{"id":44879,"date":"2018-07-11T08:46:36","date_gmt":"2018-07-11T06:46:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44879"},"modified":"2019-08-26T11:36:13","modified_gmt":"2019-08-26T09:36:13","slug":"die-psa-fuehrung-macht-bei-opel-ihren-job-was-ist-der-unsrige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44879","title":{"rendered":"Die PSA-F\u00fchrung macht bei Opel ihren Job \u2013 was ist der unsrige?"},"content":{"rendered":"<p>Opel befindet sich seit der &Uuml;bernahme durch den franz&ouml;sischen Autokonzern PSA (Peugeot-Citroen), zu dem es im Fr&uuml;hjahr 2017 kam, in einem neuerlichen Existenzkampf. Einen solchen hatte es ja bereits einmal 2009\/2010 gegeben, als die damalige Opel-Muttergesellschaft, General Motors, im Gefolge der Weltwirtschaftskrise pleite ging, dann von der US-amerikanischen Regierung mit Dutzenden Milliarden US-Dollar gerettet wurde und Opel zun&auml;chst verkauft und von dem kanadisch-&ouml;sterreichischen Autozuliefer-Konzern Magna &uuml;bernommen werden sollte. &ndash; Jetzt also Opel-PSA. Und seit ein paar Tagen der Aufreger, wonach PSA einen gr&ouml;&szlig;eren Teil der Opel-Entwicklungsgesellschaft in R&uuml;sselsheim an au&szlig;enstehende Dienstleister ver&auml;u&szlig;ern (oder in eine &ldquo;strategische Partnerschaft&rdquo; einbringen) will. Der NachDenkSeiten-Autor Winfried Wolf erl&auml;utert im folgenden Beitrag, warum bereits im Fr&uuml;hjahr 2017 absehbar war, dass auch die Kombination PSA-Opel f&uuml;r die Opel-Vauxhall-Belegschaften in R&uuml;sselsheim, Kaiserslautern, Eisenach, Gliwice (Polen), Zaragozza (Spanien) und in Ellesmere Port (Gro&szlig;britannien)&nbsp; wenig Perspektive weist. Wolf sieht die j&uuml;ngst neu aufgebrochene Opel-Krise&nbsp; im Zusammenhang mit Dieselgate, mit der Krise von Mobilit&auml;t und im Zusammenhang mit der Klimakrise. Er appelliert an IG Metall, Betriebsr&auml;te und Vertrauensleute, die Opel-Krise zum Anlass zu nehmen und in eine umfassende Debatte f&uuml;r eine Verkehrswende einzutreten. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die PSA-F&uuml;hrung macht bei Opel ihren Job &ndash; was ist der unsrige?<\/strong><\/p><p>Die Realit&auml;t kapitalistischer Konkurrenz und die Notwendigkeit von Solidarit&auml;t und einer Verkehrswende im Zeichen der Mobilit&auml;ts- und Klimakrise.<\/p><p><em>Von Winfried Wolf.<\/em><\/p><p>Die Aufregung ist gro&szlig;. Der franz&ouml;sische Autokonzern PSA, seit einem Jahr Eigent&uuml;mer der Marke Opel, pr&uuml;ft ein Outsourcing bei einem gro&szlig;en Teil des R&uuml;sselsheimer Entwicklungszentrums. Betroffen w&auml;ren davon 4000 Besch&auml;ftigte, fast alle am Standort R&uuml;sselsheim. Der Betriebsratsvorsitzende Wolfgang Sch&auml;fer-Klug erkl&auml;rte, dies sei f&uuml;r &bdquo;die Marke Opel existenzgef&auml;hrdend&ldquo;. In der Belegschaft herrsche der Eindruck vor, dass das deutsche Opel-Management &bdquo;nur noch als Vasall von Paris&ldquo; agiere. Er verwies darauf, dass die Belegschaft &bdquo;ziemlich k&auml;mpferisch eingestellt&ldquo; ist. Inwieweit zum Kampf um den Erhalt von Arbeitspl&auml;tzen auch ein Streik geh&ouml;re, k&ouml;nne er &bdquo;als Betriebsrat qua Amt nicht beantworten&ldquo;. Irgendwann komme da dann &bdquo;die Gewerkschaft ins Spiel&ldquo;, was dann &bdquo;in einem Konflikt&ldquo; enden, was wohl hei&szlig;en soll, zu einem Streik f&uuml;hren k&ouml;nne.<\/p><p>Nat&uuml;rlich h&auml;tten die Opel-Besch&auml;ftigten im Fall eines solchen Streiks gegen Besch&auml;ftigtenabbau unsere Solidarit&auml;t.