{"id":45895,"date":"2018-09-07T16:36:02","date_gmt":"2018-09-07T14:36:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895"},"modified":"2018-09-07T16:36:02","modified_gmt":"2018-09-07T14:36:02","slug":"hinweise-des-tages-ii-361","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h01\">Die neue &ldquo;Neue Ostpolitik&rdquo; (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h02\">Frieden nicht erw&uuml;nscht: Zur angeblich neuen Afghanistan-Strategie der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h03\">Ruderprofi Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h04\">Neues aus den Unterklassen: Wie der Lohnarbeitsmarkt erodiert und Statistiken manipuliert werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h05\">Telekom-Tochter dr&auml;ngt Mitarbeiter zu Neubewerbung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h06\">Was hat Chemnitz mit &ldquo;Teile und Herrsche&rdquo; zu tun?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h07\">Niederkonkurriert: Zehn Jahre Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h08\">Wahl in Schweden: &ldquo;Wir haben eine ethnische Unterschicht erschaffen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h09\">Wut in Brasilien nach Brand in Nationalmuseum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h10\">Daf&uuml;r ist die Mauer auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h11\">Brief an die deutschen Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h12\">Hat Sahra Wagenknecht recht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h13\">Podiumsdiskussion zu #aufstehen: Sahra Wagenknecht versus Kevin K&uuml;hnert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45895#h14\">Zu guter Letzt: Seehofer ratlos, was er noch machen soll, um endlich gefeuert zu werden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die neue &ldquo;Neue Ostpolitik&rdquo; (II)<\/strong><br>\nIm Zuge seines neuen Einflussstrebens im S&uuml;dkaukasus im Machtkampf gegen Russland bem&uuml;ht sich Berlin neben einem Ausbau seiner Beziehungen zu Georgien und zu Aserbaidschan auch um eine st&auml;rkere Anbindung Armeniens. Man wolle die Zusammenarbeit mit Eriwan intensivieren, best&auml;tigte Bundeskanzlerin Angela Merkel k&uuml;rzlich bei ihrem Kurzbesuch in dem Land. Armenien ist eines der &auml;rmsten L&auml;nder Europas und das &auml;rmste des S&uuml;dkaukasus. Gebeutelt von zwei Jahrzehnten neoliberaler Rosskur, einem Krieg mit Aserbaidschan und andauernden Konflikten mit dem NATO-Mitglied T&uuml;rkei fl&uuml;chtete es sich im Jahr 2015 unter den Schutzschirm Russlands und trat der von Moskau dominierten Eurasischen Wirtschaftsunion bei. Im Fr&uuml;hling dieses Jahres brachte dann allerdings ein durch die anhaltende Korruption befeuerter Umsturz eine neue Regierung in Eriwan ins Amt. Der neue Premierminister Nikol Paschinjan gilt als ausgesprochener Kritiker mehrerer von Russland gef&uuml;hrter B&uuml;ndnisse und damit als Hoffnungstr&auml;ger deutscher Politikstrategen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7714\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Frieden nicht erw&uuml;nscht: Zur angeblich neuen Afghanistan-Strategie der USA<\/strong><br>\nWenn die westlichen Verb&uuml;ndeten den US-Pr&auml;sidenten zum Teufel w&uuml;nschen, wie k&ouml;nnte er ein zuverl&auml;ssiger Verhandlungspartner des Widerstandes, das hei&szlig;t der Taliban, sein? Daher kann man davon ausgehen, dass jede Verhandlung zwischen Trump und den Taliban von vornherein zum Scheitern verurteilt sein wird. Nach Trumps Vorstellungen sollten Nachbarstaaten wie Pakistan st&auml;rker unter Druck gesetzt werden, damit sie nicht weiter zum R&uuml;ckzugsort f&uuml;r die Taliban und Terroristen werden, die &uuml;ber die Grenze aus Afghanistan kommen. Diese Forderung der US-Regierung wird von niemandem ernst genommen. Sie wird seit Jahren wiederholt, ohne konkrete Ma&szlig;nahmen. Au&szlig;erdem solle sich auch Indien endlich mehr in dem Konflikt in seiner Nachbarschaft engagieren, forderte Trump. So eine Erwartung zeugt von absoluter Unkenntnis der Probleme in und um Afghanistan, besonders was die Beziehungen zwischen Pakistan und Indien betrifft und deren diametral entgegengesetzte strategische Interessen am Hindukusch.