{"id":45041,"date":"2018-07-19T08:30:20","date_gmt":"2018-07-19T06:30:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041"},"modified":"2018-07-19T08:30:20","modified_gmt":"2018-07-19T06:30:20","slug":"hinweise-des-tages-3164","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h01\">Masterplan zur Zerst&ouml;rung der Welt? Lawrence Wilkerson &uuml;ber die US-Au&szlig;enpolitik US-Kriegspartei heult auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h02\">H&auml;uptling an DGB-Basis: wir machen &bdquo;Weiter so&ldquo;!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h03\">Olaf Scholz und das Drama der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h04\">Sozialer Arbeitsmarkt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h05\">Tausende Unternehmen erhalten nicht eine einzige Bewerbung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h06\">Lange Arbeitszeit bringt niedrige Produktivit&auml;t f&uuml;r Unternehmen: Kostenfaktor 12-Stunden-Tag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h07\">Kommentar: Wollen sich Japan und die EU mit eigener Freihandelszone der USA widersetzen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h08\">&Uuml;berleben und siegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h09\">Iran verklagt Trump-Regierung vor Internationalem Gerichtshof in Den Haag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h10\">In die Rebellion getrieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h11\">Gesichtserkennung: Sogar Microsoft sieht die Menschenrechte in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h12\">An der Wirklichkeit vorbei geurteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h13\">Der Knigge der alten Haudegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h14\">Wie die AfD bei SPD und Linken fischt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45041#h15\">Das Letzte: TV-Sendung &ldquo;Zahltag&rdquo; Hartzer im Kartoffelhimmel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Masterplan zur Zerst&ouml;rung der Welt? Lawrence Wilkerson &uuml;ber die US-Au&szlig;enpolitik US-Kriegspartei heult auf<\/strong><br>\nDas Treffen des US-Pr&auml;sidenten Trump mit dem russischen Pr&auml;sidenten Putin in Helsinki hat die globalen Machtstrukturen offengelegt. Da der irrlichternde Trump nicht in die US-Kriegspartei von Hillary Clinton bis John McCain, von Barack Obama bis Paul Ryan, dem F&uuml;hrer der Republikaner im US-Repr&auml;sentantenhaus, eingebunden zu sein scheint, schlagen sie von allen Seiten auf ihn ein &ndash; obwohl er den Milit&auml;retat in schwindelerregende H&ouml;hen treibt (auf 716 Milliarden Dollar im n&auml;chsten Jahr) und den US-Million&auml;ren und -Milliard&auml;ren gro&szlig;e Steuergeschenke gemacht hat.<br>\nStatt Putin im Einklang mit der US-Kriegspartei und ihrer Propaganda wegen seiner &bdquo;Aggressionspolitik&ldquo; in der Ukraine, in Syrien und in Europa zu tadeln und die Spannungen weiter zu versch&auml;rfen, gab er sich beim Treffen mit Putin moderat, machte aber den &ldquo;Fehler&rdquo;, den US-Geheimdiensten, die weltweit Verbrechen begehen, nicht sein &bdquo;vollstes Vertrauen&ldquo; auszusprechen. Die gleichgeschaltete Resonanz in der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; auf dieses Treffen zeigt, welchen Einfluss die US-Kriegspartei mittlerweile hat und wie sehr sich ihre L&uuml;gen-Propaganda in vielen L&auml;ndern durchsetzt. Auch die Reaktionen in den deutschen Medien beweisen jetzt, wie sehr auch diese in die US-Propaganda eingebunden sind, was die verdienstvollen NachDenkSeiten gestern und heute umfangreich belegen.<br>\nDie globale US-Kriegsmaschinerie wird auf eindrucksvolle Weise von dem ehemaligen Stabschef des US-Au&szlig;enministers Collin Powell, Lawrence Wilkerson, im folgenden Video geschildert. (https:\/\/youtu.be\/-LPCauj9LJw) Nehmt Euch die Zeit, dieses Video anzugucken, das Pflichtprogram jedes deutschen Journalisten werden m&uuml;sste, weil es die Tag f&uuml;r Tag die Weltmeinung vergiftenden Propaganda-L&uuml;gen des US- Imperialismus entlarvt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/videos\/vb.188971457830996\/1870033513058107\/?type=2&amp;theater&amp;notif_t=notify_me_page&amp;notif_id=1531925483376752\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Putin Confronts The American Dystopia<\/strong><br>\nAll I can say, and Putin probably already knows it, is that there is more going on than presstitutes holding the relationship between Russia and the US hostage to an internal political struggle between the Democratic Party and President Trump. It is not just that the corrupt US media is serving as propagandists for the Democratic Party against President Trump. The presstitutes are serving the interest of the military\/security complex, which has ownership interests in the highly concentrated US media, to keep Russia positioned as the enemy that justifies the huge $1,000 billion budget of the military\/security complex. Without the &ldquo;Russian enemy,&rdquo; what is the justification for such a waste of money when so many real needs go underfunded and unfunded? In other words, the American media are not only stupid, they are corrupt beyond all measure. [&hellip;]<br>\nIt is not only the presstitutes. It is the so-called experts, such as Richard Haass, President of the Council on Foreign Relations, a self-important group, financed by the military\/security complex, that presides over American foreign policy. Haass, sticking to the official military\/security line, declared erroneously: &ldquo;International order for 4 centuries has been based on non-interference in the internal affairs of others and respect for sovereignty. Russia has violated this norm by seizing Crimea and by interfering in the 2016 US election. We must deal with Putin&rsquo;s Russia as the rogue state it is.