{"id":45197,"date":"2018-07-27T16:34:44","date_gmt":"2018-07-27T14:34:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197"},"modified":"2018-07-27T16:34:44","modified_gmt":"2018-07-27T14:34:44","slug":"hinweise-des-tages-ii-355","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h01\">Trump bl&auml;st zum Handelskrieg, Europa tanzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h02\">Schulterschluss in Ostasien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h03\">&bdquo;Gangster&rsquo;s Paradise&ldquo; &ndash; Deutschland wird zur Hochburg f&uuml;r Geldw&auml;sche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h04\">Wunsch des Kapitals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h05\">Besuch bei der M&uuml;nchner Tafel: Arm in einer reichen Stadt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h06\">Verfassungsschutz ist Teil des Problems<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h07\">Digitale Dystopie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h08\">Schleifung des Rechtsstaats verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h09\">Massentierhaltungsinitiative &ndash; Tierwohl als &ouml;ffentliches Gut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h10\">Die Privatisierung der GBW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h11\">Breitseite im schriftlichen Urteil: Richter kn&ouml;pfen sich gierige Schlecker-Kinder vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h12\">Erfolgreiche Erdogan-Propaganda in den &bdquo;Bild&ldquo;-Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h13\">Zu guter Letzt: Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Trump bl&auml;st zum Handelskrieg, Europa tanzt<\/strong><br>\nIm Handelskrieg mit den USA r&auml;chen sich die deutsche Wirtschaftspolitik und die Europolitik der vergangenen Jahre. Die einseitige F&ouml;rderung des Exports durch Lohndumping hat die Bundesregierung diplomatisch entwaffnet. Denn nicht erst seit Trump gibt es heftige internationale Kritik an den deutschen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen, die dazu f&uuml;hren, dass sich das Ausland f&uuml;r Waren &ldquo;Made in Germany&rdquo; verschuldet. Die K&uuml;rzungspolitik in der Eurozone hat zudem die Binnenwirtschaft  geschw&auml;cht und somit die Abh&auml;ngigkeit vom Export und den USA vertieft. Deutschland und die EU sind daher gegen&uuml;ber Trump verwundbar.<br>\nAnstatt mit einem neuen TTIP zu versuchen, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben, muss die EU unabh&auml;ngiger von den USA werden. Dies erfordert die St&auml;rkung der Binnenwirtschaft &uuml;ber h&ouml;here &ouml;ffentliche Investitionen, L&ouml;hne und Renten, um die Exportabh&auml;ngigkeit zu reduzieren.  &Uuml;berdies brauchen wir eine neue Entspannungspolitik mit Russland. Mehr Investitionen in Krankenh&auml;user, Br&uuml;cken, digitale Infrastruktur oder Universit&auml;ten w&auml;ren gut f&uuml;r Deutschland und gut f&uuml;r Europa und w&uuml;rden die Abh&auml;ngigkeit gegen&uuml;ber den USA verringern. Zudem m&uuml;ssen US-Konzerne wie Google, Amazon &amp; Co in der EU endlich hinreichend besteuert werden. Dies w&auml;re eine Sprache die Trump versteht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/trump-blaest-zum-handelskrieg-europa-tanzt\/\">Fabio De Masi<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45151#h02\">Gestern<\/a> haben die NachDenkSeiten anl&auml;sslich des Treffens zwischen Juncker und Trump &uuml;ber die sehr schnellen und wohlwollenden Reaktionen aus den Reihen der Bundesregierung berichtet. Au&szlig;enminister Heiko Maas schrieb sogar von einem geeinten europ&auml;ischen Auftritt. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Die franz&ouml;sische Zeitung Lib&eacute;ration <a href=\"http:\/\/www.liberation.fr\/planete\/2018\/07\/26\/jean-claude-juncker-un-president-plus-allemand-qu-europeen_1669055\">titelte<\/a> &bdquo;Jean-Claude Juncker, un pr&eacute;sident plus allemand qu&rsquo;europ&eacute;en&ldquo;. In der Wahrnehmung der Franzosen trat Juncker also eher wie ein Vertreter Deutschlands auf und nicht als der Pr&auml;sident der EU-Kommission. Folglich k&ouml;nnen die Franzosen dem &bdquo;Deal&ldquo; auch nur wenig <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/politik\/international\/us-strafzoelle-frankreichs-regierung-ist-unzufrieden-mit-dem-juncker-deal\/22847000.html\">abgewinnen<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schulterschluss in Ostasien<\/strong><br>\nBerlin und Br&uuml;ssel bringen sich mit neuen Vereinbarungen an der Seite der Vereinigten Staaten und Japans gegen China in Stellung. Am Mittwoch hat EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker eine Einigung mit US-Pr&auml;sident Donald Trump getroffen, der zufolge beide Seiten eine Reform der Welthandelsorganisation nach gegen China gerichteten Kriterien anstreben. Ebenfalls am Mittwoch hat Au&szlig;enminister Heiko Maas einen &ldquo;strategischen Dialog&rdquo; mit Japan eingeleitet, der darauf abzielt, in einem &ldquo;deutsch-japanischen Schulterschluss&rdquo; zu neuen &ldquo;Gestaltern und Motoren der internationalen Ordnung&rdquo; zu werden. Erst eine Woche zuvor hatten die EU und Japan ein Freihandelsabkommen sowie eine Strategische Partnerschaft geschlossen, die nicht zuletzt gemeinsame Schritte in der Au&szlig;en- und Milit&auml;rpolitik vorsieht. Tokio ist Beijings sch&auml;rfster Rivale in Ostasien. Parallel zur politisch-wirtschaftlichen Formierung gegen China nehmen deutsche Soldaten am US-gef&uuml;hrten Man&ouml;ver RIMPAC 2018 im Pazifik teil, das insbesondere auf Chinas westpazifisches Umfeld zielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7684\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Gangster&rsquo;s Paradise&ldquo; &ndash; Deutschland wird zur Hochburg f&uuml;r Geldw&auml;sche<\/strong><br>\nEin Paradies f&uuml;r illegale Geldfl&uuml;sse: Gesetzesl&uuml;cken und &uuml;berforderte Beh&ouml;rden machen es Kriminellen zu einfach. Anatomie einer Schattenbranche. [&hellip;]<br>\nHat sich Deutschland klammheimlich zur Hochburg f&uuml;r Geldw&auml;sche entwickelt? Eine Sch&auml;tzung der Universit&auml;t Halle st&uuml;tzt den Verdacht. Im Auftrag des Bundesfinanzministeriums haben die Wissenschaftler das Volumen der Geldw&auml;scheaktivit&auml;ten in Deutschland im Jahr 2015 auf &uuml;ber 100 Milliarden Euro beziffert.<br>\nDas entspricht rund drei Prozent der j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung in Deutschland. Sebastian Fiedler vom Bund Deutscher Kriminalbeamter, ein Experte f&uuml;r Wirtschaftskriminalit&auml;t, sieht die Bundesrepublik als Paradies f&uuml;r Geldw&auml;scher, denn h&ouml;chstens ein Prozent des Geldes aus illegalen Quellen werde von den Beh&ouml;rden entdeckt. &bdquo;Insgesamt&ldquo;, so Fiedler, &bdquo;gilt leider in Deutschland der Satz: Verbrechen lohnt sich.&ldquo; Noch drastischer formulierte es 2012 der Oberstaatsanwalt von Palermo, Roberto Scarpinato: &bdquo;Wenn ich Mafioso w&auml;re, w&uuml;rde ich in Deutschland investieren.&ldquo;<br>\nDer Anti-Money-Laundering (AML)-Index des Basel Institute on Governance untersucht die Anf&auml;lligkeit der betrachteten L&auml;nder f&uuml;r Geldw&auml;sche und Terrorismusfinanzierung. In diesem Index belegt Deutschland einen Platz im Mittelfeld, weit entfernt vom Geldw&auml;scheparadies Iran. Aber eben auch noch 25 Pl&auml;tze entfernt von Finnland, jenem Staat, der dem Ranking zufolge weltweit am unattraktivsten f&uuml;r Geldw&auml;scher ist. Selbst Malta schneidet im Ranking besser ab als die Bundesrepublik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/app.