{"id":45525,"date":"2018-08-18T11:45:30","date_gmt":"2018-08-18T09:45:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45525"},"modified":"2018-08-21T07:29:18","modified_gmt":"2018-08-21T05:29:18","slug":"aufstand-der-meinungsmacher-der-appell-der-us-medien-ist-ein-dokument-der-heuchelei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45525","title":{"rendered":"Aufstand der Meinungsmacher: Der Appell der US-Medien ist ein Dokument der Heuchelei"},"content":{"rendered":"<p>Hunderte US-Zeitungen haben in verschiedenen Appellen die Angriffe von US-Pr&auml;sident Donald Trump auf den etablierten Medienbetrieb skandalisiert. Darunter sind auch jene Medien, die in j&uuml;ngster Vergangenheit Fake-News-Kampagnen wie die &bdquo;russische Wahlmanipulation&ldquo;, den &bdquo;Gift-Anschlag von Salisbury&ldquo; oder den &bdquo;Volksaufstand in Syrien&ldquo; produziert haben. Mit der emotionalen Kampagne fordert diese erste Liga der Meinungsmacher pl&ouml;tzlich die Wahrheit ein. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3990\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-45525-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180820_Der_Appell_der_US_Medien_ist_ein_Dokument_der_Heuchelei_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180820_Der_Appell_der_US_Medien_ist_ein_Dokument_der_Heuchelei_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180820_Der_Appell_der_US_Medien_ist_ein_Dokument_der_Heuchelei_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180820_Der_Appell_der_US_Medien_ist_ein_Dokument_der_Heuchelei_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=45525-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180820_Der_Appell_der_US_Medien_ist_ein_Dokument_der_Heuchelei_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"180820_Der_Appell_der_US_Medien_ist_ein_Dokument_der_Heuchelei_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wenn die dominierenden Medien der USA eine gemeinsame Kampagne starten, dann kann man sich auf gro&szlig;e Oper einstellen. Die Intensit&auml;t der Heuchelei und die Wellen, die der Medien-Aufruf bis in deutsche Redaktionen hinein geschlagen hat, haben dann aber doch &uuml;berrascht: Mit einer gro&szlig;angelegten Aktion haben hunderte Zeitungen in den USA Angriffe von US-Pr&auml;sident Donald Trump auf den etablierten Medienbetrieb skandalisiert. In Leitartikeln bezogen sie Position gegen die Anschuldigung Trumps, Falschnachrichten zu verbreiten und &bdquo;Feinde des Volkes&ldquo; zu sein. Initiiert wurde die Aktion von der Zeitung &bdquo;Boston Globe&ldquo;. Nach Angaben des Blattes beteiligten sich etwa 350 Medien.<\/p><p>Die dem Vorhaben innewohnende Heuchelei springt ins Auge: Denn die Aktion wird angef&uuml;hrt vom &bdquo;Boston Globe&ldquo;, von CNN, der &bdquo;New York Times&ldquo; oder der &bdquo;Washington Post&ldquo; &ndash; also von Medien, die allein in j&uuml;ngster Vergangenheit ausufernde  Fake-News-Kampagnen wie die &bdquo;russische Wahlmanipulation&ldquo;, den &bdquo;Gift-Anschlag von Salisbury&ldquo; oder den &bdquo;Volksaufstand in Syrien&ldquo; produziert haben. Mit den emotionalen Appellen fordert diese erste Liga der Meinungsmacher pl&ouml;tzlich die Wahrheit ein &ndash; schlie&szlig;lich kam das Ph&auml;nomen &bdquo;Fake News&ldquo; nach ihrer Darstellung erst mit Donald Trump in die Welt.