{"id":45651,"date":"2018-08-24T07:43:19","date_gmt":"2018-08-24T05:43:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651"},"modified":"2018-08-24T07:43:19","modified_gmt":"2018-08-24T05:43:19","slug":"hinweise-des-tages-3190","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h01\">Regierungsberater: Sozialen Wohnungsbau zur&uuml;ckfahren <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h02\">Kindheit in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h03\">Siemens-Chef Joe Kaeser avisiert Abbau von 20.000 Stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h04\">Arbeitslosenversicherung: Weiter denken als bis zur n&auml;chsten Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h05\">Wie Deutschland Arbeitslosigkeit in Europa produziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h06\">Ende gut, alles gut?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h07\">CRI-Kommentar: Welche Taktiken hat Russland zur Bek&auml;mpfung der neuen US-Sanktionen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h08\">Weidmanns Chancen auf EZB-Spitze schwinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h09\">Minderj&auml;hrige Rekruten bei der Bundeswehr: &ldquo;Vor zwei Jahren hab&rsquo; ich noch mit Playmobil gespielt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h10\">Verteidigungsministerium unterschl&auml;gt Heron-Drohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h11\">Marokkos neue H&auml;rte gegen Migranten aus der Subsahara<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h12\">Gewalt gegen Fl&uuml;chtlinge? Die Lage vor der kroatischen Grenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h13\">SPD &uuml;ber Arbeit und Wirtschaft &raquo;wie Flasche leer!&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h14\">Soziale Mehrheiten sind das Ziel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h15\">Das Letzte: Der Trend zu neuen Bewegungen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Regierungsberater: Sozialen Wohnungsbau zur&uuml;ckfahren<\/strong><br>\nEin Beratergremium der Bundesregierung empfiehlt in einem Gutachten, die Mietpreisbremse zu streichen und den sozialen Wohnungsbau zur&uuml;ckzufahren. Vielmehr solle das Wohngeld angepasst werden. Die Vorschl&auml;ge sto&szlig;en vor allem beim Deutschen Mieterbund auf Kritik.<br>\nDer soziale Wohnungsbau soll zur&uuml;ckgefahren, die Mietpreisbremse ersatzlos gestrichen werden. Vor allem diese zwei Vorschl&auml;ge des Gutachtens des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Energie haben es durchaus in sich.<br>\n&ldquo;Nur der Marktmechanismus schafft es, dieses Verteilungsproblem oder das Knappheitsproblem zu l&ouml;sen. Alle Ma&szlig;nahmen, mit denen man die Preissteigerungen verhindert, l&ouml;sen ja das Verteilungsproblem nicht&rdquo;, sagt einer der Autoren Friedrich Breyer.<br>\nDie Ausrichtung in der Wohnungspolitik ist f&uuml;r den Wissenschaftler klar: So viel Staat wie n&ouml;tig, so viel Markt wie m&ouml;glich. Auf der Vorschlagliste steht auch: Bodensteuer statt Grundsteuer, damit sich das Spekulieren mit leerstehenden Geb&auml;uden nicht lohnt. Oder auch: Die Grunderwerbssteuer in allen Bundesl&auml;ndern auf etwa 3,5 % zu senken.<br>\nAuch eine wirkungsvolle Mietpreisbremse w&uuml;rde die Anreize f&uuml;r Neubauten verringern und die Wohnungs-Knappheit in Ballungsgebieten nur weiter versch&auml;rfen, sagt Breyer. Sozialer Wohnungsbau f&uuml;hre zu sozialen Ghettos und es g&auml;be Fehlbelegungen. Das hei&szlig;t: Viele, die sich auch teurere Wohnungen leisten k&ouml;nnten, kriegen eine mit sozialer Bindung.<br>\n&ldquo;Sozialer Wohnungsbau kann niemals dazu f&uuml;hren, dass alle Bed&uuml;rftigen eine Sozialwohnung bekommen. Also Sozialer Wohnungsbau l&ouml;st das Problem nicht, um das es geht. Und deswegen muss man sich eben nach einem anderen Instrument umschauen. Wir sind der Meinung, Sozialer Wohnungsbau soll zur&uuml;ckgefahren werden. Wenn &uuml;berhaupt Politiker meinen, Sozialen Wohnungsbau aus wahltaktischen Gr&uuml;nden, sagen wir mal, aufrecht erhalten zu m&uuml;ssen, dann nur mit einer konsequenten Fehlbelegungsabgabe und in durchmischten Wohngebieten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gutachten-regierungsberater-sozialen-wohnungsbau.766.de.html?dram:article_id=426251\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Der sogenannte Wissenschaftliche Beirat findet, es g&auml;be gar keinen Mangel an bezahlbaren Wohnraum, die Einkommen seien lediglich zu niedrig um die sehr bezahlbaren Wohnungen auch zu bezahlen(!). Alle Vorschl&auml;ge gehen dahin, Wohnraumspekulanten staatliches Geld in den Rachen zu werfen, durch Senkung der Grundsteuer und ein Wohngeld, bei dem die anrechenbare H&ouml;he stetig weiter aufgeweicht werden soll. Damit wird jede rationale Preisbildung ausgehebelt. Vermieter k&ouml;nnen dann astronomische Mieten verlangen: der Staat zahlt ja eh. Dazu soll die Wohnungsnot mutwillig weiter versch&auml;rft werden durch Abbau von Sozialwohnungen und Streichen der Mietpreisbremse. Die Tagesschau tut so, als handele