<\/p><p>Wenn die neue Auseinandersetzung um Opel nicht zu einer der vielen perspektivlosen Aufwallungen verkommt, bei denen am Ende doch die Besch&auml;ftigten die Zeche bezahlen, dann m&uuml;ssten Betriebsrat und IG Metall die existenzielle Opel-Krise zum Anlass nehmen, um eine Gesamtstrategie zum Thema Mobilit&auml;t, Klimakrise und Arbeitspl&auml;tze zu entwickeln. Der Kollege Sch&auml;fer-Klug und die Gewerkschaft IG Metall m&uuml;ssen sich drei Fragen stellen.<\/p><p><em>Frage 1: Wie funktioniert kapitalistische Konkurrenz? Oder: Macht der PSA-Boss nicht schlicht seinen Job?<\/em><\/p><p>Opel schreibt nach GM-Angaben &ndash; best&auml;tigt durch aktuellere PSA-Berichte &ndash;  seit 1999 rote Zahlen. Da gab es zweifellos auch nicht akzeptable Belastungen durch die GM-Mutter. Doch die Tatsache, dass der Marktanteil von Opel (mit dem britischen Pendant Vauxhall) in der EU  in diesem Zeitraum von 9,2 auf knapp 6 Prozent (bis 2017) gefallen ist und dass er im ersten Vierteljahr 2018 nochmals einbrach, hat wenig mit Manipulation und viel mit kapitalistischer Konkurrenz zu tun. GM hatte kein Interesse daran, seine Tochter in den Ruin zu reiten und Milliarden-Verluste zu produzieren. Zwar hat GM eine Expansion von Opel z.B. nach China nicht gestattet. Gleichzeitig aber &uuml;berlie&szlig; GM der Tochter Opel den europ&auml;ischen Markt und zog ab 2014 die mit Opel konkurrierende GM-Tochter Chevrolet schrittweise aus Europa zur&uuml;ck.  Bereits Ende 2017 war klar, dass die Lage bei Opel dramatisch ist &ndash; u.a. weil die EU-Vorgaben zu Abgasnormen, die ab 2020 gelten, mit der aktuellen Modell-Planung nicht erreichbar sind und weil das Opel-Elektroauto &bdquo;Ampera&ldquo; nur mit massiven Verlusten verkauft werden kann (und deswegen faktisch nicht mehr verkauft wird). Damals, Ende 2017, gab es &ndash; z.B. seitens Ferdinand Dudenh&ouml;ffer von der Uni  Duisburg, bereits Berechnungen, wonach bei Opel &bdquo;bis zu 6000 Stellen gestrichen werden m&uuml;ssen, um die Vorgaben von [PSA-Konzernboss; W.W.] Taveres zu erf&uuml;llen.&ldquo; (Berliner Zeitung vom 1. Dezember 2017). <\/p><p>Diesen Vorgaben folgt das PSA-Management derzeit. Die Ausgliederungen werden dort vorgenommen, wo es naheliegt: in dem gro&szlig;en Opel-Entwicklungszentrum in R&uuml;sselsheim, das &uuml;ber erhebliche nicht ausgelastete Kapazit&auml;ten verf&uuml;gt und bei dem in B&auml;lde auch noch die verbliebenen Auftr&auml;ge der Ex-Mutter GM wegfallen. Und nat&uuml;rlich kann es sein, dass Tavares perspektivisch beabsichtigt, das eigenst&auml;ndige Opel-Entwicklungszentrum aufzugeben und alle k&uuml;nftigen Modelle des Konzerns in einem einheitlichen PSA-Entwicklungszentrum &ndash; mit einer Au&szlig;enstelle in R&uuml;sselsheim &ndash; konstruieren zu lassen. PSA hat Vergleichbares auch in Frankreich gemacht und 2013 das PSA-Entwicklungszentrum in Meudon-la-Foret nahe Paris geschlossen und die Kapazit&auml;ten im PSA-Entwicklungszentrum V&eacute;lizy konzentriert. Dass in V&eacute;lizy bereits seit 1992 die beiden Konzernmarken Peugeot und Citroen ein gemeinsames Entwicklungszentrum haben, sollte nat&uuml;rlich auch zu denken geben.   <\/p><p>Bilanz: Rein betriebswirtschaftlich gesehen macht Tavares seinen Job.<\/p><p><em>Frage 2: War bei dem Zusammengehen von Opel mit PSA nicht von vornherein klar, dass es einen massiven Belegschaftsabbau geben und dass eine eigenst&auml;ndige Marke Opel kaum &uuml;berleben w&uuml;rde? Oder: Befindet sich PSA nicht auch als Gesamtkonzern in einer &auml;u&szlig;erst kritischen Lage, was die Rationalisierungsoffensive bei Opel mit erkl&auml;rt?