{"id":45750,"date":"2018-08-30T08:27:05","date_gmt":"2018-08-30T06:27:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750"},"modified":"2018-08-30T08:27:05","modified_gmt":"2018-08-30T06:27:05","slug":"hinweise-des-tages-3194","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h01\">&Uuml;ber Fake News und unterschlagene Wahrheiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h02\">Gesetz &uuml;ber Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h03\">Wie sich der Soli abschaffen lie&szlig;e, ohne die Ungleichheit zu erh&ouml;hen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h04\">Fachkr&auml;ftemangel? &Ouml;konomen zweifeln an der Millionen-L&uuml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h05\">Gig-Economy: Deliveroo und Foodora auf R&uuml;ckzug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h06\">Wie sichert die Polizei den INHALT ihrer Datenbanken?!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h07\">Konzeption der Bundeswehr: R&uuml;stung f&uuml;r den Neuen Kalten Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h08\">Wie man Fluchtursachen schafft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h09\">Wo die AfD der Linken den Rang abl&auml;uft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h10\">&Ouml;sterreich: Erh&ouml;hte Familienbeihilfe gestrichen &ndash; Behinderte verlieren Unterst&uuml;tzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h11\">Verfassungsschutz wollte V-Mann verheimlichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h12\">Diplomatische Spannungen zwischen den USA und S&uuml;dafrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h13\">Iran 1953: Wie die CIA den Demokraten aus Teheran wegputschte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45750#h14\">Der Weg zur Prosperit&auml;t &ndash; Leseprobe<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&Uuml;ber Fake News und unterschlagene Wahrheiten<\/strong><br>\nWas ist Fake und was ist nur die Verdrehung der Wahrheit bis zur Unkenntlichkeit. Wir zeigen an drei Beispielen, wie Deutschlands gro&szlig;e Medien sich als Meister ihres Faches erweisen.<br>\nNichts regt unsere Leitmedien mehr auf als das, was sie gerne &bdquo;fake news&ldquo; nennen. Findet man nicht im &bdquo;Netz&ldquo; jeden Tag einen Beweis daf&uuml;r, dass alle au&szlig;er den &bdquo;wirklich seri&ouml;sen Medien&ldquo;, zu denen man selbst vorneweg geh&ouml;rt, nicht ernst zu nehmen sind und sogar eine Gefahr f&uuml;r die Demokratie darstellen? Nur was durch die &bdquo;seri&ouml;sen H&auml;nde der wirklichen Journalisten&ldquo; geht, so das Selbstverst&auml;ndnis, kann man ohne weiteres f&uuml;r ein St&uuml;ck Wahrheit halten.<br>\nDieser Tage kann man an verschiedenen Beispielen leicht erkennen, wie dumm und arrogant, ja, wie grundfalsch diese Position ist. Erstes Beispiel: der neue ifo-Index. In den ZDF heute-Nachrichten (hier, ab Minute 10) verk&uuml;ndet der Moderator mit kaum zur&uuml;ckgehaltener Freude, die Stimmung in der deutschen Wirtschaft sei &bdquo;extrem gut&ldquo;, das ifo-Institut habe ein Sommerhoch vermeldet, das alle Erwartungen &uuml;bertrifft. Optimistisch mache die Firmenchefs vor allem die Tatsache, dass es nicht zu einem europ&auml;isch-amerikanischen Handelskrieg gekommen sei (das kommt auch so von ifo).