{"id":45675,"date":"2018-08-24T16:21:26","date_gmt":"2018-08-24T14:21:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675"},"modified":"2018-08-24T16:21:26","modified_gmt":"2018-08-24T14:21:26","slug":"hinweise-des-tages-ii-359","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h01\">Geldw&auml;sche-Spezialeinheit stoppte erst 25 Transaktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h02\">Alte Liebe rostet nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h03\">Neustart f&uuml;r stabile Renten&#8232;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h04\">Weitere Anstrengungen notwendig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h05\">Mitten in der Wohnraumkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h06\">Die neue &ldquo;Neue Ostpolitik&rdquo; (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h07\">Der Weg zu einer geschlechtergerechten Digitalisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h08\">R&uuml;ckgang der Langzeitarbeitslosigkeit: Immer weniger Neuzug&auml;nge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h09\">Arbeitslose wehren sich gegen Meldepflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h10\">Flughafen-Kontrollen in privater Hand?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h11\">Seehofer h&auml;lt Akten zur Abschiebung von Sami A. geheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h12\">Studierf&auml;higkeit: Da l&auml;uft etwas ganz schief<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h13\">Klassengewalt und Zahlenspiele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h14\">Brasilien: Zerst&ouml;rung des Regenwaldes wird aus Steueroasen finanziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h15\">Korruption bei der Fifa: Ein spektakul&auml;rer Prozess und seine Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h16\">&raquo;Es gibt eine Riesenchance, unsere eigene Macht aufzubauen&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Geldw&auml;sche-Spezialeinheit stoppte erst 25 Transaktionen<\/strong><br>\nDie mit gro&szlig;en Erwartungen gestartete Geldw&auml;sche-Einheit beim Zoll hat bislang nur wenige krumme Gesch&auml;fte gestoppt. Das zeigen nach SPIEGEL-Informationen neue Zahlen aus dem Finanzministerium.<br>\nEine Spezialeinheit des Zolls zum Kampf gegen Geldw&auml;sche und Terrorfinanzierung hat seit ihrem Start Mitte 2017 bis Ende Juli erst in 25 F&auml;llen Sofortma&szlig;nahmen eingeleitet. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Linken hervor, die dem SPIEGEL vorliegt.<br>\nDemnach stoppte die sogenannte Financial Intelligence Unit (FIU) in lediglich zehn F&auml;llen &Uuml;berweisungen ins Ausland. Je vier davon sollten in EU-Staaten und nach China gehen, in jeweils einem Fall w&auml;re der Empf&auml;nger eine Bank in der T&uuml;rkei und Liechtenstein gewesen. Das Volumen der gestoppten Zahlungen betrug 13,6 Millionen Euro. Zum Vergleich: Insgesamt werden laut einer Studie f&uuml;r die Bundesregierung in Deutschland j&auml;hrlich rund 100 Milliarden Euro gewaschen.<br>\nDie Zahlen sind ein weiterer Beleg f&uuml;r den v&ouml;lligen Fehlstart der FIU. Ex-Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) hatte die Geldw&auml;sche-Einheit trotz Warnungen von Fachleuten vom Bundeskriminalamt zum Zoll verlegt. Seitdem stapeln sich dort Verdachtsmeldungen. Wegen versp&auml;teter Antworten konnten auff&auml;llige Zahlungen wiederholt nicht rechtzeitig gestoppt werden &ndash; offenbar auch in F&auml;llen, in denen der Verdacht auf Terrorfinanzierung bestand.<br>\nNach Ver&ouml;ffentlichung der sogenannten Panama Papers vor zwei Jahren hatte die Bundesregierung versprochen, mehr gegen Geldw&auml;sche zu unternehmen. Doch bis heute krankt das Vorhaben an b&uuml;rokratischem Chaos und mangelnden Ressourcen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/geldwaesche-spezialeinheit-fiu-stoppte-erst-25-transaktionen-a-1224412.html\">Spiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Geldw&auml;sche-Paradies Deutschland<\/strong><br>\nDeutschland ist ein Paradies f&uuml;r Geldw&auml;scher. Zuletzt stand insbesondere die dysfunktionale Zentralstelle f&uuml;r Geldw&auml;scheverdachtsmeldungen (Financial Intelligence Unit, FIU) im Fokus, bei der sich seit dem Umzug von den Kriminal&auml;mtern zum Zoll im Sommer 2017 die Verdachtsmeldungen f&uuml;r Geldw&auml;sche und Terrorfinanzierung unbearbeitet stapeln. Zuletzt kamen in diesem Zusammenhang auch F&auml;lle ans Licht, die nahe legen, dass die Bundesregierung das Parlament &uuml;ber das Ausma&szlig; des Chaos get&auml;uscht hat.