{"id":45766,"date":"2018-09-02T09:00:01","date_gmt":"2018-09-02T07:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766"},"modified":"2018-08-31T10:41:28","modified_gmt":"2018-08-31T08:41:28","slug":"hinweise-der-woche-77","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h01\">Neue alte Kriege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h02\">Wie Deutschland Arbeitslosigkeit in Europa produziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h03\">Frankreich: &ldquo;Arbeit soll wieder besser bezahlt werden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h04\">&bdquo;Es gibt eine Riesenchance, unsere eigene Macht aufzubauen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h05\">Vorwurf gegen VW: Diesel-Urteile per Vergleich verhindert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h06\">Gesch&auml;ft mit dem Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h07\">Fachkr&auml;ftemangel? &Ouml;konomen zweifeln an der Millionen-L&uuml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h08\">Gesetz &uuml;ber Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h09\">Absolute und relative L&uuml;cke zwischen Regelbedarf (Hartz IV) und Armutsgef&auml;hrdungsschwelle 2006-2017<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h10\">Mehr als eine Million Kinder beziehen St&uuml;tze f&uuml;r Schulbedarf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h11\">Verraten und verkauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h12\">Deutschland, wie w&auml;rs denn mit etwas Vernunft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766#h13\">Brutalit&auml;t als Staatsr&auml;son<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Neue alte Kriege<\/strong><br>\nDer Wirtschaftskrieg braucht eine milit&auml;rische Drohkulisse<br>\nIn den letzten drei Jahrzehnten war der Antikriegstag f&uuml;r viele allenfalls etwas Traditionalistisch-Gestriges. Seit dem &bdquo;Fall der Mauer&ldquo;, so der verbreitete Glaube, sei die Kriegsgefahr gebannt, eine Friedensdividende werde dem &bdquo;globalen Weltdorf&ldquo; Wohlstand und Sicherheit bringen. Bestenfalls der naiv-romantische Glaube an das Gute im Kapitalismus.<br>\n20 Kriege und 385 Konflikte hat das Heidelberger Institut f&uuml;r internationale Konfliktforschung f&uuml;r 2017 gez&auml;hlt. 68,5 Millionen Menschen sind laut UNHCR weltweit auf der Flucht. 2,9 Mio. mehr als 2016. Der gr&ouml;&szlig;te Anstieg in der Geschichte der UN-Organisation. Die globale R&uuml;stungsausgaben stiegen 2017 laut SIPRI auf 1,74 Billionen US-Dollar.<br>\nWir befinden uns im Krieg und Deutschland ist Kriegspartei. Deutsche Waffen, deutsches Geld &hellip; Wenn es nach Schwarz-Rosa geht &ndash; Gr&uuml;ne und FDP stehen dem nicht nach &ndash; soll das in Zukunft deutlich mehr werden: 2 Prozent des BIP f&uuml;r R&uuml;stungsausgaben, das w&auml;ren dann rund 80 Milliarden Euro. F&uuml;r das Geld gibt es mehr deutsche Panzer, Fregatten und Flugzeuge f&uuml;r den Einsatz im &bdquo;Krisenbogen von Nordafrika &uuml;ber die Sahelzone, das Horn von Afrika, den Nahen und Mittleren Osten bis nach Zentralasien&ldquo;. (Wei&szlig;buch Bundeswehr, 2016)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5035\/internationale_politik\/9226\/Neue-alte-Kriege.htm\">unsere zeit<\/a>\n<p><strong>dazu: Konzeption der Bundeswehr: R&uuml;stung f&uuml;r den Neuen Kalten Krieg<\/strong><br>\nMit zunehmender Eile plant Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die Bundeswehr in der kommenden Legislaturperiode weiter aufzur&uuml;sten. Als konzeptionelle Grundlage hierf&uuml;r dient die &bdquo;Konzeption der Bundeswehr&ldquo; (KdB), die seit Ende April 2018 im Entwurf und seit August 2018 in der endg&uuml;ltigen Fassung vorliegt. Mit der Begr&uuml;ndung, die Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung sei in den letzten Jahren str&auml;flich vernachl&auml;ssigt worden, propagiert die KdB faktisch eine R&uuml;stungsoffensive gegen Russland. Dies d&uuml;rfe jedoch nicht auf Kosten der F&auml;higkeiten f&uuml;r Milit&auml;reins&auml;tze im Globalen S&uuml;den gehen, was schlie&szlig;lich in Forderungen m&uuml;ndet, buchst&auml;blich in alle Richtungen zu r&uuml;sten &ndash; und dementsprechend auch Gelder bereitzustellen. Konsequenterweise forderte von der Leyen auf der Bundeswehrtagung am 14. Mai 2018, den R&uuml;stungshaushalt trotz der hohen Steigerungen der letzten Jahre noch einmal in einer ganz anderen Dimension aufzuplustern. (&hellip;)<br>\nSchwer vorstellbar, dass Merkel angesichts derart markiger Spr&uuml;che die Absicht hat, ihrer Verteidigungsministerin in die Parade zu fahren &ndash; zumal einige in ihrer Partei ohnehin noch &uuml;ber von der Leyens Ideen hinausgehen wollen. So forderte Unions-Fraktionsvize Johann Wadephul bereits einen Tag vor der Haushaltsdebatte sogar, die vom Verteidigungsministerium geforderten 1,5 Prozent bereits im Jahr 2021 zu verwirklichen.