{"id":45368,"date":"2018-08-08T08:20:15","date_gmt":"2018-08-08T06:20:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45368"},"modified":"2020-04-07T09:33:36","modified_gmt":"2020-04-07T07:33:36","slug":"lawrence-wilkerson-erklaert-usa-aussenpolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45368","title":{"rendered":"Lawrence Wilkerson erkl\u00e4rt USA-Au\u00dfenpolitik"},"content":{"rendered":"<p>Die Mehrheit der Meinungsf&uuml;hrer in Deutschland haben immer noch ein verkl&auml;rtes Bild von den USA. Die Lekt&uuml;re des Textes von Florian Linse k&ouml;nnte aufkl&auml;rend wirken. Er hat den Vortrag eines Insiders, von Lawrence Wilkerson, u.a. Stabschef des US-Au&szlig;enministers Powell in der Zeit der Pr&auml;sidentschaft von George W. Bush, angeh&ouml;rt, &uuml;bersetzt und berichtet. Er arbeitete, so Wilkerson, f&uuml;r eine Regierung, die sich sagte: &sbquo;zum Teufel mit dem Rest der Welt&rsquo;. Er berichtet von der Unzahl verdeckter Operationen. Und liefert auch eine Erkl&auml;rung f&uuml;r den r&auml;tselhaften Wandel des deutschen Au&szlig;enministers Joschka Fischer. Hier der Bericht von <strong>Florian Linse<\/strong>. Ein spannender und erhellender Bericht. Danke an Florian Linse f&uuml;r die gro&szlig;e M&uuml;he.<br>\n<strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6264\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-45368-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180808_Lawrence_Wilkerson_erklaert_USA_Aussenpolitik_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180808_Lawrence_Wilkerson_erklaert_USA_Aussenpolitik_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180808_Lawrence_Wilkerson_erklaert_USA_Aussenpolitik_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180808_Lawrence_Wilkerson_erklaert_USA_Aussenpolitik_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=45368-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180808_Lawrence_Wilkerson_erklaert_USA_Aussenpolitik_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"180808_Lawrence_Wilkerson_erklaert_USA_Aussenpolitik_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Manchmal w&uuml;nscht man sich doch sehr, man k&ouml;nnte bei Gespr&auml;chen der obersten Machtzirkel dabei sein. K&ouml;nnte man nur Maus sein und lauschen, wie das wirklich so abgelaufen ist bei denen dort ganz oben. Gl&uuml;cklicherweise will es das Schicksal hin und wieder, dass einer, der in diesen Machtzirkeln dabei war, ja sogar mitgewirkt hat, sich bereit erkl&auml;rt, uns dar&uuml;ber zu berichten.<br>\nUm einen solchen Insider, der es bis ins Zentrum des US-amerikanischen Machtapparats geschafft hat, handelt es sich bei Lawrence Wilkerson. Er begann seine Laufbahn, wie so viele andere, bei der US-Armee. Er diente als Hubschrauberpilot in Vietnam und im weiteren Verlauf insbesondere in Lehreinrichtungen der Armee, die ganz unverbl&uuml;mt auch den Titel &bdquo;War College&ldquo; (Kriegshochschule, da hat wohl das Amt f&uuml;r Neusprech und Euphemismen nicht aufgepasst) im Namen trugen. 1989 wurde er Assistent Colin Powells, als dieser gerade nationaler Sicherheitsberater w&auml;hrend der Reagan-Regierung war. Seine berufliche Laufbahn blieb weiterhin mit Colin Powell eng verkn&uuml;pft, der unter G.H.Bush Chairman of the Joint Chiefs of Staff war (bis Sep. 1993). Unter George W. Bush wurde Powell Au&szlig;enminister und Wilkerson sein Stabsleiter. Er war verantwortlich f&uuml;r die Pr&auml;paration des denkw&uuml;rdigen Vortrags, den Colin Powell im Februar 2003 vor dem UN-Sicherheitsrat hielt, der den Ratsmitgliedern die Sinnhaftigkeit eines pr&auml;emptiven Milit&auml;rschlags gegen den Irak verkaufen sollte. Dieser, auf falschen Tatsachen beruhende Vortrag, gestand sich Wilkerson als Fehler[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] ein. Zusammen mit den Erkenntnissen schwerer Folterung durch US-Milit&auml;rpersonal an irakischen Gefangenen und der v&ouml;lligen Unf&auml;higkeit der US-Planer, im Iraq eine vertretbare Nachkriegsordnung herzustellen, fasste er den Entschluss, den Dienst zu quittieren und mit seiner Meinung an die &Ouml;ffentlichkeit zu gehen[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>].