{"id":45413,"date":"2018-08-10T11:24:24","date_gmt":"2018-08-10T09:24:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45413"},"modified":"2018-08-10T12:34:35","modified_gmt":"2018-08-10T10:34:35","slug":"weitere-leserbriefe-zu-brennpunkt-afrika-auch-wenn-die-debatte-unbequem-ist-muessen-wir-sie-endlich-fuehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45413","title":{"rendered":"Weitere Leserbriefe zu:  Brennpunkt Afrika \u2013 Auch wenn die Debatte unbequem ist, m\u00fcssen wir sie endlich f\u00fchren"},"content":{"rendered":"<p>Der Artikel: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45160\">&ldquo;Brennpunkt Afrika &ndash; Auch wenn die Debatte unbequem ist, m&uuml;ssen wir sie endlich f&uuml;hren.&rdquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45272\">die Reaktionen der Leser darauf<\/a> haben noch  mal eine ganze Reihe von Leserbriefen nach sich gezogen, die wieder viele weiterf&uuml;hrende Links und Informationen enthalten.  Ich greife das hier nochmals auf, da es sich um einen der entscheidenden Knackpunkte f&uuml;r die Zukunft von uns allen handelt:  Kann der Lebensstil, der in den Industriel&auml;ndern vorherrscht, so aufrechterhalten werden oder Vorbild sein f&uuml;r Gesellschaften, die (noch) nicht so gro&szlig;e Mengen an Ressourcen verbrauchen?  Auf der Nordhalbkugel selber sind die G&uuml;ter schon zutiefst ungerecht verteilt, aber auch weltweit w&auml;re wohl ein radikales Umdenken und eine angemessenere Lebensweise notwendig.  Wie schwer die &Auml;nderung des eigenen (Konsum)verhaltens ist, wissen wohl die meisten von uns aus eigener Erfahrung&hellip; Vielen Dank an alle Leser, die geschrieben haben und so zur Information und Meinungsbildung beitragen!<br>\nDamit ist zu diesem Thema schon mal einiges gesagt und man k&ouml;nnte versuchen, wenn gewollt, dementsprechend zu handeln. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1.Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>um meine Mail, bzgl. Afrika, noch einmal aufzugreifen. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Earth-Overshoot-4126936.html\">Hier ein Link<\/a>.<\/p><p>In diesem Artikel werden die Folgen unserer(!) Lebensweise noch einmal beschrieben. Sollten die Menschen in Afrika wirtschaftlich zu uns  aufschlie&szlig;en, w&uuml;rde sich der Bedarf nach noch mehr Erden erheblich erh&ouml;hen.<\/p><p>Ich bleibe dabei, wir m&uuml;ssen unseren Lebenstil und die Art zu wirtschaften &uuml;berdenken. Die L&ouml;sung kann nicht darin liegen, dass der Rest der Menschheit so handelt wie wir es tun.<\/p><p>Ich danke Ihnen f&uuml;r Ihre Geduld und Aufmerksamkeit.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJan Skalla<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>Ich habe fast 10 Jahre in S&uuml;d Afrika gelebt und gearbeitet, und kam 1989 zur&uuml;ck, als es mit der Apartheid zu Ende ging. Habe deshalb aber immer noch gute Kontakte zu ehemaligen Arbeitskollegen, die heute noch in S&uuml;d Afrika leben, zum Teil mit ihren Familien, und heute als Rentner. <\/p><p>In all den Jahren, musste ich feststellen, die westliche Sichtweise auf S&uuml;d Afrika im Westen, war und ist sehr viel bis heute von Vorurteilen im Westen geleitet. Wir ma&szlig;en uns im Westen an, die Korruption dort anzuprangern? Afrika hatte und gen&uuml;gend westliche