{"id":4492,"date":"2010-02-02T08:47:10","date_gmt":"2010-02-02T07:47:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4492"},"modified":"2010-02-02T08:47:10","modified_gmt":"2010-02-02T07:47:10","slug":"hinweise-des-tages-1071","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4492","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu diesen Themen: Staatspleiten; Kreditklemme als politische Ausrede; Wettb&uuml;ro wieder ge&ouml;ffnet; legales Unrecht; Hartz IV-Hetze; Endspurt f&uuml;r Hartz-&Uuml;berpr&uuml;fungsantr&auml;ge; Krankenkassenbeitr&auml;ge; 15 Milliarden PPP-Projekte; Merkel kauft Steuerhinterzieher-CD; Grenzen des Wachstums; soziale Grundrechte; R&uuml;ttgers und Pinkwart haben Angst vorm W&auml;hler; FDP bedient ihre Leistungstr&auml;ger; &bdquo;Institut solidarische Moderne&ldquo;; USA in der Defizitwirtschaft; Geburtsfehler der EU; Pl&auml;ne f&uuml;r Irak-Einmarsch lange vor 9\/11. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Lucas Zeise: Staatspleiten in Serie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Die Kreditklemme existiert nur in den K&ouml;pfen der Politiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">BaFin erlaubt Leerverk&auml;ufe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Die Rechte der privaten Eigent&uuml;mer werden gest&auml;rkt, die Rechte aller anderen geschw&auml;cht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Finanz&ldquo;experte&ldquo; kritisiert Folgen der Rentengarantie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Hartz IV-Hetze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Keinerlei Schamgrenzen mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Hartz IV: Endspurt f&uuml;r Regelsatz &ndash; &Uuml;berpr&uuml;fungsantr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Zusatzbeitr&auml;ge der Kassen: Der Staat zahlt drauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Private Krankenversicherung: 30 Prozent mehr zum Jahreswechsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">PPP-Projekte in Deutschland 2009<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Heimkinder: Von Staat und Kirchen verschaukelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Swift verweigert sich neuem EU-Abkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Merkel kauft Steuerhinterzieher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Michael Dauderst&auml;dt : &ldquo;Die offenen Grenzen des Wachstums&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Friedhelm Hengsbach: Soziale Grundrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Angst vorm W&auml;hler &ndash; R&uuml;ttgers, Pinkwart und die Hotelsteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">H&ouml;chstlohn bei Br&uuml;derle &ndash; Kreditmediator ist f&uuml;r B&uuml;rger teuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Stau im Stellenkamin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Frau Pr&auml;sidentin blieb Beitr&auml;ge schuldig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Gr&uuml;ndungsaufruf &lsquo;Institut Solidarische Moderne&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">USA in der Defizitwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Zeise &ndash; Der Geburtsfehler der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Britische Regierung plante Regimewechsel im Irak vor 9\/11<\/a><\/li>\n<\/ol><p><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4492&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lucas Zeise: Staatspleiten in Serie<\/strong><br>\nGriechenland wird zum Testfall f&uuml;r die W&auml;hrungsunion<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/02-02\/010.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Kreditklemme existiert nur in den K&ouml;pfen der Politiker<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngste Quartalsumfrage der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) unter 118 Banken der Euro-Zone &uuml;ber ihre Richtlinien bei der Kreditvergabe zeigt vielmehr, dass sich die rezessionsbedingte Versch&auml;rfung bereits wieder zu entspannen beginnt. Zu &auml;hnlichen Ergebnissen kommt die entsprechende Teilumfrage der Deutschen Bundesbank unter deutschen Instituten. So gaben netto nur noch 3% der befragten Banken an, ihre Kreditkonditionen f&uuml;r Unternehmen im vergangenen Quartal versch&auml;rft zu haben. In den beiden Vorquartalen waren es netto jeweils 8% bzw. 21% gewesen. Die EZB-Umfrage liefert die Erkl&auml;rung f&uuml;r den R&uuml;ckgang bei der Kreditvergabe in der Euro-Zone: Nicht die vermeintliche Kreditklemme ist daran schuld, sondern die geringere Nachfrage. Die Firmen beantragen weniger Kredite, weil sie rezessionsbedingt weniger produzieren. Die selbsternannten Kreditklemme-Bek&auml;mpfer unter den Politikern k&ouml;nnen sich deshalb entspannen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/die_kreditklemme_existiert_nur_in_den_koepfen_der_politiker_1.4701928.