{"id":4519,"date":"2010-02-12T09:28:29","date_gmt":"2010-02-12T08:28:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4519"},"modified":"2010-02-12T21:13:04","modified_gmt":"2010-02-12T20:13:04","slug":"hinweise-des-tages-1079","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4519","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Hartz IV und Niedriglohn, Halbjahreszeugnis f&uuml;r Schwarz-Gelb, Armutsgesch&auml;fte &ndash; das deutsche Entwicklungsministerium und seine Aktivit&auml;ten zur Erschlie&szlig;ung ausl&auml;ndischer M&auml;rkte durch deutsche Unternehmen, Steuerflucht und Steuers&uuml;nder, PPP, Datenleck bei Betriebskrankenkasse, Kopfpauschale droht Steuergau. (MB)<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Hartz IV und Niedriglohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Halbjahreszeugnis f&uuml;r Schwarz-Gelb <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Neue Ursache f&uuml;r Krebs bei Kindern entdeckt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Aus der Forschung: Schichtarbeit und Krebserkrankungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Armutsgesch&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">P&uuml;nktlich zur Demonstration am 13. Februar SEK setzt neue Waffe ein <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Werner R&uuml;gemer: Bek&auml;mpfung der Steuerflucht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Hessischer Rechnungshof: Freie Fahrt f&uuml;r Steuers&uuml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Datenleck bei BKK Gesundheit: Gr&ouml;&szlig;te deutsche Betriebskrankenkasse wird erpresst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">DGB-Pressemeldung: &Ouml;ffentlich-Private-Partnerschaft <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Telekom: Spitzelaff&auml;re &ndash; &ldquo;Hysterisches Sicherheitsverst&auml;ndnis&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Stell dir vor: Jetzt ist Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">R&ouml;slers Kopfpauschale droht Steuer-GAU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Werner M&uuml;ller h&ouml;rt als Bahn-Chefkontrolleur auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Eine Stadt im Schulkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Unitymedia wirbt in Kitas f&uuml;rs Digital-TV<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4519&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><br>\n<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hartz und Niedriglohn<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Jens Berger: Hartz IV und der hausgemachte Niedriglohnsektor<\/strong><br>\nDie Diskussion rund um das Lohnabstandsgebot wird unredlich gef&uuml;hrt &ndash; um die Einkommensschere zwischen Hartz IV und Arbeit zu vergr&ouml;&szlig;ern, m&uuml;ssen nicht Transferleistungen gesenkt, sondern die L&ouml;hne erh&ouml;ht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=32068&amp;mode=print\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Guido Westerwelle: An die deutsche Mittelschicht denkt niemand<\/strong><br>\nDie Hartz-IV-Diskussion tr&auml;gt sozialistische Z&uuml;ge. Gerufen wird nach dem Staat, die Rechnung begleicht der Steuerzahler. Es scheint in Deutschland nur noch Bezieher von Steuergeld zu geben, aber niemanden, der das alles erarbeitet. Empf&auml;nger sind in aller Munde, doch die, die alles bezahlen, finden kaum Beachtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/article6347490\/An-die-deutsche-Mittelschicht-denkt-niemand.html?print=yes#reqdrucken\">Welt<\/a>\n<p><em>Passend dazu:<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Westerwelles kleine Welt<\/strong><br>\nDie Welt gab dem angeschlagenen FDP-Chef und Au&szlig;enminister Westerwelle die M&ouml;glichkeit, der immer weniger