{"id":44970,"date":"2018-07-16T09:23:55","date_gmt":"2018-07-16T07:23:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44970"},"modified":"2018-07-20T11:29:44","modified_gmt":"2018-07-20T09:29:44","slug":"die-schleimspuren-europaeischer-wirtschaftsfuehrer-das-spannende-protokoll-eines-denkwuerdigen-treffens-mit-trump-in-davos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44970","title":{"rendered":"Die Schleimspuren europ\u00e4ischer Wirtschaftsf\u00fchrer. Das spannende Protokoll eines denkw\u00fcrdigen Treffens mit Trump in Davos."},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/1604XX_winfriedwolf.jpg\" alt=\"Winfried Wolf\" title=\"Winfried Wolf\"><\/div><p>Am 25. Januar 2018  gab es in Davos am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) ein denkw&uuml;rdiges Treffen. Auf Einladung des US-Pr&auml;sidenten Donald Trump trafen sich 15 europ&auml;ische Wirtschaftsbosse mit dem US-Pr&auml;sidenten. Der WEF-Initiator und WEF-Pr&auml;sident Klaus Schwab durfte auf einem Klappsitz Platz nehmen. Zu den Teilnehmern und dem Hintergrund bei einzelnen Unternehmen siehe Teil II. Insgesamt ein bemerkenswertes Sittengem&auml;lde. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nFaktisch ging es den Bossen der europ&auml;ischen Konzerne nur um eines: sich beim US-Pr&auml;sidenten einzuschleimen, die eigene Pr&auml;senz auf dem US-Markt zu betonen und nach neuen Auftr&auml;gen zu gieren.<\/p><p>In einem ungew&ouml;hnlichen Schritt ver&ouml;ffentlichte das Wei&szlig;e Haus unmittelbar nach dem Event eine Abschrift der Tonbandaufzeichnung von dem Treffen. Es handelte sich offensichtlich um eine Textfassung, die mit den Beteiligten nicht abgestimmt wurde; an mehr als zwei Dutzend Stellen in der Abschrift steht &bdquo;inaudible&ldquo;  (&bdquo;nicht verst&auml;ndlich&ldquo;). <\/p><p>Wir ver&ouml;ffentlichen im Folgenden als Teil I das Wortprotokoll erstmals in einer ungek&uuml;rzten Fassung (zwei Miniauslassungen werden in Anmerkungen[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] erkl&auml;rt. Eine gek&uuml;rzte Fassung wurde im aktuellen Heft von Lunapark21, Zeitschrift zur Kritik der globalen &Ouml;konomie, ver&ouml;ffentlicht. Die &Uuml;bersetzung besorgte Winfried Wolf, Chefredakteur von Lunapark21. In runde Klammer gesetzte Teile im Text befinden sich so im Wortprotokoll wie vom  Wei&szlig;en Haus ver&ouml;ffentlicht. In eckige Klammern  [] gesetzte Passagen wurden vom &Uuml;bersetzer eingef&uuml;gt und sind mit &bdquo;W.W.&ldquo; gekennzeichnet. <\/p><p>Bitte beachten Sie die Hinweise zu einigen Unternehmen und zur US-Steuerreform in einem ebenfalls von Winfried Wolf verfassten Beitrag, den wir in Teil II  publizieren; diese Information liefern f&uuml;r wichtige  Teile der &bdquo;Davos-Trump-Protokolle&ldquo; erst die erforderliche W&uuml;rze.<\/p><p><strong>Teil I:<\/strong><\/p><p><strong>The Trump-Davos-Files. <\/strong><\/p><p><strong>Protokoll einer denkw&uuml;rdigen Veranstaltung.<\/strong><\/p><p><strong>Trump mit kapitalen Freunden in Davos<\/strong><\/p><p>THE PRESIDENT: Zun&auml;chst m&ouml;chte ich mich bei allen bedanken. Die Bereitschaft, hierher zu kommen, die wir und die Vereinigten Staaten erlebten, war unglaublich gro&szlig;. Um diesen Tisch herum sitzen einige der gro&szlig;artigsten  Wirtschaftsf&uuml;hrer der Welt, einige der gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen der Welt. Ich kann mir wohl keinen anderen Ort und keine andere Zeit vorstellen, wo es eine solche Ansammlung von Wirtschaftsf&uuml;hrern mit dieser Statur gab. <\/p><p>Und ich dachte, was ich zuallererst mache: Ich m&ouml;chte mich bei dem Professor f&uuml;r den fantastischen Job bedanken, den er macht. Klaus [Schwab; Organisator des World Economic Forum; W.W.] danke vielmals. Du hast wirklich Herausragendes gemacht. All das auf diesem Niveau &uuml;ber all die Jahre hinweg zusammenzubringen, gereicht dir, deiner ganzen Gruppe und deiner Familie zur Ehre. Also danke vielmals. Es ist eine Ehre, hier die Vereinigten Staaten zu repr&auml;sentieren.<\/p><p>Mr. SCHWAB: Danke, Mr. President! <\/p><p>THE PRESIDENT: Wir erfahren eine gro&szlig;e W&auml;rme, ein gro&szlig;es Ma&szlig; an Respekt f&uuml;r unser Land. Und vor allem viel Geld &ndash; Milliarden und Milliarden Dollar, die in die USA str&ouml;men. Die Leute sind wirklich gl&uuml;cklich &uuml;ber das, was wir getan haben, nicht nur hinsichtlich der Steuerreform, auch  hinsichtlich des Abbaus an Regulierung, und ich glaube auch, weil wir Cheerleader f&uuml;r unser Land sind. Wenn du n&auml;mlich Cheerleader bist f&uuml;r dein Land oder deine Firma, dann wird es gut gehen &ndash; was auch immer sonst passieren mag. Und das ist es, was ich bin. Das ist es, was meine ganze Gruppe ist.<\/p><p>Jetzt beginne ich mal auf meiner linken Seite. Und dann geht es rund. Hier haben wir einen der ganz gro&szlig;en Weltwirtschaftsf&uuml;hrer. Sagen Sie ein paar Worte &uuml;ber Ihre Firma und was immer Sie so vorhaben. Na los.<\/p><p>Mr. KAESER: Danke, Mr. President. Danke f&uuml;r die Einladung heute. Offensichtlich arbeite ich f&uuml;r Siemens. Wir haben 56.000 Leute, die in den USA arbeiten; 34 Milliarden US-Dollar Umsatz. Also wirklich: Gratulation zu Ihrer Steuerreform! Sie sagten, dass Sie das machen w&uuml;rden.