{"id":45272,"date":"2018-08-02T15:00:14","date_gmt":"2018-08-02T13:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45272"},"modified":"2018-08-03T10:59:41","modified_gmt":"2018-08-03T08:59:41","slug":"leserbriefe-zu-brennpunkt-afrika-auch-wenn-die-debatte-unbequem-ist-muessen-wir-sie-endlich-fuehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45272","title":{"rendered":"Leserbriefe zu: Brennpunkt Afrika \u2013 Auch wenn die Debatte unbequem ist, m\u00fcssen wir sie endlich f\u00fchren"},"content":{"rendered":"<p>Um, wie auch von einigen Lesern gew&uuml;nscht, die Fluchtursachen n&auml;her zu beleuchten, erschien letzte Woche ein Artikel von Jens Berger mit dem Titel: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45160\">Brennpunkt Afrika &ndash; Auch wenn die Debatte unbequem ist, m&uuml;ssen wir sie endlich f&uuml;hren<\/a>. Es gab daraufhin ein gro&szlig;es Echo aus der Leserschaft, teils kritisch, teils mit weiterf&uuml;hrenden Links zum Thema.  Hoffentlich gelingt es mit der Ver&ouml;ffentlichung des Artikels und der Leserbriefe dazu, etwas Licht auf diese ganze ungeheuer komplexe Thematik zu werfen.  Zu den erw&auml;hnten Fluchtursachen k&ouml;nnte man auch noch den Klimawandel, der h&ouml;chstwahrscheinlich haupts&auml;chlich von den Industriel&auml;ndern und unserer hiesigen Lebensweise gemacht ist, und die sonstige Umweltzerst&ouml;rung hinzuf&uuml;gen.  Vielen Dank an alle Leser, die uns geschrieben haben! Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank, dass Sie die leidige Debatte um die Migration endlich um die globale Perspektive erweitern, die hierzulande beinahe immer zu kurz kommt.<\/p><p>Zwei Anmerkungen:<\/p><ol>\n<li>Schwarzafrika wird seit 600 Jahren zuerst von Europ&auml;ern und Arabern, sp&auml;ter von den Amerikanern (Nord- und S&uuml;d-), heute zus&auml;tzlich von den Chinesen mit brutaler Gewalt bis aufs Blut ausgebeutet. Viele der von Ihnen benannten &bdquo;internen&ldquo; Probleme fu&szlig;en nach wie vor auf dieser Entwicklung, die nach dem Ende der offiziellen Kolonialisierung mitnichten endete.<br>\nSchon allein deswegen hat die Welt eine Bringschuld gegen&uuml;ber den Afrikanern &ndash; in moralischer, aber auch in wirtschaftlich-monet&auml;rer Hinsicht. Ein Verstecken hinter den heutigen desolaten Gesellschaftsstrukturen der afrikanischen Staaten, kann es vor diesem Hintergrund nicht geben.<\/li>\n<li>Eine Entwicklung wie in China, die Sie sich offensichtlich auch f&uuml;r Afrika vorstellen k&ouml;nnen, kann keine ernsthafte Alternative sein. Zumindest dann nicht, wenn die Menschheit auch in drei, vier Generationen noch &uuml;berleben soll. Weitere 2 Milliarden Menschen auf dem Niveau des heutigen durchschnittlichen Chinesen kann diese Erde definitiv nicht vertragen. Die Afrikaner k&ouml;nnen und m&uuml;ssen Vorbild sein, die Lebensqualit&auml;t der Menschen auf nachhaltigem Weg zu verbessern. Die Fortentwicklung traditioneller landwirtschaftlicher Methoden, die Vermeidung extremer Landflucht durch Verbesserung der Lebensbedingungen auf dem Land, die Begrenzung der Bed&uuml;rfnisse der Menschen auf nachhaltige, lokale Lebensmittel etc. etc.<\/li>\n<\/ol><p>All das sind Themen, deren Verfolgung sehr, sehr viel Geld kosten wird. So viel Geld, dass wir (Europ&auml;er, Amerikaner, z.T. Asiaten) daf&uuml;r auf einen Teil unseres gewohnten Lebensstils werden verzichten m&uuml;ssen. Teilen eben, im wahrsten Sinne des Wortes. Mit 0,7 Prozent des BIP ist es sicher nicht getan.<\/p><p>Vers&auml;umen wir dies allerdings, werden wir entweder in die absolute &ouml;kol. Katastrophe laufen, oder noch vorher von einer V&ouml;lkerwanderung historischen Ausma&szlig;es betroffen sein, die dann auch von keinem, Gauland, Orban oder Salvini mehr wird gestoppt werden k&ouml;nnen.