{"id":45182,"date":"2018-07-29T09:00:46","date_gmt":"2018-07-29T07:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45182"},"modified":"2018-07-27T14:48:29","modified_gmt":"2018-07-27T12:48:29","slug":"hinweise-der-woche-72","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45182","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45182#h01\">Einmischungen bei Wahlen? Die USA sind dabei selber f&uuml;hrend (1)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45182#h02\">Erfolg f&uuml;r die EU: US-Pr&auml;sident Trump will im Handelsstreit abr&uuml;sten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45182#h03\">Juncker &ndash; Trump: Another Fake Deal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45182#h04\">USA gef&auml;hrden Geldpolitik der EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45182#h05\">Das gro&szlig;e Kliniksterben auf dem Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45182#h06\">Deutsches Geld f&uuml;r Kriege im Nahen und Mittleren Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45182#h07\">I traced missile casings in Syria back to their original sellers, so it&rsquo;s time for the west to reveal who they sell arms to<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45182#h08\">US munition drops on Afghanistan on pace to set record this year<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45182#h09\">Neue RTL-Sendung &ldquo;Zahltag&rdquo;: &ldquo;Noch gef&auml;hrlicher als die reinen Trash-Formate&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45182#h10\">Tel Aviv hilft Islamisten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Einmischungen bei Wahlen? Die USA sind dabei selber f&uuml;hrend (1)<\/strong><br>\nDie Emp&ouml;rung ist scheinheilig. Was Russen in den USA taten, tun die USA seit Jahrzehnten in viel gr&ouml;sserem Stil. Ein &Uuml;berblick. (&hellip;)<br>\nKaum erw&auml;hnt wird dabei, dass die USA selber Champion im Beeinflussen ausl&auml;ndischer Wahlen sind. Quod licet Iovi, non licet bovi (deutsch: &laquo;Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt&raquo;).<br>\nFakten<br>\nEin Hacker namens &laquo;Guccifer 2.0&raquo; hackte ein Computernetzwerk der Demokraten und stellte die gestohlenen Daten WikiLeaks und anderen zur Verf&uuml;gung. Nach Angaben von Sonderermittler Mueller steckt hinter &laquo;Guccifer 2.0&raquo; der milit&auml;rische russische Geheimdienst.<br>\nGesichertes Wissen ist, dass viele Tweets, Posts und Inserate auf Facebook sowie Videos auf Youtube, die sich auf den US-Wahlkampf bezogen, auf Accounts in Russland zur&uuml;ckgingen. Um die Herkunft zu vertuschen, wurden zum Teil Identit&auml;ten echter US-B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger benutzt.<br>\nUnklar ist, wer hinter diesen Accounts steckt. Das Manipulieren von Accounts und Vertuschen der Hinterleute ist verbreitet. Es ist m&ouml;glich, aber nicht belegt, dass russische Institutionen und zum Teil Regierungskreise die F&auml;den zogen.<br>\nVor dem Justiz-Ausschuss des US-Kongresses erkl&auml;rten Vertreter von Facebook, Twitter und Google, dass 1,5 Millionen Tweets auf russische Accounts zur&uuml;ckzuf&uuml;hren seien. Andere Quellen sprachen von 2,1 Millionen Tweets, die u.a. von Robotern ausgel&ouml;st wurden. Facebook gab an, 80&rsquo;000 Posts mit Verbindungen zu Russland gez&auml;hlt zu haben.