<br>\nDie Kleine Anfrage beleuchtet nun die gesamte Kette der Geldw&auml;schebek&auml;mpfung und bringt neue Details &uuml;ber die Missst&auml;nde bei der FIU zutage. So ist diese in nur 25 F&auml;llen in einem Jahr &uuml;berhaupt mit Sofortma&szlig;nahmen t&auml;tig geworden. &Uuml;berdies wird die unzureichende personelle Ausstattung und operative Schlagkraft der Aufsichtsbeh&ouml;rden deutlich. Sowohl die Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die den Finanzsektor beaufsichtigt, als auch die unterschiedlichen Aufsichtsbeh&ouml;rden der Bundesl&auml;nder f&uuml;r Verpflichtete nach dem Geldw&auml;schegesetz des Nicht-Finanzsektors &ndash; bspw. Immobilienmakler, Notare, Wirtschaftspr&uuml;fer oder Spielhallen &ndash; f&uuml;hren kaum Kontrollen durch und verh&auml;ngen, wenn &uuml;berhaupt, nur sehr niedrige Bu&szlig;gelder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/geldwaesche-paradies-deutschland\/\">die LINKE. im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere Herr Scholz als Bundesfinanzminister sollte sich angesprochen f&uuml;hlen und endlich wirksam gegen Geldw&auml;sche und &ndash; in Kooperation mit anderen Beh&ouml;rden\/Institutionen\/Ressorts &ndash; weitere Formen der Organisierten Kriminalit&auml;t vorgehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Was z.B. sollen aufmerksame B&uuml;rger anderes unternehmen, als ihre Bef&uuml;rchtungen und Vermutungen bei der Mitarbeiterschaft von zust&auml;ndigen Einrichtungen mitzuteilen? Was sollen beobachtende B&uuml;rger machen, wenn sie abends eine hochschwangere Prostituierte auf einem Stra&szlig;enstrich melden und die &ouml;rtliche Polizeistation mitteilt, dass sei Aufgabe der Ordnungsbeh&ouml;rde und sie selbst h&auml;tten zu viel tun?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Alte Liebe rostet nicht<\/strong><br>\nMautkonsortium Toll Collect hat den Bund jahrelang hintergangen. Genauso soll es weitergehen<br>\nMan stelle sich eine Ehe vor, in der sich die Partner seit dem ersten Tag in die Haare kriegen. Was unternimmt das traute Gl&uuml;ck? Richtig: Man trennt sich. In der Beziehungskiste von Staat und Wirtschaft gelten andere Umgangsformen. Sehr eindr&uuml;cklich zeigt das aktuell der Fall Toll Collect. Das dahinterstehende Betreiberkonsortium aus Telekom, Daimler und der franz&ouml;sischen Cofiroute, das im Auftrag des Bundes die Lkw-Maut einsammelt, f&auml;hrt seit 15 Jahren die Krallen aus. Aber was gedenkt die Bundesregierung nach Auslaufen der Vertr&auml;ge zum 31. August zu tun? Sie will weitermachen wie bisher.<br>\nUm genau zu sein: Erst einmal plant Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), das bislang in &ouml;ffentlich-privater Partnerschaft (&Ouml;PP) laufende Projekt in staatliche Regie zu &uuml;berf&uuml;hren. Allerdings nur &uuml;bergangsweise, f&uuml;r ein halbes Jahr, um es ab dem 1. Januar 2019 wieder auf &Ouml;PP-Betrieb umzustellen. Dabei spricht so ziemlich alles daf&uuml;r, dass die Sache in &ouml;ffentlichen H&auml;nden besser aufgehoben w&auml;re, weshalb auch die Gr&uuml;nen und die Linkspartei nach Verstaatlichung rufen. Es kommt aber noch dicker. Bei der Neuausschreibung mischen mit Telekom und Cofiroute wieder zwei der drei Konzerne mit, die den Bund durch Misswirtschaft und allerlei krumme Machenschaften um Einnahmen in Milliardenh&ouml;he gebracht hatten. Trotzdem haben beide Bewerber beste Chancen, abermals zum Zug zu kommen.<br>\nDie Weichen daf&uuml;r hatten die Beteiligten bereits im Mai gestellt. Damals beendeten der Bund und Toll Collect ihren 14j&auml;hrigen Rechtstreit wegen des versp&auml;teten Starts des Mautsystems. Die Inbetriebnahme musste seinerzeit aufgrund technischer Unzul&auml;nglichkeiten um zwei Jahre auf 2005 verschoben werden, wodurch dem Staat horrende Summen durch die Lappen gingen. Zuletzt machte die Regierung im Schiedsverfahren, das allein fast eine halbe Milliarde Euro an Anwaltskosten verschlang, Forderungen von mehr als neun Milliarden Euro geltend. Vor drei Monaten einigten sich beide Seiten dann au&szlig;ergerichtlich auf einen &raquo;fairen Vergleich&laquo; in H&ouml;he von 3,2 Milliarden Euro. Von diesem Betrag muss das Konsortium nach Verrechnung mit bereits vom Bund einbehaltenen Mitteln allerdings nur 1,1 Milliarden Euro &uuml;berweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/338501.