{"id":45635,"date":"2018-08-23T08:52:07","date_gmt":"2018-08-23T06:52:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635"},"modified":"2018-08-23T08:52:07","modified_gmt":"2018-08-23T06:52:07","slug":"hinweise-des-tages-3189","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h01\">Berechnungen des Kinderschutzbundes: 4,4 Millionen Kinder leben in Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h02\">Staatsgeld f&uuml;r Turbobauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h03\">Mit Vollgas ins n&auml;chste Debakel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h04\">&ldquo;Frau Wohl, wir brauchen Sie im n&auml;chsten Schuljahr nicht mehr&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h05\">Bleib doch noch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h06\">Berlins Kampfansage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h07\">Maas, Merkel und die verlorene Unabh&auml;ngigkeit bei &ldquo;Swift&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h08\">Gespr&auml;che ohne Einigung: Brexit-Poker im Panikmodus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h09\">Die klammheimliche Erh&ouml;hung der Kfz-Steuer ist ein Unding<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h10\">Standortgesetz: Wenn die Industrie Gesetze schreibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h11\">Antragsverfahren zu kompliziert: Geld f&uuml;r Schulsanierungen kommt nicht an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h12\">Verhandlungen &uuml;ber Entlastung an Unikliniken D&uuml;sseldorf und Essen gehen in die Schlichtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h13\">Mehr als zwei Drittel der Heizkostenabrechnungen falsch oder kl&auml;rungsbed&uuml;rftig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h14\">Studie: Android &uuml;bermittelt Standort Hunderte Mal am Tag zu Google<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h15\">Kaeser vs. AfD: Ein weltanschauliches Ringen zwischen Neoliberalen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45635#h16\">#Aufstehen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Warnung vor Dunkelziffer: Kinderarmut h&ouml;her als bef&uuml;rchtet<\/strong><br>\n1,4 Millionen mehr Kinder als angenommen sollen unter Armut leiden. Weil ihre Familien keine Staatshilfe beziehen, fehlen sie in der Statistik.<br>\nIn Deutschland leben m&ouml;glicherweise weit mehr Kinder in Armut, als die offiziellen Zahlen verraten. Der Kinderschutzbund geht davon aus, dass zahlreiche Eltern keine staatlichen Hilfen wie Wohngeld oder Kinderzuschlag beantragen, obwohl sie Anrecht darauf h&auml;tten. Stimmt die angenommene Dunkelziffer, leben weitere 1,4 Millionen Kinder in materieller Not, die bisher nicht in den Armutsstatistiken auftauchen, weil ihre Familien keine Sozialleistungen beziehen. Aktuell zahlt der Staat f&uuml;r 3 Millionen unter 18-J&auml;hrige Sozialleistungen. Als armutsgef&auml;hrdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens erh&auml;lt. [&hellip;]<br>\nDie stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Mast sagte der taz: &bdquo;F&uuml;r uns ist es zentral, die Bek&auml;mpfung von Kinderarmut konsequent anzugehen.&ldquo; Deshalb wolle man &bdquo;ein gro&szlig;es Ma&szlig;nahmenpaket auf den Weg bringen&ldquo;. Unter anderem solle der Kinderzuschlag erh&ouml;ht werden &ndash; doch der wird laut Kinderschutzbund von vielen gar nicht beantragt. &bdquo;Wenn 70 Prozent der Eltern wegen b&uuml;rokratischer H&uuml;rden vor einer Antragstellung zur&uuml;ckschrecken, dann muss die Bundesregierung handeln und eine Reform angehen&ldquo;, sagte die Gr&uuml;nen-Vorsitzende Annalena Baerbock der taz. N&ouml;tig sei nicht nur eine Erh&ouml;hung, sondern auch die automatische Auszahlung des Zuschlags.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Warnung-vor-Dunkelziffer\/!5527585\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Im Grunde genommen ist es egal, ob die weiteren 1,4 Millionen Kinder &ldquo;eigentlich&rdquo; armutsgef&auml;hrdet sind (also auf gut deutsch: arm), oder ob sie knapp &uuml;ber der rechnerischen Armutsgrenze leben. 3 Millionen arme Kinder in Deutschland sind viel zu viele, noch mal 50% mehr: unm&ouml;glich. 4,4 Millionen von aktuell 13,4 Millionen Minderj&auml;hrigen https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/197783\/umfrage\/minderjaehrige-kinder-in-deutschland\/, das ist mehr als jeder dritte Minderj&auml;hrige. Das Geld wird ja f&uuml;r wichtige andere Dinge gebraucht: Aufr&uuml;stung, Steuergeschenke an Unternehmen&hellip; Und eine Generation mit so schlimmen Erfahrungen sollen unsere Zukunft sein. Wenn so viele Kinder in Armut leben und es zu wenige Lehrer und zu viele kaputtgesparte Schulen gibt, wenn sich die Gesellschaft also ihre Kinder nicht leisten will, wieso wird dann immer geredet, es g&auml;be zu wenige Kinder? Dass SPD und Gr&uuml;ne, die via Hartz IV und massiven Lohnsenkungen schuldig sind an einem gro&szlig;en Teil dieser Entwicklung, pl&ouml;tzlich Aktionismus zeigen und angeblich &ldquo;die Bek&auml;mpfung von Kinderarmut konsequent anzugehen&rdquo; und &bdquo;ein gro&szlig;es Ma&szlig;nahmenpaket auf den Weg bringen&rdquo; wollen, ist dann nur noch peinlich. Seit Hartz IV sind 15 Jahre ins Land gegangen, in denen alles noch schlimmer geworden ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Hartz IV: starker R&uuml;ckgang der Arbeitslosen, aber nicht der Hilfebed&uuml;rftigen insgesamt<\/strong><br>\nDie Zahl der Bezieherinnen und Bezieher von Hartz-IV-Leistungen ist trotz des Arbeitsmarktbooms seit dem Jahr 2011 nicht weiter zur&uuml;ckgegangen &ndash; sie liegt relativ konstant in der N&auml;he der Sechs-Millionen-Marke. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor, f&uuml;r die der DIW-Arbeitsmarktforscher Karl Brenke Daten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ausgewertet hat. Allerdings gab es im vergangenen Jahr deutlich weniger Arbeitslose, die Hartz IV bezogen, als zehn Jahre zuvor. Um rund eine Million Personen &ndash; von knapp 2,6 auf fast 1,6 Millionen &ndash; sank in diesem Zeitraum die Zahl der erwerbslosen Personen, die Arbeitslosengeld II erhielten. &bdquo;Obwohl ein gro&szlig;er Teil der arbeitslosen Hartz-IV-Bezieher, inzwischen fast zwei Drittel, keine abgeschlossene Berufsausbildung hat, haben wegen der guten konjunkturellen Lage viele eine Besch&auml;ftigung gefunden&ldquo;, so Brenke. &bdquo;Es sind in den vergangenen Jahren zahlreiche gering qualifizierte Jobs entstanden, wovon die Hartz-IV-Arbeitslosen profitieren konnten.&ldquo;<br>\nGleichzeitig ist jedoch die Zahl der sogenannten Aufstocker, also der Erwerbst&auml;tigen, die trotz des 2015 eingef&uuml;hrten Mindestlohns nicht ohne Hartz-IV-Leistungen &uuml;ber die Runden kommen, kaum gesunken. In der Gruppe der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, die mehr als 1&#8198;200 Euro im Monat verdienen &ndash; vor allem jene, die Vollzeit arbeiten &ndash; m&uuml;ssen heute sogar mehr Personen als vor Einf&uuml;hrung des Mindestlohns ihren Verdienst aufstocken. Rechnet man noch die Arbeitskr&auml;fte hinzu, die weniger als 15 Stunden pro Woche arbeiten und daher per Definition als arbeitslos gelten, gibt es insgesamt 1,1 Millionen Aufstocker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.596561.de\/themen_nachrichten\/hartz_iv_starker_rueckgang_der_arbeitslosen_aber_nicht_der_hilfebeduerftigen_insgesamt.html\">DIW<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Studie zeigt, dass prek&auml;re und schlecht bezahlte Besch&auml;ftigung das tats&auml;chliche Ausma&szlig; von Arbeitslosigkeit verdeckt. Eindeutig zu kritisieren ist die Schlussfolgerung des Autors, wonach man froh sein k&ouml;nne, dass Hartz IV eine Ungerechtigkeit beseitigt habe. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Staatsgeld f&uuml;r Turbobauern<\/strong><br>\nDie D&uuml;rrehilfen belohnen extrem wachstumsorientierte Unternehmen. Diese verdr&auml;ngen kleine Familienbetriebe &ndash; und rechnen sich jetzt k&uuml;nstlich arm.<br>\nDie von Bundesagrarministerin Julia Kl&ouml;ckner versprochenen D&uuml;rrehilfen f&uuml;r Bauern sind vor allem eins: ein Fehler, der die Falschen belohnt. Denn diese 340 Millionen Euro f&uuml;r Ernteausf&auml;lle bevorteilen Unternehmer, die leichtsinnig gewirtschaftet haben. Diese Betriebe haben zu viel in schnelles Wachstum investiert.<br>\nSie haben &uuml;berh&ouml;hte Preise f&uuml;r &Auml;cker und Wiesen gezahlt und dadurch kleinere H&ouml;fe verdr&auml;ngt. Sie haben sich derma&szlig;en spezialisiert, dass sie Verluste bei ihrem Hochleistungsweizen nicht durch bessere Ertr&auml;ge bei anderen Fr&uuml;chten ausgleichen k&ouml;nnen. Sie haben zu wenig wasserspeichernden Humus in ihren B&ouml;den aufgebaut, weil sie auf kurzfristigen Gewinn schielen.<br>\nDiese Turbobauern mit ihren oft riesigen Betrieben k&ouml;nnen sich nun arm rechnen. Schlie&szlig;lich haben sie ihre Unternehmen zum Beispiel als Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung organisiert. So k&ouml;nnen sie weiter ihre Geh&auml;lter kassieren, aber die Reserven des Betriebs ausgeben und ihn als existenzbedroht darstellen, um die Bedingungen f&uuml;r die Subventionen zu erf&uuml;llen. So bereits bei der D&uuml;rrehilfe 2003 geschehen, was etwa der Landesrechnungshof Sachsen kritisierte.<br>\nAuch dieses Mal werden nicht 10.000 Betriebe pleitegehen. Schon weil wegen des geringeren Angebots etwa die Weizenpreise um 25 Prozent h&ouml;her sind als vor einem Jahr und weil viele fr&uuml;here Ernten hervorragend waren. Selbst die f&uuml;r lange Zeitr&auml;ume festgelegten Milchpreise werden &uuml;ber kurz oder lang steigen.