{"id":45732,"date":"2018-08-29T08:31:47","date_gmt":"2018-08-29T06:31:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732"},"modified":"2018-08-29T08:31:47","modified_gmt":"2018-08-29T06:31:47","slug":"hinweise-des-tages-3193","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h01\">Chemnitz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h02\">#Aufstehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h03\">Syrien: Alle Seiten spielen mit dem Szenario eines Giftgasangriffs in Idlib<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h04\">Frankreich: &ldquo;Arbeit soll wieder besser bezahlt werden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h05\">Olaf Scholz f&uuml;hrt die falsche Diskussion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h06\">Wenn das Elternhaus krank macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h07\">Mehr als eine Million Kinder beziehen St&uuml;tze f&uuml;r Schulbedarf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h08\">Auszahlung von Arbeitslosengeld: Vorschuss im Supermarkt bald bundesweit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h09\">Wir brauchen ein Gute-Kita-Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h10\">Bezahlbare Wohnungen schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h11\">Wie &ldquo;Schattenarbeit&rdquo; Zeit stiehlt und Jobs gef&auml;hrdet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h12\">Verraten und verkauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h13\">Anschlag Breitscheidplatz &ndash; Verfassungsschutz befragte Spitzel schon vor dem Anschlag zu Amri<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h14\">Charme-Offensive auf Twitter: Amazon-Mitarbeiter: Ich darf genauso oft zur Toilette wie Jeff!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h15\">Namejs, Trident Juncture und Wostok<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h16\">T&uuml;rkei: Angriff auf die M&uuml;tter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45732#h17\">Ein Leserbrief zu unserem Hinweis #15 von gestern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Chemnitz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Extremisten bek&auml;mpft man nicht mit Extremismus<\/strong><br>\n[&hellip;] Ein Teil der deutschen &Ouml;ffentlichkeit hat auf die Ereignisse in Chemnitz aber auf eine Weise reagiert, die selbst extrem ist. So steht f&uuml;r viele linke Politiker und Publizisten fest, dass in Chemnitz &laquo;Nazis&raquo; unterwegs waren. Und nicht nur dort. Der Freistaat Sachsen wird von ihnen als Hort von Nazis dargestellt. &hellip;<br>\nDer Begriff &laquo;Nazi&raquo; ist im Deutschen nicht steigerungsf&auml;hig. Er markiert das Ende jedweder Gemeinschaft. Denn was soll man mit einem Nazi noch besprechen? Er geh&ouml;rt bek&auml;mpft, und das mit allen Mitteln. Das ist die Lehre der Geschichte. Wer die Sachsen als Nazis und als Nazi-Kollaborateure beschimpft, dr&uuml;ckt damit aus, dass er sie nicht nur als Mitb&uuml;rger aufgegeben hat, sondern am liebsten wegsperren w&uuml;rde. Ein Journalist tr&auml;umte bereits davon, dass sich die Menschen des Freistaats &laquo;einfach einmauern&raquo;.Dies ist nicht die Sprache von wehrhaften Demokraten, sondern von Hysterikern. Sie relativiert nicht nur auf schwer ertr&auml;gliche Weise die Verbrechen der Nationalsozialisten, sie sorgt im Zweifelsfall auch daf&uuml;r, dass sich die Moderaten unter den Angegriffenen radikalisieren. Diese Gefahr gilt es zu bannen. Die demokratische Mitte der Gesellschaft muss sich die F&auml;higkeit zu differenzieren bewahren. Die Gewaltt&auml;ter gilt es zu &auml;chten. Alle anderen gilt es zu &uuml;berzeugen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/extremisten-bekaempft-man-nicht-mit-extremismus-ld.1415102\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Ereignisse in Chemnitz lassen sich auch aus einer weiteren Perspektive betrachten. Die Demonstrationen wurden sicher durch die rechte Szene in Sachsen initiiert, AfD und Rechtsextreme versuchen den Tod des 35-j&auml;ihrigen Familienvaters zu funktionalisieren und auszuschlachten, das kann nicht geleugnet werden. Es kann dennoch nicht jeder der daran teilgenommen hat pauschal als Nazi abgeurteilt werden. Die Wut die sich hier Bahn bricht hat ihre tiefere Ursache in der Unzufriedenheit mit den bestehenden Verh&auml;ltnissen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Hooligans verstehen sich als Vollstrecker des Volkswillens&rdquo;<\/strong><br>\nDie Ereignisse in Chemnitz zeigen, dass rechtsextreme Hooligans an gesellschaftlichem Einfluss gewinnen. Sie f&uuml;hlen sich vom Rechtsruck der letzten Jahre motiviert.<br>\nZEIT ONLINE: Herr Claus, wie viele der Menschen, die am Sonntag und Montag in Chemnitz auf die Stra&szlig;e gingen, kann man zur Hooliganszene z&auml;hlen?<br>\nRobert Claus: In Chemnitz war zu sehen, was die extreme Rechte in Sachsen zu bieten hat. Im Kern eine Mischung aus &auml;lteren, extrem rechten Kadern und einer sehr agilen und gewaltbereiten Szene aus Hooligangruppen und Kameradschaftsstrukturen. Und nat&uuml;rlich auch eine Masse, die f&uuml;r rassistische Mobilisierungen empf&auml;nglich ist.<br>\nZEIT ONLINE: Da marschierten also Hooligans neben Jederm&auml;nnern. Sp&uuml;ren die Hooligans, dass sie mit ihren rechtsextremen Positionen gerade in breitere Gesellschaftsschichten vordringen?<br>\nClaus: Ja. Die Zahlen vom Montag schwanken zwischen 5.000 und 8.000 Teilnehmern. Das war einer der gr&ouml;&szlig;ten und gewaltt&auml;tigsten Aufm&auml;rsche der letzten Jahre. Das zeigt, dass die Hooliganszene gesellschaftlichen Einfluss hat. Das ist nichts Neues. In den vergangenen Jahrzehnten konnte man gerade im Raum Chemnitz eine Geschichte rechter Subkultur beobachten, zu der eben auch die extrem rechten Hooligans z&auml;hlen, die sich wiederum schon immer als militante Vollstrecker des Volkswillens im rassistischen Sinne verstanden haben. Sie f&uuml;hlen sich vom Rechtsruck der letzten Jahre motiviert.<br>\n(&hellip;) ZEIT ONLINE: Warum sind so viele Hooligans rechtsextrem? Warum sind so viele Rechtsextreme Hooligans?<br>\nClaus: Es liegt an der Gewaltaffinit&auml;t und dem Sozialdarwinismus. Rechtsextremismus kann man in einer Faustformel ja als Diskriminierung und Ideologie der Ungleichheit mit Gewaltbef&uuml;rwortung definieren. Wenn man das Faustrecht, das Recht des St&auml;rkeren, lebt, sind menschenabwertende, nationalistische Gedanken sehr, sehr nah. Deswegen sind viele Rechtsextreme selbst Hooligans oder zumindest Fans von Hooliganismus. Andersrum sind nicht alle Hooligans rechts. In Sachsen gibt es zum Beispiele eine Ausnahme: Die Hooligans von Chemie Leipzig verorten sich in der linksalternativen Szene.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/sport\/2018-08\/chemnitz-hooligans-fussball-rechtsextreme\/komplettansicht\">Zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Keine Eulen nach Athen: Warum ich die Sammlungsbewegung &bdquo;Aufstehen&ldquo; unterst&uuml;tze<\/strong><br>\nDie politische Landschaft ist in Bewegung geraten. Derzeit formiert sich, ma&szlig;geblich angesto&szlig;en von der Linkspartei-Politikerin Sahra Wagenknecht, eine Sammlungsbewegung mit dem Namen &bdquo;Aufstehen&ldquo;. Eine Parteigr&uuml;ndung wird nicht angestrebt. Vielmehr soll es darum gehen, auf die bereits bestehenden Parteien des Mittelinks-Spektrums einzuwirken &ndash; mit dem Ziel, den sozialen Zusammenhalt zur&uuml;ck in das Zentrum progressiver Aufmerksamkeit zu r&uuml;cken.