{"id":44856,"date":"2018-07-10T08:20:56","date_gmt":"2018-07-10T06:20:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856"},"modified":"2018-07-10T08:20:56","modified_gmt":"2018-07-10T06:20:56","slug":"hinweise-des-tages-3157","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h01\">Alarm: SPD und AfD bei 17 Prozent!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h02\">Fl&uuml;chtlingsdebatte in Deutschland v&ouml;llig &uuml;bertrieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h03\">Die einen l&auml;cheln, die anderen ertrinken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h04\">British Air Force Lost Special Forces Plane on Covert Syria Mission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h05\">EU-Millionen f&uuml;r Ausbeuter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h06\">Unter Raubtierkapitalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h07\">Gef&auml;hrliche Doppelrolle der Wirtschaftspr&uuml;fer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h08\">Hart wie die Bronx<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h09\">Die rechten Schwedendemokraten wollen die richtigen Sozialdemokraten sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h10\">Widerstand wirkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h11\">Die R&uuml;ckkehr des &raquo;Tintenfischs&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h12\">T&uuml;rkei: Weitere Schritte zum totalit&auml;ren Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h13\">Russlands gigantisches Anschluss-Projekt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h14\">Mit den Ferien kommt die Entlassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h15\">Studierende so hoch verschuldet wie noch nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44856#h16\">Verehrt wie ein Popstar<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Alarm: SPD und AfD bei 17 Prozent!<\/strong><br>\nDas Emnid Institut hat f&uuml;r SPD und AfD zum ersten Mal einen Gleichstand, eine W&auml;hlerzustimmung von 17 Prozent gemessen. Jetzt reden viele wieder dar&uuml;ber, woran das liegt. Die Antworten, die gegeben werden, sind in der Regel falsch. Auch die naheliegende Antwort, die Zuwanderung vieler Menschen sei die wichtigste Ursache f&uuml;r den Aufstieg der rechten Demagogen. Daran ist allerdings richtig, dass Arbeitnehmer und Arbeitslose nur den Kopf sch&uuml;tteln, wenn auch Politiker, die sich zur Linken z&auml;hlen, die aus der Zuwanderung resultierende Lohn- und Mietkonkurrenz einfach leugnen.<br>\nDie Hauptursache des Aufstiegs der AfD ist aber der von CDU\/CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;nen zur verantwortende Sozialabbau der letzten Jahre. Unsichere Arbeitspl&auml;tze, niedrige L&ouml;hne, sinkende Renten und K&uuml;rzungen bei den sozialen Leistungen haben zu einer latenten Wut der Millionen gef&uuml;hrt, die davon betroffen sind. Nach einer Untersuchung des DIW haben 40 Prozent der Deutschen heute weniger Einkommen als in den 90er Jahren. Diese Verlierer der neoliberalen Politik haben schon nicht verstanden, warum f&uuml;r die Rettung der Banken von einem Tag auf den anderen mehrere Hundert Milliarden zur Verf&uuml;gung standen, w&auml;hrend man ihnen eine bescheidene Erh&ouml;hung der sozialen Leistungen, der Renten und der L&ouml;hne, mit dem Argument, das Geld sei nicht da, verwehrte. Als die vielen Fl&uuml;chtlinge kamen, verst&auml;rkten sich Entt&auml;uschung und Zorn auf die etablierten Parteien, weil sofort Milliarden bereitgestellt wurden, um die Fl&uuml;chtlinge zu versorgen und mit der Integration zu beginnen, w&auml;hrend immer noch kein Geld da war, um das t&auml;gliche Leben der Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen, der Arbeitslosen und der Rentner zu verbessern.<br>\nDie eigentliche Ursache des Aufstiegs der AfD ist also die Agenda 2010 mit dem Sozialabbau, der Lohndr&uuml;ckerei und den Rentenk&uuml;rzungen. Solange die SPD das nicht begreift und sich einbildet, bescheidene Korrekturen, wie die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns, der zu millionenfacher Altersarmut f&uuml;hrt, w&uuml;rden die abgewanderten W&auml;hler zufrieden stellen, ist ihr Niedergang unaufhaltsam.<br>\nWer nicht h&ouml;ren will muss f&uuml;hlen, sagt das Sprichwort. Auf ihre ehemaligen W&auml;hlerinnen und W&auml;hler h&ouml;rt die SPD schon lange nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1855920811136044\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsdebatte in Deutschland v&ouml;llig &uuml;bertrieben<\/strong><br>\nEntwicklungshilfeminister Gerd M&uuml;ller (CSU) hat die deutsche Debatte um Fl&uuml;chtlinge kritisiert. Dass die Weltgemeinschaft nicht einmal die H&auml;lfte der Hilfe f&uuml;r Kriegsopfer in Syrien und Jemen finanziere, findet er besch&auml;mend. [&hellip;]<br>\nLaut Uno-Fl&uuml;chtlingshilfswerk (UNHCR) sind aus Syrien bislang mehr als f&uuml;nf Millionen Menschen geflohen. Allein der n&ouml;rdliche Nachbar T&uuml;rkei beherbergt 3,3 Millionen syrische Kriegsfl&uuml;chtlinge, der Libanon eine knappe weitere Million. F&uuml;r die Versorgung dieser Syrer stehen laut UNHCR aktuell nicht ann&auml;hernd genug Mittel bereit.