<br>\nDiese Zahlen haben grosse Medien auch in Europa verbreitet. Sie weckten den Eindruck einer gigantischen Wahlmanipulation. Denn meistens informierten diese Medien nicht gleichzeitig dar&uuml;ber, dass die 1,5 oder 2,1 Millionen Tweets weniger als ein Prozent &ndash; 1 % &ndash; aller Wahlkampf-Tweets ausmachten. Ber&uuml;cksichtigt man lediglich die Tweets, die wahrgenommen wurden, sind es nur 0,5 (Quelle: New York Times). (&hellip;)<br>\nHinzuzuf&uuml;gen ist die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica, die &uuml;ber 50 Millionen Datens&auml;tze von Facebook-Nutzern f&uuml;r Donald Trump eingesetzt hatte.<br>\nWahlen beeinflussen: &laquo;Die wahren Profis sind die Amerikaner selbst&raquo;<br>\n&Uuml;ber die Wahlbeeinflussung der Russen &laquo;k&ouml;nnen Insider nur m&uuml;de l&auml;cheln&raquo;, schrieb New-York-Korrespondent Andreas Mink am 4. M&auml;rz in der &laquo;NZZ am Sonntag&raquo;. Denn: &laquo;Die wahren Profis dieses Metiers sind die Amerikaner selbst&raquo;.<br>\nEs ist eine Binsenwahrheit, dass alle Grossm&auml;chte schon immer versucht haben und versuchen, die Entwicklungen in andern Staaten zu beeinflussen:\n<ul>\n<li>mit getarnten Aktivit&auml;ten in den Social Media;<\/li>\n<li>mit dem Ausspionieren im Internet (&laquo;Cybar War&raquo;);<\/li>\n<li>mit dem Finanzieren und zum Teil Bewaffnen von Oppositionsgruppen;<\/li>\n<li>mit der Finanzierung von NGOs, Oppositionsgruppen und &laquo;Think Tanks&raquo; in andern L&auml;ndern; Als Vehikel dient beispielsweise weltweit die mit Staatsgeldern finanzierte US-Organisation &laquo;National Endowment for Democracy&raquo;.<\/li>\n<li>mit weltweit von der US-Regierung finanzierten Sendern &laquo;Radio Liberty&raquo; und &laquo;Radio Free Europe&raquo; oder &laquo;Radio Free Asia&raquo;, die teilweise auch TV-Kan&auml;le betreiben. Russland finanziert seit 2005 den Auslandfernsehsender &laquo;RT&raquo;, vormals &laquo;Russia Today&raquo;. Das Satellitenprogramm wird mit unterschiedlichen Inhalten auf Englisch, Arabisch, Spanisch und Franz&ouml;sisch ausgestrahlt.<\/li>\n<li>mit dem Finanzieren und Platzieren von Beitr&auml;gen im Fernsehen und Radio, deren Quellen nicht offengelegt werden, zum Manipulieren der &ouml;ffentlichen Meinung;<\/li>\n<li>usw.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/USA-Russland-Was-du-nicht-willst-dass-man-dir-tut-das-fug\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Einmischung in andere L&auml;nder? USA gegen Russland\/UdSSR (2)<\/strong><br>\n Die USA intervenierten seit 1946 81x, der Kreml 36x im Ausland und beeinflussten Wahlen. Die Emp&ouml;rung in den USA ist scheinheilig.<br>\nEin erster Teil zeigte auf, dass fast alle Verunglimpfungen Hillary Clintons und fast alle Ger&uuml;chte und L&uuml;gen &uuml;ber die Pr&auml;sidentschaftskandidatin w&auml;hrend des Wahlkampfs nicht aus Quellen in Russland stammten, sondern von fundamentalistischen und rechtsextremen Gruppierungen sowie vom Trump-Umfeld in den USA (z.B. Brad Parscale oder Vincent Harris).<br>\n&Uuml;ber die Wahlbeeinflussung der Russen &laquo;k&ouml;nnen Insider nur m&uuml;de l&auml;cheln&raquo;, schrieb New-York-Korrespondent Andreas Mink am 4. M&auml;rz in der &laquo;NZZ am Sonntag&raquo;. Denn: &laquo;Die wahren Profis dieses Metiers sind die Amerikaner selbst&raquo;.<br>\nDer NZZ-Korrespondent zitierte eine Statistik des Politologen Dov H. Levin vom &laquo;Institute for Politics and Strategy&raquo; der Carnegie-Mellon Universit&auml;t in Pittsburgh. Levin hatte in seiner Doktorarbeit die Wahleinmischungen der USA sowie der UdSSR und von Russland zwischen 1946 und 2000 dokumentiert. Sein Fazit:<\/p>\n<ul>\n<li>Die USA haben mindestens 81-mal bei Wahlen im Ausland interveniert.