%C3%B6pp-alte-liebe-rostet-nicht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neustart f&uuml;r stabile Renten&#8232;<\/strong><br>\nSPD-Chefin Andrea Nahles fordert die Union auf, das Rentenpaket f&uuml;r eine stabile Rente nicht weiter zu verz&ouml;gern. Sie pocht zudem darauf, rasch Pfl&ouml;cke f&uuml;r stabile Renten bis 2040 einzuschlagen. &bdquo;Die Menschen brauchen Sicherheit f&uuml;r eine verl&auml;ssliche Rente, von der sie gut leben k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nWer ein Leben lang gearbeitet hat, muss sich darauf verlassen k&ouml;nnen, eine ordentliche Rente zu haben. Deshalb wird Arbeitsminister Hubertus Heil in den n&auml;chsten Wochen ein Gesetz ins Kabinett bringen, mit dem wir daf&uuml;r sorgen, dass die Renten in Zukunft wieder genauso stark steigen wie die L&ouml;hne. Gerade die j&uuml;ngere Generation hat einen Anspruch auf eine stabile Rente, die mit den L&ouml;hnen steigt. Daf&uuml;r sorgen wir &ndash; mit dem Neustart f&uuml;r eine stabile Rente.<br>\nDie ersten wichtigen Schritte machen wir mit dem Rentenpaket, das wir in der Regierung nun z&uuml;gig beschlie&szlig;en sollten. Und dann m&uuml;ssen wir dar&uuml;ber reden, wie wir das Rentenniveau auch noch deutlich &uuml;ber das Jahr 2025 hinaus stabil halten k&ouml;nnen.<br>\nDie Union will das aber nicht. CDU und CSU belegen damit deutlich, dass sie kein Interesse an einer stabilen gesetzlichen Rente haben. Das ist ebenso zynisch den Menschen gegen&uuml;ber wie es auch wirtschaftspolitisch kurzsichtig ist. Denn wir wissen doch, wie wichtig sozialer Ausgleich ist &ndash; auch f&uuml;r Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/detail\/news\/neustart-fuer-stabile-renten\/22\/08\/2018\/\">SPD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das darf doch nicht wahr sein! Die aktuelle Spitze der SPD macht so weiter wie bisher &ndash; auch bei diesem Thema nach dem Motto &ldquo;Wir wollen ja, aber die Union blockiert&rdquo;. &Auml;hnlich hatte es Andr&eacute; Tautenhahn in seiner <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45611#h02\">Anmerkung<\/a> formuliert. Was ist denn eigentlich an dem aktuellen Rentenvorschlag so besonders gerecht und klug? Mit keinem Wort erw&auml;hnt die SPD z.B., dass sie das Rentenniveau mit abgesenkt und &ldquo;einen der besten Niedriglohnsektoren (&hellip;), den es in Europa gibt&rdquo; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27937\">aufgebaut<\/a> (so Kanzler Schr&ouml;der 2005 in Davos) hatte. Aber die Partespitze m&ouml;chte wohl lieber nach vorne gucken. Da k&ouml;nnte ein Blick in die eigene Vergangenheit nur st&ouml;ren, oder?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Bei Erwerbsminderung: 716 Euro im Monat<\/strong><br>\nTrotz aller Reformen: Erwerbsgeminderte erhalten im Schnitt nur 716 Euro Rente im Monat. Auch Unionspolitikern ist das zu wenig. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich hat sich die Lage f&uuml;r Erwerbsgeminderte zumindest ein wenig verbessert. Seit der Reform von 2014 stieg die durchschnittliche H&ouml;he ihrer Rente um rund 88 Euro. Der Hauptgrund daf&uuml;r sind &Auml;nderungen bei der Zurechnungszeit. Bis Juli 2014 wurden Erwerbsminderungsrentner so gestellt, als h&auml;tten sie bis zum 60. Lebensjahr gearbeitet. Bis 2017 wurde so getan, als w&auml;ren sie mit 62 aus dem Erwerbsleben geschieden. Und seit Anfang 2018 wird die Zurechnungszeit f&uuml;r alle neuen Erwerbsminderungsrentner nach und nach um weitere drei Jahre verl&auml;ngert. Wer ab 2024 eine Erwerbsminderungsrente bekommt, wird folglich so behandelt, als habe er mit seinem Durchschnittsverdienst bis zum 65. Geburtstag gearbeitet.<br>\nDas Problem dabei: Wer schon vorher eine Erwerbsminderungsrente bezog, ging und geht bei all diesen Reformen leer aus. Angesichts des hohen Armutsrisikos der Betroffenen sei diese &bdquo;Ausgrenzung der Altf&auml;lle ein Skandal&ldquo;, sagte der Rentenexperte der Linkspartei, Matthias W. Birkwald, dieser Zeitung. Und auch der Anstieg der Neurenten sei &bdquo;nur ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein&ldquo;. Schlie&szlig;lich liege der anerkannte Grundsicherungsbedarf bei 786 Euro und damit immer noch um 70 Euro &uuml;ber den durchschnittlichen Erwerbsminderungsrenten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/durchschnittsrente-weit-unter-der-grundsicherung-bei-erwerbsminderung-716-euro-im-monat\/22934888.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Weitere Anstrengungen notwendig<\/strong><br>\n&bdquo;Dass die Investitionsausgaben des Staates &uuml;berdurchschnittlich stiegen, ist ein Schritt in die richtige Richtung &ndash; zumal angesichts des Rekordfinanzierungs&uuml;berschusses. Ein Blick auf die absoluten Zahlen bringt allerdings Ern&uuml;chterung: Erst letzte Woche meldete das KfW-Kommunalpanel allein f&uuml;r Schulen und Kitas einen steigenden Investitionsr&uuml;ckstand von insgesamt 55 Milliarden Euro. Hier sind dringend weitere Anstrengungen n&ouml;tig&ldquo;, erkl&auml;rt Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den &Uuml;berschuss des Staates von 48,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2018. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Das Gleiche gilt f&uuml;r die Lohnentwicklung: Es ist gut, dass die durchschnittlichen Arbeitnehmerentgelte steigen. Doch angesichts der enormen Lohnspreizung in Deutschland ist von der Bundesregierung mehr gefragt als sich zur&uuml;ckzulehnen und angesichts der momentanen g&uuml;nstigen Besch&auml;ftigungs- und Wirtschaftsentwicklung passiv zu bleiben. Insbesondere die &auml;rmeren Bev&ouml;lkerungsgruppen d&uuml;rfen nicht weiter von der wirtschaftlichen Entwicklung abgeh&auml;ngt werden: Der Mindestlohn ist sofort auf 12 Euro zu erh&ouml;hen, Leiharbeit und sachgrundlose Befristungen geh&ouml;ren abgeschafft. Sowohl mehr Investitionen als auch die St&auml;rkung der Binnenkaufkraft w&uuml;rden im &Uuml;brigen die problematischen Export&uuml;bersch&uuml;sse Deutschlands abmildern und damit den weiterhin drohenden Handelskonflikt mit den USA entsch&auml;rfen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/weitere-anstrengungen-notwendig\/\">die LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mitten in der Wohnraumkrise<\/strong><br>\nSteigende Mieten und spekulative Investitionen versch&auml;rfen die Situation am deutschen Wohnungsmarkt immer weiter. Mieterinen und Mieter werden so vom Markt verdr&auml;ngt. Die Bundesregierung kann die Probleme am Wohnungsmarkt nicht beheben, sagt der DGB-klartext. Welche Wege tats&auml;chlich aus der Wohnraumkrise f&uuml;hren k&ouml;nnen, will der DGB auf der Konferenz &bdquo;Wege aus der Wohnraumkrise&ldquo; diskutieren.<br>\nAm 13. August vermeldet das Handelsblatt den gr&ouml;&szlig;ten Immobiliendeal des Jahres: Die d&auml;nische Pensionskasse PFA kauft in Deutschland 3.700 Wohnungen f&uuml;r mehr als eine Milliarde Euro. Die H&auml;lfte der Mietertr&auml;ge aus diesem Portfolio wird in M&uuml;nchen und Berlin erwirtschaftet. Die Pensionskasse rechnet mit weiter steigenden Mieten in den eh schon angespannten M&auml;rkten dieser St&auml;dte. Mit welchen Steigerungen genau kalkuliert wird, ist nicht zu ermitteln. In dieser Hinsicht wird beispielweise der in Z&uuml;rich ans&auml;ssige BlueRock Fund deutlicher. Er verspricht seinen AnlegerInnen Renditen von 18 Prozent. Ihre Strategie: &bdquo;BlueRock kauft Mehrfamilienh&auml;user in Berlin, macht daraus Eigentumswohnungen und verkauft sie weiter.&ldquo; Die Party auf dem deutschen Immobilienmarkt ist also noch nicht vorbei.<br>\nW&auml;hrend die Metropolen seit Jahren mit fehlendem bezahlbaren Wohnraum und steigenden Mieten zu k&auml;mpfen haben, versch&auml;rft sich die Situation auch anderswo. Unter den Top 10 der St&auml;dte mit den h&ouml;chsten Mietbelastungsquoten befinden sich Bergisch Gladbach, Neuss, Mannheim, Offenbach und Bremerhaven. In diesen St&auml;dten m&uuml;ssen mehr als die H&auml;lfte aller Mieterhaushalte mehr als 30 % ihres Einkommens f&uuml;r die Bruttokaltmiete aufwenden. Die Neuvertragsmieten stiegen im 2. Quartal 2018 in Garmisch-Partenkirchen, Bietigheim-Bissingen, Ostfildern, Kelkheim (Taunus) und Fellbach mit mehr als sieben Prozent im Vergleich zum Vorquartal am st&auml;rksten. Unter Umst&auml;nden wird auch bald in brandenburgischen Klein- und Mittelst&auml;dten die Freude &uuml;ber einen bislang meist noch moderaten Bev&ouml;lkerungszuwachs in Sorge um eine angemessene Versorgung mit Wohnraum umschlagen.\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/1180824-hdt2-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/1180824-hdt2-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++92d2127a-a76d-11e8-aa27-52540088cada\">DGB klartext<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die neue &ldquo;Neue Ostpolitik&rdquo; (I)<\/strong><br>\nMit einem Besuch in dem Erd&ouml;lstaat Aserbaidschan beendet Bundeskanzlerin Angela Merkel am morgigen Samstag ihre aktuelle Reise in die drei L&auml;nder des s&uuml;dlichen Kaukasus. Der Besuch hat schon vorab f&uuml;r &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit gesorgt, weil die autorit&auml;r herrschende aserbaidschanische Regierung einem CDU-Politiker aus der begleitenden Bundestagsdelegation die Einreise verweigerte. Berlin ist gegen den ungew&ouml;hnlichen Affront nicht vorgegangen &ndash; offenkundig, weil es sich von Baku Unterst&uuml;tzung bei wichtigen Projekten f&uuml;r die deutsche Energieversorgung