Vorbilder. Die sog. Entwicklungshilfen die hier im Westen immer genannt werden, sind doch in erster Linie Subventionsprogramme f&uuml;r westliche Firmen. <\/p><p>&bdquo;Wir&ldquo; im Westen mit unseren gerade einmal 12% der Weltbev&ouml;lkerung, welche die Macht h&auml;tte, dass in Afrika und anderswo auf der Welt in sog. Armen L&auml;ndern immer noch t&auml;glich 100 Tsd. Kinder an Hunger und den Folgen von Hunger auf der Welt sterben, w&auml;hrend der sog. Westen t&auml;glich Millionen Tonnen Lebensmittel wegwirft? Da halte ich es schon eher mit Jean Ziegler der in seinem Buch sehr ausf&uuml;hrlich beschreibt, um was es dem Westen &uuml;ber all die Jahrhunderte wirklich geht. Um Geopolitische Interessen. <\/p><p>Hagen Reether beschreibt das in seinem Programm ziemlich genau: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/kDV29Kkc-LA\">Hier ein kleiner Auszug<\/a>.<\/p><p>&bdquo;Fluchtursachen bek&auml;mpfen, das werden wir nat&uuml;rlich nicht tun. Denn dann m&uuml;ssten wir unsere Lebensweise &auml;ndern, denn unsere Lebensweise, sind deren Fluchtursachen.&nbsp; Von Klamotten bis Landwirtschaft, Stereoanlage vom Ehering bis zum Waffenhandel.&nbsp; wir bek&auml;mpfen Fl&uuml;chtlinge keine Fluchtursachen. Wir im Westen sind nicht interessiert an den Fluchtursachen.&nbsp; Das ganze l&auml;uft ja schon seit mindestens 1444 also mehr als 600 Jahre.&nbsp; Seit die ersten Sklavenschiffe in Lissabon angekommen sind.<\/p><p>Haben wir im Westen ernsthaft geglaubt, dass geht jetzt noch einmal 600 Jahre so? Haben wir gedacht das merkt keiner? Seit dem wir das alle in der 10. Klasse in der Geschichte gelernt haben, ist uns das klar, dass es nicht noch weitere 600 Jahre so weiter geht.<\/p><p>Uns fliegen jetzt gerade 600 Jahre Kolonialismus, Ausbeutung, illegale Kriege um die Ohren, und wir m&uuml;ssen das irgendwie mit Anstand &uuml;ber die B&uuml;hne bekommen.&nbsp; Ohne zu verrohen, ohne zu Barbaren zu werden, wie unsere Vorfahren. <\/p><p>Und hier sitzen dann Leute in Talkshows und Zeitungsredaktionen,&nbsp; und erz&auml;hlen uns sie sind Stolz auf 70 Jahre Frieden und Freiheit in Europa. Wir haben Krieg und Sklaverei ausgelagert. Ganz perfekt, unser Wohlstand steht auf Leichenbergen und es&nbsp; werden t&auml;glich mehr.&nbsp; Aber weil das so bitter ist, muss man dazu &uuml;ber gehen, zu sagen die Afrikaner die sind ja selber schuld, die haben ja Diktatoren, die sind ja so viel korrupter als wir, die Korruption , Kleptokratie, stimmt ja alles sind ja Diktatoren,&nbsp; und da ist viel Kleptokratie und viel Korruption. Das ist auch ein riesen Problem, ist ja vieles auch richtig und auch schon sehr lange. <\/p><p>Aber was sind das doch f&uuml;r durchsichtige Argumente, was f&uuml;r l&auml;ppische und schwache Entlastungsargumente? Angesichts der Monstrosit&auml;t&nbsp; die wir Welthandel nennen?&nbsp; Das Spiel hei&szlig;t Globalisierung und wir haben das Ganze perfekt auf unsere Bed&uuml;rfnisse ausgerichtet.&nbsp; Jetzt haben wir ein schlechtes Gewissen und Angst in die Unterzahl zu kommen. <\/p><p>Wir haben Angst das wir unsere Heimat verlieren, weil Leute kommen&nbsp; die schon&nbsp; l&auml;ngst ihre Heimat verloren haben.&nbsp; Aus unserer angst wird jetzt Wut und Zorn, (also Zorn ist Wut mit Abitur)&nbsp; und Leute die sich nicht verstanden f&uuml;hlen, w&auml;hlen jetzt Leute die sich nicht ausdr&uuml;cken k&ouml;nnen. Was f&uuml;r eine traurige Ironie.