{"id":44963,"date":"2018-07-16T08:12:41","date_gmt":"2018-07-16T06:12:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963"},"modified":"2018-07-16T08:12:41","modified_gmt":"2018-07-16T06:12:41","slug":"hinweise-des-tages-3161","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h01\">Trump und Putin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h02\">Maas und der Ermordete in Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h03\">Linksnationalismus ist wie Moslemkatholizismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h04\">NATO-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h05\">Renditej&auml;ger stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h06\">Sven Giegold &uuml;ber Olaf Scholz und l&auml;nderbezogene Steuertransparenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h07\">Nach Widerstand aus der Union: Justizministerin schw&auml;cht neue Mietpreisbremse ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h08\">Esst doch weniger!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h09\">Gibt es eine direkte Verbindung zwischen dem Amesbury-Paar und dem Anschlag auf die Skripals?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h10\">Saudi-Arabien droht Katar mit Milit&auml;rschlag &ndash; Grund: russische Waffenk&auml;ufe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h11\">Prozessverschleppung, um weiter Fakten schaffen zu k&ouml;nnen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h12\">&ldquo;Nationalit&auml;tengesetz&rdquo;: Israel auf dem Weg zu ausschlie&szlig;lich j&uuml;dischen Gemeinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h13\">Das Unterst&uuml;tzungsnetzwerk des NSU ist weiter vorhanden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h14\">Bill Browder und seine Geschichte vom Tod des angeblichen Whistleblowers Magnitski<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44963#h15\">Fans haben eine Ausnahmesituation in Russland erlebt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Trump und Putin<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Pr&auml;destiniert f&uuml;r eine M&auml;nnerfreundschaft&rdquo;<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump und Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin treffen sich am Montag in Helsinki. Russland komme entgegen, dass Trump versuche, die westlichen Partner zu schw&auml;chen, sagte die Politologin Sabine Fischer im Dlf. Im Verh&auml;ltnis beider L&auml;nder gebe es allerdings auch viele Probleme. [&hellip;]<br>\nWas der russischen Seite entgegenkommen kann, ist nach Ansicht Fischers die Absicht Trumps, das &ldquo;zu zerst&ouml;ren, was er als Establishment in westlichen Staaten betrachtet&rdquo;. Er tue auf medialer Ebene alles, um die westlichen Partner zu schw&auml;chen &ndash; besonders Deutschland und Angela Merkel, aber auch Theresa May und die multilateralen westlichen Strukturen. &ldquo;Das ist eine mediale Strategie, die sich vor allen Dingen in meinen Augen an seine Anh&auml;nger und Unterst&uuml;tzer in den USA richtet.&rdquo; In Russland wiederum gebe es im medialen Diskurs das starke Motiv eines westlichen Establishments, das in den vergangenen 25 Jahren systematisch anti-russische Politik betrieben habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/trump-und-putin-praedestiniert-fuer-eine-maennerfreundschaft.694.de.html?dram:article_id=422989\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wie kann man nur einen solchen Unsinn erz&auml;hlen und sich Wissenschaftler nennen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;F&uuml;r Putin ist Trump ein n&uuml;tzlicher Idiot&rdquo;<\/strong><br>\nWenn die Pr&auml;sidenten Russlands und der USA diesen Montag ihren ersten Gipfel abhalten, sind die Erwartungen hoch. Doch f&uuml;r den Moskauer Politologen Andrej Kolesnikow ist das Treffen in erster Linie ein PR-Termin.<br>\nUkraine-Krise, hybride Kriegsf&uuml;hrung und Skripal-Aff&auml;re: Das Verh&auml;ltnis zwischen den USA und Russland ist so schlecht wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Die Hoffnungen sind daher hoch, dass das Gipfel-Treffen der Pr&auml;sidenten Donald Trump und Wladimir Putin an diesem Montag in Helsinki die Lage entspannen k&ouml;nnte. Der Politologe Andrej Kolesnikow glaubt allerdings nicht an gro&szlig;e Fortschritte in den Beziehungen beider L&auml;nder. Er arbeitet f&uuml;r das Moskauer B&uuml;ro der Carnegie Stiftung, eine der einflussreichsten Denkfabriken der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/interview-am-morgen-usa-russland-gipfel-fuer-putin-ist-trump-ein-nuetzlicher-idiot-1.4052913\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Warum werden von den deutschen Medien eigentlich fast nur &bdquo;Wissenschaftler&ldquo; interviewt, die von amerikanischen Stiftungen bezahlt werden?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Maas und der Ermordete in Kiew<\/strong><br>\nLeicht hat er es nicht, unser Herr Au&szlig;enminister. Immer wieder wird Heiko Maas an seinen Vorg&auml;ngern Siegmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier gemessen. Bereits im April nahmen ihn namhafte Parteigenossen, darunter Mitglieder des SPD-Pr&auml;sidiums, Ma&szlig; ob seines scharfen Kurses gegen&uuml;ber Russland. Sie warfen ihm vor, zu wenig auf Dialog zu setzten. Deutlich wurde auch der Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion und Chef der NRW-Landesgruppe, Achim Post, der zehn Jahre die Internationale Abteilung im Willy-Brandt-Haus geleitet hatte. Im Tagesspiegel erkl&auml;rte er mit Blick auf den neuen Chefdiplomaten: &raquo;Ich halte diese Linie nicht f&uuml;r zielf&uuml;hrend.&laquo; Das Verh&auml;ltnis zu Russland sei derzeit ohne Zweifel schwierig und spannungsgeladen. &raquo;Umso mehr brauchen wir aber gerade jetzt Formate f&uuml;r Dialog und Diplomatie, statt Ausgrenzung und rhetorisches Kr&auml;ftemessen.