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben schon &ouml;fter darauf hingewiesen, dass die oft beschworene Kreditklemme eher ein Ablenkungsman&ouml;ver der handlungsunf&auml;higen bis handlungsunwilligen Politik sei. Die Banker sind eh die Schuldigen der Krise, da kann die Politik unter Beifall des Publikums weiter draufhauen, solange der Aufschwung auf sich warten l&auml;sst. Nat&uuml;rlich haben sich die Konditionen f&uuml;r die Kreditvergabe verschlechtert, aber doch nicht mehr als aufgrund des Konjunktureinbruchs zu erwarten war. &ndash; Aber selbst die Banken versuchen ihren Profit aus der Debatte zu ziehen. Auf keinen Fall d&uuml;rfe man ihnen mit strengen Regulierungen kommen, das w&uuml;rde die Banken schw&auml;chen, die Kosten erh&ouml;hen, so dass die Kreditvergabe stark eingeschr&auml;nkt w&uuml;rde, worunter dann die ganze Volkswirtschaft zu leiden habe. Dass diese Sicht der Banken immer noch Bef&uuml;rworter hat, hat sich am ersten Tag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos in der Diskussionsveranstaltung &ldquo;Die n&auml;chste globale Krise&rdquo; gezeigt. Auf der einen Seite argumentierten die Banker, angef&uuml;hrt von Jakob A. Frenkel, Vorstand der US-Bank JP Morgan Chase, der die ganz gro&szlig;e Keule herausholte: &ldquo;Freier Handel ist ein Gewinn f&uuml;r alle. Dass es auch mal Verlierer gibt, ist keine Rechtfertigung f&uuml;r staatliche Eingriffe.&rdquo; Das stie&szlig; nat&uuml;rlich auch bei den Nicht-Banken auf Zustimmung, nur was hatte dies mit der Liberalisierung der Finanzm&auml;rkte zu tun. Ansonsten die &uuml;blichen Argumente: Regulierung gleich Kosten, gleich wenige Kredite, gleich weniger Investitionen gleich weniger Jobs. Auf der anderen vertrat Harvard-&Ouml;konom Kenneth Rogoff die Auffassung, dass die n&auml;chste globale Krise nicht von zu starker Regulierung, sondern von der durch die Bankenrettung verursachten enormen Staatsverschuldung ausgehen w&uuml;rde. Hier forderte Maria Bartiromo, Moderatorin des US-Senders CNBC, der live zugeschaltet war, die Zuh&ouml;rer &uuml;ber diese Positionen abzustimmen: &Uuml;berregulierung oder Staatsverschuldung? Knapp die H&auml;lfte der 2.500 Wirtschaftsvertreter, &Ouml;konomen und Politiker bef&uuml;rchtet eine &Uuml;berregulierung (49%). Darunter sind sicherlich auch Vertreter der Realwirtschaft, die weitere Eingriffe des Staates in den Markt bef&uuml;rchten. Manche Kommentatoren halten dieses Ergebnis f&uuml;r sensationell, vor ein paar Jahren h&auml;tte diese Zahl noch 99 Prozent betragen, schreibt z.B. die FR. Nur, wir sind in der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftkrise der Nachkriegszeit, und wesentliche Regulierungen haben noch gar nicht stattgefunden. Die Polit- und Medienkampagne um die Kreditklemme erweist der Realwirtschaft letztlich einen B&auml;rendienst, sorgt sie doch daf&uuml;r, dass aus der Finanzkrise keine Lehren gezogen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>BaFin erlaubt Leerverk&auml;ufe<\/strong><br>\nEs darf wieder gezockt werden: Anderthalb Jahre nach der Lehman-Pleite nimmt die Aufsichtsbeh&ouml;rde das Verbot von riskanten Wetten auf deutsche Finanztitel zur&uuml;ck.<br>\nDie Lage an den Finanzm&auml;rkten habe sich w&auml;hrend der vergangenen Monate so weit verbessert, dass auf eine weitere Verl&auml;ngerung der Notfallma&szlig;nahmen verzichtet werden k&ouml;nne, teilte die BaFin mit.<br>\nBei Leerverk&auml;ufen wetten Investoren wie Hedgefonds auf fallende Kurse. Sie leihen sich Aktien von anderen Anlegern, verkaufen diese Papiere und versuchen, sich anschlie&szlig;end billiger wieder einzudecken. Bei ungedeckten Leerverk&auml;ufen haben sich die Investoren noch nicht einmal die Papiere geliehen, was die Risiken weiter erh&ouml;ht. Diese Gesch&auml;fte k&ouml;nnen den Abw&auml;rtstrend einer Aktie drastisch beschleunigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:short-selling-ba-fin-erlaubt-leerverkaeufe\/50068277.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da wird nun seit Ausbruch der Finanzkrise von Regulierung, ja sogar von Verboten hochspekulativer Zockergesch&auml;fte geredet, aber das Gegenteil passiert. Man darf gespannt sein, wer f&uuml;r die n&auml;chste geplatzte Blase gerade steht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Interview mit Werner R&uuml;gemer zum Rechtsdrift im deutschen Justizwesen: &ldquo;Die Rechte der privaten Eigent&uuml;mer werden gest&auml;rkt, die Rechte aller anderen geschw&auml;cht&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland f&auml;llt immer weiter auseinander. Dies l&auml;sst sich nicht nur &ouml;konomisch an der Zunahme des materiellen Reichtums und der Armut, sondern auch juristisch anhand der Entwicklung des Rechts f&uuml;r Individuen verschiedener Einkommensgruppen nachvollziehen. W&auml;hrend die am oberen Ende der sozialen Skala in wachsenden Ma&szlig;en &uuml;ber dem Gesetz stehen, sind Lohnabh&auml;ngige und Erwerbsleben von Regelungen betroffen, die mit den Prinzipien eines Rechtsstaats schwerlich in Einklang zu bringen sind. Telepolis sprach mit dem Sozialwissenschaftler Werner R&uuml;gemer und Herausgeber des Buches &bdquo;Arbeit-Unrecht &ndash; Anklagen und Alternativen&ldquo; &uuml;ber das legale Unrecht.<br>\nDie privaten Gro&szlig;medien haben diese Ideologie &uuml;bernommen bzw. ihre alten Positionen offensiver gestaltet. Hetze gegen Arbeitslose und gegen Lohnforderungen sind Routine. Dazu geh&ouml;ren auch Medien, die bei manchen arrivierten Nostalgikern immer noch als &ldquo;kritisch&rdquo; gelten, etwa das Magazin &ldquo;Spiegel&rdquo;. In der S&uuml;ddeutschen Zeitung haben wir die Schizophrenie, dass im politischen Teil und im Feuilleton die Entwicklung gelegentlich kritisiert wird, die gleichzeitig im Wirtschaftsteil propagiert wird.