{"id":45580,"date":"2018-08-21T09:35:05","date_gmt":"2018-08-21T07:35:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45580"},"modified":"2026-01-27T11:30:04","modified_gmt":"2026-01-27T10:30:04","slug":"wer-von-russland-die-einhaltung-des-voelkerrechtes-erwartet-muss-es-auch-selbst-ohne-ansehung-von-buendnispflichten-hochhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45580","title":{"rendered":"\u201eWer von Russland die Einhaltung des V\u00f6lkerrechtes erwartet, muss es auch selbst ohne Ansehung von \u201aB\u00fcndnispflichten\u2018 hochhalten\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Eine &bdquo;strategische Vision der Russlandpolitik&ldquo;, ein &bdquo;Abkommen zwischen Russland und der EU auf Augenh&ouml;he&ldquo;: Dessen bedarf es nach Aussagen von <strong><a href=\"https:\/\/www.politik-soziologie.uni-bonn.de\/de\/institut\/lehrkoerper\/prof.-dr.-andreas-heinemann-grueder\">Andreas Heinemann-Gr&uuml;der<\/a><\/strong>, um den Konflikt mit Russland zu entsch&auml;rfen. Im Interview mit den NachDenkSeiten bewertet der Konfliktforscher die Man&ouml;ver von NATO und Russland als &bdquo;wechselseitiges Imponiergehabe&ldquo;, zugleich warnt er vor &bdquo;Zwischenf&auml;llen&ldquo;, die ein &bdquo;unkontrolliertes Eskalationspotential&ldquo; in sich tragen. Das Interview ber&uuml;hrt eine Reihe von interessanten Aspekten. Deshalb ver&ouml;ffentlichen wir es, wohl wissend, dass etwa bei der zentralen Frage der &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45580\">Annexion<\/a>&rdquo; der Krim es durchaus berechtigte andere Ansichten gibt, die wir bei den NachDenkSeiten mehrheitlich teilen. Das Interview f&uuml;hrte <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Herr Heinemann-Gr&uuml;der, was halten Sie von den milit&auml;rischen Man&ouml;vern, die seit geraumer Zeit verst&auml;rkt von der NATO und Russland durchgef&uuml;hrt werden?<\/strong><\/p><p>Seit Russland Teile der Ukraine annektiert hat, f&uuml;rchten insbesondere Polen und die baltischen NATO-Staaten eine m&ouml;gliche Aggression der Russen. Allerdings geht weder die russische Seite im Ernst davon aus, dass die NATO russisches Territorium angreift, noch h&auml;lt die NATO Russland f&uuml;r so unberechenbar, dass es NATO-Staaten angreifen wird. Die Man&ouml;ver sind Teil des wechselseitigen Imponiergehabes und einer Autosuggestion von St&auml;rke. Man&ouml;ver der NATO und die verst&auml;rkte Truppenstationierung lenken jedoch von dem eigentlichen Problem ab, n&auml;mlich dass es keine Sicherheitsgarantien in Europa f&uuml;r Staaten gibt, die au&szlig;erhalb der NATO stehen. Nicht die NATO wird von Russland bedroht, sondern jene postsowjetischen Staaten, denen Russland nur begrenzt &auml;u&szlig;ere und innere Souver&auml;nit&auml;t zugesteht. <\/p><p><strong>Sie haben den Begriff &bdquo;Annexion&ldquo; angef&uuml;hrt. Der Rechtsprofessor Reinhard Merkel hat &uuml;berzeugend <a href=\"https:\/\/paulschreyer.wordpress.com\/2018\/05\/29\/annexion-der-krim-prof-merkel-widerspricht-georg-restle\/\">dargelegt<\/a>, dass die Krim, auch wenn es noch so oft wiederholt wird, <a href=\"https:\/\/paulschreyer.wordpress.com\/2018\/05\/29\/annexion-der-krim-prof-merkel-widerspricht-georg-restle\/\">nicht<\/a> annektiert wurde. Sehen Sie das anders? Und wenn ja: Wie begr&uuml;nden Sie Ihren Standpunkt, dass die Krim doch annektiert worden sei? <\/strong><\/p><p>Russlands Pr&auml;sident Putin erkl&auml;rte unmittelbar nach der Flucht des ukrainischen Pr&auml;sidenten nach Russland am 23. Februar 2014, man m&uuml;sse die &bdquo;R&uuml;ckholung der Krim zu Russland&ldquo; vorbereiten, w&auml;hrend er zuvor entsprechende Vermutungen als Provokation abgetan hatte.  