{"id":45424,"date":"2018-08-11T11:50:42","date_gmt":"2018-08-11T09:50:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45424"},"modified":"2026-01-27T11:30:07","modified_gmt":"2026-01-27T10:30:07","slug":"bei-diesem-system-bleiben-die-kinder-aus-armen-familien-auf-der-strecke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45424","title":{"rendered":"\u201eBei diesem System bleiben die Kinder aus armen Familien auf der Strecke\u201c"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180811_urbatsch.jpg\" alt=\"Katja Urbatsch\" title=\"Katja Urbatsch\"><\/div><p>Wer aus armen Verh&auml;ltnissen kommt und studieren m&ouml;chte, hat in Deutschland einen schweren Stand. Das verdeutlicht Katja Urbatsch, Gr&uuml;nderin des Portals <a href=\"https:\/\/www.arbeiterkind.de\/\">Arbeiterkind.de<\/a>, im Interview mit den NachDenkSeiten. &bdquo;Das gesamte System der Studienfinanzierung&ldquo;, so Urbatsch, &bdquo;geht davon aus, dass eine Familie da ist, die unterst&uuml;tzt.&ldquo; Die Realit&auml;t aber zeige: Kinder aus armen Familien, die mit einem Studium anfangen, seien oft v&ouml;llig auf sich allein gestellt. Urbatsch kritisiert, dass sowohl in der Gesellschaft als auch in der Politik zu oft die Einsicht fehle, mit welchen H&uuml;rden Studienanf&auml;nger aus <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40844\">armen Familien<\/a> zu k&auml;mpfen haben. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7213\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-45424-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180813_Kinder_aus_armen_Familien_bleiben_auf_der_Strecke_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180813_Kinder_aus_armen_Familien_bleiben_auf_der_Strecke_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180813_Kinder_aus_armen_Familien_bleiben_auf_der_Strecke_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180813_Kinder_aus_armen_Familien_bleiben_auf_der_Strecke_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=45424-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180813_Kinder_aus_armen_Familien_bleiben_auf_der_Strecke_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"180813_Kinder_aus_armen_Familien_bleiben_auf_der_Strecke_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zbJyRvw1OAo\">Frau Urbatsch<\/a>, was bedeutet es, wenn ein Kind aus einer armen Familie studieren will?<\/strong><\/p><p>Wer aus armen Verh&auml;ltnissen kommt und ein Studium aufgreift, wird mit einer ganzen Reihe von Problemen konfrontiert. Es geht damit los, dass die Eltern nicht &uuml;ber die finanziellen Mittel verf&uuml;gen, die man aufbringen muss, wenn ein Kind studiert. Oft k&ouml;nnen sie ihre Kinder auch nicht ideell unterst&uuml;tzen. Es fehlt an Wissen im Hinblick auf die Universit&auml;t, die Studieng&auml;nge, die Finanzierung. <\/p><p><strong>Die Kinder aus armen Familien haben also gleich mit Startschwierigkeiten zu k&auml;mpfen? <\/strong><\/p><p>Auf jeden Fall. <\/p><p><strong>Wie sehen die Probleme der Kinder aus armen Familien, die studieren wollen, konkret aus?<\/strong><\/p><p>F&uuml;r die armen Familien bedeutet das Studium, dass sie oft noch weniger Geld zur Verf&uuml;gung haben. F&auml;ngt ein Kind an zu studieren, f&auml;llt es automatisch aus der Bedarfsgemeinschaft raus. F&uuml;r das Kind gibt es keine Sozialleistungen mehr. Das hei&szlig;t: Die armen Familien, die verst&auml;ndlicherweise auf jeden Cent angewiesen sind, wissen, dass ein Studium ihnen erst einmal finanzielle Nachteile bringt. Wir stellen also fest, dass der Weg zur Uni f&uuml;r diese Kinder bereits an dieser Stelle nicht einfach ist. Sie agieren aus einem Umfeld, das ihnen den Weg zum Studium regelrecht versperrt. <\/p><p><strong>Wie sieht es aus, wenn sie sich dann aber doch f&uuml;r ein Studium entscheiden? <\/strong><\/p><p>Dann gehen die Probleme weiter. Meine T&auml;tigkeit f&uuml;r Arbeiterkind.de zeigt mir immer wieder, dass vielen in der Gesellschaft nicht bewusst ist, welche H&uuml;rden Kinder aus armen Familien bei einem Studium zu nehmen haben. In diesen Familien fehlt es an allem. Und das ist ein gro&szlig;es Problem, wenn bereits zu Beginn eines Studiums Geld in die Hand genommen werden muss. <\/p><p>Konkret: Wer studieren will, muss sich zun&auml;chst um einen Studienplatz bem&uuml;hen. Das hei&szlig;t oft: Ich muss in eine Stadt fahren, die m&ouml;glicherweise mehrere hundert Kilometer entfernt ist