{"id":4485,"date":"2010-01-29T09:22:51","date_gmt":"2010-01-29T08:22:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4485"},"modified":"2010-01-29T09:22:51","modified_gmt":"2010-01-29T08:22:51","slug":"hinweise-des-tages-1069","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4485","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Falsche Freude &uuml;ber den Arbeitsmarkt; wer mehr auf den Staat baut; Zukunft der Landesbanken; US-Ermittlungen &uuml;ber Geldverteilung; Abwicklung von Banken; Europa und Griechenland; von der Leyen gegen arme Kinder streng; Alleinerziehende in der H&auml;ngematte; EU-Parlament wehrt sich gegen SWIFT; politische Landschaftspflege; Afghanistan; CSU-Attacken; Gesch&auml;ft mit der Nachhilfe; Behindertenrecht au Regelschule; BILD sackt ab; Richtigstellung; zu guter Letzt: Kauft die Taliberalen! (MB\/WL)<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Arbeitsmarkt: Falsche Freude<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Thomas Fricke &ndash; Verkehrtes Staatsvertrauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Die Zukunft der Landesbanken &ndash; Zwischen Konsolidierung und neuem Gesch&auml;ftsmodell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Amerikas gef&auml;hrlichster Ermittler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Abwicklung von Banken: Katastrophenplan f&uuml;r die n&auml;chste Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Robert von Heusinger: Europa versagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Zeitarbeitsbranche regulieren &ndash; Missbrauch bek&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Linksfraktion will Wertpapierums&auml;tze mit 0,01 Prozent besteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Von der Leyen besteht auf Kindergeld-R&uuml;ckzahlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Alleinerziehende in der H&auml;ngematte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">In Worms versucht man Schwimmbadkassiererinnen m&ouml;glicherweise mit einer altbekannten Masche loszuwerden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Widerstand gegen Privatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Datenfluss an US-Terrorfahnder: EU-Parlament will Swift-Abkommen kippen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Initiativen gegen Rechts angeblich unter Generalverdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Fatale Stimmung in der Berliner Polizei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Stoiber-Vertrauter im Visier der Ermittler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Politische Landschaftspflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Manager-Ranking d&uuml;piert Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">CSU-Attacken auf Koalitionspartner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Nachhilfe kostet Familien insgesamt bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">UN-Konvention: Das Recht auf Regelschule f&uuml;r behinderte Kinder gilt sofort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Bild-Auflage sackt ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Rive-Reine: Die geheimste Konferenz der Schweiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h25\">Gegen Anerkennung des Lobo-Regimes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h26\">Richtstellung: Zu Hinweis Ziffer 19 vom 18. Januar 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h27\">Zu guter Letzt: Kauft die Taliberalen!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4485&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt: Falsche Freude<\/strong><br>\nDer Anstieg der Arbeitslosigkeit um 342.000 auf gut 3,6 Millionen Betroffene liegt deutlich &uuml;ber dem langj&auml;hrigen Schnitt. Dennoch wird das als gute Nachricht aufgefasst<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2242527&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirtop\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nur zur Erinnerung: Diverse statistische Tricks reduzieren die offizielle Zahl der Arbeitslosen, so dass die Zahl der Unterbesch&auml;ftigten weitaus aussagekr&auml;ftiger ist. Laut Definition der BA setzt sich die Zahl der Unterbesch&auml;ftigten zusammen aus den gesetzlich definierten Arbeitslosen und den Teilnehmern an Arbeitsmarktma&szlig;nahmen, wie beispielsweise berufliche Weiterbildung, Arbeitsgelegenheiten, Arbeitsbeschaffungsma&szlig;nahmen, Altersteilzeit. Sie betrug ohne Kurzarbeit&nbsp; 4.758.953. Die Zahl der erwerbsf&auml;higen Hilfebed&uuml;rftigen (Alg II) betrug 4.923.784. Die Zahl der ver&ouml;ffentlichten offenen Stellen ist auf&nbsp; 457.000 gefallen &ndash; soviel zur Versch&auml;rfung der Zumutbarkeitskriterien f&uuml;r Alg-II-Bezieher durch Roland Koch und diverse andere CDU-Leuchten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsagentur.de\/zentraler-Content\/A01-Allgemein-Info\/A011-Presse\/Publikation\/pdf\/Landkarten-Eckwerte-2010-01.pdf\">Arbeitsagentur<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Verkehrtes Staatsvertrauen<\/strong><br>\nBisher galt, dass die Deutschen immer nach dem Staat rufen &ndash; anders als Briten und Amerikaner. Ein Klischee, das endg&uuml;ltig in die Floskelkiste geh&ouml;rt. Die eigentliche Frage ist, wer den besseren Staat hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:kolumne-thomas-fricke-verkehrtes-staatsvertrauen\/50067146.