Und wenn gesagt wird, dass Globalisierung die Tarifpartei der Arbeitnehmer mehr und mehr ins Hintertreffen bringt, dann ist es in der letzten Ursache niemand anderes als die Regierungspolitik, die dieses tut. Ich behaupte: Die Verfassungsvorgabe der Tarifautonomie wird dadurch eklatant verletzt! Und das gleiche gilt f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von Hartz IV. Der Staat hat damit nicht einmal gro&szlig;artig Geld gespart. Scheinbar kam es einzig und allein auf die systematische Entw&uuml;rdigung der Menschen an, die f&uuml;rchterlich ist f&uuml;r die bereits Betroffenen, die aber psychologisch auch bereits die massive Auswirkung auf die Noch-Arbeitnehmer hat, die Standhaftigkeit deren Tarifpartei individuell wie gemeinschaftlich zu brechen. Die dargestellte Notlage der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten ist nicht zuletzt deshalb mittlerweile die bittere Ausgangslage ihrer Gewerkschaften in den j&auml;hrlichen Tarifverhandlungen. Auch die Gewerkschaften arbeiten deshalb seit Jahren mit dem Kosmetikkasten und sind somit Teil der h&auml;sslichen Gegenwartspolitik geworden.<br>\nDer alte Plan der Oberschicht, Mittel- und Unterschicht zu spalten, scheint durch Hartz IV Wirklichkeit geworden zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mittelschicht.com\/b2evo2\/blog1.php\/2010\/01\/15\/fuenf-jahre-hartz-iv-und-was-das-fuer-di\">Mittelschicht Webblog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Telekom-Skandale: Die Ermittlungsakten der Staatsanw&auml;lte <\/strong><br>\nUm den Kundenschwund zu stoppen, hat die Deutsche Telekom einen gigantischen Vertriebsapparat mit unz&auml;hligen Subunternehmern und Callcentern aufgebaut. Doch das System entglitt &uuml;ber weite Strecken der Kontrolle. Abzocker bedienten sich, Partnerfirmen gingen pleite, Millionen von Kundendaten gerieten in falsche H&auml;nde. Das ganze Ausma&szlig; der Folgen zeigen jetzt erstmals interne Unterlagen und staatsanwaltschaftliche Ermittlungsakten, die der WirtschaftsWoche vorliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen-maerkte\/telekom-skandale-die-ermittlungsakten-der-staatsanwaelte-418662\/\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein interessanter Einblick in das Outsourcing und das damit verbundene Management-Chaos bei der Telekom.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Brennelemente werden von J&uuml;lich nach Ahaus transportiert<\/strong><br>\nDie im Beh&auml;lterlager des Forschungszentrums J&uuml;lich zwischengelagerten Brennelemente sollen in das Transportbeh&auml;lterlager Ahaus &uuml;berf&uuml;hrt werden. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (17\/358) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen (17\/167) hervor. Ein entsprechender Antrag sei bereits beim Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz gestellt worden, erkl&auml;rt die Regierung. Sobald die Voraussetzungen f&uuml;r eine Genehmigung erf&uuml;llt seien, sollen 152 Beh&auml;lter &uuml;ber den Zeitraum von zehn Jahren nach Ahaus transportiert werden. Vor dem Transport und der Lagerung seien allerdings noch eine &Auml;nderungs- und die Bef&ouml;rderungserlaubnis einzuholen.