<\/p><p>Wilkerson hielt vor einigen Jahren einen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YM_MH_Bfq5c\">Vortrag<\/a> unter dem Titel &bdquo;The Travails of Empire&ldquo; (also die M&uuml;hen, die Wehen oder auch die Niederkunft einer Weltmacht). Er erz&auml;hlt dort an einigen Stellen recht autobiographisch, teils anekdotenhaft von Geschehnissen in den Zentren der Macht. So z.B. in der Fragen- und Antworten-Phase dieses Vortrags, als er gefragt wird, wann die USA aufh&ouml;ren werden, aus Nationen, die ihnen nicht feindlich gesinnt sind, die Feinde der Zukunft zu erschaffen?<\/p><p>Wilkerson: <em>Gute Frage. Sie werden meine Antwort wahrscheinlich eigenartig finden, aber es gab mal einen Herrn im Wei&szlig;en Haus, der wollte die UN derma&szlig;en mit Vollmachten ausstatten, dass er bereit gewesen w&auml;re, alle Atomwaffen zu &uuml;bergeben. Au&szlig;erdem wollte er eine Vereinbarung mit der Sowjetunion &uuml;ber die &Ouml;ffnung der Luftr&auml;ume, sodass die (Anm.: UdSSR) &uuml;ber uns (Anm.: USA) und wir &uuml;ber die fliegen k&ouml;nnten, wann immer wir wollten. Sein Name war Dwight Eisenhower und er war wahrscheinlich der letzte Pr&auml;sident, der erfahren genug war, um f&uuml;r den Job (Anm.: Als Pr&auml;sident) bef&auml;higt zu sein.<\/em><\/p><p>So radikale Vorschl&auml;ge gab es schon mal? Und die von einem amerikanischen Pr&auml;sidenten. Heute w&uuml;rde man nicht mal mehr auf so einen Gedanken kommen, geschweige denn im Bekanntenkreis aussprechen. Man m&uuml;sste bef&uuml;rchten, f&uuml;r irr erkl&auml;rt zu werden. Heute soll ein US-Pr&auml;sident mit seinem russischen Kollegen nicht einmal mehr reden. Aus der historischen Mainstream-Sicht scheinen solche Vorschl&auml;ge verbannt. Man hat es sich bequem gemacht im Paradigma des West-Ost-Konflikts. Dabei w&auml;re es dringend notwendig, neue, ungew&ouml;hnlichere L&ouml;sungswege zumindest mit in die Diskussion zu werfen.<\/p><p>Nach einer Ausf&uuml;hrung, dass auch Eisenhower nicht nur eine Friedenstaube war, f&auml;hrt Wilkerson fort: <em>&hellip;Aber heutzutage haben wir eben keine Leute mehr mit dieser Art Mut und Unerschrockenheit. Ich selbst arbeitete in einer Regierung, die sich sagte: &ldquo;Zum Teufel mit dem Rest der Welt&ldquo;. (Anm.: Das war die Zeit, als Wilkerson w&auml;hrend der Regierung G. W. Bush bei Colin Powell Stabschef des Au&szlig;enministeriums war.)<\/em><\/p><p><em>Die einzige Ausnahme war mein Chef (Anm.: Colin Powell). Und ich sah, was geschah, wenn wir das sagten &ndash; zu den Deutschen, den Japanern, den Franzosen, zu den Franzosen, wissen Sie, oh mein Gott (Anm.: Er sagt das so, als wolle er ausdr&uuml;cken, dass die Franzosen besonders heftig reagierten, Lachen im Publikum.) Und ich erinnere mich, was der Pr&auml;sident mit den F&uuml;&szlig;en auf dem Schreibtisch im Oval Office &uuml;ber den deutschen Kanzler Schr&ouml;der sagte (Anm.: Er soll ihn &bdquo;<a href=\"https:\/\/youtu.be\/5RoAh0U1kl0?t=2544\">Asshole<\/a>&ldquo; genannt haben). Und ich erinnere mich, was mein Chef sagte, als wir in unser B&uuml;ro im Au&szlig;enministerium zur&uuml;ckkamen: &bdquo;Eine der wichtigsten Beziehung im transatlantischen B&uuml;ndnis und wir haben sie einfach mal ruiniert&ldquo;.