{"id":4476,"date":"2010-01-25T09:33:16","date_gmt":"2010-01-25T08:33:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4476"},"modified":"2014-08-06T11:26:42","modified_gmt":"2014-08-06T09:26:42","slug":"vor-5-jahren-kassierte-das-bundesverfassungsgericht-die-studiengebuehrenfreiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4476","title":{"rendered":"Vor 5 Jahren kassierte das Bundesverfassungsgericht die Studiengeb\u00fchrenfreiheit"},"content":{"rendered":"<p>Am 26. Januar 2005, hat das Bundesverfassungsgericht &sect; 27 Absatz 4 des Hochschulrahmengesetzes f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt und die Studiengeb&uuml;hrenfreiheit abgeschafft. Zahlreiche CDU-regierten L&auml;nder haben auf das Urteil nur gewartet und Studiengeb&uuml;hren eingef&uuml;hrt. Zum 5-j&auml;hrigen Jahrestag, dieses Paradigmenwechsels, der die Hochschulbildung von einem &ouml;ffentlichen Gut zu einem privates Investment in das &bdquo;pers&ouml;nliche Humankapital&ldquo; umkehrte, erinnere ich an meine damalige Kritik <a href=\"?p=452\">&bdquo;Studiengeb&uuml;hrenentscheidung des Bundesverfassungsgerichts &ndash; ein politisches Urteil&ldquo;<\/a> .<br>\nIch habe daran nichts zu korrigieren und alles, was damals nur prognostiziert werden konnte, ist so eingetreten, wie es zu erwarten war.<br>\nDie Website &bdquo;Studis Online&ldquo; ver&ouml;ffentlicht aus Anlass dieses &bdquo;Jubil&auml;ums&ldquo; einen Buchbeitrag von mir, der die Ausrichtung der Hochschulen auf die <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/Bildungsstreik\/unternehmerische_hochschule.php?seite=2\">Einwerbung von Drittmitteln und Studiengeb&uuml;hren skizziert<\/a>. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die Wirklichkeit hat das Urteil widerlegt<\/strong><br>\nParagraph 27 Abs. 4 Hochschulrahmengesetz lautete:&bdquo;Das Studium bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss und das Studium in einem konsekutiven Studiengang, der zu einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss f&uuml;hrt, ist studiengeb&uuml;hrenfrei.&ldquo;<br>\nDiese Regelung wurde vor f&uuml;nf Jahren vom <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg05-008.html\">Bundesverfassungsgericht f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt<\/a>. <\/p><p>Eigentlich m&uuml;sste das damalige Urteil inzwischen revidiert werden, denn seine Annahmen sind alle nicht eingetreten bzw. von der Politik nicht erf&uuml;llt worden. Die Karlsruher Richter unterstellten damals: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Vor allem aber ist anzunehmen, dass die L&auml;nder bei Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren in eigenverantwortlicher Wahrnehmung der verfassungsrechtlich begr&uuml;ndeten Aufgabe zu sozialstaatlicher, auf die Wahrung gleicher Bildungschancen bedachter Regelung den Belangen einkommensschwacher Bev&ouml;lkerungskreise angemessen Rechnung tragen werden.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>In Bayern, Baden-W&uuml;rttemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und im Saarland gibt es Studiengeb&uuml;hren, in keinem dieser L&auml;nder gibt es eine Regelung (sprich ein kompensierendes Stipendienprogramm) zur Wahrung gleicher Bildungschancen einkommensschwacher Bev&ouml;lkerungskreise. In den meisten dieser L&auml;nder m&uuml;ssen sogar BAf&ouml;G-Empf&auml;nger Studiengeb&uuml;hren bezahlen. In Hessen sind die Geb&uuml;hren inzwischen wieder abgeschafft und vielleicht werden sie wegen der politischen Ver&auml;nderungen auch im Saarland fallen. Man darf gespannt sein, ob die Gr&uuml;nen als Regierungspartner genau so umfallen wie in Hamburg die GAL.