{"id":45989,"date":"2018-09-15T11:45:20","date_gmt":"2018-09-15T09:45:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45989"},"modified":"2018-09-17T07:17:03","modified_gmt":"2018-09-17T05:17:03","slug":"leserbriefe-zu-aufstehen-das-ist-ein-versuch-der-der-unterstuetzung-bedarf-und-unterstuetzung-verdient","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45989","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eAufstehen, das ist ein Versuch, der der Unterst\u00fctzung bedarf und Unterst\u00fctzung verdient\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Auch zu diesem Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45825\">Aufstehen, das ist ein Versuch, der der Unterst&uuml;tzung bedarf und Unterst&uuml;tzung verdient<\/a>&rdquo; &uuml;ber Sahra Wagenknechts Initiative gab es eine Menge Zuschriften.  Das Thema scheint den NachDenkSeiten-Lesern offensichtlicherweise am Herzen zu liegen.  Deshalb hier noch einmal eine sch&ouml;ne &Uuml;bersicht der Lesermeinungen zu Aufstehen.  Vielen Dank an Alle, die zum Thema geschrieben haben!<br>\n Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller, <\/p><p>danke, dass in den nds nochmals deutlich gemacht wurde, warum #Aufstehen so wichtig ist. Denn, als ich heute morgen tagesschau.de aufrief, fand ich wieder nur H&auml;me und &ldquo;Gegen&auml;u&szlig;erungen&rdquo;, so dass ich die Seite wieder bald geschlossen habe. Haben diese Leute Angst vor der Realit&auml;t. Auch hat mich die Haltung von Hilde Mattheis, ausgerechnet am Tag der Ver&ouml;ffentlichung des Programms, gest&ouml;rt. <\/p><p>Ich finde ohnehin, dass DL21 zurzeit nur noch ein Feigenblatt des PV darstellt, als gebe es neben den Seeheimern auch noch andere Mitglieder in der Partei. Als ich k&uuml;rzlich von der Aufl&ouml;sung der Historischen Kommission seitens des PV erfuhr, habe ich an DL 21 geschrieben, ohne bisher jemals eine Antwort erhalten oder in deren Mitteilungen eine &Auml;u&szlig;erung dazu gesehen zu haben. <\/p><p>Auf jeden Fall habe ich #Aufstehen sofort unterzeichnet und hoffe auf einen Erfolg dieser zurzeit einzigen Bewegung, die eine andere Politik fordert gegen&uuml;ber derjenigen Politik, wie sie praktiziert wird und die wie damals w&auml;hrend der Weimarer Republik eine Grundlage f&uuml;r das Erstarken der Rechten mit allen negativen Folgen schafft. <\/p><p>In diesem Sinne verbleibe ich <\/p><p>mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPeter Boettel <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ja, die Sammelbewegung ist eine Chance aber es ist, wie es immer ist. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Das etwas ver&auml;ndert werden muss, darin sind sich fast alle einig, nur nicht darin wie. Daran &auml;ndert auch die Sammelbewegung nichts. Politisch aktive Menschen brauchen ein politisches Verst&auml;ndnis. Damit sie sich nicht nur streiten, sondern diskutieren, brauchen sie einen gleichen Wissenshintergrund. Bei der Vielzahl an Informationen, mit denen wir bombardiert werden, ist das schwer m&ouml;glich. Ich bef&uuml;rchte, dass diese Sammelbewegung sich streitet und in kleine Gruppen zerf&auml;llt. Damit w&uuml;rde die Chance f&uuml;r ein gemeinsames Ziel vertan. Druck aufbauen ist an sich einfach, wenn man sich einig ist. Aber Einigkeit ist unerreichbar, ohne eine gemeinsame