<\/p><p>Es ist an der Zeit, sich dem zu stellen und den Menschen bei uns die Alternativen klar und deutlich vor Augen zu f&uuml;hren. Ich bef&uuml;rchte zwar, dass weder der politische Mut, noch der n&ouml;tige Wahlerfolg vorhanden sein werden. Aber immerhin kann dann in 100 Jahren keiner mehr sagen, man h&auml;tte es nicht kommen sehen.<\/p><p>Mit Gr&uuml;&szlig;en aus Taufkirchen<br>\nMartin Sutor<\/p><p><em><strong>Replik Jens Berger:<\/strong><\/em><\/p><p><em>Lieber Herr Sutor,<\/em><\/p><p><em>erst einmal sch&ouml;nen Dank f&uuml;r Ihren Leserbrief. Aber &bdquo;leider&ldquo; muss ich Ihnen doch deutlich widersprechen.<\/em><\/p><p><em>-&gt; Ausbeutung<\/em><\/p><p><em>Es besteht gar kein Zweifel daran, dass Afrika &uuml;ber Jahrhunderte hinweg ausgebeutet wurde und zum Teil auch heute noch ausgebeutet wird. Die Afrikaner haben aber &ndash; gestatten Sie mir diese Position Zynismus &ndash; gut aufgepasst und sind heute sehr gut darin, sich selbst auszubeuten. Ich wei&szlig;, dass gerade die politische Linke gro&szlig;e Problem damit hat, dies zu erkennen. Nichts desto trotz verh&auml;lt es sich so. Heutzutage werden die L&auml;nder &ndash; Ausnahmen best&auml;tigen die Regel &ndash; vor allem von ihren eigenen lokalen Eliten bis aufs Blut ausgebeutet und die &bdquo;Kleinen&ldquo; fangen schon damit an. Wenn Sie vor Ort an eigenem Leibe erfahren, wie die allt&auml;gliche Korruption gerade die Mittelschicht (die Unterschicht kann nichts &bdquo;abdr&uuml;cken&ldquo;) trifft, werden Sie vielleicht etwas vorsichtiger formulieren. Die sehr abstrakte Ausbeutung durch den Norden wird von den Menschen in Afrika kaum wahrgenommen, w&auml;hrend die sehr konkrete Ausbeutung durch die eigenen Br&uuml;der und Schwestern ein beherrschendes Thema ist. Als ich in Afrika war, haben die Einheimischen jedenfalls &uuml;ber mein typisch &bdquo;linkes&ldquo; schlechtes Gewissen f&uuml;r Jahrhunderte wei&szlig;er Ausbeutung nur m&uuml;de l&auml;cheln k&ouml;nnen. Interessant ist da, dass &bdquo;uns&ldquo; mittlerweile &ndash; das war fr&uuml;her zumindest anders &ndash; so langsam der Hebel auf die Entwicklung abhanden kommt. Das hat viel mit dem Aufstieg Chinas in Afrika zu tun. Die Schweiz hat beispielsweise heute recht rigide Gesetze f&uuml;r &bdquo;Fluchtgeld&ldquo; von afrikanischen Potentaten. Das ist aber auch egal, da Singapur und Hong Kong da nicht so w&auml;hlerisch sind. Generell hat aber auch China gute Ans&auml;tze (z.B. Infrastruktur f&uuml;r Konzessionen), dar&uuml;ber schreibe ich ja im verlinkten &bdquo;ersten&ldquo; Artikel einiges.<\/em><\/p><p><em>-&gt; Wachstum<\/em><\/p><p><em>Fahren Sie doch bitte mal nach Afrika oder von mir aus auch in ein asiatisches Land und erkl&auml;ren den Menschen, warum sie nicht an den Vorz&uuml;gen der Moderne teilhaben d&uuml;rfen. Man wird Sie &ndash; wenn Sie Gl&uuml;ck haben &ndash; schr&auml;g angucken. Das hat schon was von Marie Antoinette. Afrika die Chancen auf Wohlstand zu verwehren, weil dies &bdquo;f&uuml;r die Erde nicht gut ist&ldquo;, ist genau der Eurozentrismus, f&uuml;r den der &bdquo;wei&szlig;e Mann&ldquo; so geliebt wird. Dann auch noch zu sagen, Afrika k&ouml;nne gar Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit werden &hellip; also ausgerechnet uns durch Verzicht ein Vorbild sein &hellip; klingt f&uuml;r mich schon grenzwertig.<\/em><\/p><p><em>Bitte nicht b&ouml;se sein. Ich bin 100% sicher, dass Sie es gut meinen und sich nichts Arrogantes oder gar Zynisches dabei denken. Bei mir kommt es aber so an; vielleicht ist das mein Fehler. Meist liegt das Missverst&auml;ndnis ja ohnehin in einzelnen Begriffen und Formulierungen. Auf jeden Fall sind wir sicherlich darin einig, dass diese Debatte gef&uuml;hrt werden muss &ndash; auch wenn man, wie wir beide, in einigen Punkten dann doch unterschiedlicher Meinung ist.