<br>\nDie &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien holen in ihre d&auml;mlichen Talkshows gelegentlich &ldquo;Kritiker&rdquo; hinzu, sind aber in ihrer Gesamtbotschaft auf Seiten der gro&szlig;en Investoren und Banken. So ist etwa der t&auml;gliche ARD-B&ouml;rsenbericht vor der &ldquo;Tagesschau&rdquo; eine der d&uuml;mmsten Sendungen &uuml;berhaupt: Er suggeriert, dass die Wertentwicklung der Aktien ein Indikator f&uuml;r das wirtschaftliche Wohlergehen aller sei &ndash; w&auml;hrend in Wirklichkeit das Gegenteil der Fall ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=31979&amp;mode=print\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;r regelm&auml;&szlig;ige Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten nicht viel Neues. Zu fast allen Urteilen von Werner R&uuml;gemer finden Sie auf den NachDenkSeiten eine F&uuml;lle von Beispielen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Finanz&ldquo;experte&ldquo; kritisiert Folgen der Rentengarantie<\/strong><br>\nHeftige Kritik hat der Altersvorsorge-Experte und Leiter des Mannheimer Forschungsinstitut Demographischer Wandel (MEA), Axel B&ouml;rsch-Supan (Foto), erneut an der im Sommer 2009 beschlossenen Rentengarantie ge&uuml;bt. Diese Garantie bedeute eine &ldquo;Aufk&uuml;ndigung der sorgsam austarierten Beitrags- und Leistungsgerechtigkeit&rdquo; in der gesetzlichen Rentenversicherung, sagte B&ouml;rsch-Supan bei der Jahrestagung des Forschungsnetzwerks Alterssicherung der Deutschen Rentenversicherung. Sie benachteilige die jetzige Generation der Beitragszahler gegen&uuml;ber den mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentnern. Zwar solle ein Nachholfaktor daf&uuml;r sorgen, dass die wegen der Rentengarantie ausgefallenen Rentend&auml;mpfungen in den kommenden Jahren nachgeholt werden, r&auml;umte der Vorsorgefachmann ein. Angesichts des inzwischen aufgelaufenen Nachholbedarfs von etwa 3,5 bis vier Prozent sei dieser Schritt aber &ldquo;politisch kaum durchzusetzen&rdquo;. Der MEA-Chef sprach sich deshalb f&uuml;r mehr Unabh&auml;ngigkeit der Rentenversicherung von der Tagespolitik aus. Die Kosten der Rentengarantie bezifferte B&ouml;rsch-Supan auf etwa 15 bis 20 Milliarden Euro. Auf Unverst&auml;ndnis unter den mehr als 100 Wissenschaftlern und Rentenexperten stie&szlig; der Altersvorsorge-Experte mit seiner Behauptung, die Rendite auf Beitr&auml;ge an die Rentenversicherung sei inzwischen niedriger als innerhalb der kapitalgedeckten Altersvorsorge. Aktuelle Berechnungen des Sachverst&auml;ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Stiftung Warentest zeigen, dass die Rendite auf Rentenbeitr&auml;ge f&uuml;r Neurentner des Jahres 2010 bei etwa 3,5 Prozent f&uuml;r alleinstehende M&auml;nner und etwa vier Prozent f&uuml;r Frauen und verheiratete M&auml;nner liegt. Dagegen verzeichneten fondsgebundene Rentenversicherungen nach Aussagen von Konferenzteilnehmern im vergangenen Jahr teilweise deutliche Negativrenditen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Finanzexperte-kritisiert-Folgen-der-Rentengarantie.html?session=8ea09030e44531c4ace790746623f376\">Ihre Vorsorge<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/forschung.deutsche-rentenversicherung.de\/ForschPortalWeb\/ressource?key=fna_jt_2010_programm\">Jahrestagung des Forschungsnetzwerks Alterssicherung der Deutschen Rentenversicherung [PDF &ndash; 217 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Wie viele als &bdquo;Altersvorsorgeexperten&ldquo;- oder &bdquo;Rentenexperten&ldquo; getarnte Au&szlig;endienstmitarbeiter der Versicherungsbranche au&szlig;er Prof. B&ouml;rsch-Supan noch vertreten waren, m&uuml;sste anhand des Programms noch gekl&auml;rt werden. Nachdenkseiten-Leser\/innen wissen schon, dass B&ouml;rsch-Supans &bdquo;Forschungsinstitut&ldquo; zu einem nicht unerheblichen Teil von der Versicherungswirtschaft finanziert wird. Die Leser\/innen dieses Internetportals, welches offensichtlich mit Rentenversicherungsbeitr&auml;gen finanziert wird, sollten einen Anspruch auf Aufkl&auml;rung haben, damit sie den Versicherungsvertreter mit Professorentitel nicht weiter f&uuml;r einen unabh&auml;ngigen Experten halten. Dass der &bdquo;Experte&ldquo; mit seinen offensichtlich interessengeleiteten Aussagen zur Rendite der gesetzlichen Rente auf Unverst&auml;ndnis stie&szlig;, ist allerdings durchaus ermutigend.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"?p=1628\">NachDenSseiten vom 24.08.2006<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.mea.uni-mannheim.de\/mea_neu\/start.php?page=carriers&amp;language=D\">MEA Mannheim<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hartz IV-Hetze<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/flash\/zapp\/interactivePlayer.html?xml=zappsendung174-interactiveBroadcasts.xml&amp;sr=zapp&amp;bid=hartzvier112\">NDR Zapp<\/a>\n<p><em>Und Bild erf&uuml;llt die Vorhersage von Zapp prompt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Der in vielen Talk-Shows herumgereichte Hartz-Empf&auml;nger bekommt in Bild die n&auml;chste Hartz-IV-Geschichte mit einer guten Auflage.