{"id":44929,"date":"2018-07-13T08:46:20","date_gmt":"2018-07-13T06:46:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929"},"modified":"2018-11-12T11:14:38","modified_gmt":"2018-11-12T10:14:38","slug":"hinweise-des-tages-3160","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h01\">Wo, C, bist du geblieben?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h02\">Bundestags-Gutachten: Russland wahrt das V&ouml;lkerrecht in Syrien &ndash; USA versto&szlig;en gegen UN-Gewaltverbot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h03\">Trump fordert Erh&ouml;hung der j&auml;hrlichen NATO-Ausgaben um mehr als eine halbe Billion Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h04\">Wir sind jetzt eine Schurken-Supermacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h05\">Cowboy Trump braucht eine klare Antwort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h06\">Syrien: Bev&ouml;lkerung angewidert von Milizen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h07\">Rentenskandal &ndash; Skandal der deutschen Politik!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h08\">Rentner sehen alt aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h09\">&Ouml;sterreich: Regierung verh&auml;ngt &bdquo;Ausgabenstopp&ldquo;: &Auml;rzte-Mangel und Baustopp bei Krankenh&auml;usern drohen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h10\">CO2 emissions from new passenger cars in the EU: Car manufacturers&rsquo; performance in 2017<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h11\">Autisten &ndash; besonders geeignet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h12\">Did Sen. Warner and Comey &lsquo;Collude&rsquo; on Russia-gate?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h13\">Netz wie hinterm Mond<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h14\">Der gro&szlig;e Verlust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44929#h15\">Zu guter Letzt: John Cleese verl&auml;sst Gro&szlig;britannien in Richtung Karibik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wo, C, bist du geblieben?<\/strong><br>\nDU und CSU d&uuml;rfen nicht vergessen, woher sie kommen und wof&uuml;r sie stehen. Wer sich nur einen Funken menschlichen Mitleids bewahrt hat, kann &uuml;ber die Fl&uuml;chtlinge nicht so schwadronieren.<br>\nDie derzeit gef&uuml;hrte Asyldebatte hat viele Facetten, die sprachliche st&ouml;rt mich bis zum ekelhaften &Uuml;berdruss. &ldquo;Asylanten&rdquo; sind keine Kartoffel- oder Mehls&auml;cke, &uuml;ber deren sachgem&auml;&szlig;e Lagerung man streitet. Es handelt sich bei den &ldquo;Obergrenzen&rdquo; nicht um die Kapazit&auml;tsgrenze eines K&uuml;hlhauses f&uuml;r tropische S&uuml;dfr&uuml;chte. Wir reden &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge wie &uuml;ber Sachen und verstecken den Skandal der Herzlosigkeit in kalten Statistiken.<br>\nEs sind aber Menschen, um die es geht, Verzweifelte, die Zuflucht suchen und nicht Sachen, die gestapelt oder zur&uuml;ckgeschickt werden m&uuml;ssen. &ldquo;Asyltouristen&rdquo; ist ein Wort des kalten Zynismus. War Aylan, das tote Kind, dessen Bild um die Welt ging, ein &ldquo;Asyltourist&rdquo;? Friedlich lag der kleine Aylan im Ufersand, ein rotes Shirt, neue Schuhe, seine Haare wie frisch gek&auml;mmt. Aylan, geflohen aus Syrien, war ertrunken. Das Schlauchboot war zu klein, die Wellen waren zu hoch. Aylan wollte mit Mutter und Vater dem Gemetzel in seiner Heimat Syrien entfliehen und bei der Tante in Kanada Zuflucht suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gastbeitrag-von-norbert-bluem-wo-c-bist-du-geblieben-1.4051237\">Norbert Bl&uuml;m in der S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundestags-Gutachten: Russland wahrt das V&ouml;lkerrecht in Syrien &ndash; USA versto&szlig;en gegen UN-Gewaltverbot<\/strong><br>\nRussland handelt in Syrien im Einklang mit dem V&ouml;lkerrecht. Die USA hingegen versto&szlig;en dort gegen das UN-Gewaltverbot. Das ist das Fazit des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages. (&hellip;) Am eindeutigsten f&auml;llt das Urteil des Wissenschaftlichen Dienstes hinsichtlich des Engagements Russlands aus, dessen Luftstreitkr&auml;fte Ende 2015 erstmals Ziele in Syrien angriffen: &ldquo;Die russische Milit&auml;rpr&auml;senz auf syrischem Hoheitsgebiet und die hiermit verbundenen russischen Milit&auml;raktionen st&uuml;tzen sich auf die ausdr&uuml;ckliche Genehmigung der syrischen Regierung. Es handelt sich damit um eine sog. Intervention auf Einladung. Nach der im V&ouml;lkerrecht vorherrschenden Auffassung ist eine solche Intervention im Ausgangspunkt zul&auml;ssig und verst&ouml;&szlig;t nicht gegen das in Art. 2 Nr. 4 UN-Charta verankerte Gewaltverbot.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/72792-bundestags-gutachten-russland-beachtet-volkerrecht\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Dieses Urteil der Wissenschaftler des Bundestages ist erstaunlich in seiner Eindeutigkeit &ndash; ob die gro&szlig;en deutschen Medien nun wohl ihre (dem V&ouml;lkerrecht Hohn sprechende) Berichterstattung zu Syrien &auml;ndern werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trump fordert Erh&ouml;hung der j&auml;hrlichen NATO-Ausgaben um mehr als eine halbe Billion Dollar<\/strong><br>\nDonald Trump fordert, die Richtlinie, nach der alle NATO-Staaten bis 2025 ihre Milit&auml;rausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erh&auml;hen m&uuml;ssen, auf vier Prozent zu verdoppeln. F&uuml;r 2017 entspr&auml;che das Mehrausgaben von 560 MIlliarden Dollar.<br>\nAuf dem gestrigen NATO-Gipfel in Br&uuml;ssel setzt Donald Trump seine Agenda fort, sich ehemalige Verb&uuml;ndete zu offenen Feinden zu machen. Beim Fr&uuml;hst&uuml;ck mit NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg erz&auml;hlt er L&uuml;gen &uuml;ber Deutschland, Polen, Russland und den europ&auml;ischen Gasmarkt, er attackiert Angela Merkel und erkl&auml;rt, &bdquo;Deutschland steht unter totaler Kontrolle von Russland.&ldquo;<br>\nSchnell kommt Trump zu seinem Steckenpferd: Die europ&auml;ischen NATO-Staaten geben zu wenig f&uuml;r R&uuml;stung aus. Zun&auml;chst verk&uuml;ndete er &ndash; per Twitter &ndash; alle NATO-Staaten m&uuml;ssten das auf dem NATO-Gipfel in Wales 2014 beschlossene Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts f&uuml;rs Milit&auml;r auszugeben, nicht bis 2025 erreichen, sondern &bdquo;SOFORT&ldquo;.\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">What good is NATO if Germany is paying Russia billions of dollars for gas and energy? Why are there only 5 out of 29 countries that have met their commitment? The U.S. is paying for Europe&rsquo;s protection, then loses billions on Trade. Must pay 2% of GDP IMMEDIATELY, not by 2025.<\/p>\n<p>&mdash; Donald J. Trump (@realDonaldTrump) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/realDonaldTrump\/status\/1017093020783710209?ref_src=twsrc%5Etfw\">11. Juli 2018<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-07-12\/trump-fordert-erhoehung-der-jaehrlichen-nato-ausgaben-um-mehr-als-eine-halbe-billion-dollar\/\">JusticeNow!<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wir sind jetzt eine Schurken-Supermacht<\/strong><br>\nWas steckt hinter Donald Trumps Angriffen auf Deutschland, Europa und die Nato? Der konservative Vordenker Robert Kagan sieht eine neue Weltordnung heraufziehen &ndash; in der f&uuml;r Verb&uuml;ndete kein Platz mehr ist.