<\/li>\n<li>Der Kreml hat 36-mal bei Wahlen im Ausland interveniert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dabei ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass die USA seit dem Zweiten Weltkrieg die Grossmacht Nummer eins sind und ihre Vormacht auf der halben Weltkugel verteidigen. Die UdSSR und sp&auml;ter Russland dagegen waren und sind mit Abstand Grossmacht Nummer zwei und sicherten ihre Vormacht vor allem im weiteren, allerdings grossen geografischen Umfeld ihres Landes ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Einmischung-in-andere-Lander-USA-gegen-RusslandUdSSR-2\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Erfolg f&uuml;r die EU: US-Pr&auml;sident Trump will im Handelsstreit abr&uuml;sten<\/strong><br>\nBeim Treffen mit EU-Chef Juncker macht der US-Pr&auml;sident &uuml;berraschend Zugest&auml;ndnisse. Er m&ouml;chte mit den Europ&auml;ern ein gro&szlig;es Abkommen aushandeln und auf Autoz&ouml;lle vorerst verzichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/donald-trump-will-im-handelsstreit-abruesten-erfolg-fuer-die-eu-a-1220223.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Diese Jubelmeldung ist bezeichnend, wonach es gestern in Washington gelungen sei, einen Deal zwischen den USA und der EU auszuhandeln. Demnach ist die EU bereit, &bdquo;massiv&ldquo; Fracking Gas und &bdquo;sofort&ldquo; Sojabohnen einzuf&uuml;hren, w&auml;hrend Trump weiter dar&uuml;ber nachdenkt, Z&ouml;lle auf Stahl und Aluminium zu senken oder Z&ouml;lle auf Autos zu erheben. Das ist doch kein Erfolg, sondern eher eine Kapitulation der EU vor den USA. Trotzdem gibt es Beifall, vor allem von deutscher Seite. Wirtschaftsminister Altmaier schreibt:<\/em><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Gute Nachricht aus USA! <a href=\"https:\/\/twitter.com\/JunckerEU?ref_src=twsrc%5Etfw\">@JunckerEU<\/a> &amp; <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MalmstromEU?ref_src=twsrc%5Etfw\">@MalmstromEU<\/a> haben gro&szlig;artig verhandelt: Z&ouml;lle runter, nicht rauf! Freier Handel &amp; Mio Jobs gesichert!<\/p>\n<p>&mdash; Peter Altmaier (@peteraltmaier) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/peteraltmaier\/status\/1022218786479505429?ref_src=twsrc%5Etfw\">25. Juli 2018<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p><\/p>\n<p>Dabei hatte sich die Bundesregierung beispielsweise immer gegen die Einfuhr von Fl&uuml;ssiggas aus den USA gewehrt. Und was ist mit der europ&auml;ischen Einigkeit? Wie werden wohl die Franzosen &uuml;ber den Deal denken, die doch bislang strikt gegen jede Form von erpressten Zugest&auml;ndnissen waren? Au&szlig;enminister Heiko Maas ist sich da sicher. Europa sei geeint aufgetreten.<\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Einigung im <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Handelsstreit?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Handelsstreit<\/a> zeigt: Wenn Europa geeint auftritt, hat unser Wort Gewicht. Wir sind keine Gegner der USA. Hoffentlich reift diese Erkenntnis auch im Wei&szlig;en Haus wieder zu dem was sie bis vor Kurzem war: eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/EuropeUnited?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#EuropeUnited<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/saFKDBfhuv\">https:\/\/t.co\/saFKDBfhuv<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Heiko Maas (@HeikoMaas) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/HeikoMaas\/status\/1022296990703603712?ref_src=twsrc%5Etfw\">26. Juli 2018<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Juncker &ndash; Trump: Another Fake Deal<\/strong><br>\nWas soll man von Junckers Handelspakt mit US-Pr&auml;sident Trump halten? Ist es ein Durchbruch, wie man in Berlin jubelt, oder eine &ldquo;handelspolitische Kapitulation&rdquo;, wie man in Paris unkt?