<br>\nDieses Ziel klingt einigerma&szlig;en merkw&uuml;rdig. Aufstehen, um Eulen nach Athen zu tragen? Ist die Sensibilit&auml;t f&uuml;r die Verteilungsfrage, ist das Engagement f&uuml;r sozial Ausgegrenzte nicht gerade das, was linke Politik ausmacht? So k&ouml;nnte man meinen. Aber sehen Sie sich einmal im Internet an, an welchen Stellen der Leipziger Parteitag der Linkspartei vom vergangenen Juni wirklich lebhaft wurde. Da ging es nicht um Steuerkonzepte, Rentenpolitik oder Sozialwohnungen, sondern um Migration, genauer: um die vermeintliche Rechtsoffenheit jener, die die Maximalforderung &bdquo;offene Grenzen f&uuml;r alle&ldquo; kritisieren.<br>\nDie tumultartigen Szenen aus Leipzig waren Ausdruck einer &uuml;bergeordneten Transformation der Orientierungspunkte, anhand derer sich die Zugeh&ouml;rigkeit zum linken Lager entscheidet. Dieser Wandel ist kein Spezifikum der Linkspartei, sondern findet ebenso in der SPD und bei den Gr&uuml;nen, in Stiftungen und &ndash; mit Abstrichen &ndash; bei den Gewerkschaften statt. &Uuml;berall dort hat sich die Aufmerksamkeit von der sozialen Konfliktachse auf eine Querachse verlagert, die von Kosmopolitismus, &bdquo;mehr Europa&ldquo;, offenen Grenzen und der Verallgemeinerung des postmodernen, urbanen Lebensstils handelt. Dort, nicht auf der sozio&ouml;konomischen Achse, findet derzeit Politisierung statt.<br>\nDas Problem w&auml;re &uuml;berschaubar, w&uuml;rde es allein in der Verw&auml;sserung der progressiven Aufmerksamkeit f&uuml;r die soziale Frage bestehen. Der Konflikt schneidet aber tiefer, denn auf der Querachse stehen sich der postmoderne Kosmopolit und der sozial Marginalisierte in aller Regel als Gegner gegen&uuml;ber. Das kosmopolitische Ideal spricht dem gutausgebildeten Globalisierungsgewinner aus der Seele. Ihm stehen die ortsgebundenen &bdquo;locals&ldquo; gegen&uuml;ber, die zu Recht ahnen, dass sie die vom Kosmopoliten f&uuml;r r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt gehaltenen Institutionen des Nationalstaats noch einmal brauchen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aufstehen.de\/wacht-endlich-auf-aus-dem-linksliberalen-schlaf\/\">Martin H&ouml;ppner auf #aufstehen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Syrien: Alle Seiten spielen mit dem Szenario eines Giftgasangriffs in Idlib<\/strong><br>\nIm syrischen Idlib konzentrieren sich die verbliebenen Widerstandsgruppen gegen das Assad-Regime. Nach dem weitgehenden Abtreten des Islamischen Staats sind sie weitgehend unter der Kontrolle der al-Qaida-Gruppe al Nusra, die sich jetzt Hay&rsquo;at Tahrir al-Sham nennt. Bislang wurden die islamistischen Gruppen von der T&uuml;rkei und Saudi-Arabien, mitunter auch von den USA unterst&uuml;tzt. Nach den letzten Erfolgen der syrischen Armee steht die Eroberung von Idlib an, w&auml;hrend weiterhin die T&uuml;rkei Teile von Nordsyrien und die Kurden noch mit Unterst&uuml;tzung der USA den Osten des Landes kontrollieren.<br>\nDas russische Verteidigungsministerium berichtete im Vorfeld der Offensive auf Idlib davon, dass wieder einmal Islamisten einen Giftgasangriff inszenieren und der syrischen Armee in die Schuhe schieben wollen, und behauptet zudem, dass die USA sich auf einen Milit&auml;rschlag als Reaktion vorbereiten w&uuml;rde. Aus den USA wiederum wird davor gewarnt, dass Damaskus einen Gifgas-Anschlag vorbereiten w&uuml;rde. (&hellip;)<br>\nIn der stark angeheizten Atmosph&auml;re kommen wieder einmal Hinweise auf angeblich bevorstehende Giftgasangriffe in Spiel, die das Geschehen in Syrien schon seit vielen Jahren mitpr&auml;gen. W&auml;hrend der Anti-Assad-Westen gemeinhin Damaskus &ndash; und damit auch Russland &ndash; f&uuml;r die Angriffe verantwortlich macht, was in der Regel von der OPCW aus Sicht des Westens best&auml;tigt wurde, verweist Damaskus auf die Dschihadisten.<br>\nZuletzt hatten das russische Verteidigungsministerium und Wladimir Putin vor der Einnahme von Duma in Ost-Ghouta im April vor einem Giftgas-Anschlag der Islamisten gewarnt. Der fand dann auch statt (Das l&auml;sst aufhorchen: Angeblicher Chemiewaffenangriff in Ost-Ghouta), vielleicht aber nur inszeniert, wie die russische Seite sagt, was mit der Hilfe von Aktionen und Filmaufnahmen der Wei&szlig;helme geschehen sei (OPCW-Bericht best&auml;tigt Zweifel an Giftgasangriff in Ostghouta).<br>\nObgleich keine Beweise vorlagen, flogen die USA, Frankreich und Gro&szlig;britannien daraufhin Angriffe auf Anlagen des angeblich weiter existierenden Giftgasprogramms (V&ouml;lkerrechtswidriger Angriff auf syrische Ziele). &Auml;hnlich war man mit Sanktionen gegen Russland vorgegangen, das man ebenso ohne Beweise f&uuml;r den Nowitschok-Anschlag auf die Skripals verantwortlich machte und weiterhin macht, obgleich noch immer nur Vermutungen zirkulieren und die Skripals weiter unter Verschluss gehalten werden.<br>\nWird also nun angesichts der Offensive erneut dasselbe Spiel wie in Duma inszeniert?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Syrien-Alle-Seiten-spielen-mit-dem-Szenario-eines-Giftgasangriffs-in-Idlib-4147191.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten mehrfach auf die fragw&uuml;rdigen Giftgaseins&auml;tze, f&uuml;r die NATO-Mitgliedsstaaten wie Frankreich, GB, USA und auch Deutschland einseitig die syrische Regierung verantwortlich machten, hingewiesen.<\/em><br>\n<em>Bitte lesen Sie dazu u.a.<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43608\">Eine zusammenfassende Betrachtung zu Syrien, Giftgas und den Absichten des Westens. Von Stefan Schmitt.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38084\">Die &Uuml;bersetzung eines Videos mit Ray McGovern zu den Hintergr&uuml;nden des Gezerres um die Giftgaseins&auml;tze in Syrien.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Frankreich: &ldquo;Arbeit soll wieder besser bezahlt werden&rdquo;<\/strong><br>\nMinisterpr&auml;sident Philippe k&uuml;ndigt an, dass &Uuml;berstunden k&uuml;nftig von Sozialabgaben befreit werden. Daf&uuml;r bremst der Staat bei Sozialausgaben. Es soll zur Aktivit&auml;t ermuntert werden<br>\nGanz Europa wird beherrscht von der Frage, wer reindarf und wer drau&szlig;en bleiben muss? Nicht ganz. In Frankreich steht das Wieder-in Schwung-bringen der Wirtschaft, wie immer die Kaufkraft und der Kampf gegen die Armut auf den vorderen drei Pl&auml;tzen. Danach kommt die Sicherheit, dann die Umwelt und der &Uuml;bergang in der Energieversorgung und erst dann kommt die Migrationspolitik auf Platz sechs.<br>\nDie gro&szlig;en Auseinandersetzungen zwischen der Regierung in Paris und der Opposition werden in den kommenden Wochen auf dem Feld der &Ouml;konomie und der sozialen Gerechtigkeit ausgetragen, prophezeit die linksliberale Tageszeitung Lib&eacute;ration angesichts einer aktuellen Umfrage, zu der die eben genannte Priorit&auml;ten-Rangliste geh&ouml;rt.