<br>\nEs ist zun&auml;chst auff&auml;llig, dass der ifo-Index in einem Monat in den Hauptnachrichten genannt wird, in dem es aufw&auml;rts geht, aber kaum einmal in Monaten, wie seit der Jahreswende, wo es abw&auml;rts geht. Dann die unverhohlene Freude des Moderators. Wor&uuml;ber freut er sich? Ist es nicht seine Aufgabe, den Zuschauern ohne jede Emotion eine Nachricht zu &uuml;bermitteln und zu erkl&auml;ren, wie die im Zusammenhang der bisherigen Entwicklung des Indikators zu sehen ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/08\/ueber-fake-news-und-unterschlagene-wahrheiten\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gesetz &uuml;ber Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung<\/strong><br>\n(RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz)<br>\nEinf&uuml;hrung einer doppelten Haltelinie f&uuml;r Rentenniveau (48 Prozent) und Beitragssatz (20 Prozent) bis 2025 sowie &Auml;nderungen bei der Berechnung der Standardrente sowie des verf&uuml;gbaren Durchschnittsentgelts, Sonderzahlungen des Bundes an die allgemeine RV 2022 bis 2025, Verl&auml;ngerung der Zurechnungszeit, Ausweitung von Kindererziehungszeiten f&uuml;r vor 1992 geborene Kinder (&raquo;M&uuml;tterrente II&laquo;), Verl&auml;ngerung des Einstiegsbereichs (bisher: Gleitzone) auf Bruttoentgelte bis 1.300 Euro\/Monat (bisher: 850 Euro\/Monat).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/recht\/gesetzgebung\/gesetzgebung-19-wahlperiode\/rv-lv-und-stabg\">Portal Sozialpolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: Rentenpaket zementiert Rentenk&uuml;rzungen<\/strong><br>\nMit dem beschlossenen Rentenpaket bleiben Union und SPD dem von ihnen zu verantwortenden Sozialabbau der letzten Jahrzehnte treu. Mit der sogenannten Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2025 zementiert die Gro&szlig;e Koalition die fatalen Folgen der Rentenk&uuml;rzungen der letzten Jahrzehnte&rdquo;, erkl&auml;rt Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Wagenknecht weiter:<br>\n&bdquo;Der Sturm im Koalitionswasserglas ist zu Ende. Im Ergebnis bringt die Einigung in der GroKo keine Verbesserungen f&uuml;r die Mehrheit der Menschen. Die Festschreibung eines zu niedrigen Rentenniveaus bedeutet, dass es von der Bundesregierung weiterhin keine Hilfe f&uuml;r Menschen geben wird, die mit Altersarmut oder einem sinkenden Lebensstandard im Ruhestand zu k&auml;mpfen haben. Dieser grunds&auml;tzliche Befund &auml;ndert sich auch nicht durch die Einigung bei der M&uuml;tterrente. Denn es ist zwar besser, dass davon jetzt alle M&uuml;tter von Kindern profitieren sollen, die vor 1992 geboren sind. Aber die Erh&ouml;hung um einen halben Rentenpunkt ist viel zu niedrig. Die gesetzliche Rente muss f&uuml;r alle deutlich angehoben werden. DIE LINKE fordert u.a. s&auml;mtliche K&uuml;rzungen aus der Rentenanpassungsformel zu streichen und ein Sicherungsniveau von mindestens 53 Prozent gesetzlich festzuschreiben. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen die Arbeitgeber wieder parit&auml;tisch an den Kosten der Alterssicherung beteiligt werden, statt &uuml;ber die staatliche Subventionierung der unsinnigen Riesterrente nur die Finanzwirtschaft zu bereichern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/rentenpaket-zementiert-rentenkuerzungen\/\">die Linke. im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Es ging nie um die Rente<\/strong><br>\nErl&ouml;sung oder Ruhe im Rentenstreit. So lauten die Schlagzeilen heute, nachdem sich die Koalitionsspitzen am Dienstagabend im Kanzleramt geeinigt hatten. Die Bundesregierung beschloss daraufhin am heutigen Mittwoch im Kabinett das Paket von Sozialminister Hubertus Heil, nachdem es letzte Woche von der Tagesordnung verschwunden war. Warum eigentlich?<br>\nWeil es nie um die Rente ging, da ist sich die GroKo n&auml;mlich einig, wie ich hier gezeigt habe, sondern um die Absenkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung. Statt 0,3 Prozentpunkte, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, geht es um 0,5 Prozentpunkte nach unten. Das freut nat&uuml;rlich die Arbeitgeber.