{"id":44947,"date":"2018-07-14T11:45:12","date_gmt":"2018-07-14T09:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44947"},"modified":"2018-07-15T14:12:11","modified_gmt":"2018-07-15T12:12:11","slug":"berliner-humboldt-forum-schweinereien-und-hoffnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44947","title":{"rendered":"Berliner Humboldt-Forum: \u201eSchweinereien und Hoffnungen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Aktuell f&uuml;llt sich Deutschlands meist diskutiertes Kulturprojekt mit Exponaten: Im Humboldt-Forum in Berlin werden &ndash; inszeniert als launige &ouml;ffentliche Events &ndash; koloniale Ausstellungsst&uuml;cke angeliefert. Die plakative Begeisterung der Verantwortlichen kann aber die zahlreichen Konflikte um das Kulturzentrum nicht &uuml;berdecken: Raubkunst-Debatten, Personal-Rochaden und Rangeleien um inhaltliche Zust&auml;ndigkeiten brechen immer wieder auf. Eine Bestandsaufnahme. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nIn Berlin ist momentan das &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/welterbe-auf-tour-die-exponate-aus-dahlem-ziehen-ins-humboldt-forum-um-30940100\">Welterbe auf Tour<\/a>&ldquo;: In als &ouml;ffentliche Events vermarkteten Aktionen werden seit Wochen Exponate aus den Sammlungen des Ethnologischen und des Asiatischen Museums im Berliner Stadtteil&nbsp;Dahlem in die Stadtmitte transportiert. Ziel der Gro&szlig;objekte &ndash; etwa historische Kriegsschiffe aus der S&uuml;dsee oder vor einigen Tagen die Fassaden zweier H&auml;user aus Papua-Neuguinea &ndash; sind die noch unfertigen Hallen des gr&ouml;&szlig;ten kulturellen Projektes des Bundes: das Berliner Humboldt-Forum hinter den &bdquo;historischen&ldquo; Fassaden des Stadtschlosses. So marktschreierisch die Umzugsaktion auch angelegt ist: Diese konkrete Entwicklung bei einem seit Jahren leidenschaftlich diskutierten Gro&szlig;projekt ist Anlass, den Stand der Debatte zu beleuchten. <\/p><p>Das Projekt Humboldt-Forum ist zu Recht von mehreren Seiten in der Kritik: Da ist das &bdquo;Stadtschloss&ldquo;, das von vielen B&uuml;rgern als &auml;sthetisch und politisch r&uuml;ckw&auml;rts gewandtes Symbol wahrgenommen wird. Da ist die Entscheidung, mit dem Humboldt-Forum das zentralste und Aufsehen erregendste deutsche Kulturprojekt der Gegenwart als schn&ouml;de &bdquo;Notunterkunft&ldquo; f&uuml;r ethnologische Sammlungen zu nutzen &ndash; der Wahrnehmung nach nicht einem kuratorischen Konzept folgend, sondern die renovierungsbed&uuml;rftigen H&auml;user in Berlin-Dahlem entlastend. Und es gibt die daraus folgende wichtige Debatte um koloniale Raubkunst und Wiedergutmachung. <\/p><p><strong>Stadtschloss: R&uuml;ckw&auml;rts gewandtes Symbol oder b&uuml;rgernaher Kulturpalast?<\/strong><\/p><p>Auf der anderen Seite gibt es den volkst&uuml;mlichen Charakter des Forums, der aktuell durch die launigen &ouml;ffentlichen Transporte bereits anklingt: Ein Land stellt seinen B&uuml;rgern einen Kulturpalast bei freiem Eintritt zur Verf&uuml;gung &ndash; hier wird an die positive Tradition des in dem Areal einst residierenden Palastes der Republik der DDR angekn&uuml;pft. Bei aller berechtigten Kritik an der restaurativen Ausstrahlung des Stadtschlosses und der fragw&uuml;rdigen Relevanz der ethnologischen Sammlungen: Es ist prinzipiell zu begr&uuml;&szlig;en, wenn sich die Bundesregierung mit viel Geld in Kulturprojekten engagiert, die dem B&uuml;rger zugute kommen &ndash; hier sollte auch keine falsche Sparsamkeit eingefordert werden. Andererseits m&uuml;ssen die inhaltlichen Aspekte umso kritischer verfolgt werden.