{"id":45079,"date":"2018-07-20T16:44:49","date_gmt":"2018-07-20T14:44:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079"},"modified":"2018-07-20T16:44:49","modified_gmt":"2018-07-20T14:44:49","slug":"hinweise-des-tages-ii-354","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h01\">Merkels Sommer-PK: Urlaubsreif? Ersch&ouml;pft? Amtsm&uuml;de?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h02\">Fraktionen erhalten 30 Prozent mehr Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h03\">Wozu sich Deutschland mit dem UN-Migrationsabkommen wirklich verpflichtet und was das Weltwirtschaftsforum damit zu tun hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h04\">Exklusive Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h05\">Putin warnt vor dem Deep State in den USA: &ldquo;Diese Leute sind m&auml;chtig und stark&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h06\">Pressemitteilung: Deutsches Geld f&uuml;r Kriege im Nahen und Mittleren Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h07\">NATO will bis 2024 bleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h08\">Abgas-Skandal: Absprachen der Autohersteller weiter reichend als bisher bekannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h09\">Macrons pr&uuml;gelnder Mitarbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h10\">Weiterer Pharmakonzern knickt im Preiskampf mit Trump ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h11\">Gro&szlig;britannien: Minister weist Medienbericht im Fall Skripal zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h12\">Bisch&ouml;fe als Paten krimineller Banden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h13\">Hamburger Polizei nutzt neue Technik zur Gesichtserkennung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h14\">Pressemitteilung: Ein Jahr Prostituiertenschutzgesetz &ndash; &bdquo;Die Absichten des Gesetzgebers werden zunichte gemacht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h15\">&ldquo;Kroaten spenden WM-Gewinn&rdquo;: Deutsche Medien brachten erfundene Nachricht in Umlauf &ndash; dabei h&auml;tte nur ein wenig Recherche gen&uuml;gt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45079#h16\">Zu guter Letzt: Geier Sturzflug (3)<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkels Sommer-PK: Urlaubsreif? Ersch&ouml;pft? Amtsm&uuml;de?<\/strong><br>\nWie ersch&ouml;pft ist die Kanzlerin? Hat sie schon an R&uuml;cktritt gedacht? Wie lange macht sie weiter? Auf der letzten Pressekonferenz vor der Sommerpause beantwortete die Kanzlerin alle Fragen &ldquo;mit Freude&rdquo; &ndash; Hier die Ausschnitte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/video\/angela-merkel-sommer-pressekonferenz-video-99019375.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das waren ja wieder einmal 90 &bdquo;informative&ldquo; Minuten. SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Florian Gathmann fragt Merkel, wie ersch&ouml;pft sie sei. Selbiger twittert dann auch &bdquo;50 Minuten sind rum, rund 20 Fragen wurden gestellt, wird langsam warm im Saal&ldquo;. Sehr viele Fragen gab es zu den Befindlichkeiten in der Gro&szlig;en Koalition nach dem Streit zwischen Merkel und Seehofer. Das Verh&auml;ltnis zu Trump war auch von Interesse. Dagegen interessierten sich die Hauptstadtjournalisten weniger f&uuml;r die Themen Pflege (nur eine Frage zum Schluss), steigende Mieten oder wachsende Armut. Dem Protokoll ist jedenfalls nichts zu entnehmen, au&szlig;er das Merkel eingangs selbst etwas scheinheilig auf das Thema Pflege zu sprechen kam, nachdem sie ja k&uuml;rzlich einen &ouml;ffentlichen Termin in einer Einrichtung absolviert hatte. Folgerichtig stellten die Journalisten dann auch haupts&auml;chlich Fragen zur Asylpolitik.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fraktionen erhalten 30 Prozent mehr Geld<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Fraktionen im Bundestag sollen im Haushaltsjahr 2018 mehr als 115 Millionen Euro erhalten. Das ist eine Erh&ouml;hung um gut 30 Prozent. <\/li>\n<li>Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind die h&ouml;here Zahl der Fraktionen und der Abgeordneten. Au&szlig;erdem gibt es bei der Fraktionsfinanzierung keine Obergrenze.