{"id":45772,"date":"2018-08-31T12:48:37","date_gmt":"2018-08-31T10:48:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45772"},"modified":"2018-09-14T10:28:12","modified_gmt":"2018-09-14T08:28:12","slug":"die-debatte-ueber-chemnitz-zeigt-wie-zwiegespalten-unsere-gesellschaft-mittlerweile-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45772","title":{"rendered":"Die Debatte \u00fcber #Chemnitz zeigt, wie zwiegespalten unsere Gesellschaft mittlerweile ist"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/autor_berger.jpg\" alt=\"Jens Berger\" title=\"Jens Berger\"><\/div><p>Deutschland ist sich weitestgehend einig darin, dass Nazis und gewaltbereite Rechtsextremisten in diesem Land keinen Platz haben d&uuml;rfen. Gut so. Eigentlich sollte dies mittlerweile Konsens sein und nicht extra betont werden m&uuml;ssen. Die Instrumentalisierung der Vorf&auml;lle in Chemnitz durch Rechtsextremisten und die dadurch ausgel&ouml;ste Debatte zeigen jedoch auch, dass der gemeinsame Konsens hinter diesem kleinsten gemeinsamen Nenner bereits aufh&ouml;rt. Eine umfassendere Debatte, die auch die sozio&ouml;konomischen und politischen Gr&uuml;nde <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45722\">beleuchtet<\/a>, ohne die der zunehmende Rechtsruck in unserer Gesellschaft kaum vorstellbar w&auml;re, findet nicht statt. Stattdessen klopfen wir uns lieber gegenseitig auf die Schultern und beteuern tagein tagaus, wie doof wir Nazis finden. Das ist zwar vollkommen richtig, aber auch nicht gerade umwerfend originell. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7338\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-45772-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180831_Chemnitz_und_unsere_zwiegespaltene_Gesellschaft_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180831_Chemnitz_und_unsere_zwiegespaltene_Gesellschaft_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180831_Chemnitz_und_unsere_zwiegespaltene_Gesellschaft_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180831_Chemnitz_und_unsere_zwiegespaltene_Gesellschaft_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=45772-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180831_Chemnitz_und_unsere_zwiegespaltene_Gesellschaft_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"180831_Chemnitz_und_unsere_zwiegespaltene_Gesellschaft_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Zeitungen werden &uuml;ber m&ouml;glichst schrille Schlagzeilen verkauft und im ohnehin schon hyperventilierenden Onlinebereich muss man sogar noch ein Schippe drauflegen, um Klicks und damit Werbeeinnahmen zu generieren. Anders ist die momentane Dauererregung der ver&ouml;ffentlichten Meinungen kaum noch zu erkl&auml;ren. Ein Superlativ jagt den n&auml;chsten, wenn es nicht gleich <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/news-chemnitz-horst-seehofer-donald-trump-nafta-warren-buffett-a-1225192.html\">ein Hauch von Weimar ist<\/a>, so werden zumindest Parallelen zu den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ausschreitungen_in_Rostock-Lichtenhagen\">Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen<\/a> gezogen. Geht es nicht ein bisschen kleiner und leiser? Sogar der vielzitierte Begriff &bdquo;Hetzjagd&ldquo; erscheint bei <a href=\"https:\/\/www.freiepresse.de\/chemnitz\/chemnitz-darum-sprechen-wir-nicht-von-hetzjagd-artikel10299149\">unaufgeregter und differenzierter Betrachtung<\/a> &uuml;berzogen. Kann man die widerliche Hetze und den Hass, der zweifelsohne von