<br>\nEs sei besch&auml;mend, dass die Weltgemeinschaft beim Sterben zuschaue, dort sei nicht einmal die H&auml;lfte des Hilfsbedarfs gedeckt. &ldquo;Da ist die Fl&uuml;chtlingsdebatte in Deutschland doch v&ouml;llig &uuml;bertrieben und greift zu kurz. Wir m&uuml;ssen endlich unsere Verantwortung in den Herkunftsstaaten wahrnehmen&rdquo;, sagte M&uuml;ller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gerd-mueller-csu-entwicklungshilfeminister-nennt-fluechtlingsdebatte-voellig-uebertrieben-a-1217350.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> W&auml;re M&uuml;llers Position doch nur mehrheitsf&auml;hig in der Regierung. Schon bei der ersten gro&szlig;en Fl&uuml;chtlingswelle &uuml;ber die Balkanroute war die chronische Unterfinanzierung der Auffanglager in den Nachbarl&auml;ndern Syriens einer der Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r die massenhafte Flucht in Richtung Europa. Hinzuzuf&uuml;gen w&auml;re jedoch noch die Forderung, dass vor allem die Staaten bei der Finanzierung st&auml;rker herangezogen werden m&uuml;ssten, die die Kriege im Hintergrund auch finanziell befeuern. So betrug der <a href=\"https:\/\/fts.unocha.org\/appeals\/552\/donors?order=total_funding&amp;sort=desc\">Anteil Saudi Arabiens am Budget des 3RP<\/a> f&uuml;r Syrien gerade einmal 11 Mio. US$ und entspricht 0,4% des Gesamtbudgets. Aus Katar kamen sogar nur 1,8 Mio. US$ &hellip; der Gegenwert eines Luxussportwagens, mit denen die Herrscherfamilie sich so gerne die Zeit vertreibt. F&uuml;r die Befreiung von neun rangniedrige Mitgliedern der Herrscherfamilie, die im Irak gekidnappt wurden, zahlte Katar &uuml;brigens 275 Mio. US$ &ndash; also mehr als einhundertf&uuml;nfzigfache dessen, was die reiche &Ouml;lmonarchie f&uuml;r die Versorgung der Fl&uuml;chtlinge des von ihnen mitfinanzierten B&uuml;rgerkriegs in Syrien springen l&auml;sst. Das ist wirklich eine Schande.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Milit&auml;rausgaben &ndash; &ldquo;Deutschland hat Vorbildfunktion&rdquo;<\/strong><br>\nWenn die deutsche Regierung ihre Milit&auml;rausgaben nur auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigere, sei dies ein Signal an andere L&auml;nder, auch nicht mehr zu leisten, sagt der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter im Dlf. Er hoffe, dass Angela Merkel die Signale aus der Unionsfraktion h&ouml;re und umsetze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/militaerausgaben-deutschland-hat-vorbildfunktion.694.de.html?dram:article_id=422409\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> F&uuml;r Aufr&uuml;stung scheint dagegen genug Geld vorhanden zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die einen l&auml;cheln, die anderen ertrinken<\/strong><br>\nDie EU-Regierungschefs sind verantwortlich f&uuml;r den Tod Tausender Gefl&uuml;chteter. Doch der neu ausgehandelte Deal steht f&uuml;r eine noch inhumanere Politik<br>\nEuropa leidet an keiner Fl&uuml;chtlingskrise. Europa hat es mit einer humanit&auml;ren Krise zu tun. Doch f&uuml;r die europ&auml;ischen Regierungschefs sind Fl&uuml;chtlinge und Migranten keine Menschen &ndash; sie sind Statistiken. Oder sie sind Futter f&uuml;r hasserf&uuml;llte politische Kampagnen von Scharlatanen, um an hohe &Auml;mter zu gelangen.<br>\nBei all dem Gerangel um einen Fl&uuml;chtlingsdeal auf EU-Ebene k&ouml;nnte man meinen, die Zahl der Fl&uuml;chtlinge und Migranten stiege an. Tut sie aber nicht. W&auml;hrend 2015 &uuml;ber eine Million Menschen an den K&uuml;sten Europas ankamen, waren es im vergangenen Jahr nur noch 172.362 und in diesem Jahr bislang weniger als 43.000. Doch die Zahl, die eigentlich z&auml;hlt, lautet 12.397. Das ist die Zahl der registrierten Toten zwischen Januar 2014 and Februar 2017 &ndash; von Kindern, Rentnern, M&auml;nnern und Frauen, die im Mittelmeer ertranken. Die Verantwortung f&uuml;r diese Tode tr&auml;gt die F&uuml;hrung der EU.<br>\nWas die EU-Regierungschefs getan haben, ist abscheulich und wurde bei weitem noch nicht gen&uuml;gend kommentiert. Im vergangenen Jahr konstatierte ein Bericht von Amnesty International, dass die steigende Zahl von Toten im Mittelmeer &bdquo;eindeutig mit dem Scheitern der Politik der EU in Verbindung steht&ldquo;. Die Entscheidung vom April 2015, Suche und Rettung zu st&auml;rken, habe die Opferzahlen gewaltig reduziert, sei aber nur von kurzer Dauer gewesen, so der Bericht.<br>\nDie Zahl der Todesopfer hat sich verdreifacht<br>\nStattdessen verfolgten die Regierungen der EU die katastrophale Strategie, gegen Schlepper vorzugehen und Boote in Libyen am Auslaufen zu hindern. Die &Uuml;berfahrt verhindern sollte die skrupellose libysche K&uuml;stenwache, deren gef&auml;hrliche Man&ouml;ver weitere Menschenleben kosten. Das Ergebnis? Ein dreifacher Anstieg der Todeszahlen im Jahr 2017 verglichen mit der zweiten H&auml;lfte des Jahres 2015. &bdquo;Europ&auml;ische Staaten haben sich schrittweise von der Such- und Rettungsstrategie abgewandt, die die Zahl der Toten verringert hatte, und sie durch eine ersetzt, die Tausende ertrinken sah&ldquo;, erkl&auml;rte Amnesty International.