<\/p><p>Besonders schwer ersch&uuml;ttert wurde der Komplex Humboldt-Forum, als die Kunsthistorikerin B&eacute;n&eacute;dicte Savoy vergangenen Sommer harsche Vorw&uuml;rfe gegen die Stiftung Preu&szlig;ischer Kulturbesitz (SPK) erhoben hatte, die eine Betreiberin des Forums ist. Savoy ist damals sehr &ouml;ffentlichkeitswirksam aus der Expertenkommission des Humboldt-Forums ausgetreten. In einem <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/benedicte-savoy-ueber-das-humboldt-forum-das-humboldt-forum-ist-wie-tschernobyl-1.3596423?reduced=true\">Interview mit der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo; (Bezahlschranke)<\/a> hatte sie dies unter anderem damit begr&uuml;ndet, dass es sich bei dem Beirat, dem Kunst- und Kulturhistoriker aus der ganzen Welt angeh&ouml;ren, &bdquo;um eine blo&szlig;e Pro-forma-Veranstaltung&ldquo; handele. Savoy warf den Akteuren vor, dass es an Transparenz, Teamgeist und Verantwortung fehle. An der SPK, die k&uuml;nftig im Humboldt-Forum die ethnologischen und asiatischen Sammlungen der Staatlichen Museen pr&auml;sentiert, kritisiert sie &bdquo;das hierarchische Gef&uuml;ge, die fehlende Autonomie einzelner H&auml;user, da herrscht eine totale Sklerose&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/streit-ums-humboldt-forum-kunsthistorikerin-savoy-da-herrscht-totale-sklerose\/20092228.html\">wie Medien berichteten<\/a>. Die SPK h&auml;tte den Mut haben m&uuml;ssen, das Projekt abzugeben.<\/p><p><strong>&bdquo;Das Humboldt-Forum ist wie Tschernobyl&ldquo;<\/strong><\/p><p>Savoy vermisste demnach vor allem ausreichende Aufkl&auml;rung zur Provenienz (&bdquo;Herkunft&ldquo;) mutma&szlig;licher Raubkunst sowie eine engere Verzahnung von Sammlung und Wissenschaft. Der Name Humboldt sei nur ein Label. 300 Jahre Sammelt&auml;tigkeit &bdquo;mit all den Schweinereien und Hoffnungen, die damit verbunden sind&ldquo;, das seien wir, &bdquo;das ist Europa&ldquo;. Leider sei das Ganze &bdquo;wie Atomm&uuml;ll&ldquo; unter einer Bleidecke begraben, &bdquo;damit blo&szlig; keine Strahlung nach Au&szlig;en dringt. Das Humboldt-Forum ist wie Tschernobyl&ldquo;. <\/p><p>Die Gr&uuml;ndungsintendanten &ndash; der britische Museumsmann Neil MacGregor, der SPK-Pr&auml;sident Hermann Parzinger und der Kunsthistoriker Horst Bredekamp &ndash; wiesen diese Vorw&uuml;rfe damals umgehend zur&uuml;ck: Anders als der Louvre oder das British Museum sei das Humboldt-Forum eben noch keine ausgewachsene, fertige Institution. Die Provenienzforschung sei zudem im Gegenteil &bdquo;die DNA&ldquo; des Humboldt-Forums. Jedes Objekt, das ausgestellt werde, sei von den Kuratoren einer ersten Pr&uuml;fung unterzogen worden. Auch werde man zu jedem Exponat Grundinformationen zur Herkunft und Sammlungsgeschichte f&uuml;r den Besucher sichtbar machen, dies sei schon lange klar, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/streit-ums-humboldt-forum-kunsthistorikerin-savoy-da-herrscht-totale-sklerose\/20092228.html\">berichtete der &bdquo;Tagesspiegel&ldquo;<\/a>. &bdquo;Provenienzforschung ist ein fortw&auml;hrender Prozess, der mitunter viele Jahre f&uuml;r ein Objekt in Anspruch nimmt,&ldquo; hei&szlig;t es in dem Statement der Kuratoren. Savoy sagt dagegen im Interview, &bdquo;Humboldt, Provenienz, Multiperspektivit&auml;t, Shared Heritage&ldquo;, das seien lediglich Schlagw&ouml;rter, &bdquo;die da verkauft werden&ldquo;.