{"id":45512,"date":"2018-08-17T07:56:43","date_gmt":"2018-08-17T05:56:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512"},"modified":"2018-08-17T07:56:43","modified_gmt":"2018-08-17T05:56:43","slug":"hinweise-des-tages-3185","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h01\">Nationalstaat steht nicht f&uuml;r Nationalismus und schon gar nicht f&uuml;r Nationalsozialismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h02\">Barbara Kaufmann: Es ist Zeit f&uuml;r einen Aufstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h03\">Wo beim Kindergeld tats&auml;chlich Handlungsbedarf besteht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h04\">Kurzexpertise der Parit&auml;tischen Forschungsstelle zur &ldquo;Zwangsverrentung&rdquo; im Rechtskreis des SGB II<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h05\">Patientensicherheit statt Wettbewerb, Hygiene statt Arbeitsdruck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h06\">Wie das Gesch&auml;ftsmodell der &laquo;Herren der Autobahnen&raquo; funktioniert &ndash; und wieso der Br&uuml;ckeneinsturz es jetzt bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h07\">Konzernberichte: Scholz sabotiert mit US-Abkommen internationale Steuerdiplomatie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h08\">B&uuml;rgschaften in Millionenh&ouml;he: Bund sichert deutsche Exporte in T&uuml;rkei ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h09\">Fall Sami A.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h10\">Berliner Schulen: Nur ein Drittel der neuen Lehrer sind auch richtige Lehrer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h11\">Erntehelfer stirbt bei der Feldarbeit: &bdquo;Die Missst&auml;nde sind strukturell und systematisch&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h12\">Gr&uuml;ne Erfolgstr&auml;ume vor Bayern-Wahl: Ein Sieg muss her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45512#h13\">Neue &bdquo;Zeitung gegen den Krieg&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nationalstaat steht nicht f&uuml;r Nationalismus und schon gar nicht f&uuml;r Nationalsozialismus<\/strong><br>\nDie immer st&auml;rker werdende Bewegung Aufstehen soll madig gemacht werden, indem man den Initiatoren Nationalismus vorwirft. Den H&ouml;hepunkt dieser Kampagne stellt der Versuch des Bild-Autors Prof. Wolffsohn dar, uns &bdquo;National-Sozialismus&ldquo; nachzuweisen. Das war selbst f&uuml;r viele Bild-Leser zu starker Tobak.<br>\nAber auch &bdquo;Parteifreunde&ldquo; werfen uns, wenn sie nicht zur Rassismus-Keule greifen, Nationalismus vor, weil wir den deutschen Sozialstaat verteidigen.<br>\nVielleicht wissen sie nicht, dass von 82,4 Millionen Menschen, die in Deutschland leben, 18,6 Millionen einen Migrationshintergrund haben. Wer also den Sozialstaat verteidigt und f&uuml;r die Interessen der Arbeitnehmer eintritt, setzt sich auch f&uuml;r die Belange dieser 18,6 Millionen Mitb&uuml;rger mit Migrationshintergrund ein. Im Unterschied dazu schl&auml;gt AfD-Mann H&ouml;cke Rentensteigerungen nur f&uuml;r Deutsche vor und k&ouml;nnte so den Gedankenlosen einen Hinweis geben, wozu Nationalismus f&uuml;hrt.<br>\nDie unreflektierte Ablehnung des Nationalstaates ist im Ergebnis auch die Ablehnung einer demokratischen Ordnung. Demokratie fu&szlig;t auf Subsidiarit&auml;t und Dezentralit&auml;t. Was auf der unteren Ebene der Gemeinde besser erledigt werden kann als auf der n&auml;chsth&ouml;heren der L&auml;nder, soll dort erledigt werden &ndash; das gilt auch f&uuml;r die Mitgliedsstaaten und f&uuml;r die europ&auml;ische Union. Bei TTIP und CETA haben viele begriffen, dass mit diesen internationalen Vertr&auml;gen ein Abbau an Demokratie verbunden ist. Bei den jetzigen Vertr&auml;gen der EU begreifen es viele nicht, obwohl Jean-Claude Juncker doch unverbl&uuml;mt feststellte: &bdquo;Es gibt keine demokratische Wahl gegen die EU-Vertr&auml;ge.&ldquo;<br>\nNoch verlogener wird die Diskussion, wenn es um die Migration und die Aufnahme von Fl&uuml;chtlingen geht. Wer wie ich daf&uuml;r eintritt, viele Milliarden f&uuml;r die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Fl&uuml;chtlingslagern und Hungergebieten auszugeben und im Hinblick auf die Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen daran festh&auml;lt, dass das Kapital und die Investitionen zu den Menschen gehen m&uuml;ssen und nicht die Menschen in die Zentren des Kapitalismus, dem wird Nationalismus vorgeworfen. Wer die Milliarden f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge in erster Linie f&uuml;r Menschen, die nach Deutschland kommen, einsetzen m&ouml;chte und eine Migration von gut ausgebildeten Fachkr&auml;ften und weniger gut ausgebildeten Menschen nach Deutschland bef&uuml;rwortet, der missversteht sich als Internationalist. Die ganze Debatte &uuml;ber Arbeitsmigration zeigt, dass die Export- und Besch&auml;ftigungsnationalisten ihr Denken &bdquo;abschotten&ldquo; und die Interessen der Gesellschaften in den &auml;rmeren L&auml;ndern aus dem Blick verlieren.<br>\nSie sehen den Balken im eigenen Auge nicht, suchen aber den Splitter im Auge ihrer vermeintlichen Gegner.