<\/li>\n<li>Union und SPD haben au&szlig;erdem eine Extra-Erh&ouml;hung von gut drei Millionen Euro wegen eines angeblichen &ldquo;Nachr&uuml;stungsbedarfes bei der Digitalisierung und IT-Sicherheit&rdquo; durchgesetzt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Deutsche Bundestag hat weitgehend unbemerkt die Geldleistungen an die Fraktionen deutlich erh&ouml;ht &ndash; sie steigen schlagartig um mehr als 30 Prozent. In den vergangenen f&uuml;nf Jahren waren sie insgesamt nur um knapp neun Prozent angehoben worden. F&uuml;r das Haushaltsjahr 2018 sollen die Fraktionen jetzt insgesamt 115,253 Millionen Euro erhalten, im vergangenen Jahr waren es noch 88,097 Millionen Euro. Zus&auml;tzlich bekommen die Fraktionen Sachleistungen. Dazu z&auml;hlen etwa die Bereitstellung von B&uuml;ror&auml;umen oder die Nutzung von Bibliothek, Wissenschaftlichem Dienst und Fahrdienst.<br>\nIm vergangenen Monat hatte bereits eine Ausweitung der staatlichen Parteienfinanzierung f&uuml;r erheblichen Unmut gesorgt. Union und SPD setzten Mitte Juni im parlamentarischen Schnelldurchgang &ndash; und gegen den Widerstand der Opposition &ndash; deutlich h&ouml;here Zusch&uuml;sse an die Parteien durch. K&uuml;nftig bekommen sie insgesamt 190 statt 165 Millionen Euro j&auml;hrlich, &uuml;blich ist eigentlich nur ein Inflationsausgleich. Die Fraktionen von FDP, Gr&uuml;nen und Linken haben deshalb eine gemeinsame Normenkontrollklage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Erh&ouml;hung angek&uuml;ndigt. Die AfD-Fraktion will in Karlsruhe eine Organklage erheben. Die FDP sprach damals von einem Versto&szlig; gegen &ldquo;die politische Hygiene&rdquo; &ndash; die Linke klagte, das Vorgehen der gro&szlig;en Koalition sei &ldquo;ein Konjunkturprogramm f&uuml;r Politikverdruss&rdquo;. Die noch st&auml;rkere Anhebung der staatlichen Leistungen f&uuml;r die Fraktionen hat dagegen noch zu keinem Protest der Opposition gef&uuml;hrt. Aber wie kam es zu dem enormen Anstieg um 30 Prozent?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/haushalt-fraktionen-erhalten-prozent-mehr-geld-1.4061778\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wozu sich Deutschland mit dem UN-Migrationsabkommen wirklich verpflichtet und was das Weltwirtschaftsforum damit zu tun hat<\/strong><br>\nDeutschland verpflichtet sich mit dem &bdquo;Globalen Abkommen f&uuml;r sichere, geordnete und regul&auml;re Migration&ldquo;  zur F&ouml;rderung internationaler Wanderungsbewegungen. Das Abkommen geht unter anderem auf intensives Lobbying der im Weltwirtschaftsforum versammelten internationalen Gro&szlig;konzerne zur&uuml;ck, die hochmobile Arbeitskr&auml;fte sehr n&uuml;tzlich finden.<br>\nVor einer Woche haben sich fast alle Mitglieder der UNO-Vollversammlung, auch Deutschland, in New York auf ein Migrationsabkommen namens Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration geeinigt, kurz Global Compact for Migration. Es soll im Dezember offiziell unterschrieben werden. Nur die USA und Ungarn scherten aus. Angesichts der momentanen Debatten und politischen Initiativen in Deutschland in Sachen Einwanderung  h&auml;tte das ein Riesenaufreger sein k&ouml;nnen.<br>\nEs nahm aber kaum jemand Notiz. Denn die deutschsprachigen Medien, bis hin zur sonst so gewissenhaften NZZ, berichteten allenfalls auf Basis d&uuml;rrer Agenturmeldungen. Und diese gaben brav nur wieder, was offiziell zu dem Abkommen verlautbart wurde. Danach geht es darum, Migrationsstr&ouml;me, die ohnehin da sind, besser zu managen. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/996-migrationsabkommen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Exklusive Demokratie<\/strong><br>\nIn der Nacht zu Donnerstag hat die Knesset nach langer und hitziger Diskussion in zweiter und dritter Lesung mit 62 zu 55 Stimmen ein Gesetz verabschiedet, das Israel zum &raquo;Nationalstaat des j&uuml;dischen Volkes&laquo; erkl&auml;rt. Vergangene Woche hatte das Au&szlig;enministerium des Landes den EU-Botschafter in Israel, Emanuele Giaufret, einbestellt und ger&uuml;gt, weil er gesagt hatte, das &raquo;Nationalstaatsgesetz&laquo; rieche nach &raquo;Rassismus&laquo; und sei dazu geeignet, das internationale Ansehen Israels zu besch&auml;digen. Das &raquo;Nationalstaatsgesetz&laquo; ist eines von nunmehr 16 &raquo;grundlegenden Gesetzen&laquo;, die Verfassungsrang genie&szlig;en und nur schwer ver&auml;nderbar sind. Eine Bezeichnung Israels als demokratischer Staat ist im Gesetzestext nicht mehr enthalten. &Auml;nderungsantr&auml;ge mit dem Ansinnen, diesen Zusatz wieder einzuf&uuml;gen, wurden im Parlament abgelehnt. Das Recht auf nationale Selbstbestimmung soll explizit ausschlie&szlig;lich der j&uuml;dischen Bev&ouml;lkerung vorbehalten sein &ndash; ein eklatanter Versto&szlig; gegen den von Israel unterzeichneten UN-Zivilpakt, dessen Artikel eins &raquo;allen V&ouml;lkern&laquo; das Recht auf Selbstbestimmung zugesteht. Das seit der Staatsgr&uuml;ndung bestehende Einwanderungs- und Einb&uuml;rgerungsrecht f&uuml;r alle J&uuml;dinnen und Juden weltweit wird genau wie die Festschreibung des &raquo;vereinigten&laquo; Jerusalems als Hauptstadt bekr&auml;ftigt&hellip;<br>\nDer israelische Pr&auml;sident Reuven Rivlin hatte das Gesetzesvorhaben im Vorfeld ebenso kritisiert wie der israelische Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit. In den Augen von Adalah, dem &raquo;Zentrum f&uuml;r arabische Minderheitenrechte in Israel&laquo;, verst&ouml;&szlig;t das Gesetz gegen internationales Recht, es sei &raquo;kolonialistisch&laquo; und enthalte &raquo;Apartheidsmerkmale&laquo;. Das Mossawa Zentrum f&uuml;r die Verfechtung der Interessen arabischer B&uuml;rger spricht von &raquo;eine(r) ernste(n) Bedrohung f&uuml;r Demokratie, Menschenrechte (&hellip;) und die Gr&uuml;ndung eines auf den Grenzen von der Zeit vor dem Krieg von 1967 beruhenden, existenzf&auml;higen pal&auml;stinensischen Staates&laquo;. Premierminister Benjamin Netanjahu hingegen zeigte sich &auml;u&szlig;erst erfreut &uuml;ber die Verabschiedung des Gesetzes, das er von Anfang an unterst&uuml;tzt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/336300.exklusive-demokratie.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Putin warnt vor dem Deep State in den USA: &ldquo;Diese Leute sind m&auml;chtig und stark&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;In den USA sehen wir, dass es Kr&auml;fte gibt, die ihre Gruppen- und Parteiinteressen &uuml;ber die nationalen Interessen insgesamt stellen. Unsere ber&uuml;hmten satirischen Schriftsteller haben schon &uuml;ber solche verabscheuungsw&uuml;rdigen, erb&auml;rmlichen Menschen geschrieben. Aber ganz so ist es in diesem Fall nicht, diese Menschen sind weder verachtenswert noch erb&auml;rmlich, im Gegenteil, sie sind ziemlich m&auml;chtig und stark, wenn sie in der Lage sind, Millionen von Menschen solche schwer verdaulichen Geschichten zu verkaufen.&rdquo;<br>\nIn seiner Rede betonte Putin auch die Notwendigkeit, &ldquo;die Beziehungen zur Europ&auml;ischen Union zu entwickeln&rdquo;, trotz der derzeitigen politischen Spannungen. Er sagte auch, dass jedes Land, das versucht, die Ukraine oder Georgien in den Einflussbereich der NATO einzubeziehen, &ldquo;an die m&ouml;glichen Folgen dieser Verantwortungslosigkeit denken sollte&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/kurzclips\/73232-putin-warnt-vor-deep-state\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Pressemitteilung: Deutsches Geld f&uuml;r Kriege im Nahen und Mittleren Osten<\/strong><br>\nOffenbar unbeeindruckt von Tod, Flucht und Vertreibung in aktuellen Kriegsgebieten, haben deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren hohe Geldsummen in R&uuml;stungskonzerne gepumpt, die den Nahen und Mittleren Osten massiv aufr&uuml;sten und insbesondere den Krieg im Jemen befeuern.