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Schockma&szlig;nahmen&rdquo;<br>\nDort werden die Einschnitte bei den Sozialabgaben und die Einsparungen der Sozialabgaben bei &Uuml;berstunden als mesures chocs &ldquo;Schockma&szlig;nahmen&rdquo; bezeichnet. Die Regierung will das Wohngeld, auf das die &Auml;rmeren und die unteren Einkommensschichten angewiesen sind, ebenso wie die Familienhilfe (Kindergeld) im neuen Budget nur um 0,3 Prozent j&auml;hrlich steigern, w&auml;hrend die Inflation in diesem Jahr aber mit 1,8 % registriert wird &ndash; laut FAZ liegt sie gar bei 2,3 Prozent.<br>\nAuch die Renten werden wie die Mindestsicherung RSA anders als bislang &uuml;blich von der Preissteigerung entkoppelt. Daf&uuml;r sollen aber die Arbeitseinkommen von Niedrigverdienern, die staatliche Mindestrente sowie Leistungen f&uuml;r Behinderte sollten &ldquo;bald deutlich steigen&rdquo;.<br>\nZudem k&uuml;ndigt der Premierminister Entlassungen im Staatsdienst an. 2019 sollen 4.500 Posten gestrichen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Frankreich-Arbeit-soll-wieder-besser-bezahlt-werden-4146460.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Renten, Kindergeld und mehr: Frankreichs Regierung bremst Sozialausgaben<\/strong><br>\nReformen sollen Angestellte motivieren, &Uuml;berstunden zu leisten. 4500 Stellen im &ouml;ffentlichen Dienst auf zentraler Ebene fallen im kommenden Jahr weg. Sp&auml;ter sollen es noch viel mehr werden.<br>\nDie franz&ouml;sische Regierung plant Einschnitte bei den Sozialausgaben sowie neue finanzielle Anreize, um l&auml;ngere Arbeitszeiten attraktiver zu machen. Der Premierminister Edouard Philippe k&uuml;ndigte in einem Interview mit der franz&ouml;sischen Sonntagszeitung &bdquo;Journal du Dimanche&ldquo; entsprechende Ma&szlig;nahmen an, die in den kommenden Monaten umgesetzt werden sollen.<br>\nAls besonders heikel d&uuml;rfte dabei die geplante Entkoppelung von einigen Sozialleistungen von der Inflation empfunden werden. Im linken politischen Lager k&uuml;ndigte sich dagegen bereits am Sonntag erheblicher Widerstand an. Die Regierung will die Renten, das Wohn- und das Kindergeld in den Jahren 2019 und 2020 nur um 0,3 Prozent und damit einen geringeren Prozentsatz ansteigen lassen als die Inflation. Bisher sind diese Posten automatisch an die Preissteigerung gekoppelt. Die Inflation betrug im Juli dieses Jahres 2,3 Prozent.<br>\n&bdquo;Dem Land geht es besser, wenn mehr gearbeitet wird&ldquo;<br>\nDar&uuml;ber hinaus will die Regierung das l&auml;ngere Arbeiten f&uuml;r die Franzosen interessanter machen, indem sie im kommenden Jahr die Verg&uuml;tung von &Uuml;berstunden f&uuml;r die Arbeitnehmer von Sozialabgaben befreit&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/frankreichs-regierung-bremst-sozialausgaben-15756766.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Sozialausgaben bremsen&rdquo;: so kann man krassen Sozialabbau nat&uuml;rlich sprachlich versch&ouml;nern. Wenn die Renten, Kinder- und Wohngeld bisher an die Inflationsrate gekoppelt waren (und nicht zus&auml;tzlich an den Produktivit&auml;tszuwachs, was ich kaum glauben kann), dann ist das schon armselig genug, aber 0,3 Prozent Zuwachs pro Jahr sind mindestens 2,5 Prozentpunkte zu wenig&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Olaf Scholz f&uuml;hrt die falsche Diskussion<\/strong><br>\nMit seiner Forderung, das Rentenniveau bis 2040 zu sichern, hat Olaf Scholz bislang viel Kritik und den Widerspruch der Kanzlerin erreicht. Immerhin wird diskutiert, nur leider &uuml;ber das Falsche, sagt der Rentenexperte Jochen Pimpertz<br>\nBundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) bef&uuml;rchtet, dass eine unsichere Rentenzukunft den W&auml;hler anf&auml;llig werden lasse f&uuml;r populistische Einfl&uuml;sterungen. Deshalb votiert er f&uuml;r eine langfristige Absicherung des Rentenniveaus. Doch ausgerechnet die Diskussion um das Sicherungsniveau sorgt eher f&uuml;r rentenpolitische Desorientierung als f&uuml;r Aufkl&auml;rung.<br>\nDenn die Kennziffer sagt wenig &uuml;ber die individuelle Rente aus. Deren H&ouml;he wird ma&szlig;geblich durch die Erwerbshistorie bestimmt. Wie hoch die monatliche Zahlung im Ruhestand ausfallen wird, h&auml;ngt aber in einer umlagefinanzierten Rentenversicherung davon ab, welche Beitragseinnahmen und Steuerzusch&uuml;sse k&uuml;nftig im jeweiligen Jahr zur Verf&uuml;gung stehen. Deshalb kann das Rentenniveau nicht beliebig festgeschrieben werden, ohne damit nicht gleichzeitig die Folgen f&uuml;r Beitragszahler und Staatshaushalt in den Blick zu nehmen. Nicht umsonst hat der Gesetzgeber deshalb neben einer Untergrenze f&uuml;r das Rentenniveau auch eine Obergrenze f&uuml;r den Beitragssatzanstieg definiert.<br>\n(&hellip;) F&uuml;r Bed&uuml;rftige bringt ein stabiles Rentenniveau nichts<br>\nDabei bringt allein die Stabilisierung des Sicherungsniveaus jenen nichts, die schon heute bed&uuml;rftig sind oder absehbar sein werden. Denen w&uuml;rde vielmehr eine qualifizierte Diskussion &uuml;ber die H&ouml;he der Grundsicherung im Alter oder &uuml;ber Angebote zur &Uuml;berwindung versch&auml;mter Armut helfen. Doch davon keine Spur. Stattdessen wird das Gros der nicht bed&uuml;rftigen (k&uuml;nftigen) Rentner geschont &ndash; namentlich die Mitglieder der geburtenstarken Jahrg&auml;nge, die noch im Erwerbsleben stehen und im &Uuml;brigen mit ihrem durchschnittlichen generativen Verhalten den demografischen Wandel ma&szlig;geblich pr&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/rentenniveau-olaf-scholz-rentensystem-laenger-arbeiten-rente-mit-67#comment-143954\">Cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Die richtige Diskussion w&auml;re die Diskussion &uuml;ber eine Heranziehung aller Einkommensarten als Beitr&auml;ge zur Sozialversicherung und zwar nicht nur zur Rentenversicherung allein. Und begleitend dazu die Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze bei gleichzeitiger Einf&uuml;hrung einer H&ouml;chstrente<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Mehr Rente ohne Riester<\/strong><br>\nKanzlerin und Lobbyisten geraten in Panik, weil die SPD im Sommerloch das Rententhema wiederentdeckt hat. Nehmen wir nur die von der Regierung verabredeten Verbesserungen f&uuml;r Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner, die aber nur den zuk&uuml;nftigen neu in Rente gehenden Menschen zugute kommen sollen, oder man denke an die zus&auml;tzliche &raquo;M&uuml;tterrente&laquo;, die ungerechterweise nur ab mindestens drei Kindern gezahlt werden soll. Ebenso schreien bei der von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) formulierten &raquo;Haltelinie&laquo;, wonach mindestens 48 Prozent des Rentenniveaus bis 2025 gesichert werden m&uuml;sse, alle Marktradikalen im Chor: Das kostet bis 2025 mehr als 30 Milliarden Euro!