{"id":45957,"date":"2018-09-12T08:24:50","date_gmt":"2018-09-12T06:24:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957"},"modified":"2018-09-12T08:24:50","modified_gmt":"2018-09-12T06:24:50","slug":"hinweise-des-tages-3203","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h02\">Maa&szlig;ens Chemnitz-Bericht und der Elefant im Raum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h03\">Worum geht es?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h04\">Das wahre Motiv f&uuml;r die Kaufhaus-Fusion: Immobilien-Spekulation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h05\">Tagesschau vernebelt Machenschaften mit der Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h06\">Fehlen in &Ouml;sterreich wirklich 162.000 Fachkr&auml;fte?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h07\">Jobcenter kassieren S&ouml;ders Pflegegeld ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h08\">Ich bin Tochter einer Hartz-IV-Empf&auml;ngerin und der Staat zwingt mich, weiter arm zu bleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h09\">800 bis 1200 Euro Brutto f&uuml;r eine Flugbegleiterin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h10\">Es h&ouml;rt niemals auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h11\">Reform des Verfassungsschutzes: Freibrief f&uuml;r extremistische Spitzel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h12\">Die Kriminalit&auml;t der Eliten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h13\">Trump-Berater attackiert Strafgerichtshof<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h14\">&raquo;Wir sind keine Kommunisten&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h15\">&bdquo;Die SPD ist krank&ldquo;: Willy Brandts Sohn erkl&auml;rt, warum die deutsche Sozialdemokratie jetzt Hilfe braucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h16\">Bildungsreformen nicht weiter auf die lange Bank schieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h17\">YouTube sperrt Channels der syrischen Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45957#h18\">Alternativer Wohngipfel am 20. September<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Flatternde Falken<\/strong><br>\nDer B&uuml;rgerkrieg ist noch nicht zu Ende, scheint aber so gut wie entschieden, da soll pl&ouml;tzlich die Bundeswehr nochmal ran<br>\nGeht der Syrien-Krieg f&uuml;r den Westen milit&auml;risch und politisch verloren, soll wenigstens die wom&ouml;glich letzte Schlacht um Idlib propagandistisch gewonnen werden. Also wird herbeigeredet, was noch gar nicht geschehen ist, aber offenbar geschehen soll &ndash; der Massenmord an Zivilisten, f&uuml;r den die Assad-Armee, vor allem aber Russland und Iran, verantwortlich gemacht werden k&ouml;nnen. Was dabei von vornherein ignoriert wird, sind die Angebote aus Damaskus, inzwischen auch aus Ankara, an die zumeist islamistischen Freisch&auml;rler, sie sollten kapitulieren, die Waffen abgeben und abziehen.<br>\nWarum jetzt?<br>\nWom&ouml;glich f&auml;llt in der Nordprovinz Idlib die Entscheidung, dass sich ein Assad-Sturz bis auf Weiteres vollends erledigt hat. Also steht ein letztes Aufb&auml;umen der USA &ndash; des Westens &uuml;berhaupt &ndash; an, als sei das unumg&auml;nglich &ndash; und nicht &uuml;berfl&uuml;ssig. Es wird &uuml;ber einen Milit&auml;rschlag spekuliert, zu dem man ausholen k&ouml;nnte, sollte es zum Einsatz von Giftgas kommen. Wobei von vornherein feststeht, dass daf&uuml;r nur die Assad-Armee in Betracht kommt, auch wenn einer solchen Annahme die Logik fehlt. Warum sollte die sich ausgerechnet jetzt schaden wollen? Die Anti-Assad-Kr&auml;fte, fast ausschlie&szlig;lich islamistische Verb&auml;nde, die in Idlib mit dem R&uuml;cken zur Wand stehen, werden auch wissen, wie sie sich helfen k&ouml;nnen.<br>\nIn Berlin wird nun erwogen, die Bundeswehr an einem m&ouml;glichen &bdquo;Vergeltungsschlag&ldquo; zu beteiligen, der in der gegebenen Situation zugunsten der Assad-Gegner gef&uuml;hrt w&uuml;rde? Die v&ouml;lkerrechtliche Basis eines solchen Vorgehens w&auml;re so d&uuml;nn wie dessen moralische Rechtfertigung verlogen. Vermutlich kommt es ohnehin allein auf den Symbolwert eines solchen Aktionismus an: Russland soll gezeigt werden, dass man ihm jederzeit Paroli bieten kann. Egal, wie fragw&uuml;rdig die Umst&auml;nde sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/flatternde-falken\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Vereint gegen Syrien<\/strong><br>\nKriegspl&auml;ne der Anti-Assad-Front: Bundeswehr-&raquo;Tornados&laquo; sollen auf US-Wunsch hin mitbomben. Die Folgen w&auml;ren verheerend<br>\nDie Bundesregierung pr&uuml;ft eine Teilnahme der Bundeswehr an milit&auml;rischen Angriffen auf Syrien. Wie Bild am Montag berichtete, geht es dabei um die Bombardierung von Infrastruktur der syrischen Streitkr&auml;fte, wie sie die USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich f&uuml;r den Fall ank&uuml;ndigten, dass syrische Einheiten in Idlib Giftgas einsetzen. Eine entsprechende Anfrage sei im Bundeskanzleramt eingegangen und bereits Gegenstand mehrerer Gespr&auml;chsrunden im Verteidigungsministerium gewesen, schreibt das Springer-Blatt. Demnach stehen nicht nur vorbereitende Aufkl&auml;rungsfl&uuml;ge deutscher &raquo;Tornados&laquo; oder eine nachbereitende Schadensanalyse (&raquo;Battle Damage Assessment&laquo;) zur Debatte, sondern auch eigene Bombardements. In die &Uuml;berlegungen einbezogen werde die Option, so hei&szlig;t es, die erforderliche Vorabzustimmung des Bundestags nicht einzuholen &ndash; wegen Zeitdrucks. Das Parlament solle einen m&ouml;glichen Angriff stattdessen nachtr&auml;glich absegnen, so Bild.<br>\nOffiziell &auml;u&szlig;ert sich die Bundesregierung noch zur&uuml;ckhaltend. Aus dem Verteidigungsministerium hie&szlig; es gestern, bei dem erw&auml;hnten Einsatzszenario handle es sich um einen &raquo;sehr hypothetischen Fall&laquo;. W&auml;hrend die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles ank&uuml;ndigte, ihre Partei werde &raquo;weder in der Regierung noch im Parlament einer Beteiligung Deutschlands am Krieg in Syrien zustimmen&laquo;, &auml;u&szlig;erten sich Unionspolitiker billigend. So erkl&auml;rte der Vorsitzende des Ausw&auml;rtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert R&ouml;ttgen (CDU), es sei &raquo;richtig&laquo;, eine Beteiligung an etwaigen Angriffen der NATO-Verb&uuml;ndeten auf Syrien zu pr&uuml;fen. Berlin m&uuml;sse zu einem solchen Einsatz &raquo;grunds&auml;tzlich willens&laquo; sein. Auch Exverteidigungsminister Volker R&uuml;he (CDU) bekr&auml;ftigte, die deutschen Streitkr&auml;fte m&uuml;ssten sich gegebenenfalls &raquo;an Angriffen auf syrische Munitionsdepots beteiligen&laquo;. R&uuml;he begr&uuml;ndete das &raquo;vor allem&laquo; mit der Absicht, ein gemeinsames milit&auml;risches Vorgehen mit Frankreich zu erreichen &ndash; im Sinne einer einheitlichen EU-Milit&auml;rpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/339580.syrienkrieg-vereint-gegen-syrien.