&laquo;<br>\nDa Maas zu diesem Zeitpunkt in Kanada weilte, verschob man die Diskussion auf eine weitere Parteivorstandssitzung. Ende Mai fand sie statt. Als der Amateur-au&szlig;enminister seine Russlandpolitik erl&auml;uterte, kam es nicht zu dem erwarteten Heiko-Maas-Tribunal. Im Gegenteil, der einen Monat zuvor so Gescholtene erhielt viel Zuspruch.<br>\nDie Parteivorsitzende Andrea Nahles lobte die Politik des Au&szlig;enministers, und die Vorstandsmitglieder stimmten ihr zu. Alle w&ouml;llten einen Dialog mit Moskau, entscheidend, so Nahles, seien aber Ergebnisse, nicht ein Dialog um des Dialoges willen. Die Kritiker der Russlandpolitik des neuen Au&szlig;enministers, darunter auch die Ministerpr&auml;sidenten in den L&auml;ndern, pflichteten ihr bei. Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern) fasste es laut Teilnehmerkreisen zusammen und meinte, sie habe sich in den weltpolitisch turbulenten Zeiten schon bei Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier wohlgef&uuml;hlt. Gleiches gelte nun f&uuml;r Maas.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/13-2018&amp;textfile=4425\">Ossietzky<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Peter Naumann:<\/strong> Sehr guter argumentativer faktenreicher Artikel zur unr&uuml;hmlichen Rolle des nach der &ldquo;Ermordung&rdquo; wieder auferstandenen &raquo;aufrechten, kritischen und unabh&auml;ngigen&laquo; Journalisten Babtschenko in der antirussischen Propaganda von Maas.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Linksnationalismus ist wie Moslemkatholizismus<\/strong><br>\nEs war zu erwarten, dass die geplante Sammlungsbewegung, die viel Resonanz hat, schlecht geredet wird. Die Gegner versuchen sie als linksnationalistisch zu diffamieren. Dabei ist das Wort Linksnationalismus so sinnvoll wie das Wort Moslemkatholizismus. Links und Nationalismus gehen nun einmal nicht zusammen, denn die Arbeiterbewegung sang &bdquo;V&ouml;lker h&ouml;rt die Signale&ldquo; und nicht &bdquo;Volk h&ouml;rt die Signale&ldquo;.<br>\nUnd auch wenn auch am Ende eines Parteitages sangen sie &bdquo;Br&uuml;der zu Sonne zur Freiheit&ldquo;, und nicht &bdquo;Deutsche zur Sonne zur Freiheit&ldquo;.<br>\nAm leichtesten ist noch die No-Border-No-Nation-Ideologie zu durchschauen, da jeder, der sich die Frage stellt, wie ein Sozialstaat aufgebaut werden kann, die Wirklichkeitsfremdheit dieser Ideologie durchschaut. Anh&auml;nger dieser Irrlehre sehen folglich im Sozialstaat ja auch eine nationalistische Verirrung.<br>\nViele Bef&uuml;rworter hat das unsinnige Wort des Linksnationalismus bei denen, die unter Fl&uuml;chtlingssolidarit&auml;t offene Grenzen f&uuml;r alle und soziale Leistungen f&uuml;r alle, die zu uns kommen, verstehen. Am deutlichsten wird dieser Irrglaube, wenn man sich das Gesundheitswesen anschaut. In angels&auml;chsischen L&auml;ndern kommen oft die H&auml;lfte der &Auml;rzte und Krankenpfleger aus Entwicklungsl&auml;ndern. In Deutschland wird stolz darauf verwiesen, dass wir mehrere Tausend &Auml;rzte aus Syrien und Griechenland aufgenommen haben. Sp&auml;testens an dieser Stelle m&uuml;sste den Anh&auml;ngern der &bdquo;Offenen Grenzen f&uuml;r alle&ldquo; d&auml;mmern, dass sie etwas Unm&ouml;gliches und ganz und gar Unsoziales bef&uuml;rworten. In Syrien und Griechenland, wo diese &Auml;rzte viel dringender gebraucht werden als bei uns, bricht das Gesundheitssystem zusammen. Der Els&auml;sser Albert Schweitzer ging nach Lambar&eacute;n&eacute; in Gabun und baute ein Hospital auf, um kranken Menschen, die ohne medizinische Versorgung waren, zu helfen. Heute wird die Solidarit&auml;t auf den Kopf gestellt.<br>\nIn den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts bildeten Industriestaaten noch kostenlos Menschen aus Entwicklungsl&auml;ndern aus, mit der Verpflichtung nach abgeschlossener Ausbildung in ihre Heimatl&auml;nder zur&uuml;ckzukehren. Heute will eine partei&uuml;bergreifende neoliberale Gemeinde Fachkr&auml;fte abwerben und so die Entwicklungsl&auml;nder noch &auml;rmer machen.<br>\nInternationalismus hei&szlig;t politisch Verfolgten Asyl zu geben, Kriegsfl&uuml;chtlingen zu helfen und den Armen dieser Welt ein besseres Leben zu erm&ouml;glichen, in dem die Industriestaaten in den Entwicklungsl&auml;ndern investieren, um das Leben der Menschen zu verbessern statt sie weiter auszupl&uuml;ndern.<br>\nWie weit die Begriffsverwirrung fortgeschritten ist, sieht man daran, dass diejenigen, die fordern, Milliarden Euro in den Fl&uuml;chtlingslagern und Hungergebieten auszugeben, als Linksnationalisten beschimpft werden, w&auml;hrend sich diejenigen, die den armen L&auml;ndern vor allem die besser ausgebildeten Arbeitskr&auml;fte abwerben wollen und somit dem deutschen Besch&auml;ftigungsnationalismus Tribut zollen, sich auf die Schultern klopfen und sich als Internationalisten missverstehen.<br>\nMan w&uuml;rde ihnen gern zurufen: &bdquo;Besch&auml;ftigungsnationalisten aller L&auml;nder, denkt mal nach!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1864961676898624\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>NATO-Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nato-Gipfel: Teure Eskalation<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis hat es tats&auml;chlich geschafft, den ohnehin rauen Ton, der gegen&uuml;ber Russland angeschlagen wird, noch einmal deutlich zu versch&auml;rfen. In der Abschlusserkl&auml;rung des Gipfels wird zun&auml;chst die &bdquo;illegale und illegitime Annexion der Krim&ldquo; und die &bdquo;anhaltende Destabilisierung des Ostens der Ukraine&ldquo; kritisiert. Weiter werden Moskau &bdquo;provokative milit&auml;rischen Handlungen&ldquo; vorgeworfen. Dar&uuml;ber hinaus werden die &bdquo;betr&auml;chtlichen Investitionen in die Modernisierung seiner strategischen Kr&auml;fte&ldquo; hervorgehoben, was angesichts eines vierstelligen Milliardenbetrages, den die NATO-Mitglieder in diesem Jahr in ihre R&uuml;stungshaushalte pumpen werden, doch reichlich grotesk anmutet. Zumal laut SIPRI-Angaben der russische Etat im vergangenen Jahr um 20% auf 66,3 Mrd. Dollar sank.