{"id":45843,"date":"2018-09-05T08:25:16","date_gmt":"2018-09-05T06:25:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843"},"modified":"2018-09-05T08:25:16","modified_gmt":"2018-09-05T06:25:16","slug":"hinweise-des-tages-3198","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h01\">#Aufstehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h02\">Gregor Gysi bald allein zu Haus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h03\">Die deutsche Ideologie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h04\">Gewerkschaften gegen rassistische Hetze &ndash; f&uuml;r Solidarit&auml;t!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h05\">Europaweites Altersvorsorgeprodukt: EU-Parlament st&auml;rkt Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h06\">Dr. Gniffkes Macht um Acht: Manipulative ARD-Berichte &uuml;ber Arbeitslosenzahl in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h07\">Wut in Brasilien nach Brand in Nationalmuseum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h08\">So informiert die NZZ unter &laquo;Meinung &amp; Debatte&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h09\">Warum Staaten weltweit nur ans Sparen denken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h10\">Vorsicht vor reichen Weltverbesserern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h11\">Mit der K&uuml;rzung der UNRWA-Mittel durch die USA ist eine tiefere finstere Agenda im Gange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h12\">Tech-Arbeiterinnen gegen das Pentagon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h13\">&ldquo;Five Eyes&rdquo; fordern freiwillige Hintert&uuml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h14\">US-Neocon bringt Intervention in Venezuela ins Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h15\">Zwischen den Fronten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h16\">Iranische Raketen im Irak? Pulverfass Syrien-Iran-Irak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h17\">Westliche Doppelmoral: Saudi-Arabien, Russland und Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45843#h18\">Wird Italien zum n&auml;chsten &bdquo;Griechenland&ldquo;?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>#Aufstehen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Wir sind nicht Teil des Establishments&rdquo;<\/strong><br>\nDer Fraktions-Vizevorsitzende der Linkspartei im Bundestag, Fabio de Masi, hat Kritik an der neuen Sammlungsbewegung &ldquo;Aufstehen&rdquo; zur&uuml;ckgewiesen. Es gehe nicht darum, Populismus zu betreiben, sondern &ldquo;Menschen zur&uuml;ck zur Demokratie zu bringen&rdquo;, sagte er im Deutschlandfunk.<br>\nHeckmann: Herr de Masi, der linke Kulturminister in Th&uuml;ringen und Chef der Staatskanzlei, Benjamin Hoff, der hat gesagt: &ldquo;Wir gegen die Politik da oben, das sei ein Trend in der politischen Debatte. Auch Ihre Sammlungsbewegung bediene diesen Trend&rdquo;, so Benjamin Hoff &ndash; so wie es die AfD auch macht, k&ouml;nnte man hinzuf&uuml;gen. M&uuml;ssen Sie sich nicht den Schuh anziehen, Sie betreiben Populismus pur?<br>\nde Masi: Nein, &uuml;berhaupt nicht, und ich finde, da liegt er auch offensichtlich falsch&hellip; Wir haben eine Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland, wo die 45 Reichsten so viel besitzen wie die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung, 40 Millionen Menschen. Das hat mit Leistungsgerechtigkeit nichts mehr zu tun. Das wird auch von f&uuml;hrenden internationalen &Ouml;konomen kritisiert. Und wenn man dann sagt, wir haben ein Problem mit der sozialen Spaltung in Deutschland, oder, wenn Sie so wollen, mit denen da oben, dann ist das einfach richtig.<br>\nHeckmann: Aber bleiben wir noch mal bei dieser Figur &ldquo;Wir gegen die Politik da oben&rdquo;. Ich dachte ja bis jetzt immer, dass Sammlungsbewegungen sich von unten nach oben gr&uuml;nden. Hier ist es jetzt umgekehrt: Eine Vertreterin des Establishments macht sich zur Anf&uuml;hrerin einer Bewegung, die vorgeblich gegen das Establishment agiert. Haben Sie sich das nicht doch von Donald Trump ein bisschen abgeguckt?<br>\nde Masi: Nein! Denn erstens steht ja Sahra Wagenknecht nicht im Zentrum des Establishments, sondern sie und ich und andere vertreten seit vielen Jahren Positionen, die keine Mehrheit im Bundestag haben &ndash; zum Beispiel das Verbot von Parteispenden von Unternehmen -, weil wir etwa sagen, es ist in einer Demokratie so, dass jede Stimme gleich viel wert sein muss, und die Stimmer der Deutschen Bank oder der Allianz Versicherung darf nicht mehr sein, weil sie etwa an Parteien spenden &ndash; &uuml;brigens nach der Rentenprivatisierung damals auch an SPD und Gr&uuml;ne. Das zu beklagen, das zu kritisieren, das sind Positionen, die Sahra Wagenknecht und ich vertreten, und damit sind wir nicht Teil des Establishments. (&hellip;)<br>\nHeckmann: Aber auf diese Art und Weise? Ich meine, die Angriffe von Sahra Wagenknecht auf SPD und Gr&uuml;ne sind ja nach wie vor Legion.<br>\nde Masi: Es ist doch so, dass wir an der SPD und an Gr&uuml;nen verzweifeln, weil es macht ja keinen Sinn, Mehrheiten zu schaffen, f&uuml;r Rot-Rot-Gr&uuml;n etwa, wenn man keine grunds&auml;tzlich andere Politik verfolgt.<br>\nHeckmann: Das gilt anders herum sicherlich auch, dass die beiden Parteien an den Linken verzweifeln.<br>\nde Masi: Das mag so sein. Nur wir sind nat&uuml;rlich der &Uuml;berzeugung, dass eine Politik f&uuml;r eine sichere und lebensstandardsichernde Rente, eine Politik f&uuml;r mehr &ouml;ffentliche Investitionen, f&uuml;r Steuergerechtigkeit und gegen Aufr&uuml;stung und Kriegseins&auml;tze in aller Welt mehrheitsf&auml;hig ist. Das zeigen ja auch Umfragen in der Bev&ouml;lkerung. Andere Positionen sind offenbar nicht mehrheitsf&auml;hig, denn sonst w&uuml;rden ja SPD und Gr&uuml;ne gemeinsam &uuml;ber eine satte Mehrheit im Bundestag verf&uuml;gen. Das tun sie offenbar nicht. Das hei&szlig;t, entscheiden tun das die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler, und immer mehr haben sich auch von diesen Parteien abgewendet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/linke-sammlungsbewegung-aufstehen-wir-sind-nicht-teil-des.694.de.html?dram:article_id=427182\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>100.000 Gr&uuml;ndungsmitglieder?<\/strong><br>\nBei der selbst ernannten linken Sammlungsbewegung soll es bereits mehr als 100.000 &ldquo;Gr&uuml;ndungsmitglieder&rdquo; geben. Das sagte Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht auf einer Pressekonferenz in Berlin. Eine Zahl, die beachtlich klingt. Wie diese aber zustande kommt, ist undurchsichtig.<br>\nGr&uuml;ne, Linke und FDP haben rund 63.000 Mitglieder, die AfD etwa 27.500. Aufstehen h&auml;tte somit auf einen Schlag mehr Mitglieder als Linke und AfD zusammen.<br>\nImmer wieder Erfolgsmeldungen<br>\nSchon seit Wochen verk&uuml;nden die Initiatoren von &ldquo;Aufstehen&rdquo; Erfolgsmeldungen: Am 6. August hatte der fr&uuml;here Linken-Chef Oskar Lafontaine erkl&auml;rt, innerhalb der ersten 24 Stunden habe es bereits mehr als 30.000 Anmeldungen gegeben. &ldquo;Wir sind mit dem Echo auf den Start im Internet sehr zufrieden&rdquo;, hob er hervor.<br>\nWenig sp&auml;ter sprach Wagenknecht von 50.000 Menschen, die sich auf der Seite Aufstehen.de angemeldet h&auml;tten. Vor einer Woche sollen es dann etwa 85.000 gewesen sein.<br>\nAnmeldung bei Newsletterdienst<br>\nAllerdings gab es bis Mitte August auf Aufstehen.de lediglich die M&ouml;glichkeit, sich &uuml;ber den Newsletterdienst &ldquo;Cleverreach&rdquo; anzumelden. Interessierte sollten den Vor- und Nachnamen sowie eine E-Mail-Adresse angeben. Zwar lautete die &Uuml;berschrift: &ldquo;Werde Teil der Bewegung!