<\/em><\/p><p>Als im M&auml;rz 2017 die Entscheidung fiel und der franz&ouml;sische Konzern PSA dem US-amerikanischen Autokonzern GM seine deutsche Marke Opel abkaufte, hie&szlig; es in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung der damaligen deutschen Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD), der Ministerpr&auml;sidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), und der  Ministerpr&auml;sidenten von Hessen, Volker Bouffier (CDU), und von Th&uuml;ringen, Bodo Ramelow  (LINKE): &bdquo;Das heutige Signing [die Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen GM, PSA und Opel; W.W.] ist ein erster Schritt, um in Europa einen <em>europ&auml;ischen Global Player<\/em> durch den Zusammenschluss von Opel\/Vauxhall und PSA auf den Weg zu bringen.&ldquo; [Hervorgehoben von mir] <\/p><p>Der Koordinator von Bund und L&auml;ndern in den Verhandlungen zwischen PSA und GM, Wirtschaftsstaatssekret&auml;r Matthias Machnig (SPD), bewertete es sogar als positiv, dass es nun ein einheitliches Unternehmen &bdquo;Opel gibt &ndash; im Unterschied zu den gest&uuml;ckelten Unternehmensformen im bisherigen GM-Verbund&ldquo;.&nbsp;<\/p><p>Mit diesen Erkl&auml;rungen wurde die Wirklichkeit auf den Kopf gestellt und der menschliche Verstand beleidigt. In Wirklichkeit wurden mit der Opel-&Uuml;bernahme drei &auml;hnlich starke oder schwache Automarken &ndash; Peugeot, Citroen und Opel bzw. Vauxhall &ndash; unter einem Konzerndach zusammengepfercht. Diese buhlen in vergleichbaren Preisklassen mit vergleichbaren Modellen um eine vergleichbare kaufstarke bzw. nachfrageschwache Kundschaft. Selbst der beruhigende Hinweis vom PSA-Boss Carlos Tavares vom M&auml;rz 2017, PSA sei in Frankreich und im &bdquo;S&uuml;den Europas&ldquo; und Opel in Deutschland stark, konnte nie &uuml;berzeugen. In Deutschland konkurrieren Peugeot und Citroen durchaus direkt mit Opel. Es gibt l&auml;ngst Produktionsverbindungen zwischen Opel und PSA &ndash; zu Lasten von Opel.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Und auch in Spanien sind beide Unternehmen direkte Konkurrenten: Dort produziert  Opel 360.000 und PSA 500.000 Autos. Wer sich auch nur ein bisschen &uuml;ber den PSA-Konzernboss Tavares kundig macht, der wusste, dass es sich hier um einen ebenso erfahrenen wie vor allem brutalen Sanierer handelt.  Auf die Frage nach Garantien f&uuml;r den Erhalt der Opel-Standorte antwortete Tavares damals bereits recht offenherzig: &bdquo;Das Einzige, was uns besch&uuml;tzt, ist Leistung.&ldquo; Das sagt ein Mann, der sich in seinem Arbeitsvertrag ausbedungen hat, an 22 Wochenenden im Jahr weiter Motorsport-Rennen fahren zu d&uuml;rfen und der sich im Jahr 2016 das Gehalt f&uuml;r seine <em>Leistung<\/em> auf 5,2 Millionen Euro verdoppeln lie&szlig;.<\/p><p>Hinzu kommt: Beide Autokonzerne, PSA und Opel, sind auf den schw&auml;chsten der drei gro&szlig;en Pkw-M&auml;rkte, auf Europa, konzentriert. Sie sind beide in den USA nicht und in China kaum pr&auml;sent. Und diese Konzentration auf Europa erh&ouml;ht sich mit dem Zusammengehen noch. Bislang hing PSA zu 60 Prozent vom europ&auml;ischen Markt ab. Mit Opel liegt diese M&uuml;hlstein-um-den-Hals-Marke bei knapp 70 Prozent.