<br>\nEs muss deutlich betont werden, dass die &bdquo;Neue US-Strategie&ldquo; f&uuml;r Afghanistan ein tot geborenes Kind ist, die aus dem hohlen Bauch eines ahnungslosen US-Pr&auml;sidenten in die Welt gesetzt wurde. Der Krieg, ob von NATO gef&uuml;hrt oder afghanisiert, hat den Konflikt am Hindukusch nicht gel&ouml;st&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5036\/internationale_politik\/9306\/Frieden-nicht-erw%C3%BCnscht.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ruderprofi Scholz<\/strong><br>\nHat Olaf Scholz die Idee einer Digitalsteuer aufgegeben? Im Finanzministerium wird das entschieden dementiert. Was er will, l&auml;sst der Vizekanzler jedoch offen. EU-Haushaltskommissar Oettinger zeigt sich irritiert.<br>\nZu den Hobbys von Olaf Scholz geh&ouml;rt das Rudern, vorzugsweise auf der Alster in Hamburg. Derzeit wird auch im von Scholz geleiteten Bundesfinanzministerium gerudert &ndash; und zwar zur&uuml;ck. Es sei &ldquo;mitnichten&rdquo; so, dass der SPD-Politiker sich von Pl&auml;nen einer Digitalsteuer verabschiedet habe, hie&szlig; es am Donnerstag aus der F&uuml;hrungsebene des Ministeriums. Vielmehr halte Scholz &ldquo;mit sehr viel Vehemenz&rdquo; an der Idee fest.<br>\nZiemlich anders klingt das in einem vertraulichen Papier des Ministeriums, &uuml;ber das zuerst die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung berichtete. Als &ldquo;Kernbotschaft f&uuml;r die Kommunikation&rdquo; wurde darin unter anderem empfohlen, die Ma&szlig;nahmen gegen&uuml;ber Digitalunternehmen w&uuml;rden &ldquo;weniger spektakul&auml;r sein, als von den Feuilletons gefordert&rdquo;. Die Autoren warnen vor einer &ldquo;fiskalischen D&auml;monisierung&rdquo; gro&szlig;er Digitalunternehmen und bewerten eine &ldquo;Nutzungsbesteuerung&rdquo; &ndash; wie sie f&uuml;r die Digitalsteuer erwogen wird &ndash; &ldquo;tendenziell als nicht zielf&uuml;hrend und arbitr&auml;r&rdquo;, also willk&uuml;rlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/digitalsteuer-was-will-bundesfinanzminister-olaf-scholz-a-1226898.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neues aus den Unterklassen: Wie der Lohnarbeitsmarkt erodiert und Statistiken manipuliert werden<\/strong><br>\nTrotz Wirtschaftsbooms w&auml;chst in Deutschland die Armut. Prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse nehmen zu, Erwerbslose l&auml;sst der Staat im Dschungel der Statistiken verschwinden. Ein Blick hinter die schillernde Fassade des angeblichen neuen Wirtschaftswunders.<br>\nDeutschlands Wirtschaft floriert. Auch in diesem Jahr f&auml;hrt das Land nach Berechnungen des Ifo-Instituts mit fast acht Prozent die h&ouml;chsten Export&uuml;bersch&uuml;sse der Welt ein. Das sorgt nicht nur f&uuml;r Firmenpleiten und rasant wachsende Erwerbslosigkeit im Rest Europas &ndash; inklusive zwangsl&auml;ufig wachsender Arbeitsmigration. Auch der deutsche Staat kassierte 2017 gut 48 Milliarden Euro mehr, als er ausgab.<br>\nDie eigenen sozialen Verwerfungen will er damit offenbar nicht beheben. Trotz Jubelorgien auf den boomenden Arbeitsmarkt existieren diese hinter gesch&ouml;nten Statistiken. Ein genauer Blick in diese zeigt: Das auf Lohnarbeit auf der einen und Profitabsch&ouml;pfung aus selbiger auf der anderen Seite basierende Wirtschaftsmodell erodiert zusehends. Immer mehr Menschen k&ouml;nnen in Deutschland von ihrer Arbeit nicht mehr leben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/75494-neues-aus-unterklassen-lohnarbeitsmarkt-erodiert\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: Dr. Gniffkes Macht um Acht: Manipulative ARD-Berichte &uuml;ber Arbeitslosenzahl in Deutschland<\/strong><br>\nWerkt&auml;glich referiert die Tagesschau &uuml;ber Aktienkurse. Die Arbeitswelt ist nur alle paar Wochen manipulative Berichte wert. Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam rechnen mit der tendenzi&ouml;sen Finanz-Berichterstattung der ARD-Tagesschau ab.<br>\nDie Interessen der Geldelite und der Konzerne bedient ARD-aktuell beinahe werkt&auml;glich: mit ausf&uuml;hrlichen Nachrichten im Programm &bdquo;B&ouml;rse vor acht&ldquo; sowie mit Wort- und Filmbeitr&auml;gen von der Frankfurter B&ouml;rse in den Tagesthemen. Gleich h&auml;ufige Informationen aus der Arbeitswelt gibt es hingegen nicht, obwohl Werkt&auml;tige und Rentner die absolute Mehrheit der Zuschauer stellen. Diese qualit&auml;tsjournalistische Schlagseite hat System. Und die Ignoranz, mit der sie von allen hingenommen wird &ndash; von der &Ouml;ffentlichkeit generell und von den Gewerkschaften speziell &ndash; hat Tradition, ist anerzogen: Monat f&uuml;r Monat erf&auml;hrt sie Intensivpflege mittels manipulativer Nachrichten &uuml;ber den &bdquo;Arbeitsmarkt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/75454-dr-gniffkes-macht-um-acht-ard-manipulation-arbeitslose\/\">Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam auf RT Deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Telekom-Tochter dr&auml;ngt Mitarbeiter zu Neubewerbung<\/strong><br>\nBei der Deutschen Telekom stehen Tausende Besch&auml;ftigte vor einer ungewissen Zukunft. Von Mitte September an werden sich etwa 3000 Mitarbeiter der Konzerntochter T-Systems neu bei ihrem Arbeitgeber bewerben m&uuml;ssen. Diese erste Ausschreibung betreffe vor allem Besch&auml;ftigte in der Verwaltung in Deutschland, best&auml;tigt ein Konzernsprecher. Die 3000 Bewerber konkurrieren um nur etwa 1200 verbleibende Stellen.<br>\nT-Systems hatte bereits im Juni bekanntgegeben, in den n&auml;chsten drei Jahren 10 000 Arbeitspl&auml;tze streichen oder verlagern zu wollen, davon 6000 in Deutschland. &ldquo;Dabei wollen wir sozialvertr&auml;glich vorgehen&rdquo;, sagte T-Systems-Chef Adel Al-Saleh. Der US-Amerikaner, der als knallharter Sanierer gilt, ist Anfang des Jahres zur Telekom gewechselt.<br>\nWer in der nun geplanten Ausschreibung keinen neuen Job bekommt, kann in eine Servicegesellschaft der Telekom wechseln. Dort sollen die Besch&auml;ftigten weitergebildet werden, sodass sie sich schlie&szlig;lich auf andere Stellen innerhalb oder au&szlig;erhalb des Konzerns bewerben k&ouml;nnten. Zudem hat die Telekom ein Abfindungsprogramm aufgelegt. &Auml;ltere T-Systems-Besch&auml;ftigte k&ouml;nnten auch in Altersteilzeit wechseln, sagt der Sprecher. An der privatisierten Telekom ist der Staat noch zu knapp 32 Prozent beteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/t-systems-telekom-tochter-draengt-mitarbeiter-zu-neu-bewerbung-1.4120567\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> So sieht es aus in der &ldquo;marktkonformen Demokratie&rdquo; und wie &uuml;blich will man auch wieder besonders &auml;lter Mitarbeiter los werden, die sich, sofern 50+, schon einmal darauf einstellen d&uuml;rfen nur mit &auml;u&szlig;erster M&uuml;he einen neuen Job zu bekommen. Aber halt, wir haben ja &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;, also alles kein Problem.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Neue Billigl&ouml;hne bei &bdquo;Real&ldquo;: Abstieg auf Raten<\/strong><br>\nDie Warenhauskette &bdquo;Real&ldquo; will neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern k&uuml;nftig deutlich weniger Lohn bezahlen als bisher. Was das Unternehmen &bdquo;wettbewerbsf&auml;hige Entgeltstrukturen&ldquo; nennt, bedeutet f&uuml;r viele Angestellte schlicht Armut: Meist nur in Teilzeit besch&auml;ftigt, leben viele jetzt schon am Existenzminimum; k&uuml;nftig werden noch mehr Verk&auml;uferinnen und Kassiererinnen zus&auml;tzlich Arbeitslosengeld II beantragen oder mit Nebenjobs um ihre Existenz k&auml;mpfen. Ein Beispiel f&uuml;r den allt&auml;glichen sozialen Abstieg in Deutschland, der l&auml;ngst auch politische Folgen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-neue-billigloehne-bei-real-abstieg-auf-raten-100.html\">Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Was hat Chemnitz mit &ldquo;Teile und Herrsche&rdquo; zu tun?