{"id":44842,"date":"2018-07-09T08:02:08","date_gmt":"2018-07-09T06:02:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842"},"modified":"2018-07-09T08:19:44","modified_gmt":"2018-07-09T06:19:44","slug":"hinweise-des-tages-3156","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h01\">JEFTA schl&auml;gt CETA (und keiner hat&rsquo;s gemerkt)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h02\">Fu&szlig;ball-WM<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h03\">Trumps Treffen mit Putin sch&uuml;rt &Auml;ngste in transatlantischen Kreisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h04\">Italien will keine zus&auml;tzlichen F-35-Flugzeuge kaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h05\">Macrons &raquo;Erneuerung&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h06\">Migrationspolitik: Papst Franziskus spricht Klartext<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h07\">Bilanz der Griechenland-Programme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h08\">Immer weniger Betriebsr&auml;te in Firmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h09\">Gestohlene Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h10\">Einreise ausl&auml;ndischer Pflegekr&auml;fte verz&ouml;gert sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h11\">Katastrophale Zust&auml;nde: Was in deutschen Kinderheimen falsch l&auml;uft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h12\">Armut ignoriert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h13\">Deutschland verweigert Teilnahme an Nato-Mission im Irak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h14\">Jeder schiebt das Problem &uuml;ber die Grenze zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h15\">NSU-Verbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h16\">Beh&ouml;rden warnen vor rechtsextremem &bdquo;Gef&auml;hrdungspotenzial&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h17\">Terror von 9\/11: Die USA sch&uuml;tzen die Hinterm&auml;nner (Teil 1)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44842#h18\">Weniger Rettungsschiffe bedeuten nicht weniger Fl&uuml;chtende, sondern nur mehr Tote<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>JEFTA schl&auml;gt CETA (und keiner hat&rsquo;s gemerkt)<\/strong><br>\nAls Antwort auf den protektionistischen Kurs der USA forciert die EU den Abschluss von Freihandels-Abkommen. Jetzt stimmte der Rat dem neuen JEFTA-Abkommen mit Japan zu &ndash; und kaum einer hat&rsquo;s gemerkt.<br>\nDenn anders als bei TTIP (mit den USA) oder CETA (mit Kanada) gab es keine gro&szlig;en &ouml;ffentlichen Debatten. Der Beschluss fiel hinter verschlossenen T&uuml;ren &ndash; kurz vor dem EU-Japan-Gipfel n&auml;chste Woche.<br>\nMit Japan gelang der EU nach eigenen Angaben das gr&ouml;&szlig;te jemals ausgehandelte bilaterale Abkommen. Zusammen z&auml;hlen die EU und Japan mehr als 600 Millionen Einwohner.<br>\nAn der Wirtschaftskraft gemessen k&ouml;nnte nun die gr&ouml;&szlig;te Freihandelszone der Welt entstehen. Die beiden Partner sind derzeit zusammen f&uuml;r rund ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich.<br>\nDie Verhandlungen &uuml;ber das Abkommen waren im Dezember abgeschlossen worden. Wieso es noch so lange gedauert hat, um den Vertragstext zu beschlie&szlig;en, blieb im Dunkeln. Transparenz? Fehlanzeige!<br>\nDie Erfahrung mit dem umstrittenen Freihandelsabkommen CETA mit Kanada zeigt, dass es noch zu weiteren Verz&ouml;gerungen kommen k&ouml;nnte. So d&uuml;rfte das Europaparlament noch Nachbesserungen fordern.<br>\nDie Gr&uuml;nen haben bereits reagiert &ndash; und zwar ver&auml;rgert. &ldquo;Still und heimlich haben die EU-L&auml;nder dem Abkommen mit Japan zugestimmt. Die Regierungen tun so, als h&auml;tte es die Kritik an der Intransparenz von TTIP nie gegeben&rdquo;, so S. Giegold.<br>\nBesonders sch&auml;dlich sei JEFTA im Bereich der Wasserversorgung. &ldquo;Das Abkommen bef&ouml;rdert die Liberalisierung der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung&rdquo;, warnt Giegold. Das f&uuml;rchten auch viele Initiativen.<br>\nDoch die EU-Kommission wiegelt ab, mal wieder: &ldquo;Entgegen anderslautenden Behauptungen f&uuml;hrt das Abkommen  nicht zu einer Deregulierung und Privatisierung von &ouml;ffentlichen Dienstleistungen wie der Wasser- und Abwasserversorgung.&rdquo;<br>\nKeine Regierung werde zur Privatisierung oder Deregulierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen auf nationaler oder lokaler Ebene gezwungen, hei&szlig;t es in Br&uuml;ssel. Schaun &lsquo;mer mal&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/jafta-schlaegt-ceta-und-keiner-hats-gemerkt\/?utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=getresponse%20\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>Dazu: EU-Japan-Handelsvertrag: Still und heimlich haben die EU-L&auml;nder dem Abkommen zugestimmt<\/strong><br>\nDazu sagt der wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen\/EFA-Fraktion im Europ&auml;ischen Parlament, Sven Giegold:<br>\n&ldquo;Still und heimlich haben die EU-L&auml;nder dem Abkommen mit Japan zugestimmt. Die Regierungen tun so, als h&auml;tte es die Kritik an der Intransparenz von TTIP nie gegeben. Es ist zwar gut, dass Europa in Zeiten von Trump weiterhin auf freien Handel setzt, aber das Japan-Abkommen ist auf dem sozialen und &ouml;kologischen Auge blind. Soziale, &ouml;kologische und demokratische Standards werden stiefm&uuml;tterlicher behandelt. W&auml;hrend offene M&auml;rkte einklagbar sind, k&ouml;nnen soziale und &ouml;kologische Standards nicht rechtlich durchgesetzt werden. Auch die Treibhausgas-Emissionen werden durch JEFTA steigen. Das ist das Gegenteil von der &uuml;berf&auml;lligen Umsetzung der Pariser Klimaschutzziele. Die EU-Kommission hat aus der Kritik an CETA und TTIP nichts gelernt.<br>\nBesonders sch&auml;dlich ist JEFTA im Bereich der Wasserversorgung. Das Abkommen bef&ouml;rdert die Liberalisierung der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Wasser ist keine Handelsware, sondern ein &ouml;ffentliches Gut. In einem Handelsvertrag hat Wasser nichts zu suchen. JEFTA ist ein Angriff auf das Subsidiarit&auml;tsprinzip in Europa. Handelsvertr&auml;ge sollten den Handel erleichtern, d&uuml;rfen aber nicht in die Daseinsvorsorge eingreifen. JEFTA ist unausgewogener als CETA. Das Kanada-Abkommen beinhaltet immerhin einen begrenzten Schutz von Wasser.