<br>\nNach Informationen der Bundesregierung ist das Gel&auml;nde des AVR (Atomversuchskernkraftwerk) in J&uuml;lich um das Reaktorgeb&auml;ude herum, im Bereich der so genannten Warmen Werkstatt und unter den Fundamenten radioaktiv verseucht. Die Kontaminationen reichten sowohl ins Erdreich als auch in das Grundwasser. Vor diesem Hintergrund befinde sich das AVR bereits seit M&auml;rz 2009 im Abbau. Eine zus&auml;tzliche Gef&auml;hrdung des Anlagenpersonals oder der Umwelt im Zusammenhang mit den Abbauma&szlig;nahmen sei aber ausgeschlossen, hei&szlig;t es weiter. Die sonstigen schwach- und mittelradioaktiven Abf&auml;lle des Forschungszentrums sollten weiterhin in J&uuml;lich zwischengelagert werden, bis eine Abgabe an das Endlager Konrad erfolgen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_01\/2010_011\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vor &uuml;ber zehn Jahren wurde der v&ouml;llige R&uuml;ckbau des Versuchsreaktors beschlossen, bis heute ist &ndash; au&szlig;er zus&auml;tzlichen Absicherungen &ndash; nichts geschehen, und nun soll es noch einmal 10 Jahre dauern, obwohl die radioaktive Kontamination bis ins Grundwasser reicht. Merkw&uuml;rdig ist, dass weder in der Anfrage noch in der Antwort von den Kosten die Rede ist. Obwohl der Reaktor von einer privaten Gesellschaft betrieben wurde, fallen die Kosten beim Land NRW und beim Bund an. Die Betreibergesellschaft haftet nur mit ihrem Kapital, und das betr&auml;gt nur einige Millionen. Der Versuchsreaktor ist nur ein kleiner Reaktor. Welcher Aufwand w&auml;re n&ouml;tig und wie hoch w&uuml;rden die Kosten erst sein, wenn ein Gro&szlig;reaktor zur&uuml;ckgebaut werden m&uuml;sste?<br>\n<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Als das Geld vom Himmel fiel<\/strong><br>\n1,5 Billionen Euro haben die gro&szlig;en Zentralbanken seit Beginn der Finanzkrise den privaten Banken als Nothilfe geliehen. Jetzt, 480 Tage sp&auml;ter, wirft das eine simple Frage auf.<br>\nWas ist mit dem Geld passiert?<br>\nHat das Geld neue Arbeitspl&auml;tze geschaffen? Hat es ruinierte Privatanleger gerettet? Wem hat es geholfen?<br>\nDie Banken und Investmentfonds dieser Welt kaufen seit Monaten &Ouml;l, obwohl sie kein Benzin produzieren. Aber der &Ouml;lpreis ist heute fast doppelt so hoch wie vor einem Jahr. Sie kaufen Gold, obwohl sie keinen Schmuck herstellen. Aber der Goldpreis ist um 30 Prozent gestiegen. Sie kaufen sogar Zucker und gefrorenes Orangensaftkonzentrat, obwohl sie keine Limonade machen. Aber der Zuckerpreis ist um 130 Prozent gestiegen und der Preis f&uuml;r Orangensaftkonzentrat um 80 Prozent.<br>\nDie Banken und Investmentfonds kaufen einen Rohstoff, weil sie glauben, dass sein Preis weiter steigt und sie ihn in ein paar Monaten mit Gewinn verkaufen k&ouml;nnen. Genauso wie sie brasilianische und chinesische Immobilien kaufen und indonesische und russische Aktien. Sie kaufen all das, weil sie Geld &uuml;brig haben. Viel Geld.<br>\nSo kommt es, dass sich das neue Geld nicht in neue Produkte verwandelte, wie EZB-Direktor Lorenzo Bini Smaghi hoffte. Sondern in h&ouml;here Preise.<br>\nDas Geld der Zentralbanken hat dazu gef&uuml;hrt, dass Rohstoffe, Aktien und Immobilien teurer wurden. Es ist jenen zugutegekommen, denen die Aktien und die H&auml;user geh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/03\/DOS-Wo-das-Geld-geblieben-ist?page=1\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein flott geschriebener Einblick ins &bdquo;Casino&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>PR-Berater Kocks: &ldquo;Ich finde Bernie Madoff gro&szlig;artig&rdquo;<\/strong><br>\n<em>Herr