{"id":45245,"date":"2018-08-01T08:23:29","date_gmt":"2018-08-01T06:23:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245"},"modified":"2018-08-01T08:23:29","modified_gmt":"2018-08-01T06:23:29","slug":"hinweise-des-tages-3173","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h01\">Dr. Gniffkes Macht um acht: Das Ukraine-Bild der ARD-Falschm&uuml;nzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h02\">Mit Andrea Nahles ist ein neuer Geist ins Willy-Brandt-Haus gezogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h03\">Wird das migrationspolitische Experiment noch ausgeweitet?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h04\">Warum die Mindestverg&uuml;tung f&uuml;r Azubis so wichtig ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h05\">Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,23 Millionen Menschen ohne Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h06\">Foodwatch zum D&uuml;rre-Gipfel: &ldquo;Politik gegen die Interessen der Verbraucher&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h07\">Dieselskandal bei VW: Manager sahen Desaster voraus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h08\">Schluss mit dem Augenzwinkern Richtung Moskau!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h09\">Wie zwei Br&uuml;der Bahnprojekte in den USA zerst&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h10\">Fracking in den USA: Steinreich geworden ist niemand in Pennsylvania<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h11\">Senegal: Wie &Uuml;berfischung ein Land ruiniert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h12\">Nur f&uuml;r den Dienstgebrauch&ldquo;: Die &bdquo;Wei&szlig;helme&ldquo; und ihre weltweiten F&ouml;rderer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h13\">Heron TP f&uuml;r die Bundeswehr &ndash; erstmal &uuml;berwachen, t&ouml;ten sp&auml;ter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h14\">Rechtsextreme Szene: 25.000 Namen auf &ldquo;Feindeslisten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45245#h15\">Unmut &uuml;ber Labour-Chef Corbyn w&auml;chst<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Dr. Gniffkes Macht um acht: Das Ukraine-Bild der ARD-Falschm&uuml;nzer<\/strong><br>\nDer ukrainische Au&szlig;enmister lie&szlig; wissen, monatlich verlie&szlig;en 100.000 Ukrainer das Land. Und pflichtwidrig schweigt ARD-aktuell (Tagesschau, Tagesthemen &amp; Co.) eisern dar&uuml;ber. Laut Olexander Wilkul, dem Vizevorsitzenden des Oppositionsblocks, haben bisher acht Millionen Ukrainer ihre Heimat auf der Flucht vor Armut und Arbeitslosigkeit verlassen. Das Land ist mit 13 Milliarden Euro bei der EU und mit weiteren elf Milliarden US-Dollar beim Internationalen W&auml;hrungsfond verschuldet. Diese Last w&auml;re nur zu tragen, wenn ihr ein angemessenes Bruttosozialprodukt gegen&uuml;berst&uuml;nde. Wie das Poroschenko-Regime jedoch die im n&auml;chsten Jahr f&auml;lligen ersten R&uuml;ckzahlungsraten aufbringen und seinen Tilgungsverpflichtungen nachkommen will, ist v&ouml;llig unklar. [&hellip;]<br>\nDie EU und der IWF machen der ukrainischen Regierung Druck, endlich die Beschr&auml;nkungen f&uuml;r den Verkauf von Ackerland aufzuheben, an dem internationale Investoren der Agrarindustrie gro&szlig;es Interesse haben. Au&szlig;erdem soll das Ausfuhrverbot f&uuml;r Rundh&ouml;lzer demn&auml;chst abgeschafft werden. Die ukrainischen W&auml;lder d&uuml;rften bald Vergangenheit sein.<br>\nDie Ukraine verf&uuml;gt &uuml;ber 43 Millionen Hektar an fruchtbaren Schwarzerde-B&ouml;den, nicht von ungef&auml;hr war sie einst die Kornkammer der Sowjetunion. Derzeit ist der Verkauf von mehr als zwei Hektar Anbaufl&auml;che noch verboten, und Ausl&auml;nder d&uuml;rfen &uuml;berhaupt kein Land kaufen. Die ukrainischen Bauern bewirtschaften die riesigen Fl&auml;chen auf Basis von Pachtvertr&auml;gen, Agrarfl&auml;chen-Eigentum gibt es kaum. Die EU, der IWF und die Weltbank &uuml;ben seit Monaten massiven Druck auf das ukrainische Parlament aus, dieses &ldquo;Moratorium f&uuml;r den Verkauf von Ackerland&rdquo; abzuschaffen.<br>\nPoroschenko und seine Spie&szlig;gesellen werden dem nachgeben m&uuml;ssen, sobald sie nicht mehr in der Lage sind, die Schulden zur&uuml;ckzuzuzahlen. Die Alternative w&auml;re, die Ukraine f&uuml;r zahlungsunf&auml;hig zu erkl&auml;ren; dann aber fiele das Ackerland erst recht in die H&auml;nde der Spekulanten.<br>\n&Uuml;ber diese desastr&ouml;se Situation und die gierige Pl&uuml;nderungsabsicht der Geldelite in der westlichen Wertegemeinschaft schweigt nicht nur ARD-aktuell, sondern de facto sind die korporierten Massenmedien insgesamt in einem Kartell zur Unterdr&uuml;ckung alarmierender Nachrichten verbunden. [&hellip;]<br>\nKein Wort &uuml;ber den desastr&ouml;sen wirtschaftlichen Zustand des Landes, nichts &uuml;ber das soziale Elend der Bev&ouml;lkerung, nichts &uuml;ber den nazistischen Terror, den Verfall des Justizwesens. Keine Nachrichten &uuml;ber die zunehmende Rechtlosigkeit und die um sich greifende Anarchie. [&hellip;]<br>\nSchweigen in Tagesschau und Tagesthemen auch dar&uuml;ber, dass faschistoide Gewaltt&auml;ter in j&uuml;ngerer Zeit wiederholt Roma-Lager angegriffen, die &Auml;rmsten der Armen in der Ukraine terrorisiert und einen von ihnen erschlagen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/73734-dr-gniffkes-macht-um-acht-ukraine-bild-der-ard-falschmuenzer\/\">Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam auf RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mit Andrea Nahles ist ein neuer Geist ins Willy-Brandt-Haus gezogen<\/strong><br>\nSeitdem Nahles im April den Parteivorsitz &uuml;bernommen hat, ist ihr F&uuml;hrungsanspruch in der SPD unbestritten. Fl&uuml;gel&uuml;bergreifend wird sie gelobt. Einen &bdquo;irrsinnigen Einsatz&ldquo; zeige Nahles, findet Juso-Chef Kevin K&uuml;hnert. &bdquo;Sie nimmt sich wahnsinnig viel Zeit f&uuml;r pers&ouml;nliche R&uuml;cksprachen, ruft auch fr&uuml;h morgens oder sp&auml;t abends noch einmal an.