{"id":4489,"date":"2010-01-29T17:33:31","date_gmt":"2010-01-29T16:33:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4489"},"modified":"2010-01-29T17:33:31","modified_gmt":"2010-01-29T16:33:31","slug":"hinweise-des-tages-2-122","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4489","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Weiterer Sozialabau, Finanzmarkt, Lobbyismus, Hessens CDU, Bildungspolitik, Hartz IV-Hetze in den Medien, Atomkraft (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Koalition will Zusch&uuml;sse an Sozialkassen senken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Steilvorlage f&uuml;r R&ouml;sler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Der Finanzmarkt muss ein Service public werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Finanztransaktionssteuer im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">&Ouml;konomen watschen Sarkozy ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Friedhelm Hengsbach: Der Finanzkapitalismus entwertet die menschliche Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Althaus wechselt zu Magna<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Abgeordneter traut sich Posten des Opel-Chef-Lobbyisten als Nebenjob zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Opel-Betriebsrat kritisiert Hoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Hessens CDU attackiert die FR<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Gutachten: Sind die &Auml;u&szlig;erungen von Thilo Sarrazin als rassistisch zu bewerten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Einige Reflexionen zur sozialen Selektion im Hochschulbildungssystem und zur Lage der Bildungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Bildungschancen: Die Spaltung beginnt bereits in der Grundschule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Stimmungsmache gegen Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Bespitzelt, beschattet und bedr&auml;ngt: Unliebsame Betriebsr&auml;te unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Atomkraft: Freifahrtschein auch f&uuml;r Uralt-Reaktoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Sri Lanka. Freiheit und Wohlfahrt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4489&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Koalition will Zusch&uuml;sse an Sozialkassen senken<\/strong><br>\nDie Haush&auml;lter von Union und FDP wollen nach Informationen der &laquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&raquo; die geplanten Zusch&uuml;sse an die Sozialkassen senken. So solle die Neuverschuldung des Bundes in diesem Jahr unter 80 Milliarden Euro gedr&uuml;ckt werden.<br>\nWie die &laquo;SZ&raquo; berichtet, steht der BA-Zuschuss im Mittelpunkt der &Uuml;berlegungen. Er soll nach Sch&auml;ubles Pl&auml;nen 16 Milliarden Euro betragen. Die Koalitionsexperten hielten jedoch eine &Uuml;berweisung von etwa 11 Milliarden Euro f&uuml;r ausreichend, weil einerseits die Zahl der Arbeitslosen wohl nicht so stark steigen wird wie zun&auml;chst bef&uuml;rchtet und andererseits die Qualifizierungsprogramme der BA gestrafft werden sollen.<br>\nStrittig sei auch noch, ob auch der Zuschuss an die Gesetzliche Krankenversicherung gek&uuml;rzt wird. Sch&auml;uble will die konjunkturbedingten Einnahmeausf&auml;lle der Kassen mit 3,9 Milliarden Euro ausgleichen. Nach Berechnungen des Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft sind hingegen nur 1,4 Milliarden Euro n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lr-online.de\/politik\/Brennpunkte-SZ-Koalition-will-Zuschuesse-an-Sozialkassen-senken;art749,2809464#formular\">Lausitzer Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Steilvorlage f&uuml;r R&ouml;sler<\/strong><br>\nDie Inkubationszeit ist vorbei. Die Gesundheitsreform br&uuml;tet aus, was in ihr schlummert: Nicht etwa die B&uuml;rgerversicherung, sondern der Einstieg in die Kopfpauschale.