Menschen &uuml;berzeugenden FDP-Ideologie wieder auf die Beine zu helfen. In einem Gastkommentar durfte er nun vorstellen, wie sich die FDP gesellschaftspolitisch positioniert. Ein gro&szlig;er Schlag ist es sicher nicht geworden, &uuml;ber die wiederholte Verwendung von Leistung, Mittelschicht, Steuerentlastung oder Umverteilung und die Erw&auml;hnung des alten Reizworts &ldquo;sozialistisch&rdquo; hinaus, ist das &ldquo;Programm&rdquo; von Westerwelle einfallslos, absolut bieder und ohne jede Art von Vision oder Zukunft. Selbst die eiserne Besitzstandwahrer mit gro&szlig;en Scheuklappen kann dies auf Dauer nicht mitrei&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=32072&amp;mode=print\">Telepolis<\/a>\n<p><em>Und dann so etwas beim Spiegel!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Westerwelles Sozialstaatsattacke: Er kam, sah und patzte<\/strong><br>\nGuido Westerwelle attackiert den Sozialstaat: Ufert die Hartz-IV-Mentalit&auml;t aus, droht Deutschland &ldquo;sp&auml;tr&ouml;mische Dekadenz&rdquo;, f&uuml;rchtet der FDP-Chef. Offenbar hat er ein schiefes Geschichtsbild. Sonst w&uuml;rde er nicht solche Phrasen verbreiten &ndash; die zudem die Falschen treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,druck-677225,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.K.-L.: <\/strong>Schnell ! Sichern Sie das f&uuml;r die Nachdenkseiten, bevor der SPIEGEL seinen Irrtum bemerkt, so einen Kommentar ver&ouml;ffentlicht zu haben und ihn wieder l&ouml;scht !!! ;-))<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Der Sozialstaat deformiert die Gesellschaft<\/strong><br>\nDer Sozialstaat ist unser Stolz. Wer ihn &ndash; so wie damals Gerhard Schr&ouml;der &ndash; hinterfragt, dem wird soziale K&auml;lte vorgeworfen. Dabei ger&auml;t der f&uuml;rsorgliche Staat an seine Grenzen. Sozialleistungen kosten Geld und l&auml;hmen die Leistungsbereitschaft. Deutschland braucht dringend eine Kultur der Eigenverantwortung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/article6336405\/Der-Sozialstaat-deformiert-die-Gesellschaft.html?print=yes#reqdrucken\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Mit Interesse und Sorge verfolge ich in den letzten Tagen, wie einige Medien das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz IV-S&auml;tzen in sein Gegenteil verkehren, so dass die Kommentatoren sogar eine weitere Senkung des Hartz IV-Satzes mit diesem Urteilsspruch zu rechtfertigen versuchen. Eine Vorreiterrolle in dieser Debatte nimmt die WELT ein: in der Zeitung erschienen mehrere Artikel dieser Art, unter anderem prominent vertreten von Guido Westerwelle. Er poltert in gewohnter Ignoranz gegen die &ldquo;sozialistischen Z&uuml;ge&rdquo; der aktuellen Debatte und macht indirekt Hartz IV-Empf&auml;nger sowie den &ldquo;Vollversorgerstaat&rdquo; f&uuml;r das Schrumpfen der sogenannten &ldquo;Mittelschicht&rdquo; verantwortlich: keinen Gedanke verschwendet er daran, dass das Schrumpfen der Mittelschicht z.B. auch mit dem Ausbau des Niedriglohnsektors zusammen h&auml;ngen k&ouml;nnte.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Die Autorin des Kommentars Dorothea Siems schreibt abwechselnd f&uuml;r BILD und Welt und gelegentlich f&uuml;r die Hamburger Morgenpost und ist auf Anti-Sozialstaats-Agitation spezialisiert.<br>\nQuelle 2: <a href=\"?p=4310\">Nachdenkseiten vom 03.11.2009 &ndash; Der Sozialstaat als Fu&szlig;abstreifer<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/wareluege.wordpress.com\/2010\/02\/11\/guido-zu-gast-bei-freunden\/\">WareL&uuml;ge<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Seehofer nennt Hartz IV &rdquo;absoluten Murks&rdquo; <\/strong><br>\nCSU-Chef Seehofer verlangt eine Revision der Sozialgesetze. Die bisherige Hartz-IV-Regelung widerspreche dem Grundgedanken eines Sozialstaats.