&rdquo;<br>\nWhat is Haass talking about? What respect for sovereignty does Washington have? Surely Haass is familiar with the ruling neoconservative doctrine of US world hegemony. Surely Haass knows that the orchestrated troubles with Iraq, Libya, Syria, North Korea, Russia, and China are due to Washington&rsquo;s resentment of their sovereignty. What is Washington&rsquo;s unilateralism about if Washington respects the sovereignty of countries? Why does Washington want a unipolar world if Washington respects the sovereignty of other countries? It is precisely Russia&rsquo;s insistence on a multi-polar world that has Russia in the propaganda crosshairs. If Washington respects sovereignty, why does Washington overthrow countries that have it? When Washington accuses Russia of being a threat to world order, Washington means that Russia is a threat to Washington&rsquo;s world order. Is Haass demonstrating his idiocy or his corruption?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.paulcraigroberts.org\/2018\/07\/17\/putin-confronts-the-american-dystopia\/\">Paul Craig Roberts<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Tagesdosis 17.7.2018 &ndash; Hochverrat in Helsinki? (Podcast)<\/strong><br>\nEs gibt noch viele andere durchgeknallte &Auml;u&szlig;erungen zum Gipfeltreffen, wie &bdquo;an Hochverrat grenzend&ldquo;, Trump wolle &bdquo;sein Vaterland verkaufen&ldquo; und er habe sich &bdquo;vor einem Tyrannen selbst erniedrigt&ldquo;. Man reibt sich die Augen und Ohren. Die gleichen Medien, die bei Aufdeckung der zahlreichen historischen Verbrechen des US Imperiums stets sofort von &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo; sprechen,  lassen keine M&ouml;glichkeit aus, Politiker kritiklos wilde Behauptungen als Tatsachen darstellen zu lassen und kn&uuml;pfen selbst angebliche Beweisketten aus wilden Behauptungen  &ndash; wenn es nur gegen Trump geht.<br>\nEine Kaskade inszenierter Medienereignisse lief genau zum Gipfeltreffen an, wie zum Beispiel die Anklage gegen 12 russische &bdquo;Agenten&ldquo;, die angeblich die US Wahl beeinflusst hatten. Ihnen wird seit 2017 vorgeworfen, unstrittig echte Emails ver&ouml;ffentlicht zu haben, die davon handeln, dass Hillary Clinton ihren Konkurrenten Bernie Sanders mit schmutzigen Tricks aus dem Weg r&auml;umen wollte. Mehrere Zeugen haben angegeben, dass die Emails von einem Informanten aus dem Wahlkampfteam Clintons an Wikileaks &uuml;bergeben wurden, aber US Geheimdienste, die extra Software entwickelt haben, um die Herkunft von Datenlecks zu T&auml;uschungszwecken beliebigen Quellen zuschreiben zu k&ouml;nnen, berufen sich darauf, dass die Herkunft der Datenlecks nach Russland weise.<br>\nEinen Tag vor dem Gipfel wurde jetzt eine 29 j&auml;hrige angebliche russische Agentin mit Studentenvisum verhaftet. Ihr Vergehen: sie habe im Auftrag eines &ldquo;hochrangigen russischen Regierungsmitarbeiters&ldquo; Zugang zur einflussreichen US Waffenlobby NRA gesucht und zwei mal versucht, &bdquo;geheime Treffen&ldquo; zwischen Putin und Trump zu arrangieren. Was ja eine der Hauptaktivit&auml;ten von 29 j&auml;hrigen Studentinnen ist, wie wir alle wissen: Geheime Gipfeltreffen arrangieren. Und die Schwerkraft zu beseitigen, nat&uuml;rlich.<br>\nWenn man noch einen Nachweis brauchte, dass die US Politik insgesamt, nicht nur US Pr&auml;sident Trump, hysterisch ist und letztlich nur noch mit psychiatrischen Kategorien beschrieben werden kann &ndash; hier ist er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-17-7-2018-hochverrat-in-helsinki-podcast\/\">KenFM<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>H&auml;uptling an DGB-Basis: wir machen &bdquo;Weiter so&ldquo;!<\/strong><br>\nNach 11 Wochen antwortet der DGB Vorsitzende Reiner Hoffmann auf Kritik an seinem Eintreten f&uuml;r die erneute Gro&szlig;e Koalition. Sein Einsatz w&auml;re und bliebe richtig. Das &bdquo;Weiter so&ldquo; zeigt sich jetzt in ersten &Auml;u&szlig;erungen zur Rentenpolitik: Das Einhalten des Status Quo beim Rentenniveau bis 2025 wird als erster handfester Erfolg gefeiert.<br>\nDa scheint eine 30 Jahre andauernde Rentenk&uuml;rzungspolitik vor&uuml;bergehend aufgehalten worden zu sein und das ist ein Erfolg? Das ist erb&auml;rmlich. 