<br>\nDass die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien ihrem Auftrag nicht gerecht werden, beweist einmal mehr die Tagesschau. Sie verwendet heute fast alle Zeilen eines Artikels auf die Rente und den angeblichen Streit, der deswegen innerhalb der Gro&szlig;en Koalition geherrscht habe. Erst ganz am Schluss wird beil&auml;ufig erw&auml;hnt, dass sich die Regierungsfraktionen darauf verst&auml;ndigten, den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung um 0,5 Prozentpunkte zu senken. Was wie eine Entlastung f&uuml;r Arbeitnehmer klingt, ist in Wirklichkeit aber eine Belastung der Sozialversicherung wie Jens Berger am Montag auf den NachDenkSeiten gezeigt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/180829es-ging-nie-um-die-rente\">TauBlog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wie sich der Soli abschaffen lie&szlig;e, ohne die Ungleichheit zu erh&ouml;hen<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngsten Zahlen zu den Rekord-Haushalts&uuml;bersch&uuml;ssen haben auch die Debatte um die Zukunft des Solidarit&auml;tszuschlags wieder angeheizt. Doch von der Soli-Abschaffung w&uuml;rden nur Besser- und Hochverdiener profitieren, die &uuml;ber die letzten Jahrzehnte bereits deutlich entlastet wurden. Steuer- und Abgabensenkungen sollten auf geringe und mittlere Einkommen konzentriert werden. Eine Analyse von Stefan Bach. [&hellip;]<br>\nSimulationsrechnungen mit fortgeschriebenen Daten der Steuerstatistik zeigen, dass das Aufkommen von derzeit (2018) sch&auml;tzungsweise 18,7 Milliarden Euro zu 62 Prozent von den einkommensreichsten 10 Prozent der Bev&ouml;lkerung aufgebracht wird. Das sind die Steuerpflichtigen, die ein bedarfsgewichtetes Pro-Kopf-Einkommen von mehr als 58.000 Euro im Jahr erzielen. Allein das reichste Hundertstel, das bei einem Einkommen von 153.000 Euro im Jahr beginnt, zahlt 28 Prozent des Soli-Aufkommens, das sind 5,1 Milliarden Euro oder 12.600 Euro je Steuerpflichtigen. Die &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung, die bis zu einem Einkommen von 22.600 Euro im Jahr reicht, tr&auml;gt dagegen nur 0,3 Milliarden Euro oder 1,7 Prozent zum Aufkommen bei. Eine Abschaffung des Soli w&uuml;rde daher nur Besser- und Hochverdiener entlasten &ndash; Geringverdiener und Mittelschichten haben fast nichts davon.<br>\nBetrachtet man die Entwicklung der Steuerbelastungen &uuml;ber die letzten beiden Jahrzehnte, so wurden die Besser- und Hochverdiener bereits deutlich entlastet. Als 1998 der Solidarit&auml;tszuschlag auf den heutigen Zuschlagssatz von 5,5 Prozent herabgesetzt wurde, lag der Spitzensteuersatz noch bei 53 Prozent ab 61.377 Euro zu versteuerndes Einkommen. Der Soli erh&ouml;hte den Spitzensteuersatz auf 55,9 Prozent. Heute betr&auml;gt der Spitzensteuersatz bei diesen Einkommen nur noch 42 Prozent beziehungsweise 45 Prozent bei Einkommen &uuml;ber 260.532 Euro, also einschlie&szlig;lich Soli 44,3 Prozent beziehungsweise 47,5 Prozent. Das hei&szlig;t, auf Spitzeneinkommen wurde die Einkommensteuer seit 1998 um einen Betrag vermindert, der fast dem Dreifachen des Soli entspricht. Ferner wurden seitdem die Unternehmensteuern gesenkt, die Abgeltungsteuer eingef&uuml;hrt, die Verm&ouml;gensteuer abgeschafft und die Erbschaftsteuer auf Unternehmens&uuml;bertragungen praktisch beseitigt &ndash; Entlastungen, die den Reichen und vor allem den Superreichen im Lande zugutegekommen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/wie-sich-der-soli-abschaffen-liesse-ohne-die-ungleichheit-zu-erhoehen-27586\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel? &Ouml;konomen zweifeln an der Millionen-L&uuml;cke<\/strong><br>\nWirtschaftsvertreter warnen vor Engp&auml;ssen bei qualifizierten Arbeitskr&auml;ften. Experten halten den Fachkr&auml;ftemangel allerdings f&uuml;r ein Alibi. Ein Zuwanderungsgesetz sei nicht nur unn&ouml;tig, sondern sogar sch&auml;dlich.