<\/em><\/p><p><em>Daraufhin rief er (Anm.: Powell) sofort den deutschen Au&szlig;enminister Joschka Fischer an und f&uuml;r die n&auml;chsten 4 Jahre arbeiteten die beiden nur noch unter dem Tisch, um die US-deutschen Beziehung am Leben zu erhalten. Sie trafen sich zusammen bei Keksen und Bier und allerhand anderer solcher Sachen. Um Mitternacht im B&uuml;ro des US-Au&szlig;enministers konnte man ein gutes deutsches Bier bekommen!<\/em><\/p><p><em>Es braucht solche Leute. Wir brauchen Leute, die denken, dass internationale Zusammenarbeit, internationales Strafrecht, eben all die Dinge, f&uuml;r die wir vorgeben, ein Vorbild zu sein, es wert sind, sich einzusetzen und dass dies eine angebrachtere Vorgehensweise ist, als Bomben auf V&ouml;lker zu werfen.<\/em><\/p><p>Viele haben sich immer gefragt, wie jemand wie Joschka Fischer, nachdem er Au&szlig;enminister geworden war, eine scheinbar so ver&auml;nderte Haltung an den Tag legen konnte. Also weg vom friedliebenden Gr&uuml;nen zu einem der mitverantwortlich war f&uuml;r die Teilnahme der Bundeswehr am Jugoslawien-Krieg. Die Anekdote, die Wilkerson hier zum Besten gibt, liefert zumindest einen Hinweis darauf, welch extreme Situationen in diesen oberen Machtzirkeln gemeistert werden m&uuml;ssen und dass man u.U. weit unterhalb der eigenen Anspr&uuml;che schon zufrieden sein muss. Wilkerson erz&auml;hlt auch an anderer Stelle[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>], wie sehr Colin Powell sich daf&uuml;r einsetzte, um noch Schlimmeres unter der Bush-Regierung zu verhindern. Die Herren Cheney und Rumsfeld m&uuml;ssen Berserker im politischen Betrieb gewesen sein[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]. Damit will ich nicht sagen, dass Fischer entschuldigt ist, aber es k&ouml;nnte eine Erkl&auml;rung sein, was mit den Leuten passiert, die dort ganz oben ankommen.<\/p><p>Wilkerson macht an einer Stelle seines Vortrags eine Erkl&auml;rung in einer Art, als wolle er keinen Zweifel mehr zulassen, dass die USA seit dem 2. Weltkrieg eine Unzahl an Regierungsumst&uuml;rzen mittels verdeckter Operationen durchgef&uuml;hrt haben.<\/p><p>Wilkerson: <em>Alles zusammengerechnet (Milit&auml;r, Geheimdienste, Homeland Security, Energie Ministerium f&uuml;r Atomwaffen, Veteranen und mehr) geben die USA f&uuml;r nationale Sicherheit im Jahr ca. 1,2 Billionen (Anm.:1.200 Milliarden) US-Dollar aus. Das ist Herrschaft. Das ist die Herrschaft einer Nation, die Weltmacht ist&hellip;<\/em><\/p><p><em>Seit dem kalten Krieg ist es f&uuml;r unsere Pr&auml;sidenten deutlich einfacher geworden, die von mir sogenannten &ldquo;schicksalshaften Entscheidungen&rdquo; zu treffen (Anm.: Im Englischen sagt Wilkerson &bdquo;faithfull&nbsp;decisions&rdquo;). Meine Studenten und ich haben &bdquo;schicksalshafte Entscheidungen&ldquo; als solche definiert, wenn junge Menschen f&uuml;r Staatszwecke in den Tod geschickt werden oder, und das ist etwas, das wir in meinem Land oft vergessen, um andere Menschen in anderen L&auml;ndern f&uuml;r Staatszwecke zu t&ouml;ten.<\/em><\/p><p><em>Und wir sehen aus zwei Perspektiven darauf: Einmal aus der des Krieges, oder was wir Krieg nannten, heute nennen wir das Konflikt, Feindseligkeiten oder irgendeine andere besch&ouml;nigende Umschreibung. Das andere sind verdeckte Operationen, die sind kosteng&uuml;nstiger, aber die Ausf&uuml;hrenden und Betroffenen sind auf gleiche Weise t&ouml;dlicher Gefahr ausgesetzt.