<br>\nDie Zahlen stimmen zwar, sie sind aber kein Grund f&uuml;r Alarmismus. Wenn man richtig rechnet, sind es sogar 31,7 Milliarden Euro, die zus&auml;tzlich bis 2025 f&auml;llig werden &ndash; mehr als vier Milliarden pro Jahr. Was diese Panikmacher nicht sagen, ist, dass aktuell ein um einen Prozentpunkt erh&ouml;hter Beitragssatz Jahr f&uuml;r Jahr 14,65 Milliarden Euro Mehreinnahmen in die Rentenkasse sp&uuml;len w&uuml;rde und ein junger oder ein mittelalter Besch&auml;ftigter, der heute den aktuellen Durchschnittsverdienst von 3.156 Euro brutto auf dem Lohnzettel hat, gerade einmal 9,50 Euro mehr im Monat zahlen m&uuml;sste &ndash; und seine Chefin ebenfalls. So werden aus fast 32 Milliarden Euro 9,50 Euro. Und f&uuml;r wenig Verdienende mit beispielsweise 1.578 Euro w&auml;ren es nur 4,75 Euro.<br>\nDie Partei Die Linke fordert, das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anzuheben, so hoch wie zuletzt im Jahr 2000. Was w&uuml;rde dies bringen und kosten? Das w&uuml;rde einer sogenannten Standardrentnerin, die heute nach 45 Jahren Arbeit zum jeweils g&uuml;ltigen Durchschnittslohn 1.281 Euro Rente netto zu erwarten hat, sofort 130 Euro mehr an Rente bringen. Netto! Finanzierbar w&auml;re das heute bei einem durchschnittlichen Bruttolohn (West) von 3.156 Euro mit nur 32 Euro mehr an Rentenbeitrag, jeweils f&uuml;r die Besch&auml;ftigten und die Chefs. Daf&uuml;r br&auml;uchte man f&uuml;r eine lebensstandardsichernde Alterssicherung aber keine Riesterbeitr&auml;ge von 111,66 Euro in diesem Beispiel mehr zu zahlen. Macht unterm Strich 79,66 Euro mehr im Portemonnaie. Und auch im Jahr 2030 w&auml;ren das bei einem durchschnittlichen Bruttolohn, der dann schon voraussichtlich auf 4.503 Euro angestiegen sein wird, nur 88 Euro zus&auml;tzlich im Monat. Der Clou dabei: Bei einem Rentenniveau von 53 Prozent k&ouml;nnten jede und jeder sofort darauf verzichten, Monat f&uuml;r Monat vier Prozent des Bruttoeinkommens in die gescheiterte Riester-Rente zu stecken. Das hie&szlig;e: 88 Euro mehr in die gesetzliche Rentenkasse zahlen, aber keine 165,55 Euro (plus Zulagen) mehr f&uuml;r die gescheiterte Riester-Rente &uuml;berweisen! 74,75 Euro mehr in der Tasche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/338729.mehr-rente-ohne-riester.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wenn das Elternhaus krank macht<\/strong><br>\nEine Studie der Krankenkasse DAK zeigt, dass Kinder aus Haushalten mit geringer Bildung h&auml;ufiger krank sind als Akademikernachwuchs.<br>\nMangelndes Wissen hat einen gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf das Erkrankungsrisiko als finanzielle Armut.<br>\nAuch der Gesundheitszustand der Eltern spielte eine wichtige Rolle f&uuml;r die Kinder.<br>\nEs sind nicht nur die Viren und Bakterien, nicht allein Pollen oder Umweltgifte. Wie sehr ein Kind unter Krankheiten leidet, entscheidet sich zum Teil schon lange vor seiner Geburt &ndash; zu der Zeit, als die Eltern in der Schule oder w&auml;hrend der Lehre nicht mehr mitkamen. Ein aktueller Kinder- und Jugendreport der Krankenkasse DAK zeigt, dass in Deutschland noch immer gilt: Die Bildung von Vater und Mutter ist ein wesentlicher Faktor f&uuml;r die Gesundheit ihrer Kinder&hellip;.<br>\nDen Daten zufolge spielt die Bildung f&uuml;r die Gesundheit eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle als das Einkommen. So m&uuml;ssen Kinder von Geringverdienern zwar 50 Prozent mehr Krankenhausaufenthalte durchstehen als die Spr&ouml;&szlig;linge der reichsten Haushalte. Doch Bildungsunterschiede lassen die L&uuml;cke noch st&auml;rker klaffen. Eltern ohne Abschluss m&uuml;ssen ihr Kind 70 Prozent h&auml;ufiger in die Klinik bringen als die Bestausgebildeten.<br>\n(&hellip;) Krankheiten der Eltern treffen oft auch die Kinder<br>\nZugleich wirkt sich der Gesundheitszustand der Eltern auf die Kinder aus. Wer sehr dick ist, wird mit mehr als dreifacher Wahrscheinlichkeit auch ein &uuml;bergewichtiges Kind haben. Karies und Diabetes in der Familie erh&ouml;hen ebenfalls das Risiko, dass auch Sohn oder Tochter betroffen ist. Eine besondere Belastung stellen Suchterkrankungen dar&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/kassenstudie-wenn-das-elternhaus-krank-macht-1.4106751\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mehr als eine Million Kinder beziehen St&uuml;tze f&uuml;r Schulbedarf<\/strong><br>\nMehr Kinder als noch vor einem Jahr haben 2018 staatliche Hilfen f&uuml;r die Anschaffung von Schulbedarf bekommen. Hartz-IV-Haushalte bekommen daf&uuml;r pauschal 100 Euro j&auml;hrlich.<br>\nMehr als eine Million Kinder ist einem Zeitungsbericht zufolge beim Schulbedarf auf staatliche Unterst&uuml;tzung angewiesen. Zuletzt erhielten genau 1.006.163 Sch&uuml;ler diese Leistung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket. Das waren gut 5000 Kinder mehr als ein Jahr zuvor, wie die &ldquo;Passauer Neue Presse&rdquo; berichtet. Die Zeitung bezieht sich dabei auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag.<br>\nDie Leistung f&uuml;r den Schulbedarf betr&auml;gt f&uuml;r Kinder aus Hartz-IV-Haushalten pauschal 100 Euro j&auml;hrlich. 70 Euro werden mit dem Schuljahresstart ausgezahlt, so auch zum Beginn des Schuljahres 2018\/2019, weitere 30 Euro zum Beginn des zweiten Halbjahrs, also jeweils im Februar. Die Sch&uuml;lerzahlen in dem Bericht stammen von Februar 2018, die Zahlen f&uuml;r August liegen nach Angaben der Zeitung noch nicht vor.<br>\nBei der Zahl der Leistungsempf&auml;nger steht Nordrhein-Westfalen demnach mit 300.000 Schulkindern an der Spitze. In Niedersachsen waren es 117.000, in Berlin 98.000, in Baden-W&uuml;rttemberg 89.000 und in Bayern 80.000 Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler.<br>\nLinke-Bildungspolitikerin: &ldquo;Hundert Euro reichen nicht&rdquo;<br>\n&ldquo;Insgesamt hundert Euro f&uuml;r den Schulbedarf pro Jahr reichen nicht aus, um die anfallenden Kosten zu decken&rdquo;, kritisierte die Linken-Politikerin Sabine Zimmermann in der &ldquo;PNP&rdquo;. Sie forderte, den vor zehn Jahren festgelegten Pauschalbetrag anzuheben. Von gleichen Chancen f&uuml;r Kinder aus &auml;rmeren Familien k&ouml;nne nach derzeitiger Rechtslage &ldquo;keine Rede sein&rdquo;, sagte Zimmermann&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/schule-immer-mehr-kinder-brauchen-unterstuetzung-bei-schulbedarf-a-1225049.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein Armutszeugnis sondergleichen. Mindestens jedes dritte Kind ist darauf angewiesen, die erb&auml;rmlichen 8 Euro pro Monat beim Job-Center zu erbetteln? Wenn Kinder nicht f&uuml;r die Schule, sondern f&uuml;r das Leben lernen, dann wohl in diesem Fall, da&szlig; sie nichts wert sind und in einem der reichsten L&auml;nder der Welt massenhafte Armut als normal angesehen wird. Und nat&uuml;rlich pr&auml;gt diese Erfahrung die Kinder f&uuml;r ihr restliches Leben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Auszahlung von Arbeitslosengeld: Vorschuss im Supermarkt bald bundesweit<\/strong><br>\nArbeitslosengeld an der Supermarktkasse auszahlen lassen &ndash; das ist seit Mai in neun St&auml;dten m&ouml;glich. Die Bundesagentur zog nun eine erste positive Bilanz und will das Verfahren fl&auml;chendeckend einf&uuml;hren.