{"id":4473,"date":"2010-01-22T17:03:15","date_gmt":"2010-01-22T16:03:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4473"},"modified":"2010-01-22T17:03:15","modified_gmt":"2010-01-22T16:03:15","slug":"hinweise-des-tages-2-121","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4473","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Unter anderem zu folgenden Themen: Gremien waren bei Hypo-Kauf eingebunden; 7 Gebote gegen den Wahn; gigantische Bad Bank; Wege aus der Krise; Bild-Leser f&uuml;r Arbeitszwang; nur jeder Zehnte schafft`s bis 65; FDP will Hartz IV k&uuml;rzen; &Auml;rger um Swift; Hamburger Schulkampf; journalistische Qualit&auml;t im Sinkflug; Amerikas Widerspr&uuml;che; Cayman Islands locken; Lesetipp. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">BayernLB: Gremien waren bei Hypo-Kauf eingebunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Sieben Gebote gegen den Wahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Krisenbank HRE beantragt gigantische Bad Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">&Ouml;konomenstreit um Wege aus der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">70 Prozent wollen Mindestlohn &ndash; Arm wie Reich f&uuml;r zehn Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">BILD: 62 Prozent f&uuml;r Arbeitszwang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Nur jeder Zehnte schafft&rsquo;s bis 65<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Privatisierung der Universit&auml;tsklinika Gie&szlig;en und Marburg &ndash; Zwischen Anspruch und Wirklichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Wasserkonzerne verlieren &ldquo;Heimspiel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">FDP-Haushaltspl&auml;ne widersprechen eigenen Sparzielen &ndash;Wirtschaftsweiser Wiegard: &ldquo;Viel versprochen, nichts gehalten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">FDP will 2011 bei Hartz IV k&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Streit um Streiks in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Wieder &Auml;rger um das Swift-Abkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Nachz&auml;hlung in Schleswig-Holstein Schwarz-Gelb zittert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Hamburger Schulkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Qualit&auml;t im Sinkflug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">USA: Firmen d&uuml;rfen Wahlkampf unbegrenzt finanzieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Verbl&uuml;ffte Demokraten in Amerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Lange Rede ohne Sinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Obama will den Banken den Risikoappetit verderben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Willkommen im Steuerparadies. Cayman Islands locken frustrierte Banker und Heuschrecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Der chilenische Berlusconi? Der modernisierte Pinochet?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Tipp: Werkausgabe zum 65. Geburtstag von Matthias Beltz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4473&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>BayernLB: Gremien waren bei Hypo-Kauf eingebunden<\/strong><br>\nOffenbar ist es im internationalen Finanzgesch&auml;ft ganz normal, dass man f&uuml;r Summen in einer Gr&ouml;&szlig;enordnung von 1,6 Milliarden Euro die Katze im Sack kauft: In ihrer Replik auf einen &ndash; der &ldquo;Wiener Zeitung&rdquo; vorliegenden &ndash; Pr&uuml;fbericht zum Erwerb der Mehrheit an der K&auml;rntner Hypo Group Alpe Adria im Jahr 2007 verweist die BayernLB diesbez&uuml;glich auf Aussagen des mit der Hypo-Pr&uuml;fung beauftragten Wirtschaftspr&uuml;fers. Letzterer habe gemeint, dass &ldquo;in nahezu allen F&auml;llen Unsicherheiten&rdquo; bleiben w&uuml;rden, hei&szlig;t es lapidar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/DesktopDefault.aspx?TabID=3926&amp;Alias=wzo&amp;cob=463241\">Wiener Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sieben Gebote gegen den Wahn<\/strong><br>\nDer Staat braucht die Gesch&auml;ftsbanken, weil sonst die Versorgung von Konsumenten und Produzenten mit Zahlungsmitteln nicht funktionieren w&uuml;rde. Aber die Banken brauchen auch den Staat &ndash; nicht zuletzt als jene Institution, die Vertrauen schafft, indem sie den B&uuml;rgern garantiert, dass sie das der Bank anvertraute Geld jederzeit zur&uuml;ckerhalten. Nicht de jure, aber de facto; sp&auml;testens seit der Gro&szlig;en Depression Anfang der drei&szlig;iger Jahre ist das so &hellip;<br>\nDer &ldquo;Sozialkontrakt&rdquo; von Staat und Banken &ndash; das ist ein Geflecht von wechselseitigen Verpflichtungen und Privilegien. Er schafft ein besonderes Verh&auml;ltnis zwischen beiden Institutionen, in seiner engen Bindung nicht vergleichbar mit der Beziehung des Staats zu irgendeiner anderen Branche.<br>\nIn den USA lie&szlig; sich, fast zeitgleich, nach Obamas Wahlsieg dessen Stabschef Rahm Emanuel so vernehmen: &ldquo;Regel Nummer eins: Verschwende nie eine Krise; sie gibt uns Gelegenheit, gro&szlig;e Dinge zu tun&rdquo;.