{"id":45947,"date":"2018-09-11T11:16:00","date_gmt":"2018-09-11T09:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45947"},"modified":"2019-07-11T10:04:27","modified_gmt":"2019-07-11T08:04:27","slug":"linkspopulismus-als-progressive-politische-strategie-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45947","title":{"rendered":"Linkspopulismus als progressive politische Strategie der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Die NachDenkSeiten haben die inflation&auml;re und abwertende Verwendung des Begriffs &bdquo;Populismus&ldquo; schon immer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45586\">sehr kritisch begleitet<\/a>. Bereits vor zwei Jahren schlug Albrecht M&uuml;ller vor, den Begriff aus unserem Sprachgebrauch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34572\">zu streichen<\/a>, da er vor allem der Diffamierung und im Umkehrschluss der Reinwaschung der Diffamierenden diene. Einen anderen Weg schl&auml;gt nun die belgische Politikwissenschaftlerin <strong><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31725\">Chantal Mouffe<\/a><\/strong> in einem <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2018\/sep\/10\/populists-rise-progressives-radical-right\">Gastartikel f&uuml;r den Guardian<\/a> vor. Mouffe will den Begriff positiv besetzen und sieht in einem radikalen Linkspopulismus nicht nur die einzige Chance, um dem grassierenden Rechtspopulismus etwas entgegenzusetzen, sondern auch den besten Weg, die Demokratie wieder zur&uuml;ckzugewinnen. <strong>Jens Berger<\/strong> hat den Guardian-Artikel f&uuml;r die NachDenkSeiten &uuml;bersetzt. Beachten Sie bitte auch das sehr lesenswerte Interview, das Chantal Mouffe der Schweizer &bdquo;Republik&ldquo; gegeben hat und das wir bereits heute morgen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45944#h01\">in unseren Hinweisen<\/a> empfohlen haben. Es ist sch&ouml;n mitzubekommen, dass einige der Forderungen, die die NachDenkSeiten seit Langem formulieren, nun auch von politischen Vordenkern aufgenommen werden. <\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5288\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-45947-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180911_Linkspopulismus_als_progressive_politische_Strategie_der_Zukunft_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180911_Linkspopulismus_als_progressive_politische_Strategie_der_Zukunft_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180911_Linkspopulismus_als_progressive_politische_Strategie_der_Zukunft_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180911_Linkspopulismus_als_progressive_politische_Strategie_der_Zukunft_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=45947-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180911_Linkspopulismus_als_progressive_politische_Strategie_der_Zukunft_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"180911_Linkspopulismus_als_progressive_politische_Strategie_der_Zukunft_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Lesen Sie dazu bitte auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38623\">Chantal Mouffes interessanten Artikel zur Post-Politik des Emmanuel Macron<\/a>, der auf den NachDenkSeiten vor einem Jahr in deutscher &Uuml;bersetzung erschienen ist.<\/em><\/p><p><strong>Populisten sind auf dem Vormarsch, aber dies kann auch eine Gelegenheit f&uuml;r die Progressiven sein<\/strong><\/p><p>Der Neoliberalismus hat echte Missst&auml;nde geschaffen, die von der radikalen Rechten politisch ausgenutzt wurden. Die Linke muss einen neuen Weg finden, sie zu artikulieren.