<\/p><p>Auch nach der &Uuml;bernahme spielt der neu zusammengesetzte Konzern PSA weltweit in der zweiten Liga. &bdquo;Global Player&ldquo;, wie in der Erkl&auml;rung von Bouffier-Dreyer-Ramelow herbeigeschrieben, ist etwas anderes. PSA hat zusammen mit Opel eine rechnerische Jahresproduktion von weltweit 4 Millionen Pkw. Der Konzern liegt damit noch unter dem Niveau von Nissan (5,5 Millionen), Honda (5,0 Millionen) und Fiat (4,7 Millionen). Die Distanz zur Top-Klasse (VW und Toyota mit jeweils 10, Hyundai mit 7,5 und GM mit dann &ndash; ohne Opel &ndash; knapp 7 Millionen Pkw) bleibt weiter gro&szlig;. <\/p><p>Vor allem aber ist auch der neue PSA-Konzern in China, auf dem l&auml;ngst wichtigsten und in Zukunft absolut entscheidenden Automarkt, v&ouml;llig unzureichend vertreten. Opel gibt es in der VR China nicht. PSA unterh&auml;lt dort zusammen mit dem chinesischen Hersteller Dongfeng ein Joint Venture. Die Jahresproduktion liegt bei 750.000 Pkw. Zum Vergleich: VW produziert in China 3,4 Millionen Pkw, GM 1,7 Millionen. Die PSA-Verh&auml;ltnisse in China und mit Dongfeng sind durchaus komplex; es ist aber nicht erkennbar, dass davon Opel profitieren k&ouml;nnte.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>Schlie&szlig;lich sei darauf verwiesen: Es gab im PSA-Konzern im Zeitraum 1979 bis 1983 bereits einen vergleichbaren Vorgang wie im Fall PSA-Opel. Damals &uuml;bernahm PSA die europ&auml;ische Chrysler-Tochter (Ex-Simca). PSA f&uuml;hrte die Simca-Modelle unter der neuen Marke Talbot weiter. Es gab also damals bereits unter dem PSA-Dach <em>drei<\/em> Marken: Peugeot, Citroen und Talbot. Talbot hatte durchaus moderne Technik aufzuweisen, so das Modell Simca 1100, erstmals vorgestellt 1967 als Dreit&uuml;rer mit Schr&auml;gheck, sp&auml;ter mit der Modellbezeichnung &bdquo;Horizon&ldquo; und als &bdquo;Auto des Jahres 1979&ldquo; hoch gepriesen. Dies war der Vorl&auml;ufer des VW-Modells Golf und Dutzender vergleichbarer Kompaktklasse-Modelle. (Hier k&ouml;nnte man im &Uuml;brigen einen lehrreichen Vergleich zu den Auszeichnungen und Lobeshymnen herstellen,  die es bei dem Opel-Modell Insignia &ndash; unter anderem &bdquo;Auto des Jahres 2009&ldquo; &ndash; gab!) Doch Talbot erlebte in der Umklammerung von Peugeot und Citroen einen Niedergang mit drohender Werkschlie&szlig;ung. Es kam zu einer verzweifelten Gegenwehr mit einer Werksbesetzung des Talbot-Werks in Poissy im Dezember 1983. Die Talbot-Besch&auml;ftigten, 50 Prozent Afrikaner (!), wurden von den anderen PSA-Besch&auml;ftigten im Stich gelassen. Nach Spaltungen der Belegschaft und  einer brutalen R&auml;umung durch Spezialeinheiten wurde schlie&szlig;lich die Marke Talbot aufgegeben.<\/p><p>Es spricht fast alles daf&uuml;r, dass Opel in dem Verbund mit Peugeot und Citroen und unter dem Dach eines franz&ouml;sischen Autokonzerns, der selbst ums &Uuml;berleben im internationalen Konzert der Autoriesen zu k&auml;mpfen hat, den K&uuml;rzeren ziehen wird.  Schlie&szlig;lich erlebte der PSA-Konzern allein im Zeitraum 2005 bis 2016, dass dessen Anteile an der Weltautoproduktion von 5,1 auf 3,3 Prozent massiv reduziert wurden. (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/180712-WWolf-Opel.pdf\">Siehe Tabelle im Anhang<\/a>). Wobei hinzugef&uuml;gt sei, dass dies keine nachtr&auml;gliche Besserwisserei ist. Ich analysierte bereits im Fr&uuml;hjahr 2017 den Aufkauf von Opel durch GM in vergleichbarer Weise wie hier erfolgt und sagte ein drohendes &bdquo;Schlachtfest&ldquo; voraus.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><p><em><strong>Bilanz:<\/strong><\/em> Opel im PSA-Verbund war objektiv eine mindestens so ungl&uuml;ckliche Verbindung wie Opel im GM-Verbund. Rein immanent gesehen h&auml;tte Opel nur eine &Uuml;berlebenschance als Teil eines Autokonzerns, der sich &uuml;berwiegend in einem anderen Marktsegment bewegt, also etwas als Erg&auml;nzung zu den Oberklasse-Herstellern BMW oder Daimler oder, wenn ein ausl&auml;ndischer Konzern angedacht w&auml;re, als Erweiterung von Geely-Volvo. Es war von den zitierten Politikern &ndash; und von einigen Vertretern der IG Metall und des Opel-Betriebsrats &ndash; nicht verantwortlich, das nicht klar gesagt und im Gegenteil Illusionen gesch&uuml;rt und einem neuen  Standortdenken &ndash; Stichwort: &bdquo;europ&auml;ischer global player&ldquo; &ndash; Vorschub geleistet zu haben.