<br>\nZu diesem Ergebnis kommt die heute ver&ouml;ffentlichte Studie &bdquo;Dirty Profits &ndash; Unser Geld f&uuml;r R&uuml;stungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete&ldquo; der Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald. 10 von 17 untersuchten deutschen Banken sowie alle 4 untersuchten deutschen Verm&ouml;gensverwalter sind an R&uuml;stungsexporteuren beteiligt, die L&auml;nder beliefern, die gegen den Jemen Krieg f&uuml;hren.<br>\nDie untersuchten Banken unterst&uuml;tzten die R&uuml;stungsfirmen im Zeitraum 2015 &ndash; 2017 mit &uuml;ber 9 Mrd. Euro in Form von Krediten und ausgegebenen Anleihen. Zu den gr&ouml;&szlig;ten Finanziers z&auml;hlen die UniCredit Group\/HypoVereinsbank und die Deutsche Bank mit Finanzbeziehungen zu 7 bzw. 8 der 10 untersuchten Firmen, gefolgt von der Commerzbank und der BayernLB mit je 5 R&uuml;stungskunden. Zu den gef&ouml;rderten Unternehmen z&auml;hlen ThyssenKrupp mit U-Boot-Lieferungen nach &Auml;gypten oder der deutsche R&uuml;stungs-&bdquo;Exportweltmeister&ldquo; Rheinmetall mit Exporten an gleich 5 der Staaten, die Krieg im Jemen f&uuml;hren, z.B. Kuwait oder die Vereinigten Arabischen Emirate. Auch die US-Unternehmen Lockheed Martin, Boeing und Raytheon, die zu den Hauptlieferanten der Golf-Allianz geh&ouml;ren, bekamen Gelder von deutschen Finanzh&auml;usern. Heraus sticht ein 750-Mio-Euro-Kredit der Unicredit Group, zu der die HypoVereinsbank z&auml;hlt, f&uuml;r Lockheed Martin. Dieses Unternehmen liefert seine R&uuml;stungsg&uuml;ter gleich an 7 der 8 Mitglieder der Golf-Allianz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.facing-finance.org\/de\/2018\/07\/pressemitteilung-deutsches-geld-fuer-kriege-im-nahen-und-mittleren-osten\/\">Facing Finance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>NATO will bis 2024 bleiben<\/strong><br>\nIn Afghanistan ist auch im siebzehnten Kriegsjahr kein Frieden in Sicht. Die USA dementierten am Montag Meldungen &uuml;ber ihre Bereitschaft zu direkten Gespr&auml;chen mit den aufst&auml;ndischen Taliban. John Nicholson, der sowohl die NATO-gef&uuml;hrte Mission &raquo;Resolute Support&laquo; als auch die von dieser unabh&auml;ngig agierenden US-amerikanischen Spezialtruppen leitet, erkl&auml;rte, dass seine kurz zuvor ver&ouml;ffentlichten &Auml;u&szlig;erungen falsch dargestellt worden seien. Der General war mit der Aussage zitiert worden, Friedensgespr&auml;che w&uuml;rden eine Diskussion &uuml;ber die internationalen Streitkr&auml;fte in Afghanistan einschlie&szlig;en, und die USA seien bereit, mit den Taliban, der afghanischen Regierung und dem afghanischen Volk zusammenzuwirken, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/336317.nato-will-bis-2024-bleiben.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Abgas-Skandal: Absprachen der Autohersteller weiter reichend als bisher bekannt<\/strong><br>\nDaimler, VW, BMW, Audi und Porsche stehen laut einem Bericht unter Verdacht, sich nicht nur bei Diesel-, sondern auch bei Benzinautos abgesprochen zu haben.<br>\nDaimler, Volkswagen, BMW, Audi und Porsche sollen sich nicht nur bei Dieselfahrzeugen abgesprochen haben, sondern auch Verabredungen getroffen haben, um den Einsatz von Partikelfiltern in Benzinmotoren zu vermeiden. Auch sollen sie gemeinsam sch&auml;rfere Abgaswerte erfolgreich bek&auml;mpft haben, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel von Untersuchungen der EU-Wettbewerbskommission.<br>\nDie EU-Kommission hatte sich voriges Jahr eingeschaltet, als bekannt worden war, dass sich die f&uuml;nf Autohersteller &uuml;ber Fahrzeuge, Kosten, Zulieferer und auch die Reinigung von Diesel-Abgasen abgesprochen hatten. Danach sollen sie sich auch verst&auml;ndigt haben, kleinere, billigere Tanks f&uuml;r Harnstoff (AdBlue) einzubauen, der gef&auml;hrliche Stickoxide in die harmlosen Bestandteile Wasser und Stickstoff aufspaltet. Mit ihren Absprachen haben die Hersteller m&ouml;glicherweise gegen Wettbewerbsrecht versto&szlig;en. Das pr&uuml;ft die Kommission laut dem Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Abgas-Skandal-Absprachen-der-Autohersteller-weiter-reichend-als-bisher-bekannt-4117395.html%20\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Macrons pr&uuml;gelnder Mitarbeiter<\/strong><br>\nEine Pr&uuml;gelattacke auf einen Demonstranten hat ein sp&auml;tes Nachspiel: Ein Mitarbeiter von Frankreichs Pr&auml;sidenten ist Monate nach der Tat ins Visier der Ermittler geraten &ndash; und bringt damit auch Macron in die Bredouille.