{"id":45655,"date":"2018-08-26T09:00:47","date_gmt":"2018-08-26T07:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655"},"modified":"2018-08-24T10:54:17","modified_gmt":"2018-08-24T08:54:17","slug":"hinweise-der-woche-76","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655#h01\">Demokratien werden von ihren Eliten zerst&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655#h02\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655#h03\">Blick in den Norden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655#h04\">Gesch&auml;fte mit der Wasserknappheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655#h05\">Staatsgeld f&uuml;r Turbobauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655#h06\">Zuwanderungsregeln: Jetzt kommt es auf die Ausgestaltung an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655#h07\">Vom unrentablen Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655#h08\">Wohnungsnot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655#h09\">Vier VW-Mitarbeiter belasten Winterkorn und Diess<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655#h10\">&Ouml;sterreich als sozialpolitischer Pr&uuml;gelknabe der Merkel-EU?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655#h11\">Israels Apartheid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655#h12\">Das Letzte: Bundeswehr ist &raquo;der beste Multiplayer&laquo; &ndash; Scharfe Kritik f&uuml;r Gamescom-Werbung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Demokratien werden von ihren Eliten zerst&ouml;rt<\/strong><br>\nDie wahre Parallelgesellschaft bilden die Topmanager: Mit ungeheurer Ignoranz tragen sie die Demokratie zu Grabe. Damit seien Sie die wirkliche Gefahr f&uuml;r Deutschland, sagt Michael Hartmann.<br>\nWir leben in einer Leistungsgesellschaft. Das ist, jeder wei&szlig; es, eine L&uuml;ge. Die einzigen, die ihr noch anzuh&auml;ngen vorgeben, sind die, die so tun, als glaubten sie, sie w&uuml;rden so gut bezahlt, weil sie zu den Leistungstr&auml;gern geh&ouml;ren. Sp&auml;testens seit wir beobachten k&ouml;nnen, dass Manager, die ihre Firmen ruinieren, nicht nur ihre exorbitanten Geh&auml;lter, sondern auch weiter ihre Boni beziehen, glauben wir nicht mehr an die Leistungsgesellschaft. Der Dieselskandal hat jetzt auch dem letzten gl&auml;ubigen Anh&auml;nger der Rede von der Leistungsgesellschaft gezeigt, dass zu den besonders gut verg&uuml;teten Leistungen der Betrug geh&ouml;rt. (&hellip;)<br>\nVor allem die Vorstellung, die ber&uuml;hmten Business Schools oder Eliteuniversit&auml;ten w&auml;ren die Brutst&auml;tten einer globalen Elite, erweisen sich als falsch. Nicht einmal 10 Prozent der Topmanager und der Milliard&auml;re haben &uuml;berhaupt eine Hochschule im Ausland besucht, gerade einmal f&uuml;nf Prozent eine Elitehochschule.&ldquo; Es gibt keine globale Wirtschaftselite. Es gibt auch keinen globalen Stellenmarkt f&uuml;r sie. Unsere Elite ist unsere und niemandes sonst. Sie h&auml;lt sich an uns schadlos.<br>\nDas ist zu lesen im neuesten Buch von Michael Hartmann: &bdquo;Die Abgehobenen &ndash; Wie die Eliten die Demokratie gef&auml;hrden&ldquo;. Bevor demn&auml;chst uns Thilo Sarrazin, Ex-Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, wieder weiszumachen versuchen wird, dass es der Islam und die Muslime sind, die unsere Welt zerst&ouml;ren, kommt Hartmanns Buch gerade rechtzeitig, um uns dar&uuml;ber aufzukl&auml;ren, dass unsere Probleme zwar nicht verstanden werden k&ouml;nnen ohne die globalen Zusammenh&auml;nge, in denen sie stehen, dass sie aber eben doch hausgemacht sind.<br>\nDie wahre Parallelgesellschaft in Deutschland bilden nicht die Hinterhof-Scharia-Gerichtsh&ouml;fe, die es tats&auml;chlich gibt, die aber f&uuml;r die weite Mehrheit auch der eingewanderten Bev&ouml;lkerung irrelevant sind, sondern die von Hartmann beschriebenen Eliten. Das wird aus jeder seiner Untersuchungen deutlich. In seinem neuesten Buch, das die Erkenntnisse der fr&uuml;heren zusammenfasst, zitiert er Peer Steinbr&uuml;ck: &bdquo;Das ist der Hauptvorwurf, den ich den so genannten Eliten mache: Diesen Leuten fehlt jegliches Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, was ihr Tun in der Gesellschaft ausl&ouml;st. Die Ignoranz ist enorm.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/kultur\/gesellschaft-demokratien-werden-von-ihren-eliten-zerstoert-a-1565108\">FR Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Primat der Politik zur&uuml;ckerobern<\/strong><br>\nSammlungsbewegung &raquo;Aufstehen&laquo; soll M&ouml;glichkeiten zur Selbsterm&auml;chtigung er&ouml;ffnen<br>\nAngesichts der postdemokratischen Aufl&ouml;sungserscheinungen im Lande, in Europa und in der Welt wollen sich viele Menschen mit den mangelnden M&ouml;glichkeiten zu Einmischung und Selbsterm&auml;chtigung nicht mehr abfinden. Gerade im weitesten Sinne Linksorientierte wollen nicht in Ratlosigkeit und Resignation verharren. Das zeigt der gro&szlig;e Widerhall, den die Idee einer Sammlungsbewegung schon in den ersten Tagen des Registrieren-K&ouml;nnens erf&auml;hrt. Bislang war f&uuml;r Hunderttausende die einzige M&ouml;glichkeit, ihre Ver&auml;nderungsw&uuml;nsche durch Resolutionen und Appelle an die Politiker zu erbitten. Das war mitunter nicht ohne Wirkung, befriedigt aber das Bed&uuml;rfnis aktiv mitzugestalten nicht.<br>\nDazu sind die noch aus dem vorigen Jahrhundert mitgeschleppten und aufgestauten Probleme zu grunds&auml;tzlich. Ob eine vern&uuml;nftige Politik die B&uuml;rger vor dem globalen Finanzkapitalismus sch&uuml;tzen kann, ist bisher nicht bewiesen. Denn die Macht der Wirtschaft ist gr&ouml;&szlig;er als die der Politik. Die zersplitterte nationale und internationale Linke stellt derzeit keine konzept- und handlungsf&auml;hige Opposition dagegen dar. Opposition aber ist die Seele der Demokratie.<br>\nDer Auftrag der Sammlungsbewegung w&auml;re, das Primat der Politik zur&uuml;ckzuerobern. Kann man daf&uuml;r sammeln, ohne zu spalten? Den drei quasi-linken Parteien im Bundestag war bisher die Kultivierung ihrer Unvertr&auml;glichkeiten wichtiger als das Ergreifen einer gemeinsamen Ver&auml;nderungsoption. Dabei sind die programmatischen Schnittstellen nicht gering. Es bleiben dennoch markante Unterschiede, innerhalb und zwischen den Parteien. Insbesondere in der Friedens- oder Interventionspolitik, in der angeblichen Notwendigkeit von R&uuml;stung und deren Export. Hier ist auch die Kluft zwischen dem Willen der W&auml;hler und deren Repr&auml;sentanten besonders gro&szlig;.<br>\nIn solches Vakuum k&ouml;nnten Bewegungen vordringen und damit Abgeordnete ermutigen, ihr vermeintlich freies Mandat mehr am W&auml;hlerauftrag zu orientieren, als an den Partei-Hierarchien. Au&szlig;erparlamentarischer und au&szlig;erpropagandistischer Druck muss klarstellen: Parteien, Parlament und Regierung sind dem Gemeinwohl verpflichtet. Und zwar nur diesem &ndash; im Gegensatz zur Wirtschaft, die pflichtschuldig nur der Rendite ist. Diese dient nur dann dem Gemeinwohl, wenn sie gerecht verteilt wird. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist ein sicheres Ma&szlig; daf&uuml;r, wie ungez&uuml;gelt die verm&ouml;gende Elite schaltet und waltet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1097701.sammlungsbewegung-primat-der-politik-zurueckerobern.html\">Daniela Dahn in Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &ldquo;Der Einfluss der Konzerne ist sehr stark geworden.&rdquo;<\/strong><br>\nDer Einfluss der Konzerne auf die Politik sei in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen, sagte der Verbrauchersch&uuml;tzer und Gr&uuml;nder von Foodwatch, Thilo Bode, im Dlf. W&auml;hler seien heute nicht mehr in der Lage, die Politik zu lenken.<br>\nDer Einfluss von Konzernen auf die Politik sei in den letzten 20 bis 30 Jahren stark gewachsen, sagte der Gr&uuml;nder der Organisation Foodwatch, Thilo Bode, im Deutschlandfunk. Die W&auml;hler seien nicht mehr in der Lage, diesen Einfluss zu begrenzen: &ldquo;Die Politik &ndash; so ist meine These &ndash; greift immer weniger ein, weil die Konzerne zunehmend mehr Erpressungspotential haben. Sie kaufen sich ja auch Politiker nach ihrer Amtszeit, die als Berater bei den Konzernen t&auml;tig werden. Sie beeinflussen Stiftungen, sie kaufen Lehrst&uuml;hle, sie finanzieren Universit&auml;ten &ndash; alles in ihrem Sinne. Und das schafft ein gro&szlig;es Ungleichgewicht und die Demokratie wird dadurch entwertet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/foodwatch-gruender-ueber-macht-von-konzernen-die-demokratie.694.de.html?dram:article_id=425870\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Griechenland: Die Memoranden der Austerit&auml;t sind tot &hellip;<\/strong><br>\nMit dem 20. August endete f&uuml;r Griechenland das dritte Kreditprogramm der Institutionen. Theoretisch sollte sich das Land nun aus eigenen Mitteln finanzieren&hellip;<br>\nDie Kreditfinanzierung des Landes ist damit offiziell zu Ende. Die Austerit&auml;tspolitik ist es aber nicht. Diese gilt vertragsgem&auml;&szlig; noch bis mindestens 2060. Bis 2022 sind Prim&auml;r&uuml;bersch&uuml;sse des Staatshaushalts von mindestens 3,5 Prozent vorgeschrieben. Danach sind bis 2060 j&auml;hrlich mindestens 2,2 Prozent f&auml;llig. Die Staatsschulden m&uuml;ssen abgebaut werden. W&auml;hrend der Kreditprogramme stiegen sie weiter.<br>\n(&hellip;) Die Austerit&auml;t geht weiter<br>\nBereits jetzt wurden f&uuml;r Griechenland neue Rentenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r die kommenden Jahre beschlossen und eingeplant. Insgesamt muss Griechenland von bis 2022 weitere 250 Ma&szlig;nahmen umsetzen. Ergo beginnt am 21. August die Periode des Metamemorandums. Denn bis 2060 steht das Land mit quartalsm&auml;&szlig;ig durchgef&uuml;hrten Inspektionen eng unter Beobachtung der Kreditgeber.<br>\n(&hellip;) Mehr als 5.000 sozial einschneidende Gesetze und Regelungen bleiben in Kraft. Sobald Griechenland von den Vorgaben des Prim&auml;r&uuml;berschusses abweicht oder davon abzuweichen droht, k&ouml;nnen die Kreditgeber weitere Ma&szlig;nahmen verordnen. Ebenfalls in Kraft bleiben trotz des Endes des Kreditprogramms die Kapitalverkehrskontrollen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Griechenland-Die-Memoranden-der-Austeritaet-sind-tot-4142239.html?seite=all\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Unsere Schuldenkolonie<\/strong><br>\nIn dem jetzt vereinbarten Paket wird bis 2022 ein Prim&auml;r&uuml;berschuss (vor Schuldendienst) von j&auml;hrlich 3,5 Prozent angenommen und dann bis 2060 j&auml;hrlich 2,2 Prozent. Das hat noch kein Land der Welt geschafft.<br>\nDoch Finanzminister Scholz traut unserer Schuldenkolonie offenbar fast alles zu. Auf die Frage, ob die Ziele denn realistisch seien, sagte der SPD-Politiker: &ldquo;Ich glaube, dass das Anstrengungen zur Folge hat.&rdquo; Sein Amtsvorg&auml;nger Sch&auml;uble h&auml;tte es nicht &ldquo;besser&rdquo; sagen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nP.S. &Uuml;brigens ist eine solche Schuldenkolonie durchaus lukrativ. Deutschland kassierte 2,9 Mrd. Euro aus Zinseinnahmen auf griechische Staatsanleihen. Gleichzeitig musste Sch&auml;uble dank der Krise viel weniger Zinsen f&uuml;r deutsche Anleihen zahlen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/unsere-schuldenkolonie\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum die Griechenland-Rettung den Euro nicht gerettet hat<\/strong><br>\nDas Krisenprogramm f&uuml;r Griechenland geht zu Ende, doch der Euro ist immer noch in Gefahr. Was die EU aus der Krise h&auml;tte lernen k&ouml;nnen &ndash; aber nicht gelernt hat.<br>\nAm Ende mimten die Minister und Kommissare wieder die guten Europ&auml;er. &bdquo;Ein historischer Tag f&uuml;r die Euro-Zone&ldquo; sei gekommen, &bdquo;die Krise liegt nun hinter uns&ldquo;, erkl&auml;rte Pierre Moscovici, EU-Kommissar f&uuml;r die W&auml;hrungsunion. &bdquo;Es ist geschafft&ldquo;, best&auml;tigte Portugals Finanzminister Mario Centeno, derzeit Vorsitzender der Euro-Gruppe. &bdquo;Mit unserer Solidarit&auml;t&ldquo; sei das gelungen, meinte sein deutscher Kollege Olaf Scholz, und Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker befand, &bdquo;Europa sollte stolz sein auf die Gemeinschaftsw&auml;hrung&ldquo;.<br>\nSo begingen die Regenten der Euro-Zone j&uuml;ngst das f&uuml;r den morgigen 20. August angesetzte Ende ihres Krisenprogramms f&uuml;r das &uuml;berschuldete Griechenland mit kollektivem Selbstlob. Athens Ministerpr&auml;sident Alexis Tsipras legte sogar ausnahmsweise eine Krawatte an, um das &bdquo;historische Ereignis&ldquo; zu begehen.<br>\nDoch die Inszenierung war nur ein Bluff. In Wirklichkeit gibt es nichts zu feiern. Im Gegenteil: Griechenland ist wirtschaftlich ruiniert und hat keine Chance, dem Diktat seiner Gl&auml;ubiger zu entkommen. Diese erzwangen gegen die Warnung der Experten des Internationalen W&auml;hrungsfonds die K&uuml;rzung der Staatsausgaben um ein Drittel innerhalb von nur vier Jahren und verursachten damit die schwerste Rezession, die je einem Land im Frieden widerfahren ist. Das machte ein F&uuml;nftel der Bev&ouml;lkerung arbeitslos, trieb 300.000 Griechen ins Ausland und erh&ouml;hte die Verschuldung auf 180 Prozent der Wirtschaftsleistung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/europa-warum-die-griechenland-rettung-den-euro-nicht-gerettet-hat\/22928218-all.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>D&uuml;stere Prophezeiung<\/strong><br>\nIm Sommer 2008 lag die Industrieproduktion in Griechenland bei einem Wert von 130, gemessen mit einem Index auf der Basis 2015 von 100. Im Sommer 2018, zum Abschluss der Programme, die Griechenland helfen sollten, hatte die Industrieproduktion den Wert 107 erreicht, nachdem sie zwischenzeitlich auf etwas unter 100 gefallen war. Der Umsatz des Einzelhandels lag 2008 bei 150 und liegt seit 2013 unver&auml;ndert bei 100. Die offizielle Arbeitslosenquote lag im Sommer 2008 bei sieben Prozent und liegt heute, zehn Jahre sp&auml;ter, bei 20 Prozent, nachdem sie zwischenzeitlich auf einen Wert von &uuml;ber 25 Prozent gestiegen war.