<\/p><p><strong>Regelungen zur Wahrung gleicher Bildungschancen fehlen bis heute<\/strong><\/p><p>Damals geh&ouml;rte es zur Propaganda der Geb&uuml;hrenbef&uuml;rworter, dass die Studiengeb&uuml;hren sozialvertr&auml;glich sein und von einem entsprechenden Stipendienprogramm arrondiert werden m&uuml;ssten. Das war nichts als ein sch&ouml;nes Versprechen. <\/p><p>Das &bdquo;nationale Stipendienprogramm&ldquo;, das von der schwarz-gelben Bundesregierung jetzt eingef&uuml;hrt werden soll, ist nichts als eine Luftnummer. Erstens richtet es sich nicht auf sozial Benachteiligte und zweitens sind seine Ausstattung und seine Konstruktion geradezu l&auml;cherlich:<br>\nBund und &ndash; wenn sie denn mitmachen &ndash; die L&auml;nder wollen nur von Universit&auml;ten und Fachhochschulen bei Wirtschaft und Privaten eingeworbene Stipendien in H&ouml;he von 300 Euro im Monat bis zur H&auml;lfte bezuschussen. Der Bund will also gerade ein Viertel oder 75 Euro pro Stipendiat tragen. Die Frankfurter Rundschau hat schon einmal bei Wirtschaftsverb&auml;nden rundgefragt. Das Interesse h&auml;lt sich dort offenbar in engen Grenzen und selbstredend ist ein denkbares finanzielles Engagement der Wirtschaft von den jeweiligen Unternehmens- und Brancheninteressen bestimmt. Stipendien also vor allem f&uuml;r k&uuml;nftig brauchbare Mitarbeiter.<\/p><p>Abgesehen davon, dass dieses Stipendium nicht im Ansatz bedarfsdeckend ist, wird das <em>&bdquo;Ziel, die Studienanf&auml;ngerquote weiter zu steigern&ldquo;<\/em> und eine F&ouml;rderung von bildungspolitisch Benachteiligten mit solchen Begabtenstipendien jedenfalls nicht erreicht.<br>\nEin &auml;hnliches Modell l&auml;uft seit dem Wintersemester 2009\/2010 in NRW. Gerade einmal 1.400 Stipendien sind an <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/magazin\/wissen\/Stipendiensystem;art304,2992448\">rd. 300.000 Studierende vergeben worden, das sind 0,3 Prozent<\/a>. Wie bei den meisten der elf Begabtenf&ouml;rderungswerke erreichen diese Begabten-Stipendien vor allem jene, die ohnehin bessere Startchancen haben.<\/p><p><strong>Zus&auml;tzliche Einnahmen?<\/strong><\/p><p>Als Begr&uuml;ndung wurde damals auch angenommen, dass Studiengeb&uuml;hren den Hochschulen eine dringend notwendige zus&auml;tzliche &bdquo;Einnahmequelle&ldquo; verschafften. Laut <a href=\"http:\/\/www.bildungsbericht.de\/\">Bildungsbericht<\/a> wurden nach Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren in den damals noch 7 L&auml;ndern im Jahr 2007 ca. 700 Millionen vereinnahmt. (Was sicherlich viel zu hoch gegriffen ist.) Dies entsprach 4% der Ausgaben f&uuml;r die staatlichen Hochschulen (ohne Hochschulkliniken).Die Richter konnten damals sicherlich nicht ahnen, dass die Steuern zwischenzeitlich um ein mehrfaches dieser &bdquo;Einnahmen&ldquo; gesenkt und vor allem war auch f&uuml;r Karlsruhe unvorstellbar, wie viel die knappen &Ouml;ffentlichen Kassen &uuml;ber Nacht zur Rettung der Banken zur Verf&uuml;gung stellen w&uuml;rden. <\/p><p>&Uuml;berall wurde die Zustimmung der Hochschulen zu Studiengeb&uuml;hren damit erkauft, dass die Einnahmen zus&auml;tzliche zur staatlichen Ausstattung ausschlie&szlig;lich der Verbesserung des Studiums dienen sollten. Ob sich die Haushaltssituation der Hochschulen tats&auml;chlich ein wenig verbessert hat, ist eine offene Frage. Selbst wenn Mittel aus dem Hochschulpakt (zur Bew&auml;ltigung des demografisch bedingten Anstiegs der Studienbewerber) die Haushalte ein St&uuml;ck weit verbesserten, so reichen diese Mittel bei weitem nicht aus, um die zus&auml;tzlich erforderlichen Studienpl&auml;tze auszufinanzieren. Bezogen auf die Zahl der Studierenden stehen die Hochschulen also, was die staatlichen Zusch&uuml;sse anbetrifft, eher schlechter da als 2005. Die staatlichen Zusch&uuml;sse sind auch keineswegs etwa mit den gestiegen Personal-, Energie oder sonstigen laufenden Kosten erh&ouml;ht worden, real also gesunken.<\/p><p>Einige Hochschulen hatten es offenbar auch nicht so eilig, die Geb&uuml;hren einzutreiben, weil etwa wie in Gie&szlig;en die <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-704-giessen_gebuehrenfrei.php\">Verwaltungen &uuml;berlastet waren<\/a>.