&nbsp; <\/p><p>Aber unser Zorn ist schon verst&auml;ndlich also, wenn man bedenkt was wir gelitten haben. Was mussten unsere Gro&szlig;eltern Tee pfl&uuml;cken f&uuml;r die Bonzen in Ceylon? Was haben unsere Eltern auf den Baumwollfeldern geschuftet f&uuml;r die Inder? Und die armen Sachsen in Kupferminen bei Dresden, nur damit die Kongolesen, 30 Elektroger&auml;te pro Haushalt haben,&nbsp; und die Kakao und Kaffee Plantagen in der Pfalz, Generationen von Pf&auml;lzern haben sich ihre Gesundheit ruiniert, f&uuml;r die ekligen afrikanischen Gro&szlig;konzerne.&nbsp; Und die somalischen Fangflotten, die unsere Nordsee leer gefischt haben,&nbsp; deswegen mussten jetzt viele Ostfriesen Piraten werden. <\/p><p>Fast alle unsere Elefanten haben sie erschossen, f&uuml;r ihre Schachfiguren und f&uuml;r ihre Klaviertasten jetzt kommen sie mit ihren Jeeps und machen auch noch Safari und schauen sich die letzten Elefanten im Bayrischen Wald an. Das ist schon hart. <\/p><p>Und damals als die Herero Deutschland &uuml;berfallen haben, und der Genozid an den Schwaben, das wirkt ja auch nach. So was klopfst Du dir nicht einfach aus den Kleidern, nach hundert Jahren tut das immer noch weh.&nbsp; Davon erholt man sich nicht so schnell.&nbsp; Wir stehen hier bis zu den Knien in &auml;tzenden Chemikalien, damit man in Bangladesch&nbsp; f&uuml;r 7 Euro Jeans kaufen kann. <\/p><p>Wie viele unserer M&auml;dchen haben wir verloren, in den Diamant Minen bei Bielefeld, damit die Bonzen in Sierra Leone singen &bdquo;DIAMONDS ARE THE GIRLS BESTS FRIENDS&ldquo; Jetzt kommen die auch noch und wollen in unseren Turnhallen wohnen? Ja was denn noch alles? Was sollen wir noch alles f&uuml;r sie tun? Irgendwann ist auch Schluss, dann k&ouml;nnen wir nicht mehr. Irgendwann geht einfach nicht noch mehr. Unser Herz ist weich, aber unsere M&ouml;glichkeiten sind eben endlich.&ldquo; <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nH. Ewerth<\/p><p><em><strong>Anm. Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Erg&auml;nzend dazu, noch einmal <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=S_r_8xPFbYI\">Hagen Rether zu Fluchtursachen<\/a>.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wer muss sich einschr&auml;nken, beschr&auml;nken etwa im Konsum, in technischen M&ouml;glichkeiten? Die Europ&auml;er? D&uuml;rfen die Afrikaner gar nicht erst den europ&auml;ischen &ldquo;Wohlstand&rdquo; anstreben? Alles machen und besitzen k&ouml;nnen als Wert? Mehr haben als der Nachbar, der Konkurrent? Diese Debatte befasst sich ausschlie&szlig;lich mit quantitativen Beschr&auml;nkungen. Ist das die richtige Fragerichtung?<br>\n&nbsp;<br>\nMir fehlt die Frage nach der Qualit&auml;t: Machen Konsum, alles zu besitzen oder Siege im Wettbewerb zufrieden? In Europa und in Afrika und sonstwo auf der Welt?<br>\n&nbsp;<br>\nIch schlage Umdenken vor und empfehle als Lekt&uuml;re ein Buch, das schon 1976 erschienen ist: Erich Fromm, Haben oder Sein.<br>\n&nbsp;<br>\nWer verstanden hat, dass&nbsp; nicht&rdquo; Haben&rdquo;, sondern &ldquo;Sein&rdquo; zufrieden macht hat, der empfindet eine nachhaltige Lebensweise als Bereicherung und nicht als eine bittere Notwendigkeit. In Europa und Afrika und &uuml;berall auf der Welt.