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundestags-Gutachten: Syrien-Einsatz w&auml;re rechtswidrig<\/strong><br>\nPolitisch wird &uuml;ber eine Beteiligung der Bundeswehr an m&ouml;glichen milit&auml;rischen Vergeltungsschl&auml;gen in Syrien noch gestritten. Rechtlich scheint die Lage nach einem aktuellen Gutachten dagegen ziemlich klar zu sein.<br>\nEine Beteiligung der Bundeswehr an einem milit&auml;rischen Vergeltungsschlag f&uuml;r einen m&ouml;glichen Giftgasangriff in Syrien w&uuml;rde nach einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags gegen das V&ouml;lkerrecht und das Grundgesetz versto&szlig;en. &bdquo;Im Ergebnis w&auml;re eine etwaige Beteiligung der Bundeswehr an einer Repressalie der Alliierten in Syrien in Form von &bdquo;Vergeltungsschl&auml;gen&ldquo; gegen Giftgas-Fazilit&auml;ten v&ouml;lker- und verfassungswidrig&ldquo;, hei&szlig;t es in der am Montag vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte erstellten zehnseitigen Expertise, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.<br>\nAm Montag war bekannt geworden, dass im Verteidigungsministerium eine deutsche Beteiligung an einem solchen Vergeltungsschlag gepr&uuml;ft wird. Im April hatte sich Deutschland nach einem Giftgasangriff in Syrien nicht an den Bombardements der Vereinigten Staaten, Gro&szlig;britanniens und Frankreichs auf Stellungen der Regierungstruppen von Pr&auml;sident Baschar al-Assad beteiligt. Schon damals hatte der wissenschaftliche Dienst des Bundestags den Einsatz als v&ouml;lkerrechtswidrig eingestuft. Die Einsch&auml;tzung, dass ein solches Vorgehen auch gegen das Grundgesetz versto&szlig;en w&uuml;rde, ist dagegen neu.<br>\n&bdquo;Die parlamentarische Mandatierung eines solchen Bundeswehr-Einsatzes w&uuml;rde sich dann er&uuml;brigen, da der Bundestag nur Auslandseins&auml;tze mandatieren darf, die auf einer tragf&auml;higen verfassungs- und v&ouml;lkerrechtlichen Grundlage beruhen&ldquo;, hei&szlig;t es im Bundestag. Nach Auffassung der Wissenschaftler des Bundestags d&uuml;rfte die Bundesregierung dem Parlament also einen solchen Einsatz gar nicht zur Abstimmung vorlegen.<br>\nDie SPD-Vorsitzende Andrea Nahles hat einem solchen Einsatz auch schon eine politische Absage erteilt. Mehrere Politiker der Union haben dagegen daf&uuml;r pl&auml;diert, sich die Option offen zu halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/bundestags-gutachten-syrien-einsatz-der-bundeswehr-waere-rechtswidrig-15782455.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nach Einsch&auml;tzung des Wissenschaftlichen Dienstes w&auml;ren schon eine Initiative oder ein Gesetzesentwurf in diese Richtung verboten und der Kriegseinsatz in Syrien in jedem Fall grundgesetz- und v&ouml;lkerrechtswidrig, aber die Union will einen solchen Einsatz trotzdem ins Auge fassen? Sind diese Leute, die hier gegen jedwedes Gesetz versto&szlig;en wollen, dieselben, die angeblich f&uuml;r Law and Order stehen und von Ausl&auml;ndern in Deutschland fordern, da&szlig; sie sich ans deutsche Recht halten m&uuml;ssen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Assads Bomben<\/strong><br>\nF&uuml;r mich ist die Bombardierung von St&auml;dten und D&ouml;rfern ein nicht zu verantwortendes Kriegsverbrechen, unabh&auml;ngig davon, wer sie durchf&uuml;hrt. Seit dem Zweiten Weltkrieg sind Millionen Menschen durch Bomben get&ouml;tet worden.<br>\nJetzt melden die Zeitungen: Viele Menschen fliehen vor Assads Bomben. Sofort stellen wir uns die Frage: Wer wirft noch Bomben? Putin selbstverst&auml;ndlich.<br>\nMerkw&uuml;rdig: Von Bushs, Obamas oder Trumps Bomben ist nie die Rede. Auch nicht von den Bomben Sarkozys, Hollandes oder Macrons, nicht von den Bomben David Camerons oder Theresa Mays. Das sind dann in den Augen der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; unvermeidbare Milit&auml;reins&auml;tze oder &bdquo;humanistische Interventionen&ldquo;.<br>\nVor einigen Tagen wurde in den USA Senator John McCain beerdigt. Auf der Trauerfeier sprachen George W. Bush und Barack Obama, die US-Kriege f&uuml;r Rohstoffe und Absatzm&auml;rkte zu verantworten haben, bei denen viele Menschen im Bombenhagel der US-Luftwaffe ihr Leben lie&szlig;en. Viel war von den amerikanischen Werten die Rede. John McCain wurde als Held gefeiert, der die &bdquo;westlichen Werte&ldquo; verteidigte. Er wurde als Bomberpilot &uuml;ber Hanoi abgeschossen und w&auml;hrend seiner f&uuml;nfeinhalbj&auml;hrigen Haft in Nordkorea gefoltert. Die Nordvietnamesen boten ihm als Sohn eines US-Admirals eine vorzeitige Entlassung an. Doch McCain lehnte eine Vorzugsbehandlung ab. Diese Haltung verdient selbstverst&auml;ndlich Respekt. Aber von den Bomben, die McCain abgeworfen hat und von den Opfern dieser Bomben sprach niemand.<br>\nJetzt bef&uuml;rworten wieder Politiker von CDU, FDP und Gr&uuml;nen die Beteiligung der Bundeswehr an einem Milit&auml;rschlag gegen Syrien, falls Assad wieder Chemiewaffen einsetzt. Wir kennen das aus der Vergangenheit: Die &bdquo;Rebellen&ldquo;, die meist islamistische M&ouml;rderbanden sind, f&uuml;hlen sich eingeladen Chemiewaffen einzusetzen, um diesen Einsatz Assad in die Schuhe zu schieben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Urheberschaft von Chemiewaffeneins&auml;tzen oft ungekl&auml;rt ist und der jeweils anderen Kriegspartei in die Schuhe geschoben wird.<br>\nDie SPD-Vorsitzende Andrea Nahles hat jetzt erkl&auml;rt: &bdquo;Die SPD wird weder in der Regierung noch im Parlament einer Beteiligung Deutschlands am Krieg in Syrien zustimmen.&ldquo; Hoffentlich bleibt die SPD standhaft. Und beherzigt wieder die Maximen des Friedensnobelpreistr&auml;gers Willy Brandt: &bdquo;Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen. Krieg ist nicht mehr die ultima ratio, sondern die ultima irratio.