{"id":45631,"date":"2018-08-23T09:15:53","date_gmt":"2018-08-23T07:15:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45631"},"modified":"2018-08-23T10:51:47","modified_gmt":"2018-08-23T08:51:47","slug":"eine-andere-sicht-von-der-digitalisierung-und-ein-musterbeispiel-fuer-verlautbarungsjournalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45631","title":{"rendered":"Eine andere Sicht von der Digitalisierung und ein Musterbeispiel f\u00fcr Verlautbarungsjournalismus"},"content":{"rendered":"<p>Die NachDenkSeiten haben am 21. August <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45596\">einen Text ver&ouml;ffentlicht<\/a>, dessen Autorin sich mit den m&ouml;glichen Folgen der digitalen Revolution f&uuml;r Kinder und Jugendliche besch&auml;ftigt. Sie mahnt zur Vorsicht. Unsere Regierenden sehen das anders. Sie werden unterst&uuml;tzt von Medienvertretern, deren Verlautbarungen eine breite Schleimspur hinterl&auml;sst. Ich beziehe mich auf <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/digitalisierung-die-kanzlerin-betritt-das-neuland-1.4099214\">einen Beitrag der S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/a>. Schon die &Uuml;berschrift klingt wie eine Regierungsverlautbarung: &bdquo;Die Kanzlerin betritt das Neuland&ldquo;. Neuland? Die Digitalisierung ist doch kein Neuland. So betrachtet ist dieser Artikel nicht nur ein Hinweis auf eine ziemlich undifferenzierte Betrachtung der Digitalisierung durch die Bundesregierung, er ist auch ein Beleg f&uuml;r den Niedergang von Medien als kritischer Begleiter des politischen Geschehens. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Zum Beleg dieser Feststellung folgen zun&auml;chst Ausz&uuml;ge aus dem <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/digitalisierung-die-kanzlerin-betritt-das-neuland-1.4099214\">Artikel der S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/a>:<\/strong><\/p><blockquote><p>\n<strong>21. August 2018, 20:56&nbsp;Digitalisierung<\/strong><br>\n<strong>Die Kanzlerin betritt das Neuland<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Vor ihren Sommerferien lie&szlig; sich Kanzlerin Merkel an mehreren Sonntagen von einem Internetexperten die digitale Welt erkl&auml;ren.<\/li>\n<li>Deutschland droht bei der Digitalisierung im internationalen Vergleich den Anschluss zu verlieren.<\/li>\n<li>Merkels Schulstunden zeigen, wie ernst und eilig das Thema nun f&uuml;r sie ist.<\/li>\n<li>Ein Gremium, geleitet von der fr&uuml;heren Staatssekret&auml;rin im Verteidigungsministerium, Katrin Suder, soll das Kabinett beraten und &ldquo;unbequem sein&rdquo;.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Von Stefan Braun<\/em><\/p>\n<p>Dass eine Kanzlerin viel reist, viele Leute trifft und dabei im besten Fall auch viele Informationen verarbeitet, geh&ouml;rt f&uuml;r&nbsp;Angela Merkel&nbsp;seit Langem zu ihrem Alltag. Dass sie dar&uuml;ber hinaus wie zuletzt die Schulbank dr&uuml;cken muss, h&auml;tte sie dagegen selbst kaum f&uuml;r m&ouml;glich gehalten. Doch genau das ist vor den Sommerferien wochenlang geschehen. Immer wieder sonntags sa&szlig; die Regierungschefin im Kanzleramt und lie&szlig; sich von einem Internetexperten die digitale Welt erkl&auml;ren. Tempo, Technik, Folgen f&uuml;r die Menschen, neue M&auml;chte in der Welt &ndash; alles sollte der Mann ihr&nbsp;erl&auml;utern.