Kocks, Sie gelten als Meister der &ndash; wie Sie es nennen &ndash; Inszenierung fiktionaler Wirklichkeiten. Haben Sie ein Beispiel parat, bei dem der Kampf gegen die Finanzkrise fiktional und trotzdem wahrhaftig war? <\/em>\n<p><strong>Kocks:<\/strong> Meine Lieblingsszene lief gleich zu Beginn der Finanzkrise, im Oktober 2008: Da traten Kanzlerin Merkel und Finanzminister Steinbr&uuml;ck abends zur besten Sendezeit vor die Kameras und erz&auml;hlten der Nation eine wunderbare Gute-Nacht-Geschichte: Eure Sparb&uuml;cher sind sicher. Genial! Das war ein Meisterst&uuml;ck der PR.<\/p>\n<p><em>Was war daran genial, fiktional und wahrhaftig?<\/em><\/p>\n<p><strong>Kocks:<\/strong> Genial war, dass diese Mama-und-Papa-sind-bei-Euch-Nummer in der Bev&ouml;lkerung wieder f&uuml;r urkindliches Vertrauen gesorgt und eine Massenhysterie verhindert hat. Nach der Lehman-Pleite hatten wir ja gef&uuml;rchtet, dass sich unser Erspartes in Luft aufl&ouml;st. Fiktional war die Geschichte, weil die Sparb&uuml;cher damals nat&uuml;rlich alles andere als sicher waren und niemand absehen konnte, wie die Finanzkrise weitergeht. Trotzdem: Mutti Merkel und Papa Steinbr&uuml;ck verb&uuml;rgten sich einfach mal f&uuml;r Hunderte Milliarden Euro. Die Wirklichkeit wurde von der Politik aber nachgeliefert, indem sie das Finanzsystem stabilisierte.<\/p>\n<p><em>Sie geben zu, dass PR-Leute Geschichtenerz&auml;hler sind?<\/em><\/p>\n<p><strong>Kocks:<\/strong> Was sonst? Schauen Sie sich nur die b&ouml;rsennotierten Unternehmen an. Dort sitzen so viele PR-Leute herum wie sonst nirgendwo. Und warum? Weil die B&ouml;rse vor allem eine fiktionale Veranstaltung ist. Investoren werfen ihr Geld guten Geschichten hinterher und hoffen, dass sie auch wirklich Gesch&auml;fte werden. Anders gesagt: Die Equity Story ist immer Story &ndash; und vielleicht auch Equity.<br>\n<strong>Kocks:<\/strong> Bei K&ouml;hlers Allerweltsmahnungen &uuml;berf&auml;llt mich vor allem Zorn. Darf man noch sagen, wo der Mann herkommt? Er war eine zentrale Figur bei den &ouml;ffentlichen Banken und beim Internationalen W&auml;hrungsfonds. Und als Bundespr&auml;sident ergeht er sich in flachen Moralspr&uuml;chen &uuml;ber Monster am Kapitalmarkt. Mit solch l&auml;ppischer Metaphorik wird der Blick auf die Ursachen der Finanzkrise eher verstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finanzen.net\/nachricht\/aktien\/Euro-Interview-PR-Berater-Kocks-34-Ich-finde-Bernie-Madoff-grossartig-34-728476@inPageNr=1\">finanzen net<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der ganz allt&auml;gliche Zynismus der PR-Berater.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Heribert Prantl: Prozess auf der Spitze des Eisbergs<\/strong><br>\nDas Landgericht Augsburg aber f&uuml;hrt seinen Prozess auf der Spitze eines Eisberges. Was sich unter der Wasseroberfl&auml;che noch alles verbirgt, kann man nur raten. Viele der Dubiosit&auml;ten, die mit den Ermittlungen gegen Schreiber begannen, sind unaufgekl&auml;rt geblieben, sie sind nicht Gegenstand der Anklage und also nicht Gegenstand der Beweisaufnahme.<br>\nDas System illegaler Konten und anr&uuml;chiger Zahlungen ist nur zum kleinen Teil kartographiert. Die wei&szlig;en Flecken sind gewaltig. Und die ruchlose Spendenaff&auml;re der CDU in Hessen, die bei Gelegenheit der Ermittlungen gegen Schreiber und Kiep entdeckt wurde, ist noch immer ein einziger gro&szlig;er wei&szlig;er Fleck.