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/626\/502856\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.W.: <\/strong>Die CSU kann sagen was sie will &ndash; kein Protest der Schreiberlinge.<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-478648,00.html\">Spiegel vom 21.04.2007<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Nach Hartz-IV-Urteil: &ldquo;Es wird Schlangen vor den Gerichten geben&rdquo; <\/strong><br>\nDie Politik untersch&auml;tzt das Hartz-Urteil, sagt die Pr&auml;sidentin des Deutschen Sozialgerichtstages. Im stern.de-Interview warnt Monika Paulat vor Klagen &ndash; und r&uuml;gt die Arbeitsministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/job\/nach-hartz-iv-urteil-es-wird-schlangen-vor-den-gerichten-geben-1542714-print.html\">Stern<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Selbstversorge statt Abh&auml;ngigkeit vom Staat &ndash; K&ouml;lnerin geht eigenen Weg<\/strong><br>\nDie Hartz-IV-Empf&auml;ngerin Angelika Empt hat sich dazu entschlossen, auf sich selbst zu vertrauen. Mit einem Buch &uuml;ber &Uuml;berlebenstraining sucht sie seitdem einen eigenen Weg, die kargen Zahlungen des Amtes aufzubessern. Zweimal die Woche durchsucht sie ihre Umgebung nach Dingen, die sie weiterverwertet.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/dlfmagazin\/1123925\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/02\/11\/dlf_20100211_1945_25f0b2c0.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.W.:<\/strong> Die Sendung war v&ouml;llig unkritisch zur betreffenden Situation. So als w&auml;re dies ein gelungenes Beispiel (Gebrauchsanweisung) f&uuml;r gelebte Eigenverantwortung. Ich halte Berichte in dieser Art, f&uuml;r sozial-gesellschaftlich verantwortungslos. Das hat mich zu untenstehender mail gen&ouml;tigt.<br>\nViel Erfolg und vielen Dank  f&uuml;r Ihre NDS.<\/em><\/p>\n<p>Hallo DLF-Magazin,<br>\nder Bericht ist ein weiter Beweis f&uuml;r eine fortschreitende, asoziale Verkommenheit der (&lsquo;Sozial&rsquo;)Politik hierzulande. Auf der einen Seite beinahe bedingungslos die Banken sammt der dazugeh&ouml;rigen verbrecherischen Klientel &ldquo;retten&rdquo;, auf der anderen Seite sozial abh&auml;ngigen Menschen die t&auml;gliche Nahrung durch &ldquo;Sanktionen&rdquo; zu verweigern.<br>\nArtikel 1 GG<br>\n(1) Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu sch&uuml;tzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.<br>\n&hellip;Sofern der jeweilige Mensch &uuml;ber gen&uuml;gend Verm&ouml;gen\/Einkommen verf&uuml;gt.<br>\nDas w&auml;re in Zeiten von Hartz IV eine ehrliche, weil realit&auml;tsbezogene Erg&auml;nzung. Ihr Bericht h&ouml;rt sich an wie eine Gebrauchsanweisung, wie &uuml;berlebe ich trotz Hartz IV dank Mutter Natur, f&uuml;r sozial schwache Menschen. Was heist denn &ldquo;Dass die Zeiten schlechter werden, bemerkt sie in vielen kleinen Dingen&rdquo;, wenn z.B.gleichzeitig die Verm&ouml;gen in D immer gr&ouml;&szlig;er werden? Ich vermisse darin in der Tat nicht nur den notwendigen Hinweis auf Artikel 1 GG !!<\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Blo&szlig; aufpassen, sonst werden Gem&uuml;seanbau auf dem Balkon und Flaschenpfand noch auf die ALG-II-Bez&uuml;ge angerechnet. Nein, das ist nicht ironisch gemeint.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Sahra Wagenknecht: Brutale Einschnitte<\/strong><br>\nAnalyse. Katastrophale Aussichten f&uuml;r die breite Bev&ouml;lkerung: Mit Steuergeschenken f&uuml;r Kapital und Besserverdiener sowie mit einer Schuldenbremse f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand setzt &raquo;Schwarz-Gelb&laquo; die Umverteilungspolitik der Vorg&auml;ngerregierung fort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/02-12\/027.