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/2010\/02\/01\/deutschlands-frechster-arbeitsloser-arno-duebel\/so-gammelt-der-hartz-iv-empfaenger-sich-durch-den-tag.html\">BILD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn die Ministerin nicht nur den <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6046962\/Von-der-Leyen-will-Hartz-IV-Begriff-abschaffen.html\">Begriff Hartz IV abschaffen<\/a> wollte, um das Bild der Bev&ouml;lkerung vom Arbeitslosengeld II zum Positiven wenden, dann m&uuml;sste sie zu allererst gegen diese Hetze Stellung beziehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Keinerlei Schamgrenzen mehr<\/strong><br>\nWas der SWR qua &ldquo;streng vertraulich&rdquo; eingestuftem Papier will, n&auml;mlich den Einfang der &ldquo;B&uuml;rgerlichen Mitte&rdquo;, welche &ldquo;keinen Information-Overload&rdquo; w&uuml;nscht, um vor dieser &ldquo;zu hohen Komplexit&auml;t&rdquo; nicht zur&uuml;ckschrecken zu m&uuml;ssen, weswegen als Folge &ldquo;Infotainment und unterhaltsame Formen&rdquo; im Trend l&auml;gen &ndash; was also der SWR m&ouml;chte, das kann der BR schon lange. Dies wurde erst k&uuml;rzlich untermauert, als in der M&uuml;nchner Runde mal wieder seri&ouml;s und hochanst&auml;ndig, aber ohne &ldquo;Informations-Overload&rdquo; und &ldquo;zu hohe Komplexit&auml;t&rdquo;, daf&uuml;r aber &ldquo;stark an Witz und Humor orientiert&rdquo;, das beinahe schon volkst&uuml;mliche Thema, Hartz IV mitsamt desolatem Jubil&auml;um, er&ouml;rtert wurde. Um der streitbaren Materie auf den Grund gehen zu k&ouml;nnen, konfrontierte man geachtete Mitglieder dieser ehrenwerten Gesellschaft, mit einem Mann, der vermutlich seit drei&szlig;ig Jahren arbeitslos ist und f&uuml;r den Arbeit &ndash; so sagt er selbst &ndash; keine Alternative sei, weil sie einen Zeitvertreib f&uuml;r Bl&ouml;de darstelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/02\/keinerlei-schamgrenzen-mehr.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hartz IV: Endspurt f&uuml;r Regelsatz &ndash; &Uuml;berpr&uuml;fungsantr&auml;ge<\/strong><br>\n&ldquo;Hartz4-Plattform&rdquo; und &bdquo;Der Sozialticker&ldquo;, die unabh&auml;ngige, sozialpolitische Informationsplattformen, weisen gemeinsam darauf hin, dass nach ihren Informationen nur noch bis zum 08. Februar 2010 r&uuml;ckwirkende &Uuml;berpr&uuml;fungsantr&auml;ge in Bezug auf die Hartz IV-Regels&auml;tze gestellt werden k&ouml;nnen.<br>\nMit Verk&uuml;ndung des Bundesverfassungsgerichts-Urteils am 09. Februar 2010 ist die Frist daf&uuml;r abgelaufen. Entsprechend dem Vorlage- Beschluss des Hessischen Landessozialgerichts (HLSG) wird das Urteil des BVerfG den Eckregelsatz insgesamt betreffen &ndash; also die Regels&auml;tze f&uuml;r Erwachsene nach &sect; 20 des Zweiten Sozialgesetzbuches (&sect; 20 SGB II) UND die Regels&auml;tze f&uuml;r Kinder nach &sect; 28 des Zweiten Sozialgesetzbuches (SGB II).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialticker.com\/hartz-iv-endspurt-fuer-regelsatz-ueberpruefungsantraege_20100125.html\">Der Sozialticker<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zusatzbeitr&auml;ge der Kassen: Der Staat zahlt drauf<\/strong><br>\nDurch die steuerlich absetzbaren Zusatzbeitr&auml;ge wird dem Bund Geld entgehen. Dies f&uuml;hrt dazu, dass Gut- und Geringverdiener noch st&auml;rker unterschiedlich belastet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/der-staat-zahlt-drauf\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Private Krankenversicherung: 30 Prozent mehr zum Jahreswechsel<\/strong><br>\nSteigende Beitr&auml;ge sind f&uuml;r viele Privatversicherte nichts Ungew&ouml;hnliches. Wohl aber, wenn sie sich um bis zu 30 Prozent erh&ouml;hen. Was tun? Fachleute raten davon ab, zu k&uuml;ndigen.&nbsp; Denn in die gesetzlichen Kassen kommen die Aussteiger in der Regel nicht zur&uuml;ck, und der Anbieterwechsel kann teuer werden. Das liegt vor allem daran, weil der Kunde in diesem Fall seine Altersr&uuml;ckstellung vollst&auml;ndig oder zum Teil verliert. Deshalb ist es laut Finanztest am besten, sich beim bisherigen Anbieter um ein g&uuml;nstigeres Angebot zu bem&uuml;hen. Zum Beispiel durch den Wechsel in einen anderen Tarif oder durch Abspecken der Leistungen. Ein Mindestma&szlig; an Schutz sollte jedoch bewahrt werden, r&auml;t Finanztest. Denn ein Zur&uuml;ck zu h&ouml;heren Leistungen gibt es normalerweise nicht. Und wer ein Billigangebot w&auml;hlt, hat unter Umst&auml;nden Anspruch auf weniger Leistungen als gesetzlich Versicherte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2257778&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirtop\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was f&uuml;r ein Aufschrei ginge durch die Medien, wenn die Beitr&auml;ge f&uuml;r die gesetzliche Krankenversicherung um ein halbes Prozent angehoben w&uuml;rden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>PPP-Projekte in Deutschland 2009: trotz und wegen der Finanzkrise weiter ein wichtiges Thema<\/strong><br>\nEtwa ein Viertel der Kommunen und L&auml;nder, die Ende 2008\/Anfang 2009 vom Deutschen Institut f&uuml;r Urbanistik zu ihren Erfahrungen und Planungen mit Infrastrukturprojekten in Public Private Partnership (PPP) befragt wurden, wollen in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren ein oder mehrere PPP-Vorhaben ansto&szlig;en und umsetzen. Damit ist in diesem Zeitraum alleine bei den Kommunen ein Gesamtvolumen bei PPP-Vorhaben in H&ouml;he von etwa 8,4 Milliarden Euro denkbar. Hinzu kommen noch die Ma&szlig;nahmen von Bund und L&auml;ndern mit einem PPP-Potenzial von rund 5,8 Milliarden Euro in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren.\n<p><img decoding=\"async\" width=\"475\" src=\"http:\/\/www.difu.de\/presse\/images\/100201_abb1_klein.gif\" alt=\"PPP Umfrage des DIFU\" title=\"PPP Umfrage des DIFU\"><\/p>\n<p>Insgesamt sind die PPP-Verantwortlichen in den Kommunen mit Ablauf, Verfahren und Ergebnissen der PPP-Projekte &uuml;berwiegend zufrieden&hellip; Trotz der insgesamt deutlichen Zufriedenheit mit den Projekten gab es bei jedem vierten Projekt in irgendeiner Phase gro&szlig;e Probleme. Insbesondere die Vertragsgestaltung sowie die Risikoidentifizierung und -bewertung stellten die Akteure vor gro&szlig;e Herausforderungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.difu.de\/index.shtml?\/presse\/100201.shtml\">Deutsches Institut f&uuml;r Urbanistik (Difu)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Angesichts der &uuml;berwiegend kommunalen Voten ist die positive Beurteilung der PPP-Projekte nicht erstaunlich. Wer w&uuml;rde schon Fehler eingestehen, wenn er sich f&uuml;r solche Finanzierungsmethoden entschieden hat. Zur Kritik siehe nochmals: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/01-30\/028.php\">Werner R&uuml;gemer, Profit ohne Risiko<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Heimkinder: Von Staat und Kirchen verschaukelt<\/strong><br>\nDer Verein ehemaliger Heimkinder (VeH) hat den Zwischenbericht, den der vom Deutschen Bundestag eingerichtete &bdquo;Runde Tisch Heimerziehung&ldquo; am 22. Januar vorlegte, mit scharfen Worten kritisiert. Die Vorsitzende des Vereins, Monika Tschapek-G&uuml;ntner, sagte, sie f&uuml;hle sich durch die gezielte Hinhaltetaktik von Staat und Kirchen verschaukelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/node\/8711?page=0,0\">HPD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Swift verweigert sich neuem EU-Abkommen<\/strong><br>\nFormell ist am Montag das neue Interimsabkommen zwischen der EU und den USA &uuml;ber den Zugriff der Amerikaner auf die innereurop&auml;ischen Transaktionsmeldungen des Finanzdienstleisters Swift in Kraft getreten. Doch wegen der fehlenden Zustimmung des EU-Parlaments zu dem Abkommen verweigert Swift den amerikanischen Beh&ouml;rden den Zugriff bis auf weiteres. Das Interimsabkommen der EU mit den USA wollte sicherstellen, dass der Zugriff auf die innereurop&auml;ischen Transaktionsdaten weiterhin erfolgen kann. Es sollte von Anfang Februar bis Ende Oktober gelten und dann durch ein permanentes Abkommen ersetzt werden. Das Problem ist, dass seit dem 1. Dezember 2009 der Lissabon-Vertrag der EU in Kraft ist, welcher dem EU-Parlament in den Bereichen Inneres und Justiz vollumf&auml;nglich das Recht auf Mitentscheidung einr&auml;umt. Die Innenminister verabschiedeten an ihrer Ratssitzung am 30. November zwar noch rasch das neue Abkommen, doch kam die schwedische Pr&auml;sidentschaft damals zum Schluss, das Parlament m&uuml;sse die &Uuml;bereinkunft &ndash; wie alle internationalen Abkommen unter dem Lissabon-Vertrag &ndash; gutheissen, damit es wirklich in Kraft treten k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/swift_verweigert_sich_neuem_eu-abkommen_1.4743865.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Merkel kauft Steuerhinterzieher<\/strong><br>\nAngela Merkel bef&uuml;rwortet, die gestohlenen Daten &uuml;ber deutsche Steuerhinterzieher zu kaufen. Auch Wolfgang Sch&auml;uble sprach sich am Montag daf&uuml;r aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/merkel-kauft-steuersuender\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die Regierung wird die CD mit den Namen der Steuers&uuml;nder wahrscheinlich schon deswegen erwerben, um zu verhindern, dass diese Daten aus Sicht der Regierung in &ldquo;falsche H&auml;nde&rdquo; geraten. Man stelle sich einmal vor, die Adressen und die H&ouml;he der von den einzelnen Steuers&uuml;ndern hinterzogenen Steuern w&uuml;rden z.B. Attac zug&auml;nglich gemacht werden. Dann k&auml;me ans Tageslicht, welche konkreten Personen (m&ouml;glicherweise zahlreiche prominente neoliberale &ldquo;Leistungstr&auml;ger&rdquo;) sich in den vergangenen Jahren der Steuerhinterziehung schuldig gemacht haben.<br>\nDurch den Kauf der CD lassen sich die Namen der Steuerhinterzieher deutlich leichter vertuschen. Durch Steuernachzahlung (im Falle der Selbstanzeige) werden diese den Kopf weitestgehend unbeschadet aus der Schlinge ziehen. Bereits der Umgang der hiesigen Regierungsstellen mit den Liechtensteiner Steuerhinterziehungs-Daten erweckte seinerzeit den Eindruck, dass den Steuerhinterziehern durch die Beh&ouml;rden zahlreiche goldene Br&uuml;cken gebaut wurden:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>W&auml;re eine m&ouml;glichst umfassende Aufkl&auml;rung der Steuerhinterziehungs-Delikte das Ziel des Regierungshandelns gewesen, dann w&auml;re der Kauf in aller Stille (ohne das enorme mediale Begleitget&ouml;se) abgewickelt worden. Die seinerzeitige Medienberichterstattung gab den Steuerhinterziehern die Gelegenheit, das eigene &ldquo;optimale&rdquo; Verhalten auszuloten.<\/em><\/li>\n<li><em>Es bleibt ein R&auml;tsel, warum lediglich Klaus Zumwinkels Anwesen an jenem Tage einer Hausdurchsuchung unterzogen wurde. Diese Vorgehensweise war dem Ziel einer m&ouml;glichst umfassenden Aufdeckung strafrechtlich relevanter Handlungen abtr&auml;glich. Warum wurden z.B. nicht im Rahmen zeitlich abgestimmter bundesweiter Razzien Hausdurchsuchungen bei den zehn gr&ouml;&szlig;ten potenziellen Steuerhinterziehern durchgef&uuml;hrt?