<br>\nGruselig ist das vor allem deshalb, weil sich Prozentzahlen im unteren einstelligen Bereich zwar auf den ersten Blick harmlos ausnehmen m&ouml;gen, sie sich bei n&auml;herer Betrachtung aber als riesige Summen entpuppen, die dann f&uuml;r andere Zwecke nicht mehr zur Verf&uuml;gung stehen. Was die Aussagen von der Leyens konkret bedeuten, beschreibt Spiegel Online unter Berufung auf interne Quellen mit folgenden Worten: &bdquo;Die Steigerung, so von der Leyen, sei absolut notwendig, schlie&szlig;lich m&uuml;ssten alle Verb&uuml;ndeten der Allianz mehr leisten. Ihre Zielmarke ist hoch gesteckt. Internen Berechnungen zufolge m&uuml;ssten die Verteidigungsausgaben zum Erreichen der 1,5-Prozent-Marke bis 2025 auf 62,5 Milliarden Euro steigen, etwa 58 Milliarden davon w&uuml;rden ihrem Haus zuflie&szlig;en, vier Milliarden gingen in andere Ressorts.&ldquo;<br>\nMit dem Entwurf der Konzeption der Bundeswehr und den anschlie&szlig;enden Debatten um die H&ouml;he des R&uuml;stungsetats wurden weitere Weichen gestellt, um mit Volldampf in einen Neuen Kalten Krieg mit Russland rauschen zu k&ouml;nnen. Und das ist nicht nur friedenspolitisch eine Katastrophe, sondern es wird die Bev&ouml;lkerung auch buchst&auml;blich teuer zu stehen kommen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/08\/28\/konzeption-der-bundeswehr\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Bundeswehr: Plakatkampagne<\/strong><br>\nHeute startet eine neue Plakatkampagne der Bundeswehr, mit der Jugendliche und junge Erwachsene f&uuml;r Deutschlands Kriege begeistert werden sollen. Der Beruf &bdquo;Soldat*in&ldquo; soll ein Job wie jeder andere sein. Dass mit diesem &bdquo;Beruf&ldquo; immer Gewalt und die M&ouml;glichkeit zu t&ouml;ten oder get&ouml;tet zu werden einhergehen, wird ausgeblendet.<br>\nDie Bundeswehr schreibt &uuml;ber ihre Kampagne: &bdquo;In diesen Wochen beginnt f&uuml;r &uuml;ber 700.000 junge Menschen in Deutschland das letzte Schuljahr. Darum starten wir nun die zweite Phase unserer Berufekampagne, um die vielf&auml;ltigen M&ouml;glichkeiten in der Bundeswehr nach dem Schulabschluss zu zeigen. Nach den &bdquo;Spr&uuml;che&ldquo;-Plakaten im Fr&uuml;hjahr stellen wir jetzt konkrete T&auml;tigkeiten bei der Bundeswehr in den Mittelpunkt. Neben den klassischen milit&auml;rischen Motiven wie #K&auml;mpfen oder #Teamgeist stehen vor allem die fachlichen Bedarfe wie IT, Technik oder Medizin im Mittelpunkt unserer Werbung. Denn wir haben nicht nur milit&auml;rische Bedarfe, sondern wir brauchen vor allem qualifizierte Fachkr&auml;fte. Mit starken Bildern und pr&auml;gnanten Headlines, versehen mit einem Hashtag, begegnen wir der jungen Zielgruppe und verl&auml;ngern somit die klassische Au&szlig;enwerbung in den digitalen Bereich. [&hellip;] Aufmerksamkeitsstarke Motive in neuem Look werden nicht nur in Gro&szlig;st&auml;dten, sondern auch in vielen Kleinst&auml;dten und Gemeinden auf Gro&szlig;fl&auml;chenplakaten und City-Light-Postern zu sehen sein. Um die Betrachterinnen und Betrachter auf emotionaler Ebene zu erreichen, setzen wir auf starke Bilder mit pr&auml;gnanten Hashtags.&ldquo;<br>\nAuch diese Kampagne wird wie die vorhergehenden durch eine breite multimediale Offensive, u.a. auf Facebook und Instagram, flankiert. Insbesondere die Tatsache, dass im Kern Minderj&auml;hrige die Zielgruppe der Kampagne darstellen, ist unverantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/08\/27\/bundeswehr-plakatkampagne\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45736\">Krieg als Spiel, Massenmord als Partnerb&ouml;rse &ndash; Wie die Bundeswehr ihre Werbung rechtfertigt und weiter ausbaut<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45651#h09\">Minderj&auml;hrige Rekruten bei der Bundeswehr: &ldquo;Vor zwei Jahren hab&rsquo; ich noch mit Playmobil gespielt&rdquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45089\">Ausl&auml;nder rein! Das Bundesverteidigungsministerium will die Bundeswehr f&uuml;r Ausl&auml;nder &ouml;ffnen, weil ihr die Rekruten ausgehen. Ein Kommentar von Ingar Solty<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wie Deutschland Arbeitslosigkeit in Europa produziert<\/strong><br>\nDeutschland ist nicht ohne Grund als &ldquo;oberlehrerhaft&rdquo; verschrien. Gerne erkl&auml;ren wir dem Rest der Welt, dass er sich an Vertr&auml;ge zu halten hat. Dabei ist gerade Deutschland ein &ldquo;Weltmeister&rdquo; im Regel-Brechen. Statt, wie bei der Einf&uuml;hrung des Euro vereinbart, f&uuml;r stabiles Lohnwachstum und Inflation entsprechend der Produktivit&auml;tsentwicklung zu sorgen, spart und geizt Deutschland, wo es nur geht. Die Folge: deutsche Produkte sind gut &ndash; und vor allem preiswert. Ausl&auml;ndische Anbieter, wie franz&ouml;sische Autozulieferer setzt das noch mehr unter Druck. Niedrige Mindestl&ouml;hne und zu geringe staatliche Investitionen hierzulande kosten dort Arbeitspl&auml;tze. Die Zeche zahlen deutsche Niedrigl&ouml;hner und ein wachsendes Arbeitslosenheer in anderen EU-L&auml;ndern.<br>\nAnmoderation: &ldquo;Die Deutschen sind sehr b&ouml;se!&rdquo; US-Pr&auml;sident Trump regt sich seit Monaten dar&uuml;ber auf, dass Deutschland mehr Waren in die USA exportiert als von dort einf&uuml;hrt. Seine Wut d&uuml;rfte diese Woche noch gr&ouml;&szlig;er geworden sein, denn nun kommt heraus: Deutschland wird auch 2018 wieder und mit gro&szlig;em Abstand Exportweltmeister.<br>\nLaut Prognose landet Deutschland mit einem gewaltigen Leistungsbilanz&uuml;berschuss von 264 Milliarden Euro mit gro&szlig;em Abstand vor Japan. Die Leistungsbilanz der USA dagegen wird ein enormes Defizit von gesch&auml;tzten 371 Milliarden Euro aufweisen.