es sich um einen seri&ouml;sen, wissenschaftlichen Vorschlag und vers&auml;umt es damit einmal mehr, ihrem Bildungsauftrag nachzukommen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Ein wesentlicher Punkt wird gar nicht betrachtet. Und zwar der Ausverkauf des &ouml;ffentlichen Wohnungsbestandes. Gerade erst hat wieder ein Pensionsfonds f&uuml;r eine Milliarde Euro Wohnungen erworben und will die Mieten erh&ouml;hen. Die NachDenkSeiten haben <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45493#h01\">in der letzten Woche<\/a> darauf hingewiesen. Bezahlbaren Wohnraum kann es nur geben, wenn man zur&uuml;ckkommt zum Gedanken der Gemeinn&uuml;tzigkeit. Stattdessen l&auml;sst man aber die Renditej&auml;ger st&auml;ndig gew&auml;hren und streitet dann &uuml;ber eine Mietpreisbremse. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Realit&auml;tsfremd: Beirat des Wirtschaftsministeriums gegen Mietpreisbremse und sozialen Wohnungsbau<\/strong><br>\nZu heute bekannt gewordenen Vorschl&auml;gen des Wissenschaftlichen Beirats beim Wirtschaftsministerium, nach denen die Mietpreisbremse abgeschafft und auf den sozialen Wohnungsbau weitgehend verzichtet werden soll, erkl&auml;rt Stefan K&ouml;rzell, DGB-Vorstandsmitglied:<br>\n&ldquo;Der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung lebt offensichtlich auf einem anderen Stern. Was dieses Gremium vorschl&auml;gt, hat mit der Lebenswirklichkeit der Menschen in unserem Land nichts zu tun. Das ist nichts anderes als Wohnungspolitik nach dem Motto &lsquo;Der hat, dem wird gegeben&rsquo;.  Eine weitere Spaltung der Gesellschaft w&auml;re damit vorprogrammiert.<br>\nMehr sozialer Wohnungsbau ist notwendig und nicht weniger. Die Verdr&auml;ngung von Arbeitnehmern aus den Innenst&auml;dten muss endg&uuml;ltig beendet werden. Dazu braucht es mindestens 100.000 preis- und belegungsgebundene Neubauten j&auml;hrlich. Auch die Mietpreisbremse muss versch&auml;rft werden, um die Explosion der Mieten endlich einzugrenzen. In das Gesetz m&uuml;ssen ein Rechtsanspruch auf Auskunft &uuml;ber die Vormiete und Sanktionen f&uuml;r die Vermieter, die sich dem verweigern.<br>\nDass Arbeitnehmer in der Spitze bis zu 50 Prozent ihres Einkommens f&uuml;r die Miete aufwenden m&uuml;ssen ist ein Skandal. Doch das k&ouml;nnen sich gut abgesicherte und besoldete Wissenschaftler selbst wohl nicht vorstellen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++f54a6796-a6c7-11e8-afe9-52540088cada%20\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kindheit in der Krise<\/strong><br>\nNeue Sch&auml;tzung: Jedes dritte Kind lebt in Deutschland unter der Armutsgrenze. Bundesregierung schweigt dazu<br>\nKapitalismus produziert Armut. In der Exportweltmeisternation Deutschland kehrt die Politik das am liebsten unter den Teppich. Entgegen bisheriger Annahmen leidet hierzulande offenbar jedes dritte Kind unter materiellem Mangel. Das haben am Mittwoch ver&ouml;ffentlichte Berechnungen des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) ergeben. Danach sind rund 4,4 Millionen Kinder von Armut betroffen, 1,4 Millionen mehr, als in bisherigen Studien aufgef&uuml;hrt. Das sei &raquo;ein Armutszeugnis f&uuml;r ein reiches Land&laquo;, kritisierte der Verband. Die Bundesregierung m&uuml;sse endlich mit &raquo;konkreten Ma&szlig;nahmen und Reformen&laquo; dagegen ansteuern.<br>\nBisherige Studien erfassten nur Kinder, f&uuml;r die der Staat existenzsichernde Sozialleistungen zahlt, wie Hartz IV, Kinderzuschlag oder Wohngeld. Das waren zuletzt etwa drei Millionen unter 18j&auml;hrige. &raquo;Z&auml;hlt man aber auch Familien dazu, die Anspruch darauf haben, dies aber nicht nutzen, ist die Zahl armer Kinder deutlich h&ouml;her&laquo;, so der DKSB. Grund sei, dass viele Betroffene ihnen zustehende Leistungen aus Scham oder Unkenntnis nicht beantragten. Der Verband verwies dazu auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen-Fraktion vom Juni dieses Jahres. Demnach beziehen etwa die H&auml;lfte aller eigentlich anspruchsberechtigten Familien kein aufstockendes Hartz IV. Allein davon seien rund 850.000 Kinder betroffen. Der Rest verzichte auf Kinderzuschlag, Sozialhilfe oder Wohngeld.<br>\n&raquo;Oft liegt es daran, dass die Eltern mit den b&uuml;rokratischen Abl&auml;ufen &uuml;berfordert sind oder sich schlichtweg daf&uuml;r sch&auml;men&laquo;, erl&auml;uterte DKSB-Pr&auml;sident Heinz Hilgers. Diese Kinder fielen durch &raquo;das Raster des Sozialstaats&laquo; und ihre Zahl sei der Bundesregierung auch bekannt. Offenbar, so Hilgers, &raquo;will sie diese aber nicht klar nennen&laquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/338392.sozialstaat-kindheit-in-der-krise.html\">junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.dksb.de\/de\/artikel\/detail\/kinderarmut-deutlich-hoeher-als-gedacht-44-millionen-kinder-sind-nach-berechnungen-des-dksb-betroff-1\/\">Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und wer stellt seit vielen Jahren die Minister in den Bundes-Ressorts Arbeit\/Soziales bzw. Familie? Die SPD. Wenn das Spitzenpersonal