<br>\nGlaubt man Vertretern der Wirtschaft, stehen Deutschland schwere Zeiten bevor. Das Exportgesch&auml;ft l&auml;uft, die Kauflust der Deutschen ist ungebrochen, die Auftragsb&uuml;cher der meisten Unternehmen sind voll. Aber mit jedem Jahr wird es offenbar schwerer, die Auftr&auml;ge auch abzuarbeiten &ndash; weil zunehmend die Mitarbeiter daf&uuml;r fehlen. Vor allem Spezialisten. Und das k&ouml;nnte sich langfristig als Risiko f&uuml;r die Konjunktur erweisen.<br>\nNach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) klagt fast jedes zweite Unternehmen dar&uuml;ber, offene Stellen l&auml;ngerfristig nicht besetzen zu k&ouml;nnen. Genauso viele sorgen sich inzwischen aufgrund der Personalknappheit um die Wachstumsperspektiven. Insgesamt gebe es inzwischen 1,6 Millionen Stellen, die mangels geeigneter Bewerber nicht besetzt werden k&ouml;nnten, warnt der Verband.<br>\nDoch eine ganze Reihe von Experten h&auml;lt die Warnungen f&uuml;r &uuml;bertrieben &ndash; und einen fl&auml;chendeckenden, branchen&uuml;bergreifenden Fachkr&auml;ftemangel in Deutschland f&uuml;r ein M&auml;rchen. Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung kommt in einer Analyse zu dem Ergebnis, dass die Zahlen des DIHK &uuml;berh&ouml;ht und wenig aussagekr&auml;ftig sind.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article181343286\/Fachkraeftemangel-Oekonomen-zweifeln-an-der-Millionen-Luecke.html\">Welt Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/14_115491.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Zum Gl&uuml;ck kommt auch mal die Wahrheit in die Zeitung neben der ganzen Propaganda: es gibt keinen Fachkr&auml;ftemangel, sondern viel zu niedrige L&ouml;hne und Massenarbeitslosigkeit. Bei offiziell 3,2 und real &uuml;ber 4 Millionen Arbeitslosen sowie einem extremen Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss von 250 Milliarden Euro im Jahr ist das offensichtlich. Im &Uuml;brigen: auch wenn es einen Mangel an Fachkr&auml;ften in irgendeiner Branche g&auml;be, wieso sollte der Staat f&uuml;r die Unternehmen auch nur einen Finger krumm tun? Warum soll hier pl&ouml;tzlich nicht mehr das Gesetz von Angebot und Nachfrage gelten, sprich, Unternehmen h&ouml;here L&ouml;hne zahlen m&uuml;ssen, was nach guter neoklassischer Theorie Jugendlichen Knappheiten signalisiert? Und warum sollen Unternehmen *nicht* gezwungen sein, selber (mehr) auszubilden und z. B. Steuern f&uuml;r den Betrieb von Schulen und Universit&auml;ten zu zahlen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gig-Economy: Deliveroo und Foodora auf R&uuml;ckzug<\/strong><br>\nMarktbereinigung: Deliveroo verl&auml;sst 10 deutsche Standorte. Foodora zieht sich nach Protesten und Anklagen aus vier Staaten zur&uuml;ck<br>\nDer hart umk&auml;mpfte Markt der Essensauslieferungen &uuml;ber Online-Plattformen, Rad-Kuriere und Smartphones bereinigt sich derzeit. Deliveroo k&uuml;ndigte am 16. 8. 2018 seinen R&uuml;ckzug aus 10 von 15 deutschen St&auml;dten an. Der britische Lieferdienst will sich in Zukunft auf die Innenst&auml;dte von Berlin, M&uuml;nchen, Hamburg, K&ouml;ln und Frankfurt konzentrieren.<br>\nDer R&uuml;ckzug erfolgte vier Monate, nachdem der Aktionstag Schwarzer #Freitag13 am 13. April 2018 das Image von Deliveroo in Deutschland schwer besch&auml;digt hatte. Deliveroo war als h&auml;rtester Union Buster (was ist das?) und Lohndr&uuml;cker unter den derzeit in Deutschland aktiven Liefer-Plattformen in die Kritik geraten.