<br>\nEs hat geknallt. Der Nato-Gipfel vollzieht sich wie ein Unfall, der in Zeitlupe abl&auml;uft: Man wei&szlig;, was passieren wird und kann dennoch nicht wegschauen. So hat Donald Trump wie von allen erwartet das Treffen in Br&uuml;ssel zur Abrechnung mit den Verb&uuml;ndeten genutzt.<br>\nEr will, dass die anderen mehr zahlen, er will sein Geld zur&uuml;ck. Im Zentrum der Wut des m&auml;chtigsten Mannes der Welt: Deutschland. Trump verlangt, dass Berlin endlich die versprochene Summe von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die R&uuml;stung steckt.<br>\nIn Wahrheit sei es Trump allerdings v&ouml;llig egal, ob Deutschland zwei Prozent ausgebe, sagt der amerikanische konservative Vordenker Robert Kagan. Der einflussreiche US-Politikberater und Historiker beschreibt im Interview mit t-online.de, wie Trump dabei ist, die Weltordnung &uuml;ber den Haufen zu werfen.<br>\nKagan sieht sein eigenes Land als hemmungslose &ldquo;Schurken-Supermacht&rdquo; agieren, die in kleinsten Fragen das pers&ouml;nliche Interesse Trumps &uuml;ber alles stelle. Im Interview warnt er, dass die Deutschen diese Gefahr lange untersch&auml;tzt h&auml;tten und sieht Angela Merkel vor einer entscheidenden Aufgabe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/usa\/id_84092868\/robert-kagan-ueber-donald-trump-und-die-nato-sind-jetzt-eine-schurken-supermacht-.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man sollte hier sicher nicht jedes Zitat w&ouml;rtlich nehmen. Kagan ist zwar ein &bdquo;Neokonservativer&ldquo;, aber eben auch ein bekennender Trump-Gegner, der im Wahlkampf Hillary Clinton unterst&uuml;tzt hat. Er ist &uuml;brigens auch der Gatte von &bdquo;Fuck the EU&ldquo;-Victoria Nuland und war einer der Architekten des Irakkriegs. So viel zum Thema &bdquo;Schurken-Supermacht&ldquo;. Interessant ist das Interview aber allemal, zeigt es doch, wie abstrus auch Trumps Gegner argumentieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Cowboy Trump braucht eine klare Antwort<\/strong><br>\nEuropa, China und andere sollten die Zolleskalation des US-Pr&auml;sidenten kontern, wo es Amerika am meisten wehtut. Im Fall der EU sind das die Gesch&auml;fte von Techkonzernen wie Apple.<br>\nEr hat es Mittwochnacht wieder getan. Donald Trump k&uuml;ndigte neue Strafz&ouml;lle gegen China an, die &uuml;ber alles hinausgehen, was die Welt bisher von ihm sah. Der amerikanische Pr&auml;sident hat seinen W&auml;hlern Protektionismus versprochen. Und den, das muss man ihm lassen, liefert er getreulich. Seine Z&ouml;lle zielen auf maximale Zerst&ouml;rung, um den Gegner einzusch&uuml;chtern und einen Deal zu dessen Lasten abzupressen. Deshalb muss sich die EU darauf einstellen, dass Trump nach Stahl- und Aluherstellern ihre &uuml;berlegene Autoindustrie ins Visier nimmt. Er hat es Mittwochnacht wieder getan. Er wird es weiter tun.<br>\nWie ist darauf zu reagieren? Manche L&auml;nder geben klein bei. S&uuml;dkorea, Brasilien und Argentinien haben sich den Drohungen gebeugt und nicht mit Gegenz&ouml;llen geantwortet. Sie leben jetzt damit, dass sie weniger in die USA exportieren k&ouml;nnen als zuvor. Als n&auml;chste Kleinbeigeber gerieren sich deutsche Automanager, die mit dem vermutlich nicht sehr entschiedenen US-Botschafter an einem Deal herumstricken. [&hellip;.]