<br>\nDas Verfahren, so schmalbr&uuml;stig es jetzt auch sein mag, ist Beleg daf&uuml;r, dass diese alten Zeiten vorbei sind. Politische Korruption freilich ist nicht vorbei, sie ist nur anders, subtiler. Fr&uuml;her mussten dubiose Lobbyisten ihre Interessen am Gesetz vorbei mit viel Geld durchsetzen. Heute kann es passieren, dass Lobbyisten die Gesetze gleich selber machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/275\/500540\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Polizei geht gegen Dresden-Plakat vor<\/strong><br>\n&ldquo;Gemeinsam blockieren&rdquo;, hei&szlig;t es auf den Protest-Plakaten gegen den gr&ouml;&szlig;ten Naziaufmarsch Europas in Dresden am 13. Februar. Darunter die Logos von Gr&uuml;nen, Attac, Piratenpartei, der Linken, Gewerkschaften und anderen Gruppen. Doch was f&uuml;r Nazi-Gegner eine Selbstverst&auml;ndlichkeit ist, klingt nach Ansicht der Sicherheitsbeh&ouml;rden nach einem Aufruf zu Straftaten. Am Dienstagmittag durchsuchten die Polizei daraufhin in Dresden die Landesgesch&auml;ftsstelle der Partei die Linke, in Berlin traf es ein Ladengesch&auml;ft linker Gruppen. Tausende Plakate, Flyer und Sticker wurden beschlagnahmt. Aber auch Computer nahmen die Beamten mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2010\/01\/19\/polizei-geht-gegen-dresden-plakat-vor_2396\">ZEIT-Blog St&ouml;rungsmelder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hessische Verh&auml;ltnisse<\/strong><br>\nAls vor genau einem Jahr die sogenannten &ldquo;hessischen Verh&auml;ltnisse&rdquo; einer linken Mehrheit ohne feste Koalition endeten, konnte es Ministerpr&auml;sident Roland Koch (CDU) nicht schnell genug gehen. Noch am Wahlabend drang er auf z&uuml;gige Koalitionsverhandlungen mit der FDP, denn: &ldquo;Die hessischen Verh&auml;ltnisse m&uuml;ssen nicht l&auml;nger dauern als unbedingt n&ouml;tig.&rdquo; Seitdem haben in Wiesbaden &ldquo;hessische Verh&auml;ltnisse&rdquo; ganz anderer Art Einzug gehalten. In der Landespolitik lie&szlig; der der muntere Koalitionspartner FDP aufhorchen, w&auml;hrend Koch sich auf Fragen mit bundespolitischer Ausstrahlung von Opel bis Konjunkturprogramm konzentrierte. Vor allem jedoch fiel der dienst&auml;lteste CDU-Ministerpr&auml;sident der Republik mit zuweilen brachialen Formen der Machtaus&uuml;bung auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2213181&amp;em_loc=1234&amp;em_ref=\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/&amp;em_ivw=fr_regtop\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wenn Versicherer mit dem Alter spielen<\/strong><br>\nGeht es nach der Assekuranz, lebt derselbe Mensch unterschiedlich lang je nachdem, welche Versicherung er abschlie&szlig;t. Dabei rechnen die Unternehmen stets zu ihren eigenen Gunsten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boerse-online.de\/finanzen\/versicherungen\/:Lebensversicherung--Wenn-Versicherer-mit-dem-Alter-spielen\/515858.html?mode=print\">B&ouml;rse online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Riester-Rente: Wo sind die Millionen?<\/strong><br>\n38 Millionen Berechtigte, aber erst 13 Millionen Vertr&auml;ge: Bei der Riester-Rente ist noch was drin.