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/illegale-zahlungsfluesse-gangsters-paradise-deutschland-wird-zur-hochburg-fuer-geldwaesche\/22843400.html?ticket=ST-501942-JquiKfQ4naVSCWr1vauy-ap5\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Zoll kommt im Kampf gegen Geldw&auml;sche kaum <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44722#h12\">hinterher<\/a>. An diesen Umst&auml;nden h&auml;tte der ehemalige Bundesfinanzminister und derzeitige Pr&auml;sident des Deutschen Bundestages, Herr Sch&auml;uble, viel &auml;ndern k&ouml;nnen. Auch der nun als Bundesfinanzminister agierende Herr Scholz k&ouml;nnte ma&szlig;geblich etwas &auml;ndern, wenn er und sein Ministerium es tats&auml;chlich wollten.<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;Monitor&rdquo; hatte &uuml;ber die Folgen des in Deutschland nicht vorhandenen Immobilienregisters <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40584#h09\">berichtet<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Von der Linkspartei hatte Fabio De Masi bereits vor einigen Wochen\/Monaten auf das deutsche Problem &bdquo;Gangster&rsquo;s Paradise&ldquo; hingewiesen und entsprechende Forderungen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44143#h04\">gestellt<\/a>. Aber vermutlich denken die meisten Finanzminister und K&auml;mmerer seit einigen Jahren weniger an die Opfer von organisierter Kriminalit&auml;t, sondern vielmehr wohl eher daran: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/illegale-aktivitaeten-sex-drogen-und-waffen-fuer-das-bip-13090550.html\">Sex, Drogen und Waffen f&uuml;r das BIP<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pflege<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wunsch des Kapitals<\/strong><br>\nUnternehmer fordern billiges Personal. Arbeitsminister plant Einwanderungsgesetz f&uuml;r Fachkr&auml;fte<br>\nFolter, Hunger, Krieg? Egal, Deutschland schiebt ab. Solange es um arme Menschen in Not geht, ist das f&uuml;r die Bundesregierung offensichtlich kein Problem. Anders h&auml;lt man es mit ausgebildeten Fachkr&auml;ften aus sogenannten Drittstaaten: Die deutsche Wirtschaft hat schlie&szlig;lich ein Interesse daran, qualifizierte Arbeitskraft m&ouml;glichst billig zu verwerten. Die hohe Erwerbslosigkeit und mangelnde Sozialleistungen in vielen L&auml;ndern weltweit sowie der harte Konkurrenzkampf am Arbeitsmarkt spielen ihr dabei in die H&auml;nde. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) f&uuml;hlt sich diesem Ansatz verbunden. Noch dieses Jahr will er ein Gesetz zur Einwanderung von Fachkr&auml;ften auf den Weg bringen. Die Unternehmerverb&auml;nde diktieren ihm bereits ihre W&uuml;nsche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/336741.wunsch-des-kapitals.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.R.:<\/strong> Es kann doch wirklich nicht sein, dass dieser Wahnsinn immer weiter geht. Anstatt Anreize zu setzen, Pflegejobs und andere Berufe auszuf&uuml;hren (z. B. durch mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen) immer und immer wieder dieses Fachkr&auml;fte-M&auml;rchen. Da kann man langsam nicht mehr ruhig bleiben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Pflegeheim in M&uuml;nchen: Altenpflege und gute Bezahlung schlie&szlig;en sich nicht aus<\/strong><br>\nDie Altenpflege soll besser bezahlt werden, darin sind sich alle Parteien einig. Aber private Pflegeeinrichtungen wehren sich bisher recht erfolgreich gegen fl&auml;chendeckende Tarifvertr&auml;ge. Ein kommunales Pflegeheim in M&uuml;nchen zeigt, dass Altenpflege und gute Bezahlung durchaus zusammengehen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wann-kommt-die-bessere-bezahlung-in-der-altenpflege-100.html\">BR 24<\/a><\/li>\n<li><strong>Pflegeversicherung &ndash; Eigenanteil f&uuml;r Pflegeheim wird teurer<\/strong><br>\nDer Eigenanteil f&uuml;r die Unterbringung im Pflegeheim steigt weiter an. Allein seit Januar 2018 kletterten die durchschnittlichen Kosten um knapp 80 Euro auf 1.830,84 Euro im Monat.