<br>\nEuropa, China und andere sollten seine Zolleskalation da beantworten, wo es Amerika am meisten wehtut. Im Fall Europas sind das die Gesch&auml;fte von Techkonzernen wie Amazon, Google, Facebook oder Apple, die f&uuml;r die US-Wirtschaft l&auml;ngst entscheidender sind als Stahl- oder sogar Autoproduzenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/handelsstreit-cowboy-trump-braucht-eine-klare-antwort-1.4049677\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Hat da Alexander Hagel&uuml;cken nicht einen Wirtschaftszweig vergessen, bei dem Strafz&ouml;lle den USA noch ungelegener k&auml;men &ndash; und zwar R&uuml;stungsg&uuml;ter und milit&auml;rische Dienstleistungen? &bdquo;Amazon, Google und Facebook&ldquo; sind &uuml;brigens keine guten Beispiele, da diesen Konzerne auch in der EU ein Monopol haben. Strafz&ouml;lle erreichen aber nur da ihr Ziel, wo sie zum Nachteil der Sanktionierten in den Wettbewerb eingreifen. Aber auch ansonsten hat er nicht so recht verstanden, worum es geht. Die bisherigen Schritte im &bdquo;Handelskrieg&ldquo; wurden ja gerade eben selektiv ausgew&auml;hlt, um eben volkswirtschaftlich nicht weh zu tun.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Syrien: Bev&ouml;lkerung angewidert von Milizen<\/strong><br>\nSelbst in Zonen, die als gegnerisch zur Baath-Regierung bekannt waren und wo man &ldquo;Brutalit&auml;ten des Regimes&rdquo; ausgesetzt war, h&auml;tten &ldquo;viele Zivilisten&rdquo; den Aufstand nicht unterst&uuml;tzt. Viele seien aus diesen Gebieten gefl&uuml;chtet, eine andere auffallende Gruppe bestehe aus Syrern, die zu Anfang den Aufstand unterst&uuml;tzt h&auml;tten, als Protestierende, Aktivisten und Rebellen, und dann desillusioniert wurden. Manche schon 2011, als klar wurde, dass sich der Aufstand bewaffnet und die oppositionellen Gruppen religi&ouml;se Extremisten und Kriminelle anzogen. (&hellip;)<br>\nDass dies [die Menschenrechtsverletzungen durch die &bdquo; Rebellen&ldquo;] kaum an die &Ouml;ffentlichkeit gedrungen ist &ndash; anders als die Bombardements der syrischen und der russischen Flugzeuge &ndash;, liegt, wie die Studie noch einmal best&auml;tigt, daran, dass die Milizen sehr darauf aufpassten, welche Nachrichten nach au&szlig;en dringen. Nachrichten kamen einzig &uuml;ber lokale &ldquo;Fixer&rdquo;, von denen die Berichterstatter der gro&szlig;en Medien stark abh&auml;ngen, mit einer starken ideologischen N&auml;he zu den Milizen und von sogenannten &ldquo;citizen journalists&rdquo;, die die Sache der &ldquo;Rebellen&rdquo; unterst&uuml;tzen. Es gab klare Richtlinien f&uuml;r &ldquo;Medienaktivisten&rdquo;, um Gef&auml;ngnis und Verfolgung zu vermeiden, die ihnen vonseiten der Milizen im Falle der Nichtbeachtung angedroht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Syrien-Bevoelkerung-angewidert-von-Milizen-4108331.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Der Mythos vom &bdquo;Volksaufstand gegen das Assad-Regime&ldquo; verliert rapide an Glaubw&uuml;rdigkeit &ndash; wenn er denn je glaubhaft gewesen ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rentenskandal &ndash; Skandal der deutschen Politik!<\/strong><br>\nFast jeder zweite Rentner in Deutschland, knapp 8,6 Millionen Menschen, bekommt weniger als 800 Euro im Monat.<br>\nAber in &Ouml;sterreich hat ein Durchschnittrentner 800 Euro im Monat mehr als ein Durchschnittsrentner in Deutschland.<br>\nDas ist ein unglaublicher Skandal. W&uuml;rde die deutsche Politik noch funktionieren und h&auml;tten die Bundestagsabgeordneten das Mitgef&uuml;hl, welches sie so oft theatralisch vor sich hertragen, dann g&auml;be es jetzt eine Sondersitzung im Bundestag und die Renten w&uuml;rden sofort auf das &ouml;sterreichische Niveau angehoben werden.<br>\nWundert sich noch jemand &uuml;ber den Aufstieg der AfD?<br>\nDie Tragik: Viele wissen nicht, dass es den Rentnerinnen und Rentnern noch schlechter ginge, wenn die AfD ans Ruder k&auml;me und die gro&szlig;e Mehrheit der durch die Politik gesch&auml;digten Rentnerinnen und Rentner w&auml;hlen weiterhin die Rentenk&uuml;rzungsparteien CDU, CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;ne.