&ldquo; [&hellip;]<br>\nDass das Regieren in der GroKo kein Fluch f&uuml;r die SPD sein muss, hat Nahles erst k&uuml;rzlich bewiesen. Im erbitterten Asylstreit der Union hielt sich die SPD-Chefin auffallend zur&uuml;ck. Dann legte sie im entscheidenden Moment, dem Treffen des Koalitionsausschusses, ein eigenes Papier vor &ndash; mit dem Wunsch nach einem Einwanderungsgesetz. Das soll noch dieses Jahr kommen, schneller als erwartet. Punktgewinn f&uuml;r die SPD &ndash; und ihre Vorsitzende, Andrea Nahles.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/100-tage-spd-vorsitzende-mit-andrea-nahles-ist-ein-neuer-geist-ins-willy-brandt-haus-gezogen\/22862182.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wie leicht doch der Juso-Chef zu beeindrucken ist. Da kann er doch mal gleich einen Vorschlag f&uuml;r das n&auml;chste Wahlplakat der SPD unterbreiten. &bdquo;Anruf Nahles, da werden Sie geholfen.&ldquo; Erstaunlich ist auch, dass ein eigenes Papier mit der Forderung nach einem Einwanderungsgesetz, welches ohnehin im Koalitionsvertrag vereinbart worden ist, nun auch noch als strategischer Erfolg oder Punktgewinn betrachtet wird. In Wirklichkeit hat doch Nahles im Koalitionsausschuss gar nichts erreicht, daf&uuml;r aber eine Versch&auml;rfung der Asylpolitik mitgetragen, auf die sich die Unionsparteien nach ihrem Schaukampf zuvor verst&auml;ndigt hatten. Tolle Leistung.<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45238\">&bdquo;Wanted: Andrea Nahles&ldquo;<\/a> auf den NachDenkSeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wird das migrationspolitische Experiment noch ausgeweitet?<\/strong><br>\nDie Frage der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) ist sehr direkt: &bdquo;Denken Sie dar&uuml;ber nach, sich in Deutschland eine Zukunft aufzubauen?&ldquo; So steht es auf einer Website, die sich an B&uuml;rger aus den Westbalkanstaaten richtet. Darunter gleich der Hinweis, dass Asylantr&auml;ge aus diesen L&auml;ndern &bdquo;faktisch kaum eine Chance auf Erfolg&ldquo; haben. Aber es gibt ein Gegenangebot: Interessierte k&ouml;nnten versuchen, &uuml;ber die sogenannte Westbalkanregelung nach Deutschland zu kommen. Daf&uuml;r brauche es nur zweierlei: einen Arbeitsvertrag und ein Visum.<br>\nDiese seit 2016 geltende Regelung ist ein migrationspolitisches Experiment: Auf dem H&ouml;hepunkt der Fl&uuml;chtlingskrise lockerte die Bundesregierung die Regelungen f&uuml;r Arbeitsmigranten aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien. Sie k&ouml;nnen seither fast jeden Job in Deutschland annehmen, H&uuml;rden gibt es wenige. Die BA muss aber etwa pr&uuml;fen, ob auch ein Deutscher f&uuml;r die Stelle infrage k&auml;me. Zudem sind Personen von der Regelung ausgeschlossen, die in den vorherigen zwei Jahren Asylleistungen erhielten. Ziel des Experiments: die irregul&auml;re Migration aus diesen L&auml;ndern eind&auml;mmen und das deutsche Asylsystem entlasten.<br>\nDas scheint aufgegangen zu sein, denn die Bundesregierung erw&auml;gt derzeit die Ausweitung. Die Westbalkanregelung k&ouml;nnte &bdquo;prototypisch auch f&uuml;r Vereinbarungen mit anderen L&auml;ndern sein&ldquo;, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf ihrer Sommerpressekonferenz Mitte Juli. Welche L&auml;nder das sein k&ouml;nnten, sagte sie zwar nicht. Doch infrage kommen vor allem jene aus Westafrika. Schlie&szlig;lich streben aus diesen L&auml;ndern derzeit besonders viele Menschen nach Europa. Aber taugt die Westbalkanregelung &uuml;berhaupt als Modell? Wo liegen die Herausforderungen? [&hellip;]<br>\nStephan Thomae, Fraktionsvize der FDP im Bundestag, begr&uuml;&szlig;t das Modell: Die Westbalkanregelung sei ein &bdquo;richtiges Instrument, arbeitsmarktbezogene Migration zu erleichtern und gleichzeitig den Antragsstau bei Asylverfahren einzud&auml;mmen&ldquo;. Vorsichtiger bewertet Matthias L&uuml;cke, Migrationsexperte am Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW), die Regelung. Zwar h&auml;lt auch er die &Ouml;ffnung des Arbeitsmarkts f&uuml;r ein Instrument, um irregul&auml;re Migration einzud&auml;mmen. Es sei aber sinnvoll, die &bdquo;Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und m&ouml;glichen Missbrauch&ldquo; genau zu beobachten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article180179718\/Westbalkan-Regelung-Wird-das-migrationspolitische-Experiment-noch-ausgeweitet.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Insgesamt also ein &uuml;beraus problematisches Modell, dass Missbrauch T&uuml;r und Tor &ouml;ffnet und die L&ouml;hne in den absoluten Niedriglohn-Bereichen noch weiter unter Druck setzt. Deshalb soll es auch ausgeweitet werden &ndash; oder warum genau? Nat&uuml;rlich freuen sich die Arbeitgeber, wenn sie f&uuml;r harte, extrem schlecht bezahlte Arbeit in der Gastronomie, in der Pflege und auf dem Bau vom Staat Niedrigl&ouml;hner zugef&uuml;hrt bekommen und der Staat den Lebensunterhalt zahlt (Wohngeld oder aufstockendes Hartz IV), aber ist der Regierung nicht klar, wie verheerend diese Regelung auf den eh v&ouml;llig kaputten deutschen Arbeitsmarkt wirkt, oder ist das sogar beabsichtigt? Und dieses Modell soll ernsthaft Pate stehen f&uuml;r ein &ldquo;Fachkr&auml;ftezuwanderungsgesetz&rdquo;?