<br>\n&raquo;Der Abschluss des Griechenland-Programms ist ein Erfolg. Die d&uuml;steren Prophezeiungen der Untergangspropheten sind nicht eingetreten. Das ist gut&laquo;, sagte der Bundesfinanzminister am Montag dem Handelsblatt. Was h&auml;tte eigentlich noch Schlimmeres passieren k&ouml;nnen? Ein Land hat drei&szlig;ig Prozent seiner Produktion, seines Einkommens und seiner Lebensgrundlage verloren. Zehn Jahre nach Beginn der Krise, f&uuml;nf Jahre nach Beginn der Intensivbehandlung gibt es kein Anzeichen daf&uuml;r, dass der Patient sich erholen k&ouml;nnte. Aber die behandelnden &Auml;rzte sagen, die Therapie sei erfolgreich gewesen, und es sei alles gut. [&hellip;] Nichts ist gut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/338290.d%C3%BCstere-prophezeiung.html\">Heiner Flassbeck in junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Journalist &uuml;ber Griechenland &ldquo;Hier gibt es wirklich Massenarmut&rdquo;<\/strong><br>\nNach dem Ende des internationalen Hilfsprogramms f&uuml;r Griechenland gibt es f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung wenig Aussichten auf eine Verbesserung ihrer Lage. Von der grassierenden Armut, die den Alltag sehr stark dominiert, spricht der Journalist Niels Kadritzke, der zeitweise im Land lebt.<br>\nAngesichts der hohen Arbeitslosigkeit und den niedrigen L&ouml;hnen bestimmen in Griechenland Armut und soziale Exklusion den Alltag. Auf den ersten Blick grenze es an ein Wunder, dass die Griechen nach acht Jahren Hilfsprogramm immer noch irgendwie durchhielten, sagte der Journalist und Griechenland-Kenner Niels Kadritzke im Deutschlandfunk Kultur.<br>\n&ldquo;Wenn man sich &uuml;berlegen w&uuml;rde, dass &auml;hnliche soziale Verwerfungen in Deutschland eingetreten w&auml;ren, ich glaube, dann h&auml;tten wir ein hartes rechtsradikales Problem, was es in Griechenland so nicht gegeben ist.&rdquo; Dass die Griechen relativ apathisch auf die Krise reagierten, habe viel mit der Dauer &uuml;ber viele Jahre zu tun. Die Menschen h&auml;tten sich der Lage angepasst, sagte Kadritzke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/journalist-ueber-griechenland-hier-gibt-es-wirklich.1008.de.html?dram:article_id=425903\">Niels Kadritzke auf Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Blick in den Norden<\/strong><br>\nNorwegen hat sich zweimal per Referendum gegen einen EU-Beitritt entschieden. Heute steht das Land an der Spitze der weltweiten Wohlstandsskala. Welche R&uuml;ckschl&uuml;sse lassen sich daraus f&uuml;r den Brexit ziehen?<br>\nIm &ouml;konomischen und politischen Mainstream der Rest-EU ist das Brexit-Votum schlicht irrational. Die immer wieder angef&uuml;hrten Folgeabsch&auml;tzungen gehen von einem Verlust an Wirtschaftskraft aus. Der Austritt der Briten bringe sie selbst um einen guten Teil ihres Wohlstands &ndash; die Szenarien reichen von einem kr&auml;ftigen, aber verkraftbaren R&uuml;ckgang bis zum regelrechten Kollaps der britischen Volkswirtschaft.<br>\nEin Blick nach Schweden zeigt, wie herausfordernd die EU-Regeln f&uuml;r gro&szlig;z&uuml;gige Wohlfahrtsstaaten und Volkswirtschaften mit einem breiten &ouml;ffentlichen Sektor sind. Bis zum EU-Beitritt galt das Land als Idealtyp des skandinavischen Wohlfahrtsmodells: hohe und gleichm&auml;&szlig;ige Verteilung der Einkommen, ein breiter &ouml;ffentlicher Sektor, eine starke Umverteilung durch Steuer- und Sozialpolitik etc. Doch seither hatte die EU mehr Einfluss auf Schweden genommen als umgekehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/08\/blick-in-den-norden\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gesch&auml;fte mit der Wasserknappheit<\/strong><br>\nLaut den UN haben weltweit rund 750 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mit der wachsenden Weltbev&ouml;lkerung und den zunehmenden D&uuml;rreperioden wegen des Klimawandels d&uuml;rfte sich die Wassernot noch versch&auml;rfen.<br>\nWassernotstand selbst in Deutschland<br>\nSelbst im eigentlich wasserreichen Westeuropa hat der &ldquo;D&uuml;rresommer&rdquo; Spuren hinterlassen. In Deutschland trocknen Fl&uuml;sse aus, manche Landkreise haben der Bev&ouml;lkerung verboten, Wasser von dort zu entnehmen. In ein paar Kommunen wurde sogar der Notstand ausgerufen. Das Vogelsberg-St&auml;dtchen Ulrichstein muss Tanklaster einsetzen, um die Einwohner mit ausreichend Trinkwasser zu versorgen.<br>\nIn dem beschaulichen Kur&ouml;rtchen Vittel in den franz&ouml;sischen Vogesen ist die Lage besonders angespannt. Die B&uuml;rger liefern sich einen Kampf mit dem Mineralwasser-Konzern Nestl&eacute; Waters um ihr Wasser. K&uuml;nftig sollen die 5000 Einwohner von Vittel &uuml;ber eine Pipeline mit Trinkwasser aus 15 Kilometer Entfernung versorgt werden, weil der Grundwasserspiegel j&auml;hrlich um 30 Zentimeter sinkt. Nestl&eacute; Waters kann hingegen weiter rund 750 Millionen Liter Wasser j&auml;hrlich aus dem Boden von Vittel sch&ouml;pfen.<br>\n(&hellip;) Tats&auml;chlich sprudelt das Mineralwasser-Gesch&auml;ft so kr&auml;ftig wie nie. In Deutschland stieg zuletzt die Mineralwasserproduktion auf ein Rekordniveau. Und in Schwellenl&auml;ndern boomt die Nachfrage nach in Flaschen gef&uuml;lltes Trinkwasser, weil viele St&auml;dte keine ausreichende kommunale Wasserinfrastruktur besitzen. Nestl&eacute; mit den Marken Vittel und San Pellegrino, Coca-Cola mit Vio sowie Danone mit Volvic und Hayat liefern sich hier einen Kampf um den Durst der Asiaten und S&uuml;damerikaner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/boerse\/wasserknappheit-nestle-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Staatsgeld f&uuml;r Turbobauern<\/strong><br>\nDie D&uuml;rrehilfen belohnen extrem wachstumsorientierte Unternehmen. Diese verdr&auml;ngen kleine Familienbetriebe &ndash; und rechnen sich jetzt k&uuml;nstlich arm.<br>\nDie von Bundesagrarministerin Julia Kl&ouml;ckner versprochenen D&uuml;rrehilfen f&uuml;r Bauern sind vor allem eins: ein Fehler, der die Falschen belohnt. Denn diese 340 Millionen Euro f&uuml;r Ernteausf&auml;lle bevorteilen Unternehmer, die leichtsinnig gewirtschaftet haben. Diese Betriebe haben zu viel in schnelles Wachstum investiert.<br>\nSie haben &uuml;berh&ouml;hte Preise f&uuml;r &Auml;cker und Wiesen gezahlt und dadurch kleinere H&ouml;fe verdr&auml;ngt. Sie haben sich derma&szlig;en spezialisiert, dass sie Verluste bei ihrem Hochleistungsweizen nicht durch bessere Ertr&auml;ge bei anderen Fr&uuml;chten ausgleichen k&ouml;nnen. Sie haben zu wenig wasserspeichernden Humus in ihren B&ouml;den aufgebaut, weil sie auf kurzfristigen Gewinn schielen.