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/1956411034420354\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine  via fb<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Maa&szlig;ens Chemnitz-Bericht und der Elefant im Raum<\/strong><br>\n(&hellip;) Was die Echtheit des Videos betrifft, hat Maa&szlig;en seine Aussage relativiert. Wie die S&uuml;ddeutsche.de berichtet, erkl&auml;rte er nun gegen&uuml;ber Seehofer, dass er falsch verstanden worden sei. Das Video sei nicht gef&auml;lscht, er bezweifle aber, dass es authentisch eine &ldquo;Menschenjagd&rdquo; zeige.<br>\nDie hysterische Reaktion des Mainstreams auf Maa&szlig;ens Bemerkungen legt nahe, dass er hier einen wunden Punkt getroffen hat. Und dass es um viel mehr geht, als um blo&szlig;e Begrifflichkeiten. Fast s&auml;mtliche Medien und dazu auch noch die Bundesregierung haben sich mit nicht mehr als einem Videoschnipsel als Beleg zu der Behauptung aufgerafft, es habe in Chemnitz Hetzjagden und Pogrome gegeben. Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang. Zumal dieses Video &ndash; wie heute bekannt &ndash; von einer linksradikalen Facebookseite verbreitet worden war und eine Vorgeschichte hat, die die Abl&auml;ufe des gezeigten Geschehens in einem anderen Licht erscheinen l&auml;sst.<br>\nDass sich das mediale und politische Establishment zu einem solchen Vorgehen verstieg, zeigt, worum es eigentlich ging: Darum, einige Demonstranten und deren Anliegen zu delegitimieren und die Themen Migration und migrationsbezogene Kriminalit&auml;t in den Hintergrund zu r&uuml;cken. Linksliberale und Linksextreme waren dabei gern behilflich. Maa&szlig;en bricht mit seiner Position die Front des bundesdeutschen Establishments auf und benennt den &ldquo;Elefanten im Raum&rdquo;&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/75890-maassens-chemnitz-bericht-und-elefant\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Da stellt sich die Frage, ob der Chef des Inlandsgeheimdienstes seine Zitate gegen&uuml;ber der BILD nicht vor der Freigabe noch einmal durchliest und warum er tagelang nicht gemerkt haben will, dass er &bdquo;falsch verstanden&ldquo; worden war. Und wenn er sich dann &uuml;ber die &bdquo;hysterische Reaktion der Medien&ldquo; wundert, ist dies eine einzige Groteske.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Worum geht es?<\/strong><br>\nSollte jemand, der sich als &ldquo;fremdenfeindlich&rdquo; beschrieben findet, nicht mindestens verlangen d&uuml;rfen, dass ihm erkl&auml;rt wird, was genau das sein soll? In Colin Crouchs Artikel in der ZEIT vom 16. August finde ich nicht weniger als zw&ouml;lf Stellen, an denen der Versuch der linken Sammlungsbewegung &ldquo;Aufstehen&rdquo;, die deutsche Politik aus ihrer babylonischen Gefangenschaft zwischen Merkelschem Opportunismus und politikunf&auml;higer no border-Illusion zu befreien, mit &ldquo;Fremdenfeindlichkeit&rdquo; oder gar &ldquo;Ausl&auml;nderhass&rdquo; in Verbindung gebracht wird. Das ist ein starkes St&uuml;ck, wenn man bedenkt, dass in unseren Kreisen &ldquo;Fremdenfeinde&rdquo; oder gar &ldquo;Ausl&auml;nderhasser&rdquo; als nicht satisfaktionsf&auml;hige Proto-Faschisten gelten.<br>\nst Fremdenfeind, wer Einwanderer als Konkurrenten um Arbeits-, Kita- und Wohnpl&auml;tze erlebt und deshalb Einwanderung begrenzt sehen will? Wer f&uuml;r seine Kinder funktionsf&auml;hige &ouml;ffentliche Schulen braucht, weil er nicht umziehen oder auf private Schulen ausweichen will oder kann? Wer um seine traditionelle, regional geerdete Lebensweise f&uuml;rchtet? Wer zwischen erw&uuml;nschten und unerw&uuml;nschten Neuank&ouml;mmlingen unterscheiden will? Sind die alle gleichzusetzen mit denen, die an Schw&auml;cheren ihr sadistisches M&uuml;tchen k&uuml;hlen, Deutsche t&uuml;rkischer Abstammung nach Anatolien vertreiben oder gar die Unterk&uuml;nfte von Fl&uuml;chtlingen anz&uuml;nden wollen (&ldquo;Ausl&auml;nderhasser&rdquo;)? Mein Eindruck ist, dass f&uuml;r Crouch alles diesseits von no border &ldquo;fremdenfeindlich&rdquo; ist. Eine solche Definition leistet jenen Vorschub, f&uuml;r die offene Grenzen eine willkommene Gelegenheit w&auml;ren, Errungenschaften des demokratischen Sozialstaats zu beseitigen&hellip;Wer schon die Diskussion &uuml;ber Grenzen f&uuml;r &ldquo;fremdenfeindlich&rdquo; und damit unmoralisch erkl&auml;rt, f&ouml;rdert nicht die Entwicklung einer demokratisch nachhaltigen humanen Einwanderungs- und Fl&uuml;chtlingspolitik, sondern behindert sie&hellip;.So sieht eine Politik aus, der es erspart bleibt, sich &ouml;ffentlich darstellen zu m&uuml;ssen, weil alle Fragen an sie als &ldquo;fremdenfeindlich&rdquo; denunziert werden.<br>\n(&hellip;) Wir m&uuml;ssen aus dem Gef&auml;ngnis der schwarzen Null ausbrechen, wenn wir unsere Infrastruktur modernisieren und unseren wirtschaftlich und politisch gef&auml;hrlichen Leistungsbilanz&uuml;berschuss abbauen wollen. Wir m&uuml;ssen lernen, dass das europ&auml;ische Staatensystem nicht &ldquo;von oben&rdquo; nach deutschen Rezepten regiert werden kann, vor allem, aber keineswegs nur, in der Haushalts-, Geld- und Einwanderungspolitik; andernfalls wird &ldquo;Europa&rdquo; scheitern &ndash; siehe Italien. Wir brauchen eine Regionalpolitik, nicht nur in Ostdeutschland, die das fortschreitende Ausbluten weiter Landstriche beendet; ohne Experimente mit neuen Organisations- und Beteiligungsformen wird das nicht gehen. Wir brauchen eine Debatte dar&uuml;ber, wieso wir eigentlich zwei Prozent unseres Sozialprodukts f&uuml;r Milit&auml;r ausgeben sollen, und damit als einzelnes Land absolut erheblich mehr als die Atommacht Russland (deren R&uuml;stungsausgaben &uuml;brigens zur&uuml;ckgehen). Und wir brauchen eine nachhaltige Einwanderungspolitik, die der AfD den Wind aus den Segeln nimmt und ohne die kaprizi&ouml;se Hilfe eines Erdogan auskommt&hellip; .<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aufstehen.de\/wir-muessen-aufstehen-die-zeit-29-august-2018\/\">aufstehen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das wahre Motiv f&uuml;r die Kaufhaus-Fusion: Immobilien-Spekulation<\/strong><br>\nKarstadt und Kaufhof befinden sich in einem erbarmungsw&uuml;rdigen Zustand. Lukrative Gesch&auml;fte versprechen nur die Immobilien. F&uuml;r die Mitarbeiter bedeutet das nichts Gutes.