<\/p><p><em>Frage 3: Sollte die neue Krise bei Opel von IG Metall und den Vertrauensk&ouml;rperleitungen respektive den Betriebsr&auml;ten in der Autoindustrie nicht zum Anlass genommen werden, um das Thema Klima und Mobilit&auml;t verantwortungsvoll zu diskutieren? K&ouml;nnten Gewerkschaft, Vertrauensleute und Betriebsr&auml;te damit nicht konstruktiv die Vertrauenskrise, die die Autokonzerne mit Dieselgate erlitten haben, aufgreifen, und v&ouml;llig neue &ndash; nachhaltige und verantwortungsvolle  Wege gehen &hellip;  und damit an eine l&auml;ngst vergessene Traditionslinie der IG Metall ankn&uuml;pfen?<\/em><\/p><p>Wir erleben derzeit eine dreifache Krise: Erstens eine Krise der St&auml;dte (Feinstaub! Erste und neu drohende Fahrverbote!!). Zu Recht fordern inzwischen viele in Foren und auf den Stra&szlig;en &bdquo;Recht auf Stadt&ldquo; und eine R&uuml;ckgewinnung von Urbanit&auml;t. Zweitens gibt es eine Vertrauenskrise der Autokonzerne, die fl&auml;chendeckend betr&uuml;gerisch unterwegs sind, indem sie den tats&auml;chlichen Verbrauch und den Umfang der Emissionen systematisch niedriger ausweisen als dies der Wirklichkeit im Stra&szlig;enverkehr entspricht. Das trifft, wohlgemerkt, auf Benzin- wie auf Dieselmodelle zu; und dies war lange vor Aufbrechen von Dieselgate allseits bekannt.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p>Schlie&szlig;lich und <em>drittens<\/em> erleben wir eine Zuspitzung der Klimakrise, wie dies nicht zuletzt in diesem Sommer mit langer Hitzeperiode und massiven Erntesch&auml;den dokumentiert wird. Seit Ende 2017 ist klar, dass selbst die Begrenzung der Erderw&auml;rmung auf zwei Grad Celsius nicht eingehalten werden kann, wenn es bei den bisher geplanten Ma&szlig;nahmen bleibt. Elektromobilit&auml;t im Sinne von Elektro-Pkw ist hier bereits aus dem einfachen Grund keine L&ouml;sung, weil es bei dieser nur darum geht, dass es <em>zus&auml;tzlich<\/em> zu einem hohen und nochmals wachsenden Bestand an Pkw mit Verbrennungsmotoren weitere Millionen Elektro-Autos geben soll, die mit neuen Problemen verbunden sind (Kobalt! Lithium!! Entsorgung der Batterien!!!) und die in den St&auml;dten noch mehr Fl&auml;chen mit Beton und Blech belegen werden (rund 60 Prozent aller Elektro-Pkw sind Zweitwagen!).[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p>Die Krise bei Opel ist nur ein Teilausschnitt der Krise der Mobilit&auml;t. Die Orientierung auf Elektromobilit&auml;t, neue Verlagerungen nach Osteuropa und China, Rationalisierungswellen, &bdquo;Industrie 4.0&ldquo; mit umfassenden Prozessen der Automatisierung d&uuml;rften hierzulande hunderttausende Autoarbeitspl&auml;tze gef&auml;hrden. Sieht man diese Vorg&auml;nge vor dem Hintergrund der Klimakrise &ndash; und der Stra&szlig;enverkehr tr&auml;gt zu rund einem Viertel zu den klimasch&auml;digenden Emissionen bei &ndash; dann m&uuml;ssten sich die Politik, die Gewerkschaften und gerade auch die verantwortungsbewussten Vertreter der Autobelegschaften zusammentun und umfassend &uuml;ber Klima, Mobilit&auml;t und Autoindustrie diskutieren &ndash; beispielsweise auf einem Kongress und dies dann gemeinsam mit Leuten aus der Umweltbewegung und der fortschrittlichen Verkehrsszene. Die Frage der Jobs in der Autobranche ist hier nat&uuml;rlich wichtig. Es sei aber darauf verwiesen, dass es im Deutschland im Bereich Schiene im