<\/em><\/p><p><em>W&auml;hrend seiner achtj&auml;hrigen Pr&auml;sidentschaft lie&szlig; Ronald Reagan 58 verdeckte Operationen durchf&uuml;hren. Von einigen kennen wir noch heute keine Details. Wenn die amerikanischen B&uuml;rger Zugang zu den Details bekommen, weil die Geheimhaltungseinstufung aufgehoben wird, wird es keinen mehr interessieren. Es dauerte 25 Jahre, bis wir von der Beteiligung der USA am Sturz (Anm.: 1953) des ersten demokratisch gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten des Iran, Mohammad Mossadegh, erfuhren. Ja, wir waren es, die ihn gest&uuml;rzt haben. Ja, wir waren es, die im Jahr darauf Arbenz in Guatemala st&uuml;rzten[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]. Diese Aufz&auml;hlung kann ich beinahe endlos fortsetzen. Das ist die verdeckte Seite der imperialen Macht.&nbsp;<\/em><\/p><p><em>Meinen Sie, wir hatten nichts zu tun mit dem versuchten Sturz von Hugo Chavez in Venezuela (Anm.: April 2002)? Nat&uuml;rlich hatten wir, ich war dort. Glauben Sie, wir hatten nichts mit den k&uuml;rzlichen Unruhen in Kiew zu tun? Wetten dass. Glauben Sie, wir hatten nichts zu tun mit den Unruhen in Georgien (Anm.: August 2008), auf die Russland letztlich reagierte &ndash; und Israel auch? Sicherlich taten wir. Glauben Sie, wir hatten nichts mit den Unruhen in Damaskus zu tun? Nat&uuml;rlich hatten wir das. Wir haben nicht aufgeh&ouml;rt mit diesen 58 verdeckten Operationen in 8 Jahren, nur weil wir Pr&auml;sidenten gewechselt haben. Daf&uuml;r verb&uuml;rge ich mich. Also mag man sich die Frage stellen, was die Weltmacht in 10 bis 12 Jahren oder in 15 bis 25 Jahren preisgeben wird.<\/em><\/p><p>Preisgeben wird &uuml;ber die verdeckten Operationen, die heute so alle laufen? Wobei verdeckte Operationen &ndash; covert Operations &ndash; auch schon eine verharmlosende Redewendung ist, wenn man bedenkt, dass damit L&auml;nder oft in viele Jahrzehnte andauerndes Unheil gest&uuml;rzt werden. So wie das Beispiel Mossadeghs im Iran. Hier ist die Beteiligung des US-Geheimdienstes CIA am Umsturz der Regierung inzwischen offiziell best&auml;tigt und eingestanden[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]. Daf&uuml;r mussten jedoch 60 Jahre vergehen, bis im Jahr 2013 die Geheimhaltungseinstufung weiterer Dokumente aufgehoben wurde. Man mag gar nicht daran denken, welche wirklichen Gr&uuml;nde es gibt, dass der hessische Verfassungsschutz &ndash; auch ein Geheimdienst &ndash; f&uuml;r einen Bericht im Zusammenhang mit den NSU-Morden eine Sperrfrist von 120 Jahren angesetzt hat[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>].<\/p><p>Auf Basis seiner eigenen Erfahrungen w&auml;hrend 12 Jahren bei Colin Powell als Stabschef zuerst beim Joint Chiefs of Staff (das ist der Generalstab, der beratend direkt dem Pr&auml;sidenten zuarbeitet) und dann im Au&szlig;enministerium schildert Wilkerson, wie sich die USA zu Komplizen ihres eigenen Niedergangs machen. Die zentrale Strategie ist die Sicherstellung eines nationalen Machtgleichgewichts (&bdquo;Balance of Power&ldquo;) in der jeweiligen Region. Eine Art &ldquo;Teile und Herrsche&ldquo;, keine Nation darf eine &Uuml;bermacht gegen&uuml;ber anderen Nationen in der Region erlangen. Wilkerson hat miterlebt, welche Folgen dieses Treiben &ndash; wiederholte Eingriffe der USA zur Erhaltung des Machtgleichgewichts &ndash; &uuml;ber Jahrzehnte speziell in der Region des mittleren und nahen Osten nach sich zog. Um aufzuzeigen, wie das vor &uuml;ber 60 Jahren begann, geht er auf die seiner Ansicht nach n&auml;heren Gr&uuml;nde f&uuml;r den Sturz Mossadeghs ein.