<br>\nBei dieser Fusion kann man leicht Missverst&auml;ndnissen erliegen. Hier verb&uuml;ndeten sich nicht zwei &ldquo;Giganten&rdquo;, wie viele meinen. Zwar kennt fast jeder in Deutschland die Namen Karstadt und Kaufhof. Beide befinden sich aber selbst verschuldet in einem erbarmungsw&uuml;rdigen Zustand. Sie stehen auch nicht in Konkurrenz zueinander. Der Onlinehandel, insbesondere Amazon, ist ihr gr&ouml;&szlig;ter Rivale&hellip;<br>\nOhne Fusion w&auml;re Kaufhof aller Voraussicht nach bald in die Pleite gerauscht, und Karstadt h&auml;tte trotz der vielen Sparrunden &uuml;ber Jahre weiter ums &Uuml;berleben k&auml;mpfen m&uuml;ssen. Wohl gemerkt gilt dieses d&uuml;stere Szenario nur f&uuml;r das Warenhausgesch&auml;ft, also den Verkauf von Bekleidung, Haushaltswaren oder Kosmetik &ndash; nicht aber f&uuml;r die Immobilien, in denen dieses Gesch&auml;ft betrieben wird. Deren Wert ist zuletzt immens gestiegen, so wie der von Handelsimmobilien in zentraler Stadtlage generell. Vielen Prognosen zufolge geht es so weiter, solange die Zinsen niedrig und die Finanzierungsm&ouml;glichkeiten g&uuml;nstig sind.<br>\nDas Spekulieren auf weiter steigende Preise ist das eigentliche Motiv f&uuml;r das beharrliche, jahrelange Interesse von Karstadt an Kaufhof. Die Immobilien sind dem &ouml;sterreichischen Unternehmer Ren&eacute; Benko so viel wert, dass er daf&uuml;r sogar das schwierige Warenhausgesch&auml;ft auf sich nimmt.<br>\n(&hellip;) F&uuml;r die Besch&auml;ftigten kommen die schmerzhaften Nachrichten erst noch<br>\nF&uuml;r die Mitarbeiter bedeutet das nichts Gutes. Auf Seiten Kaufhofs wird vorerst weiter ungewiss sein, was aus den Jobs wird. Jeder vierte Arbeitsplatz k&ouml;nnte wegfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/karstadt-kaufhof-fusion-immobilien-spekulation-1.4124818\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tagesschau vernebelt Machenschaften mit der Rente<\/strong><br>\nDer Qualit&auml;tsjournalismus vermeidet wirksame Information &uuml;ber Alternativen zum neoliberalen Sozialabbau. Das spiegelt sich auch in der Berichterstattung &uuml;ber die Rentenpolitik wider. Die Sendung ARD-aktuell bildet da keine Ausnahme.<br>\nDer Qualit&auml;tsjournalismus von ARD-aktuell hat es geschafft: Gemeinhin gilt als unumst&ouml;&szlig;lich, dass k&uuml;nftig &ldquo;immer weniger Erwerbst&auml;tige eine immer gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Rentnern finanzieren m&uuml;ssen&rdquo;. Denn: &ldquo;Die Deutschen leben immer l&auml;nger.&rdquo; Daher der Zwang, die Beitr&auml;ge zu erh&ouml;hen, die Lebensarbeitszeit zu verl&auml;ngern und das Rentenniveau abzusenken. Das Erste deutsche Fernsehen und die &uuml;brigen &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter haben wesentlichen Anteil an der Festigung dieses Glaubenssatzes. Alternative Rentenmodelle spielen im &ouml;ffentlichen Diskurs kaum mehr eine Rolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/75886-dr-gniffkes-macht-um-acht\/\">Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam auf RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fehlen in &Ouml;sterreich wirklich 162.000 Fachkr&auml;fte?<\/strong><br>\nAnalyse: Die Wirtschaftskammer klagt &uuml;ber Personalengp&auml;sse. Die Erhebungsmethode weist Schw&auml;chen auf.<br>\nSeit Tagen geht Wirtschaftskammer-Pr&auml;sident Harald Mahrer mit einer nach Eigendefinition &bdquo;verdammt gro&szlig;en Zahl&ldquo; hausieren: 162.000 Fachkr&auml;fte-Stellen k&ouml;nnten derzeit in &Ouml;sterreich nicht besetzt werden. Aber wie kommt er auf diese Zahl? Sie stammt aus dem neuen Fachkr&auml;fteradar des von der Kammer beauftragten Instituts f&uuml;r Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw).<br>\nDaf&uuml;r wurden im April 80.000 Betriebe angeschrieben, 4462 von ihnen antworteten und gaben ihre offenen Stellen bekannt. Rund 9000. Das ibw gewichtete die Antworten und rechnete die Zahlen dann auf alle 180.000 Mitgliedsbetriebe hoch. Anders als bei vergleichbaren Erhebungen deutscher Institute wurden die registrierten Arbeitslosen in der jeweiligen Branche nicht ber&uuml;cksichtigt. &bdquo;Weil es dem Tiroler Betrieb ja nicht hilft, wenn es in Wien noch einen Job suchenden Koch gibt&ldquo;, erl&auml;utert ibw-Experte Helmut Dornmayr.<br>\nTats&auml;chlich gibt es in manchen angeblichen Mangelberufen nach wie vor mehr Bewerber als offene Stellen. Bei Restaurantfachkr&auml;ften meldet sogar das Tourismusland Tirol aktuell einen &Uuml;berhang: 238 Arbeitslose kommen auf 189 offene Stellen. Ein vom deutschen Wifor-Institut f&uuml;r Ober&ouml;sterreich erstellter &bdquo;Fachkr&auml;ftemonitor&ldquo; ber&uuml;cksichtigt auch das Angebot und kommt f&uuml;r 2018 zu weniger dramatischen Zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kurier.at\/wirtschaft\/fehlen-in-oesterreich-wirklich-162000-fachkraefte\/400115345\">Kurier<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jobcenter kassieren S&ouml;ders Pflegegeld ein<\/strong><br>\nAllerdings wird die Rechtslage derzeit noch vom Bundessozialministerium &uuml;berpr&uuml;ft.<br>\nGerade erst verteilte Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der seinen ersten Bescheid f&uuml;r das neue Landespflegegeld, da droht neuer &Auml;rger. Wie schon beim Familiengeld sollen Hartz-IV-Empf&auml;nger nicht von der Zuwendung profitieren. Die Schw&auml;chsten der Gesellschaft gehen damit leer aus, da das Landespflegegeld jetzt schon mit der Sozialleistung verrechnet wird, so die Auskunft aus der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Regionaldirektion Bayern. Dies wird damit begr&uuml;ndet, dass das Landespflegegeld nicht zweckgebunden sei. Es kann aus der Sicht der Bundesagentur auch zur Existenzsicherung verwendet werden &ndash; genau wie Hartz IV. Das letzte Wort allerdings sei noch nicht gesprochen, da das Bundessozialministerium die Rechtslage gerade &uuml;berpr&uuml;fe.<br>\nSchon beim Familiengeld vertrat Hubertus Heil, Bundessozialminister und von der SPD, eine andere Meinung als der Freistaat und bremste S&ouml;der (CSU) im Wahlkampf aus. Der will das Familiengeld, wie das Landespflegegeld als Wahlkampfschlager gedacht, trotzdem auszahlen, auch wenn es dann zu einem Rechtsstreit kommen k&ouml;nnte.<br>\n(&hellip;) Bisher haben 230 000 Menschen einen Antrag auf 1000 Euro Pflegegeld im Jahr gestellt. Berechtigt sind Pflegebed&uuml;rftige vom zweiten Pflegegrad an und mit Wohnsitz in Bayern. Wie viele davon Sozialleistungen beziehen, ist nicht bekannt. Allzu viele d&uuml;rften es aber nicht sein, da Pflegebed&uuml;rftige ab Pflegestufe zwei meist nicht arbeitsf&auml;hig sind.