Zeitraum 1994 bis 2017 zu einem Abbau von rund 200.000 Arbeitspl&auml;tzen kam; die Proteste dagegen, beispielsweise seitens der IG Metall (Bahnindustrie-Jobs sind Metallindustrie-Arbeitspl&auml;tze!), hielten sich in Grenzen. Es sei des Weiteren darauf verwiesen, dass es im Bereich &ouml;ffentlicher Verkehr viele Zehntausende Jobs gibt, die mit jedem weiteren Ausbau der Automobilit&auml;t gef&auml;hrdet werden. Schlie&szlig;lich sei erw&auml;hnt, dass in den letzten 25 Jahren allein im Umweltbereich mehr als eine Million neue Jobs geschaffen wurden und dass j&uuml;ngst die baden-w&uuml;rttembergische Landesregierung eine Studie vorlegte, wonach in Deutschland bereits 240.000 Arbeitspl&auml;tze vom Fahrrad und vom Fahrradverkehr abh&auml;ngen.<\/p><p>Die IG Metall sollte sich in den eigenen Archivschr&auml;nken umsehen und beispielsweise die Dokumentation der &bdquo;Gemeinsamen verkehrspolitischen Konferenz der Industriegewerkschaft Metall und des Deutschen Naturschutzringes&ldquo;, abgehalten am 9. und 10. November 1991 in Frankfurt am Main, zu Gem&uuml;te f&uuml;hren. Dort sprach sich der Hauptredner Frederic Vester mit klugen Worten gegen den fortgesetzten Ausbau des Stra&szlig;enverkehrs aus. Er sagte: &bdquo;In einer 1989 erschienenen  Dissertation kommt der Schweizer Verkehrsspezialist Eugen Meier zu dem klaren Schluss, dass eine Verkehrsinvestition grunds&auml;tzlich neuen Verkehr verursacht. [&hellip;] Denn das Verhalten der Menschen orientiert sich [&hellip;] am Angebot und kompensiert dann die erreichten Effekte. Anders als sonst in der Wirtschaft, wo die Nachfrage das Angebot regelt, regelt auch hier wieder das Angebot die Nachfrage. Werden mehr Wege angeboten, nimmt sie der Mensch an. Er h&auml;lt sich sogar l&auml;nger und &ouml;fters im Verkehr auf, sein &uuml;briges Zeitbudget schmilzt, die erh&ouml;hte Mobilit&auml;t geht auf Kosten des sonstigen Handlungsspielraums.&ldquo; <\/p><p>Vor allem wies der &bdquo;Querdenker&ldquo; Vester damals bereits auf die Dramatik der drohenden Klimaver&auml;nderung hin. Dies mit den folgenden eindringlichen Worten: &bdquo;Die Umweltsituation auf unserem Planeten ist f&uuml;r die Menschheit zu einer &Uuml;berlebensfrage geworden. [&hellip;] Was uns bevorsteht sind m&ouml;glicherweise verheerende D&uuml;rren wie &Uuml;berschwemmungen, Klimakatastrophen durch den Anstieg von CO-2, sich akkumulierende Gifte [&hellip;] Die Grenze der Belastbarkeit unserer Erde ist bereits in mehreren, f&uuml;r die menschliche Existenz wichtigen Bereichen erreicht.&ldquo;<\/p><p>Was vor einem Vierteljahrhundert gesagt wurde, hat sich dramatisch best&auml;tigt. Es ist allerh&ouml;chste Zeit, die fatale j&uuml;ngere Tradition bei prominenten Gewerkschaftsvertretern, sich zum Sprachrohr der Autoindustrie zu machen, aufzugeben und an diesem Traditionsstrang, den es bei der IG Metall durchaus auch gibt, anzukn&uuml;pfen.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] Es gibt umfassende Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine Politik der Verkehrswende, die Nachhaltigkeit und Joberhalt &ndash; also Verantwortung f&uuml;r die Zukunft und eine soziale Politik &ndash; verbindet.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zum Autor:<\/strong> <strong>Winfried Wolf<\/strong> ist Chefredakteur von Lunapark21. Er ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac und aktiv bei der Bahnfachleutegruppe B&uuml;rgerbahn statt B&ouml;rsenbahn (BsB) und im B&uuml;ndnis Bahn f&uuml;r Alle. Im Januar 2018 erschien [in 2. und deutlich erweiterter Auflage] sein Buch &bdquo;abgrundtief + bodenlos. Stuttgart 21, sein absehbares Scheitern und die Kultur des Widerstands (374 S.; Hardcover, 20 Euro; PapyRossa K&ouml;ln). Sein Standardwerk zum Thema Verkehr: W.W., Verkehr. Umwelt. Klima &ndash; Die Globalisierung des Tempowahns. 