{"id":44750,"date":"2018-07-03T08:19:12","date_gmt":"2018-07-03T06:19:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750"},"modified":"2018-07-03T08:19:12","modified_gmt":"2018-07-03T06:19:12","slug":"hinweise-des-tages-3152","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h01\">Merkel und Seehofer finden Kompromiss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h02\">Der soziale Kitt br&ouml;ckelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h03\">Die Sehnsucht nach dem K&uuml;mmern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h04\">Endspiele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h05\">Gewerkschaftsboss will Handelsabkommen mit Japan blockieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h06\">Stahlfusion steht, aber Gro&szlig;aktion&auml;r Cevian will mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h07\">Fernbus-Fahrern drohen schlechtere Arbeitsbedingungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h08\">Viele Minijobber kennen ihre Rechte nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h09\">Putin zahlt f&uuml;r die Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h10\">So wirkt sich der Mindestlohn auf das Wachstum aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h11\">Hedgefonds spenden mehr Geld an die Demokraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h12\">Der Supreme Court wird Trump nicht mehr stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h13\">Stellvertreterkrieg um &Ouml;l entbrannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h14\">NATO: US-Brandbriefe (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h15\">Proteste gegen die schwarz-blaue Regierung in Wien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h16\">Nordafrikaner lehnen Lager ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44750#h17\">SPD stellt Strafanzeige: Der Wahre Martin kehrt zur&uuml;ck!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkel und Seehofer finden Kompromiss<\/strong><br>\nHorst Seehofer bleibt nach eigenen Angaben Innenminister: CDU und CSU haben im Asylstreit eine Einigung erzielt.<br>\nDer tagelange massive Unionsstreit ist beendet. &ldquo;Wir haben uns geeinigt&rdquo;, sagte CSU-Chef Horst Seehofer in Berlin. Er werde Innenminister bleiben.<br>\nSeehofer zufolge habe er sich &ldquo;in allen Punkten&rdquo; durchgesetzt. Demnach gebe es eine L&ouml;sung, um &ldquo;illegale Migration&rdquo; an der deutsch-&ouml;sterreichischen Grenze zu beenden. &ldquo;Es lohnt sich, f&uuml;r eine &Uuml;berzeugung zu k&auml;mpfen&rdquo;, sagte Seehofer.<br>\nWenige Minuten nach Seehofer trat Kanzlerin Angela Merkel vor die Presse. Sie sagte, man habe nach &ldquo;hartem Ringen&rdquo; einen guten Kompromiss gefunden. Sie f&uuml;hrte aus, dass Deutschland Transitzentren f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge einrichten werde. Von diesen Zentren aus sollten Fl&uuml;chtlinge, die bereits in einem anderen EU-Land registriert worden seien, in diese L&auml;nder &ldquo;r&uuml;ck&uuml;berf&uuml;hrt&rdquo; werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/horst-seehofer-und-angela-merkel-finden-kompromiss-im-unionsstreit-a-1216290.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Vorhang des vorletzten Akts des absurden Sommertheaterst&uuml;cks &bdquo;Koalitionskrach&ldquo; senkt sich. Nun haben sich die beiden Protagonisten auf einen Kompromiss &bdquo;geeinigt&ldquo;, den sie gemeinsam 2015 schon einmal vorbrachten und <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fluechtlinge-spd-bleibt-beim-nein-zu-transitzonen-a-1057480.html\">damals an der SPD scheiterten<\/a>. Zumindest inhaltlich ist die SPD damit wohl der Verlierer dieses St&uuml;cks, w&auml;hrend Merkel sich als &bdquo;tapfere K&auml;mpferin f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge&ldquo; im Mitte-Links-Lager und Seehofer mit seinem &bdquo;aufopfernden Einsatz&ldquo; am rechten Rand Zustimmung holen konnte. Was der rechte Rand &uuml;ber Merkel und die linksliberalen W&auml;hler &uuml;ber Seehofer denken, ist f&uuml;r die Wahlergebnisse nicht so wichtig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der soziale Kitt br&ouml;ckelt<\/strong><br>\nIn den europ&auml;ischen Gesellschaften geht es ruppig zu. Sozialer Aufstieg ist nicht mehr selbstverst&auml;ndlich. Angst vor Abstieg f&uuml;hre zu neuen autorit&auml;ren Einstellungen, sagte der Soziologe Oliver Nachtwey im Dlf.<br>\nIn den liberalen Gesellschaften erleben wir gerade wie die Idee des Wohlfahrtsstaates unter Bedingungen von Digitalisierung, Migration, demographischem Wandel, Globalisierung Ver&auml;nderung der Arbeitswelt in die Krise kommt. Das beg&uuml;nstigt autorit&auml;re Einstellungen. Der Basler Soziologieprofessor Oliver Nachtwey sagt, &ldquo;wir erleben eine Krise des Wohlfahrtsstaates, n&auml;mlich der Idee der sozialen Integration f&uuml;r alle, die in einem Land leben&rdquo;. &ldquo;Wir erleben auch einen Verfall der politischen Kultur, der politischen Sprache&rdquo;, wenn Bayerns Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der von &ldquo;Asyltouristen&rdquo; spricht. Darin liege eine rassistische Abwertung von Fl&uuml;chtlingen durch eine autorit&auml;re Geste.