<br>\nMitmachen bei der Sammlungsbewegung: <a href=\"http:\/\/www.aufstehen.de\">aufstehen.de<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1919983631396428\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Barbara Kaufmann: Es ist Zeit f&uuml;r einen Aufstand<\/strong><br>\nEs ist nicht viel, sagt der Agenturchef. Aber was du leistest, ist ohnehin unbezahlbar. [&hellip;]<br>\nEs ist jetzt schon zu sp&auml;t daf&uuml;r, sagt die Mitarbeiterin der Sozialversicherung. Aber ab der n&auml;chsten Rechnung k&ouml;nnen Sie gerne die Ratenzahlung bei den Beitr&auml;gen in Anspruch nehmen. Es ist unm&ouml;glich, sagt die Bankbeamtin. F&uuml;r einen Kredit haben sie beide zu wenige Sicherheiten.<br>\nEs ist nicht b&ouml;s gemeint, sagt der Schulfreund. Aber wir stellen Leute in deinem Alter ungern neu an, sie sind einfach zu teuer. Es ist ein M&auml;dchen, sagt die Hebamme. Sie hat die Strapazen gut &uuml;berstanden. Dann legt sie das Kind zur Mutter und deckt beide zu.<br>\nEs ist nat&uuml;rlich nicht viel, sagt der Agenturchef. Aber das, was du leistest, ist ohnehin unbezahlbar. Es ist nichts Pers&ouml;nliches, sagt der Projektleiter. Aber F&uuml;hrungspositionen sind eine h&auml;rtere Sportart und daf&uuml;r bist du nicht trainiert. Es ist eine Frage des Willens, sagt der Vorstand. Wenn Frauen wollen, k&ouml;nnen sie alles schaffen.<br>\nEs ist wirklich das letzte Mal, sagt die Kinderg&auml;rtnerin. Die anderen M&uuml;tter halten sich alle an die Zeiten und wir m&uuml;ssen auch irgendwann nach Hause gehen. Es ist schwierig, sagt die Krankenschwester. Wenn Sie Ihre Mutter weiterhin zu Hause pflegen wollen, m&uuml;ssen Sie sich eine Hilfe leisten.<br>\nEs ist nichts gegen dich, sagt der Auftraggeber. Aber solche Honorare kann ich nicht mehr zahlen, deshalb muss ich jemand nehmen, der es mir um die H&auml;lfte macht. Es ist kein Problem, sagt die Praktikantin. Ich bleibe gerne l&auml;nger, ich liebe diesen Job. Es ist Zeit f&uuml;r einen Aufstand, sagt meine Mutter. Wie lange wollt ihr euch das noch gefallen lassen?<br>\nEs ist das letzte Lachen vor dem Umfallen, sagt die Frau in der Stra&szlig;enbahn m&uuml;de. Dann lacht sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kurier.at\/kolumnen\/barbara-kaufmann-es-ist-zeit-fuer-einen-aufstand\/400091318\">kurier.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Gro&szlig;artig, treffend. Der richtige Kommentar zu der allumfassenden Propaganda, es gehe uns allen doch ach so gut.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wo beim Kindergeld tats&auml;chlich Handlungsbedarf besteht<\/strong><br>\nIn der vergangenen Woche wurde hitzig &uuml;ber zu Unrecht bezogenes Kindergeld von Menschen mit ausl&auml;ndischer Staatsb&uuml;rgerschaft debattiert. Statt ausl&auml;nderfeindliche Vorurteile zu n&auml;hren muss es endlich mehr soziale Gerechtigkeit f&uuml;r Familien mit Kindern geben, fordert der DGB-klartext. Dazu geh&ouml;rt auch die Abschaffung des Kinderfreibetrags. (&hellip;)<br>\nAllein der Verdacht, dass in einzelnen deutschen Gro&szlig;st&auml;dten Menschen ausl&auml;ndischer Staatsangeh&ouml;rigkeit zu Unrecht Kindergeld bezogen h&auml;tten, l&ouml;ste in der vergangenen Woche hysterische Medienberichte aus. Eine sachliche Berichterstattung war hingegen kaum wahrzunehmen. So fehlte fast durchg&auml;ngig die Aufkl&auml;rung dar&uuml;ber, dass bis auf wenige gerechtfertigte Ausnahmen, der Bezug von Kindergeld stets die unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht in Deutschland zur Voraussetzung hat. Kein Wort dar&uuml;ber, dass ein in Deutschland lebender, aber nicht erwerbst&auml;tiger Elternteil, hier keinen Anspruch auf Kindergeld f&uuml;r sein in der Heimat beim anderen Elternteil lebendes Kind hat. (&hellip;)<br>\nNat&uuml;rlich ist klar, dass Kindergeldkassen, Kommunen und Justiz den aktuellen Betrugsvorw&uuml;rfen nachgehen und Gesetzesverst&ouml;&szlig;e im gegebenen Fall ahnden m&uuml;ssen. Daf&uuml;r braucht es keine neuen Gesetze, sondern handlungsf&auml;hige und mit ausreichend Personal ausgestattete Beh&ouml;rden. Stattdessen fordern nun einige Politiker und Journalisten Gesetzesversch&auml;rfungen, durch die viele Steuerpflichtige zu Unrecht abgestraft w&uuml;rden, wenn die Kinder im Ausland leben. Demnach sollen Zahlungen f&uuml;r im Ausland lebende Kinder k&uuml;nftig nur noch gestaffelt nach der H&ouml;he der dortigen Lebenshaltungskosten erfolgen. (&hellip;)<br>\nJedes Kind muss dem Staat gleich viel wert sein. Deshalb sollte der Kinderfreibetrag abgeschafft und das dadurch eingesparte Geld auf ein f&uuml;r alle gleichm&auml;&szlig;ig erh&ouml;htes Kindergeld umgelegt werden. Zusammen mit der von der Bundesregierung geplanten Anhebung des Kindergeldes um 10 Euro ab Mitte des kommenden Jahres lie&szlig;e sich so sogar eine Anhebung um mindestens 30 Euro pro Kind und Monat finanzieren. Statt ausl&auml;nderfeindliche Vorurteile zu n&auml;hren, muss sich die Politik endlich um mehr soziale Gerechtigkeit f&uuml;r Familien mit Kindern k&uuml;mmern!