{"id":44804,"date":"2018-07-06T07:58:24","date_gmt":"2018-07-06T05:58:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804"},"modified":"2018-07-06T07:58:24","modified_gmt":"2018-07-06T05:58:24","slug":"hinweise-des-tages-3155","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h01\">Anschlag in Salisbury &ldquo;T&auml;terfrage stellt sich wom&ouml;glich ganz neu&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h02\">Billige Arbeitskr&auml;fte und Kampf um die besten K&ouml;pfe: Die &Ouml;konomie der Migration und das Versagen der Linken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h03\">CSU legt trotz Regierungskrise in der W&auml;hlergunst zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h04\">Armut ignoriert: Bundeshaushalt und Finanzplan.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h05\">Baukindergeld: Einkommensstarke Haushalte profitieren in besonderem Ma&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h06\">IWF-Warnung: In deutschen Gro&szlig;st&auml;dten drohen Preisblasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h07\">Abstand deutlich gestiegen: Vorst&auml;nde im Dax verdienen im Mittel 71-mal so viel wie durchschnittliche Besch&auml;ftigte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h08\">D&auml;nemark umschiffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h09\">Abgeordnete stimmen gegen Upload-Filter und Leistungsschutzrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h10\">Wenn ein Neonazi zum willkommenen Gast in Europa und den USA wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h11\">Einflussk&auml;mpfe im Westpazifik (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h12\">Die &ldquo;Einmischmaschine&rdquo; der US-Regierung r&uuml;hmt sich, in Nicaragua den Boden f&uuml;r den Aufstand zu bereiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44804#h13\">Frankreichs Paten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Anschlag in Salisbury &ldquo;T&auml;terfrage stellt sich wom&ouml;glich ganz neu&rdquo;<\/strong><br>\nIst mangelnde Dekontaminierung oder ein zweiter Anschlag der Grund f&uuml;r die neuen Nowitschok-Vergiftungen? Beides w&auml;re unangenehm f&uuml;r die britischen Beh&ouml;rden, sagt Georg Mascolo im tagesschau24-Interview.<br>\nTagesschau24: Wieder zwei Schwerverletzte, wieder ist Nowitschok im Spiel. Auch der erste Fall um den Doppelagenten Skripal und seine Tochter ist ja noch nicht gekl&auml;rt. Was k&ouml;nnte hinter diesem neuen Fall stecken?<br>\nGeorg Mascolo: Zwei Theorien bieten sich an. Und beide w&auml;ren f&uuml;r die britischen Beh&ouml;rden gleicherma&szlig;en unangenehm. Die eine kann sein, dass die Meldung falsch gewesen ist, dass f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung nach dem ersten Anschlag im M&auml;rz keine Gefahr mehr ausgehe &ndash; obwohl die britische Regierung erkl&auml;rt hat, dass man mit sehr gro&szlig;em Aufwand alle Gebiete dekontaminiert habe. Das w&uuml;rde bedeuten, dass sich tats&auml;chlich noch Nowitschok-Reste in der Gegend befinden und m&ouml;glicherweise auch &uuml;ber die neue Vergiftung hinaus. Die zweite Variante ist allerdings, dass es ein erneuter Anschlag gewesen ist, dass dieses Gift jetzt noch einmal zum Einsatz gekommen ist, vier Monate danach. Dann stellt sich allerdings die Frage nach der T&auml;terschaft ganz neu, weil es sich hier um zwei ganz normale Briten ohne Verbindung ins Geheimdienst-Milieu handelt und schon gar nicht um russische &Uuml;berl&auml;ufer. Das hei&szlig;t, wenn es ein erneuter Anschlag gewesen ist, muss die Frage, wer es eigentlich gewesen ist, beantwortet werden. [&hellip;]<br>\nSo wie man den russischen Beh&ouml;rden vorwerfen muss, dass sie bis heute nicht die Wahrheit sagen &uuml;ber die Produktion von Nowitschok, so glaube ich, dass sich die britischen Beh&ouml;rden damals sehr fr&uuml;h &ndash; ich w&uuml;rde sagen zu fr&uuml;h &ndash; festgelegt haben, als sie sagten, das k&ouml;nne letztlich nur russischer Herkunft gewesen sein. Die Briten und viele andere westliche Nationen wussten sehr genau, dass das Geheimnis von Nowitschok seit langer Zeit keines mehr war. Westliche Geheimdienste kannten es. Es gab &ndash; beschafft vom deutschen Bundesnachrichtendienst &ndash; sogar eine Probe. Die britische