<br>\nZum 1. Januar 2017 trat die zweite Stufe des 2. Pflegest&auml;rkungsgesetzes in Kraft. Seither gibt es statt drei Pflegestufen f&uuml;nf Pflegegrade. Diese sollten dabei helfen, die Anspr&uuml;che eines auf fremde Hilfe angewiesenen Patienten besser erfassen zu k&ouml;nnen. Im Rahmen der Pflegereform wurden auch die Abh&auml;ngigkeiten des Eigenanteils Unterbringung in einem Pflegeheim neu geregelt. W&auml;hrend die Kosten vor der Pflegereform abh&auml;ngig von den Pflegestufen waren, setzen sich diese nun aus dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) f&uuml;r die pflegebedingten Kosten der Pflegerade 2 bis 5, den Kosten f&uuml;r Unterkunft und Verpflegung sowie den Investitionskosten zusammen.<br>\nDie Pflegeheime finanzieren die rein pflegebedingten Aufwendungen mit den Zusch&uuml;ssen der Pflegeversicherung und dem EEE. Diese Aufwendungen setzen sich zu 80 Prozent aus Personal- und zu 20 Prozent aus Sachkosten zusammen. Welche Einnahmen eine Pflegeeinrichtung insgesamt aus den Zusch&uuml;ssen der Versicherung erzielt, ist somit von der Zusammensetzung der Pflegegrade in der jeweiligen Einrichtung abh&auml;ngig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4869697\/Pflegeversicherung-Eigenanteil-fur-Pflegeheim-wird-teurer\/\">Versicherungsbote<\/a><\/li>\n<li><strong>Schwerkranke Kinder und Jugendliche: der unbekannte Pflegenotstand<\/strong><br>\nDeutschlands Pflegenotstand betrifft nicht nur alte Menschen. Auch immer mehr Kinder und Jugendliche gelten als pflegebed&uuml;rftig. Ihre Zahl steigt seit Jahren, ohne dass Eltern angemessene Hilfe erhalten. Besonders im ambulanten Bereich finden Familien mit schwerkranken oder behinderten Kindern kaum eine Betreuung. Ein Notstand, der von der Politik kaum wahrgenommen wird: Jahrelang wurde der Bedarf untersch&auml;tzt, die Bezahlung der Pflegekr&auml;fte ist oft schlecht. Das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe soll nun Abhilfe schaffen. Doch Fachleute f&uuml;rchten: Es wird die Probleme weiter versch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/pflegenotstand-116.html\">Monitor<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Besuch bei der M&uuml;nchner Tafel: Arm in einer reichen Stadt<\/strong><br>\nM&uuml;nchen ist ein teures Pflaster &ndash; zu teuer f&uuml;r Menschen, die von einer kleinen Rente leben oder auf Hartz IV angewiesen sind. Und die hohen Lebenshaltungskosten in der bayerischen Metropole machen viele nicht nur arm, sondern auch einsam.<br>\nMontagnachmittag in M&uuml;nchen\/Giesing. Im Hof hinter der Philippus Kirche sind St&auml;nde aufgebaut: &ldquo;Also hier gibt es Kartoffeln, Zwiebeln, gelbe R&uuml;ben, Kr&auml;uter &hellip;&rdquo;<br>\nWas aussieht wie ein kleiner Wochenmarkt, ist eine Ausgabestelle der M&uuml;nchner Tafel. 27 gibt es verteilt &uuml;ber die Stadt. Wer hierher kommt, muss nichts bezahlen. Gregor Tschung ist Pressesprecher der Tafel und ehrenamtlicher Leiter der Ausgabestelle in Giesing. Lebensmittel mitnehmen darf nur, wer nach Abzug von Miete und Nebenkosten weniger als 469 Euro im Monat zur Verf&uuml;gung hat. Es gibt Wartelisten, nicht alle Bed&uuml;rftigen k&ouml;nnen von der Tafel versorgt werden.<br>\n&ldquo;Wir hatten vor gut zwei Jahren rund 18.000, die wir betreut haben, inzwischen sind es 20.000. Was deutlich zugenommen hat ist die Zahl der alleinerziehenden M&uuml;tter und V&auml;ter, deutlich zugenommen hat auch die Altersarmut, sprich Rentnerinnen und Rentner, die auf unsere Hilfe angewiesen sind, ansonsten auch ganz viele Menschen, mit denen es das Leben oder auch das Schicksal nicht ganz gut gemeint hat und die einfach in Not geraten sind. Und dann bei uns Hilfe finden.