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++c32fee0e-a134-11e8-9dcd-52540088cada\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vielleicht sollte insbesondere die derzeitige SPD-Bundesvorsitzende, Frau Nahles mal beim DGB nachfragen bzw. Nachhilfe beantragen oder einfach die geltende hiesige Gesetzeslage studieren. Das Gerede von Frau Nahles &uuml;ber Missbrauch, dem ein Riegel vorgeschoben werden <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45436#h08\">solle<\/a>, deutet auf gravierende Unwissenheit hin: Sowohl bez&uuml;glich der Rechtslage als auch zum Thema &ldquo;Soziale Gerechtigkeit&rdquo;. Das Treffen der aktuellen SPD-Chefin mit Vertretern von St&auml;dten Ende September droht, eine reine Marketing-Veranstaltung zu werden &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kurzexpertise der Parit&auml;tischen Forschungsstelle zur &ldquo;Zwangsverrentung&rdquo; im Rechtskreis des SGB II<\/strong><br>\nOffizielle Angaben &uuml;ber die Zahl der Betroffenen liegen nicht vor, da die Statistik der Rentenversicherung keinen Aufschluss dar&uuml;ber gibt, ob Antr&auml;ge freiwillig oder unfreiwillig gestellt wurden. Auch die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erhebt dazu keine Zahlen. Die Parit&auml;tische Forschungsstelle unternimmt es deshalb mit der vorliegenden Kurzexpertise erstmals, den Umfang der Zwangsverrentungen n&auml;herungsweise zu bestimmen. Sie st&uuml;tzt sich dabei auf eine Sonderauswertung der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, die diese f&uuml;r den Parit&auml;tischen vorgenommen hat. Dabei zeigt sich, dass Zwangsverrentungen weiterhin in erheblichem Umfang stattfinden, obwohl das Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales im September 2016 meldete, Zwangsverrentungen &bdquo;abgeschafft&ldquo; zu haben.<br>\nZwar hat sich die Zahl der Abg&auml;nge von arbeitslosen Leistungsbeziehenden im Alter von 63 und 64 Jahren aus dem SGB II nach einer Reform der sog. Unbilligkeitsverordnung, die Ausnahmen von der Zwangsverrentung regelt, verringert. Auch 2017 waren jedoch noch 49.119 Abg&auml;nge der &uuml;ber 63-J&auml;hrigen und 22.473 Abg&auml;nge von &uuml;ber 64-J&auml;hrigen aus dem SGB II in die Nichterwerbst&auml;tigkeit oder ohne weiteren Aufschluss zu verzeichnen. Das sind mehr als doppelt so viele, wie etwa f&uuml;nf Jahre zuvor, im Jahr 2012. Schon jetzt summiert sich die Zahl der mit zum Teil hohen Abschl&auml;gen verrenteten SGB-II-Bezieher auf eine sechsstellige Zahl. Die vorliegenden Zahlen lassen zwar weiterhin keine genaue Bestimmung der Zahl der konkret &bdquo;Zwangsverrenteten&ldquo; zu, weil darin u.a. auch Leistungsbeziehende enthalten sind, die in eine Erwerbsminderungsrente wechseln. Da die Menschen aber nicht in eine Erwerbst&auml;tigkeit wechselten und im Regelfall auf zus&auml;tzliche Sozialleistungen angewiesen bleiben, die sie grunds&auml;tzlich vorrangig in Anspruch nehmen m&uuml;ssen, ist trotz der Reform der Unbilligkeitsverordnung 2017 nach wie vor von einer f&uuml;nfstelligen Anzahl von zwangsverrenteten Menschen pro Jahrgang auszugehen. F&uuml;r die Betroffenen folgen daraus zum Teil erhebliche und lebenslang wirkende Abschl&auml;ge auf den monatlichen Rentenanspruch, die sich schnell auf mehrere tausend Euro summieren. Arbeitsmarktpolitisch l&auml;uft die Zwangsverrentung dem von der Bundesregierung selbst gesteckten Ziel zuwider, auch &auml;lteren Menschen im Erwerbsleben zu halten. Sollte die Praxis der &bdquo;Zwangsverrentung&ldquo; nicht ge&auml;ndert werden, drohen vielen weiteren Betroffenen massive Einbu&szlig;en bei ihren erworbenen Rentenanspr&uuml;chen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/kurzexpertise-der-paritaetischen-forschungsstelle-zur-zwangsverrentung-im-rechtskreis-des-sgb-ii\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das vollst&auml;ndige Papier umfasst 31 Seiten und kann <a href=\"http:\/\/infothek.paritaet.org\/pid\/fachinfos.nsf\/0\/611f8fc8d4f1b434c12582eb002d0f7a\/$FILE\/PaFo-2018-3-Zwangsverrentung.pdf\">hier nachgelesen werden<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Patientensicherheit statt Wettbewerb, Hygiene statt Arbeitsdruck<\/strong><br>\n&bdquo;Ein massiver Kostendruck, dem Krankenh&auml;user durch die Finanzierung mit Fallpauschalen ausgesetzt sind, verhindert notwendige Ma&szlig;nahmen zur Patientensicherheit. Der von der Bundesregierung gef&ouml;rderte Wettbewerb zwischen Krankenh&auml;usern setzt Anreize, m&ouml;glichst viele Patienten mit m&ouml;glichst wenig Personal m&ouml;glichst schnell zu behandeln &ndash; Hygiene bleibt dabei auf der Strecke&ldquo;, kommentiert Harald Weinberg, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, das heute vorgestellte &bdquo;Wei&szlig;buch Patientensicherheit&ldquo; vom Aktionsb&uuml;ndnis Patientensicherheit und dem Verband der Ersatzkassen. Weinberg weiter:<br>\n&bdquo;Nachdem Spahn k&uuml;rzlich den Pflegenotstand entdeckt hat, ist zu hoffen, dass er auch begreift, dass der massive Arbeitsdruck im Krankenhaus nicht nur die Gesundheit der Besch&auml;ftigten, sondern auch die Sicherheit der Patienten ernsthaft gef&auml;hrdet. Wettbewerbsbedingt wird Patientensicherheit h&auml;ufig als Kostenfaktor abgetan. Dabei w&auml;ren laut dem &acute;Wei&szlig;buch` j&auml;hrlich bis zu 800.000 F&auml;lle von beispielsweise Infektionen und Fehldiagnosen bei Krankenhausbehandlungen vermeidbar &ndash; immerhin bei fast jedem zwanzigsten Patienten. Dies zeigt, wie dringend hier ein Umdenken erforderlich ist.