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein wenig weckt Thomas Fricke mit der Frage nach dem &ldquo;besseren Staat&rdquo; falsche Hoffnungen auf eine Antwort, die mehr als eine vergleichende Aufz&auml;hlung der Staatsquoten, Haushaltsdefizite und Besch&auml;ftigten beim Staat enth&auml;lt. Erst zuletzt deutet Fricke mit den hohen Staatsquoten D&auml;nemarks und Schwedens interessanten Fragen an, aber darauf m&uuml;sste er dann auch eingehen. So k&ouml;nnte man z.B. der Frage nachgehen, inwieweit in D&auml;nemark die qualitativ bessere Versorgung und F&ouml;rderung von Arbeitslosen die Staatsquote erh&ouml;ht oder die Zahl der Besch&auml;ftigten beim Staat das Arbeitsangebot auf dem Markt verknappt. Oder er k&ouml;nnte der Frage nachgehen, warum die USA trotz oder wegen hohen Schuldenstands und Budgetdefizits schon wieder ein gr&ouml;&szlig;eres Wachstum als Europa aufweisen, wenn man den Zahlen trauen darf. Betreiben diese Staaten eine bessere Wirtschaftspolitik und sind deshalb &ldquo;bessere Staaten&rdquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Zukunft der Landesbanken &ndash; Zwischen Konsolidierung und neuem Gesch&auml;ftsmodell<\/strong><br>\nBeide Gutachter weisen in ihren jeweiligen Kurzgutachten auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit hin, eine effiziente und nachhaltige L&ouml;sung f&uuml;r die systemisch relevanten Landesbanken in Deutschland zu finden. Ihren Ausf&uuml;hrungen zufolge sollte sich die zuk&uuml;nftige Struktur des Landesbankensektors an den Interessen und Bed&uuml;rfnissen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sowie der klein- und mittelst&auml;ndischen Unternehmen orientieren.<br>\nNur wenn die Landesbanken zu einer der Realwirtschaft dienenden Funktion zur&uuml;ckfinden, wird die Neugestaltung des deutschen Landesbankensektors letztlich gelingen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/06823.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung WISO Diskurs [PDF &ndash; 228 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Amerikas gef&auml;hrlichster Ermittler<\/strong><br>\nBarofsky soll feststellen, wo die Milliarden der Steuerzahler gelandet sind, f&uuml;r welchen Zweck sie verwendet wurden und ob bei der Vergabe alles mit rechten Dingen zuging. Als Barofsky vom damaligen Pr&auml;sidenten George W. Bush nominiert wurde, sah es nach einem dr&ouml;gen Job mit beschr&auml;nkten Befugnissen aus, der vor allem der Beruhigung der &Ouml;ffentlichkeit dienen sollte.<br>\nDoch Barofskys akribische Recherche und hartn&auml;ckiges Nachfragen k&ouml;nnten nun Finanzminister Tim Geithner zu Fall bringen und Notenbankchef Ben Bernanke peinliche Enth&uuml;llungen bescheren. Was ihn so gef&auml;hrlich macht: Er hat sich vorgenommen, das Geheimnis um die Rettung des Versicherungsgiganten AIG zu l&uuml;ften.<br>\nDoch Barofsky hat Zweifel, ob es so teuer h&auml;tte sein m&uuml;ssen. Denn die Steuermilliarden blieben nur kurze Zeit in den Kassen von AIG, bevor sie umgehend an mehr als ein Dutzend Banken weitergeleitet wurden, die von AIG Sicherheiten in Bar forderten. Dabei handelt es sich um stattliche Betr&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2010-01\/rettungsfonds-usa-geithner-barofsky\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein solcher Ermittler, wohin die Mittel aus dem Bankenrettungsfonds geflossen sind, w&auml;re auch in Deutschland dringend erforderlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Abwicklung von Banken: Katastrophenplan f&uuml;r die n&auml;chste Krise<\/strong><br>\nDie Bundesregierung um Kanzlerin Merkel will sich nicht nochmal von Pleite-Banken erpressen lassen und versch&auml;rft die Spielregeln f&uuml;r die Institute.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/215\/501470\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Beim Lesen des Artikels kommt eher der Eindruck nach &bdquo;Wenn Du nicht mehr weiter wei&szlig;t &ndash; bilde einen Arbeitskreis&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Robert von Heusinger: Europa versagt<\/strong><br>\nEs ist absurd, dass die nach Wirtschaftsleistung gemessene Nummer eins weltweit, die EU, politisch wie &ouml;konomisch so komplett versagt. Nat&uuml;rlich muss die EU und niemand sonst Griechenland helfen. Und nat&uuml;rlich zeigt die Krise, dass Europa bessere Institutionen als den Stabilit&auml;tspakt braucht. H&ouml;chste Zeit, die W&auml;hrungsunion mit einer eine Wirtschaftsregierung zu erg&auml;nzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2239372_Kommentar-Versager.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zeitarbeitsbranche regulieren &ndash; Missbrauch bek&auml;mpfen<\/strong><br>\nUm Missbrauch bei der Zeitarbeit zu verhindern, soll die Branche st&auml;rker reguliert werden. Die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen fordert daher die Bundesregierung in einem Antrag (17\/551) auf, &rdquo;noch vor der Sommerpause 2010&ldquo; einen Gesetzentwurf vorzulegen, der &rdquo;Anreize zum Lohndumping und zur Substitution von Stammbelegschaften durch Zeitarbeitskr&auml;fte&ldquo; abschafft.<br>\n&rdquo;Die Zeitarbeit wurde in den vergangenen Jahren zunehmend f&uuml;r Lohnabsenkung und den Abbau von Stammbelegschaften missbraucht&ldquo;, schreiben die Parlamentarier. Diese Ausw&uuml;chse seien nicht l&auml;nger hinnehmbar und entspr&auml;chen auch nicht der Intention des Gesetzgebers bei fr&uuml;heren Reformen. Gleichwohl betonen die Gr&uuml;nen, dass sie &rdquo;die Zeitarbeit nicht unm&ouml;glich machen&ldquo; wollten, &rdquo;denn sie bietet Flexibilit&auml;tsvorteile, die insbesondere f&uuml;r kleine und mittlere Unternehmen unverzichtbar sind&ldquo;, etwa wenn Auftragsspitzen zu bew&auml;ltigen seien.