<br>\nEs ist ein kurzes Video, ver&ouml;ffentlicht von der Zeitung &ldquo;Le Monde&rdquo;, das das politische Frankreich gerade massiv ersch&uuml;ttert. Zu sehen ist ein Gerangel zwischen Polizisten und Demonstranten bei einer Demo gegen die Regierung vom 1. Mai. Pl&ouml;tzlich greift ein Mann, der einen Polizeihelm tr&auml;gt, ins Geschehen ein. Er zerrt einen Demonstranten zu Boden, schl&auml;gt ihm ins Gesicht und auf den Kopf &ndash; und verschwindet schnell, als er bemerkt, dass er dabei gefilmt wird.<br>\nDie Zeitung &ldquo;Le Monde&rdquo; ver&ouml;ffentlichte nun die Identit&auml;t des Mannes. Es handelt sich um einen engen Mitarbeiter Macrons. Er ist auch f&uuml;r die Sicherheit des Pr&auml;sidenten zust&auml;ndig. Nur: Der Mitarbeiter hat keinerlei polizeiliche Befugnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/macron-429.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Weiterer Pharmakonzern knickt im Preiskampf mit Trump ein<\/strong><br>\nDie scharfe Kritik von US-Pr&auml;sident Trump an den Arzneimittelpreisen der Pharmakonzerne zeigt immer mehr Wirkung. Nach Pfizer und Novartis hat nun auch Merck &amp; Co. reagiert.<br>\nDie USA sind der mit Abstand wichtigste Markt f&uuml;r die Pharmaindustrie, sie erzielt dort 40 Prozent ihrer Ums&auml;tze. Die Firmen verdienen dort gut, weil ihnen bei den Medikamentenpreisen bislang kaum Grenzen gesetzt waren &ndash; US-Pr&auml;sident Donald Trump geht dagegen nun vor. Nachdem Trump die Preispolitik von Pharmakonzernen scharf angegriffen hatte, will mit Merck &amp; Co. nun ein weiteres US-Unternehmen seine Preise senken. So soll der Preis f&uuml;r das Hepatitis-Medikament Zepatier um 60 Prozent fallen. Bei anderen Produkten will Merck &amp; Co. zehn Prozent weniger verlangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/merck-co-weiterer-pharma-konzern-knickt-im-preiskampf-mit-donald-trump-ein-a-1219323.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nach der neusten Sprachregelung der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; kann man ja dann die &uuml;berh&ouml;hten Arzneimittelpreise in Deutschland als irgendwie &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45045\">gegen Trump<\/a>&rdquo; verkaufen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien: Minister weist Medienbericht im Fall Skripal zur&uuml;ck<\/strong><br>\nSicherheitsminister Ben Wallace bezeichnet die angebliche Identifizierung des T&auml;ters als &ldquo;wilde Spekulationen&rdquo;.<br>\nDie britische Regierung hat einen Medienbericht &uuml;ber die angebliche Identifizierung mutma&szlig;licher T&auml;ter des Giftanschlags auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia zur&uuml;ckgewiesen. &ldquo;Ich denke, die Geschichte geh&ouml;rt in den &lsquo;schlecht informiert und wilde Spekulationen&rsquo;-Ordner&rdquo;, schrieb Sicherheitsminister Ben Wallace am Donnerstag auf Twitter.<br>\nDie Nachrichtenagentur Press Association berichtete zuvor unter Berufung auf Ermittlerkreise, dass Verd&auml;chtige bei einem Abgleich von Aufnahmen von &Uuml;berwachungskameras mit Listen der Personen, die um die Tatzeit nach Gro&szlig;britannien eingereist seien, herausgefiltert worden seien. Demnach seien die T&auml;ter dem Insider zufolge Russen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/europa\/europastaaten\/978041_Minister-weist-Medienbericht-im-Fall-Skripal-zurueck.html\">Wiener Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.H.:<\/strong> Die Meldung ist von gestern 22 Uhr, auf den deutschen Leitmedien ist bis jetzt noch kaum etwas dazu zu finden, wenn dann nur &uuml;ber die Suchfunktion, nicht aber auf den (Online-)&ldquo;Titelseiten&ldquo;. Die Meldung &bdquo;Russische T&auml;ter identifiziert&ldquo; war hingegen bei SPON gestern noch auf der Online-Titelseite gro&szlig; aufgemacht &ndash; ist aber jetzt auf einmal nicht mehr zu finden, scheinbar gel&ouml;scht. Wieder mal das alte Spiel: &bdquo;Die Russen waren es!