{"id":4513,"date":"2010-02-10T08:46:05","date_gmt":"2010-02-10T07:46:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4513"},"modified":"2010-02-10T08:46:06","modified_gmt":"2010-02-10T07:46:06","slug":"hinweise-des-tages-1077","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4513","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Hartz-Regelsatzermittlung verfassungswidrig; Schweizer Schizophrenie; Umfrage unterst&uuml;tzt ver.di; statistische Scheinwelt; trotz Krankheit zur Arbeit; Koalitionskrach; Berlin will Griechenland retten;<br>\nStudienplatzvergabechaos. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Bundesverfassungsgericht zu Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Jean Ziegler: Schweizer Schizophrenie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Tarifstreit: Umfrage st&uuml;tzt Verdi <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Die statistische Scheinwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Trotz Krankheit zur Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Schweinegrippe: &ldquo;Eine Milliarde durch den Schornstein gepfiffen&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">FDP-Politiker nennt Union &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten Widersacher&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Berlin will Griechenland retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Neue ZVS-Software soll Vergabechaos stoppen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4513&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundesverfassungsgericht zu Hartz IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Keine Willk&uuml;r mehr, keine Heimlichtuerei<\/strong><br>\nDer Bund kann k&uuml;nftig nicht mehr im Hinterzimmer festlegen, mit wie viel Geld die Deutschen zurechtkommen m&uuml;ssen. Ein Interview mit Sozialrichter J&uuml;rgen Borchert, der die Hartz-IV-Klage vor dem Verfassungsgericht mitinitiierte: &ldquo;Das Gericht hat dem Gesetzgeber unmissverst&auml;ndlich die Pflicht aufgegeben, die Frage der realit&auml;tsgerechten Bedarfe fortlaufend zu pr&uuml;fen. Ausdr&uuml;cklich wurde hier die Erh&ouml;hung der Verbrauchssteuern erw&auml;hnt. In dem Fall muss der Gesetzgeber umgehend Existenzminima pr&uuml;fen und gegebenenfalls korrigieren. Die bisherige Kopplung der Hartz-IV-S&auml;tze an die Rentenentwicklung ist f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt worden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/447\/502678\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Heribert Prantl: Grundrecht auf Existenzminimum<\/strong><br>\nHartz IV ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem mit Hochspannung erwarteten Urteil den Gesetzgeber aufgefordert, das Gesetz v&ouml;llig neu zu fassen und die Armutsgrenze in Deutschland neu zu beschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/428\/502660\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Paukenschlag<\/strong><br>\nDie Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zu den Hartz-IV-&shy;Regels&auml;tzen f&uuml;r Kinder ist ein Paukenschlag. In die Freude &uuml;ber das wegweisende Urteil mischt sich jedoch auch Besorgnis. Das oberste Gericht wird zunehmend zum Ausputzer f&uuml;r Politik, die unf&auml;hig und unwillig ist, das Grundgesetz als Ma&szlig;stab des eigenen Handelns anzuerkennen.<br>\nBundestag, Bundesregierung und Bundesrat missachten seit Jahren ihre verfassungsrechtlichen Pflichten. Insbesondere seit 2001 vers&auml;umen sie es, das gesamte gesetzgeberische Handeln an der Verfassung auszurichten. Immer wieder haben Exekutive und Legislative in den vergangenen Jahren versucht, die Grenzen des im Rahmen des Grundgesetzes Machbaren bis zum letzten auszureizen.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat mit seiner Entscheidung nunmehr unmi&szlig;verst&auml;ndlich einen durchsetzbaren Anspruch auf die staatliche Gew&auml;hrleistung eines Mindestma&szlig;es an Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben festgelegt. Das st&auml;rkt das in den vergangenen Jahren unter Beschu&szlig; geratene Sozialstaatsprinzip. Hierf&uuml;r war es h&ouml;chste Zeit.