<br>\nEin Gesetz sollte sich laut Antragsteller an folgenden Eckpunkten orientieren: Im Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetz sollte der Tarifvorbehalt gestrichen und sicher gestellt werden, &rdquo;dass der Gleichbehandlungsgrundsatz von Zeitarbeitskr&auml;ften und Stammbelegschaften w&auml;hrend der Verleihzeit ab dem ersten Tag der Arbeitnehmer&uuml;berlassung gilt&ldquo;. Zeitarbeitnehmer m&uuml;ssten &rdquo;unmittelbar&ldquo; das gleiche Entgelt bekommen wie es vergleichbaren Arbeitskr&auml;ften im Entleihbetrieb gew&auml;hrt werde. Die Flexibilit&auml;t der Leiharbeiter muss nach Meinung der Gr&uuml;nen-Fraktion mit einer gesetzlich verankerten Pr&auml;mie in H&ouml;he von 10 Prozent des Bruttolohns von vergleichbaren Besch&auml;ftigten honoriert werden.<br>\nZudem sollte laut Antragsteller das so genannten Synchronisationsverbot wieder eingef&uuml;hrt werden. &rdquo;Es verhindert, dass Besch&auml;ftigte nur auf Dauer eines akquirierten Einsatzes in einem Verleihbetrieb eingestellt werden&ldquo;, hei&szlig;t es, &rdquo;damit wird das Besch&auml;ftigungsrisiko zuk&uuml;nftig von der Zeitarbeitsfirma und nicht mehr von den Zeitarbeitskr&auml;ften getragen.&ldquo; F&uuml;r die Zeitarbeit sollte es einen Mindestlohn geben, fordern die Gr&uuml;nen. Die Branche sollte daher in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz aufgenommen werden. Dar&uuml;ber hinaus fordern die Gr&uuml;nen unter anderem, dass die &rdquo;konzerninterne gewerbsm&auml;&szlig;ige Arbeitnehmer&uuml;berlassung gesetzlich verboten werden&ldquo; m&uuml;sse, damit Stammarbeitskr&auml;fte nicht durch Zeitarbeiter ersetzt w&uuml;rden. Auch sollte mit einer Quote der Einsatz von Zeitarbeitern begrenzt werden &ndash; ausgenommen w&auml;ren kleine und mittlere Unternehmen. Die Parlamentarier wollen, dass gro&szlig;e Entleihbetriebe mit mehr als 200 Besch&auml;ftigten nicht mehr als 10 Prozent Zeitarbeitskr&auml;fte einsetzen, sofern der Betriebsrat nicht einer h&ouml;heren Quote zustimme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_01\/2010_023\/05.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Linksfraktion will Wertpapierums&auml;tze mit 0,01 Prozent besteuern<\/strong><br>\nDie Bundesregierung soll alles in ihrer Macht stehende tun, um auf eine m&ouml;glichst z&uuml;gige internationale Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer hinzuwirken. Die Linksfraktion fordert in einem Antrag (17\/518), diese Steuer auf alle b&ouml;rslichen und au&szlig;erb&ouml;rslichen Wertpapierums&auml;tze, Derivate- und Devisenums&auml;tze zu erheben. Der Steuersatz soll mindestens 0,05 Prozent betragen. Parallel dazu soll die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorlegen, der die Einf&uuml;hrung einer nationalen Finanztransaktionssteuer regelt. Die Steuer soll ab dem 1. Juli 2010 auf alle b&ouml;rslichen und au&szlig;erb&ouml;rslichen Wertpapierums&auml;tze, Derivate- und Devisenums&auml;tze in Deutschland erhoben werden. Vorgesehen ist ein Steuersatz von zun&auml;chst 0,01 Prozent. Die Einnahmen sollen in gleichen Teilen f&uuml;r den sozial-&ouml;kologischen Umbau der Industriegesellschaft und den internationalen Umwelt- und Klimaschutz sowie f&uuml;r die Finanzierung von Entwicklung verwendet werden. Der Antrag steht am Freitag auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages.<br>\nMit ihrer Lenkungswirkung k&ouml;nne eine Finanztransaktionssteuer einer Aufbl&auml;hung und Verselbstst&auml;ndigung der Finanzm&auml;rkte wirksam gegensteuern, schreibt die Linksfraktion. Die Profitabilit&auml;t kurzfristiger und h&auml;ufig spekulativer Finanzgesch&auml;fte werde gemindert, viele Gesch&auml;fte w&uuml;rden unprofitabel und daher gar nicht mehr stattfinden. Es werde danach geringere Schwankungen bei Wechselkursen, Rohstoffpreisen und Wertpapierkursen geben. Die Steuer sei damit ein wichtiger Baustein einer &rdquo;Re-Regulierung der Weltwirtschaft&ldquo;. Zugleich w&uuml;rden solche Akteure belastet, &rdquo;die mit kurzfristigen, zumeist spekulativen und h&ouml;chst gef&auml;hrlichen Gesch&auml;ften im globalen Finanzkasino den schnellen Euro verdienen wollen&ldquo;. Genau diese Akteure h&auml;tten die Finanzkrise ausgel&ouml;st, und daher m&uuml;ssten ihnen jetzt wenigstens teilweise die extrem hohen Kosten zur Bew&auml;ltigung der Krise aufgeb&uuml;rdet werden. Angesichts des zun&auml;chst sehr niedrigen Steuersatzes von 0,01 Prozent auf nationaler Ebene seien Standortverlagerungen von Finanzmarktakteuren nicht zu erwarten. Es seien Einnahmen von 10 bis 13 Milliarden Euro zu erwarten, schreibt die Linksfraktion unter Berufung auf Berechnungen des &Ouml;sterreichischen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_01\/2010_023\/06.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Von der Leyen besteht auf Kindergeld-R&uuml;ckzahlung<\/strong><br>\nBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist nicht bereit, auf die R&uuml;ckzahlung des an Hartz-IV-Bezieher zu viel ausgezahlten Kindergeldes zu verzichten. Dazu hatte die nordrhein-westf&auml;lische SPD-Chefin Hannelore Kraft die Bundesregierung aufgefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/newsticker\/2010\/1\/28\/iptc-bdt-20100128-395-23694580xml?page=all&amp;print=true\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Alleinerziehende in der H&auml;ngematte<\/strong><br>\nDie FAZ bereichert die aktuelle Kampagne gegen Hartz-IV-Bezieher um eine frauenfeindliche Facette.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/01-29\/020.php?print=1\">Junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C\/Doc~E60FE8AAF451840B7BFDC31CB92A21904~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">Bezug zur FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>In Worms versucht man Schwimmbadkassiererinnen m&ouml;glicherweise mit einer altbekannten Masche loszuwerden<\/strong><br>\nIn den letzten Jahren gab es immer wieder spektakul&auml;re F&auml;lle, bei denen viel daf&uuml;r spricht, dass man Angestellten, die man loswerden wollte, nicht unter Nennung der eigentlichen Gr&uuml;nde k&uuml;ndigte, sondern aufgrund allgemein praktizierter aber offiziell verbotener Verhaltensweisen.