<br>\n(&hellip;) Das Verfahren ist vor allem f&uuml;r Arbeitslosengeld-II-Empf&auml;nger gedacht, die in finanziellen Notlagen dringend Bargeld brauchen. Bislang standen in solchen Notf&auml;llen Kassenautomaten in den Jobcentern und Arbeitsagenturen zur Verf&uuml;gung, die nun aus Kostengr&uuml;nden und wegen St&ouml;ranf&auml;lligkeit abgebaut werden&hellip;<br>\nBis Ende Januar 2019 soll das Verfahren fl&auml;chendeckend eingef&uuml;hrt werden. Damit Arbeitslose bei den H&auml;ndlern Geld bekommen, m&uuml;ssen sie einen &ldquo;neutral gehaltenen&rdquo; Zettel mit einem Barcode vorlegen, den sie sich im Jobcenter oder der Arbeitsagentur abholen k&ouml;nnen. Dieser wird an der Kasse eingescannt und der angezeigte Betrag sofort ausgezahlt.<br>\nStigmatisierung oder gute Alternative?<br>\nDie Linkspartei hatte das neue Verfahren im Vorfeld als unn&ouml;tige Stigmatisierung von Arbeitslosen kritisiert. Von der BA hie&szlig; es, der Zahlschein sei anonym, enthalte keine Personendaten und lasse keinen R&uuml;ckschluss auf die Arbeitsagentur zu. &ldquo;An den Kassen ist nicht erkennbar, ob es sich um eine Barauszahlung der Arbeitsagentur oder eine R&uuml;ckzahlung aus einem Onlineeinkauf handelt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/arbeitslosengeld-supermarkt-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wir brauchen ein Gute-Kita-Gesetz<\/strong><br>\nZu viele Kinder pro Betreuer, keine einheitlichen Standards: Obwohl sich die Qualit&auml;t der Kitas in den letzten Jahren verbessert hat, gibt es immer noch gravierende Unterschiede, vor allem zwischen Ost- und Westdeutschland. &ldquo;Besorgniserregend ist auch, dass der Kita-Ausbau seit zwei Jahren stagniert&rdquo;, kritisiert DGB-Vize Elke Hannack<br>\nWie gut eine Kita ist h&auml;ngt stark davon ab, wie viele Kinder ein Erzieher oder eine Erzieherin betreut. Im bundesweiten Durchschnitt kommen auf jede p&auml;dagogische Fachkraft 9,1 Kindergartenkinder. Doch beim Personalschl&uuml;ssel gibt es gro&szlig;e Unterschiede zwischen den Bundesl&auml;ndern, nach wie vor besteht eine tiefe Kluft zwischen Ost und West. Das zeigt der neue &ldquo;L&auml;ndermonitor fr&uuml;hkindliche Bildungssysteme&rdquo; der Bertelsmann Stiftung.<br>\nDamit die Qualit&auml;t der Kinderbetreuung nicht l&auml;nger vom Wohnort abh&auml;ngt, fordert die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack verbindliche Regelungen durch die Politik.<br>\nEinheitliche Standards schaffen<br>\n&bdquo;Wir brauchen ein &bdquo;Gute-Kita-Gesetz&ldquo; mit dauerhafter finanzieller Beteiligung des Bundes&rdquo;, so Hannack. &ldquo;Sollte die Bundesregierung bei Dauer und Art der Finanzierung nicht deutlich nachbessern, droht das lang erwartete und bildungs- und familienpolitisch wichtige &bdquo;Gute-Kita-Gesetz&ldquo; zu scheitern. F&uuml;r die Familien in Deutschland w&auml;re das ein verheerendes Zeichen.<br>\nZwar ist erfreulich, dass sich die Qualit&auml;t in den Kitas verbessert hat, es gibt aber im Ost-West-Vergleich immer noch gravierende Qualit&auml;tsunterschiede. In den ostdeutschen L&auml;ndern betreut eine Fachkraft noch immer zu viele Kinder. Auch in Gro&szlig;st&auml;dten ist dies zu beobachten. Die Verbesserung des Personalschl&uuml;ssels bleibt eine zentrale Herausforderung. Wir brauchen daf&uuml;r einheitliche und verbindliche Qualit&auml;tsstandards.<br>\nKita-Ausbau unterst&uuml;tzen<br>\nBesorgniserregend ist, dass der Kita-Ausbau seit zwei Jahren stagniert: F&uuml;r Eltern, die h&auml;nderingend einen Betreuungsplatz f&uuml;r ihr Kind suchen, eine schlechte Entwicklung. Umso dringender ist es, dass das Kita-Gesetz jetzt kommt und der Bund die L&auml;nder dauerhaft und verl&auml;sslich beim Ausbau der Kindertagesbetreuung unterst&uuml;tzt. Die Kita-Finanzierung durch den Bund soll laut Referentenentwurf 2023 enden. Es ist kaum zu erwarten, dass die L&auml;nder den weiteren Ausbau ohne dauerhafte Unterst&uuml;tzung des Bundes stemmen k&ouml;nnen. Auch muss der Bund die ohnehin schon knappen Mittel direkt und zweckgebunden in die Kinderbetreuung investieren und nicht, wie nun geplant, &uuml;ber die Umsatzsteuer an die L&auml;nder verteilen.<br>\nDieser Weg sp&uuml;lt zwar mehr Geld in die Landeskassen, aber nicht gleichsam auch in die Kitas. Der DGB lehnt das ineffektive Gie&szlig;kannenprinzip ab und fordert die Bundesregierung auf, die Gelder nach dem jeweiligen Bedarf der L&auml;nder in der fr&uuml;hkindlichen Bildung und Betreuung zu vergeben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++54ef16b0-aa9c-11e8-a6df-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bezahlbare Wohnungen schaffen<\/strong><br>\nDachterrassen, lichtdurchflutete Wohnungen in bester Innenstadtlage &ndash; die gro&szlig;en Anzeigen in den Immobilienteilen der Tageszeitungen lassen keine W&uuml;nsche offen. Doch wer kann sich solche Wohnungen leisten? Gebaut wurde in den letzten Jahren zu wenig und oft am Bedarf vorbei: auf der einen Seite Eigentumswohnungen bis ins h&ouml;chste Luxussegment, oft von zahlungskr&auml;ftiger Kundschaft als Renditeobjekt genutzt. Andererseits sind zu wenig g&uuml;nstige Mietwohnungen entstanden, als das sie den Bedarf decken k&ouml;nnten.<br>\nNun gibt es eine Wohnungskrise, die bis tief in die Mittelschicht wirkt. Sie ist Ergebnis einer Politik, die lange einseitig auf den Markt gesetzt hat, die aufgeh&ouml;rt hat, Wohnungspolitik zu machen. Der soziale Wohnungsbau wurde vernachl&auml;ssigt. In den St&auml;dten explodieren die Mieten, in Stadtzentren gibt es kaum noch bezahlbaren Wohnraum.<br>\nDie Ma&szlig;nahmen im Koalitionsvertrag reichen nicht<br>\n(&hellip;) Auch wenn einige Politikerinnen und Politiker die Wohnraumkrise als das soziale Thema der n&auml;chsten Jahre bezeichnen: Die Ma&szlig;nahmen im Koalitionsvertrag reichen nicht. Der zust&auml;ndige Bundesinnenminister ist zu dem Thema gar nicht zu h&ouml;ren&hellip;.<br>\nDie &ouml;ffentliche Hand muss ihre Politik &auml;ndern. Sie muss wieder Akteur sein, mehr Geld in den Wohnungsbau investieren und die Rechte der Mieter st&auml;rken. Weil Mietwucher l&auml;ngst kein regionales Problem mehr ist, kann dagegen auch nur eine fl&auml;chendeckende Mietpreisbremse helfen. Heute bestimmen die Kommunen selbst, ob die Bremse gilt. Sie definieren, wo der Wohnungsmarkt angespannt ist.<br>\nNur wo das der Fall ist, darf die Miete bei Wiedervermietung um zehn Prozent &uuml;ber dem &ouml;rtlich &uuml;blichen Vergleichspreis liegen. So weit, so gut. Nur ist daf&uuml;r auch Voraussetzung, die zuvor gezahlte Miete zu kennen &ndash; ein Schwachpunkt der jetzigen Regelung, denn der Mieter muss den Vermieter notfalls anzeigen, um sie zu erfahren. Wie viele Menschen werden das in Zeiten von Massenbesichtigungen wohl tun?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/meinung\/gastbeitraege\/mietpreisbremse-bezahlbare-wohnungen-schaffen-a-1570655?GEPC=s5\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie &ldquo;Schattenarbeit&rdquo; Zeit stiehlt und Jobs gef&auml;hrdet<\/strong><br>\nWir scannen Preisschilder, tanken und erledigen Bankgesch&auml;fte am Rechner &ndash; der Trend zur Selbstbedienung wird Verbrauchern oft als Vorteil verkauft. Doch der Soziologe Craig Lambert zeigt, dass &ldquo;Schattenarbeit&rdquo; den Kunden und auch den Arbeitnehmern schadet.