{"id":4551,"date":"2010-02-22T09:15:19","date_gmt":"2010-02-22T08:15:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4551"},"modified":"2014-11-25T09:58:01","modified_gmt":"2014-11-25T08:58:01","slug":"die-leser-der-zeit-u-a-angesehener-medien-werden-genau-so-manipuliert-wie-die-leser-der-bild-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4551","title":{"rendered":"Die Leser der \u201eZeit\u201c u.a. angesehener Medien werden genau so manipuliert wie die Leser der BILD-Zeitung."},"content":{"rendered":"<p>Weil sich die wichtigsten Medien der besser Ausgebildeten zu einem beachtlichen Teil auch als Kampagnemedien verdingen, werden die Leserinnen und Leser dieser Medien ebenfalls Opfer von geplanten Manipulationen. Das gilt auch f&uuml;r die Leserschaft solcher Medien, die fr&uuml;her als informative und im guten Sinne kritische Medien galten &ndash; wie zum Beispiel die &bdquo;Zeit&ldquo;, der &bdquo;Spiegel&ldquo;, der &bdquo;Stern&ldquo;, die ARD und die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo;. Ein eklatantes Beispiel kam gerade auf den Tisch: das Zusammenspiel von &bdquo;Zeit&ldquo; und Bild-Zeitung im Fall Westerwelle. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Wir machen auf diesen speziellen Fall beispielhaft aufmerksam, damit Sie an einem solchen konkreten Beispiel den Nutzern der betroffenen Medien in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis demonstrieren k&ouml;nnen, wie sehr auch sie Opfer der uns umgebenden Strategien der Meinungsmache werden.<\/strong><\/p><p>Am 18. Februar erschien <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/08\/01-Hartz-IV\">ein Kommentar des Chefredakteurs der &bdquo;Zeit&ldquo;<\/a>, Giovanni di Lorenzo mit dem Titel: <\/p><blockquote><p>\n\tHartz IV<br>\n\t<strong>Richtig im Falschen<\/strong><br>\n\tDie Emp&ouml;rung &uuml;ber Westerwelles Tiraden zu Hartz IV d&uuml;rfen kein Grund sein, einige Fehlentwicklungen zu verschweigen.\n<\/p><\/blockquote><p>Der Chefredakteur h&auml;lt die Einlassungen von Guido Westerwelle &bdquo;im Ton f&uuml;r unangemessen&ldquo;, aber in der Sache f&uuml;r berechtigt. Di Lorenzo beklagt die mit 50 Milliarden &euro; f&uuml;r die Grundsicherung viel zu hohen Kosten von Hartz IV, er beklagt die Missbr&auml;uche und dabei besonders, dass &bdquo;nach einer vom Bundesarbeitsministerium erst vor drei Monaten ver&ouml;ffentlichten Studie &hellip; Migranten und ihre in Deutschland geborenen Nachkommen doppelt so h&auml;ufig auf Sozialhilfe angewiesen sind wie der Rest der Bev&ouml;lkerung&ldquo;. Dies sei einerseits dadurch zu erkl&auml;ren, dass die Migranten wegen ihrer oft geringen Qualifikation wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. &bdquo;Andererseits aber dr&auml;ngt sich der Verdacht auf, dass unser in Deutschland so angefeindetes Sozialsystem immer noch attraktiv genug ist, dass es eine <strong>massenhafte Einwanderung in die sozialen Netze ausl&ouml;st &hellip;&ldquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Bild&rdquo; greift einen Tag sp&auml;ter auf der Titelseite den von der &bdquo;Zeit&ldquo; angelegten Faden auf. <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2010\/02\/19\/hartz-iv-migranten\/warum-kriegen-sie-haeufiger-hartz-iv-als-deutsche.html\">Dort hei&szlig;t es<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n\t<strong>&bdquo;Zeit&ldquo;-Chef Giovanni di Lorenzo st&ouml;sst heikle Debatte an. Warum kriegen Migranten h&auml;ufiger Hartz IV als Deutsche?<\/strong><br>\n\t28 Prozent aller Empf&auml;nger von Hartz IV sind Migranten<br>\n\tDeutschland diskutiert &uuml;ber Hartz IV. Und jetzt st&ouml;&szlig;t der Chefredakteur der hoch angesehenen &bdquo;Zeit&ldquo; eine noch heiklere Debatte an: Wie kommt es, dass Migranten und ihre in Deutschland geborenen Nachkommen deutlich h&auml;ufiger St&uuml;tze beziehen als Deutsche? Er verweist auf eine Studie.