<br>\nF&uuml;r FDP-Gesundheitsminister R&ouml;sler wirkt das Vorpreschen der Kassen wie eine Steilvorlage. F&uuml;r den Zusatzbeitrag politisch nicht verantwortlich, nutzt er die allgemeine Emp&ouml;rung, um f&uuml;r den Systemumbau, den er mit gro&szlig;z&uuml;gigem Sozialausgleich schmackhaft machen will, zu trommeln. Woher die rund 25 Milliarden Euro kommen sollen, die es kosten w&uuml;rde, um die Kopfpauschale sozial halbwegs abzufedern, wei&szlig; niemand. Bislang weigert sich der Bund sogar, den Beitragstransfer f&uuml;r die Erwerbslosen von den l&auml;cherlichen 125 auf das immer noch niedrige Niveau von 250 Euro zu heben. Das w&uuml;rde nicht nur die Kassen entlasten, auch die betroffene Patientengruppe aus der Schmuddelecke holen.<br>\nDagegen setzt R&ouml;sler just in der gleichen Woche, in der die Krankenkassen zur Kasse bitten, den Chef des K&ouml;lner Instituts f&uuml;r Qualit&auml;t und Wirtschaftlichkeit, Peter Sawicki, vor die T&uuml;re und r&auml;umt damit den sch&auml;rfsten Kritiker der Pharmaindustrie aus dem Weg. Er hatte schlie&szlig;lich versprochen, die &Auml;rzteschaft von der &bdquo;Kontrollitis&ldquo; zu befreien, mit der sie Vorg&auml;ngerin Ulla Schmidt (SPD) zur R&auml;son bringen wollte. Dieser berufsjoviale, Lobby freundliche Aktionismus ist nichts im Vergleich zur Deckelung des Arbeitgeberanteils zur Krankenversicherung. Wenn die Unternehmen das Interesse an der Beitragsstabilit&auml;t verlieren, sind der Kostenexplosion T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet. Man fragt sich dann freilich auch, weshalb Wirtschaftsvertreter dann noch in den Selbstverwaltungen der Sozialversicherungen mitspielen d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1004-gesundheitsreform-beitraege-roesler\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Finanzmarkt muss ein Service public werden<\/strong><br>\nEs brauche eine neue Verfassung des Kapitalismus, schreibt Philippe Mastronardi, Staatsrechtsprofessor an der Universit&auml;t St. Gallen. Die Schweiz leidet unter einem blinden Flecken in ihrem kollektiven Gesichtsfeld: Die dominante neoliberale Konzeption f&uuml;r das Verh&auml;ltnis von Staat und Markt ist blind f&uuml;r die gesellschaftlichen und demokratischen Voraussetzungen unserer Marktwirtschaft. Sie schafft es nicht, den Kapitalismus als Grundvoraussetzung unserer Gesellschaftsordnung ins kritische Blickfeld zu r&uuml;cken.  Der Markt &ndash; insbesondere der Kapitalmarkt &ndash; wird zum Ort der &laquo;Freiheit&raquo;, von dem aus unsere Gesellschaftsordnung zunehmend bestimmt wird. Die Macht des Marktes wird akzeptiert und h&ouml;chstens dort begrenzt, wo ihr Missbrauch unertr&auml;glich wird. Den Staat braucht es aus dieser Sicht nur f&uuml;r die Missbrauchsbek&auml;mpfung. Er dient dann als polizeiliche Aufsicht &uuml;ber den grunds&auml;tzlich freigesetzten Markt. Die Marktgesetze gelten als prim&auml;r, Politik und Recht als sekund&auml;r. Sie sind nur als Reaktion auf die &Ouml;konomie erw&uuml;nscht. Das unausgesprochene Konzept hinter dieser Haltung ist jenes vom Primat der Wirtschaft vor der Demokratie und dem<br>\nRechtsstaat. Kein Wunder, dass Demokratie und Rechtsstaat unter solchen Pr&auml;missen missachtet werden, wenn es darum geht, ein &laquo;systemrelevantes&raquo; Unternehmen zu retten, welches als Folge seines eigenen Hochmuts abzust&uuml;rzen droht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/print_18880.html\">WOZ (CH)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nicht nur die Schweiz leidet unter besagtem blinden Flecken<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Finanztransaktionssteuer im Bundestag<\/strong><br>\nMit weitgehend gleichlautenden, aber separat eingebrachten Bundestagsantr&auml;gen versuchen Ende dieser Woche die SPD und die LINKE, den Druck auf die Bundesregierung zur Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer (FTS) zu erh&ouml;hen. Die Bundesregierung solle alles in ihrer Macht stehende tun, um auf eine m&ouml;glichst z&uuml;gige internationale Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer hinzuwirken. Im Vorfeld des n&auml;chsten G20-Gipfels im Juni 2010 m&uuml;ssten innerhalb der EU abgestimmte Vorschl&auml;ge vorgelegt werden, fordert die SPD-Fraktion (Antrag 17\/527).