<br>\nOliver Nachtwey spricht in diesem Zusammenhang von &ldquo;Entzivilisierung&rdquo;, weil die Werte und Verhaltensweisen, die wir uns m&uuml;hselig in der zweiten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts anerzogen haben, nun erodieren. &ldquo;Da br&ouml;ckelt wirklich der Kitt&rdquo;, so Nachtwey.<br>\nAls Gr&uuml;nde nannte er die Abstiegs&auml;ngste der Menschen. Es ist nicht nur eine soziale Bedrohung. Wir sind selber Teil des Problems und m&uuml;ssten es sein. Weil wir n&auml;mlich nicht mehr in der N&auml;he unseres Wohnortes arbeiten und leben, m&uuml;ssen wir flexibel sein, zwischen Orten pendeln, Strecken zur&uuml;cklegen. Nie sind mehr Menschen gependelt &uuml;ber gro&szlig;e Strecken. Vereinsamung, mangelnde Pflege der &auml;lter werdenden Eltern, Beziehungs- und Umweltprobleme w&uuml;rden dadurch gr&ouml;&szlig;er.<br>\nDie Sozialdemokratie habe einen positiven Anteil daran, die alte Gesellschaft modernisiert zu haben. Die alten klassengesellschaftlichen Milieus waren nicht sch&ouml;n. Diese Modernisierung hat ein h&ouml;heres Ma&szlig; an Wahlfreiheit und Individualisierung hervorgebracht. Darin liege zugleich der Zwang zur Individualisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oliver-nachtwey-ueber-die-unfriedlliche-demokratie-der.911.de.html?dram:article_id=421772\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Sehnsucht nach dem K&uuml;mmern<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat nicht nur S&uuml;deuropa in die Austerit&auml;t gezwungen. Die Folgen von Sparpolitik f&uuml;r Frauen in Deutschland untersuchte f&uuml;r die Rosa-Luxemburg-Stiftung Alex Wischnewski.<br>\nder Freitag: Frau Wischnewski, gab es in Deutschland &uuml;berhaupt Austerit&auml;tspolitik?<br>\nAlex Wischnewski: Nicht als Schocktherapie wie in S&uuml;deuropa oder Irland, nein.<br>\nSondern?<br>\nDie neoliberale Umstrukturierung von Infrastruktur und Arbeitsmarkt fand hier als l&auml;ngerfristige Entwicklung statt. Durch Hartz IV und die Ausweitung des Niedriglohnsektors hatte Deutschland schon vor 2009 eine zur&uuml;ckhaltende Lohnentwicklung. Das hat die Binnennachfrage und die Importe klein gehalten.<br>\nAber die Wettbewerbsf&auml;higkeit im Gegensatz zu anderen europ&auml;ischen Staaten mit h&ouml;heren L&ouml;hnen stieg.<br>\nUnd Deutschland wurde Krisengewinner.<br>\nDeutschland steigerte seinen Export &ndash; und konnte ihn auch &uuml;ber die Krise halten. Der Gewinn ging aber auf Kosten anderer: Die unteren Klassen verloren massiv durch diese Politik. In Deutschland, und in Europa: Durch den deutschen Leistungsbilanz&uuml;berschuss waren die s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten ja &uuml;berhaupt erst in dieser Haushaltskrise. Im Umkehrschluss kann die ihnen aufgezw&auml;ngte K&uuml;rzungspolitik aber nur wirken, wenn Deutschland jetzt die Nachfragerolle &uuml;bernommen h&auml;tte. Das ist aber nicht der Fall. Verliererinnen der deutschen Krisenpolitik waren &uuml;berall in Europa: Frauen.<br>\nAuch in Deutschland? Betrifft neoliberale Arbeitsmarktpolitik nicht beide Geschlechter gleicherma&szlig;en?<br>\nDoch, auch M&auml;nner sind insbesondere von der Liberalisierung der Leiharbeit stark betroffen. Aber die Ausweitung der atypischen Besch&auml;ftigung &ndash; befristete Arbeit, Minijobs &ndash; betrifft haupts&auml;chlich Frauen. 27 Prozent der Frauen arbeiten f&uuml;r niedrige L&ouml;hne, aber nur 16 Prozent der M&auml;nner. Das<br>\nliegt auch daran, dass nur ein Drittel der Vollzeitstellen weiblich besetzt sind, und 80 Prozent der Teilzeitstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/elsa-koester\/die-sehnsucht-nach-dem-kuemmern\">Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Endspiele<\/strong><br>\nDas Endspiel der deutschen Fu&szlig;ballmannschaft bei dieser Weltmeisterschaft war bereits das dritte Spiel der Gruppenphase. Das Endspiel der Kanzlerin ist mit dem EU-Gipfel vom 28. und 29. Juni noch nicht erreicht. Der Vorgipfel am vorherigen Wochenende hatte allerdings nichts erbracht.<br>\nDer Journalist Malte Pieper, der f&uuml;r den Mitteldeutschen Rundfunk aus Br&uuml;ssel berichtet, hatte nach jenem Gipfel f&uuml;r die &bdquo;Tagesschau&ldquo; folgernd die Kanzlerin zum R&uuml;cktritt aufgefordert: &bdquo;Gesch&auml;tzte Angela Merkel, nach fast 13 Jahren Kanzlerschaft gibt es auf europ&auml;ischer Ebene f&uuml;r Sie, au&szlig;er sp&uuml;rbarer Abneigung, nichts mehr zu gewinnen. Das haben alle Treffen der letzten Monate gezeigt. Helfen Sie deshalb mit, den scheinbar unabwendbaren Trend nach europ&auml;ischer Spaltung statt Einigung endlich aufzuhalten! R&auml;umen Sie das Kanzleramt f&uuml;r einen Nachfolger, dessen Name nicht so belastet ist, wie es der Ihre ist. Dem in Europa noch zugeh&ouml;rt wird. Dem man zutraut, wirklich die Interessen aller im Blick zu haben! Lassen Sie uns den Neuanfang wagen!