<\/em><\/p><p><em>beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich stimme Ihrem Artikel &ldquo;Brennpunkt Afrika&rdquo; zu, allerdings mit zwei gewichtigen Einschr&auml;nkungen.<\/p><p>Sie beschreiben durchaus zutreffend die afrikanische Misere, dass &ldquo;die Sterblichkeit mit Industrialisierung sinkt, w&auml;hrend die Geburtenziffern nur langsam zur&uuml;ckgehen&rdquo; und dass &ldquo;w&auml;hrend dieser Zeit die Gesamtbev&ouml;lkerung explodiert&rdquo;.  Dann kommt aber ein problematischer Gedankengang, indem Sie die Entwicklung in Europa, wo sich die Bev&ouml;lkerung auf hohem aber noch ertr&auml;glichen Niveau stabilisiert hat, auch f&uuml;r Afrika prognostizieren.  Meines Erachtens ist das nicht zul&auml;ssig, denn die Bev&ouml;lkerung in Europa hatte viel mehr Zeit (mehrere Jahrhunderte!), um sich auf die ver&auml;nderte Situation einzustellen.  Aus diesem Grund besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das nicht auf dem europ&auml;ischen Weg klappen wird.<\/p><p>Etwas sp&auml;ter kommt es noch schlimmer, wenn Sie schreiben: &ldquo;Schon aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden verbietet sich jegliche Debatte &uuml;ber Geburts- und Sterblichkeitsraten.&rdquo;  Hier ist offenbar eine im Kopf linker Intellektueller oft vorhandene Schere am Werk, die fatale Auswirkungen haben kann, weil ein ganz grunds&auml;tzliches Problem einfach weggewischt wird und seit Jahrzehnten nicht einmal diskutiert werden darf.  Denn nat&uuml;rlich muss man unbedingt dar&uuml;ber sprechen, wie man die &ldquo;Geburtsraten&rdquo; Afrikas senken kann!  Wenn man diese Diskussion verweigert, so wird man mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit eine Situation erleben, in der man stattdessen &uuml;ber afrikanische &ldquo;Sterblichkeitsraten&rdquo; in zweistelligen H&ouml;hen durch Krieg, Verhungern, Krankheiten, Ertrinken sprechen muss!<\/p><p>Wenn man es dann wagt, das Tabu aufzugeben, so entdeckt man, dass es eine Menge M&ouml;glichkeiten gibt, hier unterst&uuml;tzend einzugreifen.<\/p><p>Beispielsweise k&ouml;nnten Verh&uuml;tungsmittel in Afrika s&auml;mlich von der EU finanziert werden, man k&ouml;nnte auch aus EU-Geldern jedem\/jeder afrikanischen Kinderlosen eine ausk&ouml;mmliche Rente im Alter zahlen, und jeder Person mit nur einem einzigen Kind eine halbe Rente.  Das sind &uuml;brigens Ma&szlig;nahmen, denen keine rational vertretbaren &ldquo;humanit&auml;ren Gr&uuml;nde&rdquo; entgegenstehen (christliche, muslimische, oder gr&uuml;ne Radikale sehen das allerdings wahrscheinlich anders).  Erst wenn solche sanften Ma&szlig;nahmen nach einer Probezeit von vielleicht 10 Jahren keine Stabilisierung der Bev&ouml;lkerungszahl erreichen sollten, muss man &uuml;ber h&auml;rtere Schritte nachdenken, die bis hin zur Schaffung einer Ein-Kind-Politik nach chinesischem Vorbild reichen k&ouml;nnen.<\/p><p>Betonen m&ouml;chte ich, dass das nat&uuml;rlich zusammen mit den von Ihnen vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen f&uuml;r einen wirklich fairen Handel durchgef&uuml;hrt werden soll.  Aber ohne eine Unterst&uuml;tzung der Senkung der Geburtszahlen, k&ouml;nnen diese letzteren Ma&szlig;nahmen entweder verpuffen oder sogar negative Folgen haben, weil durch kurzfristig mehr verf&uuml;gbares Geld die Geburtenrate noch schneller wachsen kann.