<br>\nDas Unternehmen steht europaweit im Verdacht, Scheinselbst&auml;ndigkeit zu f&ouml;rdern und ein Gesch&auml;ftsmodell zu betreiben, das auf systematischer Hinterziehung von Steuern und Sozialabgaben beruht. Deliveroo hatte in K&ouml;ln fast s&auml;mtlichen Fahrern gek&uuml;ndigt, nachdem die Belegschaft am 16. Februar 2018 den ersten deutschen Betriebsrat gegr&uuml;ndet hatte. Stattdessen werden Fahrer*innen nun als &bdquo;selbst&auml;ndige Gewerbetreibende&ldquo; angeheuert, die keinen Betriebsrat gr&uuml;nden d&uuml;rfen, nicht streiken k&ouml;nnen, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/deliveroo-und-foodora-auf-rueckzug\/\">Arbeitsunrecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie sichert die Polizei den INHALT ihrer Datenbanken?!<\/strong><br>\nHeute Morgen wurde bekannt, dass im Fall &bdquo;Chemnitz&ldquo; der Haftbefehl gegen die beiden Beschuldigten im Internet aufgetaucht sei. Aus Berlin wurde vor wenigen Tagen berichtet, dass Polizisten illegal polizeiliche Datenbanken &uuml;ber das System POLIKS abfragen k&ouml;nnen bzw. konnten, sei es aus pers&ouml;nlichen Interessen, oder um die Informationen zu Geld zu machen. Die s&auml;chsische Polizei kann sich den Vorfall noch gar nicht erkl&auml;ren, die Berliner Polizei spielt die Sache herunter, in welchem Umfang und wie lange diese Missbrauchsm&ouml;glichkeit eigentlich bestand oder noch besteht. Wenn sich Zeugen, Gesch&auml;digte, deren Familienangeh&ouml;rige, Tatverd&auml;chtige, Beschuldigte und Anw&auml;lte nicht mehr sicher sein k&ouml;nnen, dass die sie betreffenden Informationen und Dokumente bei der Polizei gesch&uuml;tzt sind und auch bleiben, ber&uuml;hrt das im Kern das Vertrauen in die Arbeit der Polizei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/wie-sichert-die-polizei-den-inhalt-ihrer-datenbanken\">Police IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Konzeption der Bundeswehr: R&uuml;stung f&uuml;r den Neuen Kalten Krieg<\/strong><br>\nMit zunehmender Eile plant Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die Bundeswehr in der kommenden Legislaturperiode weiter aufzur&uuml;sten. Als konzeptionelle Grundlage hierf&uuml;r dient die &bdquo;Konzeption der Bundeswehr&ldquo; (KdB), die seit Ende April 2018 im Entwurf und seit August 2018 in der endg&uuml;ltigen Fassung vorliegt. Mit der Begr&uuml;ndung, die Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung sei in den letzten Jahren str&auml;flich vernachl&auml;ssigt worden, propagiert die KdB faktisch eine R&uuml;stungsoffensive gegen Russland. Dies d&uuml;rfe jedoch nicht auf Kosten der F&auml;higkeiten f&uuml;r Milit&auml;reins&auml;tze im Globalen S&uuml;den gehen, was schlie&szlig;lich in Forderungen m&uuml;ndet, buchst&auml;blich in alle Richtungen zu r&uuml;sten &ndash; und dementsprechend auch Gelder bereitzustellen. Konsequenterweise forderte von der Leyen auf der Bundeswehrtagung am 14. Mai 2018, den R&uuml;stungshaushalt trotz der hohen Steigerungen der letzten Jahre noch einmal in einer ganz anderen Dimension aufzuplustern. (&hellip;)<br>\nSchwer vorstellbar, dass Merkel angesichts derart markiger Spr&uuml;che die Absicht hat, ihrer Verteidigungsministerin in die Parade zu fahren &ndash; zumal einige in ihrer Partei ohnehin noch &uuml;ber von der Leyens Ideen hinausgehen wollen. So forderte Unions-Fraktionsvize Johann Wadephul bereits einen Tag vor der Haushaltsdebatte sogar, die vom Verteidigungsministerium geforderten 1,5 Prozent bereits im Jahr 2021 zu verwirklichen.<br>\nGruselig ist das vor allem deshalb, weil sich Prozentzahlen im unteren einstelligen Bereich zwar auf den ersten Blick harmlos ausnehmen m&ouml;gen, sie sich bei n&auml;herer Betrachtung aber als riesige Summen entpuppen, die dann f&uuml;r andere Zwecke nicht mehr zur Verf&uuml;gung stehen. Was die Aussagen von der Leyens konkret bedeuten, beschreibt Spiegel Online unter Berufung auf interne Quellen mit folgenden Worten: &bdquo;Die Steigerung, so von der Leyen, sei absolut notwendig, schlie&szlig;lich m&uuml;ssten alle Verb&uuml;ndeten der Allianz mehr leisten. Ihre Zielmarke ist hoch gesteckt. Internen Berechnungen zufolge m&uuml;ssten die Verteidigungsausgaben zum Erreichen der 1,5-Prozent-Marke bis 2025 auf 62,5 Milliarden Euro steigen, etwa 58 Milliarden davon w&uuml;rden ihrem Haus zuflie&szlig;en, vier Milliarden gingen in andere Ressorts.