<br>\nDennoch w&auml;re ein Bekenntnis zum Sozialstaatsgebot eigentlich Aufgabe des Parlaments. Die Fraktion Die LINKE fordert deshalb die Festschreibung und konkrete Ausgestaltung sozialer Grundrechte im Grundgesetz. Auf diese Weise k&ouml;nnte das Sozialstaatsprinzip dauerhaft vor politischen Angriffen gesch&uuml;tzt werden. Wenn das Parlament seine Aufgaben ernst nimmt, &uuml;berl&auml;&szlig;t es diese Aufgabe nicht weiterhin den Karlsruher Richtern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/02-10\/030.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Schwarz-Gelb redet sich Hartz-Urteil sch&ouml;n<\/strong><br>\nDas Aufatmen in der Koalition &uuml;ber die Karlsruher Entscheidung ist sp&uuml;rbar &ndash; die Richter haben sich nicht zur H&ouml;he der Regels&auml;tze ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nUnion und FDP wollen trotz der drohenden Mehrkosten die Steuern senken.<br>\nvon Kai Beller  und Timo Pache, Berlin<br>\nArbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist nach der Urteilsverk&uuml;ndung beseelt. &ldquo;Das ist meines Erachtens nach ein wegweisendes, ein bahnbrechendes Urteil&rdquo;, sagte sie in Karlsruhe. Dabei hatten die Richter die geltende Berechnungsmethode f&uuml;r die Hartz-IV-Regels&auml;tze f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt und der Ministerin viel Arbeit beschert. Sie muss bis zum Jahresende f&uuml;r eine neue transparente und nachvollziehbare Berechnung sorgen. Das gilt sowohl f&uuml;r Kinder als auch Erwachsene.<br>\nVon einer schallenden Ohrfeige f&uuml;r die Regierung, wie es die Sozialverb&auml;nde sehen, will die Ministerin trotzdem nichts wissen. Es sei ein guter und wichtiger Tag f&uuml;r die Kinder, deren Bed&uuml;rfnisse nun endlich Ber&uuml;cksichtigung f&auml;nden bei der Berechnung der Hartz-IV-S&auml;tze.<br>\n&ldquo;Heute ist die Bildung der Kinder der gro&szlig;e Sieger&rdquo;, frohlockte von der Leyen. Die Frage, warum dazu ein h&ouml;chstrichterliches Urteil n&ouml;tig war, beantwortete sie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:debatte-ueber-richterspruch-schwarz-gelb-redet-sich-hartz-urteil-schoen\/50071881.html\">FTD<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>System muss auf den Pr&uuml;fstand<\/strong><br>\nDer Bezirksb&uuml;rgermeister von Neuk&ouml;lln, Heinz Buschkowsky glaubt nicht, dass die Tr&auml;ume von Hartz-IV-Beziehern in Erf&uuml;llung gehen:<br>\n&ldquo;Gegen eine transparente, lebensnahe und nachvollziehbare Berechnung kann niemand etwas haben. Aber Karlsruhe hat nicht gesagt: Die S&auml;tze sind zu niedrig. Warum sollten sie sich jetzt verdoppeln und verdreifachen? Das hielte ich auch f&uuml;r falsch. Das Existenzminimum von Kindern besteht nicht nur aus Geld, sondern auch aus der Teilhabe an Gesellschaft, aus Chancengerechtigkeit am Bildungserwerb. Das Urteil ist eine gro&szlig;e Chance. Es sagt sehr deutlich: Was ihr bisher gemacht habt, geht so nicht. Und ich sage: Dann machen wir etwas Neues und stellen das gesamte System auf den Pr&uuml;fstand. Wir k&ouml;nnten jetzt die Familienpolitik und Familienf&ouml;rderung vom Kopf auf die F&uuml;&szlig;e stellen. Mittagessen in der Schule, kostenlose Horte und Kinderg&auml;rten und Ganztagsschulen. Alles entlastet das Familienbudget und wir investieren in die Kinder. Nirgendwo ist die soziale und gesellschaftliche Stellung der Eltern so pr&auml;gend f&uuml;r die Zukunft der Kinder wie in Deutschland. Davon m&uuml;ssen wir weg. Wer 50 Euro mehr Hartz IV im Monat &uuml;berweist, der &uuml;berwindet Bildungsferne nicht, sondern kann sie damit sogar stabilisieren. &hellip; Je ausk&ouml;mmlicher das Sozialsystem das Leben gestaltet, desto st&auml;rker werden seine l&auml;hmenden, sedierenden Wirkungen. Deswegen hat Hartz IV den Anspruch, ein aktivierendes Sozialsystem zu sein und nicht ein alimentierendes. Werden die S&auml;tze erh&ouml;ht, l&ouml;sen sie zwanghaft auch die Diskussion um den Mindestlohn aus. Die Ausbreitung von Dumpingl&ouml;hnen ist auch ein Missbrauch von Hartz IV, denn die Differenz tr&auml;gt dann immer das Sozialsystem. Je h&ouml;her man das Existenzminimum setzt, desto gr&ouml;&szlig;er werden die Probleme mit dem Lohnabstandsgebot. Man muss die Mindesth&ouml;he des Erwerbseinkommens anheben, sonst entsteht eine gesellschaftliche Schieflage.