<br>\n&nbsp;<br>\nLilli Mund<br>\n&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r den Ansto&szlig; dieser notwendigen Debatte.<\/p><p>Es gibt reichlich Entwicklungsperspektiven f&uuml;r Afrika, wenn der&rdquo;Westen&rdquo; nur wollte. Solarer Wasserstoff, eine weniger exportorientierte EU Landwirtschaft, &hellip;<\/p><p>Zum Argument, der Norden schulde dem S&uuml;den wegen der Ausbeutung der letzten 600 Jahre etwas. Das ist ein veritables Argument, aber in seiner Pauschalit&auml;t eher abschreckend platt und lediglich moralisierend. Diejenigen, die konkret von der Ausbeutung profitiert haben und immer noch profitieren, sprich Firmen, ihre Inhaber und Aktion&auml;re sind hier heranzuziehen.&nbsp;<\/p><p>Aber ein solcher Streit ist in unserem derzeitigen System ja schwierig und gegen m&auml;chtige Gegner zu f&uuml;hren. Da suhlen sich viele eher in moralischen Argumenten.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJ. N.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>ich wei&szlig; wir k&ouml;nnen das Thema leider nicht ersch&ouml;pfend via Email verhandeln. Aber gestatten Sie mir doch noch zwei Bemerkungen:<\/p><p>Ausbeutung: Ja, die korrupten Eliten vor Ort sind Teil des Problems. Aber von wem kommen denn all die Milliarden f&uuml;r die Kabilas, Mugabes, dos Santos usw.? Es sind doch westliche (und neuerdings chinesische) Konzerne, die nach dem selben Prinzip verfahren, wie einst die Briten in Indien, die das riesige Imperium mit Hilfe lokaler Moguln auspl&uuml;nderten, denen sie daf&uuml;r im Gegenzug einen geradezu sprichw&ouml;rtlichen Reichtum g&ouml;nnten. Es lohnt sich doch f&uuml;r mich als BP oder Shell, eianem lokalen Despoten jedes Jahr eine Milliarde zu &uuml;berlassen, wenn er im Gegenzug daf&uuml;r sorgt, dass ich ungest&ouml;rt von sozialen oder &ouml;kol. Problemen 10 Milliarden mit &Ouml;l verdienen kann. Am Ende profitieren nach wie vor wir am meisten von den afrikanischen Rohstoffen, nur die Art und Weise der Ausbeutung ist subtiler als unter Leopold von Belgien.<\/p><p>Wachstum: Nat&uuml;rlich sind wir unglaubw&uuml;rdig, wenn wir nicht im Gegenzug auch unseren Lebensstil radikal ver&auml;ndern &ndash; ver&auml;ndern in erster Linie durch Konsumverzicht! Wir m&uuml;ssen einfach mal mit der (gr&uuml;nen)L&uuml;ge aufh&ouml;ren, Nachhaltigkeit w&auml;re ohne Einschr&auml;nkung zu haben. Schluss mit SUV, Billigflug, Kreuzfahrten und zentnerweise Fleisch!<br>\nDann kann man sich mit dem Rest der Welt vielleicht irgendwann auf einem nachhaltigen, vern&uuml;nftigem Mittelma&szlig; treffen. Ein Aufholen der Afrikaner auf unser Niveau oder auch nur das der Chinesen ist dagegen das Todesurteil f&uuml;r den Planeten. Es ist kein Eurozentrismus, wenn man die unterentwickelten L&auml;nder davor bewahren m&ouml;chte, die gleichen Fehler wie wir zu machen.<\/p><p>Ich hoffe, Sie bleiben bei den NDS an diesem Thema dran. Wir verzetteln uns sowieso viel zu sehr im Kleinklein nachrangiger Probleme und verlieren dabei die gro&szlig;en Themen aus den Augen.