<br>\n(&hellip;) Das Einscannen der Waren an der Kasse und das Zusammenr&auml;umen der Einkaufswagen seien in Sachen Schattenarbeit nur die Spitze eines immer gr&ouml;&szlig;er werdenden Eisberges. Vorreiter und Antreiber dieser Entwicklung ist der skandinavische M&ouml;belriese IKEA. Das behauptet nicht nur Craig Lambert.<br>\nG&uuml;nter Voss: &ldquo;Die haben n&auml;mlich noch einen weiteren Schritt gemacht: nicht nur, dass man sich selbst bedient, sondern dass man die Endfertigung des Produkts &ndash; also der Aufbau des Regals oder was auch immer &ndash; &uuml;bernimmt.&rdquo;&hellip;<br>\nEgal, ob es sich um das Wegr&auml;umen des Geschirrs bei McDonald&rsquo;s handelt, das Abheben von Bargeld in der Bankfiliale oder das Betanken des eigenen Fahrzeugs an der Zapfs&auml;ule: Soziologen sprechen davon, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten &ndash; und von uns allen nahezu unbemerkt &ndash; ein v&ouml;llig neuer K&auml;ufer-Typus herausgebildet hat: der sogenannte arbeitende Kunde.<br>\nVoss: &ldquo;Eine viel interessantere Stufe ist das, was eigentlich dann jetzt &ndash; oder das ist auch schon eine Zeit her &ndash; mit der Entstehung des Internet, vor allem aber des sozialen Internet, also dem Internet 2 oder Web 2.0 entsteht: n&auml;mlich, dass &uuml;ber die neuen technischen M&ouml;glichkeiten, die sich ja explosionsartig vervielf&auml;ltigen, mit den kleinen Ger&auml;ten, die wir alle dabeihaben, man an vielen Stellen sich einklinken kann in Prozesse aller Art. Und dies haben die Betriebe sofort genutzt, um Kunden einzubeziehen in eine erweiterte Form von Selbstbedienung.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Fluggesellschaften sparen Personal durch &ldquo;Self-Check-In&rdquo;<br>\nDie Zeiten, in denen man beim Check-In am Flughafen immer lange in der Schlange anstehen musste, sind weitgehend vorbei. Internet und Smartphone sorgen inzwischen daf&uuml;r, dass Flugg&auml;ste schon einen Tag vor dem Abflug von zuhause aus einchecken k&ouml;nnen. Die Bordkarte gibt es dann entweder direkt aufs Handy oder vor Ort am Check-In-Automaten zum Selbstausdrucken.<br>\nWieviel Personalkosten die Lufthansa wom&ouml;glich alleine dadurch spart, dass viele ihrer Flugg&auml;ste den Check-In selbst &uuml;bernehmen, kann &ndash; oder m&ouml;chte? &ndash; der Unternehmens-Sprecher leider nicht verraten.<br>\nKaum noch Jobs f&uuml;r Menschen ohne Ausbildung<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/trend-zur-selbstbedienung-wie-schattenarbeit-zeit-stiehlt.976.de.html?dram:article_id=426605\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verraten und verkauft<\/strong><br>\nPharmaindustrie greift sich gemeinn&uuml;tzige Anlaufstelle f&uuml;r Patienten. GKV-Spitzenverband sieht unt&auml;tig zu<br>\nDie &raquo;Unabh&auml;ngige Patientenberatung Deutschland&laquo; (UPD), eine auf dem Papier &raquo;gemeinn&uuml;tzige&laquo; Anlaufstelle bei Konflikten mit Krankenkassen, Kliniken und &Auml;rzten, hat klammheimlich den Besitzer gewechselt und steht k&uuml;nftig unter Kontrolle des Pharmadienstleisters Careforce. Eigent&uuml;mer war bisher die Sanvartis GmbH in Duisburg, ein Tochterunternehmen der Vendus-Gruppe&hellip;<br>\nEinst als reines Non-Profit-Projekt gestartet, befand sich die UPD von 2006 bis 2015 in Tr&auml;gerschaft durch den Sozialverband VdK, die Verbraucherzentrale Bundesverband sowie den Verbund unabh&auml;ngige Patientenberatung (VuP). Der kostenlose Beratungsdienst f&uuml;r hilfesuchende Patienten und Versicherte geschieht in gesetzlichem Auftrag, ist Teil der Regelversorgung und wird j&auml;hrlich aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gef&ouml;rdert. 2016 wurde die UPD nach europaweiter Ausschreibung als vermeintlich eigenst&auml;ndige Tochter an die Sanvartis GmbH &uuml;bertragen. Das sorgte damals f&uuml;r heftige Kritik, weil das Unternehmen sein Geld vor allem mit Callcentern f&uuml;r die Krankenkassen verdient.<br>\nDer neueste Deal birgt noch mehr Brisanz: Careforce arbeitet Arzneimittelherstellern als Personal- und Vertriebsdienstleister zu, damit diese ihre Produkte besser vermarktet bekommen. Hinter dem Unternehmen steht der Private-Equity-Fonds Findos Investor, der mit dem Geld deutscher Mittelst&auml;ndler auf Renditejagd geht. Wie soll die UPD unter diesen Bedingungen neutral und unabh&auml;ngig Patienten beraten &ndash; etwa in F&auml;llen, in denen Opfer falscher Medikamentenverabreichung Hilfe suchen?<br>\nOffenbar schert man sich beim GKV-Spitzenverband nicht um derlei Fragen (&hellip;)<br>\nAlarmiert ist Sylvia Gabelmann von der Bundestagsfraktion Die Linke. &raquo;Der Fall zeigt deutlich, dass die Privatisierung der UPD ein fataler Irrweg war und nicht dadurch besser wird, dass man den Fehler wiederholt&laquo;, beklagte sie gestern gegen&uuml;ber jW.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/338764.lobbyarbeit-verraten-und-verkauft.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Anschlag Breitscheidplatz &ndash; Verfassungsschutz befragte Spitzel schon vor dem Anschlag zu Amri<\/strong><br>\nDer Verfassungsschutz f&uuml;hrte einen V-Mann im Umfeld von Anis Amri in Berlin. Der Spitzel wurde auch auf den sp&auml;teren Attent&auml;ter angesetzt. Aber: Warum erfuhr der Nachrichtendienst dennoch nichts vom geplanten Terroranschlag?<br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) hat &uuml;ber mehrere Jahre einen sogenannten V-Mann in der Berliner Islamisten-Szene gef&uuml;hrt. Der Spitzel besuchte auch jene islamistische Moschee &bdquo;Fussilet 33&ldquo; in Berlin-Moabit, in der sich der sp&auml;tere Attent&auml;ter Anis Amri oft aufhielt. Dar&uuml;ber hatte WELT im Mai bereits exklusiv berichtet.<br>\nNeue Recherchen zeigen nun, dass der Verfassungsschutz die Quelle bereits vor dem Anschlag am 19. Dezember 2016 auf Amri angesetzt hatte. Und dass der V-Mann durchaus im Umfeld des sp&auml;teren Attent&auml;ters aktiv war. Das hatte die Bundesregierung im Januar 2017 auf eine Kleine Anfrage der Gr&uuml;nen-Bundestagsfraktion hin bestritten.<br>\nBislang hie&szlig; es stets, der Terrorist sei ein reiner &bdquo;Polizeifall&ldquo; gewesen und das BfV habe keine eigenen Erkenntnisse zu Amri gehabt. Dem Berliner Sonderermittler Bruno Jost hatte das Bundesamt zudem mitgeteilt, man habe &bdquo;keine eigene Informationsbeschaffung zu Amri betrieben&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article181330306\/Anschlag-Breitscheidplatz-Verfassungsschutz-befragte-Spitzel-schon-vor-dem-Anschlag-zu-Amri.html\">WELT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Charme-Offensive auf Twitter: Amazon-Mitarbeiter: Ich darf genauso oft zur Toilette wie Jeff!<\/strong><br>\nHaben Lagerarbeiter bei Amazon B&ouml;rsen-Chart zeigen genug Zeit, um im Dienst die Toilette zu besuchen? Ein Journalist hat dies im M&auml;rz verneint: Wegen der hohen Anforderungen w&uuml;rden sich einzelne Arbeitnehmer in Flaschen erleichtern, schrieb James Bloodworth nach einer Undercover-Recherche, sie h&auml;tten Angst, sonst ihre Jobs zu verlieren. Auch nach der j&auml;hrlichen Rabatt-Aktion &ldquo;Prime Day&rdquo; berichteten Medien von fehlender Zeit f&uuml;r Toiletten-Pausen und einem erh&ouml;hten Aufkommen von Sicherheits- und Gesundheitsbeschwerden.