&rdquo;<br>\nZur Ausgabestelle in Giesing kommen jeden Montag rund 200 Menschen. Einer von ihnen ist Wolfgang J., 55 Jahre alt, graue Haare, gepflegter Bart, braune Jacke, Jeans. Seit zwei Jahren kommt er regelm&auml;&szlig;ig hierher. &ldquo;Durch Krankheit bin ich arm geworden und muss leider die Tafel besuchen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/besuch-bei-der-muenchner-tafel-arm-in-einer-reichen-stadt.1001.de.html?dram:article_id=423911\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verfassungsschutz ist Teil des Problems<\/strong><br>\n&bdquo;Das Problem liegt beim Verfassungsschutz selbst: Die alte Unterscheidung zwischen offen rechtsextrem und scheinbar &sbquo;nur&lsquo; rechtspopulistisch ist von gestern. Der Verfassungsschutz hat &uuml;berhaupt nicht im Blick, wie sich rassistische und andere offen demokratiefeindliche Positionen unter dem Deckmantel scheinbarer Legalit&auml;t in der Mitte der Gesellschaft breitmachen&ldquo;, erkl&auml;rt Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Vorstellung des Verfassungsschutzberichts des Bundes f&uuml;r das Jahr 2017. Jelpke weiter:<br>\n&bdquo;Eine offen rassistische und in Teilen v&ouml;lkische Partei sitzt als drittst&auml;rkste Kraft im Bundestag, diffamiert Migranten pauschal als Kriminelle, verharmlost die Verbrechen des Hitler-Faschismus und hetzt gegen demokratische Werte &ndash; aber dem Verfassungsschutz ist das keine Erw&auml;hnung wert. Er fokussiert sich nur auf extreme R&auml;nder, ohne in den Blick zu nehmen, wie in der vermeintlichen Mitte der Gesellschaft die Werte erodieren.<br>\nIch bleibe dabei: Die Verfassung wird nicht vom Verfassungsschutz gesch&uuml;tzt, sondern nur von politisch aktiven B&uuml;rgern, die den Geist des Grundgesetzes verteidigen. Auf einen Verfassungsschutz, der mit seinen V-Leuten vor allem zur St&auml;rkung neonazistischer Strukturen beitr&auml;gt, k&ouml;nnen wir dagegen gut verzichten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/verfassungsschutz-ist-teil-des-problems\/\">DIE LINKE im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Digitale Dystopie<\/strong><br>\nInnerhalb von einem Jahrzehnt verwandelte sich die gr&ouml;&szlig;te Demokratie der Welt in einen &Uuml;berwachungsstaat. Die Datenbank Aadhaar erfasst intime Informationen von 1,2 Milliarden Indern &ndash; damit ist ein Siebtel der Weltbev&ouml;lkerung betroffen.<br>\n&ldquo;Viele Menschen meiden die Debatte. Sie f&uuml;hlen sich nicht wohl, &uuml;ber diese Dinge in der &Ouml;ffentlichkeit zu sprechen&rdquo;, meint Sohaila Hakim (Name ge&auml;ndert), eine Doktorandin der Universit&auml;t Neu-Delhi. &ldquo;Doch f&uuml;r die gesellschaftliche Entwicklung Indiens ist Aadhaar ein R&uuml;ckschritt.&rdquo; Aadhaar, Hindi f&uuml;r &ldquo;Grundlage&rdquo;, lautet der Name der gr&ouml;&szlig;ten biometrischen Datenbank der Welt. Sie speichert nach Angaben der hindu-nationalistischen Regierung Informationen &uuml;ber 1,2 Milliarden Inderinnen und Inder. Damit sind 99 Prozent der Bev&ouml;lkerung erfasst, jeder bekommt eine zw&ouml;lfstellige Identifikationsnummer zugeordnet. &ldquo;Theoretisch hat man die freie Wahl&rdquo;, sagt Hakim, &ldquo;und kann sich vom System ausschlie&szlig;en.&rdquo; In der Praxis sei das jedoch unm&ouml;glich. &ldquo;Ohne registriert zu sein, kann man nicht einmal einen Brief verschicken&rdquo;, berichtet die Politik-Studentin, &ldquo;selbst bei der Post wird die Identifikationsnummer aufgenommen, damit der Brief in den Versand geht.&rdquo;<br>\nOffiziell soll die Datenbank, die bereits seit 2009 existiert, die Verwaltung in der gr&ouml;&szlig;ten Demokratie der Welt erleichtern und Korruption bek&auml;mpfen. Nach Darstellung der Regierung sollen insbesondere die Armen von Aadhaar profitieren, denen ein einfacherer Zugang zu Sozialhilfe erm&ouml;glicht werde. Auch Identit&auml;tsbetrug soll durch die Datenbank verhindert werden. Gespeichert werden dort nicht nur Name, Anschrift, Telefonnummer und Familienstand &ndash; auch biometrische Informationen sind dort erfasst. Daf&uuml;r werden Fingerabdr&uuml;cke genommen und die Iris beider Augen gescannt. Inzwischen wird Aadhaar immer h&auml;ufiger im Alltag ben&ouml;tigt. Problematisch wird es, wenn die Verwaltung die Grundrechte der B&uuml;rger verletzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/ueberm-kesselrand\/382\/digitale-dystopie-5240.html\">Emran Feroz auf Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schleifung des Rechtsstaats verhindern<\/strong><br>\nDie Mehrheit der deutschen Bundesl&auml;nder plant deutliche Versch&auml;rfungen ihrer Polizeigesetze, die Regierungen in Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg haben besonders restriktive neue Regelwerke bereits durchgesetzt. Die nordrhein-westf&auml;lische Landesregierung aus CDU und FDP, &uuml;berrascht von dem breiten Protest gegen die geplanten &Auml;nderungen, hat Anfang dieses Monats angek&uuml;ndigt, ihren Gesetzesentwurf nochmals zu &uuml;berarbeiten.