<br>\nIm Europaparlament werden wir uns gegen JEFTA stark machen. Das EU-Parlament wird vor die Frage gestellt, ob es einem unausgewogeneren Abkommen als CETA zustimmen will. Die Sozialdemokraten hatten CETA zum Goldstandard f&uuml;r zuk&uuml;nftige Handelsvertr&auml;ge erkl&auml;rt. Wir werden sie bei JEFTA beim Wort nehmen. Die europ&auml;ische Handelspolitik braucht einen Neustart. Handelsabkommen sollte prim&auml;r bei Z&ouml;llen, Zollabwicklungsverfahren und unbedenklichen technischen Standards Erleichterungen bringen. Eingriffe in die Demokratie oder die Missachtung des Subsidiarit&auml;tsprinzips m&uuml;ssen verhindert werden. Nur mit einem solchen Neustart ist das Vertrauen der B&uuml;rger und der Zivilgesellschaft in die EU-Handelspolitik zur&uuml;ckzugewinnen. &Uuml;bergriffige Vertr&auml;ge wie JEFTA haben keine Zukunft.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sven-giegold.de\/eu-japan-handelsvertrag\/\">Sven Giegold<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fu&szlig;ball-WM<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Satz, dass man Sport und Politik stets trennen sollte, ist abwegig, seit es Politik und Sport gibt.<\/strong><br>\nAls Ideal war dieser Satz schon immer eine wundervolle Vorstellung. In der Realit&auml;t hat er aber nie existiert. &bdquo;Brot und Spiele&ldquo; ist das &auml;lteste Herrschaftskonzept, das den (archaischen und blutigen) Sport der Gladiatoren und Wagenfahrer politisch instrumentalisiert hat. Hitler verschleierte seine Vernichtungspl&auml;ne mit Olympischen Spielen. Die Sowjetunion und die DDR werteten ihre Regime mit einer Form des Dopings auf, das man heute als Menschenexperimente bezeichnen muss. Die deutschen Nationalspieler Mesut &Ouml;zil und Ilkay G&uuml;ndogan haben ihre Prominenz als Sportler genutzt, um politische Werbung f&uuml;r den t&uuml;rkischen Menschenrechts- und Freiheitsver&auml;chter Erdogan zu machen. Wer ernsthaft die Trennung von Sport und Politik behauptet, ist entweder dumm, geschichtsvergessen, naiv oder &ndash; das ist das heute das h&auml;ufigste und bitterste Motiv &ndash; profitgierig. (&hellip;)<br>\nWie alle m&ouml;rderischen Despoten versucht auch Putin, Zweifel an seinen Taten zu streuen. Er setzt unwiderlegbaren Fakten die Realit&auml;t seiner eigenen Propagandasender entgegen. Matth&auml;us macht sich zum Teil dieser Propaganda. Wenn nur ein deutscher Fan sich fragt, ob Putin wirklich Blut an den H&auml;nden haben kann, wenn eine Legende wie Matth&auml;us ihm die Hand sch&uuml;ttelt, dann hat Matth&auml;us sich zum Entschuldiger einer Mordmaschinerie gemacht, zum Erf&uuml;llungsgehilfen der politischen Propagandamission, die der eigentliche Zweck dieses Sportereignisses ist. Den Sport, der ihm alles geschenkt hat, hat er in diesem Moment mit F&uuml;&szlig;en getreten.<br>\nPS.: Putins gr&ouml;&szlig;ter Triumph bei dieser WM w&auml;re &uuml;brigens kein Sieg der russischen Mannschaft gewesen. Sein gr&ouml;&szlig;ter Triumph w&auml;re es, wenn die Engl&auml;nder gewinnen und ihm bei der Siegerehrung die Hand sch&uuml;tteln w&uuml;rden. Dem Mann, der vor wenigen Wochen einen chemischen Kampfstoff in ihrem Land einsetzen lie&szlig;. Dann h&auml;tte Putin bewiesen, dass er wirklich mit allem durchkommt. Deswegen hoffe ich, dass England gewinnt und Putin geschlossen den Handschlag verweigert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/sport\/fussball\/fifa-wm-2018\/matthaeus-sollte-keine-blutigen-haende-schueteln-56248478.bild.html%20\">Bild<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.L.:<\/strong> Wieder einmal &uuml;belste Ru&szlig;landhetze vom Qualit&auml;tsjournalisten Julian Reichelt, garniert mit Hitler-Vergleichen (Zitat &ldquo;Wir sagen Russland, wir h&ouml;ren den Torjubel, aber der Rausch der WM macht uns taub f&uuml;r die Schreie sterbender Kinder und weinender Eltern in den zerbombten syrischen St&auml;dten. In einigen Jahren werden wir genau so fassungslos dar&uuml;ber sein, in Russland sorglos Fu&szlig;ball gespielt zu haben, wie wir heute fassungslos auf die Entscheidung blicken, dass die Welt zu Hitlers heiteren Spielen anreiste.&rdquo;) und Behauptung von unbewiesenen Tatsachen (Putin h&auml;tte in England Nowitschok eingesetzt, Zitat&rdquo;Dem Mann, der vor wenigen Wochen einen chemischen Kampfstoff in ihrem Land einsetzen lie&szlig;.&rdquo;)<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Falsche Flaschen? Gro&szlig;e Diskrepanzen bei FIFA-Strafen<\/strong><br>\nDie Disziplinarstrafen der FIFA fallen bei der WM in Russland h&ouml;chst unterschiedlich aus. Ein Nazi-Plakat Russlands zum Beispiel kostete siebenmal weniger als falsche Getr&auml;nke auf dem Spielfeld. Warum eigentlich?<br>\nEin Plakat mit einem Nazi-Code: 10.000 Schweizer Franken Geldstrafe. Der Wunsch, einen deutschen Schiedsrichter vors Kriegsverbrecher-Tribunal zu stellen: 5000 Franken. Falsche Getr&auml;nke auf dem Spielfeld, die nicht von einem offiziellen FIFA-Sponsor stammen: 70.000 Franken. Die Diskrepanz im Strafenkatalog bei der Fu&szlig;ball-WM sorgt weiter f&uuml;r ungl&auml;ubiges Kopfsch&uuml;tteln. Aber wie sind die Ma&szlig;nahmen des Weltverbands in Russland zu erkl&auml;ren und wie stehen sie im Einklang mit dem propagierten Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung?<br>\nDie Disziplinarkommission bestrafte am Donnerstag die kroatische Nationalmannschaft wegen eines Versto&szlig;es gegen die &ldquo;Medien-und-Marketing-Regeln&rdquo;. Spieler hatten vor der Verl&auml;ngerung im Achtelfinale gegen D&auml;nemark &ldquo;nicht autorisierte Produkte&rdquo; auf dem Platz getrunken. Im Fernsehbild war kurzzeitig ein Spieler mit der Dose eines Energy-Drink-Herstellers zu sehen. Auch der schwedische Verband wurde am Freitag zu einer Geldstrafe von 70.000 Franken verurteilt, weil Spieler nicht autorisierte Ausr&uuml;stung mit Markenlogos getragen hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kicker.de\/news\/fussball\/weltmeisterschaft\/startseite\/727023\/artikel_falsche-flaschen-grosse-diskrepanzen-bei-fifa-strafen.html\">kicker<\/a><\/li>\n<li><strong>DFB fordert Erkl&auml;rung von &Ouml;zil<\/strong><br>\nDer Deutsche Fu&szlig;ball-Bund (DFB) &uuml;bt nun auch von h&ouml;chster Stelle aus &ouml;ffentlichen Druck auf Mesut &Ouml;zil aus. DFB-Pr&auml;sident Reinhard Grindel forderte den Nationalspieler in einem Interview auf, sein Schweigen in der Aff&auml;re um die Begegnung mit dem t&uuml;rkischen Staatschef Erdogan zu brechen. Die Fans w&uuml;rden &bdquo;zu Recht&ldquo; eine Antwort erwarten, sagte Grindel dem &bdquo;Kicker&ldquo;. &bdquo;Deshalb ist f&uuml;r mich v&ouml;llig klar, dass sich Mesut, wenn er aus dem Urlaub zur&uuml;ckkehrt, auch in seinem eigenen Interesse &auml;u&szlig;ern sollte.&ldquo; [&hellip;]<br>\n&Ouml;zils Vater Mustafa nannte Bierhoffs Aussagen in der &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo; einen &bdquo;schlechten Witz&ldquo; und &bdquo;eine Frechheit&ldquo;. Sie dienten &bdquo;nur dazu, die eigene Haut zu retten&ldquo;. Mustafa &Ouml;zil war bis 2013 auch Mesuts Berater, inzwischen gilt das Verh&auml;ltnis als distanziert. Einen Rat f&uuml;r seinen Sohn hatte er dennoch. &bdquo;Wenn ich an seiner Stelle w&auml;re, w&uuml;rde ich sagen: Sch&ouml;nen Dank, aber das war es! (. . .) An Mesuts Stelle w&uuml;rde ich zur&uuml;cktreten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/sport\/fussball-wm\/deutsches-team\/dfb-praesident-grindel-will-erklaerung-von-oezil-zu-erdogan-affaere-15681094.