<br>\nDie Linksfraktion fordert in ihrem (Antrag 17\/518), die FTS auf alle b&ouml;rslichen und au&szlig;erb&ouml;rslichen Wertpapierums&auml;tze, Derivate- und Devisenums&auml;tze zu erheben. Der Steuersatz soll mindestens 0,05% betragen. Parallel dazu soll die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorlegen, der die Einf&uuml;hrung einer nationalen Finanztransaktionssteuer regelt.<br>\nSteuern auf Finanztransaktionen werden bereits in einer Reihe von Staaten erhoben. Die SPD-Fraktion z&auml;hlt u.a. die Schweiz, Gro&szlig;britannien, Belgien, Griechenland, Irland, Polen und Indien auf. In Gro&szlig;britannien lag das Steueraufkommen der Stempelsteuer (&rdquo;stamp duty&ldquo;) zwischen 2000 und 2007 bei 3,7 Mrd. Euro j&auml;hrlich. Die Steuer betr&auml;gt 0,5-1,5% des Transaktionswerts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/baustellen-der-globalisierung.blogspot.com\/2010\/01\/finanztransaktionssteuer-im-bundestag.html\">Baustellen der Globalisierung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Ouml;konomen watschen Sarkozy ab<\/strong><br>\nBeim Weltwirtschaftsforum st&ouml;&szlig;t die Forderung, die W&auml;hrungspolitik besser zu koordinieren, auf Kritik. Sie halten ein zweites Bretton Woods schlicht f&uuml;r unrealistisch.  &ldquo;Bindende Abmachungen &uuml;ber den Kurs ihrer W&auml;hrungen w&uuml;rden den Handlungsspielraum der nationalen Regierungen einschr&auml;nken&rdquo;, sagt etwa Raghuram Rajan, Wirtschaftsprofessor in Chicago und fr&uuml;herer Chef&ouml;konom des Internationalen W&auml;hrungsfonds. Deshalb sei die Forderung nach gemeinsamer Wechselkurspolitik gut gemeint, aber unrealistisch, so Rajan. &Auml;hnlich sieht es Roubini. &ldquo;Die Koordination der Wechselkurse hat man schon vor 30 Jahren diskutiert. Es ist noch nie passiert, und es wird auch nicht passieren. Lassen Sie uns keine Zeit mehr mit solchen Debatten verschwenden.&rdquo; &ndash; Freilich gibt es auch &Ouml;konomen, die &auml;hnlich wie Sarkozy f&uuml;r eine abgestimmte W&auml;hrungspolitik pl&auml;dieren. So setzt sich etwa Peter Bofinger, Wirtschaftsberater der Bundesregierung, f&uuml;r das so genannte &ldquo;managed floating&rdquo; ein, bei dem die Kursschwankungen der Weltw&auml;hrungen zumindest eingeschr&auml;nkt w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2010%2F01%2F29%2Fa0099&amp;cHash=03c96357c3\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Auch Heiner Flassbeck sieht in realen Wechselkurs&auml;nderungen eine von der Orthodoxie weitgehend ignorierte Ursache f&uuml;r gravierende, negative Auswirkungen auf die internationalen Handelsstr&ouml;me und pl&auml;diert seit langem f&uuml;r ein multilaterales W&auml;hrungssystem. Im letzten  Trade &amp; Development Report (2009) haben die Volkswirte der UNCTAD um Flassbeck ein Wechselkursmanagement vorgestellt, dessen Ziel ist, W&auml;hrungsspekulationen zu beschr&auml;nken und Ungleichgewichte im internationalen Handel zu minimieren. Als Einf&uuml;hrung zu einer (englischsprachigen) Kurzfassung der <a href=\"http:\/\/www.unctad.org\/Templates\/webflyer.asp?docid=11875&amp;intItemID=1397&amp;lang=1&amp;print=1\">UNCTAD<\/a> ist ein Artikel in der <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/das-spiel-geht-weiter\/\">taz<\/a> von Heiner Flassbeck und  Friederike Spiecker zu empfehlen<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Friedhelm Hengsbach: Der Finanzkapitalismus entwertet die menschliche Arbeit<\/strong><br>\nDer Staat wird von den Finanz-Eliten als kooperative Geisel