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/die-einen-laecheln-die-anderen-ertrinken\">Owen Jones im Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>British Air Force Lost Special Forces Plane on Covert Syria Mission<\/strong><br>\nThe British Royal Air Force targeted pro-Assad forces after a fight between coalition and pro-Assad forces broke out in the desert on the border between Jordan, Syria and Iraq [&hellip;]<br>\nThe attack took place a month ago, when a RAF Typhoon fighter jet dropped a 500lb Paveway IV bomb on pro-Assad forces during a firefight near a British and American Special Forces base in the desert near al-Tanf on the Jordanian-Iraqi border. The bomb was dropped in response to the regime forces&rsquo; attempt to approach the base. The base is used to train a Syrian rebel group fighting ISIS, Maghawir al-Thowra (MaT). [&hellip;]<br>\nThe base is surrounded by a 34-mile &ldquo;deconfliction zone,&rdquo; which pro-Assad militias have been instructed by the U.S. to stay out of.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/middle-east-news\/british-air-force-lost-special-forces-plane-on-covert-syria-mission-1.6223598\">Haaretz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das &bdquo;Kleingedruckte&ldquo; ist hier die eigentlich unglaubliche Meldung. Die USA unterhalten also offiziell auf syrischem Stadtgebiet eine von amerikanischen und britischen Soldaten betriebene Ausbildungsbasis f&uuml;r eine Rebellentruppe und haben dem Staat Syrien untersagt, sich dieser Basis n&auml;her als 34 Meilen zu n&auml;heren? Liebe NATO, liebes Wei&szlig;es Haus, liebe Bundesregierung &ndash; auf welchen Paragraphen des V&ouml;lkerrechts, welches UN-Mandat oder was auch immer begr&uuml;ndet sich denn bitte diese territoriale Inanspruchnahme mitten in einem souver&auml;nen Staat? Nennt man so etwas nicht sonst Bruch des V&ouml;lkerrechts? Was w&uuml;rden wir denn sagen, wenn Russland mitten in der s&auml;chsischen Schweiz auf einem ehemaligen Truppen&uuml;bungsplatz der NVA militante Nazi-Wehrsportgruppen ausbilden w&uuml;rde und Bundeswehr sowie s&auml;chsischer Polizei bei Gewaltandrohung untersagen w&uuml;rde, sich dieser Basis weniger als 50 Kilometer zu n&auml;hren? Verr&uuml;ckt, nicht wahr?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EU-Millionen f&uuml;r Ausbeuter<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union unterst&uuml;tzt Betriebe im Obst- und Gem&uuml;seanbau in Spanien und Italien mit millionenschweren Subventionen, obwohl sie gegen Lohn- und Arbeitsschutzvorschriften versto&szlig;en.<br>\nAllein ein Gem&uuml;seproduzent in der spanischen Provinz Almeria in Andalusien hat nach Informationen des Bayerischen Rundfunks in den vergangenen drei Jahren 3,4 Millionen Euro F&ouml;rdermittel erhalten, trotz Verst&ouml;&szlig;en gegen Lohn- und Arbeitsschutzregeln. Erntehelfer klagen &uuml;ber zu niedrige L&ouml;hne und den Einsatz von giftigen Spritzmitteln ohne Schutzkleidung. Dabei sind Ganzk&ouml;rperschutzanz&uuml;ge und eine spezielle Ausbildung f&uuml;rs Spritzen gesetzlich vorgeschrieben. Der regionalen Gewerkschaft liegen zahlreiche Beschwerden gegen den Produzenten von Bio-Tomaten vor. Die spanische Firma beliefert auch deutsche Superm&auml;rkte und Discounter.<br>\nRecherchen in spanischen Datenbanken zeigen, dass noch weitere Firmen aus der Region Almeria, die Lohn- und Arbeitsvorschriften nicht einhalten, Subventionen in Millionenh&ouml;he kassieren. Somit flie&szlig;en Steuergelder an Firmen, die Arbeiter ausbeuten. Den Unternehmen werden Lohndumping, Verst&ouml;&szlig;e gegen Arbeitsschutzgesetze und Betrug mit Sozialabgaben vorgeworfen.<br>\nInsgesamt 58 Milliarden Euro sch&uuml;ttet die EU jedes Jahr an Agrarsubventionen aus. Davon gehen rund 70 Prozent als Direktzahlung an die Landwirte. Bei der Vergabe spielen Sozialstandards wie Arbeitsrecht und Mindestl&ouml;hne keine Rolle.<br>\nAbgeordnete des Europaparlaments kritisieren das scharf, darunter auch Martin H&auml;usling von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen. Die EU-Kommission m&uuml;sse diese Vergabepraxis dringend &auml;ndern und die Auszahlung von EU-Geldern in L&auml;ndern wie Italien und Spanien st&auml;rker kontrollieren. Karl-Heinz Florenz (CDU) fordert, bei belegten Missst&auml;nden Subventionen sofort zu k&uuml;rzen.<br>\nEU-Agrarkommissar Phil Hogan sieht auf Nachfrage keinen Handlungsbedarf, auch nicht im Subventionsprogramm f&uuml;r die kommenden Jahre, das derzeit ausgearbeitet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/agrarsubventionen-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Unter Raubtierkapitalisten<\/strong><br>\nIm letzten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts taten sich bei der Demontage des Sowjetsystems in Russland neue Gesch&auml;ftsfelder f&uuml;r die Selbstbereicherung auf. Wer da mitmischte, hat viel zu erz&auml;hlen. Die meisten ziehen es allerdings vor, die Geheimnisse ihrer Erfolge f&uuml;r sich zu behalten. Umso besser, dass nun ein Zeitzeuge und Insider gleich mit einem ganzen Roman &uuml;ber jene Jahre herausr&uuml;ckt. Der Autor mit dem Pseudonym Arthur Isarin, hat seinem Helden einen Sinn f&uuml;r ironische Zwischent&ouml;ne verliehen. Er sei ja nichts weiter als ein &ldquo;Rechenknecht&rdquo;, so charakterisiert sich dieser Anton einmal selbst. Zum Romantitel &ldquo;Blasse Helden&rdquo; passt das ausgezeichnet. Aber wie kam Anton als Deutscher &uuml;berhaupt in die Moskauer Gesch&auml;ftswelt? Abenteuerlust und ein deutschbaltischer Gesch&auml;ftsmann lieferten ihm die Motive.