<br>\nDie Patientensicherheit muss in den Mittelpunkt ger&uuml;ckt werden, Ma&szlig;nahmen insbesondere im Bereich der Hygiene und Infektionspr&auml;vention ergriffen werden. Wir brauchen dringend gesetzliche Vorgaben f&uuml;r den Personaleinsatz im Krankenhaus und eine entsprechende Finanzierung. Wer vor dem Zusammenhang von Krankenhaushygiene und Personalmangel die Augen verschlie&szlig;t, handelt unverantwortlich gegen&uuml;ber allen Beteiligten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/patientensicherheit-statt-wettbewerb-hygiene-statt-arbeitsdruck\/\">die LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie das Gesch&auml;ftsmodell der &laquo;Herren der Autobahnen&raquo; funktioniert &ndash; und wieso der Br&uuml;ckeneinsturz es jetzt bedroht<\/strong><br>\nDer von der Familie Benetton kontrollierte Infrastrukturkonzern Atlantia steht nicht zum ersten Mal in der Kritik. Auch die EU-Kommission hat Italien schon wegen seiner Praxis im Umgang mit den Betreibergesellschaften ins Visier genommen. [&hellip;]<br>\nDie EU-Kommission hat schon l&auml;nger bem&auml;ngelt, dass in Italien diesbez&uuml;glich zu wenig Wettbewerb herrsche. Im April dieses Jahres hat sie sich mit der Regierung in Rom auf eine L&ouml;sung geeinigt. Dieser Kompromiss sieht vor, dass bei bestimmten Autobahnabschnitten die Konzessionsdauer verk&uuml;rzt wird, dass die Betreiber die Mautgeb&uuml;hren nur begrenzt erh&ouml;hen k&ouml;nnen und dass Strafzahlungen anfallen, wenn die Infrastruktur nicht fristgem&auml;ss erneuert wird.<br>\nDamit die Unternehmen aber gen&uuml;gend Zeit haben, wurde die &ndash; bereits automatisch bis 2038 verl&auml;ngerte &ndash; Konzession von Atlantia bzw. Autostrade mit dem Segen der EU noch um weitere vier Jahre bis Ende 2042 verl&auml;ngert. Die dadurch erzielten Mehreinnahmen sollten es der Firma erlauben, so heisst es in der Mitteilung der Kommission explizit, das Mammutprojekt &laquo;Gronda di Genova&raquo;, einer Umfahrung von Genua mit projektierten Kosten von 4,3 Mrd. &euro;, rechtzeitig fertigzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/die-herren-der-autobahnen-ld.1411662\">NZZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Auf den Tr&uuml;mmern einer Br&uuml;cke: die B&uuml;hne der Populisten<\/strong><br>\nW&auml;hren die Ermittlungen im Zuge des Br&uuml;ckeneinsturzes von Genua noch im vollen Gange sind, haben die Spitzenpolitiker der populistischen Regierungsparteien bereits Schuldige ausgemacht. Innenminister Salvini schimpft auf den Autobahnbetreiber rund die EU. Chef der F&uuml;nf-Sterne-Bewegung Luigi di Maio fordert gnadenlose Abrechnung mit allen Verantwortlichen, verschweigt aber das seine eigene Partei noch vor f&uuml;nf Jahren f&uuml;r die marode Br&uuml;cke gek&auml;mpft hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/truemmern-bruecke-buehne-populisten-33120186\">Web.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.K.:<\/strong> In dem Text, wie auch in Beitr&auml;gen anderer Medien, wird folgendes zur Entlastung der EU gesagt: &ldquo;Denn Italien k&ouml;nne wie alle EU-Mitgliedsstaaten politische Priorit&auml;ten im Rahmen der Haushaltsregeln festlegen, stellt die EU-Kommission klar&rdquo;. Wenn nach Austerit&auml;tsdiktat insgesamt weniger zum Verteilen &uuml;brig bleibt, bedeuten Priorit&auml;ten wohlm&ouml;glich existenzielle Einschnitte in den anderen Bereichen. Somit ist der Verweis der EU nur als zynisch zu bezeichnen. Bei der Episode &uuml;ber das &ldquo;M&auml;rchen Br&uuml;ckeneinsturz&rdquo; sollte man zumindest im Hinterkopf behalten, dass Gro&szlig;projekte oft einhergehen mit &uuml;bertriebenen und unbelegten Behauptungen. Dies kann auch hier zur Ablehnung des Projekts &ldquo;Gronda&rdquo; durch die M5S gef&uuml;hrt haben. Aber dies sind nur Vermutungen, vielleicht war es auch ganz anders.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Atlantias Strategie f&uuml;r die Zukunft ist in Gefahr<\/strong><br>\nDas Br&uuml;ckenungl&uuml;ck von Genua stellt die hochfliegenden Pl&auml;ne des italienischen Autobahnbetreibers auf eine harte Probe. Dabei hatte sich seit der Privatisierung doch so viel gebessert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/nach-brueckeneinsturz-in-genua-ist-atlantias-strategie-in-gefahr-15739760.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die FAZ hat allen Grund, sich um die Milliard&auml;rsfamilie zu sorgen. Denn nicht nur &ldquo;hatte sich seit der Privatisierung doch so viel gebessert&rdquo; (bspw. der B&ouml;rsenwert verdoppelt), sondern auch die Umsatzrendite von satten 23 Prozent (1,4 Milliarden Nettogewinn bei 6 Milliarden Umsatz) kann sich absolut sehen lassen und ist nun in gro&szlig;er Gefahr, vom nimmersatten Staat zugunsten der Allgemeinheit abgesch&ouml;pft zu werden. Und dann w&auml;ren die ganzen Privatisierungen fundamentaler Infrastruktur in Deutschland, denen die FAZ seit Jahrzehnten das Wort redet und die schon viel Unheil und dem Staat hohe Verluste gebracht haben (Bundesbahn, Bundespost, Berliner Wasserwerk, Sozialwohnungspakete, gesetzliche Rente, Flugh&auml;fen, Autobahnen usw. etc. pp.), pl&ouml;tzlich umstritten oder gar gef&auml;hrdet, und das kann die FAZ nat&uuml;rlich nicht wollen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Konzernberichte: Scholz sabotiert mit US-Abkommen internationale Steuerdiplomatie<\/strong><br>\nDer deutsche Finanzminister entwaffnet die EU diplomatisch gegen&uuml;ber den USA. Er erm&ouml;glicht Donald Trump mit dem bilateralen Abkommen, sich weiter den Vorgaben der OECD zum automatischen und wechselseitigen Informationsaustausch zu entziehen. Dabei w&uuml;rde nichts den Finanzminister daran hindern, die Informationen von in Deutschland t&auml;tigen US-Konzernen einseitig zu verlangen&ldquo;, kommentiert der stellvertretende Vorsitzende und finanzpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Fabio De Masi, die Einigung des Finanzministers Olaf Scholz mit der US-Regierung &uuml;ber den spontanen Austausch von l&auml;nderspezifischen Konzernberichten. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Scholz hat in Washington keine Munition im Colt. Denn er torpediert mit dem deutschen Veto gegen &ouml;ffentliche L&auml;nderberichte von Konzernen in der EU den Kampf gegen Steueroasen. Scholz schadet damit deutschen und europ&auml;ischen Interessen. Denn Deutschland hat als viertgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Welt trotz fataler Exportabh&auml;ngigkeit mittelfristig mehr zu gewinnen als zu verlieren, wenn Unternehmen gezwungen werden, ihre Gewinne da zu versteuern, wo sie erwirtschaftet werden.<br>\nQuellensteuern auf Finanzfl&uuml;sse in Steueroasen sind die einzige Sprache, die Trump, Apple oder Amazon verstehen. Mit der Androhung von Quellensteuern haben die USA selbst Liechtenstein und die Schweiz beim Informationsaustausch unter Druck gesetzt. Ein sozialdemokratischer Finanzminister sollte endlich den Widerstand aufgeben gegen &ouml;ffentliche L&auml;nderberichte von Konzernen in der EU, wie sie im Banken- und Rohstoffsektor l&auml;ngst &uuml;blich sind.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/konzernberichte-scholz-sabotiert-mit-us-abkommen-internationale-steuerdiplomatie\/\">die LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>B&uuml;rgschaften in Millionenh&ouml;he: Bund sichert deutsche Exporte in T&uuml;rkei ab<\/strong><br>\nTrotz angespannter diplomatischer Beziehungen und einer um sich greifenden W&auml;hrungskrise in der T&uuml;rkei unterst&uuml;tzt die Bundesregierung Exporte deutscher Unternehmen in das Land. Die Opposition h&auml;lt die Praxis f&uuml;r nicht akzeptabel.<br>\nDer deutsche Staat sichert einem Zeitungsbericht zufolge trotz fortbestehender Belastungen im deutsch-t&uuml;rkischen Verh&auml;ltnis Exportgesch&auml;fte deutscher Firmen in der T&uuml;rkei weiter in hohem Ma&szlig;e ab. Das geht nach einem Bericht der &ldquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo; aus der Antwort der Regierung auf eine kleine parlamentarische Anfrage der Linkspartei hervor.<br>\n&ldquo;In den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 hat die Bundesregierung Lieferungen und Leistungen in die T&uuml;rkei in H&ouml;he von 831,7 Millionen Euro mit Exportgarantien abgesichert&rdquo;, zitierte die Zeitung aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums. Eine intensive Einzelfallpr&uuml;fung trage dem &ldquo;Gesichtspunkt der Risikosteuerung aktuell ausreichend Rechnung&rdquo;. [&hellip;]<br>\nDie Links-Partei &uuml;bte massive Kritik an dieser Entwicklung. &ldquo;Es dr&auml;ngen sich Fragen nach der Ernsthaftigkeit dieser Risikopr&uuml;fung auf. Im ersten Halbjahr 2018 wurden Vertr&auml;ge in H&ouml;he von 831,7 Millionen abgesichert, obwohl die Lira sich in freiem Fall befindet und die t&uuml;rkische Wirtschaft insgesamt als &auml;u&szlig;erst schwach gilt&rdquo;, sagte Alexander Neu, Obmann der Linken-Fraktion im Verteidigungsausschuss, der Zeitung. &ldquo;Es ist nicht akzeptabel, dass die Partnerschaft zwischen deutscher und t&uuml;rkischer Regierung unabh&auml;ngig von der Menschenrechtslage und den Risiken f&uuml;r die Steuerzahler gepflegt wird.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Bund-sichert-deutsche-Exporte-in-Tuerkei-ab-article20575518.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fall Sami A.<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>OVG-Pr&auml;sidentin zu Fall Sami A. &ldquo;Grenzen des Rechtsstaates ausgetestet&rdquo;<\/strong><br>\nNordrhein-Westfalens rangh&ouml;chste Richterin erhebt schwere Vorw&uuml;rfe im Fall Sami A.: Der Justiz seien bewusst Informationen vorenthalten worden. Die Beh&ouml;rden h&auml;tten mit &ldquo;halber Wahrheit&rdquo; agiert.<br>\nNach dem Urteil des nordrhein-westf&auml;lischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) im Fall des nach Tunesien abgeschobenen Islamisten Sami A. geraten die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden zunehmend in die Kritik. Die Pr&auml;sidentin des Gerichts, Ricarda Brandts, sieht durch den Fall das Vertrauensverh&auml;ltnis zwischen Beh&ouml;rden und Justiz nachhaltig gesch&auml;digt &ndash; und erhebt schwere Vorw&uuml;rfe.<br>\n&ldquo;Hier wurden offensichtlich die Grenzen des Rechtsstaates ausgetestet&rdquo;, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. &ldquo;Dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen wurden Informationen bewusst vorenthalten.&rdquo; So h&auml;tten die Beh&ouml;rden verhindern wollen, dass die Justiz rechtzeitig ein Abschiebeverbot verh&auml;ngen konnte. &ldquo;Der Fall des Sami A. wirft Fragen zu Demokratie und Rechtsstaat &ndash; insbesondere zu Gewaltenteilung und effektivem Rechtsschutz &ndash; auf.