&ldquo;<br>\nDiese Bekundung rief ein breites Echo hervor. Die Bild-Zeitung machte das gro&szlig; auf und titelte: &bdquo;Tagesschau rechnet mit Kanzlerin ab&ldquo;. Der Tagesschau-Chefredakteur stellte klar, dies sei &ndash; wie stets &ndash; nur die freie &Auml;u&szlig;erung der Meinung eines einzelnen Journalisten, nicht die der Anstalt. Gleichwohl f&uuml;hlte sich der Journalist Marvin Schade von dem Onlinebranchendienst MEEDIA &ndash; der wiederum zur Handelsblatt-Gruppe derer von Holtzbrinck geh&ouml;rt &ndash; bem&uuml;&szlig;igt, Pieper und der Bild-Zeitung &bdquo;AfD-Tonalit&auml;t&ldquo; zu unterstellen. Als sei die Kanzlerin bereits heiliggesprochen. Der Journalist Gabor Steingart hatte k&uuml;rzlich in einer der unvermeidlichen Talkrunden des Fernsehens gesagt, Merkel habe sich &bdquo;das wei&szlig;e Kleid der europ&auml;ischen Unschuld&ldquo; angezogen. Offenbar soll dieses jetzt gesch&uuml;tzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2018\/06\/endspiele-44756.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man erkennt gut das g&auml;ngige Muster, wie Kritik an den herrschenden Verh&auml;ltnissen delegitimiert werden soll. Entweder sie ist &ldquo;populistisch&rdquo; oder &ldquo;AfD-nah&rdquo; und Merkel ist inzwischen sowieso sakrosankt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gewerkschaftsboss will Handelsabkommen mit Japan blockieren<\/strong><br>\nVer.di-Chef Frank Bsirske will nach SPIEGEL-Informationen das EU-Freihandelsabkommen mit Japan aufhalten. Seine Sorge: Es k&ouml;nnte zur Privatisierung der Wasserversorgung f&uuml;hren.<br>\nN&auml;chsten Dienstag soll es so weit sein: Das europ&auml;isch-japanische Handelsabkommen Jefta soll von den zust&auml;ndigen Ministern abgesegnet werden. Frank Bsirske, der Vorsitzende der Gewerkschaft Ver.di, will das verhindern. In einem pers&ouml;nlichen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kritisiert er nach SPIEGEL-Informationen, in der vorliegenden Form seien &ldquo;Arbeitnehmer-, Sozial- und Umweltstandards nicht ausreichend gesch&uuml;tzt&rdquo;. Er fordert Altmaier auf, &ldquo;Jefta in der derzeitigen Fassung am 26. Juni 2018 im EU-Ministerrat nicht zuzustimmen&rdquo;.<br>\n&Ouml;ffentlich fast unbemerkt verhandelte die EU in den vergangenen f&uuml;nf Jahren mit Japan das Abkommen. Im Dezember soll das EU-Parlament &uuml;ber Jefta abstimmen, damit es Anfang 2019 in Kraft treten kann. Weil Handelsfragen in der alleinigen Hoheit der EU liegen, bleibt der Bundestag bei der Ratifizierung au&szlig;en vor.<br>\nEs ist das bislang umfassendste bilaterale Handelsabkommen. F&uuml;r fast 600 Millionen Menschen soll es gelten, die f&uuml;r ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich sind. Jefta sieht den Abbau von Z&ouml;llen und Handelsbarrieren zwischen der EU und Japan vor, ebenso wie eine st&auml;rkere &Ouml;ffnung der M&auml;rkte f&uuml;r Dienstleistungen und &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge.<br>\nBsirske bef&uuml;rchtet insbesondere, dass das Abkommen &ldquo;weiteren Privatisierungsdruck auf die &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge und &ouml;ffentliche Infrastrukturen, wie im Bereich der Wasserwirtschaft&rdquo; entfalten k&ouml;nnte. So f&uuml;hre der Vertrag unter anderem dazu, dass bei der Abwasserentsorgung privaten Anbietern Marktzugang gew&auml;hrt werden m&uuml;sse. In Deutschland ist dies bislang hoheitliche Aufgabe der Kommunen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/jefta-ver-di-chef-frank-bsirske-will-eu-freihandelsabkommen-mit-japan-stoppen-a-1214386.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Trotz des gro&szlig;en Widerstandes gegen das Freihandelsabkommen TTIP macht die Politik einfach weiter. Wieder werden unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit Fakten geschaffen. Alles nat&uuml;rlich im Sinne der &ldquo;marktkonformen Demokratie&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Stahlfusion steht, aber Gro&szlig;aktion&auml;r Cevian will mehr<\/strong><br>\nDie Zustimmung der Wettbewerbsbeh&ouml;rden zur Fusion des Traditionskonzerns ThyssenKrupp mit dem Konkurrenten Tata Steel steht noch aus, ebenso wie Details zum Konzernumbau. Doch gro&szlig;e Finanzinvestoren sind unzufrieden mit Bewertungsunterschieden zwischen den beiden Stahlunternehmen.<br>\nTata und ThyssenKrupp treiben aus Tradition den Wechsel in der Industrie voran und kommen nun zusammen mit einer gemeinsamen Vision: einen neuen Stahlchampion f&uuml;r Europa zu bauen.&rdquo;<br>\nEin wenig Marketing muss sein, zumal an einem solch historischen Tag, wie die Manager meinen, wenn sie also die Vision haben, einen neuen Stahlchampion f&uuml;r Europa zu bauen. Die Zahlen sind beeindruckend: etwa 48.000 Mitarbeiter, ein Umsatz von mehr als 17 Milliarden Euro, Werke in Deutschland, Gro&szlig;britannien und den Niederlanden, die 21 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr herstellen. ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger pries das Zusammengehen denn auch an als ideale Kombination mit hoher industrieller Logik:<br>\n&ldquo;Wir k&ouml;nnen best&auml;tigen, dass die Synergien dieser Verbindung zwischen 400 und 500 Millionen Euro liegen. Sie bieten damit das Potenzial, attraktive Dividenden an unsere Eigent&uuml;mer zu zahlen. Wenn man diese Synergien in Wert transferiert, werden sie etwa f&uuml;nf Milliarden Euro zus&auml;tzlich schaffen, die gleichm&auml;&szlig;ig geteilt werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/thyssenkrupp-stahlfusion-steht-aber-grossaktionaer-cevian.766.de.html?dram:article_id=421849\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wenn von &ldquo;Synergien&rdquo; die Rede ist sollten bei den Arbeitnehmern und ihren Interessenvertretern s&auml;mtliche Alarmglocken schrillen, dies hei&szlig;t im Managementsprech nichts anderes als den Abbau von Arbeitspl&auml;tzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fernbus-Fahrern drohen schlechtere Arbeitsbedingungen<\/strong>\n<ul>\n<li>Fernbus fahren ist billig. Doch Gewerkschafter berichten von einem wachsenden Druck bei den Fahrern.<\/li>\n<li>Ein neues EU-Gesetzespaket k&ouml;nnte die Lage nochmals verschlechtern. Es sieht deutlich l&auml;ngere Lenkzeiten f&uuml;r die Fahrer vor.<\/li>\n<li>Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) spricht von einem Sicherheitsrisiko.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Deutlich g&uuml;nstiger als Flugzeug und Bahn, komfortabler als Mitfahrgelegenheiten: So viele Menschen wie noch nie fahren inzwischen mit Fernbussen durchs Land. Gerade in den Ferien wird der Bus f&uuml;r immer mehr Passagiere zur Alternative. F&uuml;r genau 41,98 Euro ist etwa die Fernstrecke Berlin &ndash; Verona zu haben. Fl&uuml;ge und der Normalpreis der Bahn liegen bei etwa 200Euro. Allein mit dem Fernbus-Marktf&uuml;hrer Flixbus waren 2017 etwa 40Millionen Menschen unterwegs &ndash; neuer Rekord. Tendenz? Steigend. Gewerkschaften allerdings wissen, wer f&uuml;r die Billigtickets einen hohen Preis bezahlt: die Fahrer. Bei Arbeitnehmervertretern gehen immer mehr Klagen &uuml;ber wachsenden Druck im F&uuml;hrerhaus ein. &ldquo;Fahrer berichten von unertr&auml;glichen Verschlechterungen bei Arbeitsbedingungen und Bezahlung&rdquo;, sagt Verdi-Bundesvorstand Christine Behle der S&uuml;ddeutschen Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/strassenverkehr-fernbus-fahrern-drohen-schlechtere-arbeitsbedingungen-1.4036973\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eigentlich unvorstellbar. Von ganz furchtbaren Arbeitsbedingungen zu noch unertr&auml;glicheren. Da zeigt sich die Wertegemeinschaft EU wieder mal von ihrer allerschlimmsten Seite. Offenbar geht es bei den &ldquo;Werten&rdquo; nur um die Aktienwerte. Dieses neoliberale und menschenfeindliche Konstrukt hat ein Weiterleben wirklich nicht verdient. Anscheinend gehen diese Vorschl&auml;ge sogar vom EU-Parlament aus, das angeblich die Demokratie in der EU repr&auml;sentiert. Immerhin ist hier mal die Arbeitgeberseite (!!) klug genug, einen Zusammenhang zwischen schlechten Arbeitsbedingungen und L&ouml;hnen und dem Arbeitskr&auml;ftemangel herzustellen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Viele Minijobber kennen ihre Rechte nicht<\/strong><br>\nGeringf&uuml;gig hei&szlig;t nicht geringwertig &ndash; viele Besch&auml;ftigte auf 450-Euro-Basis kennen ihre Rechte nicht. (&hellip;)<br>\nJeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Im Jahr betr&auml;gt dieser Urlaub f&uuml;r Vollzeitbesch&auml;ftigte, die an sechs Tagen pro Woche arbeiten, 24 Werktage. F&uuml;r Vollzeitbesch&auml;ftigte in einer F&uuml;nf-Tage-Woche sind es entsprechend 20 Arbeitstage. Teilzeitbesch&auml;ftigte bekommen Urlaubstage, die ihrer anteiligen Arbeitszeit entsprechen. &bdquo;Wenn eine geringf&uuml;gig besch&auml;ftigte Kraft durchschnittlich an f&uuml;nf Tagen pro Woche arbeitet, allerdings nur f&uuml;r jeweils ein bis zwei Stunden t&auml;glich, erh&auml;lt sie dennoch zwanzig Urlaubstage. Arbeitet sie jedoch in der Regel nur an zwei Tagen pro Woche, erh&auml;lt sie auch nur 2\/5 des Urlaubs der Vollzeitbesch&auml;ftigten mit einer F&uuml;nf- Tage-Woche. In diesem Fall w&auml;ren das acht bezahlte Urlaubstage&ldquo;, sagt Kunze. (&hellip;)<br>\nArbeit auf Abruf unterliegt gesetzlichen Regelungen: &bdquo;Arbeitgeber m&uuml;ssen eine Vorank&uuml;ndigungsfrist von vier Tagen einhalten&ldquo;, erkl&auml;rt B&ouml;ning. Lediglich in Ausnahmef&auml;llen, wenn tarifvertraglich andere Regelungen festgelegt worden sind, darf die Vorank&uuml;ndigungsfrist zwei bis drei Tage betragen. &bdquo;Die Realit&auml;t sieht zwar h&auml;ufig anders aus, aber Arbeitnehmer sind nicht in der Pflicht au&szlig;erhalb ihrer Arbeitszeit auf Nachrichten von ihrem Vorgesetzten zu reagieren.