<br>\nAnmoderation: Nicht nur Trump ist deshalb stinksauer, auch bei unseren europ&auml;ischen Nachbarn ist die Wut gro&szlig;. Und selbst hierzulande gibt es Leidtragende unserer Exportpolitik. Susanne Katharina Opalka, Ursel Sieber und Jonas Wahmkow zeigen, wer am Ende den Preis daf&uuml;r zahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-vom-23-08-2018\/wie-deutschland-arbeitslosigkeit-in-europa-produziert.html\">Kontraste<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Frankreich: &ldquo;Arbeit soll wieder besser bezahlt werden&rdquo;<\/strong><br>\nMinisterpr&auml;sident Philippe k&uuml;ndigt an, dass &Uuml;berstunden k&uuml;nftig von Sozialabgaben befreit werden. Daf&uuml;r bremst der Staat bei Sozialausgaben. Es soll zur Aktivit&auml;t ermuntert werden<br>\nGanz Europa wird beherrscht von der Frage, wer reindarf und wer drau&szlig;en bleiben muss? Nicht ganz. In Frankreich steht das Wieder-in Schwung-bringen der Wirtschaft, wie immer die Kaufkraft und der Kampf gegen die Armut auf den vorderen drei Pl&auml;tzen. Danach kommt die Sicherheit, dann die Umwelt und der &Uuml;bergang in der Energieversorgung und erst dann kommt die Migrationspolitik auf Platz sechs.<br>\nDie gro&szlig;en Auseinandersetzungen zwischen der Regierung in Paris und der Opposition werden in den kommenden Wochen auf dem Feld der &Ouml;konomie und der sozialen Gerechtigkeit ausgetragen, prophezeit die linksliberale Tageszeitung Lib&eacute;ration angesichts einer aktuellen Umfrage, zu der die eben genannte Priorit&auml;ten-Rangliste geh&ouml;rt.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Schockma&szlig;nahmen&rdquo;<br>\nDort werden die Einschnitte bei den Sozialabgaben und die Einsparungen der Sozialabgaben bei &Uuml;berstunden als mesures chocs &ldquo;Schockma&szlig;nahmen&rdquo; bezeichnet. Die Regierung will das Wohngeld, auf das die &Auml;rmeren und die unteren Einkommensschichten angewiesen sind, ebenso wie die Familienhilfe (Kindergeld) im neuen Budget nur um 0,3 Prozent j&auml;hrlich steigern, w&auml;hrend die Inflation in diesem Jahr aber mit 1,8 % registriert wird &ndash; laut FAZ liegt sie gar bei 2,3 Prozent.<br>\nAuch die Renten werden wie die Mindestsicherung RSA anders als bislang &uuml;blich von der Preissteigerung entkoppelt. Daf&uuml;r sollen aber die Arbeitseinkommen von Niedrigverdienern, die staatliche Mindestrente sowie Leistungen f&uuml;r Behinderte sollten &ldquo;bald deutlich steigen&rdquo;.<br>\nZudem k&uuml;ndigt der Premierminister Entlassungen im Staatsdienst an. 2019 sollen 4.500 Posten gestrichen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Frankreich-Arbeit-soll-wieder-besser-bezahlt-werden-4146460.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Renten, Kindergeld und mehr: Frankreichs Regierung bremst Sozialausgaben<\/strong><br>\nReformen sollen Angestellte motivieren, &Uuml;berstunden zu leisten. 4500 Stellen im &ouml;ffentlichen Dienst auf zentraler Ebene fallen im kommenden Jahr weg. Sp&auml;ter sollen es noch viel mehr werden.<br>\nDie franz&ouml;sische Regierung plant Einschnitte bei den Sozialausgaben sowie neue finanzielle Anreize, um l&auml;ngere Arbeitszeiten attraktiver zu machen. Der Premierminister Edouard Philippe k&uuml;ndigte in einem Interview mit der franz&ouml;sischen Sonntagszeitung &bdquo;Journal du Dimanche&ldquo; entsprechende Ma&szlig;nahmen an, die in den kommenden Monaten umgesetzt werden sollen.<br>\nAls besonders heikel d&uuml;rfte dabei die geplante Entkoppelung von einigen Sozialleistungen von der Inflation empfunden werden. Im linken politischen Lager k&uuml;ndigte sich dagegen bereits am Sonntag erheblicher Widerstand an. Die Regierung will die Renten, das Wohn- und das Kindergeld in den Jahren 2019 und 2020 nur um 0,3 Prozent und damit einen geringeren Prozentsatz ansteigen lassen als die Inflation. Bisher sind diese Posten automatisch an die Preissteigerung gekoppelt. Die Inflation betrug im Juli dieses Jahres 2,3 Prozent.<br>\n&bdquo;Dem Land geht es besser, wenn mehr gearbeitet wird&ldquo;<br>\nDar&uuml;ber hinaus will die Regierung das l&auml;ngere Arbeiten f&uuml;r die Franzosen interessanter machen, indem sie im kommenden Jahr die Verg&uuml;tung von &Uuml;berstunden f&uuml;r die Arbeitnehmer von Sozialabgaben befreit&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/frankreichs-regierung-bremst-sozialausgaben-15756766.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Sozialausgaben bremsen&rdquo;: so kann man krassen Sozialabbau nat&uuml;rlich sprachlich versch&ouml;nern. Wenn die Renten, Kinder- und Wohngeld bisher an die Inflationsrate gekoppelt waren (und nicht zus&auml;tzlich an den Produktivit&auml;tszuwachs, was ich kaum glauben kann), dann ist das schon armselig genug, aber 0,3 Prozent Zuwachs pro Jahr sind mindestens 2,5 Prozentpunkte zu wenig&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Es gibt eine Riesenchance, unsere eigene Macht aufzubauen&ldquo;<\/strong><br>\nEs hat etwas gedauert, mit Alexandria Ocasio-Cortez einen Termin f&uuml;r ein Interview zu finden. Schlie&szlig;lich waren die letzten Wochen recht hektisch f&uuml;r sie.