&rdquo; &ndash; dennoch ist es wahrscheinlich, dass sich beispielsweise Journalisten und andere Interessierte dort angemeldet haben, um Newsletter und so aktuelle Informationen zu erhalten. Fragw&uuml;rdig ist, ob all diese Menschen tats&auml;chlich auch Gr&uuml;ndungsmitglieder sind. Wagenknecht r&auml;umte auf Nachfrage ein, es sei nicht m&ouml;glich gewesen, die Echtheit der angemeldeten Namen zu &uuml;berpr&uuml;fen<br>\nMittlerweile ist es m&ouml;glich, sich auf der Website einzutragen und zu differenzieren, ob man nur Informationen haben m&ouml;chte oder tats&auml;chlich ein Unterst&uuml;tzer ist. Dabei werden nun auch Informationen wie Wohnort und Interessen abgefragt.<br>\nUnklar bleibt aber, ob die registrierten Unterst&uuml;tzer nun Mitglieder von &ldquo;Aufstehen Tr&auml;gerverein Sammlungsbewegung e.V.&rdquo; werden sollen. Der am 30. August 2018 beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragene Verein soll offenkundig als Organisation der Bewegung fungieren.<br>\nAuf Facebook deutlich schw&auml;cher als Parteien<br>\nBei Facebook hat &ldquo;Aufstehen&rdquo; derzeit knapp 40.000 Likes gesammelt, auf Twitter etwa 12.400 Follower, bei Instagram sind es 6261 Abonnenten.<br>\nDie Linke kommt auf Facebook hingegen auf 252.000 Likes, die Gr&uuml;nen auf 180.000, die FDP auf 147.000 und die AfD sogar auf 419.000 Likes.<br>\nEine Anfrage, wie die Zahl von angeblich mehr als 101.000 Gr&uuml;ndungsmitgliedern genau zustande kommt, ist an &ldquo;Aufstehen e.V.&rdquo; gestellt worden. Eine Antwort steht noch aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/faktenfinder.tagesschau.de\/inland\/aufstehen-unterstuetzer-101.html\">Faktenfinder<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.T.:<\/strong> Kritische Fragen stellen ist die Aufgabe der Medien. Beim angehauchten anti-deutschen, liberalen Patrik Gensing (dem Populismusj&auml;ger der Tagesschau) hat man jedoch den Eindruck, es m&uuml;sse unbedingt ein Haar in er Suppe gefunden werden. Es geht nicht um Fragen zu dem konkreten Zweck oder dem Gr&uuml;ndungsaufruf, sondern es wird sich an einer vermeintlich f&uuml;r Gensing wohl unerkl&auml;rlichen Zahl aufgehangen. Zur Einordnung: jeder Mensch wei&szlig;, dass Parteien immer mehr Karteileichen als Aktive Mitglieder haben. Bei einer Bewegung werden diejenigen, die ihre Anmeldung best&auml;tigt haben, aber vielleicht zun&auml;chst nur informiert werden wollen, und ggf. sp&auml;ter aktiv werden, nicht f&uuml;r vollwertig anzusehen ist schon ulkig.  Dass Gensing zudem die Journalisten aufz&auml;hlt, die sich ja aus Neugier auch eingeschrieben haben, und diese deswegen quasi nicht zu z&auml;hlen seien, ist l&auml;cherlich und billig. Wie viele von den &uuml;ber 100000 sollen den alles Journalisten sein? Nie im Leben sind das mehr als 100 Menschen. Schlie&szlig;lich freut es Gensing zu schreiben, dass einige Parteien mehr facebook Follower haben. Sappalot. Da startet eine Bewegung und existiert (inoffiziell) 4 Wochen und hat immer noch nicht die anderen Parteien eingeholt? Gensing schlie&szlig;t mit der Aussage, dass Aufstehen noch keine Antwort geliefert habe, wie die &uuml;ber 100000 zustande k&auml;men (wohlgemerkt erschien sein Artikel nur Minuten nach dem Ende der PK). H&auml;tte er Sahra Wagenknecht richtig zugeh&ouml;rt und w&auml;re ihm offensichtlich nicht daran gelegen, unbedingt etwas Negatives zu finden, k&ouml;nnte er sowas nicht schreiben. Denn Wagenkencht sagte, dass diese Zahl alle Leute beinhaltet, die sich angemeldet, diese Anmeldung best&auml;tigt haben und dass doppelte Email-Adressen herausgerechnet seien. Was will Herr Gensing noch? Wer fragt bei campact, ob alle Ihre E-Mail-Adressen echt sind? Wer weiss, ob alle facebook-followern der Parteien, die er auflistet, stimmen? Die Tagesschau spielt einfach mal wieder unter dem Label Faktenfinder Stimmungsmache. Nix weiter. Die Macher sind einfach nur zu feige, dies so zu nennen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Der Spiegel haut in die gleiche Kerbe&hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>Verstolpert<\/strong><br>\nSammeln oder spalten? Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht will mit der Bewegung &ldquo;Aufstehen&rdquo; die Politik von SPD und Gr&uuml;nen &auml;ndern. Beim Auftakt zeigt sich, weshalb das schwierig wird.<br>\nDie linke Sammlungsbewegung hat ein Problem. Und es wird an diesem Vormittag genau in dem Moment deutlich, als Sahra Wagenknecht aufh&ouml;rt zu sprechen. Denn nach ihr kommt bei der Vorstellung von &ldquo;Aufstehen&rdquo; in der Bundespressekonferenz eher wenig.<br>\nDa ist Ludger Volmer. Der Mann war in den Neunzigerjahren mal Gr&uuml;nen-Chef, sp&auml;ter Staatsminister im Ausw&auml;rtigen Amt. Und Volmer beginnt, nun ja, mit dem Satz, er habe seine politische Karriere vor 13 Jahren beendet. Daneben sitzt die SPD-Politikerin Simone Lange. Sie sagt, sie sitze hier &ldquo;nicht als Oberb&uuml;rgermeisterin, sondern als Mutter&rdquo;.<br>\nEnergisches Werben, das K&auml;mpfen f&uuml;r ein Projekt, das die politische Landschaft ver&auml;ndern soll, sieht anders aus. Lange und Volmer fehlen die rhetorischen Mittel, sie sind Randfiguren in ihren Parteien. Und doch sind es die prominentesten K&ouml;pfe, die Linken-Fraktionschefin Wagenknecht von SPD und Gr&uuml;nen gewinnen konnte.<br>\nVolmer schimpft dann noch ein bisschen &uuml;ber seine Partei, mit deren Entwicklung zur &ldquo;Funktionspartei der Mitte&rdquo; er nicht einverstanden ist. Und Lange klagt, SPD, Gr&uuml;ne und Linkspartei d&uuml;rften sich nicht immer nur das Leben schwer machen, sondern m&uuml;ssten mehr das Verbindende suchen. Doch wie? Von einem Aufbruch ist bei beiden nichts zu sp&uuml;ren.<br>\nDer Auftritt der No Names zeigt: Die Sammlungsbewegung steht und f&auml;llt mit Wagenknecht. Sie hat das Projekt mit ihrem Mann Oskar Lafontaine initiiert und sie strebt nun eine linke Regierung in Deutschland an&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sahra-wagenknecht-aufstehen-hat-diese-grundlegenden-probleme-a-1226404.html\">Der Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> Die Behauptungen in diesem Bericht\/Kommentar, dass au&szlig;er Wagenknecht niemand dort Substanzielles zu bieten habe, ist schlicht falsch. ich habe die gesamte Pressekonferenz auf Phoenix verfolgt und kann nur sagen: Alle hatten Substanzielles zu sagen, aber eben aus verschiedenen pers&ouml;nlichen Perspektiven. Es geht in diesem Artikel schlicht und ergreifend nur darum, die Sammlungsbewegung und deren Repr&auml;sentanten schlecht zu reden. Die Medien m&uuml;ssen sich nicht wundern, dass sie f&uuml;r viele nur noch &bdquo;Die L&uuml;genpresse&rdquo; sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kahrs hat Angst<\/strong><br>\nMit einem trockenen Moin stellt sich der SPD-Politiker Johannes Kahrs gern vor. Er transportiert damit eine hanseatische Lockerheit und nicht selten auch eine gewisse &Uuml;berheblichkeit im Austausch mit anderen. Doch all das Gehabe im kurzen Tagesgespr&auml;ch auf phoenix (Video hier) konnte heute nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass sich Herr Kahrs ganz sicher f&uuml;rchtet und zwar vor der linken Sammlungsbewegung #aufstehen. Die hatte er anf&auml;nglich als Totgeburt bezeichnet. Heute spricht er von einem Wagenknecht-Fanclub oder Wagenknecht-Egotrip, der die Linkspartei spalte.<br>\nEr k&ouml;nne gar nicht verstehen, warum sich die Parteif&uuml;hrung (also die Linke) sich das gefallen lasse. (&hellip;) Das k&ouml;nnte schlie&szlig;lich auch Absicht sein, um im Ergebnis eine Art Schulterschluss zwischen den etablierten neoliberalen Kr&auml;ften und progressiven Gruppen zu erzwingen, die sich gemeinsam ganz pauschal gegen rechte Umtriebe wenden. Nicht umsonst adelt einer wie Kahrs die Beteiligung an dem Konzert #wirsindmehr in Chemnitz, zu dem 65.000 Menschen kamen, als die eigentliche Sammlungsbewegung. Das ist nicht ernst gemeint, sondern vereinnahmend und durchschaubar, weil es offensichtlich nur gegen die linke Sammlungsbewegung gerichtet ist. Sie soll an Kraft verlieren und damit auch deren Programm, das im Kern eine &Uuml;berwindung des Neoliberalismus vorsieht.