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nNicolas Neu&szlig;<\/p><p><em><strong>Replik Jens Berger:<\/strong><\/em><\/p><p><em>Sehr geehrter Herr Neuss,<\/em><\/p><p><em>ich musste den Artikel nat&uuml;rlich kurz und kompakt halten und konnte daher nicht allzu weit ausholen. Europa ist in der Tat ein schlechtes Beispiel f&uuml;r den R&uuml;ckgang der Geburtenrate &ndash; da gebe ich Ihnen Recht. Bessere Beispiele sind die T&uuml;rkei und vor allem Iran, wo die Fertilit&auml;tsrate in den letzten 50 Jahren von &uuml;ber 6 Kinder pro Frau auf das &bdquo;industrielle&ldquo; Ma&szlig; von 1,6 gesunken ist. Auch Indien, das ja noch mitten in der Industrialisierung steckt, kann stark sinkende Geburtenraten vorweisen. Die These an sich ist also m.E. schon korrekt; ob sie auf Afrika &uuml;bertragbar ist, ist die eigentliche Frage, die ich im Artikel ja selbst offen stelle.<\/em><\/p><p><em>Zu dem &bdquo;Tabu&ldquo;: Da habe ich mich wohl auch mi&szlig;verst&auml;ndlich ausgedr&uuml;ckt. Es ist ja nicht so, dass schon sehr viel probiert wurde, um die Geburtenkontrolle zu forcieren. Der Erfolg blieb aber &uuml;berschaubar. Nat&uuml;rlich ist es kein Tabu, Kondome zu verteilen und aufzukl&auml;ren. Mit Tabu meine ich eher solche Sachen wie Zwangssterilisationen, die ja durchaus bereits debattiert wurden. Mehr noch geht es mir aber auch um die Sterblichkeitsraten. W&uuml;rde man beispielsweise die medizinische Entwicklungshilfe einstellen, die Impfprogramme stoppen und Rabatte bei Medikamenten streichen, w&uuml;rde die Kindersterblichkeit wieder auf das alte Niveau steigen. Aber das kann man ja nicht ernsthaft fordern und ich lehne das ja auch selbst kategorisch ab. Das meinte ich mit &bdquo;humanit&auml;re Gr&uuml;nde&ldquo;. Im Artikel habe ich das nur angeschnitten, da ich schon ahne, dass alleine solche Gedanken vom eigentlichen Text ablenken und einen Shitstorm produzieren, der vom Thema wegf&uuml;hrt.<\/em><\/p><p><em>beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\nsehr geehrte NDS-Redaktion,<\/p><p>auch wenn das binnen k&uuml;rzester Zeit ein weiterer Leserbrief meinerseits ist und der Artikel an sich nicht schlecht ist, m&ouml;chte ich bzgl. Afrika darauf hinweisen, dass die Lage noch um eine Spur komplexer (oder komplizierter?) ist, als sie Herr Berger darstellt.<\/p><p>Bevor wir zur &ldquo;Verantwortung des Westens&rdquo; kommen, sollte klargestellt werden, dass nicht alle Dinge auf dem Mist des &ldquo;Westens&rdquo; (EU\/USA) gewachsen sind. Man nehme nur den B&uuml;rgerkrieg in Ruanda 1993 (Hutus gegen Tutsis) oder den Angriffskrieg &Auml;thiopiens (hier mithilfe der NATO) gegen Somalia (2006) oder die &ldquo;Intervention&rdquo; Kenias in Somalia (2011).<br>\nEs stimmt der Westen hat eine Verantwortung, doch die meisten kriegerischen Auseinandersetzungen in Afrika sind innerafrikanische Querelen, bei denen sich verschiedenste St&auml;mme untereinander bek&auml;mpfen.<\/p><p>Herr Berger fragt zurecht: &ldquo;Aber wann haben Sie zuletzt einen afrikanischen Intellektuellen, &Ouml;konomen, Soziologen oder Migrationsforscher in dieser Debatte geh&ouml;rt? Noch nie? Da sind sie nicht allein.&rdquo; Deswegen weise ich auf ein sehr interessantes KenFM-Interview mit Dr. Afsa-Wossen Asserate hin: seines Zeichens &auml;thiopischer Diplomat.<br>\n Ich denke, da kann man einen guten ersten Eindruck von der politischen Lage Afrikas gewinnen.(1)<\/p><p>Was die &Ouml;konomie Afrikas betrifft: Nein, die Unterproduktion ist nicht das Hauptproblem (bitte nicht falsch verstehen: es ist ein Problem, aber nicht das Hauptproblem) sondern die Art und Weise, wie die afrikanischen Gesellschaften organisiert sind: und zwar tribalistisch. Hinzu kommt noch das Problem, der Grenzziehungen der afrikanischen Staaten die willk&uuml;rlich von den ehemaligen Kolonialherren gezogen wurden &ndash; ohne R&uuml;cksicht auf kulturelle Hintergr&uuml;nde der einzelnen &ldquo;St&auml;mme&rdquo; und die Modernisierung der &ldquo;Stammeskonflikte&rdquo; durch Schusswaffen.(2)<\/p><p>Als Europa sich im 18. Jhdt. &ouml;konomisch &ldquo;modernisierte&rdquo; war die alte Gesellschaftsform u.a. durch die franz&ouml;sische Revolution zusammengebrochen.