<br>\nNun formiert sich auch in Niedersachsen der Protest gegen dort geplante Gesetzes&auml;nderungen. Die Landesregierung von SPD und CDU will mit dem neuen Polizeigesetz (NPOG) unter anderem eine bis zu 74t&auml;gige Pr&auml;ventivhaft erm&ouml;glichen. Auch die verdeckte &Uuml;berwachung potentieller Straft&auml;ter durch sogenannte Staatstrojaner, Videotechnik und Sprachaufzeichnungen soll ausgeweitet werden. Neben der Einf&uuml;hrung der elektronischen Fu&szlig;fessel &ndash; wohlgemerkt ohne Richtervorbehalt &ndash; soll die Video&uuml;berwachung &ouml;ffentlicher R&auml;ume ausgeweitet werden. All dies geht einher mit einer weiteren Militarisierung der Polizei. Die soll k&uuml;nftig auch in Niedersachsen mit Elektroschockpistolen, sogenannten Tasern, ausgestattet werden. Die sogenannte Vermummung auf Demonstrationen, die in dem Bundesland bisher als Ordnungswidrigkeit geahndet wurde, soll wieder als Straftat gelten. Dies ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil Landesinnenminister Boris Pistorius (SPD) nach den Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei rund um den G-20-Gipfel vor einem Jahr in Hamburg gefordert hatte, das Vermummungsverbot bundesweit nur noch als Ordnungswidrigkeit zu verfolgen. Dann m&uuml;sse die Polizei nicht mehr in jeder Situation einschreiten, hatte Pistorius im Juli 2017 gegen&uuml;ber dem NDR argumentiert und hinzugef&uuml;gt: &raquo;Nicht jeder Vermummte begeht auch Gewalttaten.&laquo;<br>\nWie zuvor in Bayern und Nordrhein-Westfalen hat sich nun auch in Niedersachsen ein B&uuml;ndnis von linken Gruppen und Parteien, Datensch&uuml;tzern, B&uuml;rgerrechtsinitiativen und Gewerkschaften gegr&uuml;ndet, um gegen den geplanten Grundrechteabbau mobil zu machen. Die Ausweitung der polizeilichen Kompetenzen bedeute &raquo;nichts anderes als eine Schleifung des Rechtsstaats&laquo;, sagte Susanne Richter, eine Sprecherin des B&uuml;ndnisses &raquo;No NPOG&laquo;, in einer am Dienstag verbreiteten Erkl&auml;rung. Es liege jetzt an den B&uuml;rgern, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten. F&uuml;r den 8. September plant das B&uuml;ndnis eine Gro&szlig;demonstration in Hannover. Die wird auch von der Partei Die Linke unterst&uuml;tzt. Man werde sich den Pl&auml;nen &raquo;mit allen Kr&auml;ften entgegenstellen&laquo;, sagte Anja Stoeck, Landessprecherin des nieders&auml;chsischen Linke-Landesverbandes, am Mittwoch gegen&uuml;ber jW.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/336668.schleifung-des-rechtsstaats-verhindern.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Massentierhaltungsinitiative &ndash; Tierwohl als &ouml;ffentliches Gut <\/strong><br>\n&ldquo;Schweizer Tierschutzorganisationen haben k&uuml;rzlich die Volksinitiative gegen Massentierhaltung lanciert. Durch ein Verbot der in Tierfabriken anzufindenden Zust&auml;nde soll die Lebensqualit&auml;t f&uuml;r Tiere verbessert werden. Die bisherige Debatte ist ideologisiert und von &Uuml;bertreibungen gepr&auml;gt, Argumente zielen oft an den polit&ouml;konomischen Kernfragen vorbei. Liberale Stimmen kritisieren eine Bevormundung der Konsumenten und suggerieren gleichzeitig die Schweiz solle ohne weiteres die Bevormundung durch internationale Handelsvertr&auml;ge hinnehmen. Letztere werden f&auml;lschlicherweise als eindeutiges No-go f&uuml;r Fleischimportauflagen interpretiert, und mit verteilungspolitischen Argumenten gegen die