<br>\n&ldquo;Ehrenthal war auf der Suche nach einem vertrauensw&uuml;rdigen Mr. Fix-it, der seine ebenso breit gef&auml;cherten wie unklugen Investitionen in Russland konsolidieren sollte. Die Sowjetunion zerfiel gerade rapide, und Anton nahm die Herausforderung an. Er war jetzt zweiunddrei&szlig;ig Jahre alt und hoffte, in der &Ouml;de des Ostens eine Leichtigkeit zu finden, die er nie erlebt hatte.&rdquo;<br>\nAnton wechselt also von New York, wo er sich als Controller einer Versicherungsgesellschaft gelangweilt hatte, nach Moskau. Dort wird er Zeuge eines umfassenden, oft aberwitzigen gesellschaftlichen Wandels. Begeistert f&uuml;r die russische Kultur liest er die Klassiker, wird zum Stammgast im Musikkonservatorium, besucht das Bolschoi-Ballett und die Oper. Nadja, die Tochter des einstigen Au&szlig;enministers Gromyko sorgt daf&uuml;r, dass er keine der schw&uuml;lstigen Neureichenparties verpasst. Die Explosion sexueller Freiz&uuml;gigkeit in jenen Jahren beschert ihm Eskapaden in Betten und Badewannen, an die er sich nicht ohne erotischen Abenteurerstolz erinnert. Dennoch verliert er dabei die &ouml;konomische Basis dieser Verh&auml;ltnisse zwischen Lebenslust und K&auml;uflichkeit, obsz&ouml;nem Reichtum und sozialen Abh&auml;ngigkeiten nicht aus den Augen. Durch die &Auml;rztin Tanja  erh&auml;lt er Einblicke in manche Schattenbereiche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/arthur-isarin-blasse-helden-unter-raubtierkapitalisten.700.de.html?dram:article_id=422478\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Um die, f&uuml;r die deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo; v&ouml;llig r&auml;tselhafte, immer noch gro&szlig;e Popularit&auml;t Putins bei den russischen B&uuml;rgern zu verstehen, sollte man sich mit der Situation des Landes unter der Pr&auml;sidentschaft Jelzins auseinandersetzen, in der Russland im Chaos versank und ein Eldorado f&uuml;r Spekulanten und Gl&uuml;cksritter war. Zu Lasten der Mehrheit der russischen Bev&ouml;lkerung, deren Lebensstandard in der knappen Dekade der russischen &bdquo;marktkonformen Demokratie&ldquo; massiv sank. Das k&ouml;nnte man als engagierter Journalist ohne gro&szlig;en Aufwand recherchieren. Das scheint aber heutzutage schon zu viel verlangt, ist das Verbreiten von Ressentiments doch viel bequemer.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliche Doppelrolle der Wirtschaftspr&uuml;fer<\/strong><br>\nEine bestimmte Gruppe von Wirtschaftspr&uuml;fern ber&auml;t die EU-Kommission. Gleichzeitig unterst&uuml;tzt sie Konzerne in EU-Steuerfragen. Laut einer Studie spielen diese Unternehmen in Br&uuml;ssel eine problematische Rolle.<br>\nEs ist Anfang Oktober 2017, als die Wettbewerbskommissarin Margarete Vestager in Br&uuml;ssel eine Millionenstrafe f&uuml;r Amazon verk&uuml;ndet. 250 Million Euro Steuern m&uuml;sse die Firma an das Gro&szlig;herzogtum Luxemburg nachzahlen, sagte sie. Amazon habe zwischen 2006 und 2014 eine &ldquo;durch nichts zu begr&uuml;ndende Methode&rdquo; benutzt, um ihr Gewinne zu verrechnen, so Vestager. Das habe dazu gef&uuml;hrt, dass Dreiviertel ihrer gesamten Verk&auml;ufe in Europa nicht versteuert worden seien.<br>\n&ldquo;Illegale Beihilfe&rdquo; nennt Vestager das Steuermodell, das Luxemburg dem US-Konzern genehmigt hat. Entwickelt wurde es auch von der Beratungsfirma Pricewaterhouse Coopers (PwC).<br>\nDoch dass die Wettbewerbskommissarin das unter anderem von PwC erdachte Modell abstrafte, &auml;ndert offenbar nichts daran, dass die Expertise der Beraterfirma beim Amtskollegen Pierre Moscovici, dem EU-W&auml;hrungskommissar, gefragt blieb. Studien zu &ldquo;verschiedenen Steuer- und Zollfragen&rdquo; soll der Auftrag lauten, den die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde im Januar 2018 an PwC vergeben haben soll. Auftr&auml;ge in Millionenh&ouml;he f&uuml;r Steuergestalter? Das ist offenbar kein Einzelfall.<br>\nLaut einer neuen Studie der Organisation Corporate Europe Observatory (CEO) sind Wirtschaftspr&uuml;fer wie PwC, KPMG, EY und Deloitte in einer Doppelrolle. Sie treten einerseits als Berater der EU-Kommission auf, andererseits sind sie aber Lobbyisten in eigener Sache. Das ist f&uuml;r die Autoren der Studie ein klarer Interessenskonflikt.<br>\nAllein im Jahr 2016 sollen demnach die vier gro&szlig;en Wirtschaftspr&uuml;fer Auftr&auml;ge der EU-Kommission in H&ouml;he von 105 Millionen Euro erhalten haben.<br>\nDie Verfasser der Studie haben die Transparenzregister der EU-Kommission sowie Daten verschiedener EU-Institutionen und der Firmen ausgewertet. &ldquo;Wenn diese Firmen so hart daran arbeiten, staatliches Steueraufkommen zu unterminieren, warum sollten wir dann &uuml;berhaupt staatliche Auftr&auml;ge an sie vergeben?