<br>\nZun&auml;chst einmal ist es eine gute Nachricht, dass die drohende Eskalation im Handelsstreit abgewendet wurde. Auch dass Trump nun verhandeln will, ist ein Fortschritt. Allerdings finden die Verhandlungen nach US-Konditionen statt. Die illegalen Strafz&ouml;lle auf Stahl und Aluminium werden nicht zur&uuml;ckgenommen, sondern nur gepr&uuml;ft.<br>\nDie EU l&auml;sst sich also auf Gespr&auml;che mit &ldquo;vorgehaltenem Revolver&rdquo; ein &ndash; ein bisher einmaliger Vorgang und noch dazu ein klarer Bruch der Br&uuml;sseler Absprachen. Juncker bricht auch sein Wort, wenn er Trump bei Sojabohnen und Fl&uuml;ssiggas entgegenkommt. Zumindest f&uuml;rs Soja hat er kein Mandat. Und er kann auch nicht sicherstellen, dass die Europ&auml;er mehr Soja kaufen.<br>\nBeim Fl&uuml;ssiggas d&uuml;rfte es noch Jahre dauern, bis die n&ouml;tigen Terminals stehen. Bisher ist das Gas aus den USA nicht einmal wettbewerbsf&auml;hig, da viel zu teuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/juncker-trump-another-fake-deal\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>USA gef&auml;hrden Geldpolitik der EZB<\/strong><br>\nDie Attacken der USA gef&auml;hrden auch die bisherige Geldpolitik der europ&auml;ischen W&auml;hrungsh&uuml;ter. Deren Ziel war ja, den europ&auml;ischen Unternehmen g&uuml;nstige Bedingungen zu schaffen, damit sie mehr exportieren k&ouml;nnen. Jetzt, da Trump die Schotten dicht macht, drohen jahrelange Anstrengungen und Ma&szlig;nahmen, die am Rande der Legalit&auml;t umgesetzt wurden, zu verpuffen. EZB-Pr&auml;sident Draghi machte auf der letzten Pressekonferenz auch keinen Hehl daraus, dass er die Verursacher dieser Entwicklungen f&uuml;r verantwortungslos h&auml;lt. In ungew&ouml;hnlich deutlicher Form forderte er die USA auf, das Welthandelssystem nicht zu zerst&ouml;ren. &ldquo;Wenn wir das multilaterale System untergraben, das unsere Existenz seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges begleitet und zu einem lang anhaltenden Wohlstand gef&uuml;hrt hat, dann verursachen wir sehr ernsthaften Schaden&rdquo;, sagte Draghi nach der Ratssitzung im lettischen Riga. Mit Blick auf &auml;hnliche Entwicklungen in den 1920er- und 1930er-Jahren betonte er: &ldquo;Unsere Vorfahren haben das und die Folgen schon einmal erlebt. Wir brauchen das nicht noch einmal!&rdquo;<br>\nDraghi d&uuml;rfte deshalb auch in dieser Woche deutliche Worte finden. Ob das Eindruck auf einen beratungsresistenten US-Pr&auml;sidenten macht, dem jegliches Geschichtsbewusstsein fehlt, ist allerdings zu bezweifeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/euroschau-ezb-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das ist schon eine tolle Erz&auml;hlung der Geschichte. Das Ziel der EZB war doch nicht, nur f&uuml;r Unternehmen g&uuml;nstige Bedingungen zu schaffen. Draghi betonte immer wieder, dass die Fiskalpolitik und insbesondere der deutsche Finanzminister ebenfalls reagieren und Spielr&auml;ume f&uuml;r Investitionen nutzen m&uuml;sse. Die g&uuml;nstigen Kreditbedingungen gelten ja auch f&uuml;r den Staat, der mehr Schulden aufnehmen sollte, wenn es die Unternehmen selbst nicht tun. Der Staat muss f&uuml;r die Belebung der Binnenkonjunktur sorgen, wo doch selbst die Institute und Herr Weidmann erkennen, dass ein Ende des &bdquo;Aufschwungs&ldquo; immer wahrscheinlicher wird. Doch