<\/p><p>Wilkerson: <em>Seit sich Franklin Delano Roosevelt und der Saudische K&ouml;nig zu Gespr&auml;chen zusammensetzten, sind wir mitschuldig an den Folgen des Erhalts dieses Machtgleichgewichts. Wir die USA &ndash; und generell wir im Westen &ndash; haben uns auf diesen Handel geeinigt, um &Ouml;l zu einem erschwinglichen Preis zu bekommen, der nicht allzu st&ouml;rend f&uuml;r unsere Wirtschaft ist, ja sogar ma&szlig;geblich verantwortlich ist f&uuml;r das gedeihliche Wachstum. Was haben wir unternommen, um dieses Machtgleichgewicht zu erhalten? Nun, als erstes haben wir Mossadegh gest&uuml;rzt, f&uuml;r die Briten im Wesentlichen. Die Briten h&auml;tten es schwer gehabt, den Marshall-Plan zu akzeptieren und sich aus der Pleite des zweiten Weltkriegs zu befreien; und man m&ouml;chte sagen aus der des ersten Weltkriegs &ndash; der Sargnagel des britischen Weltreichs &ndash; ebenfalls. Folglich: wenn wir nicht daf&uuml;r gesorgt h&auml;tten, dass weiterhin billiges &Ouml;l aus dem Iran nach London kam&hellip;.[sic]. Es gibt Sch&auml;tzungen von Leuten &ndash; Leute mit deutlich mehr Wissen in solchen Angelegenheiten als ich -, dass 40 Prozent aller harter W&auml;hrung der britischen Regierung aus der Anglo-Iranian Oil Company kam. Jetzt wissen Sie, warum sie (Anm.: Die Briten) nicht darauf verzichten wollten. Harry Truman sagte den Briten, sie sollten zur H&ouml;lle fahren, es werde keine Beteiligung der USA am Sturz Mossadeghs geben. Dwight Eisenhower kam, etwas erfahrener, etwas gerissener, etwas zugetaner den Notwendigkeiten des kalten Krieges &ndash; er sagte: &bdquo;Ok, let&rsquo;s do it&ldquo;.<\/em><\/p><p>Und wie schon weiter oben erw&auml;hnt, haben die USA mit diesen Interventionen, so sehr sie auch gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>], nicht aufgeh&ouml;rt. Dabei werden wohl die obersten Befehlshaber nicht immer &uuml;ber alles aufgekl&auml;rt, was die Geheimdienste an Operationen starten.<\/p><p>In TheRealNews fragt Paul Jay in einem Interview Wilkerson[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>], ob es sein kann, dass Teile der CIA nach wie vor entgegen den Vorgaben Washingtons islamistische Kr&auml;fte finanzieren und mit Waffen versorgen, um gegen den syrischen Pr&auml;sidenten Assad zu k&auml;mpfen. Wilkerson antwortet mit einem bemerkenswerten historischen Schlenker bis zu Reagan: <em>Ich habe davon geh&ouml;rt. Und meine Frage diesbez&uuml;glich war immer und ist es noch, wei&szlig; das der Pr&auml;sident (Anm.: Donald Trump), wei&szlig; das McMaster (Anm.: seinerzeit nationaler Sicherheitsberater), geschieht dies unter deren Kontrolle? Wie es bei Ronald Reagan war mit den Contras und Sandinistas in S&uuml;damerika in Honduras und Nicaragua. Ronald Reagan wusste nicht alles, was Bill Casey (Anm.: damals CIA-Direktor) und seine G&uuml;nstlinge taten, Robert Gates (Anm.: Stellvertretender CIA-Direktor) eingeschlossen. Es laufen da Dinge jenseits der Kontrolle des Pr&auml;sidenten ab, wenn Sie so wollen&hellip;. Dies passiert hin und wieder mit dem CIA. Und wenn dort zus&auml;tzlich intern noch b&uuml;rokratische Grabenk&auml;mpfe ausgetragen werden, wird das ganze noch schlimmer. Ich w&auml;re &uuml;berhaupt nicht &uuml;berrascht, denn ich habe solches fr&uuml;her schon gesehen, in den historischen Aufzeichnungen, in den Archiven, in Zeugenaussagen. So etwas existiert.<\/em><\/p><p>Man kann also tats&auml;chlich nicht davon ausgehen, dass das Wei&szlig;e Haus die Abl&auml;ufe immer unter Kontrolle hat. Die US-F&uuml;hrung ist au&szlig;enpolitisch nicht einheitlich. Gewisse Kr&auml;fte k&ouml;nnen wohl unter Zuhilfenahme von &bdquo;Instrumenten&ldquo; wie dem CIA Vorg&auml;nge in Bewegung setzen, die nicht den Anordnungen des Pr&auml;sidenten oder anderer politischer und milit&auml;rischer F&uuml;hrungskr&auml;fte entsprechen. Bzw. handeln sie sogar eigenm&auml;chtig ohne Anweisung in Situationen, die den Statuten nach eigentlich der Freigabe von ganz oben bed&uuml;rften. Damit werden Fakten geschaffen, die die eigentliche F&uuml;hrung kompromittieren k&ouml;nnen. Ein Pr&auml;sident beispielsweise kann solche Vorgehensweisen oft nicht einmal aufdecken, weil er sich, seine Regierung oder sogar den Staat USA der L&auml;cherlichkeit preisgeben w&uuml;rde.