<br>\nDiese Turbobauern mit ihren oft riesigen Betrieben k&ouml;nnen sich nun arm rechnen. Schlie&szlig;lich haben sie ihre Unternehmen zum Beispiel als Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung organisiert. So k&ouml;nnen sie weiter ihre Geh&auml;lter kassieren, aber die Reserven des Betriebs ausgeben und ihn als existenzbedroht darstellen, um die Bedingungen f&uuml;r die Subventionen zu erf&uuml;llen. So bereits bei der D&uuml;rrehilfe 2003 geschehen, was etwa der Landesrechnungshof Sachsen kritisierte.<br>\nAuch dieses Mal werden nicht 10.000 Betriebe pleitegehen. Schon weil wegen des geringeren Angebots etwa die Weizenpreise um 25 Prozent h&ouml;her sind als vor einem Jahr und weil viele fr&uuml;here Ernten hervorragend waren. Selbst die f&uuml;r lange Zeitr&auml;ume festgelegten Milchpreise werden &uuml;ber kurz oder lang steigen.<br>\nEchte Familienbetriebe dagegen sind meist Einzelunternehmen oder Personengesellschaften, bei denen der Bauer mit seinem Privatverm&ouml;gen haftet. Auch deshalb handeln sie vorsichtiger und nach der Regel &bdquo;Eine Ernte im Feld, eine Ernte im Lager, eine Ernte auf der Bank&ldquo;. Wer so wirtschaftet, &uuml;berlebt auch diese D&uuml;rre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Duerrehilfen\/%215527437\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Wer Steuergeld will, muss anders arbeiten<\/strong><br>\nDas Geld der Steuerzahler macht schon jetzt einen gro&szlig;en Teil ihrer Einnahmen aus. Fast die H&auml;lfte des EU-Haushalts zahlt die Europ&auml;ische Kommission Landwirten in Form von Subventionen. Die Bundesregierung stockt die Milliarden aus Br&uuml;ssel regelm&auml;&szlig;ig noch auf. Zwischen 80 und 400 Millionen Euro j&auml;hrlich steckte der Bund in den vergangenen Jahren in zus&auml;tzliche Hilfen. Was liegt f&uuml;r Bauern da n&auml;her, als in einem schlechten Jahr einfach das Doppelte zu fordern? [&hellip;]<br>\nDoch auch wenn dieses Mal weniger Geld als gefordert flie&szlig;en sollte &ndash; es ist l&auml;ngst Zeit f&uuml;r eine viel gr&ouml;&szlig;ere Wende in der deutschen Agrarpolitik: Die gro&szlig;e Koalition muss neuerliche Hilfen an eine Reform des Agrarsektors kn&uuml;pfen.<br>\nDenn es hilft langfristig nicht, wenn die N&ouml;te nur mit Geld gekittet, die Ursachen der Probleme aber nicht beackert werden. Niedrige Preise f&uuml;r gesunde Lebensmittel, die Pflege von Landschaft und Gew&auml;ssern: Es gibt viele Gr&uuml;nde, Landwirte mit Steuergeld zu unterst&uuml;tzen. Doch die Mitschuld am Klimawandel und wachsende Umweltprobleme bei der Qualit&auml;t von B&ouml;den und Gew&auml;ssern durch Massentierhaltung und extensive Landwirtschaft machen klar: In der heutigen Form sind viele Praktiken nicht zukunftsf&auml;hig. St&uuml;tzt die Regierung das alte System, drohen die Probleme gr&ouml;&szlig;er statt kleiner zu werden.<br>\nSchon die D&uuml;rre zeigt, dass sich die Branche ver&auml;ndern muss. Wo fr&uuml;her B&auml;ume und Str&auml;ucher die &Auml;cker s&auml;umten, wachsen heute Mais oder Raps auf immer gr&ouml;&szlig;eren Feldern. B&ouml;den trocknen so schneller aus, Insekten k&ouml;nnen in solchen Monokulturen schwer &uuml;berleben. Vielfalt im Ackerbau, ein geringerer Verbrauch von Pflanzengiften und D&uuml;nger w&auml;ren ein guter Ansatz f&uuml;r eine bessere Umweltbilanz. Zum Umsteuern fehlen den Landwirten bislang aber Vorgaben und Anreize. W&auml;hrend Energiebranche oder Verkehrssektor von der EU immer strengere Auflagen f&uuml;r ihr Wirtschaften bekommen, werden die Subventionen in der Landwirtschaft zum Gro&szlig;teil nach Fl&auml;che ausgezahlt. Die 350 Milliarden Euro, die Br&uuml;ssel in Siebenjahreszyklen aussch&uuml;ttet, sind nur zum kleinen Teil an Bem&uuml;hungen um Umweltschutz auf den Feldern gekn&uuml;pft.<br>\nDer Zeitpunkt zum Umsteuern k&ouml;nnte kaum besser sein: Gerade wird in Br&uuml;ssel der Verteilungsschl&uuml;ssel f&uuml;r die Agrarsubventionen von 2021 an festgelegt. Neue Auflagen w&auml;ren machbar. Doch die Bundesregierung droht die Chance zu vergeben. An der Seite des Bauernverbands will Agrarministerin Julia Kl&ouml;ckner Umweltvorgaben verhindern. Von zu viel B&uuml;rokratie ist die Rede.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/landwirtschaft-wer-steuergeld-will-muss-anders-arbeiten-1.4097670\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zuwanderungsregeln: Jetzt kommt es auf die Ausgestaltung an<\/strong><br>\n&ldquo;Schon heute fehlen 1,6 Millionen Arbeitskr&auml;fte&rdquo;, betonte Schweitzer gegen&uuml;ber dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo;, &ldquo;daher brauchen wir neben gro&szlig;em Engagement mit Blick auf inl&auml;ndische Potenziale dringend auch parallel bessere Zuwanderungsregeln.&rdquo;<br>\nNun komme es auf die konkrete Ausgestaltung der gro&szlig;en Linien an, fuhr der DIHK-Pr&auml;sident fort: &ldquo;Der vereinfachte Zugang zum Arbeitsmarkt f&uuml;r beruflich Qualifizierte kann den in vielen Branchen wachsenden Fachkr&auml;ftemangel lindern. Ebenso muss ein befristeter Aufenthalt f&uuml;r Fachkr&auml;fte mit qualifizierter Berufsausbildung zur Arbeitsplatzsuche erm&ouml;glicht werden.&rdquo; Es gelte, unn&ouml;tige H&uuml;rden bei den Kriterien hierf&uuml;r zu vermeiden.<br>\nSchweitzers Angebot: &ldquo;Wir sind seitens der Wirtschaft bereit, uns in der Umsetzung mit zu engagieren, damit die Betriebe dringend ben&ouml;tigte Fachkr&auml;fte auch aus dem Ausland einstellen k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/themenfelder\/wirtschaftspolitik\/news?m=2018-08-17-schweitzer-zuwanderung\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dass sich die hiesigen Konzerne &uuml;ber den Eckpunkte-Entwurf der Bundesregierung freuen w&uuml;rden, war abzusehen. Insbesondere bei den SPD-Mitgliedern der Merkel-Regierung sollten jedoch die &bdquo;Alarmsirenen&ldquo; l&auml;uten, wenn Lob und Bereitschaft zur Mitwirkung vom falschen Lager kommt. Die Folgen f&uuml;r das Ausland d&uuml;rften verheerend sein, da dort dann die Fachkr&auml;fte fehlen werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45538\">Der Grundwert der westlichen &bdquo;Werte&ldquo;gemeinschaft: Egoismus. Ein neuer Beleg: Fachkr&auml;fte-Einwanderungsgesetz<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Einwanderungsgesetz: Was im neuen Einwanderungsgesetz stehen sollte<\/strong><br>\nEndlich schreibt die Regierung ein echtes Einwanderungsgesetz. Diese Inhalte sollte es enthalten, um den Fachkr&auml;ftezuzug und Teile des Asylrechts neu zu regeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2018-08\/einwanderungsgesetz-asylverfahren-fachkraefte-migration-neuregelung\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> &ldquo;Der Vorschlag stammt in &auml;hnlicher Form vom Bundesverband der Arbeitgeber.&rdquo; Lange Rede kurzer Sinn, Linksliberale und Neoliberale ziehen hier am gleichen Strang.