&ldquo; Und auch nicht auf Abruf zur Arbeit kommen. &bdquo;Es sei denn, es gibt vertraglich eine derartige Vereinbarung, die im Einklang mit den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes steht&ldquo;, sagt Fachanw&auml;ltin Kunze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/450-euro-jobs-viele-minijobber-kennen-ihre-rechte-nicht\/22756156.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Putin zahlt f&uuml;r die Rente<\/strong><br>\n&bdquo;Ich will nicht bei der Arbeit sterben&ldquo;, protestiert eine Demonstrantin gegen die russische Rentenreform. Dabei geht ihr Blick weit in die Zukunft. Die junge Frau d&uuml;rfte noch rund vier Jahrzehnte bis zum Renteneintritt haben. Der allerdings k&auml;me k&uuml;nftig f&uuml;r sie nicht mehr im Alter von 55 Jahren, sondern erst mit 63. Ihre m&auml;nnlichen Mitstreiter sollen statt mit 60 Jahren mit 65 Jahren in Rente gehen. Bereits 2019 soll die Anhebung des Renteneintrittsalters beginnen. Die Regierung von Dmitri Medwedjew hat es eilig. Sie will das unangenehme Thema rasch erledigen. Warum sonst h&auml;tte das Kabinett den Gesetzentwurf ausgerechnet zur Fu&szlig;ball-WM im eigenen Land in das Parlament einbringen und damit in die Zeit der ablenkenden Spiele die 30-t&auml;gige Frist zur Er&ouml;rterung in den Regionen legen lassen sollen &ndash; eine Zeit, in der auch noch Protestveranstaltungen untersagt sind? &hellip;.<br>\nDie Reform kommt nicht so pl&ouml;tzlich, wie es scheint. Schon gar nicht, weil es die erste Anhebung des Renteneintrittsalters nach 85 Jahren ist. Sie soll jetzt schrittweise erfolgen. Als erste trifft sie Frauen des Geburtsjahres 1964 und M&auml;nner des Jahrgangs 1959. Bis 2034 soll der Renteneintritt bei Frauen und bis 2028 bei M&auml;nnern j&auml;hrlich um ein Jahr angehoben werden. Von der Reform nicht betroffen seien Werkt&auml;tige an besonders gef&auml;hrlichen oder gesundheitssch&auml;dlichen Arbeitspl&auml;tzen, versichern die zust&auml;ndigen Minister. Arbeitsminister Maxim Topinin k&uuml;ndigte zudem beruhigend in der Iswestija eine Erh&ouml;hung der monatlichen Durchschnittsrente um 1000 Rubel auf 15.400 Rubel (rund 209 Euro) f&uuml;r das kommende Jahr an. Die werde es aber ohne eine Anhebung des Rentenalters nicht geben k&ouml;nnen. Allerdings hatte zuvor Finanzminister Anton Siluanow die Indexierung der Bez&uuml;ge als eine Aufbesserung um sieben Prozent als Ausgleich f&uuml;r die Inflation angek&uuml;ndigt. Die Geldentwertung liegt derzeit bei drei Prozent und wird k&uuml;nftig bei vier bis viereinhalb Prozent erwartet. Wenn aber die Renten jetzt und in Zukunft steigen sollen, m&uuml;ssten weniger Arbeitskr&auml;fte l&auml;nger arbeiten, verweist das Kabinett auf eine wachsende Zahl von Rentnern und immer weniger Arbeitskr&auml;ften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2018\/06\/putin-zahlt-fuer-die-rente-44715.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Rente mit 65, davon kann man in Deutschland inzwischen nur noch tr&auml;umen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man sollte bei diesen Zahlen jedoch auch nicht vergessen, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in Russland mit 71,87 Jahren fast 10 Jahre k&uuml;rzer als in Deutschland ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>So wirkt sich der Mindestlohn auf das Wachstum aus<\/strong><br>\nDer Mindestlohn wird kommendes Jahr weiter erh&ouml;ht. Doch welche Folgen hat der staatliche Eingriff? Die Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung zieht eine positive Bilanz. [&hellip;]<br>\nDemnach erhalten Geringverdiener durch den Mindestlohn im Schnitt 18 Prozent mehr Gehalt. Auch angrenzende Lohngruppen profitierten. Durch die h&ouml;heren L&ouml;hne steige der Konsum um 0,5 bis 0,7 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt liege &uuml;ber einen Zeitraum von zehn Jahren durchgehend um 0,25 Prozent h&ouml;her als ohne Mindestlohn. Gebe der Staat seine Mehreinnahmen, etwa h&ouml;here Steuern, wieder aus, steige die Wirtschaftsleistung sogar doppelt so stark.<br>\nAuch seien bef&uuml;rchtete Jobverluste ausgeblieben. Zwar fielen Minijobs weg. Sie w&uuml;rden aber zu einem gro&szlig;en Teil in normale sozialversicherungspflichtige Arbeitspl&auml;tze umgewandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/gewerkschaftsnahes-institut-hoeheres-wachstum-durch-mindestlohn-15671716.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hedgefonds spenden mehr Geld an die Demokraten<\/strong><br>\nZum ersten Mal seit zehn Jahren haben gro&szlig;e Hedgefonds in den Vereinigten Staaten mehr Mittel an die Demokraten als an die Republikaner gespendet. Grund daf&uuml;r sei, dass vor allem politisch eher linksliberale Investoren vor den anstehenden wichtigen Zwischenwahlen ihre Geldgaben merklich erh&ouml;ht h&auml;tten, berichtet die &bdquo;Financial Times&ldquo;. Darunter seien beispielsweise Donald Sussman von der Anlagegesellschaft Paloma Partners, au&szlig;erdem der bekannte Investor George Soros und Jim Simons vom Hedgefonds Renaissance Technologies.