Bereits am 25. Februar 2014 gab es erste gewaltt&auml;tige Zusammenst&ouml;&szlig;e zwischen Krim-Tataren und pro-russischen Demonstranten in Simferopol. Ab dem 27. Februar 2014 begannen dann russische Truppen strategisch wichtige Einrichtungen auf der Krim zu besetzen, gefolgt von einem Wechsel der Krim-Regierung und einem Votum des Krim-Parlaments, das unter Einsatz von bewaffneten &ldquo;gr&uuml;nen M&auml;nnchen&rdquo; aus Russland zugunsten des Anschlusses an Russland votierte (6. M&auml;rz 2014). Am 16. M&auml;rz 2014 folgte ein nach ukrainischem Recht illegales Referendum &uuml;ber den Status der Krim, wonach sich angeblich 96,77 Prozent der Teilnehmer (83,1 Prozent Wahlbeteiligung) f&uuml;r einen Beitritt zur Russischen F&ouml;deration ausgesprochen h&auml;tten. Der Menschenrechtsrat des russischen Pr&auml;sidenten widersprach jedoch sp&auml;ter dieser Darstellung: &bdquo;Nach unterschiedlichen Angaben haben 50 bis 60 Prozent der Abstimmenden f&uuml;r den Anschluss gestimmt, bei einer Wahlbeteiligung von 30 bis 50 Prozent.&rdquo; Dieser Bericht des russischen Menschenrechtsrates war versehentlich ins Internet geraten. Professor Reinhard Merkel ist durch keinerlei Expertise zur Ukraine bzw. der Krim fachlich ausgewiesen. <\/p><p><strong><a href=\"https:\/\/www.eurozine.com\/von-nachbarn-tochtern-und-pistolen\/\">Bei einer Diskussion<\/a> mit Jan Phillip Reemtsma sagte Reinhard Merkel, die Erkenntnisse des Menschenrechtsrats beruhten auf Gespr&auml;chen mit gerade mal 20 Personen. Aber abgesehen davon noch einmal die Frage: Steht f&uuml;r Sie fest, dass die Krim annektiert wurde? <\/strong><\/p><p>Professor Merkel schreibt selbst in der &bdquo;FAZ&ldquo;: &bdquo;&sbquo;Annexion&lsquo; hei&szlig;t im V&ouml;lkerrecht die gewaltsame Aneignung von Land gegen den Willen des Staates, dem es zugeh&ouml;rt, durch einen anderen Staat. Annexionen verletzen das zwischenstaatliche Gewaltverbot, die Grundnorm der rechtlichen Weltordnung.&ldquo; Unter Anwendung dieser Kriterien m&uuml;sste Professor Merkel von Annexion sprechen. Er widerspricht sich jedoch selbst, weil die &bdquo;Geber&ldquo; v&ouml;lkerrechtswidrig gehandelt haben m&ouml;gen, nicht aber der &bdquo;Nehmer&ldquo;, n&auml;mlich Russland. Dass Russland kein passiver &bdquo;Nehmer&ldquo; war, sondern nur durch den aktiven Einsatz der Truppen der Schwarzmeer-Flotte und weiterer Spezialeinheiten die Sezession und Annexion erm&ouml;glicht hat, verdr&auml;ngt er. Professor Claus Kre&szlig;, Direktor des Instituts f&uuml;r Friedenssicherungsrecht der Universit&auml;t K&ouml;ln, spricht von einer zynischen Verdrehung des V&ouml;lkerrechts, wenn die Annexion, wie von Professor Merkel, verteidigt wird. Mit der Resolution 68\/262 der UN-Generalversammlung vom 27. M&auml;rz 2014 haben 100 Staaten das Krim-Referendum vom 16. M&auml;rz 2014 f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;rt und die territoriale Integrit&auml;t der Ukraine verteidigt. Gegen diese Rechtsauffassung der Mehrheit der internationalen Staatengemeinschaft haben neben Russland nur Armenien, Belarus, Bolivien, Kuba, Nordkorea, Nicaragua, Sudan, Syrien, Simbabwe und Venezuela gestimmt.<\/p><p><strong>Sie haben angef&uuml;hrt, dass manche Nachbarstaaten von Russland bedroht w&uuml;rden. Bedroht Russland diese Staaten wirklich?<\/strong><\/p><p>Ohne russische milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung h&auml;tte der Separatismus in Transnistrien, S&uuml;dossetien, Abchasien, der Krim und im Donbass nie eine Chance auf Erfolg gehabt. Russland sieht sich nicht als Nationalstaat, sondern als Gro&szlig;macht, die die &auml;u&szlig;ere und innere Souver&auml;nit&auml;t von Nachbarstaaten begrenzen kann. <\/p><p><strong>Gibt es bei diesem Konflikt mit Russland auch ein Kommunikationsproblem?