<\/p><p>Nun zum Westen: Eine rein rhetorische Frage: Will die westliche Wertegemeinschaft, dass Afrika wirtschaftlich unabh&auml;ngig ist und prosperiert? Wenn dem so w&auml;re m&uuml;sste man die jeweiligen afrikanischen Staaten entscheiden lassen, wie sie mit ihren Ressourcen umgehen und vor allem was f&uuml;r einen Preis sie daf&uuml;r verlangen. Afrika als eine wirtschaftliche Gro&szlig;macht aufsteigen zu lassen ist politisch nicht gewollt. Im Gegenteil: man hofiert Kleptokraten wie Kabila im Kongo, obwohl dieser die eigene Verfassung mit F&uuml;&szlig;en tritt. Insbesondere die Sahelzone spielt eine geo&ouml;konomische Rolle f&uuml;r den Westen.(3)<\/p><p>Man muss sich nur das Schicksal Gaddafis ansehen: bei allem was dieser Mann verbrochen hat, das m&ouml;chte ich nicht sch&ouml;nschreiben, waren seine Schritte in Richtung &ldquo;United States of Africa&rdquo; (z.B. AFSAT oder der Gold-Dinar) die ersten Notwendigen um Afrika unabh&auml;ngiger zu machen. Der milit&auml;risch-industrielle Komplex des Westens hat auf seine Weise reagiert.(4)<\/p><p>Zum Abschluss meines (bedauerlicherweise sehr langen) Leserbriefes gilt es die Frage zu kl&auml;ren: Warum will der Westen nicht, dass Afrika wirtschaftlich Unabh&auml;ngig wird? Banal wie einfach: weil es ums Geld geht &ndash; und um Macht! Gaby Weber illustrierte es sehr gut am Beispiel Argentinien, wie man den Preis f&uuml;r Kupfer f&uuml;r eigene Zwecke missbrauchen kann.(5) Und darum geht es: Die &ldquo;Versorgungssicherheit&rdquo; f&uuml;r Uran, Lithium, Cobalt, Coltan und &auml;hnliche Mineralien zu gew&auml;hrleisten, wie es Kambale Musavuli in einem Interview mit Abby Martin beschrieb.(6)<\/p><p>Was es braucht, sind auf jeden Fall regionale L&ouml;sungsans&auml;tze, und dass Europa politisch und &ouml;konomisch seine Vorbildfunktion wahrnimmt auch wenn das Machtverlust in Afrika bedeuten k&ouml;nnte.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nDaniel Jacob<\/p><p>(1) <a href=\"https:\/\/youtu.be\/dzQcbjQjIfs\">KenFM im Gespr&auml;ch mit: Dr. Asfa-Wossen Asserate (&ldquo;Die neue V&ouml;lkerwanderung&rdquo;)<\/a><br>\n(2) <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Fpfz768036E\">Peter Scholl-Latour: Afrikanische Totenklage &ndash; Der blutige Schacher um Erd&ouml;l und Diamanten<\/a><br>\n(3) <a href=\"https:\/\/info.arte.tv\/de\/schattenkrieg-der-sahara\">Schattenkrieg in der Sahara<\/a><br>\n(4) <a href=\"https:\/\/wikileaks.org\/gifiles\/docs\/18\/1887878_libya-we-can-build-united-states-of-africa-gaddafi-says-.html\">LIBYA &ndash; We Can Build United States of Africa, Gaddafi says<\/a><br>\n(5) <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Lnr1VqhCta0\">Der Jahrhundertraub &ndash; Der Preis des roten Goldes<\/a><br>\n(6) <a href=\"https:\/\/youtu.be\/sRKxSbn30OM\">The Empire Files: Das Imperium im Herzen von Afrika<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>dass was Sie in dem Artikel beschreiben ist doch das Wesen des Kapitalismus, oder nicht? Der Fabrikant presst seine Belegschaft aus.<br>\nKommt nichts mehr, wechselt er den Standort. So wie der Fabrikant seine Belegschaft auspresst, presst eben auch eine Gesellschaft die andere Gesellschaft aus und eben auch ein Kontinent den anderen Kontinent. So geht es nun schon seit hunderten von Jahren. Europa ist damit nicht schlecht gefahren. Die Menschen in Europa konnten sich einen sagenhaften Lebensstandard erarbeiten. Reicht&uuml;mer in unvorstellbarem Ausma&szlig; anh&auml;ufen. Es gibt wohl keine Region auf der Welt die &uuml;ber soviele Jahre so einen Wohlstand ausleben konnte. Und es wird auch keine Gesellschaft mehr geben, die in so einem Reichtum schwelgen wird. Genauso wie wir im Reichtum schwelgen, haben wir in einem unvorstellbarem Ma&szlig;e diese Welt zerst&ouml;rt. Es werden Abgase in die Umwelt entlassen, als g&auml;be es kein morgen. Unseren M&uuml;ll verklappen wir in allen Meeren dieser Welt. Niemand interessierte sich f&uuml;r die Sch&auml;den die dieses Handeln verursacht.