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Am Haken: Linkspartei und Einwanderungsgesetz<\/strong><br>\nWenn es &ndash; wie in der alten Bundesrepublik seit den 1980er Jahren und noch vielfach versch&auml;rft im ostdeutschen Beitrittsgebiet seit 1990 &ndash; eine verfestigte Reservearmee von Millionen &raquo;&Uuml;berfl&uuml;ssigen&laquo; gibt, dann ist der l&auml;ngere Hebel, an dem die Besitzer der Produktionsmittel ohnehin sitzen, noch etwas l&auml;nger. Und sie wissen, wie diese Machtposition zu verteidigen ist. Seit Jahren l&auml;uft eine vollkommen absurde Debatte &uuml;ber den &raquo;Fachkr&auml;ftemangel&laquo;, w&auml;hrend Auszubildende, die angeblich so unsagbar knapp sind, weiter unger&uuml;hrt mit weniger als dem halben Mindestlohn abgespeist werden. Jetzt hat die Bundesregierung entdeckt, dass &raquo;wir&laquo; ein Einwanderungsgesetz nicht nur f&uuml;r &raquo;Fachkr&auml;fte&laquo;, sondern auch f&uuml;r &raquo;einfache&laquo; Berufe (Merkel) ben&ouml;tigen. Dietmar Bartsch, Kovorsitzender der Linkspartei-Bundestagsfraktion, hat am Montag im Deutschlandfunk verm&ouml;ge eines denkw&uuml;rdigen Satzes mitgeteilt, dass er diese Pl&auml;ne im Prinzip begr&uuml;&szlig;t: &raquo;Es ist erst mal sehr vern&uuml;nftig, dass Politik allgemein erkennt &ndash; und ich hoffe, nicht nur Politik, sondern auch Unternehmer und auch B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &ndash;, dass Deutschland auf Zuwanderung angewiesen ist.&laquo; Einst, siehe Kalecki, haben Linke die in der Klassengesellschaft g&uuml;ltigen Interessen benannt und zur Grundlage ihrer Analyse gemacht. Heute geht als links durch, wer die Erz&auml;hlung der Gegenseite vollkommen geschluckt hat. Dieser Fisch ist am Haken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/336998.am-haken.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> ein sehr lesenswerter Artikel aus &bdquo;junge Welt&ldquo; &uuml;ber eine &Auml;u&szlig;erung von Dietmar Bartsch zum Thema &bdquo;Einwanderung&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warum die Mindestverg&uuml;tung f&uuml;r Azubis so wichtig ist<\/strong><br>\n&ldquo;Eine Mindestverg&uuml;tung f&uuml;r Azubis ist ein wichtiger Schritt, um Ausbildung besser und attraktiver zu machen&rdquo;, sagt DGB-Vize Elke Hannack. Doch wie vor einigen Jahren beim gesetzlichen Mindestlohn gibt es erste Unkenrufe aus dem Arbeitgeberlager.<br>\nCDU, CSU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, dass es sp&auml;testens bis zum 1. Januar 2020 eine Mindestausbildungsverg&uuml;tung geben soll. Weniger darf dann kein Azubi in der Ausbildung als Verg&uuml;tung bekommen. Damit hat die Gro&szlig;e Koalition eine langj&auml;hrige Forderung des DGB und der DGB-Jugend aufgegriffen.<br>\nDoch wie vor einigen Jahren beim gesetzlichen Mindestlohn gibt es erste Unkenrufe aus dem Arbeitgeberlager. Der Generalsekret&auml;r des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, kritisiert im Handelsblatt die Pl&auml;ne f&uuml;r die Mindestverg&uuml;tung und argumentiert: Azubis seien ja schlie&szlig;lich noch keine vollwertigen Arbeitskr&auml;fte.<br>\nSoweit, so richtig. Damit erkl&auml;rt Schwannecke aber noch l&auml;ngst nicht, warum Auszubildenden nicht auch eine w&uuml;rdige Mindestverg&uuml;tung zustehen sollte. Die stellvertretende DGB-Vize Elke Hannack bringt es, ebenfalls im Handelsblatt, auf den Punkt: &ldquo;Im Kern geht es um die Frage: Sehen Betriebe ihre Azubis als billige Arbeitskr&auml;fte oder investieren sie in ihre k&uuml;nftigen Fachkr&auml;fte?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++9a869e40-94b3-11e8-90b1-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,23 Millionen Menschen ohne Arbeit<\/strong><br>\nIm Juli 2018 gab es offiziell 2,32 Millionen Arbeitslose. Das sind knapp 50.000 Personen mehr als im Vormonat. Nicht in der offiziellen Arbeitslosenzahl enthalten sind allerdings rund 910.000 ebenfalls faktisch Arbeitslose, darunter\n<ul>\n<li>rund 661.000 Menschen, die an arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen teilnahmen,<\/li>\n<li>knapp 81.000 am Tag der Erfassung Krankgeschriebene und<\/li>\n<li>knapp 168.000 &uuml;ber 58-J&auml;hrige, die innerhalb der letzten 12 Monate kein Jobangebot erhielten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt ergibt sich so eine tats&auml;chliche Arbeitslosenzahl von &uuml;ber 3,23 Millionen Menschen. Gegen&uuml;ber dem Vormonat hat die Zahl der &bdquo;inoffiziell Arbeitslosen&ldquo; um rund 27.000 Personen abgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-323-millionen-menschen-ohne-arbeit\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Gute Arbeit ist das Gebot der Stunde<\/strong><br>\n&bdquo;Gute Arbeit ist noch immer zu wenig vorhanden. Millionen Besch&auml;ftigte beziehen Niedrigl&ouml;hne, arbeiten unfreiwillig in Teilzeit, m&uuml;ssen mit Hartz IV aufstocken oder sind mehrfachbesch&auml;ftigt, um &uuml;ber die Runden zu kommen. Die Bundesregierung darf diese Fehlentwicklung nicht l&auml;nger ignorieren. Der Mindestlohn muss auf 12 Euro erh&ouml;ht werden, Leiharbeit verboten und sachgrundlose Befristungen d&uuml;rfen nicht l&auml;nger m&ouml;glich sein. Die Bundesregierung muss dringend die Rahmenbedingungen f&uuml;r gute Arbeit schaffen, von der man leben kann&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, zum aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;&Uuml;ber jeder dritte Erwerbslose ist langzeiterwerbslos. Langzeiterwerbslose finden nur selten einen neuen Job. Die Gr&uuml;nde, warum sie nicht mehr als arbeitslos gez&auml;hlt werden, sind nur zu einem kleinen Teil auf eine neue Besch&auml;ftigung zur&uuml;ck zu f&uuml;hren. Der &uuml;berwiegende Teil der Langzeiterwerbslosen wird aus der Statistik gestrichen aufgrund von Arbeitsunf&auml;higkeit, Teilnahme an Ma&szlig;nahmen, Ausscheiden aus dem Erwerbsleben oder vorruhestands&auml;hnlichen Regelungen. Eine Kehrtwende in der Arbeitsmarktpolitik ist dringend notwendig. Es