<br>\nEs muss allerdings ber&uuml;cksichtigt werden, dass bei Hartz-IV-Zahlungen nicht das Einkommen des Einzelnen z&auml;hlt, sondern der Bedarfsgemeinschaft<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/landespflegegeld-verrechnung-sozialleistungen-1.4123477\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin D.B.:<\/strong> In Bayern stehen Landtagswahlen an. Da will, eher muss, der bayerische Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der mit Sozialleistungen &ldquo;f&uuml;r die Schw&auml;chsten&rdquo; punkten. Zuerst mit dem Familiengeld, nun mit dem Pflegegeld. In beiden F&auml;llen aber verrechnen die bayerischen Jobcenter das AlGII mit den Sozialgeldern. Eine Verordnung des Bundesfinanzministeriums und Bundessozialministeriums, beide in SPD-Hand, k&ouml;nnte diese Verrechnungspraxis stoppen. Das ist aber nicht in Sicht. Dazu S&ouml;der: &ldquo;Die SPD entwickelt sich zu einer unsozialen und herzlosen Partei.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ich bin Tochter einer Hartz-IV-Empf&auml;ngerin und der Staat zwingt mich, weiter arm zu bleiben<\/strong><br>\nIch bin 17 Jahre alt, mache gerade Abitur und w&uuml;rde gerne f&uuml;rs Studium sparen oder f&uuml;r die erste eigene Wohnung. Aber ich darf nicht. Ein offener Brief.<br>\nJahre alt und die Tochter einer Hartz-IV-Empf&auml;ngerin. N&auml;chstes Jahr mache ich in Nordrhein-Westfalen mein Abi, jetzt w&uuml;rde ich mir gerne Geld auf die Seite legen f&uuml;r die Zeit danach. F&uuml;r Reisen mit Freunden, M&ouml;bel f&uuml;r die erste Wohnung, vielleicht einfach nur einen kleinen Geldpuffer, falls mal was passiert und ich etwas mehr Geld brauche.<br>\nAber das Problem ist: Solange ich zu Hause lebe, darf ich kaum Geld verdienen.<br>\nDa meine Mutter Hartz IV bezieht, bilden wir im Amtssprech eine sogenannte Bedarfsgemeinschaft. Andere w&uuml;rden es eine Familie nennen, eine Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig unterst&uuml;tzt. Das nimmt die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit nur allzu genau. Alles, was ich, die 17-j&auml;hrige Tochter, im Monat &uuml;ber 100 Euro verdiene, wird zu 80 Prozent auf den Hartz-IV-Satz unserer Bedarfsgemeinschaft angerechnet. Das Amt zahlt dann also weniger f&uuml;r uns, weil ich einen Teil des Geldes einbringe, das uns laut Amt zusteht.<br>\n(&hellip;) Die 100 Euro, die Jugendliche wie ich verdienen d&uuml;rfen, investieren wir oft in Sportvereine, in Wochenendausfl&uuml;ge oder auch in Banales wie Kino, Essen oder auch, um mal feiern zu gehen. Das ist nicht verschwenderisch, das ist der Versuch, ein Leben wie die Anderen zu f&uuml;hren.<br>\nViele Jugendliche tr&auml;umen davon, endlich das Elternhaus zu verlassen, wenn sie mit der Schule fertig sind. F&uuml;r mich ist es allerdings kein Traum, ich wei&szlig;, dass ich so schnell wie m&ouml;glich raus muss, wenn ich nicht an das Amt gebunden sein will. Dennoch gruselt mich der Gedanke an den Auszug.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vice.com\/de\/article\/xwk9en\/armut-als-tochter-einer-hartz-iv-empfangerin-unmoglich-nicht-arm-zu-bleiben\">Vice<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>800 bis 1200 Euro Brutto f&uuml;r eine Flugbegleiterin<\/strong><br>\nRyanair muss wegen des Konflikts mit den Mitarbeitern in Deutschland am Mittwoch 150 Fl&uuml;ge streichen. Sollte es zu weiteren Streiks kommen, droht die Billigairline mit Konsequenzen. Damit hatte sie woanders bereits Erfolg.<br>\n(&hellip;) &bdquo;Das ist ein erster Warnstreik&ldquo;<br>\nVC und Ver.di hatten f&uuml;r Mittwoch zu einem ganzt&auml;gigen Streik an den elf deutschen Basen aufgerufen. Dort sind rund 400 Piloten und etwa 1000 Flugbegleiter besch&auml;ftigt. Erstmalig versuchen damit die Gewerkschaften der beiden Berufsgruppen gemeinsam, Verbesserungen f&uuml;r die Besch&auml;ftigten des gr&ouml;&szlig;ten Billigfliegers in Europa zu erzielen.<br>\nNach VC-Einsch&auml;tzung ist etwa ein Drittel der Piloten nicht direkt bei Ryanair angestellt und kann daher nicht mitstreiken. Die Airline selbst hatte vor einem Monat erkl&auml;rt, dass dies auf etwa 20 Prozent der deutschen Piloten zutreffe.<br>\nF&uuml;r Ver.di ist es der erste Streik bei Ryanair. Die Gewerkschaft will weitere folgen lassen, sollte die irische Fluggesellschaft in den Tarifverhandlungen kein Entgegenkommen zeigen. &bdquo;Das ist ein erster Warnstreik. Wie es weitergeht, h&auml;ngt vom Verhandlungsverlauf ab&ldquo;, sagte Vorstandsmitglied Christine Behle am Dienstag in Berlin.<br>\nVer.di-Verhandlungsf&uuml;hrerin Mira Neumaier bezeichnete das Tarifangebot f&uuml;r die Flugbegleiter nach zwei Verhandlungsrunden als v&ouml;llig unzureichend. Das Basisgehalt solle nach dem Ryanair-Angebot &uuml;ber einen Zeitraum von drei Jahren nur um 41 Euro angehoben werden. F&uuml;r vollzeitbesch&auml;ftigte Ryanair-Flugbegleiter liege es derzeit zwischen 800 und 1200 Euro brutto monatlich. Mit Flugstunden-Verg&uuml;tung und Zuschl&auml;gen k&auml;men sie auf etwa 1800 Euro, die Crew-Leiter auf 2700 Euro. Das Niveau liege um etwa 1000 Euro unter vergleichbaren Billigfliegern wie Easyjet, hei&szlig;t es bei der Gewerkschaft.<br>\nVertr&auml;ge erlauben kurzfristige Versetzung<br>\nNach Angaben von Ver.di haben alle Kabinenbesch&auml;ftigten irische Arbeitsvertr&auml;ge. Diese sicherten zum Beispiel keine Entgeltfortzahlung bei Krankheit ab und erlaubten eine kurzfristige Versetzung an jeden anderen Ryanair-Standort in Europa.<br>\nBei der ersten Streikwelle am 10. August hatten die deutschen Piloten gemeinsam mit Kollegen aus den Niederlanden, Belgien und Schweden die Arbeit niedergelegt. Die Airline hatte in der Folge rund 400 Verbindungen abgesagt, rund ein Sechstel des f&uuml;r diesen Tag geplanten Europa-Programms. Betroffen waren damals rund 55.000 Passagiere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article181496540\/Streiks-am-Mittwoch-Ryanair-streicht-150-Fluege-und-droht-mit-Stellenabbau.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Es h&ouml;rt niemals auf<\/strong><br>\nDie neue Technik ist in den Betrieben angekommen. Bei der Drogeriekette dm arbeiten Besch&auml;ftigte mit Smartphones. Detaillierte Fragen zum Sortiment oder zu Inhaltsstoffen k&ouml;nnen so in den Filialen sofort beantwortet werden. Das hat Auswirkungen auf die Arbeitsweise und die Kommunikation mit Kunden. Martin Dallmeier, dm-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, verk&uuml;ndet sogar: &raquo;Wir tragen die Digitalisierung in die breite Bev&ouml;lkerung, um die Gesellschaft auf den Wandel vorzubereiten.&laquo;&sup1; Die technischen Neuerungen werden mit positiven Begriffen versehen, sie sollen die Modernit&auml;t der Unternehmen anzeigen.