Behauptung, weil Nowitschok mal in Russland hergestellt wurde, muss es deshalb auch eine russische T&auml;terschaft geben, war eine sehr fr&uuml;he und &ndash; wie ich glaube &ndash; auch k&uuml;hne Festlegung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/mascolo-salisbury-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Auf Ungereimtheiten in der offiziellen Darstellung haben die NachDenkSeiten von Beginn an <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42924\">hingewiesen<\/a>, so auch auf die stets offene T&auml;terfrage, w&auml;hrend f&uuml;r die Mainstream-Medien der Schuldige l&auml;ngst feststand. Die NachDenkSeiten haben auch im j&uuml;ngsten Fall entsprechend offene Fragen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44774\">thematisiert<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Billige Arbeitskr&auml;fte und Kampf um die besten K&ouml;pfe: Die &Ouml;konomie der Migration und das Versagen der Linken<\/strong><br>\nDie Fl&uuml;chtlingskrise hat das Land in zwei Lager gespalten, in Anh&auml;nger der &bdquo;Willkommenskultur&ldquo; und jene, die in der Entscheidung der Bundeskanzlerin Merkel, die Grenzen am 3. September 2015 f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Migranten zu &ouml;ffnen, ein Verh&auml;ngnis sehen. Die Aufnahme von mindestens 850.000 Menschen in der Zeit bis zur Schlie&szlig;ung der Balkanroute Ende Februar 2016 war der bisherige H&ouml;hepunkt eines seit Jahren anhaltenden Zustroms von Fl&uuml;chtlingen bzw. Arbeitsmigranten. Der Ansturm glich einer Welle, die sich lange zuvor in kontinuierlich steigenden Asylantr&auml;gen aufgebaut hatte. In einer Publikation der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung vom Mai 2018 hei&szlig;t es: &bdquo;Seit Mitte der 1990er Jahre ging die Zahl der in Deutschland gestellten Asylantr&auml;ge kontinuierlich zur&uuml;ck. Seit 2007\/2008 steigen die Zahlen wieder. 2016 erreichte die Anzahl der Asylantr&auml;ge einen H&ouml;chststand: Zwischen Januar und Dezember 2016 z&auml;hlte das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) 745.545 Erst- und Folgeantr&auml;ge auf Asyl und damit mehr als im Vorjahr. 2015 hatten 476.649 Menschen in Deutschland Asyl beantragt. Zwischen Januar und Dezember 2017 nahm das Bundesamt insgesamt 222.683 Asylantr&auml;ge entgegen. Im laufenden Jahr 2018 waren es 63.972 Antr&auml;ge.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.andreas-wehr.eu\/billige-arbeitskraefte-und-kampf-um-die-besten-koepfe-die-oekonomie-der-migration-und-das-versagen-der-linken.html\">Andreas Wehr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>CSU legt trotz Regierungskrise in der W&auml;hlergunst zu<\/strong><br>\nWegen der Asylpolitik hat die CSU beinahe den Bruch von Bundesregierung und Unionsparteien provoziert. In Bayern hat dies der Partei von Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der laut einer Umfrage aber nicht geschadet. [&hellip;]<br>\nKlar ist: In Bayern hat der CSU die bundespolitische Offensive nicht geschadet. Im Vergleich zur Vormonat konnte die Partei in der W&auml;hlergunst sogar zulegen. Das hat die Umfrage des Online-Meinungsforschungsinstituts Civey f&uuml;r SPIEGEL ONLINE und die &ldquo;Augsburger Allgemeine&rdquo; ergeben. Die CSU kommt in der Erhebung auf 42,5 Prozent. Anfang Juni waren es noch 41,1 Prozent.<br>\nAfD verliert leicht<br>\nBei allen anderen Parteien fallen die Ver&auml;nderungen allenfalls gering aus. Die AfD verliert leicht und landet bei 13,1 Prozent. Damit m&uuml;ssen die Rechtspopulisten den Rang als zweitst&auml;rkste Kraft in der Umfrage wieder an die SPD abgeben. Die Sozialdemokraten erreichen 13,7 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bayern-umfrage-csu-legt-trotz-regierungschaos-zu-a-1216867.html%20\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die CSU legt wohl nicht &bdquo;trotzt&ldquo;, sondern &bdquo;wegen&ldquo; dem, was die Medien als &bdquo;Regierungskrise&ldquo; bezeichnen, in der W&auml;hlergunst zu. Die NachDenkSeiten sind auf diese immer wieder wirkungsvolle &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44756\">Strategie des Getrennt-Marschierens und Vereint-Schlagens<\/a>&ldquo; ja schon eingegangen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Grenzen dicht