<\/p><p>Es sind unruhige Zeiten f&uuml;r die demokratische Politik. Schockiert durch den Sieg der euroskeptischen Koalitionen in &Ouml;sterreich und Italien skandieren die neoliberalen Eliten, die sich bereits durch das Brexit-Votum und den Sieg Donald Trumps in Sorge sind, nun, die Demokratie sei in Gefahr und warnen vor einer m&ouml;glichen R&uuml;ckkehr des &ldquo;Faschismus&rdquo;.<\/p><p>Es ist nicht zu leugnen, dass Westeuropa derzeit einen &ldquo;populistischen Moment&rdquo; erlebt. Dies ergibt sich aus dem Anwachsen zahlreicher Anti-Establishment-Bewegungen &ndash; ein klares Signal f&uuml;r eine Krise der neoliberalen Hegemonie. Diese Krise k&ouml;nnte in der Tat den Weg f&uuml;r autorit&auml;rere Regierungen bereiten. Sie k&ouml;nnte aber auch die M&ouml;glichkeit bieten, die demokratischen Institutionen zur&uuml;ckzugewinnen und zu vertiefen, die durch 30 Jahre Neoliberalismus geschw&auml;cht sind.<\/p><p>Unser derzeitiger post-demokratischer Zustand ist das Ergebnis mehrerer Ph&auml;nomene. Das erste Ph&auml;nomen, das ich &ldquo;Post-Politik&rdquo; nenne, ist das Verschwimmen der Grenzen zwischen rechts und links. Dies ist die Folge des Konsenses zwischen den Mitte-Rechts- und Mitte-Links-Parteien bei dem Dogma, dass es keine Alternative zur neoliberalen Globalisierung geben k&ouml;nne. Unter dem Schlagwort der &ldquo;Modernisierung&rdquo; haben die Sozialdemokraten das Diktat des globalisierten Finanzkapitalismus akzeptiert und dessen Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Politik und staatliche Interventionen verinnerlicht.<\/p><p>Politik ist so zu einer rein technischen Verwaltungsfrage geworden &ndash; einem Feld, das Experten vorbehalten ist. Die Souver&auml;nit&auml;t des Volkes, Seele und Herz des demokratischen Ideals, wurde f&uuml;r &uuml;berholt erkl&auml;rt. Post-Politik erlaubt nur einen Machtwechsel zwischen Mitte-Rechts und Mitte-Links. Die f&uuml;r die Demokratie entscheidende Konkurrenz zwischen verschiedenen politischen Konzepten wurde beseitigt.<\/p><p>Diese post-politische Entwicklung ist durch die Dominanz des Finanzsektors gekennzeichnet, mit verheerenden Folgen f&uuml;r die produktive Wirtschaft. Dies ging einher mit einer Privatisierungs- und Deregulierungspolitik, die zusammen mit der Austerit&auml;tspolitik nach der Krise von 2008 zu einem exponentiellen Anstieg der Ungleichheit gef&uuml;hrt hat.<\/p><p>Besonders betroffen davon sind die Arbeiterklasse und die ohnehin bereits Benachteiligten, aber auch ein bedeutender Teil der Mittelschicht, die immer mehr mit Armut und Unsicherheit konfrontiert wurde.<\/p><p>In den letzten Jahren haben sich verschiedene Widerstandsbewegungen herausgebildet. Sie verk&ouml;rpern das, was Karl Polanyi in seinem Werk &bdquo;The Great Transformation&ldquo; als &bdquo;Gegenbewegung&ldquo; pr&auml;sentierte &ndash;  n&auml;mlich den Prozess, mit dem die Gesellschaft gegen die zunehmende &Ouml;konomisierung reagiert und auf sozialen Schutz dr&auml;ngt. Diese Gegenbewegung k&ouml;nne sowohl progressive als auch regressive Formen annehmen. Diese Zwiesp&auml;ltigkeit gilt auch f&uuml;r den heutigen Populismus. In mehreren europ&auml;ischen L&auml;ndern wurde der Widerstand von den rechten Parteien gekapert, die die Forderungen derjenigen, die von der politischen Mitte aufgegeben wurden, in einem nationalistischen und fremdenfeindlichen Vokabular artikulierten. Rechtspopulisten verk&uuml;nden, dass sie dem Volk die Stimme zur&uuml;ckgeben werden, die ihm von den &bdquo;Eliten&ldquo; geraubt wurde. Sie haben verstanden, dass Politik immer auch parteiisch ist und eine Konfrontation zwischen &bdquo;uns&ldquo; und &bdquo;denen&ldquo; verlangt. Dar&uuml;ber hinaus haben sie die Notwendigkeit erkannt, auch an die Emotionen und Gef&uuml;hle zu appellieren, um eine gemeinsame politische Identit&auml;t zu erschaffen. Sie ziehen eine Trennlinie zwischen dem &ldquo;Volk&rdquo; und dem &ldquo;Establishment&rdquo; und lehnen den post-politischen Konsens offen ab.