<\/p><p>THE PRESIDENT: Ja, das  sagten wir. Und &uuml;brigens, wenn er sagt, er arbeite f&uuml;r Siemens &hellip;  er ist der Chef von Siemens. Aber das geht schon in Ordnung. (Gel&auml;chter) Das ist eine klasse Art, das so zu sagen. Aber machen Sie weiter.<\/p><p>Mr. KAESER:  Aber arbeiten Sie nicht auch f&uuml;r Ihr Land?<\/p><p>THE PRESIDENT: Yeah! Wir arbeiten f&uuml;r unser Land. Das ist schon richtig.(Gel&auml;chter) Das gleiche Ding. Und Siemens geht es gut?<\/p><p>Mr. KAESER: Uns geht es echt gut. Es ist eine Tatsache, dass wir ziemlich viel in dem Land [USA; W.W.] investiert haben. Und seit Sie mit Ihrer Steuerreform Erfolg hatten, beschlossen wir, die n&auml;chste Generation mit Gasturbinen in den USA zu entwickeln.<\/p><p>THE PRESIDENT: Oh, was f&uuml;r ein dickes Ding. Wirklich gro&szlig;! Das ist ja fantastisch!<\/p><p>Mr. KAESER: So ist es!<\/p><p>THE PRESIDENT: Und wo werden die entwickelt?<\/p><p>Mr. KAESER: Charlotte.<\/p><p>THE PRESIDENT: Oh, Charlotte &ndash; das ist gro&szlig;artig! Das ist fantastisch. Ok, danke! Wegen Charlotte! Ganz gro&szlig;en Dank &ndash; auch f&uuml;r unser Land.<\/p><p>Mr. KAESER: Es war mir ein Vergn&uuml;gen. Ich danke.<\/p><p>Mr. RENJEN: Mr. President. Ich danke Ihnen, hier sein zu k&ouml;nnen. Punit Renjen von Deloitte. F&uuml;r 265.000 Besch&auml;ftigte, verteilt &uuml;ber den Globus. 70.000 davon in den USA. Nochmals danke, hier sein zu k&ouml;nnen.<\/p><p>THE PRESIDENT: Gro&szlig;es Unternehmen! Danke vielmals. Gro&szlig;artiger Job!<\/p><p>Mr. RENJEN: Danke Ihnen!<\/p><p>Mr. SCHNEIDER: Mr. President &ndash; danke f&uuml;r die Einladung. Mark Schneider CEO von Nestl&eacute;. Was viele nicht wissen: Nestl&eacute; wurde mitgegr&uuml;ndet von amerikanischen Br&uuml;dern, die nach dem B&uuml;rgerkrieg in die Schweiz kamen. Heute besch&auml;ftigen wir 50.000 Leute in den USA. Wir haben 77 Fertigungsst&auml;tten. So gut wie alles, was wir verkaufen,  kommt von vor Ort. Wir haben 10 Forschungszentren. Und wir sind echt elektrisiert, wie sich der US-Markt entwickelt.<\/p><p>THE PRESIDENT: Den Leute fallen bei Nestl&eacute; immer S&uuml;&szlig;igkeiten ein. Ich habe jedoch neulich gelesen, dass das in Wirklichkeit nur drei Prozent ihres Unternehmens ausmacht. Was ist dann derzeit ihr wichtigstes Produkt?<\/p><p>Mr. SCHNIDER: Kaffee, Babynahrung, Wasser und Tierfutter. Diese sind die &hellip; (unverst&auml;ndlich)<\/p><p>THE PRESIDENT: Ja. Sie machen einen echt fantastischen Job. Danke auch. Professor.<\/p><p>Mr. SCHWAB: Ja. In echt (unverst&auml;ndlich). Enorm engagiert auch in den Vereinigten Staaten. Was Sie aber wahrscheinlich nicht wissen. Einer von (nicht verst&auml;ndlich) Belegschaft arbeitet in der (nicht verst&auml;ndlich) &hellip; 800 Leute. Das ist wenig verglichen mit euch anderen. Aber einer aus unserem Team arbeitet in New York und in unserem Zentrum f&uuml;r die vierte industrielle Revolution in San Francisco.<\/p><p>THE PRESIDENT: Das ist sehr gut. War dies auch eine erfolgreiche [T&auml;tigkeit; W.W. ] &ndash; genau dort?<\/p><p>Mr. SCHWAB: Yeah.<\/p><p>THE PRESIDENT: Lief das alles sehr gut? Weil es echt so aussieht, dass es glatt l&auml;uft. Echt viele gute Beziehungen.<\/p><p>Mr. SCHWAB: Yeah! Und es ist sogar mehr als das, was ich vorher erw&auml;hnte, Mr. President. Mit dem Weltwirtschaftsforum verfolgen wir eine Herangehensweise an die globale Zusammenarbeit, die sehr vom Business bestimmt wird. Meines Erachtens k&ouml;nnen viele Dinge schneller und effizienter erledigt werden, wenn Unternehmen involviert sind. Das ist es, was wir machen: Wir bilden Koalitionen zwischen Regierungen, Unternehmen, und, bis zu einem bestimmten  Umfang, auch mit der j&uuml;ngeren Generation. All das, um eine pragmatische Herangehensweise an Global Governance zu praktizieren. <\/p><p>THE PRESIDENT: Ja, und wir f&uuml;hlen uns geehrt, hier und bei Ihnen zu sein. Danke auch vielmals daf&uuml;r.<\/p><p>Mr. SURI: Guten Abend, Mr. President. Ich bin Rajeev Suri von Nokia. Wir sind die f&uuml;hrende Telekommunikationsgesellschaft in der Welt; die Nummer zwei. Wir haben 15.000 Besch&auml;ftigte in den USA. Und es gibt dort eine der wichtigsten R&amp;D- [research and development-] Abteilungen in der Welt; verteilt &uuml;ber die gesamte US. Wir haben die H&auml;lfte der Neuerwerbung Alcatel-Lucent. Wir sind die Eigent&uuml;mer von Nokia Bell Labs in New Jersey. Wir machen echt viel an der Westk&uuml;ste, in Chicago, &uuml;berall im Land, echt. Es ist wirklich die H&auml;lfte unserer Leute, die im Bereich research and delevopment [t&auml;tig sind; W.W.]; die anderen sind im Service- und Netzwerk-Bereich besch&auml;ftigt. Insoweit bin ich wirklich gl&uuml;cklich und erfreut &uuml;ber Ihren Fokus auf Infrastruktur und (nicht verst&auml;ndlich).<\/p><p>THE PRESIDENT: Danke vielmals. Wertsch&auml;tzung.<\/p><p>Mr. LUNDSTEDT: Danke, Mr. President daf&uuml;r, dass Sie uns alle hierher eingeladen haben. Mein Name ist Martian Lundstedt: Ich bin Pr&auml;sident der Volvo Gruppe.<\/p><p>THE PRESIDENT: Volvo.<\/p><p>Mr. LUNDSTEDT: Yeah. Unter anderem sind wir die stolzen Eigent&uuml;mer der Mack Trucks.<\/p><p>THE PRESIDENT: Das ist richtig. Die zu 100 Prozent in den US hergestellt werden.