<br>\nPlastikt&uuml;ten, Autoabgase, G&uuml;lle usw. usf. Es interessiert niemanden!<br>\nSelbst die Toten aus unserer eigenen Gesellschaft f&uuml;hren nicht zum l&auml;ngst f&auml;lligen Umdenken. Es geht weiter und weiter.<br>\nWieso sollte die Kritik am Kapitalismus nur gut gemeint und unterkomplex sein? Das verstehe ich jetzt nicht wirklich. <\/p><p>Singem&auml;&szlig; schreiben Sie: die europ&auml;ischen Fabrikanten m&uuml;ssten in den afrikanischen Staaten investieren. Dies sollten sie tun, weil es Arbeitspl&auml;tze und eine Zukunft schafft. In Afrika.<br>\nGut, die Fabrikanten investieren in Afrika und schaffen dort Zukunft.<br>\nWas passiert mit den Menschen hier? F&uuml;r die hiesigen Standorte fallen M&auml;rkte weg. Fallen diese M&auml;rkte weg, fallen auch die hiesigen Arbeitspl&auml;tze weg. Diese Menschen gehen in die Arbeitslosigkeit. Mit allen bekannten Folgen. Da die Menschen in Afrika nicht d&uuml;mmer sind, als die Menschen in Europa, werden sich die Probleme in Europa versch&auml;rfen.<br>\nWie werden die dann diskutierten Optionen aussehen? Ich denke, dass diese L&ouml;sungen bekannt sind.<\/p><p>Welche Folgen h&auml;tte dieser Aufstieg f&uuml;r die Umwelt? Nehmen wir einmal an, dass Afrika es schafft. Die Afrikaner schaffen es tats&auml;chlich aufzuholen. Dann wollen sie auch in alle Herren L&auml;nder fliegen.<br>\nNat&uuml;rlich wollen sie dann auch all die Annehmlichkeiten, die wir hier haben. Warum auch nicht? Es steht ihnen zu. Die Klimaver&auml;nderungen werden nat&uuml;rlich in noch rasanterem Tempo fortschreiten. All die schrecklichen Dinge w&uuml;rden sich potenzieren.<br>\nIch m&ouml;chte nun nicht, dass es den Afrikaner nicht besser geht. Das soll das Ziel nicht sein. Vielmehr bin ich der Meinung, dass wir uns zur&uuml;cknehmen sollten. Wir sollten verzichten. Wir sollten uns bewusst machen, dass die Dinge eben dauern. Es dr&auml;ngt sich doch heute der Verdacht auf, dass die Menschen nur noch bockige Kinder sind. Ich will es jetzt und ich will es sofort. Egal aus welchem Winkel der Welt es kommt. Es muss mir immer und &uuml;berall zur Verf&uuml;gung stehen. Selbst der Zugang zum Internet muss immer und &uuml;berall gegeben sein. Warum? Um ein Bildchen in Hd+++ auf Instagram zu posten? (Auf dem dann auch noch jeder Pickel auf der linken Pobacke zu sehen ist, weil der Nutzer keine Ahnung von einer Bildbearbeitung hat. Danke auch.) Ich denke, dass wir uns wieder daran gew&ouml;hnen m&uuml;ssen, dass wir eben nicht alles haben k&ouml;nnen.<br>\nDieses Denken wird den Kindern in der Erziehung auch vermittel. Doch im Laufe des Lebens kommt dieses Denken leider den meisten Menschen wieder abhanden. Schade.<\/p><p>Wie Sie richtig erkannt haben, kann man vieles unternehmen um den Menschen in Afrika zu helfen. Doch den Anfang sollten wir hier in Europa machen. Das Erste kann sein, dass wir unsere Art zu leben hinterfragen.<br>\nAuch dieser Automatisierungwahn muss hinterfragt werden. Vielleicht ist es doch keine so gute Idee mit einem Laubbl&auml;ser durch die Gegend zu rennen.<br>\nEine Harke tut es auch. Sicherlich, die Arbeit ist dann nicht in einer Stunde erledigt. Doch ist das so wichtig? Ist es wirklich so schlimm, wenn die Gartenbaukolonne zwei Tage ben&ouml;tigt? Ist es so schlimm, wenn sich im Stra&szlig;enbild Stra&szlig;enkehrer befinden?