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Halbjahreszeugnis f&uuml;r Schwarz-Gelb <\/strong><br>\nIn den deutschen Schulen steht derzeit das gro&szlig;e Zittern an: Halbjahreszeugnisse werden ausgegeben, und die Frage, ob das K&auml;stchen &bdquo;Elterngespr&auml;ch erw&uuml;nscht&ldquo; bei einem angekreuzt ist, bereitet hie und da schlaflose N&auml;chte. Zumindest die Unsicherheit dar&uuml;ber, wie ihre Zeugnisse ausfallen werden, hat f&uuml;r die Mitglieder des schwarz-gelben Kabinetts ein Ende. In einer Beliebtheitsumfrage des Instituts emnid gelang es nur wenigen, &uuml;ber die 50%-Marke zu kommen, nach der sie ihre Arbeit gut gemacht h&auml;tten. Hier finden wir neben den &uuml;blichen Verd&auml;chtigen Guttenberg, Merkel und Sch&auml;uble etwas &uuml;berraschend auch von der Leyen. Alle anderen Minister befinden sich unter 50%, besonders signifikant die FDP-Minister, die allein die untersten drei R&auml;nge belegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/1862\/halbjahreszeugnis-fur-schwarz-gelb\">Spiegelfechter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Frau K&ouml;hler wurde nicht wegen ihres jungen Alters Ministerin sondern aus Proporzgr&uuml;nden. Nach Franz Josef Jungs Abgang aus dem Kabinett musste wieder jemand aus Hessen Minister werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neue Ursache f&uuml;r Krebs bei Kindern entdeckt <\/strong><br>\nEin Gruppe deutscher Forscher hat ein Gen entdeckt, das Krebs bei Kindern verursachen kann. Defekte an der Erbanlage BRG1 hingen direkt mit der Entstehung von extrem b&ouml;sartigen Tumoren zusammen. Das schreiben die Forscher der Universit&auml;tskliniken Hamburg, Kiel und M&uuml;nster im &ldquo;American Journal of Human Genetics&rdquo; (online vorab). &ldquo;Es ist ein gro&szlig;er Schritt vorw&auml;rts, der uns hilft, die Krankheit besser zu verstehen und gezielter behandeln zu k&ouml;nnen&rdquo;, sagte Michael Fr&uuml;hwald von der Uniklinik M&uuml;nster am Donnerstag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wissen_und_bildung\/aktuell\/2299540_Forschung-Neue-Ursache-fuer-Krebs-bei-Kindern-entdeckt.html\">FR<\/a>\n<p><em>Bisheriger Kommentar nicht aufrechterhalten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Aus der Forschung: Schichtarbeit und Krebserkrankungen<\/strong><br>\nKrebserkrankungen, insbesondere der Brust, haben als eine m&ouml;gliche gesundheitliche Folge von Schichtarbeit besondere Aufmerksamkeit erlangt, seitdem die Internationale Agentur f&uuml;r Krebsforschung (IARC) im Jahr 2007 Schichtarbeit, die mit zirkadianen St&ouml;rungen einhergeht, als &ldquo;wahrscheinlich krebserregend beim Menschen&rdquo; einstufte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dguv-forum.de\/webcom\/show_article.php?wc_c=531&amp;wc_id=1&amp;printmode=1\">DGUV Forum<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Armutsgesch&auml;fte (I)<\/strong><br>\nDas deutsche Entwicklungsministerium wird seine Aktivit&auml;ten zur Erschlie&szlig;ung ausl&auml;ndischer M&auml;rkte durch deutsche Unternehmen ausbauen. Dies geht aus &Auml;u&szlig;erungen des zust&auml;ndigen Staatssekret&auml;rs hervor. Die verdeckte Subventionspolitik, die in den vergangenen Jahren Milliardensummen bereitgestellt hat, firmiert unter der Bezeichnung &ldquo;Public Private Partnership&rdquo;. Explizites Ziel ist die &Ouml;ffnung von &ldquo;Wachstumsm&auml;rkten&rdquo;, die von der Privatwirtschaft bisher vernachl&auml;ssigt wurden, weil ohne die staatliche F&ouml;rderung nicht ausreichend Gewinnchancen bestehen. Vor dem Hintergrund der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise werden insbesondere die verarmten Bev&ouml;lkerungen in den L&auml;ndern des S&uuml;dens in den Blick genommen. Wegen ihres hohen Anteils an der Weltbev&ouml;lkerung gelten sie trotz ihres geringen Einkommens als