<br>\nSpekulationen gibt es viele, jetzt auch Daten. Lange herrschte R&auml;tselraten &uuml;ber die Zahl der m&ouml;glichen Riester-Sparer. Einzelne Quellen gehen von bis zu 37,5 Millionen Riester-Berechtigten aus. Dr. Stephan Fasshauer, Referatsleiter &ldquo;Finanzielle Grundsatzfragen der Sozialpolitik&rdquo; im Bundessozialministerium, und Nora Toutaoui haben sich der Frage angenomen und Nachforschungen angestellt. Aus ihren Daten ergibt sich eine &ldquo;Gesamtzahl potenzieller Riester-Sparer von 38,61 Millionen. Das entspricht 71 Prozent der 15- bis 64-j&auml;hrigen&rdquo;, so die Autoren.<br>\nStephan Fasshauer und Nora Toutaoui schreiben in ihrem Fazit: &ldquo;Auf jeden Fall zeigt sich auf Basis der vorliegenen Daten, dass das Potenzial der riesterf&auml;higen Personen noch l&auml;ngst nicht ausgesch&ouml;pft ist. Es sind daher noch erhebliche Anstrengungen zu unternehmen, wenn das Ziel einer Fl&auml;chendeckung bei der gesamten zus&auml;tzlichen, das hei&szlig;t der privaten und berieblichen Altersvorsorge erreicht werden soll.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Das-grosse-Riester-Potenzial.html?session=245a2a6579a96ba3562885a0c050e7a2\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Nur zur Erinnerung &ndash; dieses Internetportal mit dem Titel &bdquo;Ihr unabh&auml;ngiger Altersvorsorge-Berater&ldquo; ist eine Initiative der Regionaltr&auml;ger der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, also finanziert und betrieben mit Rentenversicherungsbeitr&auml;gen. Geh&ouml;rt es dann aber zu den Hauptaufgaben, &uuml;ber die notwendigen erheblichen Anstrengungen zu schreiben, um das Ziel einer Fl&auml;chendeckung bei der gesamten zus&auml;tzlichen, das hei&szlig;t der privaten und betrieblichen Altersvorsorge zu erreichen? Das ist so, als w&uuml;rde ein Wirtschaftsunternehmen einen Teil seiner Einnahmen dazu nutzen, um Werbung f&uuml;r die Produkte der Konkurrenz zu machen &ndash; mit dem Ziel, die eigenen Einnahmen weiter zu reduzieren und der eigenen Kundschaft fl&auml;chendeckend die Produkte der Konkurrenz zu empfehlen.<br>\nDiese Zweckentfremdung von Rentenversicherungsbeitr&auml;gen sollte nicht als selbstverst&auml;ndlich hingenommen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Milliardendebakel der Bayern LB: Neues zum Kauf der Hypo Group Alpe Adria <\/strong><br>\nImmer neue Details im Skandal um den Verkauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) an die bayerische Landesbank werden bekannt. Die HGAA soll in viele schmutzige Gesch&auml;fte verwickelt gewesen sein. report M&Uuml;NCHEN mit brisanten Recherchen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/das-erste\/report-muenchen\/report-video-hypo-group-alpe-adria-ID126385768525.xml\">report M&Uuml;NCHEN<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Eine spannende Geschichte. Ein kritischer Beitrag des Bayerischen Rundfunks &ndash; Respekt f&uuml;r die Kolleginnen und Kollegen.&nbsp;<br>\nDer Beitrag ist eine gute Erg&auml;nzung zu unserem <a href=\"?p=4466\">Artikel von gestern &uuml;ber die HGAA<\/a>. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schlecht beraten und abgeschoben: Die sinnlosen Qualifizierungsma&szlig;nahmen f&uuml;r Arbeitslose<\/strong><br>\nHunderttausende Arbeitslose sind in teuer bezahlten F&ouml;rderungen vom Bewerbungstraining bis zur Weiterbildung. Doch diese Kurse sind oft Zeitverschwendung. Andere Arbeitslose wiederum k&auml;mpfen &ndash; vergeblich &ndash; f&uuml;r eine f&uuml;r sie passende Qualifizierung. report M&Uuml;NCHEN &uuml;ber die Willk&uuml;r der &Auml;mter und die Wut der Betroffenen.