dieser Partei auch dieses Mal nicht die Sirenen &ndash; insbesondere die Worte von Herrn Hilgers &ndash; wahrnimmt, ist ihr kaum oder nicht mehr zu helfen. Soziale Gerechtigkeit und SPD gehen offenbar &ndash; mindestens seit 2003 &ndash; getrennte Wege und finden offensichtlich (zumindest vorerst) nicht wieder zusammen. Erneuerung der Partei? Bisher Fehlanzeige &ndash; leider!!! Auch deshalb ist die Sammlungsbewegung von Lafontaine\/Wagenknecht so wichtig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Siemens-Chef Joe Kaeser avisiert Abbau von 20.000 Stellen<\/strong><br>\nMit seiner neuen Strategie &ldquo;Vision 2020+&rdquo; will Siemens-Chef Joe Kaeser massiv Kosten sparen. Im Zuge des neuerlichen Umbaus k&ouml;nnten 20 000 Arbeitspl&auml;tze &uuml;berfl&uuml;ssig werden, sagte Kaeser auf seiner Roadshow Anfang August in Einzelgespr&auml;chen mit mehreren Investoren. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe. Siemens lehnte einen Kommentar ab.<br>\nDer bevorstehende Job-Abbau beziehe sich ausschlie&szlig;lich auf s&auml;mtliche zentralen Funktionen weltweit, nicht auf Mitarbeiter in den Werken, hei&szlig;t es in dem Magazinbericht weiter. In einer kleinen Runde mit Analysten betonte Kaeser dem Blatt zufolge, die Effizienz in den Querschnittsfunktionen wie Personal, Finanzen oder Recht solle bis 2021 um mehr als 20 Prozent steigen. Zudem seien Einsparungen von 10 bis 20 Prozent bei den internen Dienstleistern f&uuml;r IT und andere Standardprozesse (Shared Services) geplant.<br>\nDiese Sparziele hatte Siemens B&ouml;rsen-Chart zeigen auch in der am 3. August ver&ouml;ffentlichten Strategiepr&auml;sentation genannt, in der Kaeser verk&uuml;ndete, die Siemens-Gesch&auml;fte k&uuml;nftig in &ldquo;sechs Siemens-Unternehmen&rdquo; mit gr&ouml;&szlig;eren unternehmerischen Freiheiten zu f&uuml;hren und Tausende Jobs aus der Zentrale in die operativen Einheiten zur&uuml;ck zu verlagern. Sie waren in der Presse- und Analystenkonferenz jedoch unerw&auml;hnt geblieben und deshalb untergegangen.<br>\nWie Kaeser den Analysten nach Informationen von manager magazin weiter sagte, sollen die Einsparungen in den Querschnittsfunktionen sowie bei den Shared Services bis zu zwei Prozentpunkte mehr Marge bringen. Dies entspricht exakt dem Ziel der &ldquo;Vision 2020+&rdquo;, die Marge mittelfristig um zwei Prozentpunkte zu steigern. Rechnerisch ergibt sich daraus ein Sparvolumen von 1,7 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/industrie\/siemens-joe-kaeser-will-zentrale-umbauen-und-20-000-jobs-streichen-a-1224520.html\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was dem linksliberalen Juste Milieu, f&uuml;r die Kaeser wegen seiner &ouml;ffentlichen Warnungen vor Nationalismus und Rassismus ebenfalls ein gro&szlig;er Humanist ist, wohl dazu einf&auml;llt? Kaeser wird dazu so zitiert: &ldquo;Es haben damals beim Nationalsozialismus zu viele Menschen geschwiegen, bis es zu sp&auml;t war. Und das darf uns in Deutschland nicht wieder passieren&rdquo;. Tausenden Menschen die Existenzgrundlage zu entziehen, ist ganz sicher genau die richtige Ma&szlig;nahme daf&uuml;r.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitslosenversicherung: Weiter denken als bis zur n&auml;chsten Krise<\/strong><br>\nDeutschland hat sich nach einem Jahrzehnt ohne Rezession an diesen komfortablen Zustand gew&ouml;hnt. Doch fr&uuml;her oder sp&auml;ter kommt der n&auml;chste Abschwung. F&uuml;r die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ist es wichtig, vorher ausreichende R&uuml;cklagen aufzubauen.<br>\nStellen Sie sich folgendes Szenario vor: Im Jahr 2019 belegt US-Pr&auml;sident Donald Trump Importe aus China und Europa gro&szlig;fl&auml;chig mit umfangreichen Strafz&ouml;llen. Die Verhandlungen zwischen der Europ&auml;ischen Union und Gro&szlig;britannien m&uuml;nden in einen harten Brexit. Bei den Unternehmen macht sich Unsicherheit breit, die Investitionen brechen ein. Auch bei Gro&szlig;banken tauchen neue Risiken auf. Selbst die sicher geglaubte Griechenland-Rettung ger&auml;t wieder in Gefahr. Die Europ&auml;ische Zentralbank hat dem &ndash; bei einem Zinsniveau von Null &ndash; nichts mehr entgegenzusetzen. Die Folge: Deutschland rutscht in die Rezession, die Arbeitslosigkeit steigt, die zuletzt f&uuml;r den Besch&auml;ftigungsaufbau so wichtige Zuwanderung bleibt aus, von Arbeitsmarktaufschwung keine Spur mehr.<br>\nNein, auch wenn der Aufschwung gerade schw&auml;chelt, ein solches Szenario ist momentan recht unwahrscheinlich. Ausgeschlossen ist es indes nicht &ndash; genauso wie andere Negativszenarien, die heute noch gar nicht absehbar sind. Deutschland hat sich nach einem Jahrzehnt ohne Rezession an diesen komfortablen Zustand gew&ouml;hnt, aber die n&auml;chste Krise kommt bestimmt &ndash; fr&uuml;her oder sp&auml;ter. (&hellip;)<br>\nAll das zeigt: Wenn wir &uuml;ber eine Senkung des Beitragssatzes reden, m&uuml;ssen wir uns zun&auml;chst Gedanken dar&uuml;ber machen, nach welchem Mechanismus dieser im Bedarfsfall wieder systematisch nach oben angepasst w&uuml;rde.