<br>\nLeute wie Kahrs wollen aber lieber, dass alles so bleibt, wie es ist. Wie gelegen kommt da der &ldquo;rechte Mob&rdquo;, gegen den es sich so sch&ouml;n mobilisieren l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/180904kahrs-hat-angst\">Tau Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;In der Sammlungsbewegung steckt eine Chance&ldquo;<\/strong><br>\nDie SPD sollte schon aus Eigeninteresse mit &bdquo;Aufstehen&ldquo; zusammenarbeiten, sagt Flensburgs OB Simone Lange &ndash; und spricht dar&uuml;ber, was sie und Sahra Wagenknecht eint<br>\n(&hellip;) Wollten Sie nicht urspr&uuml;nglich die SPD erneuern?<br>\n(Simone Lange): Das eine bedingt doch das andere. Alle Parteien, die sich in einer Sammlungsbewegung treffen, haben dort die Chance, sich zu erneuern. Es geht ja mittlerweile um die Kernfrage: Wie schaffen wir es, unsere Demokratie zu erhalten und zu erneuern? Parteien, denen das eine Herzensangelegenheit ist, haben durch die Sammlungsbewegung die M&ouml;glichkeit, unabh&auml;ngig vom Parteibuch mit Menschen zu reden, die sich vom Parteiensystem abgewandt haben.<br>\nDer SPD trauen Sie die Erhaltung der Demokratie allein nicht mehr zu? Sind Sie entt&auml;uscht vom bisherigen Erneuerungsprozess?<br>\nJa, das bin ich. Die Umfragewerte sprechen f&uuml;r sich. Und wenn wir auf die kommenden Landtagswahlen schauen, besonders auf die in den neuen Bundesl&auml;ndern im n&auml;chsten Jahr, erf&uuml;llt mich das mit gro&szlig;er Sorge.<br>\nErfolgreiche Parteien sind heute oft &bdquo;Bewegungen&ldquo;. Halten Sie die Organisationsform Partei f&uuml;r &uuml;berholt?<br>\nAbsolut. Ich glaube, dass die Parteien den Erneuerungsprozess verpasst haben. Es sind die konservativen Strukturen, die uns hindern, die Erneuerung auf die Stra&szlig;e zu bringen. Wir haben immer noch in den meisten F&auml;llen das Delegiertenprinzip, wir leben von langen Entscheidungswegen. Die seit Jahren geforderte Basisdemokratie, die mit den Instrumenten der Digitalisierung umsetzbar w&auml;re, kommt nicht voran. Wir haben es auch verpasst, die inhaltliche Erneuerung st&auml;rker zu thematisieren: Wie steht es mit unserem Diskurs &uuml;ber den Sozialismus? Wie steht es mit unserem Diskurs &uuml;ber die soziale Marktwirtschaft? Ich sage: Der Sozialstaat ist im Grundgesetz verankert, die Marktwirtschaft ist eine freiwillige Entscheidung. Wo debattiert die SPD das? Ich glaube, dass wir mit einer Bewegung solche Debatten beschleunigen k&ouml;nnen. Es ist einfach nicht mehr die Zeit, sich zur&uuml;ckzulehnen und zu sagen, irgendwann schaffen wir das schon. Wir m&uuml;ssen die T&uuml;ren jetzt &ouml;ffnen, damit die Menschen wieder Vertrauen fassen. Wir m&uuml;ssen der Gegenpol zu dem sein, was die rechte Seite macht. Die Rechten b&uuml;ndeln ihre Kr&auml;fte. Deshalb wird es h&ouml;chste Zeit, auf der linken Seite die Eitelkeiten und das Misstrauen abzulegen und endlich zu handeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/in-der-sammlungsbewegung-steckt-eine-chance\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gregor Gysi bald allein zu Haus?<\/strong><br>\nZur Lage der Linken in der Europ&auml;ischen Union<br>\n(&hellip;) &bdquo;Der kurze &bdquo;griechische Fr&uuml;hling&ldquo;<br>\nTsipras war damals der Hoffnungstr&auml;ger der europ&auml;ischen Linken. Und tats&auml;chlich war mit ihm an der Spitze nicht nur Syriza bei den Wahlen zum Europ&auml;ischen Parlament 2014 erfolgreich. (&hellip;) Anfang 2015 war es dann in Griechenland soweit: Syriza wurde mit Abstand st&auml;rkste Partei. Zum ersten Mal f&uuml;hrte in einem Land der EU eine Mitgliedspartei der Europ&auml;ischen Linken die Regierung. (&hellip;)<br>\nDie Eurostaaten ignorierten aber den eindeutigen Willen des Volkes. Unter F&uuml;hrung der deutschen Bundesregierung bestanden sie weiter auf ihren Forderungen. Zur gro&szlig;en Entt&auml;uschung der Linken in ganz Europa unterzeichnete Ministerpr&auml;sident Tsipras schlie&szlig;lich das ihm vorgelegte Memorandum und damit zugleich die Kapitulationserkl&auml;rung seiner Regierung. So wurde nichts aus dem erhofften Durchbruch hin zu jenem anderen, sozialen und demokratischen Europa, das die Europ&auml;ische Linke und mit ihr die Partei DIE LINKE stets als Ziel nennen.<br>\nDie Politik von Syriza und die Folgen f&uuml;r die Linke in Europa<br>\nDas Ende des &bdquo;griechischen Fr&uuml;hlings&ldquo; hinterlie&szlig; aber auch in der Partei Europ&auml;ische Linke tiefe Spuren, geh&ouml;rt ihr doch mit Syriza eine Partei an, die eine Politik verantwortet, die von der EL offiziell bek&auml;mpft wird. Doch die Partei DIE LINKE, die seit Dezember 2016 mit Gregor Gysi den Pr&auml;sidenten der EL stellt, h&auml;lt ihr weiterhin die Treue&hellip;<br>\nGanz anders sieht das Jean-Luc M&eacute;lenchon&hellip;Die von M&eacute;lenchon gef&uuml;hrte Parti de Gauche (PG, Linkspartei) hatte im Januar 2018 den Ausschluss Syrizas aus der EL gefordert&hellip; Fast alle Parteien der Europ&auml;ischen Linken k&auml;mpfen in ihren L&auml;ndern gegen eine solche Politik. Das Drama, das dem griechischen Volk aufoktroyiert wird, und das sich auch anderswo abspielt, kann nur in einem Europa gestoppt werden, das von den aktuellen Vertr&auml;gen befreit wird. Die Europ&auml;ische Linkspartei kann in ihren Reihen nicht gleichzeitig Bef&uuml;rworter und Gegner eines solchen Europas dulden.&ldquo;<br>\nDoch der Ausschlussantrag wurde abgelehnt. Gregor Gysi begr&uuml;ndete die Zur&uuml;ckweisung mit dem Druck, unter dem die griechische Regierung stehe&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.andreas-wehr.eu\/gysi-bald-allein-zu-haus.html\">Andreas Wehr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die deutsche Ideologie<\/strong><br>\nIch landete vergangene Woche in einer Gespr&auml;chsrunde des Deutschlandradios. Es ging um Chemnitz. Titel: Ist der Geist aus der Flasche? Mit dabei: Historiker Norbert Frei, Publizistin Liane Bednarz und &raquo;FAZ&laquo;-Journalist Peter Carstens. Stephan Detjen leitete die Runde und kam prompt auf Carstens&rsquo; an diesem Tag erschienen Artikel zu sprechen. In dem ging es um die s&auml;chsische Grundverstimmung, die 200 Jahre zur&uuml;ckliege. Als Minderwertigkeitskomplex gegen&uuml;ber dem Preu&szlig;entum quasi habe man das bis heute bewahrt. Eine Viertelstunde, just ein Drittel der Gespr&auml;chszeit, rang die Runde dann um die Sachsen, die man jetzt am besten per Bundeszwang und mit der fortw&auml;hrenden Vermittlung westlicher Werte in den Griff bekommen sollte. Ich merkte an, dass der Rechtsruck nicht nur in Sachsen bestehe &ndash; und dass hier der Besserwessi einen Bundesmoralismus pflege: Keiner in unserer netten Runde kam n&auml;mlich aus dem Osten.<br>\nDanach ging es viel um Moral, um Werte und um rechte Menschenf&auml;nger. Detjen hatte das Gespr&auml;ch auch damit eingeleitet, dass in Chemnitz Neonazis, Rechtsradikale und Deutschnationale auf der Stra&szlig;e waren. Von den normalen B&uuml;rgern, die sich dazugesellten, sprach er nicht. Dabei ginge es ja gerade um sie, die Fanatiker kriegt man ja eh nicht mehr auf die Spur, die sind so verfestigt in ihrem Weltbild, da hilft kein Dialog mehr. Erst nach einer geschlagenen halben Stunde kam die Sozialpolitik als eine m&ouml;gliche Ursache aufs Tapet, die Agendapolitik und die Verunsicherung zur Sprache. Frei lie&szlig; die Agendapolitik jedoch nicht gelten, sie sei zu lange her. Die 200 Jahre des w&auml;hrenden Sachsenkomplexes gelten als Motiv &ndash; 15 Jahre Austerit&auml;t nicht. Am Ende hoffnungsvolle Worte: Der Bundespr&auml;sident habe zuletzt viel &uuml;ber unsere Werte gesagt, das sollte man immer wieder in den Medien hervorheben, erbat sich Frei. Ebenso wie Berichte vom &raquo;guten Osten&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1099475.folgen-aus-chemnitz-die-deutsche-ideologie.html\">Roberto de Lapuente im Neuen Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gewerkschaften gegen rassistische Hetze &ndash; f&uuml;r Solidarit&auml;t!