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/das-erste\/report-muenchen\/report-video-qualifizierungsmassnahmen-ID1263855902053.xml\">report M&Uuml;NCHEN<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wall Street spekuliert auf Obama-Niederlage<\/strong><br>\nNicht nur die erwartet schwach ausgefallenen Zahlen der Citigroup beruhigten die Anleger in New York: In der Hoffnung auf eine Wahlniederlage f&uuml;r Barack Obama und die Gesundheitsreform seiner Demokraten griffen sie beherzt zu den Papieren privater Krankenversicherer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:us-boersenschluss-wall-street-spekuliert-auf-obama-niederlage\/50062722.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> Dass die B&ouml;rse gegebenenfalls auf den Teufel setzt, wenn er Gewinne verspricht, ist nichts Neues, aber dass ein Gesundheitssystem, dass nicht nur gerechter, sondern auch vern&uuml;nftiger&nbsp; ist, von den B&uuml;rgern mehrheitlich abgelehnt wird, bleibt mir ein R&auml;tsel &ndash; auch wenn ich diverse Erkl&auml;rungen dazu gelesen habe. Auch wenn alle Welt die Bedeutung der Religion f&uuml;r politische Entscheidungsprozesse gerade in den USA besonders hervorhebt, &ldquo;Gott regiert Amerika&rdquo; hei&szlig;t ein Buch zum Thema, scheint doch das Gebot der N&auml;chstenliebe keinen politischen Ausdruck gefunden zu haben. Da ist mir doch das gottlose Europa lieber. Auch wenn in der jakobinischen Phase der Franz&ouml;sischen Revolution eine Phase der &ldquo;d&eacute;christianisation&rdquo; einsetzte, so wirkte doch der Geist der N&auml;chstenliebe im Begriff der &ldquo;fraternit&eacute;&rdquo;&nbsp; fort.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Oskar Lafontaines Neujahrsempfangrede: Zur Strategie der Partei DIE LINKE nach der Bundestagswahl 2009 <\/strong><br>\nRede am 19. Januar 2010 in Saarbr&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/rede.php?artikel=1305285801\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Warum ich bis auf Weiteres keine Steuern zahlen werde<\/strong><br>\nDer britische S&auml;nger Billy Bragg will so lange in den Steuerstreik treten, wie von seinem Geld Banker-Boni bezahlt werden &ndash; dagegen k&ouml;nnte der Schatzkanzler Veto einlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/alltag\/1002-billy-bragg-steuer-streik-guardian\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Das ist eine gute Idee. Wenn die Republik so aussieht, warum dann nicht?<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu eine Graphik:<\/em><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/100119_schwarz_rot_gold_2010.jpg\" alt=\"Schwarz Rot Gold 2010\">\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Debatte um FDP-Spende<\/strong><br>\nSind den Liberalen Millionen wichtiger als der gute Ruf? Wegen der gro&szlig;z&uuml;gigen Zuwendungen eines Hoteliers ger&auml;t die FDP unter Beschuss. Ihr neuer Spitzname: &ldquo;M&ouml;venpick-Partei&rdquo;. Nun fordern Politiker und Experten eine Deckelung f&uuml;r Spenden &ndash; wie in manchem Nachbarland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-672756,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> M&ouml;venpick-Partei &ndash; das ist einfach gut. Das sitzt &ndash; viel besser als Klientelpartei. Bitte weitersagen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. 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