Verteuerung von Fleisch wird implizit eine &ouml;konomisch unsinnige Subvention durch unterbleibenden Tierschutz gefordert. Dabei werden zentrale Aspekte, die f&uuml;r die Initiative sprechen, ignoriert. Darunter insbesondere die Eigenschaft von Tierschutz als &ouml;ffentlichem Gut, welche f&uuml;r politische Mindeststandards bei inl&auml;ndischen Tierprodukten und Importen spricht. [&hellip;]<br>\nDie meisten von uns missbilligen Tierleid, unabh&auml;ngig davon ob das entsprechende Tier auf dem eigenen Teller landet. Damit erf&uuml;llt Tierwohl das &lsquo;nicht-Ausschliessbarkeitsprinzip&rsquo;, charakteristisch f&uuml;r &ouml;ffentliche G&uuml;ter. Werden Tiere an einem Ort unn&ouml;tig gequ&auml;lt, beklagen dies nicht nur diejenigen, welche die Schweinerei direkt mitansehen oder das produzierte Fleisch selbst konsumieren, sondern wir als Gesellschaft.<br>\n&Ouml;ffentliche G&uuml;ter bed&uuml;rfen auch aus liberaler Sicht politischer Regulierung, weil diese die Situation f&uuml;r alle verbessern kann. Es ist un&ouml;konomisch anarchistisch, wenn jeder frei tun kann, was andere nat&uuml;rlicherweise st&ouml;rt. Stellt die Einzelperson individuell auf tiergerechte Herkunft um, bezahlt sie den vollen Preis, verbessert dabei aber nur das Leben der selbst verspiesenen Tiere, w&auml;hrend es den restlichen Millionen Schweizer Nutztieren nicht bessergeht. Entsprechend bleiben viele gleich beim zweifelhaften Standardprodukt. Regulierung erlaubt das Missverh&auml;ltnis zu korrigieren: Bei einem allgemein verbesserten Tierschutz stehen vom Gesichtspunkt des einzelnen, denselben eigenen Zusatzkosten statt nur einer Handvoll gl&uuml;cklichere Tiere, pl&ouml;tzlich deren 50 Millionen gegen&uuml;ber. Da beginnt es sich zu lohnen. Im VWL-Slang: Regulierung l&ouml;st das Dilemma der sonst individuell unwiderstehlichen Trittbrettfahrerei.<br>\nSo ist die Massentierhaltungsinitiative ein m&ouml;glicher Ansatz, dem &ouml;ffentlichen Gut-Charakter der Tierhaltung Rechnung zu tragen. Entsprechend sind Haupteinw&auml;nde der Initiativgegner, dass der Kunde selbst entscheiden, und Regulierung generell vermieden werden m&uuml;sse, der sachlichen Diskussion nicht dienlich. Die treffende Frage ist stattdessen, wieviel uns eine artgerechtere, weniger traumatische Haltung der Tiere als Gesellschaft wert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2018\/07\/massentierhaltungsinitiative--tierwohl-als-oeffentliches-gut\/\">&Ouml;konomenstimme<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.Z.:<\/strong> In diesem inhaltsreichen und erstaunlich weitsichtigen Text verkn&uuml;pft der Autor volkswirtschaftliche, handelsrechtliche, naturwissenschaftliche und philosophische Argumente und gew&auml;hrt damit einen lesenswerten Einblick in die aktuelle Schweizer Debatte zum Thema Tierwohl in der Nutztierhaltung. Die im Artikel in Bezug auf das Tierwohl erw&auml;hnten Implikationen der Pascal&rsquo;schen Wette d&uuml;rften ohne Weiteres auch hinsichtlich unseres Umgangs mit der Dritten Welt im Allgemeinen und mit der Ausbeutung anderer Menschen im Speziellen anzunehmen sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Privatisierung der GBW<\/strong><br>\nUm marktwirtschaftliche Gemeinheiten und Privatisierungen durchsetzen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Interessen aus Br&uuml;ssel und aus der Provinz zusammenkommen. Und am Ende will&rsquo;s dann keiner gewesen sein. Ein Immobilienkrimi aus dem wei&szlig;-blauen Freistaat.<br>\nBis 2013 konnten &ldquo;sozial Schw&auml;chere&rdquo; mitten in M&uuml;nchen einigerma&szlig;en sch&ouml;n und g&uuml;nstig wohnen, z.B. f&uuml;r knapp 10 &euro; pro Quadratmeter kalt in Schwabing-West. Gebaut und betrieben wurden die Sozialwohnungen von der GBW, der Gemeinn&uuml;tzigen Bayerischen Wohnungsgesellschaft. In ihrem Bestand sind knapp 33.000 landeseigene Wohnungen f&uuml;r 85.000 Mieter.