Diskussionsgrundlage. Au&szlig;erdem kann man in jede Partei oder Sammelbewegung Leute einschleusen, die das verhindern. In der DDR h&auml;tten wir gefragt, ob es viele werden und lachend geantwortet: aber mit &bdquo;Sicherheit&ldquo;. Ich habe Angst, dass die Menschen durch die Sammelbewegung nicht ermutigt werden, sondern entt&auml;uscht und noch mehr resignieren. Was das bedeutet, wei&szlig; jeder. Es f&uuml;hrt einen Schritt zur&uuml;ck zu einem starken F&uuml;hrer. Um Druck aufzubauen, erscheinen mir parteilose Kandidaten ungef&auml;hrlicher. Eine Sammelbewegung k&ouml;nnte sie unterst&uuml;tzen, damit sie eine Chance haben. Das erste, was dazu n&ouml;tig ist, ist die Bedeutung von Erst- und Zweitstimme zu vermitteln. Ich habe zur letzten Bundestagswahl versucht als Direktkandidat anzutreten und festgestellt, dass fast alle, mit denen ich gesprochen habe, nicht wissen, welche Bedeutung Erst- und Zweitstimme haben. Unzufriedene Menschen einfach zu sammeln birgt die Gefahr in sich, dass sie von au&szlig;en zu Kurzschlusshandlungen gebracht werden. Das Konzept der Nachdenkseiten, Aufkl&auml;rung der Zusammenh&auml;nge, scheint mir aussichtsreicher. Es ist ein langer Weg aber Wissen ist wie der Zins, exponentiell. Lineares Denken entmutigt. Wenn sie eine neue Idee morgen zwei weiteren Personen erz&auml;hlen und die morgen wieder zwei weiteren Personen, wie lange dauert es, bis sie jeden Bundesb&uuml;rger erreicht haben? Wenn man etwas sammeln sollte, dann nicht Unzufriedenheit, sondern Wissen. Wenn man in einer Exponentialfunktion die H&auml;lfte des Weges geschafft hat, ist man morgen am Ziel. Um zweifelnde Menschen zu mobilisieren, braucht man die Medien und prominente Zugpferde. Wissen verbreitet sich von allein und ist nicht aufhaltbar. Deshalb sollten die Intellektuellen ihre T&uuml;rme verlassen und statt Fremdwort lastig unter sich zu diskutieren, in Bildern mit dem Volk sprechen. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAndreas Teichmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>ich bin nicht einfach politikverdrossen, ich bin DIE Politikverdrossenheit. Noch verf&uuml;ge ich &uuml;ber genug Hirnschmalz um diese allzu dreisten Politik Scharaden zu durchschauen, dank alternativen Quellen wie z.B. die Nachdenkseiten. Deshalb fand ich es interessant als ich davon geh&ouml;rt habe, dass Frau Wagenknecht die #Aufstehen Bewegung gegr&uuml;ndet hat.<br>\nIch habe mich nicht ganz still und leise von der Politik verabschiedet, nein in meinem kleinem Ort war ich bei den &ldquo;B&uuml;rgerb&uuml;ros&rdquo; von SPD, Gr&uuml;nen und den Linken. All diese Besuche waren fruchtlos und nur das I-Tupferl auf meinem Verzicht an der politischen Partizipation. Dabei wollte ich einfach nur dar&uuml;ber streiten, was ihre Parteien Politik nennen aber das war nicht gewollt. Nicht bei allen dreien im gleichem Ma&szlig;e aber genug um mich mit abscheu abzuwenden.<br>\nHeute habe ich mir die Pressekonferenz zum #Aufstehen Start angesehen, zusammen mit der Vor-Berichterstattung und wenn ich sehe wie sehr etablierte Politiker und Journalisten gegen diese Bewegung reden, dann habe ich Hoffnung und der glimmende Funken zu dem mein Interesse an der Politik geschrumpft ist wird wieder entfacht. Denn wenn es von Beginn an so schlecht geredet wird von &ldquo;der Macht&rdquo;, dann muss das was gutes f&uuml;r mich und die anderen 99% sein.