ein paar Dutzend rechtsextremer Aktivisten in Chemnitz hinausgebr&uuml;llt wurde, nicht scharf kritisieren, ohne die Situation derart ma&szlig;los zu dramatisieren? <\/p><p>Nun werden sicher auch einige Leser sagen, dass man gerade beim Thema Rechtsextremismus nicht vorsichtig genug sein kann und es doch besser sei, einmal mehr auch in schrillen T&ouml;nen zu warnen als einmal zu wenig. Ist das wirklich so? Ich habe da meine Zweifel. Die eigentliche Frage sollte doch sein, wen und was man &uuml;berhaupt erreichen will. In meiner eigenen Echokammer muss ich dieses Thema &uuml;berhaupt nicht mehr anschneiden &ndash; da ist man sich ohnehin einig, dass Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit verachtenswert sind. Man muss keine Eulen nach Athen tragen. Im politischen Mainstream sieht die Sache jedoch ein wenig anders aus. Dort sind die Motive jedoch meist auch gar nicht mal so klar.<\/p><p><strong>Teile und herrsche<\/strong><\/p><p>Der Kampf &bdquo;gegen Rechts&ldquo; ist &uuml;ber die Jahre hinweg zu einem gemeinsamen, ja fast schon sinnstiftenden Merkmal der politischen Linken geworden. Gegendemonstrationen bei AfD-Kundgebungen oder gemeinsame M&auml;rsche gegen rechte Gewalt finden vom Funktion&auml;r des rechten Fl&uuml;gels der IG Metall bis hin zur Vertreterin des Antifa-Fl&uuml;gels der Linkspartei Anklang. &bdquo;Gegen Rechts&ldquo; zu sein, ist heute der kleinste gemeinsame Nenner der politischen Linken, die sich ansonsten bei so ziemlich keinem weiteren Thema wirklich einig ist. Und nat&uuml;rlich ist auch die politische Mitte zumindest verbal &bdquo;gegen Rechts&ldquo; und so l&auml;uft das Bekenntnis &bdquo;gegen Rechts&ldquo; zu sein mittlerweile schon fast Gefahr, beliebig zu werden. Auch die BILD gibt ja vor, &bdquo;gegen Rechts&ldquo; zu sein, druckt aber dennoch regelm&auml;&szlig;ig ihre fremdenfeindlichen Titelseiten. Dies zeigt, was das Lippenbekenntnis wert ist und l&auml;sst sich auch auf das &bdquo;linke Lager&ldquo; &uuml;bertragen. <\/p><p>Denn wenn sozio&ouml;konomische Faktoren der Hauptgrund f&uuml;r die Wahlerfolge der AfD sind und vor allem &ndash; aber nicht nur &ndash; im Osten des Landes zur Entstehung einer rechtsextremen Szene beigetragen haben, dann sind genau diejenigen f&uuml;r das Erstarken des Rechtsextremismus mitverantwortlich, die heute ganz vorne bei den Gegendemonstrationen mitmarschieren &ndash; die Anh&auml;nger des Agendafl&uuml;gels von SPD und Gr&uuml;nen. Denn ohne die Hartz-Gesetze, ohne die vors&auml;tzliche Herbeif&uuml;hrung von Altersarmut und prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen h&auml;tten die Spaltung und der Rechtsruck innerhalb der Gesellschaft sicher so nie stattgefunden. <\/p><p>Gl&uuml;ckliche Menschen w&auml;hlen keine Nazis und haben keine Angst vor &Uuml;berfremdung. Menschen ohne Zukunfts&auml;ngste sind immun gegen die Gaulands und H&ouml;ckes. Das Erstarken der Rechten ist also auch eine Folge der Politik derer, die sich heute den Kampf &bdquo;gegen Rechts&ldquo; auf ihre Fahnen schreiben. Das hat System. Denn wer &bdquo;gegen Rechts&ldquo; marschiert, ist nat&uuml;rlich f&uuml;r Au&szlig;enstehende erst einmal unverd&auml;chtig, den N&auml;hrboden geschaffen zu haben, auf dem der Rechtsruck gedeiht. Teile und herrsche. <\/p><p>Und sogar Teile der Linken, die sich ganz besonders im Kampf &bdquo;gegen Rechts&ldquo; hervortun, stehen durchaus im Verdacht, mit diesem gemeinsamkeitsstiftenden Bekenntnis auch davon ablenken zu wollen, dass sie ihre sozio&ouml;konomischen