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Hier wird im Wesentlichen gefordert, alle noch bestehenden Beschr&auml;nkungen (Qualifikationsschutz, Gehaltsgrenzen f&uuml;r Zuwanderer&hellip;) nieder zu rei&szlig;en. Der Staat darf z. B. die deutschen Botschaften im Ausland, die sicher Langeweile haben, in Anwerbe&auml;mter im Dienste der &ldquo;deutschen Wirtschaft&rdquo; umfunktionieren und soll munter jedwede Qualifikation &ldquo;unb&uuml;rokratisch&rdquo; anerkennen &ndash; man fragt sich schon, wof&uuml;r man 3 Jahre und eine Abschlusspr&uuml;fung im vielgelobten deutschen dualen System braucht, wenn auch ein oder zwei Jahre Praxiserfahrung in Pakistan oder Brasilien gen&uuml;gen.<\/em><\/p>\n<p><em>Allen Ernstes werden die viel zu niedrigen, bis heute geforderten Einkommensgrenzen f&uuml;r Akademiker, in &ldquo;Mangelberufen&rdquo; (40.000 Euro, ein normales Anf&auml;ngergehalt) als zu hoch und Hindernis gescholten.<\/em><\/p>\n<p><em>Vorrangpr&uuml;fung weg, Einkommensgrenzen auf das Mindesteinkommen senken, &ldquo;Jugendliche d&uuml;rfen auch ohne Job einwandern&rdquo;, denn &ldquo;[i]n Deutschland gibt es einen ungedeckten Bedarf an geringqualifizierten Arbeitskr&auml;ften.&rdquo; Dieser Teil ist besonders faszinierend, denn genau das, die mangelnde Qualifikation, wird durch die Bank den Arbeitslosen in Deutschland vorgeworfen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vom unrentablen Menschen<\/strong><br>\nDer Neofaschismus ist in Europas Regierungen angekommen. Die Konsequenzen insbesondere f&uuml;r Gefl&uuml;chtete und Minderheiten sind m&ouml;rderisch<br>\n(&hellip;) Kurz: &raquo;Es gibt soziale Spaltung nicht nur zwischen immer weniger Gewinnern und immer mehr Verlierern, sondern auch unter den Verlierern selbst. Noch-Besch&auml;ftigte und Arbeitslose, Frauen und M&auml;nner, Junge und Alte, prospektive Erben und Kinder von Verm&ouml;genslosen, Gesunde und Kranke, Nichtbehinderte und Behinderte, Inl&auml;nder und Ausl&auml;nder stehen gerade auf Armutsniveau einander gegen&uuml;ber; und es geht darum, &rsaquo;f&uuml;r wen es noch reicht.&lsaquo;&laquo;<br>\nUnd es geht auch darum, wer &raquo;noch dazugeh&ouml;rt&laquo;. Wer einen Ausweis bekommt und wer bleiben darf. &hellip;Gleichwohl haben sich die bedrohten Minderheiten einem System zu f&uuml;gen, das ihnen eben diesen Schutz mehr und mehr verweigert und sie stattdessen in einen Konkurrenzkampf unter ihresgleichen treibt.<br>\nNoch einmal Robert Kurz: &raquo;Mitten in den Demokratien findet eine strukturelle Entzivilisierung und Enthumanisierung statt, die man bisher weit drau&szlig;en in der sowieso schon gro&szlig;enteils abgeschriebenen Peripherie des Weltmarkts w&auml;hnte (&hellip;). Unter diesen Bedingungen befinden sich die klassischen Krisenreaktionen und Krisenideologien des Sexismus, Rassismus und Antisemitismus weltweit im Vormarsch, quer durch alle sozialen Schichten (&hellip;). &rsaquo;Survival of the fittest&lsaquo; ist als gar nicht mehr klammheimliche Parole wieder angesagt. Die zugrundeliegende Logik besagt, dass nicht das zum Naturgesetz erkl&auml;rte warenproduzierende Patriarchat zur Disposition steht, sondern das Lebensrecht und das Lebensinteresse der unrentablen Menschen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/338373.minderheiten-vom-unrentablen-menschen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wohnungsnot<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Regierungsberater: Sozialen Wohnungsbau zur&uuml;ckfahren<\/strong><br>\nEin Beratergremium der Bundesregierung empfiehlt in einem Gutachten, die Mietpreisbremse zu streichen und den sozialen Wohnungsbau zur&uuml;ckzufahren. Vielmehr solle das Wohngeld angepasst werden. Die Vorschl&auml;ge sto&szlig;en vor allem beim Deutschen Mieterbund auf Kritik.<br>\nDer soziale Wohnungsbau soll zur&uuml;ckgefahren, die Mietpreisbremse ersatzlos gestrichen werden. Vor allem diese zwei Vorschl&auml;ge des Gutachtens des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Energie haben es durchaus in sich.<br>\n&ldquo;Nur der Marktmechanismus schafft es, dieses Verteilungsproblem oder das Knappheitsproblem zu l&ouml;sen. Alle Ma&szlig;nahmen, mit denen man die Preissteigerungen verhindert, l&ouml;sen ja das Verteilungsproblem nicht&rdquo;, sagt einer der Autoren Friedrich Breyer.<br>\nDie Ausrichtung in der Wohnungspolitik ist f&uuml;r den Wissenschaftler klar: So viel Staat wie n&ouml;tig, so viel Markt wie m&ouml;glich. Auf der Vorschlagliste steht auch: Bodensteuer statt Grundsteuer, damit sich das Spekulieren mit leerstehenden Geb&auml;uden nicht lohnt. Oder auch: Die Grunderwerbssteuer in allen Bundesl&auml;ndern auf etwa 3,5 % zu senken.<br>\nAuch eine wirkungsvolle Mietpreisbremse w&uuml;rde die Anreize f&uuml;r Neubauten verringern und die Wohnungs-Knappheit in Ballungsgebieten nur weiter versch&auml;rfen, sagt Breyer. Sozialer Wohnungsbau f&uuml;hre zu sozialen Ghettos und es g&auml;be Fehlbelegungen. Das hei&szlig;t: Viele, die sich auch teurere Wohnungen leisten k&ouml;nnten, kriegen eine mit sozialer Bindung.<br>\n&ldquo;Sozialer Wohnungsbau kann niemals dazu f&uuml;hren, dass alle Bed&uuml;rftigen eine Sozialwohnung bekommen. Also Sozialer Wohnungsbau l&ouml;st das Problem nicht, um das es geht. Und deswegen muss man sich eben nach einem anderen Instrument umschauen. Wir sind der Meinung, Sozialer Wohnungsbau soll zur&uuml;ckgefahren werden. Wenn &uuml;berhaupt Politiker meinen, Sozialen Wohnungsbau aus wahltaktischen Gr&uuml;nden, sagen wir mal, aufrecht erhalten zu m&uuml;ssen, dann nur mit einer konsequenten Fehlbelegungsabgabe und in durchmischten Wohngebieten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gutachten-regierungsberater-sozialen-wohnungsbau.766.de.html?dram:article_id=426251\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Der sogenannte Wissenschaftliche Beirat findet, es g&auml;be gar keinen Mangel an bezahlbaren Wohnraum, die Einkommen seien lediglich zu niedrig um die sehr bezahlbaren Wohnungen auch zu bezahlen(!). Alle Vorschl&auml;ge gehen dahin, Wohnraumspekulanten staatliches Geld in den Rachen zu werfen, durch Senkung der Grundsteuer und ein Wohngeld, bei dem die anrechenbare H&ouml;he stetig weiter aufgeweicht werden soll. Damit wird jede rationale Preisbildung ausgehebelt. Vermieter k&ouml;nnen dann astronomische Mieten verlangen: der Staat zahlt ja eh. Dazu soll die Wohnungsnot mutwillig weiter versch&auml;rft werden durch Abbau von Sozialwohnungen und Streichen der Mietpreisbremse. Die Tagesschau tut so, als handele es sich um einen seri&ouml;sen, wissenschaftlichen Vorschlag und vers&auml;umt es damit einmal mehr, ihrem Bildungsauftrag nachzukommen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Ein wesentlicher Punkt wird gar nicht betrachtet. Und zwar der Ausverkauf des &ouml;ffentlichen Wohnungsbestandes. Gerade erst hat wieder ein Pensionsfonds f&uuml;r eine Milliarde Euro Wohnungen erworben und will die Mieten erh&ouml;hen. Die NachDenkSeiten haben <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45493#h01\">in der letzten Woche<\/a> darauf hingewiesen. Bezahlbaren Wohnraum kann es nur geben, wenn man zur&uuml;ckkommt zum Gedanken der Gemeinn&uuml;tzigkeit. Stattdessen l&auml;sst man aber die Renditej&auml;ger st&auml;ndig gew&auml;hren und streitet dann &uuml;ber eine Mietpreisbremse.