&ldquo;<br>\nMit dem Entwurf der Konzeption der Bundeswehr und den anschlie&szlig;enden Debatten um die H&ouml;he des R&uuml;stungsetats wurden weitere Weichen gestellt, um mit Volldampf in einen Neuen Kalten Krieg mit Russland rauschen zu k&ouml;nnen. Und das ist nicht nur friedenspolitisch eine Katastrophe, sondern es wird die Bev&ouml;lkerung auch buchst&auml;blich teuer zu stehen kommen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/08\/28\/konzeption-der-bundeswehr\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45736\">Krieg als Spiel, Massenmord als Partnerb&ouml;rse &ndash; Wie die Bundeswehr ihre Werbung rechtfertigt und weiter ausbaut<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie man Fluchtursachen schafft<\/strong><br>\nDer Ausbau der EU-Fl&uuml;chtlingsabwehr ist ein zentraler Schwerpunkt der gestern gestarteten Afrikareise von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wie Regierungskreise best&auml;tigen, wird Merkel nach ihren gestrigen Gespr&auml;chen in Senegal auch heute in Ghana und morgen in Nigeria &uuml;ber Schritte verhandeln, um die Flucht von Menschen vor Armut, Hoffnungslosigkeit und Krieg zu unterbinden und die Abschiebung von Fl&uuml;chtlingen aus Deutschland zu erleichtern. In Umfragen geben fast die H&auml;lfte der befragten Senegalesen und rund drei Viertel der befragten Ghanaer und Nigerianer an, ihr Land verlassen zu wollen. Ursachen sind krasse Armut und eine dramatische Jugendarbeitslosigkeit. Arbeitspl&auml;tze vernichten systematisch Unternehmen aus der EU, die etwa senegalesische K&uuml;stengew&auml;sser leerfischen und damit Senegals Fischereibranche schwer sch&auml;digen oder auch Ghana mit Dumpinggefl&uuml;gel &uuml;berschwemmen und damit die einheimische Gefl&uuml;gelbranche in den Ruin treiben. Gespr&auml;che &uuml;ber den Stopp derlei fluchtverursachender EU-Praktiken stehen nicht auf Merkels Programm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7705\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wo die AfD der Linken den Rang abl&auml;uft<\/strong><br>\nIm Osten Deutschlands sind die Rechtspopulisten oft da stark, wo auch die Linke ihre Hochburgen hat. Dabei k&auml;mpfen beide insbesondere in den ehemaligen DDR-Plattenbauvierteln um die gleiche W&auml;hlerschicht: die Unzufriedenen. Um die, die sich abgeh&auml;ngt f&uuml;hlen. [&hellip;]<br>\nAber die Welt hat sich ge&auml;ndert. Seine Partei hat sich ge&auml;ndert. Und beides passt hier offenbar immer weniger zusammen in Marzahn-Nord. Die Linke, sagt Wolfgang Brauer, hat sich von ihrer sozialen Basis entfernt. Links und sozialer Protest, das war hier eine weitgehende Einheit zuletzt, als die Linke noch PDS hiess und fest in den Vereinen und sozialen Hilfeprojekten verwurzelt war. Stichwort: K&uuml;mmererpartei. Ihre Mitglieder halfen beim Ausf&uuml;llen von Formularen f&uuml;r die Rente, unterst&uuml;tzten bei Antr&auml;gen f&uuml;r Sozialhilfe und waren in Mieterinitiativen aktiv. Und der W&auml;hler dankte es: Auf dem Gipfel der Popularit&auml;t, 2001, holte Wolfgang Brauer in seinem Wahlkreis 56 Prozent. Es war das Berlin-weit beste Ergebnis.