<\/p><p>Mr. LUNDSTEDT:  Absolut. Und Volvo Trucks Nordamerika sind zu 100 Prozent Made in United States. Das gilt auch f&uuml;r unsere Entwicklungsabteilung in Pennsylvania. Ist eine Tatsache in Allentown und Shippensburg und in Middletown und in New River Valley in Virginia. Wir sind also vor allem auf die Ostk&uuml;ste fokussiert. Wir haben gerade das gr&ouml;&szlig;te Investitionsprogramm in unserer Geschichte in den USA gestartet, auf dem Gebiet Forschung und Entwicklung.<\/p><p>THE PRESIDENT: Wieviel wird investiert?<\/p><p>Mr. LUNDSTEDT: Derzeit rund zwei Milliarden US-Dollar in &hellip; in dieses spezifische Programm. Aber wir haben eine riesige (nicht verst&auml;ndlich) .. eine sehr, sehr gro&szlig;e (nicht verst&auml;ndlich) Infrastruktur und Transport.<\/p><p>THE PRESIDENT: Das ist gro&szlig;artig! Absolut! Wir werden noch eine Menge solcher Dinge machen. Ich stellte die Frage vorhin schon mal, als ich Volvo h&ouml;rte &ndash; und nachdem ich wei&szlig;, dass Volvo auch Mack Trucks besitzt; ich sagte: Was ist der Preis-Unterschied zwischen Volvo und Mack Trucks bei einem vergleichbaren Modell? Und Sie sagten nochmals&hellip;<\/p><p>Mr. LUNDSTEDT: Ich sagte (nicht verst&auml;ndlich), ziemlich gro&szlig; (nicht verst&auml;ndlich) (Gel&auml;chter).<\/p><p>THE PRESIDENT: Er sagte, beide sind gro&szlig;artig. Aber ein Mack  ist rund 15 Prozent mehr (Gel&auml;chter). Das ist gut so. Danke vielmals f&uuml;r diese Investitionen in den USA. Zwei Milliarden Dollar &ndash; das ist echt gro&szlig;artig. Danke auch.<\/p><p>Mr. RORSTED: Mr. President. Danke f&uuml;r die Einladung.  Ich vertrete hier das Adidas-Team.<\/p><p>THE PRESIDENT: Adidas, gut.<\/p><p>Mr. RORSTED: Amerika ist unser gr&ouml;&szlig;ter Markt. Einige unserer ber&uuml;hmtesten Modedesigner kommen aus den USA, beginnend mit Stan Smith in den Siebzigern und Kanye West, m&ouml;glicherweise einer unserer (nicht verst&auml;ndlich) Schuhe in der Welt. Gerade haben wir eine voll automatisierte Schuhherstellung im Bundesstaat Georgia und Atlanta er&ouml;ffnet.<\/p><p>THE PRESIDENT: Das ist fantastisch. Toller Job!<\/p><p>Mr. BAUMANN: Hello, ich bin Werner Baumann. Und ich bin der Bayer-CEO. Das ist ein Unternehmen, das, in der Zukunft, als diese Aspirin-Company bekannt sein wird. Wir arbeiten heftig in Sachen (nicht verst&auml;ndlich) &hellip; nationale Ikone in den USA; da machen wir echte Fortschritte. Und hoffen, dass wir diese Transaktion Anfang 2018 abgeschlossen haben. Das sollte eine Minutensache sein. <\/p><p>THE PRESIDENT: Wie viel Prozent macht Aspirin bei Ihrem Unternehmen aus?<\/p><p>Mr. BAUMANN:  Aspirin bringt 1,1 Milliarden Euro, um die 1,4 Milliarden US-Dollar.<\/p><p>THE PRESIDENT: Das ist ein ziemlich kleiner Anteil.<\/p><p>Mr. BAUMANN: Ja, echt klein. Aber es ist eine der wenigen Marken, die &uuml;ber 120 Jahre hinweg gewachsen ist. Ziemlich profitabel. Und ich gehe davon aus, Sie nehmen auch welche. (Gel&auml;chter)<\/p><p>THE PRESIDENT: Ja, mach ich. Ich nehme t&auml;glich eine. (Gel&auml;chter) Ganz allgemein &ndash; ich sollte wohl sagen: Ich nehm nur Bayer (Gel&auml;chter) Eine Aspirin am Tag. Soweit das  wirkt. Das ist ein gro&szlig;es Unternehmen. Investieren Sie in den USA?<\/p><p>Mr. BAUMANN: Ja, machen wir. Gegenw&auml;rtig konsolidieren wir die meisten unserer Aktivit&auml;ten im (nicht verst&auml;ndlich) Hauptquartier in St. Louis. Wir werden 16 Milliarden  Dollar investieren &ndash; wenn Sie sich das mal anschauen&hellip;<\/p><p>THE PRESIDENT: 16 Milliarden &ndash; wow! <\/p><p>Danke.  Das ist wirklich gro&szlig;artig. Danke auch.<\/p><p>Mr. BAUMANN: (Nicht verst&auml;ndlich) Research &amp; devopment-Investitionen ausschlie&szlig;lich in Saatgut. Und 60 Prozent davon gehen im Verlauf der n&auml;chsten sechs Jahre in die USA.<\/p><p>THE PRESIDENT: Danke vielmals. Das ist echt gro&szlig;. Danke Ihnen.<\/p><p>Mr. TUCKER: Mein Name ist Mark Tucker von HSBC. HSBC kennen Sie sicher.<\/p><p>THE PRESIDENT: Ja, kenne ich.<\/p><p>Mr. TUCKER: Unsere Firma gibt es in den USA seit 1865. Wir sind die gr&ouml;&szlig;te ausl&auml;ndische Bank in den USA. Unsere Bilanz liegt bei 2,6 Billionen.<\/p><p>THE PRESIDENT: Stimmt.<\/p><p>Mr. TUCKER: Wir sind in 70 L&auml;ndern vertreten. Und  wir verf&uuml;gen &uuml;ber eine Marktkapitalisierung in H&ouml;he von rund 250 Milliarden US-Dollar. Unsere Verpflichtung gegen&uuml;ber den USA &ndash; &hellip; Wir haben hier ein sehr gro&szlig;es Engagement. Und das wird weiter wachsen.<\/p><p>THE PRESIDENT: Und Sie haben eine der erfolgreichsten Engagements in China aufgebaut. Das hei&szlig;t echt viel. Sie machen einen guten Job. Es ist daher eine gro&szlig;e Ehre, Sie hier zu haben. Danke vielmals. Es ist ein  fantastischer Job, den Sie da machen. Ich wei&szlig; alles &uuml;ber Sie. Ich wei&szlig; alles und jedes &uuml;ber Sie. (Gel&auml;chter) Danke auch.<\/p><p>Mr. TUCKER: Das ist aber gef&auml;hrlich, Mr. President. (Gel&auml;chter)<\/p><p>THE PRESIDENT: Ich wei&szlig; schon. Ihr Leute habt halt getan, was ihr getan habt. Ich gratuliere. <\/p><p>Mr. POUYANNE: Ich bin Patrick Pouyanne, CEO von Total. Das ist eine &Ouml;l- und Gas-Firma, die Nummer 4 auf der Welt. Unter den 50 L&auml;ndern [in denen Total aktiv ist; W.W.] haben wir in den USA 7000 Leute. Hier sind wir fast in allem engagiert. Wir f&ouml;rdern &Ouml;l. Wir suchen nach &Ouml;l. Gerade haben wir im Golf von Mexiko ein gro&szlig;es &Ouml;lvorkommen entdeckt; ein echt gro&szlig;er Fund.  