<br>\nDie &ldquo;Nibelungenstadt&rdquo; will n&auml;mlich vier Kassiererinnen des st&auml;dtischen Freizeitbades loswerden. Dazu holte sie der Leiter der Einrichtung im Juli in sein B&uuml;ro und warf ihnen vor, eine &ldquo;Schwarzgeldkasse&rdquo; zu f&uuml;hren, weshalb ein &ldquo;Verdacht auf Korruption&rdquo; best&uuml;nde. Erst im weiteren Verlauf dieses Gespr&auml;chs wurde den vier Beschuldigten angeblich klar, dass ihr Chef damit offenbar die &ldquo;Kaffeekasse&rdquo; meinte &ndash; eine Dose f&uuml;r Trinkgeld, wie sie an vielen Ladentheken steht. Insgesamt fanden sich in den in zwei Exemplaren vorhandenen Vorrichtungen allerdings lediglich 34 Euro und zwei Cent. Angeblich kamen pro Jahr etwa 70 Euro zusammen, die im Dezember zwischen allen 20 Besch&auml;ftigten aufgeteilt wurden, so dass jeder etwa drei oder vier Euro erhielt. Zur Frage, wer genau damit zu welchen Handlungen verleitet worden sein k&ouml;nnte, schwieg die Stadt Worms gegen&uuml;ber Telepolis. In jedem Falle k&uuml;ndigte man den vier Kassiererinnen Anfang August fristlos, worauf hin diese den Rechtsweg beschritten und seitdem auf Wiedereinstellung klagen. Ihrer Einsch&auml;tzung nach will man sie loswerden, weil sie als zu alt gelten und schob die nicht genehmigte Kaffeekasse lediglich vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=31980&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Widerstand gegen Privatisierung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Stra&szlig;enmeistereien in Hessen &ndash; Land sagt Privatisierung ab<\/strong><br>\nDiese Nachricht ist man von Roland Kochs Landesregierungen nicht gewohnt: Die Privatisierung wird gestoppt. Das gilt zumindest in einem Bereich, in dem Wiesbaden Geld durch die Vergabe an Privatunternehmen sparen wollte: bei den Stra&szlig;enmeistereien. Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) teilte jetzt mit, dass der Modellversuch mit der einzigen privatisierten Stra&szlig;enmeisterei nach drei Jahren beendet wird. Sie hat ihren Sitz in Gro&szlig;-Umstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg). Ende September werde sie wieder zu einer regul&auml;ren Beh&ouml;rde, k&uuml;ndigte der Minister an. Die zum Vergleich herangezogenen &ndash; staatlichen &ndash; Stra&szlig;enmeistereien in Friedberg und Hofheim h&auml;tten sich als kosteng&uuml;nstiger und besser erwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/2234023_Strassenmeistereien-in-Hessen-Land-sagt-Privatisierung-ab.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>B&uuml;rgerbegehren gegen Verkauf der Krankenh&auml;user ist eingereicht<\/strong><br>\nDer Ank&uuml;ndigung, gegen beschlossenen Verkauf der Krankenh&auml;user Burglengenfeld, Nabburg, Oberviechtach vorzugehen, lassen die Initiatoren nun Taten folgen. Gestern ging am Nachmittag ein Antrag auf vorl&auml;ufigen Rechtsschutz beim Verwaltungsgericht in Regensburg ein. Das best&auml;tigte auf Nachfrage ein Sprecher der Beh&ouml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mittelbayerische.de\/region\/schwandorf\/schwandorf\/artikel\/buergerbegehren_gegen_verkauf_\/514672\/buergerbegehren_gegen_verkauf_.html\">Mittelbayerische Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Datenfluss an US-Terrorfahnder: EU-Parlament will Swift-Abkommen kippen <\/strong><br>\nDa haben sich die EU-Minister wohl verrechnet. Zwar ist ihr Plan aufgegangen, den US-Terrorfahndern wieder den Zugriff auf die Kontodaten aller EU-B&uuml;rger zu erlauben: Am 1. Februar tritt die vom Ministerrat verabschiedete vorl&auml;ufige Fassung des Swift-Abkommens &ldquo;vor&uuml;bergehend&rdquo; in Kraft. Allerdings deutet alles darauf hin, dass die EU-Parlamentarier es schon wenige Tage sp&auml;ter wieder zu Fall bringen werden. Wie aus dem Innenausschuss zu h&ouml;ren ist, der am 4. Februar &uuml;ber Swift abstimmt, d&uuml;rfte sich weder dort, noch bei der Abstimmung am 10. Februar im Plenum die n&ouml;tige absolute Mehrheit finden. Kommt es so, muss die Weiterleitung der Bankdaten an die USA sofort abgebrochen werden.<br>\nAls der Rat wegen des Widerstands noch am 30. November ein unver&auml;ndertes Abkommen verabschiedete, war das ein offener Affront: Tags darauf trat der Lissabon-Vertrag in Kraft, der dem Parlament in der EU-Innen- und Justizpolitik Mitspracherechte einr&auml;umt. Durch dieses Verfahren &ldquo;im Schweinsgalopp&rdquo;, wie sich der SPD-Europaabgeordnete Martin Schulz mokiert, brachte der Rat das Parlament endg&uuml;ltig gegen sich auf. Selbst die Konservativen signalisieren bereits Ablehnung: Gestern sagte CDU\/CSU-Fraktionschef Werner Langen, seine Europ&auml;ischen Volkspartei stimme dem Abkommen nicht zu. Die EVP stellt mit 265 von 736 Sitzen die gr&ouml;&szlig;te Fraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2243930&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Selbst das Bundeskriminalamt hatte im Gegensatz zu seinem Minister, de Maizi&egrave;re, die Weitergabe von Bankdaten an die USA bei der Bek&auml;mpfung des internationalen Terrorismus f&uuml;r nutzlos erkl&auml;rt. Es d&uuml;rfte sehr unwahrscheinlich sein, dass de Maizi&egrave;re die Wertung des BKA nicht kannte. Damit d&uuml;rfte klar sein, dass diese Entscheidung der Bundesregierung mit Frau Merkel an der Spitze nicht fachlich, sondern politisch begr&uuml;ndet war Sch&ouml;n, dass wenigstens das EU-Parlament