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Krisen-PR des DFB ist einfach nur noch katastrophal. Der Hauptverantwortliche qua Amt f&uuml;r die schlechte Leistung, Bundestrainer Jogi L&ouml;w, erkl&auml;rt wie selbstverst&auml;ndlich, er wolle erst einmal bis August gar nicht mehr &ouml;ffentlich in Erscheinung treten und werde daher auch keine Fragen beantworten und Manager Bierhoff sowie DFB-Chef Grindel erweisen sich als Opportunisten und weisen zwischen den Zeilen dem vor allem in AfD-Kreisen verhassten Mesut &Ouml;zil die Schuld zu. Da komme nur niemand beim DFB wieder auf die Idee, sich gegen Rassismus stark zu machen. Auch der DFB leidet zunehmend unter der grassierenden Elitenverwahrlosung.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trumps Treffen mit Putin sch&uuml;rt &Auml;ngste in transatlantischen Kreisen<\/strong><br>\nDie konservative Heritage Foundation entlarvt mit einer Erinnerung, an was Trump zu denken hat, das krude Weltbild hinter der Eskalation des Konflikts mit Russland (&hellip;)<br>\nWenn nun die erzkonservative, neoliberale Stiftung Heritage &ndash; gerne als Thinktank bezeichnet, Thinktanks sind nichts anderes als politische Lobbyorganisationen &ndash; Trump f&uuml;r das Treffen mit Putin eine Agenda vorgibt, dann zeigt dies, dass man in Washington Angst vor Ver&auml;nderungen hat. Die Heritage Foundation, im Kalten Krieg streng antikommunistisch, die die Sowjetunion als &ldquo;Reich des B&ouml;sen&rdquo; verkaufte, gab als Richtlinien f&uuml;r Trumps Europareise vor, also zum Nato-Gipfel und zum Treffen mit Putin vor, welches Weltbild der US-Pr&auml;sident aufrechterhalten muss:<br>\nRussland ist der Aggressor, die Ukraine ist das Opfer<br>\nDie Krim geh&ouml;rt zur Ukraine<br>\nNato- und US-Truppen in Europa dienen unseren nationalen Interessen<br>\nDie Europ&auml;er m&uuml;ssen mehr f&uuml;r die Verteidigung ausgeben<br>\nPutins Geschichte zeigt, dass man ihm nicht trauen darf<br>\nSo einfach ist das Weltbild, das im Nato-Westen unbedingt aufrechterhalten werden soll. Das Narrativ spricht auch deswegen B&auml;nde, weil nur ein Feindbild konstruiert wird, aber nicht erl&auml;utert wird, welche Interessen dahinter stehen. Dass man nicht einmal die westlichen Werte Demokratie, Menschenrechte, Rechtstaatlichkeit, Freiheit erw&auml;hnt, ist bezeichnend. Sie haben mit dem Konflikt, der unbedingt aufrechterhalten werden muss, auch kaum etwas zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Trumps-Treffen-mit-Putin-schuert-Aengste-in-transatlantischen-Kreisen-4104436.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Italien will keine zus&auml;tzlichen F-35-Flugzeuge kaufen<\/strong><br>\nDie Verteidigungsministerin von M5S will die bestehenden Vertr&auml;ge &uuml;berpr&uuml;fen und kritisiert die Russlandsanktionen [&hellip;]<br>\nBei der Ablehnung des Kaufs der F-35-Flugzeuge ging es M5S nicht nur um die Kosten, die auf 14 Milliarden Euro gesch&auml;tzt werden, sondern auch darum, wie die Abgeordnete Tatiana Basilio schon 2017 erkl&auml;rte, &ldquo;dass wir uns in die H&auml;nde der USA geben. Die ganze Software geh&ouml;rt Lockheed Martin und wir werden niemals etwas zu sagen haben, w&auml;hrend alle unsere Piloten und die Techniker in den USA ausgebildet werden m&uuml;ssen.&rdquo; Italien h&auml;tte sich f&uuml;r den Eurofighter anstatt f&uuml;r die F-35 entscheiden sollen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Italien-will-keine-zusaetzlichen-F-35-Flugzeuge-kaufen-4104523.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>&bdquo;passend&ldquo; dazu: Bundesregierung m&uuml;sste Milit&auml;rausgaben verdoppeln<\/strong><br>\nDie Bundesregierung m&uuml;sste ihren Verteidigungshaushalt bis 2024 auf &uuml;ber 80 Milliarden Euro steigern, wenn sie die Zusagen an die Nato einhalten will. Das w&auml;re deutlich mehr als bisher angenommen. Bislang kursierten Zahlen von bis zu 70 Milliarden Euro.<br>\nDie neuen Zahlen gehen aus einer bislang unver&ouml;ffentlichten Studie der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik und der Stiftung Wissenschaft und Politik hervor, die f&uuml;r die Regierung forschen. Die Studie liegt dem SPIEGEL vor.<br>\nLaut dem Papier w&auml;re dieser Betrag n&ouml;tig, damit Deutschland die auf dem Nato-Gipfel in Wales vereinbarte Zwei-Prozent-Marke des Bruttoinlandsprodukts f&uuml;r die Verteidigungsausgaben erreicht. Demnach m&uuml;sste der Verteidigungsetat in jedem Jahr um 6,8 Milliarden Euro auf letztlich 85 Milliarden steigen. Im Vergleich zum gerade verabschiedeten Budget f&uuml;r 2019 (42,9 Milliarden) w&auml;re das nahezu eine Verdopplung. Deutschland h&auml;tte dann nach den USA den zweitgr&ouml;&szlig;ten Verteidigungsetat innerhalb der Nato.<br>\nDeutschland wird seit Monaten vom US-Pr&auml;sidenten kritisiert, weil Berlin aus Sicht von Donald Trump zu wenig f&uuml;r die Bundeswehr ausgibt. Erst k&uuml;rzlich hatte Trump nach SPIEGEL-Informationen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einer Washington-Reise einen harschen Mahnbrief an die Kanzlerin mitgegeben, darin gei&szlig;elt er Berlin erneut scharf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/bundesregierung-muesste-militaerausgaben-verdoppeln-um-nato-ziel-zu-erreichen-a-1217043.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Mehrausgaben f&uuml;r das Milit&auml;r kann sich Deutschland angesichts dringender und offensichtlicher Probleme (z.B. zunehmende Armut, Verschulung der Hochschulen und Universit&auml;ten) nicht leisten &ndash; das Geld wird u.a. f&uuml;r Infrastrukturen, ein funktionierendes Gesundheitssystem, mehr Personal im &Ouml;ffentlichen Dienst und die gesetzliche Rente ben&ouml;tigt.<\/em><\/p>\n<p><em>Im &Uuml;brigen: Der NATO-Vertrag sieht weder eine bestimmte H&ouml;he f&uuml;r R&uuml;stungsausgaben durch Mitgliedsstaaten noch eine Prim&auml;rfunktion f&uuml;r die USA vor, nach sie andere B&uuml;ndnis-Partner(?) ma&szlig;regeln k&ouml;nnten. Zu bef&uuml;rchten ist jedoch, dass diese schwarz-rote Bundesregierung dem US-Ansinnen folgen wird. Dabei w&uuml;rde sie dann wohl u.a. von einem R&uuml;stungslobbyisten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40869\">im Gewand des SPD-Generalsekret&auml;rs<\/a> unterst&uuml;tzt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Macrons &raquo;Erneuerung&laquo;<\/strong><br>\nPrivatisieren, k&uuml;rzen, bevorteilen. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident setzt auf einen konsequenten neoliberalen Umbau des Landes. Dagegen regt sich &uuml;berall Widerstand &ndash; aber ge&auml;ndert hat das bisher wenig<br>\nAm 7. Mai konnte der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron ein Jubil&auml;um begehen. Ein Jahr zuvor hatte der damalige Kandidat in der zweiten Wahlrunde der Pr&auml;sidentschaftswahlen Marine Le Pen vom rechtspopulistischen Front National (mittlerweile umbenannt in Rassemblement National) deutlich geschlagen. Das galt als Sieg der Demokratie. Die &raquo;offene Gesellschaft&laquo; habe &uuml;ber die Vertreter der &raquo;geschlossenen Gesellschaft&laquo; triumphiert. Aus dieser Behauptung erklang zugleich die Erleichterung, dass der Kandidat der Linken, Jean-Luc M&eacute;lenchon, nicht re&uuml;ssieren konnte.<br>\nDoch inzwischen ist die Ern&uuml;chterung gro&szlig;. Glaubt man j&uuml;ngsten Umfragen, sind 60 Prozent der Franzosen mit der Politik des Pr&auml;sidenten unzufrieden. Mehr 70 Prozent empfinden sie als ungerecht. Besonders ausgepr&auml;gt ist die Ablehnung Macrons unter jungen Menschen. Dessen selbst gepflegtes Image als &uuml;berparteilicher Reformer, der freilich nie verhehlte, die angebotsorientierte Politik des &raquo;Sozialisten&laquo; Fran&ccedil;ois Hollande fortsetzen zu wollen, entsprach ziemlich genau dem Forderungskatalog der Chefredakteure der gro&szlig;en Tageszeitungen. Die wiederum, muss man wissen, geh&ouml;ren ausnahmslos wenigen &auml;u&szlig;erst verm&ouml;genden Familien und Einzelpersonen, die dem Wahlkampf Macrons mit Geldspenden auf die Spr&uuml;nge geholfen hatten. Wenig erstaunlich ist daher, dass der amtierende Pr&auml;sident eine Politik ausschlie&szlig;lich zugunsten der reichsten Franzosen betreibt. Die Verbundenheit dieser &raquo;Eliten&laquo; mit dem franz&ouml;sischen Staatsoberhaupt wurde vor wenigen Wochen noch einmal deutlich. Da war durchgesickert, dass die Betreiber gro&szlig;er Eventhallen dem Kandidaten Macron Rabatte von bis zu 80 Prozent f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung von Wahlkampfveranstaltungen gew&auml;hrt hatten. Angestellte dieser Unternehmen sollen sogar wichtige Aufgaben im Wahlkampfteam Macrons wahrgenommen haben. Solche Formen von Unternehmensspenden sind in Frankreich verboten. Doch die zust&auml;ndige Beh&ouml;rde weigert sich, Ermittlungen einzuleiten. Macron hatte deren Leiter noch j&uuml;ngst eine 57prozentige Gehaltserh&ouml;hung genehmigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/335436.macrons-erneuerung.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.N.:<\/strong> Lesenswerter ausf&uuml;hrlicher faktenreicher Beitrag &uuml;ber die aktuelle Entwicklung in Frankreich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Migrationspolitik: Papst Franziskus spricht Klartext<\/strong><br>\nIm Streit um Fl&uuml;chtlinge hat Papst Franziskus die &ldquo;nutzlose Heuchelei&rdquo; der Menschen kritisiert, die Migranten nicht helfen und sich &ldquo;die H&auml;nde nicht schmutzig machen wollen&rdquo;. Allein in diesem Monat sind hunderte Fl&uuml;chtlinge auf dem Weg nach Europa ertrunken. Derzeit wird in Italien und Malta Rettungsschiffen das Anlaufen der H&auml;fen verwehrt, andere Schiffe d&uuml;rfen nicht auslaufen, ein Flugzeug wurde festgesetzt. Deutschland, &Ouml;sterreich und Italien wollen sich angeblich darauf verst&auml;ndigen, das Mittelmeer komplett abzuriegeln. (&hellip;)<br>\nFl&uuml;chtlinge seien die Opfer einer Wegwerfkultur, &ldquo;die weiter an die T&uuml;ren der L&auml;nder mit gr&ouml;&szlig;erem Wohlstand klopfen&rdquo;, sagte der Papst. Es brauche &ldquo;unsere Augen, unsere H&auml;nde und unsere Stimme&rdquo;, um Fl&uuml;chtlingen und Migranten zu helfen. Denn auf die derzeitigen Herausforderungen k&ouml;nne einzig mit &ldquo;Solidarit&auml;t und Barmherzigkeit&rdquo; geantwortet werden. Stattdessen herrsche aber &ldquo;Stillschweigen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_84073746\/jetzt-spricht-papst-franziskus-klartext-zum-migrationskurs.html\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bilanz der Griechenland-Programme<\/strong><br>\nAuswertung der Antwort der Bundesregierung (PDF) vom 29.06.2018 auf die Kleine Anfrage &ldquo;ESM-Griechenlandprogramm &ndash; Abschluss und Bilanz&rdquo; (BT-Drs. 19\/2781) von Fabio De Masi u.a. und der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. (&hellip;)<br>\nDazu erkl&auml;rt Fabio De Masi, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag:<br>\n&bdquo;95% der Griechenland Kredite flossen in den Schuldendienst. Auch an deutsche Banken. Griechenlands Privatisierungserl&ouml;se sind ein Bruchteil der Troika-Prognose. Die Privatisierung &ouml;ffentlicher Verm&ouml;genswerte in einem depressiven Umfeld ist wie R&auml;umungsverkauf. Die Gesundheitsausgaben wurden binnen acht Jahren halbiert, die Bildungsausgaben um ein Viertel gek&uuml;rzt. Die Nachprogramm&uuml;berwachung gilt bis zur R&uuml;ckzahlung von 75% der Kredite bzw. etwa 30 Jahre. Das ist das Doppelte einer Merkel-Kanzlerschaft. Die K&uuml;rzungspolitik hat zum Einbruch der &ouml;ffentlichen wie privaten Investitionen gef&uuml;hrt. So kann weder Strukturwandel, noch Abbau der Staatsverschuldung oder notleidender Kredite im Bankensektor gelingen. Die Schuldenanalyse von Berlin und Br&uuml;ssel ist ein schlechter Witz, um ein absurdes K&uuml;rzungsprogramm zu rechtfertigen. Bereits 0,2 Prozent weniger Wachstum als unterstellt f&uuml;hrt zum Kollaps der Prognose. Und dies bei permanenten Haushalt&uuml;bersch&uuml;ssen vor Zinsen von 1,5 Prozent. Der Offenbarungseid soll hinter die n&auml;chste Bundestagswahl verz&ouml;gert werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/bilanz-der-griechenland-programme\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Immer weniger Betriebsr&auml;te in Firmen<\/strong><br>\nImmer weniger Besch&auml;ftigte in Deutschland werden durch einen Betriebsrat vertreten. Konnten sich 2002 noch knapp die H&auml;lfte aller Besch&auml;ftigten oder 48 Prozent an einen Betriebsrat wenden, waren es 2016 nur noch 41 Prozent. Der Anteil der Betriebe, die einen Betriebsrat haben, an allen deutschen Unternehmen ab f&uuml;nf Mitarbeitern sank in dem Zeitraum von elf auf neun Prozent. Das geht aus einer Antwort des Arbeitsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervor. Der R&uuml;ckgang setzte sich auch im vergangenen Jahr fort: 2017 betrug der Anteil der Besch&auml;ftigten ohne Betriebsr&auml;te in Westdeutschland noch 40 Prozent, in Ostdeutschland 33 Prozent.