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2292339&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mit unserem streitbaren B&uuml;rgermeister von Neuk&ouml;lln lie&szlig;e sich &uuml;ber manches streiten z.B. &uuml;ber die Frage, ob Hart IV wirklich ein &ldquo;aktivierendes Sozialsystem&rdquo; ist. Im n&auml;chsten Moment spricht er ja die Crux von Hartz IV an, die &ldquo;Ausbreitung von Dumpingl&ouml;hnen&rdquo;. Daran ist nichts Soziales, aber dies wurde sehr wohl mehr oder weniger offen intendiert. Aber nat&uuml;rlich hat er Recht&nbsp; mit der Forderung nach &ldquo;Teilhabe an Gesellschaft&rdquo; und &ldquo;Chancengerechtigkeit am Bildungserwerb&rdquo;. Aber sowohl diese eher abstrakt formulierten Ziele, wie auch&nbsp; &ldquo;Mittagessen in der Schule, kostenlose Horte und Kinderg&auml;rten und Ganztagsschulen&rdquo; haben sehr viel mit Geld zu tun. Da verkennt Buschkowsky das Endziel der Hartz-&ldquo;Reformen&rdquo;: Die Privatisierung der Not.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jean Ziegler: Schweizer Schizophrenie<\/strong><br>\nEs ist der Schweizer Banken-Oligarchie gelungen, das Land bis weit in die Politik hinein zu kolonialisieren. Dass sich nun so viele Menschen in die Abwehrfront gegen die ausl&auml;ndische Kritik einbauen lassen, ist unglaublich. Die ganze Schweiz &uuml;bt sich in Loyalit&auml;t im Verh&auml;ltnis zu den Banken. Das ist ein Feudalverhalten. Es ist der Finanzindustrie gelungen, aus privaten Steuerbetrugsf&auml;llen einen interstaatlichen Konflikt zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/372\/502604\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Tarifstreit: Umfrage st&uuml;tzt Verdi<\/strong><br>\nAufwind f&uuml;r die Gewerkschaften: Das Ergebnis einer Umfrage unterst&uuml;tzt Verdi und ddb im Tarifstreit des &ouml;ffentlichen Dienstes. Nur 25 Prozent glauben, dass hohe Personalkosten leeren Kassen verursachen. Der dbb-Vorsitzende Peter Heesen legte eine repr&auml;sentative Umfrage des Forsa-Instituts zur Finanznot der St&auml;dte und Gemeinden vor.Jeder zweite bef&uuml;rwortete Gehaltserh&ouml;hungen f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2291860&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Angesichts der &uuml;ber Jahre abgefeuerten, beliebten Breitsalven seitens liberaler Medien, Politiker und Intellektueller auf die Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichem Dienst: Ineffizienz, Tr&auml;gheit usw., ist es geradezu sensationell, dass die H&auml;lfte der Befragten f&uuml;r eine Erh&ouml;hung der Geh&auml;lter pl&auml;diert. Schande &uuml;ber unsere politische Elite, die an einem zentralen Standbein ihrer eigenen Macht, vor allem aber unseres Rechtsstaates, unserer Demokratie s&auml;gt: einer intakten B&uuml;rokratie. &ndash; Lasst doch gleich Arvato die Republik &uuml;bernehmen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die statistische Scheinwelt<\/strong><br>\nDie offiziellen US-Statistiken werden immer abstruser: Folgt man ihnen, m&uuml;ssten die Gewinne der Firmen vermutlich doppelt so hoch sein wie derzeit ausgewiesen. Doch machen wir das Spielchen mit und rechnen ebenfalls mal bis zur Nachkommastelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-die-statistische-scheinwelt\/50071033.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Trotz Krankheit zur Arbeit<\/strong><br>\nL&auml;ngst , und besonders in Zeiten der Wirtschaftskrise, beobachten Experten ein Ph&auml;nomen, das sie mit dem Begriff &bdquo;Pr&auml;sentismus&ldquo; beschreiben. Aus Angst um ihren Job schleppen sich auch immer mehr kranke Besch&auml;ftigte an den Arbeitsplatz &ndash; wo sie dann Kollegen anstecken, mehr Fehler und Unf&auml;lle verursachen und l&auml;ngerfristig ihren Arbeitgeber und ihre eigene Gesundheit weit st&auml;rker sch&auml;digen als durch krankheitsbedingte Absenz. Wie stark der Druck gestiegen ist, belegt der permanent steigende Anteil psychischer Krankheiten. Seit 1998 nahm er um mehr als 60 Prozent zu, im Jahr 2009 waren sie bereits Grund f&uuml;r mehr als jede zehnte Krankschreibung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Fehlzeiten;art271,3026141?