{"id":4521,"date":"2010-02-12T14:59:30","date_gmt":"2010-02-12T13:59:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4521"},"modified":"2019-07-25T18:12:53","modified_gmt":"2019-07-25T16:12:53","slug":"hartz-iv-im-doppelpack-jobcenter-und-kinderzuschuesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4521","title":{"rendered":"Hartz IV im Doppelpack: Jobcenter und Kinderzusch\u00fcsse"},"content":{"rendered":"<p>Der FDP Vorsitzende, Guido Westerwelle, inszeniert erneut seine Diffamierungsorgien gegen die sozial Schwachen in unserer Gesellschaft &ndash; sozusagen als zynisches Patentrezept, um die FDP aus dem Umfragetief zu holen. Gleichzeitig verpasst das Bundesverfassungsgericht der Politik zum zweiten Mal in Sachen Hartz IV eine schallende Ohrfeige. Das Gericht verlangt, die Job Center sowie die Regels&auml;tze f&uuml;r Hartz IV und dabei vor allem die Kinderzusch&uuml;sse auf eine verfassungsgem&auml;&szlig;e gesetzliche Grundlage zu stellen. Von Ursula Engelen-Kefer<br>\n<!--more--><br>\nIn beiden F&auml;llen war die Politik wechselnder Regierungskoalitionen nicht in der Lage, bedarfsgerechte und verfassungsfeste L&ouml;sungen zu finden. In beiden F&auml;llen hat das Bundesverfassungsgericht die Rei&szlig;leine gezogen und vom Gesetzgeber verfassungskonforme &Auml;nderungen verlangt: F&uuml;r die Job Centern hat Karlsruhe eine verfassungswidrige Mischverwaltung festgestellt. Die derzeitigen Kinderzusch&uuml;sse und (jedenfalls teilweise) auch die gesamten Regels&auml;tze bei Hartz IV werden als intransparent, nicht bedarfsgerecht und damit verfassungswidrig ger&uuml;gt. Das Bundesverfassungsgericht verlangt in beiden F&auml;llen eine gesetzliche Neuregelung bis zum 31.12.2010.<\/p><p>Bei den Job Centern geht es um erheblich mehr als nur um die Organisation  bei der Betreuung Langzeitarbeitsloser und ihrer Familien: es geht vielmehr um Hoffnungslosigkeit oder Zukunft  bzw. um Ausgrenzung oder Integration f&uuml;r 7 Millionen Menschen in Deutschland. Das sind immerhin beinahe 10 Prozent unserer Bev&ouml;lkerung und nahezu ein Viertel der Erwerbst&auml;tigen; es geht auch um etwa 60 000 Besch&auml;ftigte von Arbeitsagenturen und Kommunen und um ein Jahresbudget von inzwischen 48 Mrd. Euro mit steigender Tendenz. Und es geht vor allem auch um das Schicksal von 2,2 Millionen Kindern und Jugendlichen in Hartz IV-Familien. <\/p><p>Damit sind wir beim zweiten Thema, das die Gem&uuml;ter erregt: die wachsende Kinderarmut in einer der reichsten Volkswirtschaften dieser Erde. Gerade hat das Bundesverfassungsgericht in aller Klarheit angemahnt, dass die derzeitige Berechnung der Kinders&auml;tze als abgeleitete Prozentanteile an der Grundsicherung f&uuml;r Erwachsene gestaffelt nach Altersgruppen (bis 6 Jahre:60 Prozent; bis 14 Jahre 70 Prozent; bis 18 Jahre 80 Prozent) verfassungswidrig und mit dem Grundsatz einer transparenter und bedarfsgerechten Gesetzgebung nicht zu vereinbaren sei. Damit hat das Bundesverfassungsgericht die grunds&auml;tzliche Kritik an der Festlegung der Kinderzusch&uuml;sse bei Hartz IV best&auml;tigt, die  das Bundessozialgericht bereits im Fr&uuml;hsommer letzten Jahres festgestellt hat. Man fragt sich nur, warum musste die Gro&szlig;en Koalition bis zum 27.September 2009 und dann die schwarz-gelben Koalition so lange unt&auml;tig bleiben, bis sie sich eine erneute schallende Ohrfeige vom Bundesverfassungsgericht einhandelten. <\/p><p>Ebensowenig ist es nicht nachvollziehbar, dass die Gro&szlig;e Koalition auch nach zweij&auml;hrigem Ringen nicht in der Lage war, mit ihrer komfortablen