<br>\nNoch warten wir auf die gro&szlig;en Dinge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,672991,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sollte der ehemalige Chefredakteur des Manager-Magazins, <a href=\"?p=2927\">Wolfgang Kaden<\/a>, der bislang einer der h&auml;rtesten Verfechter des neoliberalen Wirtschaftskurses war, dazu gelernt haben?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Krisenbank HRE beantragt gigantische Bad Bank<\/strong><br>\nDie angeschlagene Hypo Real Estate versucht die Radikalkur: Die Skandalbank will bis zu 210 Milliarden Euro an Verm&ouml;genswerten in eine Bad Bank auslagern. Sicherheitshalber wies das Finanzministerium Zweifel an der Lebensf&auml;higkeit des Instituts zur&uuml;ck.<br>\nDie EU-Kommission hatte sich per Amtsblatt am Mittwoch kritisch zu den Fortf&uuml;hrungspl&auml;nen f&uuml;r die HRE ge&auml;u&szlig;ert und &ldquo;Zweifel an der Lebensf&auml;higkeit der HRE&rdquo; auch unter Ber&uuml;cksichtigung des aktualisierten Umstrukturierungsplans angemeldet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,673175,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Ouml;konomenstreit um Wege aus der Krise<\/strong><br>\nMit einer gleichm&auml;&szlig;igeren Einkommensverteilung &ndash; insbesondere auch in Deutschland &ndash; lie&szlig;e sich die latente Nachfrageschw&auml;che &uuml;berwinden, so die IMK-Forscher. Das bedeutet:<br>\nDeutschland braucht eine neue Lohn- und Verteilungspolitik.<br>\n&bdquo;Dies ist eine wesentliche Voraussetzung f&uuml;r die k&uuml;nftige Stabilit&auml;t der globalen Wirtschaft.&ldquo; Die &Ouml;konomen empfehlen daher, die Position der Gewerkschaften bei Lohnverhandlungen zu st&auml;rken. Dazu geh&ouml;rten ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn und die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifabschl&uuml;ssen. Leiharbeit d&uuml;rfe nicht mehr regul&auml;re<br>\nBesch&auml;ftigung ersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2010_01_6-7.pdf\">B&ouml;ckler Impuls 01\/2010 [PDF &ndash; 395 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>70 Prozent wollen Mindestlohn &ndash; Arm wie Reich f&uuml;r zehn Euro<\/strong><br>\nEgal, welche soziale Gruppe man betrachtet, ob Arbeitslose, abh&auml;ngig Besch&auml;ftige, Selbstst&auml;ndige, hoch oder niedrig Gebildete: immer ist deutlich mehr als die H&auml;lfte der Befragten f&uuml;r einen gesetzlichen Mindestlohn.<br>\nInsgesamt 70 Prozent sprechen sich f&uuml;r eine allgemeine Lohnuntergrenze aus, 30 Prozent sind dagegen.<br>\nDie Selbstst&auml;ndigen finden vergleichsweise wenig Gefallen an der Lohnuntergrenze. &Uuml;berraschend allerdings, dass selbst in dieser Gruppe noch eine Mehrheit von 61 Prozent f&uuml;r den Mindestlohn ist.<br>\nMindestl&ouml;hne sind in der Wahrnehmung der Bev&ouml;lkerung eng mit dem Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit verbunden. Selbst eher skeptische Gruppen wie Besserverdienende und Selbstst&auml;ndige halten den Mindestlohn f&uuml;r eine sozial gerechte Ma&szlig;nahme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2010_01_3.pdf\">B&ouml;ckler Impuls 01\/2010 [PDF &ndash; 79 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>BILD: 62 Prozent f&uuml;r Arbeitszwang<\/strong><br>\nDeutschlands schnellste Meinung in der Bild-Zeitung ist weder repr&auml;sentativ noch in der Methodik sauber. Aber immerhin ist es erschreckend, dass 62 Prozent derjenigen, die sich da eingeklickt haben, der Meinung sind, dass Arbeitszwang richtig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2010\/01\/18\/hartz-iv-debatte-um-arbeitspflicht\/sind-hartz-iv-empfaenger-wirklich-faul.html\">BILD<\/a>\n<p><em>Die Gehirnw&auml;sche von Bild funktioniert &ndash; jedenfalls bei den Leserinnen und Lesern. Siehe als Beleg f&uuml;r die Bild-Kampagne:<\/em><\/p>\n<p><strong>F&uuml;r viele lohnt sich Arbeiten kaum noch!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2010\/01\/22\/hartz-iv-diskussion\/fuer-viele-lohnt-sich-arbeit-kaum-noch.html\">BILD<\/a><\/p>\n<p><em>Aber nicht nur die Bild-Zeitung beteiligt sich an der Ausgrenzung:<\/em><\/p>\n<p><strong>Bei Verweigerung: Leistungsk&uuml;rzungen: Wie arbeitsunwillige Hartz-IV-Empf&auml;nger schon heute sanktioniert werden k&ouml;nnen<\/strong><br>\nHessens Ministerpr&auml;sident Roland Koch fordert eine allgemeine Arbeitspflicht f&uuml;r alle Hartz-IV-Empf&auml;nger. Wer Leistungen vom Staat kassiere, m&uuml;sse daf&uuml;r auch etwas tun. F&uuml;r Kochs Vorschlag hagelte es Kritik &ndash; sogar aus den eigenen Reihen. Doch schon heute werden Hartz-IV-Empf&auml;nger zu Arbeitsma&szlig;nahmen verpflichtet.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/reporter.