<\/p><p>Mit <a href=\"\/?p=3275\">zweifelhaften Studien<\/a>sollten die Wohltaten der Studiengeb&uuml;hren bewiesen werden. Wenn &uuml;berhaupt kamen diese &bdquo;Einnahmen&ldquo; nur teilweise den Geb&uuml;hrenzahlern zugute: In NRW waren von den &bdquo;Einnahmen&ldquo; nur 73,6 % f&uuml;r die Hochschulen verf&uuml;gbar. Abgezogen werden musste der Verwaltungsaufwand (minus 1,4%), R&uuml;ckstellungen (minus 7,2%) und Abz&uuml;ge f&uuml;r einen <a href=\"\/?p=3275#more-3275\">Ausfallfonds (minus 17,8%)<\/a>. F&uuml;r die Aufstockung des Lehrpersonals wurden gerade mal ein F&uuml;nftel an den Universit&auml;ten und 14,4% an den Fachhochschulen eingesetzt. F&uuml;r Tutoren- und Mentorenprogramme 13,6% an den Unis und 10% an den FHS. Der Rest der Einnahmen floss in ganz unterschiedliche Verwendungen &ndash; h&auml;ufig in die ganz normale Grundausstattung. An einigen Hochschulen werden die Studiengeb&uuml;hren daf&uuml;r aufgebracht, die Studiengeb&uuml;hren f&uuml;r sozial Benachteiligte zu finanzieren. Das ist &bdquo;Umverteilung im Armenhaus&ldquo;.<\/p><p>Immer wieder h&ouml;rt man davon, dass Studiengeb&uuml;hren zweckentfremdet werden, um <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/magazin\/wissen\/Studiengebuehren-Uni-Hohenheim;art304,2716833\">Haushaltsl&ouml;cher zu stopfen<\/a>. An der Uni in Ulm sollten sogar die steigenden Heizkosten aus den Geb&uuml;hren bezahlt werden. An der Fachhochschule Niederrhein wurde ein Gro&szlig;teil der Studiengeb&uuml;hren insgesamt 6 Millionen einfach <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,622320,00.html\">&bdquo;gebunkert&ldquo;<\/a>. Vielfach werden Geb&uuml;hren zur Deckung der durch den Bologna-Prozess sprunghaft gestiegenen Kosten f&uuml;r die zahllosen Pr&uuml;fungen eingesetzt. <\/p><p><strong>Barriere f&uuml;r die Studienaufnahme empirisch erh&auml;rtet<\/strong><\/p><p>Ob die Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren, &bdquo;zu einer Verunsicherung derjenigen f&uuml;hre, die in den n&auml;chsten Jahren ein Studium aufnehmen wollten&ldquo;, was in letzter Konsequenz zu einem R&uuml;ckgang der Zahl der Studienanf&auml;nger f&uuml;hren k&ouml;nne, und ob die &bdquo;Studierneigung f&uuml;r das ganze Bundesgebiet&ldquo; unterst&uuml;tze, ob damit &bdquo;bildungsferne Bev&ouml;lkerungskreise an das Hochschulstudium herangef&uuml;hrt&ldquo; werden k&ouml;nnten, f&uuml;r alle diese Argumente der Geb&uuml;hrengegner best&uuml;nden &ndash; so das damalige Urteil &ndash; &bdquo;jedoch zurzeit keine hinreichenden Anhaltspunkte&ldquo;.<\/p><p>Welche Barriere die privaten Kosten f&uuml;r die Aufnahme eines Studiums darstellen, h&auml;tte man auch schon 2005 man aus der historischen Entwicklung ablesen k&ouml;nnen, n&auml;mlich darin, dass sich seit der Verbesserung des Baf&ouml;G durch die Bundesregierung im Jahre 1999 der Anteil der Studierenden pro Jahrgang bis 2006 von 27,7 auf 35,7% erh&ouml;ht hat.<\/p><p><strong>Anhaltspunkte f&uuml;r die Abschreckungswirkung von Studiengeb&uuml;hren gibt es inzwischen in hinreichender Zahl und mit empirischer Absicherung:<\/strong><\/p><p>Nach Darstellung des &bdquo;9. Studierendensurveys&ldquo; wiederholt sich bei allen Notenstufen im Zeugnis der Hochschulberechtigung mehr oder weniger eindeutig die Verringerung der Studiensicherheit mit abnehmender sozialer Herkunft.<br>\nNach Erhebungen des deutschen Studentenwerks bezeichnen <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=229734\">40% der Studierenden ihre Studienfinanzierung als unsicher<\/a> . Die Kosten f&uuml;r ein Studium sind also f&uuml;r einen gro&szlig;en Teil der Studierenden von vorneherein eine Risikobarriere. Gerade f&uuml;r Sch&uuml;ler, die &uuml;ber ein Studium nachdenken, haben Studiengeb&uuml;hren eine besonders hohe <a href=\"\/?p=277\">Abschreckungswirkung<\/a>, deshalb ist der Anteil derer die Studiengeb&uuml;hren ablehnen mit 88% besonders hoch.