in Bayern &ndash; Seehofers Pl&auml;ne und die Wirklichkeit vor Ort<\/strong><br>\nRecht und Ordnung m&uuml;ssen an bayerischen Grenzen wiederhergestellt werden! Mit diesem Schlachtruf beherrscht die CSU seit Wochen die innenpolitische Debatte. Doch wie sieht die Wirklichkeit an der bayerisch-&ouml;sterreichischen Grenze tats&auml;chlich aus? Und was haben die geplanten Transitzentren mit der Realit&auml;t vor Ort zu tun? MONITOR-Reporter waren in der Grenzregion unterwegs &ndash; auf beiden Seiten der Grenze. Sie zeigen, wie wenig die Forderungen der CSU und die aktuelle politische Debatte mit der Wirklichkeit zu tun haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/grenzen-dicht-in-bayern--100.html\">Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Armut ignoriert: Bundeshaushalt und Finanzplan.<\/strong><br>\nDie Bundestagswahl war vor mehr als neun Monaten. In dieser Zeit bekommen Frauen Kinder. Aber CDU\/CSU und SPD haben seitdem nichts zustande gebracht. Die Regierung hat bisher nur gesagt, was sie alles nicht will. Sie will zum Beispiel kein gerechtes Steuersystem. Mehr als ein Drittel der Steuereinnahmen werden &uuml;ber die Lohnsteuer und die Einkommenssteuer realisiert. Die Einnahmen aus der Energiesteuer sind doppelt so hoch wie die Einnahmen aus der K&ouml;rperschafts- und Abgeltungsteuer. Die Bundesregierung bestraft mit ihrem Steuersystem die arbeitenden Menschen, Rentner und Arbeitslosen und verschont die Verm&ouml;genden.<br>\nF&uuml;r den Haushaltsplan &raquo;Arbeit und Soziales&laquo; (ohne Rente) wird ungef&auml;hr genauso viel ausgegeben wie f&uuml;r Waffen und Kriegseins&auml;tze. Wenn dann noch die Zwei-Prozent-Forderung von Donald Trump erf&uuml;llt wird, werden wir bald mehr f&uuml;r die Finanzierung der Bundeswehr als f&uuml;r Arbeits- und Sozialpolitik veranschlagen. Ist es nicht bemerkenswert, dass die Bundeswehr 1,5 Milliarden Euro in diesem Jahr zus&auml;tzlich bekommt, aber die Ausgaben f&uuml;r Bildung und Wissenschaft stagnieren? Ist es nicht verwerflich, dass die Ausgaben f&uuml;r den sozialen Wohnungsbau trotz Wohnungsnot sinken und gleichzeitig mit dem Baukindergeld die Baulobby subventioniert wird?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/335476.armut-ignoriert.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung will R&uuml;stungshaushalt 2019 noch einmal erh&ouml;hen<\/strong><br>\nDer Nato-Gipfel steht an, Trump dr&auml;ngt auf Erh&ouml;hung der R&uuml;stungsausgaben und sorgt mit dem geplanten Treffen mit Putin und &Auml;u&szlig;erungen &uuml;ber die Krim f&uuml;r Verunsicherung<br>\nDer bevorstehende Nato-Gipfel am 11. und 12. Juli in Br&uuml;ssel und Briefe von US-Pr&auml;sident Donald Trump an unbotm&auml;&szlig;ige Nato-Mitgliedsl&auml;nder d&uuml;rften f&uuml;r die im Fl&uuml;chtlingsstreit angeschlagene Regierung im Hintergrund gestanden haben, noch einmal schnell die R&uuml;stungsausgaben zu erh&ouml;hen.<br>\nDazu kommt auch noch die Begegnung von Trump mit dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin, die wom&ouml;glich das bislang auf Hochr&uuml;stung und Konflikt gepolte Verh&auml;ltnis zwischen den USA und Russland mit Auswirkungen auf die Nato ver&auml;ndern k&ouml;nnte. Wie sich aus &Auml;u&szlig;erungen von Sicherheitsberater Bolton nach dem Treffen mit Putin am 27. Juni herauslesen l&auml;sst, wird Trump eher nach M&ouml;glichkeiten einer Kooperation suchen.<br>\nDas gro&szlig; aufgebauschte Thema der Einmischung in die Wahlen und der russischen Desinformationskampagne d&uuml;rfte keine gro&szlig;e Rolle spielen. Sowohl Trump als auch Bolton scheinen die Annexion der Krim eher nach der Devise &ldquo;Wir stimmen &uuml;berein, hier nicht zu &uuml;bereinstimmen&rdquo; herunterspielen zu wollen, selbst die Fortsetzung der Sanktionen lie&szlig; man offen: Schauen wir mal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bundesregierung-will-Ruestungshaushalt-2019-noch-einmal-erhoehen-4097824.