und mich dort an der Uni einschreiben. Da entstehen Kosten. Dann muss ich mich um eine Wohnung k&uuml;mmern. Wenn es schlecht l&auml;uft, muss ich vielleicht diese Strecke mehrere Male zur&uuml;cklegen oder muss dort in der Stadt einige Tage &uuml;bernachten. Auch das kostet Geld. Wenn ich eine Wohnung gefunden habe, werden eine Kaution und die erste Miete f&auml;llig. Schlie&szlig;lich muss ich den Umzug bezahlen. Gegebenenfalls stehen weitere Kosten wie etwa f&uuml;r einen Computer, Lehrmittel usw. an. Schlie&szlig;lich wird dann auch noch der Semesterbeitrag f&auml;llig, f&uuml;r den mittlerweile an vielen Unis auch bereits mehrere hundert Euro hingelegt werden m&uuml;ssen &ndash; innerhalb weniger Wochen zwischen Studienplatzzusage und Einschreibefrist. <\/p><p>Und, was man auch nicht untersch&auml;tzen darf: Das fehlende Geld f&uuml;hrt dazu, dass die Kinder aus armen Familien bei diesem Gang ganz auf sich alleine gestellt sind. In Familien, wo Geld vorhanden ist, f&auml;hrt oft der Vater und die Mutter gemeinsam mit dem Kind in die neue Stadt, hilft konkret vor Ort bei der Wohnungssuche, achtet auf Dinge, die bei der Wohnungswahl wichtig sind, an die ein 18-J&auml;hriger vielleicht nicht denkt. <\/p><p>Sie sehen, da kommt einiges zusammen.<\/p><p><strong>Wie sieht es denn mit dem BAf&ouml;G aus?<\/strong><\/p><p>Das ist ja das Problem: Das BAf&ouml;G greift zu sp&auml;t. <\/p><p><strong>Wie meinen Sie das?<\/strong><\/p><p>Zun&auml;chst muss ein Antrag auf BAf&ouml;G gestellt werden. Dann wird dieser bearbeitet und Zeit vergeht. Es ist nicht so, dass direkt zum Studienbeginn die erste BAf&ouml;G-Zahlung auf dem Konto ist. In der Regel muss derjenige, der ein Studium aufgreift, in Vorleistung treten. Und damit sind wir wieder bei dem, was ich gesagt habe: Eine arme Familie hat nicht die M&ouml;glichkeit, in Vorleistung zu treten. Hinzu kommt: Ich nehme ein Studium auf und wei&szlig; erst mal gar nicht, wie viel BAf&ouml;G ich &uuml;berhaupt bekomme. Das hei&szlig;t: Ich habe null Planungssicherheit. <\/p><p><strong>Geht das BAf&ouml;G-System also an der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42624\">sozialen Realit&auml;t<\/a> vorbei?<\/strong><\/p><p>Absolut. Das gesamte System der Studienfinanzierung geht davon aus, dass eine Familie da ist, die unterst&uuml;tzt. Bei diesem System bleiben die Kinder aus armen Familien auf der Strecke. Schlimm ist, dass auch immer wieder in der Gesellschaft ein Unverst&auml;ndnis zu beobachten ist, wenn es um die Studienfinanzierung geht. Wenn wir von Arbeiterkind.de auf Facebook und anderen Plattformen auf die Probleme aufmerksam machen, dann dauert es nicht lange, bis Nutzer meinen, die Probleme seien ganz schnell gel&ouml;st. Dann hei&szlig;t es beispielsweise, die Kinder k&ouml;nnten doch arbeiten und sich so bereits vor dem Studium ein finanzielles Polster ansparen. Nur: Lebt das Kind in einer Familie, die Sozialleistungen bezieht, dann darf es 100 Euro monatlich dazuverdienen. Sie d&uuml;rfen auch in den Schulferien arbeiten, maximal f&uuml;r 4 Wochen. Da kommt nicht viel Geld zusammen. Und wenn es &uuml;berhaupt gelingt, ein paar hundert Euro anzusparen, dann ist es oft so, dass die Armutssituationen in diesen Familien dazu f&uuml;hren, dass auf das Ersparte zugegriffen werden muss. <\/p><p><strong>Kann es sein, dass wir hier von einer gro&szlig;en Unwissenheit sprechen m&uuml;ssen?<\/strong><\/p><p>Eindeutig: ja! <\/p><p><strong>Von welchen Summen reden wir denn, wenn es um die Aufnahme eines Studiums geht?<\/strong><\/p><p>Das h&auml;ngt sicherlich von der jeweiligen Situation ab. Das k&ouml;nnen einige hundert Euro, aber auch schnell &uuml;ber tausend Euro sein. <\/p><p><strong>Sie haben gesagt, dass es einfach am Verst&auml;ndnis mangelt, mit welchen Problemen die Kinder aus armen Familien, die studieren wollen, zu k&auml;mpfen haben. Wird hier ein politisches Versagen sichtbar? Mit etwas Empathie und Verstand sollten doch auch Politiker in der Lage sein, sich vorzustellen, was es hei&szlig;t, wenn <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40864\">keinerlei Geld<\/a> in einer Familie vorhanden ist.