{"id":45532,"date":"2018-08-19T11:45:05","date_gmt":"2018-08-19T09:45:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45532"},"modified":"2019-01-04T12:13:43","modified_gmt":"2019-01-04T11:13:43","slug":"michael-hudsons-finanzimperialismus-ein-altes-aber-hochaktuelles-buch-ueber-den-aufstieg-der-usa-zur-weltfinanzmacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45532","title":{"rendered":"Michael Hudsons \u201eFinanzimperialismus\u201c \u2013 ein altes, aber hochaktuelles Buch \u00fcber den Aufstieg der USA zur Weltfinanzmacht"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180819-Michael-Hudson.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Der Amerikaner Michael Hudson ist wohl einer der profiliertesten und auch umstrittensten unter den progressiven &Ouml;konomen. Mit dem Buch &bdquo;Killing the Host&ldquo; hat er 2015 eine bemerkenswerte Analyse des heutigen Finanzsystems vorgelegt. Vor anderthalb Jahren ist die deutsche &Uuml;bersetzung &bdquo;Der Sektor&ldquo; erschienen. Nun hat der Verlag noch einmal nachgelegt und ein Fr&uuml;hwerk Hudsons in deutscher Sprache ver&ouml;ffentlicht. Es ist das 1973 erschienene Buch <a href=\"https:\/\/www.klett-cotta.de\/buch\/Gesellschaft_\/_Politik\/Finanzimperialismus\/84704\">&bdquo;Super Imperialism&ldquo;<\/a>, das in der deutschen &Uuml;bersetzung &bdquo;Finanzimperialismus &ndash; Die USA und ihre Strategie des globalen Kapitalismus&ldquo; hei&szlig;t. Eine Rezension von <strong>Thomas Trares<\/strong>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45532#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<br>\n<!--more--><br>\nDie &Uuml;bersetzung kommt gerade zur rechten Zeit, denn das Buch ist, obwohl vor 45 Jahren geschrieben, hochaktuell. Hudson beschreibt darin den Aufstieg der USA zur globalen Finanzmacht. Er beschreibt also, wie die USA genau jenes System geschaffen haben, das durch den aktuellen Pr&auml;sidenten Donald Trump nun wieder in Frage gestellt wird. Hudson selbst sagt &uuml;ber das Buch, dass es sich im Gro&szlig;raum Washington am besten verkauft hat (ein Indiz daf&uuml;r, dass es gerade in politischen Kreisen gut angekommen ist), und dass US-Geostrategen es als &bdquo;Handbuch zur praktischen Umsetzung&ldquo; verwendet h&auml;tten (was Hudson so gar nicht bezweckt haben will).<\/p><p>Inhaltlich kann man das Buch in f&uuml;nf Phasen unterteilen:<\/p><ol>\n<li><strong>Der Aufstieg der USA zur Weltfinanzmacht nach dem Ersten Weltkrieg<\/strong>\n<p>Keimzelle des Aufstiegs zur Weltfinanzmacht war der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg im Jahr 1917. Davor waren Staaten in erster Linie bei privaten Banken verschuldet, nicht aber bei anderen Staaten, Kriege wurden auf Basis von Subventionen gef&uuml;hrt. Dies &auml;nderte sich nun: Im Ersten Weltkrieg unterst&uuml;tzten die USA die Alliierten erstmals mit R&uuml;stungskrediten. F&uuml;r die globale Machtarchitektur hatte dies dramatische Folgen. Nach dem Krieg war die alte Weltmacht England bei den USA hochverschuldet, Frankreich ebenso. Deutschland hingegen musste enorme Reparationen an die Alliierten zahlen. Die Europ&auml;er waren somit geschw&auml;cht. &Uuml;brig blieben die USA als die neue Weltmacht.<\/p>\n<p>Hudson schreibt hierzu:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Nie zuvor hatte eine Nation staatliches Kapital eingesetzt, um sich in den unangefochtenen Kreditgeber der &uuml;brigen Welt zu verwandeln. Dies war ein neues Ph&auml;nomen in der internationalen Finanzwirtschaft: Die internationalen Verm&ouml;genswerte wurden in den H&auml;nden eines Staates geb&uuml;ndelt.