von einem Konjunkturprogramm ist keine Rede. Es geht nur gegen Trump. Er ist jetzt verantwortlich f&uuml;r die Misere. Wie bequem. Doch an der restriktiven Haushaltspolitik und den niedrigen Zinsen f&uuml;r die Sparer ist Trump gar nicht schuld, sondern immer noch der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36091\">Denkfehler<\/a>, wonach einer Sparabsicht volkswirtschaftlich betrachtet zwingend auch der Sparerfolg folgen m&uuml;sse. Das fehlende Geschichtsbewusstsein liegt dann also eher bei denen vor, die offenbar nicht erkennen wollen, dass es die schwarzen Nullen und Schuldenbremsen sind, die der verheerenden Politik eines Reichskanzlers Br&uuml;ning am Ende der Weimarer Republik entsprechen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das gro&szlig;e Kliniksterben auf dem Land<\/strong><br>\nBald soll es nur noch 628 Notfallkliniken in Deutschland geben &ndash; statt derzeit 1748. Von der Schlie&szlig;ung betroffen ist etwa das Krankenhaus im bayerischen Hersbruck. W&auml;hrend der Klinikbetrieb bereits heruntergefahren wird, k&auml;mpft eine B&uuml;rgerinitiative f&uuml;r den Erhalt.<br>\nThomas Gr&uuml;neberg, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Tr&auml;ger-GmbH Krankenh&auml;user N&uuml;rnberger Land, zust&auml;ndig f&uuml;r Hersbruck, argumentiert vor allem mit Zahlen. Ein Hauptgrund f&uuml;r die Schlie&szlig;ung in Hersbruck sei der Zustand des Geb&auml;udes: &ldquo;Momentan stehen wir vor der Entscheidung, sanieren zu m&uuml;ssen. Wir haben das mal sch&auml;tzen lassen, das liegt bei 26 Millionen Euro und das ist eine Investitionssumme f&uuml;r ein 60-Betten-Haus, das in keiner Relation steht.&rdquo;<br>\nDas stimme nicht, sagen dagegen Kritiker. Es gehe dem Tr&auml;ger vielmehr darum, dass ein Haus mit 60 Betten heute als nicht mehr rentabel gelte. Der betriebswirtschaftliche Richtwert liegt bei 300 Betten. Die Folgen: Anonyme, zentralisierte Gro&szlig;kliniken mit riesigem Einzugsgebiet. Dagegen demonstrieren die B&uuml;rger von Hersbruck seit Monaten. Bislang ohne Erfolg. An ihrer Seite B&uuml;rgermeister Robert Ilg:<br>\n&ldquo;Es ist komplex, die Sachlage. Es f&auml;ngt an mit der Verlagerung der Betten und mit dem Wegzug des Krankenhauses. Aber es h&auml;ngt ja viel mehr dran. Wir haben gro&szlig;e Sorge, dass in der Nachfolge dann auch fach&auml;rztliche Praxen den Standort verlassen, dass die Bereitschaftspraxis, die hier am Ort mit im Krankenhaus untergebracht ist, dann auch dem Krankenhausstandort Lauf zugeschlagen wird. Und dass in der Folge auch Apotheken und weitere Dienstleister den Standort verlassen werden.&rdquo;<br>\nAnfang August soll es ein Treffen mit Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml geben. Horst Vogel, Mitglied der B&uuml;rgerinitiative, erhofft sich viel davon. Denn: &ldquo;F&uuml;r unseren l&auml;ndlichen Raum w&auml;re das eine Katastrophe, wenn das wegbricht, da geht was verloren, das werden wir nie mehr kriegen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/medizinische-versorgung-das-grosse-kliniksterben-auf-dem.1001.de.html?dram:article_id=423585\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutsches Geld f&uuml;r Kriege im Nahen und Mittleren Osten<\/strong><br>\nOffenbar unbeeindruckt von Tod, Flucht und Vertreibung in aktuellen Kriegsgebieten, haben deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren hohe Geldsummen in R&uuml;stungskonzerne gepumpt, die den Nahen und Mittleren Osten massiv aufr&uuml;sten und insbesondere den Krieg im Jemen befeuern.