<br>\nEnde Juni hat Ocasio-Cortez v&ouml;llig unvorhergesehen den seit zehn Legislaturperioden amtierenden Joe Crowley geschlagen, ein Schwergewicht der Demokratischen Partei, in New Yorks 14. Wahlkreis. Damit hat ein 28-j&auml;hriges Mitglied der Democratic Socialists of America (DSA), die letztes Jahr noch als Barkeeperin gearbeitet hat, gegen jemanden gewonnen, der m&ouml;glicherweise Sprecher des Repr&auml;sentantenhauses f&uuml;r die Demokraten geworden w&auml;re.<br>\nDaniel Denvir traf Ocasio-Cortez f&uuml;r seinen Jacobin-Podcast The Dig und sprach mit ihr &uuml;ber die Struktur ihrer Kampagne, die Verwundbarkeit von Demokratinnen der Mitte gegen&uuml;ber Herausforderungen von links, die Notwendigkeit von mutigen Visionen politischer Kandidatinnen, die Entrechtung der W&auml;hlerschaft, den politischen Status Puerto Ricos und vieles mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/alexandria-ocasio-cortez-dsa-sozialismus-interview?i-like-ada-cookies=1\">ada<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> wenn auch lang, sehr lesenswert. Die neue kongresskandidatin aus New York beschreibt, wie man Wahlen gewinnt &ndash; indem man Menschen gewinnt. Hierzulande wegen der sammlungsbewgung Aufstehen gerade sehr aktuell. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vorwurf gegen VW: Diesel-Urteile per Vergleich verhindert<\/strong><br>\nKann sich VW Entsch&auml;digungen wie in Amerika auch hierzulande leisten? Deutsche Dieselk&auml;ufer m&uuml;ssen selbst klagen &ndash; und erfolgsversprechende Klagen w&uuml;rden oft mit Deals aus der Welt geschafft, sagt ein Anwalt.<br>\nWer die j&uuml;ngsten Auto-Verkaufszahlen ansieht, muss annehmen, dass VW im Geld schwimmt. Trotz &bdquo;Dieselgate&ldquo; liefert der Konzern immer mehr Fahrzeuge aus. Die Kassen des Autoriesen, der allerdings auch den tiefgreifenden Wandel in der Branche hin zu E-Mobilit&auml;t und Digitalisierung finanzieren muss, sind gut gef&uuml;llt.<br>\nAber w&auml;ren sie das auch, wenn Volkswagen seine europ&auml;ischen Kunden wie in den Vereinigten Staaten nach der Abgas-Aff&auml;re h&auml;tte entsch&auml;digen m&uuml;ssen? &Uuml;ber 25 Milliarden Euro nahm man dort in die Hand, um die juristischen H&uuml;rden wegzur&auml;umen. Und in Europa? Setzt VW hier ganz bewusst auf Vergleiche mit klagenden Autobesitzern, wie Anw&auml;lte den Wolfsburgern vorwerfen?<br>\nDas Unternehmen macht klar, dass die Zahl der Vergleiche gemessen an der Gesamtzahl der Verfahren gering sei. Ob sich der Konzern f&uuml;r einen au&szlig;ergerichtlichen Vergleich entscheide, sei von wirtschaftlichen Gesichtspunkten und jedem Einzelfall abh&auml;ngig.<br>\nChristopher Rother, Anwalt der amerikanischen Kanzlei Hausfeld, sagt allerdings, es sei deutlich, dass eine Absicht dahinterstecke. VW vergleiche sich erst in der Berufungsinstanz, bevor das jeweilige Gericht die Chance habe, eine Entscheidung zu f&auml;llen. Ende dieses Jahres verj&auml;hren seinen Angaben zufolge Anspr&uuml;che, daher sieht Rother eine &bdquo;sehr kluge Prozessstrategie&ldquo;. So werde eine abschlie&szlig;ende gerichtliche Kl&auml;rung der Frage, ob VW als Hersteller schadenersatzpflichtig ist, verhindert: &bdquo;Die Strategie ist weitgehend aufgegangen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/diesel-affaere\/abgasskandal-vorwurf-gegen-vw-diesel-urteile-verhindert-15762743.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gesch&auml;ft mit dem Staat<\/strong><br>\nDie Beratungsgesellschaft Ernst &amp; Young verpflichtet einen Ex-Staatssekret&auml;r, um das Gesch&auml;ft im wichtigsten Wachstumsmarkt weiter anzukurbeln &ndash; dem &ouml;ffentlichen Sektor.<br>\nThomas Losse-M&uuml;ller (45) wird nach Informationen von manager-magazin.de neuer Partner der Beratungsgesellschaft EY (fr&uuml;her: Ernst &amp; Young). Mit dem ehemaligen Leiter der Staatskanzlei von Schleswig-Holsteins Ex-Ministerpr&auml;sident Torsten Albig (55, SPD) will Julie Linn Teigland (48), EY-Chefin f&uuml;r Deutschland, &Ouml;sterreich und die Schweiz, ihr Gesch&auml;ft mit dem &ouml;ffentlichen Sektor weiter ausbauen.<br>\nWeil im Stammgesch&auml;ft mit Wirtschaftspr&uuml;fung ein beinharter Wettbewerb herrscht, sehen die vier gro&szlig;en Pr&uuml;fkonzerne EY, KPMG, PricewaterhouseCoopers (PwC) und Deloitte Ministerien und andere Beh&ouml;rden seit Jahren als eines ihrer wichtigsten Wachstumsfelder.<br>\nDenn der Staat wirkt zunehmend &uuml;berfordert. Herausforderungen wie Digitalisierung, Mobilit&auml;t oder Energiewende erfordern milliardenschwere Investitionen. F&uuml;r solche komplexen Megaprojekte fehlen der &ouml;ffentlichen Hand aber zunehmend Knowhow und Managementf&auml;higkeiten. Transformationsprojekte wie der Aufbau der neuen Bundesautobahnverwaltung, bei der 11.000 Mitarbeiter und erhebliche Anlageverm&ouml;gen von den L&auml;ndern auf den Bund &uuml;bertragen werden, oder die Reform der verkrusteten Bundeswehr sind ohne Berater kaum noch denkbar. Um sich diese Etats zu sichern, investieren die Gro&szlig;berater in das Gesch&auml;ft mit der &ouml;ffentlichen Hand.