<br>\nEchte Familienbetriebe dagegen sind meist Einzelunternehmen oder Personengesellschaften, bei denen der Bauer mit seinem Privatverm&ouml;gen haftet. Auch deshalb handeln sie vorsichtiger und nach der Regel &bdquo;Eine Ernte im Feld, eine Ernte im Lager, eine Ernte auf der Bank&ldquo;. Wer so wirtschaftet, &uuml;berlebt auch diese D&uuml;rre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Duerrehilfen\/%215527437\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Wer Steuergeld will, muss anders arbeiten<\/strong><br>\nDas Geld der Steuerzahler macht schon jetzt einen gro&szlig;en Teil ihrer Einnahmen aus. Fast die H&auml;lfte des EU-Haushalts zahlt die Europ&auml;ische Kommission Landwirten in Form von Subventionen. Die Bundesregierung stockt die Milliarden aus Br&uuml;ssel regelm&auml;&szlig;ig noch auf. Zwischen 80 und 400 Millionen Euro j&auml;hrlich steckte der Bund in den vergangenen Jahren in zus&auml;tzliche Hilfen. Was liegt f&uuml;r Bauern da n&auml;her, als in einem schlechten Jahr einfach das Doppelte zu fordern? [&hellip;]<br>\nDoch auch wenn dieses Mal weniger Geld als gefordert flie&szlig;en sollte &ndash; es ist l&auml;ngst Zeit f&uuml;r eine viel gr&ouml;&szlig;ere Wende in der deutschen Agrarpolitik: Die gro&szlig;e Koalition muss neuerliche Hilfen an eine Reform des Agrarsektors kn&uuml;pfen.<br>\nDenn es hilft langfristig nicht, wenn die N&ouml;te nur mit Geld gekittet, die Ursachen der Probleme aber nicht beackert werden. Niedrige Preise f&uuml;r gesunde Lebensmittel, die Pflege von Landschaft und Gew&auml;ssern: Es gibt viele Gr&uuml;nde, Landwirte mit Steuergeld zu unterst&uuml;tzen. Doch die Mitschuld am Klimawandel und wachsende Umweltprobleme bei der Qualit&auml;t von B&ouml;den und Gew&auml;ssern durch Massentierhaltung und extensive Landwirtschaft machen klar: In der heutigen Form sind viele Praktiken nicht zukunftsf&auml;hig. St&uuml;tzt die Regierung das alte System, drohen die Probleme gr&ouml;&szlig;er statt kleiner zu werden.<br>\nSchon die D&uuml;rre zeigt, dass sich die Branche ver&auml;ndern muss. Wo fr&uuml;her B&auml;ume und Str&auml;ucher die &Auml;cker s&auml;umten, wachsen heute Mais oder Raps auf immer gr&ouml;&szlig;eren Feldern. B&ouml;den trocknen so schneller aus, Insekten k&ouml;nnen in solchen Monokulturen schwer &uuml;berleben. Vielfalt im Ackerbau, ein geringerer Verbrauch von Pflanzengiften und D&uuml;nger w&auml;ren ein guter Ansatz f&uuml;r eine bessere Umweltbilanz. Zum Umsteuern fehlen den Landwirten bislang aber Vorgaben und Anreize. W&auml;hrend Energiebranche oder Verkehrssektor von der EU immer strengere Auflagen f&uuml;r ihr Wirtschaften bekommen, werden die Subventionen in der Landwirtschaft zum Gro&szlig;teil nach Fl&auml;che ausgezahlt. Die 350 Milliarden Euro, die Br&uuml;ssel in Siebenjahreszyklen aussch&uuml;ttet, sind nur zum kleinen Teil an Bem&uuml;hungen um Umweltschutz auf den Feldern gekn&uuml;pft.<br>\nDer Zeitpunkt zum Umsteuern k&ouml;nnte kaum besser sein: Gerade wird in Br&uuml;ssel der Verteilungsschl&uuml;ssel f&uuml;r die Agrarsubventionen von 2021 an festgelegt. Neue Auflagen w&auml;ren machbar. Doch die Bundesregierung droht die Chance zu vergeben. An der Seite des Bauernverbands will Agrarministerin Julia Kl&ouml;ckner Umweltvorgaben verhindern. Von zu viel B&uuml;rokratie ist die Rede.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/landwirtschaft-wer-steuergeld-will-muss-anders-arbeiten-1.4097670\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mit Vollgas ins n&auml;chste Debakel?<\/strong><br>\nEs sind nur noch ein paar Tage, dann endet eine 16-j&auml;hrige Partnerschaft, in der so ziemlich alles schiefgegangen ist, was schiefgehen kann. Gleich zu Anfang verpatzte der Mautbetreiber Toll Collect den Start der Lkw-Maut, dem Staat entgingen dadurch Milliarden Euro. Anschlie&szlig;end stritten sich der Bund und Toll Collect fast 14 Jahre lang vor einem privaten Schiedsgericht, und mit jedem Jahr wurde die Liste der gegenseitigen Anschuldigungen l&auml;nger. Allein die Bezahlung der Anw&auml;lte verschlang knapp eine halbe Milliarde Euro. Um diesen Wahnsinn &uuml;berhaupt beenden zu k&ouml;nnen, einigte man sich schlie&szlig;lich auf einen Deal. Der war zwar undurchsichtig, aber, immerhin, der Ehekrieg war vor&uuml;ber.<br>\nNun also l&auml;uft der Vertrag aus, und der Staat h&auml;tte die M&ouml;glichkeit, das Mautsystem k&uuml;nftig selbst zu betreiben. Doch der Plan von Verkehrsminister Andreas Scheuer von der CSU ist ein anderer. Nach einer kurzen &Uuml;bergangszeit von einem halben Jahr soll die Maut wieder als sogenannte &ouml;ffentlich-private Partnerschaft (&Ouml;PP) betrieben, also an private Unternehmen vergeben werden. Die Ausschreibung l&auml;uft bereits. Kurzum: Es soll weitergehen wie bisher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2018\/35\/toll-collect-privatisierung-andreas-scheuer-kosten%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Es soll weitergehen wie bisher.&rdquo; Kommt Scheuer eigentlich von bescheuert? Das hat mit rationalen &Uuml;berlegungen nichts mehr zu tun. Das kann man nur noch mit politischer Korruption erkl&auml;ren. Hier handelt ein Bundesminister bewusst gegen die Interessen der Allgemeinheit und dann wundert man sich &uuml;ber den rasanten Vertrauensverlust in die Politik<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Frau Wohl, wir brauchen Sie im n&auml;chsten Schuljahr nicht mehr&rdquo;<\/strong><br>\nSechs Wochen Urlaub: F&uuml;r die meisten Lehrer ist der Sommer entspannend. Doch wer nur befristet besch&auml;ftigt ist, wei&szlig; oft nicht, ob er nach den Ferien noch einen Job hat.