<\/p><p>Ich danke euch f&uuml;r eure Arbeit, es gibt viele gute Stimmen die Wahrheit sprechen da drau&szlig;en aber leider nicht geh&ouml;rt werden. Hoffen wir das heute vielleicht der erste Tag ist, der erste Tag einer einer neuen Zeit in der Politik endlich anders gemacht wird, n&auml;mlich im Sinne der Vielen.<\/p><p>MfG<br>\nFabian Struckmeyer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nda bin ich v&ouml;llig Ihrer Meinung. Zur Demokratie geh&ouml;rt ja nunmal das Angebot von unterschiedlichen politischen Konzepten, und wenn wir 6 marktradikale Parteien im Bundestag haben, dann ist das mehr als genug. Erstaunlich ist f&uuml;r mich aber das Sperrfeuer, das auch von eher linken Seiten er&ouml;ffnet wird.<\/p><p>So auch auf der Kontextwochenzeitung mit dem Beitrag &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/387\/surfen-auf-der-rasierklinge-5308.html\">Surfen auf der Rasierklinge<\/a>&ldquo;.<\/p><p>Gut, dass die Leser in den Kommentaren entsprechend gegenhalten.<br>\n&nbsp;<br>\nMfG<br>\nRoland Kuntz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><br>\n&nbsp;<br>\nSehr geehrter Herr Albrecht M&uuml;ller,<br>\nich habe mich&nbsp;bei &ldquo;aufstehen&rdquo; eingetragen. Offensichtlich gibt es auch in &Ouml;sterreich eine Bewegung, die sich genauso nennt, und die nun darauf dr&auml;ngt, da&szlig; die Bewegung von Sarah Wagenknecht wenigstens das Hashtag wegl&auml;&szlig;t. So gut ist der gew&auml;hlte Name wirklich nicht, da&szlig; man sich darum streiten sollte. &ldquo;AUFWACHEN&rdquo; w&auml;re ein besserer Name!&nbsp; Einfach aufstehen?&nbsp;&ndash; Und dann? &ndash; Druck erzeugt Gegendruck! &ndash; Und die andere Seite ist eben doch st&auml;rker,&nbsp;wenn wir nicht wirklich die Massen bewegen.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nWof&uuml;r also aufstehen?<br>\n1. Gegen die schreiend ungerechte Verteilung der Verm&ouml;gen.<br>\n2. Gegen Kriegstreiberei und&nbsp;Waffenlieferungen<br>\n3. Gegen die Zerst&ouml;rung der Umwelt<br>\n4. Gegen Vertreibung<br>\nund 5. f&uuml;r ein&nbsp;friedliches Zusammenleben aller Menschen und V&ouml;lker<br>\n&nbsp;<br>\nDamit k&ouml;nnte sich doch die Masse identifizieren.&nbsp;Aber, die Feindseligkeiten fangen schon an, wenn es um den Namen geht und erst recht, wenn es um den Weg geht, wie das Ziel zu erreichen ist. Dem Gegner kann es nur recht sein, wenn wir so zerstritten, wie m&ouml;glich sind.<br>\n&nbsp;<br>\nDiejenigen, die von dem ganzen ungerechten System profitieren und es daher mit allem Mitteln aufrecht erhalten m&ouml;chten, sind doch prozentual gesehen eine ganz kleine Minderheit. Die gro&szlig;e Masse der Menschen ist auf unserer Seite, auf der Seite der Verlierer in diesem System, und es werden immer mehr Verlierer sein. K&auml;mpfen wir doch nicht gegen andere Verlierer, nur weil sie einen anderen Weg w&auml;hlen als wir, um das Ziel zu erreichen.