In Texas f&ouml;rdern wir Gas. In Louisiana investieren wir in eine Energieanlage, um Gas aus den USA zu exportieren. <\/p><p>Sonst noch was? Ja, gerade trafen wir die Entscheidung, drei Milliarden Dollar in eine Petrochemie-Anlage in Texas zu investieren. Eine gro&szlig;e (nicht verst&auml;ndlich), eine riesige Fabrik, 1500 Jobs. Wir haben 7000 Leute in Ihrem Land in 23 [Bundes-] Staaten. <\/p><p>THE PRESIDENT: Sie sind also die Nummer vier auf der Welt.<\/p><p>Mr. POUYANNE: Yeah, ja, die Nummer vier. Und die Nummer drei hinsichtlich der Reserven. Mehr als 10 Milliarden Barrel Reserven.  (Nicht verst&auml;ndlich). Wir investieren pro Jahr rund 15 Milliarden US-Dollar, davon mindestens eine Milliarde Dollar in den USA. Und nat&uuml;rlich f&uuml;r uns &hellip; US (nicht verst&auml;ndlich)  diese Gas-Revolution (nicht verst&auml;ndlich) Verlorene Kosten (nicht verst&auml;ndlich). Doch, wir kommen. Und mit Ihrer Steuerreform werden wir noch viel mehr machen.<\/p><p>THE PRESIDENT: Das ist ein gro&szlig;artiges Unternehmen. <\/p><p>Mr. POUYANNE: Wir investieren auch in Erneuerbare. Da stimmen Sie vielleicht nicht zu, aber im Solargesch&auml;ft, in eine US-Gesellschaft. Wir sind (nicht verst&auml;ndlich)  Solar Energie, ein Unternehmen in Kalifornien, ein Hightech-Unternehmen. Und daher haben wir massiv investiert in &hellip; Wir haben mehr als zwei Milliarden in eine Gesellschaft investiert, um Sonnenenergie in den USA zu entwickeln.<\/p><p>THE PRESIDENT: Und wir werden dieses Gesch&auml;ft wieder aufbauen. Dieses ganze Ding muss wieder aufgebaut werden; Solar-Paneele. Und dann werden Sie einen gro&szlig;en Unterschied sehen. Und das ist gut so. Aus Sicht der USA gesehen &ndash; sind Sie gl&uuml;cklich mit all dem?<\/p><p>Mr. POUYANNE: Ja, sehr gl&uuml;cklich! Um ehrlich zu sein, f&uuml;r einige (nicht verst&auml;ndlich) &hellip; Da gibt es Konkurrenz mit (nicht verst&auml;ndlich)<\/p><p>THE PRESIDENT:  Echt, Sie haben da Konkurrenz?<\/p><p>Mr. POUYANNE: Ja. (Gel&auml;chter)<\/p><p>THE PRESIDENT: Das ist es doch, was wir wollen (Gel&auml;chter). Nein, nein, Sie machen da einen guten Job. Danke.<\/p><p>Mr. POUYANNE: Vielen Dank. Danke, Mr. President.<\/p><p>THE PRESIDENT: Wir sch&auml;tzen das.<\/p><p>Mr. HIESINGER: Mr. President, danke f&uuml;r Ihre Einladung. Heinrich Hiesinger, CEO von ThyssenKrupp. Wir sind in den USA mit unserer Herstellung von Aufz&uuml;gen sehr stark engagiert. 80 Prozent davon ist lokal. Ganz stolz sind wir darauf, dass wir die Aufz&uuml;ge im Freedom Tower[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] bauen &hellip; .<\/p><p>THE PRESIDENT: Wow!<\/p><p>Mr. HIESINGER: &hellip; was f&uuml;r unsere Leute der ganz gro&szlig;e Stolz ist. Daf&uuml;r haben die sechs Jahre gearbeitet. Die andere Sache, die wir haben, das sind in jedem Jahr 3000 junge Leute in Ausbildung.<\/p><p>THE PRESIDENT: Wenn man jetzt Otis hinsichtlich der Gr&ouml;&szlig;e vergleicht, wo liegen da Sie?<\/p><p>Mr. HIESINGER: Wir sind ziemlich gleich gro&szlig;.<\/p><p>THE PRESIDENT: Wirklich, eine gro&szlig;artiges Unternehmen.<\/p><p>Mr. HIESINGER: Wir liegen da Kopf an Kopf, weil wir vor ein paar Jahren Dover &uuml;bernommen haben, was uns deutlich st&auml;rker machte.<\/p><p>THE PRESIDENT: Gro&szlig;artig. Das ist wirklich gut. Grosses Produkt. Ich habe, wie Sie wissen, Ihr Produkt genutzt. Gro&szlig;artiges Produkt. Danke vielmals.<\/p><p>Mr. SAETRE: Also besten Dank, Mr. President. Danke f&uuml;r die Einladung. Das ist eine Ehre. Mein Name ist Eldar Saetre. Ich bin CEO von Statoil &ndash; das &Ouml;l- und Gas-Unternehmen aus Norwegen. Norwegisch. Norwegen. In den USA sind wir seit 30 Jahren aktiv &ndash; mit wirklich substantiellen Investitionen. Wirklich ein ziemlich gro&szlig;es  Unternehmen. Nicht so gro&szlig; wie Total. Aber wir arbeiten daran.  Wir wachsen und wir weiten unsere Produktion auf drei Feldern an Land  und auf acht Feldern offshore aus. 300.000 Barrels pro Tag. (Nicht verst&auml;ndlich) Rund 400.000. Das ist damit unsere zweitgr&ouml;&szlig;te Anlage au&szlig;erhalb Norwegens (nicht verst&auml;ndlich). Wir wachsen also einerseits hinsichtlich der Produktion. Und andererseits auch  hinsichtlich unserer Investitionen. <\/p><p>Ich m&ouml;chte Ihnen auch zur Steuerreform  gratulieren. Ich finde, das sind wirklich gute Nachrichten. F&uuml;r alle von uns hier. Aber auch f&uuml;r &Ouml;l und Gas, f&uuml;r unsere Industrie.<\/p><p>THE PRESIDENT: Ja, gute Nachrichten f&uuml;r viele Leute.<\/p><p>Mr. SAETRE:  &Ouml;l und Gas ist ja auch streng reguliert. Ihre Gedanken und Aktivit&auml;ten, das was Sie hinsichtlich der Regulierung machen &ndash; das sind gute Nachrichten.