potenzielle Konsumenten metropolitaner Waren und Dienstleistungen &ndash; etwa als Abnehmer sogenannter &ldquo;Mikroversicherungen&rdquo; gegen die Folgen von Naturkatastrophen. Wegen der hohen Anzahl der Versicherten sp&uuml;len auch die billigen, vom Entwicklungsministerium gef&ouml;rderten &ldquo;Mikroversicherungen&rdquo; dem deutschen Allianz-Konzern erhebliche Gewinne in die Kasse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57735\/print?PHPSESSID=5v2f1nt931fu3re1p2siloabe3\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eine echte Niebel-Kerze &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>P&uuml;nktlich zur Demonstration am 13. Februar SEK setzt neue Waffe ein <\/strong><br>\nInnenminister hat es gestattet! Zum ersten Mal d&uuml;rfen die Elitepolizisten Pfefferkugeln auf Chaoten feuern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/regional\/dresden\/aktuell\/2010\/02\/10\/puenktlich-zur-neonazi-demonstration-13-februar\/sek-setzt-neue-waffen-aus-den-usa-ein.html\">Bild<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Drei auf einen Streich. Die Bild kann sich als Enth&uuml;llungsmedium pr&auml;sentieren, Angst unter potentiellen Demonstrationsteilnehmern\/innen verbreiten und gegen vermeintliche Chaoten polemisieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer: Bek&auml;mpfung der Steuerflucht?<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich entschied das Schweizerische Bundesgericht &uuml;ber die 4,6 Millionen Dollar, die dem haitianischen Ex-Diktator Baby Doc Duvalier geh&ouml;ren. Sie liegen seit &uuml;ber 20 Jahren auf Schweizer Konten. Das Geld beruhe zwar auf Unterschlagung, argumentierte das Gericht, aber diese Straftaten sind laut helvetischem Recht nach 15 Jahren verj&auml;hrt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/1123159\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/02\/11\/drk_20100211_0723_62ca7733.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Audio-Podcast)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hessischer Rechnungshof: Freie Fahrt f&uuml;r Steuers&uuml;nder<\/strong><br>\nF&uuml;r den hessischen Finanzminister Karlheinz Weimar ger&auml;t derzeit einiges in Unordnung: W&auml;hrend bundesweit &uuml;ber Steuergerechtigkeit und die Verfolgung von Steuerhinterziehung diskutiert wird, muss Weimar dem Untersuchungsausschuss des Landtages erkl&auml;ren, warum ein erfolgreiches Team zur Verfolgung von Gro&szlig;steuerhinterziehern im Finanzamt Frankfurt aufgel&ouml;st wurde. Warum vier Steuerfahnder dieses Teams, die gegen gro&szlig;e Banken und im CDU-Schwarzgeld-Skandal ermittelten, mit falschen Gutachten aus dem Dienst entfernt wurden. Jedenfalls nicht, um Steuers&uuml;nder zu schonen, sagt Minister Weimar. Das sei nie geschehen, kein derartiger Fall sei bekannt. Der hessische Rechnungshof sieht das ganz anders. Er listet in seinem j&uuml;ngsten Bericht derart viele solcher F&auml;lle auf, dass er gravierende M&auml;ngel und teilweise ein regelrechtes Versagen der hessischen Finanzverwaltung feststellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2296604_Hessischer-Rechnungshof-Freie-Fahrt-fuer-Steuersuender.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Datenleck bei BKK Gesundheit: Gr&ouml;&szlig;te deutsche Betriebskrankenkasse wird erpresst<\/strong><br>\n1,5 Millionen Menschen sind bei der BKK Gesundheit versichert &ndash; Hilfskr&auml;fte eines Subunternehmers hatten offenbar Zugriff auf ihre Daten. Jetzt erpressen Unbekannte die Kasse und drohen, die Informationen zu ver&ouml;ffentlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/0,1518,druck-677280,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.K.:<\/strong> Ein weiteres Beispiel f&uuml;r den verantwortungslosen Umgang mit hochsensiblen pers&ouml;nlichen Daten. Die &bdquo;elektronische Gesundheitskarte&ldquo; geh&ouml;rt endlich in die Tonne getreten. Oder m&uuml;ssen erst die Krankenakten von f&uuml;hrenden Politikern von Datendieben ver&ouml;ffentlich worden sein, bevor dieses Subventionsprojekt f&uuml;r die gro&szlig;en IT-Dienstleister gestoppt wird?