<br>\nPaloma habe dieses Jahr bereits mehr als 16 Millionen Dollar an die Demokraten gespendet, Soros mehr als 10 Millionen Dollar. Beide haben dem Bericht zufolge, der sich auf Zahlen des Center for Responsive Politics bezieht, ihre Spenden verdoppelt gegen&uuml;ber dem Jahr 2014 &ndash; dem letzten Wahljahr, in dem nicht &uuml;ber den Pr&auml;sidenten abgestimmt wurde.<br>\nDie Amerikaner w&auml;hlen im November viele Sitze in beiden Kammern des Kongresses neu. Sowohl im Repr&auml;sentantenhaus als auch im Senat haben derzeit die Republikaner die Mehrheit. Die Demokraten wollen sie zur&uuml;ckerobern, zumindest in einer den beiden Kammern. Das w&uuml;rde ihnen deutlich mehr Macht geben und auch dem Pr&auml;sidenten Donald Trump das Regieren erschweren &ndash; viele Gesetze bed&uuml;rfen der Mehrheit in beiden Kammern, gleiches gilt f&uuml;r die Besetzung wichtiger Positionen in der &ouml;ffentlichen Verwaltung.<br>\nDabei ist die politische Haltung von Hedgefonds-Managern in Amerika durchaus unterschiedlich, auch innerhalb desselben Unternehmens, etwa in Renaissance Technologies: W&auml;hrend Jim Simons tendenziell den Demokraten zuneigt, gilt Robert Mercer als Unterst&uuml;tzer rechter Politiker; er gab Geld beispielsweise an das rechte Nachrichtenportal Breitbart und die unl&auml;ngst gemeinsam mit Facebook in die Schlagzeilen geratene britische IT-Unternehmung Cambridge Analytica.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/hedgefonds-spenden-mehr-geld-an-die-demokraten-15669903.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die hier vorgenommene Differenzierung zwischen &ldquo;linksliberalen&rdquo; und &ldquo;rechten&rdquo; Spendern ist Unsinn. Denn das grunds&auml;tzliche Problem besteht darin, dass mit dem entsprechenden Verm&ouml;gen die Politik nach Belieben beeinflusst werden kann und dies demokratische Wahlen zur Farce macht.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Die f&uuml;nf reichsten Familien der Welt: Diese Clans haben alles Geld der Welt.<\/strong><br>\nNicht immer sind es Einzelpersonen, die ein gro&szlig;es Verm&ouml;gen angeh&auml;uft haben. Manchmal verteilt der Reichtum sich auch &uuml;ber eine ganze Familie &ndash; so bei den folgenden Clans.<br>\nKein Zweifel, Jeff Bezos ist wirklich reich. Das Verm&ouml;gen des Amazon-Gr&uuml;nders und CEO liegt aktuell bei rund 141,3 Milliarden US-Dollar, gefolgt von Microsoft-Gr&uuml;nder Bill Gates (93,1 Milliarden US-Dollar) und dem amerikanischen Gro&szlig;investor Warren Buffett (82,2 Milliarden US-Dollar). Manchmal konzentriert sich der Reichtum aber auch nicht auf eine einzelne Person, sondern auf eine ganze Familie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/karriere\/ortega-slim-mars-koch-walton-das-sind-die-fuenf-reichsten-familien-der-welt_id_9190501.html\">Focus<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Supreme Court wird Trump nicht mehr stoppen<\/strong><br>\nAls Trump zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt wurde (mit einer Minderheit der W&auml;hlerstimmen), gab es viele, die vor Panikmache warnten: Die USA seien stabil genug, das auszuhalten; Vergleiche mit anderen L&auml;ndern, die in die Autokratie schlitterten, seien unangebracht. Insbesondere die Institutionen, allen voran die Gerichte, w&uuml;rden die Demokratie in den USA retten. Und zu Anfang sah es auch so aus. Eine der ersten Aktionen der Trump-Regierung nach dem Amtsantritt bestand darin, seinen im Wahlkampf versprochenen &ldquo;Muslim Ban&rdquo; umzusetzen und pauschal die B&uuml;rger von sieben mehrheitlich islamischen L&auml;ndern von der Einreise in die USA durch Regierungserlass auszuschlie&szlig;en. Die spontane Reaktion war beeindruckend: Menschen demonstrierten an den Flugh&auml;fen und anderswo; Juristen boten eingereisten Ausl&auml;ndern kostenlose Hilfe an. Und das Einreiseverbot wurde von den Gerichten kassiert. Die Regierung versuchte gleich zweimal nachzubessern, aber auch die dritte Version des Einreiseverbots, wesentlich professioneller formuliert, fand zun&auml;chst wenig Gnade: Der Federal Court of Appeal for the 9th Circuit erlie&szlig; dagegen eine einstweilige Anordnung.