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn wir f&uuml;r ein friedliches Zusammenleben aller Menschen und V&ouml;lker sind, dann m&uuml;ssen wir auch selbst danach leben. Also keine Gegnerschaft sondern Verst&auml;ndnis auch f&uuml;r andere Meinungen. Viele Wege f&uuml;hren nach Rom. Es gibt immer mehrere M&ouml;glichkeiten ein Ziel zu erreichen. Den EINEN Weg gibt es nicht! &ndash; Hier geht es mir speziell um das aktuelle Thema Fl&uuml;chtlinge. Hier m&ouml;chte ich als Beispiel anf&uuml;hren, was eine junge t&uuml;rkische Kollegin mir vor langer Zeit einmal sagte: &ldquo;Als wir kamen (60er und 70er Jahre) seid ihr uns um den Hals gefallen. Man hat uns mit gro&szlig;em Tamtam am Bahnhof empfangen. Jetzt m&uuml;ssen wir feststellen, da&szlig; ihr uns gar nicht m&ouml;gt!&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nDieses ganze einseitige &ldquo;Wir sind mehr&rdquo; oder mit Geschenken und Blumen Fl&uuml;chtlinge empfangen, das ist sch&ouml;n und ehrenwert, aber es ist die halbe Wahrheit. In jedem Volk gibt es auch eine Seite, die sich vor &Uuml;berfremdung f&uuml;rchtet. In jedem einzelnen Menschen gibt es diese zwei Seiten. Eine Pizzeria, sch&ouml;n und gut, da gehen wir gerne hin, fremde Musik, auch mal sch&ouml;n, aber, wir wollen doch unsere Eigenart weitgehend bewahren. Das ist ganz normal.<br>\n&nbsp;<br>\nWir m&uuml;ssen nicht Menschen angreifen, die f&uuml;r letzteres auf die Stra&szlig;e gehen. Wir m&uuml;ssen das Gemeinsame sehen:&nbsp;Ihnen wie uns w&auml;re es lieber, die Kriegs- und Wirtschaftsfl&uuml;chtlinge h&auml;tten ein sch&ouml;nes Leben in ihrer Heimat und m&uuml;&szlig;ten gar nicht fliehen. Das w&auml;re auch den meisten Fl&uuml;chtenden selbst das Liebste. Die Wenigen, die trotz bester Aussichten in ihrem Land&nbsp;zu uns kommen, vertr&auml;gt eine Gemeinschaft, und bereichert sie.&nbsp;Statt uns zu spalten, hier die Guten, dort die Schlechten, AfD und Pegida, sollten wir das Gemeinsame betonen: Wir wollen Verh&auml;ltnisse, die verhindern, da&szlig; gro&szlig;e Menschenmassen ihr Heimatland verlassen m&uuml;ssen. Nur gemeinsam sind wir stark. Wenn wir die Unterschiede nicht in den Vordergrund stellen,&nbsp;hat es keine Seite n&ouml;tig,&nbsp;auf die Stra&szlig;e zu gehen.&nbsp; &ndash; Wie schon geschrieben, denjenigen, die&nbsp;die Geschicke lenken, kann es nur recht sein, wenn ihre Gegnerschaft so zerstritten wie nur m&ouml;glich ist.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn man die Sache konsequent bis zu Ende denkt, dann sind&nbsp;die wenigen Prozent, die fast den ganzen Kuchen&nbsp;f&uuml;r sich alleine beanspruchen, auch nur fehlerbehaftete Menschen, die einem falschen Glauben aufsitzen. Viele der Benachteiligten w&uuml;rden sich nicht anders verhalten, wenn sie die M&ouml;glichkeit dazu h&auml;tten. Kaum einer kann sich davon ausnehmen. Mit Geld lassen sich fast alle W&uuml;nsche erf&uuml;llen, oder es lassen sich fast alle Beschwerden ertr&auml;glich machen. Es ist&nbsp;ein Zaubermittel, das Macht verleiht und s&uuml;chtig macht.<br>\n&nbsp;<br>\nMit der Macht, die das Geld den Wenigen verleiht, beherrschen sie die Welt. Sie entzweien die Menschen. Sie brechen Kriege vom Zaun. Das schw&auml;cht gro&szlig;e Bev&ouml;lkerungsgruppen und schafft gro&szlig;en Bedarf. Bedarf hei&szlig;t&nbsp;mehr Geld im Umlauf, das sie absahnen k&ouml;nnen.