<\/strong><br>\nResolution des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden DGB-Bundesvorstandes zu Chemnitz<br>\nZu den Ereignissen in Chemnitz hat der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrende DGB-Bundesvorstand am Dienstag in Berlin folgende Resolution verabschiedet:<br>\nAus der Erfahrung mit dem Faschismus gibt es f&uuml;r uns Gewerkschaften keinen Zweifel, dass wir jede Form von Rechtsextremismus, Rassismus, Nationalismus und jede Form der Menschenfeindlichkeit mit Nachdruck bek&auml;mpfen. Wir setzen uns ein f&uuml;r Solidarit&auml;t, Vielfalt und Gerechtigkeit. Es ist gut und richtig, dass viele Menschen in den letzten Monaten und Tagen gegen rechte Hetze und hassgetriebene Aufm&auml;rsche Haltung gezeigt haben.<br>\nDas reicht aber nicht: Der Rechtsstaat muss dieser Hetze und denen, die sie verbreiten, entschieden entgegentreten. Hier sind Politik, Sicherheits- und Ordnungskr&auml;fte gefordert. Wohlgemeinten Worten m&uuml;ssen konsequente Taten folgen. St&auml;rkt die zivilgesellschaftlichen Kr&auml;fte, die sich f&uuml;r Demokratie und Solidarit&auml;t und den Schutz der Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt engagieren!<br>\nEs ist inakzeptabel, wenn Mord- und Gewaltopfer oder deren Angeh&ouml;rige f&uuml;r politische Zwecke instrumentalisiert werden. In Kandel, Weyhe, Heidenau, Freital oder Chemnitz haben sich Menschen diesem Missbrauch des Leides der Betroffenen zum Gl&uuml;ck widersetzt.<br>\nDie rechte Hetze und die Aufm&auml;rsche der vergangenen Tage erinnern fatal an die Pogrome der 1990er Jahre. Anders jedoch als damals sitzt heute eine Partei im Bundestag, die diese menschenfeindliche Hetzjagd f&uuml;r legitim h&auml;lt. Eine solche Partei stellt sich nicht zuletzt damit weit jenseits des demokratischen Spektrums. Bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen rufen wir auf: W&auml;hlt demokratisch, w&auml;hlt keine Rechtspopulisten!<br>\nWir Gewerkschaften setzen uns f&uuml;r starken gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Wir d&uuml;rfen den Feinden der Demokratie keinen Raum lassen. Gemeinsam k&auml;mpfen wir f&uuml;r die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. Courage ist gefordert &ndash; nicht wegducken<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++89a4c9f8-b03d-11e8-92b9-52540088cada\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Erstaunlich, dass gerade der DGB die Ursachen f&uuml;r den diffusen Unmut nicht in den Mittelpunkt stellt, der sich vielerorts in Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit &auml;u&szlig;ert. Die Botschaft, dass Gewerkschaften gegen rassistische Hetze und f&uuml;r Solidarit&auml;t sind, ist selbstverst&auml;ndlich und h&auml;tte keiner speziellen Pressemeldung bedurft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Europaweites Altersvorsorgeprodukt: EU-Parlament st&auml;rkt Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz<\/strong><br>\nDer Wirtschafts- und W&auml;hrungsausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments hat diesem Montagabend einen Verordnungsentwurf zur Einf&uuml;hrung einer europ&auml;ischen Altersvorsorgeprodukts (Pan-European Pension Product, kurz: PEPP) mit einer Mehrheit aus u.a. Christdemokraten (EVP), Sozialdemokraten (S&amp;D), Liberalen (ALDE) und Gr&uuml;nen verabschiedet&hellip;.<br>\nDazu sagt der wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen\/EFA-Fraktion im Europ&auml;ischen Parlament, Sven Giegold:<br>\n&ldquo;Die heute beschlossene Parlamentsposition zum PEPP ist ein Durchbruch f&uuml;r europ&auml;ische Altersvorsorgesparer. PEPP-Produkte kombinieren hohe Standards bei Verbraucherschutz und Nachhaltigkeit. Das PEPP verspricht Anlegern in ganz Europa den Zugang zu einem verl&auml;sslichen Altersvorsorgeprodukt, dessen Kosten durch mehr Transparenz und harten europaweiten Wettbewerb deutlich sinken sollen im Vergleich zu bisherigen Produkten&hellip;<br>\n(&hellip;) PEPP ist eine gro&szlig;e Chance, Altersvorsorgesparer europaweit an den Chancen der Kapitalmarktunion zu beteiligen&hellip;<br>\nEs ist ein absurdes Geschenk an die Finanzlobby gegen bessere kapitalgedeckte Alterssparprodukte zu stimmen, weil man die gesetzliche Rente verteidigen will. B&uuml;rger haben immer auch privat f&uuml;r das Alter vorgesorgt. Daf&uuml;r haben sie ein Recht auf faire und nachhaltige Produkte. Diesem Ziel hat sich das Europaparlament nun durch gr&uuml;nen Druck verschrieben. Trotzdem: Die kapitalgedeckte Altersvorsorge kann die gesetzliche Rente jedoch nur erg&auml;nzen. PEPP darf nicht missbraucht werden, um die &uuml;berf&auml;llige St&auml;rkung der gesetzlichen Rente in Deutschland zu verschieben. Gerade gegen Altersarmut kann privates Alterssparen wenig ausrichten. Hier ist Handeln durch den deutschen Gesetzgeber &uuml;berf&auml;llig!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sven-giegold.de\/europaweites-altersvorsorgeprodukt\/\">Sven Giegold<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.H.:<\/strong> Hier kommt vom Gr&uuml;nen Europapolitiker Giegold mal wieder Unsinn. Es gibt bessere M&ouml;glichkeiten zu einer besseren Rente.<\/em><\/p>\n<p><em>Das sich die Gr&uuml;nen zu so einer gelbschwarzverseuchten Werbung hergeben ist mir eigentlich unverst&auml;ndlich. Aber mittlerweile wundert einen eh nichts mehr.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Schlusssatz ist wohl als moralisch- rhetorisches Feigenblatt zu verstehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Dr. Gniffkes Macht um Acht: Manipulative ARD-Berichte &uuml;ber Arbeitslosenzahl in Deutschland<\/strong><br>\nWerkt&auml;glich referiert die Tagesschau &uuml;ber Aktienkurse. Die Arbeitswelt ist nur alle paar Wochen manipulative Berichte wert. Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam rechnen mit der tendenzi&ouml;sen Finanz-Berichterstattung der ARD-Tagesschau ab.<br>\nDie Interessen der Geldelite und der Konzerne bedient ARD-aktuell beinahe werkt&auml;glich: mit ausf&uuml;hrlichen Nachrichten im Programm &bdquo;B&ouml;rse vor acht&ldquo; sowie mit Wort- und Filmbeitr&auml;gen von der Frankfurter B&ouml;rse in den Tagesthemen. Gleich h&auml;ufige Informationen aus der Arbeitswelt gibt es hingegen nicht, obwohl Werkt&auml;tige und Rentner die absolute Mehrheit der Zuschauer stellen. Diese qualit&auml;tsjournalistische Schlagseite hat System. Und die Ignoranz, mit der sie von allen hingenommen wird &ndash; von der &Ouml;ffentlichkeit generell und von den Gewerkschaften speziell &ndash; hat Tradition, ist anerzogen: Monat f&uuml;r Monat erf&auml;hrt sie Intensivpflege mittels manipulativer Nachrichten &uuml;ber den &bdquo;Arbeitsmarkt&ldquo;.<br>\nDen Lehrsatz &bdquo;halbe Wahrheit ist ganze L&uuml;ge&ldquo; best&auml;tigte die Tagesschau Ende August einmal mehr:<br>\nDie Zahl der Arbeitslosen ist im August leicht gestiegen. Grund ist nach Angaben der N&uuml;rnberger Arbeitsagentur die Sommerpause mit Werksferien in vielen Unternehmen. Zudem h&auml;tten sich Schulabg&auml;nger und Ausbildungsabsolventen im Sommer zun&auml;chst arbeitslos gemeldet. Insgesamt waren 2,35 Millionen Erwerbslose gemeldet. Das waren 26.000 mehr als im Juli, aber 194.000 weniger als im Vorjahr. Die Quote stieg auf 5,2 Prozent.