<br>\nGenerell vermeidet es das B&uuml;ndnis tunlichst, sich auch einmal an die eigene Nase zu fassen. Wenn etwa Russland die &bdquo;Aggressivit&auml;t seiner Nuklearrhetorik&ldquo; vorgeworfen wird, so mag das nicht v&ouml;llig falsch sein. Die offen angestellten &Uuml;berlegungen im B&uuml;ndnis, &bdquo;einsetzbare&ldquo; Atomwaffen zu entwickeln und eventuell eine neue Generation Marschflugk&ouml;rper in Europa stationieren zu wollen, tragen aber auch nicht gerade zur Deeskalation bei &ndash; im Gegenteil.<br>\nUnd schlie&szlig;lich wird in der Abschlusserkl&auml;rung dann auch noch der &bdquo;Angriff mit einem Nervenkampfstoff&ldquo; im britischen Salisbury &bdquo;verurteilt&ldquo;, der mehr oder minder direkt Russland zu einem Zeitpunkt in die Schuhe geschoben wird, an dem mehr und mehr Fragen zu den genauen Umst&auml;nden des Ereignisses auftauchen. Dennoch hei&szlig;t es unbeirrt in der Gipfelerkl&auml;rung: &bdquo;Laut der Einsch&auml;tzung des Vereinigten K&ouml;nigreichs ist es sehr wahrscheinlich, dass die Russische F&ouml;deration f&uuml;r den Angriff verantwortlich ist und es keine plausible alternative Erkl&auml;rung gibt. Wir stehen solidarisch hinter dieser Einsch&auml;tzung des Vereinigten K&ouml;nigreichs.&ldquo;<br>\nEs hat fast den Anschein, als wollte das B&uuml;ndnis wirklich ganz sicher gehen, dass beim anstehenden Gipfeltreffen zwischen Wladimir Putin und Donald Trump ganz sicher keine Deeskalation der aufgeheizten Stimmung zustande kommt. Das ern&uuml;chternde Fazit &uuml;ber die NATO-Abschlusserkl&auml;rung der S&uuml;ddeutschen Zeitung lautet: &bdquo;Das Dokument [&hellip;] l&auml;sst praktisch keine Hintert&uuml;ren offen f&uuml;r eine Wende in der Russlandpolitik.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/07\/12\/nato-gipfel-teure-eskalation\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was macht die Bundeswehr eigentlich mit den ohnehin nicht wenigen 38,5 Mrd Euro (2018)? Reicht dieser Betrag tats&auml;chlich nicht zur Landesverteidigung &ndash; und vor potentiellen Gefahren (welche k&ouml;nnten das konkret sein?) &ndash; aus? Oder dienen die Mehrausgaben nicht vielmehr dem Interesse der USA (und von NATO-Staaten) &ndash; u.a. Regime changes und Sicherung von Ressourcen? Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44938\">Unfassbar naiv, diese Tagesschau: die Berichterstattung und Kommentierung zu Trump auf dem NATO-Gipfel<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: NATO-Gipfelerkl&auml;rung (II)<\/strong><br>\nInzwischen liegt eine deutsche &Uuml;bersetzung der w&auml;hrend des gestrigen Gipfeltreffens verabschiedeten NATO-Abschlusserkl&auml;rung vor. Auf Kernpunkte weist u.a. Augengeradeaus hin: Die Absichtserkl&auml;rung, 2024 2 Prozent des BIP ausgeben zu wollen, wurde noch einmal bekr&auml;ftigt, obwohl zB Deutschland angek&uuml;ndigt hat &bdquo;nur&ldquo; 1,5 Prozent erreichen zu wollen. Wie erwartet wurde ein NATO-Logistikkommando in Ulm beschlossen, ein &bdquo;Gemeinsames Unterst&uuml;tzungs- und Bef&auml;higungskommando [&hellip;] zur Gew&auml;hrleistung der Operationsfreiheit und der Durchhaltef&auml;higkeit im r&uuml;ckw&auml;rtigen Raum zur Unterst&uuml;tzung schneller Transporte von Truppen und Ausr&uuml;stung nach, durch und aus Europa&ldquo;, wie es in der Gipfelerkl&auml;rung hei&szlig;t. Auch die 4X30-Initiative wurde nun offiziell auf den Weg gebracht: Bis 2020 will die NATO 30 Bataillone, 30 Flugzeugstaffeln und 30 Schiffe in 30 Tagen zum Einsatz bringen k&ouml;nnen. Knackpunkt dieser &bdquo;NATO-Initiative zur Reaktionsf&auml;higkeit&ldquo; ist einmal der Zeithorizont, 2020 wird f&uuml;r Deutschland beispielsweise wohl kaum machbar sein, seinen Anteil daran zu stellen. Vor allem aber hie&szlig; es eigentlich, diese Truppen sollten aus dem Bestand zusammengestellt werden. Nun lautet es aber in der Abschlusserkl&auml;rung &bdquo;zus&auml;tzlich&ldquo;: &bdquo;Aus dem Gesamtpool an Streitkr&auml;ften werden die Verb&uuml;ndeten zus&auml;tzlich 30 gr&ouml;&szlig;ere Kampfschiffe, 30 schwere oder mittlere Infanteriebataillone und 30 Kampfflugzeugstaffeln mit Unterst&uuml;tzungskr&auml;ften in eine Reaktionsf&auml;higkeit von 30 Tagen oder weniger versetzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/07\/12\/nato-gipfelerklaerung-ii\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Maas weist Trump zurecht<\/strong><br>\nNach Donald Trumps verbalen Attacken gegen Deutschland auf dem Br&uuml;sseler Nato-Gipfel wirft Au&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) dem US-Pr&auml;sidenten vor, die westliche Sicherheitsarchitektur zu gef&auml;hrden. &ldquo;Es geht hier nicht um den steilsten Tweet oder die h&ouml;chsten Einschaltquoten, sondern um unsere gemeinsame Sicherheit&rdquo;, sagte Maas dem SPIEGEL. &ldquo;Europa kann es nicht hinnehmen, dass das, was &uuml;ber viele Jahrzehnte aufgebaut wurde, aus Lust an der Provokation mutwillig besch&auml;digt wird.&rdquo;<br>\nEx-SPD-Chef Martin Schulz forderte die Bundesregierung auf, sich Trumps W&uuml;nschen nach einer massiven Steigerung des deutschen Verteidigungsetats entschlossen entgegen zu stellen. &ldquo;Trump gef&auml;hrdet mit seiner bewussten Spaltung der westlichen Allianz und der Verachtung ihrer Werte den Weltfrieden&rdquo;, sagte Schulz. &ldquo;Wir sind milit&auml;risch nicht naiv, und vor allem d&uuml;rfen wir uns nicht wie Unterw&uuml;rfige behandeln lassen.&rdquo;<br>\nScharf wies Maas Trumps Behauptung zur&uuml;ck, Deutschland habe sich durch Erdgas-Vertr&auml;ge von Russland abh&auml;ngig gemacht. &ldquo;Wir sind keine Gefangenen, weder Russlands noch der USA&rdquo;, kritisierte der SPD-Politiker. &ldquo;Entscheidungen &uuml;ber unseren Haushalt, unsere Energieversorgung und unsere Handelsbeziehungen treffen wir frei und souver&auml;n, und auf Grundlage von Fakten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/heiko-maas-weist-donald-trump-zurecht-a-1218242.