<br>\nDie Sommerferien sind f&uuml;r viele Lehrerinnen und Lehrer die entspannteste Zeit im Jahr. Allerdings nicht f&uuml;r Vertretungslehrer, die nur befristet angestellt sind. Tausende von ihnen wissen nicht, ob sie im kommenden Schuljahr noch eine Stelle haben &ndash; oder an welcher Schule sie unterrichten werden. Bei manchen endete der Vertrag sogar schon am letzten Schultag. Einige Bundesl&auml;nder entlassen die Vertretungskr&auml;fte w&auml;hrend der Sommerferien in die Arbeitslosigkeit, um Kosten zu sparen. [&hellip;]<br>\nTrotzdem f&uuml;hle ich mich als immer wieder befristete Lehrerin oft nicht wertgesch&auml;tzt. Wenn ich &uuml;berfl&uuml;ssig werde, kann man mich schnell wieder loswerden. Eine K&uuml;ndigung erhielt ich vor lauter Sch&uuml;lern auf dem Flur, mal eben zwischen T&uuml;r und Angel. &ldquo;Frau Wohl, wir k&ouml;nnen Sie n&auml;chstes Schuljahr nicht mehr brauchen.&rdquo; Das war&rsquo;s. Das war furchtbar. F&uuml;nf Minuten sp&auml;ter musste ich wieder vor einer Klasse stehen und Unterricht machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2018-08\/lehrerinnen-vertretungslehrer-befristung-vertraege-belastung%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich kann das logisch nicht zusammenbringen: wenn es zu wenige Lehrer gibt, wieso werden diejenigen, die man hat, entlassen? Und welchen Eindruck hinterl&auml;sst diese Geldschneiderei des Staats bei den Betroffenen sowie denjenigen, die vielleicht Lehrer werden wollen? Wieso geht man mit seinen Angestellten so schlimm um?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bleib doch noch<\/strong><br>\nArbeit Die Deutschen leisten rund zwei Milliarden &Uuml;berstunden pro Jahr, den Gro&szlig;teil unbezahlt. Wie l&auml;sst sich das &auml;ndern?<br>\nSie war auch schon mal bis drei Uhr nachts im B&uuml;ro, um vor ihrem Urlaub noch alles fertig zu kriegen. Charlotte Ahrens* arbeitet als Produktmanagerin bei einem internationalen Plattenlabel. Manchmal nimmt sie sich ein Taxi nach Hause, weil es schon so sp&auml;t ist, wenn sie Feierabend macht. Es ist ihr Traumjob. Daf&uuml;r nimmt sie die vielen &Uuml;berstunden gern in Kauf.<br>\n&bdquo;Ich habe von Anfang an richtig Gas gegeben&ldquo;, erz&auml;hlt die 30-J&auml;hrige. Jetzt, nach drei Jahren, hat sie endlich eine unbefristete Stelle ergattert. Weniger &Uuml;berstunden macht sie deswegen nicht. &bdquo;Mehr als 40 Stunden sind es eigentlich immer. Ich hatte irgendwann mal angefangen, mir meine &Uuml;berstunden aufzuschreiben. Aber dann fand ich es sinnlos, meine Zeit damit zu vergeuden.&ldquo;<br>\nEnde 2017 stellte die Linke im Bundestag eine kleine Anfrage zum Thema bezahlte und unbezahlte &Uuml;berstunden in Deutschland. Die Antwort der Bundesregierung: 2016 haben Arbeitnehmer in Deutschland 1,7 Milliarden &Uuml;berstunden geleistet, fast eine Milliarde davon unbezahlt. Die Gesamtstundenzahl der nicht entlohnten &Uuml;berst&uuml;nden entspricht der Arbeitszeit von 578.000 Vollzeitjobs, die ohne Bezahlung verrichtet werden. Das, so schlussfolgerte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), entspreche einem &bdquo;Lohnklau&ldquo; in der H&ouml;he von 20 Milliarden Euro, den Unternehmen ihren Arbeitnehmern vorenthielten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/johanna-montanari\/bleib-doch-noch\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Berlins Kampfansage<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Heiko Maas will das transatlantische B&uuml;ndnis &ldquo;neu vermessen&rdquo; und die EU als &ldquo;Gegengewicht&rdquo; nutzen, sobald &ldquo;die USA rote Linien &uuml;berschreiten&rdquo;. Wie Maas in einem gestern ver&ouml;ffentlichten Grundsatzartikel schreibt, m&uuml;sse die EU &ldquo;zu einer tragenden S&auml;ule der internationalen Ordnung werden&rdquo;. Dabei wolle sie auch in Zukunft mit den Vereinigten Staaten kooperieren: &ldquo;Aber wir lassen nicht zu&rdquo;, erkl&auml;rt der Au&szlig;enminister mit Blick auf au&szlig;enpolitische Alleing&auml;nge Washingtons, &ldquo;dass ihr &uuml;ber unsere K&ouml;pfe hinweg zu unseren Lasten handelt&rdquo;. In einem ersten Schritt sollten nun &ldquo;von den USA unabh&auml;ngige Zahlungskan&auml;le&rdquo; eingerichtet werden. Maas&rsquo; Kampfansage folgt einer sukzessiven Eskalation der Spannungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten. Das systematische Streben Berlins, mit Hilfe der EU zur Weltmacht auf Augenh&ouml;he mit den USA zu werden, hat US-Pr&auml;sident Donald Trump aufs Korn genommen und der Bundesrepublik zuerst mit Strafz&ouml;llen, dann auch im Rahmen der Iran- und Russland-Sanktionen zugesetzt. Berlin treibt den Machtkampf nun voran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7697\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Lesen Sie dazu auch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45621\">Heiko Maas fordert H&auml;rte gegen&uuml;ber den USA &ndash; Anbiederung, Akt der Befreiung oder Finte f&uuml;r mehr europ&auml;ische R&uuml;stung?<\/a>&ldquo; auf den NachDenkSeiten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Das nationale Interesse Deutschlands hat einen Namen: Europa<\/strong><br>\nGleich zu Beginn Ihrer Amtszeit haben Sie die russische Regierung kr&auml;ftig kritisiert, legten sp&auml;ter nach, Moskau agiere &bdquo;zunehmend feindlich&ldquo;. Gilt diese Einsch&auml;tzung noch?