<br>\nZu diesem Ergebnis kommt die heute ver&ouml;ffentlichte Studie &bdquo;Dirty Profits &ndash; Unser Geld f&uuml;r R&uuml;stungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete&ldquo; der Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald. 10 von 17 untersuchten deutschen Banken sowie alle 4 untersuchten deutschen Verm&ouml;gensverwalter sind an R&uuml;stungsexporteuren beteiligt, die L&auml;nder beliefern, die gegen den Jemen Krieg f&uuml;hren.<br>\nDie untersuchten Banken unterst&uuml;tzten die R&uuml;stungsfirmen im Zeitraum 2015 &ndash; 2017 mit &uuml;ber 9 Mrd. Euro in Form von Krediten und ausgegebenen Anleihen. Zu den gr&ouml;&szlig;ten Finanziers z&auml;hlen die UniCredit Group\/HypoVereinsbank und die Deutsche Bank mit Finanzbeziehungen zu 7 bzw. 8 der 10 untersuchten Firmen, gefolgt von der Commerzbank und der BayernLB mit je 5 R&uuml;stungskunden. Zu den gef&ouml;rderten Unternehmen z&auml;hlen ThyssenKrupp mit U-Boot-Lieferungen nach &Auml;gypten oder der deutsche R&uuml;stungs-&bdquo;Exportweltmeister&ldquo; Rheinmetall mit Exporten an gleich 5 der Staaten, die Krieg im Jemen f&uuml;hren, z.B. Kuwait oder die Vereinigten Arabischen Emirate. Auch die US-Unternehmen Lockheed Martin, Boeing und Raytheon, die zu den Hauptlieferanten der Golf-Allianz geh&ouml;ren, bekamen Gelder von deutschen Finanzh&auml;usern. Heraus sticht ein 750-Mio-Euro-Kredit der Unicredit Group, zu der die HypoVereinsbank z&auml;hlt, f&uuml;r Lockheed Martin. Dieses Unternehmen liefert seine R&uuml;stungsg&uuml;ter gleich an 7 der 8 Mitglieder der Golf-Allianz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.facing-finance.org\/de\/2018\/07\/pressemitteilung-deutsches-geld-fuer-kriege-im-nahen-und-mittleren-osten\/\">Facing Finance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>I traced missile casings in Syria back to their original sellers, so it&rsquo;s time for the west to reveal who they sell arms to<\/strong><br>\nI don&rsquo;t think either Nato or the EU has the slightest interest in chasing the provenance of weapons in the hands of Islamist fighters in Syria or anywhere else in the Middle East<br>\nReaders, a small detective story. Note down this number: MFG BGM-71E-1B. And this number: STOCK NO 1410-01-300-0254. And this code: DAA A01 C-0292. I found all these numerals printed on the side of a spent missile casing lying in the basement of a bombed-out Islamist base in eastern Aleppo last year. At the top were the words &ldquo;Hughes Aircraft Co&rdquo;, founded in California back in the 1930s by the infamous Howard Hughes and sold in 1997 to Raytheon, the massive US defence contractor whose profits last year came to $23.35bn (&pound;18bn). Shareholders include the Bank of America and Deutsche Bank. Raytheon&rsquo;s Middle East offices can be found in Saudi Arabia, the United Arab Emirates, Israel, Egypt, Turkey and Kuwait.<br>\nThere were dozens of other used-up identical missile casings in the same underground room in the ruins of eastern Aleppo, with sequential codings; in other words, these anti-armour missiles &ndash; known in the trade as Tows, &ldquo;Tube-launched, optically tracked and wire-guided missiles&rdquo; &ndash; were not individual items smuggled into Syria through the old and much reported CIA smugglers&rsquo; trail from Libya. These were shipments, whole batches of weapons that left their point of origin on military aircraft pallets.