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Realit&auml;tsfremd: Beirat des Wirtschaftsministeriums gegen Mietpreisbremse und sozialen Wohnungsbau<\/strong><br>\nZu heute bekannt gewordenen Vorschl&auml;gen des Wissenschaftlichen Beirats beim Wirtschaftsministerium, nach denen die Mietpreisbremse abgeschafft und auf den sozialen Wohnungsbau weitgehend verzichtet werden soll, erkl&auml;rt Stefan K&ouml;rzell, DGB-Vorstandsmitglied:<br>\n&ldquo;Der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung lebt offensichtlich auf einem anderen Stern. Was dieses Gremium vorschl&auml;gt, hat mit der Lebenswirklichkeit der Menschen in unserem Land nichts zu tun. Das ist nichts anderes als Wohnungspolitik nach dem Motto &lsquo;Der hat, dem wird gegeben&rsquo;. Eine weitere Spaltung der Gesellschaft w&auml;re damit vorprogrammiert.<br>\nMehr sozialer Wohnungsbau ist notwendig und nicht weniger. Die Verdr&auml;ngung von Arbeitnehmern aus den Innenst&auml;dten muss endg&uuml;ltig beendet werden. Dazu braucht es mindestens 100.000 preis- und belegungsgebundene Neubauten j&auml;hrlich. Auch die Mietpreisbremse muss versch&auml;rft werden, um die Explosion der Mieten endlich einzugrenzen. In das Gesetz m&uuml;ssen ein Rechtsanspruch auf Auskunft &uuml;ber die Vormiete und Sanktionen f&uuml;r die Vermieter, die sich dem verweigern.<br>\nDass Arbeitnehmer in der Spitze bis zu 50 Prozent ihres Einkommens f&uuml;r die Miete aufwenden m&uuml;ssen ist ein Skandal. Doch das k&ouml;nnen sich gut abgesicherte und besoldete Wissenschaftler selbst wohl nicht vorstellen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++f54a6796-a6c7-11e8-afe9-52540088cada\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie die Immobilienkonzerne von der Wohnungsnot profitieren<\/strong><br>\nSteigende Mieten haben dem Immobilienkonzern Deutsche Wohnen im ersten Halbjahr im laufenden Gesch&auml;ft mehr Gewinn eingebracht. Die meisten Immobilien des Unternehmens liegen in Ballungszentren, wo es immer weniger bezahlbaren Wohnraum f&uuml;r geringere Einkommen gibt. Knapp drei Viertel der Wohnungen befinden sich in Berlin.<br>\nIn der ersten Jahresh&auml;lfte legte das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,5 Prozent auf 248,5 Millionen Euro zu, wie der MDax-Konzern aus der Hauptstadt am Dienstag mitteilte. F&uuml;r das Gesamtjahr peilt die Deutsche Wohnen hier weiterhin rund 470 Millionen Euro an. Das w&auml;ren fast neun Prozent mehr als 2017.<br>\nAu&szlig;erdem setzt der zweitgr&ouml;&szlig;te deutsche Wohnungskonzern seine Expansion im Gesch&auml;ft mit Pflegeheimen fort. Das Unternehmen erwarb 30 Pflegeeinrichtungen mit rund 4700 Pflegepl&auml;tzen, wie der Konzern mitteilte. Der Kaufpreis liege bei rund 680 Millionen Euro. &bdquo;Mit &uuml;ber 12.000 Pflegepl&auml;tzen werden wir als einer der gr&ouml;&szlig;ten Eigent&uuml;mer von Pflegeimmobilien in Deutschland von den positiven Makrotrends im Pflegemarkt stark profitieren&ldquo;, sagte Konzernchef Michael Zahn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/wie-die-immobilienkonzerne-von-der-wohnungsnot-profitieren-15737003.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Wohnen ist ein Menschenrecht<\/strong><br>\nFehlende Wohnungen, zunehmende Obdachlosigkeit, steigende Immobilienpreise und Mieten: Das grundlegende menschliche Bed&uuml;rfnis nach einer angemessenen Wohnung wird in Deutschland zunehmend nicht erf&uuml;llt. Wie eine fortschrittliche Wohnungspolitik aussehen k&ouml;nnte, zeigt der neue Attac-Basistext &bdquo;Wohnen ist ein Menschenrecht&ldquo;. Die Autoren untersuchen die Ursachen der Wohnungskrise und machen Vorschl&auml;ge, wie das Menschenrecht auf Wohnen als Teil der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge besser verwirklicht werden kann.<br>\n&bdquo;Durch die steigende Konzentration des Reichtums gibt es weltweit immer mehr Verm&ouml;gen, das nicht gewinnbringend angelegt werden kann. Die Folge: Kapital flie&szlig;t zunehmend in den Immobiliensektor. Wohnen wird zur Ware, Immobilien werden zu Anlageobjekten&ldquo;, sagt Autor Thomas Eberhardt-K&ouml;ster. Eine weitere Ursache der Krise sind den Autoren zufolge die Privatisierungen &ouml;ffentlicher Wohnungen und die Abschaffung der Wohnungsgemeinn&uuml;tzigkeit Ende der 1980er Jahre.<br>\nDer Text zeigt aber auch, dass es Alternativen gibt und schildert, wie sich Betroffene gegen Mieterh&ouml;hungen und Vertreibung wehren. Der Widerstand geht von der Unterschriftensammlung bis zur Hausbesetzung. Die anstehende Reform der Grundsteuer muss den Autoren zufolge genutzt werden, um Bodenspekulation einzud&auml;mmen. Zudem stelle sich die Frage, ob Privateigentum an Grund und Boden noch angemessen ist oder Kommunen Grundst&uuml;cke Privaten nur zur Nutzung &uuml;berlassen sollten.<br>\nMit den Folgen der Krise auf dem Wohnungsmarkt sind vor allem die St&auml;dte konfrontiert. &bdquo;Die Wohnungsfrage wurde in den letzten Jahren zunehmend auf die Kommunen abgew&auml;lzt. Gleichzeitig haben diese aufgrund der prek&auml;ren finanziellen Lage vieler Kommunen nur sehr eingeschr&auml;nkte M&ouml;glichkeiten, die Krise zu bew&auml;ltigen&ldquo;, stellt Autor Wolfgang Pohl fest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/wohnen-ist-ein-menschenrecht-neuer-attac-basistext-erschienen\/\">attac<\/a><\/li>\n<li><strong>B&uuml;rgerbewegung f&uuml;r mehr Sozialwohnungen<\/strong><br>\nWeil es immer schwerer wird, an eine bezahlbare Wohnung zu kommen, haben sich B&uuml;rger in Frankfurt am Main zu einem B&uuml;ndnis zusammengetan. Ihr Ziel: &Uuml;ber einen B&uuml;rgerentscheid die st&auml;dtische Wohnungsbaugesellschaft zu verpflichten, in Zukunft nur noch Sozialwohnungen zu bauen.<br>\nDer Saal im Frankfurter DGB-Haus ist gut gef&uuml;llt. Rund 100 Menschen sind zum ersten Treffen der Initiative &ldquo;Mietentscheid&rdquo; Frankfurt gekommen. Plakate werden aufgeh&auml;ngt mit Spr&uuml;chen wie: &ldquo;Ein Leben lang hart gearbeitet? Mieterh&ouml;hung kommt bestimmt&rdquo;. Oder &ldquo;F&uuml;r ne gute Wohnung zahlst Du gerne mehr? Hier sind auch die schlechten unbezahlbar.&rdquo; Auch die alte Hassliebe zur Nachbarstadt wird bem&uuml;ht, um die Wohnungsnot deutlich zu machen: &ldquo;Wohnraum in Frankfurt? Gibt es nur noch in Offenbach.