<\/strong><br>\nOder wie die Linke sich zum willigen Werkzeug des Establishments machen lie&szlig;<br>\nIn Chemnitz gab es ein T&ouml;tungsdelikt durch Ausl&auml;nder, daraufhin unsch&ouml;ne Szene von Rechtsradikalen, dann wollte die AfD daraus Nutzen ziehen, dagegen formierte sich eine Gegenbewegung, die sich in Hysterie steigerte und schlie&szlig;lich, Mission erf&uuml;llt, sprach niemand mehr &uuml;ber das Versagen der Regierung, dabei war das Versagen so eklatant, dass man es kaum niederschreiben mag. [&hellip;]<br>\nAber ungeachtet der mahnenden Stimmen fand unter riesiger medialer Begleitmusik, mit Empfehlung des Bundespr&auml;sidenten, ein kostenloses Musikevent, teilweise mit kostenlosem Zubringerdienst, in Chemnitz statt. Jeder, der nicht kam, wurde pauschal schon mal zum Nazi-Sympathisanten erkl&auml;rt. Und einige der Bands sangen Texte, die vor lauter Hass, Brutalit&auml;t und &ldquo;Kampf gegen Nazis&rdquo; die Grenzen des &ldquo;guten Geschmacks&rdquo; f&uuml;r viele &uuml;berstiegen. Richtig, es wurde nicht aufgekl&auml;rt, vermittelt und vers&ouml;hnt, sondern es wurde bewusst gespalten. Hier wir, die Guten, da ihr, die Nazis. Sollte uns das nicht zu denken geben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Was-hat-Chemnitz-mit-Teile-und-Herrsche-zu-tun-4157288.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Niederkonkurriert: Zehn Jahre Finanzkrise<\/strong><br>\nEs war der Anfang vom Ende eines Zyklus. Am Freitag vor zehn Jahren stellte die US-Regierung die Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac unter Aufsicht. Mit einem Kredit in H&ouml;he von 187 Milliarden Dollar wurden die Institute vor dem Zusammenbruch gerettet. Zu viele Darlehen, die an wenig zahlungskr&auml;ftige H&auml;uslebauer vergeben und in Aktienpakete zusammengepackt worden waren, platzten. An der Wall Street wurde mit diesen Verbriefungen bis zur Unkenntlichkeit gehandelt. Niemand wusste mehr, was in den Schrottpapieren wirklich steckte. Die Spekulanten hatten sich verhoben. Die Finanzkrise nahm an Fahrt auf und breitete sich in der kapitalistischen Weltwirtschaft aus.<br>\nSeither herrscht im Westen Stagnation. Das Akkumulationsregime konnte nur aufrechterhalten werden, indem kr&auml;ftig umverteilt wurde. Der Internationale W&auml;hrungsfonds sch&auml;tzte bereits 2009, dass im Zuge des Crashs Aktien und Anleihen im Wert von vier Billionen Dollar vernichtet wurden. Geld, das bei den Lohnabh&auml;ngigen wieder reingeholt wurde. Staatliche Sozialprogramme wurden gek&uuml;rzt. Die Realeinkommen hinken der Produktivit&auml;t hinterher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/339373.niederkonkurriert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wahl in Schweden: &ldquo;Wir haben eine ethnische Unterschicht erschaffen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Schweden w&auml;hlen am Sonntag, viele werden f&uuml;r die rechtspopulistische Schwedenpartei stimmen. Der &Ouml;konom Tino Sanandaji macht daf&uuml;r auch eine verfehlte Migrationspolitik verantwortlich.<br>\nViel zu lange haben Politik und Gesellschaft die Probleme durch Migration totgeschwiegen &ndash; und die Integration sozialschwacher Einwanderer vernachl&auml;ssigt, sagt der Autor und &Ouml;konom Tino Sanandaji im Interview.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Herr Sanandaji, am Sonntag w&auml;hlt Schweden. Der Aufstieg der rechten Schwedendemokraten, die Aussicht auf ein m&ouml;gliches politisches Patt sowie eine Welle von Morden haben den Wahlkampf beherrscht. Dabei galt Ihr Land als Inbegriff f&uuml;r sozialen Konsens, Toleranz und Wohlstand.<br>\nSanandaji: Das Bild von der freundlichen Gesellschaft aus dem M&auml;rchenbuch war immer verkl&auml;rt. Es schadet uns nur. Klar: Schweden ist ein friedliches Land, vielen geht es gut. Aber wir leben nicht in einer Utopie. Wie &uuml;berall gibt es Probleme und Konflikte, in j&uuml;ngster Zeit immer mehr. Die sind zu lange verharmlost und verschwiegen worden.