erhofft und die Ann&auml;herung des Landes an Russland bremsen will. Laut Auskunft des Bundeswirtschaftsministeriums kommt Baku trotz eines OSZE-Waffenembargos auch als Empf&auml;nger deutscher R&uuml;stungsexporte in Frage. Rheinmetall steckt bereits in entsprechenden Verhandlungen. Seit dem Amtsantritt des neuen Au&szlig;enministers Heiko Maas (SPD) forciert Berlin eine selbst proklamierte &ldquo;Neue Ostpolitik&rdquo;, die mit verst&auml;rkten Kooperationsangeboten insbesondere an die Staaten des S&uuml;dkaukasus einhergeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7698\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Weg zu einer geschlechtergerechten Digitalisierung<\/strong><br>\nNeue Technologien und Automatisierung m&uuml;ssen nicht zwingend eine Bedrohung sein. Mit den richtigen Instrumenten und der richtigen Ausrichtung k&ouml;nnen sie einen positiven Einfluss auf die Rechte der Frauen und ihre Selbstbestimmungsm&ouml;glichkeiten aus&uuml;ben.<br>\nIn weiten Teilen der Welt haben technologische Innovationen wie k&uuml;nstliche Intelligenz (KI), Robotik und maschinelles Lernen bereits jetzt konkrete Auswirkungen auf viele Aspekte der Gesellschaft. Sie erm&ouml;glichen es uns, schneller zu kommunizieren, Informationen auszutauschen und einander n&auml;her zu kommen. Sie sind zu einem wesentlichen Bestandteil unseres allt&auml;glichen Lebens geworden und bieten uns vielf&auml;ltige M&ouml;glichkeiten in zahlreichen Bereichen von der Bildung bis zur politischen Teilhabe.<br>\nIhre Allt&auml;glichkeit und ihr breiter Einsatz lassen uns glauben, dass sie geschlechtsneutral seien. Aber nichts ist unrichtiger als das, zumindest, wenn es um ihre Auswirkungen geht. So wie technologische Innovationen uns voranbringen k&ouml;nnen, k&ouml;nnen sie bestehende Ungleichheiten und Tendenzen auch weiter vertiefen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/der-weg-zur-einer-geschlechtergerechten-digitalisierung--2228.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>R&uuml;ckgang der Langzeitarbeitslosigkeit: Immer weniger Neuzug&auml;nge<\/strong><br>\nImmer weniger Kurzzeitarbeitslose werden zu Langzeitarbeitslosen, wie die Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) verr&auml;t. Der aktuelle R&uuml;ckgang der Langzeitarbeitslosigkeit l&auml;sst sich also nicht allein mit besseren Arbeitsmarktchancen von Langzeitarbeitslosen erkl&auml;ren. Im Jahr 2017 gab es sogar weniger Arbeitsaufnahmen von Langzeitarbeitslosen als noch im Vorjahr.<br>\nSeit 2014 ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen jedes Jahr gesunken und lag im Jahr 2017 zuletzt durchschnittlich bei rund 900.000 Personen. Die Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) zeigt allerdings, dass dieser R&uuml;ckgang nicht auf bessere Arbeitsmarktchancen f&uuml;r Langzeitarbeitslose zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden kann. Stattdessen f&uuml;hrte die gute Arbeitsmarktlage bislang dazu, dass immer weniger Kurzzeitarbeitslose zu &bdquo;neuen&ldquo; Langzeitarbeitslosen wurden.<br>\nWenn eine Person l&auml;nger als ein Jahr bei der BA arbeitslos gemeldet ist, wird in der BA-Statistik aus einem Kurzzeitarbeitslosen ein Langzeitarbeitsloser. Im Jahr 2017 wurden insgesamt knapp 631.000 Kurzzeit- zu Langzeitarbeitslosen. Diese &Uuml;bertritte in Langzeitarbeitslosigkeit sind seit 2013 r&uuml;ckl&auml;ufig. 2017 haben sie im Vergleich mit dem Vorjahr um fast zehn Prozent abgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/rueckgang-der-langzeitarbeitslosigkeit-immer-weniger-neuzugaenge\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitslose wehren sich gegen Meldepflicht<\/strong><br>\n&ldquo;Arbeitslose haben sich w&auml;hrend der Zeit, f&uuml;r die sie einen Anspruch auf Arbeitslosengeld erheben, bei der Agentur f&uuml;r Arbeit pers&ouml;nlich zu melden&rdquo;, steht im Sozialgesetzbuch. Das findet nicht jeder Jobcenter-Kunde fair. Die h&auml;ufigen Aufforderungen zum Jobcenter-Besuch sind in ihren Augen Schikane. [&hellip;]<br>\nIn ihrer ersten Meldeaufforderung stand der schlichte Satz, dass man &uuml;ber ihre &ndash; so w&ouml;rtlich &ndash; berufliche Situation sprechen wolle: &ldquo;Dieser Satz ist so allgemein, dass er nicht blo&szlig; f&uuml;r jeden Arbeitslosen passt. Gleichg&uuml;ltig in welcher Situation er ist. Er passt auch f&uuml;r jede Person, die generell in einem arbeitsf&auml;higen Alter ist. Es gibt somit einen riesigen Adressatenkreis, dem man per Verwaltungsakt vorschreiben kann, zu einem bestimmten Termin an einem bestimmten Ort zu erscheinen und ein Gespr&auml;ch zur beruflichen Situation zu f&uuml;hren. Ohne, dass erkennbar ist, welcher Zweck mit diesem Gespr&auml;ch &uuml;berhaupt verfolgt werden soll. Das ist das Kernproblem: Der eigentliche Zweck wird &uuml;berhaupt nicht genannt.