<br>\nDer R&uuml;ckgang der Mitbestimmung alarmiert Gewerkschaften und Politiker, weil dadurch Identifikation, Zufriedenheit und Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer in den Betrieben abnehmen d&uuml;rften. Viele Unternehmen haben kein Interesse an einem Betriebsrat. Das Ministerium verweist in seiner Antwort auf eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, wonach etwa 60 Prozent der Gewerkschaftssekret&auml;re &uuml;ber Erfahrungen berichten k&ouml;nnen, dass in Firmen die Gr&uuml;ndung eines Betriebsrats behindert worden sei. Im vergangenen Jahrzehnt entstanden zudem durch das Internet viele neue Dienstleistungsunternehmen: In innovativen Start-Ups gelten Betriebsr&auml;te oft als &uuml;berfl&uuml;ssig. Die Linke verweist aber auf Erfahrungsberichte, wonach gerade auch in jungen IT-Unternehmen eine Angstkultur den Betriebsrat verhindere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/wirtschaft\/unternehmen\/mitbestimmung-in-der-krise-immer-weniger-betriebsraete-in-firmen_aid-23818693\">RP Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Trend h&auml;lt also mindestens seit 2002 an. Wieso berichten Medien wie &bdquo;RP&ldquo; dann eigentlich so selten &uuml;ber diese Erkenntnisse und beklagen sich &uuml;ber den Ist-Zustand? Haben sie durch ihre Berichterstattung keine Mit-Schuld am Geschehen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gestohlene Zukunft<\/strong><br>\nVorabdruck. In den entwickelten kapitalistischen L&auml;ndern des Westens w&auml;chst die Jugendarmut &ndash; die Folgen sind katastrophal<br>\n(&hellip;) Die Bundesrepublik nimmt bei dieser sozialen Abw&auml;rtsdynamik in Konsequenz der Schr&ouml;derschen &raquo;Agenda 2010&laquo; einen traurigen Spitzenplatz ein: Die Gefahren sozialen Abstiegs und die Armutsquote sind st&auml;rker gestiegen als in vielen anderen EU-L&auml;ndern. Diese Verh&auml;ltnisse wurden (zur &raquo;Sicherung des Standortes&laquo;) von Banken und Konzernen im Einvernehmen mit den politischen Apparaten geschaffen. Mit sichtlichem Stolz stellte Exkanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) kurz nach dem Ende seiner Amtszeit fest, dass mit seiner tatkr&auml;ftigen Unterst&uuml;tzung in Deutschland der gr&ouml;&szlig;te Niedriglohnsektor Europas entstanden ist. F&uuml;r eine Mehrheit derer, die in den Niedriglohnsektor abrutschen, ist das die berufliche Endstation. Der Niedriglohnsektor, von dem bei seiner Schaffung gesagt wurde, dass er die Chance b&ouml;te, wieder in den &raquo;ersten Arbeitsmarkt&laquo; hin&uuml;berwechseln zu k&ouml;nnen, ist zur Armuts- und Ausgrenzungsfalle geworden.<br>\nDie Konsequenzen einer Ausd&uuml;nnung der sozialpolitischen Sicherungssysteme in Kombination mit einschneidenden arbeitsrechtlichen Ver&auml;nderungen, die beispielsweise Leiharbeit und Werkvertr&auml;ge erst in dem skandal&ouml;sen Umfang erm&ouml;glichten, wie wir ihn heute kennen, sind dramatisch: 25 Prozent aller Besch&auml;ftigten stecken in der Bundesrepublik in prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen fest, die Armuts- und Bed&uuml;rftigkeitszonen, in denen mittlerweile mehr als 20 Prozent aller Kinder leben, breiten sich immer weiter aus.<br>\nAuch die Angeh&ouml;rigen der sogenannten gesellschaftlichen Mitte leben in gro&szlig;er Sorge, zuk&uuml;nftig mehr verlieren als gewinnen zu k&ouml;nnen. Viele von denen, die vor wenigen Jahren glaubten, in gesicherten Verh&auml;ltnissen zu leben, m&uuml;ssen zur Kenntnis nehmen, dass auch Bildungszertifikate und eine gute Berufsausbildung langfristig keine Garantien mehr sind, die erreichte Sozialposition zu halten.<br>\nWie gravierend sich die Verh&auml;ltnisse vor allem f&uuml;r die unteren Gesellschaftsschichten ver&auml;ndert haben, wird durch einen statistischen Vergleich deutlich: W&auml;hrend 1965 nur jedes 75. Kind auf Sozialhilfe angewiesen war, ist es heute fast jedes f&uuml;nfte. Gro&szlig; ist die Zahl der Heranwachsenden, die auch nach ihrer Kindheit in Armutsverh&auml;ltnissen feststecken, weil es Familien, die einmal in der Prekarit&auml;t gelandet sind, immer schwerer f&auml;llt, ihr wieder zu entkommen. Es wird nicht ohne Berechtigung von einer Vererbung der Armut gesprochen. Es haben sich &raquo;Kulturen der Armut (gebildet), die Jugendlichen das Gef&uuml;hl vermitteln, dass sie ohne Chancen sind und sich in Armut einrichten m&uuml;ssen&laquo;.&sup3; Heutzutage ist es so, dass, wer in einer Familie von Geringverdienern aufw&auml;chst, als Erwachsener mit 70prozentiger Wahrscheinlichkeit ebenfalls in einer prek&auml;ren Soziallage landet.<br>\nAber auch jenen, die der Armut entkommen k&ouml;nnen, gelingt kein wirklicher sozialer Aufstieg, denn meist verbleiben sie in Zwischenbereichen der Unsicherheit, aus denen ein erneuter Abstieg jederzeit m&ouml;glich und wahrscheinlicher als die Stabilisierung der Soziallage ist. Es muss davon ausgegangen werden, dass mindestens die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung der Bundesrepublik Deutschland in Armut bzw. Unsicherheit lebt. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/335634.gestohlene-zukunft.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin Sarah Rosenstern:<\/strong> &Uuml;berzeugendes Portr&auml;t der Jugendarmut in Deutschland als Folge der Schr&ouml;derschen Agenda-2010-Politik.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Einreise ausl&auml;ndischer Pflegekr&auml;fte verz&ouml;gert sich<\/strong><br>\nWeil deutsche Botschaften im Ausland &uuml;berlastet sind, kann einem Bericht zufolge dringend ben&ouml;tigtes Pflegepersonal nicht einreisen. In einem Brief an Bundestagsabgeordnete, der Bild am Sonntag vorliegt, schreibt der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Asklepios-Kliniken, Kai Hankeln: &ldquo;Es ist keinem Patienten vermittelbar, dass seine Operation oder Behandlung verschoben werden muss, weil nicht ausreichend Personal in den deutschen Botschaften vorhanden ist, um die Visa des dazu notwendigen Pflegepersonals zeitgerecht zu bearbeiten.&rdquo;<br>\nSeit zwei Jahren schult der Klinik-Konzern Intensiv- und OP-Pfleger auf den Philippinen f&uuml;r die Arbeit in Deutschland. Nach bestandener Sprachpr&uuml;fung m&uuml;ssen die medizinischen Fachleute monatelang auf ihre Einreiseerlaubnis warten. &ldquo;Leider ist die personelle Kapazit&auml;t der deutschen Botschaft in Manila nicht ausreichend, um die vielen Visumsantr&auml;ge zeitgerecht zu bearbeiten&rdquo;, schreibt der Asklepios-Chef in seinem Brief. &ldquo;Gerade ist die Bearbeitungsdauer von drei auf f&uuml;nf Monate heraufgesetzt worden.&rdquo; Versuche, eine L&ouml;sung mit dem Ausw&auml;rtigen Amt zu finden, seien gescheitert.<br>\nAuch die Opposition kritisiert langwierige Verfahren in den Botschaften. Der FDP-Haushaltspolitiker Michael Link sagte zu Bild am Sonntag: &ldquo;In Manila arbeitet die Visa-Stelle im Akkord und wartet seit mehreren Monaten auf bereits zugesagte personelle Verst&auml;rkung. Doch das Ausw&auml;rtige Amt liefert nicht.