<\/p><p>Das sind genau die politischen Schritte, zu denen die meisten Parteien der Linken aufgrund ihres konsensorientierten Politikkonzepts und einer rationalen Sichtweise, die Leidenschaft ignoriert, nicht in der Lage sind. F&uuml;r sie ist nur eine rationale, vernunftgesteuerte Debatte akzeptabel. Dies erkl&auml;rt ihre Feindseligkeit gegen&uuml;ber dem Populismus, den sie mit Demagogie und Irrationalit&auml;t verbinden. Leider wird die Herausforderung des Rechtspopulismus nicht dadurch bew&auml;ltigt werden, dass der post-politische Konsens beharrlich aufrechterhalten und die Anh&auml;nger der Rechtspopulisten als &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/2016\/sep\/10\/hillary-clinton-trump-supporters--bigoted-deplorables\">Pack<\/a>&rdquo; verachtet werden.<\/p><p>Es ist wichtig zu erkennen, dass die moralische Verurteilung und D&auml;monisierung des Rechtspopulismus v&ouml;llig kontraproduktiv ist &ndash; sie verst&auml;rkt lediglich die Anti-Establishment-Haltung bei denjenigen, denen es am Vokabular fehlt, die eigentlichen Missst&auml;nde zu formulieren.<\/p><p>Rechtspopulistische Parteien als &ldquo;rechtsextrem&rdquo; oder &ldquo;faschistisch&rdquo; zu klassifizieren, sie als eine Art moralische Krankheit zu pr&auml;sentieren und ihre Anziehungskraft mit den Bildungsdefiziten ihrer Anh&auml;nger zu erkl&auml;ren, ist nat&uuml;rlich f&uuml;r die linke Mitte sehr praktisch. Damit k&ouml;nnen sie die Forderungen der Populisten ablehnen und gleichzeitig vermeiden, die eigene Verantwortung f&uuml;r ihren Aufstieg anzuerkennen.<\/p><p>Der einzige Weg, den Rechtspopulismus zu bek&auml;mpfen, ist eine progressive Antwort auf die Forderungen, die sie in einer fremdenfeindlichen Sprache &auml;u&szlig;ern. Dies bedeutet, die Existenz eines demokratischen Kerns in diesen Forderungen anzuerkennen und durch einen anderen Diskurs die M&ouml;glichkeit zu er&ouml;ffnen, diese Forderungen in einer radikaldemokratischen Richtung zu artikulieren.<\/p><p>Dies ist die politische Strategie, die ich als &ldquo;<strong>linken Populismus<\/strong>&rdquo; bezeichne. Ihr Zweck ist die Konstruktion eines kollektiven Willens, eines &ldquo;Volkes&rdquo;, dessen Gegner die &ldquo;Oligarchie&rdquo; ist, die Kraft, die die neoliberale Ordnung aufrechterh&auml;lt.<\/p><p>Hier verliert auch die klassische Links-Rechts-Einordnung ihre Aussagekraft. Im Gegensatz zu den Konflikten, die charakteristisch f&uuml;r die &Auml;ra des fordistischen Kapitalismus waren, als es noch eine Arbeiterklasse gab, die ihre spezifischen Interessen verteidigte, hat sich heute der Widerstand &uuml;ber den industriellen Sektor hinaus entwickelt. Ihre Forderungen entsprechen nicht mehr klar definierten sozialen Gruppen. Es geht vielmehr auch um Fragen der Lebensqualit&auml;t und es gibt &Uuml;berschneidungen mit Themen wie Sexismus, Rassismus und anderen Formen der Herrschaft. Bei dieser Vielfalt an Interessen und Themen kann die traditionelle Links-Rechts-Grenze keinen kollektiven Willen mehr artikulieren.