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Wadephul (CDU) zu Verteidigungsetat: &ldquo;Das stellt uns nicht zufrieden&rdquo;<\/strong><br>\nDie Erh&ouml;hung des Verteidigungsetat auf 42,9 Milliarden f&uuml;r 2019 sei ein guter Weg, sagte Unions-Fraktionsvize Johann Wadephul im Dlf. Aber man m&uuml;sse ambitionierter sein. Schlie&szlig;lich habe Deutschland f&uuml;r 2024 das Zwei-Prozent-Ziel zugesagt. Zus&auml;tzlich gehe es darum, die Bundeswehr zu modernisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wadephul-cdu-zu-verteidigungsetat-das-stellt-uns-nicht.694.de.html?dram:article_id=422105\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Baukindergeld: Einkommensstarke Haushalte profitieren in besonderem Ma&szlig;e<\/strong><br>\nDas Baukindergeld kommt: Vergangene Woche hat sich die Bundesregierung auf die Details der F&ouml;rderung f&uuml;r Familien mit Kindern, die in den eigenen vier W&auml;nden leben wollen, geeinigt. Bereits im Vorfeld zog das eigentlich gut gemeinte Vorhaben, angesichts vielerorts selbst f&uuml;r Mittelschichtsfamilien unerschwinglicher Immobilienpreise Wohneigentum zu f&ouml;rdern, viel Kritik auf sich. Das Baukindergeld setze nicht am eigentlichen Problem an und beg&uuml;nstige Haushalte, die auf die F&ouml;rderung gar nicht angewiesen seien und auch ohne sie kaufen beziehungsweise bauen w&uuml;rden. Die vorliegende Analyse auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) kommt zu dem Schluss, dass dies nicht von der Hand zu weisen ist: Haushalte aus den oberen Einkommensgruppen profitieren von der F&ouml;rderung den Berechnungen zufolge besonders stark. Das Problem immer h&ouml;herer Eigenkapitalanforderungen, das vor allem f&uuml;r weniger einkommensstarke Haushalte eines ist, geht die Politik mit dem Baukindergeld hingegen nicht an. So droht die vergleichsweise teure F&ouml;rderung &ndash; die Kosten d&uuml;rften sich in den n&auml;chsten 13 Jahren auf fast zehn Milliarden Euro summieren &ndash; in Mitnahmeeffekten und h&ouml;heren Grundst&uuml;ckspreisen zu verpuffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.593723.de\/presse\/diw_aktuell\/baukindergeld_einkommensstarke_haushalte_profitieren_in_besonderem_masse.html\">DIW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Trotzdem versteht insbesondere wohl die derzeitige SPD-Spitze dieses unter sozialer Gerechtigkeit. Sie betreibt weiterhin eine Umverteilung von unten nach oben und begreift nicht, warum sie Wahlen nicht mehr gewinnen kann. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44681#h05\">diese Hinweise zum Thema<\/a>. Wann erneuert sich die SPD &ndash; oder besinnt sich ihrer Wurzeln?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>IWF-Warnung: In deutschen Gro&szlig;st&auml;dten drohen Preisblasen<\/strong><br>\nSind H&auml;user und Wohnungen in Deutschland &uuml;berbewertet? Der Internationale W&auml;hrungsfonds sieht daf&uuml;r in manchen Gro&szlig;st&auml;dten klare Anzeichen. Vor allem vier gr&ouml;&szlig;ere St&auml;dte sind betroffen. [&hellip;]<br>\nInsgesamt stellt der Bericht Deutschland ein gutes Zeugnis aus: &ldquo;Deutschlands Wirtschaftsleistung war 2017 stark und wurde von solider Binnennachfrage und einer Erholung der Exporte in der zweiten Jahresh&auml;lfte gest&uuml;tzt.&rdquo; Allerdings gebe es kurzfristig erhebliche Risiken, zu denen eine Zunahme des globalen Protektionismus, ein harter Brexit oder eine R&uuml;ckkehr der Eurokrise z&auml;hlten.<br>\nDer IWF mahnt die Bundesregierung auch zu mehr eigenen Investitionen. Trotz einer geplanten Ausweitung durch die Gro&szlig;e Koalition schienen diese &ldquo;unter denen anderer entwickelter Volkswirtschaften zu liegen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Die geplante Ausweitung der Ganztagesbetreuung begr&uuml;&szlig;en die IWF-Experten als &ldquo;willkommenen und wichtigen Schritt&rdquo;.<br>\nIm Bundesfinanzministerium treffen die Appelle auf begrenzte Gegenliebe. Dem Bericht zufolge teilte man dort zwar die Meinung, dass weitere Investitionen sinnvoll sind und auch durch B&uuml;rokratieabbau auf kommunaler Ebene erreicht werden sollen. Zugleich wurde dem IWF aber mitgeteilt, dass die Bundesregierung finanzpolitisch aufgrund der &ldquo;schwarzen Null&rdquo; und der Schuldenbremse keine zus&auml;tzlichen Spielr&auml;ume sehe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/immobilien-iwf-warnt-vor-blasen-in-deutschen-grossstaedten-a-1216665.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Zugleich wurde dem IWF aber mitgeteilt, dass die Bundesregierung finanzpolitisch aufgrund der &ldquo;schwarzen Null&rdquo; und der Schuldenbremse keine zus&auml;tzlichen Spielr&auml;ume sehe.