<\/p><p>THE PRESIDENT: Wir machen das auf. Und wir werden sehr bald die Energie-Selbstversorgung haben. Wirklich, wir sind gerade dabei, diese Zielmarke zu erreichen. Wie Sie wissen, &ouml;ffnen wir eine Menge Felder in den USA, einschlie&szlig;lich der Felder, in denen Sie aktiv sind. Eine Menge Felder werden [f&uuml;r die F&ouml;rderung; W.W.] aufgeschlossen &ndash; Felder, von denen man es nicht geglaubt h&auml;tte. Da passieren eine Menge Dinge. Danke auch. Gro&szlig;artiger Job, den sie da machen. Danke vielmals. <\/p><p>Mr. NARASIMHAN: Mr. President, danke vielmals f&uuml;r die Ehre, hier sein zu k&ouml;nnen. Ich bin der CEO von Novartis. Wir sind eines der gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen in der Gesundheitsbranche. Wir konzentrieren uns auf innovative Medizin, auf Generika, und dann auch  Augenmedizin. Derzeit besch&auml;ftigen wir in den USA 22.000 Leute, verteilt auf 21 Standorte. Wir investieren in den USA j&auml;hrlich 14 Milliarden US-Dollar; davon 3,5 Milliarden allein im Bereich R&amp;D (research and development). Offensichtlich ist das f&uuml;r uns Kerngesch&auml;ft, zugleich die entscheidenden Standorte, wo wir Innovationen voranbringen. Und wir sind echt angetan von der Steuerreform. Und wir sind auch ausgesprochen erfreut mit den gro&szlig;en Fortschritten, die im Bereich FDA [der US-amerikanischen Aufsichtsbeh&ouml;rde f&uuml;r Arzneimittel; siehe getrennter Artikel. W.W.] gemacht wurden. Wir sind zur &Uuml;berzeugung gelangt, dass Sie ein gro&szlig;es F&uuml;hrungsteam zusammengef&uuml;hrt haben und dieses macht all die richtigen Dinge, um Innovation voranzutreiben.<\/p><p>THE PRESIDENT: Scott ist toll. Und Alex ist gro&szlig;artig. Wie Sie wissen, hat Alex erst begonnen; und er erh&auml;lt enorm gro&szlig;en Respekt. Das ist wirklich fantastisch. Scott Gottlieb [der von Trump neu eingesetzte FDA-Chef; W.W.] ist n&auml;mlich echt ein  Star.<\/p><p>Mr. NARASIMHAN: Das ist ein Star. Und ich halte seine Vision f&uuml;r Tabak und Verbesserungen  &hellip; den Tabakkonsum weltweit zu reduzieren, das ist sehr inspirierend.<\/p><p>THE PRESIDENT: Das ist sehr gut. Danke sch&ouml;n.<\/p><p>Mr. SPIESSHOFER: Mr. President, danke vielmals, dass ich heute hier bin. Ich diene den ABB-Leuten. Wir machen Gesch&auml;fte in mehr als 100 L&auml;ndern. Aber wir haben in den letzten acht Jahren die USA zu unserem Fokus gemacht. Wir haben in den USA ein angelegtes Kapital von 13 Milliarden US-Dollar und wir haben einige Ikonen-Marken in den USA &uuml;bernommen, so mit Baldor in Fort Smith, [US-Bundesstaat] Arkansas, ein Motorenhersteller. Wir sind gerade dabei, die Transaktion der &Uuml;bernahme von GE Industrial Solutions abzuschlie&szlig;en, ein fantastisches Gesch&auml;ft hinsichtlich einer Basiseinrichtung. Da ist noch eine gewisse Investition hinsichtlich der Technologie erforderlich &hellip;<\/p><p>THE PRESIDENT: Haben Sie da einen guten Preis bekommen? Haben Sie einen guten Preis bekommen?<\/p><p>Mr. SPIESSHOFER: Ich bekam einen guten Preis, yeah!<\/p><p>THE PRESIDENT: Ich wei&szlig;, Sie bekamen einen &hellip; Sie kriegen immer einen guten Preis (Gel&auml;chter). Ich wei&szlig;, mit wem ich es hier zu tun habe. Er kriegt immer einen guten Preis. Das ist gut so.<\/p><p>Mr. SPIESSHOFER: Insgesamt haben wir heute einschlie&szlig;lich (nicht verst&auml;ndlich) 26.000 Leute in den USA, an mehr als sechzig Standorten, ganz nett verteilt &uuml;ber die gesamten USA. Wir haben da die Klassiker Kupfer und Eisenaktivit&auml;ten, die Motoren. Und gerade in der letzten Woche hatten wir (nicht verst&auml;ndlich) das ganze F&uuml;hrungsteam Zeit [wohl: Zeit f&uuml;r ein Treffen; W.W.] im Silicon Valley, weil wir dort ein Zentrum f&uuml;r AI- [Artificial Intelligence; W.W.] und Roboterisierung haben mit der festen Absicht, weiter zu wachsen, erheblich zu investieren, um die USA bei der n&auml;chsten Stufe der Industrialisierung zu unterst&uuml;tzen. <\/p><p>THE PRESIDENT: Ein Jahres-Abschreibung. Eine ziemliche Ver&auml;nderung, richtig?<\/p><p>Mr. SPIESSHOFER: Ja.<\/p><p>THE PRESIDENT: Das ist wahrscheinlich der gr&ouml;&szlig;te Schl&auml;fer in der ganzen Steuerrechnung.<\/p><p>Mr. SPIESSHOFER: Absolut. [Siehe hierzu Erl&auml;uterung im getrennten Artikel; W.W.]<\/p><p>THE PRESIDENT: Danke. Gro&szlig;artiger Job. Viel Gl&uuml;ck mit dem GE-Einkauf. Gut gemacht.<\/p><p>Mr. SPIESSHOFER: Danke. Wir brauchen das.<\/p><p>THE PRESIDENT: Klingt gut. Es wird Ihnen gut gehen. (Gel&auml;chter) Los, weiter. <\/p><p>Mr. BRITO: Mr. President, ganz vielen Dank f&uuml;r die Einladung. Ich bin CEO von Anheuser-Busch, ein Bier-Unternehmen.<\/p><p>THE PRESIDENT: Ja. Anheuser-Busch.<\/p><p>Mr. BRITO: Wir haben (nicht verst&auml;ndlich) mehr als 50 L&auml;nder rund um den Globus. Wir verkaufen Bier in mehr als hundert L&auml;ndern. Unsere Nummer eins Bier-Marke ist Budweiser, aus St. Louis.<\/p><p>THE PRESIDENT: Stimmt. Das kennen wir gut.<\/p><p>Mr. BRITO: Wir begannen hier 1852. Und wir sind seit mehr als 600 Jahren im Biergesch&auml;ft aktiv. Unser belgisches Gesch&auml;ft datiert zur&uuml;ck auf 1366, unsere belgische Firma. Und unser gr&ouml;&szlig;ter Markt sind die USA, wo wir 18.000 Besch&auml;ftigte an mehr als 50 Standorten haben. J&uuml;ngst, im letzten Jahr, verk&uuml;ndeten wir ein Programm bis 2020, um unsere Investitionen und Anlagen in den USA auszubauen.<\/p><p>THE PRESIDENT: Das ist fantastisch! Das ist gut! Vielen Dank! Das ist fantastisch! Ganz vielen Dank auch!<\/p><p>Mr. BRITO: Ich danke Ihnen, Sir!<\/p><p>Mr. MCDERMOTT: Hey, Mr. President. Zun&auml;chst einmal m&ouml;chte ich mich bedanken, dass Sie mich hier haben, aber auch daf&uuml;r, dass Sie dem Wachstum so die Sporen geben, weil dies alles meine Kunden sind.