in Anspruch genommen. Er hat sich dem Druck b&uuml;rgerlicher Eliten gebeugt, indem er die solidarischen, an die Erwerbsarbeit gekoppelten und umlagefinanzierten Sicherungssysteme deformierte und mit gleichzeitigen Appellen an die private Vorsorge deren Sicherungsniveau absenkte. Er hat die Arbeitsm&auml;rkte entregelt, sodass die Zahl prek&auml;rer Arbeitsverh&auml;ltnisse wuchs, ein Niedriglohnsektor entstand, Armutsl&ouml;hne gezahlt wurden und die Armutsrisikoquote kontinuierlich stieg. Von den Finanz-Eliten wurden die globalen Kapitalm&auml;rkte als f&uuml;nfte Gewalt in der Demokratie propagiert: Die Kapitaleigner w&uuml;rden den nationalen Regierungen sensibler als die vierj&auml;hrigen Parlamentswahlen signalisieren, was &bdquo;vern&uuml;nftige Politik&ldquo; sei, n&auml;mlich die Gewerkschaften in Schach halten, L&ouml;hne moderat steigen lassen, Sozialleistungen k&uuml;rzen, Mitbestimmungsrechte aushebeln und m&ouml;glichst wenig Umverteilung zulassen.<br>\nDie Regierung f&auml;hrt aus der Sorge heraus, grobe Pannen zu vermeiden, auf Sicht und bedient sich eines Instrumentenkastens, der die Frage nach den Zielen politischen Handelns, in welcher Gesellschaft die Menschen leben wollen, systematisch ausklammert. Aber selbst in der Bedienung der Werkzeugkiste werden die Konturen politischer &Uuml;berzeugungen erkennbar. Der Koalitionsvertrag erw&auml;hnt etwa hundertmal jeweils die Begriffe des Marktes und des Wettbewerbs, zweimal dagegen jeweils die der Solidarit&auml;t und Gerechtigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Nachrichten\/Politik\/Der_Finanzkapitalismus_entwertet_die_menschliche_Arbeit\/articleid-2374529\">S&auml;chsische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Althaus wechselt zu Magna<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here th&uuml;ringische Ministerpr&auml;sident Dieter Althaus wechselt zum Opel-Bieter Magna. Althaus werde ab Februar bei dem Autozulieferer als Vizepr&auml;sident f&uuml;r den Gro&szlig;kunden Volkswagen und Kontakte zu &ouml;ffentlichen Stellen in Deutschland zust&auml;ndig sein, teilte Magna mit. Sein Landtagsmandat will der CDU-Politiker Ende April niederlegen. Althaus hatte seine Kontakte zu Magna im vorigen Jahr intensiviert, als das Unternehmen den kriselnden Autobauer Opel umwarb. Eisenach ist einer der vier deutschen Opel-Standorte. Als th&uuml;ringischer Ministerpr&auml;sident hatte sich Althaus wiederholt f&uuml;r einen Verkauf von Opel an Magna ausgesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/telegramm\/news-ticker,rendertext=11289384.html\">Bild.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu noch einmal LobbyControl http:\/\/www.lobbycontrol.de\/download\/drehtuer-studie.pdf: Als &bdquo;Dreht&uuml;r-Effekt&ldquo; &ndash; oder im Englischen &bdquo;Revolving Door&ldquo; &ndash; wird der fliegende Wechsel von F&uuml;hrungspersonen zwischen Politik und Wirtschaft bezeichnet. Die Dreht&uuml;r kreist in beide Richtungen &ndash; beide Richtungen sind im Hinblick auf demokratische Willensbildung problematisch, wenngleich meist nur der Wechsel aus der Politik in Unternehmen oder Lobbyorganisationen kritisch diskutiert wird.<br>\nEhemalige Spitzenpolitiker\/innen sind f&uuml;r Unternehmen als Lobbyisten, Berater oder Mitglieder im Vorstand oder Aufsichtsrat deshalb so beliebt, weil sie zwei unbezahlbare Ressourcen mitbringen: erstens detaillierte Kenntnisse &uuml;ber interne Abl&auml;ufe in politischen Prozessen und zweitens noch warme Kontakte zu politischen Entscheidungstr&auml;gern. Damit sichern sich die Unternehmen einen besonderen Zugang zur Politik, der sie gegen&uuml;ber anderen Interessen privilegiert.<br>\nDieser besondere Zugang zur Politik steht nur bestimmten ohnehin starken Interessengruppen offen, denn die f&uuml;r ehemalige Spitzenpolitiker\/innen attraktive Jobs k&ouml;nnen nur finanzstarke und profilierte Akteure anbieten &ndash; dies sind in der Regel gro&szlig;e Unternehmen oder Wirtschaftsverb&auml;nde. Die bestehenden Machtstrukturen werden so verfestigt und verst&auml;rkt.