&rdquo;, wird der britische Wirtschaftsprofessor und Aktivist Richard Murphy zitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/wirtschaftspruefer-eukommission-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man kann es nur wiederholen. Eine EU in der nur die Interessen der Finanzoligarchie z&auml;hlen braucht kein Mensch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hart wie die Bronx<\/strong><br>\nDie Demokraten tr&auml;umen von einer Geheimwaffe gegen Donald Trump &ndash; jetzt haben sie Alexandria Ocasio-Cortez. Die junge Frau stellt radikale Forderungen. Das kommt an.<br>\nEs begann im Tiefschnee von North Dakota. Kurz nach Donald Trumps Wahlsieg setzte sich Alexandria Ocasio-Cortez mit zwei Freunden ins Auto und fuhr von der Bronx, dem &auml;rmsten Stadtteil New Yorks, 2700 Kilometer westw&auml;rts. Ziel des Roadtrips: das Sioux-Reservat Standing Rock.<br>\nEine Woche lang hausten sie dort dann trotz Eisesk&auml;lte in Zelten, um gegen den hochumstrittenen Bau einer Pipeline durch das Stammesgebiet zu protestieren. &ldquo;Es war ein Schl&uuml;sselerlebnis&rdquo;, sagt -Cortez.<br>\nEin Schl&uuml;sselerlebnis, das sie in die Politik bef&ouml;rderte: Eineinhalb Jahre sp&auml;ter ist die 28-J&auml;hrige, die selbst in New York kaum einer kannte, pl&ouml;tzlich der neue Star der US-Demokraten &ndash; und deren j&uuml;ngste Hoffnungstr&auml;gerin im Kampf gegen Trump.<br>\nEnde Juni sicherte sich Ocasio-Cortez in ihrem Wahlkreis die Kongresskandidatur, indem sie den langj&auml;hrigen Amtsinhaber Joe Crowley in den Primaries deklassierte. Sie gewann mit 15 Prozentpunkten, eine Sensation. Geht alles glatt, wird sie im November in den Kongress einziehen, als j&uuml;ngste Abgeordnete der US-Geschichte. &hellip;<br>\nOcasio-Cortez&rsquo; Erfolg zeigt, wie sehr die US-Politik gerade &uuml;berkocht. Trump kam in ihrem Wahlkampf zwar kaum vor, da ging es mehr um &ouml;rtliche Probleme: Armut, Schulen, Mieten. Doch nicht durch Zufall repr&auml;sentiert sie das genaue Gegenteil der sehr wei&szlig;en, sehr alten, sehr m&auml;nnlichen und sehr oft korrupten Garde, die Trump propagiert. Je weiter die ihre Macht festigt, desto st&auml;rker motiviert das Underdogs wie Ocasio-Cortez.<br>\nSie ist zugleich ein Systemschock f&uuml;r den etablierten Parteiapparat der US-Opposition: Mit ihrer kompromisslos progressiven Agenda gibt die demokratische Sozialistin dem linken Fl&uuml;gel pl&ouml;tzlich wieder Auftrieb.<br>\nIhr Wahlkampf war eine Grassroots-Bewegung f&uuml;rs digitale Zeitalter. Ocasio-Cortez, die an der Boston University Politik studierte, stellte sich an U-Bahn-Eing&auml;nge und lud die Nachbarn zum Kaffeeklatsch. Ihre Helfer klopften an mehr als 120.000 T&uuml;ren, oft in ihrer Begleitung. Hinzu kamen Hunderttausende SMS und eine clevere Social-Media-Kampagne. &hellip;<br>\n&ldquo;In einer moralischen, wohlhabenden Gesellschaft&rdquo;, sagt sie, &ldquo;darf kein Amerikaner zu arm sein, um leben zu k&ouml;nnen.&rdquo; Das zieht in ihrem Wahlkreis, der mehrheitlich aus Latinos und Schwarzen besteht. Auch ist sie eine der wenigen Kandidaten mit einem seri&ouml;sen Klimaschutzplan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/alexandria-ocasio-cortez-der-demokraten-star-aus-new-york-a-1216944.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wenn der dezidiert neoliberale Spiegel positiv &uuml;ber eine Politikerin berichtet, die f&uuml;r eine klar linke Politik steht, ist eigentlich Vorsicht angebracht. Es f&auml;llt schnell auf, dass die Unterstellung Alexandria Ocasio-Cortez sei &ldquo;populistisch&rdquo; nicht auftaucht, die sonst in den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; sofort verwendet wird, wenn eine Politik delegitimiert werden soll, die sich klar gegen die Durchsetzung der neoliberalen Agenda richtet. Der Beitrag ist sogar in einem &auml;u&szlig;erst positiven Tenor verfasst, wie, Cortez sei der neue Star der US-Demokraten, deren j&uuml;ngste Hoffnungstr&auml;gerin im Kampf gegen Trump, sie stehe f&uuml;r eine &ldquo;kompromisslos progressive Agenda&rdquo; usw. Man darf aber sicher sein, w&uuml;rde eine junge linke Politikerin in Deutschland mit den gleichen politischen Forderungen auftreten, w&uuml;rde das Urteil v&ouml;llig anders lauten. So wendet sich Ocasio-Cortez <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/ocasio-cortez-gets-the-economics-of-budget-deficits-job-creation-2018-7?r=US&amp;IR=T\">klar gegen die neoliberale Austerit&auml;tspolitik<\/a>, was im Spiegelartikel lieber nicht erw&auml;hnt wird, denn in Deutschland wird bekanntlich jede Kritik an der Politik der &ldquo;schwarzen Null&rdquo; in den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; als Blasphemie verdammt.<\/em><\/p>\n<p><em>So zeigt sich in Ocasio-Cortez&rsquo; Wahlerfolg, wie auch an der Popularit&auml;t Bernie Sanders w&auml;hrend der US-Vorwahlen, dem Erfolg der Labour Party unter Jeremy Corbyn bei den letzten britischen Parlamentswahlen, dass mit ehrlicher linker Politik viele auch junge Menschen erreicht werden k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die rechten Schwedendemokraten wollen die richtigen Sozialdemokraten sein<\/strong><br>\nJimmie Akesson, Chef der rechtspopulistischen Schwedendemokraten (SD), sieht sich schon jetzt als Gewinner der Parlamentswahlen &ndash; denn seine Partei ist Volkspartei geworden. Als Grund f&uuml;r den Aufstieg gilt das wichtige Wahlkampfthema Migration, das die Partei schon weit fr&uuml;her als die anderen bediente.