<\/p><p>THE PRESIDENT: Ich wei&szlig;! (Gel&auml;chter)<\/p><p>Mr. MCDERMOTT: Ich finde es etwas erstaunlich, wenn all die eigenen Kunden dar&uuml;ber reden, Jobs zu schaffen und das Gesch&auml;ft auszuweiten. Und das ist alles ein echter Tribut an das Momentum, das Sie in der globalen &Ouml;konomie geschaffen haben. Daf&uuml;r bedanke ich mich vielmals. [&hellip;] SAP hat  weltweit 90.000 Leute. In den USA n&auml;hern wir uns schnell 25.000. Das ist die Region mit dem h&ouml;chsten Wachstum, besonders bei Jobs. Ich bin sehr stolz darauf, mit Ihnen [die Idee; W.W.] zu teilen, die Army und die Navy, und all die Eins&auml;tze, die sie am Laufen haben, um die Welt zu sch&uuml;tzen &ndash; sie laufen alle mit SAP.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>Und wenn Sie dann beispielsweise an den Vizepr&auml;sidenten von Indiana denken, der Kindersterblichkeit und solche Sachen l&ouml;st &ndash; wir arbeiten auch hier Hand in Hand mit ihm.<\/p><p>Es ist damit eine echte Ehre; danke, hier zu sein. Wir werden auch in Zukunft in jeder Beziehung helfen, so gut wir k&ouml;nnen.<\/p><p>THE PRESIDENT: Sie haben da wirklich einen spektakul&auml;ren Job gemacht. Ich glaube, so gut wie jeder hier am Tisch ist Ihr Kunde. Das ist echt nicht schlecht.<\/p><p>Mr. MCDERMOTT: Genau! Genau!<\/p><p>THE PRESIDENT: Ich m&ouml;chte Ihnen gratulieren!<\/p><p>Mr. MCDERMOTT: Danke, Mr. President! Danke! (Gel&auml;chter)<\/p><p>THE PRESIDENT: Ich m&ouml;chte mich bei allen bedanken. Wirklich, Sie haben eine unglaubliche Arbeit geleistet; unglaubliche Jobs. Dies sind einige der ganz gro&szlig;en Unternehmen in der Welt. Viele ganz gro&szlig;e Unternehmen in der Welt. Und Gratulation. <\/p><p>Und jetzt lassen Sie uns reden. Und Dank an alle. Gro&szlig;e Wertsch&auml;tzung. Danke, vielmals danke.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Als &bdquo;Freedom Tower&ldquo; wurde der 540 Meter hohe Wolkenkratzer , der auf dem Gel&auml;nde der zerst&ouml;rten Zwillingst&uuml;rme des World Trade Centers in den Jahren 2006 bis 2014 gebaut wurde, nur bis zum Jahr 2009 bezeichnet. Der offizielle Name lautet seither One World Trade Center (1WTC). Die Umbenennung wurde seinerzeit heftig kritisiert. Hiesinger benutzt bewusst den alten &bdquo;patriotischen&ldquo; Namen.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] W&auml;hrend fast alle anderen Firmenbosse bei diesem Treffen  Englisch oder Amerikanisch nicht als Muttersprache haben, ist Bill McDermott geborener US-Amerikaner. Dennoch ist die hier im Protokoll wiedergegebene Passage nur in dem einen Punkt unzweideutig, wo SAP sich r&uuml;hmt, dass die &bdquo;Missionen&ldquo; von US-Army und die US-Navy alle mit SAP &bdquo;laufen&ldquo;. Ansonsten lautet sie w&ouml;rtlich:  &bdquo;I&acute;m very proud to share with you, when you think about the Army and the Navy, and the missions they run to protect the world, they run all on SAP.&rdquo;<\/p>\n<p>Bei der Auslassung zuvor in der McDermott-Intervention hei&szlig;t es im Protokoll: &ldquo;SAP is the leading enterprise sulfur company. We have 90.000 people &hellip;&ldquo; Was hier mit einem &bdquo;Schwefel-Unternehmen&ldquo;, eventuell Chemie-Unternehmen, gemeint sein kann, ist unklar. Eventuell handelt es sich um eine falsche Abschrift des Tonbandmitschnitts.<\/p>\n<\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Teil II<\/strong><\/p><p><strong>Wirklich &bdquo;gro&szlig;artige Unternehmen&ldquo;? <\/strong><\/p><p><em>Von Winfried Wolf<\/em><\/p><p>An dem Davos-Treffen nahmen die folgenden Personen teil:<\/p><ul>\n<li>US-Pr&auml;sident Donald Trump<\/li>\n<li>Prof. Klaus Schwab &ndash; Weltwirtschaftsforum \/ World Economic Forum  (WEF)<\/li>\n<li>Joe Kaeser &ndash; Siemens (Deutschland)<\/li>\n<li>Punit Renjen, Wirtschaftsberatungsgesellschaft Deloitte<\/li>\n<li>Mark Schneider &ndash; Nestl&eacute; (Schweiz)<\/li>\n<li>Rajeev Suri &ndash; Nokia (Finnland)<\/li>\n<li>Martian Lundstedt &ndash; Volvo Truck (Schweden)<\/li>\n<li>Kasper Rorsted &ndash; Adidas (Deutschland)<\/li>\n<li>Werner Baumann &ndash; Bayer (Deutschland)<\/li>\n<li>Mark Tucker &ndash; HSBC (Bank) (Gro&szlig;britannien)<\/li>\n<li>Patrick Pouyanne &ndash; Total (Frankreich)<\/li>\n<li>Heinrich Hiesinger &ndash; ThyssenKrupp (Deutschland)<\/li>\n<li>Eldar Saetre &ndash; Statoil (Norwegen)<\/li>\n<li>Vasant Narasimhan &ndash; Novartis (Schweiz)<\/li>\n<li>Ulrich Spiesshofer &ndash; ABB (Schweiz und Schweden)<\/li>\n<li>Carlos Brito &ndash; Anheuser-Busch<\/li>\n<li>Bill McDermott &ndash; SAP (Deutschland)<\/li>\n<\/ul><p>Es w&auml;re reizvoll, von den Firmen, deren f&uuml;hrende Manager sich in Davos mit dem US-Pr&auml;sidenten ein Stelldichein gaben, ein detailliertes Sittengem&auml;lde zu zeichnen, all die damit verbundenen Skandale und Steuerhinterziehungen, die Zusammenarbeit mit anr&uuml;chigen Firmen usw. zu dokumentieren. Das ist hier nicht zu leisten. Einige Anmerkungen seien jedoch gemacht. <\/p><ul>\n<li><strong>US-Steuerreform<\/strong><br>\nEine Reihe der Konzernbosse lobt die Steuerreform Trumps. Das ist aus Sicht der Konzerne sicher zutreffend. Der Kern der US-Steuerreform besteht in einer radikalen Senkung des