{"id":44670,"date":"2018-06-27T16:03:00","date_gmt":"2018-06-27T14:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44670"},"modified":"2018-06-29T07:26:55","modified_gmt":"2018-06-29T05:26:55","slug":"skeptiker-gleich-spinner-bundeszentrale-fuer-politische-bildung-informiert-ueber-verschwoerungstheorien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44670","title":{"rendered":"Skeptiker gleich Spinner? Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung informiert \u00fcber Verschw\u00f6rungstheorien"},"content":{"rendered":"<p>Mit der neuen Webseite &bdquo;Wahre Welle&ldquo; diffamiert die Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung das, was sie eigentlich f&ouml;rdern sollte: das kritische Nachfragen, den skeptischen Blick. D&uuml;rftig kaschiert als satirische &Uuml;bung zur Medienkompetenz, ist die von Steuergeldern finanzierte Seite ein Versuch, die jugendliche Zielgruppe zur Kritiklosigkeit zu erziehen. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7650\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-44670-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180628_Skeptiker_gleich_Spinner_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180628_Skeptiker_gleich_Spinner_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180628_Skeptiker_gleich_Spinner_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180628_Skeptiker_gleich_Spinner_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=44670-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180628_Skeptiker_gleich_Spinner_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"180628_Skeptiker_gleich_Spinner_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Seri&ouml;se Skeptiker verbreiten Fragen, keine Theorien. Diese Regel l&auml;sst sich nicht nur auf &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; anwenden, sondern auch auf jene Journalisten, die Skeptizismus entgegentreten wollen. So kann man sich strittigen Fragen wie den Vorg&auml;ngen rund um die New Yorker Terroranschl&auml;ge vom 11. September 2001 (9\/11) distanziert, sachlich und eben in Form von vorsichtigen Fragen n&auml;hern &ndash; oder in Form einer Polemik, die suggeriert, alle Leerstellen seien gef&uuml;llt. &bdquo;Wahre Welle&ldquo;, eine <a href=\"https:\/\/wahrewelle.tv\">neue Webseite<\/a> der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung (bpb), w&auml;hlt die letztere Variante und begibt sich damit auf eine Stufe mit genau jenen &bdquo;Verschw&ouml;rungs-Freaks&ldquo;, die angeblich alle Antworten kennen und denen die bpb eigentlich das Wasser abgraben will.<\/p><p>Es soll hier weder eine Theorie entfaltet werden, noch soll sich der Text in technischen Details einer ungekl&auml;rten Aff&auml;re verlieren. Wohl aber kann zweifellos festgestellt werden, dass es nach der Empfindung von zahlreichen Menschen weltweit etwa zu 9\/11 eine Reihe unbefriedigend beantworteter Fragen gibt. Mit dieser Feststellung wird keiner Theorie Raum gegeben. Betrachtet werden soll hier darum nicht, wie von der bpb &ndash; stellvertretend f&uuml;r viele Politiker und gro&szlig;e Medien &ndash; mit pseudo-gefestigten Theorien umgegangen wird, sondern ihr Umgang mit Fragen zu strittigenThemen. Und die Tatsache, dass reale Verschw&ouml;rungen (NSA-Skandal, Syrien, Ukraine) gar keinen Raum erhalten.<\/p><p><strong>Unredliche Vermischung: 9\/11 und die Mondlandung, Kennedy und das Klima<\/strong><\/p><p>Um die &bdquo;p&auml;dagogische&ldquo; Sto&szlig;richtung des Vorhabens zu kaschieren, w&auml;hlt die bpb die Form der Satire &ndash; doch nur scheinbar: W&auml;hrend die Startseite ihren Spa&szlig; mit &bdquo;Alu-H&uuml;ten&ldquo;, Chemtrail-Sonderlingen und J&uuml;ngern der &bdquo;Hohlerde&ldquo;-Theorie treibt, verbergen sich dahinter eine Reihe von offensichtlich ernst gemeinten Erziehungs-Artikeln gegen politischen Skeptizismus. So wird die mutma&szlig;lich jugendliche Zielgruppe mit Klamauk angelockt, um dann mit &bdquo;ernsten&ldquo; Inhalten gegen Zweifel an offiziellen Vorgangs-Versionen impr&auml;gniert zu werden.