<\/p>\n<p>&hellip;<\/p>\n<p>Wissenschaftler aber, die sich mit der Gro&szlig;baustelle&nbsp;Digitalisierung&nbsp;auskennen, l&auml;cheln ganz und gar nicht. Sie sind froh, dass das Thema in der Regierungsspitze endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die ihm schon lange geb&uuml;hrt h&auml;tte. Christoph Meinel, der Direktor des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts, bezeichnete die Attacken gegen Merkels Neuland-Aussage j&uuml;ngst in der&nbsp;S&uuml;ddeutschen Zeitung&nbsp;als &ldquo;infantil&rdquo; und betonte, die Digitalisierung sei mit dem Versuch gleichzusetzen, &ldquo;einen neuen Kontinent zu entdecken&rdquo;. Gleichzeitig warnte er, Deutschland sei drauf und dran, in dieser neuen Welt wirtschaftlich und technisch den Anschluss zu&nbsp;verlieren.\n<\/p><\/blockquote><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Das ist die &uuml;bliche &Uuml;bertreibung, auf vielen Feldern der Politik von Lobbyisten gebraucht. Warum keine differenzierte Betrachtung?<\/em><\/p><p><em>(Fortsetzung SZ:)<\/em><\/p><blockquote><p>\nMerkels Schulstunden zeigen deshalb vor allem, dass die Kanzlerin verstanden hat, wie sehr bei dem Thema die Zeit rast. <\/p>\n<p>&hellip;<\/p>\n<p><strong>Orwells &ldquo;1984&rdquo;? F&uuml;r Merkel ein laues L&uuml;ftchen gegen das, was in China l&auml;ngst Realit&auml;t ist<\/strong><\/p>\n<p>Als die Kanzlerin im Fr&uuml;hsommer China besuchte und dabei die chinesische Strategie beim Ausbau der Digitalisierung studierte, entfuhr ihr am Rande der Reise der Satz, George Orwells &ldquo;1984&rdquo;-Fantasien seien gegen die chinesische Realit&auml;t ein laues L&uuml;ftchen gewesen. Das brachte im Kurzen zum Ausdruck, was die Kanzlerin im Gro&szlig;en umtreibt: dass Europa und Deutschland im Verh&auml;ltnis zu China zu einem &ldquo;sch&ouml;nen Museum&rdquo; zu verkommen drohen, wie es einer aus Merkels Tross damals&nbsp;ausdr&uuml;ckte.<\/p>\n<p>Und so haben sich Merkel und ihre jetzige Koalition entschieden, sich noch einmal ganz neu auf dieses Thema zu st&uuml;rzen. <\/p>\n<p>&hellip; Merkels Kanzleramtsminister Helge Braun betonte dazu vor wenigen Wochen, man sei dabei, den ganzen Bereich &ldquo;von allen Richtungen einzukreisen&rdquo;. Keine schlechte Beschreibung war das, weil sie deutlich machte, wie weit die Regierung davon entfernt ist, eine abschlie&szlig;ende Strategie zu&nbsp;pr&auml;sentieren.<\/p>\n<p>Immerhin hat sie unmittelbar vor den Sommerferien ein Eckpunkte-Papier vorgestellt. Darin macht sie auf zw&ouml;lf Seiten deutlich, dass sie Deutschland und Europa &ldquo;auf ein weltweit f&uuml;hrendes Niveau&rdquo; bringen und halten m&ouml;chte. &hellip;<\/p>\n<p>Um dies zu erreichen, will sich nicht nur die Kanzlerin mit eigenen Schulstunden wappnen. Das gesamte Kabinett soll durch eine Beratung von au&szlig;en gest&auml;rkt werden. Ein zehnk&ouml;pfiges Gremium, das an diesem Mittwoch (gemeint ist der gestrige Mittwoch, A. M.) vom Kabinett als sogenannter Digitalrat der&nbsp;Bundesregierung&nbsp;offiziell berufen wird, soll die Kanzlerin und ihre Minister mit unterschiedlichsten Erfahrungen &ldquo;beraten, antreiben und unterst&uuml;tzen&rdquo;, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag erkl&auml;rte. &hellip;<\/p>\n<p>Geleitet