<\/p><p><strong>Neue Chefs und Personal-Absagen<\/strong><\/p><p>Mittlerweile gibt es eine neue Dreierspitze f&uuml;r das Forum: Hartmut Dorgerloh als Generalintendanten des Humboldt-Forums, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/humboldt-forum-ethnologe-koch-wird-direktor-der-sammlungen\/21088698.html\">Lars-Christian Koch<\/a>als Direktor der Sammlungen des Ethnologischen Museums sowie Paul Spies als Chefkurator des Landes Berlin im Schloss. In eineinhalb Jahren soll das Haus er&ouml;ffnet werden und alle fragen nach Dorgerlohs Pl&auml;nen, auch wenn er erst seit 1. Juni im Amt ist und 90 Prozent des Forums bereits vorher konzeptuell ausgestaltet waren. Der 56-j&auml;hrige Kunsthistoriker Dorgerloh war bislang Chef der Stiftung Preu&szlig;ische Schl&ouml;sser und G&auml;rten Berlin-Brandenburg. Als Chef des Humboldt-Forums will er im Herbst einen Fahrplan f&uuml;r eine schrittweise &Ouml;ffnung des Hauses vorlegen. Der erste Teilbereich soll 2019 in&nbsp;Betrieb gehen, sp&auml;testens zwei Jahre sp&auml;ter sollen dann alle R&auml;ume im wiederaufgebauten Berliner Stadtschloss genutzt werden.<\/p><p>Weitere Irritationen im Forums-Gef&uuml;ge wurden durch die Absage der <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/kunst-und-architektur\/article173566980\/Ines-de-Castro-So-begruendet-sie-Absage-an-Humboldt-Forum.html\">als Chefin der ethnologischen Sammlung angefragten<\/a> In&eacute;s de Castro verursacht. De Castro ist derzeit Chefin des Stuttgarter Linden-Museums und das m&ouml;chte sie auch bleiben &ndash; eine Entscheidung, aus der man durchaus eine Wertung des Humboldt-Forums herauslesen kann.<\/p><p><strong>Gerangel um Zust&auml;ndigkeiten und das Kreuz mit dem Kreuz<\/strong><\/p><p>Eine Krise besteht auch zwischen Dorgerloh und Paul Spies, der f&uuml;r die Ausgestaltung der vom Land Berlin kuratierten Ausstellung im Forum verantwortlich zeichnet. Verlangt Dorgerloh ein Gesamtkonzept f&uuml;r das Haus, besteht Spies darauf, in &bdquo;seiner&ldquo; Ausstellung eigene Akzente zu setzen. So erkl&auml;rte Spies etwa Anfang des Jahres: &ldquo;Wir sind uns jetzt alle einig, dass es ein Kooperationsmodell wird, wo nat&uuml;rlich jemand die Leitung hat, aber wo die Spieler die Mitdenker, die Mitbestimmer und die Mitproduzenten des Programms sind.&ldquo; Kulturstaatsministerin Monika Gr&uuml;tters (CDU) hatte dagegen <a href=\"https:\/\/www.monopol-magazin.de\/berlin-besteht-auf-eigenstaendigkeit-im-humboldt-forum\">laut Medienberichten<\/a> einen Intendanten mit der Gesamtverantwortung f&uuml;r das Haus betrauen wollen. Das Kulturzentrum m&uuml;sse&nbsp;ein &ldquo;Haus aus einem Guss&rdquo; werden, forderte sie mehrfach. Spies, zugleich Direktor des Stadtmuseums Berlin, sprach sich wiederum gegen einen solch &ldquo;&uuml;berragenden Kurator&rdquo; aus. &ldquo;Wir haben die autonome Freiheit, unsere Ausstellungen selbst zu gestalten, ohne Einmischung von Berlin, aber auch ohne Einmischung vom Humboldt Forum&rdquo;, betonte er.&nbsp;<\/p><p>Weiterer Zankapfel war das auf der Kuppel des Forums vorgesehene Kreuz, zu dem die &bdquo;Welt&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/kunst-und-architektur\/article164759558\/Gruene-und-Linke-wollen-Kreuz-auf-Kuppel-verhindern.html\">so provozierend wie zutreffend schreibt<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Berlin, die gottlose Stadt, die stolze Kapitale des Atheismus, soll n&auml;mlich ein neues Kreuz bekommen. Ein vergoldetes Riesenkreuz in bester Lage, ausgerechnet oben auf der Kuppel des neuen Stadtschlosses, eines der ber&uuml;hmtesten Bauprojekte der Welt. In rund 70 Meter H&ouml;he soll das Kreuz &uuml;ber dem Vorplatz schweben, bestens sichtbar f&uuml;r die vielen Tausend Touristen, die hier Tag f&uuml;r Tag vorbeiflanieren.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ebenso zutreffend antwortet Sigrid Hupach, kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, im selben Artikel stellvertretend nicht nur f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/fowid.de\/meldung\/religionszugehoerigkeiten-deutschland-2016\">atheistische Mehrheit<\/a> der Deutschen: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es soll ein &ouml;ffentliches Geb&auml;ude sein, in das sich alle eingeladen f&uuml;hlen. Aber wie soll ein solcher offener Dialog der Kulturen gelingen, wenn oben auf der Kuppel ein Kreuz schon die Richtung vorgibt? Eine solche Hierarchisierung der Kulturen und Religionen halte ich f&uuml;r absurd.