<br>\nBevor sie auch nur eine konkrete Arbeitsmarktzahl nennt, serviert die Tagesschau erst mal zwei S&auml;tze mit Entlastungsgr&uuml;nden f&uuml;r die miese Lage. Erst dann: 2,35 Millionen Erwerbslose. Dass mehr als eine Million ebenfalls arbeitslose Menschen in dieser frisierten Mengenangabe nicht erfasst sind und von einem sauberen Bericht &uuml;ber das soziale Elend keine Rede sein kann, erf&auml;hrt der Zuschauer dieser 20 Uhr-Tagesschau nicht. Dabei sind vollst&auml;ndige und pr&auml;zise Angaben verf&uuml;gbar. Sie zu nennen h&auml;tte nur drei S&auml;tze mehr gekostet: 3,23 Millionen &bdquo;Unterbesch&auml;ftigte&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/75454-dr-gniffkes-macht-um-acht-ard-manipulation-arbeitslose\/\">Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam auf RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wut in Brasilien nach Brand in Nationalmuseum<\/strong><br>\n90 Prozent der Artefakte zerst&ouml;rt. Proteste gegen De-facto-Regierung. Haben Sparma&szlig;nahmen Vernichtung des Kulturguts provoziert?<br>\nNach einem verheerenden Brand im Nationalmuseum von Brasilien in Rio de Janeiro, der die Ausstellungsst&uuml;cke auf rund 13.000 Quadratmetern fast vollst&auml;ndig vernichtet hat, wird massive Kritik an der Regierung von De-facto-Pr&auml;sident Michel Temer laut. Demonstranten warfen der Staatsf&uuml;hrung vor, durch Sparma&szlig;nahen die Vernichtung des Kulturguts provoziert zu haben. Temer habe sich eines historischen Verbrechens schuldig gemacht, hie&szlig; es seitens der Demonstranten.<br>\nDas Feuer war nach Ende der Besucherzeiten am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr ausgebrochen. Erst nach sechs Stunden konnte der Brand von den Einsatzkr&auml;ften unter Kontrolle gebracht werden. Ann&auml;hernd 80 Feuerwehrm&auml;nner aus zw&ouml;lf verschiedenen Feuerwachen der Stadt waren anger&uuml;ckt. Ein Teil des Museumsinneren brach in sich zusammen. Die L&ouml;scharbeiten seien zudem durch fehlendes Wasser der Hydranten in der N&auml;he erschwert worden, so der Generalkommandant der Feuerwehr Rios, Roberto Robadey. Die Feuerwehr musste zuerst Tanklaster anfordern und mit Wasser aus einem naheliegenden See pumpen.<br>\nDer Universit&auml;tsrektor, Roberto Leher, der f&uuml;r die Verwaltung des Museums verantwortlich ist,  kritisierte das Vorgehen der Einsatzkr&auml;fte, welche seit Februar &ndash; wie auch die Polizei &ndash; durch ein Dekret f&uuml;r &ouml;ffentliche Sicherheit des Interimspr&auml;sidenten Temer der Bundesregierung unterstehen. &ldquo;Es ist offensichtlich, dass die Art des Einsatzes in keiner Proportion zum Ausma&szlig; des Feuers stand. Wir haben klar gesehen, dass es an Logistik und Infrastruktur bei der Einsatztruppe gemangelt hat&rdquo;, kritisierte er in einem Interview. Mehr Einsatzkr&auml;fte h&auml;tten das Feuer sicherlich unter Kontrolle gebracht, so Leher weiter. Die Vizedirektorin des Museums, Cristiana Serejo, sagte, dass 90 Prozent der Archive verbrannt seien.<br>\nDas Museum selbst habe zudem &uuml;ber kein Brandschutzsystem verf&uuml;gt. Diese Sicherheitsvorrichtung sollte mit finanzieller Unterst&uuml;tzung der staatlichen Entwicklungsbank BNDES von 21 Millionen Reais (rund vier Millionen Euro) installiert werden. Die Universit&auml;t verf&uuml;gt nicht &uuml;ber ausreichende Mittel, um die Bauarbeiten alleine tragen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2018\/09\/211786\/brasilien-museum-brand-proteste-temer\">Amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>So informiert die NZZ unter &laquo;Meinung &amp; Debatte&raquo;<\/strong><br>\nPolitische Meinungsmache und Einflussnahme in anderen L&auml;ndern? So tun es die USA und die NATO &ndash; bis in die Spalten der NZZ hinein.<br>\nDie Seite hei&szlig;t &laquo;Meinung &amp; Debatte&raquo;. Da erwartet man als Leser oder Leserin vor allem andere Ansichten, als sie im &uuml;brigen Teil der Zeitung vorherrschen. Das allerdings ist beileibe nicht immer der Fall. Die NZZ benutzt diese Seite ebenso gerne, um zu zeigen, dass auch Nicht-NZZ-Autoren die NZZ-Meinung vertreten.<br>\nDen Frieden erpressen? Zumindest der Titel des Gastkommentars war schon mal eine Vorwarnung. Kann ein Frieden funktionieren, der &lsaquo;erpresst&rsaquo; wurde?<br>\nDoch gehen wir zu den ersten paar Zeilen dieses Gastkommentars: &laquo;Wie k&ouml;nnen die Ukraine und der Westen den Krieg im Donbass beenden und Russland zu einer nachhaltigen L&ouml;sung zwingen?&hellip;<br>\n(&hellip;) &laquo;Einerseits sollte Russlands Zugang zu westlichen Finanzm&auml;rkten weiter eingeschr&auml;nkt, das &lsaquo;Nord Stream II&rsaquo;-Projekt eingefroren und der Bewegungsraum von Entscheidungstr&auml;gern im Putin-Regime st&auml;rker restringiert werden. Andererseits sollte man der russischen Bev&ouml;lkerung eine zukunftsweisende Vision verbesserter Beziehungen mit dem Westen aufzeigen&hellip;.<br>\nWoher kommen diese Vorschl&auml;ge?<br>\nWer aber ist eigentlich der Autor dieses Debatten-Kommentars? Sein Name: Andreas Umland. Geboren ist er 1967 in Jena in der DDR. Und jetzt ist er, wie auch die NZZ es vermerkt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am &laquo;Institut f&uuml;r Euro-Atlantische Kooperation in Kiev&raquo;. Auf dessen Website IEAC.com (in englischer Sprache) kann man lesen, wer die &laquo;Partner&raquo; (und Geldgeber) dieses Instituts sind: die NATO, die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Volkswagen Stiftung, die (ukrainische) &lsaquo;International Renaissance Foundation&rsaquo; und das NED&hellip;.<br>\n(&hellip;) Wer zahlt, befiehlt<br>\nFazit: Der NZZ-Debatten-Autor Andreas Umland arbeitet f&uuml;r ein Institut in Kiev, das &uuml;ber mehrere Kan&auml;le von der NATO und ganz konkret auch von der US-amerikanischen Regierung finanziert wird. Und die NZZ stellt &ndash; neben ein bisschen Zeitungspapier &ndash; ihr internationales Ansehen und ihr politisches Prestige zur Verf&uuml;gung, um Andreas Umland und seinem Vorschlag, wie Russland zum Frieden &laquo;erpresst&raquo; werden kann, auch noch eine prominente Trib&uuml;ne zu geben &ndash; so wie bei den oben aufgef&uuml;hrten Organisationen gut getarnt, in der NZZ unter der Rubrik &laquo;Meinung &amp; Debatte&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Ukraine-USA-NATO-Donbass-Konflikt-Losung\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum Staaten weltweit nur ans Sparen denken<\/strong><br>\nDie Austerit&auml;tspolitik dominiert das Denken in den westlichen Staaten, weil drei wichtige Gruppen sie f&uuml;r das allein seligmachende Mittel halten: die Feinde des starken Staates, etliche europ&auml;ische Sozialdemokraten und die steuersenkungsverr&uuml;ckten Republikaner in den USA. Sie destabilisieren damit Wirtschaft und Gesellschaft.<br>\nKeine politische Strategie ist in Zeiten der Rezession so kontraproduktiv wie das Streben nach einem Haushalts&uuml;berschuss, um die Staatsverschuldung einzud&auml;mmen &ndash; auch als Austerit&auml;t bekannt, also strenge Sparpolitik eines Staates&hellip;.<br>\nDie erste und bekannteste &ldquo;Austerit&auml;tsfraktion&rdquo; betrachtet den Staat wie einen Betrieb oder Haushalt, der in schlechten Zeiten den G&uuml;rtel enger schnallen muss&hellip;.<br>\nEine zweite, weniger bekannte Austerit&auml;tsfraktion ist innerhalb der europ&auml;ischen Sozialdemokratie zu finden&hellip;<br>\nDie dritte Austerit&auml;tsfraktion ist in Amerika beheimatet und ist die vielleicht faszinierendste von den dreien. W&auml;hrend britische Thatcheristen und deutsche Sozialdemokraten in wenig durchdachter Weise versuchen, das staatliche Haushaltsdefizit zu verringern, ist es den amerikanischen Republikanern weder wirklich wichtig, das Haushaltsdefizit zu begrenzen, noch glauben sie daran, dass es ihnen auch gelingt&hellip;.