<br>\nAngemessen w&auml;re es, die R&uuml;cklage nach einer Rezession innerhalb von f&uuml;nf Jahren wieder auf den Zielwert von 0,65 Prozent des BIP ansteigen zu lassen. Dies entspricht in etwa dem durchschnittlichen Zeitraum zwischen Wirtschaftsabschw&uuml;ngen in der Vergangenheit. Die R&uuml;cklage der BA wird trotz der enorm starken Arbeitsmarktentwicklung seit 2009 erst 2019 wieder das anzustrebende Niveau erreicht haben &ndash; also zehn Jahre nach dem Konjunktureinbruch!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.iab-forum.de\/arbeitslosenversicherung-weiter-denken-als-bis-zur-naechsten-krise\/\">IAB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie Deutschland Arbeitslosigkeit in Europa produziert<\/strong><br>\nDeutschland ist nicht ohne Grund als &ldquo;oberlehrerhaft&rdquo; verschrien. Gerne erkl&auml;ren wir dem Rest der Welt, dass er sich an Vertr&auml;ge zu halten hat. Dabei ist gerade Deutschland ein &ldquo;Weltmeister&rdquo; im Regel-Brechen. Statt, wie bei der Einf&uuml;hrung des Euro vereinbart, f&uuml;r stabiles Lohnwachstum und Inflation ents prechend der Produktivit&auml;tsentwicklung zu sorgen, spart und geizt Deutschland, wo es nur geht. Die Folge: deutsche Produkte sind gut &ndash; und vor allem preiswert. Ausl&auml;ndische Anbieter, wie franz&ouml;sische Autozulieferer setzt das noch mehr unter Druck. Niedrige Mindestl&ouml;hne und zu geringe staatliche Investitionen hierzulande kosten dort Arbeitspl&auml;tze. Die Zeche zahlen deutsche Niedrigl&ouml;hner und ein wachsendes Arbeitslosenheer in anderen EU-L&auml;ndern.<br>\nLaut Prognose landet Deutschland mit einem gewaltigen Leistungsbilanz&uuml;berschuss von 264 Milliarden Euro mit gro&szlig;em Abstand vor Japan. Die Leistungsbilanz der USA dagegen wird ein enormes Defizit von gesch&auml;tzten 371 Milliarden Euro aufweisen. Mit diesem gigantischen &Uuml;berschuss gef&auml;hrde Deutschland die Stabilit&auml;t der gesamten Weltwirtschaft, so die scharfe Kritik der Chefin des Internationalen W&auml;hrungsfonds. Der Konjunkturforscher Prof. Horn vom gewerkschaftsnahen Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie geht noch weiter: Deutschland ruiniere die Industrie unserer europ&auml;ischen Nachbarn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-vom-23-08-2018\/wie-deutschland-arbeitslosigkeit-in-europa-produziert.html\">RBB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> F&uuml;r aufmerksame NachDenkSeiten Leserinnen und Leser nichts Neues. Die Beitr&auml;ge und Hinweise zu diesem Thema lassen sich fast nicht aufz&auml;hlen. So liegt die Verantwortung auch f&uuml;r die &ldquo;Populisten&rdquo;, die nun in Italien die Regierung stellen und an denen sich die gleichen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; abarbeiten, die sonst stolz &uuml;ber jeden neuen deutsche Exportrekord berichten, mit in Berlin.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Endlich beginnen die etablierten Medien mit der Analyse dieser dramatischen Entwicklung. Hinzu kommen sollte allerdings, dass die Schuldigen benannt werden: Merkel, Sch&auml;uble, Steinbr&uuml;ck, Schr&ouml;der, ja der wurde mit Recht benannt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ende gut, alles gut?<\/strong><br>\nGeht es nach dem Ende der Griechenlandhilfen mit der Wirtschaft bergauf? Sie w&auml;chst zwar langsam, doch Reformen bleiben aus und das Sozialsystem ist geschw&auml;cht. Wie geht es mit Griechenland weiter?<br>\nIn dieser Woche sind die Griechenlandhilfen der EU ausgelaufen. Nun muss sich das Land wieder selbst Geld auf dem internationalen Kapitalmarkt leihen. Doch was &auml;ndert sich tats&auml;chlich mit dem Ende der Rettungspakete? F&uuml;r die ersten zwei Jahre erh&auml;lt Griechenland zun&auml;chst noch einmal zus&auml;tzlich 15 Milliarden. Dieser &Uuml;bergangspuffer bindet die griechische Wirtschaftspolitik auch weiterhin an internationale Sparvorgaben.\n<blockquote><p>\nSolange sich an der Wirtschaftspolitik insgesamt f&uuml;r die Eurozone nichts &auml;ndert, ist das ein symbolischer Akt. &ndash; Heiner Flassbeck, nachfrageorientierter &Ouml;konom und Kritiker der europ&auml;ischen Sparpolitik\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Nach dem Ende des Sparens<\/p>\n<p>Insbesondere die griechische Bev&ouml;lkerung leidet unter Rentenk&uuml;rzungen, der hohen Arbeitslosigkeit und dem maroden Gesundheitssystem. Nach Zahlen von Eurostat ist jeder Dritte Grieche von Armut bedroht. Wie dieser Situation zu begegnen sei, ist auch unter &Ouml;konomen umstritten.<\/p>\n<blockquote><p>\nWir m&uuml;ssen einfach begreifen, dass diese L&auml;nder nicht von sich aus und weil sie ein paar Reformen durchf&uuml;hren in eine vern&uuml;nftige Wirtschaftslage kommen. Wachstum gibt es immer nur dann, wenn irgendjemand Schulden macht. &ndash; Heiner Flassbeck\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/detektor.fm\/politik\/ende-der-rettungspakete-fuer-griechenland\">detektor.fm<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>CRI-Kommentar: Welche Taktiken hat Russland zur Bek&auml;mpfung der neuen US-Sanktionen?