&nbsp;<br>\nAuch der Mainstream der Medien l&auml;sst seine Rezipienten &ndash; die B&uuml;rger &ndash; im Stich. Er kl&auml;rt &uuml;ber diese Vorg&auml;nge nicht auf, oft geschieht sogar das Gegenteil, medial wird ein Schleier der Naivit&auml;t ausgebreitet. Da wird ein Bild in schwarz-wei&szlig; von Schurken und Guten pr&auml;sentiert, das hilft am Kern des &Uuml;bels immer mit gro&szlig;er Zielsicherheit vorbeizuschie&szlig;en. Dann kommt einer wie Wilkerson, der im Inneren des Machtzirkels dabei war, und redet Klartext. Hier wieder aus dem Vortrag ein Beispiel &uuml;ber den Ukraine-Konflikt:<\/p><p>Wilkerson: <em>&hellip;Warum tut Putin das, was er tut? Teilweise weil das die einzige M&ouml;glichkeit ist, wie man an der Macht bleibt und 60% Zustimmungsquoten in Moskau bekommt. Aber auch, weil wir das Versprechen nicht hielten, das George H. Bush und Jim Baker dem damaligen Au&szlig;enminister der Sowjetunion, aus der ja dann Russland wurde, Edward Schewardnadse und Gorbachov und sp&auml;ter Yeltsin gaben. Und Jim sagte nahezu w&ouml;rtlich, dass daf&uuml;r, dass ihr (Anm.: die Sowjetunion) kein Geheule &uuml;ber den gr&ouml;&szlig;ten diplomatischen Triumph des sp&auml;ten zwanzigsten Jahrhunderts &ndash; die Wiedervereinigung Deutschlands &ndash; anstimmt, wir mit der NATO keinen Zoll weiter nach Osten r&uuml;cken w&uuml;rden; das sind Jim Bakers Worte. Was tat Bill Clinton? Er ging keinen Schritt weiter nach Osten. Nein. Bei ihm waren es ganze L&auml;nder. Er &ndash; und Obama hielt das aufrecht &ndash; beabsichtigte sogar Georgien und Ukraine (Anm.: &hellip;in die NATO aufzunehmen). Wir stifteten sogar die Revolution in Kiew an. Was sollte Putin tun? Ein Drittel der sowjetischen (Anm.: Er m&uuml;sste hier wohl &bdquo;russischen&ldquo; sagen) schweren Waffen kommen aus der Ukraine. Die wichtigste Marine-Basis, nein Basen, Sewastopol und Odessa sind dort. Odessa k&ouml;nnte als n&auml;chstes dran sein, es ist milit&auml;risch sogar wichtiger als die Krim. Was sollte er angesichts einer solchen Stichelei, einer solchen Kampfansage tun?<\/em><\/p><p>Jetzt wird ein Schuh draus. Schon die kleine Zwischenbemerkung &uuml;ber die schweren Waffen, macht einem klar, dass mit diesem Schritt Richtung Osten ein sehr hei&szlig;es Eisen angefasst wurde. Die Strategen in den Planungszirkeln waren sich dar&uuml;ber bewusst, dass ein Russland, das sich wehren will und kann, so reagieren k&ouml;nnte. Vielleicht war ein Nebenaspekt der Operationen in der Ukraine eben gerade auch der Versuch, auszuloten, wie viel Widerstand zu leisten, Russland inzwischen in der Lage ist.<\/p><p>Und insgeheim wusste man das ja, die B&uuml;rger sind ja nicht bl&ouml;d. Aber dann kommen die Qualit&auml;tsmedien mit ihrem endlosen Infantilisierungsgedudel, stutzen den &ouml;ffentlichen Erz&auml;hlrahmen des Vorgangs auf ein Minimalma&szlig; zurecht, dass man kaum noch an etwas anderes denken kann als an die B&uuml;rger der Ukraine und ihrem angeblich sehnlichen Wunsch nach Demokratie, EU und NATO. Warum der Maidan aussah wie ein Schlachtfeld und die Staatsmacht trotzdem nicht vehement einschritt, so wie man das in den USA w&auml;hrend der Occupy Platz-Besetzungen, die deutlich friedlicher abliefen, ja durchaus gemacht hatte? Sei&rsquo;s drum. Das Narrativ muss simpel bleiben, Geopolitik, Machtinteressen etc. gibt es nicht. Alles findet im luftleeren Raum statt und wenn, gibt es Interessen nur bei den anderen. Die b&ouml;sen Russen, der b&ouml;se Putin in Person hat sich die Krim einverleibt. Immerhin ging das ohne Blutvergie&szlig;en vonstatten, was man von den Interventionen der USA der letzten Jahrzehnte nicht gerade behaupten kann. Man kann auch nicht sagen, dass heute seitens der Krim-Bev&ouml;lkerung gro&szlig;es, aufst&auml;ndisches Potenzial zu versp&uuml;ren w&auml;re. Dieser friedliche &ldquo;Nationalit&auml;ten-Swap&ldquo;, k&ouml;nnte man meinen, ist doch auch was wert.