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/20\/0,1872,8015028,00.html\">ZDF.Reporter (Einleitungstext)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/951562\/ZDF.reporter-Sendung-vom-21.01.2010#\/beitrag\/video\/951562\/ZDF.reporter-Sendung-vom-21.01.2010\">ZDF.Reporter (Video, ca. 9 Minuten)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin C.W.:<\/strong> Die Protagonisten sind genau so, wie man sie sich beim Thema &bdquo;Arbeitspflicht f&uuml;r Hartz4 Empf&auml;nger&ldquo; vorstellt:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>ein engagierter Mitarbeiter der Bundesagentur<\/em><\/li>\n<li><em>zwei H&auml;rtef&auml;lle, einer davon dick, schlechtes Gebiss, Mitte 30 (?), 15 Jahre lang auf St&uuml;tze und gl&uuml;cklich damit, er will laut Interpretation von reporter 2000&euro; netto, der andere ungef&auml;hr gleich alt, Typ Dr&uuml;ckeberger und Stubenhocker, der 2 Vorstellungsgespr&auml;che (vors&auml;tzlich?) vermasselt hat, eine 4000&euro; Weiterbildung zum Altenpflegehelfer genossen hat aber nichts draus macht<\/em><\/li>\n<li><em>eine alleinerziehende, gepflegte, attraktive Mutter mit zwei s&uuml;&szlig;en Kindern, die nichts geschenkt haben m&ouml;chte, sondern lieber heute als morgen wieder arbeiten m&ouml;chte. Bis vor kurzem war sie Qualit&auml;tspr&uuml;ferin in der Textilbranche<\/em><\/li>\n<li><em>eine &auml;ltere anst&auml;ndige Frau, die jetzt bei der B&uuml;rgerarbeit arbeitet und daher nun 200 Euros mehr als Hartz4 Empf&auml;nger bekommt<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Alles Weitere ergibt sich aus der Konstellation der Protagonisten:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>der engagierte Mitarbeiter bietet den zwei H&auml;rtef&auml;llen eine Stelle an als Baustellenw&auml;chter, von denen es gleich mehrere gibt, die schon wochenlang unbesetzt sind. Die Begeisterung der zwei H&auml;rtef&auml;lle h&auml;lt sich in den von der Regie erw&uuml;nschten Grenzen. Die Reaktion von Nr. 2 war so vorhersehbar, dass ich mir vorstelle, dass er nur ein Schauspieler ist, ein Student, der sich ein bisschen Taschengeld dazu verdient (&bdquo;Lebensmittel? Aber nicht in einer Fleischfabrik!!!!!&ldquo;) . Bei Nr. 1 hatte ich das Gef&uuml;hl, dass er einen Witz machen wollte, der aber vom Zuschauer missverstanden werden soll. Vielleicht auch ein Laiendarsteller. Ansonsten haben die Produzenten bestimmt lange gebraucht um eine solche Klischeebesetzung zu casten.<\/em><\/li>\n<li><em>Die alleinerziehende Mutter spielt ihre Rolle hervorragend. Jeder w&uuml;nscht ihr von Herzen eine gute Kita und einen guten Job! Vor allem l&auml;sst sie sich &auml;u&szlig;erlich nicht so gehen wie die zwei M&auml;nner!<\/em><\/li>\n<li><em>Die H&auml;rtef&auml;lle d&uuml;rfen ihren zuk&uuml;nftigen Arbeitsplatz besichtigen. Die Begeisterung h&auml;lt sich drehbuchgem&auml;&szlig; in Grenzen. Es wird etwas von einem Praktikum angedeutet, das sie probeweise absolvieren d&uuml;rfen.<\/em><\/li>\n<li><em>Und jetzt: Auftritt der anst&auml;ndigen &auml;lteren Frau, die in einer Kurklinik Koffertr&auml;ger und Einkaufshelfer ist, ein Job, den es sonst nicht gegeben h&auml;tte.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Aber wo bleiben die Antworten auf die entscheidenden Fragen? Die da w&auml;ren: <\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>der Job als Baustellenw&auml;rter wird nach Tarif bezahlt. Welcher Tarif? Wie gro&szlig; ist denn nun der Bruttolohn? Was hat es mit dem Praktikum auf sich?<\/em><\/li>\n<li><em>Wie hoch ist der Lohn der Koffertr&auml;gerin? Wie genau l&auml;uft die Bezahlung, wenn sie nicht der Arbeitgeber bezahlt?<\/em><\/li>\n<li><em>Ist es Zynismus, dass der Job der Koffertr&auml;gerin die Gemeinschaft auch nicht (viel) mehr kostet als Hartz 4???<\/em><\/li>\n<li><em>Welche Kurse au&szlig;er Altenhilfepfleger f&uuml;r 4000&euro; hat die BA dem H&auml;rtefall 2 bezahlt?<\/em><\/li>\n<li><em>Warum dieser merkw&uuml;rdige Dialog mit &bdquo;Aber nicht in einer Fleischfabrik!&ldquo; &bdquo;Das ist kein Ablehnungsgrund &hellip; Sanktionen&hellip;.&ldquo;, der nichts zur Sache tut, au&szlig;er zu zeigen, wie renitent diese Hartz4 Empf&auml;nger doch sind!<\/em><\/li>\n<li><em>Was verbirgt sich hinter dem bedrohlichen Wunsch, dass es den Hartz4 Empf&auml;ngern erschwert werden soll, sich mit Attest von der Arbeit zu befreien? Wie viele Arbeitslose in dem besagten Bezirk haben sich denn mit einem Attest von der Arbeit befreit? Haben die wirklich so viele freie Stellen, dass sie nicht mehr nachkommen mit vermitteln?<\/em><\/li>\n<li><em>Warum greift diese eine BA h&auml;rter durch als die meisten anderen? Und warum schafft sie es trotz harten Durchgreifens nicht die offenbar vielen offenen Stellen dauerhaft zu besetzen?<\/em><\/li>\n<li><em>Sind diese Stellen auch f&uuml;r nicht-BA-Kunden ausgeschrieben?<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nur jeder Zehnte schafft&rsquo;s bis 65<\/strong><br>\nDie Analyse des IAQ-Forschers Martin Brussig zeigt: Schon die aktuelle Altersgrenze von 65<br>\nist f&uuml;r viele eine ferne Marke, selbst f&uuml;r gut etablierte Arbeitskr&auml;fte. Gerade einmal jeder zehnte neue Rentner ging 2007 direkt aus dem Beruf und mit 65 in den Ruhestand. Nur jeder dritte Neurentner des Jahres 2007 &ndash; dabei wurden auch die mitgez&auml;hlt, die vor 65 gehen &ndash; schaffte es, ohne gro&szlig;e Unterbrechung bis zum Ruhestand im Job zu bleiben.