<\/strong><br>\nWirtschaftsexperten sind der Ansicht, dass die gr&ouml;&szlig;ten Schwierigkeiten der russischen Wirtschaft in den langfristigen Sanktionen der USA und Europas liegen. Bei diesem lang andauernden Ringen von Sanktionen und Gegensanktionen kann Russland vor&uuml;bergehend keine direkten wirtschaftlichen Konfrontationen mit den USA wagen. In Putins Stellungnahmen der letzten Tage und den aktuellen russischen Aktionen ist zu erkennen, dass Putin bereits eine Taktik gew&auml;hlt hat, um die Versprechen seiner Wiederwahl in die Tat umzusetzen.<br>\nErstens, Russland interagiert zunehmend mehr mit der T&uuml;rkei, dem Iran und der EU. Angesichts der amerikanischen Sanktionen pflegt Russland intensivere diplomatische Zusammenarbeit mit dem Iran, der T&uuml;rkei und sogar mit traditionellen Verb&uuml;ndeten der USA.<br>\nZweitens, mittels Abrechnung mit der eigenen W&auml;hrung wird Russland jetzt den Besitz von Kapital in US-Dollar reduzieren. In den letzten zwei Wochen haben mehrere russische Regierungsvertreter betont, dass Russland beim k&uuml;nftigen internationalen Handel zunehmend mehr mit der eigenen W&auml;hrung abrechnen wird. Tats&auml;chlich hat sich Russland in den letzten Jahren in mehreren multilateralen Kooperationsrahmen wie der Eurasischen Wirtschaftsunion und der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit immer um eine F&ouml;rderung der Abrechnung mit eigener W&auml;hrung beim internationalen Handel bem&uuml;ht.<br>\nDrittens, Russland strebt mit der Ostverlegung des diplomatischen Schwerpunkts eine &bdquo;Gro&szlig;-Eurasien-Partnerschaft&rdquo; an. Im Juni 2016 hatte Putin auf dem internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg dazu aufgerufen, eine &bdquo;Gro&szlig;-Eurasien-Partnerschaft&rdquo; ins Leben zu rufen, die aus der Eurasischen Wirtschaftsunion, Indien, China, verschiedenen GUS-Staaten und anderen L&auml;ndern besteht. Analytiker vertreten die Ansicht, die Entstehung dieser Initiative zeige, dass Russland allm&auml;hlich seine &bdquo;asiatische Eigenschaft&rdquo; anerkenne und sich nicht mehr als einen Teil Europas betrachte. Dies gelte als ein Kennzeichen der Ostverlegung des strategischen Schwerpunkts der russischen Au&szlig;enpolitik.<br>\nPutin hatte erkl&auml;rt, er begr&uuml;&szlig;e die Teilnahme der EU am Projekt der &bdquo;Gro&szlig;-Eurasien-Partnerschaft&rdquo;. Angesichts der strukturellen, unvers&ouml;hnlichen Widerspr&uuml;che zwischen Russland und den USA k&ouml;nnte der Plan zur effektivsten &bdquo;langfristigen Taktik&rdquo; Russlands gegen die US-Sanktionen werden, wenn er es schafft eine Verbesserung der russisch-europ&auml;ischen Beziehungen zu verwirklichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2018\/08\/23\/1s282633.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant ist der chinesische Blickwinkel auf dieses Thema auf jeden Fall. Offenbar werden verbesserte Beziehungen zwischen Europa\/EU &uuml;ber Russland bis nach China angestrebt &ndash; Kooperation statt Konfrontation; insbesondere Moskau und Peking scheint dieses Prinzip noch (oder wieder?) bekannt zu sein &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Weidmanns Chancen auf EZB-Spitze schwinden<\/strong><br>\nKanzlerin Merkel w&auml;gt ab: Ein deutscher EU-Kommissionschef k&ouml;nnte mehr wert sein, als den Bundesbankchef auf den EZB-Spitzenposten zu hieven.<br>\nIm Rennen um die Nachfolge von EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi deutet sich eine Wende zulasten von Bundesbankchef Jens Weidmann an. Grund daf&uuml;r sind machttaktische &Uuml;berlegungen in den Unionsparteien CDU und CSU. Seit einiger Zeit gibt es im Berliner Kanzleramt Gedankenspiele, ob nicht ein deutscher Spitzenkandidat der Europ&auml;ischen Volkspartei (EVP) in der Europawahl und der anschlie&szlig;ende Zugriff auf den Posten des EU-Kommissionspr&auml;sidenten wertvoller ist als ein deutscher Kandidat &ndash; Weidmann &ndash; f&uuml;r die Spitze der Europ&auml;ischen Zentralbank. Die Europawahl findet im Mai 2019 statt. Draghis Amtszeit als EZB-Chef l&auml;uft im Oktober 2019 aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/jens-weidmanns-chancen-auf-ezb-spitze-schwinden-15752408.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Na da hat die Eurozone ja nochmal Gl&uuml;ck gehabt, dass die Wahl wahrscheinlich auf jemand anderen f&auml;llt. Herr Weidmann wird ja nicht m&uuml;de zu betonen, dass der Staat konsumtive Ausgaben einsparen sollte, um das Geld zu investieren (z.B. <a href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Themen\/2018\/2018_01_18_iwf_bbk_konferenz.html\">hier<\/a>). Die Bundesbank k&ouml;nnte ja mit gutem Beispiel vorangehen und mit alternativlosen Reformen Besoldung und Pensionen ihrer Spitzenkr&auml;fte k&uuml;rzen, damit der Bund einen h&ouml;heren Bundesbankgewinn erh&auml;lt und ganz viel investieren kann. Aber davon h&ouml;rt man bei Herrn Weidmann nichts. Sparen soll der Staat offensichtlich nur bei anderen. In diesem Sinne: &ldquo;Weidmanns Heil!