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Was meinen Sie konkret?<br>\nSanandaji: Bis vor etwa drei Jahren war es in der politischen Mitte tabu, sich &ouml;ffentlich kritisch zu Migration und deren Folgen zu &auml;u&szlig;ern. Das taten nur die Schwedendemokraten. Ende 2015 kamen dann pro Woche 10.000 Asylbewerber &ndash; in ein Land mit zehn Millionen Einwohnern. Die Belastungen f&uuml;r das Sozialsystem stiegen dramatisch, Wohnraum wurde knapp, viele Schweden f&uuml;hlten sich &uuml;berfordert. Das hat sie ins Lager der Rechtspopulisten getrieben. Erst als die Lage fast au&szlig;er Kontrolle geraten ist, hat die Regierung eingesehen, dass sie die Tore nicht l&auml;nger offenlassen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/schweden-vor-der-wahl-tino-sanandaji-prangert-migrationspolitik-an-a-1226837.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die deutschen Emp&ouml;rungsrethoriker aus dem linksliberalen Lager sollten dieses Interview aufmerksam lesen. Mit der pauschalen Aburteilung von Positionen, die f&uuml;r eine gelungene Integration auch eine offene und ehrliche Diskussion der damit verbundenen Probleme notwendig halten, treibt man nur noch mehr W&auml;hler in das Lager der Rechtspopulisten. Spannend ist dazu die Frage, ob Tino Sanandaj durch seinen eigenen Migrationshintergrund davor bewahrt bleibt, durch die No-Border-Linke sofort als fremdenfeindlich verurteilt zu werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wut in Brasilien nach Brand in Nationalmuseum<\/strong><br>\n90 Prozent der Artefakte zerst&ouml;rt. Proteste gegen De-facto-Regierung. Haben Sparma&szlig;nahmen Vernichtung des Kulturguts provoziert?<br>\nNach einem verheerenden Brand im Nationalmuseum von Brasilien in Rio de Janeiro, der die Ausstellungsst&uuml;cke auf rund 13.000 Quadratmetern fast vollst&auml;ndig vernichtet hat, wird massive Kritik an der Regierung von De-facto-Pr&auml;sident Michel Temer laut. Demonstranten warfen der Staatsf&uuml;hrung vor, durch Sparma&szlig;nahmen die Vernichtung des Kulturguts provoziert zu haben. Temer habe sich eines historischen Verbrechens schuldig gemacht, hie&szlig; es seitens der Demonstranten.<br>\nDas Feuer war nach Ende der Besucherzeiten am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr ausgebrochen. Erst nach sechs Stunden konnte der Brand von den Einsatzkr&auml;ften unter Kontrolle gebracht werden. Ann&auml;hernd 80 Feuerwehrm&auml;nner aus zw&ouml;lf verschiedenen Feuerwachen der Stadt waren anger&uuml;ckt. Ein Teil des Museumsinneren brach in sich zusammen. Die L&ouml;scharbeiten seien zudem durch fehlendes Wasser der Hydranten in der N&auml;he erschwert worden, so der Generalkommandant der Feuerwehr Rios, Roberto Robadey. Die Feuerwehr musste zuerst Tanklaster anfordern und mit Wasser aus einem naheliegenden See pumpen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2018\/09\/211786\/brasilien-museum-brand-proteste-temer\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Daf&uuml;r ist die Mauer auf<\/strong><br>\nDer 9. November 1989 war ein sch&ouml;ner Tag f&uuml;r alle Deutschen. Doch der 9. November 2019 wird der allersch&ouml;nste. Da &ouml;ffnet, wenn alles klappt, Wilhelms Schloss wieder seine Pforten [&hellip;]<br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron war zum Staatsbesuch in Berlin. Bevor noch die Verhandlungen im Kanzleramt begannen, n&ouml;tigte Merkel den Besucher zu einem Lehr-Gang durch das sogenannte Humboldtforum, das schon fast v&ouml;llig restaurierte Schloss Kaiser Wilhelms. Macron hatte zuvor in Afrika das &raquo;Ende der kolonialen Amnesie&laquo; verk&uuml;ndet und versprochen, &raquo;das k&uuml;nstlerische Erbe Afrikas zu restituieren&laquo;. Dabei soll ihn B&eacute;n&eacute;dicte Savoy unterst&uuml;tzen. Die franz&ouml;sische Kunsthistorikerin war im Sommer 2017 aus dem internationalen Beratergremium des &raquo;Humboldtforums&laquo; ausgetreten. &raquo;Ich will wissen, wieviel Blut von einem Kunstwerk tropft&laquo;, sagte sie damals. Unm&ouml;glich erschien ihr, rechtzeitig vor der feierlichen Er&ouml;ffnung 2019 die Provenienz all der ins Schloss geschafften Ausstellungst&uuml;cke zu &uuml;berpr&uuml;fen.