<\/strong><\/p><p>Zu den Voraussetzungen des Ukrainekonfliktes geh&ouml;rten die Vernachl&auml;ssigung der OSZE, des NATO-Russland-Rates und die Nicht-Ratifizierung des Vertrages &uuml;ber konventionelle Streitkr&auml;fte in Europa durch die NATO-Staaten. Es gibt mit Russland keinen institutionellen Rahmen mehr f&uuml;r Vertrauensbildung, f&uuml;r milit&auml;rische Transparenz und Krisenreaktion. Die Folge: Russland &uuml;bergibt keine Informationen &uuml;ber seine konventionellen Streitkr&auml;fte, &uuml;bermittelt keine Notifikationen, l&auml;sst weder Inspektionen der Streitkr&auml;fte zu, noch f&uuml;hrt es selbst Inspektionen durch. Der NATO-Russland-Rat erwies sich als ein Potemkinsches Dorf. Die Haltung, Russland habe kein Vetorecht, entspricht dem V&ouml;lkerrecht, ist jedoch politisch blau&auml;ugig. Russland hat sein Eskalationspotential demonstriert, darauf kann jedoch nicht nur mit Abschreckung reagiert werden. Russland konnte davon ausgehen, dass niemand im Westen bereits sein w&uuml;rde, wegen der Krim oder dem Donbass eigene Soldaten sterben zu lassen, insofern demonstrierte Russland Eskalationsdominanz. Russland hat gleichwohl die internationalen Folgen seiner Ukrainepolitik untersch&auml;tzt, es wird sich k&uuml;nftig der Kosten bewusster sein. Konfliktpr&auml;vention besteht darin, die Kosten von Konfliktverhalten fr&uuml;hzeitig zu kommunizieren und sich der Effekte eigenen Verhaltens bewusst zu sein. <\/p><p><strong>Wird sich die Situation mit Russland noch versch&auml;rfen?<\/strong><\/p><p>&Uuml;ber der Ostsee kommt es regelm&auml;&szlig;ig zu Beinahe-Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen russischen und NATO-Kampfflugzeugen. Die Gefahr eines milit&auml;rischen Zusammensto&szlig;es zwischen den beiden Atomm&auml;chten USA und Russland nimmt auch zu, weil der Vertrag &uuml;ber Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag von 1987), der ABM-Vertrag &uuml;ber das Verbot von Anti-Raketen, ja fast alle Errungenschaften der R&uuml;stungskontrolle au&szlig;er Kraft gesetzt sind. In Syrien f&uuml;hren die USA und Russland bereits seit Jahren einen Stellvertreterkrieg, 2015 wurden durch die T&uuml;rkei zwei russische Kampfflugzeuge abgeschossen. Solche &ldquo;Zwischenf&auml;lle&rdquo; bergen ein unkontrolliertes Eskalationspotential. <\/p><p><strong>Gerade wurde bekannt, dass Norwegen die USA um eine <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/norwegen-will-mehr-us-soldaten-im-land\/a-44192642\">Verdoppelung<\/a> ihrer in dem Land stationierten Soldaten bitten m&ouml;chte. Wie bewerten Sie dieses Handeln der norwegischen Regierung? Es ist doch nicht realistisch, dass Russland einen Mitgliedsstaat der NATO angreifen w&uuml;rde, oder?<\/strong><\/p><p>Norwegen hat die USA gebeten, 700 US Marines anstelle von bisher 330 US-Soldaten zu entsenden. Die Zahl an sich stellt keine Bedrohung dar. <\/p><p><strong>Ist das nicht einer jener vielen kleinen Schritte, die in ihrer Gesamtheit zu einer immer weiteren Zuspitzung des Konfliktes mit Russland f&uuml;hren?<\/strong><\/p><p>Von anderem Kaliber als die Truppenaufstockung in Norwegen ist das f&uuml;r Oktober 2018 geplante NATO-Man&ouml;ver &ldquo;Trident Juncture 18&rdquo; in  Norwegen mit 35.000 Soldaten aus 30 NATO-Staaten, an dem 70 Schiffe und 130 Flugzeuge teilnehmen sollen. Diese Art von Gro&szlig;man&ouml;vern kann eine Aktion-Reaktions-Spirale ausl&ouml;sen und ist das Gegenteil von Vertrauensbildung.<\/p><p><strong>Welche Fehler machen denn aus Ihrer Sicht die Verantwortlichen auf westlicher Seite?<\/strong><\/p><p>Es gibt keinen einheitlichen Westen, &ldquo;der Westen&rdquo; tr&auml;gt auch nicht die alleinige oder die Hauptschuld an Russlands Politik. Auf beiden Seiten sitzen die Frustrationen tief, aufgrund des krassen Missverh&auml;ltnisses zwischen urspr&uuml;nglichen Erwartungen und tats&auml;chlichem Verhalten nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes. Aber &ldquo;der Westen&rdquo; hat zur Erosion der Normen des V&ouml;lkerrechtes durch den Kosovokrieg, den Irakkrieg, den gewaltsamen Regimewechsel in Libyen, durch &ldquo;Guantanamo&rdquo; und nicht-mandatierte Milit&auml;reins&auml;tze in Syrien ma&szlig;geblich beigetragen. Solange der Raubtierkapitalismus eigenen Interessen entsprach, hat man &uuml;ber Demokratiedefizite im Russland der 1990er Jahre hinweggesehen. Wer von Russland die Einhaltung des V&ouml;lkerrechtes erwartet, muss es auch selbst ohne Ansehung von &ldquo;B&uuml;ndnispflichten&rdquo; hochhalten. <\/p><p><strong>Was l&auml;uft noch falsch?