<br>\nAber dann passierte es, dass die Leute hier auf der Strasse wieder von &laquo;denen da oben&raquo; sprachen, und pl&ouml;tzlich war die Linke mit gemeint. Denn die sass seit 2002 mit der SPD in der Berliner Landesregierung. Und die Linke wurde f&uuml;r deren rabiaten Sparkurs mitverantwortlich gemacht. Ihr h&auml;ttet das verhindern m&uuml;ssen, musste sich Brauer immer wieder anh&ouml;ren, wenn er in seinem Wahlkreis unterwegs war. Dazu gesellte sich eine schleichende kulturelle Entfremdung, als im Zuge ihrer Westausdehnung die Linke ihre W&auml;hler zunehmend auch in den akademisch-mittelst&auml;ndischen Milieus der Innenst&auml;dte suchte. Neue Themen kamen auf wie Antirassismus und Geschlechterfragen &ndash; um den Preis, so klagt der Kulturpolitiker Brauer, einer ideologisch zunehmend &laquo;verkopften Sprache&raquo;, mit der sich die Partei von der hiesigen Lebenswelt entfernte. Dieses &laquo;ganze verschwiemelte Zeug&raquo; &uuml;ber die postindustrielle Gesellschaft etwa, dass es kein Proletariat mehr gebe. Und wenn selbst in der &ouml;rtlichen Bezirkszeitung aus Arbeitern &ndash; politisch korrekt &ndash; &laquo;Arbeiter*innen&raquo; werden, dann k&ouml;nnten die meisten hier nur den Kopf sch&uuml;tteln: Ham die keine anderen Probleme?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/wo-die-afd-der-linken-den-rang-ablaeuft-ld.1403444%20\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich: Erh&ouml;hte Familienbeihilfe gestrichen &ndash; Behinderte verlieren Unterst&uuml;tzung<\/strong><br>\nOhne Vorwarnung wurde Menschen mit Behinderung in den letzten Wochen die erh&ouml;hte Familienbeihilfe gestrichen &ndash; monatlich rund 380 Euro weniger bedeutet das f&uuml;r sie. Und es drohen weitere K&uuml;rzungen f&uuml;r Familien mit Kindern mit Behinderungen.<br>\n&bdquo;V&ouml;llig &uuml;berraschend und ohne jegliche Vorank&uuml;ndigung oder Diskussion dar&uuml;ber hat das zust&auml;ndige Bundeskanzleramt die bisherige Rechtsauslegung ge&auml;ndert und streicht in Zukunft wohl Tausenden behinderten Personen einen wesentlichen Teil ihres Einkommens&ldquo;, ist der Vorsitzende der L&auml;nderkonferenz der Ombudsstellen f&uuml;r Menschen mit Behinderungen, Siegfried Suppan fassungslos.<br>\nGrund daf&uuml;r sind Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofes aus dem Jahr 2013 und 2016, die besagen: Wer seinen Lebensunterhalt haupts&auml;chlich aus der &ouml;ffentlichen Hand sicherstellt, soll keinen Anspruch auf Familienbeihilfe haben. Die Urteile haben sich auf einen Subsidi&auml;r-Schutzberechtigten und einen H&auml;ftling bezogen, denen das Gericht den Anspruch auf Familienbeihilfe aberkannte. Um Menschen mit Behinderung ging es in den Urteilen nicht.<br>\nObwohl auch viele Menschen mit Behinderung ihren Lebensunterhalt vor allem durch staatliche Unterst&uuml;tzung sichern, wurde das Urteil nicht auf F&auml;lle von Behinderung angewendet. Behinderte Menschen bekamen weiter die erh&ouml;hte Familienbeihilfe bezahlt, auch wenn sie Mindestsicherung bezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/erhoehte-familienbeihilfe-gestrichen-behinderte-verlieren-unterstuetzung\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verfassungsschutz wollte V-Mann verheimlichen<\/strong><br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz hatte einen V-Mann im Umfeld des Attent&auml;ters vom Breitscheidplatz platziert. Und das sollte offenbar nicht an die &Ouml;ffentlichkeit gelangen, wie aus einem Dokument aus der Beh&ouml;rde hervorgeht.<br>\nIm Fall des Attent&auml;ters vom Breitscheidplatz, Anis Amri, hat das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) offenbar versucht, seine Rolle nicht &ouml;ffentlich werden zu lassen. Das zeigen Recherchen des ARD-Politikmagazins &ldquo;Kontraste&rdquo;, des Rundfunks Berlin Brandenburg und der &ldquo;Berliner Morgenpost&rdquo;.