<br>\nDas h&auml;ngt davon ab, wie die russische Regierung agiert. Im Moment habe ich den Eindruck, dass Moskau die Chance durch das weltpolitische Vakuum, das das Wei&szlig;e Haus hinterl&auml;sst, machtbewusst nutzen will. Viele von den Problemlagen, die ich angesprochen habe, besch&auml;ftigen uns weiterhin. Denken Sie nur an Russlands Rolle in der Ukraine, im Syrien-Krieg, im UN-Sicherheitsrat. [&hellip;]<br>\nIn Ihrer Partei war Kritik zu h&ouml;ren, Sie setzten das Erbe der SPD-Ostpolitik aufs Spiel. Was entgegnen Sie Ihren Kritikern?<br>\nDie Ostpolitik von Willy Brandt und Egon Bahr war in erster Linie eine Osteuropapolitik. Es ging etwa um das Verh&auml;ltnis zu Polen. Damals gab es den Warschauer Pakt, und nichts ging ohne die Sowjetunion. Heute haben wir eine vollkommen andere Lage. Ein Teil der osteurop&auml;ischen Staaten, die einst von Moskau gesteuert wurden, steht in gro&szlig;er Distanz zu Moskau. Wir m&uuml;ssen nicht mehr den Umweg &uuml;ber Moskau gehen, um mit unseren osteurop&auml;ischen Nachbarn zu sprechen. Deshalb brauchen wir heute eine neue europ&auml;ische Ostpolitik.<br>\nWas meinen Sie damit?<br>\nMan kann die 1970er-Jahre nicht mit dem Sommer 2018 vergleichen. Wir brauchen neue Antworten auf neue Fragen. So ist es eine Aufgabe der deutschen Au&szlig;enpolitik, die &Auml;ngste unserer Partner in Ost- und Mitteleuropa ernst zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/newsroom\/maas-welt-am-sonntag\/2128426\">Ausw&auml;rtiges Amt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Haltung von Maas gegen&uuml;ber Russland hat sich nicht ver&auml;ndert. Er signalisiert, sich auch weiterhin wie ein Elefant im Porzellanladen bewegen zu wollen, indem er die Ost- und Entspannungspolitik Willy Brandts mehr oder weniger als nicht mehr zeitgem&auml;&szlig; betrachtet. Er will stattdessen eine neue europ&auml;ische Ostpolitik etablieren, meint damit aber Konfrontation gegen&uuml;ber Russland. Nach dem Interview in der Welt am Sonntag bleibt es diesmal aber still im Rest der Partei. Mitte des Jahres hatte es noch Kritik am Kurs des Au&szlig;enministers gegeben, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44186#h03\">sogar ein kl&auml;rendes Gespr&auml;ch im SPD-Vorstand<\/a>. Maas solle den Dialog mit Russland intensivieren, hie&szlig; es da. Und was ist jetzt? Den Dialog f&uuml;hrt Merkel, fast so, wie Altkanzler Schr&ouml;der prophezeite, als er Maas f&uuml;r dessen harte Haltung kritisierte (Die SPD m&uuml;sse aufpassen, &ldquo;dass das Alleinstellungsmerkmal Ostpolitik nicht okkupiert wird von der Kanzerin&rdquo; und am Ende sie es sei, die auch noch von den westlichen Sanktionen abgehe. Quelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/gerhard-schroeder--scholz-oder-weil-moegliche-spd-kanzlerkandidaten-8162900.html\">Stern<\/a>). Das Treffen von Merkel und Putin in Meseberg hat jedenfalls wieder sch&ouml;ne Bilder f&uuml;r die Kanzlerin, aber auch ein Bekenntnis zu Nord Stream 2 und wohl auch verbesserten wirtschaftlichen Beziehungen gebracht, w&auml;hrend Maas im Interview mit der Welt am Sonntag die Sanktionen gegen Russland weiter forsch verteidigte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Maas, Merkel und die verlorene Unabh&auml;ngigkeit bei &ldquo;Swift&rdquo;<\/strong><br>\nHeimlich, still und leise handelte die EU ein Bankdatenabkommen mit den USA aus, das Washington weiter Zugriff sicherte &ndash; angeblich ging es darum, Terrorfinanzierung aufzudecken. Dieses Swift-Abkommen war streng geheim, bis ich es im &ldquo;Handelsblatt&rdquo; enth&uuml;llte. Doch die Reaktion der EU war nicht etwa, den schmutzigen Deal fallen zu lassen. Im Gegenteil: Br&uuml;ssel und Berlin machten Druck, um ihn umzusetzen.<br>\nKanzlerin Merkel tat sich dabei besonders hervor &ndash; wie auch heute, wo sie die USA erneut verteidigt (trotz der EU-feindlichen Iran-Sanktionen!) und ihren eigenen Au&szlig;enminister ausbremst. Bei der Terrorfinanzierung &ndash; &ldquo;und das Swift-Abkommen ist da von entscheidender Bedeutung&rdquo; &ndash; brauche die EU eine &ldquo;enge Partnerschaft mit den USA&rdquo;. Die Sicherheitszusammenarbeit sei &ldquo;extrem n&uuml;tzlich und hilfreich&rdquo;. Zusammengefasst: Was Maas heute fordert, w&auml;re vor zehn Jahren m&ouml;glich gewesen, wenn Merkel und die EU es nicht in einem Geheimdeal ausgehebelt h&auml;tten. So viel zum Thema &ldquo;europ&auml;ische Unabh&auml;ngigkeit&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/maas-merkel-und-ein-geheimdeal-zu-swift\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gespr&auml;che ohne Einigung: Brexit-Poker im Panikmodus<\/strong><br>\nDie EU-Austrittsverhandlungen mit Gro&szlig;britannien kommen nicht voran. Schon Ende M&auml;rz 2019 droht ein &bdquo;harter Brexit&ldquo; &ndash; ohne Absicherung.<br>\nAb sofort wird durchverhandelt: Weil die EU und Gro&szlig;britannien in den Vorbereitungen zum Brexit nicht von der Stelle kommen, dr&uuml;cken sie nun aufs Tempo. Die Gespr&auml;che &uuml;ber den Austrittsvertrag sollen trotz Sommer intensiviert werden, erkl&auml;rte EU-Verhandlungsf&uuml;hrer Michel Barnier in Br&uuml;ssel.