<br>\nAutokonzerne wie General Motors wurden zu spekulativen Finanzunternehmen<br>\nSp&auml;ter in den 1990er-Jahren finanzialisierte sich das Hyperkartell. Das hei&szlig;t: Die Bedeutung von Einkommen aus Produktion und Lohnarbeit reduzierte sich zugunsten von Einkommen aus Finanzgesch&auml;ften. Unternehmen wie General Motors mutierten zu gro&szlig;en spekulativen Finanzunternehmen, die auch ein paar Autos herstellten. Das Ziel des BIP-Wachstums wurde durch das Ziel der &ldquo;finanziellen Resilienz&rdquo; ersetzt: unabl&auml;ssige Vermehrung der Papierwerte f&uuml;r wenige und dauerhafte Austerit&auml;t f&uuml;r viele. Diese sch&ouml;ne neue Welt wurde naturgem&auml;&szlig; zum N&auml;hrboden f&uuml;r die drei Austerit&auml;tsfraktionen, wobei jede ihren speziellen Beitrag zur ideologischen Vorherrschaft der Austerit&auml;t leistete.<br>\nDie Verbreitung des Spardiktats ist daher Ausdruck einer umfassenden Dynamik, die unter dem Deckmantel des marktwirtschaftlichen Kapitalismus ein kartellbasiertes, hierarchisches und finanzialisiertes Weltwirtschaftssystem schafft. Austerit&auml;t dominiert das &ouml;konomische Denken im Westen, weil drei m&auml;chtige politische Fraktionen es verfechten. Die Feinde des starken Staates verbinden sich mit europ&auml;ischen Sozialdemokraten und den steuersenkungsverr&uuml;ckten US-Republikanern, die entschlossen sind, Amerikas New Deal ein f&uuml;r allemal ein Ende zu setzen.<br>\nDas hat nicht nur unn&ouml;tige H&auml;rten f&uuml;r gro&szlig;e Teile der Menschheit zur Folge, sondern auch einen Teufelskreis aus sich verschlimmernder Ungleichheit und chronischer Instabilit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++43c918dc-b031-11e8-8e5b-52540088cada\">Yanis Varoufakis f&uuml;r die Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vorsicht vor reichen Weltverbesserern<\/strong><br>\n(&hellip;) Nat&uuml;rlich stimmt es, dass die weltbewegenden Initiativen der Gewinner des Marktkapitalismus die Kranken heilen, die Armen bereichern und Leben retten. Tats&auml;chlich geben die amerikanischen Eliten etwas an die Gesellschaft zur&uuml;ck. Aber sogar damit versuchen sie meist, das System aufrecht zu erhalten, das viele der Probleme, die sie l&ouml;sen wollen, erst verursacht hat &ndash; und ihre Hilfsbereitschaft ist Teil der Art, wie sie dies durchziehen. Also sind ihre guten Taten Komplizen eines gr&ouml;&szlig;eren Schadens, auch wenn dieser kaum sichtbar ist.<br>\nWas von ihrer &bdquo;Ver&auml;nderung&ldquo; ausgenommen ist, ist unsere Wirtschaft, deren Profite nach oben flie&szlig;en und bei den Gewinnern landen. Das durchschnittliche Vorsteuereinkommen des obersten amerikanischen Prozents hat sich seit 1980 mehr als verdreifacht, das der obersten 0,001 Prozent sogar mehr als versiebenfacht. Gleichzeitig stagnierte das Durchschnittseinkommen der unteren Einkommensh&auml;lfte der Amerikaner laut einem Artikel der &Ouml;konomen Thomas Piketty, Emmanuel Saez und Gabriel Zucman bei rund 16 000 Dollar.<br>\nDie US-amerikanischen Eliten monopolisieren zwar den Fortschritt, aber Monopole k&ouml;nnen gebrochen werden. Wir k&ouml;nnen tats&auml;chlich echte Ver&auml;nderung erreichen, aber dazu brauchen wir aggressive Ma&szlig;nahmen zum Schutz der Arbeitnehmer. Wir m&uuml;ssen Einkommen umverteilen und die Ausbildung und Gesundheit erschwinglicher machen. Aber solche Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnten die Gewinner teuer zu stehen kommen. So haben sie ein starkes Interesse daran, die &Ouml;ffentlichkeit davon zu &uuml;berzeugen, dass sie innerhalb des Systems Hilfe leisten k&ouml;nnen &ndash; innerhalb dieses Systems, das f&uuml;r die Gewinner so n&uuml;tzlich ist&hellip;<br>\nFalsche Vorstellungen &uuml;ber Ver&auml;nderung und ihre schlimmen Folgen haben den Weg f&uuml;r einen Pr&auml;sidenten namens Donald Trump bereitet. Er profitierte von dem Gef&uuml;hl, das amerikanische System sei manipuliert und die etablierten Eliten nutzten es zu ihren Gunsten aus. Und dann leitete er diese Wut auf perfide Weise auf diejenigen Amerikaner um, die am meisten darunter leiden. Indem er von hohlen Ideen &uuml;ber falsche Ver&auml;nderungen profitierte, wurde er, was er ist &ndash; ein reicher Mann, der sich selbst als besten Besch&uuml;tzer der Unterdr&uuml;ckten stilisiert, und der vorgibt, die Ver&auml;nderungen, die er anstrebt, h&auml;tten nichts mit seinen eigenen Interessen zu tun.<br>\nTrump ist das, was wir bekommen, wenn wir den Reichen vertrauen, das zu reparieren, zu dessen Zerst&ouml;rung sie selbst beigetragen haben.<br>\nDies ist die Art, wie die Gewinner von ihrer eigenen Wohlt&auml;tigkeit profitieren: So k&ouml;nnen sie Ver&auml;nderung umdefinieren und sie damit entsch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/detail\/vorsicht-vor-reichen-weltverbesserern-2952\/\">IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mit der K&uuml;rzung der UNRWA-Mittel durch die USA ist eine tiefere finstere Agenda im Gange<\/strong><br>\nMit der K&uuml;rzung der UNRWA-Mittel durch die USA ist eine tiefere finstere Agenda im Gange<br>\n(&hellip;) Die Entscheidung der Trump-Administration, alle k&uuml;nftigen Hilfszahlungen an die Hauptagentur f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der pal&auml;stinensischen Fl&uuml;chtlinge abzuschaffen, markiert ein neues &ndash; und h&ouml;chstwahrscheinlich katastrophales &ndash; Kapitel im israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt.<br>\nDas US-Au&szlig;enministerium sagte am Freitag, dass es seine j&auml;hrlichen Beitr&auml;ge in H&ouml;he von 360 Millionen Dollar an das Hilfswerk der Vereinten Nationen f&uuml;r Pal&auml;stinafl&uuml;chtlinge (UNRWA) nicht mehr fortsetzen und ihm ein Drittel seines Budgets entziehen werde. US-Beamte bezeichneten die Organisation als &ldquo;irreparabel fehlerhaft&rdquo;.<br>\nDieser Schritt folgt auf eine Ank&uuml;ndigung in der vergangenen Woche, dass Washington 200 Millionen Dollar aus anderen Hilfsprogrammen f&uuml;r die Pal&auml;stinenser gestrichen hat.<br>\nEtwa f&uuml;nf Millionen Pal&auml;stinenser &ndash; viele von ihnen schmachten seit Jahrzehnten in Fl&uuml;chtlingslagern im gesamten Nahen Osten &ndash; sind in Bezug auf Lebensmittel, Gesundheitsversorgung und Bildung auf die Agentur angewiesen.<br>\n(&hellip;) Israel hat seine Grenzen bereits durch die ethnischen S&auml;uberungsaktionen von 1948 und 1967 herausgearbeitet. Seitdem hat es die Siedler und ihr Milit&auml;r mobilisiert, um fast alle &Uuml;berreste des historischen Pal&auml;stinas zu &uuml;bernehmen. Ein paar Landstriche im Westjordanland und das winzige K&uuml;stenghetto von Gaza sind alles, was den Pal&auml;stinensern bleibt.<br>\nEin Nicken des Wei&szlig;en Hauses, und Israel wird diese Vereinbarung formalisieren, indem es das Westjordanland schrittweise annektiert.<br>\nWas Jerusalem betrifft, so erkannte Herr Trump es als Hauptstadt Israels an, indem er im Mai die US-Botschaft dorthin verlegte. Nun, selbst wenn er geboren werden kann, wird es einem pal&auml;stinensischen Staat an einer sinnvollen Hauptstadt und einer lebensf&auml;higen Wirtschaft mangeln.<br>\nDas letzte lose Ende sind die Fl&uuml;chtlinge.<br>\n(&hellip;) Israel und die USA haben eine alternative L&ouml;sung. Sie ziehen es vor, das UNRWA abzubauen und die Pal&auml;stinenser in der wachsenden Flut von Fl&uuml;chtlingen verschwinden zu lassen, die durch die j&uuml;ngsten westlichen Interventionen im Irak, in Syrien, Libyen und Afghanistan entstanden sind. Am Sonntag begr&uuml;&szlig;te Herr Netanjahu das, was er als einen Schritt der USA bezeichnete, die Fl&uuml;chtlingsinstitution abzuschaffen, das Geld zu nehmen und f&uuml;r die Rehabilitierung der Fl&uuml;chtlinge zu sorgen&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.eu\/aktuell\/2018_09_02_mitder.htm\">antikrieg.com<\/a><br>\nQeulle 2: <a href=\"https:\/\/www.jonathan-cook.net\/2018-09-02\/us-cuts-unrwa-funding\/\">Original in Englisch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> So einfach ist das: Keine Pal&auml;stinenser mehr, Problem gel&ouml;st!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tech-Arbeiterinnen gegen das Pentagon<\/strong><br>\nArbeiterinnen bei Google ist vor Kurzem ein beeindruckender Sieg gegen den US-Militarismus gelungen. Unsere Gespr&auml;chspartnerin &bdquo;Kim&ldquo; war dabei.