<br>\nSeit der Einf&uuml;hrung der Rentenabschl&auml;ge gehen die Menschen im Schnitt sp&auml;ter in Ruhestand. Der Anteil derer, die aus einer stabilen Besch&auml;ftigung in die Rente wechseln, hat sich von 2004 bis 2007 aber nur im Osten erh&ouml;ht. Im Westen blieb die Quote konstant; hier lag das tats&auml;chliche Rentenalter schon zuvor h&ouml;her. Brussig folgert: Nur wenn der Arbeitsmarkt zus&auml;tzliche Besch&auml;ftigungschancen bietet, k&ouml;nnen die von den Abschl&auml;gen ausgehenden Anreize zu einer Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit wie gew&uuml;nscht wirken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2010_01_1.pdf\">B&ouml;ckler Impuls 01\/2010 [PDF &ndash; 168 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Privatisierung der Universit&auml;tsklinika Gie&szlig;en und Marburg &ndash; Zwischen Anspruch und Wirklichkeit<\/strong><br>\nEin Leserbrief in der Gie&szlig;ener Allgemeinen, der mehr sagt als viele Statistiken und jedenfalls mehr als die offiziellen Sch&ouml;nf&auml;rbereien.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100122_zwischen_anspruch_und_wirklichkeit.pdf\">Leserbrief [PDF &ndash; 176 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wasserkonzerne verlieren &ldquo;Heimspiel&rdquo;<\/strong><br>\nVeolia (ehemals G&eacute;n&eacute;rale des Eaux) und Suez (ehemals Lyonnaise des Eaux) sind nicht nur die beiden gr&ouml;&szlig;ten franz&ouml;sischen Wasserh&auml;ndler &ndash; sie sind auch wichtige &ldquo;Global Players&rdquo;. Jetzt haben sie ihr &ldquo;Heimspiel&rdquo; verloren &ndash; die Stadt Paris, die sie sich bisher entlang der Seine aufgeteilt hatten, nimmt die &ldquo;Delegation&rdquo; der Wasserversorgung zur&uuml;ck. F&uuml;r 25 Jahre hatte der damalige B&uuml;rgermeister Chirac den Vertrag abgeschlossen, f&uuml;r beide Gesellschaften bedeutete das eine Umsatzrendite von 38% schreibt in &ldquo;&raquo;Delegierung&laquo; war falscher Weg&rdquo; Ralf Klingsieck im Neuen Deutschland vom 20. Januar 2010.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/163344.delegierung-war-falscher-weg.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>FDP-Haushaltspl&auml;ne widersprechen eigenen Sparzielen &ndash;Wirtschaftsweiser Wiegard: &ldquo;Viel versprochen, nichts gehalten&rdquo;<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne der FDP-gef&uuml;hrten Ministerien f&uuml;r den Bundeshaushalt 2010 widersprechen nach Einsch&auml;tzung von Prof. Wolfgang Wiegard, Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates der Bundesregierung, weitgehend den von der FDP vor der Bundestagswahl angek&uuml;ndigten Sparzielen. Diese hatten die Liberalen im &ldquo;Liberalen Sparbuch&rdquo; festgelegt. Darin sind nach Haushaltstiteln aufgeschl&uuml;sselte Sparvorschl&auml;ge enthalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/panoramafdp108.html\">NDR Panorama<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Einmal davon abgesehen, ob man die Sparvorschl&auml;ge der FDP f&uuml;r sinnvoll h&auml;lt, Tatsache ist, dass die FDP an ihren Steuersenkungsvorschl&auml;gen festh&auml;lt, als handle es sich dabei um die 10 Gebote. Beim Sparen dr&uuml;ckt sie sich &ndash; jedenfalls bis zum Mai.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>FDP will 2011 bei Hartz IV k&uuml;rzen<\/strong><br>\nDer Bundesagentur f&uuml;r Arbeit droht ein harter Sparkurs: Die FDP will 2011 auch Hartz IV an den Kragen.<br>\nDas Ministerium mit dem gr&ouml;&szlig;ten Einzeletat m&uuml;sse 2011 zum Sparvorhaben der Regierung einen &ldquo;erheblichen Beitrag erbringen&rdquo;, sagte Claudia Winterstein, Fraktionsgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin, am Donnerstag in der Bundestagsdebatte zum Haushaltsentwurf. Als Ansatzpunkt nannte sie die Vielzahl der arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen der BA, die deutlich reduziert werden k&ouml;nnten.<br>\nIm Koalitionsvertrag ist bereits vereinbart, dass die Instrumente &uuml;berpr&uuml;ft werden sollen. Von einem ausdr&uuml;cklichen Sparen ist dort allerdings nicht die Rede. Die vorherige Gro&szlig;e Koalition hatte die rund 80 Instrumente bereits zusammengefasst, ohne dass es zu Einsparungen kam. Das wollen vor allem die Liberalen &auml;ndern.<br>\nDer Etat des Arbeitsministeriums betr&auml;gt insgesamt 147 Mrd. Euro. Darin ist aber auch der Rentenzuschuss von 80 Mrd. Euro enthalten und der diesj&auml;hrige Zuschuss von 16 Mrd. Euro f&uuml;r die BA, um deren Defizit zu decken. F&uuml;r die steuerfinanzierte &ndash; und damit grunds&auml;tzlich k&uuml;rzbare &ndash; Leistung Hartz IV sind dieses Jahr im Kern 24,3 Mrd. Euro f&uuml;r das Arbeitslosengeld II eingeplant und 6,6 Mrd. Euro f&uuml;r Hilfsma&szlig;nahmen. Daran soll mitten in der Krise auch nicht ger&uuml;ttelt werden. F&uuml;r 2011 forderte Winterstein aber eine &ldquo;klare Trendwende&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:entwurf-fuer-jobcenterreform-fdp-will-2011-bei-hartz-iv-kuerzen\/50063981.