<br>\nAmazon tritt diesen Berichten nun entgegen &ndash; genauer gesagt: gut zwei Dutzend Amazon-Mitarbeiter, die auf Twitter positive Stimmung f&uuml;r ihren Arbeitgeber machen sollen. Im &ldquo;FC Ambassador Program&rdquo; (FC steht f&uuml;r &ldquo;Fulfillment Center&rdquo;, Amazons Bezeichnung f&uuml;r Logistikzentren) w&uuml;rden sie &ldquo;ehrlich Fakten auf Grundlage ihrer pers&ouml;nlichen Erfahrungen teilen&rdquo;, sagte ein Sprecher zu &ldquo;qz.com&rdquo;.<br>\n&ldquo;Genau wie Jeff [Bezos, Anmerkung der Redaktion] kann ich die Toilette jederzeit benutzen! Keine Flasche ben&ouml;tigt&rdquo;, twittert etwa Botschafter Jeremy, der laut eigener Aussage seit etwa anderthalb Jahren f&uuml;r Amazon arbeitet und es im August 2018, seinem ersten Monat in dem sozialen Netzwerk, auf &uuml;ber 150 Tweets bringt. Nat&uuml;rlich bezahle sein Arbeitgeber ihn, aber nicht daf&uuml;r, dass er eine sch&ouml;ngezeichnete Version seiner Arbeit bei Twitter verbreite: &ldquo;Meine Gedanken, meine Meinungen, meine Worte.&rdquo;<br>\nLaut &ldquo;Yahoo&rdquo;-Reporterin Krystal Hu leisteten die &ldquo;Botschafter&rdquo; ihren Einsatz allesamt freiwillig und w&uuml;rden mit einem freien Tag und einer Geschenkkarte belohnt. Ihre Kollegen sind offenbar nicht durchg&auml;ngig von ihrer Rolle angetan: Ein ehemaliger Teilnehmer des Programms habe die Twitterer gegen&uuml;ber Hu als &ldquo;die Arschkriecher einer Abteilung&rdquo; beschrieben. Auch bei anderen Nutzern der Plattform verf&auml;ngt die Charme-Offensive nur bedingt. &ldquo;Schreib uns ein weinendes Lach-Emoji, wenn du Hilfe bei der Flucht brauchst&rdquo;, twittert einer, w&auml;hrend ein anderer festh&auml;lt: &ldquo;Ich habe schon glaubhaftere Videos von Geiseln gesehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/handel\/amazon-lagermitarbeiter-auf-twitter-wir-duerfen-jederzeit-aufs-klo-a-1225165.html\">Manager Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Wer m&ouml;chte da nicht gerne bei Amazon arbeiten? Ein Konzern, der seinen Mitarbeitern sogar erlaubt, auf die Toilette zu gehen! Abscheulich, das Vorgehen von Amazon. Anstatt sich um anst&auml;ndige Arbeitsbedingungen zu k&uuml;mmern macht der inzwischen &uuml;berall wegen seiner miserablen Arbeitsbedingungen in Verruf geratene Konzern billige Propaganda. Schande auch &uuml;ber die &bdquo;Mitarbeiter&ldquo; die sich daf&uuml;r hergeben. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Derartige Praktiken sind nicht neu. Auch wir mussten uns schon im Kommentarbereich auf Facebook mit Leuten herumschlagen, die angeblich jemanden bei Amazon kennen, der mit den Arbeitsbedingungen &uuml;bergl&uuml;cklich ist und &uuml;berdies auch sehr gut verdient. Eine R&uuml;ckverfolgung der betreffenden Profile ergab, dass die Kommentatoren selbst bei Amazon t&auml;tig sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Namejs, Trident Juncture und Wostok<\/strong><br>\nDer Sp&auml;tsommer und der Herbst sind wegen der dann abgeernteten Felder traditionell eine beliebte Jahreszeit f&uuml;r Man&ouml;ver. Die finden knapp 30 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges wieder verst&auml;rkt statt: In der ersten Augusth&auml;lfte 2018 &uuml;bten Soldaten aus<br>\nDeutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien, den USA, der T&uuml;rkei und acht anderen NATO-Mitgliedsl&auml;ndern in Georgien, dessen wegen mehrerer Territorialstreitigkeiten mit Russland verfeindete Regierung die Mitgliedschaft in diesem Milit&auml;rb&uuml;ndnis anstrebt. Der georgische Verteidigungsminister Lewan Isoria lobte dieses 3.000-Mann-Man&ouml;ver mit Defensiv- und Offensiv&uuml;bungen als &ldquo;Beleg f&uuml;r eine wachsende Unterst&uuml;tzung&rdquo; seines Landes.Am 20. August begann in Lettland das noch bis zum Sonntag andauernde Man&ouml;ver Namejs 2018, bei dem lettische Truppen den Kampf gegen von Russland unterst&uuml;tzte Freisch&auml;rler in der von Russischsprechern dominierten Region Lettgallen proben, die von Soldaten aus anderen NATO-L&auml;ndern gespielt werden. Anfang September trainieren Truppen aus 13 NATO-L&auml;ndern dann in der Ukraine.<br>\nTrident Juncture 2018<br>\nW&auml;hrend dort nur f&uuml;nf Bundeswehrsoldaten mitmachen, werden es bei dem zwischen dem 25. Oktober und dem 7. November in Norwegen und in arktischen Gew&auml;ssern stattfindenden Gro&szlig;man&ouml;ver Trident Juncture 2018 etwa 8.000 sein. Mit insgesamt 40.000 Teilnehmern aus 30 L&auml;ndern, 130 Flugzeugen und 60 Schiffen soll dieses NATO-Man&ouml;ver zusammen mit dem 2002 veranstalteten Strong Resolve das vorerst gr&ouml;&szlig;te nach dem Ende des Kalten Krieges werden.<br>\nIn russischen Medien vergleicht man die Trident-Juncture-2018-Man&ouml;verst&auml;rke mit dem russisch-wei&szlig;russischen Zapad-Man&ouml;ver und kommt zum Ergebnis, dass die NATO &ldquo;das Drei- bis Vierfache&rdquo; aufbiete. Das wiederum bestreiten westliche Medien, die behaupten, statt der offiziell genannten 12.700 h&auml;tten tats&auml;chlich 60.000 bis 80.000 Soldaten an Zapad teilgenommen. Beweise f&uuml;r diese Behauptung gibt es jedoch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Namejs-Trident-Juncture-und-Wostok-4146763.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>T&uuml;rkei: Angriff auf die M&uuml;tter<\/strong><br>\nAm Samstag griff die Istanbuler Polizei eine Demonstration von M&uuml;ttern an, deren S&ouml;hne verschwunden sind. Es gab zahlreiche Festnahmen<br>\nJeder in Istanbul kennt sie: Die Cumartesi Anneleri &ndash; die Samstagsm&uuml;tter. Seit 23 Jahren versammeln sie sich, seit 2009 wieder w&ouml;chentlich, am zentral gelegenen Galatasaray-Platz. Sie wollen vom Staat erfahren, wo ihre S&ouml;hne sind. Die meisten verschwanden in den Achtzigern spurlos. Von einigen erfuhr man sp&auml;ter, dass sie in den Folterkellern von Polizei und Geheimdienst starben. &Uuml;ber andere gibt es bis heute keinerlei Informationen. Vielen der M&uuml;tter geht es nur noch darum, Gewissheit zu bekommen und ihre Kinder w&uuml;rdig begraben zu k&ouml;nnen.<br>\n(&hellip;) Vorwurf: &ldquo;N&auml;he zur PKK&rdquo;<br>\nAm vergangenen Samstag versammelten sich die Samstagsm&uuml;tter zu ihrer 700. Demonstration. Wie immer hatten sie Fotos ihrer verschwundenen Kinder dabei. Doch diesmal intervenierte die Polizei, griff die Frauen mit Schlagst&ouml;cken und Tr&auml;nengas an. Der Einsatz wurde mit einer N&auml;he der Demonstrantinnen zur PKK begr&uuml;ndet, was im Kontext des Geschehens absurd anmutet.<br>\nDoch derartige Begr&uuml;ndungen sind im t&uuml;rkischen Polizeistaat heute Alltag. Der gr&ouml;&szlig;te Teil der seit Jahren andauernden Repressionen wird mit vermeintlicher N&auml;he der Festgenommenen zur PKK oder zur G&uuml;len-Bewegung begr&uuml;ndet, inhaltlich seri&ouml;se Anklagen gibt es kaum noch&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Tuerkei-Angriff-auf-die-Muetter-4146202.