nicht allen W&uuml;nschen der US-Regierung folgt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-669753,00.html\">Spiegel Online<\/a> <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Initiativen gegen Rechts angeblich unter Generalverdacht<\/strong><br>\nFamilienministerin Kristina K&ouml;hler stellt offenbar alle Initiativen gegen Rechtsextremismus unter Generalverdacht. Nach Angaben der Gr&uuml;nen will die Ministerin ab 2011 standardm&auml;&szlig;ig alle Initiativen, die bei ihrem Engagement gegen Rechtsextremismus gef&ouml;rdert werden, vom Verfassungsschutz &uuml;berpr&uuml;fen lassen. Dies hat K&ouml;hler nach Angaben von Sven-Christian Kindler (Gr&uuml;ne) in einem Beratungsgespr&auml;ch &uuml;ber den Haushaltsplan des Familienministeriums f&uuml;r die Haushaltsausschuss-Mitglieder einger&auml;umt haben. K&ouml;hler ist Haushaltsberichterstatter f&uuml;r das Familienministerium und emp&ouml;rt: Es sei &ldquo;ein Skandal, dass Frau K&ouml;hler alle Initiativen, die sich im Kampf gegen Rechtsextremismus engagieren, einer Regelpr&uuml;fung durch den Verfassungsschutz unterziehen will. Zivilgesellschaftliche Anti-Rechts-Initiativen ben&ouml;tigen mehr Anerkennung und Unterst&uuml;tzung und geh&ouml;ren nicht unter Generalverdacht gestellt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/npd-blog.info\/2010\/01\/28\/kohler-extremismus-102\/\">NPD-Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fatale Stimmung in der Berliner Polizei<\/strong><br>\nDer Wunsch nach Strafe war st&auml;rker als die Beweislage. Das Urteil im 1.-Mai-Prozess setzt die Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft dem Verdacht aus, angesteckt worden zu sein von politischer Erregung und, derart infiziert, einem erw&uuml;nschten Ergebnis so stark entgegengefiebert zu haben, dass ihnen Wahn und Wirklichkeit durcheinandergerieten. Belegt hat das Verfahren gegen die beiden Sch&uuml;ler Rigo B. und Yunus K. chaotische Ermittlungen und einen schlampigen Umgang mit Beweismaterial &ndash; besonders mit solchem, das entlastend h&auml;tte sein k&ouml;nnen f&uuml;r die Angeklagten. Das bleibt eine Belastung f&uuml;r die Beh&ouml;rden, &uuml;ber den Freispruch hinaus. Dabei ging es nicht etwa um Bagatellen, sondern um ein schweres Verbrechen, das bei einem Schuldspruch ein Leben unwiderruflich knickt: versuchter Mord, so lautete die Anklage, zum ersten Mal im Zusammenhang mit Krawallen am 1. Mai. Wie der Staatsanwalt trotz aller offenkundigen Fehler, Vers&auml;umnisse und Widerspr&uuml;che &bdquo;keine vern&uuml;nftigen Zweifel&ldquo; an der Schuld der jungen Angeklagten zu erkennen vermochte, kann einen zweifeln lassen an der Vernunft des Ankl&auml;gers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/1-Mai-Yunus-Rigo-Prozess;art141,3014662?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Stoiber-Vertrauter im Visier der Ermittler<\/strong><br>\nDer Kreis der Verd&auml;chtigen im Fall BayernLB wird immer gr&ouml;&szlig;er. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen den ehemaligen Vize Rudolf Hanisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/279\/501534\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Politische Landschaftspflege<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Baron von Finck jr.: Der alte Mann und die FDP<\/strong><br>\nWenn die FDP &ldquo;nur&rdquo; eine nepotistische Bimbes-Partei w&auml;re, die ihre politischen Standpunkte gegen Spendenquittung an geneigte Interessengruppen verh&ouml;kert, so k&ouml;nnte man dar&uuml;ber mit einem Achselzucken hinweggehen. Dass die Liberalen sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer Klientelpartei entwickelt haben, die ihre Grunds&auml;tze an den pekuni&auml;ren Interessen ihrer F&ouml;rderer ausrichtet, ist nicht eben neu. Tolldreist mutet hingegen die Vermutung an, die FDP habe sich ihre Zustimmung zur Subventionierung von Hotelbetrieben im Rahmen des &ldquo;Wachstumsbeschleunigungsgesetzes&rdquo; von der Hotelkette M&ouml;venpick bezahlen lassen. Dem edlen Spender August Baron von Finck jr. geh&ouml;rt zwar die M&ouml;venpick-Gruppe, seine politischen Interessen gehen aber weit &uuml;ber den erm&auml;&szlig;igten Mehrwertsteuersatz f&uuml;r seine Hotels hinaus. Die Finck-Dynastie verf&uuml;gt &uuml;ber eine lange Tradition in politischer Landschaftspflege und spendet vor allem an Parteien und Organisationen, die stramm gegen alles aufgestellt sind, was sich irgendwie &ldquo;links&rdquo; verorten l&auml;sst. Der erzkonservative Finck Jr. hat sich in der Vergangenheit schon h&auml;ufiger mit gro&szlig;en Geldbetr&auml;gen bei rechtslastigen Organisationen und Parteien eingekauft. Das Interesse des Barons von Finck an der FDP ist daher weitaus mehr als eine simple Schmiergeldaff&auml;re und eine M&ouml;venpick-Partei w&auml;re keineswegs so schlimm wie eine Finck-Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/1739\/der-alte-mann-und-die-fdp\">Spiegelfechter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;r NachDenkSeiten-Leserinnen und Leser ganz interessant: Wie der <a href=\"http:\/\/www.spiegelgruppe.de\/spiegelgruppe\/home.nsf\/PMWeb\/44F6738E9157E86CC12570D70036FC58\">SPIEGEL<\/a> herausfand, war es niemand anderes als August Baron von Finck Jr., der nicht nur den <a href=\"?p=130\">&bdquo;B&uuml;rgerkonvent&ldquo;<\/a> mit mehreren Millionen f&ouml;rderte, sondern auch Meinhard Miegels &ldquo;Institut f&uuml;r Wirtschaft und Gesellschaft&rdquo; ma&szlig;geblich unterst&uuml;tzte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Landschaftspflege der Ruhrkohle AG (RAG)<\/strong><br>\nHinter vorgehaltener Hand spricht man in D&uuml;sseldorfer Landtag von &bdquo;Landschaftspflege&ldquo;. Gemeint sind die rund 374 000 Euro, die die Ruhrkohle AG (RAG) im vergangenen Jahr an insgesamt drei Landtagsabgeordnete sowie 21 B&uuml;rgermeister und Landr&auml;te f&uuml;r Sitzungsgelder an den RAG-Regionalbeirat ausgegeben hat. Umgerechnet ergab dies pro Person 15 400 Euro &ndash; f&uuml;r zwei Sitzungen im Jahr 2009.