<\/strong><\/p><p>Politiker sind auch ein Spiegel der Gesellschaft, es gibt einige, die sich mit diesen Verh&auml;ltnissen sehr gut auskennen und andere weniger. Allerdings sind die meisten Politiker gut verdienende Akademiker, deren Kinder selbstverst&auml;ndlich keinen BAf&ouml;G-Anspruch haben. Das ist auch richtig so, aber f&uuml;hrt eben auch dazu, dass viele gar nicht wissen, wie das mit dem BAf&ouml;G eigentlich genau funktioniert und wo die Probleme liegen. Dies gilt aber nicht nur f&uuml;r Politiker, sondern f&uuml;r einen Gro&szlig;teil akademischer Familien, beispielsweise auch f&uuml;r Professorinnen und Professoren an Hochschulen und Universit&auml;ten.  Wir h&ouml;ren sehr oft in  Gespr&auml;chen, dass es doch bestimmt bereits M&ouml;glichkeiten gebe, um diesen Kindern zu helfen. Sie verweisen dann auf das Studierendenwerk oder meinen, die angehenden Studenten k&ouml;nnten sich einen kleinen Kredit bei einer Bank nehmen. Aber wer Hartz IV bezieht, bekommt keinen Kredit bei einer Bank. <\/p><p><strong>Basiert dieses Verhalten wirklich nur auf Unwissenheit?<\/strong><\/p><p>Ich denke, das ist kein b&ouml;ser Vorsatz. Die kennen sich einfach nicht aus. Es fehlt ihnen an Einblicken in die armen Milieus. Ich habe festgestellt, dass man bei solchen Diskussionen am besten sofort konkrete F&auml;lle auf den Tisch legt und daran anschaulich zeigt, woran es hakt. Einerseits freuen wir uns sehr, dass Politiker und Beratungsstellen Hilfesuchende an uns weiterleiten, wenn es um die Studienfinanzierung geht, aber andererseits sind es viele F&auml;lle, wo wir unter den aktuellen Gegebenheiten auch keine M&ouml;glichkeiten mehr sehen. <\/p><p><strong>Was Sie beschreiben erinnert, an eine Erz&auml;hlung des <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43341\">&bdquo;Armen-Arztes&ldquo; Gerhard Trabert<\/a>. In einem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43343\">NachDenkSeiten-Interview<\/a> hat er davon erz&auml;hlt, dass Jobcenter, obwohl sie helfen m&uuml;ssten, zu den &bdquo;Kunden&ldquo; sagen: Gehen Sie zu Herrn Trabert. Der hilft Ihnen. <\/strong><\/p><p>Wir ben&ouml;tigen auf jeden Fall eine politische L&ouml;sung f&uuml;r die &uuml;beraus realen Probleme. <\/p><p><strong>Wie kann diese L&ouml;sung denn aussehen? W&auml;re eine Art finanzielles Starterpaket sinnvoll?<\/strong><\/p><p>Das w&auml;re eine M&ouml;glichkeit. Auf jeden Fall m&uuml;ssen sich Politiker, Studierendenwerke und Hochschulen zusammensetzen und anhand von Fallbeispielen lernen zu verstehen, wie H&uuml;rden abgebaut werden k&ouml;nnen. Man k&ouml;nnte zum Beispiel dazu &uuml;bergehen, armen Studierenden den ersten Semesterbeitrag zu erlassen oder daf&uuml;r sorgen, dass sie ihn in Raten bezahlen k&ouml;nnen. Oder man k&ouml;nnte ein Stipendium f&uuml;r das erste Jahr vergeben. Des Weiteren sollten generell die Verwaltungsh&uuml;rden niedriger gesetzt werden. <\/p><p>Derzeit m&uuml;ssen sich 17-, 18-J&auml;hrige, deren Familien ihnen nicht beratend zur Seite stehen k&ouml;nnen, durch das deutsche Verwaltungssystem k&auml;mpfen und rausfinden, ob und welche finanziellen Mittel es f&uuml;r sie gibt. Wenn man sich an der Uni einschreibt, m&uuml;sste es direkt daneben einen BAf&ouml;G-Stand geben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180811_urbatsch.jpg\" alt=\"Katja Urbatsch\" title=\"Katja Urbatsch\"\/><\/div>\n<p>Wer aus armen Verh&auml;ltnissen kommt und studieren m&ouml;chte, hat in Deutschland einen schweren Stand. Das verdeutlicht Katja Urbatsch, Gr&uuml;nderin des Portals <a href=\"https:\/\/www.arbeiterkind.de\/\">Arbeiterkind.de<\/a>, im Interview mit den NachDenkSeiten. &bdquo;Das gesamte System der Studienfinanzierung&ldquo;, so Urbatsch, &bdquo;geht davon aus, dass eine Familie da<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45424\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,17,209,132],"tags":[881,524,408,621],"class_list":["post-45424","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-hochschulen-und-wissenschaft","category-interviews","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-armut","tag-bafoeg","tag-soziale-herkunft","tag-studienanfaenger"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45424","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45424"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45424\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83065,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45424\/revisions\/83065"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45424"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45424"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45424"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}