<br>\nNur noch zwei bis drei Prozent trennt die Partei in den Umfragen von den regierenden Sozialdemokraten (S) unter Premierminister Stefan L&ouml;fven, die bei etwa 23 bis 24 Prozent liegt. Am 9. September finden bereits die Parlamentswahlen statt.<br>\nDiese Woche versetzte der 39-j&auml;hrige Akesson der Traditionspartei erneut einen Sto&szlig;. Er erhebt Anspruch auf ihre tragende Idee &ndash; auf das &ldquo;Folkhemmet&rdquo; (Volksheim).<br>\nAkessons Buch &ldquo;Das moderne Volksheim&rdquo; wurde auf der Almedalenswoche vorgestellt. Das ist eine Traditionsveranstaltung, mit der schwedische Politiker auf der Insel Gotland den B&uuml;rgerkontakt suchen. &ldquo;Aus dem Herzen&rdquo; habe Akesson das Werk verfasst. Schlie&szlig;lich ist der Begriff in Schweden emotional aufgeladen.<br>\nDas Volksheim, das der Sozialdemokrat Per Albin Hansson in den 30er Jahren beschwor, gilt als ein gesellschaftlicher Entwurf, in dem Gemeinsamkeit und Zusammenarbeit im Vordergrund stehen. Konkret wird er auch mit der &Uuml;bereinkunft der Vertreter der Gewerkschaften und Arbeitgeber 1938 verbunden, die sich verpflichteten, ihre Konflikte gem&auml;&szlig;igt auszutragen, die zuvor zu b&uuml;rgerkriegsartigen Zust&auml;nden gef&uuml;hrt hatten. Heute wird eher der Begriff &ldquo;Wohlfahrt&rdquo; gebraucht &ndash; er klingt technokratischer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-rechten-Schwedendemokraten-wollen-die-richtigen-Sozialdemokraten-sein-4106620.html?wt_mc=rss.tp.beitrag.atom\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Widerstand wirkt<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis &raquo;Nein zum neuen Polizeigesetz NRW&laquo; hat am Sonnabend einen &uuml;berraschenden Mobilisierungserfolg erzielt. Nach Angaben der Veranstalter bei der Abschlusskundgebung versammelten sich in der Landeshauptstadt D&uuml;sseldorf 18.000 Menschen, ein Polizeisprecher sprach am Nachmittag von mehr als 9.300 Teilnehmern. Der Protest von Datensch&uuml;tzern und Juristen hatte bereits vor Wochen dazu beigetragen, dass die geplante Erweiterung der Befugnisse von Beamten noch einmal &uuml;berarbeitet werden soll. Nach massiver Kritik stoppte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) im Juni die Verabschiedung und stellte Korrekturen in Aussicht. Urspr&uuml;nglich sollte das Polizeigesetz bereits in dieser Woche vom Landtag verabschiedet werden. Eine &auml;hnliche Novelle ist in Bayern im Mai trotz Massenprotests in M&uuml;nchen bereits beschlossen worden.<br>\nVon mehr als 300 Organisationen und Pers&ouml;nlichkeiten war der Aufruf, in D&uuml;sseldorf auf die Stra&szlig;e zu gehen, unterst&uuml;tzt worden. An den Protesten beteiligten sich Gewerkschaftsgliederungen, die Partei Die Linke, Gr&uuml;ne und DKP sowie Fu&szlig;ballfanklubs, Migrantenverb&auml;nde, ATTAC und Antifagruppen. Die D&uuml;sseldorfer Polizei hatte im Vorfeld die Demonstranten als Gewaltt&auml;ter diffamiert, der Protestzug verlief aber vollkommen friedlich. Die Beh&ouml;rde war auch mit ihren Pl&auml;nen gescheitert, die Anzahl der Lautsprecherwagen auf nur zwei zu beschr&auml;nken. So gab das Oberverwaltungsgericht NRW am Freitag abend dem Eilantrag des B&uuml;ndnisses statt und wies zugleich die polizeiliche Gefahrenprognose als haltlos zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/335582.widerstand-wirkt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die R&uuml;ckkehr des &raquo;Tintenfischs&laquo;<\/strong><br>\nVor der Wahl im Oktober sammelt sich Brasiliens Linke um Ex-Pr&auml;sident Lula da Silva. Doch die Hoffnung auf den Retter ist unbegr&uuml;ndet &ndash; auch, wenn er jetzt aus dem Gef&auml;ngnis entlassen wird.<br>\n&bdquo;Hier war meine Schule. Hier habe ich gelernt, Politik zu machen&ldquo;, sagte Luiz In&aacute;cio Lula da Silva zu seinen anwesenden Anh&auml;ngerinnen, kurz bevor er sich der Polizei stellte. Am 7. April wurde der ehemalige Pr&auml;sident in der s&uuml;dlich von S&atilde;o Paulo gelegenen Arbeiterinnenstadt S&atilde;o Bernardo do Campo in der Zentrale der Metallarbeitergewerkschaft von der Bundespolizei festgenommen.<br>\nHier hatte da Silva in den 80er Jahren seine politische Karriere begonnen. Er war als Arbeitsmigrant aus dem Nordosten des Landes gekommen und begann als Metallarbeiter und Gewerkschafter, Proteste gegen die Milit&auml;rdiktatur zu organisieren. Er wurde innerhalb des gewerkschaftlichen Widerstands zu einer wichtigen Figur, weil er es vermochte, verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Positionen zusammenzubringen. Man sagte ihm nach, er k&ouml;nne seine Arme in alle politischen Richtungen ausstrecken, was ihm den Spitznamen &bdquo;Lula&ldquo; einbrachte. Es ist eine Koseform von Luiz, bedeutet jedoch auch &bdquo;Tintenfisch&ldquo;. Sp&auml;ter lie&szlig; er den Spitznamen als offiziellen Teil seines Namens eintragen. Aus der vielf&auml;ltigen Bewegung gegen die Milit&auml;rdiktatur, welche Metallarbeiterinnen, landlose Landarbeiterinnen, linke katholische Gruppierungen und andere soziale Organisationen zusammenbrachte, entstand schlie&szlig;lich die Arbeiterpartei &bdquo;Partido dos Trabalhadores &ndash; PT&ldquo;.