&nbsp;Sie schaffen Begehrlichkeiten, die den Geldflu&szlig; am Laufen halten. Sie beuten aus und beherrschen. Wir betteln um Almosen und merken nicht, wie sehr sie uns mit dem Geld in der Hand haben. Nicht mehr Geld, das gn&auml;digerweise von oben nach unten gereicht wird, ist die L&ouml;sung der Probleme. Durch die st&auml;ndige Vermehrung des Geldes, das meist in den oberen Bereichen h&auml;ngen bleibt, bleiben&nbsp;unten immer nur Almosen &uuml;brig. Und durch viele, immer neu geweckte Begehrlichkeiten&nbsp;und&nbsp;Verteuerung,&nbsp;wird daf&uuml;r gesorgt, da&szlig; unten nie mehr als Almosen h&auml;ngen bleiben, egal, wie hoch die L&ouml;hne oder Mindestl&ouml;hne angesetzt werden.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nWenn wir aus dem Teufelskreis aussteigen wollen, dann hei&szlig;t die L&ouml;sung: weniger Geld, nicht mehr Geld. Und wir bestimmen, wof&uuml;r wir das Geld ausgeben, f&uuml;r Notwendiges. Wir ignorieren das Modediktat. Jeden Sommer, jeden Winter neue Klamotten, die alten wegwerfen, weil sie nicht der Mode entsprechen. Hosen zerschneiden am Knie, im n&auml;chsten Jahr ist das total out! &ndash; Pass&eacute;, nicht mit uns.<br>\n&nbsp;<br>\nEs mu&szlig; nicht jeden Tag Fleisch sein. Und keine Produkte kaufen, wenn daf&uuml;r riesige W&auml;lder in Brasilien gerodet werden m&uuml;ssen. &Ouml;ffentliche Verkehrsmittel benutzen! &ndash; Wir diktieren, was produziert werden mu&szlig;. &ndash; Der Markt regelt alles, sagt man, in Wirklichkeit werden wir manipuliert, ohne es zu merken. Ach, es ist ja so sch&ouml;n, all die tollen Produkte, immer etwas Neues, egal, wenn die Welt dabei kaputt geht. Hier m&uuml;ssen wir ansetzen. Nicht mehr kaufen als n&ouml;tig. Dann mu&szlig; sich der Markt an uns anpassen. Dann bestimmen am Ende wir, und in den oberen Schichten machen sich Unruhe und Zerw&uuml;rfnis breit. &ndash; Sich nicht auseinander dividieren lassen, dann sind wir stark. Das w&auml;re m.E. der richtige Ansatz, um zu mobilisieren, zuerst begreifen es nur Wenige, aber, wenn mit der Zeit immer mehr mitmachen, dann wird es Wirkung zeigen. &ndash; Doch Vorsicht! &ndash; Als in den 60er Jahren Greenpeace etc. aufkam, da kam schnell Hilfe&nbsp;von der falschen Seite, und die Z&auml;hne wurden ihnen gezogen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en Doris Manner, Stuttgart<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Beim Nachdenken &uuml;ber Sahras schon lange geplanter Aktion kam mir der Slogan #aufstehen <\/p><p>seltsam bekannt vor&hellip; <\/p><p>Zum einen aus Theodor K&ouml;rners Gedicht von 1813 &ldquo;M&auml;nner und Buben&rdquo;,aber zum andern aus G&ouml;bbels Reden ab 1932 und besonders in der ber&uuml;chtigten Sportpalastrede 1943, wo formuliert wurde &rdquo; &hellip; Volk,steh auf &hellip; und Sturm bricht los!&rdquo; <\/p><p>Auch schon fr&uuml;her wurden &auml;hnliche Aufrufe von allen m&ouml;glichen Leuten zu allen m&ouml;glichen Zwecken get&auml;tigt.Aber meist ohne Nachzudenken oder einfach,weil man weder die Befreiungskriege noch die Nazizeit in der Schule ausreichend behandelt hat &hellip;<\/p><p>Jetzt assoziiert sich zumindest bei mir und einigen anderen die Frage,ob Sahra jetzt den &ldquo;totalen Krieg&rdquo; gegen die alternativlose AfD und sonstige mit der derzeitigen Gesellschaftsform konkurrierende Gruppierungen erkl&auml;ren will ? Oder soll die Sammlungsbewegung den alten Traum von der sozialistischen Einheit als &ldquo;Leve&rsquo;e en masse&rdquo; der Aufsteher bringen quasi eine freiwillige antifaschistische Sozialitische Einheits &hellip; oh Gott &hellip; die SED samt Blockparteien. <\/p><p>Also