<\/p><p>Um diese verschiedenen Konflikte zusammenzubringen, muss eine Verbindung zwischen sozialen Bewegungen und einer neuen Art von Partei hergestellt werden, um ein &ldquo;Volk&rdquo; zu schaffen, das f&uuml;r Gleichheit und soziale Gerechtigkeit k&auml;mpft.<\/p><p>Wir finden eine solche politische Strategie in Bewegungen wie Podemos in Spanien, La France Insoumise von Jean-Luc M&eacute;lenchon oder Bernie Sanders in den USA. Dies beeinflusst auch die Politik von Jeremy Corbyn, dessen Bem&uuml;hungen, die Labour-Partei in eine gro&szlig;e Volksbewegung zu verwandeln, die &ldquo;for the many, not the few&rdquo; (&bdquo;f&uuml;r die vielen, nicht die wenigen&ldquo;) arbeitet, bereits dazu gef&uuml;hrt haben, Labour zur gr&ouml;&szlig;ten linken Partei in Europa zu machen.<\/p><p>Diese Bewegungen wollen durch Wahlen an die Macht kommen, aber nicht, um ein &ldquo;populistisches Regime&rdquo; einzuf&uuml;hren. Ihr Ziel ist es, demokratische Institutionen wiederzuerlangen und zu vertiefen. Diese Strategie wird verschiedene Formen annehmen: Je nach nationalem Kontext k&ouml;nnte sie &ldquo;demokratischer Sozialismus&rdquo;, &ldquo;&Ouml;kosozialismus&rdquo;, &ldquo;liberaler Sozialismus&rdquo; oder &ldquo;partizipative Demokratie&rdquo; genannt werden. Was jedoch wichtig ist, wie auch immer der Name lautet, ist, dass die &ldquo;Demokratie&rdquo; stets als Ziel im Mittelpunkt der Konflikte steht, und dass die politisch-liberalen Institutionen nicht abgelehnt werden.<\/p><p>Der Prozess der Radikalisierung demokratischer Institutionen wird zweifellos Bruchlinien und eine Konfrontation mit den vorherrschenden wirtschaftlichen Interessen ausl&ouml;sen. Es ist eine radikal-reformerische Strategie mit einer antikapitalistischen Dimension, die jedoch nicht den Verzicht auf liberale demokratische Institutionen erfordert.<\/p><p><strong>Ich bin &uuml;berzeugt, dass in den n&auml;chsten Jahren die zentrale Achse des politischen Konflikts zwischen Rechtspopulismus und dem Linkspopulismus verlaufen wird, und es ist unerl&auml;sslich, dass progressive Sektoren verstehen, wie wichtig es ist, sich in diesen Kampf einzubringen.<\/strong><\/p><p>Die Popularit&auml;t von M&eacute;lenchon, Fran&ccedil;ois Ruffin und anderen Kandidaten von La France Insoumise bei den Parlamentswahlen im Juni 2017 &ndash; auch in Marseille und Amiens, fr&uuml;heren Hochburgen von Marine Le Pen &ndash; zeigt, dass viele Menschen dem progressiven Kampf beitreten, wenn es einen egalit&auml;ren Diskurs gibt, der ihre Beschwerden zum Ausdruck bringt. Dieser Populismus wurde konzipiert, um radikale demokratische Ziele zu verwirklichen und ist weit davon entfernt, eine Perversion der Demokratie zu sein &ndash; dies ist vielmehr die subjektive Sichtweise der Kr&auml;fte, die den Status quo verteidigen und all jene als &ldquo;Extremisten&rdquo; ausschlie&szlig;en wollen, die den postpolitischen Konsens ablehnen. Dieser Populismus ist im heutigen Europa die beste politische Strategie zur Wiederbelebung und Erweiterung unserer demokratischen Ideale.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em><strong>Chantal Mouffe<\/strong> ist Professor f&uuml;r politische Theorie an der Universit&auml;t von Westminster<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die NachDenkSeiten haben die inflation&auml;re und abwertende Verwendung des Begriffs &bdquo;Populismus&ldquo; schon immer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45586\">sehr kritisch begleitet<\/a>. 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