30 Jahre Rentensenkungen werden abgesegnet. Aber der &ldquo;Erfolg&rdquo; wird nach Einsch&auml;tzung der Deutschen Rentenversicherung bis 2024 sowieso eintreten &ndash; auch ohne Gesetzes&auml;nderung. Und selbst das ist eine Besch&ouml;nigung, weil das reale Rentenniveau durch die zunehmend st&auml;rkere Besteuerung auch bei Einhaltung der fiktiven 48%- Marke (Rentenniveau vor Steuern) weiter absinken wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/haeuptling-an-dgb-basis-wir-machen-weiter-so\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Olaf Scholz und das Drama der SPD<\/strong><br>\nSteuertransparenz f&uuml;r Konzerne? Der sozialdemokratische Bundesfinanzminister lehnt ab &ndash; und vergr&ouml;&szlig;ert so die Leerstelle hinter der Sinnfrage an seine Partei.<br>\nWas will die SPD? Die Frage scheint simpel, und doch ist sie kaum noch zu beantworten. Je l&auml;nger die Sozialdemokraten an der Seite von Kanzlerin Merkel mitregieren, umso unklarer wird, wof&uuml;r sie eigentlich stehen. [&hellip;]<br>\nDer Gesetzentwurf der EU-Kommission sieht vor, dass alle in Europa t&auml;tigen Konzerne mit Ums&auml;tzen von mehr als 750 Millionen Euro j&auml;hrlich &ouml;ffentlich ausweisen m&uuml;ssen, in welchen Staaten sie wie viel Gewinn verbuchen und wie viel Steuern zahlen. Dieses sogenannte &bdquo;country-by-country-reporting&ldquo; helfe &bdquo;die Steuerstrategien der multinationalen Unternehmen zu verfolgen&ldquo; und ihre &bdquo;Steuervermeidung anzugehen, welche die EU-L&auml;nder 50 bis 70 Milliarden Euro j&auml;hrlich kostet&ldquo;, begr&uuml;nden die Kommissare ihren Vorschlag. Das Versteckspiel von Konzernen wie Apple, Ikea oder Amazon mit Pseudo-Holdings in den Niederlanden, Irland und Luxemburg oder Briefkastenfirmen in den karibischen Operettenstaaten w&uuml;rde nachvollziehbar und Gegenma&szlig;nahmen leichter durchzusetzen. Schon vor einem Jahr hat das Europaparlament dem Vorschlag darum auch zugestimmt. Doch im Ministerrat der Regierungen kommt das Verfahren nicht voran. Und der wichtigste Bremser ist: die deutsche Bundesregierung.<br>\nSolange der zust&auml;ndige Minister Wolfgang Sch&auml;uble hie&szlig;, war das nicht weiter &uuml;berraschend. Aber vergangene Woche hat sich nun auch sein Nachfolger Scholz dagegengestellt. Man m&uuml;sse &bdquo;ein effizientes System schaffen, aber eines, das von den Unternehmen und L&auml;ndern akzeptiert wird, die wir mit an Bord haben m&uuml;ssen&ldquo;, erkl&auml;rte er im Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments. Im Klartext: Solange die Konzerne und ihre jeweiligen Schutzm&auml;chte das nicht wollen, ist auch der deutsche Finanzminister dagegen. De facto macht Scholz damit die B&ouml;cke zu G&auml;rtnern. Nat&uuml;rlich ist es m&ouml;glich, dass die Regierungen der USA und Japans nicht mitziehen. Aber w&auml;re das nicht ein Grund mehr, mit der EU voranzugehen und einen neuen weltweiten Standard zu setzen? Den gr&ouml;&szlig;ten Binnenmarkt der Welt wird gewiss keines der betroffenen Unternehmen aufgeben, nur weil es ehrlich berichten muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/steuervermeidung-olaf-scholz-und-das-drama-der-spd\/22814690.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sozialer Arbeitsmarkt <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundesagentur verlangt h&ouml;here Zusch&uuml;sse f&uuml;r Jobs f&uuml;r Langzeitarbeitslose<\/strong><br>\nMit staatlich gef&ouml;rderten Jobs will die Regierung Langzeitarbeitslose zur&uuml;ck ins Berufsleben holen. Doch die Zusch&uuml;sse seien zu niedrig, kritisiert die Bundesagentur. Das schrecke Arbeitgeber ab.<br>\nDas Bundeskabinett hat am Mittwoch den Gesetzentwurf zum sozialen Arbeitsmarkt auf den Weg gebracht. Der Plan von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) soll zehntausenden Langzeitarbeitslosen helfen, bis zu f&uuml;nf Jahre staatlich bezuschusste Jobs bekommen. Arbeitgeber erhalten auf Grundlage des gesetzlichen Mindestlohns Zusch&uuml;sse von bis zu 100 Prozent des Arbeitslohns. Voraussetzung ist, dass die Arbeitslosen mindestens 25 Jahre alt sind und sieben Jahre lang Hartz-IV-Leistungen erhalten haben. Daf&uuml;r sind in den n&auml;chsten Jahren vier Milliarden Euro vorgesehen. (&hellip;)<br>\nDer aktuelle Gesetzentwurf sehe jedoch vor, dass die Zusch&uuml;sse nur auf Mindestlohnniveau gezahlt werden. Viele Arbeitgeber m&uuml;ssten daher die Differenz zwischen Mindestlohn und orts&uuml;blicher beziehungsweise tariflicher Entlohnung selbst tragen. &ldquo;Dies ist bei einer sehr arbeitsmarktfernen Zielgruppe eine zus&auml;tzliche H&uuml;rde f&uuml;r potenzielle Arbeitgeber, weil es die Besch&auml;ftigung dieser Menschen kostspielig macht&rdquo;, schrieb die BA.<br>\nAu&szlig;erdem sollen die Unternehmen verpflichtet werden, die Leute nach Ende der F&ouml;rderung noch mindestens sechs Monate weiter zu besch&auml;ftigen. Dies sei vor allem f&uuml;r kleinere und mittlere Betriebe nicht attraktiv, bem&auml;ngelt die BA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/jobs-fuer-langzeitarbeitslose-kritik-bemaengeln-zu-geringe-zuschuesse-a-1218975.