<br>\nMonatelang f&uuml;hrten Angestellte bei Google eine Kampagne durch, in der sie das Unternehmen dazu aufforderten, dessen Vertrag mit dem Pentagon f&uuml;r das &bdquo;Project Maven&ldquo; aufzul&ouml;sen. Project Maven ist ein Programm, das computergest&uuml;tztes Lernen einsetzt, um die Zielerfassung bei Drohnenangriffen zu verbessern. Fast 5.000 Google-Mitarbeiterinnen unterschrieben eine interne Petition, in der sie die Beendigung des Projektes forderten. Dutzende k&uuml;ndigten.<br>\nAm 1. Juni hatten die Arbeiterinnen es geschafft: Google gab bekannt, dass es den Vertrag f&uuml;r Project Maven nicht verl&auml;ngern wird und gab damit dem Druck seiner Angestellten nach. Diese Kehrtwende ist ein gro&szlig;er Sieg gegen den US-Militarismus und spiegelt die neuen politischen Str&ouml;mungen wider, die sich seit der Wahl von Donald Trump in der Tech-Branche gebildet haben.<br>\nBen Tarnoff sprach mit einer der Google-Mitarbeiterinnen, die die Kampagne initiiert und gestaltet haben (in diesem Interview verwendet sie das Pseudonym &bdquo;Kim&ldquo;). Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber die Urspr&uuml;nge der Kampagne, wie sie gro&szlig; wurde, und welche Lehren f&uuml;r zuk&uuml;nftige Organisationsarbeit innerhalb der Tech-Industrie daraus gezogen werden k&ouml;nnen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/tech-arbeiterinnen-gegen-das-pentagon\">ada<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Five Eyes&rdquo; fordern freiwillige Hintert&uuml;ren<\/strong><br>\nVerschl&uuml;sselung? Gern, solange wir mith&ouml;ren k&ouml;nnen. Getreu diesem Motto machen Minister aus den USA und vier Partnerl&auml;ndern Druck auf Technikanbieter &ndash; und behalten sich Zwangsma&szlig;nahmen vor.<br>\nDie Innenminister der sogenannten Five Eyes verlangen von Technikunternehmen mehr Hilfe beim &Uuml;berwachen. Die USA, Gro&szlig;britannien, Kanada, Australien und Neuseeland kooperieren im Bereich der Spionage seit Jahrzehnten. Nach einem Treffen in Australien ver&ouml;ffentlichten sie nun ein gemeinsames Statement, das mit der Feststellung beginnt, dass Verschl&uuml;sselung &ldquo;lebenswichtig&rdquo; f&uuml;r die digitale Wirtschaft und ein sicheres Internet sei.<br>\nEs folgt ein &ldquo;Aber&rdquo;: Verschl&uuml;sselungstechniken w&uuml;rden auch von Kindersch&auml;ndern, Terroristen und der organisierten Kriminalit&auml;t genutzt, um Ermittlungen zu behindern und Strafverfolgung zu vermeiden.<br>\nDeshalb &ldquo;ermutigen&rdquo; die Minister die Anbieter von Informations- und Kommunikationstechnologie, &ldquo;in unseren Staaten freiwillig rechtm&auml;&szlig;ige Zugangswege zu ihren Produkten und Diensten einzurichten&rdquo;. Diese sollten immer von gesetzlichen Bestimmungen gedeckt und einer &ldquo;unabh&auml;ngigen Aufsicht und\/oder einer gerichtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung&rdquo; unterstellt sein.<br>\nRegierungen sollten zwar anerkennen, dass es &ldquo;in der Natur von Verschl&uuml;sselung liegt, dass es Situationen geben wird, in denen der Zugang zu Informationen unm&ouml;glich ist&rdquo;, hei&szlig;t es. &ldquo;Solche F&auml;lle sollten jedoch selten sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/five-eyes-staaten-fordern-freiwillige-hintertueren-zur-ueberwachung-a-1226463.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>US-Neocon bringt Intervention in Venezuela ins Spiel<\/strong><br>\nHardliner in den USA dr&auml;ngen auf ein milit&auml;risches Vorgehen gegen die Regierung des linksgerichteten Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro in Venezuela. So berichteten US-Medien unl&auml;ngst &uuml;ber ein Treffen des US-Senators Marco Rubio von der Republikanischen Partei mit dem Sicherheitsberater von Pr&auml;sident Trump, John Bolton. Dabei sprach sich Rubio, ein entschiedener Gegner der lateinamerikanischen Linken, f&uuml;r eine Milit&auml;rintervention in Venezuela aus. Die Regierung in Caracas, so Rubio, sei zu einer Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA geworden.<br>\n&ldquo;Ich habe mich &uuml;ber Monate und Jahre daf&uuml;r ausgesprochen, dass es in Venezuela zu einer nicht-milit&auml;rischen und friedlichen L&ouml;sung kommt&rdquo;, sagte der Neokonservative Rubio, der als Kind kubanischer Exilanten in den USA geboren wurde. Es gehe ihm darum, die Demokratie in Venezuela wieder herzustellen, auch angesichts der Entmachtung der oppositionell dominierten Nationalversammlung.<br>\nRubio verwies nach dem Treffen mit Bolton darauf, dass US-Auslandseins&auml;tze in der Regel nur stattfinden, wenn eine Bedrohung der nationalen Sicherheit festgestellt wird. &ldquo;Aber ich glaube, dass es ein sehr starkes Argument gibt, weil sich Venezuela und das Regime von Maduro in Gefahren f&uuml;r die Region und sogar f&uuml;r die Vereinigten Staaten entwickelt haben&rdquo;, sagte der US-Senator. Dieses Thema habe er auch bei seinem Treffen mit Bolton angesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/US-Neocon-bringt-Intervention-in-Venezuela-ins-Spiel-4154872.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man sollte nicht vergessen, dass Marco Rubio neben reaktion&auml;ren Hardliner Ted Cruz einer der letzten Gegner von Donald Trump bei den Vorwahlen der Republikaner war.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zwischen den Fronten<\/strong><br>\nAusnahmezustand in Libyens Hauptstadt Tripolis. Dutzende Zivilisten bei Gefechten rivalisierender Milizen get&ouml;tet<br>\nIn der libyschen Hauptstadt Tripolis wird seit einer Woche wieder gek&auml;mpft. Am Sonntag wurde der Ausnahmezustand verh&auml;ngt. Das Gesundheitsministerium der international anerkannten Regierung gab die Zahl der Get&ouml;teten am Montag mit 47 an. Unter den Todesopfern sind nach Informationen von &raquo;Human Rights Watch&laquo; vom Wochenanfang mindestens 18 Zivilpersonen, davon vier Kinder.<br>\nEine nicht genau bekannte, zweifellos hohe Zahl von Menschen ist zwischen den Fronten sich bek&auml;mpfender Milizen gefangen. Hilfsorganisationen stehen vor wachsenden Schwierigkeiten, sie mit Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und &auml;rztlichen Dienstleistungen zu versorgen.<br>\nBesonders betroffen sind Tausende von Gefl&uuml;chteten &uuml;berwiegend aus afrikanischen L&auml;ndern, wie die Organisation &raquo;&Auml;rzte ohne Grenzen&laquo; am Freitag informierte. Viele von ihnen werden in sogenannten Aufnahmezentren, in Wirklichkeit Lagern mit extremen Bedingungen, gefangen gehalten, die in den umk&auml;mpften Stadtteilen liegen. Sie waren bei der Flucht &uuml;bers Meer von der K&uuml;stenwache der Regierung in Tripolis festgenommen und aufs Festland zur&uuml;ckgebracht worden. &raquo;&Auml;rzte ohne Grenzen&laquo; berichtete von Lagern, in denen die Gefangenen 48 Stunden ohne Nahrung blieben. Inzwischen hat die UN-Fl&uuml;chtlingshilfe mehrere hundert Menschen evakuiert.<br>\n(&hellip;) Die Regierungen Frankreichs, Italiens, Gro&szlig;britanniens und der USA riefen am Sonntag in einer gemeinsamen Stellungnahme &raquo;die bewaffneten Gruppen&laquo; auf, &raquo;sofort alle milit&auml;rischen Aktionen einzustellen&laquo;, und drohten denen, die sich daran nicht hielten, damit, dass sie &raquo;zur Rechenschaft gezogen&laquo; w&uuml;rden. Sie sagten nicht, wie das geschehen solle. Ihre inkompetenten Versuche, Libyen irgendwelche L&ouml;sungen aufzuzwingen, haben bisher nur Scherben hinterlassen. So steht es wohl auch um ihre Ank&uuml;ndigung, dass im Dezember landesweite freie Wahlen stattfinden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/339130.libyen-zwischen-den-fronten.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung W.M.:<\/strong> Gerade diejenigen, die Libyens Regierung gest&uuml;rzt haben und mit ihrer milit&auml;rischen Aktion ins Chaos gest&uuml;rzt haben, die diejenigen, die den Milizen die Waffen geliefert haben, mit denen sie sich jetzt gegenseitig bek&auml;mpfen, rufen jetzt zur Ruhe auf und drohen, &bdquo;sie zur Rechenschaft zu ziehen&ldquo;. Scheinheiliger geht es wohl kaum.