<br>\nDer neue EY-Partner Losse-M&uuml;ller soll weitere Steuergelder in die Kasse von EY lenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/ernst-young-thomas-losse-mueller-wird-ey-partner-a-1225386.html\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Ein Bericht, der ganz offen beschreibt, was hinter politischen Entscheidungen steckt. Da geht es eben selten um eine Verbesserung f&uuml;r die Menschen in diesem Land, sondern darum, die Gesch&auml;ftsinteressen einzelner Beratungsunternehmen zu bedienen, die dann wiederum gern bereit sind, ehemalige Staatssekret&auml;re einzustellen, die m&ouml;glicherweise an den politischen Entscheidungen zuvor mitgewirkt haben. Ein lukrativer Kreislauf f&uuml;r einzelne, doch ein gro&szlig;er Schaden f&uuml;r die Gemeinschaft. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel? &Ouml;konomen zweifeln an der Millionen-L&uuml;cke<\/strong><br>\nWirtschaftsvertreter warnen vor Engp&auml;ssen bei qualifizierten Arbeitskr&auml;ften. Experten halten den Fachkr&auml;ftemangel allerdings f&uuml;r ein Alibi. Ein Zuwanderungsgesetz sei nicht nur unn&ouml;tig, sondern sogar sch&auml;dlich.<br>\nGlaubt man Vertretern der Wirtschaft, stehen Deutschland schwere Zeiten bevor. Das Exportgesch&auml;ft l&auml;uft, die Kauflust der Deutschen ist ungebrochen, die Auftragsb&uuml;cher der meisten Unternehmen sind voll. Aber mit jedem Jahr wird es offenbar schwerer, die Auftr&auml;ge auch abzuarbeiten &ndash; weil zunehmend die Mitarbeiter daf&uuml;r fehlen. Vor allem Spezialisten. Und das k&ouml;nnte sich langfristig als Risiko f&uuml;r die Konjunktur erweisen.<br>\nNach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) klagt fast jedes zweite Unternehmen dar&uuml;ber, offene Stellen l&auml;ngerfristig nicht besetzen zu k&ouml;nnen. Genauso viele sorgen sich inzwischen aufgrund der Personalknappheit um die Wachstumsperspektiven. Insgesamt gebe es inzwischen 1,6 Millionen Stellen, die mangels geeigneter Bewerber nicht besetzt werden k&ouml;nnten, warnt der Verband.<br>\nDoch eine ganze Reihe von Experten h&auml;lt die Warnungen f&uuml;r &uuml;bertrieben &ndash; und einen fl&auml;chendeckenden, branchen&uuml;bergreifenden Fachkr&auml;ftemangel in Deutschland f&uuml;r ein M&auml;rchen. Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung kommt in einer Analyse zu dem Ergebnis, dass die Zahlen des DIHK &uuml;berh&ouml;ht und wenig aussagekr&auml;ftig sind.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article181343286\/Fachkraeftemangel-Oekonomen-zweifeln-an-der-Millionen-Luecke.html\">Welt Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/14_115491.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Zum Gl&uuml;ck kommt auch mal die Wahrheit in die Zeitung neben der ganzen Propaganda: es gibt keinen Fachkr&auml;ftemangel, sondern viel zu niedrige L&ouml;hne und Massenarbeitslosigkeit. Bei offiziell 3,2 und real &uuml;ber 4 Millionen Arbeitslosen sowie einem extremen Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss von 250 Milliarden Euro im Jahr ist das offensichtlich. Im &Uuml;brigen: auch wenn es einen Mangel an Fachkr&auml;ften in irgendeiner Branche g&auml;be, wieso sollte der Staat f&uuml;r die Unternehmen auch nur einen Finger krumm tun? Warum soll hier pl&ouml;tzlich nicht mehr das Gesetz von Angebot und Nachfrage gelten, sprich, Unternehmen h&ouml;here L&ouml;hne zahlen m&uuml;ssen, was nach guter neoklassischer Theorie Jugendlichen Knappheiten signalisiert? Und warum sollen Unternehmen *nicht* gezwungen sein, selber (mehr) auszubilden und z. B. Steuern f&uuml;r den Betrieb von Schulen und Universit&auml;ten zu zahlen? <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Trotz Fachkr&auml;ftemangels: Neueinstellungen sind zu 41 Prozent befristet<\/strong><br>\nTrotz des Job-Booms werden immer noch 41 Prozent der Arbeitnehmer, die eine neue Stelle antreten, befristet eingestellt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion hervor, die unserer Redaktion vorliegt. Die Bundesregierung wiederum beruft sich auf Daten des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt und Berufsforschung. Junge Menschen unter 25 Jahre sind mit 46 Prozent besonders betroffen. Frauen werden (zu 45 Prozent) h&auml;ufiger auf Zeit eingestellt als M&auml;nner. Weniger als die H&auml;lfte der Arbeitnehmer, die nur &uuml;ber einen Zeitvertrag verf&uuml;gen, werden sp&auml;ter &uuml;bernommen. Wie auch aus der Antwort der Bundesregierung hervorgeht, liegt die innerbetriebliche &Uuml;bernahmequote bei 42 Prozent.<br>\n&bdquo;Sichere und gute Arbeit hat auch in dieser gro&szlig;en Koalition keine Lobby &ndash; gerade junge Menschen und Frauen wird eine planbare, sichere Zukunft verwehrt&ldquo;, kritisierte Susanne Ferschl, Vize-Chefin der Linksfraktion im Bundestag. Es sei h&ouml;chste Zeit, Befristungen auf ein Mindestma&szlig; zu reduzieren und sachgrundlose Befristungen ganz zu verbieten, betonte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/wirtschaft\/arbeit\/trotz-fachkraeftemangel-neueinstellungen-sind-zu-41-prozent-befristet_aid-32219391\">RP Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gesetz &uuml;ber Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung<\/strong><br>\n(RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz)<br>\nEinf&uuml;hrung einer doppelten Haltelinie f&uuml;r Rentenniveau (48 Prozent) und Beitragssatz (20 Prozent) bis 2025 sowie &Auml;nderungen bei der Berechnung der Standardrente sowie des verf&uuml;gbaren Durchschnittsentgelts, Sonderzahlungen des Bundes an die allgemeine RV 2022 bis 2025, Verl&auml;ngerung der Zurechnungszeit, Ausweitung von Kindererziehungszeiten f&uuml;r vor 1992 geborene Kinder (&raquo;M&uuml;tterrente II&laquo;), Verl&auml;ngerung des Einstiegsbereichs (bisher: Gleitzone) auf Bruttoentgelte bis 1.300 Euro\/Monat (bisher: 850 Euro\/Monat).