<br>\n&Uuml;ber Jahrzehnte war der PT die gr&ouml;&szlig;te Oppositionspartei und linke Organisation des Landes. Ende 2002 gelang dann der lang ersehnte und mit vielen Hoffnungen verbundene Durchbruch: Luiz In&aacute;cio Lula da Silva wurde zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt. Er hatte das Amt von 2003 bis 2011 inne. Ihm folgte im Amt Dilma Rousseff, ebenfalls PT. Doch im August 2016 wurde sie in einem &uuml;beraus umstrittenen Verfahren ihres Amtes enthoben, womit die Zeit einer linken Regierung vorerst endete. Damit scheint vorerst eine &Auml;ra zuende zu gehen, die &Auml;ra des PT. Das Amtsenthebungsverfahren sowie die nun seit Jahren andauernden Ermittlungen unter dem Decknamen &bdquo;Lava Jato&ldquo; (&bdquo;Autowaschanlage&ldquo;) haben tief liegende strukturelle Probleme sichtbar gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/wahl-brasilien-lula-da-silva\">ada<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>T&uuml;rkei: Weitere Schritte zum totalit&auml;ren Staat<\/strong><br>\nWenige Tage nach der Wahl am 24. Juni wird deutlich, dass Erdogan den Umbau zu einem totalit&auml;ren System z&uuml;gig vorantreibt. Neben der Jagd auf die Demokratische Partei der V&ouml;lker (HDP) r&uuml;ckt jetzt auch die kemalistische CHP ins Visier. &Uuml;ber 18.000 Beamte werden entlassen, ihre Namen &uuml;ber die Medien ver&ouml;ffentlicht. &Uuml;ber regierungsnahe Medien und Soziale Medien wird auch die Hetzjagd auf in Deutschland lebende Journalisten, Politiker und Wissenschaftler verst&auml;rkt.<br>\nW&auml;re es mit rechten Dingen zugegangen, h&auml;tten Erdogan und seine AKP die Mehrheit h&ouml;chstwahrscheinlich verfehlt, lautet der Verdacht, der aus Berichten und Videoaufnahmen in den sozialen Medien &uuml;ber Wahlmanipulationen hervorgeht. In Urfa wurden beispielsweise stapelweise Wahlscheine f&uuml;r Erdogan und die AKP oder MHP abgestempelt und der Vorgang gefilmt.<br>\nIn einer kurdischen Stadt wurden Stimmzettel f&uuml;r die HDP neben einer M&uuml;lltonne fotografiert. Andernorts stehen Polizei und Milit&auml;rs bewaffnet neben Wahlurnen obwohl dies verboten ist. In Diyarbakir wurden 552 HDP-Stimmen der Vatan-Parti von Perincek gutgeschrieben.<br>\nEs gab massive Behinderungen f&uuml;r die internationalen Wahlbeobachter. Viele konnten ihre Einsatzorte erst gar nicht erreichen, weil sie festgenommen wurden. Andere wurden schon an der Grenze abgewiesen. Diejenigen, die es zum Einsatzort geschafft haben, wurden teilweise bedroht, in Nebenr&auml;ume abgeschoben, an der Ausz&auml;hlung der Stimmen nicht beteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Tuerkei-Weitere-Schritte-zum-totalitaeren-Staat-4104673.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Russlands gigantisches Anschluss-Projekt<\/strong><br>\nDie Krim zu entwickeln, geh&ouml;rt zu den Prestigeprojekten der russischen Regierung. Den Menschen soll es besser gehen als noch in der Ukraine. Vor allem aber geht es um den Anschluss an Russland. Alleine die 19 Kilometer lange Br&uuml;cke zum russischen Festland hat rund drei Milliarden Euro gekostet.<br>\nMaksim Papuschenko ist Wirtschaftsentwicklungsminister in der angrenzenden Region Rostow am Don. Seit der Weg durch die Ukraine auf die Krim zu ist und erst recht seit es die Br&uuml;cke gibt, erlebe S&uuml;drussland wegen der Krim Zuw&auml;chse, versichert er: &ldquo;Jedes Infrastrukturobjekt, das den Warenfluss und den Verkehr beschleunigt, ist wirtschaftlich n&uuml;tzlich. Es senkt die Kosten f&uuml;r die Unternehmen, die Kosten der Staatsunternehmen, das ist immer gut.&rdquo;<br>\nAuch auf der Krim investiert Russland deshalb weiterhin in die Infrastruktur. Seit Mitte Mai fahren Autos und Busse auf die Krim, an der Eisenbahntrasse wird weiter gebaut, ebenso an der Autobahn quer &uuml;ber die Halbinsel.<br>\nIvan Plochotnitschenko, Vertreter einer Unternehmervereinigung auf der Krim, spricht von einem Aufschwung: &ldquo;Die Baubranche boomt. Seit Russland hier regiert, werden Stra&szlig;en repariert, wird Wohnraum geschaffen, was unter der Ukraine Jahre nicht gemacht wurde.&rdquo;<br>\nRusslands Regierung hat ein F&ouml;rderprogramm f&uuml;r die Entwicklung der Krim aufgelegt. Der russische Rechnungshof bem&auml;ngelte im vergangenen Sommer, dass nur ein Bruchteil der Gelder abgerufen wurde: 23,6 Prozent in 2015, 63Prozent in 2016. In diesem Jahr verk&uuml;ndete die Ministerin der Krim f&uuml;r Wirtschaftsentwicklung, Natalja Tschaban, eine Wende. Demnach sei das Bruttoinlandsprodukt der Halbinsel im Jahr 2017 um zehn Prozent und die Investitionen auf mehr als das Doppelte gestiegen. Knapp die H&auml;lfte davon waren allerdings Staatsinvestitionen. Zahlen sind in diesem Kontext grunds&auml;tzlich mit &auml;u&szlig;erster Vorsicht zu behandeln. Die Krim ist das Prestigeprojekt der Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/krim-russlands-gigantisches-anschluss-projekt.766.de.html?dram:article_id=422428\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mit den Ferien kommt die Entlassung<\/strong><br>\nTausende angestellte Lehrer werden vom Staat p&uuml;nktlich zu Beginn der Sommerferien f&uuml;r sechs Wochen in die Arbeitslosigkeit geschickt. Einige Bundesl&auml;nder fallen dabei besonders auf.