&ldquo; (S. 39)\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Der Isolationismus der 30er Jahre<\/strong>\n<p>Dann die &Auml;ra des Protektionismus in den 1930er Jahren. Diese Phase war gepr&auml;gt durch die Weltwirtschaftskrise sowie durch die Politik des Isolationismus unter dem damaligen Pr&auml;sidenten Franklin D. Roosevelt. Mit dem &bdquo;New Deal&ldquo; legte Roosevelt ein gigantisches Konjunkturprogramm auf, das nur die Binnenwirtschaft im Blick hatte, dann wertete er zu Lasten der Europ&auml;er den Dollar ab, und auf der Londoner Konferenz verweigerte er sich einer internationalen Krisenl&ouml;sung. In der britischen Hauptstadt hatten sich im Juni 1933 die Vertreter von 66 Staaten getroffen, um gemeinsam einen Weg aus der Weltwirtschaftskrise zu finden.<\/p>\n<p>Herrschende Meinung in Europa war damals, dass die USA ihrer neuen Rolle als f&uuml;hrende Weltmacht nicht gerecht wurden. Roosevelts Ziel hingegen war, die Preise in den USA in die H&ouml;he zu treiben, denn das Land litt damals unter einer brutalen Deflation. &bdquo;In den Drei&szlig;igerjahren war in der amerikanischen Au&szlig;enpolitik kaum aufgekl&auml;rtes Eigeninteresse zu finden. Sie beschr&auml;nkte sich auf unverhohlene Machtaus&uuml;bung&ldquo;, meint Hudson. (S. 114)<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Neuordnung der Weltwirtschaft auf der Konferenz von Bretton Woods<\/strong>\n<p>Zehn Jahre sp&auml;ter agierten die USA dann &bdquo;aufgekl&auml;rter und weitblickender&ldquo;. Auf der Konferenz von Bretton Woods im Juli 1944 einigten sich 44 Staaten f&uuml;r die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg auf eine auf Freihandel basierende Welthandelsordnung. Auch hier diktierten die USA die Regeln. Sie waren damals der Gl&auml;ubiger der Welt und besa&szlig;en allein rund 75 Prozent der weltweiten Goldreserven. Als einzige Nation sicherten sie sich im Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) und der Weltbank ein Vetorecht. Der Dollar fungierte als Weltreservew&auml;hrung und wurde an den Goldpreis gekoppelt. Einzig die International Trade Organisation (ITO) war eine &bdquo;Totgeburt&ldquo;. Aus deren Fragmenten sollte dann kurze Zeit sp&auml;ter das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT) entstehen.<\/p>\n<p>Die Sowjets sollten zun&auml;chst Teil des Systems sein, nach dem Fall des &bdquo;Eisernen Vorhangs&ldquo; hatten sich diese Pl&auml;ne aber schnell zerschlagen. Ferner wurden die Briten in die zweite Reihe gedr&auml;ngt, das Pfund Sterling verlor endg&uuml;ltig seine Funktion als Weltreservew&auml;hrung. &bdquo;Daher m&uuml;ssen sich Europa und insbesondere Gro&szlig;britannien vorwerfen lassen, dass sie die amerikanischen Pl&auml;ne f&uuml;r die Nachkriegswelt widerstandslos hingenommen haben. Europa str&auml;ubte sich dagegen, seine eigenen Interessen durchzusetzen, sobald diese in irgendeiner Weise mit denen der Vereinigten Staaten in Konflikt gerieten. Ausgelaugt von dem Krieg, nahm Europa freiwillig Abschied von vierhundert Jahren imperialer Bestrebungen&ldquo;, schreibt Hudson. (S. 293)<\/p><\/li>\n<li><strong>Der Wandel der USA vom gr&ouml;&szlig;ten Gl&auml;ubiger zum gr&ouml;&szlig;ten Schuldner der Welt<\/strong>\n<p>Doch im Zuge der Kriege in Korea und Vietnam &auml;nderten sich die Dinge wieder. Zwischen 1951 und 1971 bl&auml;hte sich in der US-Zahlungsbilanz ein enormes Defizit auf, das von den hohen Milit&auml;rausgaben im Ausland stammte. Dieses finanzierte man &uuml;ber den internationalen Kapitalmarkt durch die Ausgabe von US-Staatstiteln. Hudson selbst sagte einmal &uuml;ber dieses Buch, dass es davon handelt, wie die USA den Rest der Welt zum Finanzier der eigenen Milit&auml;rausgaben gemacht haben.