\n<\/p><\/blockquote><p>Und <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2010\/02\/20\/fdp-chef-guido-westerwelle-nach-hartz-iv-debatte\/ich-spreche-aus-was-die-schweigende-mehrheit-denkt.html\">&bdquo;Bild am Sonntag&ldquo; setzt nach<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n\tFDP-Chef Guido Westerwelle zur Hartz-IV-Debatte <strong>&bdquo;Ich spreche aus, was die schweigende Mehrheit denkt&ldquo;<\/strong><br>\n\t20.2.2010 &ndash; 14:54 UHR<br>\n\tDeutschland diskutiert &uuml;ber Hartz IV und die &Auml;u&szlig;erungen von Vize-Kanzler Guido Westerwelle (48, FDP). Im Interview mit BILD am SONNTAG zeigt sich der FDP-Chef unbeeindruckt von der Kritik der Bundeskanzlerin und der Union an der von ihm ausgel&ouml;sten Debatte.\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Glatt gef&auml;lscht &ndash; die Zuwanderung war lange nicht so niedrig wie heute.<\/strong><\/p><p>Das Zusammenspiel von &bdquo;Zeit&ldquo; und &bdquo;Bild&ldquo; war vermutlich von Anfang an ein abgekartetes Spiel. Solche Verabredungen sind dann besonders wichtig, wenn die Fakten gef&auml;lscht sind &ndash; im konkreten Fall mit dem Versuch von di Lorenzo &ndash; immerhin selbst mit 11 Jahren nach Deutschland zugewandert -, den Zuwanderern die Hauptschuld f&uuml;r den angeblichen Missbrauch von Hartz IV zuzuschieben. Es wird der falsche Eindruck erweckt, <strong>nach<\/strong> der Einf&uuml;hrung von Hartz IV seien Zuwanderer in dieses soziale Netz gestr&ouml;mt. Das ist aber nicht richtig. Der Hauptstrom der Zuwanderung fand viel fr&uuml;her statt und teilweise unter Applaus jener, die heute diese Zuwanderung beklagen. Ende der Achtzigerjahre und Anfang der Neunzigerjahre war es gerade in den Kreisen des Herrn di Lorenzo zur Mode geworden, aus so genannten demographischen Gr&uuml;nden das Tor weit aufzumachen. Damals sind alleine Hunderttausende von Aussiedlern nach Deutschland geholt worden. Auch viele von ihnen sind heute ohne Arbeit. Auch die so genannten Gastarbeiter sind hierhergeholt worden. Dass alle diese Gruppen und viele ihrer Nachfahren heute keinen Arbeitsplatz finden, hat wiederum sehr viel damit zu tun, dass die herrschenden Kreise die notwendige Besch&auml;ftigungspolitik haben schleifen lassen. Siehe z.B. <a href=\"\/?p=4523\">hier<\/a>.<\/p><p><strong>&bdquo;Freitag.de&ldquo; widerspricht der &bdquo;Zeit&ldquo; &ndash; immerhin<\/strong><\/p><p>Gl&uuml;cklicherweise gibt es wenigstens noch gelegentlich ein Medium, das den manipulativen Darstellungen von Medien wie der &bdquo;Zeit&ldquo; und der Bild-Zeitung widerspricht. Im &bdquo;Freitag.de&ldquo; erschien am  19.2. <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2010\/07\/giovanni-di-lorenzo-auslaender-hartz-zeit\/print\">dieser Artikel<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n\t<strong>Ein unappetitliches Spiel<\/strong><br>\n\tDie Hartz-Debatte wird ausl&auml;nderfeindlich. Auch liberale Zeitungen beteiligen sich. Gegen alle Fakten. Denn immer weniger Migranten liegen dem Steuerzahler auf der Tasche\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Auch der Chefredakteur der &bdquo;Zeit&ldquo; muss wissen, welches gef&auml;hrliche Spiel sein Blatt und die Bild-Zeitung hier spielen. Und er muss die Zusammenh&auml;nge kennen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>\n\t\tEr wei&szlig;, dass er mit solchen Kommentaren und der Weiterverbreitung durch die Bild-Zeitung Ausl&auml;nderfeindlichkeit sch&uuml;rt. Was das hei&szlig;t, muss er wissen. Wenn man Wikipedia glauben darf, dann war di Lorenzo 1992 Mitorganisator der ersten deutschen Lichterketten gegen Fremdenfeindlichkeit unter dem Motto <em>M&uuml;nchen &ndash; eine Stadt sagt Nein.