m&uuml;ssen ausreichend Gelder zur Unterst&uuml;tzung bereitgestellt werden. Anstatt sich &uuml;ber einen vermeintlichen Fachkr&auml;ftemangel zu beklagen, sollten die Arbeitgeber st&auml;rker als bislang die Einstellung von langzeiterwerbslosen Menschen in Erw&auml;gung ziehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/gute-arbeit-ist-das-gebot-der-stunde\/\">die Linke im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Arbeitslosenversicherung sch&uuml;tzt immer weniger Menschen<\/strong><br>\nZu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Dienstag:<br>\n&bdquo;Der Arbeitsmarkt ist weiter robust, obwohl es erste Anzeichen gibt, dass die Konjunktur sich eintr&uuml;bt. Trotz niedriger Arbeitslosigkeit sch&uuml;tzt die Arbeitslosenversicherung aber immer weniger Menschen. Jeder F&uuml;nfte erh&auml;lt zu Beginn der Arbeitslosigkeit kein Arbeitslosengeld, sondern allenfalls Hartz IV und im vergangenen Jahr endete f&uuml;r 370.000 Menschen der Anspruch auf Arbeitslosengeld, bevor ein neuer Arbeitsplatz gefunden werden konnte. F&uuml;r Projektmitarbeiter, Leiharbeiter und befristet Besch&auml;ftigte, die Beitr&auml;ge gezahlt haben, muss es wieder leichter m&ouml;glich sein, in den Schutz der Arbeitslosenversicherung zu kommen. Deswegen m&uuml;ssen sie wieder drei Jahre Zeit haben, um die Mindestversicherungszeit zu erreichen, so wie es bis 2003 &uuml;blich war.<br>\nBei l&auml;ngerer Arbeitslosigkeit gehen Qualifikationen verloren. Ehemalige Fachkr&auml;fte werden zu Helfern und wieder zu Ungelernten. Dadurch gehen Potenziale verloren, die dringend ben&ouml;tigt werden, um dem drohenden Fachkr&auml;ftemangel entgegenzuwirken. Diese Spirale nach unten muss durch Angebote zur Qualifizierung durchbrochen werden. Die pr&auml;ventiven Aufgaben der Agenturen f&uuml;r Arbeit ben&ouml;tigen eine solide finanzielle Grundlage. Ein &Uuml;berbietungswettbewerb bei der Beitragssenkung ist deswegen kurzsichtig und kontraproduktiv.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++310897c4-94a0-11e8-8b0d-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Foodwatch zum D&uuml;rre-Gipfel: &ldquo;Politik gegen die Interessen der Verbraucher&rdquo;<\/strong><br>\nDer Einfluss der Bauernlobby sei fast legend&auml;r, kritisiert der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Foodwatch, Martin R&uuml;cker, angesichts des Rufs nach staatlicher Hilfe f&uuml;r die Landwirtschaft wegen der D&uuml;rre. Die Politik handle entgegen den Interessen der Verbraucher.<br>\nWegen der Sommerhitze und der andauernden D&uuml;rre hoffen die deutschen Landwirte auf staatliche Hilfe in Milliardenh&ouml;he. &ldquo;In der Situation muss man nat&uuml;rlich hinschauen, wie es den Betrieben geht und ob da politisches Handeln erforderlich ist&rdquo;, sagte der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Verbraucherorganisation  Foodwatch, Martin R&uuml;cker, im Deutschlandfunk Kultur. Allerdings sei es schon erstaunlich, wie schnell die Politik jetzt reagiere.<br>\nDer Einfluss des Bauernverbandes sei fast legend&auml;r und habe unter der F&uuml;hrung von Landwirtschaftsministerin Julia Kl&ouml;ckner (CDU) noch zugenommen. Das Ministerium sei sowohl f&uuml;r die Erzeugerseite, die Ern&auml;hrungsindustrie, die Landwirtschaft als auch den Verbraucherschutz zust&auml;ndig. Aber im Namen trage es den Verbraucherschutz nicht mehr, sondern hei&szlig;e nur noch Landwirtschafts- und Ern&auml;hrungsministerium. &ldquo;Das ist ein Interessenkonflikt, den man in einem Ministerium eigentlich gar nicht aufl&ouml;sen kann. Und wir erleben es in der Politik, dass die Wirtschaftsinteressen sich ganz h&auml;ufig durchsetzen und Politik gegen die Interessen der Verbraucher gemacht wird&rdquo;, kritisierte R&uuml;cker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/foodwatch-zum-duerre-gipfel-politik-gegen-die-interessen.1008.de.html?dram:article_id=424247\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><strong>dazu: Bauernverband: Lage f&uuml;r viele Betriebe wirklich dramatisch<\/strong><br>\nEine Finanzhilfe f&uuml;r Bauern sei essenziell, um Betriebe vor dem Konkurs zu retten, sagte Werner Schwarz, Pr&auml;sident des schleswig-holsteinischen Bauernverbandes, im Dlf. Viele Landwirte k&ouml;nnten bis zu 60 Prozent ihrer Ernte verlieren. (&hellip;)<br>\nBarenberg: Das hei&szlig;t, Sie rechnen tats&auml;chlich damit, dass Betriebe aufgeben werden m&uuml;ssen nach diesem Jahr? Schwarz: Ich hoffe nicht, dass es so weit kommt. Und deswegen ist ja durchaus der Ruf von Pr&auml;sident Rukwied, zu sagen, es w&auml;re w&uuml;nschenswert, eine Milliarde zur Verf&uuml;gung zu stellen, um wirklich in diesen Notf&auml;llen zu helfen. (&hellip;)<br>\nBarenberg: Ein Vorschlag lautet ja auch, man k&ouml;nnte daf&uuml;r sorgen, dass Direktzahlungen aus der EU fr&uuml;her ausgezahlt werden. W&auml;re das auch eine M&ouml;glichkeit zur Unterst&uuml;tzung?<br>\nSchwarz: Das ist eine kurzfristige Hilfe. Dieses Geld fehlt dann m&ouml;glicherweise im Dezember. Ich w&uuml;sste nicht, woher im Dezember dann eine &Uuml;berbr&uuml;ckung der Notwendigkeiten denn sind. Denn das Geld ist ja nicht zum Vernaschen da, sondern das ist im Betrieb eingeplant und deckt einen Teil der Kosten. (&hellip;)<br>\nSchwarz: Ich glaube, dass 30 Prozent Verlust an Ernteertrag eine sinnvolle Schwelle ist, dar&uuml;ber nachzudenken, ob eine staatliche Unterst&uuml;tzung gew&auml;hrt wird. Ob es dann tats&auml;chlich nachher diese Schwelle ist, das wird in der Diskussion herauskommen. Es ist ein Ansatz, zu sagen, hier muss was passieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/duerreschaeden-bauernverband-lage-fuer-viele-betriebe.1766.de.html?dram:article_id=424202\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dieselskandal bei VW: Manager sahen Desaster voraus<\/strong><br>\nVW beharrt darauf: Die Tragweite des Dieselskandals h&auml;tte keiner ahnen k&ouml;nnen. Doch interne Dokumente hochrangiger Manager voller warnender Ausrufezeichen besagen etwas anderes.