<\/strong><\/p><p>Russland hat eine autorit&auml;re Regierung, aber es ist kein monolithischer Akteur, es gibt dort Kalte Krieger und Tauben, die die Ann&auml;herung an die EU suchen. Die hiesige Politik braucht Expertise, die die Wahrnehmung Russlands nicht auf die Deutung Putins beschr&auml;nkt. Die EU darf sich nicht l&auml;nger zur Geisel einer unvorhersehbaren US-Politik machen, sondern muss souver&auml;n werden, und sie muss F&uuml;hrungskapazit&auml;ten beim Management von Regionalkonflikten entwickeln. <\/p><p><strong>Welchen Ausweg gibt es aus der verfahrenen Situation?<\/strong><\/p><p>Russlands Au&szlig;enpolitik steckt in einem Dilemma. Bestandteil Europas will es nicht werden, es kann dessen Ausbreitung aber nicht verhindern. Russlands Tragik ist seine Gr&ouml;&szlig;e, aber f&uuml;r die Herausforderungen der Globalisierung, des Klimawandels, der Digitalisierung und durch fundamentalistische Ideologien bietet die R&uuml;ckkehr ins 19. Jahrhundert keine Antworten, darauf kann es nur gemeinsame Antworten zusammen mit den Europ&auml;ern geben. Es bedarf deshalb einer strategischen Vision der Russlandpolitik, die sich der Abschottung entgegenstellt, zum Beispiel eines Abkommens zwischen Russland und der EU auf Augenh&ouml;he. Es bedarf eines neuen &ldquo;Helsinki&rdquo;-Prozesses, einer Verst&auml;ndigung mit Russland &uuml;ber geteilte Werte und Regeln in der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, vor allem zur Konfliktpr&auml;vention, zur Fr&uuml;hwarnung und zu Krisenreaktions-Mechanismen. <\/p><p><strong>Antje Vollmer hat <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43655\">vor kurzem angesprochen<\/a>, dass es in Deutschland in Hinblick auf den Umgang mit Russland einen Konflikt zwischen den Eliten der alten Bundesrepublik und den &bdquo;Nachwende-Eliten&ldquo; gibt. W&auml;hrend sich die &bdquo;alten&ldquo; Eliten f&uuml;r einen friedlichen Umgang mit Russland einsetzten, w&uuml;rden die &bdquo;neuen&ldquo; Eliten auf ein aggressives Vorgehen in der Au&szlig;enpolitik setzen. Ist das auch Ihre Beobachtung?<\/strong><\/p><p>Es handelt sich nicht um einen Generationenkonflikt, sondern um die Frage, wie mit Regimen umzugehen ist, deren autorit&auml;re Regression im Innern sich im Au&szlig;enverhalten niederschl&auml;gt. Jene Politiker, die heute f&uuml;r sich den &ldquo;friedlichen Umgang&rdquo; mit Russland reklamieren, geh&ouml;rten &uuml;brigens fast durchgehend zu jenen, die die NATO-Erweiterung oder die Kosovo-Intervention zu verantworten haben und damit russische Einkreisungs&auml;ngste urspr&uuml;nglich befeuert haben. Die vermeintlichen &ldquo;Russlandversteher&rdquo; und die Russlandkritiker sind sich einig darin, dass eine milit&auml;rische Konfrontation mit Russland zu vermeiden ist. Der Unterschied besteht darin, ob Russland im Sinne einer heiligen Allianz der Gro&szlig;m&auml;chte aus dem 19. Jahrhundert ein Recht zur Intervention in Nachbarstaaten einger&auml;umt werden soll. Frieden kann nur auf dem V&ouml;lkerrecht, nicht auf einem antiquierten Interventionsrecht von Gro&szlig;m&auml;chten basieren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine &bdquo;strategische Vision der Russlandpolitik&ldquo;, ein &bdquo;Abkommen zwischen Russland und der EU auf Augenh&ouml;he&ldquo;: Dessen bedarf es nach Aussagen von <strong><a href=\"https:\/\/www.politik-soziologie.uni-bonn.de\/de\/institut\/lehrkoerper\/prof.-dr.-andreas-heinemann-grueder\">Andreas Heinemann-Gr&uuml;der<\/a><\/strong>, um den Konflikt mit Russland zu entsch&auml;rfen. 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