<\/p><p>Da ist etwa der <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/lernen\/projekte\/270411\/verschwoerungstheorien-zu-9-11\">Artikel zu 9\/11<\/a>, der die Strategie der unredlichen Vermischung nutzt und sich kaum den konkreten offenen Fragen zu 9\/11 widmet, daf&uuml;r das Attentat aber unseri&ouml;s mit der Mondlandung verkn&uuml;pft: &bdquo;Und wie bei so vielen Ereignissen, die die Welt dauerhaft ver&auml;nderten &ndash; ob Mondlandung, Pr&auml;sidentenmord oder Klimawandel &ndash; es dauert nie lange, bis Zweifel aufkommen.&ldquo; Zus&auml;tzlich werden berechtigte Fragen nach physikalischen Gesetzen mit irren Theorien in einen Topf geworfen: &bdquo;Gem&auml;&szlig; der No-Planes-Theorie wurden die Geb&auml;ude gesprengt. Von Reptiloiden, Illuminaten oder Freimaurern &ndash; der Fantasie von &sbquo;Truthern&lsquo; sind kaum Grenzen gesetzt.&ldquo; Neben solchen allgemeinen Diffamierungen wird der quellenlose und angesichts des Themas erstaunlich knappe Text an manchen Stellen gewagt konkret: So w&uuml;rde man etwa gerne nachlesen, wo und wann genau sich Osama Bin Laden &bdquo;mehrfach zu den Terroranschl&auml;gen bekannt&ldquo; hat. <\/p><p><strong>Wird die Untersuchung verweigert, besetzen Rechte die Leerstellen<\/strong><\/p><p>Aber wie gesagt &ndash; es sollen hier keine Details diskutiert werden, auch wird keine Theorie pr&auml;feriert: Schlie&szlig;lich k&ouml;nnte eine angemessene Untersuchung von 9\/11 ja auch (endlich glaubhaft) die offizielle Version st&uuml;tzen.  Diese M&ouml;glichkeit macht eine Verweigerung von ernsthaften Untersuchungen noch unverst&auml;ndlicher &ndash; und gef&auml;hrlich: Die auch von der bpb betriebene pauschale Abwehr der Skepsis und eine mediale Diffamierung von Forderungen nach neuen Untersuchungen k&ouml;nnen genau f&uuml;r die Freir&auml;ume sorgen, die dann dubiose &bdquo;Truther&ldquo; mit rechtsradikalem Nonsens besetzen k&ouml;nnen, wie Autor Mathias Br&ouml;ckers in einem Interview zu 9\/11 <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5112344\/\">erkl&auml;rt<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich verlange, dass das Verbrechen neu untersucht wird! Die Lewinsky-Ermittlung hat 30 Millionen Dollar bekommen, und die 9\/11-Kommission am Anfang ganze 3! Das ist doch ein Witz! Und ihr Journalistenkollegen verhaltet euch sch&auml;big, wenn ihr das so stehen lasst. Es muss sich doch niemand wundern, dass auch Nazis und irgendwelche verr&uuml;ckten Verschw&ouml;rungstheoretiker diese Ungereimtheiten munter aufgreifen. Jedes stinknormale Verbrechen wird gr&uuml;ndlicher untersucht als dieser Massenmord.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Die M&auml;r von den &bdquo;einfachen Erkl&auml;rungen f&uuml;r eine komplizierte Welt&ldquo;<\/strong><\/p><p>Auch das Kapitel zur &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/lernen\/projekte\/270428\/verschwoerungstheorie-luegenpresse\">L&uuml;genpresse<\/a>&ldquo; auf &bdquo;Wahre Welle&ldquo; erf&uuml;llt nicht die Kriterien eines seri&ouml;sen Umgangs mit Medienkritik. Denn der Artikel leugnet, dass diese Kritik zum einen wohlbegr&uuml;ndet ist und zum anderen nur zum Teil ein rechtes Ph&auml;nomen: &bdquo;Seit 2001 wird der Kampfbegriff &sbquo;L&uuml;genpresse&lsquo; von Neonazis wiederentdeckt. Einmal mehr passt man dabei die dahinter stehende Verschw&ouml;rungstheorie der neuen Zeit an. Neben den traditionellen Feindbildern sollen nun auch der israelische Geheimdienst Mossad und eine j&uuml;disch unterwanderte CIA die Presse kaufen und lenken.&ldquo; Medienkritiker gleich Nazis &ndash; sch&ouml;nen Dank. Dadurch, dass der Artikel die auch kommunistische Tradition des Wortes und die aktuellen Gefahren durch gro&szlig;e Medienkonzerne gar nicht thematisiert, macht er sich f&uuml;r die Mediendebatte wertlos.