K&ouml;rperschaftssteuersatzes von 35 auf 21 Prozent. Gut f&uuml;r Konzerne und Banken, schlecht f&uuml;r die normale Bev&ouml;lkerung, weil dies durch Sozialabbau und mit noch mehr Staatsschulden &bdquo;finanziert&ldquo; wird. Positiv wirken bei der Steuerreform auch neue Abschreibungsm&ouml;glichkeiten auf Investitionsg&uuml;ter, die zum Vorteil der steuerpflichtigen Unternehmen ge&auml;ndert wurden. Im Gespr&auml;ch mit Spiesshofer (ABB) ist hier Trump pl&ouml;tzlich gespr&auml;chig. Er verweist auf einen &bdquo;Schl&auml;fer&ldquo; in der Steuerreform. Damit wird die &bdquo;bonus depreciation&ldquo; angesprochen: Einer der Eckpunkte der US-Steuerreform ist die Einf&uuml;hrung der Sofortabschreibung f&uuml;r bestimmte Wirtschaftsg&uuml;ter. Dies wird sich stark mindernd auf Steuerzahlungen der Unternehmen auswirken. <\/li>\n<li><strong>Siemens<\/strong><br>\nJoe Kaeser hatte Ende 2017 einen deutlichen Abbau der Siemens-Belegschaften und Werkschlie&szlig;ungen in deutschen Siemens-Fertigungsst&auml;tten verk&uuml;ndet. Seine Ank&uuml;ndigung in Davos, massiv in den USA zu investieren, f&uuml;hrten zu massiven Protesten. Faktisch verlagert Siemens Fertigungen, die in Deutschland stattfinden, in die USA. Trump und Kaeser wurden in den sozialen Medien aufgrund dieser Verlagerungen und des Auftritts in Davos als &bdquo;Dreamteam des Raubtierkapitalismus&ldquo; bezeichnet.<\/li>\n<li><strong>Nestl&eacute;<\/strong><br>\nIm August 2015 reichten in den USA K&auml;ufer von Katzenfutter eine zivilrechtliche Sammelklage (class action) gegen zwei US-Firmen von Nestl&eacute; wegen Bruchs kalifornischer  Konsumentenschutzgesetze ein. Nestl&eacute; wisse um billige Sklaverei-&auml;hnliche Arbeitsbedingungen in seiner Lieferkette. Die von Nestl&eacute; beauftragte &Uuml;berpr&uuml;fung kam Ende 2015 zum Ergebnis, dass es &laquo;Hinweise auf Zwangsarbeit, Menschenhandel und Kinderarbeit&ldquo;  in der Lieferkette gebe. 2007 wurden Aktion&auml;re und verantwortliche Manager des Nestl&eacute;-Konzerns von der Stiftung Ethik &amp; &Ouml;konomie (ethecon) mit dem Negativpreis Black Planet Award f&uuml;r &laquo;herausragende Verantwortung bei Zerst&ouml;rung und Ruin unseres Blauen Planeten hin zu einem Schwarzen Planeten&raquo; ausgezeichnet. <\/li>\n<li><strong>Volvo<\/strong><br>\nAuffallend ist hier, dass Trump mit keinem Wort erw&auml;hnt, dass der chinesische Autokonzern Geely seit Dezember 2017 Gro&szlig;aktion&auml;r bei Volvo Trucks ist. Geely ist seit einem Jahrzehnt bereits Eigent&uuml;mer der &ndash; von Volvo Trucks unabh&auml;ngigen &ndash; Pkw-Gesellschaft Volvo. Seit dem Einstieg von Geely bei Volvo Trucks wird die M&ouml;glichkeit er&ouml;rtert, dass damit der Pkw-Hersteller Volvo und Volvo Trucks wieder vereint werden k&ouml;nnten. Real droht damit auch die US-Industrieperle Mack Trucks nicht nur unter schwedische, sondern dann unter chinesische Kontrolle zu geraten.<\/li>\n<li><strong>Adidas<\/strong><br>\nDer Adidas-Boss zitiert hier gezielt den erfolgreichen Rapper Kanye West. Dieser geh&ouml;rt zu den wenigen Top-Prominenten in der US-amerikanischen Kulturszene, die sich offen f&uuml;r Trump aussprechen. Er unterst&uuml;tzt die Kritik an der Bewegung &bdquo;Black Lives Matter&ldquo;, die den Rassismus gegen Afroamerikaner in den USA thematisiert und deren Aktivisten im US-Wahlkampf 2016 wiederholt gegen Trump und dessen Rassismus aufgetreten waren.<br>\nKanye West argumentiert, &bdquo;Black Lives Matters&ldquo; w&uuml;rde &bdquo;st&auml;ndig die Vergangenheit heraufbeschw&ouml;ren&ldquo;, in dieser &bdquo;stecken bleiben&ldquo;; die selbsterw&auml;hlte &bdquo;Opferrolle&ldquo; sei &bdquo;eine Krankheit&ldquo;. Kanye West: &bdquo;Man muss nicht mit Trump &uuml;bereinstimmen, aber der Mob kann mich nicht dazu bringen, ihn nicht mehr zu lieben.&ldquo; Trumps Antwort, nat&uuml;rlich &uuml;ber Twitter: &bdquo;Danke Kanye, sehr cool!&ldquo;.<\/li>\n<li><strong>Bayer<\/strong><br>\nBayer-Chef Baumann spielt mit dem Verweis auf die &bdquo;Ikone&ldquo; offensichtlich darauf an, dass der deutsche Chemieriese damals im Begriff war, das US-Unternehmen Monsanto zu &uuml;bernehmen. Monsanto wiederum ist weltweit ber&uuml;chtigt f&uuml;r das &ndash; nach Meinung vieler unabh&auml;ngiger Wissenschaftler und Institute &ndash; krebserregende Produkt Glyphosat. In der Davos-Runde ist Monsanto nat&uuml;rlich positiv konnotiert. Tats&auml;chlich ist Bayer inzwischen Monsanto-Eigent&uuml;mer, auch wenn die &Uuml;bernahmeprozedur  keine &bdquo;Minutensache&ldquo; war.<\/li>\n<li><strong>Total und Statoil<\/strong><br>\nIm Golf von Mexiko gab es 2010 den bislang spektakul&auml;rsten Unfall mit der &Ouml;lplattform Deepwater Horizon (elf Tote; eine gewaltige &Ouml;lpest; Verseuchung des Golfs). Bezeichnend ist, wie der Total-Chef nun &uuml;ber neue &Ouml;lfunde in eben diesem Golf von Mexiko plaudert. Die Bosse beider &Ouml;lfirmen begr&uuml;&szlig;en die R&uuml;ckf&uuml;hrung von Regulierungen im &Ouml;l- und Gasbereich der USA. Damit verbunden sind gigantische Umweltzerst&ouml;rungen und neue, gro&szlig;e Belastungen des Klimas. Bezeichnend ist, dass auch der Vertreter des staatlichen norwegischen Konzerns Statoil diese Entwicklung ausdr&uuml;cklich begr&uuml;&szlig;t.