&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Minderj&auml;hrige Rekruten bei der Bundeswehr: &ldquo;Vor zwei Jahren hab&rsquo; ich noch mit Playmobil gespielt&rdquo;<\/strong><br>\nDie Vereinten Nationen sind dagegen, Forscher warnen: Mehr als 2.000 minderj&auml;hrige Soldatinnen und Soldaten arbeiten derzeit bei der Bundeswehr. Raus aus dem Elternhaus &ndash; rein in die Truppe. Was treibt diese Jugendlichen?<br>\nDie deutschen Streitkr&auml;fte brauchen dringend Nachwuchs. In 16 Karrierecentern, auch Nachwuchszentren genannt, werden bundesweit Jugendliche eingestellt als &lsquo;Soldaten auf Zeit&rsquo;. Ein Nachwuchszentrum befindet sich in D&uuml;sseldorf.<br>\nDie Soldaten in Uniform und in Flecktarn, die zwischen den Jugendlichen herumlaufen, passen nicht ins Bild. Hier sieht es aus wie in einer Schule. Ein langer Flur, links und rechts T&uuml;ren, und auf dem Flur unz&auml;hlige M&auml;dchen und Jungen.<br>\n&ldquo;Ja vor zwei Jahren hab&rsquo; ich noch mehr mit Playmobil gespielt, und das ist f&uuml;r meine Mutter auch sicherlich schwierig, dass der kleine Junge jetzt da auf einmal Soldat werden m&ouml;chte.&rdquo;<br>\n&ldquo;Ich hab&lsquo; Lego gespielt und hab&lsquo; gemalt und mit der Bundeswehr kann ich halt raus kommen.&rdquo;<br>\nWenn alles klappt im Nachwuchszentrum, dann soll es in drei Monaten losgehen mit der Bundeswehr. Allen Bewerbern, die die Tests bestanden haben, schl&auml;gt die deutsche Truppe direkt vor Ort eine Stelle vor, in der Regel eine, wie es hei&szlig;t, Mangelverwendung, zum Beispiel Panzergrenadier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/minderjaehrige-rekruten-bei-der-bundeswehr-vor-zwei-jahren.1773.de.html?dram:article_id=426163\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundeswehr ist &raquo;der beste Multiplayer&laquo; &ndash; Scharfe Kritik f&uuml;r Gamescom-Werbung<\/strong><br>\nDie Gamescom-Plakate der Bundeswehr lassen Krieg wie ein Spiel klingen, klagen viele Twitter-Nutzer an. So hei&szlig;t es da etwa: &raquo;Mehr Open World geht nicht.&laquo;<br>\nJedes Jahr ist die Bundeswehr auf der Gamescom, um unter den Besuchern neue Bewerber zu finden &ndash; aber auf der Gamescom 2018 ernteten ihre Werbeplakate heftige Kritik. Sie klingen wie Werbeslogans f&uuml;r einen neuen Shooter: &raquo;Multiplayer at its best!&laquo; verk&uuml;ndet eines, &raquo;Mehr Open World geht nicht!&laquo; das andere. Erst im Kleingedruckten wird klar, worum es wirklich geht. &raquo;Echte Kameradschaft statt Singleplayer-Modus? Mach, was wirklich z&auml;hlt. Lerne Teamwork kennen und bewirb dich f&uuml;r eine Karriere bei der Bundeswehr.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gamestar.de\/artikel\/bundeswehr-ist-der-beste-multiplayer-scharfe-kritik-fuer-gamescom-werbung,3333826.html\">GameStar<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.T.:<\/strong> Wie in fast jedem Jahr wird auf der Messe die Bundeswehr f&uuml;r ihre fragw&uuml;rdigen Auftritte kritisiert. Doch der aktuelle Werbeauftritt ist die Kr&ouml;nung! Besonders zynisch: Die aktuelle Kriegsministerin war damals die Person, die in Deutschland die &ldquo;Killerspiel-Debatte&rdquo; ausgeschlachtet hat (Stichwort Zensursula).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verteidigungsministerium unterschl&auml;gt Heron-Drohnen<\/strong><br>\nDie Bundeswehr wird f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ere Drohnen bekommen, das umstrittene Projekt ist beschlossen. Ein wichtiges Detail hat das Verteidigungsministerium aber nicht mitgeteilt.<br>\nDie Bundeswehr wird f&uuml;nf neue, gr&ouml;&szlig;ere Aufkl&auml;rungsdrohnen bekommen. Der Bundestag hat diesem Wunsch des Milit&auml;rs nach langer Debatte am 13. Juni zugestimmt, der entsprechende Leasingvertrag ist bereits unterschrieben, wie Augen Geradeaus! berichtete. Allerdings hat das Bundesverteidigungsministerium vergessen, der &Ouml;ffentlichkeit ein wichtiges Detail des umstrittenen Projekts mitzuteilen: Es geht nicht um f&uuml;nf Drohnen des Typs Heron TP. Es geht um bis zu sieben der unbemannten Aufkl&auml;rungsflugzeuge &ndash; und damit auch um erheblich h&ouml;here Kosten.<br>\nDer Vertrag mit der Firma Airbus Defence &amp; Space Airborne Solutions (ADAS) enth&auml;lt einige Klauseln, die bislang unbekannt waren. Das geht aus einem vertraulichen Dokument des Verteidigungsministeriums hervor, das ZEIT ONLINE vorliegt. Die f&uuml;nf Drohnen, &uuml;ber die stets debattiert wurde und die knapp eine Milliarde Euro kosten sollen, sind nur die Standardoption, die auf jeden Fall genutzt werden wird. Doch der Vertrag enth&auml;lt noch zwei Erweiterungsoptionen. Die Bundeswehr kann nach Bedarf jederzeit auch sechs oder sieben Drohnen leasen &ndash; f&uuml;r entsprechend h&ouml;here Kosten. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Ministerium diese M&ouml;glichkeit nutzen wird, ist nicht gerade klein.