&rdquo; Der Politikwissenschaftler Alexis Pasadakis von Attac ist der Sprecher des &ldquo;Mietentscheids&rdquo; Frankfurt am Main:<br>\n&ldquo;Was wir zurzeit in Frankfurt erleben, ist eine krasse Verdr&auml;ngung von Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen. Diese Verdr&auml;ngung f&uuml;hrt zu Verzweiflung bei vielen Menschen. Der gef&ouml;rderte Wohnungsbau wurde viele Jahre lang vernachl&auml;ssigt, sowohl von Sozialwohnungen als auch von Mittelschichtswohnungen. Und deshalb sind wir der &Uuml;berzeugung, dass rasch zus&auml;tzlich viele zus&auml;tzliche gef&ouml;rderte Wohnungen geschaffen werden m&uuml;ssen. Und deshalb setzen wir uns daf&uuml;r ein, dass die ABG in Zukunft zu 100 Prozent gef&ouml;rderten Wohnbau errichtet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/mietentscheid-frankfurt-am-main-buergerbewegung-fuer-mehr.1769.de.html?dram:article_id=425758\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Solche B&uuml;ndnisse\/Initiativen sind zu begr&uuml;&szlig;en. Vermutlich gibt es sie bereits in vielen Kommunen &ndash; so erfreulicherweise z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/1446473\/fuer-mehr-bezahlbare-wohnungen-initiative-will-buergerbegehren-bald-starten\">in Osnabr&uuml;ck<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vier VW-Mitarbeiter belasten Winterkorn und Diess<\/strong><br>\nIn der VW-Dieselaff&auml;re geraten der ehemalige Konzernchef Martin Winterkorn und der amtierende Vorstandsvorsitzende Herbert Diess immer st&auml;rker in den Blick der Justiz. Nach SPIEGEL-Informationen haben vier in der Aff&auml;re beschuldigte Techniker und ehemalige Manager bei der Staatsanwaltschaft in Braunschweig Aussagen get&auml;tigt, die Winterkorn und Diess belasten k&ouml;nnten. (&hellip;)<br>\nDabei stimmen sie im Kern in ihren Aussagen &uuml;berein, dass die VW-F&uuml;hrungsspitze fr&uuml;hzeitig und umfassend &uuml;ber die in den USA eingesetzte Umschaltsoftware in Diesel-Pkw und &uuml;ber drohende Strafzahlungen informiert worden seien. Trotzdem seien die US-Beh&ouml;rden sp&auml;ter hingehalten worden. Auch eine Information f&uuml;r die Aktion&auml;re gab es nicht.<br>\nBei ihren Aussagen beziehen sich die Mitarbeiter auf den sogenannten Schadenstisch am 27. Juli 2015, eine Veranstaltung, die Ex-Chef Winterkorn ins Leben gerufen hatte, um Missst&auml;nde und Fehler zu besprechen, und an der auch der damalige VW-Vorstand Diess teilnahm.<br>\nBei dem Treffen soll im Kreis von etwa einem Dutzend Managern ungef&auml;hr eine halbe Stunde lang &uuml;ber wesentliche Aspekte der sp&auml;ter als illegal eingestuften Umschaltsoftware, &uuml;ber drohende Sch&auml;den, Strafen und Handlungsoptionen in den USA gesprochen worden sein. Es wurden auch Folien pr&auml;sentiert, aus denen das Ausma&szlig; des US-Betruges sichtbar geworden sein soll. Ausgeteilte Kopien habe man aus Sicherheitsgr&uuml;nden sp&auml;ter wieder eingesammelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/volkswagen-vier-vw-mitarbeiter-belasten-herbert-diess-und-martin-winterkorn-a-1223646.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Trickreichen &ndash; wie Manager und Unternehmer versuchen, ihren Reichtum zu sch&uuml;tzen<\/strong><br>\nMartin Winterkorn, der ehemalige VW-Chef, ist daher ein idealer Kunde f&uuml;r ein verschwiegenes Gewerbe: &ldquo;Asset Protection&rdquo; oder Verm&ouml;gensschutz nennt sich die Dienstleistung, die spezialisierte Berater und Anw&auml;lte anbieten. Sie verstehen sich auf Tricks, die G&uuml;terstandsschaukel, Familienheimschaukel oder privatn&uuml;tzige Stiftung hei&szlig;en. Meist bleiben sie geheim, &ouml;ffentlich werden sie oft nur, wenn etwas schiefgeht.<br>\nSo wie bei Winterkorn, gegen den wegen des Dieselskandals ermittelt wird. Die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; berichtete, dass er wom&ouml;glich Geld in die Schweiz geschafft und seiner Frau Anita 3,4 Millionen &uuml;berschrieben habe, ohne Schenkungsteuer zu bezahlen. Alles streng legal, versichern Winterkorns Anwalt und Steuerberater.<br>\nAber es geht nicht nur um die Steuer. In den vergangenen Jahren hat der Gesetzgeber die Haftung von Managern drastisch versch&auml;rft. &ldquo;Vor zehn Jahren hat Asset Protection kaum einen interessiert. Das ist heute anders&rdquo;, sagt der M&uuml;nchner Rechtsanwalt Johannes Fiala, &ldquo;nat&uuml;rlich sind Vorst&auml;nde gut beraten, Vorsorge zu treffen.&rdquo; Alarmiert hat viele Wirtschaftsleute der Fall des fr&uuml;heren Deutsche-Bank-Chefs Rolf Breuer. Der hatte 2002 im Fernsehen die Kreditw&uuml;rdigkeit des Filmmoguls Leo Kirch infrage gestellt, der dann tats&auml;chlich pleiteging. Die Deutsche Bank musste Kirchs Erben 928 Millionen Euro Schadensersatz zahlen und holte sich einen Teil bei Breuer zur&uuml;ck. 90 Millionen &uuml;bernahm dessen Managerhaftpflichtversicherung, aber 3,2 Millionen musste er aus eigener Tasche zahlen. Auch ehemalige Siemens-Vorst&auml;nde wurden f&uuml;r die Folgen der Schmiergeld-Aff&auml;re in Haftung genommen. Ein Manager wurde zu 15 Millionen Euro Schadensersatz verurteilt.<br>\nBei VW sind die Dimensionen nun viel gr&ouml;&szlig;er: Rund 27 Milliarden Euro hat den Konzern der Diesel-Betrug bisher gekostet. Der Aufsichtsrat ist gesetzlich verpflichtet, Schadensersatzanspr&uuml;che auch durchzusetzen. Und diesmal k&ouml;nnte sogar die Managerhaftpflichtversicherung die Zahlung verweigern, wenn Winterkorn bei den Manipulationen vors&auml;tzlich gehandelt haben sollte. Als Vorstandschef hat er im Lauf der Jahre mehr als 100 Millionen Euro verdient, dazu Pensionsanspr&uuml;che von rund 30 Millionen Euro erworben. Bei VW dauern die Pr&uuml;fungen an. Aber im Extremfall w&auml;re Winterkorn ruiniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/geld\/martin-winterkorn--vw-und-co---wie-manager-und-unternehmer-versuchen--ihren-reichtum-zu-schuetzen-8216204.html\">Stern<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich als sozialpolitischer Pr&uuml;gelknabe der Merkel-EU?<\/strong><br>\nDer Zentralisierungsangriff auf die Regionalkrankenkassen der Alpenrepublik<br>\nZu den Kronjuwelen des &ouml;sterreichischen Sozialstaats z&auml;hlen die 9 Gebietskrankenkassen. Jede von ihnen ist f&uuml;r die gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung in einem der neun &ouml;sterreichischen Bundesl&auml;nder zust&auml;ndig. Die menschenfeindliche Regelung einer aus der Krankenversicherung ausgesonderten k&uuml;mmerlichen Teilkasko-Pflegeversicherung, wie sie in Deutschland besteht, kennt man in &Ouml;sterreich nicht.<br>\nEbenso wenig gibt es im Nachbarland den absto&szlig;enden &ldquo;Wettbewerb&rdquo; von angeblich sozialen Kassenkonzernen um &ldquo;gute Risiken&rdquo;: Das sind Versicherte mit m&ouml;glichst hohem Einkommen und mit m&ouml;glichst guter Gesundheit. Unm&ouml;glich sind bei den &ouml;sterreichischen Gebietskrankenkassen auch so ekelhafte Deals, wie sie manche deutschen Krankenkassen mit &Auml;rzten machen. Diese diagnostizieren dann Kranke als noch Kr&auml;nkere, damit deren Kassen f&uuml;r sie dadurch &ldquo;Morbidit&auml;tsausgleich&rdquo; kassieren k&ouml;nnen.<br>\nVor allem aber hat in &Ouml;sterreich der Staatshaushalt keinen direkten Zugriff auf die Kassenfinanzen. Immerhin sind diese ja Lohnfonds, gebildet aus den Beitragszahlungen der Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer aus deren Bruttol&ouml;hnen. Im Unterschied dazu hat sich Deutschland mit dem so genannten zentralen &ldquo;Gesundheitsfonds&rdquo;, der als Finanzkarussell zwischen den Kassenkonzernen fungiert, eine ergiebige Geldquelle erschlossen.