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/recht\/gesetzgebung\/gesetzgebung-19-wahlperiode\/rv-lv-und-stabg\">Portal Sozialpolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: Rentenpaket zementiert Rentenk&uuml;rzungen<\/strong><br>\nMit dem beschlossenen Rentenpaket bleiben Union und SPD dem von ihnen zu verantwortenden Sozialabbau der letzten Jahrzehnte treu. Mit der sogenannten Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2025 zementiert die Gro&szlig;e Koalition die fatalen Folgen der Rentenk&uuml;rzungen der letzten Jahrzehnte&rdquo;, erkl&auml;rt Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Wagenknecht weiter:<br>\n&bdquo;Der Sturm im Koalitionswasserglas ist zu Ende. Im Ergebnis bringt die Einigung in der GroKo keine Verbesserungen f&uuml;r die Mehrheit der Menschen. Die Festschreibung eines zu niedrigen Rentenniveaus bedeutet, dass es von der Bundesregierung weiterhin keine Hilfe f&uuml;r Menschen geben wird, die mit Altersarmut oder einem sinkenden Lebensstandard im Ruhestand zu k&auml;mpfen haben. Dieser grunds&auml;tzliche Befund &auml;ndert sich auch nicht durch die Einigung bei der M&uuml;tterrente. Denn es ist zwar besser, dass davon jetzt alle M&uuml;tter von Kindern profitieren sollen, die vor 1992 geboren sind. Aber die Erh&ouml;hung um einen halben Rentenpunkt ist viel zu niedrig. Die gesetzliche Rente muss f&uuml;r alle deutlich angehoben werden. DIE LINKE fordert u.a. s&auml;mtliche K&uuml;rzungen aus der Rentenanpassungsformel zu streichen und ein Sicherungsniveau von mindestens 53 Prozent gesetzlich festzuschreiben. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen die Arbeitgeber wieder parit&auml;tisch an den Kosten der Alterssicherung beteiligt werden, statt &uuml;ber die staatliche Subventionierung der unsinnigen Riesterrente nur die Finanzwirtschaft zu bereichern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/rentenpaket-zementiert-rentenkuerzungen\/\">die Linke. im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Es ging nie um die Rente<\/strong><br>\nErl&ouml;sung oder Ruhe im Rentenstreit. So lauten die Schlagzeilen heute, nachdem sich die Koalitionsspitzen am Dienstagabend im Kanzleramt geeinigt hatten. Die Bundesregierung beschloss daraufhin am heutigen Mittwoch im Kabinett das Paket von Sozialminister Hubertus Heil, nachdem es letzte Woche von der Tagesordnung verschwunden war. Warum eigentlich?<br>\nWeil es nie um die Rente ging, da ist sich die GroKo n&auml;mlich einig, wie ich hier gezeigt habe, sondern um die Absenkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung. Statt 0,3 Prozentpunkte, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, geht es um 0,5 Prozentpunkte nach unten. Das freut nat&uuml;rlich die Arbeitgeber.<br>\nDass die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien ihrem Auftrag nicht gerecht werden, beweist einmal mehr die Tagesschau. Sie verwendet heute fast alle Zeilen eines Artikels auf die Rente und den angeblichen Streit, der deswegen innerhalb der Gro&szlig;en Koalition geherrscht habe. Erst ganz am Schluss wird beil&auml;ufig erw&auml;hnt, dass sich die Regierungsfraktionen darauf verst&auml;ndigten, den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung um 0,5 Prozentpunkte zu senken. Was wie eine Entlastung f&uuml;r Arbeitnehmer klingt, ist in Wirklichkeit aber eine Belastung der Sozialversicherung wie Jens Berger am Montag auf den NachDenkSeiten gezeigt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/180829es-ging-nie-um-die-rente\">TauBlog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Absolute und relative L&uuml;cke zwischen Regelbedarf (Hartz IV) und Armutsgef&auml;hrdungsschwelle 2006-2017<\/strong><br>\nDie absolute und relative rechnerische L&uuml;cke zwischen Regelbedarf (Hartz IV) (ohne Kosten der Unterkunft und Heizung) und Armutsgef&auml;hrdungsschwelle (siehe Abbildung im PDF-Download) ist auch 2017 weiter gewachsen. In den BIAJ-Materialien vom 24. August 2018 ist dargestellt, wie sich die absolute und relative L&uuml;cke zwischen Regelbedarf in der &ldquo;Regelbedarfsstufe 1&rdquo; und Armutsgef&auml;hrdungsschwelle von 2006 bis 2017 entwickelt hat. Allein bei einem unver&auml;nderten relativen Abstand des Regelbedarfs von der Armutsgef&auml;hrdungsschwelle auf dem Niveau des Jahres 2006 h&auml;tte der Regelbedarf in der &bdquo;Regelbedarfsstufe 1&ldquo; bis 2017 rechnerisch auf 462 Euro statt lediglich auf 409 Euro steigen m&uuml;ssen. Die wachsende absolute und relative L&uuml;cke zwischen Regelbedarf und Armutsgef&auml;hrdungsschwelle f&ouml;rdert die Armut (bzw. amtlich, die Armutsgef&auml;hrdung)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/1125-absolute-und-relative-luecke-zwischen-regelbedarf-hartz-iv-und-armutsgefaehrdungsschwelle-2006-2017.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mehr als eine Million Kinder beziehen St&uuml;tze f&uuml;r Schulbedarf<\/strong><br>\nMehr Kinder als noch vor einem Jahr haben 2018 staatliche Hilfen f&uuml;r die Anschaffung von Schulbedarf bekommen. Hartz-IV-Haushalte bekommen daf&uuml;r pauschal 100 Euro j&auml;hrlich.