<br>\nDiese einstweilige Anordnung hat nun der US Supreme Court mit der charakteristischen 5:4-Mehrheit der konservativen Richter  aufgehoben, und damit im Prinzip den Einreisestopp f&uuml;r verfassungsgem&auml;&szlig; erkl&auml;rt. Die Entscheidung ist ein wichtiger Moment im Niedergang der US-amerikanischen Demokratie. (&hellip;)<br>\nGewiss, Trump v. Hawaii und andere Entscheidungen w&auml;ren anders ausgegangen, wenn es den Republikanern unter Senatsmehrheitsf&uuml;hrer Mitch McConnell nicht durch prozedurale Tricks gelungen w&auml;re, Pr&auml;sident Obama an der Berufung eines Nachfolgers f&uuml;r den erzkonservativen Justice Scalia zu hindern. Der statt dessen von Trump berufene Justice Gorsuch erf&uuml;llt die in ihn von Republikanern gesetzten Hoffnungen so zuverl&auml;ssig, dass McConnells Team nach Trump v. Hawaii triumphierend ein Foto von ihm und Gorsuch beim Handschlag tweetete. Ganz unverhohlen gibt man zu, dass das h&ouml;chste Gericht nicht neutral und unabh&auml;ngig sein soll. Ob die Institutionen die USA wirklich retten werden, ist mehr als zweifelhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/der-supreme-court-wird-trump-kaum-stoppen\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stellvertreterkrieg um &Ouml;l entbrannt<\/strong><br>\nDer libysche Armeechef Haftar rei&szlig;t sich den &Ouml;lexport unter den Nagel. Das d&uuml;rfte auch die Pl&auml;ne f&uuml;r Asylzentren der EU im Land erschweren.<br>\nImmer mehr europ&auml;ische Delegationen werden derzeit bei der libyschen Regierung in Tripolis vorstellig. Der Grund daf&uuml;r ist die Tatsache, dass noch immer &uuml;ber 70 Prozent der afrikanischen Migranten &uuml;ber die Mittelmeerroute von Libyen nach Italien kommen. Entlang eines 300 Kilometer breiten K&uuml;stenabschnitts zwischen der tunesischen Grenze und Garabulli in Libyen k&ouml;nnten schon bald Asylzentren der EU und der UNO entstehen.<br>\nPremierminister Serraj Faraj wird der EU-Kommission allerdings nicht mehr als eine Unterschrift zu bieten haben, denn er verf&uuml;gt weder &uuml;ber Truppen noch Einfluss auf die konkurrierenden Milizen der Hauptstadt. Nun droht Serraj, dessen Mandat Ende 2017 auslief, auch noch das Geld auszugehen. Denn nach Armee und Zentralbank k&ouml;nnte jetzt auch die letzte neutrale Institution des Landes, die Nationale &Ouml;lagentur NOC, in eine west- und eine ostlibysche Version zerfallen.<br>\nDer international nicht anerkannten NOC hat Armeechef Khalifa Haftar nun die Kon&shy;trolle &uuml;ber den sogenannten &Ouml;l-Halbmond &uuml;bertragen, ein 400 Quadratkilometer gro&szlig;es Gebiet westlich von Bengasi, in dem Afrikas gr&ouml;&szlig;te &Ouml;lvorkommen gef&ouml;rdert werden. Protestschreiben von der EU und der UNO an die libysche Armee blieben wirkungslos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Armeechef-Haftar-in-Libyen\/!5514466\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>NATO: US-Brandbriefe (II)<\/strong><br>\nVor einigen Tagen wurde bekannt, dass US-Pr&auml;sident Donald Trump mehreren NATO-Verb&uuml;ndeten im Vorfeld des anstehenden Gipfeltreffens einen Brandbrief zugeschickt hatte, in dem sie f&uuml;r ihre mangelnden R&uuml;stungsanstrengungen ger&uuml;gt wurden (siehe IMI-Aktuell 2018\/381). Anfang waren die Adressaten (au&szlig;er Norwegen) noch unbekannt &ndash; wie nun aber u.a. vom Tagesspiegel wenig &uuml;berraschend gemeldet wurde, geh&ouml;rt auch Deutschland dazu: &bdquo;Aus Diplomatenkreisen erfuhr die Nachrichtenagentur AFP, dass die Bundesregierung zu den Empf&auml;ngern des schriftlichen Appells z&auml;hlt, der von Trump selbst unterzeichnet worden sei. Abgesehen von Deutschland und Belgien erhielten demnach auch die Niederlande, Italien, Spanien, Portugal, Luxemburg und Norwegen das Schreiben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/07\/02\/nato-us-brandbriefe-ii\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn das stimmen sollte, ist das Ansinnen der US-Regierung nicht in Einklang mit dem NATO-Vertrag zu bringen, oder? Der sieht weder eine bestimmte Summe f&uuml;r R&uuml;stungsausgaben (eines jeden Mitgliedsstaates) noch einen quasi &ldquo;Chef&rdquo; vor, der andere B&uuml;ndnis-Partner(?) ma&szlig;regeln k&ouml;nnte. Das Schlimmere ist jedoch, dass die schwarz-rote Bundesregierung diesem US-Interesse Folge leistet. So ist z.B. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44572#h03\">auch die Meseberger-Erkl&auml;rung<\/a> zu verstehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Proteste gegen die schwarz-blaue Regierung in Wien<\/strong><br>\nDas Vorhaben der Regierung in Wien, eine Ausweitung der t&auml;glichen Arbeitszeit auf zw&ouml;lf Stunden zu erm&ouml;glichen, hat am Wochenende zu den bislang gr&ouml;&szlig;ten Protesten gegen die &Ouml;VP-FP&Ouml;-Koalition gef&uuml;hrt. Die verteidigt ihr Vorhaben und will es noch diese Woche durchs Parlament bringen.<br>\nEs waren 80.000 nach Polizei- und &uuml;ber 100.000 Demonstranten nach Gewerkschaftsangaben, die am Samstagnachmittag auf dem Wiener Heldenplatz gegen das Gesetz zur Arbeitszeitflexibilisierung protestierten, darunter auch Ex-Bundeskanzler Christian Kern von den Sozialdemokraten:<br>\n&ldquo;Das ist mit Sicherheit erst der Beginn, weil die Regierung will da dr&uuml;ber fahren, betreibt Politik im Interesse der Gro&szlig;sponsoren der &Ouml;VP und wenn sie glauben, dass das mit einer Demo vorbei ist, dann irren sie sich gewaltig.