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &ldquo;Gut gebr&uuml;llt&rdquo; k&ouml;nnte den beiden Spitzenm&auml;nnern der SPD zugerufen werden. Sie scheinen vom eigentlichen Skandal ablenken zu wollen: Der Einigung auf Mehrausgaben f&uuml;r das Milit&auml;r im Rahmen der NATO. Wenn die SPD-Spitze es wirklich ernst mit der Kritik an US-Pr&auml;sident Trump und seinen Forderungen meinen w&uuml;rde, m&uuml;sste Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) diese Mehrausgaben entschieden ablehnen und einen entsprechenden Haushaltsentwurf vorlegen. Wenn es dem Spitzenpersonal der SPD au&szlig;erdem um soziale Gerechtigkeit gehen w&uuml;rde, m&uuml;sste es das Geld f&uuml;r notwendige Bereiche einsetzen &ndash; z.B. im Kampf gegen Armut.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Renditej&auml;ger stoppen<\/strong><br>\nDie der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglichen Informationen reichen aus, um schon jetzt feststellen zu k&ouml;nnen, dass die Berliner Schulbauoffensive vor allem den Renditej&auml;gern zugutekommen soll, w&auml;hrend die Berliner B&uuml;rger\/innen haupts&auml;chlich zuschauen und zahlen d&uuml;rfen. Doch der Reihe nach:<br>\nIm Koalitionsvertrag hat der rot-rot-gr&uuml;ne Senat zwei gro&szlig;e Versprechen gegeben: &raquo;Die Koalition schlie&szlig;t beim Neubau jede Form von Public Private Partnership aus.&laquo; und &raquo;Eine Partizipation der Beteiligten wird sichergestellt.&laquo;<br>\nObwohl es die gute Haushaltslage gestattet, Schulbau und -sanierung aus dem Kernhaushalt zu bestreiten, schiebt der Senat die ab 2020 in Kraft tretende Schuldenbremse vor, um mindestens 1,5 Milliarden Euro des Investitionsvolumens &uuml;ber die als GmbH privatrechtlich organisierte Wohnungsbaugesellschaft Howoge abwickeln zu lassen und dort einen Schattenhaushalt zu kreieren. Hierzu werden Geb&auml;ude und Grundst&uuml;cke an die Howoge &uuml;bertragen.<br>\nMit der abenteuerlichen Konstruktion verlieren die Berliner Bezirke relevante Rechte an den Schulen und werden f&uuml;r 25 bis 32 Jahre zu reinen Mietern. Die mit der formellen Privatisierung verbundene M&ouml;glichkeit der funktionalen und materiellen Privatisierung wird von den Koalition&auml;ren mit der fadenscheinigen Begr&uuml;ndung geleugnet, dass die Howoge zu 100 Prozent landeseigen ist.<br>\nBevor ihnen der Journalist Kai Schlieter von der Berliner Zeitung &ndash; &raquo;Der gro&szlig;e Bluff der Berliner &rsaquo;Schulbauoffensive&lsaquo;&laquo; vom 15. Juni &ndash; auf die Schliche kam und gleichzeitig der Berliner Rechnungshof in seinem Jahresbericht Bedenken gegen&uuml;ber der Konstruktion ver&ouml;ffentlichte, verbreiteten die Akteure aller Regierungsparteien, allen voran Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD), Steffen Zillich (Parlamentarischer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Linken) sowie Stefanie Remlinger (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) die M&auml;rchen, dass mit der Schulbauoffensive keine Privatisierung m&ouml;glich sei und ein Mehr an Transparenz, Mitwirkung und Demokratie eingef&uuml;hrt werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/13-2018&amp;textfile=4420\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sven Giegold &uuml;ber Olaf Scholz und l&auml;nderbezogene Steuertransparenz<\/strong><br>\nEin bittere Absage an die Steuergerechtigekeit! Finanzminister Olaf Scholz hat sich heute im EU-Parlament auf Seiten der Steuervermeider wie Apple, Amazon &amp; Co gestellt und der l&auml;nderbezogenen Steuertransparenz von Gro&szlig;unternehmen eine Absage erteilt. Obwohl sie Teil des SPD-Wahlprogramms war, m&ouml;chte Scholz diese notwendige Form der Transparenz nun nicht mehr unterst&uuml;tzen. Das sagte er auf Nachfrage meines Kollegen Ernest Urtasun. Die l&auml;nderbezogene Steuertransparenz w&auml;re eines der sch&auml;rfsten Schwerter gegen Steuervermeidung. Diese Kehrtwerde ist unfassbar, denn sie geht auf Kosten kleiner Unternehmer und ehrlicher Steuerzahler!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sven.giegold\/videos\/2095641880698586\/\">Sven Giegold via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und obwohl der amtierende SPD-Bundesminister klar gegen das SPD-Wahlprogramm verst&ouml;&szlig;t, ist Altkanzler Gerhard Schr&ouml;der &uuml;berzeugt &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44955#h15\">Scholz hat das Zeug zum Kanzler!<\/a>. Oder sollte es besser hei&szlig;en: Weil Olaf Scholz sich gegen das Wahlprogramm der eigenen Partei wendet, unterst&uuml;tzt der ehemalige &bdquo;Chef&ldquo; weiterhin seinen Vertrauten und ehemaligen Generalsekret&auml;r?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nach Widerstand aus der Union: Justizministerin schw&auml;cht neue Mietpreisbremse ab<\/strong><br>\nSPD-Justizministerin Katarina Barley wollte eigentlich eine Versch&auml;rfung der sogenannten Mietpreisbremse, um den explodierenden Mietpreisen entgegenzusteuern. Nach Kritik vom Koalitionspartner rudert sie nun zur&uuml;ck. Vermieter d&uuml;rften sich freuen.<br>\nBezahlbaren Wohnraum zu finden, ist besonders in den Ballungsr&auml;umen oder Universit&auml;tsst&auml;dten zu einem regelrechten Unterfangen geworden. Selbst Gutverdiener haben inzwischen Probleme, eine passende Bleibe zu finden. Die Mietpreise explodieren. Besonders in Berlin hat die Entwicklung unvorstellbare Z&uuml;ge angenommen. Laut einem aktuellen Mietspiegel des Immobilienportals wohnungsboerse.net liegt der durchschnittliche Preis in der Hauptstadt bei 12,08 Euro kalt pro Quadratmeter. Laut dem Suchportal immowelt.de stiegen die Mieten in Berlin seit 2012 um 51 Prozent.