&rdquo; Kann man wirklich so vernagelt sein? Was veranlasst Merkel, Scholz &amp; Co eigentlich dazu, so v&ouml;llig blind der neoliberalen Ideologie zu folgen und die &ouml;ffentliche Infrastruktur sehenden Auges zu ruinieren?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Abstand deutlich gestiegen: Vorst&auml;nde im Dax verdienen im Mittel 71-mal so viel wie durchschnittliche Besch&auml;ftigte<\/strong><br>\nVorst&auml;nde von Dax-Unternehmen verdienen im Durchschnitt 71-mal so viel wie die durchschnittlichen Besch&auml;ftigten in ihrer Firma. Der Abstand hat sich zwischen 2014 und 2017 deutlich vergr&ouml;&szlig;ert und ist h&ouml;her als in allen anderen zuvor untersuchten Jahren. Schaut man auf die einzelnen Unternehmen im Dax 30, reichte die Bandbreite der sogenannten Manager to Worker Pay Ratio 2017 vom 20-Fachen bis zum 159-Fachen &ndash; beides ebenfalls H&ouml;chstst&auml;nde. Die Vorstandsvorsitzenden im Dax haben im zur&uuml;ckliegenden Gesch&auml;ftsjahr 2017 im Schnitt sogar das 97-Fache eines durchschnittlichen Besch&auml;ftigten in ihrem Unternehmen erhalten. Das zeigt eine neue Studie der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. &bdquo;Die Schere &ouml;ffnet sich weiter&ldquo;, erkl&auml;rt Marion Weckes, Verg&uuml;tungsexpertin im Institut f&uuml;r Mitbestimmung und Unternehmensf&uuml;hrung (I.M.U.) der Stiftung.<br>\nDie &Ouml;konomin und Aufsichtsratsberaterin moniert Transparenzdefizite beim Thema Entgeltrelation in den Unternehmen. Die betr&auml;fen nicht nur die &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Gesch&auml;ftsberichte, sondern teilweise sogar die Unterlagen, auf deren Basis der Aufsichtsrat &uuml;ber Verg&uuml;tungen entscheiden soll. Weckes empfiehlt, in den Deutschen Corporate Governance Kodex Berichtsempfehlungen aufzunehmen, um die gro&szlig;e Ungleichheit zwischen Topmanagern und den &uuml;brigen Besch&auml;ftigten in den Aufsichtsr&auml;ten st&auml;rker auf die Agenda zu bringen. Zudem sieht die I.M.U.-Expertin die Bundesregierung in der Pflicht, mit der anstehenden Umsetzung der EU-Aktion&auml;rsrichtlinie in deutsches Recht f&uuml;r mehr Transparenz zu sorgen. &bdquo;Das ist auch mit Blick auf das Gerechtigkeitsempfinden und die Motivation der Belegschaften wichtig&ldquo;, sagt Weckes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/14_114773.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><strong>dazu: Eliteforscher Michael Hartmann: &ldquo;Die soziale Ungleichheit birgt eine enorme Sprengkraft&rdquo;<\/strong><br>\nDie ungleiche Verteilung des Verm&ouml;gens nagt an Deutschland. Schuld an dieser Fehlentwicklung ist die Politik, sagt der Soziologe Michael Hartmann und warnt vor einem gef&auml;hrlichen Teufelskreis aus Frust, Nichtw&auml;hlen und noch mehr Frust angesichts der Zuspitzung der Verh&auml;ltnisse.<br>\nHerr Hartmann, Sie sagen, die Politik sei schuld an der oft beklagten sozialen Ungleichheit in Deutschland. Macht man es sich nicht zu leicht, wenn man auf die da oben schimpft?<br>\nMichael Hartmann: Zu leicht macht es sich, wer auf die anonyme Globalisierung schimpft. Hauptverantwortlich f&uuml;r die enorme Spreizung zwischen Arm und Reich sind politische Entscheidungen.<br>\nWoran denken Sie?<br>\nDie Agenda 2010 hat die Armut verst&auml;rkt und einen Niedriglohnsektor geschaffen: Jeder F&uuml;nfte verdient heute maximal zehn Euro brutto. Am anderen Ende der Einkommensskala ist die Steuerbelastung f&uuml;r Topverdiener ab 1998 massiv zur&uuml;ckgefahren worden. Die gr&ouml;&szlig;ten Einkommen resultieren dabei aus Verm&ouml;gen.<br>\nDie K&ouml;rperschaftsteuer wurde gesenkt, wodurch Unternehmen h&ouml;here Gewinne machen und mehr Geld an ihre Aktion&auml;re aussch&uuml;tten k&ouml;nnen: 2002 waren das bei den DAX-Unternehmen insgesamt zehn Milliarden, 2016 schon &uuml;ber 36 Milliarden. Und die meisten Aktien sind im Besitz der oberen zehn Prozent.<br>\nDazu kommt, dass Familienunternehmen vielfach fast erbschafts- und schenkungssteuerfrei vererbt werden k&ouml;nnen, wobei 50 der 100 gr&ouml;&szlig;ten deutschen Unternehmen Familienunternehmen sind.<br>\nVerm&ouml;gen vermehrt sich also quasi von selbst, w&auml;hrend man durch regul&auml;re Arbeit in einem Leben kein nennenswertes Kapital anh&auml;ufen kann?