<br>\nDie Standardoption sieht vor, dass das Unternehmen neue Drohnenpiloten ausbildet, wof&uuml;r einige der Maschinen gebraucht werden. Zus&auml;tzlich dazu stehen der Bundeswehr f&uuml;r Eins&auml;tze maximal 6.000 Flugstunden im Jahr zur Verf&uuml;gung. Diese Flugstundenbegrenzung wurde festgelegt, da die Maschinen nicht der Bundeswehr, sondern ADAS geh&ouml;ren und von der Firma gewartet und repariert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2018-08\/bundeswehr-drohne-heron-tp-drohneneinsatz-afghanistan\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Marokkos neue H&auml;rte gegen Migranten aus der Subsahara<\/strong><br>\nMigranten werden ins Landesinnere deportiert, damit sie nicht versuchen, Europa zu erreichen. Das K&ouml;nigreich muss H&auml;rte zeigen, um kein zweites Libyen zu werden. Manche bezweifeln, ob das so funktioniert.<br>\nJeden Morgen standen Jenny und Miriam mit ihren Babys auf dem R&uuml;cken an der immer gleichen Ampel am Boulevard von Tanger. &bdquo;Hunger&ldquo;, riefen sie den wartenden Autofahrern zu und streckten ihnen die offene Hand entgegen. Jeder, der ins Zentrum der Hafenstadt fuhr, kannte die beiden Frauen aus Nigeria. Aber seit &uuml;ber einer Woche sind sie spurlos verschwunden &ndash; und mit ihnen alle anderen subsaharischen Migranten, die vor B&auml;ckereien, Schulen und Caf&eacute;s bettelten.<br>\n&bdquo;Sie wollen uns nicht mehr&ldquo;, sagt Emanuel aus Kamerun. Er zeigt Fotos von zwei Freunden, die blut&uuml;berstr&ouml;mt auf der Stra&szlig;e liegen. Einer von ihnen ist tot, der andere schwer verletzt. Beide sind Hals &uuml;ber Kopf aus dem fahrenden Bus gesprungen, der sie von der marokkanischen K&uuml;ste weg in den S&uuml;den des Landes transportieren sollte. &bdquo;Wir m&uuml;ssen sofort aus Tanger verschwinden&ldquo;, ruft Emanuel nerv&ouml;s. &bdquo;Egal wohin, einfach nur weg. Helfen Sie uns!&ldquo;<br>\nEs herrscht Panik unter den subsaharischen Migranten in Marokko. Denn die Sicherheitskr&auml;fte des K&ouml;nigreichs f&uuml;hren weitfl&auml;chige Operationen durch. Sie richten sich gegen alle Migranten, die sich in der N&auml;he der Mittelmeerk&uuml;ste aufhalten. Die Beh&ouml;rden bringen sie ins Landesinnere, um sie davon abzuhalten, ein Boot nach Spanien zu besteigen oder in die spanischen Enklaven Ceuta und Melilla einzudringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article181278148\/Marokko-raeumt-auf.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gewalt gegen Fl&uuml;chtlinge? Die Lage vor der kroatischen Grenze<\/strong><br>\nSeit auf dem Balkan die Grenzen geschlossen wurden, sind viele Fl&uuml;chtlinge im Nordwesten Bosniens kurz vor der kroatischen Grenze gestrandet. Sie warten auf eine Gelegenheit, um dort die EU-Au&szlig;engrenze zu &uuml;berqueren. Doch die Grenzsoldaten weisen sie zur&uuml;ck, nach Angaben der Fl&uuml;chtlinge sehr brutal.<br>\nEin verlassenes und bauf&auml;lliges Sch&uuml;lerwohnheim in Biha&#263; im Nordwesten Bosniens. In einer langen Schlange warten mehrere Hundert vorwiegend junge M&auml;nner auf die Essensausgabe. Darunter auch Atif aus Afghanistan. Er ist &uuml;ber die T&uuml;rkei nach Griechenland eingereist, denn ging es &uuml;ber Mazedonien und Serbien weiter nach Bosnien-Herzegowina. Hier unmittelbar an der Grenze zum EU-Land Kroatien wartet Atif auf seine Weiterreise: &ldquo;Wir sind hier hingekommen, aber wir wollen weiter nach Europa.&rdquo;<br>\nNach offiziellen Angaben sind im Nordosten Bosniens zurzeit etwa 5400 Menschen gestrandet. Die meisten stammen aus Syrien, Afghanistan und Pakistan. In Biha&#263; Sie hausen entweder in dem v&ouml;llig verwahrlosten Sch&uuml;lerwohnheim, oder haben Zelte Drumherum aufgeschlagen. Sascha Schie&szlig;l vom Fl&uuml;chtlingsrat Niedersachsen macht sich gerade ein Bild von der Lage:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gewalt-gegen-fluechtlinge-die-lage-vor-der-kroatischen.795.de.html?dram:article_id=426180\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>SPD &uuml;ber Arbeit und Wirtschaft &raquo;wie Flasche leer!&laquo;<\/strong><br>\nDie SPD-F&uuml;hrung hat vier Texte an ihre Mitglieder versandt. Die Impulspapiere sollen bei der Erneuerung der SPD helfen: &raquo;Wachstum f&uuml;r Alle&laquo;, &raquo;Arbeit von Morgen&laquo;, &raquo;Neues Miteinander&laquo; und &raquo;Wir in der Welt&laquo;. Es ist deprimierend, diese Texte lesen zu m&uuml;ssen. [&hellip;]<br>\nZun&auml;chst f&auml;llt auf, dass das Thema Erneuerung der SPD quasi &raquo;in der Luft h&auml;ngt&laquo;. Wenn etwas erneuert werden soll, sollte als erstes klar sein, was denn veraltet ist. Aber den Blick in die Vergangenheit, zur Agenda 2010, scheut die Parteif&uuml;hrung wieder einmal. Zwar hat sich auch in der SPD herumgesprochen, dass da etwas falsch gelaufen ist: &raquo;Die sozialpolitischen Beschl&uuml;sse der rot-gr&uuml;nen Koalition, insbesondere die 2003 angek&uuml;ndigte Agenda 2010 und die Rentenbeschl&uuml;sse zu Beginn der anschlie&szlig;enden gro&szlig;en Koalition, haben die SPD Kraft gekostet und sie hat dar&uuml;ber an Zustimmung verloren. Das bezweifelt wohl niemand.