<br>\nWelche Risiken aus Sicht der Besch&auml;ftigten damit verbunden sein k&ouml;nnen, spielt in den Medienberichten keine Rolle. Durch den Einsatz von Smartphones sind die Besch&auml;ftigten jederzeit zu orten. Problemlos kann ermittelt werden, wann sich welcher Besch&auml;ftigte wo befand, wer sich wie lange im Lager oder an der Kasse aufhielt. Ein auf Grundlage solcher Daten erstellter &raquo;Performance-Index&laquo; kann Angestellte zur Angabe zwingen, warum sie im Lagerbereich l&auml;nger gebraucht haben als der Durchschnitt der Kollegen. Die neue Technik eignet sich ideal zur Arbeitssteuerung: Mit Hilfe statistischer Erhebungen und Vorhersagen des Arbeitsbedarfs und des Kundenverhaltens kann das ben&ouml;tigte Arbeitsvolumen errechnet werden, um Personalkapazit&auml;ten, Dienstpl&auml;ne und die Verteilung der Arbeitszeiten bis hin zur Lage der Pausen zu regulieren. Derzeit entscheidet sich in den Betrieben, wie die digitale Arbeitswelt aussehen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/339578.arbeitswelt-es-h%C3%B6rt-niemals-auf.html\">junge welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Reform des Verfassungsschutzes: Freibrief f&uuml;r extremistische Spitzel<\/strong><br>\nV-Leute d&uuml;rfen k&uuml;nftig bestimmte Straftaten begehen, ohne Strafe bef&uuml;rchten zu m&uuml;ssen. Das ist die bemerkenswerteste Neuerung bei der Reform des Verfassungsschutzes, die die Bundesregierung plant.<br>\nV-Leute (Vertrauensleute) sind Extremisten, die dem Verfassungsschutz gegen Geld aus dem Innenleben ihrer Szene berichten. Wenn sie Straftaten begingen, wurden sie bisher bestraft wie andere auch, jedenfalls offiziell. Ihr Doppelleben konnte allenfalls strafmildernd ber&uuml;cksichtigt werden. Bei geringf&uuml;gigen Taten wurde das Verfahren oft wohl einfach eingestellt.<br>\nDoch nun soll es eine ausdr&uuml;ckliche Rechtfertigung f&uuml;r Straftaten im Bundesverfassungsschutzgesetz geben. Anlass daf&uuml;r ist ein Urteil des Oberlandesgerichts D&uuml;sseldorf, das 2011 einen V-Mann des Bundesnachrichtendienst wegen Mitgliedschafts in einer terroristischen Vereinigung verurteilte.<br>\nK&uuml;nftig machen sich V-Leute nicht mehr strafbar, wenn sie Mitglied in einer kriminellen oder terroristischen Vereinigung sind, &uuml;ber die sie berichten sollen. Auch wenn sie an der Fortf&uuml;hrung einer verbotenen Vereinigung mitwirken, handeln sie k&uuml;nftig rechtm&auml;&szlig;ig&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/!5015201\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Kriminalit&auml;t der Eliten<\/strong><br>\nW&auml;hrend polizeiliche Ma&szlig;nahmen auf der Stra&szlig;e ausgebaut werden, wartet man auf hartes Durchgreifen im Wirtschaftsbereich vergeblich<br>\n(&hellip;) Folgt man dem dominanten politischen Diskurs, so entsteht Kriminalit&auml;t im Keller der Gesellschaft, im Umfeld der Armut. Das stellte der Soziologe Edwin Sutherland bereits vor 80 Jahren fest. Die weit verbreitete Vorstellung von Kriminalit&auml;t als Gewaltverbrechen wie Raub, &Uuml;berfall oder Mord spiegelt allerdings nur einen Ausschnitt der Realit&auml;t wider, n&auml;mlich jenen, bei dem die T&auml;ter &uuml;berwiegend aus wenig privilegierten Milieus stammen. Die Delikte sogenannter oberer Klassen, die im gro&szlig;en Stil im Gesch&auml;ftsleben stattfinden, werden kaum im gleichen Ma&szlig;e problematisiert und sichtbar gemacht&hellip;<br>\n(&hellip;) Was untergeht, sind die zahlreichen Straftaten, die in der Hochfinanz stattfinden und Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern einen umfangreichen Schaden einbringen. Ein g&auml;ngiges Sprichwort, das zwischen Resignation und Sarkasmus pendelt, fasst es so zusammen: Die Kleinen h&auml;ngt man, die Gro&szlig;en l&auml;sst man laufen. Helden, die &uuml;ber dem Gesetz stehen Die gro&szlig;en Namen der Wirtschaftskriminalit&auml;t werden zu Heldenfiguren, ihre Pers&ouml;nlichkeiten geh&ouml;ren zur Allgemeinbildung. Die T&auml;ter werden in Filmen und Fernsehserien oft als Macher, Erfolgstypen, als Elite dargestellt, die von jungen, attraktiven Frauen umgeben sind, smart und kreativ agieren, das System durchschaut haben und darauf spielen wie auf einem Klavier. Wenn ihr riskantes Spiel verloren ist, dann liegt das Leid nicht am gesellschaftlich verursachten Schaden, sondern in der pers&ouml;nlichen Blamage und Pein. Die Tragik zeigt sich darin, dass der Protagonist seinen Lebensstil aufgeben muss, nicht an den Kosten, die die Bev&ouml;lkerung als Konsequenz zu tragen hat. Generell wird den gro&szlig;en Unternehmen, verm&ouml;genden und einflussreichen Personen anerkennend die F&auml;higkeit zugeschrieben, alle M&ouml;glichkeiten, Nischen und Sonderf&auml;lle unter den gegebenen Gesetzen vollst&auml;ndig auszureizen. Weiters sind sie in der Lage, Gesch&auml;fte im Grenzland der Legalit&auml;t so anzulegen, dass der Nutzen maximiert wird und alle Strafen und Risiken abgehalten werden, sowie aus allen bewusst eingegangenen Gesetzesbr&uuml;chen und sonstigen Regelverst&ouml;&szlig;en straffrei herauszukommen. Schlie&szlig;lich haben sie die Macht, die Gesetzesentstehung und Gesetzesweiterentwicklung durch Lobbying, Influencing und &ndash; zum Teil auch &ndash; Korruption sogar mitzuformen und zu steuern&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2000086215623\/Die-Kriminalitaet-der-Eliten\">Der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Trump-Berater attackiert Strafgerichtshof<\/strong><br>\nDie USA haben sich fr&uuml;h vom Internationalen Strafgerichtshof abgewandt, unter Trump wird die Ablehnung massiv. Sein Sicherheitsberater Bolton bezeichnete das Gericht als gef&auml;hrlich und bedrohte die Richter.<br>\nDie USA haben ihren Konfrontationskurs gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH\/ICC) in Den Haag drastisch versch&auml;rft. Der nationale Sicherheitsberater John Bolton bezeichnete ihn als &ldquo;geradezu gef&auml;hrlich&rdquo; und nannte ihn illegitim.<br>\nAnlass f&uuml;r die scharfe Attacke Boltons war ein Ermittlungsersuchen der Chefankl&auml;gerin beim IStGH gegen Mitglieder der US-Streitkr&auml;fte sowie der US-Geheimdienste wegen m&ouml;glicher Kriegsverbrechen in Afghanistan. In einem Ermittlungsbericht vom vergangenen November hatte Fatou Bensouda US-Milit&auml;rs und Mitglieder des US-Auslandsgeheimdienstes CIA beschuldigt, H&auml;ftlinge gefoltert oder brutal behandelt zu haben. Die Mehrheit der Vorf&auml;lle soll sich demnach zwischen 2003 und 2004 ereignet haben.