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schweinegrippe: &ldquo;Eine Milliarde durch den Schornstein gepfiffen&rdquo; <\/strong><br>\nDie Schweinegrippe ist vorbei und fast vergessen. Es gibt allerdings noch viel aufzuarbeiten, kritisiert der Epidemiologe Ulrich Keil. &ldquo;Alle paar Jahre werden wir mit Epidemien ge&auml;ngstigt&rdquo;, sagt er im stern.de-Interview. &ldquo;Dabei sind die gro&szlig;en Killer andere.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/gesundheit\/schweinegrippe-eine-milliarde-durch-den-schornstein-gepfiffen-1541954.html%20\">stern.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>FDP-Politiker nennt Union &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten Widersacher&rdquo;<\/strong><br>\nKampfansage statt schwarz-gelber Harmonie: Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef Kubicki kann das Gerede von der Liebesheirat mit der Union nicht mehr h&ouml;ren. Er betrachtet CDU und CSU von nun an nicht mehr als Partner &ndash; sondern als sch&auml;rferen Gegner als Gr&uuml;ne und SPD. Seine Partei m&uuml;sse dem Eindruck entgegentreten, sie sei deshalb gew&auml;hlt worden, damit Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der FDP die Politik der Gro&szlig;en Koalition fortsetzen k&ouml;nne. &ldquo;Deshalb m&uuml;ssen wir uns jetzt eine Reihe von Unionspositionen und Unionspersonen vorkn&ouml;pfen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-676694,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Berlin will Griechenland retten<\/strong><br>\nSpektakul&auml;re Wende: Deutschland stellt den klammen Griechen Hilfen in Aussicht. Finanzminister Sch&auml;uble treibt einen Rettungsplan voran. Der Kapitalmarkt reagiert euphorisch: Der Euro klettert &uuml;ber 1,38 $, die Risikoaufschl&auml;ge brechen ein. &Uuml;ber Details will Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) die Spitze der Unionsfraktion am Mittwoch informieren. Wegen der Schuldenkrise Griechenlands bef&uuml;rchte man &ldquo;eine gr&ouml;&szlig;ere Verwerfung als bei der Krise der Hypo Real Estate&rdquo;, hie&szlig; es in Koalitionskreisen. Angestrebt sei eine europ&auml;ische L&ouml;sung. Allerdings werde auch ein Alleingang Deutschlands nicht ausgeschlossen. Der Euro stieg sprunghaft an. Er kletterte &uuml;ber die Marke von 1,38 $.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:hilfe-fuer-eu-land-berlin-will-griechenland-retten\/50071966.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dass nun Deutschland vorprescht, wird wohl auch etwas damit zu tun haben, dass deutsche Banken, allen voran die Deutsche Bank,&nbsp; Forderungen ca. 47 Milliarden US-Dollar gegen&uuml;ber dem griechischen Staat und den dort ans&auml;ssigen Banken halten.&nbsp; Aber auch andere&nbsp; europ&auml;ische Banken d&uuml;rften Forderungen halten. Es spricht viel daf&uuml;r, dass die EU-Staats- und Regierungschefs auf ihrem informellen Gipfeltreffen am Donnerstag die causa Griechenland regeln werden. Dennoch stehen noch einige Fragen im Raum. Wie ist die Spekulation an die Kette zu legen, wenn die Finanzm&auml;rkte einfach das Land wechseln und z.B. Portugal oder Spanien testen. Im Falle Spaniens stehen allein gegen&uuml;ber deutschen Banken Forderungen von ca.&nbsp; 240 Milliarden US-Dollar im Raum. &Uuml;bergangskredite oder Anleihegarantien helfen nicht nur den verschuldeten L&auml;ndern, sondern bilden sozusagen eine Art zweiten Bankenrettungsschirm f&uuml;r die hiesigen Geldinstitute.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neue ZVS-Software soll Vergabechaos stoppen<\/strong><br>\nDas Studienplatz-Lotto treibt Unis und Bewerber seit Jahren zur Verzweiflung. Ein neues Computersystem soll helfen &ndash; ab dem Wintersemester 2011. Den Auftrag daf&uuml;r vergab das Bundesbildungsministerium jetzt an ein Tochterunternehmen der Telekom. Anschubfinanzierung: 15 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,676863,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Hartz-Regelsatzermittlung verfassungswidrig; Schweizer Schizophrenie; Umfrage unterst&uuml;tzt ver.di; statistische Scheinwelt; trotz Krankheit zur Arbeit; Koalitionskrach; Berlin will Griechenland retten;<br \/> Studienplatzvergabechaos. 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