<\/em><\/p>\n<p><strong>Anmerkung Margarethe Gorges:<\/strong> Und wenn erstmal alle Daten bei ELENA sind, dann haben die &ldquo;Datenklauer&rdquo; wenigstens ALLES komplett.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>DGB-Pressemeldung: &Ouml;ffentlich-Private-Partnerschaft <\/strong><br>\nImmer mehr Kommunen kaufen ihre privatisierten &ouml;ffentlichen Einrichtungen der Daseinsvorsorge zur&uuml;ck. Diese Rekommunalisirung f&uuml;hrt zu besseren und preisg&uuml;nstigeren Ergebnissen. In Frankfurt ist man froh, Sozialwohnungen, U-Bahnen und andere kommunale Einrichtungen nicht an private Investoren verkauft zu haben. Weitere Privatisierungen werden von den politisch Verantwortlichen abgelehnt. Mehr noch: Die Mainova hat die Anteile von EON zur&uuml;ckgekauft. Deshalb hat die jetzt verk&uuml;ndete &Ouml;ffentlich-Private-Partnerschaft bei der Sanierung von Frankfurter Br&uuml;cken Verwunderung ausgel&ouml;st. Denn Private am Bau stehen f&uuml;r Gewinne, und zwar unabh&auml;ngig von der Konstruktion ihrer Beteiligung. Sie relativieren den Gestaltungseinfluss der politischen Entscheidungstr&auml;ger und damit den der B&uuml;rgrinnen und B&uuml;rger. Vertr&auml;ge werden nur so weit &ouml;ffentlich gemacht, wie es die Rechtslage zul&auml;sst. Die in Aussicht gestellten Einsparungen bleiben im Dunkeln. Zudem l&auml;sst sich die Wirtschaftlichkeit eines Projektes erst nach Ende der Laufzeit beurteilen, wie die Fachwelt betont. So ist das bei der Privatisierung wie auch bei der &Ouml;ffentlich-Privaten-Partnerschaft.All das ist durch die bisherigen Frankfurter PPP-Projekte vom Bildungszentrum Ost bis zu den vier in Rede stehenden Schulen belegt. Insbesondere beim Bildungszentrum folgte &Auml;rger auf &Auml;rger. Man habe jetzt viel gelernt, ist aus dem R&ouml;mer zu h&ouml;ren. Vor allem, so scheint es, wie man k&uuml;nftige gemeinsame Projekte mit der Wirtschaft der &Ouml;ffentlichkeit besser schmackhaft machen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.region-frankfurt-rhein-main.dgb.de\/pressemeldungen\/pmdb\/pressemeldung_single?pmid=157\">DGB Frankfurt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Telekom: Spitzelaff&auml;re &ndash; &ldquo;Hysterisches Sicherheitsverst&auml;ndnis&rdquo; <\/strong><br>\nSchon bei nichtigen Anl&auml;ssen hat die Telekom Arbeitspl&auml;tze von Mitarbeitern durchsucht. Dies belegt ein Bericht des Konzerns.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/605\/502835\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stell dir vor: Jetzt ist Krieg<\/strong><br>\nIn der internationalen Diplomatie braucht es oft viele Worte, um einen einfachen Sachverhalt zu umschreiben. Wenn Au&szlig;enminister Guido Westerwelle nun erstmals von einem &ldquo;bewaffneten Konflikt im Sinne des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts&rdquo; spricht, bedeutet das letztlich: In Afghanistan herrscht Krieg. Die neue Zustandsbeschreibung f&uuml;r den Afghanistaneinsatz birgt jedoch auch Gefahren. Bisher neigten die Spitzen von Bundeswehr und Verteidigungsministerium dazu, die Vorg&auml;nge in Afghanistan so weit wie m&ouml;glich geheim zu halten. Das scheint sich unter dem neuen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zwar zu &auml;ndern. Doch wenn sich die Bundeswehr auf einen De-facto-Kriegszustand berufen kann und die Staatsanwaltschaft im Regelfall au&szlig;en vor bleibt, k&ouml;nnten die Geheimniskr&auml;mer schnell wieder die Oberhand gewinnen. Das jedoch w&auml;re ein folgenschwerer R&uuml;ckschritt. Gerade wenn die Bundeswehr zum ersten Mal in ihrer Geschichte in einem bewaffneten Konflikt steht, m&uuml;ssen Parlament und &Ouml;ffentlichkeit umso genauer dar&uuml;ber im Bilde sein, was am Hindukusch geschieht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:bundeswehr-stell-dir-vor-jetzt-ist-krieg\/50072532.