<br>\nIm Landtag profitierten die Landtagspr&auml;sidentin Regina van Dinther (CDU), Vizepr&auml;sident Edgar Moron (SPD) und Josef Hovenj&uuml;rgen (CDU).<br>\nDer Beirat versteht er &bdquo;als &uuml;berparteiliches Gremium, das in einem kontinuierlichen Informations- und Gedankenaustausch die anstehenden Aufgaben zum Wohle der Region und ihrer Besch&auml;ftigten aufnimmt&ldquo;. Themen seien beispielsweise die Auswirkungen des aktiven Bergbaus auf Arbeitsverh&auml;ltnisse, kommunale Strukturen, Ausbildungssituation und Bergsch&auml;den.<br>\nRAG-Pressesprecher Christoph Beike h&auml;lt das Sitzungsgeld f&uuml;r gut angelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1264184846802.shtml\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen WL:<\/strong> Vergleichbare Verg&uuml;nstigungen durch die RAG zur Pflege des Klimas f&uuml;r Kohlesubventionen oder der Ansiedlung von Kohlekraftwerken gibt es seit Jahren. Im D&uuml;sseldorfer Landtag gibt es seit eh und je in den beiden gro&szlig;en Fraktionen CDU und SPD einflussreiche Kohlefraktionen. Die Ruhrkohle hatte lange Zeit auch <a href=\"?p=1189\">eine &bdquo;sechste Fraktion&ldquo; im Bundestag<\/a>. Absurderweise flossen aus den staatlichen Kohlesubventionen auch immer immense Betr&auml;ge als Spenden an die Parteien zur&uuml;ck. Kaum einem Konzern ist es auch in dieser Weise gelungen sich direkt mit dem politischen Personal zu vernetzen. Bekannte Namen des Kohlekl&uuml;ngels sind: Werner M&uuml;ller (fr&uuml;herer Wirtschaftsminister), M&uuml;llers fr&uuml;here Staatssekret&auml;r Alfred Tacke, Wolfgang Clement selbst und sein fr&uuml;herer Staatssekret&auml;r Georg Wilhelm Adamowitsch, der pensionierte Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium Manfred Overhus, der Parlamentspr&auml;sident Norbert Lammert, Friedrich Merz, Laurenz Meyer, Hermann-Joseph Arentz etc.  <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Afghanistan<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Helmut Schmidt: Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen<\/strong><br>\nDas Verh&auml;ltnis des Westens zum Islam insgesamt ist durch eine grunds&auml;tzliche Animosit&auml;t und &Uuml;berheblichkeit des Westens gekennzeichnet. Dabei summieren sich seit Jahrhunderten Verhaltensfehler des Westens und die gegenw&auml;rtige demografische Explosion in vielen islamischen Staaten &ndash; bei anhaltender Armut und best&auml;ndiger &ouml;konomischer Drittrangigkeit.<br>\nDeshalb kann das Problem religi&ouml;ser Toleranz, gemeinsam mit dem Problem der &Uuml;berwindung &ouml;konomischer und sozialer R&uuml;ckst&auml;ndigkeit, zu einer kardinalen Aufgabe des Westens im 21. Jahrhundert werden. Afghanistan bliebe dann nur einer von mehreren Vorl&auml;ufern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/05\/Afghanistan?page=1\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man muss Helmut Schmidt gewiss nicht in allen seinen Schlussfolgerungen zustimmen, aber richtig ist in jedem Falle die Beschreibung der kardinalen Aufgabe, n&auml;mlich der F&ouml;rderung religi&ouml;ser Toleranz und die &Uuml;berwindung &ouml;konomischer und sozialer R&uuml;ckst&auml;ndigkeit.<br>\n&Uuml;ber dieses Grundproblem zwischen der islamischen und der sog. westlichen Welt wird leider kaum nachgedacht, geschweige denn, dass eine entsprechende politische Strategie entwickelt w&uuml;rde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Geld ist genug da &ndash; Eine Milliarde f&uuml;r den Krieg: Bundesregierung beteiligt sich an Eskalation des Afghanistan-Krieges<\/strong><br>\nAuf die gestrige Regierungserkl&auml;rung der Bundeskanzlerin antwortet der Bundesausschuss Friedensratschlag mit einer kritischen Stellungnahme. Fazit des 7-Punkte-Papiers: Die Bundesregierung hat die Eskalation des Krieges am Hindukusch mit zu verantworten. Die Bundesregierung hat ihre Marschrichtung vor der Londoner Konferenz festgelegt: Es wird sowohl die bereits vorher angek&uuml;ndigte Truppenerh&ouml;hung (von 4.500 auf 5.350) als auch eine Aufstockung der Mittel f&uuml;r den zivilen Aufbau (von 250 auf 430 Mio. EUR) geben. Hinzu kommt die Erh&ouml;hung der Zahl der Polizeiausbilder (von 123 auf 200). Hinter diesen Zahlen verbirgt sich jede Menge Sprengstoff: &ndash; Die Bundesregierung weigert sich weiterhin, die Realit&auml;ten des Afghanistan-Krieges zur Kenntnis zu nehmen. Anstatt die Lage am Hindukusch entwicklungspolitisch zu verkl&auml;ren (es gab &ldquo;manche Fortschritte&rdquo;), h&auml;tte es einer schonungslosen Bilanz des &uuml;ber acht Jahre dauernden Krieges bedurft. Diese Bilanz liest sich anders als Merkels Sch&ouml;nf&auml;rberei (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.s-o-z.de\/?p=15955#more-15955\">Saarl&auml;ndische Online Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Zu Gast bei Feinden: Zehn Tage mitten unter Taliban<\/strong><br>\n&ldquo;Hast du je ausl&auml;ndische Geiseln genommen?&rdquo; &ldquo;Ja, zwei oder drei. Wir haben sie umgebracht. Es waren Ungl&auml;ubige, wir haben sie gek&ouml;pft.&rdquo; So offen haben Taliban-K&auml;mpfer noch nie im deutschen Fernsehen gesprochen. Das auslandsjournal zeigt das Leben der gef&uuml;rchteten Gotteskrieger.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/auslandsjournal.