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vielleicht sollten die 6 Millionen Hartz-IV-Bezieher je einen Euro an die FDP spenden, dann w&uuml;rden vermutlich solche Pl&auml;ne sofort zur&uuml;ckgezogen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Streit um Streiks in Europa<\/strong><br>\nSeit 2007 hat der Europ&auml;ische Gerichtshof mit einigen Urteilen kollektive Arbeitnehmerrechte beschr&auml;nkt &ndash; und damit seine Kompetenzen &uuml;berschritten. Professorin Eva Kocher pl&auml;diert daf&uuml;r, die Rechte der Besch&auml;ftigten wieder zu st&auml;rken.\n<p><strong>Strittige EuGH-Urteile<\/strong><\/p>\n<p>In j&uuml;ngster Zeit hat der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) mit Entscheidungen zu grenz&uuml;berschreitenden Arbeitsk&auml;mpfen heftigen politischen Protest hervorgerufen.<br>\nZum Beispiel im Fall &bdquo;Viking&ldquo;: Geklagt hatte die finnische Reederei Viking gegen die finnische Seearbeitergewerkschaft FSU und die Internationale Transportarbeiter-F&ouml;deration ITF. Gegenstand waren Streiks der FSU gegen die Ausflaggung einer F&auml;hre nach Estland. Au&szlig;erdem hatte die ITF im Rahmen ihrer Billigflaggenpolitik ihren anderen Mitgliedsgewerkschaften untersagt, mit der Reederei zu verhandeln &ndash; auch den estnischen Seearbeitergewerkschaften.<br>\nIn seinem Urteil verlangte der EuGH von den zust&auml;ndigen Gerichten, diese Mittel des Arbeitskampfes einer strengen Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitspr&uuml;fung zu unterziehen.<br>\nEinige Experten setzen nun auf das Bundesverfassungsgericht (BVerfG), das EuGH-Urteile auf ihre &Uuml;bereinstimmung mit den Grundrechten &uuml;berpr&uuml;fen k&ouml;nnte.<\/p>\n<p>Der Fall &bdquo;Mangold&ldquo;: Die Karlsruher Richter haben in K&uuml;rze &uuml;ber eine solche Verfassungsbeschwerde zu entscheiden &ndash; allerdings in ganz anderer Sache. Das Bundesarbeitsgericht hatte sich in einem Urteil zur Befristung von Arbeitsvertr&auml;gen auf eine Entscheidung des EuGH bezogen. Dieser hatte die Befristung eines Arbeitsvertrags allein aufgrund des Alters des Arbeitnehmers als nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung eingestuft. Dagegen erhob der Arbeitgeber Honeywell Beschwerde vor dem BVerfG.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2010_01_2.pdf\">B&ouml;ckler Impuls 01\/2010 [PDF &ndash; 69 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wieder &Auml;rger um das Swift-Abkommen<\/strong><br>\n&nbsp;Im Europ&auml;ischen Parlament wachsen die Vorbehalte gegen den Transfer sensibler Personen- und Bankdaten mit den USA. Noch immer sind Texte des Abkommens den Abgeordneten nicht bekannt. Der CSU-Abgeordnete Manfred Weber sagte: &ldquo;Wir wollen die Zusammenarbeit mit den USA. Europ&auml;ische Abkommen sind uns lieber als unter Druck geschlossene bilaterale Vertr&auml;ge. Ich bitte Rat und Kommission, nicht auf Zeit zu spielen, sondern schnell den Text zu schicken.&rdquo; Die Innenminister m&uuml;ssten aber nachweisen, dass derartige Daten f&uuml;r den Antiterrorkampf hilfreich seien. Der sozialistische Fraktionschef Martin Schulz sagte, das Abkommen bedeute einen weitreichenden Eingriff in die b&uuml;rgerlichen Grundfreiheiten. Der Rat m&uuml;sse erkl&auml;ren, worin sein Mehrwert bestehe. Der Zeitdruck sei sachlich nicht gerechtfertigt, da zum 1. Februar ein Rechtshilfeabkommen mit den USA in Kraft trete, nach dem Bankdaten in berechtigten Verdachtsf&auml;llen &uuml;bermittelt werden k&ouml;nnten. Der liberale Fraktionsvorsitzende Guy Verhofstadt erkl&auml;rte, es sei nur dann denkbar, dass das EU-Parlament in einer Sondersitzung noch vor dem 1. Februar dem bis Ende Oktober geltenden &Uuml;bergangsabkommen zustimme, wenn das EU-Parlament von Anfang an den Verhandlungen zu einem Swift-Folgeabkommen beteiligt werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2010%2F01%2F22%2Fa0156&amp;cHash=b6a82555a0\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nachz&auml;hlung in Schleswig-Holstein Schwarz-Gelb zittert<\/strong><br>\nFalls der Linkspartei als Folge der Neuz&auml;hlung tats&auml;chlich ein weiteres Mandat zugesprochen wird, m&uuml;sste die FDP m&ouml;glicherweise einen Parlamentssitz abgeben. Damit w&uuml;rde die schwarz-gelbe Koalition von Ministerpr&auml;sident Peter Harry Carstensen (CDU) nur noch eine Mehrheit von einer Stimme im Parlament haben.<br>\nSchon die aktuelle Sitzverteilung im Kieler Landtag ist umstritten. Gr&uuml;ne und S&uuml;dschleswigscher W&auml;hlerverband (SSW) haben Klage beim Landesverfassungsgericht eingereicht, weil sich das Zweistimmenergebnis nicht in der Sitzverteilung widerspiegele.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/732\/500993\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hamburger Schulkampf<\/strong><br>\nSchwarz-Gr&uuml;n will Hamburgs Schulsystem reformieren und im Grunde einl&ouml;sen, was Fachleute seit Ewigkeiten predigen: kleinere Klassen und l&auml;ngeres gemeinsames Lernen. Mehr tun f&uuml;r Kinder aus bildungsfernen Elternh&auml;usern, mehr tun f&uuml;r Migrantenkinder, mehr tun, um die steigende Zahl der Schulabg&auml;nger ohne jeden Abschluss zu senken. Mehr tun, um das Anwachsen einer beruflich chancenlosen Unterschicht zu stoppen. In einer Primarschule sollen fortan alle Hamburger Kinder sechs Jahre gemeinsam unterrichtet werden. Das Sortieren nach Klasse vier h&ouml;rt auf. Wie es nach Klasse sechs weitergeht, entscheiden die Lehrer, nicht die Eltern. Entweder geht es aufs Gymnasium mit Abitur nach zw&ouml;lf Schuljahren. Oder in die Stadtteilschule, wo alle Abschl&uuml;sse und ein Abi nach 13 Jahren gemacht werden k&ouml;nnen. So weit, so vern&uuml;nftig.