&rdquo;<br>\nOft dauerten solche Gespr&auml;che ohnehin nur wenige Minuten, sagt sie &ndash; eine Art ziellose Plauderei. Im Grunde k&ouml;nnte vieles auch schriftlich oder per Telefonat gekl&auml;rt werden. Und als Akademikerin geht sie davon aus, dass ihr pers&ouml;nlich auch nicht zielf&uuml;hrend geholfen werden kann.<br>\n&ldquo;Die Agentur f&uuml;r Arbeit kann nicht in Arbeit vermitteln. Sie kann nicht konkret an Hochschulen anrufen und eine Arbeitslose anbieten, damit diese dann eine Professur bekommt. Sie kann auch nicht bei Forschungsf&ouml;rderungsinstitutionen anrufen und vorschlagen, dass doch bitte ein gestellter Forschungsantrag positiv beschieden werden soll. Das sind ganz absurde Szenarien. Und vor dem Wissen, dass die Beh&ouml;rde tats&auml;chlich nicht t&auml;tig werden kann, frage ich mich, welchen Sinn das Ganze macht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jobcenter-arbeitslose-wehren-sich-gegen-meldepflicht.769.de.html?dram:article_id=426258\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Flughafen-Kontrollen in privater Hand?<\/strong><br>\nBundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) forciert eine weitere Privatisierung, st&ouml;&szlig;t mit einem Eckpunkte-Papier seines Hauses aber in der Gro&szlig;en Koalition auf Widerstand. Kritiker seien neben der SPD auch die Gewerkschaft der Polizei, hei&szlig;t es in dem Bericht. &ldquo;Ich bezweifle, dass wir ein Mehr an Sicherheit bekommen&rdquo;, sagt J&ouml;rg Radek, Vizechef der Gewerkschaft der Polizei. Widerstand kommt zudem auch aus der Union.<br>\nDer CDU-Innenpolitiker Armin Schuster sagte den Funke-Zeitungen, er sei &ldquo;kein Freund einer radikalen Privatisierung&rdquo;. Bei der Passagierkontrolle gehe es im Kern um Terrorabwehr. SPD-Vizechef Ralf Stegner sagte den Funke-Zeitungen, eine Privatisierung der Kontrollen werde zu Kostendruck und Einsparungen f&uuml;hren. Er sprach von einem &ldquo;absurden Vorschlag des Innenministers&rdquo;.<br>\nDie Forderung, der Bundespolizei die Sicherheitskontrollen an den Flugh&auml;fen zu entziehen, ist schon l&auml;nger zu h&ouml;ren. Der Flughafenverband ADV verwies zuletzt auf Modellversuche im europ&auml;ischen Ausland. Bei gleichem Personaleinsatz k&ouml;nnten doppelt so viele Passagiere kontrolliert werden, sagte ADV-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ralph Beisel der Deutschen Presse-Agentur. Im Sommer hatten Pannen an den Flugh&auml;fen in M&uuml;nchen und Frankfurt eine Sicherheits-Debatte entfacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/flughafen-sicherheit-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Profit statt Sicherheit<\/strong><br>\nWer Passagierkontrollen weiter privatisiert, unterwirft die Sicherheit der Bev&ouml;lkerung dem Profit. Die bekannt gewordenen Sicherheitsl&uuml;cken der letzten Jahre zeigen, dass genau das Gegenteil richtig w&auml;re: Eine Verstaatlichung aller sicherheitsrelevanten Bereiche. Zweck der Flughafenkontrollen ist allein die Verhinderung von Anschl&auml;gen und Flugzeugentf&uuml;hrungen. Es ist schon irritierend, dass ausgerechnet ein Unions-Innenminister seine Verantwortung f&uuml;r origin&auml;re Anti-Terror-Kontrollen an Unternehmen abgeben m&ouml;chte, die ihren Erfolg nicht am Sicherheitsniveau, sondern am Aktienkurs festmachen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jankortemdb\/posts\/1952896184753360?__xts__[0]=68.ARBI-ZV1OXQbV74BZuuEok7-84k-8QmjSPkZ5NqwDLL3PvGzZfZoxXlZ9ZUsU5Qu8CvzrPvSp4f_7uS7yAGvbFPi7rhmbccZhtyuvc5uxMFokspVV54s9lXytKc0NW2wRohR0WI&amp;__tn__=-R\">Jan Korte (MdB, die Linke) via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Seehofer h&auml;lt Akten zur Abschiebung von Sami A. geheim<\/strong><br>\nDen Beh&ouml;rden in NRW wird vorgeworfen, in dem Fall getrickst zu haben. Trickste das Bundesinnenministerium mit? Pr&uuml;fen soll das nach dessen Willen niemand.