&rdquo; Die FDP habe deshalb in der vergangenen Woche im Haushaltsausschuss einen Ma&szlig;nahmenplan gegen die &Uuml;berlastung der Visa-Stellen beantragt, der jedoch von Union und SPD abgelehnt wurde. Das Ausw&auml;rtige Amt wollte sich nicht zu der Kritik &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-07\/pflegekraefte-visum-botschaften-verzoegert\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie traurig, da mu&szlig; man gleich mal auf die Tr&auml;nendr&uuml;se dr&uuml;cken. Die armen Aktion&auml;re von Asklepios! Denn nur um die geht es hier. Asklepios speist sein Personal mit Billigl&ouml;hnen ab und wird, eigentlich unglaublich, bei der Anwerbung von Fachkr&auml;ften aus Niedriglohnl&auml;ndern zwecks Gewinnmaximierung sogar offiziell von der Bundesregierung unterst&uuml;tzt. Selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnte der Konzern mit h&ouml;heren L&ouml;hnen auch in Deutschland mehr Arbeitskr&auml;fte finden, aber das w&uuml;rde nat&uuml;rlich den Gewinn schm&auml;lern. Der deutsche Arbeitsmarkt ist nur noch pervers.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Katastrophale Zust&auml;nde: Was in deutschen Kinderheimen falsch l&auml;uft<\/strong><br>\nHeimerziehung ist nach wie vor ein lukratives Gesch&auml;ft. (&hellip;)<br>\nMeine Mutter war in den 1950er Jahren in eine Obdachlosensiedlung gezogen, lernte nach ihrer Scheidung einen neuen Mann kennen, der ihr offensichtlich n&auml;herstand als ich. Einen Mann, &uuml;ber den man offenbar ein Kind vergessen konnte.<br>\nZwar bekam ich im Heim etwas zu essen &ndash; doch alles andere trug weniger zu meiner Gesundheit bei: Keine Zuwendung, wenig Anregung, steriles Umfeld. (&hellip;)<br>\nWarum ich das schreibe? Weil sich, seit ich als Kind in einem Heim war, wenig an den Zust&auml;nden ge&auml;ndert hat und jeder wissen sollte wie es dort zu geht. (&hellip;)<br>\nEs gibt einen sehr plausiblen Grund f&uuml;r den &uuml;berproportionalen Anstieg trotz ambulanter Familienhilfe. Heimkinder sind eine sichere Einkommensquelle. Die Kosten f&uuml;r den Staat liegen im Monat bei 3000 bis 6000 Euro pro Kind und in Einzelf&auml;llen sogar h&ouml;her. Das Geld geht komplett an das Kinderheim.<br>\nWenn das Jugendamt eine Heimeinweisung anordnet, dann muss der Staat diesen Betrag f&uuml;r das Kind an das jeweilige Heim zahlen.<br>\n8,71 Milliarden Euro hat Deutschland im Jahr 2013 laut statistischem Bundesamt f&uuml;r die Fremderziehung von Kindern und Jugendlichen au&szlig;erhalb der Familie ausgegeben. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r den Bereich Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und f&uuml;r den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz waren es lediglich 3,81 Milliarden Euro im gleichen Jahr.<br>\nS&auml;mtliche K&auml;mmerer in allen Kommunen beklagen sich inzwischen dar&uuml;ber. (&hellip;)<br>\nHeimerziehung ist immer Fremderziehung. Die Kinder und Jugendlichen leben in einer Anstalt, in der sie weder Eigentum noch entsprechende Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber ihre Umwelt besitzen.<br>\nF&uuml;r die P&auml;dagogen, die sie betreuen, ist das Heim lediglich der Arbeitsplatz.<br>\nIm Wissen um den Unsinn von Heimerziehung stellt sich die Frage: K&ouml;nnte man den Familien f&uuml;r die bis zu 6000 Euro, die der Staat pro Kind und Monat an das Heim zahlt, nicht auch den Familien direkt helfen? So, dass das Kind gar nicht erst ins Heim muss?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.huffingtonpost.de\/entry\/kinderheim-zustaende-deutschland_de_5b3cb46ee4b09e4a8b290478\">Huffpost<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mehr Informationen &uuml;ber den aktuellen Film finden Sie hier https:\/\/das-leben-danach.com\/.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Armut ignoriert<\/strong><br>\nDie Bundestagswahl war vor mehr als neun Monaten. In dieser Zeit bekommen Frauen Kinder. Aber CDU\/CSU und SPD haben seitdem nichts zustande gebracht. Die Regierung hat bisher nur gesagt, was sie alles nicht will. Sie will zum Beispiel kein gerechtes Steuersystem. Mehr als ein Drittel der Steuereinnahmen werden &uuml;ber die Lohnsteuer und die Einkommenssteuer realisiert. Die Einnahmen aus der Energiesteuer sind doppelt so hoch wie die Einnahmen aus der K&ouml;rperschafts- und Abgeltungsteuer. Die Bundesregierung bestraft mit ihrem Steuersystem die arbeitenden Menschen, Rentner und Arbeitslosen und verschont die Verm&ouml;genden.<br>\nF&uuml;r den Haushaltsplan &raquo;Arbeit und Soziales&laquo; (ohne Rente) wird ungef&auml;hr genauso viel ausgegeben wie f&uuml;r Waffen und Kriegseins&auml;tze. Wenn dann noch die Zwei-Prozent-Forderung von Donald Trump erf&uuml;llt wird, werden wir bald mehr f&uuml;r die Finanzierung der Bundeswehr als f&uuml;r Arbeits- und Sozialpolitik veranschlagen. Ist es nicht bemerkenswert, dass die Bundeswehr 1,5 Milliarden Euro in diesem Jahr zus&auml;tzlich bekommt, aber die Ausgaben f&uuml;r Bildung und Wissenschaft stagnieren? Ist es nicht verwerflich, dass die Ausgaben f&uuml;r den sozialen Wohnungsbau trotz Wohnungsnot sinken und gleichzeitig mit dem Baukindergeld die Baulobby subventioniert wird? (&hellip;)<br>\nDie AfD hat nach der Bundestagswahl angek&uuml;ndigt, dass sie diese Regierung jagen wird. Schlimm ist, dass sie sich bei bestimmten Themen jagen l&auml;sst und bei anderen zum Jagen getragen werden muss. Die Regierung hingegen ist schnell, wenn es um Sanktionen gegen Arbeitslose geht. Sie ist schnell, wenn es um den Abbau von demokratischen Rechten und den Ausbau des Polizeistaats geht. Sie ist schnell, wenn Rheinmetall neue R&uuml;stungsauftr&auml;ge braucht. Sie ist aber langsam, wenn es um den Kampf gegen die weitverbreitete Not im Land geht. Sie ist langsam, wenn es um bessere Pflege und bessere gesundheitliche Versorgung geht. Und diese Regierung kommt zum v&ouml;lligen Stillstand, wenn sie den Reichtum gerecht verteilen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/335476.armut-ignoriert.html\">Gesine L&ouml;tzsch in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutschland verweigert Teilnahme an Nato-Mission im Irak<\/strong><br>\nDeutschland hat sich nicht f&uuml;r die Mission zur Verbesserung der Leistungsf&auml;higkeit der irakischen Armee gemeldet, im Gegensatz zu vielen anderen Nationen. Hintergrund sind Vorbehalte des Koalitionspartners SPD gegen die Beteiligung der Bundeswehr.<br>\nNato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg ist erstaunt &uuml;ber die Entscheidung. Bei einem vertraulichen Gespr&auml;ch mit deutschen Verteidigungspolitikern sagte Stoltenberg, niemand in der Allianz verstehe, dass Deutschland sich zwar im Irak engagieren wolle, aber eben nicht gemeinsam mit der Allianz. (&hellip;)<br>\nBereits seit Monaten plant die Bundeswehr eine Ausbildungsmission im Irak. Wegen der Weigerung der SPD soll diese aber nicht zur Nato-Operation geh&ouml;ren, sondern stattdessen bilateral mit Bagdad organisiert werden. Vorgesehen ist nach &bdquo;Spiegel&ldquo;-Informationen, irakische Offiziere zu trainieren und Minenr&auml;umer auszubilden. Geplant ist, deutsche Soldaten aus Jordanien f&uuml;r jeweils sechs bis acht Wochen f&uuml;r ihre Ausbildungsprojekte in den Irak einzufliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article178881500\/Nato-Gipfel-Deutschland-verweigert-Teilnahme-an-Mission-im-Irak.