&rdquo; [&hellip;]<br>\nNRW-Innenminister Herbert Reul kritisierte das Urteil. &ldquo;Die Unabh&auml;ngigkeit von Gerichten ist ein hohes Gut. Aber Richter sollten immer auch im Blick haben, dass ihre Entscheidungen dem Rechtsempfinden der Bev&ouml;lkerung entsprechen&rdquo;, sagte der CDU-Politiker der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;. Er bezweifele, dass das im Fall Sami A. geschehen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/sami-a-115.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Scharfe Kritik an NRW-Innenminister nach Aussagen zu &ldquo;Rechtsempfinden&rdquo;<\/strong><br>\nDie K&ouml;lner Strafrechtsprofessorin Elisa Hoven betonte, dass das &ldquo;Rechtsempfinden&rdquo; kein Kriterium f&uuml;r eine Gerichtsentscheidung sein darf. &ldquo;Gerichte sind an Gesetze gebunden&rdquo;, sagte Hoven. &ldquo;Es ist nicht Aufgabe der Gerichte, sich zu &uuml;berlegen, wie das Volk wohl urteilen w&uuml;rde.&rdquo;<br>\nUlrich Schellenberg, der Pr&auml;sident des Deutschen Anwaltvereins, nannte die Aussagen Reuls &ldquo;h&ouml;chst unangemessen&rdquo;. &ldquo;Es ist Zeit, dass die staatlichen Beh&ouml;rden die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts vorbehaltlos anerkennen und nicht nachtreten&rdquo;, sagte Schellenberg.<br>\nDer Vorsitzende des Deutschen Richterbunds, Jens Gnisa, warf Reul vor, die f&uuml;r eine funktionierende Demokratie notwendige Unabh&auml;ngigkeit der Justiz anzugreifen. &ldquo;Aus guten Gr&uuml;nden haben wir in der Bundesrepublik die Gewaltenteilung&rdquo;, sagte Gnisa der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich der ehemalige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, der sagte, wer die Unabh&auml;ngigkeit von Gerichten in Frage stelle, &ldquo;relativiert die demokratische Ordnung selbst&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fall-sami-a-herbert-reul-wird-fuer-aussagen-zu-rechtsempfinden-kritisiert-a-1223518.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Baum: Niemand darf sich &uuml;ber Gewaltenteilung hinwegsetzen<\/strong><br>\nIm Fall des abgeschobenen Islamisten Sami A. sieht FDP-Politiker Gerhart Rudolf Baum noch viel Aufkl&auml;rungsbedarf. Es gehe nicht allein um NRW-Integrationsminister Joachim Stamp, sondern auch um die Rollen des BAMF und des Bundesinnenministers. Bedenklich w&auml;re, wenn bestehende Urteile nicht vom Staat anerkannt w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fdp-rechtsexperte-zum-fall-sami-a-baum-niemand-darf-sich.694.de.html?dram:article_id=425630\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Bild&ldquo; zum Fall Sami A.: Populismus statt Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nMan m&uuml;sste den Leserinnen und Lesern erkl&auml;ren, dass nicht endg&uuml;ltig bewiesen ist, dass Sami A. Leibw&auml;chter Osama bin Ladens war; dass dieser Vorwurf vor allem auf der Aussage eines anderen Mannes beruht, bei dem Ermittler schon fr&uuml;h Zweifel hatten, ob seine Geschichte in allen Punkten stimmt.<br>\nVielleicht interessieren sich die &bdquo;Bild&ldquo;-Leute auch deswegen nicht f&uuml;r eine solche Aufkl&auml;rung der eigenen Leserschaft, weil sie mit ihrer Berichterstattung der vergangenen Monate Beteiligte sind. Mit dem Druck, den ihre Schlagzeilen auf Politiker und Beh&ouml;rden aus&uuml;bten, sorgten auch sie daf&uuml;r, dass der Fall Sami A. f&uuml;r alle so gro&szlig; wurde, dass derart &uuml;berst&uuml;rzt gehandelt wurde.<br>\nStatt aufzukl&auml;ren, schreiben die &bdquo;Bild&ldquo;-Medien dann S&auml;tze wie diesen:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Das Land, das Terroristen zur&uuml;ckholt&ldquo; &mdash; diesen Wahlkampfslogan bekommt die AfD in Bayern von der Bundesregierung geschenkt.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Genau genommen ist es nat&uuml;rlich nicht die Bundesregierung, die der AfD den Wahlkampfslogan mit dem falschen &bdquo;Terroristen&ldquo; schenkt, sondern &bdquo;Bild&ldquo;. Und es sind die &bdquo;Bild&ldquo;-Mitarbeiter, die das alles als &bdquo;Propaganda-Fest f&uuml;r Radikale&ldquo; bezeichnen.<br>\nWelche &bdquo;Radikalen&ldquo; meinen sie damit? Jene, die die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts M&uuml;nster f&uuml;r ihre Stimmungsmache als &bdquo;schreckliche Niederlage f&uuml;r die Handlungsf&auml;higkeit unseres Staates&ldquo; auslegen? Das macht die Redaktion ja schon selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bildblog.de\/100843\/bild-zum-fall-sami-a-populismus-statt-aufklaerung\/\">Bildblog<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Berliner Schulen: Nur ein Drittel der neuen Lehrer sind auch richtige Lehrer<\/strong><br>\nPersonalnotstand auf neuer Stufe: Erstmals hat das Land Berlin 900 Kr&auml;fte eingestellt, die kein Schulfach studiert haben. Sie gelten damit nicht einmal als Quereinsteiger.