<br>\nDas Bundesinnenministerium unter der F&uuml;hrung von Horst Seehofer (CSU) will s&auml;mtliche Dokumente und Korrespondenz zum umstrittenen Abschiebe-Fall Sami A. unter Verschluss halten. Dies geht aus einem Bescheid hervor, den der Tagesspiegel auf einen Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) erhalten hat. &bdquo;Die Art und Weise, wie Sicherheitsbeh&ouml;rden in priorit&auml;ren Gef&auml;hrder-F&auml;llen miteinander kommunizieren, betrifft den gesch&uuml;tzten Kernbereich der inneren Sicherheit&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben. Zudem k&ouml;nne eine Freigabe der Akten die Verhandlungsposition betroffener Beh&ouml;rden im Asylstreit um Sami A. schw&auml;chen. Trotz Anspruch nach dem IFG auf Einsicht in Beh&ouml;rdendokumente k&ouml;nne daher in diesem Fall kein Zugang erlaubt werden. Ob oder wie das Ministerium an der umstrittenen Abschiebung des Tunesiers konkret beteiligt war, bleibt damit vorerst ungekl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/streit-um-tunesischen-gefaehrder-seehofer-haelt-akten-zur-abschiebung-von-sami-a-geheim\/22950958.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Studierf&auml;higkeit: Da l&auml;uft etwas ganz schief<\/strong><br>\nErf&uuml;llt das Gymnasium nicht mehr seine wesentliche Aufgabe: Junge Menschen studierf&auml;hig zu machen? Eine Kritik aus erziehungswissenschaftlicher Sicht.<br>\nEigentlich m&uuml;sste alles bestens sein: &ldquo;Absolventen mit allgemeiner Hochschulreife sind mit durchschnittlich 19,4 Jahren ein halbes Jahr j&uuml;nger als diejenigen des Jahres 2007&rdquo;. Diese Verj&uuml;ngung geht mit einem statistischen Leistungszuwachs einher: In Hessen z. B. hat sich zwischen 2009 und 2013 der Abiturnotendurchschnitt von 2,46 auf 2,42 verbessert. Zudem ist der Anteil der 1,0-Abiture von 1,2 auf 1,6 Prozent gestiegen. In Nordrhein-Westfalen hat sich die Zahl der Einser-Abiturzeugnisse zwischen 2007 und 2011 sogar verdoppelt.<br>\nAber gleichzeitig liest man beispielsweise auf der Homepage der TU Dresden: &ldquo;Aufgrund der sehr gro&szlig;en Nachfrage in den vergangenen Jahren veranstaltet die Fakult&auml;t Mathematik und Naturwissenschaften der TU Dresden auch in diesem Jahr wieder die Br&uuml;ckenkurse f&uuml;r Abiturientinnen und Abiturienten in den F&auml;chern Chemie, Physik und Mathematik. Die Kurse dienen der unmittelbaren Studienvorbereitung f&uuml;r zuk&uuml;nftige Studentinnen und Studenten der Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Naturwissenschaften, Medizinischen Studieng&auml;nge und den Studieng&auml;ngen der Lehrerausbildung. Schwerpunkt wird die Wiederholung und Vertiefung derjenigen Teile des Lehrplanes sein, deren Kenntnis bei Studentinnen und Studenten des ersten Studienjahres vorausgesetzt wird, die aber erfahrungsgem&auml;&szlig; die meisten Schwierigkeiten bei der Anwendung bereiten.&rdquo;<br>\nDas Abitur bef&auml;higt inzwischen nicht mehr zum Beginn eines Grundstudiums. Mittlerweile flie&szlig;en riesige Geldsummen aus dem Ministerium an die Universit&auml;ten, weil viele Abiturienten nicht mehr studierf&auml;hig sind. Was die Kultusminister an verk&uuml;rzter Schulzeit einsparen, geben die Wissenschaftsminister f&uuml;r Br&uuml;ckenkurse wieder aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.forschung-und-lehre.de\/lehre\/da-laeuft-etwas-ganz-schief-894\/\">Forschung und Lehre<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Klassengewalt und Zahlenspiele<\/strong><br>\nNicaraguanische Regierung weist Einmischung und Manipulationen der OAS zur&uuml;ck [&hellip;]<br>\nAnfang August bezifferte die Regierung in Managua die Zahl der durch den Putschversuch get&ouml;teten Menschen auf 198. Sie beschuldigte die CIDH &bdquo;unwissenschaftlicher Arbeitsweisen&ldquo; und der &bdquo;Verbreitung von L&uuml;gen der Putschisten und F&ouml;rderung der massiven Nutzung digitaler Medien zur Manipulation und psychologischen Beeinflussung, um die Gewaltbereitschaft zu steigern und Verbrechen gegen die verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung zu rechtfertigen&ldquo;.<br>\nW&auml;hrend das Land seit Mitte Juli seinen normalen Arbeitsalltag wiederfindet, provozieren die Putschisten weiter. Nach einer rechten Kundgebung in Managua beschossen und misshandelte eine Gruppe Teilnehmer Wachleute und Arbeiter des Wasserwerks und stahl eine Dienstwaffe, Handys und Ausweise. Der Besuch des katholischen Milit&auml;r-Erzbischofs Timothy Broglio der US-Armee und eine gemeinsame Sonntagsmesse mit dem Erzbischof Leopoldo Brenes in Managuas Kathedrale, um ihre Solidarit&auml;t in allen Bereichen zu bekr&auml;ftigen, belegte einmal mehr die Parteinahme des obersten katholischen Klerus f&uuml;r die Putschisten und ihre internationalen Unterst&uuml;tzer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5034\/internationale_politik\/9191\/Klassengewalt-und-Zahlenspiele.htm\">unsere zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.R.:<\/strong> Viele interessante aktuelle Fakten aus erster Hand zur derzeitigen Situation in Nicaragua, die man in den deutschsprachigen Mainstreammedien so umfassend und wahrheitsgetreu, in den richtigen Zusammenh&auml;ngen dargestellt, nicht findet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Brasilien: Zerst&ouml;rung des Regenwaldes wird aus Steueroasen finanziert<\/strong><br>\nF&uuml;r Investitionen in die Landwirtschaft im Amazonasraum haben internationale Agrarkonzerne im vergangenen Jahrzehnt rund 18,4 Milliarden US-Dollar aus Steuerparadiesen erhalten. Wie die Zeitung Folha de S&atilde;o Paulo berichtet, stammen die Investitionen in Viezucht, Sojaanbau und Fischfang aus Steueroasen wie den Caimaninseln, Panama oder den Bahamas. H&auml;ufig stehen damit Rodungen im Zusammenhang.