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Parit&auml;tischer fordert mehr Chancen f&uuml;r Langzeitarbeitslose im Sozialen Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nDer Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband sieht beim heute im Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf des Teilhabechancengesetzes, mit dem der Soziale Arbeitsmarkt umgesetzt werden soll, noch Nachbesserungsbedarf. Grunds&auml;tzlich begr&uuml;&szlig;t der Verband die Intention des Gesetzentwurfs, Langzeitarbeitslose in &ouml;ffentlich gef&ouml;rderte, sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigungen zu bringen. Das schafft f&uuml;r Langzeitarbeitslose neue M&ouml;glichkeiten zur sozialen Teilhabe und langfristige Chancen, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fu&szlig; zu fassen. Der Parit&auml;tische sieht dennoch an verschiedenen Stellen Nachbesserungsbedarf.<br>\nVon dem Gesetz profitieren sollen nur Arbeitslose, die mindestens sieben Jahre lang Hartz-IV-Leistungen bezogen und keine nennenswerten Besch&auml;ftigungen hatten. &bdquo;Schon deutlich k&uuml;rzere Zeiten in verfestigter Arbeitslosigkeit f&uuml;hren nach aller Erfahrung bei vielen Betroffenen zu massiven gesundheitlichen Belastungen und sozialer Ausgrenzung. Deswegen muss deutlich fr&uuml;her geholfen werden&ldquo; erkl&auml;rt Werner Hesse, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands. Er pl&auml;diert daf&uuml;r, dass das Gesetz sp&auml;testens nach vier Jahren durchg&auml;ngiger Arbeitslosigkeit Angebote erm&ouml;glicht.<br>\nWeiterhin kritisiert Hesse, dass sich der im Gesetz vorgesehene Lohnkostenzuschuss lediglich am Mindestlohn orientiert. &bdquo;Das schafft falsche Anreize und &ouml;ffnet Lohndr&uuml;ckerei T&uuml;r und Tor. Zugleich ist es eine Benachteiligung gegen&uuml;ber Betrieben, die nach Tarif zahlen&ldquo; findet Hesse. Eine Orientierung am regul&auml;ren Lohn sollte deshalb der Ma&szlig;stab sein.<br>\nEin dritter Punkt, den der Parit&auml;tische kritisiert, ist die Finanzierung. Ob die im Koalitionsvertrag versprochenen Mittel von vier Milliarden Euro tats&auml;chlich f&uuml;r den Sozialen Arbeitsmarkt eingesetzt werden, ist &auml;u&szlig;erst fraglich, denn die Jobcenter werden die Gelder auch zum Stopfen von Haushaltsl&ouml;chern f&uuml;r ihre Verwaltungskosten verwenden. Daher fordert der Parit&auml;tische, dass es eine klare Zweckbindung der Mittel gibt.<br>\n&bdquo;Nach aktuellem Stand bietet das Teilhabechancengesetz zu wenige Chancen zur Teilhabe f&uuml;r Langzeitarbeitslose. Das Gesetz greift zu sp&auml;t, spart am Lohn der Besch&auml;ftigten und hat keine verl&auml;ssliche Finanzierung. Erst wenn diese Punkte nachkorrigiert werden, verdient es seinen wohlklingenden Namen&ldquo; so Werner Hesse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/paritaetischer-fordert-mehr-chancen-fuer-langzeitarbeitslose-im-sozialen-arbeitsmarkt\/\">Der Parit&auml;tische<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Gegenteil von gut ist gut gemeint<\/strong><br>\n&bdquo;Das Teilhabechancengesetz ist gut gemeint &ndash; aber gut gemeint ist leider allzu oft das Gegenteil von gut. Wer zu 100 Prozent lohnsubventionierte Arbeitskr&auml;fte zum Mindestlohn dem Arbeitsmarkt zuf&uuml;hrt und nicht sicherstellt, dass diese Arbeit dem Gemeinwohl dient und es sich um zus&auml;tzliche Besch&auml;ftigung handelt, erreicht nicht mehr Teilhabe am Arbeitsmarkt, sondern betreibt Lohndumping und verdr&auml;ngt regul&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse&ldquo;, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, das heute vom Kabinett beschlossene Teilhabechancengesetz. Ferschl weiter:<br>\n&bdquo;Die vorgesehenen vier Milliarden Euro reichen nie und nimmer f&uuml;r 150.000 F&ouml;rderungen aus. Es ist auch widersinnig, dass man erst zwei oder sogar sieben Jahre arbeitslos sein muss, um eine F&ouml;rderung zu bekommen. Wer Teilhabe am Arbeitsmarkt ernst nimmt, muss alle Personen, die geringe Vermittlungschancen haben, in den Fokus nehmen. Auch m&uuml;ssen die Jobcenter finanziell so ausgestattet werden, dass die L&ouml;hne der eigenen Mitarbeiter nicht aus den F&ouml;rdert&ouml;pfen f&uuml;r Langzeitarbeitslose gezahlt werden m&uuml;ssen und das Geld gar nicht da ankommt, wo es hingeh&ouml;rt.<br>\nDIE LINKE fordert &sbquo;gute &ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung&lsquo;. Die dabei neu zu schaffenden Arbeitspl&auml;tze sollen sozialversicherungspflichtig und in der Regel als Vollzeitstelle ausgestaltet sein. Das Bruttoentgelt hat den tariflichen Regelungen zu entsprechen, wo es solche gibt. Ansonsten darf die Entlohnung den gesetzlichen Mindestlohn, den wir auf mindestens zw&ouml;lf Euro anheben wollen, nicht unterschreiten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/das-gegenteil-von-gut-ist-gut-gemeint\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tausende Unternehmen erhalten nicht eine einzige Bewerbung<\/strong><br>\nImmer mehr Unternehmen k&ouml;nnen ihre freien Ausbildungspl&auml;tze nicht besetzen, mitunter bekommen sie keine einzige Bewerbung. Das zeigt die diesj&auml;hrige Ausbildungsumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), die in Berlin vorgestellt wurde.<br>\nJedes Jahr &uuml;bermittelt der Dachverband DIHK einen Fragebogen an die Mitgliedsunternehmen der 79 Industrie- und Handelskammern, etwas mehr als 10 000 Unternehmen f&uuml;llten die Online-Umfrage aus. Der Umfrage zufolge fanden im Jahr 2017 ganze 34 Prozent aller Unternehmen keinen Auszubildenden f&uuml;r ihre ausgeschriebenen Stellen.