<br>\nDie CIA hatte nach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001 ein Verh&ouml;rprogramm entwickelt, um Terrorverd&auml;chtige zur Herausgabe von Informationen zu bewegen. Dazu geh&ouml;rten Schlafentzug und das international ge&auml;chtete &ldquo;Waterboarding&rdquo;, also simuliertes Ertr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/usa-istgh-101.html?utm_campaign=Morgenlage_politik&amp;utm_medium=Email&amp;utm_source=Tagesspiegel_Newsletter\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.H.:<\/strong> Manche sind halt &ldquo;gleicher als gleich&rdquo;! W&auml;hrend sich die USA &uuml;berall auf der Welt als H&uuml;ter von Moral, Demokratie und Menschenrechten aufspielen, lassen Sie sich selber (aus guten Gr&uuml;nden) nicht so gerne auf die Finger schauen und bedrohen diejenigen sogar, die das qua Amt machen wollen. Sollten nicht grade diejenigen, die sich als F&uuml;hrer der freien Welt gerieren mit gutem Beispiel vorangehen und sich nachpr&uuml;fbar einwandfrei verhalten? Jemand der sich weigert, sich selber und sein Handeln internationalen Regeln zu unterwerfen, hat jedenfalls jede Glaubw&uuml;rdigkeit, dies von anderen zu verlangen, eindeutig verloren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Die USA erkennen den Internationale Strafgerichtshof nicht an. Sie sind aus dem Pariser Klimavertrag ausgestiegen. Sie haben die UN Kommission f&uuml;r Menschenrechte verlassen. Sie drohen mit dem Ausstieg aus der Welthandelsorganisation WTO. Aber sie fordern Solidarit&auml;t in der Nato ein. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Wir sind keine Kommunisten&laquo;<\/strong><br>\nZu Gast bei einer AfD-Sozialkonferenz: &raquo;Schmarotzer&laquo; m&uuml;ssen raus, die Gewerkschaften weg, der Sozialstaat kann &raquo;zur&uuml;ckgefahren&laquo; werden<br>\nWem nicht so recht einleuchten mag, dass W&auml;hler der &raquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&laquo; (AfD) ein ihnen einfach zugefallenes &raquo;rechtsextremes Weltbild&laquo; oder eine nur mit dem Werkzeugkasten des Psychologen zu entschl&uuml;sselnde &raquo;Angst vor Fremden&laquo; antreibt, tut gut daran, sich einmal anzuschauen, wie die Partei konkret die &raquo;soziale Frage&laquo; behandelt. Ein einfacher materialistischer Ansatz, der davon ausgeht, dass viele Anh&auml;nger der AfD identifizierbare Probleme in der Klassengesellschaft haben, die sie falsch &ndash; eben reaktion&auml;r, rechts, irrational &ndash; zu l&ouml;sen versuchen, ist ein bisschen aus der Mode gekommen; auch viele Linke &uuml;bernehmen inzwischen bedenkenlos die Grundidee der liberalen Deutungen, wonach beim Anhang dieser Partei im Kopf &ndash; und nur dort &ndash; etwas nicht stimme.<br>\n(&hellip;) In Brandenburg lebe jedes f&uuml;nfte Kind in Armut, die Rentenpolitik der Bundesregierung sei &raquo;Elendsverfestigung&laquo;. Das ist nicht falsch, f&uuml;r Kalbitz aber offenbar ein Ergebnis linker Politik. Die Sozialdemokratie sei ein &raquo;Arbeiterverr&auml;terverein&laquo;, die &raquo;Gewerkschaftsbonzokratie&laquo; ein &raquo;Anhang der Toskana-Fraktion&laquo;, die Linkspartei legt er unter &raquo;Mauerm&ouml;rderpartei&laquo; und &raquo;angebliche Linke&laquo; ab. H&ouml;rt man genauer hin, dann will der Mann allerdings keineswegs dort in die Bresche springen, wo der sozialdemokratische Reformismus das Feld ger&auml;umt hat. F&uuml;r ihn ist eine klassische Umverteilungspolitik n&auml;mlich schon die halbe Oktoberrevolution: &raquo;Es geht uns nicht um Umverteilung im pauschalen Sinne, sonst w&auml;ren wir ja Kommunisten.&laquo; Etwas sp&auml;ter verlangt er &raquo;Leistungsgerechtigkeit und sozialen Ausgleich mit Augenma&szlig; statt linker Umverteilungsphantasien&laquo;.  Das klingt nach FDP und Schr&ouml;der-SPD, wird vom Publikum aber ohne Murren zur Kenntnis genommen, vielleicht ja, weil es in ein Bekenntnis zur &raquo;sozialen Marktwirtschaft&laquo; verpackt ist. Dann muss Kalbitz auch schon weg, am Abend wird in Chemnitz marschiert&hellip;.<br>\nZuletzt, als &raquo;Au&szlig;enstehender&laquo;, spricht J&uuml;rgen Els&auml;sser. Er will nicht, dass sich die Partei wegen &raquo;Rentenmodellen&laquo; zerstreitet. Das von H&ouml;cke gefalle ihm; gebe es daf&uuml;r jedoch wegen des Widerstandes der &raquo;Altparteien&laquo; keine Mehrheit, dann mache es wenig Sinn, den &raquo;Sozialstaat in der bisherigen Form weiterzufahren, denn davon profitieren die Einwanderer, und damit wird dann die Umvolkung, der Volksaustausch finanziert&laquo;. Er f&auml;nde es in dem Fall &raquo;immer noch besser, wenn man den Sozialstaat zur&uuml;ckf&auml;hrt&laquo;. Voraussetzung f&uuml;r die &raquo;sichere Rente&laquo; sei letzten Endes die &raquo;Abschiebung aller ausl&auml;ndischen Sozialschmarotzer&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/339591.afd-und-soziale-frage-wir-sind-keine-kommunisten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Die SPD ist krank&ldquo;: Willy Brandts Sohn erkl&auml;rt, warum die deutsche Sozialdemokratie jetzt Hilfe braucht<\/strong><br>\n(&hellip;)  BI: Die Sozialdemokratie will ja jetzt ihr Programm &uuml;berdenken. SPD-Chefin Andrea Nahles selbst hat angek&uuml;ndigt, ihre Partei erneuern zu wollen. Warum warten Sie nicht einfach ab?<br>\nBrandt: &bdquo;Weil es die Sozialdemokratie allein nicht schaffen wird. Sie wirkt wie festgefahren. Das hat auch mit innerparteilichen Strukturen zu tun. Inzwischen sind die meisten Funktion&auml;re der SPD Hochschulabsolventen. Der Nachwuchs f&uuml;r leitende Funktionen wird heute &uuml;berwiegend durch fr&uuml;hzeitige Arbeit in der Partei und in den Parlamenten rekrutiert und politisch sozialisiert. Die Jugendorganisation etwa ist &mdash; wie bei anderen Parteien in Deutschland auch &mdash; zum Karriere-Durchlauferhitzer geworden. Die lebensweltliche Verbindung zu Arbeitern und kleinen Angestellten ist dagegen meist nicht mehr da. Zudem ist die Verbindung mit der Zivilgesellschaft nicht gen&uuml;gend gepflegt worden.&ldquo;<br>\n(&hellip;) BI: Die Rolle des Arztes soll nun der linken Sammlungsbewegung zufallen. Sie soll nicht nur der SPD, sondern auch den Gr&uuml;nen und Linken neue Orientierung und Energie geben. Am Ende sollen neue linke Mehrheiten stehen. W&auml;re es da nicht leichter, komplett neu anzufangen und eine ganz neue Partei zu gr&uuml;nden?<br>\nBrandt: &bdquo;Der Gro&szlig;teil der Unterst&uuml;tzer will genau das nicht. Auch ich nicht. Eine Parteigr&uuml;ndung w&uuml;rde als spalterischer Akt wahrgenommen werden. Statt das linke Spektrum zu einen, w&uuml;rden wir es weiter aufsplittern. Das w&uuml;rde dem Ziel zuwiderlaufen, SPD, Gr&uuml;ne und Linke zu beeinflussen und zu mobilisieren, aber nicht zu zerst&ouml;ren.