Forderungen bereits in himmlische Sph&auml;ren ausgegliedert haben. Wer das Seelenheil erst in einer postkapitalistischen Post-Wachstums-Utopie mit offenen Grenzen und einem bedingungslosen Grundeinkommen sieht, hat den Kampf um die Herzen und K&ouml;pfe der Menschen, denen es nicht so gut geht, im Inneren doch schon lange aufgegeben. Und wenn die Menschen dann lieber den braunen Spatz in der Hand als die rote Taube auf dem Dach w&auml;hlen, wird dies als Auftrag interpretiert, noch entschlossener &bdquo;gegen Rechts&ldquo; zu marschieren. Es ist zum verr&uuml;ckt werden. <\/p><p><strong>Ist ja alles so sch&ouml;n tolerant hier<\/strong><\/p><p>Das alte Partisanenlied &bdquo;Bella Ciao&ldquo; ist in einer Kaugummi-Techno-Version der Sommerhit dieses Jahres und offenbar kommen sich auch sehr viele Leitartikler in diesem Sommer vor wie publizistische Partisanen, die mutig in die Berge ziehen und den Faschismus bek&auml;mpfen. Wie absurd. Wenn Publizisten, die wahrscheinlich seit Jahren nicht mehr mit Menschen gesprochen haben, die kein Abitur haben und weniger als 5.000 Euro im Monat verdienen (Kellner, Putzfrauen oder Taxifahrer einmal ausgeklammert), sich nun zu mutigen Sprechern des Volkes erkl&auml;ren, so ist dies vor allem eins &ndash; billig. Nat&uuml;rlich sind die von den Leitartiklern bev&ouml;lkerten Echokammern im Berliner Regierungsviertel ganz f&uuml;rchterlich tolerant. Aber welchen Sinn hat es schon, die eigene Echokammer zu bespa&szlig;en? Die Gefahr, dass ein ZEIT-Redakteur, ein Gr&uuml;nen-Abgeordneter oder Sascha Lobo morgen aus Chemnitz eine national befreite Zone machen wollen und durch die schlauen, toleranten Leitartikel nun davon abgehalten und eines Besseren belehrt werden, ist doch &hellip; &uuml;berschaubar. <\/p><p>Genau so &uuml;berschaubar ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass derartige Leitartikel von den abgeh&auml;ngten Menschen, die zu Rechtsextremismus neigen, &uuml;berhaupt gelesen werden. Das Alltagsleben eines Erwerbslosen aus der Dortmunder Nordstadt hat nun einmal sehr wenig mit dem Alltagsleben eines Medienhipsters vom Prenzlauer Berg zu tun. Hier ist die Frage eher, ob man die Wochenzeitung ZEIT &uuml;berhaupt kennt. Wir haben nicht nur &ouml;konomisch, sondern auch kulturell eine zwiegespaltene Gesellschaft, in der es immer weniger Kontaktpunkte gibt. Der ZEIT-Redakteur hat mehr mit seinen Kollegen aus den Zentren von London oder New York zu tun als mit Nicht-Akademikern aus dem Ruhrgebiet, dem nieders&auml;chsischen Schweineg&uuml;rtel oder den leerstehenden Plattenbauten in Frankfurt\/Oder. Das ist in Zeiten der Globalisierung ja auch normal. Problematisch wird es jedoch, wenn der ZEIT-Redakteur nun versucht, seiner Echokammer zu erkl&auml;ren, warum die &bdquo;Abgeh&auml;ngten&ldquo; nicht mehr an unsere ach so tolle liberale Demokratie glauben und den liberalen westlichen Werten nicht mehr vertrauen. <\/p><p><strong>Der Sachse ist ein doofer Nazi<\/strong><\/p><p>Nur wenige Menschen werden aus sozio&ouml;komischen Gr&uuml;nden rechtsextrem. Konkrete Antworten auf derartige Probleme hat die Rechte ohnehin nicht. Die sozio&ouml;konomische Schieflage ist jedoch oft Grund daf&uuml;r, dass Menschen sich aus dem System ausklinken und die Fremdenfeindlichkeit als Ventil f&uuml;r die im Kessel g&auml;rende diffuse Unzufriedenheit w&auml;hlen. &bdquo;Weil man ja gegen irgendwen sein muss, und mit denen ist es einfach&ldquo; &ndash; wie es eine Chemnitzerin frank und frei <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45722\">ausdr&uuml;ckte<\/a>. Solche