<\/p><p>Durch Menschen wie Wilkerson wird man immer wieder aus dieser manipulativen Medien-So&szlig;e herausgezogen und er zeigt einem, welche anderen Ebenen hinter dieser Verschleierung noch existieren. Leider lassen uns hierbei unsere etablierten Medien komplett im Stich, sonst w&uuml;rde dort Personen wie Wilkerson mehr Platz einger&auml;umt.<\/p><p>In den Nachdenkseiten empfahl Oskar Lafontaine in einem Beitrag[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] ein <a href=\"https:\/\/youtu.be\/-LPCauj9LJw\">Video<\/a> (mit &Uuml;bersetzung ins Deutsche), in dem Abby Martin Lawrence Wilkerson interviewte. Wie es der Zufall wollte, sah ich mir das an. Erstaunt &uuml;ber die dort von Wilkerson verlautbarten &Auml;u&szlig;erungen, fing ich an, etwas mehr &uuml;ber diesen Mann zu recherchieren. Daraus entstand dann dieser Text. Diejenigen, die keine Probleme mit Beitr&auml;gen in englischer Sprache haben, k&ouml;nnen in den Fu&szlig;noten &uuml;ber die Links eine Unmenge an zus&auml;tzlichen Informationen aus dem Munde Wilkersons erhalten.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em><strong>Florian Linse<\/strong> ist Unternehmer und widmet sich seit Jahren verst&auml;rkt der Untersuchung von Machtsystemen in menschlichen Gesellschaften.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Im Artikel der New York Times vom Februar 2018 &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2018\/02\/05\/opinion\/trump-iran-war.html\">I Helped Sell the False Choice of War Once. It&rsquo;s Happening Again.<\/a>&ldquo; bekennt sich Wilkerson ganz eindeutig zu seinem Fehler<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Wilkerson beschreibt die entscheidenden Vorkommnisse, die letztendlich zu seinem Entschluss f&uuml;hrten, den Dienst zu quittieren, <a href=\"https:\/\/youtu.be\/5RoAh0U1kl0?t=2284\">im Interview mit Harry Kreisler Juni 2008 University of California Television (UCTV)<\/a> ca. ab Minute 38:15.<br>\nHier geht er auch darauf ein, wie katastrophal die Nachkriegsplanung im Irak 2003 war. Eine Tatsache, der viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, wenn man bedenkt, in welch eklatantem Ausma&szlig; die vermeintliche Hilfs-\/Okkupationsmacht USA ihrer Verantwortung nicht nachkam, im Irak die zivile Ordnung nach der Besetzung aufrecht zu erhalten. Die ganze Region und dar&uuml;ber hinaus leidet noch heute unter den Folgen.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Collin Powell betreibt Schadensbegrenzung in der Regierung G.W.Bush. <a href=\"https:\/\/youtu.be\/5RoAh0U1kl0?t=2477\">Interview mit Harry Kreisler Juni 2008 University of California Television (UCTV)<\/a> ca. ab Minute 41:15.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Die Verschw&ouml;rung Cheneys und Rumsfelds, die gesetzlichen Statuten des politischen Prozess&rsquo; zu unterwandern. <a href=\"https:\/\/youtu.be\/5RoAh0U1kl0?t=800\">Im Interview mit Harry Kreisler Juni 2008 University of California Television (UCTV)<\/a> ca. ab Minute 13:20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Interessant wie <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-28957477.html\">der &bdquo;Spiegel&ldquo;<\/a> damals dar&uuml;ber schrieb. Auch nicht besser als heute.<br>\nSelbst Wikipedia macht keinen Hehl daraus, dass Jacobo &Aacute;rbenz Guzm&aacute;n mit Hilfe der USA aus dem Amt geputscht wurde.