wird das Gremium von der fr&uuml;heren Staatssekret&auml;rin im Verteidigungsministerium, Katrin Suder. Sie sagte bei ihrer Vorstellung, Ziel sei es, trotz der gro&szlig;en &Auml;nderungen, die eine umfassende&nbsp;Digitalisierung&nbsp;aller Lebensbereiche mit sich bringen werde, die westeurop&auml;ische und deutsche Gesellschaftsform zu&nbsp;erhalten. &hellip;\n<\/p><\/blockquote><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Frau Suder hat noch nicht einmal wahrgenommen, dass es verschiedene &bdquo;westeurop&auml;ische und deutsche Gesellschaftsformen&ldquo; gibt. Vor dem Siegeszug der neoliberalen Bewegung waren unsere Gesellschaft und die skandinavischen sowieso anders als heute. Weil die ehemalige Mitarbeiterin von Frau von der Leyen das nicht sieht, versteht sie vermutlich auch nicht, dass das Gerede von der Digitalisierung mit Beitr&auml;gen wie jenem von Frau Professor Teuchert-Noodt, den die Nachdenkseiten am 21. August wiedergegeben haben, konfrontiert werden m&uuml;sste. <\/em><\/p><p><em>(Fortsetzung SZ):<\/em><\/p><blockquote><p>\nOb bewusst oder eher nicht legte die ehemals engste Mitstreiterin von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit dieser Zielsetzung offen, um wie viel es bei all dem gehen wird: um die Erhaltung einer Welt, wie sie die Bundesrepublik seit ihrer Gr&uuml;ndung gepr&auml;gt hat. (A.M.: siehe oben) <\/p>\n<p>Seibert sagte, der Rat solle die Regierung &ldquo;antreiben, unterst&uuml;tzen und, wenn n&ouml;tig, auch mal unbequem sein&rdquo;. Und das Bemerkenswerte an diesen Worten war, dass er das &ldquo;unbequem sein&rdquo; besonders&nbsp;betonte.\n<\/p><\/blockquote><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Arme S&uuml;ddeutsche Zeitung, wo ist ihr Renommee als kritisches Blatt geblieben?<\/em><\/p><p><em>(Fortsetzung SZ):<\/em><\/p><blockquote><p>\nEin eigenes Budget hat der Rat nicht; mindestens zweimal im Jahr soll er mit dem gesamten Kabinett zusammenkommen. Dar&uuml;ber hinaus aber, so sagte es Seibert, stehe es jedem Ressort und jedem Minister frei, das Gremium auch sonst in Anspruch zu nehmen. Was wie ein Angebot klingt, ist eher als Aufforderung an alle gemeint, auch pers&ouml;nlich so schnell wie m&ouml;glich&nbsp;loszulegen. <\/p>\n<p>F&uuml;r Merkel schlie&szlig;t sich hier der Kreis, auch wenn nicht jeder wie sie eine Schulung durchlaufen wird. Gleichwohl will die Kanzlerin ihre Gesamtstrategie Anfang Dezember auf einer Kabinettsklausur beschlie&szlig;en lassen. Gut m&ouml;glich also, dass der eine oder die andere noch auf ein bisschen Nachhilfe&nbsp;zur&uuml;ckgreift.<\/p>\n<p><strong>Copyright:&nbsp;<\/strong>S&uuml;ddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH \/ S&uuml;ddeutsche Zeitung GmbH<br>\n<strong>Quelle:&nbsp;<\/strong><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/digitalisierung-die-kanzlerin-betritt-das-neuland-1.4099214\">SZ vom 22.08.2018\/mane<\/a>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Zusammenfassende W&uuml;rdigung des Vorgangs:<\/strong><\/p><ol>\n<li>Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass die Bundesregierung sich darum k&uuml;mmert, was die weitere Digitalisierung f&uuml;r die Betriebe, f&uuml;r die Arbeitspl&auml;tze, f&uuml;r das Zusammenleben in unseren Familien und Gemeinden usw. bedeutet. Auch dass die Bundesregierung sich um einheitliche Lebensverh&auml;ltnisse in der ganzen Republik und deshalb auch um fl&auml;chendeckende Nutzung der guten M&ouml;glichkeiten, die mit der Digitalisierung verbunden sind, k&uuml;mmert, ist einzusehen.