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/12\/0,1872,8017836,00.html\">ZDF (Einleitungstext)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/955996\/Zu-Gast-bei-Feinden#\/beitrag\/video\/955996\/Zu-Gast-bei-Feinden\">ZDF-Mediathek (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.H.:<\/strong> Ein Bericht &uuml;ber die Taliban, der f&uuml;r mich zeigt, dass auch unser Auslandsjournal Teil der Kriegspropaganda der NATO-Staaten und der USA geworden ist. Ich bin wahrlich kein Freund der Taliban, aber dieser angebliche Bericht war so durchsichtig, dass sogar ein v&ouml;llig Unbedarfter ahnen konnte &ndash; es ist Kriegspropaganda via Doku-Film, aber sehen Sie ihn sich selbst an. Evtl. steckt auch die Karsai-Regierung dahinter? Das Beste im Film war die Behauptung, dass die Taliban wie einst die Rote Armee Politoffiziere h&auml;tte, die ihnen den islamischen Fundamentalismus predigen &ndash; mit drastischen Methoden bei Nichtverstehen. Seltsam war auch, dass, bis auf ein paar Vermummte, alle offen ihr Gesicht gezeigt haben &ndash; Keine Angst vor Drohnen? Als skeptischer Mensch war mir einiges wirklich verd&auml;chtig an diesem Bericht &ndash; &uuml;brigens auch das leichte Davonkommen des pakistanischen Journalisten als ihn Al Quaida-Komissare verhaften und hinrichten wollten. Er wurde in ein Auto gesetzt und durfte bequem davonfahren. Wirklich seltsam, wo doch angeblich die Taliban und Al Quaida so rigoros waren. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Nahost-Experte Ulrich Tilgner ging nicht umsonst vom ZDF weg.<br>\nQuelle: <a href=\"?p=4170#h13\">Nachdenkseiten, Hinweise des Tages vom 04.09.2009<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Manager-Ranking d&uuml;piert Deutschland<\/strong><br>\nF&uuml;r deutsche Konzernchefs ist das Ranking wenig schmeichelhaft: Wissenschaftler der franz&ouml;sischen Business School Insead haben f&uuml;r den Harvard Business Manager eine Liste der besten Manager der Welt aufgestellt &ndash; nicht der prominentesten oder bestbezahlten, sondern der finanziell erfolgreichsten. In die Top-50-Liste hat es gerade mal ein einziger Manager eines deutschen Unternehmens geschafft &ndash; und das auch nur auf Platz 34. Dabei handelt es sich um den geb&uuml;rtigen Niederl&auml;nder Harry Roels, ehemals Chef des Energiekonzerns RWE.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,673962,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sie kennen sicher die st&auml;ndigen Behauptungen von Managern oder ihnen freundlich gesonnenen Medien, sie w&uuml;rden abwandern, wenn sie nicht entsprrechend verg&uuml;tet w&uuml;rden. Lassen wir ihnen doch einfach einmal den &bdquo;kalten Wind des Wettbewerbs&ldquo; um die Nase wehen. Sie sollen doch mal versuchen, sich anderswo anzudienen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>CSU-Attacken auf Koalitionspartner<\/strong><br>\nEr nennt die FDP &ldquo;Partei staatlicher Bevormundung&rdquo;, stichelt gegen ihre &ldquo;Lobbypolitik&rdquo;, spottet &uuml;ber Westerwelles &ldquo;Taliban-Abwrackpr&auml;mie&rdquo;: CSU-Generalsekret&auml;r Alexander Dobrindt reizt den kleinen Koalitionspartner mit immer neuen Attacken. Die Liberalen reagieren genervt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,674369,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine &bdquo;Traumkoalition&ldquo;!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Nachhilfe kostet Familien insgesamt bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr<\/strong><br>\nStudie: 1,1 Millionen Sch&uuml;ler nehmen regelm&auml;&szlig;ig Nachhilfe &ndash; Privat finanzierter F&ouml;rderunterricht bereits in der Grundschule verbreitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news353157\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Die Ursachen f&uuml;r diese Zust&auml;nde sind auch Konzepte f&uuml;r Bildungsreformen, welche von der Bertelsmann Stiftung kreiert wurden. Die Nutznie&szlig;er sind Akteure auf einem teil-privatisierten Bildungsmarkt; hier ist viel Geld zu verdienen. Daneben gibt es Massen von prek&auml;r bezahlten Selbstst&auml;ndigen oder ehrenamtlich T&auml;tigen in st&auml;dtischen oder gemeinn&uuml;tzig organisierten Nachhilfeprojekten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>UN-Konvention: Das Recht auf Regelschule f&uuml;r behinderte Kinder gilt sofort<\/strong><br>\nBehinderte Kinder haben ab sofort das Recht, gemeinsam mit nicht behinderten Kindern eine allgemeine Schule zu besuchen. Nach der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) gilt dieser Anspruch f&uuml;r das einzelne Kind unabh&auml;ngig von anders lautenden Schulgesetzen. Zudem m&uuml;ssen Bund und L&auml;nder z&uuml;gig inklusive Bildung verwirklichen und daf&uuml;r auch Qualit&auml;tsma&szlig;st&auml;be festlegen. Dies sind zwei wesentliche Ergebnisse des Rechtsgutachtens, das der f&uuml;hrende deutsche V&ouml;lkerrechtler Professor Dr. Eibe Riedel heute in Berlin bei einer Pressekonferenz vorgestellt hat. Dass die Kinder mit Behinderung immer noch vor verschlossenen Schult&uuml;ren stehen, war f&uuml;r den Elternverband &ldquo;Gemeinsam Leben, Gemeinsam lernen&rdquo; der Grund, gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD) die Rechtslage eingehend durch einen international renommierten V&ouml;lkerrechtler untersuchen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/a\/71780\/un-konvention-das-recht-auf-regelschule-fuer-behinderte-kinder-gilt-sofort\/\">Bildungsklick<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Bild-Auflage sackt ab &ndash; wenigstens ein Hoffnungszeichen<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/auflage409.gif\" alt=\"Bild Auflage\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/auflage.php\">BildBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Rive-Reine: Die geheimste Konferenz der Schweiz<\/strong><br>\nEinmal im Jahr treffen sich seit 35 Jahren die Topmanager der Schweiz mit Toppolitikern. Ohne jede Publizit&auml;t. Dieses Jahr kam zum ersten Mal Protest. Und damit die Presse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/RiveReine-Die-geheimste-Konferenz-der-Schweiz\/story\/11541353\">Tagesanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine sch&ouml;n zu lesende Impression &uuml;ber die Elite unseres s&uuml;dlichen Nachbarlandes.