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Iranische Raketen im Irak? Pulverfass Syrien-Iran-Irak<\/strong><br>\nAm Wochenende verbreitete die Nachrichtenagentur Reuters eine Meldung, nach der der Iran Kurzstreckenraketen an die schiitischen Milizen geliefert h&auml;tten, zudem sollen diese bef&auml;higt werden, selbst Raketen zu produzieren. Mit den Raketen k&ouml;nnten die Milizen Saudi-Arabien und Israel angreifen. Der Bericht berief sich auf irakische und westliche Geheimdienstquellen sowie auf iranische Informanten. Mit Namen wurden sie genannt, ob die Informationen stimmen, wird weiter nicht belegt (Iran r&uuml;stet auf gegen die USA: Raketenproduktion im Irak?). Man muss schon fast annehmen, dass mit dieser auf Leaks beruhenden Meldung der Konflikt zwischen dem Iran und den USA im Verbund mit Saudi-Arabien und Israel weiter eskaliert werden soll.<br>\nSchnell hat sich US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo eingeschaltet und seine Besorgnis kundgetan&hellip;<br>\n(&hellip;) Israel: &ldquo;Wir werden jede iranische Bedrohung bew&auml;ltigen, egal wo&rdquo;<br>\nAuf den Reuters-Bericht reagierte gestern auch der israelische Au&szlig;enminister Avigdor Liberman. Er drohte: &ldquo;Wir werden jede iranische Bedrohung bew&auml;ltigen, egal wo.&rdquo; Damit droht Israel an, nicht nur wie in Syrien wiederholt eigenm&auml;chtig und v&ouml;lkerrechtswidrig Luftangriffe auf vermeintliche iranische Ziele oder Waffen f&uuml;r die Hisbollah zu fliegen, sondern bei Bedarf die Angriffe auch auf den Irak auszuweiten. Damit w&auml;re Israel nicht alleine. Nachdem die USA ebenfalls v&ouml;lkerrechtswidrig mit der Koalition der Willigen in den Irak einmarschiert ist, halten sich schon lange ohne Erlaubnis der irakischen Regierung auch t&uuml;rkische Soldaten im Land auf und f&uuml;hren t&uuml;rkische Kampfflugzeuge Angriffe auf die PKK im Nordirak durch&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Iranische-Raketen-im-Irak-Pulverfass-Syrien-Iran-Irak-4154076.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Und wieder wird eine wahrscheinliche Falschmeldung in die Welt gesetzt um einen Vorwand f&uuml;r erneute Angriffe auf Syrien und den Iran zu liefern.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Situation im Nahen Osten ist hochgef&auml;hrlich und Israel und die USA heizen sie weiter an.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Westliche Doppelmoral: Saudi-Arabien, Russland und Syrien<\/strong><br>\nDer westliche Verb&uuml;ndete Saudi-Arabien kann ungeniert Massaker an Kindern anrichten und die Repressionsspirale anziehen<br>\nSaudi-Arabien kann mit seiner Koalition, unterst&uuml;tzt vom Westen, vor allem von den USA und Gro&szlig;britannien, ungehindert und konsequenzenlos einen brutalen Krieg gegen die mit dem Iran verbundenen Huthis und ihren Verb&uuml;ndeten im Jemen f&uuml;hren. W&auml;hrend US-Pr&auml;sident Donald Trump gerade wieder mit erhobenem moralischen Finger Russland und Syrien vor der geplanten Offensive in Idlib warnt, stammen die Bomben, die saudische Kampfflugzeuge auch gegen Zivilisten und Kinder richten, aus den USA.<br>\nSo hatte die Bombardierung eines Schulbusses Anfang August, wodurch 51 Menschen, davon 40 Kinder, get&ouml;tet und 79 Kinder, darunter 56 Kinder, verletzt wurden, zwar Entsetzen hervorgerufen, aber zu keinen Konsequenzen gef&uuml;hrt. Das selbst, als sich herausstellte, dass die lasergesteuerte Pr&auml;zisionsbombe von den USA stammte. Auch daran l&auml;sst sich der Unterschied zu Barack Obama sehen. Der hatte zwar auch die Saudis unterst&uuml;tzt, aber 2016 immerhin die weitere Lieferung von solchen Bomben eingestellt, nachdem saudische Flugzeuge damit mehrere Massaker angerichtet hatten. Damals war nicht ein Schulbus auf einem Markt, sondern eine Begr&auml;bnisfeier oder ein Markt bombardiert worden, daneben auch zahlreiche zivile Geb&auml;ude.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Westliche-Doppelmoral-Saudi-Arabien-Russland-und-Syrien-4155121.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wird Italien zum n&auml;chsten &bdquo;Griechenland&ldquo;?<\/strong><br>\nGriechenland geht es nach seiner &bdquo;Rettung&ldquo; schlecht wie nie. Geht es nach Deutschland, so wiederholt die EU diesen Wahnsinn in Italien.<br>\nS&auml;mtliche Medien haben in der vergangenen Woche das Ende der &bdquo;Griechenland-Hilfe&ldquo; vermeldet &ndash; der &bdquo;Stern&ldquo; mit den Worten:<br>\n&bdquo;Mit dem Ende der Hilfe f&uuml;r Griechenland beweist die Europ&auml;ische Union, dass sie Krisen &uuml;berwinden kann.&ldquo;<br>\nDas ist f&uuml;r deutsche Leser derzeit deshalb so wichtig, weil sie bef&uuml;rchten, dass demn&auml;chst Italien geholfen werden muss und Deutschlands Leitmedien jetzt schon klarstellen wollen, dass das nat&uuml;rlich wieder nur nach deutschem Rezept geschehen kann: indem Italien &bdquo;spart und endlich seine Hausaufgaben macht.&ldquo;<br>\nIn Wirklichkeit gibt es kein krasseres Beispiel f&uuml;r das v&ouml;llige Versagen dieses Spar-Rezeptes als Griechenland.<br>\n(&hellip;) Man muss wahrhaftig die EU-Kommission, Deutschlands Finanzminister oder ein deutscher &Ouml;konom sein, um aus diesen Daten eine gelungene &bdquo;Griechenland -Rettung&ldquo; herauszulesen. Wenn die EU ihr Griechenland-Rezept tats&auml;chlich auch &uuml;ber Italien st&uuml;lpen sollte, ist ihr ein Billionen-Mausoleum gewiss, neben dem sich die Griechenland-Milliarden wie ein Maulwurfsh&uuml;gel ausnehmen werden &ndash; der Olymp des &ouml;konomischen Schwachsinns.<br>\nDer gleiche Mechanismus, der Griechenland dieses Fiasko beschert hat &ndash; das Fehlen staatlicher Nachfrage als Wachstumsmotor &ndash; hat nat&uuml;rlich die wirtschaftliche Performance aller EU-Staaten negativ beeinflusst. Gro&szlig;britannien, das sich, wie &uuml;brigens auch Tschechien, nicht am Spar-Pakt beteiligt hat, ist prompt weit besser gefahren: BIP pro Kopf wie Arbeitslosigkeit haben sich deutlich positiver als in der EU entwickelt (siehe Grafiken). Auch Deutschland h&auml;tte sich ohne Spar-Pakt noch besser entwickelt &ndash; nur dass der Vorteil, den es sich durch sein Lohn-Dumping verschafft hat, dessen negative Wirkung &uuml;berkompensiert hat.<br>\nUm seine volkswirtschaftliche Ahnungslosigkeit zu verewigen, hat Wolfgang Sch&auml;uble den Spar-Pakt als &bdquo;Ausgabenbremse&ldquo; sogar im Grundgesetz verankert &ndash; und alle Parteien mit Ausnahme ausgerechnet der &bdquo;Linken&ldquo; (die mit Ex-Finanzminister Oscar Lafontaine freilich einen Experten in ihren Reihen hat) sowie alle schw&auml;bischen Hausfrauen haben dem zugestimmt.<br>\nPrompt wollen Kanzler Sebastian Kurz und Finanzminister Hartwig L&ouml;ger die &bdquo;Ausgabenbremse&ldquo; &uuml;brigens auch in der &ouml;sterreichischen Verfassung verankern. Und vermutlich wird ihnen die Bev&ouml;lkerung wie in Deutschland applaudieren &ndash; so weise wie die T&uuml;rken der Verfassungs&auml;nderung Tayyip Erdogans.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/08\/wird-italien-zum-naechsten-griechenland\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-45843","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45843","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45843"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45843\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45845,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45843\/revisions\/45845"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45843"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45843"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45843"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}