<\/p><p>Es gibt auch die &bdquo;allgemeine Einordnung&ldquo; des <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/lernen\/projekte\/270406\/warum-verschwoerungstheorien-nicht-tot-zu-kriegen-sind\">Ph&auml;nomens Verschw&ouml;rungstheorie<\/a> (VT), die er&ouml;ffnet wird mit dem bekannten Standpunkt der Verteidiger der offiziellen Darstellungen: &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorien bieten einfache Wahrheiten f&uuml;r eine komplizierte Welt.&ldquo; Dieser Satz wird durch seine h&auml;ufige Wiederholung nicht kl&uuml;ger, er ist eine Variante der Strategie &bdquo;Haltet den Dieb&ldquo; &ndash; denn es sind im Gegenteil eher die offiziellen Versionen, die an Einfachheit kranken: So sind die Versionen der Skeptiker oft erheblich komplexer als etwa die offiziellen Darstellungen des syrischen Konflikts als &bdquo;Volksaufstand&ldquo; oder des ukrainischen Putsches als &bdquo;Sieg der Zivilgesellschaft&ldquo;. Ganz zu schweigen von reinen offiziellen Verschw&ouml;rungstheorien wie der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43474\">Skripal-Aff&auml;re<\/a>.<\/p><p>Die NachDenkSeiten haben sich bereits in zahlreichen Artikeln mit dem Ph&auml;nomen und dem Kampfbegriff &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo; auseinandergesetzt, etwa <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41406\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43682\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38063\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34928\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29105\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28942\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35282\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37585\">hier<\/a>.<\/p><p><strong>Kuriose Koalitionen gegen den &bdquo;Deckmantel der Meinungsfreiheit&ldquo;<\/strong><\/p><p>Was f&uuml;r eine inquisitorische Stimmung &bdquo;Wahre Welle&ldquo; und viele vergleichbare Medien-Publikationen bereits erzeugt haben und welch kuriose Koalitionen gegen die freie Meinungs&auml;u&szlig;erung sich daraufhin bilden, zeigte bereits 2015 ein von der &ouml;rtlichen SPD, den Piraten, den Gr&uuml;nen und der st&auml;dtischen Antifa unterzeichneter <a href=\"https:\/\/www.ruhrbarone.de\/daniele-ganser-offener-brief-gegen-911-truther-an-der-uni-witten-herdecke\/116155\">Offener Brief gegen einen Auftritt von Daniele Ganser<\/a> an der Uni Witten, in dem das oben beschriebene Verbot von Fragen beispielhaft praktiziert wird:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Daniele Ganser stellt Verschw&ouml;rungstheorien insbesondere zu den Terroranschl&auml;gen vom 11. September 2001 als in der Wissenschaft zu diskutierende Erkl&auml;rungsans&auml;tze dar. In seinen Vortr&auml;gen unterschl&auml;gt er l&auml;ngst gekl&auml;rte Sachverhalte und stellt Fragen als offen dar, die eine plausible und nahliegende Erkl&auml;rung haben. (&hellip;) Die Grenze zwischen pluraler Meinungsbildung, akademischen Ideenstreit und politischer Meinungsmache plumpster Art, sind daher mit der Einladung Daniele Gansers klar &uuml;berschritten. Innerhalb der seri&ouml;sen akademischen Welt ist es unbestrittener Konsens, dass nicht jeder kruden These unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit ein Forum geboten wird.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>&bdquo;L&auml;ngst gekl&auml;rte Sachverhalte&ldquo; werden unter dem &bdquo;Deckmantel der Meinungsfreiheit&ldquo; in Frage gestellt &ndash; es wird h&ouml;chste Zeit, dass die bpb solchem Frevel Einhalt gebietet. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der neuen Webseite &bdquo;Wahre Welle&ldquo; diffamiert die Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung das, was sie eigentlich f&ouml;rdern sollte: das kritische Nachfragen, den skeptischen Blick. D&uuml;rftig kaschiert als satirische &Uuml;bung zur Medienkompetenz, ist die von Steuergeldern finanzierte Seite ein Versuch, die jugendliche Zielgruppe zur Kritiklosigkeit zu erziehen. 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