<br>\nDie Hektik hat einen ernsten Hintergrund. Denn wenn sich Br&uuml;ssel und London nicht rechtzeitig einig werden, dann droht am 29. M&auml;rz 2019 ein &bdquo;harter Brexit&ldquo; &ndash; ohne vertragliche Absicherung. Vor der Sommerpause hatte die EU-Kommission die Mitgliedstaaten und Unternehmen bereits aufgefordert, sich auf diesen &bdquo;Worst Case&ldquo; vorzubereiten. Nun schaltet sie selbst in den Panikmodus.<br>\nAm Dienstag war die erste Verhandlungsrunde in Br&uuml;ssel nach der Sommerpause ergebnislos zu Ende gegangen. Barnier k&uuml;ndigte danach an, man wolle ab sofort &bdquo;regelm&auml;&szlig;ig Bilanz ziehen und die Verhandlungen vorantreiben&ldquo;. Der neue britische Brexit-Minister Dominic Raab sagte, er werde bereits kommende Woche nach Br&uuml;ssel zur&uuml;ckkehren: &bdquo;Wir m&uuml;ssen die Intensit&auml;t der Verhandlungen steigern.&ldquo;<br>\nDoch ist fraglich, ob Intensit&auml;t die L&ouml;sung ist &ndash; denn bisher fehlt es vor allem am politischen Willen. In zentralen Fragen wie der Grenze zu Irland zeichnet sich keine Ann&auml;herung ab. Auch die k&uuml;nftigen Beziehungen sorgen f&uuml;r Streit. Premierministerin Theresa May fordert ein Freihandelsabkommen mit Sonderregeln f&uuml;r den Warenverkehr, die EU lehnt dies kategorisch ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Gespraeche-ohne-Einigung\/!5527594\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die klammheimliche Erh&ouml;hung der Kfz-Steuer ist ein Unding<\/strong><br>\nDurch die Neuberechnung der Abgabe sackt der Bund zus&auml;tzliches Geld ein &ndash; ohne dass es dar&uuml;ber je eine Diskussion gegeben h&auml;tte. [&hellip;]<br>\nIn der zentralen Frage aber, welche Schritte n&ouml;tig sind, um die Belastungen f&uuml;r das Klima durch den Autoverkehr zu reduzieren (und damit die selbst gesteckten Klimaziele der EU zu erreichen), hat auch Scheuer offenbar weder einen Plan noch den Willen zu einschneidenden Ma&szlig;nahmen.<br>\nDas zeigt die politische Unt&auml;tigkeit bei der Kfz-Steuer. Die v&ouml;llig fehlende &ouml;ffentliche Kommunikation bei diesem Thema ist in mehrfacher Hinsicht ein Unding. Denn hier wird eine Steuer klammheimlich deutlich erh&ouml;ht, ohne dass es dar&uuml;ber je eine Diskussion gegeben h&auml;tte. Dabei sind Mehrbelastungen f&uuml;r die B&uuml;rger seit jeher ein heikles Thema. Wer sich daran erinnert, welche Verrenkungen gerade die CSU gemacht hat, um den B&uuml;rgern bei der von ihr ausgeheckten Pkw-Maut zu versichern, sie w&uuml;rden daf&uuml;r an anderer Stelle entlastet, kann sich &uuml;ber das Schweigen bei der Kfz-Steuer nur wundern.<br>\nEs f&uuml;hrt dazu, dass bis heute kaum jemand wei&szlig;, dass er von September an deutlich mehr Steuer zahlen muss, wenn er ein neues Auto kauft und zul&auml;sst. Und zwar als automatische Folge des neuen Abgastests. Weil der strenger ist, wird sich bei den meisten Fahrzeugen ein h&ouml;herer Benzinverbrauch und damit ein h&ouml;herer CO&#8322;-Wert ergeben &ndash; und der schl&auml;gt bei der Steuer zu Buche. Man mag einwenden, dass es sich um vergleichsweise geringe Betr&auml;ge handelt. Aber wer bisher beispielsweise 100 Euro Kfz-Steuer pro Jahr bezahlt hat und k&uuml;nftig f&uuml;r ein neues Auto gleichen Typs 150 Euro zahlen muss, f&uuml;r den ist das eine Steuererh&ouml;hung von satten 50 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/verkehrspolitik-die-klammheimliche-erhoehung-der-kfz-steuer-ist-ein-unding-1.4099130\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Standortgesetz: Wenn die Industrie Gesetze schreibt<\/strong><br>\n&bdquo;Wir m&uuml;ssen bestimmte Projekte durchboxen k&ouml;nnen,&ldquo; sagt der Chef der Industriellenvereinigung Georg Kapsch ganz offen &uuml;ber das Standortgesetz im Standard-Interview &ndash; notfalls auch gegen den Umwelt- und Tierschutz. Gro&szlig;projekte sollen k&uuml;nftig auch ohne Umweltpr&uuml;fung genehmigt werden k&ouml;nnen, wenn die Bundesregierung das will. Das setzt nicht nur den Umweltschutz au&szlig;er Kraft, sondern ist auch ein Einfallstor f&uuml;r Korruption.<br>\nKonkret geht es im Standortentwicklungsgesetz darum, dass Gro&szlig;projekte nach einem Jahr automatisch genehmigt werden sollen &ndash; auch ohne positive Pr&uuml;fung der Umweltvertr&auml;glichkeit. Das gilt f&uuml;r alle &bdquo;standortrelevanten Projekte&ldquo;. Im schlimmsten Fall hei&szlig;t das:\n<ol>\n<li>Ein Investor will eine Fabrikanlage an einem umstrittenen Standort bauen.<\/li>\n<li>Die Beh&ouml;rde l&auml;sst den Antrag ein Jahr liegen oder der Investor verz&ouml;gert das Verfahren durch schlechte Unterlagen.<\/li>\n<li>Der Bau wird nach 12 Monaten ohne weitere Pr&uuml;fungen genehmigt.<\/li>\n<li>Beschwerde gegen die Genehmigung ist keine mehr m&ouml;glich &ndash; au&szlig;er es geht um grunds&auml;tzliche Rechtsfragen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/standortgesetz\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Antragsverfahren zu kompliziert: Geld f&uuml;r Schulsanierungen kommt nicht an<\/strong><br>\nViele Schulen in Deutschland m&uuml;ssen dringend saniert werden. Doch die daf&uuml;r bereitgestellten Millionen werden einem Bericht zufolge von fast der H&auml;lfte der Bundesl&auml;nder nicht abgerufen. Es scheitert offenbar schon an den Antr&auml;gen.