<\/p><p>W&auml;hrend f&uuml;r Sch&uuml;ler bei denen ein Elternteil Akademiker\/in ist die Finanzierung f&uuml;r 26 % ein Problem darstellt, sind die Kosten f&uuml;r Kinder aus nichtakademischem Elternhaus f&uuml;r 36% ein Problem (Ch. Heine vom HIS in einer noch nicht ver&ouml;ffentlichten Expertise f&uuml;r die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung)<\/p><p>Obwohl es die Bildungsministerin nicht wahrhaben wollte, haben die  Autoren des renommierten Hochschulforschungsinstitut (HIS) in einer von Frau Schavan selbst in Auftrag gegebenen Studie ermittelt: &ldquo;Durch die Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren verzichtet eine nennenswerte Zahl von Studienberechtigten auf das urspr&uuml;nglich beabsichtigte Studium&rdquo;, hei&szlig;t es in der <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/schavan-will-es-nicht-wahrhaben\/\">Zusammenfassung<\/a>.  Um bis zu 18.000 Studienberechtigte halten die Studiengeb&uuml;hren von einem Studium ab. Jeder vierte Studienberechtigte gibt an, im Jahr 2008 kein Studium aufzunehmen. 69 Prozent habe sich wegen Studiengeb&uuml;hren gegen ein Studium entschieden, bei den Frauen liege der Anteil sogar bei 75 Prozent. (HIS-Studie, Studienberechtigte 2008 Abb. 3.3 S. 16 zu finden unter <a href=\"http:\/\/www.his.de\/publikation\/archiv\/X_Pub\">Hochschul-Informations-System GmbH<\/a> ).<br>\n(Siehe zu <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf_fof\/S-2007-74-5-2.pdf\">Milieuspezifischen Bildungsbarrieren nach Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren [PDF &ndash; 401KB]<\/a>)<\/p><p>Studiengeb&uuml;hren sind aber nicht nur eine Barriere zur Aufnahme eines Studiums, sie sind auch miturs&auml;chlich f&uuml;r Studienabbr&uuml;che. 19% der Studienabbrecher scheitert letztlich an der Finanzierung des Studiums (HIS-Studie, zu finden gleichfalls unter Ursachen des Studienabbruchs in Bacherlor- und herk&ouml;mmlichen Studieng&auml;ngen unter <a href=\"http:\/\/www.his.de\/publikation\/archiv\/X_Pub\/index_html?reihe_nr=U1103\">Hochschul-Informations-System GmbH<\/a>) <\/p><p><strong>Fazit<\/strong>: Die sozialwissenschaftliche und die empirische Evidenz, dass Studiengeb&uuml;hren auch eine (vor allem soziale) Barriere f&uuml;r die Aufnahme und den Abschluss eines Studiums darstellen, ist jedenfalls deutlicher, als der phantastische Glaube daran, dass durch Steuersenkungen wirtschaftliches Wachstum gesteigert werden k&ouml;nnte. Mit der Umsatzsteuersenkung f&uuml;r die Hoteliers verzichtet die Bundesregierung auf eine Milliarde Steuereinnahmen. Das 300 Millionen mehr, als durch Studiengeb&uuml;hren eingenommen werden. Einige Tausend Hoteliers sind f&uuml;r die schwarz-gelbe Bundesregierung aber offenbar ein wichtigerer &bdquo;Wachstumsfaktor&ldquo; als weit &uuml;ber 2 Millionen Studierende. Soviel zur &bdquo;Bildungsrepublik Deutschland&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 26. Januar 2005, hat das Bundesverfassungsgericht &sect; 27 Absatz 4 des Hochschulrahmengesetzes f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt und die Studiengeb&uuml;hrenfreiheit abgeschafft. Zahlreiche CDU-regierten L&auml;nder haben auf das Urteil nur gewartet und Studiengeb&uuml;hren eingef&uuml;hrt. Zum 5-j&auml;hrigen Jahrestag, dieses Paradigmenwechsels, der die Hochschulbildung von einem &ouml;ffentlichen Gut zu einem privates Investment in das &bdquo;pers&ouml;nliche Humankapital&ldquo; umkehrte, erinnere ich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4476\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[186,17],"tags":[409,235,703,321,413,408,234],"class_list":["post-4476","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundesverfassungsgerichtverfassungsgerichtshof","category-hochschulen-und-wissenschaft","tag-bildungschancen","tag-drittmittel","tag-hoteliers","tag-schavan-annette","tag-schlanker-staat","tag-soziale-herkunft","tag-studiengebuehren"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4476","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4476"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4476\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22666,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4476\/revisions\/22666"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4476"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4476"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4476"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}