<br>\nDie Automatisierung ist nicht per se schlecht, jedoch wird sie heute nur f&uuml;r die Maximierung des Profites der Fabrikanten eingesetzt. Daran wird sich auch in Afrika nichts &auml;ndern. Es w&auml;re naiv zu glauben, dass die dort entstehenden Fabriken, den afrikanischen Menschen n&uuml;tzen w&uuml;rden. Es ist wird nicht passieren. Heute nicht und morgen auch nicht. Die Menschen in Afrika sind genauso &uuml;berfl&uuml;ssig wie die Menschen hier die nur noch deshalb, weil f&uuml;r die Fabrikanten die Zeit noch nicht gekommen ist die Armen wieder verhungern zu lassen. In anderen Regionen dieser Welt ist die Moral schon weiter abgesunken. Haben Sie nicht das Buch &ldquo;Die Schock Strategie&rdquo; gelesen? In diesem Buch sind all die Folgen der Inverstments in aller Ausf&uuml;hrlichkeit beschrieben.<\/p><p>Ich danke Ihnen f&uuml;r Ihre Aufmerksamkeit.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJan Skalla<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>hiermit m&ouml;chte ich mich f&uuml;r den o.a. Bericht bedanken. Sie haben mir da aus der Seele geschrieben.<br>\nIch habe den Eindruck, da&szlig; dies Methode hat ( s. auch <a href=\"http:\/\/www.politonline.ch\/index.cfm?content=news&amp;newsid=2440\">2015-09-06 Politonline CH<\/a>) s. Anhang<\/p><p>Weil man diesen Zustand nicht &auml;ndern will, hat auch damit zu tun, da&szlig; die Chicago-Boys die L&auml;nder verarmen will, um dann &uuml;ber angebotene Finanzhilfen die L&auml;nder&nbsp; erpressen zu k&ouml;nnen.<br>\nAuch die Kirchen sprechen das Problem, da&szlig; Sie beschreiben nicht an.<br>\nIch denke noch an die Einweihung des Berliner Doms 1992. Da sprach Pr&auml;ses Dr. Peter Beier. Das sa&szlig; Kanzler Kohl und&nbsp; Herr Stolpe in der 2. Reihe.&nbsp; ca 7 Reihen dahinter waren leer, dann kam die Gemeinde. Das geschehene werde ich nicht vergessen. Da wurde noch tacheles geredet.<br>\nWeitere Medien sind auch auffallend zur&uuml;ckhaltend.<\/p><p>Mich hat dieses Thema seit Beginn schon sehr aufgeregt. Dieses ganze Elend auf dieser Welt hat nach meiner Meinung mafi&ouml;sen Charakter.<\/p><p>Was kann man gegen derartige Entwicklungen tun. Soll man z.B. in die SPD eintreten, um mitreden zu k&ouml;nnen ?&nbsp;<br>\nSoll man sie nicht w&auml;hlen, wer l&ouml;st dann die Probleme des Landes?<\/p><p>Auch das Klimaproblem ist das gleiche und wird nicht richtig angepackt.<br>\nMan will immer mehr Autos bauen, und wo dies ( Luftverschmutzung, Abf&auml;lle usw ) hinf&uuml;hrt, wird nicht bedacht.<br>\nVor ein paar Tagen hat Prof. H Lesch einen Vortrag in der TU-M&uuml;nchen vor Studenten gehalten. In diesem sagte er, da&szlig; die &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel mit Steuermitteln bezahlt werden sollen. Das w&auml;re richtig. Bravo!!!&nbsp; Was w&uuml;rde wohl die Lobby tun, ich brauche es nicht zu erkl&auml;ren.<br>\nDas Land Hessen hat dies durchgef&uuml;hrt mit 1,-&euro; pro Tag. Das w&auml;re doch was.<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/aJfV_aMaqRM?rel=0\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>Ich danke&nbsp; und bewundere Sie und das ganze Team f&uuml;r Ihre Arbeit. Ich hielte das nicht durch.<\/p><p>PS. Heute lese ich schon wieder eine Nachricht, die Ihren Text und meine Gedanken best&auml;tigt.<\/p><p>Es ist bitter.<\/p><p>LG<br>\nJ&uuml;rgen Deutsch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>Danke f&uuml;r Ihren wichtigen Artikel, habe ihn eben gelesen. <\/p><p>Ich dachte auch gleich an einen anderen Artikel den ich vor ca. 2 Jahren gelesen habe und den ich weiterempfehlen m&ouml;chte. Wir haben ihn ausgedruckt und er liegt auf unserem B&uuml;cherstapel bereit, als Beleg daf&uuml;r, was f&uuml;r Ungeheuerlichkeiten noch immer in Afrika existieren und warum die Kolonialherrschaft immer noch nicht zuende ist. Er ist von Mawuna Remarque Koutonin: &ldquo;Steuern f&uuml;r die Wohltaten der Sklaverei&rdquo; erschienen <a href=\"http:\/\/vineyardsaker.de\/2016\/10\/30\/steuern-fuer-die-wohltaten-der-sklaverei\/\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2016\/10\/30\/steuern-fuer-die-wohltaten-der-sklaverei\/\">hier<\/a>.