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ein Leserbrief zu unserem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45710#h15\">Hinweis #15 von gestern<\/a><\/strong><br>\n<blockquote><p>\nSehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nSehr geehrter Herr Berger,<\/p>\n<p>vornweg m&ouml;chte ich mich f&uuml;r Ihre Arbeit vielmals bedanken. Sie helfen mir bei meiner Bildung bzw. Informationsbeschaffung und politischer Orientierung ungemein. Im Grunde sind die Nachdenkseiten inzw. meine Hauptnachrichtenquelle, die sozusagen das Wichtigste abdeckt. Dazu nehme ich dann noch die ein oder andere Recherche vor und schaue, was so der innere Mainstream schreibt. Sie erm&ouml;glichen mir also mit Ihrer Arbeit auch eine enorme Zeitersparnis, w&uuml;rde ich mir beispielsweise die ganzen tollen &ldquo;Hinweise des Tages&rdquo; selbst zusammen suchen wollen. Und hier komme ich zum Punkt, weswegen ich schreibe, da ich an der heutigen Auswahl einen kleineren Kritikpunkt anbringen m&ouml;chte. Und an der Stelle m&ouml;chte ich mich auch gleich daf&uuml;r entschuldigen, dass ich mich erst bei Ihnen melde, wenn mich etwas st&ouml;rt.<\/p>\n<p>Zu den heutigen Hinweisen des Tages: auch hier m&ouml;chte ich vorweg loben, dass es insgesamt eine sehr gute Auswahl ist. V.a. der Essay von Hans-J&uuml;rgen Urban, der mir sehr vielversprechend erscheint, den ich aber bisher nur &uuml;berflogen habe. Und der Artikel von Johannes Simon, dessen Analysen ich f&uuml;r sehr nachvollziehbar halte, die jedoch m.E. nicht ganz widerspruchsfrei mit Andreas N&ouml;lkes aktuellen Schriften vereinbar sind, den ich ebenfalls f&uuml;r seine Scharfsinnigkeit sch&auml;tze. Explizit wird ja dort in dem Artikel auch Heisterhagen kritisiert. Wobei dieser, soweit ich wei&szlig;, nicht ein derart gro&szlig;artiger Verfechter von HartzIV ist, wie dort insinuiert wird. Vielleicht k&ouml;nnten Sie ja in einem eigenen Beitrag auf diesen Komplex eingehen. Das w&uuml;rde mich sehr interessieren, wie Ihre Sicht zu dieser theoretischen Konfliktebene ist.<\/p>\n<p>Nun aber zum Kritikpunkt: Mich hat sehr irritiert, dass heute ein Artikel von Rainer Zitelmann bei The European empfohlen wird, ohne jegliche kritische Einordnung. Mal abgesehen davon, dass Zitelmann f&uuml;r jeden Linken ein Graus sein sollte (wie Sie sicher selbst wissen), ist auch seine Analyse nicht sehr treffend. Mit den angesprochenen Konfliktfeldern mag er nicht ganz unrecht haben, aber seine Argumentation ist m.E. verfehlt.<\/p>\n<p>Ich selbst habe das Interview gesehen und war ebenfalls schockiert, als Frau Merkel &ldquo;Europa&rdquo; als ihr Verm&auml;chtnis ins Spiel brachte. Ich dachte sogar, dass es wirklich auch menschlich traurig ist, wenn sie diese Aussagen ernst meint und nicht nur aus Opportunit&auml;t heraus t&auml;tigte.<\/p>\n<p>Zu Zitelmanns Argumenten:<\/p>\n<ul>\n<li>Er erkl&auml;rt, dass &ldquo;Die Briten, die f&uuml;r uns der wichtigste Verb&uuml;ndete (gerade in wirtschaftspolitischen Fragen) waren, (&hellip;) ausgeschieden [sind].&rdquo; Hier und in Kombination mit den sp&auml;teren Ausf&uuml;hrungen scheint Zitelmanns Affirmation der neoliberalen Austerit&auml;tspolitik durch. <\/li>\n<li>Er erkl&auml;rt, dass &rdquo; Merkel (&hellip;) alle Kraft zur Griechenlandrettung eingesetzt [hat] und sich nicht im Geringsten bem&uuml;ht, dass die Briten in der EU bleiben.&rdquo; Das klingt gerade so, als ob Merkel der Syriza-Regierung irgendwas geschenkt h&auml;tte. Ihre Rolle kann man ja u.a. in Varoufakis &ldquo;Die ganze Geschichte&rdquo; zumindest im Ansatz erkennen. Sie gab offenbar immer wenig wie m&ouml;glich und immer nur so viel wie sein musste und am Ende war es offenbar auch sie, die Tsipras einlullte. Das Ergebnis sehen wir heute.<\/li>\n<li>Zur Migrationspolitik Merkels erkl&auml;rt er: &ldquo;Sie wollte diese Staaten zwingen, gegen ihren Willen Zuwanderer aufzunehmen. Das haben die sich nicht bieten lassen &ndash; und dies hat Europa weiter gespalten. Merkel war so weltfremd, dass sie glaubte, ihre Politik der grenzenlosen Willkommenskultur allen anderen europ&auml;ischen Staaten aufzwingen zu k&ouml;nnen. &rdquo;<br>\nEr unterschl&auml;gt dabei, dass die deutschen Regierungen (allen voran Merkel) immer mit dem Verweis auf die Dublin-Regeln eine solidarische europ&auml;ische Fl&uuml;chtlings- und Migrationspolitik blockiert haben &ndash; bis zu dem Zeitpunkt, wo es sozusagen auch f&uuml;r Deutschland brenzlig wurde. Pl&ouml;tzlich appellierte sie an die Solidarit&auml;t der anderen. Auch das geh&ouml;rt zu einer ehrlicheren Kritik an Merkels Migrationspolitik dazu und erkl&auml;rt auch teilweise die jetzige Blockadehaltung anderer Mitgliedsstaaten in Sachen Migration.<br>\nDie Formulierung &ldquo;Politik der grenzenlosen Willkommenskultur&rdquo; ist m.E. ohnehin fernab der Realit&auml;t. Wenn diese von Merkel je betrieben wurde, ist das doch schon l&auml;ngst Schnee von gestern. Und selbst im Jahr 2015 war es wohl eher ein opportunistischer Akt, weil man -v&ouml;llig zu Recht und auch menschlich geboten- die schlimmen Bilder in der europ&auml;ischen Peripherie verhindern wollte.<\/li>\n<li>Die &ldquo;Euro-Rettungspolitik&rdquo; betreffenden Ausf&uuml;hrungen sind relativ diffus, diese kann man dadurch im Grunde weder als &ldquo;richtig&rdquo; noch als besonders &ldquo;falsch&rdquo; werten. Aber auch hier unterschl&auml;gt er wieder mit der Formulierung, dass diese &ldquo;[Euro-Rettungspolitik] zudem zu &ouml;konomisch unkalkulierbaren Belastungen Deutschlands f&uuml;r die Zukunft&rdquo; f&uuml;hre, dass unter dieser Politik zu allererst die anderen europ&auml;ischen Staaten leiden. Deutschlands Lohndumpingpolitik erw&auml;hnt er mit keinem Wort, obwohl diese bei keiner Analyse der Probleme der Europolitik fehlen darf. Leiden wird &ldquo;Deutschland&rdquo; erst richtig, wenn der dt. Export in den anderen Mitgliedsstaaten eines Tages nicht mehr abgesetzt werden kann.<\/li>\n<li>Und zu guter Letzt mutma&szlig;t er, dass Merkel wom&ouml;glich als &ldquo;weltfremde gr&uuml;ne Ideologin&rdquo; in die Geschichte eingehen wird. Dass Merkels Umweltpolitik alles andere als gr&uuml;n ist, d&uuml;rfte jedem regelm&auml;&szlig;igen Leser der NDS ja bekannt sein. Das ist ja der Witz an Camouflage: Das sieht nach gr&uuml;ner Natur aus, ist aber keine. Da hat sich der Zitelmann wohl aus seiner ideologischen Borniertheit heraus t&auml;uschen lassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Allerbeste Gr&uuml;&szlig;e und viel Kraft f&uuml;r die weitere Arbeit w&uuml;nscht ein treuer Leser,<br>\nJohannes Fedisch\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Herr Fedisch hat Recht. Die kommentarlose Aufnahme des Artikels war ungl&uuml;cklich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-45732","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45732","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45732"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45732\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45735,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45732\/revisions\/45735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}