<br>\nUnd nun zwang die Kanzlerin Macron &ndash; gerade noch bevor es zu tropfen beginnt &ndash; mit ihr die Baustelle des Schlosses zu w&uuml;rdigen, von dem Kaiser Wilhelms Befehl zum V&ouml;lkermord an den Herero und Nama ausgegangen ist. Drastischer konnte Merkel dem Franzosen nicht zeigen, wer Herrin in Europa ist. Und ebenso professionell hatte sie in der vergangenen Woche den Afrikanern signalisiert, wo die Chefin hinreist und welchen Kram sie der Azubi &uuml;berl&auml;sst.<br>\nDas kaiserliche Schloss jedenfalls wurde und wird in &ndash; nahezu &ndash; seiner ganzen Pracht schleunigst &ndash; in nur sechs Jahren, zwischen 2013 und 2019 &ndash; wiederaufgebaut. Die R&uuml;ckgabe der Sch&auml;del und Knochen ihrer ermordeten Vorfahren an die Herero und Nama zieht Deutschland schon seit sieben Jahren hin, bisher gab es drei Lieferungen, ein Ende ist nicht abzusehen &ndash; und eine Wiedergutmachung sowieso nicht.<br>\nDer Deutsche Bundestag hat im Juni 2016 in aller Feierlichkeit die Massenvernichtung der Armenier durch die T&uuml;rkei zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Genozid anerkannt. Im M&auml;rz 2012 hatte Frank-Walter Steinmeier, damals Fraktionsvorsitzender der SPD, im Namen seiner Partei und der Gr&uuml;nen einen Entschlie&szlig;ungsantrag eingebracht: &raquo;Der Vernichtungskrieg in Namibia von 1904 bis 1908 war ein Kriegsverbrechen und V&ouml;lkermord.&laquo; Das glaubte die Mehrheit des Deutschen Bundestages nicht. Da gibt es nichts zu klagen.<br>\nDas kaiserliche Schloss also wird im November n&auml;chsten Jahres &ndash; mit dem Raub- und Beutegut aus Deutschlands Kriegen &ndash; in aller Herrlichkeit wiederer&ouml;ffnet. P&uuml;nktlich zum 30. Jahrestag &ndash; denn genau daf&uuml;r haben die B&uuml;rger der DDR ihre Friedliche Revolution veranstaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/339387.berliner-schloss-daf%C3%BCr-ist-die-mauer-auf.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Brief an die deutschen Journalisten<\/strong><br>\nDie f&uuml;nfte S&auml;ule ist keine deutsche Erfindung, aber meine Interviewpartner haben oft davon gesprochen. In Amerika ist es die Doktrin der &bdquo;Objektivit&auml;t&ldquo;, derzufolge Journalisten keine allzu gro&szlig;e N&auml;he zur Politik pflegen und sich bei der Berichterstattung nicht von ihren politischen Ansichten beeinflussen lassen sollen. In Gro&szlig;britannien ist es die Pflicht, &bdquo;unparteiisch&ldquo; zu sein &ndash; ein Grundprinzip der BBC. Spricht man in Deutschland mit Journalisten &uuml;ber dieses Thema, kommt fast immer die Rede auf Hanns Joachim Friedrichs, den &bdquo;Tagesthemen&ldquo;-Moderator, der 1995 in einem Interview mit dem &bdquo;Spiegel&ldquo; sagte, dass man sich nicht mit einer Sache gemeinmachen d&uuml;rfe, auch nicht mit einer guten Sache.<br>\nDiejenigen, die diese Maxime des deutschen Journalismus erw&auml;hnten, wiesen meist darauf hin, dass dieser Satz von einigen Journalisten falsch verstanden werde. Friedrichs sei es nicht um absolute Objektivit&auml;t, sondern um etwas ganz Einfaches gegangen: Man solle vermeiden, als Berichterstatter in Betroffenheit zu versinken. Man solle Distanz wahren. Nur so schaffe man es, dass die Zuschauer einem vertrauen. Man d&uuml;rfe eine Haltung haben, aber man solle cool bleiben und nicht laut werden. Cool zu bleiben f&auml;llt deutschen Journalisten seit dem Aufstieg des Rechtspopulismus nicht sehr leicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/jay-rosen-schreibt-einen-brief-an-die-deutschen-journalisten-15765235-p2.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hat Sahra Wagenknecht recht?