<br>\nSo traf sich BfV-Pr&auml;sident Hans-Georg Maa&szlig;en am 24. M&auml;rz 2017 zu einem Gespr&auml;ch mit Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) und dessen Staatssekret&auml;r Torsten Akmann. Dabei ging es offenbar darum, die Tatsache, dass das BfV einen V-Mann im Umfeld der von Amri h&auml;ufig besuchten Fussilet Moschee platziert hatte, nicht &ouml;ffentlich werden zu lassen. Dies geht aus einem f&uuml;r den Verfassungsschutzpr&auml;sidenten Hans-Georg Maa&szlig;en von seiner Beh&ouml;rde verfassten Sprechzettel zur Vorbereitung des Gespr&auml;chs hervor, den Kontraste, der rbb und die &ldquo;Berliner Morgenpost&rdquo; einsehen konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2018\/08\/amri-skandal-erreicht-verfassungsschutzpraesident-maassen.html\">rbb24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Diplomatische Spannungen zwischen den USA und S&uuml;dafrika<\/strong><br>\nSeit letzter Woche gibt es diplomatische Spannungen zwischen den USA und S&uuml;dafrika. Sie begannen mit einem Tweet von Donald Trump, in dem der US-Pr&auml;sident verlautbarte, er habe seinen Au&szlig;enminister Mike Pompeo &ldquo;aufgefordert, die Beschlagnahmungen und Zwangsenteignungen von L&auml;ndereien und Farmen sowie die vielfachen T&ouml;tungen von Farmern genau zu untersuchen&rdquo;. Die s&uuml;dafrikanische Au&szlig;enministerin Lindiwe Sisulu beschwerte sich daraufhin bei der US-Botschaft und warf Trump vor, er sei &ldquo;falsch informiert&rdquo;. Tats&auml;chlich hat die s&uuml;dafrikanische Regierung bislang keine entsch&auml;digungslosen Enteignungen von Farmen vorgenommen &ndash; aber Staatspr&auml;sident Cyril k&uuml;ndigte am 31. Juli eine Verfassungs&auml;nderung an, die das erlauben soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Diplomatische-Spannungen-zwischen-den-USA-und-Suedafrika-4148512.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Iran 1953: Wie die CIA den Demokraten aus Teheran wegputschte<\/strong><br>\nSchon einmal haben die USA und Gro&szlig;britannien einen Milit&auml;rschlag gegen Iran gef&uuml;hrt, um sich das &Ouml;l des Landes zu sichern. 1953 finanzierte und organisierte der US-Geheimdienst CIA den Putsch der Monarchisten gegen Mossadegh, weil er die &Ouml;lindustrie verstaatlicht hatte. Bis zum Zweiten Weltkrieg hatte Gro&szlig;britannien Teile des Nahen Ostens besetzt und auch gro&szlig;e Macht &uuml;ber die iranische Politik. Folgte die iranische Regierung nicht den W&uuml;nschen der britischen, drohte diese mit Wirtschaftssanktionen oder Krieg. Vor allem seit Anfang des 20. Jahrhunderts gro&szlig;e &Ouml;lquellen im Iran entdeckt wurden, wollte Gro&szlig;britannien das Land um jeden Preis beherrschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-08-29\/iran-1953-wie-die-cia-den-demokraten-aus-teheran-wegputschte\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Weg zur Prosperit&auml;t &ndash; Leseprobe<\/strong><br>\nDer Wiener Wirtschaftswissenschaftler Stefan Schulmeister hat mit &ldquo;Der Weg zur Prosperit&auml;t&rdquo; ein Buch ver&ouml;ffentlicht, in dem er die wirtschaftliche und politische Misere in Europa mit folgenden Hauptfaktoren erkl&auml;rt: einerseits eine interessengeleitet-zurechtmanipulierte wirtschaftswissenschaftliche Theorie und eine davon inspirierte Wirtschaftspolitik, und andererseits wechselnde Koalitionen von Realkapital, Finanzkapital und Arbeitnehmerschaft.In der Einleitung, die ich mit seiner Genehmigung leicht gek&uuml;rzt wiedergebe, erkl&auml;rt Schulmeister pr&auml;gnant dieThesen, die er in diesem lesenwerten Buch entwickelt. [&hellip;]<br>\nNoch nie in der Geschichte hat eine &ouml;konomische Weltanschauung so lange und so umfassend dominiert wie die neoliberale Theorie. Aus ihr wurde jene &raquo;Navigationskarte&laquo; f&uuml;r die Politik abgeleitet, die Europa seit fast f&uuml;nfzig Jahren immer tiefer in die Krise f&uuml;hrte:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1012-schulmeister\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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