<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Die aktuell zu beobachtenden Vorg&auml;nge lassen erwarten, dass auch die Steuerhinterziehungen via Schweiz nach diesem Schema &ldquo;abgearbeitet&rdquo; werden. Auch die Medienberichterstattung zu den aktuellen Steuerhinterziehungen wird wahrscheinlich nach dem seinerzeitigen Liechtenstein-Muster ablaufen: Die allermeisten Medien werden zun&auml;chst mit scheinbar &ldquo;kritischen&rdquo; Berichten den Zorn und den &Auml;rger von &ldquo;Otto Normalverbraucher&rdquo; kanalisieren und bereits nach wenigen Tagen auf die Masche &ldquo;Wir sind doch alle kleine S&uuml;nderlein&rdquo; umschalten. Frei nach dem Motto: &ldquo;Wer von uns hat nicht auch schon einmal bei der Steuer geschummelt?&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Michael Dauderst&auml;dt: &ldquo;Die offenen Grenzen des Wachstums&rdquo;<\/strong><br>\nWachstumspessimismus hat wieder Konjunktur. Dabei sind weder die Grundbed&uuml;rfnisse des armen Teils der Menschheit befriedigt noch im reicheren Teil der Welt Wohlstand f&uuml;r alle erreicht. Weder sind die Produktionsm&ouml;glichkeiten ersch&ouml;pft noch geht uns die Arbeit aus. Viel Wachstum ist also noch m&ouml;glich und n&ouml;tig. Es muss nur anders gestaltet und verteilt werden. Das &ouml;kologische und soziale Wachstum der Zukunft wird sich allerdings nur partiell in einem h&ouml;heren Bruttoinlandsprodukt niederschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/06973.pdf\">WISO direkt [PDF &ndash; 106 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Solche Formulierungen wundern mich: &ldquo;Langfristig mag der Konsumbedarf in der Tat stagnieren oder &ndash; was wahrscheinlicher ist &ndash; langsamer als die Produktivit&auml;t wachsen, wenn alle Menschen ein ihre Bed&uuml;rfnisse befriedigendes Wohlstandsniveau erreicht haben.&rdquo;<br>\nIst es n&ouml;tig, dar&uuml;ber zu r&auml;tseln, was wahrscheinlicher ist? Schauen wir doch einfach mal in den Statistiken nach &ndash; siehe Grafiken (Datenquellen: DIW, IAB und Destatis).<\/em><\/p>\n<p><a href=\"upload\/bilder\/20100202_hdt_15a.png\"><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/20100202_hdt_15a.jpg\" alt=\"Stundenproduktivit&auml;t \/ BIP\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"upload\/bilder\/20100202_hdt_15b.png\"><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/20100202_hdt_15b.jpg\" alt=\"Stundenproduktivit&auml;t \/ BIP\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em>Ergebnis: Die Stundenproduktivit&auml;t w&auml;chst seit Jahrzehnten ca. 1,2 % schneller als das reale BIP je Erwerbst&auml;tigem &ndash; auch ohne &ldquo;Konsums&auml;ttigung&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Friedhelm Hengsbach: Soziale Grundrechte<\/strong><br>\nAus Sicht des Sozialethikers hat Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ am Samstag (30. Januar) bei der Tagung &bdquo;Wenn die W&uuml;rde gew&uuml;rdigt w&uuml;rde&ldquo; eine positive Definition Sozialer Grundrechte vorgenommen.<br>\nDatum: 30.01.2010\/<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hu-marburg.de\/homepage\/download\/index.php?step=2&amp;id=51&amp;star\">Humanistische Union Marburg [MP3 &ndash; 35 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Angst vorm W&auml;hler &ndash; R&uuml;ttgers, Pinkwart und die Hotelsteuer<\/strong><br>\nDie gerade erst eingef&uuml;hrte Senkung der Mehrwertsteuer f&uuml;r &Uuml;bernachtungen im Hotel soll wieder abgeschafft werden. Das fordert der stellvertretende FDP-Vorsitzende Andreas Pinkwart. Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt er f&uuml;r seinen Vorsto&szlig; vom nordrhein-westf&auml;lischen Ministerpr&auml;sidenten J&uuml;rgen R&uuml;ttgers von der CDU.<br>\nDa geht es um die Zukunft, nein, nicht des Landes, sondern von R&uuml;ttgers, J&uuml;rgen und Pinkwart, Andreas oder umgekehrt. Die beiden treibt die nackte Angst vor der Wahlniederlage, vor der Abstrafung f&uuml;r die unversch&auml;mte Klientelpolitik, an der sie selbst mitgewirkt haben, im Glauben, es w&uuml;rde sich schon niemand aufregen. Jetzt herrscht Panik. Das Mitgef&uuml;hl h&auml;lt sich in Grenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/wdr4\/wort\/zur_sache\/index.html\">WDR 4<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>H&ouml;chstlohn bei Br&uuml;derle &ndash; Kreditmediator ist f&uuml;r B&uuml;rger teuer<\/strong><br>\nDer Kreditmediator, der bei Darlehens-Streitigkeiten zwischen Banken und Firmen vermitteln soll, wird f&uuml;r den Bundes-Etat zu einer teuren Angelegenheit. F&uuml;r die acht Mitarbeiter in dem Team unter Leitung von Hans-Joachim Metternich hat Bundeswirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle (FDP) nach FR-Informationen im Schnitt Monatsgeh&auml;lter von deutlich mehr als 15.000 Euro eingeplant. Damit kosten sie den Steuerzahler mehr als ein Staatssekret&auml;r, der ein Grundgehalt von rund 11.000 Euro bezieht. F&uuml;r Metternich, den Ex-Sprecher der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz und alten Vertrauten Br&uuml;derles, sind gut 200.000 Euro im Jahr vorgesehen. Insgesamt r&auml;umt das Wirtschaftsministerium der neuen Einrichtung einen Etat von f&uuml;nf Millionen Euro ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=2255143&amp;\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Stau im Stellenkamin<\/strong><br>\nVor der Wahl hatten die Koalition&auml;re einen sparsamen Umgang mit Steuergeldern versprochen. Jetzt wird aus dem Vollen gesch&ouml;pft.