<br>\nSieben der 16 Bundesl&auml;nder haben einem Zeitungsbericht zufolge noch keine Mittel aus dem dreieinhalb Milliarden Euro schweren Bundesprogramm zur Sanierung besonders maroder Schulen abgerufen. Laut Umfrage der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung floss in Sachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Th&uuml;ringen und Brandenburg noch kein Euro aus dem Bundestopf.<br>\n&ldquo;F&ouml;rdermittelantr&auml;ge wurden bislang noch nicht gestellt&rdquo;, hie&szlig; es demnach beispielsweise in Sachsen. Die Antragsverfahren seien zu kompliziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Geld-fuer-Schulsanierungen-kommt-nicht-an-article20585155.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verhandlungen &uuml;ber Entlastung an Unikliniken D&uuml;sseldorf und Essen gehen in die Schlichtung<\/strong><br>\nF&uuml;r die Verhandlungen &uuml;ber eine vertragliche Vereinbarung zur Entlastung der Besch&auml;ftigten an den Unikliniken D&uuml;sseldorf und Essen sind Schlichtungsgespr&auml;che vereinbart. Bis zu ihrem Beginn soll der Streik an beiden H&auml;usern fortgesetzt werden. W&auml;hrend der f&uuml;r drei Tage angesetzten Verhandlungen wird er unterbrochen.<br>\nF&uuml;r ver.di bietet die bevorstehende Schlichtung die Chance zu einem Ergebnis, mit dem die Besch&auml;ftigten entlastet werden und der Streik beendet werden kann. &bdquo;Wir setzten darauf, dass mit Hilfe der Schlichter eine L&ouml;sung gefunden wird, die sp&uuml;rbar, verbindlich und rasch Entlastungen bringt&ldquo;, sagte ver.di-Verhandlungsf&uuml;hrer Wolfgang Pieper, im ver.di-Bundesvorstand f&uuml;r Tarifpolitik des &ouml;ffentlichen Dienstes zust&auml;ndig. Die Unikliniken seien jetzt aufgerufen, in der Schlichtung konstruktiv an einer L&ouml;sung mitzuarbeiten. Den Besch&auml;ftigten falle es nicht leicht, ihren Streik w&auml;hrend der auf drei Tage angesetzten Schlichtungsverhandlungen auszusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/themen\/nachrichten\/++co++a150c09c-a5da-11e8-9312-525400940f89\">ver.di<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mehr als zwei Drittel der Heizkostenabrechnungen falsch oder kl&auml;rungsbed&uuml;rftig<\/strong><br>\nVerbrauchersch&uuml;tzer: &ldquo;Ein alarmierendes Ergebnis f&uuml;r Verbraucher&rdquo;<br>\nNur jede dritte Heizkostenabrechnung ist korrekt erstellt worden. Zu diesem Ergebnis kommt der Marktw&auml;chter Energie der Verbraucherzentralen in einer mehrj&auml;hrigen Untersuchung, &uuml;ber die das ZDF-Magazin &ldquo;Frontal21&rdquo; exklusiv berichtet. &ldquo;Das ist ein alarmierendes Ergebnis f&uuml;r Verbraucher&rdquo;, kritisiert Svenja Gesemann, Expertin des Marktw&auml;chters Energie. Es sei davon auszugehen, dass Mieter aufgrund fehlerhafter Abrechnungen h&auml;ufig zu viel f&uuml;r ihre Heizkosten zahlten. &ldquo;Und das, obwohl die Heizkostenverordnung klare Vorgaben macht, und die Heizkostenabrechnungen von professionellen Messdienstunternehmen erstellt werden.&rdquo;<br>\nDie Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat f&uuml;r die Marktw&auml;chter-Untersuchung 1046 Heizkostenabrechnungen aus den Jahren 2011 bis 2017 &uuml;berpr&uuml;ft. Demnach waren 37 Prozent der Abrechnungen eindeutig falsch, 32 Prozent kl&auml;rungsbed&uuml;rftig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/presseportal.zdf.de\/pressemitteilung\/mitteilung\/zdf-magazin-frontal-21-mehr-als-zwei-drittel-der-heizkostenabrechnungen-falsch-oder-klaerungsbeduer\/\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Studie: Android &uuml;bermittelt Standort Hunderte Mal am Tag zu Google<\/strong><br>\nSelbst ein nicht benutztes Android-Smartphone sendet Hunderte Mal am Tag den Standort zu Google. Das haben Forscher ermittelt. Google weist das zur&uuml;ck.<br>\nEin nicht bewegtes Android-Smartphone mit im Hintergrund laufenden Chrome-Browser sendet innerhalb von 24 Stunden 340 Mal Standortinformationen an Google. Das ist ein Ergebnis einer am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Studie, die damit neue Vorw&uuml;rfe wegen der Standort&uuml;berwachung von Android-Nutzern erhebt. Wird das Smartphone auch benutzt, steigt die Informations&uuml;bermittlung weiter an.<br>\nIm direkten Vergleich schneiden Google und Android demnach deutlich schlechter ab als Apple mit iOS. Au&szlig;erdem k&ouml;nne Google anonymisiert erhobene Informationen mit pers&ouml;nlichen Nutzerdaten verkn&uuml;pfen, erkl&auml;rte der federf&uuml;hrende Professor Douglas Schmidt von der Vanderbilt University.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Studie-Android-uebermittelt-Standort-Hunderte-Mal-am-Tag-zu-Google-4143055.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kaeser vs. AfD: Ein weltanschauliches Ringen zwischen Neoliberalen<\/strong><br>\nSiemens-Chef Kaeser ist ein Gegner der wirtschaftsfreundlichen AfD. Hier ringt der progressive mit dem radikalen Neoliberalismus.