<br>\nDas sind drei Prozent mehr als im Vorjahr, ist der h&ouml;chste jemals erhobene Wert und setzt den Trend unbesetzter Ausbildungsstellen fort: Blieben 2007 noch 15 Prozent der Stellen unbesetzt, waren es 2012 schon 22 Prozent. Im Osten lag die Zahl mit 46 Prozent deutlich &uuml;ber den 32 Prozent in Westdeutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ausbildungsplaetze-keine-bewerbung-1.4059649\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> G&auml;hn, wieder einmal wird der &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; aufgekocht. Da k&ouml;nnte man auch titeln: Tausende Arbeitnehmer &uuml;ber 50 erhalten keine Stelle.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lange Arbeitszeit bringt niedrige Produktivit&auml;t f&uuml;r Unternehmen: Kostenfaktor 12-Stunden-Tag<\/strong><br>\nDas Gesetz der Bundesregierung zum 12-Stunden-Tag und der 60-Stunden-Woche weitet die H&ouml;chstarbeitszeit ohne Gegenleistung aus. Die Ruhezeiten zwischen Diensten werden zum Teil sogar verk&uuml;rzt.<br>\nDas neue Gesetz schw&auml;cht daher die Verhandlungsposition der ArbeitnehmerInnen: Bisher war die Zustimmung des Betriebsrates zu 12-Stunden-Tagen n&ouml;tig. Damit gab es einen Abtausch zum Beispiel gegen verpflichtend zu gew&auml;hrende l&auml;ngere Freizeitbl&ouml;cke, gegen h&ouml;here Bezahlung oder gegen andere Verbesserungen. Gab es keinen Betriebsrat, war eine Einzelvereinbarung und die Bescheinigung der medizinischen Unbedenklichkeit so langer Arbeitszeiten notwendig.<br>\nBeim neuen Arbeitszeitgesetz sollten also alle das Kind beim Namen nennen und richtigerweise von einer &bdquo;H&ouml;chstarbeitszeit-Verl&auml;ngerung&ldquo; sprechen. Die Arbeitgebervertretungen stehen hinter dem Gesetz. Aber wie wirkt sich die Verl&auml;ngerung der t&auml;glich m&ouml;glichen Arbeitszeit tats&auml;chlich auf die Kosten der Betriebe aus?<br>\nInternationale Studien zeigen, was f&uuml;r viele Menschen intuitiv offensichtlich ist: Die Produktivit&auml;t der ArbeitnehmerInnen sinkt mit l&auml;ngeren Arbeitszeiten. An einen 4-Stunden-Tag geht man mit einer v&ouml;llig anderen Einstellung heran, als an einen 8-Stunden- oder einen 12-Stunden-Tag. So ben&ouml;tigen zum Beispiel ArbeitnehmerInnen in Callcentern sogar bei Teilzeitarbeit immer l&auml;nger zum Beantworten eines Anrufs, je l&auml;nger sie arbeiten &ndash; ihre Produktivit&auml;t sinkt. Studien aus dem Warenproduktionssektor belegen, dass die Produktivit&auml;t bei etwas &uuml;ber acht Stunden am h&ouml;chsten ist, und danach mit jeder weiteren Stunde stark zu sinken beginnt.<br>\nDieser Zusammenhang &ndash; h&ouml;here Produktivit&auml;t bei geringerer Arbeitszeit&ndash; zeigt sich auch im L&auml;ndervergleich. OECD-L&auml;nder mit der l&auml;ngsten tats&auml;chlich geleisteten durchschnittlichen Wochenarbeitszeit haben auch die geringste durchschnittliche Arbeitsproduktivit&auml;t, wie die Abbildung zeigt. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: L&auml;nder mit h&ouml;herer Arbeitsproduktivit&auml;t k&ouml;nnen sich eine geringere Arbeitszeit leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/lange-arbeitszeit-niedrige-produktivitaet\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kommentar: Wollen sich Japan und die EU mit eigener Freihandelszone der USA widersetzen?<\/strong><br>\nWarum hat Japan zu diesem Zeitpunkt das Freihandelsabkommen mit der EU besiegelt? Es scheint nun, dass US-Pr&auml;sident Donald Trump zu diesem Schritt veranlasst hat. [&hellip;]<br>\nMit dem Vorantreiben des Handelsabkommens mit der EU plant die Abe-Regierung nun, durch die Ausweitung der wirtschaftlichen R&auml;ume eine wirtschaftlich-politische Ordnung zu errichten, die den Interessen des eigenen Landes dient. In einer gemeinsamen Erkl&auml;rung, die von Japans Premierminister Abe und dem EU-Ratspr&auml;sidenten Donald Tusk nach der Unterzeichnung des Abkommens f&uuml;r wirtschaftliche Partnerschaft gemeinsam ver&ouml;ffentlicht wurde, hei&szlig;t es, der historische Schritt zeige den politischen Willen Japans und der EU, weiterhin unbeirrt das Banner des Freihandels hochzuhalten und den Freihandel nach Kr&auml;ften voranzutreiben. In diesen Worten l&auml;sst sich ersehen, dass die willk&uuml;rliche Handelshegemonie der USA zur Spaltung der westlichen L&auml;nder f&uuml;hren k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2018\/07\/18\/1s281292.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vollkommen richtig wird in diesem Kommentar darauf hingewiesen, dass es in der Au&szlig;enpolitik nicht um &ldquo;befreundete&rdquo; Staatsleute, sondern um die Interessen des jeweiligen Landes geht. Daran k&ouml;nnten sich &uuml;brigens auch die deutschen &ndash; auch &ouml;ffentlich-rechtlichen &ndash; Medien ein Beispiel nehmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Uuml;berleben und siegen<\/strong><br>\nTagung des &raquo;Forums von S&atilde;o Paulo&laquo; in Havanna zu Ende gegangen. Solidarit&auml;t mit Nicaragua, Venezuela und Lula da Silva<br>\nMit der Verabschiedung einer &raquo;Deklaration von Havanna&laquo; und eines Aktionsplans ist am Dienstag abend (Ortszeit) in der kubanischen Hauptstadt das 24. Treffen des &raquo;Forums von S&atilde;o Paulo&laquo; zu Ende gegangen. Mehr als 600 Vertreter progressiver Parteien und Organisationen der Region sowie befreundeter L&auml;nder wie China, Vietnam, Laos und Syrien waren zum Abschlussplenum in die kubanische Hauptstadt gereist, bei der mehrere Staats- und Regierungschefs &uuml;ber die Lage in ihren L&auml;ndern berichteten.