irgendwie fehlgeleitetes Marketing f&uuml;r den Versuch &ldquo;La rebelio&rsquo;n de las masas&rdquo; &hellip; das h&auml;tte man mal lesen sollen und die dortigen Erkenntnisse zeigen schon seit 1929 was sich auch bei uns so tut oder besser machen lie&szlig;e wegen aufgezeigter Fehlenrwicklungen und Anf&auml;lligkeiten der Massengesellschaften. <\/p><p>Den ollen Ortega und sein &ldquo;De Europa meditatio quaedam&rdquo; (1949 !) hat kaum noch einer im Kopf &hellip;<\/p><p>Also erst Zur&uuml;ckdenken, dann Nachdenken und erst dann ohne belastende Bez&uuml;ge Vordenken, sonst gibts alternativ nur die Alternativlosigkeit kurz AfD &hellip;<\/p><p>H.Diestel <\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Etwas sehr viel Spekulation. Und auch die Schlussfolgerung am Ende ist nicht gerade das Ergebnis von Nachdenken.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>ich bin wie Sie Unterst&uuml;tzer der #aufstehen! &ndash; Bewegung. <\/p><p>Und frage mich nach der Lekt&uuml;re von <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-6-9-2018-ach-du-gruene-neune-aufstehen-mit-ludger-volmer\/\">folgendem Artikel<\/a> besorgt, wie Sie zu der Personalie Ludger Volmer stehen?<br>\nIst der Mann mit dieser Vergangenheit &uuml;berhaupt tragbar? Oder schadet er der Glaubw&uuml;rdigkeit der Bewegung?<\/p><p>Ihre Meinung dazu w&uuml;rde mich sehr interessieren.<\/p><p>Vielen Dank, herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nBenjamin Siegler<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Menschen k&ouml;nnen sich ver&auml;ndern. Wenn man das nicht konzediert, dann kann man eine Sammlungsbewegung gleich vergessen. Denn woher sollten die Menschen kommen, die man f&uuml;r eine neue Bewegung braucht, wenn man ihnen nicht zugestehen will, dass sie als Unterst&uuml;tzer von Gr&uuml;nen und SPD viele Fehler mitgetragen haben? Also: seien wir alle ein bisschen gn&auml;diger und warten ab.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch zu diesem Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45825\">Aufstehen, das ist ein Versuch, der der Unterst&uuml;tzung bedarf und Unterst&uuml;tzung verdient<\/a>&rdquo; &uuml;ber Sahra Wagenknechts Initiative gab es eine Menge Zuschriften. Das Thema scheint den NachDenkSeiten-Lesern offensichtlicherweise am Herzen zu liegen. Deshalb hier noch einmal eine sch&ouml;ne &Uuml;bersicht der Lesermeinungen zu Aufstehen. Vielen Dank an Alle, die zum Thema geschrieben<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45989\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,103,200],"tags":[2430,1055,2175,633,451,2061,291,632],"class_list":["post-45989","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-leserbriefe","category-soziale-bewegungen","tag-aufstehen","tag-fluechtlinge","tag-interventionspolitik","tag-politikerverdrossenheit","tag-tagesschau","tag-umweltverschmutzung","tag-verteilungsgerechtigkeit","tag-wagenknecht-sahra"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45989","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45989"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45989\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46032,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45989\/revisions\/46032"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}