<br>\nDie GBW hatte sich am Wiederaufbau zerbombter St&auml;dte in den Gro&szlig;r&auml;umen M&uuml;nchen und N&uuml;rnberg\/Erlangen und in 20 bayrischen St&auml;dten und am Bau von 48.000 Sozialwohnungen, die der M&uuml;nchner Stadtrat 1960 beschlossen hatte, beteiligt.<br>\nSchon 2012 hatte die BayernLB-Tochter Deutsche Kreditbank (DKB) ihre DKB Immobilien AG mit 25.000 Wohnungen f&uuml;r knapp eine Milliarde Euro an den Hamburger Investor TAG Immobilien AG verkauft. Und am 08. April 2013 verkaufte die Konzernmutter BayernLB, die ab 2008 nach Fehlspekulationen vor der Pleite stand, ihre GBW an private Investoren. Der Freistaat Bayern unter Ministerpr&auml;sident Seehofer und Finanzminister S&ouml;der hatten den gr&ouml;&szlig;ten Immobiliendeal Deutschlands in einem einzigen Streich durchgef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Privatisierung-der-GBW-4118998.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Breitseite im schriftlichen Urteil: Richter kn&ouml;pfen sich gierige Schlecker-Kinder vor<\/strong><br>\nAcht Monate nach dem Ende des Strafprozesses gegen den fr&uuml;heren Drogeriek&ouml;nig Anton Schlecker und seine Kinder Lars und Meike hat das Landgericht Stuttgart sein schriftliches Urteil freigegeben. Auf 141 Seiten f&uuml;hren die Richter aus, wie sie das Verhalten der Familie vor und w&auml;hrend der Pleite des Drogeriekonzerns bewertet haben.<br>\nDeutliche Worte fand das Gericht unter anderem f&uuml;r &uuml;berh&ouml;hte Stundens&auml;tze, die das Drogerieunternehmen an eine Logistikfirma zahlte, die Lars und Meike Schlecker privat geh&ouml;rte.<br>\nAls noch gravierender bewerteten die Richter, dass Schlecker kurz vor Insolvenzantrag sieben Millionen Euro an die Logistikfirma seiner Kinder &uuml;berwiesen hatte. Die zogen das Geld noch am selben Tag als angebliche &ldquo;Vorab-Gewinnaussch&uuml;ttung&rdquo; ab. Das Vorgehen w&uuml;rde zeigen, dass die Motivation der Angeklagten &bdquo;von besonders gro&szlig;er Geldgier gepr&auml;gt war&ldquo;, so die Richter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/von-besonders-grosser-geldgier-gepraegt-breitseite-im-schriftlichen-urteil-richter-knoepfen-sich-gierige-schlecker-kinder-vor_id_9319965.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Erfolgreiche Erdogan-Propaganda in den &bdquo;Bild&ldquo;-Medien<\/strong><br>\nDas Foto mit Mesut &Ouml;zil sei Teil von Erdogans &bdquo;bisher gr&ouml;&szlig;tem Propaganda-Erfolg in Deutschland&ldquo;, und das auch dank deutscher Medien &mdash; ja, da k&ouml;nnte Julian Reichelt recht haben. Man erinnere sich nur mal daran, wie h&auml;ufig diese Fotos von Erdogan mit &Ouml;zil und mit Ilkay G&uuml;ndogan und mit beiden deutschen Fu&szlig;ballern seit dem 14. Mai in Zeitungen und bei Onlineportalen zu sehen waren. Manche Redaktionen waren besonders besessen von dem Bild haben dem t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten bei diesem PR-Coup besonders flei&szlig;ig geholfen. Dazu geh&ouml;ren ganz sicher Bild.de, &bdquo;Bild&ldquo; und &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo;, die alle von Julian Reichelt verantwortet werden:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bildblog.de\/100239\/erfolgreiche-erdogan-propaganda-in-den-bild-medien\/\">Bildblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt.<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">\" 13 Millionen Aktien soll Zuckerberg im abgelaufenen Vierteljahr abgesto&szlig;en haben, davon 524.000 St&uuml;ck einen Tag vor und 240.000 am Tag der Ver&ouml;ffentlichung des Quartalsberichts.\" Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt. <a href=\"https:\/\/t.co\/1e7rCrmE2Z\">https:\/\/t.co\/1e7rCrmE2Z<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Norbert H&auml;ring (@norberthaering) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/norberthaering\/status\/1022771633822621697?ref_src=twsrc%5Etfw\">27. Juli 2018<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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