<br>\nDurch die M&ouml;glichkeit, nach dem Ausscheiden aus der Politik direkt in einen lukrativen Job bei einem Unternehmen oder einer Lobby-Agentur zu wechseln, besteht f&uuml;r Politiker\/innen der Anreiz, schon w&auml;hrend ihrer politischen T&auml;tigkeit ihre sp&auml;teren Jobchancen zu optimieren. Entscheidungen zum Vorteil bestimmter Unternehmen sind dabei die direkteste Form der Beg&uuml;nstigung. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Abgeordneter traut sich Posten des Opel-Chef-Lobbyisten als Nebenjob zu<\/strong><br>\nWie zu Beginn dieser Woche bekannt wurde, soll der CDU-Abgeordnete im hessischen Landtag und ehemalige Landesminister f&uuml;r Bundes- und Europa-Angelegenheiten, Volker Hoff, ab dem 1. Februar Chef-Lobbyist f&uuml;r den Opel-Konzern werden. Dies ist schon deshalb eine Nachricht wert, weil Hoff damit ein weiterer Fall von Seitenwechsler ist: Erst vor einem Jahr ist er aus der Landesregierung ausgeschieden, die er zuk&uuml;nftig f&uuml;r Opel um Hilfe ersuchen wird &ndash; und auch beim Bund d&uuml;rfte er sich als fr&uuml;herer Minister f&uuml;r Bundesangelegenheiten gute Kontakte erhalten haben. Damit aber nicht genug: Volker Hoff m&ouml;chte au&szlig;erdem sein Abgeordnetenmandat behalten. &ldquo;Ich traue mir durchaus zu, dass ich beides unter einen Hut bringen kann&rdquo;, sagte er gegen&uuml;ber der Frankfurter Rundschau. LobbyControl sieht das weniger optimistisch, ebenso wie die Opposition im hessischen Landtag, der Koalitionspartner FDP und gro&szlig;e Teile der Presse. Einmal abgesehen von der v&ouml;lligen Unm&ouml;glichkeit, diese beiden Mehr-als-Vollzeitt&auml;tigkeiten zeitlich zu vereinbaren: Volker Hoff begibt sich damit auch in einen klaren Interessenkonflikt: Als Opellobbyist k&uuml;mmert er sich einzig und allein um die Interessen von Opel &ndash; er kann nicht f&uuml;r sich in Anspruch nehmen, gleichzeitig Vertreter des ganzen Volkes zu sein, denn er ist an Auftr&auml;ge und Weisungen von Opel gebunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2010\/01\/abgeordneter-traut-sich-posten-des-opel-chef-lobbyisten-als-nebenjob-zu\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<p><em>Passend dazu:<\/em><\/p>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Opel-Betriebsrat kritisiert Hoff<\/strong><br>\nDer Opel-Betriebsratsvorsitzende Klaus Franz &uuml;bt scharfe Kritik an den Umst&auml;nden der Ernennung des CDU-Politikers Volker Hoff, der Chef-Lobbyist f&uuml;r Regierungsbeziehungen bei Opel werden soll. &ldquo;Wir h&auml;tten gefragt werden m&uuml;ssen und sind nicht gefragt worden&rdquo;, sagte Franz der FR. &ldquo;Entgegen interner Absprachen wurde bei Volker Hoff der Personalausschuss des Aufsichtsrats weder informiert noch konsultiert&rdquo;, so Franz. &ldquo;Das ist eine grobe Verletzung bestehender Absprachen und der betriebs&uuml;blichen Praxis&rdquo;, so Franz. &ldquo;In diesem Fall wurden Regeln gebrochen, die selbst in der sch&auml;rfsten Krise der vergangenen Zeit immer eingehalten wurden&rdquo;, sagt der Betriebsratschef. Volker Hoff habe in K&uuml;rze einen Termin beim Betriebsrat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/2243809_Diener-vieler-Interessen-Opel-Betriebsrat-kritisiert-Hoff.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hessens CDU attackiert die FR<\/strong><br>\nMit scharfen Angriffen auf die Frankfurter Rundschau haben hessische CDU-Politiker darauf reagiert, dass sich nun ein Untersuchungsausschuss des Landtags mit der Aff&auml;re um geschasste Steuerfahnder besch&auml;ftigt. Es gebe &ldquo;f&ouml;rmlich eine fanatische &Ouml;ffentlichkeitsarbeit&rdquo; der FR zu diesem Thema, sagte CDU-Generalsekret&auml;r Peter Beuth am Donnerstag im Landtag.