<br>\nMehr als eine Million Kinder ist einem Zeitungsbericht zufolge beim Schulbedarf auf staatliche Unterst&uuml;tzung angewiesen. Zuletzt erhielten genau 1.006.163 Sch&uuml;ler diese Leistung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket. Das waren gut 5000 Kinder mehr als ein Jahr zuvor, wie die &ldquo;Passauer Neue Presse&rdquo; berichtet. Die Zeitung bezieht sich dabei auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag.<br>\nDie Leistung f&uuml;r den Schulbedarf betr&auml;gt f&uuml;r Kinder aus Hartz-IV-Haushalten pauschal 100 Euro j&auml;hrlich. 70 Euro werden mit dem Schuljahresstart ausgezahlt, so auch zum Beginn des Schuljahres 2018\/2019, weitere 30 Euro zum Beginn des zweiten Halbjahrs, also jeweils im Februar. Die Sch&uuml;lerzahlen in dem Bericht stammen von Februar 2018, die Zahlen f&uuml;r August liegen nach Angaben der Zeitung noch nicht vor.<br>\nBei der Zahl der Leistungsempf&auml;nger steht Nordrhein-Westfalen demnach mit 300.000 Schulkindern an der Spitze. In Niedersachsen waren es 117.000, in Berlin 98.000, in Baden-W&uuml;rttemberg 89.000 und in Bayern 80.000 Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler.<br>\nLinke-Bildungspolitikerin: &ldquo;Hundert Euro reichen nicht&rdquo;<br>\n&ldquo;Insgesamt hundert Euro f&uuml;r den Schulbedarf pro Jahr reichen nicht aus, um die anfallenden Kosten zu decken&rdquo;, kritisierte die Linken-Politikerin Sabine Zimmermann in der &ldquo;PNP&rdquo;. Sie forderte, den vor zehn Jahren festgelegten Pauschalbetrag anzuheben. Von gleichen Chancen f&uuml;r Kinder aus &auml;rmeren Familien k&ouml;nne nach derzeitiger Rechtslage &ldquo;keine Rede sein&rdquo;, sagte Zimmermann&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/schule-immer-mehr-kinder-brauchen-unterstuetzung-bei-schulbedarf-a-1225049.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein Armutszeugnis sondergleichen. Mindestens jedes dritte Kind ist darauf angewiesen, die erb&auml;rmlichen 8 Euro pro Monat beim Job-Center zu erbetteln? Wenn Kinder nicht f&uuml;r die Schule, sondern f&uuml;r das Leben lernen, dann wohl in diesem Fall, da&szlig; sie nichts wert sind und in einem der reichsten L&auml;nder der Welt massenhafte Armut als normal angesehen wird. Und nat&uuml;rlich pr&auml;gt diese Erfahrung die Kinder f&uuml;r ihr restliches Leben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verraten und verkauft<\/strong><br>\nPharmaindustrie greift sich gemeinn&uuml;tzige Anlaufstelle f&uuml;r Patienten. GKV-Spitzenverband sieht unt&auml;tig zu<br>\nDie &raquo;Unabh&auml;ngige Patientenberatung Deutschland&laquo; (UPD), eine auf dem Papier &raquo;gemeinn&uuml;tzige&laquo; Anlaufstelle bei Konflikten mit Krankenkassen, Kliniken und &Auml;rzten, hat klammheimlich den Besitzer gewechselt und steht k&uuml;nftig unter Kontrolle des Pharmadienstleisters Careforce. Eigent&uuml;mer war bisher die Sanvartis GmbH in Duisburg, ein Tochterunternehmen der Vendus-Gruppe&hellip;<br>\nEinst als reines Non-Profit-Projekt gestartet, befand sich die UPD von 2006 bis 2015 in Tr&auml;gerschaft durch den Sozialverband VdK, die Verbraucherzentrale Bundesverband sowie den Verbund unabh&auml;ngige Patientenberatung (VuP). Der kostenlose Beratungsdienst f&uuml;r hilfesuchende Patienten und Versicherte geschieht in gesetzlichem Auftrag, ist Teil der Regelversorgung und wird j&auml;hrlich aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gef&ouml;rdert. 2016 wurde die UPD nach europaweiter Ausschreibung als vermeintlich eigenst&auml;ndige Tochter an die Sanvartis GmbH &uuml;bertragen. Das sorgte damals f&uuml;r heftige Kritik, weil das Unternehmen sein Geld vor allem mit Callcentern f&uuml;r die Krankenkassen verdient.<br>\nDer neueste Deal birgt noch mehr Brisanz: Careforce arbeitet Arzneimittelherstellern als Personal- und Vertriebsdienstleister zu, damit diese ihre Produkte besser vermarktet bekommen. Hinter dem Unternehmen steht der Private-Equity-Fonds Findos Investor, der mit dem Geld deutscher Mittelst&auml;ndler auf Renditejagd geht. Wie soll die UPD unter diesen Bedingungen neutral und unabh&auml;ngig Patienten beraten &ndash; etwa in F&auml;llen, in denen Opfer falscher Medikamentenverabreichung Hilfe suchen?<br>\nOffenbar schert man sich beim GKV-Spitzenverband nicht um derlei Fragen (&hellip;)<br>\nAlarmiert ist Sylvia Gabelmann von der Bundestagsfraktion Die Linke. &raquo;Der Fall zeigt deutlich, dass die Privatisierung der UPD ein fataler Irrweg war und nicht dadurch besser wird, dass man den Fehler wiederholt&laquo;, beklagte sie gestern gegen&uuml;ber jW.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/338764.lobbyarbeit-verraten-und-verkauft.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutschland, wie w&auml;rs denn mit etwas Vernunft?