<br>\nVenezuelas Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro beschuldigte die USA, Aggressionen gegen sein Land zu sch&uuml;ren. Die Pl&auml;ne Washingtons schl&ouml;ssen auch eine milit&auml;rische Intervention ein, warnte er. &raquo;Krieg ist immer ein gutes Gesch&auml;ft f&uuml;r die Kapitalisten, doch den Preis daf&uuml;r zahlen nicht die L&auml;nder, die ihn anzetteln, sondern die ausgebeuteten V&ouml;lker&laquo;, pflichtete Amtskollege Evo Morales aus Bolivien bei. Donald Trump sei &raquo;ein Feind des Planeten Erde und der menschlichen Spezies&laquo;. Morales warnte: &raquo;Wo die Oligarchie wieder an die Macht gelangt, verschlechtert sich die &ouml;konomische und soziale Lage der Bev&ouml;lkerung.&laquo; &raquo;Die Linke ist und bleibt die einzige Hoffnung unserer V&ouml;lker&laquo;, erkl&auml;rte auch El Salvadors Pr&auml;sident Salvador S&aacute;nchez Cer&eacute;n. Deshalb werde versucht, ihre Vertreter, wie Brasiliens Expr&auml;sidenten Luiz In&aacute;cio Lula da Silva oder Ecuadors ehemaligen Staatschef Rafael Correa, kaltzustellen. Letzterer kritisierte in einer Gru&szlig;botschaft aus Br&uuml;ssel die Politik seines Nachfolgers Len&iacute;n Moreno, zu dessen Wahl er selbst aufgerufen hatte. &raquo;Ich habe den Irrtum begangen, einem Wolf im Schafspelz zu vertrauen, und wei&szlig; heute nicht, wie ich mich daf&uuml;r vor meinem Volk und der Linken Lateinamerikas rechtfertigen kann.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/336243.%C3%BCberleben-und-siegen.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.N.:<\/strong> Diese bedeutsame dreit&auml;gige Konferenz findet leider in keiner anderen deutschen Tageszeitung Beachtung, obwohl die auf dieser Veranstaltung mit Vertretern von &uuml;ber 100 Parteien und Organisationen breit und intensiv diskutierten Probleme in den b&uuml;rgerlichen Mainstreammedien aber durchaus ihren Niederschlag finden mit in Form von Halbwahrheiten, Falschinformationen und einseitigen Darstellungen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: EU-Kommission verweigert Antworten auf Fragen von Infosperber<\/strong><br>\nWarum verh&auml;ngt die EU Sanktionen gegen Venezuela, nicht aber gegen Pakistan, &Auml;gypten, Saudiarabien oder China?<br>\nInfosperber wollte von der EU wissen, warum f&uuml;r Wirtschaftssanktionen nicht mehr oder weniger gleiche Kriterien gelten. Nach der Versch&auml;rfung der EU-Sanktionen gegen Venezuela aufgrund der j&uuml;ngsten Wahlen, die weder frei noch fair verlaufen sind, stellte Infosperber der EU-Kommission folgende Fragen:<\/p>\n<ol>\n<li>Warum hat die EU keine Sanktionen gegen L&auml;nder wie &Auml;gypten, Saudiarabien, Pakistan oder China verh&auml;ngt, wo Menschenrechte mindestens so krass verletzt werden und wo Wahlen mindestens so unfrei und unfair stattgefunden haben?\n<\/li><li>Macht sich die EU nicht unglaubw&uuml;rdig, wenn sie f&uuml;r Sanktionen je nach Land verschiedene Massst&auml;be ansetzt?\n<\/li><\/ol>\n<p>Als &laquo;Antwort&raquo; sandte die Medienstelle einen Textbaustein, der &uuml;berhaupt nicht auf die beiden Fragen einging: Der EU-Ministerrat w&uuml;rde Sanktionen einstimmig beschliessen. Sanktionen seien neben politischem Dialog Teil der EU-Aussenpolitik. Infosperber wurde ausdr&uuml;cklich gebeten, diese Antwort keiner Person zuzuschreiben, sondern &laquo;einer EU-Pressesprecherin&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/EU-Kommisson-verweigert-Antworten-auf-Infosperber-Fragen\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr interessant. Typisch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Iran verklagt Trump-Regierung vor Internationalem Gerichtshof in Den Haag<\/strong><br>\nDie Klage soll das Ende der unilateralen US-Sanktionen erwirken, die Donald Trump gegen den Iran &ndash; insbesondere dessen &Ouml;lexportwirtschaft &ndash; verh&auml;ngt hat, nachdem er im Mai aus dem Iran-Nuklearabkommen ausstieg.<br>\nDie iranische Regierung reichte beim Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag wegen der Wiedereinsetzung von Sanktionen gegen den Iran Klage gegen die Trump-Administration ein, berichten am Dienstag der IGH sowie das iranische Au&szlig;enministerium. Mit dem Austritt aus dem von Trumps Vorg&auml;nger Obama mit dem Iran und sechs weiteren Parteien verhandelten Iran-Nuklearabkommen brach die Trump-Regierung das V&ouml;lkerrecht sowie ein 1955 zwischen den USA und dem Iran abgeschlossenen Vertrag, das Treaty of Amity, so die iranische Regierung in ihrer Klageschrift.