<br>\nPouyanne von Total erw&auml;hnt auch Anlagen zum Gas-Export. Hier geht es um den Export von Gas, das in den USA mittels Fracking gef&ouml;rdert wurde, und das als Fl&uuml;ssiggas vor allem nach Europa exportiert wird &ndash; u.a. um die Lieferungen mit russischem Gas zu reduzieren. Was wiederum die gegen Russland gerichtete Militarisierung erleichtern soll. Und was den Hintergrund daf&uuml;r bildete, dass Trump dann beim Nato-Treffen Mitte Juli in Br&uuml;ssel die neue Gas-Pipeline &bdquo;Nord Stream&ldquo; kritisierte, Deutschland als &bdquo;Gefangenen von Russland&ldquo; portr&auml;tierte. Faktisch warb er f&uuml;r den Export von US-Gas nach Europa.<\/li>\n<li><strong>ThyssenKrupp<\/strong><br>\nKurz zuvor hatte Hiesinger bekanntgeben m&uuml;ssen, dass der Konzern neu gebaute Stahlwerke in Brasilien und in den USA aufgeben muss. Damit wurden acht Milliarden Euro Verluste eingefahren.<br>\nIm Juli 2018 trat Hiesinger v&ouml;llig &uuml;berraschend von seinem CEO-Job bei ThyssenKrupp zur&uuml;ck. Er galt als eher gem&auml;&szlig;igter, auf Ausgleich mit der Belegschaft bedachter Industrief&uuml;hrer. Es waren vor allem der aggressive Gro&szlig;aktion&auml;r Cevian und der US-Hedgefonds Elliott, die massiven Druck (der Aufsichtsratschef sprach von &bdquo;Psychoterror&ldquo;) auf Hiesinger ausge&uuml;bt und eine Zerschlagung des Konzerns gefordert hatten, weswegen Hiesinger das Handtuch warf.<\/li>\n<li><strong>Novartis<\/strong><br>\nSogleich nach seiner Amtseinf&uuml;hrung hatte Donald Trump am 31. Januar 2017 seine Visionen zur zuk&uuml;nftigen Arzneimittelpolitik in den USA verk&uuml;ndet. Eingeladen ins Wei&szlig;e Haus waren damals f&uuml;hrende Vertreter pharmazeutischer Unternehmer, darunter auch die Spitze von Novartis. Als wesentliche Ziele nannte Trump damals die Senkung der von ihm als astronomisch bezeichneten Preise f&uuml;r neue Arzneimittel &ndash; und vor allem eine &bdquo;Erneuerung der FDA&ldquo;, der Food and Drug Administration, und ein Abbau der regulatorischen Vorgaben. Es gehe darum, &bdquo;eine raschere Zulassung neuer Wirkstoffe&ldquo; zu erm&ouml;glichen. Der Umfang der f&uuml;r die Zulassung vorgelegten Unterlagen sollte nach seiner Ansicht eher 100 als 9.000 Seiten betragen.<br>\nAls neuen FDA-Boss setzte er dann mit Scott Gottlieb einen Million&auml;r und Marktliberalen ein, der selbst aus der Pharmabranche kommt, dort weiter finanziell massiv engagiert ist und nun an der FDA-Spitze die Einf&uuml;hrung neuer Arzneimittel &uuml;berwachen soll. Die Pharma-Riesen bejubelten die Personalentscheidung &ndash; erkennbar auch in Davos.<\/li>\n<li><strong>ABB<\/strong><br>\nSpiesshofer r&uuml;hmt sich, dass ABB die Industrie-Sparte von GE (GE Industrial Solutions) &uuml;bernahm. GE war einmal die Perle der US-Industrie. Faktisch wird hier ein Ausverkauf beschrieben. Grotesk ist, wenn Spiesshofer sagt, er werde damit die &bdquo;USA bei der n&auml;chsten Stufe der Industrialisierung&ldquo; unterst&uuml;tzen. Bei der von Spiesshofer erw&auml;hnten und ebenfalls als &bdquo;Ikone&ldquo; bezeichneten US-Firma Baldor Electric handelt es sich um ein 98 Jahre altes US-Traditionsunternehmen, das 2007 von ABB &uuml;bernommen wurde. Zum Zeitpunkt der K&ouml;nig-Trump-Davos-Tafelrunde hie&szlig; das Unternehmen noch Baldor Electric. Am 1. M&auml;rz 2018 wurde der Name gel&ouml;scht; die Tochter firmiert inzwischen ausschlie&szlig;lich als ABB.<\/li>\n<ul>\n<\/ul><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/1604XX_winfriedwolf.jpg\" alt=\"Winfried Wolf\" title=\"Winfried Wolf\"\/><\/div>\n<p>Am 25. Januar 2018 gab es in Davos am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) ein denkw&uuml;rdiges Treffen. Auf Einladung des US-Pr&auml;sidenten Donald Trump trafen sich 15 europ&auml;ische Wirtschaftsbosse mit dem US-Pr&auml;sidenten. Der WEF-Initiator und WEF-Pr&auml;sident Klaus Schwab durfte auf einem Klappsitz Platz nehmen.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44970\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,131,137,30],"tags":[1146,712,1160,284,651,878,2052,2358,583,2309,1696,438,2406,569,443,2405,278,1800,2061,1207,1556,2141,988,2288],"class_list":["post-44970","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-oekonomie","category-steuern-und-abgaben","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-adidas","tag-arzneimittel","tag-bayer","tag-deregulierung","tag-energiewirtschaft","tag-fracking","tag-investitionen","tag-kaeser-joe","tag-monsanto","tag-nestle","tag-nokia","tag-pharmaindustrie","tag-sap","tag-siemens","tag-standortwettbewerb","tag-steuerreform","tag-steuersenkungen","tag-trump-donald","tag-umweltverschmutzung","tag-unternehmenssteuer","tag-usa","tag-volvo","tag-weltwirtschaftsforum","tag-wirtschaftspruefungsgesellschaft"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44970","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44970"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44970\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44982,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44970\/revisions\/44982"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44970"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44970"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}