<\/strong><br>\nDem DIW zufolge ist das Haushaltseinkommen der unteren 40 Prozent tats&auml;chlich von 1999 bis 2015 um fast sieben Prozent gesunken, wenn man steigende Preise ber&uuml;cksichtigt. An diesem Befund des Instituts &auml;u&szlig;ern jedoch andere &Ouml;konomen erhebliche Zweifel.<br>\nDas DIW ist daf&uuml;r bekannt, arbeitnehmernah zu sein, also eher links. Als Ausgangszeitpunkt f&uuml;r die Beobachtung, die Wagenknecht zitiert, nahmen die Autoren der Studie das Jahr 1999, als die Einkommen der &auml;rmeren 40 Prozent besonders hoch waren. Ein weiterer Einwand kommt vom wissenschaftlichen Gegenspieler des DIW, dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW), das als arbeitgebernah und eher wirtschaftsliberal gilt. Das IW weist darauf hin, dass das SOEP in den vergangenen Jahren verst&auml;rkt Alleinerziehende, Familien mit kleinen Kindern oder vielen Kindern und Familien mit niedrigen Einkommen befragt habe. Au&szlig;erdem habe das SOEP 2013 eine gro&szlig;e Stichprobe von Menschen mit Migrationshintergrund aufgenommen. [&hellip;]<br>\nM&ouml;gliche Gr&uuml;nde f&uuml;r die wachsende Ungleichheit trotz Rekordbesch&auml;ftigung gibt es viele. Es arbeiten mehr Frauen in Vollzeit, und die bekommen durchschnittlich immer noch ein niedrigeres Gehalt als M&auml;nner. Weniger Menschen werden nach Tarif bezahlt. Obwohl viele Unternehmen gro&szlig;e Gewinne einfahren, entwickeln sich die L&ouml;hne nicht entsprechend. Die Bev&ouml;lkerung altert, und &auml;ltere Menschen haben geringere Einkommen. Mehr Menschen arbeiten in schlecht bezahlten Jobs. Und dann ist da noch die Globalisierung, die wirtschaftlich viele neue Chancen er&ouml;ffnet, aber die schlecht Qualifizierten mit Konkurrenz in Billiglohnl&auml;ndern konfrontiert. Unter solchen Voraussetzungen k&ouml;nnte eine neue linke Bewegung tats&auml;chlich Erfolg haben. Oder eine rechte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-09\/aufstehen-soziale-ungleichheit-einkommen-schere\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.A.:<\/strong> Diese Manipulation ist wirklich abgefeimt: Zun&auml;chst werden DIW und IW als &ldquo;Gegenspieler&rdquo; mit unterschiedlichen politischen Tendenzen auf eine Stufe gestellt: Die einen arbeitnehmernah, die anderen eben arbeitgebernah. In der Mitte liegt wohl die Wahrheit. Dabei wird v&ouml;llig au&szlig;er Acht gelassen, dass das DIW ein &ouml;ffentlich finanziertes, (inzwischen wieder) seri&ouml;ses Forschungsinstitut mit einem breit besetzen Verwaltungsrat ist, w&auml;hrend das IW letztlich nur eine wissenschaftlich verbr&auml;mte Propagandamaschine der Arbeitgeberverb&auml;nde und ihrer diversen Initiativen wie INSM. Das zeigt sich u.a. auch darin, dass ihm mit H&uuml;ther eine Person vorsitzt, die im Hauptfach Geschichte und VWL nur im Nebenfach studiert hat. F&uuml;r reine Propaganda kommt&rsquo;s auf die Qualifikation halt nicht so an.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Alternativerkl&auml;rungen im letzten (hier zitierten) Absatz sind dann aber wirklich haneb&uuml;chen: Zusammengefasst steht da: die Menschen haben geringere Einkommen, weil sie aus verschiedenen Gr&uuml;nden halt weniger verdienen. Hauptsache, die Glaubw&uuml;rdigkeit von S. Wagenknecht und der Bewegung besch&auml;digen, egal wie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Podiumsdiskussion zu #aufstehen: Sahra Wagenknecht versus Kevin K&uuml;hnert<\/strong><br>\nEine Podiumsdiskussion im Berliner Kino Babylon mit Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende von Die Linke im Bundestag, Jakob Augstein, Herausgeber des Freitag, Kevin K&uuml;hnert, Bundesvorsitzender der JuSos und dem Historiker Paul Nolte. Unser Gastautor war dabei.<br>\nAm 5. September hatte das Inforadio des rbb zur Podiumsdiskussion zum Thema &ldquo;Hauptsache links!&rdquo; eingeladen. Der Imperativ im Titel wird durch eine fragende Erg&auml;nzung relativiert: &ldquo;Braucht Deutschland eine neue linke Bewegung?