<br>\nEs sei &ldquo;ganz offensichtlich&rdquo;, dass die FR, die Oppositionsparteien und die ehemaligen Steuerfahnder in einer &ldquo;gemeinsamen Kampagne&rdquo; zusammenwirkten, urteilte CDU-Mann Beuth.<br>\nMinisterpr&auml;sident Roland Koch (CDU) f&uuml;gte hinzu, die Opposition habe das Thema wider besseres Wissen aufgegriffen, &ldquo;weil ein Presseorgan jeden Tag einen Artikel geschrieben hat&rdquo;. Die Fahnder glaubten, &ldquo;als sie die Zeitung gelesen haben&rdquo;, dass sie auf Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) &ldquo;rumtrampeln&rdquo; k&ouml;nnten. &ldquo;Das ist nicht in Ordnung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/?em_cnt=2243929&amp;em_loc=1234\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ist eine ganz typische Verteidigungsstrategie. Wenn man bei einem Fehlverhalten ertappt wird, sind diejenigen, die dar&uuml;ber berichten, die <\/em>B&ouml;sewichte.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gutachten: Sind die &Auml;u&szlig;erungen von Thilo Sarrazin als rassistisch zu bewerten?<\/strong><br>\nDie F&uuml;lle an Vorurteilen und Ressentiments, wie etwa latent antisemitische Zuschreibungen (in &bdquo;positiver Wendung, Ressentiments gegen sozial Schwache sowie gegen Muslime, in Verbindung mit einem eher respektlosen Blick auf Frauen, der massiven Einforderung von Etabliertenvorrechten sowie weiteren unspezifischen bzw.nicht dem GMF-Syndrom zugeh&ouml;rigen Ressentiments erh&ouml;ht die Plausibilit&auml;t des Befunds, da Rassismus entsprechend den Forschungsergebnissen der GMF Surveys h&auml;ufig in typischer Verbindung mit anderen gruppenbezogenen Vorbehalten auftritt.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100129_hinweise_2_sarrazin.pdf\">Gideon Botsch, Gutachten im Auftrg des SPD-Kreisverbandes Spandau [PDF &ndash; 292 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Einige Reflexionen zur sozialen Selektion im Hochschulbildungssystem und zur Lage der Bildungspolitik<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dishwasher.blogsport.de\/2010\/01\/15\/einige-reflexionen-zur-sozialen-selektion-im-hochschulbildungssystem-und-zur-lage-der-bildungspolitik\/\">dishwasher<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bildungschancen: Die Spaltung beginnt bereits in der Grundschule<\/strong><br>\nIn den n&auml;chsten Tagen erhalten viele Grundsch&uuml;ler ihr Zeugnis mit der alles entscheidenden Empfehlung f&uuml;r die weiterf&uuml;hrende Schule. MONITOR hat zwei Schulklassen besucht. Die eine Klasse in einer Schule mit Kindern aus bildungsfernen Familien, die andere aus einem bildungsnahen Umfeld. W&auml;hrend auf der Brennpunktschule nur 10 Prozent der Sch&uuml;ler zum Gymnasium d&uuml;rfen, sind es an der Grundschule im b&uuml;rgerlichen Stadtteil &uuml;ber 80 Prozent. Die soziale Herkunft bestimmt wer man wird, und das von Anfang an. Ein Ph&auml;nomen, das die Gesellschaft dauerhaft zu spalten droht. Dabei hei&szlig;t es im Absatz 26 der der UN-Menschenrechtscharta: &bdquo;Jeder hat das Recht auf Bildung&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/sendungen\/2010\/0128\/bildung.php5\">ARD Monitor (Video)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/sendungen\/2010\/0128\/pdf\/grundschule.pdf\">ARD Monitor (Text, PDF)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Stimmungsmache gegen Hartz IV<\/strong><br>\nAuf Kosten anderer Leben. Nichts tun f&uuml;r sein Geld. Arbeiten k&ouml;nnen, aber nicht wollen. Das sind die Vorurteile, die sich Hartz IV Empf&auml;nger immer wieder anh&ouml;ren m&uuml;ssen. Auch die Medien sind voll von diesen Klischees. Vor allem die Boulevard Zeitungen sch&uuml;ren Neid und Missgunst, doch auch die vermeintlich seri&ouml;se Presse stimmt munter mit ein. Zapp &uuml;ber die neuesten Schlagzeilen gegen Hartz IV.