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-07-18\/iran-verklagt-trump-regierung-vor-internationalem-gerichtshof-in-den-haag\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>In die Rebellion getrieben<\/strong><br>\nDie Fl&uuml;chtlingsabwehr der EU f&uuml;hrt zu neuen Spannungen in Niger und droht wom&ouml;glich gar eine Rebellion im Norden des Landes auszul&ouml;sen. Wie Berichte aus der Region best&auml;tigen, hat die von Br&uuml;ssel erzwungene Illegalisierung des traditionellen Migrationsgesch&auml;fts besonders in der Stadt Agadez, dem Tor zur nigrischen Sahara, Zehntausenden die Lebensgrundlage genommen. Gro&szlig;spurig angek&uuml;ndigte Ersatzprogramme der EU haben lediglich einem kleinen Teil der Betroffenen wieder zu einem Job verholfen. Lokale Beobachter warnen, die Bereitschaft zum Aufstand sowie zum Anschluss an Jihadisten nehme zu. Niger ist ohnehin Schauplatz wachsenden jihadistischen Terrors wie auch gesteigerter westlicher &ldquo;Anti-Terror&rdquo;-Operationen: W&auml;hrend Berlin und die EU vor allem eine neue Eingreiftruppe der Staatengruppe &ldquo;G5 Sahel&rdquo; f&ouml;rdern &ndash; deutsche Soldaten d&uuml;rfen dabei auch im Niger eingesetzt werden -, haben die Vereinigten Staaten ihre Pr&auml;senz in dem Land ausgebaut. Die US-Streitkr&auml;fte errichten zur Zeit eine Drohnenbasis in Agadez, die neue Spannungen ausl&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7673\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gesichtserkennung: Sogar Microsoft sieht die Menschenrechte in Gefahr<\/strong><br>\n(&hellip;) Microsoft, der Software-Gigant aus Redmond, Washington, ja richtig: unser oberster Windows-Word-Tabellenkalkulierer, hat gerade den amerikanischen Kongress, beide Kammern der US-Legislative, aufgefordert, den Einsatz von Gesichtserkennungs-Algorithmen gesetzlich zu regulieren, um die Freiheit des amerikanischen Volkes und die Daten seiner B&uuml;rger zu sch&uuml;tzen.<br>\nIn einem auf der Firmen-Website ver&ouml;ffentlichten Essay hat sich Brad Smith, der Chef-Jurist von Microsoft, zum Einsatz einer von k&uuml;nstlicher Intelligenz (KI) befeuerten Gesichtserkennung erkl&auml;rt. Gerade die immensen Fortschritte bei der automatisierten Erkennung &ndash; sei es, dass Abgebildete auf Fotos identifiziert werden, sei es, dass &Uuml;berwachungskameras Menschen live erkennen &ndash; h&auml;tten Fragen aufgeworfen, die &ldquo;an die Substanz der Verteidigung fundamentaler Menschenrechte wie Privatsph&auml;re und Meinungsfreiheit&rdquo; gehen. Dessen sei sich die Firma aus Redmond sicher. So habe Microsoft aus ethischen Gr&uuml;nden Anfragen von (nicht n&auml;her genannten) Kunden nach der hauseigenen Erkennungssoftware zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nJa, es sei durchaus ungew&ouml;hnlich, dass ausgerechnet ein an diesen bedeutenden Entwicklungen beteiligtes Unternehmen den Gesetzgeber um Reglementierung und international verbindliche Abkommen angehe, doch k&ouml;nne man eine mit solchen Risiken behaftete Technologie nicht unreglementiert dem Markt und damit dem Gutd&uuml;nken von Konzernen &uuml;berlassen.<br>\nDenn &ldquo;eine Welt mit m&auml;chtigen Regularien f&uuml;r Produkte, die n&uuml;tzlich, aber potenziell gef&auml;hrlich sind, ist besser als eine ohne gesetzliche Standards.&rdquo; Die Regulierung f&uuml;r die medizinischen Produkte der Pharmazie und die Entwicklungen in der Autoindustrie &uuml;berlasse man ja auch nicht deren Produzenten.<br>\nW&auml;hrend also die Seite der Verbrechensbek&auml;mpfung jubelt, dass mit der KI-Erkennung eine neue Phase in der Identifizierung eingel&auml;utet sei, spricht die Gegenseite schlicht von Massen&uuml;berwachung ungekannten Ausma&szlig;es. So wie in China: Dort ist die staatlich eingesetzte Gesichtserkennung l&auml;ngst Teil der offiziellen Observation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/gesichtserkennung-sogar-microsoft-sieht-die-menschenrechte-in-gefahr-1.4058038\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>An der Wirklichkeit vorbei geurteilt<\/strong><br>\nF&uuml;r die Karlsruher Richter ist der Rundfunkbeitrag verfassungsgem&auml;&szlig;. Im Urteilstext gibt es gleich mehrere Merkw&uuml;rdigkeiten. Zum Beispiel: Welche &bdquo;Vielfalt&ldquo; bieten die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen eigentlich? &hellip;.<br>\n&bdquo;Die Vielfalt gew&auml;hrleistender&ldquo;? Der Autor dieses Kommentars ist parteigebunden, er ist bei einem privaten Medienkonzern angestellt, das geh&ouml;rt unbestritten ins Bild &ndash; aber WELT bietet bei dem aktuellen Streitthema Asyl mit Sicherheit ein vielf&auml;ltigeres Meinungs- und Informationsbild als die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen.<br>\nWenn die Vielfalt konstitutive Mitbedingung f&uuml;r die Haushaltsabgabe ist &ndash; dann bitte muss Schluss sein mit den &ouml;ffentlich-rechtlichen Attacken auf die AfD und verwandte Gruppierungen. Dann muss Schluss sein mit der Praxis, in politische Talkshows keine AfD-Vertreter einzuladen, oder nur selten. Dann m&ouml;gen die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen diese Konsequenz auch wirklich ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article179549634\/Rundfunkbeitrag-verfassungsgemaess-An-der-Wirklichkeit-vorbei.