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/die-spd-ist-krank-willy-brandts-sohn-erklaert-warum-die-deutsche-sozialdemokratie-jetzt-hilfe-braucht-2018-8\">Business Insider<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bildungsreformen nicht weiter auf die lange Bank schieben<\/strong><br>\n&ldquo;Bildungsreformen nicht weiter auf die lange Bank schieben&rdquo;<br>\nDie Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat eine neue Studie &uuml;ber Bildungs- und Berufschancen vorgelegt. Danach steht Deutschland im internationalen Vergleich gut da. Bei der fr&uuml;hkindlichen Bildung gab es Fortschritte, h&ouml;here Abschl&uuml;sse sorgen f&uuml;r gute Chancen im Beruf. Doch leider nicht bei allen: Gerade Kinder aus ung&uuml;nstigen sozialen Schichten, die F&ouml;rderung am dringendsten brauchen, proftieren nicht von dem Trend. Wer aus &auml;rmeren oder eingewanderten Familien stammt, schafft den Aufstieg durch Bildung h&auml;ufig nicht.<br>\nZum OECD-Bericht &bdquo;Bildung auf einen Blick 2018&ldquo; erkl&auml;rt Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende:<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung darf die Bildungsreformen nicht weiter auf die lange Bank schieben. Der Koalitionsvertrag gibt wichtige Impulse f&uuml;r eine gute Bildungspolitik &ndash; umgesetzt wurde bisher fast nichts. Wir warten immer noch auf Taten. Wir brauchen mehr Tempo und Ehrgeiz bei der Umsetzung der Bildungsversprechen. Ein nationaler Bildungsrat muss der Ort sein, an dem Bund, L&auml;nder und Sozialpartner eine gemeinsame Strategie entwickeln, um die soziale Spaltung in unserem Bildungssystem zu &uuml;berwinden. Das unselige Kooperationsverbot muss endlich abgeschafft werden, damit der Bund dann endlich Bildungsinfrastruktur in L&auml;ndern und Kommunen finanzieren darf.<br>\nDie seit Jahren schon versprochene digitale Ausstattung der Schulen muss jetzt endlich angegangen werden. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ist l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig, bisher zeichnet sich aber nicht ab, wann und wie die Regierung diesen Anspruch umsetzen will. Auch andere Reformen sind allenfalls ansatzweise erkennbar: Eine Mindestausbildungsverg&uuml;tung ist noch nicht im Berufsbildungsgesetz verankert. Die bessere F&ouml;rderung von Meister-Kursen steht genau so aus, wie eine deutliche Erh&ouml;hung der BAf&ouml;G-S&auml;tze.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++7af416a6-b5cf-11e8-a2ff-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>YouTube sperrt Channels der syrischen Regierung<\/strong><br>\nIrgendwann am Samstag sperrte YouTube die Kan&auml;le der syrischen Regierung. Sie h&auml;tten, so wird denjenigen mitgeteilt, die sie aufrufen wollen, gegen die Nutzungsbedingungen versto&szlig;en oder es l&auml;ge eine Beschwerde gegen sie vor. Das betrifft die YouTube-Kan&auml;le der Nachrichtenagentur Sana, des Pr&auml;sidenten und des Milit&auml;rs. Bislang hat YouTube die Gr&uuml;nde nicht mitgeteilt. Auf Twitter und Facebook finden sich die entsprechenden Seiten von Sana (Twitter, Instagram oder Facebook), des syrischen Pr&auml;sidenten und des syrischen Milit&auml;rs noch.<br>\n(&hellip;) Die von Syrien und Russland angek&uuml;ndigte Offensive auf die &ldquo;Rebellenhochburg&rdquo; Idlib kann jederzeit beginnen, Kampfflugzeuge fliegen bereits Angriffe auf Ziele, das Pentagon veranstaltet im S&uuml;den Syriens &Uuml;bungen und droht mit Angriffen, wenn Giftgas eingesetzt werden sollte, die t&uuml;rkische Armee soll Verst&auml;rkung nach Idlib geschickt haben, Propaganda von allen Seiten vernebelt die Sicht.<br>\n(&hellip;) Sollte tats&auml;chlich ein Giftgasanschlag von Akteuren in Idlib inszeniert werden, dann k&ouml;nnte man denken, wie das in RT durch Zitate suggeriert wird, dass damit Bilder vom Geschehen verhindert werden sollen, die Unerw&uuml;nschtes zeigen. Aber dazu m&uuml;ssten auch die russischen YouTube-Accounts gesperrt werden, zudem k&ouml;nnen sich Videos &uuml;ber viele Kan&auml;le verbreiten. Es w&uuml;rde also eigentlich wenig Sinn machen. Die Entscheidung bleibt mithin im Dunklen, was aber auch bedeutet, dass YouTube bzw. Google politisch auf undurchsichtige Weise eingreift.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/YouTube-sperrt-Channels-der-syrischen-Regierung-4158485.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Alternativer Wohngipfel am 20. September<\/strong><br>\nDie Bundesregierung l&auml;dt unter der Schirmherr&shy;&shy;schaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 21. September 2018 im Kanzleramt zu einem Wohngipfel ein. Einen Tag vorher, am 20. September 2018, veranstalten der DGB, der Deutsche Mieterbund und weitere Verb&auml;nde einen alternativen Wohngipfel. Denn: Die Koalitions&shy;vereinbarungen von CDU\/CSU und SPD sowie die j&uuml;ngsten Gesetz&shy;&shy;&shy;&shy;entw&uuml;rfe und Pl&auml;ne der Bundesregierung &ldquo;lassen vermuten, dass auf dem Wohn&shy;gipfel der Bundesregierung den Interessen, Bed&uuml;rfnissen und Sorgen von Mieter*innen und Wohnungssuchenden nicht angemessen Rechnung getragen wird&rdquo;, hei&szlig;t es in der gemeinsamen Einladung zum alternativen Wohngipfel. &ldquo;Die Ma&szlig;nahmen der gro&szlig;en Koalition gehen in die falsche Richtung oder sind reine Placebos.&rdquo;<br>\nDie Teilnehmerinnen und Teilnehmer des alternativen Wohngipfels diskutieren mit breiter Beteiligung von Initiativen, Verb&auml;nden, Vereinen und Gewerkschaften aus ganz Deutschland L&ouml;sungen und Forderungen zu den Themen:\n<ul>\n<li>Mietrecht neu denken<\/li>\n<li>Planung f&uuml;r unten<\/li>\n<li>Wohnen f&uuml;r alle<\/li>\n<li>Gemeinwohl und neue Akteure<\/li>\n<li>Spekulation beenden<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/mietenwahnsinn.info\/wohngipfel-2018\/alternativer-wohngipfel\/programm\/\">Programm und Anmeldung Alternativer Wohngipfel<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++b216652e-b4f5-11e8-a148-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-45957","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45957","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45957"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45957\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45960,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45957\/revisions\/45960"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45957"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45957"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45957"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}