<br>\nMit Hilfe von Krankenversicherungsbeitr&auml;gen kann auch &uuml;ber ihn ein verschuldungsfreier Bundeshaushalt erreicht werden. Die au&szlig;erdem bei den Kassenkonzernen zu Lasten der Versicherten zusammengesparten Milliarden&uuml;bersch&uuml;sse erlauben es der Berliner Regierung zus&auml;tzlich, gegen&uuml;ber der Rest-EU finanzstatistisch Schuldenfreiheit vorzut&auml;uschen. Dieser Beitragsmissbrauch hei&szlig;t &ldquo;Schwarze Null&rdquo;.<br>\nZu welchen Abwegigkeiten es der deutsche Sozialstaat mittlerweile gebracht hat, zeigt sich im Zusammenhang der Minus-Zins-Debatte: Dass die EZB-Geldpolitik eine zwangsl&auml;ufige Folge der Austerity-Offensive des Berliner Regimes vor allem gegen die s&uuml;deurop&auml;ischen Volkswirtschaften und Gesellschaftsordnungen ist, hat sich herumgesprochen.<br>\nNicht durchschaut ist bisher, wie das Berliner Parlament die bei der EZB-Geldpolitik unvermeidlichen Zinsverluste der Beitrags&uuml;bersch&uuml;sse benutzt, um nach der Rentenversicherung nun auch die Krankenversicherung der globalen Finanzspekulation auszuliefern. Mit dem Alibi der Zinsverluste wurde es kurz vor der Bundestagswahl den deutschen Kassenkonzernen noch rasch erlaubt, ihre Pflichtr&uuml;cklagen auch auf dem internationalen Aktienmarkt anzulegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Oesterreich-als-sozialpolitischer-Pruegelknabe-der-Merkel-EU-4138348.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Israels Apartheid<\/strong><br>\nSogar Staatspr&auml;sident Reuven Rivlin und Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit hatten protestiert. Dazu die Vertreter der arabischen B&uuml;rger Israels, etwa 20 Prozent der Bev&ouml;lkerung, Sprecher b&uuml;rgerlicher Parteien, die Friedensbewegung, Menschenrechtler, die Kommunistische Partei, die Homosexuellen, prominente Vertreter zahlreicher anderer Minderheiten &ndash; sie und viele mehr hatten gefordert, das h&ouml;chst umstrittene rassistische Nationalit&auml;tengesetz zur&uuml;ckzuziehen. Doch Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu dr&uuml;ckte es mit der knappen Mehrheit von 62 der 120 Abgeordneten durch die Knesset.<br>\nStaatspr&auml;sident Rivlin beklagte zusammen mit Menschenrechtsorganisationen &raquo;Diskriminierung&laquo; von Muslimen sowie den Ausschluss von B&uuml;rgern &raquo;auf der Basis ihrer ethnischen Herkunft&laquo;. Parlamentsabgeordnete mit arabischen Wurzeln verurteilten das Gesetzeswerk als &raquo;Apartheidgesetz&laquo;. Ayman Odeh, der Vorsitzende der Liste arabischer Abgeordneter, sprach von einem Akt &raquo;j&uuml;discher Vormacht&laquo;, der arabische Israelis zu &raquo;B&uuml;rgern zweiter Klasse&laquo; mache.<br>\nLaut dem Zentrum f&uuml;r arabische Minderheiten in Israel enth&auml;lt das Gesetz wesentliche Elemente der Apartheid, was international verboten sei, darunter den Paragrafen: &raquo;Der Staat sieht die Entwicklung j&uuml;discher Gemeinden als nationalen Wert an und wird diese ermutigen und f&ouml;rdern.&laquo; Das Gesetz verankere die Identit&auml;t des Landes als ausschlie&szlig;lich j&uuml;disch &ndash; trotz seiner 1,5 Millionen pal&auml;stinensischer B&uuml;rger. Das Nationalit&auml;tengesetz, das Hebr&auml;isch statt der bisherigen Zweisprachigkeit als offizielle Landessprache sowie ein &raquo;vereintes Jerusalem&laquo; als Hauptstadt festlegt, definiert Israel als nationale Heimstatt des j&uuml;dischen Volkes. Es wird Teil des israelischen Grundgesetzes, das praktisch als Verfassung fungiert.<br>\n(&hellip;) Als EU-Vertreter Emanuele Giaufret gegen&uuml;ber Abgeordneten der Knesset nur andeutete, das Gesetz &raquo;rieche nach Rassismus&laquo;, erteilte ihm der Ministerpr&auml;sident eine R&uuml;ge. Denn, so Netanjahu, &raquo;im Nahen Osten ist es nur Israel, das die Rechte aller B&uuml;rger respektiert&laquo;.<br>\n(&hellip;) Erst im M&auml;rz hatten die Vereinten Nationen (VN) eine Untersuchung zweier US-Wissenschaftler ver&ouml;ffentlicht, die Israel der Ver&uuml;bung internationaler Apartheid-Verbrechen f&uuml;r schuldig erkl&auml;rte. Israels &raquo;Politik, Methoden und Ma&szlig;nahmen schaffen ein System rassischer Diskriminierung, die den regionalen Frieden und die Sicherheit der Region bedrohen&laquo;, hei&szlig;t es dort. Mitautorin Virginia Tilley erkl&auml;rte: &raquo;Wir reden nicht l&auml;nger vom Risiko der Apartheid, sondern von der Anwendung von Apartheid.&laquo;<br>\nVereinten Nationen h&auml;tten ihr Dokument nicht unter dem Druck der USA und Israels zur&uuml;ckziehen sollen. Die Verabschiedung des Nationalit&auml;tengesetzes best&auml;tigt: Der VN-Bericht stimmte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/15-2018&amp;textfile=4457\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Letzte: Bundeswehr ist &raquo;der beste Multiplayer&laquo; &ndash; Scharfe Kritik f&uuml;r Gamescom-Werbung<\/strong><br>\nDie Gamescom-Plakate der Bundeswehr lassen Krieg wie ein Spiel klingen, klagen viele Twitter-Nutzer an. So hei&szlig;t es da etwa: &raquo;Mehr Open World geht nicht.&laquo;<br>\nJedes Jahr ist die Bundeswehr auf der Gamescom, um unter den Besuchern neue Bewerber zu finden &ndash; aber auf der Gamescom 2018 ernteten ihre Werbeplakate heftige Kritik. Sie klingen wie Werbeslogans f&uuml;r einen neuen Shooter: &raquo;Multiplayer at its best!&laquo; verk&uuml;ndet eines, &raquo;Mehr Open World geht nicht!&laquo; das andere. Erst im Kleingedruckten wird klar, worum es wirklich geht. &raquo;Echte Kameradschaft statt Singleplayer-Modus? Mach, was wirklich z&auml;hlt. Lerne Teamwork kennen und bewirb dich f&uuml;r eine Karriere bei der Bundeswehr.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gamestar.de\/artikel\/bundeswehr-ist-der-beste-multiplayer-scharfe-kritik-fuer-gamescom-werbung,3333826.html\">GameStar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.T.:<\/strong> Wie in fast jedem Jahr wird auf der Messe die Bundeswehr f&uuml;r ihre fragw&uuml;rdigen Auftritte kritisiert. Doch der aktuelle Werbeauftritt ist die Kr&ouml;nung! Besonders zynisch: Die aktuelle Kriegsministerin war damals die Person, die in Deutschland die &ldquo;Killerspiel-Debatte&rdquo; ausgeschlachtet hat (Stichwort Zensursula).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45655\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-45655","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45655","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45655"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45655\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45658,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45655\/revisions\/45658"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45655"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45655"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45655"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}