<br>\n&nbsp;Die B&uuml;rgerinitiative &ldquo;Wir wollen lernen&rdquo;, angef&uuml;hrt zumeist von redegewandten Rechtsanw&auml;lten und b&uuml;rgerlichen Hanseaten, setzt Ole von Beust und seine gr&uuml;ne Schulsenatorin Christa Goetsch m&auml;chtig unter Druck. Sie halten die Reform f&uuml;r einen Ausdruck sozialistischer Gleichmacherei, sprechen vom &ldquo;Zwangsmodell&rdquo; Primarschule und haben in einem Volksbegehren 184000 Unterschriften gesammelt. Das ist mehr als genug f&uuml;r den von ihnen angestrebten Volksentscheid. K&auml;me es dazu, das Ergebnis w&auml;re bindend f&uuml;r den Senat. F&uuml;r Schwarz-Gr&uuml;n w&auml;re das eine politische Katastrophe. Es w&auml;re das Scheitern an dem zentralen Punkt der gemeinsamen Regierung. Vor allem die Gr&uuml;nen k&auml;men in gr&ouml;&szlig;te Not, ihrer Basis und ihren W&auml;hlern zu begr&uuml;nden, warum sie &uuml;berhaupt noch weiterregieren sollten. Ole von Beust wei&szlig; das. Er steht klar hinter dem Projekt und hat den Unternehmer und M&auml;zen Michael Otto gebeten, zwischen Eltern und Senat zu vermitteln und die unbewegliche Schraube zu l&ouml;sen. Am heutigen Freitag startet Ottos zweiter Versuch: Die B&uuml;rgerinitiative gibt sich aber unerbittlich. Der Senat, der Kompromisse bei der Elternbeteiligung anbot und bereit ist, die Reform zeitlich zu strecken, verliert langsam die Lust und will es wom&ouml;glich auf einen B&uuml;rgerentscheid ankommen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2222417&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/&amp;em_ivw=fr_meinung\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> 184000 Unterschriften liest sich beeindruckend, aber dazu w&auml;re doch Einiges anzumerken. Die Zahlen stammen von der Anti-Reform-Initiative, das Bezirksamt Hamburg-Mitte hat nur bis zum erforderlichen Quorum von 61.834 g&uuml;ltigen Unterschriften gez&auml;hlt. Falls es im Sommer zum Volksentscheid kommen sollte, muss die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, mindestens aber ein F&uuml;nftel der Wahlberechtigten mit &ldquo;Ja&rdquo; stimmen, das sind rund 249 000 Hamburger. Diese Zahl in den Sommerferien und unter ganz anderen Bedingungen zu erreichen, d&uuml;rfte sich etwas schwieriger gestalten. Die anscheinend&nbsp; finanziell gut ausgestattete Anti-Reformbewegung&nbsp; brachte rund 2000 Leute auf, die vor allem in Einkaufszentren und L&auml;den f&uuml;r die Aktionen warben, was schon an sich einige Frage aufwirft. Im Allgemeinen bilden L&auml;den keinen &ouml;ffentlich-demokratischen Raum, in dem Unterschriftsammlungen veranstaltet werden k&ouml;nnen. Bei &auml;hnlichen Aktionen sind die Sammler im hohen Bogen rausflogen. Den unter den Unterschriftensammler besch&auml;ftigten Studenten wurde ein Euro pro Unterschrift versprochen. Da liegt der Fraktionschef der Hamburger Gr&uuml;nen nicht falsch, wenn von &ldquo;Dr&uuml;ckerkolonnen-Manier&rdquo; sprach. In den Kundenzentren der Bezirksverwaltung wurden dagegen nur 1.467 Unterschriften geleistet und 911 Unterschriften per Brief eingereicht.<br>\nDie Kampagne wurde von der Firma &ldquo;Frank Solms Nebelung Consulting&rdquo; gesteuert, ihres Zeichens &bdquo;Gesellschaft f&uuml;r Krisen- und Ver&auml;nderungskommunikation&ldquo;. Mir ist nicht bekannt, inwiefern diese Firma f&uuml;r die Argumentation der Sammler verantwortlich war, aber insgesamt war die Kampagne von einer Mischung aus Panikmache und v&ouml;llig haltlosen Behauptungen gepr&auml;gt. Aussagen wie die Klassen oder die Klassenlehrer w&uuml;rden abgeschafft, sehr viele Kinder mehr&nbsp; m&uuml;ssten regelm&auml;&szlig;ig pendeln, das entfallene Elternwahlrecht verhindere Abiturabschl&uuml;sse von Kindern, sind nachweislich falsch. &ndash; Auch wenn es zum Teil gegen die eigenen Klientel geht, sollte Ole von Beust, wenn er es mit der Reform ernst meint, etwas weniger soft auftreten, die wei&szlig;en Samthandschuhe ausziehen und Tacheles reden. Auch die SPD sollte nicht mehr auf Verhandlungen bestehen, sondern die Reform vorbehaltlos &ouml;ffentlich unterst&uuml;tzen, ebenso die Linke. Olaf Scholz sollte sich nicht zu schade sein etwas Klassenkampfrhetorik einzubringen. Die in Hamburg beschlossene Schulreform mag ein halbherziger Kompromiss sein, ist aber ein Schritt in eine p&auml;dagogisch sinnvolle Richtung. Nicht nur im&nbsp; Bericht des UN-Sonderberichterstatters f&uuml;r das Menschenrecht, sondern in etliche Studien ist darauf hingewiesen worden, dass das deutsche Schulsystem wegen seiner Mehrgliedrigkeit sozial selektiv wirkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Qualit&auml;t im Sinkflug<\/strong><br>\nJournalismus ist nicht l&auml;nger ein Handwerk, das ein ausreichendes Einkommen garantiert. In gro&szlig;em Ausma&szlig; werden Stellen gestrichen, werden die Honorare f&uuml;r freie Journalisten gek&uuml;rzt. Weniger Personal bedeutet aber meist auch: weniger Qualit&auml;t. Denn Journalismus ist arbeitsintensiv.