<\/p><p><strong>Trump zerst&ouml;rt den Mythos des unabh&auml;ngigen Hauptstadt-Journalisten<\/strong><\/p><p>Man kann zahllose Aspekte an Trumps Politik und Verhalten verurteilen. Aber die gro&szlig;en US-Medien kritisieren zuverl&auml;ssig das Falsche: So w&auml;re zum einen die von den meisten US-Redakteuren im Gleichklang d&auml;monisierte Entspannung mit Russland zu begr&uuml;&szlig;en. Zum anderen ist zwar Trumps Betitelung von Journalisten als &bdquo;Feinde des Volkes&ldquo; absto&szlig;end &ndash; aber dass Trump das M&auml;rchen vom unabh&auml;ngigen Hauptstadt-Journalisten endlich als solches offenbart, hat trotz des rabiaten Charakters der Umsetzung auch etwas Befreiendes. Die Entzauberung der Medien-Konzerne als interessengeleitete Lobbyisten mag ein schmerzhafter Erkenntnisprozess sein und mag mit allerlei verbalen Ausf&auml;llen Trumps einhergehen &ndash; aber durch Trumps radikale Angriffe trauen sich viele Menschen erstmals, den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Unbestechlichen_(1976)\">Mythos der &bdquo;Unbestechlichen&ldquo;<\/a> zu hinterfragen. Trotz dieses Verhaltens Trumps sollte der US-Pr&auml;sident jedoch keinesfalls in den Stand eines Widerstandsk&auml;mpfers erhoben werden.<\/p><p>&ldquo;Der schmutzige Krieg gegen die freie Presse muss aufh&ouml;ren&rdquo;, <a href=\"https:\/\/www.bostonglobe.com\/opinion\/editorials\/2018\/08\/15\/editorial\/Kt0NFFonrxqBI6NqqennvL\/story.html\">h&auml;lt der &bdquo;Boston Globe&ldquo; dagegen<\/a>: Trumps Angriffe auf die Medien k&ouml;nnten gef&auml;hrliche Konsequenzen haben. Freie Medien durch staatlich kontrollierte zu ersetzen, sei stets eines der ersten Ziele eines korrupten Regimes bei der Macht&uuml;bernahme in einem Land. Das Verhalten Trumps sende ein &bdquo;alarmierendes Signal&ldquo; an Despoten im Ausland, die sich dadurch ermutigt f&uuml;hlen k&ouml;nnten, Journalisten wie Feinde zu behandeln, so der &bdquo;Boston Globe&ldquo;.<\/p><p><strong>US-Milliard&auml;re und ihre privaten Medien<\/strong><\/p><p>Es soll hier nun nicht aufgez&auml;hlt werden, welch mannigfaltige alarmierende Signale dagegen der &bdquo;Boston Globe&ldquo; im Zusammenhang mit &bdquo;Massenvernichtungswaffen&ldquo;, &bdquo;Fassbomben und Giftgas&ldquo; oder angeblichen &bdquo;Volksaufst&auml;nden&ldquo; bereits gesendet hat. Interessanter sind die Eigent&uuml;mer-Strukturen des &bdquo;Boston Globe&ldquo; und anderer f&uuml;hrender US-Zeitungen. So haben in den letzten Jahren unter anderem die Investoren Carlos Slim, Jeff Bezos,&nbsp;John Henry,&nbsp;Chris Hughes und Warren Buffett viel Geld in defizit&auml;re US-Presseunternehmen gesteckt, <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/64834-us-medien-milliardar-kauft-zeitung\/\">wie RT berichtet<\/a>. Da ein direkter Profit aus diesen Investitionen nicht zu erwarten sei, stelle sich die Frage nach der Motivation der Milliard&auml;re. Mutma&szlig;lich solle Deutungshoheit und politischer Einfluss gekauft werden. <\/p><p>Der &bdquo;Boston Globe&ldquo; wurde &uuml;brigens von Ex-Hedgefonds-Manager John Henry &uuml;bernommen, der den Kauf der Zeitung mit der selbstlosen Rettung einer Tradition begr&uuml;ndet: &bdquo;Der <em>Boston Globe<\/em> ist eine Institution, f&uuml;r die es sich lohnt, zu k&auml;mpfen.&ldquo; Nun nutzt er sein publizistisches Spielzeug, um einen ihm nicht genehmen Pr&auml;sidenten zu bek&auml;mpfen. Am radikalsten pocht von den neuerdings publizistisch t&auml;tigen US-Milliard&auml;ren wohl Jeff Bezos auf sein &bdquo;Recht&ldquo;, sich mit seiner &bdquo;Washington Post&ldquo; als reicher Mensch auch politisches Geh&ouml;r zu verschaffen.