&ldquo; wurde sofort ungepr&uuml;ft rausposaunt, als sich das als Falschmeldung herausstellt, wird gel&ouml;scht und verschwiegen&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bisch&ouml;fe als Paten krimineller Banden<\/strong><br>\nMorde und Folter, Entf&uuml;hrungen, Brandstiftungen und Diebst&auml;hle durch Unterst&uuml;tzerbanden der AC werden von der katholischen Bischofskonferenz nicht explizit verurteilt. Auch ihrer Vermittlerrolle beim &bdquo;Nationalen Dialog&ldquo; ist sie bisher nicht gerecht geworden. Offenkundig ist die Unterst&uuml;tzung einiger Pr&auml;laten f&uuml;r die Aktionen der AC und ihres gewaltt&auml;tigen Anhangs. Die Regierung hat wesentliche Forderungen der AC beim &bdquo;Nationalen Dialog&ldquo; erf&uuml;llt. Die Aufstandspolizei wurde abgezogen, die Organisation der Amerikanischen Staaten, ihre Menschenrechtskommission und die Europ&auml;ische Union eingeladen und eine internationale Expertenkommission eingesetzt. Aber die AC verweigert trotz Zusage die Beseitigung der Stra&szlig;enblockaden und die Beendigung der Besetzung der Universit&auml;t UNAN, die als Zentren krimineller Konspiration dienen. Deshalb begann die FSLN Anfang Juni mit der Beseitigung der Stra&szlig;ensperren. Teilweise kam es zu l&auml;nger anhaltenden Schie&szlig;ereien, andernorts wurden Polizisten, Anwohner und Arbeiter durch Sch&uuml;sse aus dem Hinterhalt verletzt oder get&ouml;tet. In Diriamba versuchten Bisch&ouml;fe Bandenmitglieder, die sich in den Keller der Kirche gefl&uuml;chtet hatten, als Ministranten verkleidet mit ihren verborgenen Waffen aus der Kirche zu bringen. Anwohner versperrten ihnen den Weg, ein Bischof ohrfeigte eine Frau, sie ohrfeigte zur&uuml;ck. Der Vatikan erkl&auml;rte klugerweise, keinen diplomatischen Protest einlegen zu wollen. Aber die b&uuml;rgerliche Presse schickte die Skandalmeldung in die Welt: FSLN greift Bisch&ouml;fe an!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5029\/internationale_politik\/8950\/Bisch%C3%B6fe-als-Paten-krimineller-Banden.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hamburger Polizei nutzt neue Technik zur Gesichtserkennung<\/strong><br>\nVergleichsweise wenig Tatverd&auml;chtige wurden beim G20-Gipfel mithilfe von Videoauswertung identifiziert. Trotzdem wird das System von der Polizei in den h&ouml;chsten T&ouml;nen gelobt und nun auf Dauer beim LKA installiert<br>\nZur Verfolgung von Straftaten beim G20-Gipfel setzt die Hamburger Polizei mittlerweile Gesichtserkennung ein. Das teilte der Kriminaldirektor Jan Hieber auf der j&uuml;ngsten Sitzung des Sonderausschusses &ldquo;Gewaltt&auml;tige Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel in Hamburg&rdquo; mit. Demnach steht ein entsprechendes System seit M&auml;rz dieses Jahres zur Verf&uuml;gung. Mit der Technik k&ouml;nnen auch andere auff&auml;llige Merkmale markiert und in Videodateien gesucht werden.<br>\nNach den heftigen Protesten und Ausschreitungen in Hamburg hatte der Senat die Sonderkommission &ldquo;Schwarzer Block&rdquo; eingerichtet, in der zeitweilig bis zu 170 Beamte ermitteln. Sie verf&uuml;gt laut Hieber &uuml;ber Bilder und Videos in einer Gr&ouml;&szlig;enordnung von &uuml;ber 100 Terabyte.<br>\nViele Dateien stammen von Privatpersonen, angeblich werden aber auch rund 25.000 Videos verarbeitet, die im Einsatz von Polizisten aufgenommen wurden. Zudem seien mehr als 100 Festplatten aus Bussen, Bahnen und Bahnh&ouml;fen sichergestellt worden. Schlie&szlig;lich nutzten die Ermittler auch Filmmaterial von Fernsehsendern sowie im Internet hochgeladenes Material.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Hamburger-Polizei-nutzt-neue-Technik-zur-Gesichtserkennung-4116479.