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/1110094\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>USA: Firmen d&uuml;rfen Wahlkampf unbegrenzt finanzieren<\/strong><br>\nUnternehmen und auch Gewerkschaften k&ouml;nnen Kandidaten f&uuml;r den US-Kongress oder die Pr&auml;sidentschaft k&uuml;nftig unbegrenzt unterst&uuml;tzen. Das hat das Oberste Gericht am Donnerstag entschieden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/politik\/aussenpolitik\/534559\/index.do\">DiePresse.com<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ist die konsequente Umsetzung der Public Choice Theorie, d.h. der Theorie des politischen Marktes. Politik bestimmt sich nach dem Geld, das jemand f&uuml;r eine bestimmte Politik zu zahlen bereit ist. Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Das konnte man auch schon bei den Wahlen in Massachusetts beobachten, wo die Gegner der Gesundheitsreform dem Republikaner Brown Millionen f&uuml;r seinen Wahlkampf gespendet haben. Nach seinem Sieg stiegen prompt die Pharmaaktien.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Verbl&uuml;ffte Demokraten in Amerika<\/strong><br>\nDer amerikanische Pr&auml;sident Obama und seine Partei suchen nach einem Weg, wie sie trotz der Wahlschlappe in Massachusetts ihre Gesundheitsreform verwirklichen k&ouml;nnen. Noch herrscht Verbl&uuml;ffung &uuml;ber das unerwartete Verdikt der W&auml;hler. Nun &uuml;berlegen sich Obamas Strategen, ob es m&ouml;glich w&auml;re, die derzeit allumfassende Gesundheitsreform auf Kernelemente zu reduzieren, die R&uuml;ckhalt aus der republikanischen Partei erhalten k&ouml;nnten, so unwahrscheinlich dies zurzeit auch wirkt. Demnach w&uuml;rde sich eine neue Vorlage darauf beschr&auml;nken, Missbr&auml;uche der Krankenkassen zu unterbinden, zu gew&auml;hrleisten, dass jemand, der bereits krank ist, trotzdem eine erschwingliche Police erh&auml;lt, sowie darauf, die Kosten des gesamten Systems f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand und f&uuml;r die Versicherten zu senken. Letzte Hoffnungen von Demokraten, einen der beiden vorliegenden Gesetzesentw&uuml;rfe retten zu k&ouml;nnen, zerschlugen sich am Donnerstag. Die demokratische Chefin des Repr&auml;sentantenhauses, Nancy Pelosi, stellte fest, es fehlten die Stimmen, um die Senatsvorlage in der grossen Kammer zu verabschieden. Dies h&auml;tte es erm&ouml;glicht, den vom Senat an Weihnachten gebilligten Entwurf dem Pr&auml;sidenten zur Unterschrift vorzulegen und eine weitere Abstimmung in der kleinen Kammer zu umgehen. Denn diese w&uuml;rden die Demokraten wegen der Wahl Browns nun verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/verblueffte_demokraten_in_amerika_1.4570251.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Lange Rede ohne Sinn<\/strong><br>\nPr&auml;sident Obama hat im US-Senat eine satte Mehrheit, seine Reformen k&ouml;nnen trotzdem scheitern &ndash; an st&ouml;renden Dauerreden der Opposition. Demokratisch ist das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/567\/500830\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Obama will den Banken den Risikoappetit verderben<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Barack Obama will den Banken Z&uuml;gel anlegen, um eine Wiederholung der Finanzkrise zu verhindern. In einer Rede k&uuml;ndigte er an, die Gr&ouml;sse der Banken ebenso zu begrenzen wie das Ausmass ihrer risikoreichen Gesch&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/obama_will_den_banken_den_risikoappetit_verderben_1.4563925.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> W&auml;hrend in Deutschland immer wieder mit dem Hinweis auf eine internationale Abstimmung Ma&szlig;nahmen verschoben werden, m&ouml;chte der US-Pr&auml;sident Fakten schaffen. Nat&uuml;rlich werden die Banken jetzt wieder h&ouml;heren Kosten f&uuml;r die Kunden und geringerer Liquidit&auml;t an den M&auml;rkten argumentieren. Auch stellt sich die Frage wie vor allem der Senat auf die Vorschl&auml;ge reagiert. Allerdings wissen auch die Republikaner, dass die Wut der Bev&ouml;lkerung auf die Banker gro&szlig; ist, da haben es auch Lobbyisten schwer. Die <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:washington-gegen-wall-street-obama-loest-wow-effekt-an-den-maerkten-aus\/50063914.html?mode=print\">Reaktion der B&ouml;rse<\/a> zeigt, dass Obamas Vorhaben ernst genommen wird. Auch die europ&auml;ischen B&ouml;rsen gingen bis heute mittag in das Minus, Barack Obama und seine Regulierungspl&auml;ne werden f&uuml;r die Verluste verantwortlich gemacht. Leider hat er seine Rede nicht vor den Wahlen in&nbsp; Massachusetts gehalten. Ein riesiger taktischer Fehler! <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:angriff-auf-institute-was-obama-den-banken-androht\/50063941.html?mode=print\">Hier seine Rede.