<\/li>\n<li>Aber statt euphorischen Aufbruchgehabes w&auml;re eine differenzierte Betrachtung angebracht. Dazu geh&ouml;rt die Einsicht, dass es Digitalisierung nicht erst jetzt, sondern schon seit l&auml;ngerem gibt. Dazu geh&ouml;rt weiter die Einsicht, dass der fortschreitende Prozess auch negative Folgen hat. Auf die Folgen der digitalen Revolution f&uuml;r die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen weisen Hirnforscher schon seit l&auml;ngerem hin. Ob ihre Gesichtspunkte in dem neu installierten Beratungsgremium der Bundesregierung zur Sprache kommen, ist offen, eher sogar fraglich.<br>\nMich erinnert die Euphorie der in Berlin Regierenden und vor allem der CDU- und CSU-Seite daran, was wir bei der Debatte um die Vermehrung und Kommerzialisierung der Fernseh- und H&ouml;rfunkprogramme 1978-1984 erlebt haben: Totale Begeisterung und dann zehn Jahre sp&auml;ter der Katzenjammer, als sichtbar wurde, was dieser angebliche Fortschritt f&uuml;r unsere Gesellschaft bedeutet.<\/li>\n<li>Es ist durchaus m&ouml;glich, dass das Thema Digitalisierung als neu hochgespielt wird, um bei dieser Gelegenheit weitere sogenannte Reformen durchzusetzen oder auch nur die alten zu stabilisieren. Das Modell daf&uuml;r wurde vor 15 Jahren erprobt, als Einstieg und Katalysator zur Durchsetzung der Agenda 2010. Ich zitiere Angela Merkel, damals noch nicht Bundeskanzlerin. Das Zitat stammt vom 1.10.2003:<br>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Wir leben in einer anderen Zeit als die Gr&uuml;nderv&auml;ter unseres Landes &hellip; Ein Leben in unserer Zeit ist ein Leben in den zweiten Gr&uuml;nderjahren unserer Republik, und die zweiten Gr&uuml;nderjahre sind nicht die ersten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Und weiter:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Leben im Zeichen der Globalisierung ist nicht Leben ohne Globalisierung.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die &Auml;u&szlig;erungen sind erkennbar komisch. Sie hatten aber aus der Sicht von Angela Merkel durchaus signalartige Bedeutung und Wirkung. Der Hinweis auf die Globalisierung als einem angeblich v&ouml;llig neuen Ph&auml;nomen (genauso falsch wie das Reden &uuml;ber die neue Digitalisierung) diente der Vorbereitung und der Absicherung der Agenda 2010.<br>\nP.S.: In meinem 2004 erschienenen Buch &bdquo;Die Reforml&uuml;ge&ldquo; ist der immer wieder angewandte Mythos &bdquo;Alles ist neu&ldquo; als erster von 40 Denkfehlern, Mythen und Legenden beschrieben und analysiert. Der zweite analysierte Mythos lautete: &bdquo;Die Globalisierung ist ein neues Ph&auml;nomen&ldquo;.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die NachDenkSeiten haben am 21. August <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45596\">einen Text ver&ouml;ffentlicht<\/a>, dessen Autorin sich mit den m&ouml;glichen Folgen der digitalen Revolution f&uuml;r Kinder und Jugendliche besch&auml;ftigt. Sie mahnt zur Vorsicht. Unsere Regierenden sehen das anders. 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