<br>\nMit der sogenannten Mietpreisbremse bei der Neu- oder Wiedervermietung von Wohnungen wollte die Gro&szlig;e Koalition gegensteuern. Am 1. Juni 2015 trat das Gesetz in Kraft. Maximal zehn Prozent &uuml;ber der orts&uuml;blichen Vergleichsmiete durfte der Preis bei Neuvermietung liegen. Aber Neubauten und umfassend sanierte Wohnungen sind ausgenommen. Gegen explodierende Preise half die &ldquo;Bremse&rdquo; bisher nicht. (&hellip;)<br>\nIn Barleys Entwurf von Anfang Juni bezog sich diese Regelung auf alle. Die Union leistete jedoch enormen Widerstand und kritisierte, dass Barley die sogenannte Modernisierungsumlage deutschlandweit senken wollte. Im neuen Entwurf hei&szlig;t es jetzt, die begrenzte Umlage solle nur noch f&uuml;r Gebiete greifen, &ldquo;in denen die ausreichende Versorgung der Bev&ouml;lkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gef&auml;hrdet ist&rdquo;. In allen anderen Gebieten bliebe es damit bei der bisherigen H&ouml;he von elf Prozent.<br>\nDie wohnungspolitische Sprecherin der Linke-Bundestagsfraktion, Caren Lay, sagte, die Umlage sorge f&uuml;r massive Mietsteigerungen und die Verdr&auml;ngung von Mietern. &ldquo;Statt die Umlage ganz abzuschaffen, knickt Bundesjustizministerin Barley in ihrem neuen Gesetzentwurf zur Mietpreisbremse ein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/72863-nach-widerstand-aus-union-justizministerin-schwaecht-mietpreisbremse-ab\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wieder einmal knickt die SPD vor den Unionsparteien ein &ndash; wie bei der letzten Koalition auch. Und erneut geht es wohl wieder haupts&auml;chlich zu Lasten der eigenen (urspr&uuml;nglichen) W&auml;hlerschaft. Was stellt sich diese SPD-Spitze eigentlich unter &bdquo;Erneuerung&ldquo; der Partei vor, wenn sie jedesmal der W&auml;hlerschaft so in den R&uuml;cken f&auml;llt? Will das SPD-Spitzenpersonal gar nicht mehr diese W&auml;hlerinnen und W&auml;hler erreichen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Esst doch weniger!<\/strong><br>\nTeurer Nahverkehr, explodierende Bahnpreise: Wer mit Hartz IV leben muss, kommt damit im Wortsinne &raquo;nicht weit&laquo;. Von l&auml;ngeren Fahrten k&ouml;nnen Betroffene nur tr&auml;umen. Die Regels&auml;tze reichten nicht f&uuml;r Mobilit&auml;t im Ortsbereich und schon gar nicht f&uuml;r den Fernverkehr, kritisierte die Sozialpolitikerin Sabine Zimmermann (Die Linke) im Bundestag. Wie die Regierung dazu stehe, wollte sie wissen. In ihrer Antwort, die jW vorliegt, bleibt Kerstin Griese, die Parlamentarische Staatssekret&auml;rin beim Bundesminister f&uuml;r Arbeit und Soziales, vage. Hartz IV sei eine Pauschalleistung, die sich Leistungsberechtigte aufteilen m&uuml;ssten, schreibt sie etwa. Deshalb k&ouml;nnten &raquo;Einzelbetr&auml;ge f&uuml;r relevante Verbrauchsausgaben nicht so interpretiert werden, als ob f&uuml;r Leistungsberechtigte im Jahr 2018 genau dieser Betrag f&uuml;r einen konkreten Verwendungszweck zur Verf&uuml;gung steht&laquo;. Mit anderen Worten: Betroffene k&ouml;nnten Mittel problemlos umschichten.<br>\nDas d&uuml;rfte schwer sein: S&auml;mtliche Positionen sind au&szlig;erordentlich knapp bemessen. F&uuml;r &raquo;Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung&laquo; &ndash; also unter anderem Strom &ndash; gibt es in diesem Jahr f&uuml;r Alleinstehende zum Beispiel 35,01 Euro, f&uuml;r Ern&auml;hrung 137,66 Euro und f&uuml;r Bildung genau einen Euro und einen Cent. F&uuml;r Mobilit&auml;t gestehen die Regierenden ihnen 32,90 Euro zu, rund sechs Euro davon f&uuml;r &raquo;Sonstiges&laquo;, wie etwa Fahrradreparaturen. Kritiker betonen seit der Einf&uuml;hrung von Hartz IV im Jahr 2005, die Regels&auml;tze seien &raquo;politisch motiviert kleingerechnet&laquo;. Nach Berechnungen des ARD-Magazins &raquo;Monitor&laquo; vom Mai 2018 spart die Bundesregierung durch &raquo;systematisches Kleinrechnen&laquo; j&auml;hrlich sogar rund 25 Milliarden Euro ein. Das Bundesverfassungsgericht hatte dem Gesetzgeber bereits 2010 Intransparenz bescheinigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/336007.esst-doch-weniger.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das versteht die SPD oder zumindest die zust&auml;ndige Parlamentarische Staatssekret&auml;rin, Frau Griese, also wohl auch unter &bdquo;Sozialer Gerechtigkeit&ldquo;. Kein Wunder, dass es mit der &bdquo;Erneuerung&ldquo; dieser Partei nicht so recht klappen will &ndash; mit so einem Personal und derart neoliberalen Inhalten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gibt es eine direkte Verbindung zwischen dem Amesbury-Paar und dem Anschlag auf die Skripals?<\/strong><br>\nIm Haus von Charlie Rowley wurde eine kleine Flasche mit Nowitschok gefunden, aber das scheint die Polizei seltsamerweise nicht auf neue Fragen zu bringen<br>\nDas Nervengift Nowitschok geht in Gro&szlig;britannien weiter um, nachdem am 30. Juni ein Paar aus Amesbury damit kontaminiert wurde. W&auml;hrend es Charlie Rowley wieder besser zu gehen scheint und er wieder zu Bewusstsein gekommen ist, starb Dawn Sturgess am 8. Juli, vermutlich an den Folgen des Nervengifts, das beim Anschlag auf die Skripals aus noch nicht genau bekannten Gr&uuml;nden nicht zum Tod f&uuml;hrte. Mitunter wird starker Regen daf&uuml;r verantwortlich gemacht, dass das angeblich auf Skripals Haust&uuml;r angebrachte Nowitschok nicht so gef&auml;hrlich werden konnte. Mitglieder der britischen Regierung beschuldigen weiter Moskau (Schon wieder Russland?), vielleicht auch nur deswegen, weil es schon einmal geklappt hat und gerade wieder eine Krise der britischen Regierung angesagt ist.