<br>\nUm die Beamtenstellen unbehindert vermehren zu k&ouml;nnen, hat das schwarz-gelbe Kabinett k&uuml;rzlich sogar eine seit Jahren bestehende Sparvorschrift aufgehoben. Mussten die H&auml;user fr&uuml;her durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr und zuletzt noch 0,6 Prozent ihrer Stellen einsparen, gibt es im Regierungsentwurf f&uuml;r den Haushalt 2010 keinerlei Vorgaben mehr.<br>\nRund tausend Stellen mehr in den Ministerien und nachgeordneten Beh&ouml;rden will die Regierung sich genehmigen.<br>\nAls besonders kreativ im Erfinden neuer Verwaltungsposten erweisen sich die Liberalen. Entwicklungsminister Dirk Niebel will nach zehn externen Stellenbesetzungen nun eine Stabsstelle f&uuml;r die Reform der Entwicklungsorganisationen einrichten und mit teils beh&ouml;rdenfremden Kr&auml;ften besetzen.<br>\nWenige Tage vor der Wahl hatte Parteichef Guido Westerwelle noch mit den Vorschl&auml;gen aus dem &ldquo;liberalen Sparbuch&rdquo; geprahlt, nach denen jede Menge Staatsdienerposten gestrichen werden sollten.<br>\nSeit Westerwelle selbst Minister ist, sieht er die Dinge anders. Er hat nicht nur an der fraglichen Staatssekret&auml;rsposition festgehalten, er hat sie zudem mit seinem Ex-B&uuml;roleiter Martin Biesel besetzt. Feiner Unterschied: Im Etat 2010 des Ausw&auml;rtigen Amtes ist die Position &ldquo;Bez&uuml;ge des Bundesministers und der Staatsminister&rdquo; um 32.000 Euro gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,675162,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Leistung f&uuml;r FDP-Anh&auml;nger muss sich eben lohnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Frau Pr&auml;sidentin blieb Beitr&auml;ge schuldig<\/strong><br>\nLandtagspr&auml;sidentin van Dinther kassierte Zehntausende Euro von der Ruhrkohle AG &ndash; und zahlte jahrelang keine Parteibeitr&auml;ge.<br>\nNach ihren umstrittenen Zuwendungen von der Ruhrkohle ger&auml;t Landtagspr&auml;sidentin van Dinther jetzt auch innerparteilich unter Druck. Die 51-j&auml;hrige Christdemokratin soll &uuml;ber zw&ouml;lf Jahre keine CDU-Mitgliedsbeitr&auml;ge bezahlt und der Parteikasse Funktionszulagen vorenthalten haben.<br>\nFalls diese Darstellungen zutreffen, h&auml;tte die Landes-CDU die Vorsitzende der Landes-Frauen-Union mit einem vor&uuml;bergehenden Funktionsverbot belegen m&uuml;ssen. In Paragraph 7, Absatz 2 der CDU-Bundessatzung hei&szlig;t es: &ldquo;Die Rechte eines Mitglieds ruhen, wenn es l&auml;nger als sechs Monate mit seinen Beitragszahlungen schuldhaft in Verzug ist.&rdquo;<br>\nMit akuter Finanznot ist die offenkundig mangelnde Zahlungsmoral van Dinthers kaum zu erkl&auml;ren. Als Landtagspr&auml;sidentin erh&auml;lt die CDU-Frau eine anderthalbfache Di&auml;t in H&ouml;he von j&auml;hrlich etwa 200.000 Euro.<br>\nZudem kassiert sie Aufwandsentsch&auml;digungen aus etlichen Gremienmandaten wie dem RAG-Regionalbeirat. Alleine f&uuml;r zwei Sitzungen im Jahre 2009 zahlte das Bergbauunternehmen der CDU-Politikerin als Vorsitzender eine doppelte Aufwandsentsch&auml;digung in H&ouml;he von 30.000 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/666\/501906\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dummheit, Raffgier, Geiz?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Gr&uuml;ndungsaufruf &lsquo;Institut Solidarische Moderne&rsquo;<\/strong><br>\nDie Zeit ist reif f&uuml;r einen neuen Politikentwurf. Die existenziellen gesellschaftlichen Gefahren verlangen politisch realisierbare Antworten. Die Probleme unserer Welt sind offenkundig: von den &ouml;kologischen und wirtschaftlichen Grenzen des bisherigen ressourcenvernichtenden Wachstums bis zum gravierenden Gef&auml;lle zwischen individueller Reichtumsanh&auml;ufung und um sich greifender Armut, von der allt&auml;glichen Missachtung der Menschenrechte bis zu vielen neuartigen Konflikten und Friedensgef&auml;hrdungen. Doch obwohl inzwischen all diese Probleme hinl&auml;nglich bekannt und Gegenstand zahlreicher Weltkonferenzen gewesen sind, haben sie sich in den letzten beiden Jahrzehnten dramatisch zugespitzt. Wesentlicher Grund daf&uuml;r ist die Hegemonie des Neoliberalismus in Politik und Wirtschaft, der unter dem Deckmantel vermeintlicher &bdquo;Ideologiefreiheit&rdquo; und &bdquo;Alternativlosigkeit&rdquo; einen beispielhaften Siegeszug feierte &ndash; mit verheerenden Folgen f&uuml;r Mensch, Natur und Gesellschaft.<br>\nEin substanzieller politischer Gegenentwurf zur Ideologie des Neoliberalismus ist &uuml;berf&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.solidarische-moderne.de\/de\/topic\/6.grundsatz.html\">Solidarische Moderne<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir werden uns zu passender Gelegenheit mit diesem Aufruf besch&auml;ftigen. Hier nur so viel: Der Begriff &bdquo;solidarische Moderne&ldquo; kn&uuml;pft offenbar an das Wahlkampfmotiv von Andrea Ypsilanti an. Da mag er als eine Abgrenzung zu Schr&ouml;ders &bdquo;Modernisierungs&ldquo;-Kurs verstanden worden sein. Abgesehen davon, dass &bdquo;Moderne&ldquo; eben ziemlich modisch erscheint, ist der Begriff eigentlich durch die &bdquo;Modernisierer&ldquo; besetzt und verbraucht und l&auml;sst einen heutzutage &ndash; &auml;hnlich wie bei der Verwendung des Begriffs &bdquo;Reformen&ldquo; &ndash; eher zusammenzucken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>USA in der Defizitwirtschaft<\/strong><br>\nDie Staatsfinanzen in den USA laufen aus dem Ruder. Bereits im Fiskaljahr 2009 (Oktober bis September) hatte der Bundesstaat ein Defizit geschrieben, das 10% der Wirtschaftsleistung entsprach. 