<br>\n(&hellip;) It is a fact, I&rsquo;m sorry to recall, that of all the weapons I saw used in the 15-year Lebanese civil war (1975-1990), not one was in the hands of those to whom those same weapons were originally sold. Russian and Bulgarian Kalashnikovs sold to Syria were used by Palestinian guerrillas, old American tanks employed by the Lebanese Christian Phalange\/Lebanese forces were gifts from the Israelis who received them from the US.<br>\n(&hellip;) Why don&rsquo;t Nato track all these weapons as they leave Europe and America? Why don&rsquo;t they expose the real end-users of these deadly shipments? The arms manufacturers I spoke to in the Balkans attested that Nato and the US are fully aware of the buyers of all their machine guns and mortars. Why can&rsquo;t the details of those glorious end user certificates be made public &ndash; as open and free for us to view as are the frightful weapons which the manufacturers are happy to boast in their catalogues&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/voices\/syria-missile-arms-deals-west-us-uk-saudi-arabia-a8459731.html\">Independent<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US munition drops on Afghanistan on pace to set record this year<\/strong><br>\nThe United States military is on course to drop a record number of munitions in Afghanistan this year.<br>\nU.S. Air Force data released Friday showed that aircraft released 2,911 bombs and missiles over the country during the first half of 2018 &mdash; a higher number for that period than during the surge of 2010, when about 100,000 American troops were in Afghanistan.<br>\nLast month, 572 munitions were dropped despite an Afghan government cease-fire that ran from June 12 to 29. During that time, the U.S. suspended offensive strikes against the Taliban but continued counterterrorism operations, conducting more than 80 strikes against a local branch of the Islamic State group, the Air Force said.<br>\nAirstrikes resumed on June 30 after the Taliban ignored a call by the government to extend a ceasefire of their own.<br>\n&ldquo;Until the Taliban show they&rsquo;re willing to reconcile with the Afghan government, they will remain square in our cross hairs,&rdquo; Lt. Gen. Jeffrey Harrigian, Combined Forces Air Component commander for U.S. Central Command, said in the AFCENT Airpower Summary. &ldquo;We remain steadfast in our resolve to take Taliban fighters off the battlefield and decimate their revenue sources.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stripes.com\/news\/us-munition-drops-on-afghanistan-on-pace-to-set-record-this-year-1.538658\">Stars and Stripes<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neue RTL-Sendung &ldquo;Zahltag&rdquo;: &ldquo;Noch gef&auml;hrlicher als die reinen Trash-Formate&rdquo;<\/strong><br>\nEin Koffer voller Geld wird vor die T&uuml;r einer Hartz-IV-Familie gestellt. Schafft sie es damit aus der Misere? Das ist das Konzept der RTL-Show &ldquo;Zahltag&rdquo;. Journalist Sebastian Friedrich sieht das Format kritisch.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Die Grundidee ist erstmal nicht so falsch. Eine Anschubfinanzierung, um aus Hartz IV rauszukommen, dagegen ist erstmal nichts zu sagen, und die Sendung an sich ist nicht zu vergleichen mit den Trash-Formaten, wie wir sie aus den fr&uuml;heren Jahren oder aus den Richter-Shows kennen. Da gibt es eine positive Entwicklung.<br>\nAber die Geschichte, die hier im Endeffekt erz&auml;hlt wird, ist dann wieder die gleiche: Man kann sich am eigenen Schopf packen und selbst aus den Problemen wieder rauskommen. Und diese neoliberale Erz&auml;hlung von &lsquo;jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied&rsquo;, die ist unter dem Strich trotzdem menschenfeindlich.