<\/strong><br>\nDerzeit wird in Deutschland diskutiert, Steuern und Abgaben zu senken. Der Grund: die Regierung hat einen gr&ouml;ssen &Uuml;berschuss erwirtschaftet. Bevor man jedoch nur die Einnahmenseite anschaut, w&auml;re es vern&uuml;nftig, sich auch anzuschauen, ob auf der Ausgabenseite alles stimmt &ndash; sprich: ob der deutsche Staat seiner Aufgaben gerecht wird und alle Leistungen und Infrastruktur, f&uuml;r die er verantwortlich zeichnet, auch tats&auml;chlich so zur Verf&uuml;gung stellt, wie es angemessen ist. (&hellip;)<br>\nTats&auml;chlich sieht es mau aus mit den staatlichen Leistungen in Deutschland. Die Altersarmut steigt, und die Aussichten sind exrem schlecht: ganze Bev&ouml;lkerungsschichten werden im Alter verarmen, wenn das so weitergeht. Mit den Investitionen ist Deutschland komplett hinterher. &Ouml;ffentliche Einrichtungen wie Schulen oder Schwimmb&auml;der sind en masse marode. Die Autobahnen sollen privatisiert werden, es sei kein Geld daf&uuml;r da. Die Leistungen der Bahn sind sprichw&ouml;rtlich schlecht. Sozialleistungen sind auf ein Minimum beschr&auml;nkt worden im Hartz-4-System. Das Gesundheitssystem ist krank; es gibt viel zu viele Todesf&auml;lle in Krankenh&auml;usern. Staatliche solche sind geschlossen worden. Auf dem Land gibt es in der Fl&auml;che in vielen Gebieten zuwenig Versorgung. Und so geht es weiter. Weniger Geld f&uuml;r noch viel weniger Leistung also.<br>\nSo sch&ouml;n es f&uuml;r jeden ist, weniger Steuern und Abgaben zu bezahlen: wer nicht in Betracht zieht, was er im Gegenzug daf&uuml;r bekommt, der macht einen schweren Fehler. Nur im Preis-Leistungsverh&auml;ltnis zeigt sich, ob man wirklich ein gutes Gesch&auml;ft macht oder vielmehr ein sehr schlechtes.<br>\nZumal es in einem Staat noch etwas anderes zu bewerten gibt: die Verteilungsfrage n&auml;mlich. Bekommt jeder seinen fairen Anteil von der Produktivit&auml;t ab? Und falls nicht &ndash; in Deutschland steigen die L&ouml;hne ja schon lange nicht mehr mit der Produktivit&auml;t &ndash; wer bekommt das ganze Geld dann? Und wer bezahlt tats&auml;chlich die Steuern, und wer schon lange nicht mehr? Wer das wissen will, muss sich nur anschauen, welche Bev&ouml;lkerungsschicht st&auml;ndig immer noch m&auml;rchenhaft reicher wird (die ganz reiche n&auml;mlich), und welche Schichten dagegen stagnieren oder zur&uuml;ckfallen (alle anderen).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.fdik.org\/2018-08\/s1535221378\">&gt;b&rsquo;s weblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Brutalit&auml;t als Staatsr&auml;son<\/strong><br>\nF&uuml;r die Migrationsforscherin Naika Foroutan, Professorin an der Berliner Humboldt-Universit&auml;t, entwickelt sich die deutsche Gesellschaft in eine pr&auml;faschistische Richtung: &ldquo;Wir sind vorbereitet f&uuml;r die moralische Verwahrlosung des Faschismus, der kommen k&ouml;nnte&rdquo; (Tagesspiegel, 22.7.18). In ihren &Auml;u&szlig;erungen wird das Entsetzen &uuml;ber eine &ouml;ffentliche Diskussion sp&uuml;rbar, die die Frage aufwirft, ob man Menschen retten darf, die im Mittelmeer auf der Flucht ertrinken. Wird in der brutalen Haltung und Handlung von Politikern nicht eine Entwertung des Lebens, eine Entmenschlichung erkennbar, wenn sie die Fl&uuml;chtlinge zu Invasoren und Feinden erkl&auml;ren und deren Sterben als Abschreckung einsetzen?<br>\nDie Unmenschlichkeit und Menschenverachtung, die unsere &ldquo;Wertegemeinschaft&rdquo; jahrelang in Form von Kriegen und Ausbeutung in den Nahen Osten und in zahlreiche L&auml;nder des S&uuml;dens exportiert hatte, sie sind jetzt mitten unter uns. Mauern und rasiermesserscharfe Stacheldrahtz&auml;une sollen die Festung Europa sch&uuml;tzen; Tausende von Familien werden in Lagern zusammengepfercht und jeder Form von Gewalt und Sklaverei preisgegeben. In den USA wurden Kinder auf staatliche Anordnung ihren geflohenen Eltern entrissen. Die EU untersagt und verhindert die Rettung schiffbr&uuml;chiger Fl&uuml;chtlinge und sorgt daf&uuml;r, dass den Tausenden von Verdurstenden in der W&uuml;ste keine Hilfe zuteilwird. Die Gleichg&uuml;ltigkeit den Todgeweihten gegen&uuml;ber wird zur Staatsr&auml;son, Mitleid und Hilfsbereitschaft werden zu kriminellen Akten erkl&auml;rt und bestraft. Es fehlen angemessene Worte, um diese enthemmte staatliche Verrohung und b&uuml;rokratische Unmenschlichkeit zu beschreiben und zu bewerten. Politiker dieser &ldquo;Wertegemeinschaft&rdquo; geben vor, mit ihrer Brutalit&auml;t Probleme zu bek&auml;mpfen &ndash; Probleme, die sie selbst st&auml;ndig erzeugen und reproduzieren.<br>\nDie agressive Menschenfeindlichkeit ist kein Monopol von Trump, Orb&aacute;n, Kurz oder Salvini. Sie exekutieren und spitzen zu, was im marktradikalen Verwertungsziel des Systems angelegt ist. Den Faschismus tr&auml;gt der neoliberale Kapitalismus in sich &ndash; das wusste sogar die CDU und schrieb es 1947 in ihr Ahlener Programm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.schattenblick.de\/infopool\/medien\/altern\/ossi1017.html\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45766\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-45766","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45766","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45766"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45766\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45768,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45766\/revisions\/45768"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45766"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45766"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}