<br>\nEs ist der 13. September 2015. Noch f&uuml;nf Tage, dann wird der Dieselbetrug beim Autobauer Volkswagen weltweit Schlagzeilen machen, dann werden die US-Umweltbeh&ouml;rden den VW-Konzern &ouml;ffentlich des Betrugs beschuldigen und mit Milliardenstrafen drohen. Dann wird der VW-Aktienkurs einbrechen, dann wird die jahrelange Abgasmanipulation &ouml;ffentlich bekannt.<br>\nBis heute sagt der VW-Konzern: Der Schritt der Amerikaner sei v&ouml;llig &uuml;berraschend gewesen. So etwas sei nicht absehbar gewesen, zuvor habe es nie vergleichbare Strafen gegeben. Niemand habe wissen k&ouml;nnen, dass Milliardenzahlungen drohen.<br>\n&hellip;an jenem 13. September &ndash; einem Sonntag &ndash; schreibt der Chef der Qualit&auml;tssicherung des VW-Konzerns, ein enger Vertrauter von Ex-VW-Chef Martin Winterkorn, um neun Uhr eine alarmierende Mail an einen Juristen des Unternehmens. Volkswagen haben &ldquo;jede Glaubw&uuml;rdigkeit bei den Beh&ouml;rden verloren&rdquo;. Es drohe ein &ldquo;sofortiger Stopp der Produktion&rdquo; und eine &ldquo;Klageschrift der US-Justizbeh&ouml;rden&rdquo;. Damit die &ldquo;Situation nicht weiter au&szlig;er Kontrolle ger&auml;t&rdquo;, m&uuml;sse sich VW von dem Vorgang distanzieren. Gemeint ist die Betrugs-Software in den Dieselfahrzeugen. Die interne Revision m&uuml;sse den Vorgang untersuchen, und man m&uuml;sse eine offensive Kommunikation auch gegen&uuml;ber den Aktion&auml;ren entwickeln<br>\nAm Tag zuvor &ndash; am 12. September 2015 &ndash; hatte bereits ein hochrangiger Ingenieur eine Hiobs-Email verschickt. [&hellip;]<br>\nAuf Anfrage teilt VW mit, die internen Mails und Zeugenaussagen &auml;nderten nichts an der Grundeinsch&auml;tzung des Konzerns. VW sei mit den US-Beh&ouml;rden bis zum 18. September in intensivem Kontakt gewesen. Kursrelevant seien diese Verhandlungen erst am 18. September 2015 geworden, &ldquo;als die US-Beh&ouml;rden v&ouml;llig &uuml;berraschend von der bisherigen Praxis einer L&ouml;sung auf dem Verhandlungsweg abwichen und den Vorgang einseitig ver&ouml;ffentlichten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/vw-713.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schluss mit dem Augenzwinkern Richtung Moskau!<\/strong><br>\nIn seiner Antrittsrede schlug Au&szlig;enminister Heiko Maas einen neuen Ton gegen&uuml;ber Russland an und bezeichnete die v&ouml;lkerrechtswidrige Annexion der Krim und die andauernde russische Aggression gegen&uuml;ber der Ukraine als nicht hinnehmbar. Auch der R&uuml;ckkehr Russlands in die G7 erteilte Maas sp&auml;ter eine entschiedene Absage und bezog eine klare Haltung.<br>\nDoch das Thema Russland spaltet weiterhin: Ein &Uuml;berma&szlig; an Verst&auml;ndnis gegen&uuml;ber der Kreml-Politik und das Bed&uuml;rfnis, gute Beziehungen zu Russland zu pflegen, herrschen in der deutschen Politik und Gesellschaft immer noch vor und &uuml;berraschen stets aufs Neue. Russlands Vorgehen in der Ukraine ist in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg beispiellos. Der Kreml hat mit der Krim einen Teil der Ukraine gewaltsam annektiert und ist zudem aktiv an einem Angriffskrieg in der Ostukraine beteiligt. Zuletzt kam der Abschlussbericht der internationalen Untersuchungskommission (JIT) vom Mai 2018 zum Schluss, dass die Rakete, die den Flug MH17 abgeschossen und zum Tod von 298 Menschen gef&uuml;hrt hat, von der 53. Luftabwehrbrigade der russischen Armee stammt. Auch die wiederholten Hackerangriffe auf politische Einrichtungen der EU-Mitgliedsstaaten und Putins zynische &Auml;u&szlig;erungen, in denen er Hacker mit K&uuml;nstlern verglich, tragen nicht zu einer Entspannung der Lage bei.<br>\nRusslands Verhalten ist derzeit aggressiv, v&ouml;lkerrechtswidrig und nicht hinnehmbar. Unter den aktuellen Bedingungen, und vor allem nach den Enth&uuml;llungen zu Flug MH-17, kann es daher keine schnelle R&uuml;ckkehr zu einer Partnerschaft mit Russland geben. Der russischen Aggression sind sowohl ukrainische B&uuml;rger als auch B&uuml;rger der Europ&auml;ischen Union zum Opfer gefallen. Diese Aggression erfordert eine angemessene geschlossene europ&auml;ische Antwort. (&hellip;) (Anmerkung WM: und so weiter)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/europa\/artikel\/detail\/schluss-mit-dem-augenzwinkern-richtung-moskau-2886\/\">IPG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Mal ganz vorsichtig nachgefragt: ist bei Ihnen alles in Ordnung? Wie kann man denn diesen drei Greenhorns diesen Text durchgehen lassen, mit dem sie sich demn&auml;chst bei einer der zahlreichen transatlantischen Institutionen bewerben?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Eine solch einseitige und hetzende Propaganda fanden wir in den 1900 f&uuml;nfziger Jahren bei der Jungen Union und dem RCDS, heute finden wir sie in den Publikationen der Friedrich Ebert Stiftung. Eine tolle Entwicklung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie zwei Br&uuml;der Bahnprojekte in den USA zerst&ouml;ren<\/strong><br>\nDie US-Metropole Nashville erf&uuml;llt viele Klischees &uuml;ber Verkehr in den USA. Mit dem Fernzug ist Tennessees Hauptstadt nicht zu erreichen. Der einzige Pendler-Bummelzug bindet ganze drei Orte im Umland ans Zentrum an. Der Nahverkehr basiert vor allem auf Bussen &ndash; und nur zwei Prozent der Einwohner nutzen ihn f&uuml;r den Weg zur Arbeit.