Zweidrittelmehrheit eine nachhaltige L&ouml;sung f&uuml;r die Jobcenter zustande zu bringen. Es mutet da schon ziemlich merkw&uuml;rdig an, wenn jetzt die CDU\/CSU und die SPD als ehemalige Regierungs- und jetzige Oppositionspartei dieses Projekt stemmen wollen. T&auml;glich lesen und h&ouml;ren wir von beiden Seiten die Bereitschaft zur &Auml;nderung des Grundgesetzes f&uuml;r eine Absicherung der  Job Center, f&uuml;r die es in der Gro&szlig;en Koalition jedoch keine Mehrheit gab. Doch bei n&auml;herem Hinsehen zeigen sich fundamentale Unterschiede in den Ausgangspositionen. Die CDU Ministerpr&auml;sidenten als Initiatoren dieses erneuten Vorsto&szlig;es zur Verfassungs&auml;nderung wollen vor allem die derzeit 69 Optionskommunen (d.h. die alleinige Verantwortung der Kommunen f&uuml;r die Betreuung von Langzeitarbeitslosen) absichern und ausweiten. Diese Regelung w&uuml;rde n&auml;mlich in diesem Jahr nach dem Ende der im Gesetz festgelegten Experimentierphase auslaufen. <\/p><p>Doch zun&auml;chst noch einmal zur&uuml;ck zum  Kinderzuschlag bei Hartz IV. Der gesellschaftliche Skandal der anhaltend hohen und steigenden Kinderarmut in Deutschland kann nicht isoliert bewertet und bek&auml;mpft werden. Die Ursachen  liegen in der au&szlig;ergew&ouml;hnlich gro&szlig;en Zahl von Hartz IV Familien in Deutschland auch im Vergleich zu anderen europ&auml;ischen Nachbarl&auml;ndern. Daran hat sich in den jetzt f&uuml;nf Jahren von Hartz IV nichts ver&auml;ndert &ndash; im Gegenteil, Kinderarmut hat zugenommen.  Welche Perspektive haben Kinder, die in Hartz IV Familien oder ganzen Hartz IV Wohngemeinschaften und Schulklassen heranwachsen? Wenn in Deutschland Millionen M&auml;nner und Frauen mit Kindern &uuml;ber Jahre hinweg nicht aus der Hartz IV-Falle herauskommen, ist viel grunds&auml;tzlicher nach den Ursachen zu forschen. Dies ist der wesentliche Auftrag aus beiden Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes.<\/p><p>Dringend erforderlich w&auml;re ein Paradigmenwechsel bei Hartz IV- vom Fordern auf das F&ouml;rdern. Dazu m&uuml;sste es schnellstens eine nachhaltige L&ouml;sung nicht nur der Betreuung, sondern vor allem der beruflichen Eingliederung der Langzeitarbeitslosen geben. Nach dem Gesetz gibt es eine F&uuml;lle wirksamer Eingliederungsma&szlig;nahmen &ndash; von Lohnkostenzusch&uuml;ssen, &uuml;ber Weiterbildung bis zur F&ouml;rderung existenzsichernder Arbeit. In der Praxis &uuml;berwiegen aber auch nach f&uuml;nf Jahren immer noch kurzfristige Trainings- und vor allem Ein Euro-Jobs sowie die Kombination von ALG II und geringf&uuml;giger Besch&auml;ftigung (400 Euro Jobs). Mit beiden Ma&szlig;nahmen kommen aber Langzeitarbeitslose aus der Hartz IV Falle nicht heraus. <\/p><p>Hier besteht auch ein enger Zusammenhang mit den vielen Unklarheiten und Unsicherheiten bei der Organisation von Hartz IV in den Job Centern und den Optionskommunen.<\/p><p>Notwendig w&auml;re jetzt, die m&uuml;hselig zusammengewachsenen organisatorischen und personellen Strukturen in den Job Centern nicht wieder auseinander zu rei&szlig;en, sondern darauf aufzubauen. Dies ist in dem Gesetzesvorschlag der SPD zur Einrichtung der Zags vorgesehen, wobei der Vorteil darin besteht, die unterschiedlichen Organisations- und Personalstrukturen zusammenzuf&uuml;hren. Daf&uuml;r w&auml;re allerdings die &Auml;nderung des Grundgesetzes erforderlich. Ein ungel&ouml;stes Problem ist und bleibt dabei die Zukunft der 69 Optionskommunen. Untersuchungen und Erfahrungen belegen dort erhebliche Nachteile bei der Vermittlung und Integration in Arbeit. Zudem