500 Seiten, Wien (Promedia) 2009.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Das Zafira-Nachfolgemodell wird im PSA-Werk in Sochaux als Klon des Peugeot 3008 und mit der internen Bezeichnung EMO2 hergestellt. Produktionsstart war 2017. Diese Kooperation geht zur&uuml;ck auf Abmachungen, die zwischen GM und PSA getroffen wurden. Die franz&ouml;sische Gewerkschaft CGT verwies darauf, dass das Projekt der Opel-&Uuml;bernahme durch PSA &bdquo;schon lange in den Schubladen lag&ldquo; (<em>Frankfurter Allgemeine Zeitung<\/em> vom 18. Februar 2017).<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Dongfeng ist an PSA mit 13,7 Prozent beteiligt. Dongfeng hat in China nicht nur ein Joint Venture mit PSA, sondern auch ein solches mit Nissan, das sogar gr&ouml;&szlig;er als das Dongfeng-PSA-Joint Venture ist. Nissan wiederum wird von Renault kontrolliert. Das Dongfeng Joint Venture mit Nissan hat im &Uuml;brigen die irref&uuml;hrende Firmenbezeichnung &bdquo;Dongfeng Motor Co.&ldquo;[= Company], wohingegen Dongfeng selbst als &bdquo;Dongfeng Motor Corp.&ldquo; [= Corporation] firmiert. &bdquo;Nissan&ldquo; taucht dort bewusst nicht auf. Der Name eines Herstellers, der im japanischen Aggressionskrieg gegen China die Motoren f&uuml;r die japanischen Kampfflugzeuge und Bomber herstellte, wirkt verkaufshemmend. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Winfried Wolf, Schlachtfest, in: Lunapark21, Heft 37, Fr&uuml;hjahr 2017, S. 6f. Ich verwies damals auch auf die drohende Standortkonkurrenz und auf die unheilige &bdquo;Tradition&ldquo;, die es bei Opel hier gab: Ich schrieb: &bdquo;Auf der Tagesordnung steht ein massives Rationalisierungsprogramm bei Opel und PSA. Zehntausende Arbeitspl&auml;tze sind akut bedroht. Tavares hat seit seinem Antritt als PSA-Boss 2013 gezeigt, dass er ein harter Sanierer ist. Pro Jahr werden dort 2000 PSA-Jobs vernichtet. Die w&ouml;chentliche Arbeitszeit wurde auf bis zu 44 Stunden erh&ouml;ht. [&hellip;] Sp&auml;testens im Fr&uuml;hjahr 2018 wird Tavares [bei Opel] Werksschlie&szlig;ungen verk&uuml;nden. Dann hoffen die deutschen Opel-Vertreter, es m&ouml;ge die britischen Vauxhall-Leute treffen. In Eisenach mag man erwarten, dass  es zun&auml;chst Kaiserlautern an den Kragen geht. Die Bandarbeiter werden argumentieren, dass die Entwicklungsabteilung in R&uuml;sselheim aufgebl&auml;ht ist. Und die Opel-Besch&auml;ftigten im polnischen Gliwice k&ouml;nnen darauf verweisen, dass sie im Vergleich zu den Opel-Kollegen im spanischen Saragossa weniger als die H&auml;lfte kosten und an den moderneren Anlagen malochen. Diese Art Teile-und-herrsche-Spiele gab es nach dem beeindruckenden Streik bei Opel in Bochum 2004: Die Solidarit&auml;t der anderen Opel-Standorte blieb aus; das Werk in Bochum wurde geschlossen.&ldquo;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Eineinhalb Jahre vor Bekanntwerden von &bdquo;Dieselgate&ldquo; konnte man im Autolobby-Blatt Auto Bild lesen: &bdquo;Um den Verbrauch [eines Autos] auf dem Pr&uuml;fstand zu messen, muss vorher der Fahrwiderstand ermittelt werden. Dazu werden Fugen abgeklebt, Spiegel demontiert [&hellip;] Klimaanlagen werden ausgebaut [&hellip;] Dazu erkennen Steuerger&auml;te, wenn eine Messfahrt vorliegt. Die Autos sind inzwischen auf diese Minimal-Last hin konstruiert. Hie&szlig; es fr&uuml;her: &acute;Turbo l&auml;uft &ndash; Turbo s&auml;uft&acute;, sollen jetzt ausgerechnet aufgeladene Motoren sparen. Das tun sie nur auf dem Pr&uuml;fstand, wenn wenig Leistung gefordert wird.