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Pressemitteilung: Ein Jahr Prostituiertenschutzgesetz &ndash; &bdquo;Die Absichten des Gesetzgebers werden zunichte gemacht&ldquo;<\/strong><br>\nDas Prostituiertenschutzgesetz trat am 1. Juli 2017 in Kraft mit dem Ziel, die Situation von Frauen in der Prostitution zu verbessern. Wesentliche Grundrechte wie sexuelle Selbstbestimmung, pers&ouml;nliche Freiheit und Gesundheit, die bei der Aus&uuml;bung der Prostitutionst&auml;tigkeit besonders gef&auml;hrdet sind, sollten besser gesch&uuml;tzt werden. Ein Jahr nach der Einf&uuml;hrung des Prostituiertenschutzgesetzes sind in den 16 Bundesl&auml;ndern gravierende  Unterschiede bei der Umsetzung feststellbar.<br>\nW&auml;hrend Nordrhein-Westfalen mit seiner z&uuml;gig verabschiedeten Durchf&uuml;hrungsverordnung allen Bundesl&auml;ndern exemplarisch zeigte, dass es sehr gut m&ouml;glich war, das Gesetz in der daf&uuml;r vorgesehenen Zeit umzusetzen, gibt es ein Jahr nach seiner Einf&uuml;hrung immer noch L&auml;nder, die mit der Umsetzung weit zur&uuml;ckliegen. In Berlin k&ouml;nnen sich betroffene Frauen zum Beispiel bis zum heutigen Tag nur den Versuch einer Anmeldung best&auml;tigen lassen; die obligatorische Gesundheitsberatung wird noch nicht angeboten. Dieses wirft berechtigte Fragen bez&uuml;glich des politischen Willens auf.<br>\nEbenfalls besorgniserregend ist die Tatsache, dass einige L&auml;nder, darunter Bayern, Hessen und Sachsen-Anhalt f&uuml;r Anmeldung und Gesundheitsberatung zum Teil erhebliche Geb&uuml;hren erheben.<br>\nFrank Heinrich, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des B&uuml;ndnisses Gemeinsam gegen Menschenhandel e.V. erkl&auml;rt hierzu:<br>\n&bdquo;Es war erkl&auml;rtes Ziel des Gesetzgebers, durch dieses neue Gesetz gerade den Frauen, die in prek&auml;ren Umst&auml;nden leben und daher besonders gef&auml;hrdet f&uuml;r sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel sind, verl&auml;sslichen Zugang zu Informationen &uuml;ber ihre Rechte, Pflichten und Unterst&uuml;tzungsangebote zu erm&ouml;glichen. Durch Kenntnis ihrer Rechte und vorhandener Hilfsangebote sollten sie in die Lage versetzt werden, diese Rechte einfordern und selbstbestimmt leben zu k&ouml;nnen. Diese Absichten des Gesetzgebers werden durch die Erhebung von Geb&uuml;hren untergraben.&ldquo;<br>\nAufgrund der hohen Armutsprostitution in Deutschland wird damit einer gro&szlig;en Anzahl an Frauen der Zugang zu Anmeldung und Beratung nahezu unm&ouml;glich gemacht. Auf diese Weise werden nicht nur wesentliche Ziele des Gesetzes nicht erreicht, sondern die Situation besonders gef&auml;hrdeter Frauen wird zus&auml;tzlich erschwert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ggmh.de\/2018\/06\/pressemitteilung-ein-jahr-prostituiertenschutzgesetz-die-absichten-des-gesetzgebers-werden-zunichte-gemacht\/\">Gemeinsam gegen Menschenhandel<\/a>\n<p><strong>dazu: Aktion gegen Bordellwerbung und Bezahlsex<\/strong><br>\nBordell-Plakate, die f&uuml;r k&auml;uflichen Sex werben, sorgen in F&uuml;rth einmal mehr f&uuml;r Unmut. Eine Gruppe Frauen h&auml;lt dagegen: mit Slogans, die provozieren, und bundesweiter Unterst&uuml;tzung.<br>\nImmer wieder nutzen Betreiber sogenannter Sauna- oder FKK-Clubs aus unterschiedlichen Ecken Deutschlands auch in F&uuml;rth Werbefl&auml;chen, um auf sich aufmerksam zu machen. (&hellip;)<br>\nInzwischen prangt an derselben Stelle ein Plakat mit zwei ganz anderen Botschaften.<br>\n&bdquo;Dein Spa&szlig; ist mein Horrortrip&ldquo; steht da in neonroten Lettern. Und: &bdquo;Zu verschenken: K&ouml;rper, Freiheit, W&uuml;rde&ldquo;. Angebracht wurde es im Auftrag der Unabh&auml;ngigen Frauen F&uuml;rth (UFF).<br>\nDem Verein geh&ouml;ren unter anderem F&uuml;rths Sozial-, Jugend- und Kulturreferentin Elisabeth Reichert und Barbara Fuchs an, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen im Stadtrat. Vorsitzende ist Sirka Schwartz-Uppendieck. Die Unabh&auml;ngigen Frauen F&uuml;rth setzen sich f&uuml;r die Gleichstellung von Frauen und M&auml;nnern ein und gegen Prostitution, die einhergehe mit dem Verlust der pers&ouml;nlichen W&uuml;rde und Selbstbestimmung, mit psychischen und physischen Verletzungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/region\/fuerth\/aktion-gegen-bordellwerbung-und-bezahlsex-1.7817679?rssPage=bm9yZGJheWVybi5kZQ\">nordbayern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hier k&ouml;nnen Sie sich &uuml;ber weitere lobenswerte Aktionen in St&auml;dten https:\/\/rotlichtaus.de\/aktionen-in-staedten\/ informieren.