<br>\nWann gehen die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland endlich auf die Barrikaden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1860469177347874\/?type=3&amp;permPage=1\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rentner sehen alt aus<\/strong><br>\nJeder zweite Ruhest&auml;ndler in der Bundesrepublik bekommt weniger als 800 Euro monatlich aus der gesetzlichen Rentenversicherung<br>\n&raquo;Rente muss f&uuml;rs Bierchen reichen&laquo;, steht auf Pappuntersetzern, die der Deutsche Gewerkschaftsbund unter die Leute bringt. Tut sie aber bei immer mehr Menschen nicht. Deshalb wirbt der DGB f&uuml;r eine St&auml;rkung der gesetzlichen Rente &ndash; mit sehr moderaten Forderungen. Das Ausma&szlig; der in den vergangenen Jahrzehnten von SPD, CDU, CSU, FDP und Gr&uuml;nen betriebenen Enteignung der B&uuml;rger bei den Altersbez&uuml;gen zeigt sich in den Informationen, die die Linke-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann von der aktuellen Bundesregierung jetzt auf eine parlamentarische Anfrage erhielt. Danach bekam Ende 2016 fast jeder zweite Rentner monatlich weniger als 800 Euro von der Deutschen Rentenversicherung. Den Angaben zufolge liegen 48 Prozent der Renten unter 800 und 62 Prozent unter 1.000 Euro. Von den 8,6 Millionen Beziehern der Betr&auml;ge unter 800 Euro sind 27 Prozent M&auml;nner und 64 Prozent Frauen. Die Zahlen beziehen sich auf Renten nach Sozialversicherungsbeitr&auml;gen, jedoch vor Abzug von Steuern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/335864.rentner-sehen-alt-aus.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Kein Naturgesetz<\/strong><br>\nH&auml;lfte der Renten in der BRD unter 800 Euro.<br>\nWeniger als 800 Euro Rente &ndash; das ist f&uuml;r die H&auml;lfte aller Rentnerinnen und Rentner traurige Realit&auml;t. Unter 1.000 Euro lagen 2016 sogar 62 Prozent. Niedrigrenten sind allt&auml;glich geworden.<br>\nDie Bundesregierung beschwichtigt, dass bislang vergleichsweise wenige Rentner in Armut leben. Noch k&ouml;nnen viele auf die Absicherung &uuml;ber ihren Ehepartner oder auf eine gute Betriebsrente bauen. Doch diese Absicherungsmodelle schwinden. Armut ist bei Rentnern schon heute weiter verbreitet als in der Gesamtbev&ouml;lkerung. Die Zahl derjenigen, die sogar auf die Grundsicherung im Alter angewiesen sind, hat sich binnen weniger Jahre verdoppelt.<br>\nF&uuml;r die Zukunft verhei&szlig;t dieser Trend nichts Gutes. Die Biographien k&uuml;nftiger Rentengenerationen sehen anders aus als bei heutigen Rentnerinnen und Rentnern. Die Alleinverdienerehe entspricht nicht mehr der Lebenswirklichkeit. Vom Unternehmen finanzierte, hohe Betriebsrenten sind selten geworden. Zudem wird das gesetzliche Rentenniveau schon in wenigen Jahren weiter absinken. Entgeltumwandlung und private Vorsorge k&ouml;nnen die L&uuml;cke bestenfalls teilweise f&uuml;llen. Sie w&auml;lzen zudem die Kosten der Alterssicherung von den Unternehmen auf die Besch&auml;ftigten ab. Geringverdienende, die nur kleine Renten zu erwarten haben, k&ouml;nnen sich ohnehin keine private Vorsorge leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/335898.kein-naturgesetz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich: Regierung verh&auml;ngt &bdquo;Ausgabenstopp&ldquo;: &Auml;rzte-Mangel und Baustopp bei Krankenh&auml;usern drohen<\/strong><br>\nDen Sozialversicherungen wird per Gesetz eine Ausgabenbremse aufgedr&uuml;ckt. Offene Stellen bei den &Auml;rzten und Bediensteten der oberen F&uuml;hrungsebene k&ouml;nnen bis Ende 2019 nur befristet besetzt werden, Spitalsbaustellen werden gestoppt. Diesen Antrag hat Gesundheitsministerin Hartinger-Klein (FP&Ouml;) im Parlament am Abend des 5. Juli &uuml;berfallsartig pr&auml;sentiert. Der &bdquo;Ausgaben-Stopp&ldquo; f&uuml;r Gesundheit wurde von &Ouml;VP, FP&Ouml; und NEOS beschlossen. SP&Ouml; und Liste Pilz hielten dagegen &ndash; sie vermuten sogar Verfassungswidrigkeit. Sozialversicherung und &Auml;rtekammer warnen vor den Folgen f&uuml;r die Gesundheitsversorgung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/aufgabenstopp-fuer-sozialversicherungen-aerzte-mangel-und-baustopp-bei-krankenhaeusern-drohen\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>CO2 emissions from new passenger cars in the EU: Car manufacturers&rsquo; performance in 2017<\/strong><br>\nThe EEA recently released a preliminary dataset on the CO2 emissions performance of new passenger cars in the EU in 2017. This dataset is used by the European Commission to monitor and evaluate whether manufacturers are in compliance with mandatory CO2 emission targets for passenger cars.<br>\nThe EEA data show that the sales-weighted average CO2 emissions from new passenger cars in the EU in 2017 were 119 g\/km, 1 g\/km higher than in 2016&mdash;the first recorded increase in annual fleet-average CO2 emissions. The figure below plots the historical average CO2 values relative to targets. Before CO2 standards were introduced, average CO2 emissions declined by 1.2% per year. When CO2 standards were agreed upon in 2008, manufacturers significantly outperformed annual reduction rates required to meet the 2015 target of 130 g\/km. Until 2016, manufacturers were also largely on track to meet the 2020\/21 target of 95 g\/km, which includes a one-year phase-in. However, the stagnation in CO2 reductions in 2017 is at odds with meeting the 2021 target. Reduction rates will have to increase in 2018&ndash;2021: As of 2017, fleet-average CO2 emissions will have to decline by 5.5% per year to comply with the 2021 target. Manufacturers will likely also increasingly rely on flexible compliance mechanisms such as super-credits and ecoinnovations to comply with 2020\/21 targets.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theicct.org\/sites\/default\/files\/publications\/EU_manufacturers_performance_CO2_20180712.pdf\">ICCT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist bereits heute absehbar, dass die Automobilhersteller die f&uuml;r 2021 verpflichtenden CO2-Ziele nicht erreichen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Autisten &ndash; besonders geeignet<\/strong><br>\nIn das Geb&auml;ude des Milit&auml;rgeheimdienstes in Tel Aviv kommen Au&szlig;enstehende nur selten rein. Heute ist es m&ouml;glich. Drinnen wertete eine Spezialeinheit an Monitoren Satellitenbilder aus: feindliche Truppenbewegungen, Waffendepots. Das Besondere dieser Einheit: Die jungen Soldaten in diesem Raum haben die Diagnose Autismus.<br>\nDaniel macht gerade den Vorbereitungskurs. Der Autismus steht ihm vor allem bei der Kommunikation im Weg, es f&auml;llt ihm schwer, die Gef&uuml;hle anderer Menschen zu verstehen. Er sieht die Welt mit anderen Augen. Doch hier bei der Luftaufkl&auml;rung kann er seine &uuml;berragenden F&auml;higkeiten einbringen: sein enormes fotographisches Ged&auml;chtnis und die Detailversessenheit. (&hellip;)<br>\nDoch bis sie mit der Diagnose Autismus hochsensible Geheimdienstaufgaben in der Armee &uuml;bernehmen k&ouml;nnen, m&uuml;ssen sie hart an sich arbeiten. Die psychischen Herausforderungen sind der Knackpunkt. Denn viele von ihnen waren bisher soziale Au&szlig;enseiter, die sich jetzt in ein Team einf&uuml;gen m&uuml;ssen. (&hellip;)<br>\nDie Macher des Programms betonen, dass es keine Wohlt&auml;tigkeitsaktion ist. Trotz hohem Aufwand zahle es sich f&uuml;r die Armee aus, weil autistische Soldaten besonders akribisch und hoch motiviert seien, so Kommandeurin Neta. &ldquo;Ich hoffe wirklich, dass sie wenigstens halb so viel von mir gelernt haben wie ich von ihnen&rdquo;, sagt sie. Dann kommen der Kommandeurin Tr&auml;nen der R&uuml;hrung. Weil die intensive Zusammenarbeit mit den au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Rekruten auch ihr Leben ver&auml;ndert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/israel-armee-autisten-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Did Sen. Warner and Comey &lsquo;Collude&rsquo; on Russia-gate?