<br>\nNur 37 Prozent der zum neuen Schuljahr eingestellten Lehrkr&auml;fte k&ouml;nnen ein abgeschlossenes Lehramtsstudium vorweisen. Das geht aus Zahlen der bezirklichen Schulpersonalr&auml;te hervor, die die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Mittwoch pr&auml;sentiert hat. Demnach sind unter den etwa 2700 neu eingestellten Lehrkr&auml;fte nur gut 1000 regul&auml;re Lehrer. Erstmals konnten die L&uuml;cken nicht nur durch Quereinsteiger gef&uuml;llt werden: Es gibt inzwischen nicht mehr genug Bewerber, die zumindest ein Fach studiert haben, das mit einem Schulfach verwandt ist. Das hatte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) schon im Juni in Aussicht gestellt und von einem &ldquo;Gap&rdquo; bei der Lehrerversorgung gesprochen.<br>\nDie Quereinsteiger machen sogar laut GEW nur noch 28 Prozent der Neueinstellungen aus &ndash; ihre Gesamtzahl betr&auml;gt 750. Die restlichen freien Stellen wurden mit &uuml;ber 900 Lehrkr&auml;ften besetzt, die kein Schulfach studiert haben. Diese so genannten Lehrer ohne volle Lehrbef&auml;higung (&ldquo;LovLs&rdquo;) k&ouml;nnen etwa Arch&auml;ologen sein, die dann Geschichte unterrichten oder Dozenten, die eine Fortbildung im Bereich &ldquo;Deutsch als Fremdsprache&rdquo; vorweisen k&ouml;nnen. Ihr Anteil an den Neueinstellungen betr&auml;gt somit 34 Prozent. Da sie nicht f&uuml;r den Quereinstieg infrage kommen, erhalten sie in der Regel nur Fristvertr&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berliner-schulen-nur-ein-drittel-der-neuen-lehrer-sind-auch-richtige-lehrer\/22914962.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Zwei Wochen Crashkurs &ndash; und dann Lehrer<\/strong><br>\nIn ganz Deutschland fehlen ausgebildete Lehrer &ndash; vor allem an Grundschulen. In die L&uuml;cke springen vielerorts Quereinsteiger. Doch die sind zum Teil v&ouml;llig unzureichend vorbereitet.<br>\nFriedolin Kramer* ist studierter Informatiker. Als Softwareentwickler in der freien Wirtschaft hatte er kein Problem, eine Stelle zu finden. Dennoch entschied er sich ganz bewusst f&uuml;r eine andere Laufbahn: den Lehrerberuf. &ldquo;Ich hatte in einer Fachzeitschrift einen Artikel &uuml;ber Informatikunterricht gelesen und gemerkt: Das ist es, was ich machen will &ndash; mein Fachwissen an junge Menschen weitergeben.&rdquo;<br>\nEr begann &ndash; zun&auml;chst als Vertretungslehrer &ndash; an einer Sonderschule in Berlin-Wedding. Heute ist er einer von Tausenden Quereinsteigern bundesweit. Also ein Lehrer, der unterrichtet, ohne ein regul&auml;res Lehramtsstudium absolviert zu haben. Die allermeisten Bundesl&auml;nder behelfen sich durch solche &ndash; mehr oder weniger ungelernten &ndash; Lehrkr&auml;fte, um dem massiven Fachkr&auml;ftemangel beizukommen. G&auml;be es sie nicht, k&ouml;nnten jedes Schuljahr Tausende Lehrerstellen nicht besetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/quereinsteiger-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Undurchsichtige Transparenzversprechen<\/strong><br>\nDer Streit um die Schulsanierungen in Berlin ist noch lange nicht vorbei<br>\nIn Berlin mussten zu Beginn des neuen Schuljahres Tausende neue Schulpl&auml;tze geschaffen werden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. An vielen vorhandenen Schulen werden nun mehr Klassen unterrichtet, teilweise die Klassenfrequenzen erh&ouml;ht auf bis zu 28 Kinder in einer Grundschulklasse. Die F&ouml;rderung einzelner Kinder wird noch schwieriger, Teilungs- und &Uuml;bungsr&auml;ume entfallen, f&uuml;r die Arbeitenden w&auml;chst der Stress.<br>\nDer wachsende Schulplatzbedarf ist seit Jahren bekannt, der Personalmangel in den Bauverwaltungen und in der Bauwirtschaft wurde dennoch nicht behoben. Das &bdquo;Personalpolitische Aktionsprogramm&ldquo; des Senats sei &bdquo;bei weitem nicht ausreichend&ldquo;, stellte der Rat der B&uuml;rgermeister 2017 fest. Statt die Ursachen des Mangels anzupacken und in Berufsausbildung und anst&auml;ndige Arbeitsbedingungen am Bau und in der Verwaltung zu investieren, verschiebt der Senat den Gro&szlig;teil des Baubedarfs an den Oberschulen zur landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft HoWoGe. Der GmbH soll das wirtschaftliche Eigentum an 29 Schulen per Erbpacht &uuml;bertragen werden, damit Bauma&szlig;nahmen durch Privatkredite bezahlt werden k&ouml;nnen. Die f&uuml;r die HoWoGe f&auml;llige Miete soll das Land 25 bis 30 Jahre lang unk&uuml;ndbar an die Banken zahlen, unabh&auml;ngig von der Auftragserf&uuml;llung durch die Bauunternehmen &ndash; &bdquo;einredefrei&ldquo; lautet der Fachbegriff. Dass die HoWoGe nicht &uuml;ber schulbauerfahrenes Personal verf&uuml;gt und Subunternehmer f&uuml;r die Planung beauftragen muss, verz&ouml;gert die notwendigen Gro&szlig;sanierungen und Neubauten.<br>\nDemn&auml;chst wird sich das Berliner Abgeordnetenhaus in Form von Anh&ouml;rungen mit dem Schattenhaushalt bei der HoWoGe befassen m&uuml;ssen, nachdem die Volksinitiative &bdquo;Unsere Schulen&ldquo; 30 000 Unterst&uuml;tzungsunterschriften f&uuml;r dieses Verlangen vorgelegt hat. Im Juni erwiesen sich die Beteuerungen der Senatsparteien als haltlos, dass keine Privatisierung geplant sei. Recherchen der Berliner Zeitung brachten die Einsch&auml;tzung einer Referatsleiterin der Senatsfinanzverwaltung ans Licht: &bdquo;Bei den geplanten Mietvertr&auml;gen zwischen den Bezirken und der HoWoGe handelt es sich im Kern um ein &Ouml;PP-Modell.