<\/em><br>\n<em>Diese sind &ndash; leider &ndash; notwendig, u.a. weil das rot-gr&uuml;ne Prostitutionsgesetz aus dem Jahr 2002 offensichtlich an Interessen von Arbeitgebern (potentielle Zuh&auml;lter wie Bordellbetreiber und Clubbesitzer) orientiert war. Bis heute m&ouml;chte der Gesetzgeber wohl im Wesentlichen nichts daran &auml;ndern &ndash; zulasten von vielen Frauen (und M&auml;dchen?) aus Afrika sowie S&uuml;d- und S&uuml;dosteuropa. Offenbar sind auch dieser SPD-Spitze die BIP-Zahlen wichtiger als die Lebenssituation vieler Menschen. W&auml;re eine Orientierung am Nordischen Modell (&bdquo;<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Schwedens-Prostitutionsbeauftragter\/!5222543\/\">Es gibt keine gute Prostitution<\/a>&ldquo;) oder an den Gesetzen in Frankreich nicht viel lohnender?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Kroaten spenden WM-Gewinn&rdquo;: Deutsche Medien brachten erfundene Nachricht in Umlauf &ndash; dabei h&auml;tte nur ein wenig Recherche gen&uuml;gt<\/strong><br>\nEs gibt sie manchmal &ndash; die positiven Nachrichten. Sie stimmen aber nicht immer. Wie die Meldung, dass die kroatische Nationalmannschaft ihren WM-Gewinn spende. Sie wurde am Donnerstag von Medien aus Deutschland und &Ouml;sterreich weiterverbreitet, ganz ohne Recherche. Ursprung der Fake News ist ein sogar ziemlich veraltetes Posting auf einer falschen Facebook-Seite.<br>\nDie Quelle der Fake News, auf die sich die zahlreichen Medien berufen hatten, stand n&auml;mlich bereits seit dem 16. Juli, also drei Tage vor Weiterverbreitung, im Internet. Wie das Watchblog Mimikama ermittelt hat, erschien auf der Facebook-Seite &bdquo;Hrvatska nogometna reprezentacija&ldquo;, was auf deutsch &ldquo;Kroatische Fu&szlig;ballmannschaft&ldquo; hei&szlig;t, ein Posting, das die karitative Aktion des Fu&szlig;ball-Bundes ank&uuml;ndigte. Schon die Facebook-Pr&auml;senz war aber eine falsche, nicht einmal verifiziert war sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2018\/07\/20\/kroaten-spenden-wm-gewinn-deutsche-medien-brachten-fake-news-in-umlauf-dabei-haette-nur-ein-wenig-recherche-genuegt\/\">Meedia<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Geier Sturzflug (3)<\/strong><br>\nMathias D&ouml;pfner, Vorsitzender des Springer-Verlags, sagte vor wenigen Tagen im Interview mit &bdquo;Meedia&ldquo; zur Auflagen-Entwicklung von &bdquo;Bild&ldquo;:\n<blockquote><p>\nAktuell aber freuen wir uns bei Bild, dass der R&uuml;ckgang etwas verlangsamt worden ist. Der Kurs von Julian Reichelt wird von vielen Lesern begr&uuml;&szlig;t.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Wertsch&auml;tzung des &bdquo;Kurses von Julian Reichelt&ldquo; bedeutet konkret, dass &bdquo;Bild&ldquo; nun nicht mehr 12,3 Prozent der harten Auflage (nur Einzelverkauf und Abo, ohne Bordexemplare im Flugzeug und andere Auflagen-Kosmetik) innerhalb eines Jahres verliert, sondern nur noch 10,5 Prozent &mdash; und damit weiterhin deutlich mehr als andere &uuml;berregionale Tageszeitungen. Dazu auch von uns: herzlichen Gl&uuml;ckwunsch!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bildblog.de\/99199\/geier-sturzflug-3\/\">Bildblog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-45079","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45079","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45079"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45079\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45082,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45079\/revisions\/45082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45079"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45079"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45079"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}