&rdquo; Anlass der Diskussion war der Start der linken Sammlungsbewegung #aufstehen. Obwohl #aufstehen aktuell kaum mehr als ein Gr&uuml;ndungsaufruf und eine dauerhaft &uuml;berlastete Webseite ist, schl&auml;gt das Projekt hohe Wellen. Die Medien des Mainstream stehen ihm in ihrer Mehrheit kritisch bis ablehnend gegen&uuml;ber.<br>\nEiner der zentralen Vorw&uuml;rfe: Der Mitinitiatorin Sahra Wagenknecht wird immer wieder eine zu gro&szlig;e N&auml;he und Offenheit nach rechts vorgeworfen. Interessant war die Auswahl der Diskutanten, denn mit Augstein und K&uuml;hnert kamen Linke zu Wort, die nach eigenen Aussagen im Kern dem Projekt einer linken Sammlungsbewegung wohlwollend gegen&uuml;berstehen. Lediglich der Transatlantiker Nolte bescheinigte der Bewegung gleich zu Beginn des Abends, keine Zukunft zu haben, da er eine politische Vertretung au&szlig;erhalb von Parteien f&uuml;r nicht denkbar h&auml;lt. #aufstehen m&uuml;sse letztendlich Partei werden, um tats&auml;chlich etwas bewegen zu k&ouml;nnen, ist seine These.<br>\nAuf die Frage, was der Anlass f&uuml;r die Gr&uuml;ndung einer Sammlungsbewegung war, antwortete Wagenknecht, es sei das Gef&uuml;hl gewesen, in den eingefahrenen Strukturen der Politik nicht allzu viel erreichen zu k&ouml;nnen. Sie will das Hamsterrad der Politik verlassen, wie sie sagte. Im weiteren Verlauf der Diskussion merkte Wagenknecht an, mit der Gr&uuml;ndung der Linken, die im Jahr 2007 aus der PDS und der WASG entstanden ist, sei zwar das Ziel verfolgt worden, die SPD wieder dazu zu bewegen, linke Politik zu machen. Doch allerdings sei dies nicht gelungen. Sie erhofft sich von #aufstehen als au&szlig;erparlamentarische, parteien&uuml;bergreifende Bewegung, dass auf Parteien, die sich als links verstehen, insbesondere auf die SPD, Druck aufgebaut wird, den es ben&ouml;tigt, um sie inhaltlich wieder nach links zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/75661-hauptsache-links\/%20\">Gert Ewen-Ungar auf RT deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die sehr interessante Podiumsdiskussion wird auch am Sonntag um 11:04 im Format &bdquo;Das Forum&ldquo; auf RBB Info <a href=\"https:\/\/www.inforadio.de\/programm\/schema\/sendungen\/forum\/201809\/251451.html\">ausgestrahlt<\/a>. Sicher wird es sp&auml;ter dazu auch noch einen Podcast geben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Seehofer ratlos, was er noch machen soll, um endlich gefeuert zu werden<\/strong><br>\nNeuhardenberg (dpo) &ndash; Zefix! Nachdem Horst Seehofer in den letzten Wochen alles daf&uuml;r getan hat, die Groko-Partner CDU und SPD sowie Kanzlerin Merkel vor den Kopf zu sto&szlig;en, gehen dem CSU-Chef langsam die Ideen aus. Momentan ist Seehofer ratlos, was er noch anstellen soll, um endlich von seinem Posten als Innenminister entlassen zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2018\/09\/seehofer-ratlos.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es ist wieder Freitag und die halbe Republik damit besch&auml;ftigt, zum x-ten Mal auf das Spiel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44486\">Getrennt marschieren, vereint schlagen<\/a>&ldquo; hereinzufallen. Diesmal spielt neben Bild, Seehofer und Merkel auch noch der Verfassungsschutzpr&auml;sident Maa&szlig;en mit und in einer Nebenrolle wie immer die SPD, die am kommenden Mittwoch die &Auml;u&szlig;erungen Maa&szlig;ens &uuml;ber Chemnitz sogar auf die Tagesordnung des Parlamentarischen Kontrollgremiums <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/ticker\/SPD-beruft-wegen-Maassen-Parlamentarisches-Kontrollgremium-ein-article20612494.html\">setzen will<\/a>. Da die Mitglieder dieses speziellen Ausschusses zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, wird die &Ouml;ffentlichkeit sicherlich wieder umfassend aufgekl&auml;rt. Mutma&szlig;lich via Bild. Ganz sicher. <\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180907-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180907-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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