<\/p>\n<p>Allerdings drohte das hohe Zahlungsbilanzdefizit die Vormachtstellung wieder zu untergraben. Zuviel Gold floss aus den USA ab. &bdquo;Daher versuchten US-W&auml;hrungsstrategen die Basis finanzieller Macht von Gold weg hin zu Schulden zu verschieben oder, genauer gesagt, von gl&auml;ubigerorientierten internationalen Finanzregeln, die die Vereinigten Staaten in Bretton Woods gefordert hatten, hin zu schuldnerorientierten Vorschl&auml;gen, die sie zur&uuml;ckgewiesen hatten, als Keynes sie 1943 propagierte&ldquo;, schreibt Hudson hierzu. (S. 335) Die Einf&uuml;hrung von Sonderziehungsrechten (SZR) beim IWF im Jahr 1969 war ein solcher Bruch mit der gl&auml;ubigerorientierten Philosophie. Die SZR erm&ouml;glichten es den USA n&auml;mlich, h&ouml;here Zahlungsbilanzdefizite einzugehen.<\/p>\n<p>Interessant ist auch, wie US-W&auml;hrungsstrategen das Zahlungsbilanzdefizit seinerzeit rechtfertigten. W&auml;hrend der US-Pr&auml;sident Trump heute den Mythos vom &bdquo;Uncle Sucker&ldquo; bedient, wonach sich die USA leichtgl&auml;ubig von allen anderen ausnutzen lassen, kursierten damals ganz andere Erkl&auml;rungen. Die g&auml;ngigste besagt, dass die USA die F&uuml;hrungsmacht im Kalten Krieg waren und damit im Ausland au&szlig;erordentliche &bdquo;&auml;u&szlig;ere &ndash; milit&auml;rische und &ouml;konomische &ndash; Verpflichtungen eingegangen waren&ldquo;, die ein entsprechendes Defizit mit sich brachten. Und der Preis, den die nichtkommunistischen L&auml;nder f&uuml;r den US-Schutzschirm zahlen mussten, bestand eben darin, dieses Defizit aufzufangen. (S. 360)<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Aufhebung der Goldbindung 1971 und die endg&uuml;ltige Freigabe der Wechselkurse 1973<\/strong>\n<p>Gleichwohl lie&szlig; sich das System von Bretton Woods irgendwann nicht mehr aufrechterhalten. Die USA hatten zu viele Dollars in Umlauf gebracht, um die Golddeckung noch gew&auml;hrleisten zu k&ouml;nnen. Am 15. August 1971 hob der damalige Pr&auml;sident Richard Nixon die Goldbindung auf. Stattdessen trat im Dezember 1971 das Smithsonian Agreement in Kraft, ein W&auml;hrungsabkommen zwischen den G10-Staaten. Der Dollar wurde dabei um acht Prozent abgewertet. Nixon nannte die Vereinbarung damals &bdquo;das wichtigste monet&auml;re Abkommen in der Geschichte&ldquo;. Nur zwei Jahre sp&auml;ter brach auch dieses System auseinander. Die Wechselkurse der W&auml;hrungen wurden 1973 komplett freigegeben. An der Vormachtstellung des Dollar sollte dies aber nichts &auml;ndern.<\/p><\/li>\n<\/ol><p><strong>Fazit:<\/strong><\/p><p>Wer Michael Hudson heute kennt und den &bdquo;Sektor&ldquo; gelesen hat, der erkennt ihn in diesem Buch kaum wieder. Hudsons &uuml;bliche Hau-drauf-Polemik findet man hier nur in Ans&auml;tzen. &bdquo;Finanzimperialismus&ldquo; ist vielmehr eine n&uuml;chterne, sachliche, aber dennoch spannende Analyse der amerikanischen Handels- und W&auml;hrungspolitik. Allerdings war Hudsons Hang zum Detail auch damals schon stark ausgepr&auml;gt. So erf&auml;hrt man etwa, dass die Londoner Konferenz von 1933 mit R&uuml;cksicht auf die britischen Vertreter sp&auml;testens am 12. Juni beginnen musste, sonst h&auml;tte sie sich mit der Jagdsaison f&uuml;r das Sumpfhuhn &uuml;berschnitten. Und man erf&auml;hrt auch, dass weder Roosevelt noch sein Berater Raymond Moley &bdquo;sehr versiert in Volkswirtschaftstheorie&ldquo; waren, und dass sie dies aber durchaus als Vorteil empfanden, weil sie sich so &bdquo;immun gegen die Indoktrination mit der internationalistischen Orthodoxie&ldquo; f&uuml;hlten.