<br>\nW&auml;hrend Skripal und seine Tochter von den britischen Beh&ouml;rden weiter von der &Ouml;ffentlichkeit isoliert werden, weil sie dies selbst w&uuml;nschen oder sie dazu angehalten werden, ist &uuml;ber die Motive und vor allem die T&auml;ter noch nichts bekannt. Die Ermittlungen stecken trotz hohem Personaleinsatz und der schnell nach dem Anschlag von der britischen Regierung verbreiteten Beschuldigung Russlands mit dem Hauptargument, dass es angeblich keine plausible Alternative gibt, fest. (&hellip;)<br>\nMan k&ouml;nnte vermuten, dass Rowley und Sturgess sie gefunden und aus welchen Gr&uuml;nden auch immer mitgenommen haben, man k&ouml;nnte aber auch auf den Verdacht kommen, dass die beiden etwas mit dem Anschlag auf die Skripals &ndash; unklar ist weiterhin, ob er auf den Doppelagenten oder auf seine Tochter oder auf beide gerichtet war &ndash; zu tun haben k&ouml;nnten und vielleicht unvorsichtig beim Hantieren waren. Waren die beiden etwa russische Agenten? Oder hatten sie im Auftrag einer anderen Instanz gehandelt? Noch ist auch erstaunlich wenig bekannt dar&uuml;ber, welchen Gesch&auml;ften der russische Doppelagent nachgegangen ist. Das scheint ebenso wenig zu interessieren wie die genaueren Lebensumst&auml;nde des Paars.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gibt-es-eine-direkte-Verbindung-zwischen-dem-Amesbury-Paar-und-dem-Anschlag-auf-die-Skripals-4110253.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Saudi-Arabien droht Katar mit Milit&auml;rschlag &ndash; Grund: russische Waffenk&auml;ufe<\/strong><br>\nKatar und das S-400 Flugabwehrsystem<br>\nSaudi-Arabien warnte Katar, ein russisches Raketensystem zu kaufen und drohte mit einem Milit&auml;rschlag gegen seinen Nachbarn, berichtete die franz&ouml;sische Tageszeitung Le Monde.<br>\nDie Zeitung berichtete von einem Schreiben Riads an den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron, in dem das K&ouml;nigshaus Macron bat, Katars R&uuml;stungsdeal, das S-400 Flugabwehrsystem von Russland zu erwerben, zu Fall zu bringen &ndash; aus Gr&uuml;nden der Stabilit&auml;t in der Region.<br>\nEs gab keine unmittelbare Reaktion auf den Bericht vonseiten Macrons oder dem franz&ouml;sischen Au&szlig;enministerium.<br>\nSaudi-Arabien &ndash; unterst&uuml;tzt von anderen Regionalm&auml;chten wie Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten &ndash; brach im Juni letzten Jahres die Beziehungen zu Katar ab und beschuldigte den Golfstaat, radikale islamistische Gruppen zu unterst&uuml;tzen und zu enge Verbindungen zum Iran zu pflegen &ndash; Riads Erzrivalen in der Region.<br>\nDas von Saudi-Arabien gef&uuml;hrte Staatenb&uuml;ndnis verh&auml;ngte daraufhin Wirtschaftssanktionen gegen Katar, das s&auml;mtliche Vorw&uuml;rfe kategorisch von sich wies.<br>\nUm seiner Isolation entgegenzutreten, suchte sich Katar neue Freunde &ndash; darunter auch Russland.<br>\nIm Januar gab das Land bekannt, dass die Gespr&auml;che mit Moskau &uuml;ber die Lieferung des hochentwickelten S-400-Systems &bdquo;weit fortgeschritten&ldquo; seien.<br>\nLe Monde berichtet, der Saudi-Arabiens K&ouml;nig Salman habe in dem Brief an den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten seine &bdquo;tiefe Besorgnis&ldquo; &uuml;ber die Diskussionen zwischen Doha und Moskau zum Ausdruck gebracht und vor einer Eskalationsspirale gewarnt.<br>\nSaudi-Arabien &bdquo;w&uuml;rde bereit sein, alle notwendigen Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um dieses Verteidigungssystem zu eliminieren, einschlie&szlig;lich milit&auml;rischer Aktionen&ldquo;, schrieb die Zeitung.<br>\nEin Jahr nach dem Beginn der Blockade von Katar bestehen die Feindseligkeiten zwischen beiden Seiten weiter. Im Mai hat Qatar angeordnet, Waren aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten aus den L&auml;den zu entfernen.<br>\nBahrains Au&szlig;enminister Scheich Khalid bin Ahmed al-Khalifa sagte j&uuml;ngst in einem Interview mit der saudi-arabischen Zeitung Asharq al-Awsat, es gebe keinen &bdquo;Hoffnungsschimmer&ldquo; f&uuml;r ein Ende der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-07-13\/saudi-arabien-droht-katar-mit-militaerschlag-grund-russische-waffenkaeufe\/\">JusticeNow!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Prozessverschleppung, um weiter Fakten schaffen zu k&ouml;nnen?<\/strong><br>\nMauscheln Stadt und Land mit der DB, um die Gerichtsentscheidung, wer die offenen Milliardenrechnungen bei Stuttgart 21 zahlen soll, m&ouml;glichst lange hinauszuz&ouml;gern?  Diesen Verdacht &auml;u&szlig;ert das Aktionsb&uuml;ndnis in einem Schreiben an Verkehrsminister Winfried Hermann und OB Fritz Kuhn.<br>\nW&auml;hrend die Projektkosten des von der Bahn l&auml;ngst als unwirtschaftlich bewerteten Projekts in Riesenschritten steigen &ndash; zugegeben sind 8,2 Milliarden Euro, realistisch sind weit &uuml;ber 10 Milliarden Euro&ndash; ist weiter unklar, wer f&uuml;r die Mehrkosten aufkommen soll. Seit Jahresende 2016 schwelt der von der DB AG beim Verwaltungsgericht Stuttgart eingeleitete Prozess, mit dem die Bahnspitze rund 65 Prozent aller Mehrkosten, die den Kostendeckel des Finanzierungsvertrags von 4,526 Milliarden Euro &uuml;bersteigen, auf die Projektpartner abw&auml;lzen will &ndash; wohlgemerkt: bereits entstandene und alle k&uuml;nftigen Mehrkosten. Schon bei den derzeit offiziell eingestandenen Kosten von 8,2 Milliarden Euro k&auml;men auf die Projektpartner demnach zus&auml;tzliche Forderungen in H&ouml;he von ca. 2,38 Milliarden Euro zu.<br>\nIn der Sache sind die Argumente l&auml;ngst ausgetragen. Dass die Verpflichtung zu Gespr&auml;chen bei Mehrkosten, die sogenannte Sprechklausel des Finanzierungsvertrages, nat&uuml;rlich keine Verpflichtung zu zahlen ausl&ouml;st, also keine &bdquo;Zahlklausel&ldquo; ist, wurde ebenso vorgetragen wie der Verweis auf die Verj&auml;hrung der Forderung sp&auml;testens 2012, nachdem die DB nachweislich bereits 2009 von der &Uuml;berschreitung des Kostendeckels von 4,5 Milliarden Euro wusste.