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Ein Palast f&uuml;r koloniale Raubkunst?<\/strong><\/p><p>Doch der zentrale Konflikt ist und bleibt der um die Themen Raubkunst, Provenienz und Entsch&auml;digung. Und diese Debatte hat vor einigen Wochen erste konkrete Konsequenzen hervorgerufen: So hat die Stiftung Preu&szlig;ischer Kulturbesitz (SPK) Ende Mai dem Vertreter der indianischen Chugach Alaska Corporation, John Johnson, geschnitzte Masken und kleinere Fragmente etwa einer Kinderwiege &uuml;bergeben. In diesem Fall konnte laut &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; erstmals eine &bdquo;Herkunftsgesellschaft&ldquo; in Berlin durchsetzen, dass von den heutigen Staatlichen Museen &bdquo;erworbene&ldquo; Kulturg&uuml;ter zur&uuml;ckgegeben werden. Die Exponate wurden nach stiftungsinternen Untersuchungen in den 1880-er Jahren aus Gr&auml;bern an der Nordwestk&uuml;ste Amerikas geraubt, <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur\/kulturgueter-umstrittener-herkunft-das-humboldt-forum-gibt-einige-seiner-schaetze-zurueck-30409622\">wie die &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; weiter berichtet<\/a>. Das sei, so die Preu&szlig;en-Stiftung, etwas grunds&auml;tzlich anderes als eine genehmigte arch&auml;ologische Grabung, diese Objekte m&uuml;ssten also restituiert werden.<\/p><p>An diesem Punkt ist die Diskussion jedoch l&auml;ngst nicht ausgestanden: Viele Kritiker einer kolonialen Kultur-Politik sehen auch die von der SPK als &bdquo;genehmigte arch&auml;ologische Grabung&ldquo; bezeichnete Praxis als Kunstraub an: Von Verhandlungen auf Augenh&ouml;he zwischen damaligen Arch&auml;ologen einerseits und Herkunfts-Gesellschaft andererseits konnte oft keine Rede sein.<\/p><p>Der Generalintendant des Humboldt-Forums Hartmut Dorgerloh <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/humboldt-forum-im-schloss-generalintendant-dorgerloh-das-programm-bestimmen-wir\/22574152.html\">sieht sich<\/a> durch seine vorherige T&auml;tigkeit als Chef der Stiftung Preu&szlig;ische Schl&ouml;sser und G&auml;rten Berlin-Brandenburg jedoch f&uuml;r die Aufgabe und die Konflikte gewappnet: &bdquo;Auch wir betreiben Provenienzforschung in Sachen Bodenreform, DDR-Unrecht, NS-Raubkunst.&ldquo; Konkret bei kolonialer Raubkunst seien zwar die Staatlichen Museen in der ersten Verantwortung. &bdquo;Das Humboldt-Forum aber muss das Thema offensiv ansprechen und die Ergebnisse vorstellen, wenn sie mitunter auch unbefriedigend sein m&ouml;gen.&ldquo;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuell f&uuml;llt sich Deutschlands meist diskutiertes Kulturprojekt mit Exponaten: Im Humboldt-Forum in Berlin werden &ndash; inszeniert als launige &ouml;ffentliche Events &ndash; koloniale Ausstellungsst&uuml;cke angeliefert. 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Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[917],"tags":[1792],"class_list":["post-44947","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur-und-kulturpolitik","tag-kolonialismus"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44947","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44947"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44947\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44960,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44947\/revisions\/44960"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44947"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44947"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44947"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}