<br>\nF&uuml;r bundesweit 4900 Lehrer markierte im vergangenen Jahr der letzte Tag des Schuljahres nicht nur den Start in die Sommerferien, sondern auch den in die Arbeitslosigkeit. Denn h&auml;ufig laufen befristete Vertr&auml;ge p&uuml;nktlich zu Beginn der gro&szlig;en Ferien aus &ndash; und werden dann, ebenso p&uuml;nktlich, zum ersten Tag des neuen Schuljahrs wieder geschlossen.<br>\nEine Strategie, an der manche Bundesl&auml;nder trotz des immer st&auml;rker werdenden Lehrermangels festhalten &ndash; auch in diesem Sommer. &ldquo;Es zeichnet sich wieder deutlich ab&rdquo;, sagt Marlis Tepe, Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW. Betroffen sind vor allem Vertretungslehrer im Angestelltenverh&auml;ltnis, zeigt eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den zust&auml;ndigen Kultusministerien.<br>\nDie L&auml;nder sparen dadurch Millionen ein: Alleine in Baden-W&uuml;rttemberg, wo jetzt 3300 Vertr&auml;ge auslaufen, w&uuml;rden Besch&auml;ftigung und Bezahlung der Vertretungslehrer in den Sommerferien 12,5 Millionen Euro kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/baden-wuerttemberg-tausende-lehrer-starten-arbeitslos-in-die-sommerferien-a-1217398.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich ein bodenloser Vorgang. Das zeigt den Wert der Bildung in der &ldquo;marktkonformen Demokratie&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Studierende so hoch verschuldet wie noch nie<\/strong><br>\nOhne Kredit kein Studium: In den USA verschulden sich viele Studierende. Die Studentenkredite sind auf einem Allzeithoch. Doch schon jetzt k&ouml;nnen vier Millionen Menschen ihre Schulden nicht zur&uuml;ckzahlen. Der Steuerzahler muss einspringen. Bahnt sich die n&auml;chste Finanzkrise an?<br>\nDie Amerikanerin Toni Vincent hat vor zwei Jahren ihren Master-Abschluss in Public Health gemacht. F&uuml;r das Studium musste sie einen sechsstelligen Betrag an Schulden aufnehmen, noch bevor sie ihr erstes Gehalt ausgezahlt bekommen hat:<br>\n&ldquo;Bei meinem Abschluss hatte ich etwa 100.000 Dollar an Studentenkrediten. 15.000 f&uuml;r meinen Bachelor an einer &ouml;ffentlichen Uni, der Master an der renommierten George Washington Uni hat noch einmal deutlich mehr gekostet mit etwa 85.000 Dollar.&rdquo;<br>\nVincent arbeitet inzwischen als Programm-Managerin  bei einer gemeinn&uuml;tzigen Organisation und koordiniert Projekte im Rahmen der &ouml;ffentlichen Gesundheit. Ihr Gehalt, sagt sie, reicht nicht aus, um die Kredite zu tilgen. Nach zwei Jahren in ihrem ersten Job sitzt sie noch immer auf einem Schuldenberg von 90.000 Dollar. Sie ist 31 Jahre alt und steht am Anfang ihrer Karriere.<br>\nSo wie 44 Millionen andere Amerikaner mit Studentendarlehen. Gemeinsam haben sie einen Schuldenberg von etwa 1.3 Billionen Dollar akkumuliert. Das ist ein Rekordhoch.<br>\nEin bedeutender Teil von ihnen kann schon nach zwei Jahren nicht mehr zahlen und es kommt zum Zahlungsausfall. Constantine Yannelis unterrichtet Finanzen an der New Yorker Universit&auml;t und hat sich in seiner Forschung auf Studienkredite spezialisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/usa-studierende-so-hoch-verschuldet-wie-noch-nie.769.de.html?dram:article_id=422051\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Verehrt wie ein Popstar<\/strong><br>\nPepe Mujica ist l&auml;ngst zum Popstar avanciert. Der fr&uuml;here Tupamaro-K&auml;mpfer, der auch als Pr&auml;sident lieber auf dem Bauernhof lebte als im Pr&auml;sidentenpalast, h&auml;lt inzwischen Reden an die Jugend &ndash; auf Facebook, wo er viele Fans hat.<br>\nUruguay ist anders, nicht nur im Fu&szlig;ball: Das kleinste spanischsprachige Land S&uuml;damerikas   verf&uuml;gt &ndash; gemessen an lateinamerikanischen Verh&auml;ltnissen &ndash; &uuml;ber ein gut ausgebautes Sozialsystem. Ex-Pr&auml;sident Pepe Mujica, ein fr&uuml;herer Tupamaro-K&auml;mpfer, Kapitalismuskritiker und Lebensk&uuml;nstler, h&auml;lt inzwischen Reden auf Facebook. Dort begeistert der 83-J&auml;hrige vor allem junge Leute.<br>\n&ldquo;Diese unkonventionelle Art, die ist bei der Jugend angekommen&rdquo;, sagt Karl-Ludolf H&uuml;bener, der seit 30 Jahren in Uruguay lebt. &ldquo;Und nicht nur bei der Jugend hier, sondern auch in der weiten Welt. Denn welcher Pr&auml;sident lebt auf einem Bauernhof?&rdquo; Zumal auf einem sehr bescheidenen, den er auch w&auml;hrend seiner Amtszeit nicht zugunsten des Pr&auml;sidentenpalastes aufgeben wollte. &ldquo;Und er hat auch keine R&uuml;cksicht auf irgendwelche Gepflogenheiten genommen. Zum Beispiel kamen US-Journalisten schwer mit Anzug, Schlips und Kragen, und er sa&szlig; vor seiner H&uuml;tte, naja, Bauernhof, und hatte Sandalen an, Hemd hing &uuml;ber der Hose &ndash; auch nicht ganz gepflegt &ndash; und er erz&auml;hlte los. Ich glaube, es ist seine Art, wie er das r&uuml;berbringt. (&hellip;) Er trifft die Sprache, die normalerweise in der Bev&ouml;lkerung gesprochen wird und nicht irgendwelche Parteijargons oder dergleichen mehr.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/uruguays-ex-praesident-pepe-mujica-verehrt-wie-ein-popstar.979.de.html?dram:article_id=422468\">DLF Kultur<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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