<\/p><p>Ich habe au&szlig;er in diesem Artikel noch nie gelesen, dass afrikanische L&auml;nder noch immer an Frankreich tributpflichtig sind. Das muss doch bei der Debatte, wie man Fluchtursachen bek&auml;mft und dem Kontinent auf die Beine helfen will, erw&auml;hnt werden &ndash; und zwar an vorderster Stelle! <\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e<br>\nBernhard Meyer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Erg&auml;nzung am 3. August 2018<\/strong><\/p><p>Gestern erreichte uns eine Email, die Bezug nimmt, auf die im letzten Leserbrief genannten Zahlen, was die Steuereinnahmen von Frankreich aus seinen ehemaligen Kolonien betrifft, und dass diese Zahlen so nicht stimmen k&ouml;nnen.  Der Leser schickte uns <a href=\"http:\/\/www.politik-forum.eu\/viewtopic.php?t=54104\">folgenden Link<\/a>, in dem die Zahlen noch einmal detailliert analysiert werden.<\/p><p>Vielen Dank!<br>\nMoritz M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Erg&auml;nzung am 3. August 2018<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>im letzten Leserbrief zum Artikel &ldquo;Brennpunkt Afrika&rdquo; stellt der Leserbriefschreiber Bernhard Meyer die Behauptung auf, dass afrikanische L&auml;nder immer noch Tribut an Frankreich zahlen m&uuml;ssten. Der in Bezug genommene Artikel spricht von 500 Mrd. Euro p.a. Diese Zahlen sind ungeheuerlich, aber wohl auch falsch. Nach kurzer Recherche gehe ich davon aus, dass es sich um Falschbehauptungen handelt.&nbsp;<\/p><p>Als Ansatzpunkt verweise ich auf die folgende Diskussion, insbesondere der Forumsteilnehmer Platon scheint der Sache <a href=\"http:\/\/www.politik-forum.eu\/viewtopic.php?t=54104\">weiter auf den Grund gegangen zu sein<\/a>.<\/p><p>Ich denke, wir sollten aufpassen, dass wir nicht unvorsichtig mit falschen Behauptungen agieren, nur weil sie in unser Bild passen.&nbsp;<\/p><p>Vielleicht schaffen Sie es ja, hier noch etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Wir sollten vermeiden, dass die NDS eine offene Flanke bieten, als Verbreiter von fake news denunziert werden zu k&ouml;nnen.&nbsp;<\/p><p>Von einer Ver&ouml;ffentlichung meines Namens bitte ich abzusehen.&nbsp;<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um, wie auch von einigen Lesern gew&uuml;nscht, die Fluchtursachen n&auml;her zu beleuchten, erschien letzte Woche ein Artikel von Jens Berger mit dem Titel: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45160\">Brennpunkt Afrika &ndash; Auch wenn die Debatte unbequem ist, m&uuml;ssen wir sie endlich f&uuml;hren<\/a>. Es gab daraufhin ein gro&szlig;es Echo aus der Leserschaft, teils kritisch, teils mit weiterf&uuml;hrenden Links zum Thema.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45272\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[37,20,103,161],"tags":[1223,2418,1487,1055],"class_list":["post-45272","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-globalisierung","category-landerberichte","category-leserbriefe","category-wertedebatte","tag-afrika","tag-bevoelkerungsentwicklung","tag-entwicklungshilfe","tag-fluechtlinge"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45272","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45272"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45272\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45295,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45272\/revisions\/45295"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45272"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45272"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45272"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}