&rdquo;<br>\n&ldquo;Nein zum Zw&ouml;lf-Stunden-Tag &ndash; nein zur 60-Stunden-Wochen&rdquo;: Es war die gr&ouml;&szlig;te Protestkundgebung gegen die schwarz-blaue Bundesregierung seit deren Amtsantritt im Dezember letzten Jahres. F&uuml;r landesweite Schlagzeilen sorgte Post-Gewerkschaftschef Helmut K&ouml;stinger, der auf der Wiener Gro&szlig;demonstration am Samstag zum Sturz der &ldquo;unsozialen Regierung&rdquo; aufgerufen hatte. Die &Ouml;VP-sprach von einer &ldquo;nie dagewesen Grenz&uuml;berschreitung&rdquo;. So wie es jedem frei stehe, f&uuml;r seine Anliegen auf die Stra&szlig;e zu gehen, sei es &ldquo;auch legitimiert, dass eine Parlamentsmehrheit das h&auml;lt, was sie versprochen hat&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/arbeitszeitverlaengerung-in-oesterreich-proteste-gegen-die.1773.de.html?dram:article_id=421799\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Nordafrikaner lehnen Lager ab<\/strong><br>\nDie betroffenen Staaten halten wenig bis nichts von der EU-Idee der &bdquo;Anlauf-Plattformen&ldquo;.<br>\nDas Papier des EU-Gipfels spricht vage von &bdquo;regionalen Anlauf-Plattformen in enger Kooperation mit relevanten Drittstaaten&ldquo;. Doch jeder wei&szlig;, was und wer gemeint ist. Denn im Streit um eine bessere Kontrolle der EU-Au&szlig;engrenzen schweift der Blick aus Br&uuml;ssel auch jetzt wieder zu den arabischen Mittelmeeranrainern in Nordafrika: &Auml;gypten, Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko.<br>\nUm die Zahl der Fl&uuml;chtlinge und Migranten zu senken, m&ouml;chte Europa auf deren Territorien Auffangzentren einrichten, wo Ankommende registriert und ihr Asylanliegen gepr&uuml;ft werden kann. Aus der Sicht Europas eine einleuchtende L&ouml;sung, weil sie die gef&auml;hrlichen Boots&uuml;berfahrten zu Wasser beenden und schon au&szlig;erhalb der EU-Grenzen diejenigen identifizieren, die keine Chance auf Asyl oder Anerkennung als Fl&uuml;chtling haben. Man w&uuml;rde den Schleppern das Handwerk legen und m&uuml;sste gleichzeitig die Abgelehnten nicht mehr in umst&auml;ndlichen Verfahren von Europa aus abschieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/flucht-zuwanderung\/asylzentren-nordafrikaner-lehnen-lager-ab-a-1536607\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>SPD stellt Strafanzeige: Der Wahre Martin kehrt zur&uuml;ck!<\/strong><br>\nDie SPD versteht keinen Spa&szlig;, wenn es um ihre &bdquo;historischen Erfolge&ldquo; geht. Wie die aktion.\/.arbeitsunrecht durch anwaltliche Akteneinsicht in dieser Woche erfuhr, stellte der SPD-Bundesvorstand bereits am 17. Dezember 2017 Strafanzeige wegen Urkundenf&auml;lschung. Es folgten Ermittlungen des LKA Berlin und der K&ouml;lner Kripo, die bis heute andauern.<br>\nWas die SPD in Rage brachte: Ein satirischer Brief, angeblich aus der Feder von Martin Schulz, k&uuml;ndigte kurz vor Weihnachten die Revision der Hartz-Gesetze an.<br>\nDie SPD versteht keinen Spa&szlig;, wenn es um ihre &bdquo;historischen Erfolge&ldquo; geht. Wie die aktion . \/. arbeitsunrecht durch anwaltliche Akteneinsicht in dieser Woche erfuhr, stellte der SPD-Bundesvorstand bereits am 17. Dezember 2017 Strafanzeige wegen Urkundenf&auml;lschung. Es folgten Ermittlungen des LKA Berlin und der K&ouml;lner Kripo, die bis heute andauern.<br>\nWas die SPD in Rage brachte: Ein satirischer Brief, angeblich aus der Feder von Martin Schulz, k&uuml;ndigte kurz vor Weihnachten die Revision der Hartz-Gesetze an.<br>\nDie aktion .\/. arbeitsunrecht hatte die Teilnahme des echten Martin Schulz an einer Protestveranstaltung in seiner Heimatstadt W&uuml;rselen f&uuml;r den 16.12.2017 angek&uuml;ndigt. (Schulz war damals noch SPD-Parteichef und angehender Opppostionsf&uuml;hrer im Bundestag.)<br>\nIn W&uuml;rselen ging es kurz vor dem 3. Advent &ndash; am umsatzst&auml;rksten Tag des Jahres &ndash; um die Verteidigung der Toys R Us-Betriebsratsvorsitzenden Mona E., die sich Mobbing, Zerm&uuml;rbungsmethoden und juristischer Nachstellung durch das Deutschland-Management ausgesetzt sah.<br>\nStatt des echten Martin Schulz trat Der Wahre Martin Schulz auf. Hinter der Figur, die an den Punkrocker Der wahre Heino aus dem Umfeld der Toten Hosen in 1980er Jahren angelehnt war, steckte der K&ouml;lner Mietrebell Kalle Gerigk, der sich mit Hilfe einer Maskenbildnerin in Form bringen lie&szlig;.<br>\nManche Medien wie das Lokalradio Antenne Aachen und zahlreiche B&uuml;rger fielen darauf herein &ndash; alle aufgeweckteren Zeigenossen hatten ihren Spa&szlig;.<br>\nTats&auml;chlich war die Zusage des echten Martin Schulz eine leicht zu erkennende Satire (Brief als pdf), versprach das W&uuml;rselener SPD-Urgestein doch nicht weniger als &bdquo;eine konsequente Revision der Hartz-Gesetze&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/spd-stellt-strafanzeige-der-wahre-martin-kehrt-zurueck\/#more-14495\">Arbeitsunrecht in Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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