<br>\nDaran wird sich so schnell nichts &auml;ndern: Im Fr&uuml;hjahr haben die W&auml;hler ein Bauprojekt abgelehnt, das das &ouml;ffentliche Verkehrsangebot drastisch ausgeweitet h&auml;tte. F&uuml;nf Stadtbahn-Korridore und Trassen f&uuml;r Schnellbusse waren geplant. Doch eine Kampagne von Anti-Nahverkehrs-Aktivisten trug dazu bei, dass das F&uuml;nf-Milliarden-Dollar-Vorhaben scheiterte.<br>\nUm den Nahverkehr tobt ein Glaubenskrieg in Amerika&hellip;Hinter derartigen Kampagnen steht h&auml;ufig die Organisation &ldquo;Americans for Prosperity&rdquo; (AFP), ma&szlig;geblich finanziert von den Milliard&auml;ren Charles und David Koch. Die Br&uuml;der haben ihr Verm&ouml;gen unter anderem im &Ouml;lgesch&auml;ft gemacht. Der Staat soll sich ihrer Meinung nach aus dem Verkehrswesen heraushalten &ndash; zumindest wenn es um Schienen geht und nicht um Stra&szlig;en. [&hellip;]<br>\nIn Deutschland ist zwar keine landesweite Anti-Nahverkehrs-Bewegung bekannt, die aus dem Umfeld der Autoindustrie finanziert wird. Scharfe und bisweilen polemische Kritik an Nahverkehrsprojekten bricht in der Bundesrepublik aber immer wieder hervor. So protestierte die Berliner FDP Anfang des Jahres &ouml;ffentlichkeitswirksam gegen den Ausbau der Stra&szlig;enbahn vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz. [&hellip;] Alle Verkehrsteilnehmer sollten frei entscheiden, womit sie sich fortbewegen &ndash; gern auch mit dem eigenen Pkw. Der Autofahrerclub ADAC ist ebenfalls gegen das Tram-Projekt.<br>\nWie in den USA sprechen sich in Deutschland oft Wirtschaftsliberale gegen Bus- und Bahnprojekte aus. So opponierten CDU und FDP erfolgreich gegen eine Stadtregionalbahn im Raum Kiel. [&hellip;]<br>\nIhren wohl gr&ouml;&szlig;ten Erfolg verdanken Anti-Stra&szlig;enbahn-Aktivisten allerdings der SPD. Als 2011 Anwohner gegen das Comeback der Hamburger Tram protestierten, kippte B&uuml;rgermeister Olaf Scholz das Zwei-Milliarden-Euro-Vorhaben. Es sei zu teuer, zudem nehme die Bahn Autofahrern Platz weg. Nun wird das U-Bahn-Netz ausgebaut &ndash; f&uuml;r noch mehr Geld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/usa-konservative-milliardaere-torpedieren-nahverkehrsprojekte-a-1219791.html\">Der Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fracking in den USA: Steinreich geworden ist niemand in Pennsylvania<\/strong><br>\nLandwirtschaft und Bergbau pr&auml;gten bislang die Mittelgebirge des US-Ostk&uuml;stenstaats Pennsylvania. Von dort kommt inzwischen ein Teil des Erdgases, das US-Pr&auml;sident Trump gerne in die EU verkaufen m&ouml;chte. Gewonnen wird es &uuml;ber Fracking. Die umstrittene Technik hat Idyllen zerst&ouml;rt.<br>\nDies muss einmal ein wunderbarer Ausblick gewesen sein. Sanfte H&uuml;gel, Wiesen und W&auml;lder bis zum Horizont. Doch das h&uuml;bsche graue Wohnhaus auf der Anh&ouml;he ist verlassen. Und von der Terrasse aus wird auch erkennbar, warum.<br>\n&ldquo;Was wir sehen, ist das Haus unserer alten Nachbarn mit zwei Bohrpl&auml;tzen, die 300 Meter entfernt von einander liegen. Und der n&auml;chste von beiden ist keine 100 Meter vom Haus weg&rdquo;, sagt Lois Bower-Bjornson und l&auml;sst den Blick bedauernd &uuml;ber das Tal schweifen. Das Grillenzirpen t&auml;uscht: dies hier ist kein gr&uuml;nes Idyll, dies hier ist ein Industriegebiet. Vier gr&uuml;ne, tonnenf&ouml;rmige Tanks auf einem planierten Gel&auml;nde, fu&szlig;ballfeldgro&szlig;, eine Zufahrtsstra&szlig;e, ein Auffangbecken. Wo der Wald gerodet ist, verlaufen die Pipelines. Am Horizont das gleiche noch einmal. Es ist jetzt ruhig, sagt Lois, aber wir sehen nicht, was da rauskommt.<br>\nLois, die Umweltaktivistin, lebt mit ihrer Familie in Washington County im S&uuml;dwesten von Pennsylvania. Tausend Meter unter ihr liegt die Marcellus Formation, eines der gr&ouml;&szlig;ten Schiefergasvorkommen in den USA. Um das Gas freizusetzen, wird erst senkrecht, dann waagerecht in die Tiefe gebohrt und mit hohem Druck ein Gemisch aus Sand, Wasser und Chemikalien in den Stein gepresst. Der bricht auf und setzt das Erdgas frei. Eine Revolution, jubelt die &Ouml;l- und Gas-Industrie. Und auch in Pennsylvania waren viele zuerst begeistert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fracking-in-den-usa-steinreich-geworden-ist-niemand-in.769.de.html?dram:article_id=424312\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Senegal: Wie &Uuml;berfischung ein Land ruiniert<\/strong><br>\nNach jahrzehntelanger &Uuml;berfischung ist die K&uuml;ste des Senegal leergefischt. Was an Fisch &uuml;brig ist, landet auch auf Europas Tischen. [&hellip;]<br>\nGefischt wird im Senegal seit vielen Generationen. Die traditionellen Pirogen fischen vor allem Sardinen f&uuml;r den lokalen Bedarf, die im Land verkauft oder getrocknet wurden. Hochwertigere Fische wie Thunfisch werden exportiert. Vor etwa 30 Jahren begannen grosse europ&auml;ische und asiatische Fangflotten, an der westafrikanischen K&uuml;ste im grossen Stil zu fischen. Viele zerst&ouml;rten mit Schleppnetzen die Brutst&auml;tten der Fische am Meeresboden. In dessen Folge griffen die lokalen Fischer zu illegalen Methoden wie sehr engmaschigen Netzen, um &uuml;berhaupt noch etwas zu fangen. Jetzt werden die Folgen sichtbar.<br>\nSchon 2006 reagierte die senegalesische Regierung, f&uuml;hrte Quoten ein und verbot Fischfangflotten aus der EU, im Senegal zu fischen. Allein, es nutzte nichts. &laquo;Keines der Boote fuhr zur&uuml;ck nach Europa&raquo;, sagt der ehemalige Fischereiminister Haidar al-Ali gegen&uuml;ber &laquo;GP Investigations&raquo;. Stattdessen nutzten die Unternehmen eine Gesetzesl&uuml;cke und gingen Partnerschaften mit senegalesischen Firmen ein. Auch die Quoten, sagen Umweltorganisationen, werden nicht eingehalten.