<br>\nBei diesem Stand der Dinge h&auml;tte jedes Gericht l&auml;ngst einen Verhandlungs- bzw. Entscheidungstermin anberaumt, so Dr. Eisenhart von Loeper, erfahrener Rechtsanwalt und Sprecher des Aktionsb&uuml;ndnisses. Das Stagnieren des Verfahrens sei nur denkbar, wenn es hierzu eine &Uuml;bereinkunft, sprich Mauschelei, der Prozessbeteiligten gebe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kopfbahnhof-21.de\/prozessverschleppung-um-weiter-fakten-schaffen-zu-koennen\/\">K21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Nationalit&auml;tengesetz&rdquo;: Israel auf dem Weg zu ausschlie&szlig;lich j&uuml;dischen Gemeinden<\/strong><br>\nIsrael will den EU-Botschafter Emanuele Giaufret f&uuml;r eine R&uuml;ge einbestellen, weil er nach Medienberichten rassistische Tendenzen in dem geplanten &ldquo;Nationalit&auml;tsgesetz&rdquo; kritisiert hat. Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu habe das Au&szlig;enministerium angewiesen, Giaufret einzubestellen, teilte sein B&uuml;ro am sp&auml;ten Donnerstagabend mit. Angaben zu den genauen Gr&uuml;nden machte das B&uuml;ro nicht.<br>\nGiaufret soll Abgeordneten der Regierungspartei Likud gesagt haben, das Gesetz &ldquo;riecht nach Rassismus&rdquo; und k&ouml;nne das internationale Ansehen Israels besch&auml;digen, wie israelische Medien berichteten. Israel distanziere sich mit dem Gesetz von den akzeptierten Normen einer Demokratie. Es sei besonders diskriminierend gegen&uuml;ber arabischen Israelis. Rund 20 Prozent der Israelis sind Araber.<br>\nDas sogenannte &ldquo;Nationalit&auml;tsgesetz&rdquo; sieht unter anderem vor, dass Gemeinden und St&auml;dte Menschen aufgrund ihrer Religion ausschlie&szlig;en k&ouml;nnen. Selbst Pr&auml;sident Reuven Rivlin kritisierte den Paragrafen und warnte in einem Brief unter anderem an Netanjahu vor der Diskriminierung ganzer Gruppen, wie Medien berichteten. Rivlin schreibt:<br>\nSind wir bereit, die Gr&uuml;ndung von Gemeinschaften zu genehmigen, die auf ihrem [ethnischen] Hintergrund basieren? (&hellip;)<br>\nDas Gesetz definiert Israel zudem als Nationalstaat des j&uuml;dischen Volkes. Arabisch w&auml;re offiziell nicht mehr Amtssprache, nur noch Hebr&auml;isch. Die Vereinte Liste, die sich aus 13 arabisch-israelischen Mitgliedern der Knesset zusammensetzt, hat den Gesetzentwurf scharf verurteilt. Sie bezeichnete das Vorhaben als &ldquo;rassistischste Gesetzgebung&rdquo;, die jemals von Israels gegenw&auml;rtiger rechter Regierung angenommen wurde. Das Gesetz soll in der kommenden Woche verabschiedet werden.<br>\nNetanjahu sagte zu der R&uuml;ge des EU-Botschafters: &ldquo;Nicht genug, dass die EU Nichtregierungsorganisationen, die bestrebt sind, den israelischen Staat zu untergraben, sowie illegale Bauten finanziert, sie greift nun auch in die israelische Gesetzgebung ein&rdquo;, zitierte ihn sein B&uuml;ro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/72939-nationalitaetengesetz-in-israel-auf-dem-weg-zu-ausschliesslich-juedischen-gemeinden\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das Unterst&uuml;tzungsnetzwerk des NSU ist weiter vorhanden<\/strong><br>\nNach dem Urteil im NSU-Prozess verlangen deutsche Politiker, die Fehler der Verfassungsschutzes in dem Fall aufzukl&auml;ren. Anton Hofreiter, Fraktionschef der Gr&uuml;nen im Bundestag, sagte: &ldquo;Der Verfassungsschutz hat die Aufkl&auml;rung behindert und nicht dazu beigetragen.&rdquo; Der Nachrichtendienst habe massenhaft Akten geschreddert und &ldquo;in allen Untersuchungsaussch&uuml;ssen gemauert&rdquo;.<br>\nEs d&uuml;rfe nun kein Schlussstrich gezogen werden, sagte der Gr&uuml;nen-Politiker. Auch was Helfer und Hinterm&auml;nner des &ldquo;Nationalsozialistischen Untergrunds&rdquo; betreffe, sei noch viel Aufkl&auml;rung n&ouml;tig. &ldquo;Das Unterst&uuml;tzungsnetzwerk des NSU ist weiter vorhanden&rdquo;, sagte Hofreiter.<br>\nF&uuml;r den Th&uuml;ringer Ministerpr&auml;sidenten Bodo Ramelow (Linke) bleiben nach der Verurteilung der NSU-Hauptangeklagten Beate Zsch&auml;pe zu viele Fragen ungekl&auml;rt. &ldquo;Fragen nach einem m&ouml;glichen Unterst&uuml;tzernetzwerk des NSU und der Mitverantwortung der Geheimdienste sind in diesem Prozess nicht oder nur sehr verengt thematisiert worden&rdquo;, sagte Ramelow. Es werde die Aufgabe der parlamentarischen Untersuchungsaussch&uuml;sse in Bund und L&auml;ndern bleiben, die politische und historische Aufkl&auml;rung weiter voranzutreiben. (&hellip;)<br>\nDie T&uuml;rkische Gemeinde in Deutschland (TGD) hat die Verurteilung von Beate Zsch&auml;pe zu lebenslanger Haft begr&uuml;&szlig;t. Der Verband forderte aber weitere Strafverfahren gegen &ldquo;das Unterst&uuml;tzernetzwerk des NSU&rdquo;. Der TGD-Vorsitzende G&ouml;kay Sofuoglu sagte: Bundeskanzlerin &ldquo;Angela Merkel und viele andere haben den Opfern eine l&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung versprochen. Dieses Versprechen wurde gebrochen.&rdquo; Die Bundesanwaltschaft habe in dem langen Prozess Erkenntnisse aus parlamentarischen Untersuchungsaussch&uuml;ssen und zahlreichen Recherchen der Zivilgesellschaft nicht ber&uuml;cksichtigt und sich auf die Theorie eines isolierten Terrortrios versteift.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2018-07\/gerichtsprozess-nsu-urteil-beate-zschaepe-verfassungsschutz-aufklaerung%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Familie von NSU-Opfer will Verfassungsschutz anzeigen<\/strong><br>\nAkten f&uuml;r 120 Jahre gesperrt: Die Anw&auml;lte der Familie von NSU-Opfer Halit Yozgat pr&uuml;fen Strafanzeigen gegen die Verfassungsschutz&auml;mter in Hessen und Brandenburg. Ihr Vorwurf: Diese hielten Erkenntnisse aus Ermittlungen um die Terrormiliz zur&uuml;ck.