mangelt es an der notwendigen Transparenz und Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen. <\/p><p>Hier scheiden sich nach wie vor die politisch-ideologischen Geister: Roland Koch als Verhandlungsf&uuml;hrer auf der Seite der CDU Ministerpr&auml;sidenten setzt nun gerade auf die Ausweitung der kommunalen Betreuung Langzeitarbeitsloser. Der Landkreistag, der die Klage gegen die Argen vor dem Bundesverfassungsgericht angestrengt hatte, dankt es ihm. F&uuml;r die Landkreise mit geringerer Arbeitslosigkeit, schwindenden Aufgaben und Finanzen w&auml;re das eine willkommene  &bdquo;Finanzspritze&ldquo;, weil sie damit die enormen Mittel des Bundes f&uuml;r die Hartz IV-Leistungen zur alleinigen Betreuung der Langzeitarbeitslosen erhielten. Dann g&auml;be es ein beachtliches Finanzpolster f&uuml;r die kommunalen Besch&auml;ftigungsgesellschaften. &Uuml;ber die Ein-Euro-Jobs mit ihren &uuml;ppigen Pauschalen f&uuml;r Ausgaben der Tr&auml;ger k&ouml;nnten die Kommunalhaushalte ein St&uuml;ck weit saniert werden. Mit den betr&auml;chtlichen Infrastrukturinvestitionen f&uuml;r die Betreuung der Langzeitarbeitslosen k&ouml;nnten lokale Betriebe und Tr&auml;ger bedient werden. Die unliebsamen Eingliederungsleistungen &ndash; z.B. f&uuml;r gesundheitlich Eingeschr&auml;nkte und schwerbehinderte Langzeitarbeitslose &ndash; w&uuml;rden dann gerne der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gegen Geb&uuml;hren &uuml;berlassen. <\/p><p>Es w&auml;re nur folgerichtig, wenn das &bdquo;F&ouml;rdern&ldquo; und damit die Eingliederung in Arbeit in den Vordergrund gestellt wird, dem Bund und damit auch der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit klare Verantwortlichkeiten f&uuml;r die Feststellung der Erwerbsf&auml;higkeit, die Zahlung der ALGII Leistungen und die Arbeitsmarktpolitik zu &uuml;bertragen. Nur dann k&ouml;nnte die kommunale Kirchturmspolitik &uuml;berwunden und eine konsequente Eingliederungspolitik betrieben werden. Die Kommunen sollten sich auf ihre ureigensten Aufgaben konzentrieren, die flankierenden sozialen Hilfen, die f&uuml;r eine berufliche Eingliederung unabdingbar sind. Erfolgreiche kommunale Besch&auml;ftigungsgesellschaften k&ouml;nnten durchaus weiter in die arbeitsmarktpolitischen Konzepte der BA einbezogen werden.<\/p><p>Allerdings gehen die Pr&auml;ferenzen f&uuml;r die Optionskommen &uuml;ber die Parteigrenzen hinweg. Jetzt hat die Spitze der SPD in Fraktion und Partei zu erkennen gegeben, dass sie sogar eine moderate Ausdehnung der Optionskommunen mittragen k&ouml;nnte. Die bange Frage stellt sich, ob die in der CDU gehandelte Ausweitung auf bis zu 160 Optionskommunen noch unter &bdquo;moderat&ldquo; zu fassen ist. Eher nicht: vor allem aber w&uuml;rde dies erhebliche organisatorische und personelle Reibungsverlust gerade in einer Zeit erneut ansteigender Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit nach sich ziehen. H&ouml;chst fragw&uuml;rdig ist, wie der zwischen Bundesarbeitsministerin von der Leyen und den CDU Ministerpr&auml;sidenten ausgehandelte Kompromiss einer Ausweitung der Optionskommunen einerseits und einer einheitlichen Bundesaufsicht andererseits praktisch umzusetzen ist. <\/p><p>&Auml;hnlich sieht es aus, wenn als Konsequenz des Bundesverfassungsgerichtsurteils zur Grundsicherung und zu den Kinders&auml;tzen bei Hartz IV nur ein endloses politisches Gefeilsche &uuml;ber die richtigen Berechnungsmethoden, Leistungsarten und Regels&auml;tze herausk&auml;me. Dabei bleibt gar keine andere Wahl, als dem Votum des Bundesverfassungsgerichtes zu folgen