<br>\nSo ist es. Mein Lieblingsbeispiel dazu ist BMW: Der durchschnittliche BMW-Besch&auml;ftigte verdient 90.000 Euro im Jahr. Der Vorstandschef 8,4 Millionen, also gut das 90-Fache. Susanne Klatten und Stefan Quandt, die beiden Hauptaktion&auml;re, haben 2017 eine Dividende von &uuml;ber 1,1 Milliarde Euro erhalten. Schlagzeilen machen immer die astronomischen Geh&auml;lter der Vorstandsleute. Dabei bekommen die, die gro&szlig;e Verm&ouml;gen haben, noch mal deutlich mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/eliteforscher-michael-hartmann-soziale-ungleichheit-birgt-enorme-sprengkraft-33031824\">Web.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>D&auml;nemark umschiffen<\/strong><br>\nAngesichts wachsender Unsicherheiten um das Projekt der Gaspipeline &raquo;Nord Stream 2&laquo; ist Russland vorgeprescht. Der Finanzvorstand der Projektgesellschaft, Paul Corcoran, hatte der Welt am Sonntag gesagt, notfalls k&ouml;nne Gasprom auf die finanzielle Beteiligung von einzelnen oder allen der westlichen Projektpartner auch verzichten. Russland habe im Moment so viel Euro-Liquidit&auml;t, dass Gasprom die Investition auch allein realisieren k&ouml;nne. Im &uuml;brigen k&uuml;ndigte Corcoran an, dass die Projektgesellschaft auf eine eventuelle d&auml;nische Genehmigung nicht mehr warten, sondern in den Abschnitten, f&uuml;r die Genehmigungen vorliegen, bereits im Sommer mit dem Bau beginnen werden. Es handelt sich dabei um die Hoheitsgew&auml;sser Russlands, Finnlands, Schwedens und Deutschlands. Das eventuell entstehende Loch in den Gew&auml;ssern D&auml;nemarks k&ouml;nne notfalls durch eine andere Route umgangen werden, so Corcoran. Die Leitung werde in diesem Fall um einige Dutzend Seemeilen l&auml;nger werden, die Konzessionsgeb&uuml;hren an die Regierung in Kopenhagen entfielen dann .<br>\nDie &Auml;u&szlig;erungen Corcorans zeigen, dass sich die russische Seite durch die Verz&ouml;gerungstaktik der EU und insbesondere D&auml;nemarks inzwischen offenbar in Zeitnot sieht. Der Baubeginn auf Teilstrecken ohne Gewissheit, dass die ausstehende Genehmigung schon noch kommen werde, l&auml;sst sich betriebswirtschaftlich nur damit rechtfertigen, dass das Geld f&uuml;r die R&ouml;hren und die Anmietung von f&uuml;nf Verlegeschiffen ja ohnehin schon ausgegeben wurde. Angeblich sind von den offiziell 9,5 Milliarden US-Dollar (8,15 Milliarden Euro) Investitionskosten f&uuml;r Nord Stream 2 vier Milliarden auf diese Weise ohnehin bereits versenkt worden, so dass es wirtschaftlich egal ist, ob nun auch die R&ouml;hren in der Ostsee versenkt werden. Sonst k&ouml;nnte auch niemand etwas mit ihnen anfangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/335403.d%C3%A4nemark-umschiffen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Abgeordnete stimmen gegen Upload-Filter und Leistungsschutzrecht<\/strong><br>\nDas Europ&auml;ische Parlament hat Pl&auml;ne zur Reform des EU-Urheberrechts mit den umstrittenen Upload-Filtern und dem Leistungsschutzrecht vorerst eine Absage erteilt. Die Abgeordneten stimmten am Donnerstag in Stra&szlig;burg dagegen. Die Verhandlungen gehen damit vorerst nicht in eine n&auml;chste Runde mit den Mitgliedstaaten, stattdessen wird sich das Parlament im September &uuml;ber &Auml;nderungen austauschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2018\/07\/05\/ueberraschung-im-eu-parlament-abgeordnete-stimmen-gegen-upload-filter-und-leistungsschutzrecht\/\">Meedia<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Endkampf der Verleger f&uuml;r ihr Leistungsschutzrecht<\/strong><br>\nWie ein Untoter geistert das Leistungsschutzrecht wieder durch Medien und Parlamente. Jahre, nachdem alle Argumente und Schein-Argumente in der Diskussion um ein deutsches Leitungsschutzrecht ausgetauscht waren, wiederholt sich das Spiel nun auf europ&auml;ischer Ebene.