<\/p><p><strong>Staatsfeindlicher Pseudokonsens zwischen Medien und Bev&ouml;lkerung<\/strong><\/p><p>Der Appell zog weite Kreise: Die &bdquo;Chicago Tribune&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2018\/08\/15\/opinion\/editorials\/free-press-local-journalism-news-donald-trump.html?action=click&amp;pgtype=Homepage&amp;clickSource=story-heading&amp;module=opinion-c-col-left-region&amp;region=opinion-c-col-left-region&amp;WT.nav=opinion-c-col-left-region\">erkl&auml;rt<\/a>, dass verbale Angriffe vonseiten der Regierung ideologischen Extremisten Aufwind gebe und die Sicherheit von Journalisten gef&auml;hrde. Dem <a href=\"https:\/\/cpj.org\/\">schlie&szlig;t sich<\/a> das &bdquo;Committee to Protect Journalists&ldquo; an. Sogar der US-Senat <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nach-trump-kritik-us-senat-stellt-sich-an-die-seite-der-presse-1.4094846\">solidarisierte sich<\/a>. Und schlie&szlig;lich <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2018\/08\/15\/opinion\/editorials\/free-press-local-journalism-news-donald-trump.html?action=click&amp;pgtype=Homepage&amp;clickSource=story-heading&amp;module=opinion-c-col-left-region&amp;region=opinion-c-col-left-region&amp;WT.nav=opinion-c-col-left-region\">vereinnahmt die &bdquo;New York Times&ldquo;<\/a> &bdquo;uns alle&ldquo;:  &ldquo;Wir sitzen alle im selben Boot&ldquo;, behauptet die Zeitung. Im Jahr 2018 w&uuml;rden einige der sch&auml;dlichsten Attacken auf Medienvertreter von Regierungsmitarbeitern kommen. Dieses Suggerieren eines staatsfeindlichen Pseudokonsenses zwischen Medien und Bev&ouml;lkerung, obwohl keine gemeinsamen Interessen bestehen, kennt man bereits. <\/p><p>Es gab auch unter den gro&szlig;en US-Medien einsame kritische Rufer, die das emotionale Gemeinmachen nicht mitspielen wollten. So wies etwa das &bdquo;Wall-Street-Journal&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/articles\/trumps-honeymoon-with-media-almost-over-1534192809\">darauf hin<\/a>, dass der gemeinsame Appell genau jener Unabh&auml;ngigkeit zuwiderliefe, die er zu wahren behaupte. &ldquo;Trump hat genauso das Recht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung wie seine Gegner in den Medien.&rdquo; Die &bdquo;Baltimore Sun&ldquo; schreibt, dass man zwar &uuml;bereinstimme, dass Journalisten nicht als &ldquo;Volksfeinde&rdquo; und die Medien nicht als &ldquo;Fake News&rdquo; beschimpft werden sollten. Eine koordinierte Aktion von Medien unterst&uuml;tze allerdings den Eindruck, man verb&uuml;nde sich gemeinsam &ldquo;gegen diesen republikanischen&nbsp;Pr&auml;sidenten&ldquo;. Eine Zusammenstellung von US-Beitr&auml;gen zum Appell <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2018\/08\/15\/opinion\/editorials\/free-press-local-journalism-news-donald-trump.html?action=click&amp;pgtype=Homepage&amp;clickSource=story-heading&amp;module=opinion-c-col-left-region&amp;region=opinion-c-col-left-region&amp;WT.nav=opinion-c-col-left-region\">findet sich hier<\/a>.<\/p><p><strong>Trump und das &bdquo;Reich der Finsternis&ldquo;<\/strong><\/p><p>Solche kritischen Reflexionen sind den meisten deutschen Medien fremd, stellvertretend <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/presseschau-aus-deutschen-zeitungen.2287.de.html\">nennt die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo;<\/a> die Aktion ein &bdquo;starkes Zeichen&ldquo;. Die spanische Zeitung <a href=\"https:\/\/elpais.com\">&bdquo;El Pa&iacute;s&ldquo;<\/a> zeigt den Tenor, der sich durch die gro&szlig;en europ&auml;ischen Medien zieht: &bdquo;Sich solidarisch mit diesen Medien zu zeigen, ist keine unternehmerische &Uuml;berlegung, sondern die Pflicht jedes B&uuml;rgers, der sich einer Bedrohung der Freiheit gegen&uuml;bersieht.