<br>\nDie Enth&uuml;llungen stammen aus einer Studie, die die Finanzstr&ouml;me zwischen Steuerparadiesen und Agrarkonzernen, die im Amazonas aktiv sind, ausgewertet hat. &ldquo;Theoretisch k&ouml;nnten wir beweisen, dass diese Investitionen zu Rodungen gef&uuml;hrt haben&rdquo;, so Studienleiter Victor Galaz. &ldquo;Aber daf&uuml;r br&auml;uchten wir mehr Finanzdaten, zu denen wir aber keinen Zugang bekommen. Unter anderem deshalb nicht, weil die Beziehungen mit den Steuerparadiesen den Grad des Finanzgeheimnisses erh&ouml;hen&rdquo;, wird Galaz in der Folha zitiert.<br>\nAus diesem Grund lassen sich in der Mehrheit der untersuchten F&auml;lle keine direkten R&uuml;ckschl&uuml;sse zwischen kriminellen wirtschaftlichen Aktivit&auml;ten oder Umweltverbrechen und der Verbindung in die Steuerparadiese nachweisen, so das Ergebnis der Studie. Aber gerade der laxe Umgang mit Finanzfonds in diesen L&auml;ndern kann neben Steuerhinterziehung zu fehlender Transparenz und Kontrolle &uuml;ber die wirtschaftlichen Aktivit&auml;ten f&uuml;hren, in die investiert werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2018\/08\/210468\/steueroasen-investitionensojaamazonas\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Korruption bei der Fifa: Ein spektakul&auml;rer Prozess und seine Folgen<\/strong><br>\nGut drei Jahre ist es her, dass die Fu&szlig;ball-Welt implodierte. Im Morgengrauen des 27. Mai 2015 betraten Polizisten das Z&uuml;richer Luxushotel Baur du Lac, wo sich gerade Abgesandte auf den Wahlkongress des Weltverbandes Fifa vorbereiteten. Sieben hohe Funktion&auml;re wurden festgenommen, ein paar andere waren nicht greifbar. Der Vorwurf unter anderem: Korruption, Bestechung und Geldw&auml;sche. Es war der erste gro&szlig;e Umsturz in der Kickerbranche &ndash; und es folgte der spektakul&auml;rste Prozess der Fu&szlig;ballgeschichte.<br>\nIn diesem ersten Fifagate-Verfahren in New York gab es schon manchen bemerkenswerten Vorgang. Doch erst in diesen Tagen kommt es zu den ersten Verurteilungen von fr&uuml;heren Schwergewichten in der Fifa. Strafma&szlig; und Urteilsbegr&uuml;ndung sind jedoch nicht nur f&uuml;r die betroffenen Personen von enormem Belang, sondern auch f&uuml;r den Weltverband und dessen F&uuml;hrung um Gianni Infantino.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/korruption-bei-der-fifa-ein-spektakulaerer-prozess-und-seine-folgen-1.4102091\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&raquo;Es gibt eine Riesenchance, unsere eigene Macht aufzubauen&laquo;<\/strong><br>\nDer neue Star der US-amerikanischen Linken, Alexandria Ocasio-Cortez, spricht mit Daniel Denvir in einem ausf&uuml;hrlichen Interview f&uuml;r Jacobin Magazine.<br>\nEs hat etwas gedauert, mit Alexandria Ocasio-Cortez einen Termin f&uuml;r ein Interview zu finden. Schlie&szlig;lich waren die letzten Wochen recht hektisch f&uuml;r sie.<br>\nEnde Juni hat Ocasio-Cortez v&ouml;llig unvorhergesehen den seit zehn Legislaturperioden amtierenden Joe Crowley geschlagen, ein Schwergewicht der Demokratischen Partei, in New Yorks 14. Wahlkreis. Damit hat ein 28-j&auml;hriges Mitglied der Democratic Socialists of America (DSA), die letztes Jahr noch als Barkeeperin gearbeitet hat, gegen jemanden gewonnen, der m&ouml;glicherweise Sprecher des Repr&auml;sentantenhauses f&uuml;r die Demokraten geworden w&auml;re.<br>\nDaniel Denvir traf Ocasio-Cortez f&uuml;r seinen Jacobin-Podcast The Dig und sprach mit ihr &uuml;ber die Struktur ihrer Kampagne, die Verwundbarkeit von Demokratinnen der Mitte gegen&uuml;ber Herausforderungen von links, die Notwendigkeit von mutigen Visionen politischer Kandidatinnen, die Entrechtung der W&auml;hlerschaft, den politischen Status Puerto Ricos und vieles mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/alexandria-ocasio-cortez-dsa-sozialismus-interview\">adamag<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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