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> &bdquo;Bewaffneter Konflikt im Sinne des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts&ldquo; ! Ein hei&szlig;er Kandidat f&uuml;r &bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo; und das Unwort des Jahres 2011. S. auch &bdquo;Diskussion auf Schusswaffenbasis&ldquo;.<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/Home\/Lokales\/Mindelheim\/Lokalnachrichten\/Artikel,-Heldenhafter-Rundumschlag-durch-Politik-und-Gesellschaft-_arid,2053337_regid,11_puid,2_pageid,4501.html\">Augsburger Allgemeine vom 25.01.2010<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>R&ouml;slers Kopfpauschale droht Steuer-GAU<\/strong><br>\nDer Gesundheitsminister will die Krankenversicherung reformieren &ndash; wie das Gro&szlig;projekt finanziert werden soll, verr&auml;t er nicht. Das Finanzministerium hat schon einmal gerechnet und offenbart dem FDP-Mann ein Horrorszenario. Der Spitzensteuersatz m&uuml;sste auf 73 oder gar 100 Prozent steigen, um das durch die Einf&uuml;hrung der Kopfpauschale entstehende Milliardenloch zu schlie&szlig;en. Diese Rechnung machten die Beamten von Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen auf. Nach Sch&auml;tzungen sind daf&uuml;r zwischen 20 Mrd. und 35 Mrd. Euro j&auml;hrlich notwendig. Gesundheitsminister Philipp R&ouml;sler (FDP) h&auml;lt das f&uuml;r &uuml;bertrieben: &ldquo;Bei unseren Pl&auml;nen wird der Sozialausgleich deutlich unter 10 Mrd. Euro liegen&rdquo;, sagte er der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung. Die Berechnungen des Finanzministeriums st&auml;rken die Zweifel an der Finanzierbarkeit der FDP-Pl&auml;ne, zumal die Liberalen auch eine Stufentarif in der Einkommensteuer einf&uuml;hren wollen. Sie pl&auml;dieren f&uuml;r ein dreistufiges Einkommensteuersystem mit S&auml;tzen von 10, 25 und 35 Prozent. Laut Finanzministerium f&uuml;hrt die Einf&uuml;hrung des Stufentarifs zu Steuerausf&auml;llen in H&ouml;he von 67 Mrd. Euro. Um Mehreinnahmen von rund 32 Mrd. Euro f&uuml;r den Sozialausgleich zu erreichen, m&uuml;ssten die Tarifstufen um jeweils 14 Prozentpunkte angehoben werden. Der Spitzensatz l&auml;ge dann bei 49 Prozent f&uuml;r Arbeitnehmer mit einem zu versteuernden Einkommen von 50.000 Euro j&auml;hrlich. Damit l&auml;ge der Satz &uuml;ber dem derzeit geltenden f&uuml;r Gutverdiener.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kosten-der-gesundheitsreform-roeslers-kopfpauschale-droht-steuer-gau\/50072833.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Werner M&uuml;ller h&ouml;rt als Bahn-Chefkontrolleur auf<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sucht einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden f&uuml;r die Deutsche Bahn AG. Der Vertrag des derzeitigen obersten Aufsehers, des fr&uuml;heren Bundeswirtschaftsministers Werner M&uuml;ller, wird nicht verl&auml;ngert; sein Mandat endet im M&auml;rz. M&uuml;ller sagte am Donnerstag: &bdquo;Ich stehe f&uuml;r eine weitere Amtszeit nicht zur Verf&uuml;gung. Dar&uuml;ber habe ich die Bundesregierung bereits vor einigen Tagen informiert.