und eine transparente und bedarfsgerechte Festlegung der Leistungss&auml;tze f&uuml;r betroffenen Kinder zu erarbeiten. Dabei m&uuml;ssen nat&uuml;rlich gerade f&uuml;r Kinder ausreichende M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Bildung im umfassenden Sinn einbezogen werden. <\/p><p>Genauso wichtig w&auml;re es allerdings die Rahmenbedingungen f&uuml;r die Zukunft der Kinder und Jugendlichen aus Hartz IV Familien zu verbessern, vorschulische F&ouml;rderung, die Ganztagsbetreuung, das Herausholen aus dem Hartz IV-Ghetto, Verbesserung der sprachlichen Voraussetzungen, Ganztags- und Gesamtschulen mit ausreichender soziap&auml;dagogischer Betreuung.<\/p><p>Wenn jetzt dar&uuml;ber gejammert wird, dass eine Erh&ouml;hung der Leistungss&auml;tze f&uuml;r Kinder dazu f&uuml;hre, dass sich Arbeit noch weniger lohne und noch mehr Menschen in Hartz IV fielen, ist das geradezu pardox. Sollten wir uns nicht vielmehr dar&uuml;ber emp&ouml;ren, dass Millionen Arbeitnehmer so niedrige L&ouml;hne beziehen, dass eine eigenst&auml;ndige menschenw&uuml;rdige Existenz f&uuml;r sie und ihre Familien nicht mehr m&ouml;glich ist. Wieweit ist unsere gesellschaftliche Verantwortung gesunken, wenn die vom Bundesverfassungsgericht angemahnte Ber&uuml;cksichtigung der Teilhabe an Bildung und kulturellem Leben f&uuml;r Kinder als unzul&auml;ssige Aufbl&auml;hung der Kosten f&uuml;r Hartz IV gebrandmarkt wird? Derartige Hartz IV-Leistungen sind gut angelegte Investitionen in die Zukunft. Dabei ist allerdings sicherzustellen, dass diese Leistungen auch bei den Kindern ankommen.<\/p><p>Die  Schieflage unseres Sozialsystems liegt nicht in zu hohen Regels&auml;tzen f&uuml;r Hartz IV-Kinder, sondern in zu wenig existenzsichernder Arbeit und zu niedrigen L&ouml;hnen f&uuml;r ihre Eltern. Hier m&uuml;sste vor allem angesetzt werden. Eine aktive Besch&auml;ftigungspolitik und die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohnes, der vor Armut sch&uuml;tzt, sind das beste Bollwerk gegen Hartz IV als Fa&szlig; ohne Boden und ohne Perspektive f&uuml;r die betroffenen Kinder. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der FDP Vorsitzende, Guido Westerwelle, inszeniert erneut seine Diffamierungsorgien gegen die sozial Schwachen in unserer Gesellschaft &ndash; sozusagen als zynisches Patentrezept, um die FDP aus dem Umfragetief zu holen. Gleichzeitig verpasst das Bundesverfassungsgericht der Politik zum zweiten Mal in Sachen Hartz IV eine schallende Ohrfeige. Das Gericht verlangt, die Job Center sowie die Regels&auml;tze f&uuml;r<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4521\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[147,186,140],"tags":[418,859,257,214,626,448],"class_list":["post-4521","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitslosgigkeit","category-bundesverfassungsgerichtverfassungsgerichtshof","category-hartz-gesetze-buergergeld-grundsicherung","tag-grundgesetz","tag-jobcenter","tag-koch-roland","tag-regelsatz","tag-von-der-leyen-ursula","tag-westerwelle-guido"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4521","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4521"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4521\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53706,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4521\/revisions\/53706"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4521"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4521"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4521"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}