<br>\nDie Familie Yozgat will sich mit den Erkenntnissen aus dem Urteil des NSU-Prozesses nicht zufriedengeben. &bdquo;Nach wie vor ist offen, ob sich der Verfassungssch&uuml;tzer Andreas Temme dienstlich zur Tatzeit im Internetcaf&eacute; aufhielt und ob er vorher erfahren hatte, dass hier etwas passieren w&uuml;rde&ldquo;, sagt der Hamburger Rechtsanwalt Thomas Bliwier, der die Familie zusammen mit seinen Kollegen Doris Dierbach und Alexander Kienzle vertritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article179298538\/Mord-im-Internetcafe-Familie-von-NSU-Opfer-will-Verfassungsschutz-anzeigen.html\">Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bill Browder und seine Geschichte vom Tod des angeblichen Whistleblowers Magnitski<\/strong><br>\nDer einstige Hedgefonds-Manager, der in Russland reich wurde, stellt sich heute als einer gr&ouml;&szlig;ten Menschenrechtsaktivisten dar und verhindert bislang erfolgreich das Zeigen eines entlarvenden Films<br>\nAm 27. Juni 2018 teilte Bill Browder beschwingt in seinem Twitter mit, er habe seine Geschichte &uuml;ber Sergei Magnitski vor einem jungen Berliner Publikum erz&auml;hlt und alle seien v&ouml;llig hingerissen gewesen. Als er am Ende ank&uuml;ndigte, dass er sich gleich nach der Rede zum Bundestag begebe, um die Kampagne f&uuml;r ein deutsches Magnitski-Gesetz zu starten, soll das Publikum in tumultartige Standing Ovations ausgebrochen sein.<br>\nWer ist Bill Browder? Welche Geschichte erz&auml;hlt er erfolgreich seit acht Jahren &uuml;berall in der Welt? Welches Gesetz lobbyiert er so hartn&auml;ckig in verschiedenen L&auml;ndern und warum? Wir haben versucht, diese Fragen in einem Film zu beantworten. Wir sind zur Schlussfolgerung gekommen, dass der Fall Browder im Wesentlichen die heutigen gesellschaftlichen Metamorphosen widerspiegelt. Davon handelt es in unserem Film. Aber er wird bislang dem Publikum vorenthalten. Nach den Erkenntnissen unseres Anwalts ist dieser Fall beispiellos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bill-Browder-und-seine-Geschichte-vom-Tod-des-angeblichen-Whistleblowers-Magnitski-4108672.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.E.:<\/strong> Der Autor des Films &ldquo;Der Fall Magnizki&rdquo;, Andrei Nekrasov, bezieht zu den Vorg&auml;ngen um die Absetzung des Films ausf&uuml;hrlich Stellung. Wen wundert es, dass Marieluise Beck eine Nebenrolle dabei spielt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fans haben eine Ausnahmesituation in Russland erlebt<\/strong><br>\nussland hat sich w&auml;hrend der WM von seiner besten Seite gezeigt. &ldquo;Russlands Image im Westen h&auml;ngt jetzt davon ab, wie wir jetzt diese positiven Bilder aus Russland wahrnehmen&rdquo;, sagte Gesine Dornbl&uuml;th im Dlf. Ein Wandel der russischen Politik sei durch die WM aber nicht zu erwarten, sagte die Russland-Kennerin.<br>\nFans und Journalisten h&auml;tten w&auml;hrend der WM eine Ausnahmesituation in Russland erlebt, sagte Gesine Dornbl&uuml;th im Deutschlandfunk. &ldquo;Da war erlaubt, was sonst nicht erlaubt es. Es gab spontane Feiern auf der Stra&szlig;e. L&auml;chelnde Russen, l&auml;chelndes Personal, hilfsbereite Polizisten. Entspannte Einheimische, es war eine sch&ouml;ne Stimmung. Die Russen haben sich anstecken lassen von der Feierlaune&rdquo;, berichtete die ehemalige Dlf-Korrespondentin in Moskau.<br>\n&ldquo;Die Erfahrung, dass die Russen gemocht werden von Ausl&auml;ndern, die ist ganz wichtig vor dem Hintergrund der massiven Feindpropaganda in Russland. Man kann sich nur w&uuml;nschen, dass das anh&auml;lt&rdquo;, sagte Dornbl&uuml;th. (&hellip;)<br>\nSie glaube nicht, dass das Image Russland durch die WM g&auml;nzlich ge&auml;ndert werden k&ouml;nne. &ldquo;Russlands Image im Westen h&auml;ngt jetzt davon ab, wie wir jetzt diese Berichte und positiven Bilder aus Russland wahrnehmen und ob wir eben meinen das ist das Russland, was da transportiert wurde die letzten vier Wochen oder ist es eben nur ein Ausschnitt.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wm-2018-fans-haben-eine-ausnahmesituation-in-russland-erlebt.1346.de.html?dram:article_id=422986%20\">Deutschlandfunk<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2018\/07\/14\/wm2018_zur_bilanz_fuer_russland_und_putin_dlf_20180714_1924_d02b41b4.mp3\">Deutschlandradio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.S.:<\/strong> Bei dem Beitrag habe ich mich die ganze Zeit gefragt, ob ich mich wundern, &auml;rgern oder lachen soll. Soviel unverfrorene Anti-Russland &ndash; Propaganda an einem St&uuml;ck, habe ich selten geh&ouml;rt. Gesine Dornbl&uuml;th reiht eine Plattit&uuml;de, Tatsachen-Verdrehung und Zweierlei(an)massigkeit nach der anderen aneinander, die keinen anderen Schluss zul&auml;sst, dass hier bewusste Feindpropaganda betrieben wird. Und die &ldquo;Autorin&rdquo; stellt die passenden Suggestivfragen. Kurz ein paar Beispiele aus dem Beitrag:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Die Veranstaltung ist ein &uuml;berragender Erfolg, aber man muss sich eines klar machen: Es handelt sich um eine Ausnahmesituation.. Da war erlaubt, was sonst nicht erlaubt ist&hellip;Es gab ungewohnt entspannte Einheimische&rdquo;.<\/em><br>\n<em>Also sind die Warner im Vorfeld widerlegt? Mitnichten:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Die Tatsache, dass sie gemocht werden, ist ganz wichtig vor dem Hintergrund massiver Feindpropaganda in Russland&rdquo;<\/em><br>\n<em>Gehts noch primitiver?<\/em><br>\n<em>&ldquo;Und Putin hat sehr schlau agiert, sich auffallend zur&uuml;ck gehalten.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Dieser Satz zeigt, dass der Mann machen kann was er will. Er ist in jedem Fall der B&ouml;sewicht.<\/em><br>\n<em>&ldquo;Zumal ja der politische Schatten in jedem Fall &uuml;ber der WM liegen bleibt; die umstrittene Rentenreform und die MWST-Erh&ouml;hung im Land&hellip;Die Bekanntgabe dieser (Renten-)Reform ausgerechnet zur Er&ouml;ffnung der WM war ein deutliches Zeichen an die Bev&ouml;lkerung. Wir feiern hier die teuerste WM aller Zeiten, alles f&uuml;r die Ausl&auml;nder &ndash; aber Ihr k&ouml;nnt uns mal&rdquo;<\/em><br>\n<em>H&auml;h. Sie werfen ihm vor, was der Westen seit Jahren gnadenlos durchzieht? Und das soll dann auch noch die WM belasten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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