<\/p><p>Solche Beispiele machen das Buch anschaulich und lebendig. Allerdings sieht man bei Hudsons Detailf&uuml;lle auch manchmal vor lauter B&auml;umen den Wald nicht mehr. Als Leser wird man deswegen wohl nicht umhinkommen, an der ein oder anderen Stelle nochmal die historischen Zusammenh&auml;nge nachzuschlagen, um sich &uuml;berhaupt erstmal einen &Uuml;berblick zu verschaffen. Zudem hat das Buch 430 Seiten, die Lekt&uuml;re ist also per se schon mit einem gewissen Aufwand verbunden. Insofern ist das Buch vor allem jenen zu empfehlen, die auch wirklich tief in die Materie eintauchen wollen.<\/p><p>Inhaltlich bemerkenswert ist, dass der Aufstieg der USA zur beherrschenden Finanzmacht nicht auf Handelsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen, hohen Auslandsinvestitionen oder sonstigen &ouml;konomischen Faktoren beruhte, vielmehr waren es vor allem Kriege, die f&uuml;r die Br&uuml;che in der internationalen Finanzordnung sorgten. Bemerkenswert ist auch, dass in einem Buch &uuml;ber die Weltfinanzmacht USA die US-Notenbank Fed so gut wie gar keine Rolle spielt, entscheidende Akteure waren vielmehr die jeweiligen Regierungen in Washington. Und nicht zuletzt wird hier auch deutlich, dass der Slogan &bdquo;America first&ldquo; keine Erfindung Donald Trumps ist.<\/p><p>Alles in allem bringt folgender Satz Hudsons den Inhalt des Buchs sehr gut auf den Punkt: &bdquo;Die internationale W&auml;hrungsordnung war im Grunde keine internationale Ordnung gewesen, sondern ein nationales System, dem es gelang, sich &uuml;ber den gesamten Globus zu erstrecken.&ldquo; (S. 346)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Thomas Trares ist Diplom-Volkswirt. Studiert hat er an der Johannes Gutenberg-Universit&auml;t Mainz. Danach war er Redakteur bei der Nachrichtenagentur vwd. Seit &uuml;ber zehn Jahren arbeitet er als freier Wirtschaftsjournalist in Berlin.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180819-Michael-Hudson.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Der Amerikaner Michael Hudson ist wohl einer der profiliertesten und auch umstrittensten unter den progressiven &Ouml;konomen. Mit dem Buch &bdquo;Killing the Host&ldquo; hat er 2015 eine bemerkenswerte Analyse des heutigen Finanzsystems vorgelegt. Vor anderthalb Jahren ist die deutsche &Uuml;bersetzung &bdquo;Der Sektor&ldquo; erschienen. Nun hat<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45532\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[134,208,30],"tags":[1187,895,1426,2443,2175,1268,299,2174,1367,325,1556,1085,966,476],"class_list":["post-45532","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-finanzen-und-waehrung","category-rezensionen","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-deflation","tag-freihandel","tag-hegemonie","tag-hudson-michael","tag-interventionspolitik","tag-kalter-krieg","tag-konjunkturprogramme","tag-protektionismus","tag-ruestungsausgaben","tag-staatsschulden","tag-usa","tag-wechselkurse","tag-weltkrieg","tag-weltwirtschaftskrise"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45532","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45532"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45532\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48230,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45532\/revisions\/48230"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45532"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45532"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45532"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}