&ldquo; Angesichts solch hochtrabender Aufgaben kann man schon mal die journalistische Distanz vergessen: &bdquo;Pr&auml;sident Trump ist entschlossen, die Vereinigten Staaten zu einem Reich der Finsternis zu machen.&ldquo; Bei dieser D&auml;monisierung Trumps wollten auch die Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen und der Interamerikanischen Menschenrechtskommission nicht zur&uuml;ckstehen: &bdquo;Seine Attacken sind strategisch, sollen das Vertrauen in die Berichterstattung untergraben und Zweifel an &uuml;berpr&uuml;fbaren Fakten sch&uuml;ren&ldquo;, schrieben sie. <\/p><p>Zweifel an der Wirksamkeit des Appells <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/aktuelle-presseschau.2859.de.html\">&auml;u&szlig;ert<\/a> dagegen die Zeitung &bdquo;Takungpao&ldquo; aus Honkong: &bdquo;Man sollte auch nicht vergessen, dass Trump damals trotz fehlender Unterst&uuml;tzung der etablierten Zeitungen in den USA die Wahl gewonnen hat.&ldquo; Und auch die russische &bdquo;Gazeta&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/aktuelle-presseschau.2859.de.html\">merkt an<\/a>, Trump scheine &uuml;berhaupt keine Presse zu brauchen: &ldquo;Er hat bei Twitter mehr Abonnenten als jede gro&szlig;e amerikanische Zeitung.&ldquo; <\/p><p>Erst k&uuml;rzlich hatten die Medienschaffenden in den USA die M&ouml;glichkeit, die Pressevielfalt und damit die Pressefreiheit in ihrem Land zu verteidigen &ndash; n&auml;mlich als der russische Auslandssender RT in den USA massiv schikaniert und schlie&szlig;lich als &bdquo;ausl&auml;ndischer Agent&ldquo; registriert wurde. Dabei haben viele Redakteure, die nun im Appell zur Rettung der eigenen Haut aufrufen, kl&auml;glich versagt: Die Folge der Zensur gegen das unbequeme Medium RT-USA war ein besch&auml;mendes und dr&ouml;hnendes Schweigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hunderte US-Zeitungen haben in verschiedenen Appellen die Angriffe von US-Pr&auml;sident Donald Trump auf den etablierten Medienbetrieb skandalisiert. Darunter sind auch jene Medien, die in j&uuml;ngster Vergangenheit Fake-News-Kampagnen wie die &bdquo;russische Wahlmanipulation&ldquo;, den &bdquo;Gift-Anschlag von Salisbury&ldquo; oder den &bdquo;Volksaufstand in Syrien&ldquo; produziert haben. Mit der emotionalen Kampagne fordert diese erste Liga der Meinungsmacher pl&ouml;tzlich die Wahrheit<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45525\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,123,182,183,174],"tags":[2330,2442,1181,2118,2337,2005,919,1337,1415,1245,259,2300,1553,460,1800,244,1954,220],"class_list":["post-45525","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkonzentration-vermachtung-der-medien","category-medienkritik","category-usa","tag-bezos-jeff","tag-boston-globe","tag-buffett-warren","tag-cnn","tag-el-pais","tag-fake-news","tag-nyt","tag-oligarchen","tag-pressefreiheit","tag-russia-today","tag-russland","tag-skripal-sergej","tag-syrien","tag-sz","tag-trump-donald","tag-vierte-gewalt","tag-washington-post","tag-zensur"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45525","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45525"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45525\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45573,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45525\/revisions\/45573"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}