Menschen lesen nur in den seltensten F&auml;llen die Leitartikel unserer sch&ouml;ngeistigen Qualit&auml;tszeitungen, bekommen aber indirekt nat&uuml;rlich schon etwas von der Stimmungslage im Lande mit. Wenn man nun pauschal gegen die doofen Sachsen poltert, die ja ohnehin alle irgendwie rechts sind, wird man damit ganz sicher keinen einzigen Sachsen davon abhalten, die AfD zu w&auml;hlen. &Uuml;berhaupt ist die Fixierung auf Sachsen d&auml;mlich. In Baden-W&uuml;rttemberg und Rheinland-Pfalz hat die AfD ebenfalls zweistellige Wahlergebnisse erzielt und fremdenfeindliche &Uuml;bergriffe gibt es leider auch im gesamten Bundesgebiet. Dortmund ist da als rechter &bdquo;Hotspot&ldquo; kein Deut besser oder schlechter als die Pegida-Stadt Dresden. <\/p><p>Im Regierungsviertel werden solche Differenzierungen jedoch nicht gerne vorgenommen. Dort &uuml;berschl&auml;gt man sich f&ouml;rmlich wieder einmal in <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/maas-zu-chemnitz--muessen-demokratie-verteidigen-100.html\">Sorge um die liberale Demokratie<\/a>. Diese Sorge wird &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; von den &bdquo;Gef&auml;hrdern&ldquo; selbst wohl eher mit Genugtuung aufgenommen. Die AfD-Klientel, die nicht zum reaktion&auml;ren, wohlsituierten B&uuml;rgertum geh&ouml;rt, versteht sich eher als &bdquo;Systemgegner&ldquo; und will einen m&ouml;glichst gro&szlig;en Schraubenschl&uuml;ssel ins Getriebe des als elit&auml;r empfundenen Politikbetriebs in Berlin werfen. Je schriller die Vertreter dieser Eliten sich nun aufregen, desto zufriedener k&ouml;nnen diese &bdquo;Systemgegner&ldquo; sich die H&auml;nde reiben. <\/p><p>Wer sich nun Sorgen um die &bdquo;liberale Demokratie&ldquo; macht, ohne die sozio&ouml;konomische Schieflage auch nur anzusprechen, spricht also ebenfalls vornehmlich zur eigenen Echokammer. Auf dass der Herr Professor, der Chefredakteur und der Konzernboss and&auml;chtig nickend zustimmen. Doch was sind die &bdquo;Kollateralsch&auml;den&ldquo; solcher Kommunikationspolitik? <\/p><p>Es wird verallgemeinert, was das Zeug h&auml;lt. Alles Nazis au&szlig;er Mutti. Was geht nun aber in einem Chemnitzer vor, der sich Sorgen &uuml;ber den Verfall der Sicherheit im Innenstadtbereich macht und als politisch Unentschlossener die Demonstrationen besucht hat, die von einer kleinen, aber &uuml;beraus &bdquo;fotogenen&ldquo; Schar von Rechtsradikalen f&uuml;r ihre Zwecke gekapert wurden? Wenn wir die Unzufriedenen pauschal in die rechte Schublade stecken, k&ouml;nnten sie sich irgendwann dort heimisch f&uuml;hlen. Und dann haben wir genau die selbsterf&uuml;llende Prophezeiung, die zum endg&uuml;ltigen Rechtsruck an den Wahlurnen f&uuml;hren wird. Wenn die ganze Welt diese Unzufriedenen in die Nazi-Schublade packt, ohne ihnen eine ernste Alternative bieten zu k&ouml;nnen, dann werden viele dieses Verdikt akzeptieren und sich wie Nazis benehmen und wie Nazis w&auml;hlen. Wenigstens kann der Rest dann gemeinsam &bdquo;gegen Rechts&ldquo; marschieren. Ist es wirklich das, was wir wollen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/autor_berger.jpg\" alt=\"Jens Berger\" title=\"Jens Berger\"\/><\/div>\n<p>Deutschland ist sich weitestgehend einig darin, dass Nazis und gewaltbereite Rechtsextremisten in diesem Land keinen Platz haben d&uuml;rfen. Gut so. Eigentlich sollte dies mittlerweile Konsens sein und nicht extra betont werden m&uuml;ssen. 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