<br>\n(&hellip;) Die Aufgeregtheit ist bei Gegnern wie Bef&uuml;rworter der Pl&auml;ne gro&szlig;. Beide Seiten arbeiten mit extremen &Uuml;bertreibungen und Untergangsszenarien: Einmal droht das Ende des freien Internet, einmal das Ende der freien Presse und der Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/29533\/der-endkampf-der-verleger-fuer-ihr-leistungsschutzrecht\/\">&Uuml;bermedien<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wenn ein Neonazi zum willkommenen Gast in Europa und den USA wird<\/strong><br>\nWo Parubij auch hinkam, &uuml;berall wurde er freundlich empfangen und als lupenreiner Demokrat aufgenommen. Von offizieller Seite interessierte sich niemand f&uuml;r seine Vergangenheit. Im Holyrood-Palast, dem Sitz des schottischen Parlaments, verneigte sich Parubij gar unter dem Applaus der Parlamentsabgeordneten. Als sp&auml;ter der Sprecher der Ersten Ministerin von Schottland, Nicola Sturgeon, zu Parubijs Vergangenheit befragt wurde, antwortete dieser salopp: &ldquo;Da wissen Sie viel mehr als ich, ich wei&szlig; gar nichts &uuml;ber ihn.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/72401-wenn-neonazi-zum-willkommenen-gast-wird\/\">RT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Der Umgang mit Andrij Parubij &ndash; dem gegenw&auml;rtigen Parlamentssprecher der Ukraine und Mitbegr&uuml;nder der rechtsextremen Partei Swoboda &ndash; symbolisiert, wie schnell &bdquo;westliche Werte&ldquo; vergessen sind, wenn es geopolitischen Zielen dient.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Einflussk&auml;mpfe im Westpazifik (II)<\/strong><br>\nDie Bundesregierung bem&uuml;ht sich um den Ausbau der Beziehungen zu der strategisch rasch an Bedeutung gewinnenden Inselregion des S&uuml;dwestpazifik. Hintergrund ist die zunehmende Rivalit&auml;t zwischen den Vereinigten Staaten und China, in der Washington die Region als &ldquo;Tor in den Indo-Pazifik&rdquo; begreift. Aktuell beteiligt sich die Bundeswehr an einem US-gef&uuml;hrten Man&ouml;ver im Pazifik. Allgemein ist der deutsche Einfluss im S&uuml;dwestpazifik begrenzt &ndash; wenngleich etwa rund f&uuml;nf Prozent der Bev&ouml;lkerung Kiribatis als Seeleute f&uuml;r deutsche Reedereien arbeiten und Truppen aus Tonga mehrere Jahre lang an der Seite deutscher Milit&auml;rs in Afghanistan Dienst taten. In der Rivalit&auml;t mit China profitieren die westlichen M&auml;chte davon, dass einige von ihnen bis heute Kolonien im S&uuml;dwestpazifik unterhalten. Deutschland hatte dort bis zum Ersten Weltkrieg ebenfalls Kolonien. Ganz wie auf dem afrikanischen Kontinent provozierten die deutschen Kolonialherren mit ihrer Brutalit&auml;t Aufst&auml;nde, die blutig niedergeschlagen wurden. Entsch&auml;digungen hat Berlin nie gezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7661\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die &ldquo;Einmischmaschine&rdquo; der US-Regierung r&uuml;hmt sich, in Nicaragua den Boden f&uuml;r den Aufstand zu bereiten<\/strong><br>\nW&auml;hrend sich nicaraguanische Studentenprotestf&uuml;hrer mit Neokonservativen in Washington treffen, br&uuml;stet sich eine Publikation, die von der US-Regierungsbeh&ouml;rde National Endowment for Democracy (NED)1finanziert wird, Millionen Dollar daf&uuml;r auszugeben, &ldquo;den Grundstein f&uuml;r einen Aufstand gegen Daniel Ortega zu legen&rdquo;.<br>\n(&hellip;) In einer weiteren eindrucksvollen Passage schloss Waddell: &ldquo;Das gegenw&auml;rtige Engagement der NED bei der F&ouml;rderung zivilgesellschaftlicher Gruppen in Nicaragua wirft Licht auf die Macht der transnationalen Finanzierung zur Beeinflussung der politischen Ergebnisse im 21. Jahrhundert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/blog\/2018\/07\/206003\/us-regierung-nicaragua-aufstand\">Amerika 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Und wieder spielt sich auf offener B&uuml;hne mutma&szlig;lich das bekannte Muster des versuchten Regime-Changes durch die USA ab. Das ist f&uuml;r sich genommen bereits skandal&ouml;s &ndash; in Verbindung mit den Vorw&uuml;rfen der &bdquo;Einmischung&ldquo; z.B. an Russland wird auch noch Heuchelei daraus.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Milit&auml;rische Option Trump soll mehrfach auf Invasion in Venezuela gedr&auml;ngt haben<\/strong><br>\nEin US-Milit&auml;rschlag k&ouml;nnte die Unruhen in Venezuela beenden: Diese Idee soll Donald Trump wiederholt ge&auml;u&szlig;ert haben &ndash; trotz massiver Bedenken seiner Mitarbeiter. Nun wurden Teile der Gespr&auml;che &ouml;ffentlich.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump soll wiederholt vorgeschlagen haben, in Venezuela einzumarschieren. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP. Von seinen Beratern habe er sich nicht davon abbringen lassen. Sinngem&auml;&szlig; soll er gesagt haben: &ldquo;Why can&rsquo;t the U.S. just simply invade?&rdquo;<br>\nDie Versorgungslage in dem lateinamerikanischen Land ist prek&auml;r und bedroht die regionale Sicherheit. Der sozialistische Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro steht schon lange international in der Kritik. Die EU und die USA haben Sanktionen gegen Vertreter der venezolanischen Regierung verh&auml;ngt.<br>\nLaut AP soll Trump im August des vergangenen Jahres zum ersten Mal w&auml;hrend eines Meetings im Oval Office mit der Idee einer Invasion gespielt haben, als es um Sanktionen gegen Venezuela ging. Er habe zur Verbl&uuml;ffung aller Anwesenden die Frage gestellt, ob die USA wegen der Unruhen nicht dort einmarschieren k&ouml;nnten.<br>\nDer Bericht &uuml;ber das bisher nicht erw&auml;hnte Gespr&auml;ch soll von einem US-Beamten stammen, der mit dem Inhalt vertraut sei, schreibt AP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-soll-mehrfach-auf-invasion-in-venezuela-gedraengt-haben-a-1216721.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ohne Worte! Dazu stellt sich die Frage wie lange sich der designierte Ministerpr&auml;sident Mexikos, Andr&eacute;s Manuel L&oacute;pez Obrador, der eine klar linke Politik vertritt, wohl halten wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Frankreichs Paten<\/strong><br>\nIm Land von Bollor&eacute; und Bouygues: Zwei franz&ouml;sische Medienmogule steuern Luxusjachten ebenso souver&auml;n wie die Politik (&hellip;)<br>\nDas gilt auch f&uuml;r den aktuellen Hausherrn im &Eacute;lys&eacute;e. Im Pr&auml;sidentschaftswahlkampf 2016 suchte Emmanuel Macron die Unterst&uuml;tzung jener M&auml;chtigen, die sein Vorvorg&auml;nger Sarkozy schon vor seiner Kandidatur f&uuml;r das h&ouml;chste Amt gefunden hatte: Zur Gro&szlig;kundgebung in der Pariser &raquo;Mutualit&eacute;&laquo;-Halle kamen damals wie selbstverst&auml;ndlich Yannick Bollor&eacute;, Spross des inzwischen wegen Korruption angeklagten Patriarchen Vincent Bollor&eacute;, und Renaud Dutreil, Direktor des Luxusartikelkonzerns LVMH und rechte Hand des milliardenschweren Besitzers Bernard Arnault. Ein sch&ouml;nes Zusammentreffen von Menschen, spottete das Pariser Nachrichtenportal Mediapart, in deren Leben Taschen von Louis-Vuitton und Champagner von Mo&euml;t eine wichtige Rolle spielten. &raquo;Man wusste es schon l&auml;nger&laquo;, analysierte Mediapart, &raquo;dass das Unternehmertum die Gr&uuml;ndung der Partei &rsaquo;En marche!&lsaquo; und die Installierung ihres Chefs Emmanuel Macron w&auml;rmstens unterst&uuml;tzte.&laquo;<br>\nAnfang 2017, vier Monate vor der Pr&auml;sidentschaftswahl, lie&szlig; auch der eher stille Martin Bouygues seinen besten Mann beim Kandidaten antreten: &raquo;Macron wird seine Wahlkampfmannschaft durch seinen alten Professor verst&auml;rken&laquo;, frohlockte am 31. Januar die Wirtschaftszeitung La Tribune. Gemeint war Didier Casas, ehemaliger Studiendirektor der Pariser Uni-Fakult&auml;t Science-Po, danach stellvertretender Generaldirektor in Bouygues Telecom. Es kam zusammen, was zusammengeh&ouml;rt, freuten sich unisono die Fernsehstationen der beiden Medienmonopolisten: Der Professor und sein gelehriger Sch&uuml;ler Macron, oder &uuml;bersetzt, die unternehmerische Planung der H&auml;user Bollor&eacute;-Bouygues und ihre politische Exekutive.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/335419.frankreichs-paten.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das deutsche &Auml;quivalent d&uuml;rften Liz Mohn und Friede Springer sein &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &hellip;. die ja ziemlich beste Freundinnen von Merkel sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-44804","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44804"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44804\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44807,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44804\/revisions\/44807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44804"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}