<br>\nJoe Kaeser hat es geschafft. Der Vorstandsvorsitzende von Siemens hat sich im Anti-AfD-Mainstream etabliert. Schon vor l&auml;ngerer Zeit hat er Frau Weidel die Leviten nicht nur gelesen &ndash; er hat sie ihr, ganz dem staatsm&auml;nnischen Gebaren unserer Zeit, auch gleich noch getwittert. Und was fast noch wichtiger ist: Er hat seine Ablehnung sp&auml;ter noch best&auml;tigt und erneuert. Und so wurde aus dem Manager und Arbeitsplatzrationalisierer ein grundanst&auml;ndiger Mann &ndash; einer mit dem man rechnen kann im weltanschaulichen Kampf gegen die AfD. W&auml;hrend mancher bei Siemens um seinen Arbeitsplatz bangt, ganze Standorte auf dem Pr&uuml;fstand m&uuml;ssen, erntet Kaeser in der &Ouml;ffentlichkeit Lob f&uuml;r sein Engagement gegen die Rechtsau&szlig;enpartei.<br>\nErinnert sich in diesen Zeiten digitaler Demenz eigentlich noch jemand daran, was Kaeser vor einem halben Jahr sagte? Gemeint ist dieses Zitat zur Verarmung: &raquo;Das [Anm.: die Verarmung] passiert im Wesentlichen deshalb, weil viele Arbeitnehmer nicht an der Verm&ouml;gensbildung durch Aktien teilnehmen, sondern [ihr Verm&ouml;gen] aufs Sparbuch legen und im schlimmsten Fall noch Zinsen zahlen m&uuml;ssen, daf&uuml;r, dass sie anlegen.&laquo; Dieser Satz stammt von der Jahreshauptversammlung seines Unternehmens. Der Recke gegen die Unmenschlichkeit der Alternative f&uuml;r Deutschland scheint einen Kampf aus dem Elfenbeinturm heraus zu f&uuml;hren &ndash; ohne Kontakt zum Boden, ohne auch nur ansatzweise zu ahnen, wie ein stinknormales Otto-Normalverbraucher-Leben so funktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1098121.weltoffene-neoliberale-kaeser-vs-afd-ein-weltanschauliches-ringen-zwischen-neoliberalen.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>#Aufstehen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wie Wagenknecht &amp; Co. Freundschaft mit Moskau schlie&szlig;en wollen<\/strong><br>\nDie russischen Staatsmedien machen schon kr&auml;ftig Werbung f&uuml;r #Aufstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/sammlungsbewegung-aufstehen-wie-wagenknecht-und-co-freundschaft-mit-moskau-schliessen-wollen\/22939388.html\">tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Nat&uuml;rlich, das durfte ja nicht fehlen in unseren &ldquo;Leitmedien&rdquo;: Der Hinweis, dass das Projekt &ldquo;Aufstehen&rdquo; von den Russen beklatscht wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Bei&szlig;reflexe der Schnell-Kommentierer<\/strong><br>\nObwohl Journalisten und Politiker in ihren ersten Bei&szlig;reflexen beklagen, dass unklar bleibt, was die Sammlungsbewegung, wie sie sich nennt, vorhabe, wer sie finanziert und wer sie anf&uuml;hrt, wissen die meisten Schnell-Kommentierer schon Bescheid. Ihre Einlassungen reichen von Abwinken &uuml;ber Emp&ouml;rung und den Vorwurf des Zynismus, bis hin zu diffuser Hyperventilation. [&hellip;]<br>\nWas steckt eigentlich hinter diesem Reflex, an Politikvorschl&auml;ge, die bestehende Verh&auml;ltnisse infrage stellen, sofort mit der Axt heranzugehen? K&ouml;nnte es sein, dass in gro&szlig;en Teilen der selbstzufriedenen &Ouml;ffentlichkeit und auch in sehr vielen Journalisten eine tiefe Politikverdrossenheit wohnt? Dass die gegenw&auml;rtige Lage ganz im Sinn der Kanzlerin l&auml;ngst als alternativlos verinnerlicht worden ist, dass man seine Ruhe haben, &uuml;ber politische Konzepte nicht mehr diskutieren will? Und &uuml;berdies noch beklagt, gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung seien ja so schrecklich politikverdrossen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/linke-initiative-aufstehen-die-beissreflexe-der-schnell.1005.de.html?dram:article_id=425984\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Behauptung, dass die Bewegung noch kein Programm h&auml;tte, stimmt so nat&uuml;rlich nicht. <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/1928656040529187\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine schreibt auf Facebook<\/a>: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Diejenigen, die sich uns anschlie&szlig;en, sind f&uuml;r bessere L&ouml;hne durch &Auml;nderung der Hartz-Gesetze, f&uuml;r eine Rentengesetzgebung nach dem Beispiel &Ouml;sterreichs und f&uuml;r eine Wiederherstellung der sozialen Sicherungssysteme. Sie sind f&uuml;r bezahlbare Mieten, f&uuml;r mehr Sozialwohnungen, f&uuml;r zus&auml;tzliches Personal in der Pflege. Sie wollen, dass sich die Bundeswehr nicht an Rohstoff-Kriegen beteiligt, keine Waffen in Spannungsgebiete geliefert werden und dass die Konfrontations- und Aggressionspolitik gegen&uuml;ber Russland beendet wird. Zudem wollen sie eine Europapolitik der guten Nachbarschaft und eine Umweltpolitik, die die Kumpanei mit den Konzernen beendet. Mit Naomi Klein sagen viele: Es gibt keinen gr&uuml;nen Kapitalismus. W&uuml;rde nur ein Teil dieser Forderungen verwirklicht werden, dann h&auml;tten wir eine gerechtere Gesellschaft und eine friedlichere Welt. Die programmatische Blindheit scheint mittlerweile so gro&szlig; zu sein, dass viele vor lauter B&auml;umen den Wald nicht mehr sehen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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