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Mangelnde Vielfalt daran festzumachen, dass die AfD nicht in Talkshows eingeladen wird. D&uuml;mmer geht&rsquo;s nimmer. Und welche Vielfalt bieten eigentlich die Privatmedien? Etwa das Privatfernsehen. Hirnlose Soaps und genau so hirnlose Talent-, Realty- und Verkuppelungsshows und blanke neoliberale Ideologie im Sinne einer gnadenlosen Anpassung an die Ideologie der Selbstvermarktung, wie in &ldquo;Germanys Next Top Model&rdquo; oder eine zynische Blo&szlig;stellung der sozial Unterprivilegierten, wie in &ldquo;Zahltag&rdquo;. Ganz nebenbei, ist &ldquo;Chefkommentator&rdquo; wirklich eine Position bei der Welt? Was es alles gibt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CG:<\/strong> Mit der AfD im Gep&auml;ck glauben viele Konservative nun scheinbar, all das durchsetzen zu k&ouml;nnen, woran sie bislang (noch) gescheitert waren. Dabei liegts ja nicht am &bdquo;Zwangsbeitrag&ldquo; wie die AfD das nennt, sondern an der Qualit&auml;t der Berichterstattung, die leider oft zu w&uuml;nschen &uuml;brig l&auml;sst, doch das ist ja bei den Privatmedien um keinen Deut besser&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Knigge der alten Haudegen<\/strong><br>\n&Uuml;berhaupt wirkt es ein wenig so, als sei das die Konstellation der politischen Wahrnehmung dieser Tage. Man bringt die alten Eliten aus der Politik gegen die neuen, sich leider etablierenden Gr&ouml;&szlig;en, in Stellung und l&auml;sst sie wie weise und lebenserfahrene Protagonisten aus einer Epoche aussehen, in der noch alles so halbwegs in Butter war. Juncker als Spiritus rector, Steinmeier als verst&auml;ndiger Nestor oder Sch&auml;uble als altersweiser Veteran der Schicklichkeit: Die alte Garde richtet sich als H&uuml;terin des Anstandes gegen den rauen Ton der neuen Zeit ein &ndash; und sie wertet ihr mieses Image damit auf.<br>\nDieser Tour darf man auf keinem Fall auf den Leim gehen. Diese alten Eliten spielen uns eines n&auml;mlich vor: Dass der Ruck zu teils rechtsextremen Positionen, der Hass und die Unmenschlichkeit, quasi wie ein Betriebsunfall &uuml;ber Europa gekommen seien. Als h&auml;tten wir mal kurz nicht richtig aufgepasst &ndash; und schon waren AfD oder FP&Ouml; als erfolgreiche Parteien mit Millionenw&auml;hlerschaft etabliert. Aber es waren genau jene Figuren aus den alten Kadern, die sich jetzt als Moralapostel einfinden und die von einem betr&auml;chtlichen Teil der Medienlandschaft in dieser Rolle best&auml;rkt werden, die diese Entwicklung eindringlich und rigoros anschoben &ndash; und letztlich gew&auml;hrleisteten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1094647.was-tun-gegen-den-rechtsruck-der-knigge-der-alten-haudegen.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie die AfD bei SPD und Linken fischt<\/strong><br>\nDer AfD fehlt bislang eine einheitliche Linie in der Sozialpolitik, das soll sich bald &auml;ndern. Der rechte Fl&uuml;gel um Bj&ouml;rn H&ouml;cke hofft, damit beim SPD- und Linken-Klientel im Osten zu punkten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afd-bjoern-hoecke-will-bei-spd-und-linken-wildern-a-1217871.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kritik an der AfD durch &ldquo;SPON&rdquo;? Fehlanzeige! Dabei w&auml;re eine kritische Beurteilung der AfD-Absichten auch durch deutsche Medien wie dem &ldquo;Spiegel&rdquo; dringend geboten. Aber vielleicht haben sich die &ldquo;SPON&rdquo;-Macher l&auml;ngst mit den Thesen der Neu-Rechten solidarisiert. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44870\">AfD-Wahlk&auml;mpfer der Woche: Jakob Augstein<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: TV-Sendung &ldquo;Zahltag&rdquo; Hartzer im Kartoffelhimmel<\/strong><br>\nRTL gibt Hartz-IV-Familien in &ldquo;Zahltag! Ein Koffer voller Chancen&rdquo; finanzielle Starthilfe &ndash; und stellt ihnen die Jahresbez&uuml;ge in einem Batzen vor die T&uuml;r. Das ist sicher aufrichtig gut gemeint! Oder? ODER?<br>\nAm Ende von &ldquo;Zahltag! Ein Koffer voller Chancen&rdquo; hasst man sich selbst am meisten. Weil man tats&auml;chlich haarscharf fast wirklich geglaubt h&auml;tte, RTL w&uuml;rde versuchen, das Leben von Hartz-IV-Empf&auml;ngerfamilien tats&auml;chlich zum Guten zu wenden. Indem man ihnen einen Koffer voll Geld vor die T&uuml;r stellt, die gesamten Brutto-Jahresbez&uuml;ge auf einen Sitz, und sie selbstbestimmt frei entscheiden l&auml;sst, wie sie 25.000 Euro in einen Neustart investieren. Wieder Verantwortung f&uuml;r das eigene Leben &uuml;bernehmen! Etwas Eigenes aufbauen! Wieder unabh&auml;ngig werden! Ganz so, wie es der Titelsong der Sendung motivationspoppend daher&ouml;lt: &ldquo;Das ist der Blick nach &ndash; vorn! Es ist noch nichts ver &ndash; lorn!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/zahltag-bei-rtl-hartzer-im-kartoffelhimmel-a-1218968.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Widerlichste Hetze gegen Menschen in einer prek&auml;ren Lebenssituation, die im Sinne der neoliberalen Ideologie belegen soll, dass wer sich am unteren Ende der sozialen Hierarchie befindet selbst schuld ist. Nur nebenbei sei erw&auml;hnt, dass RTL zum Bertelsmannkonzern geh&ouml;rt, als dessen Vorsitzende der Gesellschafterversammlung Liz Mohn fungiert, eine ziemlich beste Freundin von Merkel. Und wo bleibt die Kritik der Linksliberalen, dass hier Menschen auf zynische Art blo&szlig;gestellt und erniedrigt werden, wo wird hier &ldquo;Humanit&auml;t&rdquo; angemahnt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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