<\/strong><br>\nThe U.S. was in talks for a deal with Julian Assange but then FBI Director James Comey ordered  an end to negotiations after Assange offered to prove Russia was not involved in the DNC leak, as Ray McGovern explains.<br>\nAn explosive report by investigative journalist John Solomon on the opinion page of Monday&rsquo;s edition of The Hill sheds a bright light on how Sen. Mark Warner (D-VA) and then-FBI Director James Comey collaborated to prevent WikiLeaks editor Julian Assange from discussing &ldquo;technical evidence ruling out certain parties [read Russia]&rdquo; in the controversial leak of Democratic Party emails to WikiLeaks during the 2016 election.<br>\nA deal that was being discussed last year between Assange and U.S. government officials would have given Assange &ldquo;limited immunity&rdquo; to allow him to leave the Ecuadorian Embassy in London, where he has been exiled for six years. In exchange, Assange would agree to limit through redactions &ldquo;some classified CIA information he might release in the future,&rdquo; according to Solomon, who cited &ldquo;interviews and a trove of internal DOJ documents turned over to Senate investigators.&rdquo; Solomon even provided a copy of the draft immunity deal with Assange.<br>\nBut Comey&rsquo;s intervention to stop the negotiations with Assange ultimately ruined the deal, Solomon says, quoting &ldquo;multiple sources.&rdquo; With the prospective agreement thrown into serious doubt, Assange &ldquo;unleashed a series of leaks that U.S. officials say damaged their cyber warfare capabilities for a long time to come.&rdquo; These were the Vault 7 releases, which led then CIA Director Mike Pompeo to call WikiLeaks &ldquo;a hostile intelligence service.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2018\/06\/27\/did-sen-warner-and-comey-collude-on-russia-gate\/\">Ray McGovern  auf Consortiumnews<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Netz wie hinterm Mond<\/strong><br>\nDeutschland hat das teuerste Netz mit dem schlechtesten Service. Selbst in deutlich &auml;rmeren Staaten ist die Lage besser. Jetzt muss die Regierung gegen&uuml;ber den Mobilfunkanbietern Mut zeigen.<br>\nWenn man nur im Kleinen denkt, bleibt man klein. So hat es der Mobilfunkanbieter Vodafone erst vor ein paar Monaten formuliert. Der britische Konzern, der auch zu den drei gro&szlig;en deutschen Anbietern z&auml;hlt, hat angek&uuml;ndigt, ein schnelles Mobilfunknetz auf dem Mond aufzubauen. Die Botschaft der Briten ist klar: Seht her, was wir alles k&ouml;nnen, Mobilfunk l&auml;sst sich sogar da etablieren, wo es lange unm&ouml;glich erschien!<br>\nIn Mecklenburg-Vorpommern, Teilen Brandenburgs, in Th&uuml;ringen, den l&auml;ndlichen Ausl&auml;ufern Bayerns oder in Nordhessen werden Mobilfunk-Kunden die Mondmission mit Interesse verfolgen. Denn was auf unserem Nachbargestirn m&ouml;glich sein soll, scheint den Mobilfunkanbietern in l&auml;ndlichen Regionen dieses Planeten noch lange nicht m&ouml;glich zu sein. In d&uuml;nn besiedelten Gegenden m&uuml;ssen einige Millionen Deutsche erst mal im Garten auf und ab gehen, um eine SMS empfangen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/mobilfunk-deutschland-funkloecher-1.4051417\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der gro&szlig;e Verlust<\/strong><br>\nIch bin, und zwar von ganzem Herzen, Schriftstellerin, Reisejournalistin, Literaturveranstalterin und Weltreisende &ndash; und in allen diesen meinen Inkarnationen nagt die Political Correctness zunehmend an meinen Fundamenten. Nicht zuletzt an meinen Idealen: Aufkl&auml;rung. Gleichberechtigung. Empathie und eine Mitmenschlichkeit, die blind ist f&uuml;r Kategorien wie Ethnie, Gender, Herkunft. War PC nicht einst, vor ihrer Hysterisierung, f&uuml;r ebendiese Ideale angetreten?  (&hellip;) Da das Lernen von anderen Kulturen nunmehr als cultural appropriation tabu ist, wird es recht tribalistisch fad werden auf diesem Planeten. Sich die Stagnation mit guter Lekt&uuml;re vertreiben zu k&ouml;nnen, ist unwahrscheinlich &ndash; beruht doch Literatur auf Empathie f&uuml;r Protagonisten, die anders sind als man selbst. (&hellip;)<br>\nDie Sprache der Vergangenheit nach den Ma&szlig;st&auml;ben der Gegenwart umzugestalten bedeutet, dass uns Geschichte verloren geht. Wer wird sich daranmachen, &ldquo;I have a dream&ldquo;umzuschreiben? (&hellip;) In der n&auml;chsten Umdrehung der N-Wort-Schraube kommt es zu Absurdit&auml;ten wie beim Berliner Theatertreffen, wo dem Darsteller eines Neonazis verboten wurde, auf der B&uuml;hne &ldquo;das N-Wort&rdquo; auszusprechen. In den Kulissen verabschiedet sich die narrative Darstellung von der Wirklichkeit. (&hellip;)<br>\nAll das entbehrte nicht einer gewissen Komik, st&uuml;nde Humor nicht ebenfalls auf der Liste der bedrohten Kulturtechniken. Und zwar in einem Ma&szlig;, das nicht zum Lachen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2018\/25\/politische-korrektheit-einfluss-schriftstellerin-tina-uebel\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Interessante und streitbare Betrachtungen einer Schriftstellerin dar&uuml;ber, wie der Ungeist einer &uuml;bertriebenen politischen Korrektheit ihrer Meinung nach die Wahrnehmung der Vergangenheit verf&auml;lscht und die Kulturschaffenden der Gegenwart g&auml;ngelt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: John Cleese verl&auml;sst Gro&szlig;britannien in Richtung Karibik<\/strong><br>\n[&hellip;] Es scheint also, die &ldquo;splendid Isolation&rdquo;, das &ldquo;wunderbare Alleingelassensein&rdquo; auf der Insel, droht alles Wunderbare zu verlieren. Denn jetzt &ndash; my goodness! &ndash; l&auml;uft auch noch John Cleese davon, bedeutendes Mitglied der bedeutenden Komikertruppe &ldquo;Monty Python&rdquo; und unvergessen &uuml;berforderter Hotelier der &ldquo;Fawlty Towers&rdquo;. Er hopst von der Insel in die Karibik. [&hellip;]<br>\n. Er hege, das hat er gerade in einem &auml;u&szlig;erst launigen Fernsehinterview mit der BBC erkl&auml;rt, ein &ldquo;particular beef&rdquo;, einen speziellen Groll, gegen den britischen Zeitungsjournalismus.<br>\nL&uuml;gen und Trivialit&auml;ten der Bl&auml;tter seinen nicht mehr auszuhalten, die Komplexit&auml;t des Brexit &ndash; den er bef&uuml;rwortet &ndash; habe er nicht journalistisch ad&auml;quat bearbeitet gefunden. Im Gegenteil, die aktuelle &ouml;ffentliche Debatte im Land sei deprimierend. Und sowieso seien die Briten das Volk in Europa, das seinen Journalisten schon seit Jahren kaum mehr vertraue.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/skandal-john-cleese-verlaesst-grossbritannien-in-richtung-karibik-1.4051537\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Damit ist Cleese wohl der erste Medienfl&uuml;chtling ;-)<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-44929","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44929"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44929\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44931,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44929\/revisions\/44931"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44929"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}