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] In der &bdquo;Welt&ldquo; August 2013 <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article119180782\/CIA-bekennt-sich-zu-Militaerputsch-1953-im-Iran.html\">&ldquo;CIA bekennt sich zu Milit&auml;rputsch 1953 im Iran&ldquo;<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Bei Telepolis Juni 2017 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Verfassungsschutz-will-NSU-Bericht-fuer-120-Jahre-wegschliessen-3772330.html\">&ldquo;Verfassungsschutz will NSU-Bericht f&uuml;r 120 Jahre wegschlie&szlig;en&ldquo;<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/wunderhaft.blogspot.com\/2018\/02\/wie-avaaz-die-revolution-in-syrien.html\">Wie Amal Saad schreibt<\/a>, &ldquo;kommt es beim V&ouml;lkerrecht nicht auf die vermittelte staatliche Legitimit&auml;t und Regierungsform an. Sowohl Demokratien als auch autorit&auml;re Regime haben das Recht, Aufst&auml;nde zu bek&auml;mpfen und sich gegen&uuml;ber externen M&auml;chten zu verteidigen, welche die Aufst&auml;ndischen unterst&uuml;tzen. In jedem Fall unterliegt das allein der Rechtsprechung des betreffenden Staates. Ausl&auml;ndischen M&auml;chten ist es verboten, Aufst&auml;ndische zu unterst&uuml;tzen. Die Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen,&nbsp;A\/RES\/2131 (XX), erkl&auml;rt hierzu, dass &ldquo;kein Staat subversive, terroristische oder bewaffnete Handlungen organisieren, unterst&uuml;tzen, sch&uuml;ren, finanzieren, dazu anstiften oder tolerieren darf, die beabsichtigen, den gewaltsamen Sturz eines anderen Staates herbeizuf&uuml;hren, oder in den B&uuml;rgerkrieg eines anderen Staates eingreifen darf&ldquo;.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/youtu.be\/NxwT2MSNbyk?t=1696\">Interview mit Paul Jay in TheRealNews<\/a> im November 2017 ca. Minute 28:15.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Oskar Lafontaine <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45067#h01\">&bdquo;Masterplan zur Zerst&ouml;rung der Welt? Lawrence Wilkerson &uuml;ber die US-Au&szlig;enpolitik&ldquo;<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mehrheit der Meinungsf&uuml;hrer in Deutschland haben immer noch ein verkl&auml;rtes Bild von den USA. Die Lekt&uuml;re des Textes von Florian Linse k&ouml;nnte aufkl&auml;rend wirken. Er hat den Vortrag eines Insiders, von Lawrence Wilkerson, u.a. Stabschef des US-Au&szlig;enministers Powell in der Zeit der Pr&auml;sidentschaft von George W. Bush, angeh&ouml;rt, &uuml;bersetzt und berichtet. Er arbeitete, so<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45368\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,169,107,126],"tags":[2314,368,1774,1093,1543,1334,714,901,2129,1645,2102,2389,641,951,1611,1313,911,1266,366,915,1367,841,1418,1791,1553,260,1556,1333],"class_list":["post-45368","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","tag-bush-george-h-w","tag-bush-george-w","tag-cheney-dick","tag-clinton-bill","tag-deutsche-einheit","tag-erdoel","tag-fischer-joschka","tag-geheimdienste","tag-geheimhaltung","tag-georgien","tag-geostrategie","tag-guatemala","tag-irak","tag-iran","tag-kriegsluegen","tag-krim","tag-maidan","tag-nsu","tag-obama-barack","tag-putin-wladimir","tag-ruestungsausgaben","tag-reagan-ronald","tag-regime-change","tag-rumsfeld-donald","tag-syrien","tag-ukraine","tag-usa","tag-venezuela"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45368"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45368\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60006,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45368\/revisions\/60006"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}