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Gegen Anerkennung des Lobo-Regimes<\/strong><br>\nMenschenrechtsorganisationen, politische Gruppen, Journalisten und politische Parteien dr&auml;ngen die deutsche Bundesregierung dazu, die neue Staatsf&uuml;hrung in Honduras nicht anzuerkennen. Diese Forderungen wurden am heutigen Mittwoch anl&auml;sslich der &Uuml;bergabe der Macht vom Putschistenf&uuml;hrer Roberto Micheletti an den neuen Staatschef Porfirio Lobo erhoben. Lobo hatte sich Ende November in einer Abstimmung durchgesetzt, die von Gewalt und Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bestimmt war. Die Mehrheit der lateinamerikanischen Staaten erkennt weder die Wahlen, noch das Lobo-Regime an. Bei der Amtseinf&uuml;hrung des konservativen Politikers werden laut Agenturberichten am heutigen Nachmittag (Ortszeit) nur drei Staatschefs anwesend sein. Am Dienstag hatten in Berlin bereits Vertreter von gut einem Dutzend Organisationen gegen die drohende Anerkennung der rechtsliberalen Regierung protestiert. &ldquo;Die Wahlen Ende November fanden unter undemokratischen, gewaltsamen und undurchsichtigen Bedingungen statt&rdquo;, hei&szlig;t es in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung der Honduras-Koordination, einem Zusammenschluss zahlreicher Gruppen und Organisationen im deutschsprachigen Raum: &ldquo;Das Oberste Wahltribunal selbst musste im Nachhinein zugeben, dass es am Wahlabend falsche Zahlen zur Wahlbeteiligung ver&ouml;ffentlicht hatte.&rdquo; Nach der Kundgebung folgten mehrere Dutzend Aktivisten einem Aufruf des &ldquo;Queeren B&uuml;ndnisses Walter Tr&oacute;chez&rdquo;, das vom Ausw&auml;rtigen Amt zur Zentrale der FDP zog, um gegen die Unterst&uuml;tzung dieser Partei und der ihr nahestehenden Friedrich-Naumann-Stiftung f&uuml;r die Putschisten zu demonstrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.amerika21.de\/nachrichten\/inhalt\/2010\/jan\/berlin-8926743-honduras\">Amerika21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Richtstellung: Zu <a href=\"?p=4463#h19\">Hinweis Ziffer 19 vom 18. Januar 2010<\/a><\/strong><br>\nZu diesem Hinweis auf einen hervorragenden Aufsatz von Rudolph Bauer &bdquo;B&uuml;rgergesellschaft als Bertelsmann-Projekt&ldquo; habe ich eine Anmerkung gemacht, in der ich mein Erstaunen zum Ausdruck brachte, dass an keiner Stelle auf die ganz &auml;hnlichen Befunde in den NachDenkSeiten etwa unter der Rubrik <a href=\"?cat=27\">&bdquo;Krake Bertelsmann&ldquo;<\/a> verwiesen wurde. Der Autor Rudolf Bauer hat sich an uns gewandt und darauf hingewiesen, dass dieser Aufsatz auf einen Vortrag aus dem Jahre 2006 zur&uuml;ckgeht, also zwischen Vortrag und Ver&ouml;ffentlichung vier Jahre liegen. Ich habe zwar im Rahmen der Debatte um die Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren auch schon Jahre vorher den Einfluss der <a href=\"upload\/pdf\/wl_15042004_studiengebuehren.pdf\">Bertelsmann Stiftung<\/a> auf den Paradigmenwechsel auf dem Feld der Hochschulpolitik kritisiert, doch unsere Rubrik &bdquo;Krake Berterlsmann&ldquo; wurde gleichfalls erst vor vier Jahren eingerichtet. Insofern beruhte mein Erstaunen, dass Rudolph Bauer nicht auf die NachDenkSeiten verwiesen hat, auf einem Missverst&auml;ndnis. Daf&uuml;r m&ouml;chte ich mich bei dem Autor und bei unseren Leserinnen und Lesern entschuldigen.<\/li>\n<li><a name=\"h27\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Kauft die Taliberalen!<\/strong><br>\nDas politische Berlin kennt zurzeit nur ein einziges Thema. Die Bundesregierung pr&uuml;ft ein Ausstiegsmodell f&uuml;r die Taliberalen, um ihnen den Weg zur&uuml;ck in die Gesellschaft zu ebnen. Schon einmal, n&auml;mlich zu Beginn der Achtzigerjahre des vorigen Jahrhunderts, hatte der einflussreiche Warlord Omar Khan Lambsdorff mit einem Putsch seiner liberalen Geistlichkeit den kompletten Nachwuchsverband aus der Partei versto&szlig;en und mit der Rekrutierung gef&uuml;giger Jugendlicher begonnen, der sogenannten Jungtaliberalen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/wahrheit\/artikel\/1\/kauft-die-taliberalen\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Falsche Freude &uuml;ber den Arbeitsmarkt; wer mehr auf den Staat baut; Zukunft der Landesbanken; US-Ermittlungen &uuml;ber Geldverteilung; Abwicklung von Banken; Europa und Griechenland; von der Leyen gegen arme Kinder streng; Alleinerziehende in der H&auml;ngematte; EU-Parlament wehrt sich gegen SWIFT; politische Landschaftspflege; Afghanistan; CSU-Attacken; Gesch&auml;ft mit der Nachhilfe; Behindertenrecht au<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4485\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4485","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4485","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4485"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4485\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4485"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4485"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4485"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}