<\/em> &ndash; So &auml;ndern sich die Zeiten.\n\t<\/li>\n<li>\n\t\tDi Lorenzo wei&szlig;, dass Westerwelles Kampagne kein Zufall, sondern geplant ist. Westerwelles Versuch, die &bdquo;schweigende Mehrheit&ldquo; zu mobilisieren und daf&uuml;r auch miese Methoden einzusetzen, ist von den USA abgekupfert. Dort mobilisieren rechtsradikale Republikaner gegen Obama mit nahezu w&ouml;rtlich den gleichen Propagandaformeln. Darauf hat ein Redakteur von Spiegel Online aufmerksam gemacht. Siehe <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-678055,00.html\">hier<\/a>.\n<blockquote><p>\n\t\t\t15. Februar 2010, 19:23&nbsp;Uhr<br>\n\t\t\tInspiration f&uuml;r Hartz-IV-Debatte<br>\n\t\t\tGeorge W. Westerwelle<br>\n\t\t\tEin Kommentar von Frank Hornig<br>\n\t\t\tGuido Westerwelle hat seine Hartz-IV-Attacken von den US-Republikanern abgekupfert: Die spalten mit ihren Tiraden gegen angeblichen Sozialismus seit Jahren die Gesellschaft. Fehlt nur noch ein leuchtendes Gegenbeispiel wie &ldquo;Joe the Plumber&rdquo; &ndash; wie w&auml;r&rsquo;s mit &ldquo;Claudia, der Kellnerin&rdquo;?\n\t\t<\/p><\/blockquote>\n<p>\t\tDiesen Artikel vom 15. Februar muss auch der Chefredakteur der &bdquo;Zeit&ldquo; gekannt haben, wenn er schon nicht alleine auf die Idee kommt, dass Westerwelle ein Vorbild hat.\n\t<\/p><\/li>\n<li>\n\t\tDer Chefredakteur der &bdquo;Zeit&ldquo; m&uuml;sste auch wissen, dass die gesamte Debatte um das Abstandsgebot zwischen Lohn und den Leistungen nach Hartz IV vor allem ihre Ursache darin hat, dass in Deutschland ein so krasser Niedriglohnsektor aufgebaut worden ist, dass Menschen reihenweise von ihrem Verdienst nicht mehr leben k&ouml;nnen. Dieser Niedriglohnsektor wurde von der Regierung Schr&ouml;der im Verein mit der damaligen Opposition aus Union und FDP bewusst herbeigef&uuml;hrt. Unter dem Applaus solcher Bl&auml;tter wie der &bdquo;Zeit&ldquo;. Wenn man das wei&szlig;, dann k&ouml;nnte man doch auch auf die Idee kommen zu fordern, dass die L&ouml;hne steigen, statt zu fordern, das die sozialen Leistungen weiter heruntergefahren werden.\n\t<\/li>\n<\/ul><p><strong>Der Trick im Hintergrund: Die f&uuml;r Hartz IV Verantwortlichen versuchen sich aus der Verantwortung f&uuml;r diesen Wahnsinn davon zu machen<\/strong><\/p><p>Ich m&ouml;chte in diesem Zusammenhang auf einen Trick der Westerwelles, di Lorenzos und Co. hinweisen, der nach meiner Einsch&auml;tzung zu wirken beginnt: Indem diese Personen und Gruppen &uuml;ber Hartz IV herfallen, indem sie &uuml;ber die hohen Kosten, &uuml;ber die Verletzung des so genannten Lohnabstandsgebots, &uuml;ber den Missbrauch durch Ausl&auml;nder usw. klagen, schaffen sie zwischen sich und der gesamten Agendapolitik eine wachsende Distanz. Damit gewinnt zunehmend eine Mehrheit den Eindruck, als h&auml;tten Personen wie Westerwelle mit dieser Politik nichts zu tun. Dabei handelt es sich bei ihnen um die Hauptverantwortlichen. Hartz IV kombiniert mit Nichtstun in der Besch&auml;ftigungspolitik und der systematischen Verarmung des Staates ist das Kind einer ganz gro&szlig;en Koalition aus Rot und Gr&uuml;n, aus Schwarz und Gelb. Westerwelle versucht mit seiner Kampagne auch, sich aus dieser Verantwortung davon zustehlen. Und Medien wie die &bdquo;Zeit&ldquo; und die Bild-Zeitung helfen dabei.<\/p><p><strong>Die ehedem aufkl&auml;rerischen Medien versagen nicht nur hier. Sie sind auch sonst oft integraler Teil der Kampagnemedien. Und viele ihrer Leserinnen und Leser glauben ihnen trotzdem.