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;re es nicht besser, die Bundeswehr w&uuml;rde &uuml;berhaupt nicht an solchen Aktionen teilnehmen und sich auf die reine Selbst-Verteidigung konzentrieren &ndash; wie es &uuml;brigens im Grundgesetz verankert ist? Das sollten insbesondere die SPD und ihr Spitzenpersonal begreifen oder m&ouml;chte sie &ndash; im Zweifelsfall &ndash; lieber f&uuml;r den (unn&ouml;tigen!!!) Tod von deutschen Soldaten Verantwortung tragen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Jeder schiebt das Problem &uuml;ber die Grenze zur&uuml;ck<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Fl&uuml;chtlinge selbst und ihre Fluchtgr&uuml;nde werde in der europ&auml;ischen Migrationspolitik gar nicht diskutiert, sagte der Regisseur und Autor des Fl&uuml;chtlingsfilms &ldquo;Eldorado&rdquo;, Markus Imhoof, im Dlf. Es sei nur Thema, wie man sich die Last vom Hals schaffen k&ouml;nne.<br>\nDie Zahlen sind erschreckend: Seit Jahresbeginn starben laut UN-Angaben mehr als 1.400 Menschen bei der Fahrt &uuml;ber das Mittelmehr. Im Juni ist jeder sechste, der von Libyen aus aufgebrochen war, ums Leben gekommen.<br>\nDas ist die Realit&auml;t der sogenannten Fl&uuml;chtlingskrise, mit der sich der schweizer Filmemacher Markus Imhoof schon lange und intensiv auseinandersetzt. &ldquo;Eldorado&rdquo; hei&szlig;t sein aktueller Film, ein Dokumentarfilm, f&uuml;r den er unter anderem die italienische Seenotrettungsmission &ldquo;Mare Nostrum&rdquo; begleitet hat &ndash; eine Mission, die schon lange beendet ist. Die neue italienische Regierung setzt bekanntlich nicht auf Rettung, sondern verweigert Rettungsschiffen ziviler Organisationen, in italienische H&auml;fen einzulaufen.Leider habe Italiens Innenminister Matteo Salvini mit diesem Kurs Erfolg bei der Bev&ouml;lkerung, sagte Markus Imhoof im Dlf. &ldquo;Das h&auml;ngt damit zusammen, dass Italien eine der gr&ouml;&szlig;ten Lasten der ganzen Fl&uuml;chtlingsthematik zu tragen hat.&rdquo; Imhoof verwies auf das Dublin-Abkommen, nach dem Fl&uuml;chtlinge in dem Land behandelt und ihre Asylgesuche gepr&uuml;ft werden, in dem sie angekommen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/dokumentarfilmer-ueber-fluechtlingspolitik-jeder-schiebt.694.de.html?dram:article_id=422373%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>NSU-Verbrechen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Das Vertrauen ist schwer ersch&uuml;ttert&rdquo;<\/strong><br>\nDie Ombudsfrau der Bundesregierung f&uuml;r die NSU-Opfer, Barbara John, hat die Vernichtung von Akten zur Neonaziszene in Th&uuml;ringen im Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz als &ldquo;Skandal erster G&uuml;te&rdquo; kritisiert. Die Beh&ouml;rde habe damit gezeigt, dass sie &ldquo;die Richtlinienkompetenz&rdquo; der politischen Aufsicht f&uuml;r unbedeutend halte, sagte John. Das Bundesamt wird, wie alle Geheimdienste, vom Kanzleramt koordiniert. Wenige Tage vor der Schredderaktion im November 2011 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine volle Aufkl&auml;rung der NSU-Verbrechen versprochen.<br>\nSie glaube nicht, dass die Aufkl&auml;rung der Verbrechen von den Verfassungsschutzbeh&ouml;rden ernst genug genommen worden sei, sagte John dem Bayerischen Rundfunk. So sei ein beim NSU-Mord in Kassel am Tatort anwesender hessischer Verfassungssch&uuml;tzer immer noch bei einer hochrangigen Landesbeh&ouml;rde besch&auml;ftigt.<br>\nAuch sei in den Ermittlungsbeh&ouml;rden kein einziges Verfahren wegen Strafvereitelung im Amt gegen Mitarbeiter eingeleitet worden, die Informationen nicht weitergegeben und so eine fr&uuml;hzeitige Festnahme der T&auml;ter verhindert h&auml;tten, kritisierte John. Nur die Ausbildung in den Polizeiakademien habe sich verbessert.<br>\n&ldquo;Das Vertrauen, dass man in Deutschland sicher leben kann und dass man nicht umgebracht wird, weil man Ausl&auml;nder ist, das ist schwer ersch&uuml;ttert worden&rdquo;, bilanzierte die Opferbeauftragte. Damit m&uuml;sse sich Deutschland auch nach dem Prozess weiter befassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2018-07\/nsu-prozess-ombudsfrau-opfer-kritik-verfassungsschutz-regierung\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>NSU-Bericht bleibt 120 Jahre geheim<\/strong><br>\nNotiz an die Kinder meiner Kindeskinder: Bitte am 20. November 2134 im Space-Archiv per Weltraumanfrage den &bdquo;Abschlussbericht zur Aktenpr&uuml;fung&ldquo; des hessischen Verfassungsschutzes aus dem Jahr 2014 anfragen. Denn der Bericht &uuml;ber NSU-Kontakte der lokalen Neonaziszene soll f&uuml;r schlappe 120 Jahre geheim bleiben. Geheimhaltungsstufe bis in den Tod-Tod.<br>\nL&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung versprach Bundeskanzlerin Angela Merkel einst den Betroffenen. Einen Stinkefinger und einen Tritt in die Magengrube gibt es in Wirklichkeit. Das Schlimmste ist dabei, dass Dinge wie die skandal&ouml;se Geheimhaltungsfrist kaum noch jemanden &uuml;berhaupt aufregen. Denn sie ist nur eine Frechheit unter unz&auml;hligen des Verfassungsschutzes im NSU-Komplex. Ein Amt, in dem Akten mit m&ouml;glichem Bezug zu einer rechtsterroristischen Mordserie geschreddert werden (&bdquo;Aktion Konfetti&ldquo;), ist wohl eher am Gegenteil von Aufkl&auml;rung interessiert.<br>\nDer nun zur&uuml;ckgehaltene Bericht soll 30 Belege &uuml;ber Verbindungen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zur hessischen Neo&shy;naziszene zwischen 1992 und 2012 enthalten. Er k&ouml;nnte wichtige Antworten auf die Fragen liefern, wie der NSU Tatorte ausw&auml;hlte und wie er dabei auf die Unterst&uuml;tzung der lokalen Neonaziszene zur&uuml;ckgriff. Antworten, die insbesondere in Hessen interessant sind, wo Verfassungssch&uuml;tzer Andreas Temme, V-Mann-F&uuml;hrer des NSU-Kontakts Benjamin G., sich zum Tatzeitpunkt in genau jenem Internetcaf&eacute; in Kassel aufhielt, wo Halit Yozgat 2006 ermordet wurde. Herausgekommen ist bereits im hessischen Untersuchungsausschuss, dass das dortige Landesamt schon 1999 Hinweise auf &bdquo;National Sozialistische Untergrundk&auml;mpfer Deutschlands&ldquo; hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Geheimhaltungsfrist-beim-VS\/%215423654\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die extrem lange Zeit der Geheimhaltung ist unbegreiflich. Sollen so etwa &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo; verhindert werden? Vermutlich werden sie auf diese Weise eher zunehmen. Es w&auml;re wohl besser, die Berichte werden Gegenstand in Schulen und Universit&auml;ten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Beh&ouml;rden warnen vor rechtsextremem &bdquo;Gef&auml;hrdungspotenzial&ldquo;<\/strong><br>\nIm vergangenen Jahr ist die Zahl der rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten gesunken. Das gehe mit einem R&uuml;ckgang der Fl&uuml;chtlingszahlen einher. Indessen bereitet den Beh&ouml;rden eine neue Taktik Sorge. (&hellip;)<br>\nZu Rechtsrock-Konzerten in Deutschland kamen demnach Neonazis aus Italien, &Ouml;sterreich, der Schweiz, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Deutsche Rechtsradikale nahmen an Neonazi-Aufm&auml;rschen in Athen, Budapest und Sofia teil, so der Bericht.