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/sendungen\/zapp\/archiv\/ethik_journalismus\/hartzvier114.html\">NDR Zapp (Einleitungstext)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/flash\/zapp\/interactivePlayer.html?xml=zappsendung174-interactiveBroadcasts.xml&amp;sr=zapp&amp;bid=hartzvier112\">NDR Zapp (Video)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bespitzelt, beschattet und bedr&auml;ngt: Unliebsame Betriebsr&auml;te unter Druck<\/strong><br>\nEigentlich sind Betriebsr&auml;te so gut wie unk&uuml;ndbar, damit sie vor Arbeitgeber-Willk&uuml;r gesch&uuml;tzt sind, wenn sie f&uuml;r die Interessen der Besch&auml;ftigten einstehen. Doch Arbeitsrechtsexperten beobachten vermehrt F&auml;lle, in denen Arbeitgeber mit zweifelhaften Methoden gegen unbequeme Betriebsr&auml;te vorgehen, um sie so aus dem Unternehmen zu dr&auml;ngen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2010\/0128\/betriebsraete.php5\">ARD Monitor (Video)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/sendungen\/2010\/0128\/pdf\/betriebsraete.pdf\">ARD Monitor (Text, PDF)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Atomkraft: Freifahrtschein auch f&uuml;r Uralt-Reaktoren<\/strong><br>\nIm Herbst will die schwarz-gelbe Bundesregierung den Atomausstieg endg&uuml;ltig kippen: Dann sollen alle 17 Atomkraftwerke l&auml;nger laufen d&uuml;rfen, auch die beiden &auml;ltesten deutschen Reaktoren Neckarwestheim I und Biblis A. Und dass, obwohl Sicherheitsexperten gerade bei diesen beiden Altreaktoren erhebliche Probleme sehen und beide Kraftwerke laut Atom-Konsens eigentlich l&auml;ngst abgeschaltet sein sollten. Um die Reaktoren dennoch weiter in Betrieb zu halten, nutzen die Stromkonzerne trickreich jede Gesetzesl&uuml;cke. Dabei k&ouml;nnen sie sich auf einen starken Verb&uuml;ndeten im Bundesumweltministerium verlassen, der bis vor kurzem noch f&uuml;r einen der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Energieversorger t&auml;tig war.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/sendungen\/2010\/0128\/atom.php5\">ARD Monito (Video)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/sendungen\/2010\/0128\/pdf\/atomkraft.pdf\">ARD Monitor (Text, PDF)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sri Lanka. Freiheit und Wohlfahrt<\/strong><br>\nAuch mehr als ein halbes Jahr nach dem Ende des Krieges leben immer noch weit &uuml;ber hunderttausend Fl&uuml;chtlinge in Lagern. &laquo;Wir organisieren ihre R&uuml;ckkehr&raquo;, verspricht die Regierung in Colombo. Doch alles sieht nach einer gross angelegten Zwangsumsiedlung aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/print_18863.html\">WOZ (CH)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In die internationalen Medien schafft es gerade mal der eskalierende Streit zwischen dem in seinem Amt best&auml;tigten Pr&auml;sidenten Mahinda Rajapaksa und seinem unterlegenen Gegenkandidaten um Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei der Wahl. Die Zwangsumsiedlung von Vertriebenen des Krieges, der im Mai letzten Jahres  mit der Niederlage der tamilischen Rebellen zu Ende ging, findet kaum Beachtung. Stattdessen wird bei uns der Streit um die Besetzung des Stiftungsrats der Stiftung &ldquo;Flucht, Vertreibung, Vers&ouml;hnung&rdquo; breit medial ausgew&auml;lzt. Das Thema Vertreibung, Flucht, Abschiebung in seiner globalen Aktualit&auml;t ist weit weg.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Weiterer Sozialabau, Finanzmarkt, Lobbyismus, Hessens CDU, Bildungspolitik, Hartz IV-Hetze in den Medien, Atomkraft (KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4489","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4489","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4489"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4489\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4489"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4489"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4489"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}