&ldquo; Die Regierung muss nun rasch einen Nachfolger benennen. Von ihrem Wunschkandidaten, BDI-Pr&auml;sident Hans-Peter Keitel, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) offenbar eine Absage bekommen. Keitel sei gefragt worden, habe aber abgelehnt, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9\/Doc~E2926D22AFEEC4FEF9E1171FF831BF9FF~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Eine Stadt im Schulkampf<\/strong><br>\nIn Hamburg d&uuml;rfte es eine Volksabstimmung &uuml;ber die Primarschule geben. Nach sechs Runden sind gestern die Gespr&auml;che zwischen der schwarz-gr&uuml;nen Regierung und der Volksinitiative &ldquo;Wir wollen lernen&rdquo; geplatzt. Sollte am Ende die sechsj&auml;hrige Primarschule scheitern, w&auml;re das wichtigste Projekt der Gr&uuml;nen in dieser Koalition vom Volk beendet. Allerdings w&uuml;rde CDU-B&uuml;rgermeister Ole von Beust die Koalition trotzdem fortsetzen wollen. Sollte der Volksentscheid gewonnen werden, w&auml;re dies ein bildungspolitisches Signal f&uuml;r die ganze Republik. Nur ist die Elterninitiative nicht zu untersch&auml;tzen. Bereits im Herbst hatte &ldquo;Wir wollen lernen&rdquo; 180.000 Stimmen f&uuml;r ein Volksbegehren gesammelt. F&uuml;r einen Volksentscheid br&auml;uchte sie 220.000 Ja-Stimmen. Allerdings d&uuml;rfen hier auch Reformbef&uuml;rworter abstimmen. Sind diese in der Mehrheit, kommt die Primarschule durch.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F02%2F11%2Fa0127&amp;cHash=5a014db44d\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Nachdenkseiten haben bereits auf die n&auml;heren <a href=\"?p=4473#h15\">Umst&auml;nde der Anti-Reform-Kampagne von &ldquo;Wir wollen lernen&rdquo;<\/a> hingewiesen. Allein der Name der Initiative ist bereits von beispiellosem Zynismus, soll doch verhindert werden, dass die Anwaltstochter nicht l&auml;nger als n&ouml;tig neben dem t&uuml;rkischst&auml;mmigen Sohn eines Hartz-Beziehers die Schulbank dr&uuml;ckt. Nur zum Wohle der gesamten Gesellschaft oder auch Wirtschaft ist diese bisher stattfindende fr&uuml;he Separation nicht.<br>\nDie j&uuml;ngste Studie der OECD, A Family Affair: Intergenerational Social Mobility across OECD Countries, betont den Einflu&szlig; des Schulsystems auf sozialen Aufstieg. Eine fr&uuml;he Separation schr&auml;nke diese M&ouml;glichkeit drastisch ein. Werden die Kinder dagegen erst mit 16 Jahren statt mit zehn separiert, sinke der Einfluss der sozialen Herkunft auf die Erfolgsaussichten auf ein Drittel. &ndash; Im Falle Hamburgs ist zu hoffen, dass die SPD die &uuml;bliche Oppositionspolitik aufgibt, einen Keil zwischen die Regierungsparteien zu treiben, und ein Signal f&uuml;r die Schulpolitik in der Bundesrepublik zu setzen hilft<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Unitymedia wirbt in Kitas f&uuml;rs Digital-TV<\/strong><br>\nDer Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat an 500 Kindertagesst&auml;tten in Hessen und Nordrhein-Westfalen Werbematerial f&uuml;r Kinderfernsehen verteilen lassen. Mit insgesamt 50.000 Ausmalheften wirbt das Unternehmen bei den Kleinsten f&uuml;r sein Paket &ldquo;Digital TV Kinder&rdquo; mit acht Programmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/2299911_Kabelnetzbetreiber-Unitymedia-wirbt-in-Kitas-fuers-Digital-TV.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Hartz IV und Niedriglohn, Halbjahreszeugnis f&uuml;r Schwarz-Gelb, Armutsgesch&auml;fte &ndash; das deutsche Entwicklungsministerium und seine Aktivit&auml;ten zur Erschlie&szlig;ung ausl&auml;ndischer M&auml;rkte durch deutsche Unternehmen, Steuerflucht und Steuers&uuml;nder, PPP, Datenleck bei Betriebskrankenkasse, Kopfpauschale droht Steuergau. (MB)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4519","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4519","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4519"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4519\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4519"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4519"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4519"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}