2010 kommt es noch schlimmer. Das Minus von 1,6 Bio. $ betr&auml;gt rund 11% des Bruttoinlandproduktes (BIP). Die dramatische Entwicklung l&auml;sst sich auch an der Erh&ouml;hung der Schuldenquote ablesen. Machten die Schulden 2008 noch 40% des BIP aus, steigt dieser Anteil 2012 auf &uuml;ber 70%. Dass das Defizit 2010 h&ouml;her ausfallen wird als bisher gedacht, liegt vor allem an einem neuen Konjunkturprogramm, das 100 Mrd. $ kostet. Damit sollen etwa kleine Firmen, die Leute einstellen, belohnt werden. Was plant nun Obama konkret, damit die Defizite ab 2011 zur&uuml;ckgehen? Die gr&ouml;&szlig;te einzelne Ma&szlig;nahme ist eine Steuererh&ouml;hung f&uuml;r Gutverdienende. So sollen tempor&auml;re Steuersenkungen, die unter Pr&auml;sident Bush eingef&uuml;hrt wurden, f&uuml;r Leute mit Einkommen &uuml;ber 250 000 $ wieder r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. Diese Ma&szlig;nahme soll &uuml;ber zehn Jahre Einnahmen von 678 Mrd. $ bringen. Zudem ist vorgesehen, die gro&szlig;en Banken mit einer Sondersteuer zu belegen, die rund 90 Mrd. $ einbringen d&uuml;rfte. Auf der Ausgabenseite will Obama in den kommenden drei Jahren bestimmte Programme einfrieren, die rund 13% am Gesamthaushalt ausmachen. Damit will er &uuml;ber zehn Jahre 250 Mrd. $ &laquo;sparen&raquo;. Eine Einsparung im eigentlichen Sinne ist dies aber nicht, denn die Ausgaben werden nicht gek&uuml;rzt, sondern nominal konstant gehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/die_usa_in_der_defizitwirtschaft_1.4749735.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Im Artikel wird Barack Obamas neue Konjunkturprogramm, das kleine Firmen, die Leute einstellen, zugute kommen soll, als unseri&ouml;s bezeichnet, weil es die Schuldenlast erh&ouml;he. Dabei stellt sich Obama wesentlich intelligenter an als Schwarz\/Gelb &ndash; bzw. die Christlich-Liberalen, wie wir sie nach dem Beschluss auf dem Spitzentreffen von Union und FDP nennen sollen. Was an den Geldgeschenken f&uuml;r Hoteliers christlich oder liberal ist, erschlie&szlig;t sich allerdings nicht unmittelbar. Der Steuerrabatt, den Obama f&uuml;r neue und die Sicherung von Jobs gibt, steht nicht nur in guter christlich\/sozialer Tradition, sondern ist auch klug, konzentriert sich die Ma&szlig;nahme doch auf das wichtigste Problem, auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes. Ganz im Gegensatz zu Schwarz\/Gelb steht die Finanzierung der kommenden Defizite: Steuererh&ouml;hung f&uuml;r Besserverdienende und eine Sondersteuer f&uuml;r die gro&szlig;en Banken. Schwarz\/Gelb setzt auf Steuersenkungen f&uuml;r Besserverdienende und mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit auf eine gro&szlig;e Sparorgie nach den Wahlen in NRW &ndash; die Schuldenbremse l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en. Damit d&uuml;rfte die Hoffnung auf eine konjunkturelle Auflichtung endg&uuml;ltig begraben sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Zeise &ndash; Der Geburtsfehler der EU<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskrise offenbart, dass es ein verheerender Irrtum war, als h&ouml;chstes Ziel den freien Kapitalverkehr anzustreben. Nun m&uuml;ssen vor allem zwei L&auml;nder die Fehler ausbaden: Island und Griechenland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-zeise-der-geburtsfehler-der-eu\/50068593.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Britische Regierung plante Regimewechsel im Irak vor 9\/11<\/strong><br>\nThe Independent ver&ouml;ffentlicht ein geheimes Papier, aus dem hervorgeht, dass die britische Regierung zwei Jahre vor der Invasion die Unterst&uuml;tzung eines Staatsstreichs im Irak plante.<br>\nIrakischen Dissidenten sollte anhand dieses &bdquo;contract with the Iraqi people&rdquo; Unterst&uuml;tzung im Falle des Sturzes von Saddam Hussein signalisiert werden. Gro&szlig;britannien stellte Hilfe, Investitionen in die &Ouml;lindustrie, Schuldenerlasse und Handelsvertr&auml;ge in Aussicht.<br>\nDas Dokument mit der &Uuml;berschrift &bdquo;confidential UK\/US eyes&ldquo; wurde am 11. Juni 2001 fertiggestellt und von Ministern abgesegnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/politics\/plan-to-oust-saddam-drawn-up-two-years-before-the-invasion-1885155.html\">The Independent<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu diesen Themen: Staatspleiten; Kreditklemme als politische Ausrede; Wettb&uuml;ro wieder ge&ouml;ffnet; legales Unrecht; Hartz IV-Hetze; Endspurt f&uuml;r Hartz-&Uuml;berpr&uuml;fungsantr&auml;ge; Krankenkassenbeitr&auml;ge; 15 Milliarden PPP-Projekte; Merkel kauft Steuerhinterzieher-CD; Grenzen des Wachstums; soziale Grundrechte; R&uuml;ttgers und Pinkwart haben Angst vorm W&auml;hler; FDP bedient ihre Leistungstr&auml;ger; &bdquo;Institut solidarische Moderne&ldquo;; USA in der Defizitwirtschaft; Geburtsfehler der EU; Pl&auml;ne<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4492\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4492","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4492","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4492"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4492\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4492"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4492"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4492"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}