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en aus Taufkirchen<br>\n Martin Sutor<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Jens Berger, sehr geehrtes NDS Team ! <\/p><p>Ich will gar keinen Text schreiben, nur zum Thema Brennpunkt Afrika auf die Netzseite <a href=\"https:\/\/www.welt-ernaehrung.de\/\">welt-ernaehrung.de<\/a> hinweisen und speziell auf die Artikel:<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.welt-ernaehrung.de\/2013\/08\/19\/bill-gates-in-afrika\/\">Bill Gates in Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.welt-ernaehrung.de\/2015\/12\/14\/private-stiftungen-speerspitze-der-globalen-agrarkonzerne\/\">Private Stiftungen &ndash; Speerspitze der globalen Agrarkonzerne?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.welt-ernaehrung.de\/2011\/11\/17\/hunger-%e2%80%93-katastrophe-protest-und-medienereignis\/\">Hunger &ndash; Katastrophe, Protest und Medienereignis<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en <\/p><p>Ein Leser <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>herzlichen Dank f&uuml;r den sehr ausf&uuml;hrlichen und informativen Artikel.<\/p><p>Erg&auml;nzend m&ouml;chte ich mitteilen, dass ein Gro&szlig;teil der Flucht sich innerhalb Afrikas abspielt. Dazu ein sehr <a href=\"https:\/\/www.falter.at\/falter\/radio\">interessanter Beitrag auf FALTER Radio<\/a> vom 11.07.2018 &ldquo;Afrika und wir&rdquo;.<\/p><p>EIn wichtiger Ansatz, um das Problem halbwegs in den Griff zu bekommen ist es nicht auf Freihandel zu setzten &ndash; wie es die EU leider hier falsch macht &ndash; sondern Schutzz&ouml;lle, damit sich die Wirtschaft in Afrika entwickeln kann und die Produkte damit am Weltmarkt konkurrenzf&auml;hig sind. Damit werden die M&auml;rkte von Afrika nicht mit Produkten aus China, Europa und den USA &uuml;berflutet und funktionierende Strukturen zerst&ouml;rt (z.B. Agrarbereich). Mit diesem Weg hat sich die Wirtschaft von S&uuml;dkorea entwickeln k&ouml;nnen.<\/p><p>Ich w&uuml;rde mich freuen, mit diesem Schreiben einen erweiterten Beitrag zu diesem so wichtigen Thema beitragen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Georg Kronberger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Artikel: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45160\">&ldquo;Brennpunkt Afrika &ndash; Auch wenn die Debatte unbequem ist, m&uuml;ssen wir sie endlich f&uuml;hren.&rdquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45272\">die Reaktionen der Leser darauf<\/a> haben noch mal eine ganze Reihe von Leserbriefen nach sich gezogen, die wieder viele weiterf&uuml;hrende Links und Informationen enthalten. Ich greife das hier nochmals auf, da es sich um einen der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45413\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[37,103,202,161],"tags":[1223,1487,1055,895,1848,2174,606,291,402],"class_list":["post-45413","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-globalisierung","category-leserbriefe","category-postwachstumskritik","category-wertedebatte","tag-afrika","tag-entwicklungshilfe","tag-fluechtlinge","tag-freihandel","tag-nachhaltigkeit","tag-protektionismus","tag-rether-hagen","tag-verteilungsgerechtigkeit","tag-wachstum"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45413"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45413\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45417,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45413\/revisions\/45417"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45413"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}