<br>\nWas in Europa den Fisch auf den Tisch gebracht hat, hat im Senegal zu einer Krise gef&uuml;hrt. Inzwischen ist das Grundnahrungsmittel Fisch so teuer geworden, dass es sich viele Menschen nicht mehr leisten k&ouml;nnen. In der Region hat das eine Ern&auml;hrungskrise ausgel&ouml;st. Nach dem &uuml;berregionalen Komitee f&uuml;r D&uuml;rrekontrolle in der Sahelzone werden in diesem Sommer f&uuml;r 9,5 Millionen Menschen in Westafrika Ern&auml;hrungskrisen oder gar Hungersn&ouml;te erwartet. Etwa eine halbe Million davon lebt im Senegal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Senegal-wie-Uberfischung-ein-Land-ruiniert\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Und dann wundern sich manche, woher denn die vielen Fl&uuml;chtlinge pl&ouml;tzlich herkommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nur f&uuml;r den Dienstgebrauch&ldquo;: Die &bdquo;Wei&szlig;helme&ldquo; und ihre weltweiten F&ouml;rderer<\/strong><br>\nDie &bdquo;Wei&szlig;helme&ldquo; halten sich nicht an die Regeln, die das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht vorgibt und die zum Standard der Gesellschaften des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds geh&ouml;ren. Niemand zieht mit einer Helmkamera in einen Hilfseinsatz, denn es geht um die Rettung von Opfern und deren Pers&ouml;nlichkeitsschutz&hellip;. Die &bdquo;Wei&szlig;helme&ldquo; dagegen nutzen Fotos und Filmmaterial, um sie weltweit an Medien zu verbreiten. Verbunden damit erheben sie Anschuldigungen und stellen die Opfer zur Schau.<br>\nObwohl zahlreiche Recherchen den wahren Charakter vieler &bdquo;Wei&szlig;helme&ldquo; offenlegen und es reichlich Bildmaterial gibt, auf dem &bdquo;Wei&szlig;helme&ldquo; mit Waffen unterwegs sind, mit K&auml;mpfern der Nusra-Front jubeln, Sekunden zuvor Hingerichtete abtransportieren oder auf Leichen stehen und das Siegeszeichen machen, h&auml;lt die Bundesregierung daran fest, dass es sich bei dem &bdquo;Syrischen Zivilschutz&ldquo;, wie die &bdquo;Wei&szlig;helme&ldquo; sich auch nennen, um &bdquo;eine unparteiliche und neutrale Nichtregierungsorganisation&ldquo; handelt, &bdquo;die im Kontext des syrischen B&uuml;rgerkriegs wichtige Soforthilfe leistet und sich humanit&auml;ren Prinzipien verpflichtet hat&ldquo;&hellip;<br>\nDie Bundesregierung l&auml;sst keinen Zweifel daran, dass sie hinter den &bdquo;Wei&szlig;helmen&ldquo; steht. &hellip; 12 Millionen Euro hat die Bundesregierung in die Gruppe bis 2017 investiert&hellip;.<br>\nImmerhin erf&auml;hrt man, dass die Bundesregierung die Anschaffung von Helmkameras mit 190.000 Euro gef&ouml;rdert hat. Mit dem umfangreichen &bdquo;Bild-, Film- und Tonmaterial &uuml;ber deren Eins&auml;tze&ldquo; h&auml;tten die &bdquo;Wei&szlig;helme&ldquo; &bdquo;&uuml;ber die Jahre eine intensive &Ouml;ffentlichkeitsarbeit entwickelt, die der gro&szlig;er, weltweit agierender humanit&auml;rer Organisationen &auml;hnelt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180730321772276-weihelme-assad-foerderung-evakuation\/\">Karin Leukefeld auf Sputnik<\/a>\n<p><em>Hinweis: Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45225\">&bdquo;Wei&szlig;helme&ldquo; aus Syrien: Darf man einer Kriegspartei das Asyl verweigern?&ldquo;<\/a> auf den NachDenkSeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Heron TP f&uuml;r die Bundeswehr &ndash; erstmal &uuml;berwachen, t&ouml;ten sp&auml;ter?<\/strong><br>\nEs hat deutlich l&auml;nger gedauert, als das Bundesverteidigungsministerium (BMVg) eingeplant hatte, doch seit dem 13. Juni 2018 ist klar: die Bundeswehr wird ab 2020 erstmals Drohnen einsetzen k&ouml;nnen, die grunds&auml;tzlich auch bewaffnet werden k&ouml;nnen.[1] Dieser Entscheidung geht eine mindestens vierj&auml;hrige Geschichte voraus, die zu diesem Punkt gef&uuml;hrt hat. Und eine entscheidende Frage bleibt vorl&auml;ufig ungekl&auml;rt: die der Bewaffnung. (&hellip;)<br>\nDie grunds&auml;tzliche Entscheidung wurde bereits vor vier Jahren gef&auml;llt. Am 2. Juli 2014 hatte sich die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen in einem Interview mit der S&uuml;ddeutschen Zeitung zum einen f&uuml;r die Entwicklung einer eigenen europ&auml;ischen (Kampf)Drohne und zum anderen f&uuml;r das Leasing einer neuen Drohne als &Uuml;berbr&uuml;ckungsl&ouml;sung ausgesprochen. Da keine unbewaffneten Drohnen marktverf&uuml;gbar w&auml;ren, so von der Leyen, st&uuml;nde also auch die Option der Bewaffnung f&uuml;r Bundeswehreins&auml;tze im Raum.[2] Zwar existieren durchaus auch MALE-Drohnen, die sich in mittlerer Flugh&ouml;he mit weiter Reichweite bewegen k&ouml;nnen und nicht bewaffnungsf&auml;hig sind, diese wurden allerdings vom BMVg nie in die n&auml;here Auswahl genommen. Die Bewaffnungsf&auml;higkeit war also stets das gew&uuml;nschte Feature und kein nebens&auml;chliches Beiwerk der seitdem im Raum stehenden geplanten und nun beschlossenen Beschaffung.<br>\n(&hellip;) Sowohl unbewaffnete wie auch bewaffnete Drohnen k&ouml;nnen also letztlich zum gleichen Resultat &ndash; toten Menschen &ndash; f&uuml;hren, bei bewaffneten Drohnen geschieht dies aber unmittelbarer und von derselben Plattform aus. Beim Einsatz einer bewaffneten Aufkl&auml;rungsdrohne steht die Option des Waffeneinsatzes grunds&auml;tzlich und unabh&auml;ngig von weiteren verf&uuml;gbaren Wirkmitteln zur Verf&uuml;gung, was Handlungsdruck erzeugt und Entscheidungswege tendenziell verk&uuml;rzt. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/07\/31\/heron-tp-fuer-die-bundeswehr-erstmal-ueberwachen-toeten-spaeter\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><strong>dazu: Von der Leyen an der Russland-Front<\/strong><br>\nHuch, soll sie gesagt haben, die Frau Verteidigungsministerin, huch: Was w&auml;re denn, wenn der amerikanische Freund mit dem russischen Feind ohne UNS versuchen wollt, die Welt zu regieren? &hellip; Wer w&uuml;rde dann noch deutsche Waffen in profitablen Mengen kaufen wollen? Denn so wie sich Trump als Vertreter der US-R&uuml;stungsindustrie sieht, so begreift sich von der Leyen als Agentin der deutschen, da muss sie &Auml;nderungen des Freund-Feind-Schemas &auml;ngstigen. Zumal das amerikanische Freund-Bild zur Zeit keine ordentliche Bedrohungskulisse f&uuml;r Waffenk&auml;ufe abgibt&hellip;. Da bl&auml;st die forsche von der Leyen lieber zur Attacke und warnt im SPIEGEL: &bdquo;Eine klare Strategie des amerikanischen Pr&auml;sidenten im Umgang mit Russland ist nach dem Treffen nicht zu erkennen&ldquo;.<br>\nDas Signal der Ministerin wurde in den deutschen Redaktionen ebenso ge- wie erh&ouml;rt und, und alle bliesen in das selbe Horn: WDR und ZDF sollen von russischen Hackern angegriffen worden sein, erf&auml;hrt man von der Medienfront. SPIEGEL, TAGESSCHAU, FOCUS, alle, alle warten mit sch&ouml;ner Einheitlichkeit mit dieser Schlagzeile auf: &bdquo;WDR und ZDF von russischen Hackern angegriffen&ldquo;. Und alle, alle wenden dieselbe Methode an: Kein Beweis, viel Behauptung: &bdquo;Im aktuellen Cyber-Brief warnt das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz vor Angriffen auf deutsche Medienunternehmen. Zu den Betroffenen geh&ouml;ren das ZDF und wom&ouml;glich der WDR. Verantwortlich ist mutma&szlig;lich ein russischer Geheimdienst.&ldquo; Mutmasslich. Wom&ouml;glich (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/von-der-leyen-an-der-russland-front\/\">KenFm<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rechtsextreme Szene: 25.000 Namen auf &ldquo;Feindeslisten&rdquo;<\/strong><br>\nDeutsche Rechtsextremisten haben in den vergangenen Jahren Listen mit Tausenden &ldquo;Feinden&rdquo; erstellt: Seit 2011 fanden Ermittler bei Razzien Listen mit mehr als 25.000 Namen, Telefonnummern und Adressen.<br>\nDie deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden haben einem Zeitungsbericht zufolge seit 2011 bei Razzien und Festnahmen in der rechtsextremen Szene Listen gefunden, auf denen mehr als 25.000 Personen mit Namen, Telefonnummern und Adresse als &ldquo;Feinde&rdquo; markiert worden sind. Das berichtet das &ldquo;RedaktionsNetzwerk Deutschland&rdquo; unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken.<br>\nDie entsprechenden Schriftst&uuml;cke oder Datens&auml;tze seien bei den Ermittlungen gegen den rechtsterroristischen Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) bis Ende 2011 sowie im vergangenen Jahr bei Ermittlungen gegen Mitglieder der rechten Gruppierung &ldquo;Nordkreuz&rdquo; und drei weitere Rechtsextremisten beschlagnahmt worden. Durch Bundesbeh&ouml;rden seien im vergangenen Jahr drei Personen, die unter Zeugenschutz st&uuml;nden, dar&uuml;ber informiert worden.<br>\nAus der Antwort der Bundesregierung gehe hervor, dass es keine gemeinsame Datei von Bund und L&auml;ndern &uuml;ber bedrohte Personen auf diesen &ldquo;Feindeslisten&rdquo; gebe, hie&szlig; es. Die Rechtsextremismusexpertin der Linkenfraktion, Martina Renner, warf der Bundesregierung vor, die rechtsterroristische Gefahr zu ignorieren. &ldquo;Anders ist es nicht zu erkl&auml;ren, dass das Bundeskriminalamt von mehreren Zehntausend Betroffenen nicht mal eine Handvoll informiert und sich sonst ausschweigt&rdquo;, sagte sie dem &ldquo;RedaktionsNetzwerk Deutschland&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/feindeslisten-neonazis-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Unmut &uuml;ber Labour-Chef Corbyn w&auml;chst<\/strong><br>\nAntisemitismus-Vorw&uuml;rfe gegen die britische Labour-Partei sind nicht neu. Doch nun starteten drei j&uuml;dische Zeitungen eine gemeinsame Aktion gegen Parteichef Corbyn. Das Ma&szlig; sei voll.<br>\nSeit Jahren k&auml;mpft die Labour-Partei mit Antisemitismus-Vorw&uuml;rfen in den eigenen Reihen. Im Fr&uuml;hjahr gingen mehr als 1000 Menschen auf die Stra&szlig;e: &ldquo;Enough is enough&rdquo; &ndash; Das Ma&szlig; ist voll. Zwei j&uuml;dische Dachverb&auml;nde hatten zu der Aktion vor dem britischen Parlament aufgerufen.<br>\nKritiker werfen dem Labour-Chef Jeremy Corbyn vor, dass die Kette antisemitischer Vorf&auml;lle nicht abgerissen sei, seit er die Partei im September 2015 &uuml;bernommen habe. Drei j&uuml;dische Zeitungen entschieden sich nun zu einem ungew&ouml;hnlichen Schritt.<br>\nDer &ldquo;Jewish Chronicle&rdquo;, die &ldquo;Jewish News&rdquo; und der &ldquo;Jewish Telegraph&rdquo; machten Ende vergangener Woche mit der gleichen Titelseite auf: &ldquo;United we stand&rdquo; &ndash; Wir stehen zusammen &ndash; titelten die drei j&uuml;dischen Zeitungen. Sie erheben schwere Vorw&uuml;rfe: Eine von Corbyn gef&uuml;hrte Regierung &ldquo;w&auml;re eine existenzielle Bedrohung f&uuml;r j&uuml;disches Leben in diesem Land&rdquo;, hie&szlig; es in einem Kommentar auf Seite 1.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/grossbritannien-labour-antisemitismus-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das Thema Antisemitismus ist zwar ein Minenfeld, aber diese Kampagne ist an Infamie nicht zu &uuml;berbieten. Immer wenn es f&uuml;r die herrschenden Eliten eng wird, Corbyn h&auml;tte bei Neuwahlen gute Chancen die Konservativen zu schlagen, wird der Vorwurf des Antisemitismus hervorgeholt. Ganz nach dem Motto, etwas wird schon h&auml;ngen bleiben. Eine von Corbyn gef&uuml;hrte Regierung &ldquo;w&auml;re eine existenzielle Bedrohung f&uuml;r j&uuml;disches Leben in diesem Land&rdquo;, d.h. bei einer Labour-Regierung w&auml;ren Menschen j&uuml;dischen Glaubens mit dem Tode bedroht? Dieser Vorwurf ist komplett aberwitzig. Das r&uuml;ckt Corbyn in die N&auml;he der Nazis. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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