&ldquo; &Ouml;PP (&ouml;ffentlich-private Partnerschaft) f&uuml;hrt bei Kommunen und Landkreisen in der Regel zu Mehrkosten, weil die privaten &bdquo;Partner&ldquo; ihre vertraglichen Leistungen oft nur zum Teil erf&uuml;llen. St&auml;dte und Kreise k&ouml;nnen dann zwar vor Gericht prozessieren, m&uuml;ssen die Mieten der Schulen wegen der einredefreien Vertr&auml;ge aber trotz Erf&uuml;llungsm&auml;ngeln jahrzehntelang weiterzahlen. Die &Ouml;PP-Vertr&auml;ge mit Hochtief und SKE brachten dem Landkreis Offenbach eine Kostensteigerung von 750 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro ein, den Konzernen aber 120 Millionen Euro Gewinn (&bdquo;junge Welt&ldquo; vom 9. Juni 2017). Ausgerechnet der fr&uuml;here &Ouml;PP-Chef der Hochtief AG, Bernward Kulle, ber&auml;t nun den Berliner Senat bei der Schulbaufinanzierung, so die Berliner Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5033\/innenpolitik\/9116\/Undurchsichtige-Transparenzversprechen.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Erntehelfer stirbt bei der Feldarbeit: &bdquo;Die Missst&auml;nde sind strukturell und systematisch&ldquo;<\/strong><br>\nBeim Arbeiten in der Sommerhitze ist ein Erntehelfer auf einem Tiroler Gem&uuml;sefeld gestorben. Die Hintergr&uuml;nde sind unklar, die Aufkl&auml;rung verl&auml;uft schleppend. Was klar ist: Der Betrieb ist seit langem bekannt f&uuml;r schlechte Arbeitsbedingungen. Schon 2013 kam es hier zu Protesten und sogar Streiks. S&oacute;nia Melo ber&auml;t und organisiert als Aktivistin von Sezioneri Erntehelfer_innen und Saisonarbeiter_innen in Tirol. Wir haben mit ihr &uuml;ber den Todesfall und die Zust&auml;nde in der Tiroler Landwirtschaft gesprochen.<br>\nmosaik: Vergangene Woche ist auf den Tiroler Gem&uuml;sefeldern ein Erntehelfer gestorben. L&auml;sst sich schon sagen, was genau passiert ist?<br>\nS&oacute;nia Melo: Ein Mann aus Rum&auml;nien, 52 Jahre alt, Erntehelfer beim Gem&uuml;sebauern Josef Norz, ist am 30. Juli am Feld w&auml;hrend der Arbeit verstorben. Er war am Bauernhof Schotthof t&auml;tig, einem der gr&ouml;&szlig;ten Gem&uuml;seproduzenten in Tirol.<br>\nDer Mann ist an einem Herzinfarkt gestorben, stellte der Rettungsarzt fest. Allerdings wurde die Land-und Forstinspektion, die f&uuml;r die Arbeitsinspektion in dieser Branche zust&auml;ndig ist, nicht eingeschaltet. Das kann ich nicht nachvollziehen. Ein Mann stirbt w&auml;hrend der Arbeit. Warum wird das nicht bei der zust&auml;ndigen Arbeitsinspektion gemeldet?<br>\nEs ist zur Zeit schwierig, an Informationen zu kommen. Nicht einmal seinen Namen finden wir heraus. Kolleg_innen sagen, sie wissen nichts Genaues. Aber ich denke, sie haben Angst, dass Bauern das gegen sie verwenden. Sie wollen ihre Jobs nicht aufs Spiel setzen. Das ist ein durchaus &uuml;bliches Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/erntehelfer-gestorben-tirol-missstaende-arbeitsbedingungen-sezioneri\/\">mosaik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne Erfolgstr&auml;ume vor Bayern-Wahl: Ein Sieg muss her<\/strong><br>\nIn Bayern verlieren die Volksparteien &ndash; gut f&uuml;r die Gr&uuml;nen. Sie wollen im Herbst ein Spitzenergebnis einfahren. Und so vielleicht Juniorpartner werden. Ausgerechnet von Markus S&ouml;der.<br>\n&ldquo;So bunt, so vielf&auml;ltig, so demokratisch&rdquo;, rief sie auf der #ausgehetzt-Demo in die Menge. Schulze redet, wie sie denkt: Schnell, herzlich, pragmatisch, ihre H&auml;nde sprechen mit. Sie ist erst 33 Jahre alt, aber im Landtag respektieren sie auch die Abgeordneten der CSU.<br>\nLudwig Hartmann, 40, ist der andere Teil der bayerischen Doppelspitzenkandidatur. Er wollte Schwarz-Gr&uuml;n, daraus hat er nie ein Geheimnis gemacht. Zuletzt hatten sich Hartmann und Schulze klar von S&ouml;ders Kurs distanziert. Aber Verantwortung &uuml;bernehmen wollen sie trotzdem. &ldquo;Gut m&ouml;glich, dass die CSU nach dem deutlichen Verlust der absoluten Mehrheit bereit ist, zu einer Position der Vernunft zur&uuml;ckzukehren. Das w&uuml;rde die M&ouml;glichkeit von Kompromissen mit der CSU wieder erm&ouml;glichen&rdquo;, sagte Hartmann dem SPIEGEL.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bayern-wahl-die-gruenen-brauchen-einen-sieg-a-1223343.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> &ldquo;So bunt, so vielf&auml;ltig, so demokratisch&rdquo; und dann von einer Koalition mit S&ouml;ders CSU tr&auml;umen. Es gibt wohl kaum eine Partei in Deutschland, die so schnell ihre Prinzipien &uuml;ber Bord wirft, wenn es um die Macht geht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neue &bdquo;Zeitung gegen den Krieg&ldquo;<\/strong><br>\nWinfried Wolf macht darauf aufmerksam, dass die f&uuml;r den Antikriegstag vorgesehene &bdquo;Zeitung gegen den Krieg&ldquo;  &ndash; Nr. 43 &ndash; jetzt fertig ist. Hier ist das PDF der gesamten Zeitung. Bitte weitergeben.<br>\nDie Zeitung eignet sich ideal zum Verteilen (bei Bestellungen zwischen 1 und 99 Ex kostet 1 Ex = 25 Cent, ab 100 Ex = 15 Cent; jeweils zzgl. Porto\/Verpackung).<br>\nSie kann bestellt werden <a href=\"mailto:zeitung-gegen-den-krieg@gmx.de\">per E-Mail<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.zeitung-gegen-den-krieg.de\/\">auf der Website<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/180817-Zeitung-gegen-den-Krieg.pdf\">Zeitung gegen den Krieg<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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