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Willkommen im Steuerparadies. Cayman Islands locken frustrierte Banker und Heuschrecken<\/strong><br>\nDie Inselgruppe in der Karibik will ihren maroden Staatshaushalt unter anderem mit lascheren Einwanderungsregeln sanieren &ndash; neue Anreize sollen Reiche und Geldjongleure aller Art ins Land locken und den Weggang der Finanzindustrie stoppen. Denn Hedge-Fonds und Banken begr&uuml;nden ihre Abwanderung offiziell mit Einsparungen, die der Krise geschuldet seien. Hinter vorgehaltener Hand beklagen sich die Manager allerdings &uuml;ber die rigide Einwanderungsbeh&ouml;rde der Inselgruppe. Um seinen Ruf als Steuerparadies muss der Inselstaat vorerst jedenfalls nicht bangen: Der britische Au&szlig;enamtsminister Chris Bryant, der noch vor wenigen Monaten neue Steuern gefordert hatte, schw&auml;rmte k&uuml;rzlich in seinem Blog von der Faszination der Cayman Islands. Und er versprach, dass sich die britische Regierung k&uuml;nftig nur noch einmischen werde, wenn es absolut notwendig sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:willkommen-im-steuerparadies-cayman-islands-locken-frustrierte-banker-und-heuschrecken\/50063852.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Der chilenische Berlusconi? Der modernisierte Pinochet?<\/strong><br>\nNun haben sie gew&auml;hlt: Rechts. P &ndash; nicht wie Pinochet, sondern wie Pinera. Dessen erste &ldquo;Amtshandlung&rdquo;: Ha&szlig;tiraden gegen Venezuela. Wie kam es dazu und welche Perspektiven enstehen &ndash; damit befasst sich unsere aktuelle Materialsammlung &ldquo;Pineras Wahlsieg&rdquo; vom 22. Januar 2010.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/cl\/pinerasieg.html\">LabourNet.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Tipp: Werkausgabe zum 65. Geburtstag von Matthias Beltz<\/strong><br>\nAus Anlass des 65. Geburtstages von Matthias Beltz ist im Verlag Zweitausendeins eine Werkausgabe mit dem Titel: &bdquo;Gut und B&ouml;se. Gesammelte Untertreibungen&ldquo; erschienen.<br>\nMatthias Beltz, der 2002 &uuml;berraschend starb, war einer der geistreichsten, aber auch scharfz&uuml;ngigsten und respektlosesten Kabarettisten.<br>\nTextprobe gef&auml;llig? &bdquo;Es gibt ja Leute, die sagen, unsere Politiker, das sind alles Verbrecher. Das ist nat&uuml;rlich Unsinn. Das wirklich organisierte Verbrechen, das arbeitet auf h&ouml;herem Niveau. Da werden Menschen auch mal zur Verantwortung gezogen.&ldquo;<br>\nAussagen wie diese erinnern an Brecht (Was ist der Einbruch in eine Bank gegen den Besitz einer Bank) &ndash; Aufkl&auml;rung durch dialektisches Denken.<br>\nVolker K&uuml;hn, der gelegentlich als &bdquo;graue Eminenz der deutschen Kabarettszene&ldquo; bezeichnet wird, fungiert als Herausgeber der Werkausgabe. F&uuml;r die vorliegende, 975 Seiten umfassende Ausgabe, hat K&uuml;hn Ausz&uuml;ge aus Ver&ouml;ffentlichungen und Programmen von Beltz zusammengestellt; aber auch unver&ouml;ffentlichte Notizen oder irgendwo abgelegte Verse oder Gedankensplitter. Auf diese Weise entstand , wie es im Vorwort von Volker K&uuml;hn hei&szlig;t,  eine bunte Mischung aus halsbrecherisch anmutenden Sprech- und Sprach&uuml;bungen, grunds&auml;tzlichen Einmischungen, Anklagen, Ein-, Wider- und Freispr&uuml;chen, Polemiken, Kalauern, dada&auml;hnlichen Nonsens-Gedichten sowie reflektierenden Fu&szlig;noten zum Lauf der Weltgeschichte.<br>\nIn einem lesenswerten Nachwort gibt Heinrich Pachl, der langj&auml;hrige Mitstreiter von Matthias Beltz, Einblicke in dessen Arbeitsweise. Er bezeichnet Beltz als einen &bdquo;Deutungssatiriker&ldquo; und den &bdquo;Gesellschaftsphilosophen unter den Kabarettisten.&ldquo; Das mag hochtrabend klingen, trifft aber den Kern.<br>\nMatthias Beltz w&auml;re am 31. Januar 2010 65 Jahre alt geworden. Die ihm gewidmete Werkausgabe enth&auml;lt jede Menge anregender Texte auch  f&uuml;r die politische Auseinandersetzung dieser Tage. Die Werkausgabe  besteht aus zwei B&auml;nden mit ausf&uuml;hrlichen biographischen Angaben, einer &Uuml;bersicht der Werke und Texte von Beltz sowie einem umfassenden Personenregister. Von Joke Frerichs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zweitausendeins.de\/artikel\/buecher\/romane\/?ArticleFocus=0&amp;show=200512&amp;CT=1\">Zweitausendeins<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter anderem zu folgenden Themen: Gremien waren bei Hypo-Kauf eingebunden; 7 Gebote gegen den Wahn; gigantische Bad Bank; Wege aus der Krise; Bild-Leser f&uuml;r Arbeitszwang; nur jeder Zehnte schafft`s bis 65; FDP will Hartz IV k&uuml;rzen; &Auml;rger um Swift; Hamburger Schulkampf; journalistische Qualit&auml;t im Sinkflug; Amerikas Widerspr&uuml;che; Cayman Islands locken; Lesetipp. (WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4473","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4473","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4473"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4473\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4473"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4473"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4473"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}