<br>\nDas Bundeskriminalamt registrierte im vergangenen Jahr 13 mutma&szlig;lich rechtsextremistische Verst&ouml;&szlig;e gegen das Sprengstoffgesetz. In acht weiteren F&auml;llen gab es Straftaten durch das &bdquo;Herbeif&uuml;hren einer Sprengstoffexplosion&ldquo;, die ebenfalls auf die rechte Szene zur&uuml;ckgingen, wie es hie&szlig;.<br>\nF&uuml;r das erste Halbjahr 2018 gab es laut offiziellen Angaben 74 Angriffe auf Asylunterk&uuml;nfte, bei 72 F&auml;llen ermittelten die Beh&ouml;rden einen rechtsradikalen Hintergrund. Statistisch gesehen bedeute das fast jeden zweiten Tag einen solchen Anschlag, berichtet die &bdquo;Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung&ldquo; (Freitag) unter Berufung auf vorl&auml;ufige Zahlen des Bundeskriminalamts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article178857820\/Rechtsextreme-Gewalttaten-Behoerden-warnen-vor-rechtsextremem-Gefaehrdungspotenzial.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erfreulich ist, dass nun auch die Springer-Presse das &bdquo;rechtsextreme &acute;Gef&auml;hrdungspotential&acute;&ldquo; nicht mehr ignorieren will oder kann. Wie kann es eigentlich sein, dass die Zahl der rechtsextremen Gewalttaten scheinbar mit den Fl&uuml;chtlingszahlen zusammenh&auml;ngt? F&uuml;hlen sich die T&auml;ter konkret von Fl&uuml;chtlingen bedroht oder k&ouml;nnte die mediale Berichterstattung &uuml;ber Asyl und Migration generell fehlerhaft sein und &ndash; dementsprechend &ndash; (falsche) Handlungsmechanismen ausgel&ouml;st worden sein?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Terror von 9\/11: Die USA sch&uuml;tzen die Hinterm&auml;nner (Teil 1)<\/strong><br>\nZeugenaussagen und neue Informationen weisen auf ein saudiarabisches Komplott hin. Doch die US-Geheimdienste halten den Deckel zu. Der Terroranschlag vom 11. September 2001 in New York kostete fast 3000 Menschen das Leben, er&ouml;ffnete den &laquo;Krieg gegen den Terror&raquo; mit bis heute g&uuml;ltigen Ausnahmegesetzen. 9\/11 war Anlass oder Vorwand f&uuml;r den Krieg gegen Afghanistan mit bis heute mehr als einer halben Million Todesopfern, den Krieg gegen den Irak mit &uuml;ber einer Million Todesopfern sowie f&uuml;r den Boykott und den Informationskrieg gegen den Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Terror-von-911-USA-wollen-Hintermanner-nicht-denunzieren#\">Infosperber<\/a>\n<p><strong>und: Das saudische Komplott hinter dem Anschlag von 9\/11 (Teil 2)<\/strong><br>\nSaudische Diplomaten, Regierungskreise und Imame waren Teil des Netzwerks hinter den Terror-Anschl&auml;gen von New York.<br>\nDer erste Teil mit dem Titel &laquo;Die USA wollen Hinterm&auml;nner von 9\/11 nicht denunzieren&raquo; legte dar, wie drei US-Administrationen zu verhindern suchten und immer noch suchen, das Ausmass des saudischen Komplotts hinter dem Terroranschlag von 9\/11 aufzukl&auml;ren. Dieser zweite Teil zeigt auf, was &uuml;ber das saudische Netzwerk hinter den Attent&auml;tern bekannt ist. Die wichtigste neue Quelle ist die Anklageschrift der Kanzlei Kreindler &amp; Kreindler LLP im Namen von mehreren Tausend Opfer-Angeh&ouml;rigen in New York. &Uuml;ber deren brisanten Inhalt haben Schweizer Medien bisher nicht informiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Die-Verschworung-hinter-dem-Terroranschlag-von-911-Teil-2\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Weniger Rettungsschiffe bedeuten nicht weniger Fl&uuml;chtende, sondern nur mehr Tote<\/strong><br>\nInterview mit Jana Ciernioch vom Verein SOS Mediterranee, der das Seenotschiff &ldquo;Aquarius&rdquo; betreibt<br>\n&ldquo;Schlie&szlig;ung der Mittelmeerroute&rdquo; &ndash; das ist nach der &ldquo;Schlie&szlig;ung der Balkanroute&rdquo; die Parole, die die europ&auml;ischen Regierungschefs jetzt ausgegeben haben. Es geht um die Abwehr von Schutzsuchenden und Migranten aus au&szlig;ereurop&auml;ischen L&auml;ndern. Eine verantwortungslose wie hilflose Parole. Was technisch und machbar klingt, hei&szlig;t tats&auml;chlich: Private Rettungsschiffe mit allen Mitteln, auch ungesetzlichen, daran zu hindern, Menschen aus Seenot zu retten und sie stattdessen sehenden Auges ertrinken zu lassen. &ldquo;Schlie&szlig;ung der Mittelmeerroute&rdquo; ist der demokratische Offenbarungseid der real-existierenden Europ&auml;ischen Union.<br>\nSeit dem Februar 2016 ist das deutsche Rettungsschiff &ldquo;Aquarius&rdquo;, das unter der Flagge Gibraltars f&auml;hrt, im Mittelmeer unterwegs, um Schiffbr&uuml;chige aus dem Wasser zu bergen. Viele Tausend Menschen verdanken der Rettungscrew des Schiffes ihr Leben. Im Juni 2018 wurde die &ldquo;Aquarius&rdquo; unfreiwillig weltbekannt, nachdem ihm der italienische Innenminister untersagt hatte, in einen italienischen Hafen einzulaufen und &uuml;ber 600 Menschen an Land zu bringen, die das Schiff auch mit Hilfe der italienischen Seenotleitstelle MRCC (Maritime Rescue Coordination Center) aus dem Meer geborgen hatte. Die &ldquo;Aquarius&rdquo; steuerte daraufhin das spanische Valencia an.<br>\nDie internationale Nicht-Regierungsorganisation SOS Mediterranee, die die Aquarius betreibt, will trotz der staatlichen Angriffe auf die NGOs weiter Menschen vor dem Ertrinken retten. Das Schiff, das noch im Hafen von Marseille liegt, bereitet sich auf seinen n&auml;chsten Einsatz vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Weniger-Rettungsschiffe-bedeuten-nicht-weniger-Fluechtende-sondern-nur-mehr-Tote-4104534.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-44842","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44842","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44842"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44842\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44845,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44842\/revisions\/44845"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44842"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44842"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44842"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}