<\/strong><\/p><p>Das hat etwas damit zu tun, dass sich die meisten dieser Medien bei ihrem Publikum ein relativ unbesch&auml;digtes positives Image erhalten haben. Wenn Sie den Test machen, dann wird es Ihnen gehen wie mir. Grade im so genannten Bildungsb&uuml;rgertum und auch bei sich kritisch w&auml;hnenden Zeitgenossinnen und Zeitgenossen haben die oben genannten Medien oft noch eine &uuml;beraus gro&szlig;e Glaubw&uuml;rdigkeit. Der Spiegel gilt manchen immer noch als ein kritisches Blatt, die &bdquo;Zeit&ldquo; wird f&uuml;r seri&ouml;s gehalten. Dass sie und andere sich in Kampagnen einspannen lassen, wird nicht gesehen. Ich erlebe das immer wieder bei einem sehr brisanten Thema &ndash; bei der Analyse und dem Umgang mit der Finanzkrise. Die Nutzer der genannten Medien haben nahezu alles geglaubt, was es im Zuge der Finanzkrise an Manipulationsversuchen gab:<\/p><ul>\n<li>\n\t\tSie haben geglaubt, dass die &ouml;ffentlichen Banken die schlimmsten waren, obwohl offenkundig die dicksten Betr&auml;ge an &ouml;ffentlicher Unterst&uuml;tzung an die private Commerzbank (18 Milliarden), an die private IKB (rund 8 Milliarden) und an die private HRE in M&uuml;nchen (&uuml;ber 100 Milliarden) flossen.\n\t<\/li>\n<li>\n\t\tSie haben geglaubt, der Staat m&uuml;sse die Finger von den Banken lassen, weil die &ouml;ffentlichen Banken angeblich am meisten versagt haben &ndash; obwohl wir Steuerzahler f&uuml;r die Wettschulden der Privaten zahlen durften.\n\t<\/li>\n<li>\n\t\tSie haben von ihren Haus-Medien die Meinung &uuml;bernommen, jede Bank und insbesondere die IKB und HRE seien systemrelevant.\n\t<\/li>\n<li>\n\t\tUsw.\n\t<\/li>\n<\/ul><p>Es bleibt anzumerken, dass es in allen genannten Medien kritische Journalisten gibt, die sich bem&uuml;hen, korrekt zu analysieren und die Zusammenh&auml;nge richtig darzustellen. Aber diese vorbildlichen Journalisten haben nicht das Sagen in diesen Medien. Und sie k&ouml;nnen den Missbrauch ihrer Medien f&uuml;r die Verbreitung und St&auml;rkung von Kampagnen systematischer Meinungsmache nicht verhindern. Zu ihrem eigenen Leidwesen dienen sie oft als St&uuml;tzen der Glaubw&uuml;rdigkeit ihrer Medien. Insofern sind sie auch Opfer eines besonderen Missbrauchs, den sie allerdings angesichts der Arbeitsmarktlage f&uuml;r Journalisten kaum vermeiden k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Nutzen Sie bitte das aktuelle Beispiel der Unterst&uuml;tzung der &bdquo;Zeit&ldquo; f&uuml;r Westerwelle, um Zweifel zu s&auml;en.<\/strong><\/p><p>Wer manipuliert wird, sollte daf&uuml;r nicht auch noch zahlen. In dieser Situation hilft, diesen Medien die Gefolgschaft aufzuk&uuml;ndigen und jene wenigen Medien zu unterst&uuml;tzen, die dem Geist der Aufkl&auml;rung noch verpflichtet sind. Ein Abonnement der &bdquo;Zeit&ldquo; kostet im Jahr circa 150 &euro;, ein Spiegelabo kostet 189 &euro;. Wenn sich ihre Freunde und Bekannten entschlie&szlig;en, diesen Betrag bei einem der wenigen verbliebenen kritischen Bl&auml;tter zu investieren, dann lohnt sich das. <\/p><p>Wenn sie mit dem eingesparten Betrag den F&ouml;rderverein der NachDenkSeiten unterst&uuml;tzen, dann haben sie noch den Vorteil, eine Spendenquittung zu erhalten. Und sie unterst&uuml;tzen ein Medium, das die uns umlagernden Kampagnen der Manipulation systematisch sichtbar macht.<br>\n<a href=\"\/?page_id=13\">So geht es.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weil sich die wichtigsten Medien der besser Ausgebildeten zu einem beachtlichen Teil auch als Kampagnemedien verdingen, werden die Leserinnen und Leser dieser Medien ebenfalls Opfer von geplanten Manipulationen. 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