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Guter Arbeitsloser, b&ouml;ser Arbeitsloser<br>\nDiese Fragestellung werde zwar subtiler behandelt als in anderen Formaten, aber die Dramastruktur bediene das Bild vom faulen Arbeitslosen, meint Friedrich. Die Sendung arbeite viel mit Antagonismen, in dem Fall dem Gegensatz zwischen dem guten und dem b&ouml;sen Arbeitslosen, also auf der einen Seite die gute Sparerin, auf der anderen Seit derjenige, der das Geld einfach verprasst.<br>\n&ldquo;Ich finde die Sendung noch gef&auml;hrlicher als die reinen Trash-Formate, denn diese Sendung funktioniert viel subtiler. Durch diesen dokumentarischen Stil wird hier so getan, als sei das hier eine objektive Sendung, ein objektives Format, um die Eingangsfrage, ob die Arbeitslosen zurecht arbeitslos sind, zu beantworten. Wir haben hier durch diese auf den ersten Blick freundlichere, zugewandtere Art diese Ideologie von &lsquo;jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied&rsquo;&rdquo; viel subtiler vermittelt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/neue-rtl-sendung-zahltag-noch-gefaehrlicher-als-die-reinen.2156.de.html?dram:article_id=423736\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Tel Aviv hilft Islamisten<\/strong><br>\nDer israelische Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu hat den Abschuss eines syrischen Kampfjets im S&uuml;dwesten des Nachbarlandes durch die israelische Armee (IDF) als &raquo;angemessen&laquo; bezeichnet. Die syrischen Streitkr&auml;fte best&auml;tigten den Tod eines der zwei Piloten. Damaskus wirft Tel Aviv vor, mit dem Angriff &raquo;bewaffnete Terrorgruppen&laquo; zu unterst&uuml;tzen. Der Jet war im Einsatz gegen die &raquo;Khalid Ibn Al-Walid&laquo;-Armee im Jarmukbecken.<br>\nEin IDF-Sprecher gab an, der Kampfjet habe &raquo;israelischen Luftraum&laquo; verletzt und sei daraufhin mit zwei &raquo;Patriot&laquo;-Raketen abgeschossen worden. Vorher habe man sich vergewissert, dass es sich nicht um eine russische Maschine handelte. Erst am Wochenende, anl&auml;sslich der spektakul&auml;r inszenierten &raquo;Rettungsaktion&laquo; f&uuml;r die sogenannten Wei&szlig;helme, hatte ein IDF-Sprecher bekr&auml;ftigt, man halte sich im Syrien-Krieg an das Gebot der Nichteinmischung.<br>\nZum Abschuss des Kampfjets sagte ein namentlich nicht genannter Sprecher der syrischen Streitkr&auml;fte der Nachrichtenagentur SANA, das Flugzeug habe &uuml;ber dem Territorium der Arabischen Republik am Rande des Jarmukbeckens operiert. Syrische und jordanische Kampfjets h&auml;tten am Dienstag seit den fr&uuml;hen Morgenstunden das Gebiet im S&uuml;dwesten bombardiert, um die dort verbliebenen Terrorgruppen zu vertreiben. Das Einsatzzone entlang der Grenzen zu Jordanien und den von Israel besetzten Golanh&ouml;hen umfasste 50 Quadratkilometer.<br>\nWeil auch jordanische Kampfjets an den Angriffen teilnahmen, war die US-gef&uuml;hrte &raquo;Anti-IS-Allianz&laquo;, der Jordanien angeh&ouml;rt, &uuml;ber den Einsatz der syrischen Kampfjets informiert. Aufgrund der engen Koordination zwischen Israel, Russland und den USA d&uuml;rfte der IDF-F&uuml;hrung klargewesen sein, dass der Kampfjet &ndash; sollte er tats&auml;chlich den Luftraum &uuml;ber den besetzten Golanh&ouml;hen benutzt haben &ndash; nicht Israel, sondern die IS-Kampfverb&auml;nde im Jarmukbecken angreifen wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/336678.tel-aviv-hilft-islamisten.html\">Karin Leukefeld auf junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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