&laquo; Aber was falsch gelaufen ist, dass soll m&ouml;glichst nicht zum Thema werden. Die SPD will aus ihrer Vergangenheit nichts lernen. [&hellip;]<br>\nDaf&uuml;r konzentriert die SPD sich auf die Zukunft einer &raquo;neuen Epoche der Wirtschaftsgeschichte&laquo; durch eine rasante Digitalisierung aller Lebensbereiche. Darin sieht sie sowohl gro&szlig;e Chancen wie Risiken. Dass dieser Prozess einer zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft mit einer deutlichen Abflachung der Zuw&auml;chse der Arbeitsproduktivit&auml;t und mit einer ausgepr&auml;gten Investitionszur&uuml;ckhaltung der Unternehmen verbunden ist, also mit makro&ouml;konomischen Daten, die gerade keine wirkungsm&auml;chtige technologische Revolution ank&uuml;ndigen, versteht sie nicht.<br>\nDiese Revolution will die SPD f&uuml;r die &raquo;Humanisierung&laquo; der &raquo;Arbeit von morgen&laquo; nutzen. Hier springt sie in eine Welt des &raquo;W&uuml;nsch-dir-was!&laquo; ohne dass auch nur der kleinste Hinweis darauf gegeben wird, welche Hindernisse und Kr&auml;fte dieser &raquo;sch&ouml;nen neuen Welt&laquo; denn hier und heute entgegenstehen. Stattdessen lesen wir Plattit&uuml;den: &raquo;Der Mensch steht f&uuml;r die Sozialdemokratie mit seinen F&auml;higkeiten und Rechten im Mittelpunkt.&laquo; Die SPD vertraut hier auf &raquo;starke Sozialpartner&laquo;, ohne die deutliche Erosion des deutschen Modells der Sozialpartnerschaft zur Kenntnis zu nehmen, wie sie sich in der deutlich zur&uuml;ckgegangenen Tarifbindung zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/spd-ueber-arbeit-und-wirtschaft-wie-flasche-leer\/\">Sozialismus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Soziale Mehrheiten sind das Ziel<\/strong><br>\nFabio De Masi &uuml;ber die Sammlungsbewegung und was sie von Parteien unterscheidet<br>\nDie Sammlungsbewegung zielt auf alle drei Parteien der linken Mitte, auf SPD, LINKE und Gr&uuml;ne. Sind die nicht viel zu unterschiedlich, um in ihnen etwas Gemeinsames sammeln zu k&ouml;nnen?<br>\nDann h&auml;tten es doch Bernie Sanders in den USA oder Jeremy Corbyn in Gro&szlig;britannien oder Jean-Luc M&eacute;lenchon in Frankreich bleiben lassen k&ouml;nnen. Labour war doch v&ouml;llig kaputt. Jetzt sind die wieder da.<br>\nAlso wirbt diese Sammlungsbewegung um den guten Kern in allen drei Parteien?<br>\nDie Sammlungsbewegung wirbt um soziale Politik. Die LINKE ist alleine daf&uuml;r zu schwach. Wir brauchen eine Ver&auml;nderung auch bei Sozialdemokraten und Gr&uuml;nen. Ziel ist es, Parteien zu bef&auml;higen, wieder Wahlen zu gewinnen. Umfragen zeigen, es gibt Mehrheiten f&uuml;r gute Renten, gegen Wuchermieten oder f&uuml;r Abr&uuml;stung, aber eben nicht im Parlament. Da reicht es nicht, abstrakte Debatten &uuml;ber Rot-Rot-Gr&uuml;n zu f&uuml;hren. Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil &ndash; daf&uuml;r gibt es keine Mehrheit. Wenn man aber auf Entspannungspolitik setzt, auf einen Sozialstaat, der vor Abstieg sch&uuml;tzt, auf &ouml;ffentliche Investitionen, auf armutsfeste Renten, auf Steuergerechtigkeit oder gute Nachbarschaft in Europa, kann man auch das Kanzleramt erobern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1097893.aufstehen-soziale-mehrheiten-sind-das-ziel.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Der Trend zu neuen Bewegungen<\/strong><br>\nW&auml;hrend die traditionellen Volksparteien fast &uuml;berall in Europa an Zuspruch und Vertrauen verlieren, schie&szlig;en seit einiger Zeit in vielen L&auml;ndern neue Bewegungsparteien aus dem Boden, die das alte Parteiensystem aufmischen und Erfolge feiern. Die Palette reicht von Beppo Grillos F&uuml;nf-Sterne-Bewegung &uuml;ber Macrons &bdquo;En Marche&ldquo; bis zur Liste Sebastian Kurz. Auch wenn es sich dabei um heterogene Bewegungen handelt, haben sie Einiges gemeinsam: Der Impuls zu ihrer Gr&uuml;ndung geht von einer charismatischen Figur an der Spitze aus, sie sind organisatorisch sowie ideologisch flexibel und fluid, und sie mobilisieren ihre Anh&auml;ngerschaften vor allem &uuml;ber die neuen sozialen Medien.<br>\nNachdem bereits Marine Le Pen auf diesen Zug aufgesprungen ist und den Front National in &bdquo;Rassemblement National&ldquo; (nationale Sammlungsbewegung) umgetauft hat, will offensichtlich auch Sahra Wagenknecht dem neuen Trend folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/deutschland-welt\/deutschland-welt-politik_artikel,-der-trend-zu-neuen-bewegungen-_arid,1760221.html%20\">Weser Kurier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.G.:<\/strong> Le Pen und Wagenknecht in einem Satz nennen, damit etwas h&auml;ngen bleibt &ndash; so geht professorale Politikwissenschaft heute.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist ein Beispiel f&uuml;r b&ouml;sartige Diffamierung. Wagenknecht = LePen, niveauloser geht es nicht. Neustes Schimpfwort: Sozialpopulismus. Wenn Herr Probst sich als Pension&auml;r langweilt, sollte er vielleicht Tulpen z&uuml;chten, als solche abgr&uuml;ndigen Texte zu verfassen. Was Herr Probst seinen Studenten beigebracht hat, m&ouml;chte man in diesem Zusammenhang lieber nicht wissen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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