&ldquo; <em>Auto Bild<\/em> vom 14. Februar 2014. Es geht hier wohlgemerkt um alle Pkw mit Verbrennungsmotoren.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] In Deutschland gab es 2017 45,8 Millionen Pkw mit Verbrennungsmotoren und 60.000 Elektro-Auto (bereits in Addition reine E-Mobile <em>und<\/em> Hybrid-Pkw). 2025 wird es nach belastbaren Prognosen 48-49 Millionen Benzin- und Diesel-Pkw und maximal eine Million Elektro-Pkw geben. Weltweit gab es 2005 650 Millionen Pkw. 2017 waren es bereits 1 Milliarde Pkw und 3,2 Millionen Elektro-Pkw. F&uuml;r 2025 werden 1,45 Milliarden Pkw und zus&auml;tzlich maximal 150 Millionen Elektro-Pkw erwartet. Siehe ausf&uuml;hrlich: Winfried Wolf, Elektro-Pkw als Teil der Krise der aktuellen Mobilit&auml;t, isw-report Nr. 112\/113, Fr&uuml;hjahr 2018.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Vor wenigen Tagen antwortete der IG-Metall-Vorsitzende J&ouml;rg Hofmann auf die Feststellung, die Manipulation an den Diesel-Motoren seien Betrug: &bdquo;Die Fahrzeuge entsprachen der technischen Norm. Ist das Betrug? Im juristischen Sinne nein. Moralisch ja.&ldquo; Toni Hofreiter antwortete: &bdquo;Ich bleibe dabei: In meinen Augen war es Betrug, nicht legal.&ldquo; Hofmann: &bdquo;Doch, war es.&ldquo; Hier ist hinzuzuf&uuml;gen: VW hat in den USA mehrere Erkl&auml;rungen unterzeichnet, dass der Konzern bewusst und betr&uuml;gerisch vorgegangen, um geltendes Recht zu brechen. Zitate nach: <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung<\/em> vom  8. Juli 2018.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Ich entwickelte ein solches Verkehrswende-Programm in der in Fu&szlig;note [5] angef&uuml;hrten isw-Brosch&uuml;re. In einer ausf&uuml;hrlichen wissenschaftlichen Stellungnahme im Rahmen einer Anh&ouml;rung in Sachen Elektromobilit&auml;t vor dem Ausschuss f&uuml;r Umwelt und Verkehr im Rat der Stadt Hannover konkretisierte ich f&uuml;r die Fraktion Piraten\/DIE LINKE Anfang Mai 2018 ein solches Verkehrswendeprogramm auch f&uuml;r diese 500.000-Einwohner-Stadt. <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion-hannover.de\/fileadmin\/fraktionhannover\/user\/upload\/HVW2018-Kap01-05-RTF-END-END.pdf\">Siehe hier<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Opel befindet sich seit der &Uuml;bernahme durch den franz&ouml;sischen Autokonzern PSA (Peugeot-Citroen), zu dem es im Fr&uuml;hjahr 2017 kam, in einem neuerlichen Existenzkampf. Einen solchen hatte es ja bereits einmal 2009\/2010 gegeben, als die damalige Opel-Muttergesellschaft, General Motors, im Gefolge der Weltwirtschaftskrise pleite ging, dann von der US-amerikanischen Regierung mit Dutzenden Milliarden US-Dollar gerettet wurde<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44879\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,131,177,73],"tags":[1565,379,2126,1852,742,554,1673,588,2401,2061],"class_list":["post-44879","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-oekonomie","category-klimawandel","category-verkehrspolitik","tag-automobilindustrie","tag-china","tag-elektromobilitaet","tag-general-motors","tag-ig-metall","tag-opel","tag-outsourcing","tag-personalabbau","tag-psa","tag-umweltverschmutzung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44879"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44879\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44881,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44879\/revisions\/44881"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}